Infoniqa Group Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Theodor Dr. Busch seit 18.12.2024 | Geschäftsführer |
Bernhard Buchtele seit 18.12.2024 | Prokura |
Tarek El-Dabbagh seit 18.12.2024 | Prokura |
Thorsten Michels seit 28.5.2024 | Prokura |
Thomas Strobel seit 6.7.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Jovian Investments B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Infoniqa Deutschland GmbHBöblingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Unternehmen und Geschäftsmodell Die Gründung der Gesellschaft in Form einer GmbH erfolgte am 28.02.2008. Alleinige Gesellschafterin der Infoniqa Deutschland GmbH ist mit einer Stammeinlage von EUR 100.000 die Infoniqa Holding GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach österreichischem Recht, eingetragen in Wels, FN 387691 i) mit Sitz in A-4600 Wels, Dragonerstraße 67). Die Geschäftsführung obliegt seit 30.09.2019 Frau Tanja Ziegler und seit 24.10.2022 ebenfalls Frau Monika Füllmann, welche gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem weiteren Prokuristen vertretungsbefugt sind. Die Prokura wurde mit 24.10.2022 an Herrn Mag. Tarek El-Dabbagh und Herrn Philipp Schinko erteilt, beide Prokuristen sind gemeinsam mit einem Geschäftsführer ebenfalls vertretungsbefugt. Die Infoniqa Deutschland GmbH ist eine operativ tätige Gesellschaft. Als Softwareunternehmen bietet sie verschiedene Softwareprodukte am deutschen Markt an. Darunter fallen unter anderem HR-Lösungen mit Infoniqa PEOPLE. Mit der passenden Software und den individuellen Services der Infoniqa für verschiedenste Prozesse der Kunden im KMU-Bereich rund um die Personalverwaltung, das Bewerbermanagement, Bildungsmangement, Kompetenzmanagement und die Lohnverrechnung hat der Kunde mehr Zeit sich auf seine Kernprozesse zu fokussieren. Die Produkte, die hier angeboten werden, sind unter anderem: ONE Payroll DE, ONE Time DE, ONE HCM/HCM Xpress oder NAPA3, Lessor, IPR. Mit Wirkung zum 1. Januar 2022 wurde die Haveldata GmbH und die StoneData GmbH auf die Berichtsfirma verschmolzen. Im Rahmen der Verschmelzung hat die Gesellschaft folgende Vermögenswerte und Schulden zum Buchwert übernommen:
Der Beteiligungswert an der StoneData GmbH bei der Infoniqa Deutschland betrug zum 31. Dezember 2021 TEUR 2.111. Der Unterschied zwischen dem Beteiligungswert und dem Nettovermögen in Höhe von TEUR 2.099 wurde als Geschäftsfirmenwert bei der Infoniqa Deutschland bilanziert. Die alleinige Gesellschafterin der Infoniqa Deutschland GmbH und der Haveldatat GmbH war die Infoniqa Holding GmbH, Wels, Österreich. Gemäß dem Verschmelzungsvertrag hat die Haveldata GmbH ihr Vermögen als Ganzes auf die Infoniqa Deutschland GmbH im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme ohne Gewährung von Gesellschaftsrechten übertragen. Eine Gegenleistung wurde nicht gewährt. Die Verschmelzung fand ohne Kapitalerhöhung bei der Infoniqa Deutschland GmbH statt. Der Unterschiedsbetrag aus der Verschmelzung der Haveldata GmbH wurde gemäß § 272 Abs. 4 HGB in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt. 2. Forschung und Entwicklung In der Infoniqa Deutschland GmbH zeichnen dezidierte Produktteams für die produktbezogene Softwareentwicklung verantwortlich. Regelmäßiges Feedback von Bestandskunden und eine kontinuierliche Marktbeobachtung werden genutzt, um Markttrends frühzeitig auszumachen und in die Produktentwicklung einfließen zu lassen. Weitere erfolgreiche Innovationen sollen durch eine entsprechende Dotierung des Entwicklungsbudgets ermöglich werden und die mittelfristige Ertragserwartung absichern - der Fokus liegt hier auf den bereits oben erwähnten Punkten. Für den Bereich Forschung und Entwicklung sind derzeit 29 Mitarbeiter für die Infoniqa Deutschland GmbH tätig. