Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 84951
Eingetragen
8.8.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Vertretung und Repräsentation der Gesellschafterin bei deren Geschäften in Deutschland und anderen Ländern, insbesondere beim Vertrieb von Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rafaela Sousa
seit 11.9.2025
Geschäftsführer
Fotios Karakostas
seit 11.9.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Amdocs (UK) LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Anteil
Amdocs (UK) Limited
United Kingdom
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AMDOCS SOFTWARE GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2019 bis zum 30.09.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019/2020

der Amdocs Software GmbH, Düsseldorf

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die AMDOCS SOFTWARE GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der AMDOCS (UK) Ltd., London. Die Gesellschaft erbringt Software-Dienstleistungen gegenüber den verbundenen Unternehmen AMDOCS (UK) Ltd. und AMDOCS Software Systems Ltd., Dublin.

AMDOCS ist der Marktführer bei "customer experience systems innovation". "Customer Experience Systems" ist eine komplette Produkt- und Service-Suite für Customer-Relationship-Management (CRM), Customer-Self-Services, Business- und Operations-Support-Systeme sowie eine mobile Werbe-, Verkaufs- und Unterhaltungsplattform. Das Unternehmen verbindet Geschäfts- und Anwenderunterstützungssysteme, Dienstleistungsplattformen, bewährte Dienstleistungen und profunde industrielle Expertisen, um die Telekommunikationsunternehmen und deren Kunden in die Lage zu versetzen, in der modernen Kommunikationsumgebung mehr zu erreichen. Die Angebote von AMDOCS unterstützen Telekommunikationsunternehmen, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, die sich durch kundenorientierte Ausrichtung und rationalisierte Geschäftsprozesse auszeichnen.

Die AMDOCS -Gruppe ist ein globales Unternehmen mit einem konsolidierten Umsatz von 4,17 Mrd. US-Dollar im Geschäftsjahr zum 30.09.2020 und einer Mitarbeiterzahl von 25.875. Sie bedient Kunden in mehr als 85 Ländern in der ganzen Welt. Der konsolidierte Jahresüberschuss des Geschäftsjahres zum 30.09.2020 belief sich auf 498 Mio. USD.

Die Gesellschaft ist in Deutschland an zwei Standorten (Düsseldorf und Neu-Isenburg) in angemieteten Geschäftsräumen vertreten.

WIRTSCHAFBERICHT

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das konjunkturelle Geschehen in Deutschland wurde im Jahr 2020 weitgehend geprägt durch die vom Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Pandemie und deren Verlauf. Nachdem das Risiko für die Bevölkerung vom Robert-Koch-Institut im Februar zunächst als "gering bis mäßig", ab März als "hoch" und für Risikogruppen als "sehr hoch" eingestuft wurde, stellte der Bundestag am 25. März "eine epidemische Lage von nationaler Tragweite" fest. In deren Folge kam es zum sog. Lockdown und damit zu massiven Einbrüchen der ökonomischen Aktivität in nahezu allen Wirtschaftsbereichen, was im zweiten Quartal 2020 zum stärksten Einbruch des Bruttoinlandsprodukts im Vergleich zum Vorquartal seit dem Beginn der Berechnungen 1970 führte. Nach der zwischenzeitlichen Entspannung der Pandemielage und den damit einhergehenden Lockerungen kam es im dritten Quartal zu einer kräftigen Erholung des Bruttoinlandsproduktes mit einer historisch beispiellosen Wachstumsrate von 8,45 Prozent. So konnten im Zeitraum Mai bis Oktober bereits rund 80 Prozent des Einbruchs aus den Monaten März und April aufgeholt werden. Leider setzte sich diese positive Entwicklung zum Ende des Jahres hin nicht fort: Aufgrund der deutlich beschleunigten Zunahme der Infektionszahlen wurden die Shutdown-Maßnahmen im November/Dezember noch einmal erheblich verschärft und wirkten sich dämpfend auf die weitere wirtschaftliche Erholung aus: In der Konsequenz sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 preisbereinigt um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück.

Diese Entwicklung machte auch vor der Digitalbranche nicht halt. So sanken unter dem Eindruck der Corona-Krise die Umsätze 2020 leicht. Der ITK-Markt ging um 0,6 Prozent auf 169,8 Milliarden Euro zurück, was vor allem am schwächeren Geschäft mit IT-Dienstleistungen und Software lag. Gleichwohl ging die Digitalbranche im Vergleich zu anderen Sektoren der deutschen Wirtschaft damit relativ robust durch die Coronakrise. (Quelle: Bitkom).

