DS card + drive GmbH
Cuxhavener Straße 42, 28217 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nadine Brammer seit 5.1.2024 | Prokura |
Timo Czerwanski seit 5.1.2024 | Geschäftsführer |
Moritz Friedrich Schröder seit 5.1.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
WESER-PETROL Seehafentanklager GmbH & Co. KG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.30% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DS card + drive GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023DS card + drive GmbH, BremenI. Geschäft und Rahmenbedingungen 1. Grundlagen des Unternehmens Die DS card + drive GmbH mit Sitz in Bremen wurde im Jahr 2023 durch die Geschäftsführer Christoph Avé-Lallemant (bis 8. Dezember 2023), Timo Czerwanksi (ab. 8. Dezember 2023) und Moritz Schröder (ab 8. Dezember 2023) vertreten. Die DS card + drive GmbH betreibt zum 31.12.2023 81 Tankstellen. Im Rahmen der Mitgliedschaft im tankpool24 werden darüber hinaus europaweit über 1.000 Tankstellen angeboten. An allen Tankstellen des tankpool24 kann mineralischer Diesel getankt werden. Ebenfalls wird das Produkt AdBlue über den tankpool24 in Deutschland flächendeckend angeboten. Zudem wird auch das Produkt LNG über ein Partnernetz vermarktet. Mit den Standorten in Halle/Saale und Delmenhorst haben wir zwei öffentliche Tankstellen im Portfolio, an denen u.a. auch Ottokraftstoffe bezogen werden können. Der Kundenstamm setzt sich überwiegend aus gewerblichen Fuhrparkbetreibern wie Transportunternehmen, Speditionen, Baufirmen usw. zusammen. Die Kraftstoffabgabe und -abrechnung erfolgt ausschließlich bargeldlos über Tankautomaten. Durch die Möglichkeit, auf den Kraftstoffbedarf der Kunden sehr individuell einzugehen, durch das wachsende Tankstellennetz und durch die Einführung "tanken mit der digitalen Fahrerkarte" kann sich das Unternehmen in diesem Marktsegment auch gegen namhafte Tankkartenanbieter und Betreiber anderer Automatentankstellennetze behaupten. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der deutsche Mineralölmarkt ist geprägt von politischen Entscheidungen, konjunkturellen Auswirkungen und durch den andauernden Krieg in der Ukraine. Der Marktanteil von Diesel-PKW liegt im Jahr 2023 bei ca. 29,6%. Die Zulassungszahlen für Benziner sind leicht rückläufig, machen aber weiter den größten Marktanteil aus. Die staatlichen Förderungen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge zeigen weiter ihre Wirkung im PKW-Sektor. Beide Sparten gewinnen weiter Marktanteile. Einen Rekord gibt es beim Bestand an Lastkraftwagen - am 01.01.2023 waren rund 3,64 Millionen LKW in Deutschland zugelassen. Hier ist der Dieselkraftstoff weiterhin nahezu alternativlos mit einem Marktanteil von über 98%. Nur etwa 0,2% der Lastkraftwagen werden mit Benzin betrieben, über eine alternative Antriebsart, wie z.B. LNG, Batterieelektrisch oder mit H2-Brennstoffzelle verfügen ca. 1,3% der LKW. Der Absatz von mineralischem Dieselkraftstoff und der durchschnittliche Dieselpreis sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Gründe für die rückläufigen Mengen und Preise sind vor allem die schwache Wirtschaftsleistung sowie die rückläufige Auftragslage im Baugewerbe. Im Jahr 2023 bremsen rückläufige Konsumausgaben das Wachstum der deutschen Wirtschaft. Im Jahr 2024 dürften eine sinkende Inflation und steigende Einkommen zu einer verhaltenen Erholung führen. Die Prognose unterliegt angesichts der Unsicherheit über das private Ausgabeverhalten und die Weltkonjunktur sowie der unsicheren Wirkung der Geldpolitik erheblichen Abwärtsrisiken. Im Euro-Raum rechnet der Sachverständigenrat in den Jahren 2023 und 2024 mit Wachstumsraten des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,6% und 1,1%. Für das Jahr 2024 wird im Euro-Raum mit einer Inflationsrate von 2,9% gerechnet. Die deutsche Wirtschaft hat sich im europäischen Vergleich besonders stark abgekühlt. So reduzieren die privaten Haushalte und der Staat ihre Konsumausgaben. Die Industrie und die Bauwirtschaft zehren zwar noch von einem erhöhten Bestand an Aufträgen, allerdings gehen diese und auch die Neuaufträge deutlich zurück. Hinzu kommen Engpässe aufgrund fehlender Arbeitskräfte. Der Sachverständigenrat erwartet, dass die deutsche Volkswirtschaft sich erst im Verlauf des Jahres 2024 allmählich wieder erholt. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf Die DS card + drive konnte seinen Gesamtabsatz über alle angebotenen Produkte entgegen dem letzten Jahr nicht verbessern. Die schwache Wirtschaftsleistung sowie der Rückgang der Auftragslage in der Bauwirtschaft wirkten sich negativ auf die Umsatzerlöse aus. Ungeachtet des Ausbaus des Tankstellennetzes ist der Umsatz im Berichtsjahr um T€ 106.514 auf T€ 767.053 gesunken. Mit einem Jahresergebnis von T€ 8.550 hat die DS card + drive GmbH das Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen. Die Gesellschaft hat am 12. Februar 2021 einen Ergebnisabführungsvertrag (EAV) mit der Gesellschafterin VIS NOVA GmbH abgeschlossen. Das Ergebnis wird vollständig an die Gesellschafterin abgeführt. 2. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft ist unverändert positiv, dennoch liegt die Entwicklung der Ertragslage hinter den Erwartungen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Jahresergebnis um T€ 1.857 gesunken. Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 767.053 beinhalten nahezu ausschließlich Umsätze der Tankstellen. Im Zusammenhang mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit bei gleichzeitiger hoher Inflation sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+T€ 1.544) im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Ferner haben sich die Abschreibungen um T€ 445 erhöht. 3. Finanzlage Die Finanzlage der DS card + drive GmbH ist stabil. Zahlungsverpflichtungen wurden stets und fristgerecht erfüllt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Wesentlichen aufgrund des geringeren Jahresergebnisses um T€ 3.347 auf T€ 8.172 reduziert. Sämtliche Investitionen wurden aus den Mittelzuflüssen des laufenden Geschäfts finanziert. Für die Ausführung des EAV wurde teilweise der Finanzmittelfonds aus dem Vorjahr verwendet. 4. Vermögenslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur ist nahezu unverändert zum Vorjahr. Das Vermögen der Gesellschaft setzt sich im Wesentlichen aus kurzfristig liquidierbaren Vermögensgegenständen und liquiden Mitteln zusammen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich auf 14 % erhöht. Preisbedingt sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag gestiegen. Sie sind unverändert mit mehr als 54,6 % der Bilanzsumme ein wesentlicher Bestandteil des Vermögens der Gesellschaft. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist mit 9,5 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Jahresergebnis in Höhe von T€ 8.550 aufgrund des EAV nicht im Eigenkapital enthalten ist. Stattdessen erfolgt der Ausweis als Verbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin. Die Schulden betreffen außerdem übliche Lieferantendarlehen sowie Verbindlichkeiten aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft zur DS-Energien GmbH. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses sind die Verbindlichkeiten nahezu ausgeglichen. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Wie schon in den vorangegangenen Jahren bleibt auch in 2024 der Wettbewerbsdruck unverändert hoch. Hinzukommt eine abkühlende Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland und im Euro-Raum. Die Nachfrage nach fossilem Kraftstoff bleibt dennoch weiterhin konstant hoch und die Entwicklung der europäischen Energieversorgung ist nicht kalkulierbar. Diese Faktoren werden auch in 2024 weiterhin zu hohen Preisen führen. Die Insolvenzanfälligkeit in der Transportbranche besteht weiterhin. Bestehende Ausfallrisiken werden jedoch durch eine Warenkreditversicherung reduziert. Des Weiteren verfügt die DS card + drive GmbH über einen breit aufgestellten Kundenstamm aus unterschiedlichen Bereichen der Logistik, wie z.B. Automobil-, Baustoff- und Containerlogistik. Die positive Entwicklung der DS card + drive GmbH wird sich auch im Jahr 2024 weiter fortsetzen. Wir sind sicher unsere Budgetplanung und die damit einhergehende Mengensteigerung erfolgreich umsetzen zu können. Hierfür werden wir unsere Vertriebstätigkeit und das Produktportfolio weiter ausbauen. Auch in 2024 werden wir unser Tankstellennetz weiter komplettieren. Es werden diverse Partnertankstellen ins Netz eingebunden. Des Weiteren werden wir einen Teil der bestehenden Anlagen ausbauen und modernisieren und neue Services für Kunden einführen, um die Kundenbindung weiter zu stärken. Die Personaldecke wird in 2024 stabil bleiben. Die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter wird durch gezielte Schulungsmaßnahmen weiter ausgebaut. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein weiterhin positives Ergebnis und haben ein Jahresergebnis von 8.020 T€ vor Steuern (und Tantiemekalkulation) budgetiert.
