Kistenpfennig AktiengesellschaftLiquidiert

55120 Mainz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 6496
Eingetragen
28.4.1998
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von WerkzeugenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Dienstleistungen und der Handel mit antriebstechnischen Produkten einschließlich deren Hilfsgeschäften, insbesondere Mälzlagern und deren Zubehör sowie der Handel mit Werkzeugen, Hydraulik einschließlich Konfektionierung aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Reinhard Banasch
seit 25.2.2019
Vorstandsmitglied
Christian Aumüller
seit 4.3.2016
Vorstandsmitglied
Prokura
Dirk Tüttenberg
seit 18.11.2005
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
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Konzern- und Jahresabschlüsse

Kistenpfennig Aktiengesellschaft

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017

der Kistenpfennig AG, Mainz

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Kistenpfennig AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist ein technisches Großhandelsunternehmen mit 14 weiteren Standorten in Deutschland. Die angebotene breite Produktpalette reicht von Wälzlagern, Antriebstechnik, Befestigungstechnik, Pneumatik und Hydraulik über Dichtungs-, Kleb- und Schmiertechnik bis hin zu Arbeitsschutz, Werkzeugen und weiteren ergänzenden Produktsortimenten. Die Kistenpfennig AG gehört der Industrial Parts Holding (IPH) Gruppe, Lyon/Frankreich, an, die zu den führenden technischen Händlern Europas zählt. Durch den Erwerb der Brammer-Gruppe Anfang 2017 und der IPH-Gruppe im September 2017 durch den Private-Equity-Investor Advent International bildete sich der gemeinsame Handelskonzern "IPH-Brammer". Aufgrund des Zusammenschlusses dieser beiden europäischen Schwergewichte des Technischen Handels, entstand ein führender Technischer Händler in Europa für den Vertrieb von Industriebedarf. 1

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 von einem stetigen und kräftigen Wachstum gekennzeichnet. 2 Während das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt insbesondere im ersten Quartal um 3,4 % höher als im Vorjahresquartal ausfiel, zeigte sich die konjunkturelle Entwicklung im zweiten Quartal mit einem Wachstum von 1,0 % etwas verhaltener. 3 Mit einem stabilen Verlauf konnte das Wirtschaftswachstum 2017 hingegen in der zweiten Jahreshälfte fortgesetzt werden, was sich in einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 2,2 % im 3. Quartal bzw. 2,3 % im 4. Quartal widerspiegelt. 4 Insgesamt ergibt sich für das Gesamtjahr 2017 daraus ein Anstieg von 2,2 % der mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vorjahreswert liegt. 5 Auch längerfristig betrachtet, bewegt sich das deutsche Wirtschaftswachstum 2017 fast einen Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre. 6 Als Wachstumsmotor fungierte in 2017 insbesondere die Binnennachfrage, das heißt, positive Wachstumsimpulse in Form von im Vorjahresvergleich erhöhten Investitionen in Anlagen (+ 3,0 %), Bauten (+ 2,6 %) Ausrüstungen (+ 3,5 %) sowie sonstigen Anlagen (+ 3,5 %) kamen primär aus dem Inland. 7 Neben einer unterdurchschnittlichen Entwicklung der staatlichen Konsumausgaben, erhöhten sich die privaten Konsumausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 %. 8

Die Marktentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres spiegelt sich auch in der Branchenentwicklung des Technischen Handels wider. Laut der alljährlichen Konjunkturumfrage des Verband Technischer Handel e.V. (VTH) lag der durchschnittliche Umsatzanstieg der 100 befragten Technischen Händler von 5,2 % fast zwei Prozentpunkte über ihrem im Vorjahr prognostizierten Wert. 9

Entsprechend der Konjunkturprognose des ifo Instituts befindet sich die deutsche Wirtschaft auf dem Weg in die Hochkonjunktur. Vor dem Hintergrund des merklich beschleunigten Aufschwungs, welchen die deutsche Wirtschaft seit nunmehr 2013 durchlebt, rechnet das ifo Institut für 2018 mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,6 % sowie in 2019 mit einem Zuwachs von 2,1 %. Aufgrund der damit verbundenen, spürbar zunehmenden Überauslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazität dürfte sich der Lohn- und Preisanstieg verstärken. 10

2. Geschäftsverlauf

Nachdem das Geschäftsjahr 2014/2015 bzw. das Rumpfgeschäftsjahr 2015 deutlich von dem Schulterschluss der Kistenpfennig AG mit der IPH Gruppe geprägt war, spiegelte das Geschäftsjahr 2016 erstmals einen regulären Geschäftsbetrieb nach formeller Integration in den französischen Konzern und unter gemeinsamen Marktauftritt mit dem Konzernunternehmen ZITEC Gruppe wider. Somit ist im Geschäftsjahr 2017 ein weitgehend uneingeschränkter Vorjahresvergleich möglich. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind auch weiterhin unverändert der Umsatz, die Handelsspanne sowie das Ergebnis vor Steuern.

Neben der Herausforderung die durch den Schulterschluss mit der IPH Gruppe entstandenen verschiedenen Unternehmenskulturen final zu harmonisieren, konnte im Geschäftsjahr 2017 auch das Zukunftsprogramm "Challenge 2016" vollständig abgeschlossen werden. Vor dem Hintergrund unserer Strategie "kompetent, verlässlich, handeln" in Verbindung mit der Neukonzipierung des bereits bestandenen Webshops unter der Maxime "So schnell und so einfach bestellen wie möglich" sehen wir uns durch weiter ausgebaute persönlich regionale Vor-Ort-Nähe sowie durch unsere Multi-Channel-Vertriebsstrategie für die zukünftigen Herausforderungen gut ausgerüstet. Durch unser breites Liefer- und Leistungsspektrum in Kombination mit einem aktiven Online-Handel sowie einer aktiven Kundenbetreuung vor Ort verfügen wir über entsprechendes Differenzierungspotential gegenüber dem Wettbewerb.

