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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhard Banasch seit 25.2.2019 | Vorstandsmitglied |
Christian Aumüller seit 4.3.2016 | Vorstandsmitglied |
Boris Michael Kistenpfennig seit 1.7.2011 | Prokura |
Dirk Tüttenberg seit 18.11.2005 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kistenpfennig AktiengesellschaftMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017der Kistenpfennig AG, MainzI. Geschäftsmodell des UnternehmensDie Kistenpfennig AG hat ihren Hauptsitz in Mainz und ist ein technisches Großhandelsunternehmen mit 14 weiteren Standorten in Deutschland. Die angebotene breite Produktpalette reicht von Wälzlagern, Antriebstechnik, Befestigungstechnik, Pneumatik und Hydraulik über Dichtungs-, Kleb- und Schmiertechnik bis hin zu Arbeitsschutz, Werkzeugen und weiteren ergänzenden Produktsortimenten. Die Kistenpfennig AG gehört der Industrial Parts Holding (IPH) Gruppe, Lyon/Frankreich, an, die zu den führenden technischen Händlern Europas zählt. Durch den Erwerb der Brammer-Gruppe Anfang 2017 und der IPH-Gruppe im September 2017 durch den Private-Equity-Investor Advent International bildete sich der gemeinsame Handelskonzern "IPH-Brammer". Aufgrund des Zusammenschlusses dieser beiden europäischen Schwergewichte des Technischen Handels, entstand ein führender Technischer Händler in Europa für den Vertrieb von Industriebedarf. 1 II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 von einem stetigen und kräftigen Wachstum gekennzeichnet. 2 Während das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt insbesondere im ersten Quartal um 3,4 % höher als im Vorjahresquartal ausfiel, zeigte sich die konjunkturelle Entwicklung im zweiten Quartal mit einem Wachstum von 1,0 % etwas verhaltener. 3 Mit einem stabilen Verlauf konnte das Wirtschaftswachstum 2017 hingegen in der zweiten Jahreshälfte fortgesetzt werden, was sich in einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 2,2 % im 3. Quartal bzw. 2,3 % im 4. Quartal widerspiegelt. 4 Insgesamt ergibt sich für das Gesamtjahr 2017 daraus ein Anstieg von 2,2 % der mit 0,3 Prozentpunkten über dem Vorjahreswert liegt. 5 Auch längerfristig betrachtet, bewegt sich das deutsche Wirtschaftswachstum 2017 fast einen Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre. 6 Als Wachstumsmotor fungierte in 2017 insbesondere die Binnennachfrage, das heißt, positive Wachstumsimpulse in Form von im Vorjahresvergleich erhöhten Investitionen in Anlagen (+ 3,0 %), Bauten (+ 2,6 %) Ausrüstungen (+ 3,5 %) sowie sonstigen Anlagen (+ 3,5 %) kamen primär aus dem Inland. 7 Neben einer unterdurchschnittlichen Entwicklung der staatlichen Konsumausgaben, erhöhten sich die privaten Konsumausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 %. 8 Die Marktentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres spiegelt sich auch in der Branchenentwicklung des Technischen Handels wider. Laut der alljährlichen Konjunkturumfrage des Verband Technischer Handel e.V. (VTH) lag der durchschnittliche Umsatzanstieg der 100 befragten Technischen Händler von 5,2 % fast zwei Prozentpunkte über ihrem im Vorjahr prognostizierten Wert. 9 Entsprechend der Konjunkturprognose des ifo Instituts befindet sich die deutsche Wirtschaft auf dem Weg in die Hochkonjunktur. Vor dem Hintergrund des merklich beschleunigten Aufschwungs, welchen die deutsche Wirtschaft seit nunmehr 2013 durchlebt, rechnet das ifo Institut für 2018 mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 2,6 % sowie in 2019 mit einem Zuwachs von 2,1 %. Aufgrund der damit verbundenen, spürbar zunehmenden Überauslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazität dürfte sich der Lohn- und Preisanstieg verstärken. 