ALPS ALPINE EUROPE GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kazutoshi Ogamoto seit 21.8.2019 | Geschäftsführer |
Yoshitaka Nakayama seit 22.6.2016 | Prokura |
Masataka Kataoka seit 17.4.2013 | Geschäftsführer |
Takashi Kimoto seit 17.8.2007 | Geschäftsführer |
Wilfried Baumann seit 25.7.2006 | Geschäftsführer |
Masataka Katoaka seit 10.7.2002 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ALPS ELECTRIC EUROPE GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2017 bis zum 31.03.2018Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ALPS ELECTRIC EUROPE GmbH Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der ALPS ELECTRIC EUROPE GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALPS ELECTRIC EUROPE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2017 bis zum 31. März 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 4. September 2018 Ernst
& Young GmbH
Rukes, Wirtschaftsprüfer Crisan, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2017/2018
Anhang für 2017/2018VorbemerkungAllgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist unter der Firma ALPS ELECTRIC EUROPE GmbH mit Sitz in Düsseldorf im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 14717 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit der Darstellung werden die nach den gesetzlichen Vorschriften zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2007/2008 wird für bewegliche Anlagegüter ausschließlich die lineare Methode angewandt. Bis 31. Dezember 2017 waren geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert zwischen EUR 150,00 und EUR 410,00, im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Ab 1. Januar 2018 wendet die Gesellschaft für geringwertige Anlagegüter aus Vereinfachungsgründen die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Verkaufswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und angemessenen Gewinn vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Eine Pauschalwertberichtung wird nicht gebildet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den individuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EuroAuf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Bücher der Betriebsstätten in Milton Keynes und Göteburg werden in britischen Pfund respektive in schwedischen Kronen geführt. Die Bilanzkonten werden zum Stichtagsmittelkurs, die Konten der Gewinn- und Verlustrechnung zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 30.781 (Vj. TEUR 26.034) Forderungen aus dem Cash-Pooling. Analog zum Vorjahr ist zu berücksichtigen, dass im Falle der Schwestergesellschaften ALPS Tschechien und ALPS Irland Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 303 (Vj. TEUR 929) bzw. TEUR 383 (Vj. TEUR 836) mit den CashPooling Forderungen gegen dieselben Schwestergesellschaften von TEUR 20.241 (Vj. TEUR 13.189) bzw. TEUR 10.541 (Vj. TEUR 12.845) verrechnet wurden. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - Restlaufzeiten bis zum einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 71) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche der deutschen Standorte in Düsseldorf/Dortmund in Höhe von TEUR 4.573. Darüber hinaus sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Erstattungsansprüche für Gewerbe- und Körperschaftsteuer für Düsseldorf und Göteborg in Höhe von TEUR 2.255 enthalten. Latente Steuern Die Gesellschaft hat von dem Ansatzwahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch gemacht und auf die Aktivierung latenter Steuern verzichtet. Für die Ermittlung latenter Steuern wurden die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und Steuerentlastung mit den individuellen Steuersätzen der Betriebstätte bewertet und nicht abgezinst. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 241 betreffen zum 31. März 2018 den steuerlichen Verlustvortrag der schwedischen Betriebstätte in Göteborg (TEUR 241). Passive latente Steuern bestehen zum 31. März 2018 in Höhe von TEUR 7 in der britischen Betriebstätte. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für noch nicht genommenen Urlaub und Boni, Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen, noch zu erteilende Kundengutschriften und sonstige Personalkosten. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 51.140 enthalten; aus dem zu erwarteten Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2017/2018 wurde am 29. März 2018 eine Vorabdividende in Höhe TEUR 7.380 beschlossen, die zum 31. März 2018 als Dividendenverbindlichkeit ausgewiesen wird. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 98.582; Vorjahr: TEUR 117.974), Cash-Pooling-Verbindlichkeiten (TEUR 31.000; Vorjahr TEUR 0) und Dividendenverbindlichkeiten (TEUR 7.380; Vorjahr TEUR 28.150). Die Dividendenverbindlichkeiten zum 31. März 2018 beinhalten eine am 29. März 2018 beschlossene Vorabdividende (TEUR 7.380) aus dem zu erwarteten Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2017/2018, die im September 2018 ausbezahlt werden soll. Außerbilanzielle Geschäfte, Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Leasing-, Lizenz- und Wartungsverträgen entstehen der Gesellschaft bis 2024 Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 8.222, davon sind innerhalb eines Jahres TEUR 3.012 fällig. Die Mietverpflichtungen betreffen im Wesentlichen angemietete Geschäftsräume. Die Leasingverpflichtungen enthalten hauptsächlich Kraftfahrzeuge. Die Lizenzverpflichtungen betreffen im Wesentlichen eine Vereinbarung mit der japanischen Muttergesellschaft und einem externen Dienstleister in Zusammenhang mit der Nutzung des SAP ERP-Systems. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Umsatz nach Produktgruppen
Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten Schrotterlöse (TEUR 301 ; Vj. TEUR 283) sowie Weiterbelastungen an eine Schwestergesellschaft im Wesentlichen für Miete (TEUR 780, Vj. TEUR 675). Aufgliederung nach Regionen:
Materialaufwand Die Materialaufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren betrugen im Berichtsjahr TEUR 642.188 (Vj. TEUR 623.315). Personalaufwand Vom Personalaufwand des Geschäftsjahres entfallen auf
Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 119. Darüber hinaus sind im Steueraufwand TEUR 499 periodenfremde Erträge enthalten. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten TEUR 13.672 (Vj. TEUR 18.261) Währungskursgewinne. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten TEUR 19.795 (Vj. TEUR 16.908) Währungskursverluste. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund der positiven Ergebnisse der einzelnen Betriebsstätten ergibt sich ein Steueraufwand in Höhe von TEUR 3.211. Sonstige AngabenGeschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
Herr Okawa und Herr Baumann sind hauptberuflich für die Gesellschaft tätig. Herr Kimoto ist Vorstandsmitglied der ALPS Electric Co. Ltd. und hat des Weiteren die Position als Senior Managing Director der Sales & Marketing Division der Alps-Gruppe inne. Herr Amagishi ist Vorstandsmitglied der ALPS Electric Co. Ltd. und verantwortet den Bereich Quality Management. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen für das Geschäftsjahr 2017/2018 TEUR 698. Mitarbeiter Arbeitnehmerzahl im Durchschnitt:
Die Verteilung auf die Funktionsbereiche stellt sich wie folgt dar:
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der ALPS ELECTRIC EUROPE GmbH wird in den Konzernabschluss der ALPS Electric Co. Ltd., Tokio/Japan, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen mit nahe stehenden Personen oder verbundenen Unternehmen getätigt. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 115, für Steuerberatungsleistungen TEUR 205 und für sonstige Leistungen TEUR 87. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 10.268.535 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017/2018