Bremen, den 3. Mai 2024 Timo Czerwanski Moritz Schröder BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023DS card+drive GmbHI. Unternehmensangaben Der Sitz der Gesellschaft ist Bremen. Sie ist beim Amtsgericht Bremen unter der Nummer HRB 19298 HB im Handelsregister eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die auf den vorangegangenen Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Vorschriften. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit bei diesen Vermögensgegenständen die Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden planmäßige Abschreibungen berücksichtigt, die unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in der steuerlich zulässigen Höhe linear vorgenommen werden. Die Abschreibungen auf Altbestände werden planmäßig fortgeführt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschrieben. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungswerten von unter 250,00 EUR werden in voller Höhe als sofort abzugsfähige Betriebsausgaben behandelt. Selbständig nutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von 250,00 EUR bis zu 800,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt der Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert. Für alle Bestände wurde das Niederstwertprinzip beachtet. Soweit der beizulegende Wert nach § 253 Abs. 4 HGB (Abschläge für Erlösschmälerungen, gesunkene Wiederbeschaffungskosten oder andere Wertminderungen) niedriger ist als der Anschaffungswert, wird dieser Wert der Inventurbewertung zugrunde gelegt. Die Bestandführung erfolgt durch ein elektronisches Tankstellenverwaltungssystem, für das die Bestandsaufnahme im Rahmen einer permanenten Inventur gemäß § 241 Abs. 2 HGB durchgeführt wird. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert abzüglich Wertberichtigungen. Einzelwertberichtigungen werden je nach Lage des einzelnen Falles in angemessener Höhe gebildet. Verbleibende Risiken, Zinsverluste sowie Mahn- und Einzugskosten werden durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Die Währungsumrechnung erfolgt nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Betrag zum Bilanzstichtag bilanziert, der Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellt. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels Anwartschaftsbarwertmethode ermittelt. Andere Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Von dem Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Aktiva Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt ( Anlagenspiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt. Die Beteiligungen der Gesellschaften werden im nachfolgenden Beteiligungsspiegel abgebildet:
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteuererstattungsansprüche bilanziert, die rechtlich erst im folgenden Monat entstehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 130 (Vorjahr: TEUR 160) und sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 2.395 (Vorjahr: TEUR 1.639). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 2. Passiva Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC). Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2018 G des Prof. Dr. Heubeck verwendet. Sie werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %).Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren beträgt TEUR 3. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde aus dem geschäftsplanmäßig berechneten Deckungskapital bzw. garantierten Rückkaufswert abgeleitet. Der beizulegende Zeitwert entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände und beträgt TEUR 337. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 543. Die Zinsaufwendungen, die aus der Änderung des Abzinsungssatzes resultieren, werden in Ausübung des Wahlrechtes im Finanzergebnis erfasst (9 TEUR). Die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 37.284 (Vorjahr: TEUR 36.018) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 62.12 (Vorjahr: TEUR 5.514) sonstige Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in Höhe von TEUR 6.222 (Vorjahr: TEUR 5.335) enthalten. V. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 766.954 (Vorjahr: TEUR 873.525) beinhalten nahezu ausschließlich Umsätze der Tankstellen. Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 13.897 auf das Ausland und TEUR 753.057 auf das Inland. Es sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 15) enthalten. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 49) ausgewiesen. VI. Sonstige Angaben 1. Angaben zu finanziellen Verpflichtungen Von verschiedenen verbundenen Unternehmen werden Kostenumlagen belastet, deren Höhe jährlich schwankt. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beträgt bis zum Jahr 2037 insgesamt TEUR 4.816. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag acht Tankstellen inklusive Erweiterungen mit einem Wert von TEUR 2.678 verkauft und zurück geleast. Die Gesamtbelastung der in Vorjahren abgeschlossenen Leasingverträge, deren vereinbarte Laufzeit jeweils zehn Jahre betragen hat, beläuft sich bis zum Ende der Vertragslaufzeit auf noch insgesamt TEUR 191. Die Belastung für das Geschäftsjahr 2024 beträgt TEUR 152. Die Leasingverträge beinhalten eine Rückkaufverpflichtung nach Ablauf der Laufzeit in Höhe von TEUR 99. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 41 (Vorjahr: 38) Arbeitnehmer beschäftigt worden. Alle Arbeitnehmer sind im kaufmännischen Bereich tätig. Die durchschnittliche Zahl der Auszubildenden betrug 2. 3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Kaufleute:Christoph Avé-Lallemant (bis 31.12.2023) Timo Czerwanski (ab 01.01.2024) Moritz Schröder (ab 01.01.2024) Auf die Angabe der für die Tätigkeit im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Konzernabschluss Der Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen wird von der Diersch & Schröder GmbH & Co. KG, Bremen, aufgestellt. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 5. Abschlussprüferhonorar Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Diersch & Schröder GmbH & Co. KG einbezogen. Auf die gesonderte Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gem. § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. 6. Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten gewesen wäre, haben sich nicht ereignet.
Bremen, den 5. Februar 2024 Timo Czerwanski Moritz Schröder Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023der DS card + drive GmbH, Bremen
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DS card + drive GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DS card + drive GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DS card + drive GmbH, Bremen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, 3. Mai 2024 RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Prof. Dr. Dietrich Grashoff, Wirtschaftsprüfer Frank Schuckenbrock, Wirtschaftsprüfer |
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