Der Markt für Telekommunikation soll nach zwei Jahren der Konsolidierung um 1,0 Prozent auf 67,4 Milliarden Euro zulegen. Mit Telekommunikationsdiensten werden nach Bitkom-Berechnungen 48,7 Milliarden Euro umgesetzt, das entspricht einem leichten Plus von 0,3 Prozent. Das Geschäft mit Endgeräten wächst auf 11,6 Milliarden Euro (+2,8 Prozent). Die Investitionen in die Telekommunikations-Infrastruktur steigen deutlich um 3,2 Prozent auf 7,1 Milliarden Euro. "Die Netzbetreiber investieren massiv in die Zukunft von Festnetz und Mobilfunk. Der Ausbau von Glasfaser und des neuen 5G-Mobilfunkstandards sind ein wichtiger Beitrag, um den kontinuierlich steigenden Anforderungen an Geschwindigkeit und Verfügbarkeit der Netze gerecht zu werden. Unverändert gibt es einen intensiven Wettbewerb in dieser Branche sowie eine hohe Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen.

Die Telekommunikationsindustrie in Europa ist ständigen Veränderungen in Form von Konsolidierungen ausgesetzt. Wir glauben, dass durch die Konsolidierungs- und Konzentrationsprozesse die Kunden vermehrt auf einen kostensparenden Betrieb ihrer Systeme setzen. Hier sehen wir uns in einer guten Ausgangslage, um von diesen Tendenzen zu profitieren.

Die Konsolidierungsprozesse im Bereich der Telekommunikationsindustrie haben sich weiter fortgesetzt.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

AMDOCS SOFTWARE GmbH operiert als Subunternehmen für AMDOCS (UK) Ltd. und AMDOCS Software Systems Ltd. Auf der Basis von Subunternehmervereinbarungen werden der AMDOCS SOFTWARE GmbH sämtliche operativen Aufwendungen zuzüglich eines Gewinnaufschlags von 7,5 % vergütet. Die Kundenaufträge selbst werden von AMDOCS (UK) Ltd. und AMDOCS Software Systems Ltd. abgeschlossen.

Im Geschäftsjahr 2020 erhöhte sich das Umsatzvolumen der AMDOCS SOFTWARE GmbH um rd. 16.7 % von 13,2 Mio. Euro in 2019 auf 15,3 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss 2020 betrug TEUR 537 gegenüber TEUR 906 im Vorjahr. Umsatz und Ergebnis entsprechen in etwa dem Plan. In den Folgejahren wird erwartet, dass das Geschäft in Bezug auf Kosten und Umsatz um ca. 45 % wachsen wird.

Die Anzahl der Mitarbeiter verminderte sich leicht von 98 (zum 30. September 2019) auf 95 (zum 30. September 2020).

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bei einer Bilanzsumme zum Bilanzstichtag von rd. 8,5 Mio. Euro sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmern von rd. 6,7 Mio. Euro (80 %) die wesentlichen Aktiva. Rund 69% dieser Forderungen sind in das 2017 eingeführte konzernweite Cash-Pooling einbezogen. Das Eigenkapital beträgt rd. 3,6 Mio. Euro (43 %), die Rückstellungen von rd. 3,6 Mio. Euro belaufen sich auf 42 % der Bilanzsumme und wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen (Bonus und Urlaub) gebildet.

Bei einer Bilanzsumme von 12,4 Mio. Euro im Jahr 2019 waren die wesentlichen Aktiva ebenfalls die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 11,4 Mio. Euro. Rund ein Drittel dieser Forderungen ist in das im Jahr 2017 eingeführte konzernweite Cash-Pooling-System mit einbezogen. Das Eigenkapital betrug 6,4 Mio. Euro, die Rückstellungen beliefen sich auf 4,4 Mio. Euro und machten 35 % der Bilanzsumme aus.

Die Gesellschaft finanzierte sich somit im Wesentlichen über das Eigenkapital und die Rückstellungen. Die Gesellschaft ist profitabel, die flüssigen Mittel werden hauptsächlich im Cash-Pooling des Konzerns gehalten. Das Cash-Pooling wird im Umlaufvermögen unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Im Jahr 2020 hat die Gesellschaft den Jahresüberschuss des Jahres 2013, 2014, 2016, 2017, 2018 in Höhe von TEUR 3.328 ausgeschüttet.