10 2. Geschäftsverlauf Nachdem das Geschäftsjahr 2014/2015 bzw. das Rumpfgeschäftsjahr 2015 deutlich von dem Schulterschluss der Kistenpfennig AG mit der IPH Gruppe geprägt war, spiegelte das Geschäftsjahr 2016 erstmals einen regulären Geschäftsbetrieb nach formeller Integration in den französischen Konzern und unter gemeinsamen Marktauftritt mit dem Konzernunternehmen ZITEC Gruppe wider. Somit ist im Geschäftsjahr 2017 ein weitgehend uneingeschränkter Vorjahresvergleich möglich. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind auch weiterhin unverändert der Umsatz, die Handelsspanne sowie das Ergebnis vor Steuern. Neben der Herausforderung die durch den Schulterschluss mit der IPH Gruppe entstandenen verschiedenen Unternehmenskulturen final zu harmonisieren, konnte im Geschäftsjahr 2017 auch das Zukunftsprogramm "Challenge 2016" vollständig abgeschlossen werden. Vor dem Hintergrund unserer Strategie "kompetent, verlässlich, handeln" in Verbindung mit der Neukonzipierung des bereits bestandenen Webshops unter der Maxime "So schnell und so einfach bestellen wie möglich" sehen wir uns durch weiter ausgebaute persönlich regionale Vor-Ort-Nähe sowie durch unsere Multi-Channel-Vertriebsstrategie für die zukünftigen Herausforderungen gut ausgerüstet. Durch unser breites Liefer- und Leistungsspektrum in Kombination mit einem aktiven Online-Handel sowie einer aktiven Kundenbetreuung vor Ort verfügen wir über entsprechendes Differenzierungspotential gegenüber dem Wettbewerb. Im 12-monatigen Berichtszeitraum wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 68.417 (Vorjahr: TEUR 69.217) erzielt, was absolut betrachtet im Vergleich zum Vorjahr zu einem leichten Umsatzrückgang von ca. 1,2 % führte. Aufgrund der geringeren Anzahl an Arbeitstagen in 2017 sind die sales per working day in 2017 im Vergleich zum Vorjahr jedoch um + 0,8 % gestiegen, was somit eine positive Entwicklung im Vorjahrsvergleich darstellt. Dennoch lag die Umsatzentwicklung unter der Prognose für das Geschäftsjahr 2017, die einen Umsatzanstieg von ca. 4,0 % vorsah. Diese Entwicklung ist nicht zuletzt ein Resultat des zunehmenden Wettbewerbsdrucks der Branche, der sich auch im Geschäftsjahr 2017 weiter fortsetzte. In diesem Zusammenhang lag auch die Margenentwicklung (Handelsspanne) im Geschäftsjahr 2017 rund 1,1 % unter Plan. Auch die durch die Konzernzugehörigkeit vorhandenen Synergieeffekte, wie z.B. verbesserte Einkaufskonditionen, konnten die Effekte des vorschreitenden Preiskampfes nicht ausgleichen. Durch den Zusammenschluss oben genannter, zweier europäischer Schwergewichte zu einem Handelskonzern "IPH-Brammer" wird zukünftig jedoch neues Potential gesehen, dem zunehmenden Wettbewerbsdruck und Preiskampf der Branche wirksam zu begegnen. Der Personalaufwand liegt mit TEUR 8.579 um TEUR 698 unter dem Jahreswert des Geschäftsjahres 2016, was unter anderem auf einen Rückgang der Mitarbeiterzahl zurückzuführen ist. Der Planwert für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (vereinfacht inklusive sonstiger betrieblicher Erträge) sah für 2017 einen leichten Anstieg gegenüber dem Jahreswert 2016 vor. Der Saldo des Geschäftsjahres 2017 liegt mit TEUR 5.804 um TEUR 109 unter dem Vorjahreswert und somit unter dem prognostizierten Wert für 2017. Für das Jahr 2017 wurde lt. Prognosebericht 2016 mit einer weiteren Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern im unteren zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 gerechnet. Das Geschäftsjahr 2017 wurde mit einem Ergebnis vor Steuern von TEUR 2.800 geschlossen. Dies entspricht gegenüber dem Ergebnis vor Steuern 2016 in Höhe von TEUR 3.175 einem Ergebnisrückgang von 11,8 %, wodurch der Planwert, insbesondere aufgrund des Anstiegs des Materialaufwandes und des Margenrückganges aufgrund erhöhten Wettbewerbsdruck, nicht erreicht werden konnte. Das Geschäftsjahr 2017 schloss insgesamt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.896 (Vorjahr: TEUR 2.124) ab. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragsl age a) Ertragslage Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 konnten insbesondere in den Bereichen Fluidtechnik, Lineartechnik sowie Werkzeuge und Betriebseinrichtungen die Umsätze gesteigert werden. Insbesondere vor dem Hintergrund unseres Zukunftsprogramms "Challenge 2016" konnte auch der Umsatzanteil im Bereich E-Business in 2017 um weitere 0,6 Prozentpunkte gesteigert werden. Negative Entwicklungen sind hingegen in den Bereichen Antriebstechnik, Lagertechnik, Technischen Maschinenelementen und Werkzeugen zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr 2017 insgesamt TEUR 68.417 (Vorjahr: TEUR 69.217) und sind somit gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Dem leichten Rückgang der Umsatzerlöse um 1,2 % im Vergleich zum Vorjahr steht ein Anstieg des Materialaufwandes um TEUR 169 bzw. 0,3 % gegenüber, was absolut zu einem um TEUR 969 rückläufigen Rohertrag führt. Die Marge wurde, wie bereits in den Vorjahren, auch im zurückliegenden Geschäftsjahr durch eine zunehmende Markttransparenz und erhöhten Wettbewerbsdruck beeinflusst. Dies führte zu einem Margenrückgang von rund 1,1 Prozentpunkten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016. Die Personalaufwendungen befinden sich hauptsächlich aufgrund von gesunkenen Mitarbeiterzahlen mit TEUR 8.579 unter dem Niveau von 2016. Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl ohne Auszubildende verzeichnete im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 einen Rückgang von 207 auf 189 Mitarbeiter. Dies führte im Geschäftsjahr 2017 zu einem deutlichen Kostenrückgang gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 698. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Geschäftsjahr 2017 um 4 % auf einen Wert von TEUR 6.046 reduziert werden. b) Vermögens- und Finanzlage Nachfolgende Aussagen beziehen sich auf den Vergleichszeitraum 31. Dezember 2016 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 299 auf TEUR 24.851 erhöht. Auf der Aktivseite resultiert die Veränderung der Bilanzsumme im Wesentlichen aus einem relativ starken Anstieg des Forderungsbestandes, dessen Effekt durch einen Rückgang in den Bereichen Anlagevermögen sowie Vorräte relativiert wurde. Das Anlagevermögen der Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 einen um TEUR 228 geringeren Wert auf. Diese Veränderung setzt sich aus Zu-, Abgängen sowie regulären Abschreibungen im Geschäftsjahr zusammen. Nennenswerte Vorgänge haben sich in diesem Zusammenhang nicht ergeben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich dagegen, wie bereits erwähnt, im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 deutlich um TEUR 848 auf TEUR 17.144. Neben den sonstigen Vermögensgegenständen, die sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 365 erhöht haben, stiegen hierbei insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 732 an. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vorjahresvergleich um TEUR 248 zurückgegangen. Auf der Passivseite beruht der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen auf dem Anstieg des Eigenkapitals, bedingt durch den Jahresüberschuss 2017 in Höhe von TEUR 1.896. Im Bereich der Verbindlichkeiten konnten diese im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.012 reduziert werden, was u.a. im Zusammenhang mit dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen steht. Da die Bilanzsumme im Vergleich zur Eigenkapitalentwicklung einen unterproportionalen Anstieg aufweist, erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 73,3 % auf 80,0 %. Die flüssigen Mittel befanden sich im Geschäftsjahr 2017 mit TEUR 453 (Vorjahr TEUR 464) in etwa auf Vorjahresniveau. Die zum 31. Dezember 2016 vorhandenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 357, welche ausschließlich aus Kontokorrentverbindlichkeiten bestanden, konnten während des Geschäftsjahres 2017 vollständig ausgeglichen werden. Die Finanzierung erfolgt somit