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2022 hat sich trotz der Herausforderungen in Hinblick unter anderem auf die Energieversorgung und Lieferkettenengpässen und den daraus entstehenden hohen Energie- und Verbraucherpreisen relativ widerstandsfähig gezeigt. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland wuchs um 1,9%. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt deutlich um 7,9% und die Arbeitslosenquote lag leicht unter dem Vorjahr im Jahresdurchschnitt bei 5,3% (Quelle: DESTATIS Statistisches Bundesamt). Gemäß der Deloitte CFO Survey Herbst 2023 zwingen die gesamtwirtschaftlichen Risiken wie Inflation und nachlassende internationale Nachfrage Unternehmen dazu, ihre Strategie anzupassen. Hier soll in Digitalisierung und Automatisierung investiert werden. Die Bereitschaft der CFOs auch Outsourcing-Optionen zu nutzen steigt, worin vor allem für die nächsten Jahre die großen Chancen in der Softwarebranche liegen. Aufgrund der anhaltenden geopolitischen Risiken sollen sich die Investitionen der Unternehmen in den kommenden Jahren weg aus China, in Richtung Europa und Nordamerika verschieben. Die geplanten Investitionen der Unternehmen fokussieren sich auf Umstrukturierung und Optimierung, sowie die Weiterentwicklung von digitaler Kompetenz. Die fehlenden Fachkräfte sind auch in der Finanzfunktion eine große Herausforderung. Die CFOs könnten dem Fachkräftemangel mit verstärktem Outsourcing begegnen wodurch sich in der IT-Branche und im BPO-Bereich weitere Wachstumschancen ergeben. (Quelle: Deloitte CFO Survey Herbst 2023) 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 verzeichnete die Infoniqa Deutschland GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 21.263 (2021: TEUR 10.795). Die Erhöhung der Umsatzerlöse im Jahr 2022 von EUR 11 Mio. auf EUR 22 Mio. beruht mit rund EUR 7 Mio. auf der Verschmelzung der StoneData und der Haveldata, der Rest mit rund EUR 4 Mio. beruht auf der Übernahme verschiedener Wartungsverträge von der Haveldata West GmbH, und einer positiven Geschäftsentwicklung im Jahr 2022. Der Materialaufwand liegt unter Berücksichtigung der verschmolzenen Unternehmen und der neuen Gliederung der Intercompany-Verrechnungen in Höhe von EUR 1,9 Mio., die 2022 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden, auf demselben Niveau wie im Vorjahr. Der Personalauswand hat sich um EUR 6 Mio. auf EUR 12,6 Mio. erhöht, davon stammen EUR 4,1 Mio. aus den Verschmelzungen, der Rest stammt aus Zahlungen von Abfindungen und Bonusauszahlungen. Die Abschreibungen sind v.a. aufgrund der planmäßigen Abschreibungen auf den Firmenwert aus Verschmelzung der StoneData GmbH in Höhe von TEUR 420 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um EUR 7,3 Mio. erhöht. Diese Erhöhung ist zurückzuführen auf EUR 1,9 Mio. Intercompany-Verrechnungen, die im Jahr 2021 unter Materialaufwand ausgewiesen wurden, den Anstieg der Intercompany-Verrechnungen um EUR 2,3 Mio. und EUR 2,2 Mio. aus den Verschmelzungen. Die Änderung des Ausweises der Intercompany-Verrechnungen erfolgte aufgrund neuer Transferpricing-dokumentationen und -simulationen und daraus resultierenden abgeänderten Verrechnungen. Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.000 betreffen die Beteiligung an der Haveldata West GmbH, die aufgrund dauernder Wertminderung in voller Höhe abgeschrieben wurde. Insgesamt hat sich der Jahresfehlbetrag von TEUR -1.918 im Vorjahr auf TEUR -5.953 verschlechtert. Dies ist v.a. auf die Auswirkungen der Verschmelzungen, die Erhöhung des Personalaufwands, den Anstieg der Intercompany-Verrechnungen sowie die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen zurückzuführen. b) Vermögenslage Die immateriellen Vermögensgegenstände sind um TEUR 1.942 auf TEUR 2.116 gestiegen. Die Erhöhung ist vor allem auf den Firmenwert aus der Verschmelzung der StoneData GmbH zurückzuführen. Die Finanzanlagen sind um TEUR 2.111 auf TEUR 0 zurückgegangen. Im Vorjahr war die Beteiligung an der StoneData GmbH enthalten. Zum 31. Dezember 2022 ist die Beteiligung an der Haveldata West GmbH, die durch die Verschmelzung mit der Haveldata GmbH übernommen wurde, enthalten. Die Beteiligung wurde im Geschäftsjahr 2022 in voller Höhe aufgrund dauernder Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Die gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beruhen auf der Zunahme der Kunden und der Umsatzerlöse nach der Verschmelzung der StoneData und der Haveldata sowie auf den von der Haveldata West übernommenen Wartungsverträge. Die gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände ergeben sich ausschließlich aufgrund der Verschmelzungen. Die aktiven latente Steuern bestehen großteils aus aktivierten Verlustvorträgen, die unverändert in Höhe der geplanten Ergebnisse und der daraus resultierenden erwarteten Nutzung zum Vorjahr fortgeführt wurden. Die Eigenkapitalquote der Infoniqa Deutschland GmbH betrug zum 31. Dezember 2022 -17,2 % (zum Stichtag 31. Dezember 2021: 23,2 %). Die Kapitalrücklage ist aufgrund der Verschmelzung der Haveldata GmbH um TEUR 2.401 gestiegen. Das Eigenkapital ist aber insgesamt aufgrund des Jahresfehlbetrags in Höhe von TEUR 5.953 um TEUR 3.675 zurückgegangen. Gleichzeitig ist die Bilanzsumme um TEUR 7.089 gestiegen. Die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen, der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Verbindlichkeiten ist vor allem auf die Verschmelzungen zurückzuführen. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert vor allem aus dem zusätzlichen Finanzierungsbedarf, der aufgrund der Verschmelzungen und des Jahresfehlbetrages entstanden ist. c) Finanzlage Der Jahresabschluss wurde unter Going-Concern-Gesichtspunkten aufgestellt, da eine positive Fortführung wahrscheinlich ist und im Juli 2023 unterschriebene Rangrücktrittserklärungen von Gesellschaftern auf deren gegebene Darlehen in Höhe von EUR 8,4 Mio. vorliegen. Für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 gehen wir anhand der tatsächlichen Ergebnisse bis Ende November 2023 und der Cashflow Planung für 2024 von einem positiven Cashflow aus. Darüber hinaus wurden 2023 kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von EUR 7,2 Mio. in langfristige verzinsliche Darlehen umgewandelt. Diese Darlehen sind am 31. Dezember 2026 fällig und somit ergibt sich in den kommenden Jahren keine kurzfristig fällige Rückzahlung und folglich keine Liquiditätsauswirkung. Die Infoniqa Deutschland GmbH kommt ihren Zahlungsverpflichtungen zeitgerecht nach. Die laufenden Zahlungen können stets gedeckt werden. Innovationen und zukünftige Projekte u.a. zur Konzernmarktstrategie und -Ausrichtung werden bei Bedarf durch zusätzliche Finanzierungsdarlehen aus der Gruppe finanziert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich für das Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar.