Im 12-monatigen Berichtszeitraum wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 68.417 (Vorjahr: TEUR 69.217) erzielt, was absolut betrachtet im Vergleich zum Vorjahr zu einem leichten Umsatzrückgang von ca. 1,2 % führte. Aufgrund der geringeren Anzahl an Arbeitstagen in 2017 sind die sales per working day in 2017 im Vergleich zum Vorjahr jedoch um + 0,8 % gestiegen, was somit eine positive Entwicklung im Vorjahrsvergleich darstellt.

Dennoch lag die Umsatzentwicklung unter der Prognose für das Geschäftsjahr 2017, die einen Umsatzanstieg von ca. 4,0 % vorsah. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt ein Resultat des zunehmenden Wettbewerbsdrucks der Branche, der sich auch im Geschäftsjahr 2017 weiter fortsetzte. In diesem Zusammenhang lag auch die Margenentwicklung (Handelsspanne) im Geschäftsjahr 2017 rund 1,1 % unter Plan. Auch die durch die Konzernzugehörigkeit vorhandenen Synergieeffekte, wie z.B. verbesserte Einkaufskonditionen, konnten die Effekte des vorschreitenden Preiskampfes nicht ausgleichen. Durch den Zusammenschluss oben genannter, zweier europäischer Schwergewichte zu einem Handelskonzern "IPH-Brammer" wird zukünftig jedoch neues Potential gesehen, dem zunehmenden Wettbewerbsdruck und Preiskampf der Branche wirksam zu begegnen.

Der Personalaufwand liegt mit TEUR 8.579 um TEUR 698 unter dem Jahreswert des Geschäftsjahres 2016, was unter anderem auf einen Rückgang der Mitarbeiterzahl zurückzuführen ist. Der Planwert für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (vereinfacht inklusive sonstiger betrieblicher Erträge) sah für 2017 einen leichten Anstieg gegenüber dem Jahreswert 2016 vor. Der Saldo des Geschäftsjahres 2017 liegt mit TEUR 5.804 um TEUR 109 unter dem Vorjahreswert und somit unter dem prognostizierten Wert für 2017.

Für das Jahr 2017 wurde lt. Prognosebericht 2016 mit einer weiteren Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern im unteren zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 gerechnet. Das Geschäftsjahr 2017 wurde mit einem Ergebnis vor Steuern von TEUR 2.800 geschlossen. Dies entspricht gegenüber dem Ergebnis vor Steuern 2016 in Höhe von TEUR 3.175 einem Ergebnisrückgang von 11,8 %, wodurch der Planwert, insbesondere aufgrund des Anstiegs des Materialaufwandes und des Margenrückganges aufgrund erhöhten Wettbewerbsdruck, nicht erreicht werden konnte.

Das Geschäftsjahr 2017 schloss insgesamt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.896 (Vorjahr: TEUR 2.124) ab.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragsl age

a) Ertragslage

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 konnten insbesondere in den Bereichen Fluidtechnik, Lineartechnik sowie Werkzeuge und Betriebseinrichtungen die Umsätze gesteigert werden. Insbesondere vor dem Hintergrund unseres Zukunftsprogramms "Challenge 2016" konnte auch der Umsatzanteil im Bereich E-Business in 2017 um weitere 0,6 Prozentpunkte gesteigert werden. Negative Entwicklungen sind hingegen in den Bereichen Antriebstechnik, Lagertechnik, Technischen Maschinenelementen und Werkzeugen zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2017 insgesamt TEUR 68.417 (Vorjahr: TEUR 69.217) und sind somit gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken.

Dem leichten Rückgang der Umsatzerlöse um 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr steht ein Anstieg des Materialaufwandes um TEUR 169 bzw. 0,3 % gegenüber, was absolut zu einem um TEUR 969 rückläufigen Rohertrag führt. Die Marge wurde, wie bereits in den Vorjahren, auch im zurückliegenden Geschäftsjahr durch eine zunehmende Markttransparenz und erhöhten Wettbewerbsdruck beeinflusst. Dies führte zu einem Margenrückgang von rund 1,1 Prozentpunkten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016.

Die Personalaufwendungen befinden sich hauptsächlich aufgrund von gesunkenen Mitarbeiterzahlen mit TEUR 8.579 unter dem Niveau von 2016. Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl ohne Auszubildende verzeichnete im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 einen Rückgang von 207 auf 189 Mitarbeiter. Dies führte im Geschäftsjahr 2017 zu einem deutlichen Kostenrückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 698.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Geschäftsjahr 2017 um 4 % auf einen Wert von TEUR 6.046 reduziert werden.

b) Vermögens- und Finanzlage

Nachfolgende Aussagen beziehen sich auf den Vergleichszeitraum 31. Dezember 2016 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017.

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 299 auf TEUR 24.851 erhöht.

Auf der Aktivseite resultiert die Veränderung der Bilanzsumme im Wesentlichen aus einem relativ starken Anstieg des Forderungsbestandes, dessen Effekt durch einen Rückgang in den Bereichen Anlagevermögen sowie Vorräte relativiert wurde.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 einen um TEUR 228 geringeren Wert auf. Diese Veränderung setzt sich aus Zu-, Abgängen sowie regulären Abschreibungen im Geschäftsjahr zusammen. Nennenswerte Vorgänge haben sich in diesem Zusammenhang nicht ergeben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich dagegen, wie bereits erwähnt, im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 deutlich um TEUR 848 auf TEUR 17.144. Neben den sonstigen Vermögensgegenständen, die sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 365 erhöht haben, stiegen hierbei insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 732 an. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vorjahresvergleich um TEUR 248 zurückgegangen.

Auf der Passivseite beruht der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen auf dem Anstieg des Eigenkapitals, bedingt durch den Jahresüberschuss 2017 in Höhe von TEUR 1.896. Im Bereich der Verbindlichkeiten konnten diese im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.012 reduziert werden, was u.a. im Zusammenhang mit dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen steht. Da die Bilanzsumme im Vergleich zur Eigenkapitalentwicklung einen unterproportionalen Anstieg aufweist, erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 73,3 % auf 80,0 %.