Im Geschäftsjahr 2020 erhöhte sich das Umsatzvolumen der AMDOCS SOFTWARE GmbH um rd. 16.7 % von 13,2 Mio. Euro in 2019 auf 15,3 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss 2020 betrug TEUR 537 gegenüber TEUR 906 im Vorjahr.Im Jahresverlauf 2020 stiegen die Lohn- und Gehaltskosten (ohne Sozialversicherung) um 1,395 Mio. Euro (14 % gegenüber 2019). Gründe hierfür sind vor allem das Rumpfgeschäftsjahr in 2019, das nur 9 Monate umfasst. Gegenläufig sanken die Abfindungszahlungen um rund 1,6 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 2020 erhöhten sich aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres in 2019 erwartungsgemäß, jedoch auch überproportional aufgrund höherer Aufwendungen für Subunternehmer (+TEUR 415), Währungsverluste (+TEUR 164) sowie gestiegener Raumkosten (+TEUR 180).

Der Gewinn vor Steuern 2020 sank von 1,1 Mio. Euro (2019) auf 0,7 Mio. Euro. Das Eigenkapital verringerte sich insgesamt um 2,79 Mio. Euro, wobei sich der Rückgang aus dem Jahresüberschuss 2020 (+TEUR 537) abzüglich der Dividende für die Jahre 2013, 2014, 2016, 2017, 2018 (- TEUR 3.328) ergibt. Die Eigenkapitalquote im laufenden Geschäftsjahr beträgt 43 % (Vorjahr 52 %).

Insgesamt schätzen wir die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als stabil ein.

2020 01. - 09.2019 Entwicklung Entwicklung
EUR EUR EUR %
Umsatz 15.349.287,52 13.152.514,13 2.196.773,39 16,70
Anzahl Mitarbeiter (Ø) 95,00 99,00 (4,00) (4,04)
Personalaufwand pro Mitarbeiter 133.647,96 111.821,70 21.826,26 19,52
Gewinn 537.168,92 906.219,12 (369.050,20) (40,72)

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Die Anzahl der Einzelrisiken hat sich gegenüber dem Stand vom 30.09.2019 nicht wesentlich verändert; in ihrer Gesamtheit dürfen die erkannten Risiken jedoch nicht unterschätzt werden. Wie in den Jahren zuvor resultieren die größten Risikopositionen aus den folgenden grundsätzlichen Risiken und Ungewissheiten, denen sich die Gesellschaft in der Zukunft gegenüberstehen sieht:

Die Geschwindigkeit, mit der sich neue Produkte und Dienstleistungen in der Telekommunikationsindustrie entwickeln,

die Natur und die Geschwindigkeit der technischen Veränderung in der Telekommunikationsindustrie,

das Ausmaß, mit dem die Konsolidierung innerhalb der Telekommunikationsindustrie fortschreiten wird,

das Ausmaß, in dem sich die Dienstleistungen der Telekommunikationsindustrie annähern werden,

die zunehmende Notwendigkeit für die Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen, die Kosten zu reduzieren und High-Value-Kunden in einem hart umkämpften Markt zu halten und

die allgemeinen globalen Wirtschaftsbedingungen, insbesondere die Marktbedingungen in der Telekommunikationsindustrie.

AMDOCS SOFTWARE GmbH ist als Subunternehmer abhängig von den Verträgen, die AMDOCS (UK) Ltd. und AMDOCS Software Systems Ltd. mit dem Endkunden für den deutschen Markt abschließen und somit mittelbar von den vorgenannten Risiken betroffen. Es besteht das grundsätzliche Risiko, dass der Subunternehmer-Vertrag mit AMDOCS (UK) Ltd. und AMDOCS Software Systems Ltd. nicht verlängert wird. Die Vereinbarung mit AMDOCS Software Systems Ltd. kann mit einer Frist von sechs Monaten jederzeit gekündigt werden, während die Vereinbarung mit AMDOCS (UK) Ltd. unbefristet läuft. Dieses potenzielle Risiko wird jedoch als gering eingeschätzt, da weder AMDOCS Software Systems Ltd. noch AMDOCS (UK) Ltd. über andere Servicepartner in Deutschland verfügen und damit ihrerseits wiederum von AMDOCS SOFTWARE GmbH indirekt abhängig sind.