*) Berechnung EBITDA: Jahresüberschuss + Steueraufwand - Steuererträge + Zinsaufwand - Zinserträge - Beteiligungsergebnis + Abschreibungen auf das Anlagevermögen - Zuschreibungen zum Anlagevermögen = EBITDA In der Planung für 2022 war das Ziel eine Umsatzsteigerung von ca. 9 %, dieses Ziel wurde erreicht, hinzu kamen noch die Umsatzzuwächse aufgrund der oben beschriebenen Verschmelzungen. Die negative Entwicklung der EBITDA ist grundsätzlich auf den erhöhten Personalaufwand aufgrund von Einmaleffekten (Abfindungen und Bonusauszahlungen) zurückzuführen. 4. Gesamtaussage Durch die Verschmelzung der beiden Schwesterunternehmen sind im Jahr 2022 hohe Integrationskosten entstanden, auch die allgemein vorherrschende Inflation stellte eine deutliche Kostenbelastung dar. Die Marktposition wurde durch die Fusion verstärkt. Das ausgegebene Ziel im Jahr 2023 lautet, eine stabile Kostenentwicklung und -kontrolle zu erreichen. Der Fokus liegt auf kontinuierlicher Innovation, Umsetzung von effizienten Prozessen und der Integration modernster Technologien. III. Zweigniederlassungsbericht Die Infoniqa Deutschland GmbH unterhält zum 31. Dezember 2022 keine Zweigniederlassungen. IV. Prognosebericht Im Jahr 2022 verzeichnete Infoniqa Deutschland GmbH eine stabile Umsatzentwicklung mit einem Umsatz in Höhe von TEUR 21.263. In Folge diverser Optimierungsmaßnahmen, welche auf die gesamte Unternehmensgruppe zurückzuführen sind, fokussierte sich das Management auf die Abwendung der Auswirkungen der allgemein vorherrschenden hohen Inflation und der starken Mitbewerbersituation am Softwaremarkt. Das ausgegebene Ziel im Jahr 2023 lautet, eine stabile Kostenentwicklung und -kontrolle zu erreichen und kontrolliert zu wachsen. Der Fokus liegt einerseits auf Softwarequalität und andererseits auf Skalierbarkeit und Rentabilität von BPO- und sonstiger Services. Die Umsatzprognose für 2023 liegt auf dem Niveau des Vorjahres (2022), jedoch wird durch Kostenoptimierung und Standardisierung eine wesentliche Steigerung des EBITDA (50% - 60%) erwartet. V. Chancen- und Risikobericht Es ist unerlässlich, dass die Infoniqa Deutschland GmbH ihre Geschäftsmodelle und Strategien der Unternehmensgruppe an die jeweilige wirtschaftliche Lage anpasst, um Risiken zu minimieren. Flexibilität, Innovationsfähigkeit und die Fähigkeit, auf ändernde Marktbedingungen zu reagieren, sind entscheidend, um erfolgreich zu bleiben - auch unabhängig der Wirtschaftslage. Wesentliche Risiken und Herausforderungen liegen grundsätzlich nach Einschätzung der Infoniqa Deutschland GmbH in folgenden Bereichen. Mit Ausnahme des Corona Risikos sind sie im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden wie folgt definiert:
Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
- Finanzinstrumente: Die Infoniqa Deutschland GmbH ist mit verschiedenen finanziellen Risiken wie Fremdwährungs-, Zinsänderungs- und Marktwertänderungsrisiken, Liquiditätsrisiken und Cashflow-Risiken konfrontiert. Für die Behandlung finanzieller Risiken bestehen klare Strategien, die von der Geschäftsführung festgelegt und laufend überwacht werden. Ziel ist es, genau die angesprochenen Risiken zu minimieren. Durch jederzeit exakte und aktuelle Darstellung und Quantifizierung aller Risikokategorien soll langfristig höchste Transparenz und Informationsqualität erreicht werden. Das Risiko wird daher als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre auch gering. - Projektgeschäft: Es kann durch missverstandene Spezifikationen, fehlerhafte Kalkulationen, Terminüberschreitungen, technische Umsetzungs- und Betriebsprobleme oder Softwarefehler in diversen Projekten zu Verzögerungen oder gar Ausfällen kommen. Das Risko wird als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre gering. - Marktwettbewerb: Der Wettbewerb in der Softwarebranche ist intensiv. Neue Startups und etablierte Unternehmen konkurrieren um Kunden und Marktanteile. Die Infoniqa Deutschland GmbH muss ihre Tochterunternehmen dazu animieren, innovativ zu bleiben, damit sich Produkte und Dienstleistungen von der Konkurrenz abheben und Kunden langfristig gebunden werden. Das Risiko wird als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre mittel. - Personalbereich: Die Nachfrage nach hochqualifizierten Mitarbeitenden in der Softwarebranche übersteigt oft das Angebot am Arbeitsmarkt. Der Mangel an talentierten Entwicklern und IT-Experten kann es dem Unternehmen erschweren, qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten, was sich auf die Produktentwicklung und den Kundenservice negativ auswirken kann. Das Risiko wird als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre gering. - Sicherheit und Datenschutz: Angesichts der steigenden Risiken durch Cyberangriffe und Datenschutzverletzungen ist es wichtig, dass die Infoniqa Deutschland GmbH robuste Sicherheitsmaßnahmen implementiert. Durch Investitionen in IT-Sicherheit, Schulungen der Mitarbeitenden und regelmäßige Überprüfungen kann das Unternehmen Risiken minimieren. Das Risiko wird als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre mittel. - Regulatorische Anforderungen: Softwareunternehmen unterliegen einer zunehmenden Anzahl von rechtlichen und regulatorischen Vorschriften, insbesondere in Bezug auf Datenschutz, Datensicherheit und Verarbeitung personenbezogener Daten. Es muss zu jedem Zeitpunkt sichergestellt sein, dass diese Vorschriften eingehalten werden, um rechtliche Konsequenzen und Reputationsrisiken zu vermeiden. Das Risiko wird als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre gering. - Konjunkturelle Abschwünge und Unsicherheiten im (über-)regionalen Handel: Wirtschaftliche Rezessionen oder allgemeine Abschwächungen der Wirtschaft können zu einer verringerten Nachfrage nach Softwareprodukten und -dienstleistungen führen. Weiters können Handelskonflikte, protektionistische Maßnahmen oder geopolitische Spannungen die Märkte destabilisieren und die (über-)regionale Nachfrage nach Softwareprodukten und -services beeinträchtigen. Das Risiko wird als gering eingeschätzt. Die Auswirkung wäre gering. Die COVID-19 Krise hat - soweit dies aus jetziger Sicht beurteilt werden kann - wohl keine Auswirkungen mehr. Abgesehen von den oben angeführten gibt es eine Reihe operativer Geschäftsrisiken, bei denen durch das Etablieren entsprechender Policies und Kontrollmechanismen in sämtlichen Bereichen des Unternehmens eine Reduzierung der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder der Auswirkung erreicht wird. Im Gesamtbild sind wir aufgrund unserer Risikobestandsaufnahme, unserer Einschätzung bezüglich der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegensteuerungsmaßnahmen der Ansicht, dass die Risikolage in Bezug auf die Gesamtzahl aller identifizierten Risiken als nicht kritisch einzustufen ist. Bestandsgefährdende Risiken sind einzeln und in Summe nicht ersichtlich. Chancen liegen vor allem in folgenden Bereichen: - Anpassungsfähigkeit und Innovationskraft: Indem die Infoniqa Deutschland GmbH seine Geschäftsmodelle und Strategien kontinuierlich an die wirtschaftliche Lage anpasst, kann sie flexibel auf Marktveränderungen reagieren. Durch Förderung einer innovativen Unternehmenskultur und Investitionen in Forschung und Entwicklung kann die Infoniqa Deutschland GmbH neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die sich von der Konkurrenz abheben. - Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Durch den Fokus auf differenzierte Lösungen und exzellenten Kundenservice kann die Infoniqa Deutschland GmbH ihre Wettbewerbsposition stärken. - Talentmanagement und Bildung der Mitarbeitenden: Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, sollte die Infoniqa Deutschland GmbH gezielte Maßnahmen ergreifen, um hochqualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten. Dazu gehören attraktive Arbeitsbedingungen, gezielte Weiterbildungsangebote und die Schaffung einer motivierenden und angenehmen Arbeitsumgebung. - Compliance und rechtliche Anforderungen: Die Infoniqa Deutschland GmbH stellt sicher, dass alle rechtlichen und regulatorischen Vorschriften, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit, eingehalten werden. Durch eine enge Zusammenarbeit mit Compliance-Experten und regelmäßige interne Audits kann das Unternehmen rechtliche Konsequenzen und Reputationsrisiken vermeiden.