aktuell überwiegend mittels Lieferantenkrediten, intern durch Verrechnungskonten mit verbundenen Unternehmen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Eine Fremdfinanzierung durch Kreditinstitute in Form der Gewährung von Darlehen war im Geschäftsjahr 2017 nicht erforderlich. Im Geschäftsjahr 2017 wurden insgesamt TEUR 41 (Vorjahr TEUR 228) investiert. Im Fokus standen dabei insbesondere Investitionen in den Bereichen EDV-Software sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Neben im Wesentlichen regulären Ersatzinvestitionen sind für das Geschäftsjahr 2018 weitere Zusatzinvestitionen als auch Sonderprojekte geplant. Unter Bezugnahme auf die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft zeigt die Entwicklung des Geschäftsjahres 2017 weitere Veränderungen auf, welche u.a. noch durch die zahlreichen Umstrukturierungsmaßnahmen im Rahmen der strategischen Allianz mit der IPH Gruppe im Jahr 2015 bedingt waren. Diese konnten im Jahr 2017 auch weitgehend abgeschlossen werden. Der Zusammenschluss von IPH und Brammer zu einem Handelskonzern "IPH-Brammer" lassen allerdings auch zukünftig weitere Umstrukturierungsmaßnahmen auf Konzern- bzw. Unternehmensebene erwarten. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 jederzeit über ausreichend liquide Mittel verfügt. Die Liquidität der Gesellschaft (Bankguthaben abzgl. Bankverbindlichkeiten) stieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 um TEUR 347. Die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens ist nach wie vor als gut zu beurteilen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere Unternehmenssteuerung und zur Messung der Unternehmensziele ziehen wir, auf der Basis unseres umfassend eingerichteten Berichtswesens, im Wesentlichen die folgenden Kennzahlen jeweils im Vergleich zu Budget und Vorjahr heran:
Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % verringert; ebenso wie die Handelsspanne, welche um 1,1 Prozentpunkte sank. Auch das Ergebnis vor Steuern war im Jahr 2017 im Vergleich zum Jahr 2016 um 11,8 % rückläufig. III. PrognoseberichtBekanntlich liegt im Handel der Wandel. Der Handel als Bindeglied zwischen Industrie und Verarbeitung wird sich den neuen Herausforderungen (wie die fortschreitende Vernetzung im Internet oder neuen Technologien) stellen müssen, um seine Daseinsberechtigung zu behaupten. Als Konzernunternehmen der IPH-Brammer Gruppe und der damit verbundenen Eingliederung in ein internationales Netzwerk sowie durch unsere Multi-Channel-Vertriebsstrategie sehen wir uns für die zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet. Lieferantenseitig sehen wir keine nennenswerten Veränderungen auf uns zukommen. Insgesamt sehen wir für die unmittelbaren Geschäftserwartungen eine stabile, aber nach wie vor ausbaufähige Nachfrage mit weiterhin hohem Margendruck. Nachstehende Prognosewerte 2018 beziehen sich auf den Vergleich zum Berichtszeitraum 2017: Wir rechnen entsprechend der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2018 zwar mit etwa gleichbleibenden Umsatzerlösen, jedoch u.a. auch aufgrund des Zusammenschlusses von IPH und Brammer zu einem Handelskonzern mit einer zum Teil deutlich verbesserten Handelsspanne gegenüber dem Vorjahr. Weiteres Kosteneinsparpotential wird auch im Geschäftsjahr 2018 insbesondere im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen inkl. Restrukturierungskosten sowie Personalkosten gesehen. Nach dem Ergebnisrückgang im Geschäftsjahr 2017 rechnen wir als Resultat dieser Prognosen für das Jahr 2018 wieder mit einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern, welche sich im mittleren zweistelligen Prozentbereich bewegen sollte. Wir gehen davon aus, unseren Zahlungsverpflichtungen auch zukünftig fristgerecht nachkommen zu können. IV. RisikoberichtWir sehen zum Vorjahreszeitraum keine nennenswert veränderte Risikolage des Unternehmens. Die von dem Vorstand in