Düsseldorf, den 29. Juni 2018 ALPS ELECTRIC EUROPE GmbH Die Geschäftsführung Lagebericht für 2017/18Geschäftsverlauf und LageWährend des Geschäftsjahres 2017/18 konnte die ALPS Electric Europe GmbH ("ALEU" oder "ALPS GmbH") ihren Umsatz von 699,2 Mio. € im Jahr 2016/17 um 3,9% auf insgesamt 726,2 Mio. € (ohne Entwicklungskosten 719,2 Mio. €) steigern und übertraf damit sogar den Anstieg in der europäischen Fahrzeugproduktion (1,9%). Dass ALEU knapp über ihrem geplanten Umsatzziel von 716,0 Mio. € (ohne Entwicklungskosten) lag, ist vorrangig auf Wechselkurseffekte zurückzuführen. Der Gesamtumsatz im Geschäftsbereich Automotive erhöhte sich im gegenüber dem Vorjahr um 22,2 Mio. € (+3,4%) und damit bleibt der Anteil des Automotive Geschäftsbereichs weiterhin hoch bei ca. 94% des Gesamtumsatzes. Im kurz- bis mittelfristigen Bereich wird erwartet, dass sich dieses Verhältnis relativieren wird, sobald unsere verstärkten Bemühungen, neues Geschäft im Non-Automotive Bereich aufzubauen, erste Früchte tragen. Auch im Bereich "Non-Automotive" verzeichnete ALEU eine Umsatzsteigerung von 4.8 Mio. € (+12,7%). Innerhalb des Geschäftsbereichs Automotive war die Umsatzentwicklung im Produktbereich "Automotive Modules" insgesamt verhalten (+4,2 Mio. €/ +0,8%). Ein robuster Binnenabsatz sowie eine starke Nachfrage in den wichtigsten Exportmärkten (USA und China) für die Produkte der europäischen Premiumhersteller (insbesondere Audi, BMW, Daimler) resultierten in einer signifikanten Steigerung unseres Geschäfts mit diesen Kunden. Dabei wirkte sich auch das Anlaufen der Serienfertigung neuer Produkte für diese Kunden positiv auf die Umsatzentwicklung aus. Erschwerend wirkt jedoch der Umsatzrückgang mit Volvo Car, der in Kombination mit einem Produktionsrückgang und Änderungen im Produktmix mit unserem Kunden JLR, sowie fallenden Verkaufszahlen für Opel nach dessen Akquirierung durch PSA von GM, diese Gewinne mit unseren deutschen Kunden weitgehend eliminiert hat. Auf der anderen Seite verzeichnete ALEU eine positive Geschäftsentwicklung im Produktbereich "Automotive Devices". Hier erzielte sie eine Umsatzsteigerung von 14.8 Mio. € (+14,3%). Hauptfaktor für dieses positive Ergebnis ist in erster Linie der stetig ansteigende Bedarf an Kommunikationsmodulen im Fahrzeuginnenraum, der auf die zunehmende Bedeutung der Vernetzung im Fahrzeug zurückzuführen ist. Hier profitierte ALEU vor allem von der wachsenden Nachfrage nach Bluetooth und Wi-Fi Modulen bei Kunden wie Preh, Magneti Marelli, Delphi, Bosch und Alpine. Umsatzerlöse im Bereich Consumer Electronics stiegen im Geschäftsjahr 2017/18 erfreulicherweise auf 41,9 Mio. € an. Damit wuchs dieser Bereich im Vergleich zum Vorjahr (37,3 Mio. €) um +12,3%. Der größte Anteil dieser Umsatzsteigerung ist den starken Verkaufszahlen im Distributions-Sektor zu verdanken, der sich um 2,9 Mio. € (+15,1%) erhöhte. Hier trug vor allem die Umsatzerholung bei elektro-mechanischen Komponenten (Switches oder "SW" +1,1 Mio. €, Taktswitches oder "TSW" +1,0 Mio. €, Potentiometer oder "VR" +0,7 Mio. €) zum guten Ergebnis bei. Finanzlage Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr 2017/2018 von EUR 4,6 Mio. auf EUR -3,3 Mio. gemindert. Im Wesentlichen waren hierfür die Abnahme der Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit um EUR 21,6 Mio. (Vorjahr: Zunahme von EUR 28,3 Mio.) sowie Steuerzahlungen in Höhe von EUR 18,8 Mio. (Vorjahr: EUR 3,1 Mio.) verantwortlich. Dem entgegen stand die Abnahme von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, von Vorräten sowie anderer Aktiva um EUR 21,5 Mio. (Vorjahr: Zunahme um EUR 14,7 Mio.). Die Zunahme der liquiden Mittel um EUR 7,7 Mio. ist zum einen auf die Erhöhung der