Fremdwährungsrisiken beschränken sich gegenwärtig auf in Fremdwährung (USD) geführte Guthabenbestände. Aus dem Liefer- und Leistungsverkehr resultieren wegen der Faktura in Euro weitestgehend keine Fremdwährungsrisiken.

Nach einer Veröffentlichung der Marktforschungsgesellschaft Bitkom Research war das Wachstum im ITK-Bereich im Jahr 2020 coronabedingt negativ mit rd. 0,6 %. Für das Jahr 2021 wird von einem erneuten Wachstum vom 3,1 % für den deutschen Markt ausgegangen, der sich allerdings im Wesentlichen im Bereich der Informationstechnik bemerkbar machen wird. Die Marktentwicklung der Telekommunikationsbranche wird mit einem moderaten Plus von 1,0 % schwach positiv gesehen.

Die Gesellschaft ist als Teil der AMDOCS-Gruppe ständig auf der Suche nach neuen Chancen und Wachstumsmöglichkeiten, von den allgemeinen Wachstumsraten des Marktes zu profitieren und die eigene Position auszubauen. Dabei profitiert die deutsche Gesellschaft von der Stellung des Konzerns als führendes Unternehmen im Bereich "customer experience systems innovation". Erfolge der Unternehmensgruppe, v. a. in Europa und Deutschland, würden entsprechend zu einem Ausbau des operativen Geschäftsbetriebs der AMDOCS SOFTWARE GmbH führen.

Die AMDOCS-Gruppe ist davon überzeugt, ausreichende Maßnahmen ergriffen zu haben, diesen Risiken und Unsicherheiten zu begegnen und diese als Gelegenheit für zukünftiges Wachstum zu nutzen.

Die festgestellten Risiken sind nach unserer Auffassung weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdend. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktentwicklung, der guten Marktstellung der AMDOCS-Gruppe sowie der Bedeutung der Gesellschaft im Konzern geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Chancen die dargestellten Risiken übersteigen.

PROGNOSEBERICHT/ AUSBLICK

Nach dem Corona-Schock und vorübergehend rückläufigen Umsätzen stehen die Zeichen in der Bitkom-Branche 2021 wieder auf Wachstum. Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll in diesem Jahr um 2,7 % auf 174,4 Milliarden Euro wachsen. Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 20.000 zusätzliche Jobs schaffen. Schon in den Schlussmonaten des vergangenen Jahres hat sich das Geschäftsklima überwiegend positiv entwickelt. Mit 19,7 Punkten kletterte der Bitkom-ifo-Digitalindex im Dezember auf den höchsten Stand seit Februar 2020. Die Corona-Krise hat die Digitalisierung in vielen Bereichen beschleunigt. Wirtschaft, Staat und Verbraucher investieren in digitale Technologien, auch zwischenzeitlich aufgeschobene Investitionen werden jetzt nachgeholt. Im globalen Maßstab spielt der deutsche ITK-Markt eine untergeordnete Rolle. Der Marktanteil liegt 2021 voraussichtlich bei 3,9 Prozent. Die Tendenz ist rückläufig, weil die Investitionen und Ausgaben in anderen Ländern schneller wachsen, besonders im asiatischen Raum. Die Entwicklung insbesondere im deutschen Telekommunikationssektor bleibt verhalten positiv (+1 %). In Deutschland erwarten wir für das Geschäftsjahr 2020 Umsatz- und Betriebskosten auf höherem Niveau. Aufgrund von Neueinstellungen wird sich der Personalaufwand voraussichtlich um rd. 45 % erhöhen. Für das Jahresergebnis wird dementsprechend davon ausgegangen, dass ein deutlich positiver Überschuss etwas oberhalb des abgelaufenen Geschäftsjahres erzielt wird. Auch für 2022, wird von einem Geschäftsvolumen und Ergebnis auf dem Niveau der Vorjahre ausgegangen.