dem nachfolgenden Risikobericht gesehenen Risiken werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Umsatz- und Ergebnisrisiken könnten aus einer allgemeinen Abschwächung der Konjunktur resultieren, welche die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und somit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen würde. Finanzwirtschaftliche Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Die gestarteten und laufenden Vertriebsprojekte und Organisationsveränderungen können jederzeit kurzfristig, sofern sie nicht den gewünschten Erfolg versprechen, abgebrochen oder angepasst werden. Die noch bestandenen Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 357 wurden im Geschäftsjahr 2017 vollständig ausgeglichen. Die Anpassung an die neue Organisation verbunden mit der Eingliederung in einen Konzern ist abgeschlossen. Durch den Zusammenschluss von IPH und Brammer ist jedoch auch zukünftig mit zusätzlichen Anpassungen bzw. Änderungen zu rechnen. Im Bereich der Kundenbindungsmodelle bestehen weiterhin Risiken aus der Nichterfüllung von Abnahmeverpflichtungen von Kunden sowie aus Forderungsausfällen im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsverkehrs. Jedoch werden Kundenforderungen, sofern sie nicht versichert sind, permanent überwacht und mit einem internen Limit versehen. Durch die Zentralisierungsmaßnahmen der letzten Jahre gibt es Abhängigkeiten in den Bereichen Logistik, Einkauf und IT, welche bei Ausfall der Einheiten zu Umsatzverlusten führen können. Es besteht daher eine Betriebsunterbrechungsversicherung. Die aufgeführten Risiken werden im Rahmen eines Risikofrüherkennungssystems regelmäßig vom Vorstand überwacht. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. ChancenberichtDie von dem Vorstand in dem nachfolgenden Chancenbericht gesehenen Chancen werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Chancen sehen wir im Bereich strategischer Allianzen insbesondere durch eine weitere bzw. intensivierte Eingliederung in den "IPH-Brammer" Konzern. Durch unser zukunftsorientiertes Denken und Handeln stellen wir frühzeitig die Weichen für eine weiter positive Geschäftsentwicklung der Kistenpfennig AG. Die Kistenpfennig AG wird auch weiterhin sowohl kunden- als auch beschaffungsseitig von der Eingliederung in die IPH Gruppe bzw. seit September 2017 in den "IPH-Brammer" Konzern profitieren. Kundenseitig wird es nun noch besser möglich sein, internationale Konzerne mit ihren entsprechenden Anforderungen bedienen zu können. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei der Schaffung von Mehrwerten durch unser ganzheitliches Konzept (Handel und Service). Auf der Beschaffungsseite wird durch den Zusammenschluss ein verstärkter Marktauftritt erzielt. Dieser Vorteil in Kombination mit dem Fokus auf unsere Stärken als Systemlieferant wird zu einer weiteren positiven Entwicklung beitragen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen sowie Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Kistenpfennig AG verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit bei finanziellen Vermögensgegenständen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns überwiegend mittels Lieferantenkrediten sowie intern mittels Verrechnungskonten gegenüber verbundenen Unternehmen. Zum 31. Dezember 2017 bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mehr. Sämtliche noch aus 2016 vorhandenen Kontokorrentverbindlichkeiten wurden in 2017 vollständig ausgeglichen. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Unser Finanz- und Risikomanagement ist auf die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art ausgerichtet. VII. Aufnahme der Schlusserklärung des Abhängigkeitsberichtes:"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass die Maßnahme getroffen wurde, nicht benachteiligt worden. Es sind keine Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens unterlassen worden."