Die flüssigen Mittel befanden sich im Geschäftsjahr 2017 mit TEUR 453 (Vorjahr TEUR 464) in etwa auf Vorjahresniveau. Die zum 31. Dezember 2016 vorhandenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 357, welche ausschließlich aus Kontokorrentverbindlichkeiten bestanden, konnten während des Geschäftsjahres 2017 vollständig ausgeglichen werden. Die Finanzierung erfolgt somit aktuell überwiegend mittels Lieferantenkrediten, intern durch Verrechnungskonten mit verbundenen Unternehmen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Eine Fremdfinanzierung durch Kreditinstitute in Form der Gewährung von Darlehen war im Geschäftsjahr 2017 nicht erforderlich.

Im Geschäftsjahr 2017 wurden insgesamt TEUR 41 (Vorjahr TEUR 228) investiert. Im Fokus standen dabei insbesondere Investitionen in den Bereichen EDV-Software sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Neben im Wesentlichen regulären Ersatzinvestitionen sind für das Geschäftsjahr 2018 weitere Zusatzinvestitionen als auch Sonderprojekte geplant.

Unter Bezugnahme auf die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft zeigt die Entwicklung des Geschäftsjahres 2017 weitere Veränderungen auf, welche u.a. noch durch die zahlreichen Umstrukturierungsmaßnahmen im Rahmen der strategischen Allianz mit der IPH Gruppe im Jahr 2015 bedingt waren. Diese konnten im Jahr 2017 auch weitgehend abgeschlossen werden. Der Zusammenschluss von IPH und Brammer zu einem Handelskonzern "IPH-Brammer" lassen allerdings auch zukünftig weitere Umstrukturierungsmaßnahmen auf Konzern- bzw. Unternehmensebene erwarten.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 jederzeit über ausreichend liquide Mittel verfügt. Die Liquidität der Gesellschaft (Bankguthaben abzgl. Bankverbindlichkeiten) stieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 um TEUR 347. Die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor als gut zu beurteilen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere Unternehmenssteuerung und zur Messung der Unternehmensziele ziehen wir, auf der Basis unseres umfassend eingerichteten Berichtswesens, im Wesentlichen die folgenden Kennzahlen jeweils im Vergleich zu Budget und Vorjahr heran:

Umsatzerlöse

Handelsspanne

Ergebnis vor Steuern

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % verringert; ebenso wie die Handelsspanne, welche um 1,1 Prozentpunkte sank. Auch das Ergebnis vor Steuern war im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2016 um 11,8 % rückläufig.

III. Prognosebericht

Bekanntlich liegt im Handel der Wandel. Der Handel als Bindeglied zwischen Industrie und Verarbeitung wird sich den neuen Herausforderungen (wie die fortschreitende Vernetzung im Internet oder neuen Technologien) stellen müssen, um seine Daseinsberechtigung zu behaupten.

Als Konzernunternehmen der IPH-Brammer Gruppe und der damit verbundenen Eingliederung in ein internationales Netzwerk sowie durch unsere Multi-Channel-Vertriebsstrategie sehen wir uns für die zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet.

Lieferantenseitig sehen wir keine nennenswerten Veränderungen auf uns zukommen.

Insgesamt sehen wir für die unmittelbaren Geschäftserwartungen eine stabile, aber nach wie vor ausbaufähige Nachfrage mit weiterhin hohem Margendruck.

Nachstehende Prognosewerte 2018 beziehen sich auf den Vergleich zum Berichtszeitraum 2017:

Wir rechnen entsprechend der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2018 zwar mit etwa gleichbleibenden Umsatzerlösen, jedoch u.a. auch aufgrund des Zusammenschlusses von IPH und Brammer zu einem Handelskonzern mit einer zum Teil deutlich verbesserten Handelsspanne gegenüber dem Vorjahr. Weiteres Kosteneinsparpotential wird auch im Geschäftsjahr 2018 insbesondere im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen inkl. Restrukturierungskosten sowie Personalkosten gesehen.

Nach dem Ergebnisrückgang im Geschäftsjahr 2017 rechnen wir als Resultat dieser Prognosen für das Jahr 2018 wieder mit einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern, welche sich im mittleren zweistelligen Prozentbereich bewegen sollte.

Wir gehen davon aus, unseren Zahlungsverpflichtungen auch zukünftig fristgerecht nachkommen zu können.

IV. Risikobericht

Wir sehen zum Vorjahreszeitraum keine nennenswert veränderte Risikolage des Unternehmens. Die von dem Vorstand in dem nachfolgenden Risikobericht gesehenen Risiken werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben.

Umsatz- und Ergebnisrisiken könnten aus einer allgemeinen Abschwächung der Konjunktur resultieren, welche die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen würde.

Finanzwirtschaftliche Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Die gestarteten und laufenden Vertriebsprojekte und Organisationsveränderungen können jederzeit kurzfristig, sofern sie nicht den gewünschten Erfolg versprechen, abgebrochen oder angepasst werden. Die noch bestandenen Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 357 wurden im Geschäftsjahr 2017 vollständig ausgeglichen. Die Anpassung an die neue Organisation verbunden mit der Eingliederung in einen Konzern ist abgeschlossen. Durch den Zusammenschluss von IPH und Brammer ist jedoch auch zukünftig mit zusätzlichen Anpassungen bzw. Änderungen zu rechnen. Im Bereich der Kundenbindungsmodelle bestehen weiterhin Risiken aus der Nichterfüllung von Abnahmeverpflichtungen von Kunden sowie aus Forderungsausfällen im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsverkehrs. Jedoch werden Kundenforderungen, sofern sie nicht versichert sind, permanent überwacht und mit einem internen Limit versehen.

Durch die Zentralisierungsmaßnahmen der letzten Jahre gibt es Abhängigkeiten in den Bereichen Logistik, Einkauf und IT, welche bei Ausfall der Einheiten zu Umsatzverlusten führen können. Es besteht daher eine Betriebsunterbrechungsversicherung.