Cash-Pool-Salden um EUR 26,2 Mio. (im Wesentlichen aufgrund der Gewährung eines kurzfristigen Darlehens über EUR 31,0 Mio. durch die japanische Muttergesellschaft) und zum anderen auf höhere kurzfristigen Bankverbindlichkeiten (+EUR 14,0 Mio.) zurückzuführen. Gegenläufig wirkten sich im Geschäftsjahr die Dividendenauszahlungen in Höhe von EUR 28,2 Mio. und die negativen Cash-Flows aus der laufender Geschäfts- sowie Investitionstätigkeit von EUR 3,3 Mio. bzw. EUR 0,9 Mio. aus. Es ergab sich eine Verringerung des Finanzmittelfonds - unter Berücksichtigung einer kurzfristigen Bankverbindlichkeit in Höhe von EUR 15,0 Mio. - um EUR 6,3 Mio. von EUR 20,1 Mio. auf EUR 13,8 Mio. Vermögenslage Die Vermögenslage der ALPS GmbH ist weiterhin sehr stabil. Das Vermögen ist, wie bei einer Vertriebsgesellschaft üblich, im Wesentlichen kurzfristig gebunden. Langfristig gebunden ist nur das Anlagevermögen, welches hauptsächlich aus den Grundstücken und Gebäuden am Standort Dortmund besteht. Das langfristige Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Im Bereich des Umlaufvermögens haben sich insbesondere bei den Handelswaren (- EUR 3,3 Mio.) und den Kundenforderungen (- EUR 20,1 Mio.), deutliche Rückgänge ergeben. Das Gleiche gilt analog für den Rückgang der Verbindlichkeiten im Verbundbereich (-EUR 9,2 Mio.). Dieser Rückgänge sind im Wesentlichen durch die Entwicklung der Hauswährung EURO gegenüber unseren Haupthandelswährungen USD und JPY mit Lieferanten und Kunden bedingt. Zu Beginn des Geschäftsjahres lagen der USD mit 1 EUR = 1,07227 USD und der YEN mit EUR = 118,2944 JPY wesentlich unter den Werten des Monats März 2018 von 1 EUR = 1,23353 USD bzw. 1 EUR = 130,85762 JPY. Zudem lagen die Osterferien im Geschäftsjahr vor Ende März (Vorjahr im April) mit Auswirkungen auf dem Forderungsbestand, der zum 31. März 2018 im Vergleich zum Vorjahr niedriger ist. Darüber hinaus sanken die Vorratsbestände zum Stichtag durch gesunkene Einkaufspreise aus Japan in den letzten Monaten des Geschäftsjahres. Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich resultieren im Wesentlichen aus Wareneinkäufen von der japanischen Muttergesellschaft (TEUR 98.016; Vorjahr: TEUR 117.974), Cash-Pooling-Verbindlichkeiten (TEUR 31.000; Vorjahr TEUR 0) sowie Dividendenverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.380 (Vorjahr: TEUR 28.150). Die Vermögenslage ist im Geschäftsjahr weiterhin geprägt durch erhöhte Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 9,5 Mio. EUR - im Wesentlichen bedingt durch höhere Cash-Pool-Salden mit Schwestergesellschaften (+EUR 4,7 Mio.) sowie niedrigere Steuerrückstellungen - bedingt durch im Geschäftsjahr getätigte Zahlungen. Darüber hinaus wurden die Bankverbindlichkeiten durch die Aufnahme neuer kurzfristigen Kredite zum 31. Mio.2018 um EUR 14 Mio. erhöht. Bei einer um EUR 6,9 Mio. gesunkenen Bilanzsumme stieg die Eigenkapitalquote auf 32,2% (Vorjahr: 30,2%). Ertragslage Wie zu Beginn geschildert, konnte die ALPS GmbH auch in diesem Geschäftsjahr einen Umsatzzuwachs erzielen. Der Umsatz ist um EUR 27,0 Mio. gestiegen (Vorjahr: TEUR 699.190). Allerdings ist der Jahresüberschuss von TEUR 10.269 (Vorjahr: TEUR 11.781) um EUR 1,5 Mio. zurückgegangen, insbesondere aufgrund der Erhöhung der Vertriebskosten (-EUR 3,3 Mio.) sowie eines negativen Währungsergebnisses (-EUR 7,5 Mio.), was teilweise durch den Anstieg des Bruttoergebnisses vom Umsatz (+EUR 0,5 Mio.), niedrigere allgemeinen Verwaltungskosten (+EUR 2,3 Mio.) sowie niedrigeren Steuern vom Einkommen und Ertrag (+EUR 3,5 Mio.) kompensiert ist. Darüber hinaus enthielt der Vorjahresjahresüberschuss eine einmalige außerordentliche Aufwandsposition in Zusammenhang mit der Auflösung der Pensionsverpflichtung der Betriebstätte in Milton Keynes (+EUR 3.0 Mio.). Die Bruttoergebnisrendite von 9,44% ist auf dem Niveau