Böblingen, am 12 Januar 2024 Die Geschäftsführung Tanja Ziegler, Geschäftsführer Monika Füllmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH - Gesetzes aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 HGB wurde bei der Aufstellung des Jahresabschlusses Gebrauch gemacht. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 HGB) aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Zur Erläuterung wird ausgeführt: Durch die rückwirkende Verschmelzung zum 1. Januar 2022 der bisherigen Schwestergesellschaft, der Haveldata GmbH, Brandenburg an der Havel, und der bisherigen Tochtergesellschaft, der StoneData GmbH, Neustadt am Rübenberge, auf die Berichtsfirma ist der überwiegende Teil der Posten in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nicht vergleichbar, da im Vergleich zum Vorjahr die Bilanzposten, die Erlöse und die Aufwendungen alle 3 Unternehmen betreffen. Im Rahmen der Verschmelzung hat die Gesellschaft folgende Vermögenswerte und Schulden zum Buchwert übernommen:
Der Beteiligungswert an der StoneData GmbH bei der Infoniqa Deutschland betrug zum 31. Dezember 2021 TEUR 2.111. Der Unterschied zwischen dem Beteiligungswert und dem Nettovermögen in Höhe von TEUR 2.099 wurde als Geschäftsfirmenwert bei der Infoniqa Deutschland bilanziert. Die alleinige Gesellschafterin der Infoniqa Deutschland GmbH und der Haveldatat GmbH war die Infoniqa Holding GmbH, Wels, Österreich. Gemäß dem Verschmelzungsvertrag hat die Haveldata GmbH ihr Vermögen als Ganzes auf die Infoniqa Deutschland GmbH im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme ohne Gewährung von Gesellschaftsrechten übertragen. Eine Gegenleistung wurde nicht gewährt. Die Verschmelzung fand ohne Kapitalerhöhung bei der Infoniqa Deutschland GmbH statt. Der Unterschiedsbetrag aus der Verschmelzung der Haveldata GmbH wurde gemäß § 272 Abs. 4 HGB in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingestellt. Im Geschäftsjahr 2021 haben die beiden Gesellschaften folgende Ergebnisse erwirtschaftet.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen auf 3 Jahre vermindert. Der 2018 entgeltlich im Rahmen eines Asset Deals erworbene Kundenstamm wird über 5 Jahre abgeschrieben. Der Geschäftsfirmenwert aus der Verschmelzung der StoneData GmbH wird ebenfalls über 5 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, welche zwischen 3 und 13 Jahren liegt, linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten abzüglich einer außerplanmäßigen Abschreibung wegen dauernder Wertminderung Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzsichtag darstellen, gebildet. Das Eigenkapital wird zu Nennwerten bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren. Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) wird im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die aktiven latenten Steuern resultieren großteils aus Verlustvorträgen, die unverändert in Höhe der geplanten Ergebnisse in den nächsten vier Jahren und der daraus resultierenden erwarteten Nutzung zum Vorjahr fortgeführt wurden. Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt grundsätzlich nach der Leistungserbringung. Dabei wird der Zeitpunkt des Gefahrenübergangs beachtet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Einzig der Ausweis der Intercompany-Verrechnungen wurde aufgrund der neuen Verrechnungspreisdokumentation innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung teilweise geändert. Im Vorjahr wurden Aufwendungen für Wartungen durch eine direkte Verrechnung belastet, die im Materialaufwand ausgewiesen wurde. Ab dem Geschäftsjahr 2022 werden verschiedene Intercompany Aufwendungen über eine Vertriebsgebühr geregelt, welche in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen wird. Die Auswirkung beträgt ca. EUR 1,9 Mio. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung und die Zusammensetzung des Anlagevermögens sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten ist aus dem als weitere Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der durch die Verschmelzung entstandene entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 Jahre festgelegt. Angaben zum Anteilsbesitz zum 31.12.2022 Die Berichtsfirma hält 100% an der Haveldata West GmbH. Die Beteiligung ist auf der Aktivseite als Beteiligung an verbundenen Unternehmen aktiviert. Aufgrund der voraussichtlich andauernden Wertminderung der Beteiligung wurde diese im Berichtsjahr auf 1 Euro abgeschrieben.