Die aufgeführten Risiken werden im Rahmen eines Risikofrüherkennungssystems regelmäßig vom Vorstand überwacht. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Chancenbericht

Die von dem Vorstand in dem nachfolgenden Chancenbericht gesehenen Chancen werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben.

Chancen sehen wir im Bereich strategischer Allianzen insbesondere durch eine weitere bzw. intensivierte Eingliederung in den "IPH-Brammer" Konzern. Durch unser zukunftsorientiertes Denken und Handeln stellen wir frühzeitig die Weichen für eine weiter positive Geschäftsentwicklung der Kistenpfennig AG.

Die Kistenpfennig AG wird auch weiterhin sowohl kunden- als auch beschaffungsseitig von der Eingliederung in die IPH Gruppe bzw. seit September 2017 in den "IPH-Brammer" Konzern profitieren.

Kundenseitig wird es nun noch besser möglich sein, internationale Konzerne mit ihren entsprechenden Anforderungen bedienen zu können. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei der Schaffung von Mehrwerten durch unser ganzheitliches Konzept (Handel und Service).

Auf der Beschaffungsseite wird durch den Zusammenschluss ein verstärkter Marktauftritt erzielt. Dieser Vorteil in Kombination mit dem Fokus auf unsere Stärken als Systemlieferant wird zu einer weiteren positiven Entwicklung beitragen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen sowie Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Kistenpfennig AG verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit bei finanziellen Vermögensgegenständen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend mittels Lieferantenkrediten sowie intern mittels Verrechnungskonten gegenüber verbundenen Unternehmen. Zum 31. Dezember 2017 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mehr. Sämtliche noch aus 2016 vorhandenen Kontokorrentverbindlichkeiten wurden in 2017 vollständig ausgeglichen.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Unser Finanz- und Risikomanagement ist auf die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ausgerichtet.

VII. Aufnahme der Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichtes:

"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass die Maßnahme getroffen wurde, nicht benachteiligt worden. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens unterlassen worden."

 

Mainz, den 11. Juli 2018

Der Vorstand

Hermann Josef Maier

Ralf Hellwig

Christian Aumüller

1 Quelle http://cms-de.brammer.biz/advent-stimmtkauf-von-iph-zu.htm
2 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 44 vom 14.02.2018
3 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 44 vom 14.02.2018
4 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 44 vom 14.02.2018
5 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 11 vom 11.01.2018
6 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 11 vom 11.01.2018
7 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 11 vom 11.01.2018
8 Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 11 vom 11.01.2018
9 Quelle: Technischer Handel, Entwicklungen & Erwartungen im Technischen Handel vom 16.01.2018
10 Quelle. ifo Konjunkturprognose vom 14.12.2017

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.268,00 64.104,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 250.489,00 307.847,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 65.358,50
  334.757,00 437.309,75
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 308.048,00 427.604,00
  308.048,00 427.604,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 280.478,55 280.478,55
2. Sonstige Ausleihungen 22.434,15 28.136,79
  302.912,70 308.615,34
Summe Anlagevermögen 945.717,70 1.173.529,09
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Waren 5.841.062,88 6.146.517,95
geleistete Anzahlungen 8.910,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.336.465,37 6.604.806,97
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.814.312,10 9.062.463,16
3. Sonstige Vermögensgegenstände 992.931,01 628.181,35
  17.143.708,48 16.295.451,48
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 453.428,78 463.931,50
Summe Umlaufvermögen 23.447.110,14 22.905.900,93
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 22.897,30 43.134,84
D. Aktive Latente Steuern 434.939,00 428.870,00
  24.850.664,14 24.551.434,86

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500.000,00
II. Kapitalrücklage 150.000,00 150.000,00
III. Gewinnrücklagen    
Andere Gewinnrücklagen 7.221.940,66 7.221.940,66
IV. Bilanzgewinn 11.020.785,82 9.125.040,45
Summe Eigenkapital 19.892.726,48 17.996.981,11
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 175.706,00 158.699,00
2. Steuerrückstellungen 413.946,72 275.566,84
3. Sonstige Rückstellungen 1.262.013,89 1.002.101,13
Summe Rückstellungen 1.851.666,61 1.436.366,97
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 357.374,02
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.661.127,61 2.614.733,64
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.101.348,97 1.839.264,78
4. Sonstige Verbindlichkeiten 343.794,47 306.714,34
Summe Verbindlichkeiten 3.106.271,05 5.118.086,78
  24.850.664,14 24.551.434,86

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

01.01. - 31.12.2017 01.01. - 31.12.2016
EUR
1. Umsatzerlöse 68.417.034,98 69.216.544,25
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 4.608,48 47.616,32
3. Sonstige betriebliche Erträge 242.217,44 383.509,04
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für bezogene Waren -48.827.449,13 -50.935.479,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.277.311,78 0,00
  -51.104.760,91 -50.935.479,95
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -7.183.372,05 -7.787.254,46
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.395.370,93 -1.489.478,86
  -8.578.742,98 -9.276.733,32
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -247.894,63 -257.156,77
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.046.057,52 -6.296.689,85
davon aus Währungsumrechnung EUR 3.309,70 (Vorjahr: EUR 3.898,86)    
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 45.347,86 310.993,80
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 750,00 141,51
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme -6.844,88 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 109.408,92 44.904,15
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -34.685,70 -62.695,04
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -903.369,49 -1.049.308,98
14. Ergebnis nach Steuern 1.897.011,57 2.125.645,16
15. Sonstige Steuern -1.266,20 -1.266,20
16. Jahresüberschuss 1.895.745,37 2.124.378,96
17. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.125.040,45 7.000.661,49
18. Bilanzgewinn 11.020.785,82 9.125.040,45

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Kistenpfennig AG hat ihren Sitz in Mainz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter HRB 6496 eingetragen.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) sowie nach den Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- bzw. Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt.

Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird für die Gesellschaft die Befreiung der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses in Anspruch genommen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Zusammensetzung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Bei den erworbenen Firmenwerten (Anschaffungskosten TEUR 886) wird von einer betrieblichen Nutzungsdauer von 15 Jahren ausgegangen. Diese Nutzungsdauer basiert auf der durchschnittlichen Dauer der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischem Know-how. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear. Auf die Zugänge des Geschäftsjahres des beweglichen Sachanlagevermögens werden Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter unter der Wertgrenze von EUR 150,00 werden sofort abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wird für die Zugänge ein Sammelposten (Pool) gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird.

Im Einzelnen liegen den Wertansätzen der immateriellen sowie materiellen Vermögensgegenstände folgende unterstellte Nutzungsdauern zugrunde:

I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3 bis 6 Jahre
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5 bis 15 Jahre
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -----
2. Andere Anlagen, Betriebs - und Geschäftsausstattung 1 bis 10 Jahre

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert.

(2) Vorräte

Die Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder, sofern erforderlich, zum niedrigeren Marktpreis bewertet. Für Wertminderungen auf Grund langer Lagerdauer werden notwendige Wertberichtigungen gebildet. Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalwert bilanziert.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zum am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden angemessene Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen gebildet; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Geschäftsvorfälle in Fremdwährungen werden zum aktuellen Tageskurs eingebucht. Beim späteren Ausgleich dieser Position entstehen Kursgewinne oder Kursverluste.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände bzw. Schulden werden, sofern zum Abschlussstichtag vorhanden, entsprechend den Regelungen in § 256a HGB umgerechnet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.336.465,37 6.604.806,97
(davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr) (0,00) (0,00)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.814.312,10 9.062.463,16
(davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr) (0,00) (0,00)
Sonstige Vermögensgegenstände 992.931,01 628.181,35
(davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr) (103.454,01) (103.454,01)
  17.143.708,48 16.295.451,48

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 793 (i. Vj.: TEUR 1.050), Forderungen aus Unternehmensverträgen in Höhe von TEUR 94 (i.Vj.: TEUR 311) sowie Forderungen aus Verrechnungskonten in Höhe von TEUR 7.928 (i.Vj.: TEUR 7.701).

(5) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag ausgewiesen.

(6) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

(7) Aktive latente Steuern

Aufgrund der mit der Drechsler KFZ Teilehandel Ltd., der Cargo Drechsler Ltd. sowie der KUKI-LOG GmbH bestehenden Ergebnisabführungsverträge ist nach der formalen Betrachtungsweise die Kistenpfennig AG als Organträgerin alleinige Steuerschuldnerin. Daher sind auch tatsächliche Steuern sowie latente Steuern aufgrund von temporären Differenzen der Organgesellschaften vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleinig die Besteuerungsfolgen treffen.

Im Berichtsjahr wurde unverändert das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt. Latente Steuern für die Unterschiede zwischen den Bilanzansätzen in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz, sofern diese sich in späteren Geschäftsjahren abbauen, entfallen auf den unterschiedlichen Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen, der Rückstellung für nicht genommenen Urlaub sowie einer Drohverlustrückstellung. Bei einem Steuersatz von 31,2 % ergeben sich auf diese Rückstellungen aktive latente Steuern von TEUR 79. Ferner bestehen hohe Unterschiede zur steuerlichen Bewertung von Einmalzahlungen an einen Pensionsfond im Zusammenhang mit der Übertragung von Pensionsrückstellungen. Insgesamt resultieren aus den temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 435. Die Ausübung des Aktivierungswahlrechtes ist mit einer Ausschüttungssperre verbunden.

(8) Eigenkapital

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.500. Am 21. November 2003 wurden 6.000 Inhaberaktien in stimmrechtslose Vorzugsaktien umgewandelt. Das Grundkapital der Gesellschaft ist somit eingeteilt in 54.868 Inhaberaktien, 6.000 stimmrechtslose Vorzugsaktien und 1.439.132 Namensaktien. Jede Stückaktie ist am Grundkapital im gleichen Umfang beteiligt. Insgesamt beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag TEUR 19.893. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2017 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von TEUR 9.125 auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2017 enthält somit einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 9.125.

(9) Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit"-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen von 1 - 1,5 % werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 3,71 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten für November veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Rückstellungswert der Pensionen ist in einer Höhe von TEUR 176 eingebucht.

Im Vorjahr wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB der bislang zugrunde gelegte 7-Jahres-Durchschnitt des Marktzinses auf einen 10-Jahres-Durchschnitt umgestellt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag unterliegt in den Folgejahren gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre, welche für das Geschäftsjahr 2017 TEUR 28 beträgt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen enthalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 175.706,00 158.699,00
Steuerrückstellungen 413.946,72 275.566,84
Sonstige Rückstellungen 1.262.013,89 1.002.101,13
  1.851.666,61 1.436.366,97

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten TEUR 562, Kundenboni TEUR 223, nicht genutzte Standorte TEUR 178, Rückbau Standorte TEUR 99 sowie Gewährleistung TEUR 85 gebildet.

(10) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt 31.12.2017
EUR
Bis zu 1 Jahr
EUR
Von mehr als einem Jahr
EUR
Von mehr als 5 Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 357.374,02 357.374,02 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 1.661.127,61 1.661.127,61 0,00 0,00
Vorjahr 2.614.733,64 2.614.733,64 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.101.348,97 1.101.348,97 0,00 0,00
Vorjahr 1.839.264,78 1.839.264,78 0,00 0,00
-davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 705.994,26 705.994,26 0,00 0,00
Vorjahr 1.689.611,42 1.689.611,42 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 343.794,47 343.794,47 0,00 0,00
Vorjahr 306.714,34 306.714,34 0,00 0,00
  3.106.271,05 3.106.271,05 0,00 0,00
Vorjahr 5.118.086,78 5.118.086,78 0,00 0,00

Sämtliche Verbindlichkeiten sind, bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, unbesichert.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 77 (i. Vj. TEUR 89) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 0) ausgewiesen.