des Vorjahres (9,70%) geblieben. Im Bereich der betrieblichen Aufwendungen und Erträge gab es eine Erhöhung von EUR 4,3 Mio. Bereinigt um die vorjährige einmalige Aufwandsposition in Zusammenhang mit der Auflösung der Pensionsverpflichtung der Betriebstätte in Milton Keynes (+EUR 3,0 Mio.). sind die betrieblichen Aufwendungen und Erträge um EUR 7,3 Mio. höher als im Vorjahr. Dieser Wert ergibt sich durch folgende Entwicklungen im operativen Bereich: Die Vertriebskosten haben sich um EUR 3,3 Mio. erhöht, die Verwaltungskosten sind um EUR 2,3 Mio. gesunken. Verantwortlich für den Anstieg der Vertriebskosten waren im Wesentlichen höhere Umsatzerlöse sowie Serviceaufwendungen. Die Serviceaufwendungen sind im Wesentlichen aufgrund der Auslagerung des Logistikbereiches an einen externen Dienstleister zum 1. Oktober 2014 angestiegen. Wie in den Vorjahren ergaben sich die wesentlichen Einflüsse bei den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen im Währungsbereich. In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Betrag von EUR 13,7 Mio. (Vorjahr: EUR 18,3 Mio.) enthalten. Auf der Aufwandsseite sind dies EUR 19,8 Mio. (Vorjahr: 16,9 Mio.). Per Saldo ergab sich ein Aufwandsüberhang (EUR 6,1 Mio.) (Vorjahr: Ertragsüberhang von EUR 1,4 Mio.). In diesem Jahr gab es eine gegenteilige Entwicklung des EUROs gegenüber unseren Haupthandelswährungen USD und JPY im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Zu Beginn lag der USD mit 1 EUR = 1,07227 USD (Durchschnitt des Monats April 2017) unter dem Wert unseres Abschlussmonates März 2018 von 1 EUR = 1,23353 USD. Die angegebenen Kurse beruhen auf Veröffentlichungen der Europäischen Zentralbank. Für den YEN sahen die Werte wie folgt aus: April 2017 mit 1 EUR = 118,2944 JPY / März 2018 mit 1 EUR = 130,85762 JPY. Im Falle unserer schwedischen Betriebsstätte, mit der Hauswährung SEK, verzeichnete die schwedische Krone eine positive Entwicklung gegenüber dem USD. Der Durchschnittkurs des Monats April 2017 lag bei 1 SEK = 0,1112 USD, der Durchschnittkurs des Monats März 2018 lag bei 1 SEK = 0,1214 USD. Gegenüber dem YEN zeigte die schwedische Währung eine Zunahme um 0,55 Punkte. Unsere britische Betriebsstätte, mit der Hauswährung GBP, zeigte im Geschäftsjahr einen Überhang der Aufwendungen im Währungsbereich. Investitionen Für Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2017/18 TEUR 1.009 aufgewendet (Vorjahr: TEUR 835). Davon entfielen TEUR 963 in Hard- und Software und Büroausstattung für die Standorte Düsseldorf, München und Dortmund. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2017/18 betrugen insgesamt EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,7 Mio.). Für das kommende Jahr 2018/19 sind Investitionen von TEUR 1.830 vorgesehen, wovon TEUR 296 auf unseren Standort Dortmund entfallen. Hier sind die wesentlichen Investitionen wieder im Taktschalterbereich angesiedelt. An den Vertriebsstandorten (s.o.) sind hauptsächlich Investitionen in Hard- und Software vorgesehen, wobei der Großteil der Investitionen immer stärker an den Erfordernissen unserer Automobilkunden ausgerichtet ist (z.B. Mess- und Prüfgeräte und die dazugehörige Software). Personal Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl im Bereich Sales im Geschäftsjahr 2017/18 betrug 204. Die Mitarbeiteranzahl zum Ende des Geschäftsjahres im Bereich Sales betrug 207 Mitarbeiter. Im Bereich Sales waren zum Fiskaljahresende 48 Mitarbeiter in der Verwaltung beschäftigt. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl in der Produktion am Standort Dortmund betrug 92 Mitarbeiter. Zum Jahresende waren in der Produktion 92 Mitarbeiter beschäftigt. In der Produktion lag die durchschnittliche Arbeitsunfähigkeit bei 6,29%. In der Produktionsverwaltung waren zum Fiskaljahresende 23 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2017/18 ereigneten sich insgesamt 4 Arbeitsunfälle, 4 waren meldepflichtig. Insgesamt erfolgten 7 Austritte. Die Arbeitszeit beträgt im Bereich Sales 40 Stunden pro Woche und im Bereich Produktion 36 Stunden pro Woche. In allen Bereichen gilt für den Verwaltungs-/ Vertriebsbereich die gleitende Arbeitszeit. In der Produktion gelten feste Arbeitszeiten. Im Bereich Verwaltung/Vertrieb gilt für die Mitarbeiter ohne zusätzliche Überstundenvergütung Vertrauensarbeitszeit. Zweigniederlassungen Neben den Standorten Düsseldorf (Vertrieb/Verwaltung) und Dortmund (Produktion) bestehen Niederlassungen in München, Göteburg/Schweden, Paris/Frankreich, Milton Keynes/Großbritannien und Mailand/Italien. Ausblick, Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungWie auch schon im Vorjahreslagebericht erwähnt, hat ALEU die Aktivitäten der sogenannten Strategic Business Development Abteilung weiter verstärkt und hier den Fokus auf die mittel- und langfristige Erschließung neuer Geschäftsfelder durch Technologietransfer und die Entwicklung neuer Applikationsmöglichkeiten, als auch die Akquirierung von Neukunden gelegt. Im Geschäftsjahr 2017/18 konnten hier nun schon erste Erfolge verbucht werden. So konnte ALEU neues Geschäft im Bereich der präventiven Instandhaltung in der verarbeitenden Industrie sowie Aufträge von neuen Kunden aus dem Logistikbereich gewinnen. Dies zeigt, dass lokal entwickelte Produkte erfolgreich in neuen Geschäftssegmenten wie IoT ("Internet of Things") und Energieanwendungen eingesetzt werden konnten und gute Perspektiven und sich ergebende Chancen bieten. Um die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu verstärken, hat ALEU zum Start des neuen Fiskaljahres 2018/19 eine neue strategische Einkaufsabteilung etabliert. Für das Geschäftsjahr 2018/19 hat sich die ALPS Electric Europe GmbH ein Umsatzziel - ohne Entwicklungsumsätze - von 664,8 Mio. € (Automotive Bereich 611,6 Mio. €, Non-Automotive 53,2 Mio. €) gesetzt und liegt damit 8,2% unter dem Umsatz des Geschäftsjahres 2017/18. Der Hauptgrund für diese Reduzierung liegt in den rückläufigen Verkaufszahlen für das Modulgeschäft im Automotive Bereich (-10,4%), die durch das End-of-Life diverser hochpreisiger Produkte (z.B. Audi MMI, JLR Head Up Display) verursacht werden. Angesichts der niedrigen Anstiegsprognose für die europäische Fahrzeugproduktion von lediglich 0,5% (Quelle: "LMC Global Car & Truck Forecast World Query") für das kommende Geschäftsjahr, scheint eine marktgesteuerte Erholung auch vor dem Hintergrund der negativen Auswirkungen/Risiken der Brexit Entscheidung und der andauernden Syrienkrise, unwahrscheinlich. Positiv anzumerken sind jedoch die Franchise-Vereinbarung mit einem neuen globalen Distributions-Partner, TTI, als auch zusätzliche Neugeschäfte, die die Strategic Business Development Abteilung mit weiteren internationalen Logistik-Anbietern plant. Diese versprechen eine Ausweitung unseres Non-Automotive Geschäftsbereichs. Bezogen auf den Jahresüberschuss erwartet die ALPS GmbH für das Geschäftsjahr 2018/19 ein Jahresergebnis vor Steuern - ohne Berücksichtigung von Währungseffekten - nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Grundsätzlich strebt die ALPS GmbH ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken an. Es ist unser Ziel, bestehende Marktchancen, sowohl im Automotive- als auch im Non-Automotive-Bereich, auszuloten und zu einem Mehrwert für das Unternehmen zu führen. Abgesehen von den vorstehend geschilderten Unsicherheiten und marktbedingten Einflussfaktoren sehen wir gegenwärtig keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten. Allen uns bekannten Risiken wurde durch entsprechende Rückstellungen Rechnung getragen.
Düsseldorf, den 29. Juni 2018 ALPS ELECTRIC EUROPE GmbH Die Geschäftsführung |
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