Am 11. März 2020 hat die Weltgesundheitsorganisation den Ausbruch des Coronavirus ("COVID-19") zur "Pandemie" erklärt. Dieser Ausbruch hat zu einer weit verbreiteten Gesundheitskrise geführt, die die Volkswirtschaften und Finanzmärkte weltweit beeinträchtigt hat und weiterhin beeinträchtigen kann. Obwohl die Pandemie ein gewisses Maß an Unsicherheit für das Unternehmen schafft, verfügt das Management über einen angemessenen Reaktionsplan und hat proaktive Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen auf absehbare Zeit erfolgreich weitergeführt werden kann. Das Unternehmen hatte keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf das Geschäft, die Ertragslage und die finanzielle Leistung als direkte Folge von COVID-19. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist das Unternehmen der Ansicht, dass COVID-19 keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Fortführung des Unternehmens haben wird.

 

Berlin, den 26. Oktober 2021

Zur Offenlegung bestimmte Bilanz auf den 30. September 2020

der AMDOCS SOFTWARE GmbH, Düsseldorf

AKTIVA

Zum Vergleich 30.09.2019
EUR EUR T-EUR
A. Anlagevermögen 0,00 101
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.979,03 130
508.979,03 231
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.896.540,35 12.056
davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 6.774.314,75 (11.379)
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.854,63 2
7.898.394,98 12.058
C. Rechnungsabgrenzungsposten 93.875,88 64
8.501.249,89 12.353

PASSIVA

Zum Vergleich 30.09.2019
EUR EUR T-EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51
II. Kapitalrücklage 2.130.910,57 2.131
III. Gewinnvortrag 906.219,54 3.328
IV. Jahresüberschuss 537.168,92 906
3.625.428,22 6.416
B. Rückstellungen 3.609.745,55 4.439
C. Verbindlichkeiten 1.266.076,12 1.498
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 578.939,98 (1.256)
8.501.249,89 12.353

Zur Offenlegung bestimmte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2019 bis 30. September 2020

der AMDOCS SOFTWARE GmbH, Düsseldorf

Zum Vergleich 01.01.- 30.09.2019
EUR EUR T-EUR
1. Rohergebnis 15.574.016,06 13.077
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.156.974,33 -9.762
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.539.581,72 -1.308
davon für Altersversorgung -(198.617,02) -(302)
-12.696.556,05
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -148.499,09 -49
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.927.763,32 -874
801.197,60 1.084
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.736,13 80
davon aus verbundenen Unternehmen: (22.734,81) (80)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -79.827,22 -65
davon an verbundene Unternehmen: -(23.407,12) -(14)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -206.937,59 -193
8. Ergebnis nach Steuern 537.168,92 906
9. Jahresüberschuss 537.168,92 906

Zur Offenlegung bestimmter Anhang für das Geschäftsjahr 2019/2020

der AMDOCS SOFTWARE GmbH, Düsseldorf

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Soweit zulässig, wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach den §§ 286, 288 HGB Gebrauch gemacht.

Registerinformationen

Die AMDOCS SOFTWARE GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und wird beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Handelsregisternummer HRB 84951 geführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Umrechnung von Forderungen, die auf fremde Währung lauten, erfolgt grundsätzlich zum Wechselkurs im Erstverbuchungszeitpunkt. Zum Bilanzstichtag erfolgt die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB.

Bankbestände

Bankbestände werden mit dem Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und des sich daraus ergebenden Ansatzes der Pensionsverpflichtungen angesetzt.

Für die Saldierung der Verpflichtungen aus den Altersvorsorgeverpflichtungen mit den verrechnungsfähigen Vermögensgegenständen zum 30. September 2020 wurden folgende Werte ermittelt:

2020
EUR
Pensionsrückstellungen 5.665,05
Erfüllungsbetrag der Schulden 2.031.014,00
Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände (470.887,00)
1.565.792,05

Rechnungszins zum Ende des Geschäftsjahres

- durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre: 2,41 %

- durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Jahre: 1,71 %

Rechnungszins zum Beginn des Geschäftsjahres: 2,82 %

Dynamik der anrechenbaren Bezüge: 2,00 %

Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit dem Deckungsvermögen wurden nicht verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände betragen EUR 422.535,00.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von EUR 245.029,00, der ausschüttungsgesperrt ist.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Latente Steuern