(11) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.713 betreffen Mietaufwendungen auf Grund bestehender Mietverträge der Betriebsstätten, des Zentrallagers und des Verwaltungsgebäudes in Höhe von TEUR 1.147 sowie Leasingverpflichtungen für den Fuhrpark als auch sonstige finanzielle Verpflichtungen aus IT-Verträgen in Höhe von TEUR 566. Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der Flexibilität durch die zeitliche Befristung bzw. Kündbarkeit derartiger Verträge. Ebenso ist der Abfluss Liquider Mittel bzw. die Kapitalbindung geringer. Die Risiken bei derartigen Verträgen liegen in der Mindestvertragslaufzeit, eventuell ungünstige Verträge, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(12) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 68.417 (davon TEUR 4.252 im Ausland) wurden im Wesentlichen durch die Veräußerung von Handelswaren erzielt.

Nach geografisch bestimmten Märkten verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:

1.1.-31.12.2017
TEUR
1.1.-31.12.2016
TEUR
Europa ohne Frankreich 67.924 68.605
Frankreich 215 249
Asien 108 124
Amerika 169 236
Afrika 1 3
Gesamtergebnis 68.417 69.217

(13) Sonstige betriebliche Erträge

Wesentliche außergewöhnliche Erträge ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 nicht.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Berichtsjahr im Wesentlichen enthalten: Erträge aus verrechneten Sachbezügen in Höhe von TEUR 182 (i.Vj. TEUR 180), Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 17 (i.Vj. TEUR 15) und Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR (i.Vj. TEUR 15).

(14) Sonstige periodenfremde Erträge und Aufwendungen

1.1.-31.12.2017
EUR
1.1.-31.12.2016
EUR
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen 17.203,97 14.516,22
Gewinne aus dem Abgang von Anlagevermögen 5.406,64 31.139,22
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 4.194,03 41.969,00
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen 0,00 39.261,47
Sonstige periodenfremde Erträge 9.206,54 38.342,51
Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen 0,00 -63.858,53
Ausbuchung von Forderungen -1.742,14 -9.766,18
Sonstige periodenfremde Aufwendungen -38.798,82 -10.260,54

(15) Materialaufwand

Es handelt sich um Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 48.827 und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 2.277.

(16) Personalaufwand

Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus:

1.1.-31.12.2017
EUR
1.1.-31.12.2016
EUR
Löhne und Gehälter 7.183.372,05 7.787.254,46
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.395.370,93 1.489.478,86
(davon für Altersversorgung) (42.218,97) (59.606,56)
  8.578.742,98 9.276.733,32

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Vorstände und Mitarbeiter mit ruhenden Arbeitsverhältnissen) beträgt:

1.1.-31.12.2017 1.1.-31.12.2016
Durchschnittlich Jahresendstand Durchschnittlich
Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB 189 180 207
Auszubildende 10 8 14
  199 188 221

Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 188 Arbeitnehmer (Gewerbliche Arbeitnehmer 10; Angestellte 178) beschäftigt.

(17) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

(18) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Ausgangsfrachten, Miet- und Mietnebenkosten, Werbe-, Repräsentations- und Reisekosten, Kraftfahrzeugkosten, Aufwendungen für die Wertberichtigung zweifelhafter Forderungen sowie Aufwendungen für Logistikdienstleistungen der KUKI-LOG GmbH.

Wesentliche außergewöhnliche Aufwendungen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 nicht ergeben.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Erträge bzw. Verluste aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 3 enthalten.

(19) Erträge aus Gewinnabführung sowie Aufwendungen aus der Verlustübernahme

Die Erträge aus Gewinnabführung in Höhe von TEUR 45 (i. Vj.: TEUR 311) bzw. die Aufwendungen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 7 (i. Vj.: TEUR 0) entstammen aus mit der Drechsler KFZ Teilehandel Ltd. sowie der Cargo Drechsler Ltd. abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträgen.

(20) Zinsergebnis

Das Zinsergebnis beinhaltet:

2017
EUR
2016
EUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 109.408,92 44.904,15
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -34.685,70 -62.695,04
  74.723,22 -17.790,89

Zum Bilanzstichtag bestehen Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 109

(i. Vj.: TEUR 45). Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 4 (i. Vj.: TEUR 11) auf verbundene Unternehmen und TEUR 6 (i. Vj.: TEUR 6) auf die Abzinsung von Pensionsrückstellungen.

(21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Im Berichtsjahr wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 6 zugeführt. Insgesamt beträgt die Steuerlast 2017 TEUR 903. Hiervon betreffen TEUR 6 periodenfremde Steueraufwendungen.

VI. Nachtragsbericht

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

VII. Sonstige Angaben

(1) Mitglieder des Aufsichtsrats

 

Pierre Pouletty, CEO Industrial Parts Holding S.A.S., Paris (Vorsitzender bis 22. Januar 2018)

Dipl. Wirtschafts. Ing. Walter Nemetz, VP Acquisitions & Strategy IPH-Brammer Group, Deggendorf

Dipl. Ing. Bernd Kessler MBA, M.Sc., CEO ValueGen GmbH, Straßlach (Aufsichtsratsmitglied bis 6. März 2018)

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 6. März 2018 wurde der Aufsichtsrat der Kistenpfennig AG um folgende Personen neu besetzt:

 

Johan Sleebus, CEO IPH-Brammer Group, Mol (Vorsitzender)

 

Hermann Maier, CCO IPH-Brammer Group, Halle (stellv. Vorsitzender bis 29. Juni 2018)

Mit Beschluss vom 29. Juni 2018 wurde der Aufsichtsrat der Kistenpfennig um folgende Person neu besetzt:

 

Yves Saunier, Group Legal Director der IPH-Brammer Group, Lyon

Dem Aufsichtsrat wird seit dem Geschäftsjahr 2017 keine Vergütung mehr gezahlt.