Mainz, den 11. Juli 2018 Der Vorstand Hermann Josef Maier Ralf Hellwig Christian Aumüller
1 Quelle
http://cms-de.brammer.biz/advent-stimmtkauf-von-iph-zu.htm
Bilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017I. Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie Kistenpfennig AG hat ihren Sitz in Mainz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter HRB 6496 eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRuG) sowie nach den Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. III. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- bzw. Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufgestellt. Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird für die Gesellschaft die Befreiung der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses in Anspruch genommen. IV. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Die Zusammensetzung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Bei den erworbenen Firmenwerten (Anschaffungskosten TEUR 886) wird von einer betrieblichen Nutzungsdauer von 15 Jahren ausgegangen. Diese Nutzungsdauer basiert auf der durchschnittlichen Dauer der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischem Know-how. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear. Auf die Zugänge des Geschäftsjahres des beweglichen Sachanlagevermögens werden Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter unter der Wertgrenze von EUR 150,00 werden sofort abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wird für die Zugänge ein Sammelposten (Pool) gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Im Einzelnen liegen den Wertansätzen der immateriellen sowie materiellen Vermögensgegenstände folgende unterstellte Nutzungsdauern zugrunde:
Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. (2) Vorräte Die Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder, sofern erforderlich, zum niedrigeren Marktpreis bewertet. Für Wertminderungen auf Grund langer Lagerdauer werden notwendige Wertberichtigungen gebildet. Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalwert bilanziert. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zum am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden angemessene Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen gebildet; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Geschäftsvorfälle in Fremdwährungen werden zum aktuellen Tageskurs eingebucht. Beim späteren Ausgleich dieser Position entstehen Kursgewinne oder Kursverluste. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände bzw. Schulden werden, sofern zum Abschlussstichtag vorhanden, entsprechend den Regelungen in § 256a HGB umgerechnet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich wie folgt:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 793 (i. Vj.: TEUR 1.050), Forderungen aus Unternehmensverträgen in Höhe von TEUR 94 (i.Vj.: TEUR 311) sowie Forderungen aus Verrechnungskonten in Höhe von TEUR 7.928 (i.Vj.: TEUR 7.701). (5) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag ausgewiesen. (6) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. (7) Aktive latente Steuern Aufgrund der mit der Drechsler KFZ Teilehandel Ltd., der Cargo Drechsler Ltd. sowie der KUKI-LOG GmbH bestehenden Ergebnisabführungsverträge ist nach der formalen Betrachtungsweise die Kistenpfennig AG als Organträgerin alleinige Steuerschuldnerin. Daher sind auch tatsächliche Steuern sowie latente Steuern aufgrund von temporären Differenzen der Organgesellschaften vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleinig die Besteuerungsfolgen treffen. Im Berichtsjahr wurde unverändert das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt. Latente Steuern für die Unterschiede zwischen den Bilanzansätzen in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz, sofern diese sich in späteren Geschäftsjahren abbauen, entfallen auf den unterschiedlichen Bilanzansatz der Pensionsrückstellungen, der Rückstellung für nicht genommenen Urlaub sowie einer Drohverlustrückstellung. Bei einem Steuersatz von 31,2 % ergeben sich auf diese Rückstellungen aktive latente Steuern von TEUR 79. Ferner bestehen hohe Unterschiede zur steuerlichen Bewertung von Einmalzahlungen an einen Pensionsfond im Zusammenhang mit der Übertragung von Pensionsrückstellungen. Insgesamt resultieren aus den temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 435. Die Ausübung des Aktivierungswahlrechtes ist mit einer Ausschüttungssperre verbunden. (8) Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 1.500. Am 21. November 2003 wurden 6.000 Inhaberaktien in stimmrechtslose Vorzugsaktien umgewandelt. Das Grundkapital der Gesellschaft ist somit eingeteilt in 54.868 Inhaberaktien, 6.000 stimmrechtslose Vorzugsaktien und 1.439.132 Namensaktien. Jede Stückaktie ist am Grundkapital im gleichen Umfang beteiligt. Insgesamt beträgt das Eigenkapital der Gesellschaft zum Bilanzstichtag TEUR 19.893. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juli 2017 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016 in Höhe von TEUR 9.125 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2017 enthält somit einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 9.125. (9) Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit"-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen von 1 - 1,5 % werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 3,71 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten für November veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Rückstellungswert der Pensionen ist in einer Höhe von TEUR 176 eingebucht. Im Vorjahr wurde gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB der bislang zugrunde gelegte 7-Jahres-Durchschnitt des Marktzinses auf einen 10-Jahres-Durchschnitt umgestellt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag unterliegt in den Folgejahren gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre, welche für das Geschäftsjahr 2017 TEUR 28 beträgt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen enthalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten TEUR 562, Kundenboni TEUR 223, nicht genutzte Standorte TEUR 178, Rückbau Standorte TEUR 99 sowie Gewährleistung TEUR 85 gebildet. (10) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Sämtliche Verbindlichkeiten sind, bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, unbesichert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 77 (i. Vj. TEUR 89) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 0) ausgewiesen. (11) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.713 betreffen Mietaufwendungen auf Grund bestehender Mietverträge der Betriebsstätten, des Zentrallagers und des Verwaltungsgebäudes in Höhe von TEUR 1.147 sowie Leasingverpflichtungen für den Fuhrpark als auch sonstige finanzielle Verpflichtungen aus IT-Verträgen in Höhe von TEUR 566. Der Vorteil dieser außerbilanziellen Geschäfte liegt in der Flexibilität durch die zeitliche Befristung bzw. Kündbarkeit derartiger Verträge. Ebenso ist der Abfluss Liquider Mittel bzw. die Kapitalbindung geringer. Die Risiken bei derartigen Verträgen liegen in der Mindestvertragslaufzeit, eventuell ungünstige Verträge, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(12) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 68.417 (davon TEUR 4.252 im Ausland) wurden im Wesentlichen durch die Veräußerung von Handelswaren erzielt. Nach geografisch bestimmten Märkten verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:
(13) Sonstige betriebliche Erträge Wesentliche außergewöhnliche Erträge ergaben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 nicht. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Berichtsjahr im Wesentlichen enthalten: Erträge aus verrechneten Sachbezügen in Höhe von TEUR 182 (i.Vj. TEUR 180), Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von TEUR 17 (i.Vj. TEUR 15) und Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR (i.Vj. TEUR 15). (14) Sonstige periodenfremde Erträge und Aufwendungen
(15) Materialaufwand Es handelt sich um Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von TEUR 48.827 und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 2.277. (16) Personalaufwand Der Personalaufwand setzt sich zusammen aus:
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Vorstände und Mitarbeiter mit ruhenden Arbeitsverhältnissen) beträgt:
Im Geschäftsjahr 2017 waren durchschnittlich 188 Arbeitnehmer (Gewerbliche Arbeitnehmer 10; Angestellte 178) beschäftigt. (17) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Ausgangsfrachten, Miet- und Mietnebenkosten, Werbe-, Repräsentations- und Reisekosten, Kraftfahrzeugkosten, Aufwendungen für die Wertberichtigung zweifelhafter Forderungen sowie Aufwendungen für Logistikdienstleistungen der KUKI-LOG GmbH. Wesentliche außergewöhnliche Aufwendungen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 nicht ergeben. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Erträge bzw. Verluste aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 3 enthalten. (19) Erträge aus Gewinnabführung sowie Aufwendungen aus der Verlustübernahme Die Erträge aus Gewinnabführung in Höhe von TEUR 45 (i. Vj.: TEUR 311) bzw. die Aufwendungen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 7 (i. Vj.: TEUR 0) entstammen aus mit der Drechsler KFZ Teilehandel Ltd. sowie der Cargo Drechsler Ltd. abgeschlossenen Ergebnisabführungsverträgen. (20) Zinsergebnis Das Zinsergebnis beinhaltet:
Zum Bilanzstichtag bestehen Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 109 (i. Vj.: TEUR 45). Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 4 (i. Vj.: TEUR 11) auf verbundene Unternehmen und TEUR 6 (i. Vj.: TEUR 6) auf die Abzinsung von Pensionsrückstellungen. (21) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Berichtsjahr wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 6 zugeführt. Insgesamt beträgt die Steuerlast 2017 TEUR 903. Hiervon betreffen TEUR 6 periodenfremde Steueraufwendungen. VI. NachtragsberichtVorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von besonderer Bedeutung wären, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. VII. Sonstige Angaben(1) Mitglieder des Aufsichtsrats
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 6. März 2018 wurde der Aufsichtsrat der Kistenpfennig AG um folgende Personen neu besetzt:
Mit Beschluss vom 29. Juni 2018 wurde der Aufsichtsrat der Kistenpfennig um folgende Person neu besetzt:
Dem Aufsichtsrat wird seit dem Geschäftsjahr 2017 keine Vergütung mehr gezahlt. (2) Mitglieder des Vorstands
Desweiterem wurde am 29. Juni 2018 Herr Hermann Josef Maier, CEO ZITEC Industrietechnik GmbH, Halle als Vorsitzender des Vorstands der Kistenpfennig AG bestellt. Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen, da nicht alle Vorstände durch die Gesellschaft Gehalt beziehen. (3) Anteilsbesitz
1 Zahlen vom 31.12.2017 *) Mit der KUKI-LOG GmbH wurde im Geschäftsjahr 2006/2007 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Mit der Cargo Drechsler Ltd. wurde im Geschäftsjahr 2007/2008 ebenfalls ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Im Geschäftsjahr 2010/2011 wurde mit der Drechsler KFZ Teilehandel Ltd. ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. (4) Mitteilungspflicht gemäß § 20 Abs. 4 AktG Die Orefi Participation S.A.S., Paris, hat uns mitgeteilt, dass sie eine unmittelbare Mehrheitsbeteiligung mit Wirkung ab dem 1. Juli 2016 besitzt. Des Weiteren hat uns die IPH-Brammer Holdings Limited, Knutsford als oberste Konzernmuttergesellschaft mitgeteilt, dass sie eine mittelbare Mehrheitsbeteiligung mit Wirkung ab dem 15. September 2017 besitzt. (5) Gesellschafter und Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens IPH-Brammer Holdings Limited mit Sitz Knutsford, Cheshire/UK (eingetragen im Handels- und Firmenregister in Paris unter der Nummer 10485684), die die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird am Sitz der Gesellschaft in Knutsford veröffentlicht. Zwischen den Rechnungslegungswerken der Gesellschaft und der IPH-Brammer Holdings Limited ergeben sich wesentliche Unterschiede in der Bewertung der Vorräte. Gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird die Befreiung der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses für die Gesellschaft in Anspruch genommen. (6) Honorar des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar (Abschlussprüfungsleistungen) beträgt TEUR 54. (7) GewinnverwendungsvorschlagDer Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn 2017 in Höhe von TEUR 11.021 auf neue Rechnung vorzutragen. (8) Geschäfte mit nahestehenden Personen In Hinblick auf Rechtsgeschäfte mit nahestehenden Personen wird auf den Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2017 verwiesen.
Mainz, den 11. Juli 2018 Der Vorstand Hermann Josef Maier Ralf Hellwig Christian Aumüller Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kistenpfennig AG, Mainz Wir haben den Jahresabschluss der Kistenpfennig AG, Mainz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kistenpfennig AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 11. Juli 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
ppa. Stefan Sigmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Matthias Böhm, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats der / Report of the supervisory board ofKistenpfennig Aktiengesellschaft
Datum/ Date 17. August 2018 Der Aufsichtsrat /The supervisory board Johan Sleeb, Aufsichtsratsvorsitzender / Chairman of the supervisory board Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 17.08.2018 festgestellt. |
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