Das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB für einen Überhang an aktiven latenten Steuern wurde nicht ausgeübt. Steuerliche Verlustvorträge werden gemäß § 274 Abs. 1 Satz 4 HGB unter Einhaltung des Vorsichtsprinzips berücksichtigt und bei der Bewertung eines Aktivüberhangs nur herangezogen, soweit eine Verlustverrechnung innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwarten ist. Soweit sich nach § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB ein Überhang an passiven latenten Steuern ergibt, werden steuerliche Verlustvorträge in voller Höhe verrechnet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen, so dass bei Vorliegen eines Aktivüberhangs insgesamt keine latenten Steuern bilanziert werden.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

30.09.2020 30.09.2019
EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 255.850,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.774.314,75 11.378.885,24
Sonstige Vermögensgegenstände 1.122.225,60 421.476,94
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (200.206,86) (61.536,60)
7.896.540,35 12.056.212,18

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten TEUR 0 (VJ TEUR 0) Forderungen gegen Gesellschafter. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entstammen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in Höhe von TEUR 1.617 (VJ TEUR 4.102) und aus Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 4.673 (VJ TEUR 4.412).

Kapitalanteile

Das Stammkapital der AMDOCS SOFTWARE GmbH in Höhe von DM 100.000,00 (EUR 51.129,19) ist voll eingezahlt. Eine Umstellung auf den Euro ist noch nicht erfolgt.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

2019/2020 01. - 09.2019
EUR EUR
Bilanzgewinn zum Beginn des Geschäftsjahres 4.234.485,86 3.992.099,00
Gewinnausschüttung (3.328.266,32) (663.832,26)
Jahresüberschuss 537.168,92 906.219,12
Bilanzgewinn zum Ende des Geschäftsjahres 1.443.388,46 4.234.485,86

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (VJ TEUR 1.432).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 565 (VJ TEUR 1.256). Eine Besicherung der Verbindlichkeiten besteht nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.216 resultieren aus Mietverträgen für Büroflächen in Düsseldorf (TEUR 1.209) und in Frankfurt (TEUR 7). Zweck und Vorteil der Verträge ist die Verbesserung der Liquidität. Der Betrag der finanziellen Verpflichtungen entspricht den Zahlungen, die bis zum Auslaufen der Mietverträge 2023 (Frankfurt) und 2024 (Düsseldorf) zu leisten sind.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste aus Währungsumrechnung von TEUR 168 (VJ TEUR 4).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten einen Betrag aus der Abzinsung in Höhe von TEUR 56 (VJ TEUR 50).

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Martin Joseph Barry, Glasnevin, Dublin/Irland, Controller

Annette Baalhorn, Dresden/Deutschland, HR Generalist

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von den Befreiungsmöglichkeiten des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe von Geschäftsführerbezügen wird Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 95 Angestellte beschäftigt.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den US-amerikanischen Konzernabschluss der Amdocs Limited, Guernsey, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufstellt. Der Konzernabschluss wird an der US-amerikanischen Börse NASDAQ offengelegt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt keine Gewinnausschüttung aus dem Bilanzgewinn zum 30. September 2020 vor.

 

Berlin, den 26. Oktober 2021

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2019/2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.10.2019 Zugänge Abgänge Anschaffungs-/ Herstellungskosten 30.09.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 510.066,91 0,00 0,00 510.066,91
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 677.258,14 427.038,46 11.310,12 1.092.986,48
1.187.325,05 427.038,46 11.310,12 1.603.053,39
Abschreibungen
Abschreibungen (kumuliert) 01.10.2019 Zuschreibungen Abschreibungen des Geschäftsjahres Abschreibungen Abgänge Abschreibungen (kumuliert) 30.09.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 409.586,84 0,00 100480,07 0,00 510.066,91
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 547.298,55 0,00 48.019,02 11.310,12 584.007,45
956.885,39 0,00 148.499,09 11.310,12 1.094.074,36
Buchwerte
Buchwert 30.09.2020 Zum Vergleich Buchwert 30.09.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 100.480,07
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 508.979,03 129.959,59
508.979,03 230.439,66

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AMDOCS SOFTWARE GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AMDOCS SOFTWARE GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AMDOCS SOFTWARE GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr 2019/2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 26. Oktober 2021

FALK GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Ahrens, Wirtschaftsprüfer

Muth, Wirtschaftsprüfer"

Feststellung des Jahresabschlusses der AMDOCS SOFTWARE GmbH, Düsseldorf

Der Jahresabschluss auf den 30. September 2020 wurde von der Gesellschafterversammlung am 26. Oktober 2021 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung vom 26. Oktober 20201 hat zudem beschlossen den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

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