(2) Mitglieder des Vorstands

 

Dr. rer. pol. Otto Max Schaefer, CEO ZITEC Industrietechnik GmbH, Selb (bis 17. November 2017)

 

Herr Karsten Sachsenröder, CEO ZITEC Industrietechnik GmbH, Ruhpolding (bestellt mit Wirkung zum 18. November 2017) - Vorsitzender (bis 29. Juni 2018)

 

Dip.-Wirt. Ing. Sven Kistenpfennig, Managing Director Purchasing & Acquisitions, Mainz (bis 15. März 2018)

 

Dipl.-Kfm. Christian Aumüller, CFO ZITEC Industrietechnik GmbH, Röhrnbach

 

Friedrich Schub, Sales Director ZITEC Industrietechnik GmbH, Eging am See (bis 18. Januar 2018)

 

Herr Ralf Hellwig, CCO ZITEC Industrietechnik GmbH, Grasbrunn wurde zum 15. März 2018 als weiterer Vorstand der Kistenpfennig AG bestellt.

Desweiterem wurde am 29. Juni 2018 Herr Hermann Josef Maier, CEO ZITEC Industrietechnik GmbH, Halle als Vorsitzender des Vorstands der Kistenpfennig AG bestellt.

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen, da nicht alle Vorstände durch die Gesellschaft Gehalt beziehen.

(3) Anteilsbesitz

Kapital Stand: Beteiligung
%
31.12.2017 Eigenkapital
TEUR
31.12.2017 Jahresergebnis
TEUR
Cargo Drechsler Ltd., Hannoversch Münden 1 EUR 1.497,00 (GBP 1.000) 100 5,0 0,0 *)
Drechsler KFZ Teilehandel Ltd., Hannoversch Münden 1 EUR 1.169,00 100 1,2 0,0 *)
  (GBP 1.000)        
KUKI-LOG GmbH, Mainz 1 EUR 25.000,00 100 25,0 0,0 *)
MBH Maschinenbauhandel GmbH, Chemnitz 1 EUR 46.200,00 100 416,8 -10,1  
P.U.L.S. Gruppe GmbH, Mainz 1 EUR 25.000 100 145,9 49,9  

1 Zahlen vom 31.12.2017

*) Mit der KUKI-LOG GmbH wurde im Geschäftsjahr 2006/2007 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Mit der Cargo Drechsler Ltd. wurde im Geschäftsjahr 2007/2008 ebenfalls ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Im Geschäftsjahr 2010/2011 wurde mit der Drechsler KFZ Teilehandel Ltd. ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen.

(4) Mitteilungspflicht gemäß § 20 Abs. 4 AktG

Die Orefi Participation S.A.S., Paris, hat uns mitgeteilt, dass sie eine unmittelbare Mehrheitsbeteiligung mit Wirkung ab dem 1. Juli 2016 besitzt. Des Weiteren hat uns die IPH-Brammer Holdings Limited, Knutsford als oberste Konzernmuttergesellschaft mitgeteilt, dass sie eine mittelbare Mehrheitsbeteiligung mit Wirkung ab dem 15. September 2017 besitzt.

(5) Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens IPH-Brammer Holdings Limited mit Sitz Knutsford, Cheshire/UK (eingetragen im Handels- und Firmenregister in Paris unter der Nummer 10485684), die die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird am Sitz der Gesellschaft in Knutsford veröffentlicht. Zwischen den Rechnungslegungswerken der Gesellschaft und der IPH-Brammer Holdings Limited ergeben sich wesentliche Unterschiede in der Bewertung der Vorräte. Gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird die Befreiung der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses für die Gesellschaft in Anspruch genommen.

(6) Honorar des Abschlussprüfers

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar (Abschlussprüfungsleistungen) beträgt TEUR 54.

(7) Gewinnverwendungsvorschlag

Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn 2017 in Höhe von TEUR 11.021 auf neue Rechnung vorzutragen.

(8) Geschäfte mit nahestehenden Personen

In Hinblick auf Rechtsgeschäfte mit nahestehenden Personen wird auf den Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2017 verwiesen.

 

Mainz, den 11. Juli 2018

Der Vorstand

Hermann Josef Maier

Ralf Hellwig

Christian Aumüller

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen Stand am 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 475.981,83 13.430,48 0,00 65.358,50 554.770,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 886.446,00 0,00 0,00 0,00 886.446,00
3. Geleistete Anzahlungen 65.358,50 0,00 0,00 -65.358,50 0,00
  1.427.786,33 13.430,48 0,00 0,00 1.441.216,81
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.108.148,86 28.045,40 58.925,50 0,00 2.077.268,76
  2.108.148,86 28.045,40 58.925,50 0,00 2.077.268,76
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 280.478,55 0,00 0,00 0,00 280.478,55
2. Sonstige Ausleihungen 28.136,79 0,00 5.702,64 0,00 22.434,15
  308.615,34 0,00 5.702,64 0,00 302.912,70
  3.844.550,53 41.475,88 64.628,14 0,00 3.821.398,27
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2017
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen Stand am 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 411.877,58 58.625,23 0,00 0,00 470.502,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 578.599,00 57.358,00 0,00 0,00 635.957,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  990.476,58 115.983,23 0,00 0,00 1.106.459,81
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.680.544,86 131.911,40 43.235,50 0,00 1.769.220,76
  1.680.544,86 131.911,40 43.235,50 0,00 1.769.220,76
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.671.021,44 247.894,63 43.235,50 0,00 2.875.680,57
Restbuchwerte Restbuchwerte
Stand am 31.12.2017
EUR
Stand am 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 84.268,00 64.104,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 250.489,00 307.847,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 65.358,50
  334.757,00 437.309,75
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 308.048,00 427.604,00
  308.048,00 427.604,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 280.478,55 280.478,55
2. Sonstige Ausleihungen 22.434,15 28.136,79
  302.912,70 308.615,34
  945.717,70 1.173.529,09

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kistenpfennig AG, Mainz

Wir haben den Jahresabschluss der Kistenpfennig AG, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kistenpfennig AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 11. Juli 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Stefan Sigmann, Wirtschaftsprüfer

ppa. Matthias Böhm, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats der / Report of the supervisory board of