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) In den Forderungen gegen und den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: - noch nicht fakturierte Leistungen gegenüber Drittunternehmen in Höhe von TEUR 653 (Vorjahr: TEUR 476) und gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 488 (Vorjahr TEUR 0) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 100.000,00. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage hat sich wie folgt entwickelt:
Wegen der Einlage aus der Verschmelzung der Haveldata GmbH verweisen wir auf die Angaben im Abschnitt "Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen". Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.105.900,00 EUR. Rückstellungsspiegel Die Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Die Verbindlichkeiten setzen sich folgendermaßen zusammen:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von EUR 7,2 Mio. in langfristige Darlehen umgewandelt. Die Darlehen sind am 31. Dezember 2026 fällig. Die Kreissparkasse Böblingen hat einen Avalkredit für die Besicherung von Mietkautionen in Höhe von 20.625,42 Euro (Vorjahr 21 TEUR) für das Mietobjekt in Böblingen gestellt. Weitere Haftungsverhältnisse liegen nicht vor. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 1.105.900,00 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es keine Änderungen am Saldo der latenten Steuern. Der Saldo wurde im Rahmen der geplanten Ergebnisse und der daraus resultierenden erwarteten Nutzung in der Höhe von 2021 fortgeführt. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 636 TEUR (Vorjahr 572 TEUR) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Es bestehen keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Umsatzerlöse Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse ausschließlich aus Softwareprodukten im Bereich Human Resources. Sie werden ausschließlich im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 7.585 EUR (Vorjahr: 0 EUR). Erträge aus Währungsdifferenzen sind nicht enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von 371 EUR (Vorjahr: 226 EUR). Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht enthalten. Außerplanmäßige Abschreibungen Aufgrund der dauernden Wertminderung der Beteiligung an der Haveldata West GmbH wurde im Berichtsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von 999.999 Euro auf diese Beteiligung berücksichtigt. Sonstige Angaben Geschäfte mit verbundenen Unternehmen Die Infoniqa Deutschland GmbH pflegt Leistungsbeziehungen mit anderen Gesellschaften der Infoniqa Gruppe. Diese Leistungsbeziehungen werden zu marktüblichen Konditionen verrechnet. Going-Concern Bedingt durch den Ausweis des "nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages" liegt rechnerisch eine buchmäßige Überschuldung vor. Dennoch wird der Jahresabschluss weiterhin unter Going-Concern-Gesichtspunken aufgestellt, da eine positive Fortführung wahrscheinlich ist und Rangrücktrittserklärungen von Gesellschaftern auf deren gegebene Darlehen vorliegen. Für die Geschäftsjahre 2023 und 2024 gehen wir anhand der tatsächlichen Ergebnisse bis Ende November 2023 und der Cashflow Planung für 2024 von einem positiven Cashflow aus. Darüber hinaus wurden 2023 die von den Gesellschaftern gegebenen Darlehen in Höhe von EUR 7,2 Mio. in langfristige Darlehen umgewandelt. Die Darlehen sind am 31. Dezember 2026 fällig. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Konzernverhältnisse Die Infoniqa Deutschland GmbH, Böblingen, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Infoniqa Holding GmbH, Wels in Österreich. Die Berichtsfirma wird in einen Konzernabschluss der Infoniqa Holding GmbH, Wels in Österreich eingebunden, der gleichzeitig den kleinsten und größten Konsolidierungskreis darstellt. Der Konzernabschluss der Infoniqa Holding GmbH ist unter der Firmenbuch Nummer FN 387691 beim Landesgericht Linz, Österreich, hinterlegt. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr 2022 Bezüge in Höhe von TEUR 543 erhalten. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Kredite oder Vorschüsse gewährt. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung beabsichtigt der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, den Bilanzverlust in Höhe von -8.169.532,29 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Im Geschäftsjahr 2023 wurden kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von EUR 7,2 Mio. in langfristige verzinsliche Darlehen umgewandelt. Die Darlehen sind am 31. Dezember 2026 fällig. Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2022 sind keine Ereignisse eingetreten, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen.
Böblingen, den 12. Januar 2024 Die Geschäftsführung gez. Tanja Ziegler gez. Monika Füllmann Anlagespiegel 2022
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.01.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Infoniqa Deutschland GmbH, Böblingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Infoniqa Deutschland GmbH, Böblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Infoniqa Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2021 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sind nicht geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. Januar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez. Christian König, Wirtschaftsprüfer gez. Alexander Fiedler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 18. Januar 2024 festgestellt. |
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