Kistenpfennig Aktiengesellschaft

mit Sitz in Mainz, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter HRB 6496 (,,Gesellschaft") an die ordentliche Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2017. with its seat in Mainz, registered with the commercial register of the local court of Mainz under HRB 6496 ("Company") to the ordinary general meeting for the Fiscal Year 2017.
Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat während des Geschäftsjahres in der Zeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 (,,Geschäftsjahr 2017") die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben mit der gebotenen Sorgfalt wahrgenommen und den Vorstand der Gesellschaft regelmäßig überwacht, geprüft und beraten. During the fiscal year from 1 January 2017 to 31 December 2017 (,,Fiscal Year 2017") the supervisory board of the Company fulfilled the duties imposed on it by law and by the articles of association with appropriate care and has supervised, reviewed and advised the management board of the Company on a regular base.
Der Vorstand hat regelmäßig an den Aufsichtsrat schriftlich und mündlich über die wirtschaftliche und finanzielle Situation der Gesellschaft sowie über sämtliche wichtige Geschäftsereignisse, Geschäftsentwicklungen und anstehende Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung berichtet. The management board has regularly reported in writing and orally to the supervisory board about the Company's economic and financial situation as well as all important business events, business developments and upcoming decisions of material significance.
Der Vorstand hat insbesondere die Berichte gemäß der in § 90 Abs. 1 AktG genannten Kriterien stets geliefert. Darüber hinaus wurden die vom Aufsichtsrat verlangten Berichte (§ 90 Abs. 3 AktG) stets nach den Grundsätzen einer gewissenhaften und getreuen Rechenschaft erstattet. In particular, the management board has regularly submitted its reports pursuant to the criteria laid down in Sec. 90 para. 1 German Stock Corporation Act ("AktG"). Furthermore, the reports requested by the supervisory board (Sec. 90 para. 3 AktG) have always been in compliance with the principles of conscientious and faithful accounting.
Diese Berichte des Vorstands sowie sonstige Fragen der Geschäftspolitik wurden mit dem Vorstand persönlich und fernmündlich erörtert. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende mit dem Vorstand ständig in Kontakt. Somit hat der Aufsichtsrat sich eingehend mit der Lage des Unternehmens sowie der Geschäftspolitik einschließlich der Unternehmensplanung befasst und sich davon überzeugt, dass die Geschäfte ordnungsgemäß und sorgfältig geführt wurden. These reports of the management board as well as other issues relating to business policy have been discussed with the management board, personally and by phone. Moreover, the chairman of the supervisory board kept constant contact with the management board. Hence, the supervisory board thoroughly concerned itself with the situation of the company and with business policy including the corporate planning and was convinced that the business has been conducted in a proper and carefully manner.
Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (,,Abhängigkeitsbericht") für das Geschäftsjahr 2017 wurde vom Abschlussprüfer Pricewaterhouse-Coopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (,,Abschlussprüfer") geprüft und mit einem Bestätigungsvermerk mit folgendem Wortlaut versehen: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war, 3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch die Vorstand sprechen." Der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers nebst dem Abhängigkeitsbericht lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht und den entsprechenden Prüfungsbericht des Abschlussprüfers selbst geprüft, erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die Schlusserklärung des Vorstandes und stimmt dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu. The report on the relations with affiliated enterprises ("Dependency Report") of the Fiscal Year 2017, drawn up by the management board in accordance with § 312 AktG have been audited by the auditor PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (,,Auditor"), issued with an audit certificate with the following wording: "Pursuant to our duly performed review and assessment we may confirm that 1. the factual statements in the report are correct, 2. the company's performance in the legal transactions set out in the report was not unreasonably high, 3. for the measures mentioned in the report there are no circumstances that would suggest an assessment substantially different from that of the management board." The audit report of the Auditor together with the Dependency Report was available to all members of the supervisory board. The supervisory board has reviewed the Dependency Report and the pertinent audit report of the Auditor, raises, pursuant to the final results of its review, no objections against the final statement of the management board and approves the results of the Auditor's review.
Der Aufsichtsrat hat auch den Vorschlag des Vorstandes vom 31. Juli 2018 über die Gewinnverwendung geprüft. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstandes über die Gewinnverwendung an. The supervisory board has reviewed the proposal of the management board of 31 July 2018 on the appropriation of profits. The supervisory board agrees to the appropriation of the profits as proposed by the management board.
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017, wurden vom Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. The annual financial statement and the management report for the Fiscal Year 2017, prepared by the management board, have been audited by the auditor PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft and in each case issued with an unqualified audit certificate.
Die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers nebst dem Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. The audit reports of the Auditor together with the annual financial statement and the management report for the Fiscal Year 2017 were available to all members of the supervisory board.
Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers, den Jahresabschluss und Lagebericht geprüft. The supervisory board has reviewed the audit reports of the Auditor, the annual financial statement and the management report.
In seiner Sitzung vom 17. August 2018 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Lagebericht zusammen mit dem Abhängigkeitsbericht, sowie die jeweiligen Prüfungsberichte des Abschlussprüfers mit dem Vorstand erörtert. Auch der Abschlussprüfer nahm an dieser Sitzung des Aufsichtsrats teil, berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Fragen und Auskünfte zur Verfügung. n its meeting of 17 August 2018, the supervisory board discussed with the management board the annual financial statement and the management report together with the report on the relations with associated enterprises as well as the pertinent audit reports of the Auditor. Also the Auditor attended this meeting of the supervisory board, reported about the essential results of his audit and was available to the supervisory board for further questions and inquiries.
Die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Dem Ergebnis der Prüfungen durch den Abschlussprüfer tritt der Aufsichtsrat aufgrund eigener Prüfung bei. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. The supervisory board took note of and approved the audit reports of the Auditor. Based on its own audit, the supervisory board agrees with the results of the Auditor's audit. The final result of the supervisory board's audit provides no reason for objections.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 gebilligt. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017 ist damit gemäß § 172 AktG festgestellt. The supervisory board adopted the annual financial statement prepared by the management board for the Fiscal Year 2017. The annual financial statement for the Fiscal Year 2017 has, therefore, been approved in accordance with Sec. 172 AktG.

 

Datum/ Date 17. August 2018

Der Aufsichtsrat /The supervisory board

Johan Sleeb, Aufsichtsratsvorsitzender / Chairman of the supervisory board

Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 17.08.2018 festgestellt.

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