1st Solution Consulting GmbH

Prinzenallee 3, 40549 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 44042
Vorher
FS EDV-Service & Beratung GmbH
Eingetragen
2.2.1999
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieUnternehmensberatung
Gegenstand
Erbringung von Engineering-Leistungen im Computer-Bereich, insbesondere in Gestalt der Umrüstung, Aufrüstung, Installation und Wartung von Computeranlagen sowie der Vertrieb von und der Handel mit Hardware und Software für solche Computeranlagen. Ferner ist Gegenstand des Unternehmens die Erbringung von Leistungen im Bereich der Unternehmensberatung im Bereich der Informationssysteme, kaufmännische Beratung und strategische Marketingberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Natalie Tschernikow
seit 15.11.2016
Geschäftsführer
Marie-José Derosier
seit 13.7.2009
Prokura
Frank Taghi Guy Shams
seit 8.11.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Frank Taghi Guy Shams
Parsevalstraße 50, 45470 Mülheim
68.400 €
90.00%
M********* D*******
7.600 €
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

1st Solution Consulting GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.051,13 19.500,55
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.516,08 100.755,92
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 120,76 10.293,10
290.687,97 130.549,57
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Unfertige Leistungen 2.855.414,86 2.712.729,23
2. Erhaltene Anzahlungen -2.855.414,86 -2.712.729,23
3. Geleistete Anzahlungen 11.340,00 11.340,00 52.017,57 52.017,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Leistungen 14.339.647,99 13.592.484,59
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 140.357,77 278.722,07
3. Sonstige Vermögensgegenstände 838.093,42 15.318.099,18 2.162.226,41 16.033.433,07
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.208.050,57 184.264,91
18.537.489,75 16.269.715,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 128.356,30 87.854,32
18.956.534,02 16.488.119,44

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 76.000,00 76.000,00
II. Bilanzgewinn 6.448.398,44 4.632.485,02
6.524.398,44 4.708.485,02
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 648.489,46 35.076,80
2. Sonstige Rückstellungen 5.777.947,06 5.616.233,85
6.426.436,52 5.651.310,65
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 30.257,52 88.270,14
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.403.129,09 5.661.520,26
3. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 17.077,16 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 530.904,79 376.720,85
- davon aus Steuern TEUR 495 (i. Vj. TEUR 362) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 10 (i. Vj. TEUR 0) -
5.981.368,56 6.126.511,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten 24.330,50 1.812,52
18.956.534,02 16.488.119,44

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 55.937.246,64 54.875.321,80
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen 142.685,63 264.510,14
3. Sonstige betriebliche Erträge 659.500,38 1.183.555,72
4. Gesamtleistung 56.739.432,65 56.323.387,66
5. Aufwendungen für bezogene Leistungen -42.183.621,18 -42.496.780,78
6. Rohergebnis 14.555.811,47 13.826.606,88
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.382.093,68 -7.557.594,69
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.207.768,76 -1.161.210,33
- davon für Altersversorgung TEUR 45 (i. Vj. TEUR 38) -
8. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -91.872,51 -157.520,80
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens -22.972,34 -242.250,00
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.337.976,66 -2.580.422,87
10. Betriebsergebnis 3.513.127,52 2.127.608,19
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.260,48 145.096,03
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -425,88 -3.130,16
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.032.299,55 -615.373,47
14. Ergebnis nach Steuern 2.498.662,57 1.654.200,59
15. Sonstige Steuern -3.632,00 -3.176,00
16. Jahresüberschuss 2.495.030,57 1.651.024,59
17. Gewinnvortrag 4.632.485,02 3.381.460,43
18. Gewinnausschüttung -679.117,15 -400.000,00
19. Bilanzgewinn 6.448.398,44 4.632.485,02

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die 1st Solution Consulting GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 44042 im Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der 1st Solution Consulting GmbH, Düsseldorf, wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke überwiegend im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Abnutzbare entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Dabei wird als Abschreibungszeitraum die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen im Fall dauerhafter Wertminderungen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wie folgt vorgenommen:

- Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1 bis 5 Jahre
- Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 20 Jahre

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Verwaltungskosten, Zinsen für Fremdkapital sowie übrige Aufwendungen im Sinne des § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen worden. Soweit unfertige Leistungen vorhanden sind, werden die erhaltenen Anzahlungen von den unfertigen Leistungen offen abgesetzt und aktivisch ausgewiesen - sollte ein übersteigender Betrag an erhaltenen Anzahlungen vorhanden sein, wird dieser passivisch ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Leistungen wurde das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Spezielle Einzelrisiken wurden durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite (Passivseite) Ausgaben (Einnahmen) ausgewiesen, die Aufwand (Ertrag) für eine bestimmte Periode nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Eigenkapitalpositionen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nötig ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden entsprechend § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet und berücksichtigen Gewinne und Verluste aus Wechselkursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag gegenüber dem Kurs am Tage der erstmaligen Erfassung eingetreten sind. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden - abweichend von vorgenannter Vorgehensweise - das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Zukünftige Steuerbe- und -entlastungen (Latente Steuern), die sich aus unterschiedlichen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ergeben, werden mit einem Steuersatz von ca. 31 % bewertet. Differenzen bestehen bei Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Auf einen Ansatz eines aktiven Überhangs wurde in Ausübung des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

3. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang zu entnehmen.

Finanzanlagen

Zu Anteilen an verbundenen Unternehmen, die in der Bilanz zum Buchwert ausgewiesen sind, machen wir folgende Angaben:

Gesellschaft Sitz Anteil Eigenkapital zum 31.12.2023 1 Jahresergebnis für 2023 2
% T£/T€1 T£/T€
1 st Solution Consulting Ltd./ Großbritannien Reading/Großbritannien 100 -553 53
1 st Solution Consulting Spain S.L./Spanien Barcelona/Spanien 100 0 1 0 1

Im Geschäftsjahr 2020 erfolgte die Gründung der 1st Solution Consulting Spain S.L. als 100 %ige Tochtergesellschaft. Die Gesellschaft übt noch keinen aktiven Geschäftsbetrieb aus.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen vor Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 655 (im Vorjahr TEUR 1.016) gegen die 1st Solution Consulting Ltd und in Höhe von TEUR 15 (im Vorjahr TEUR 12) gegen die 1st Solution Consulting Spain S.L. Gegen die 1st Solution Consulting Ltd resultieren sie, wie im Vorjahr, sämtlich aus Leistungen, gegen die 1st Solution Consulting Spain S.L sämtlich aus kurzfristigen Darlehen. Die Forderungen gegen die 1st Solution Consulting Ltd. waren im Vorjahr mit TEUR 750 wertberichtigt. Dank der sich stabilisierenden Ertragslage der 1st Solution Consulting Ltd. über die vergangenen Jahre, war es im laufenden Geschäftsjahr erneut möglich, die Rückführung des Betrages fortzuführen. Soweit Rückzahlungen erfolgten, wurde die Wertberichtigung aufgelöst, sodass nunmehr eine Wertberichtung von TEUR 500 zum Abschlussstichtag verbleibt. Wegen der weiterhin bestehenden Inaktivität wurde die Forderung ggü. der 1st Solution Consulting Spain S.L in voller Höhe (TEUR 15) wertberichtigt

1 Umrechnungskurs 1.000 GBP = 1.127,48 Euro

2 Umrechnungskurs 1.000 GBP = 1.127,48 Euro

1 Umrechnungskurs 1.000 GBP = 1.153,78 Euro

1 Gesellschaft ist inaktiv und es liegen keine aktuellen Daten zum Jahresabschluss per 31.12.2023 vor. Der Beteiligungsbuchwertwurde auf den Erinnerungswert von einem Euro abgeschrieben

Die Forderungen haben, wie im Vorjahr, insgesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Erstattungsansprüche für vorausgezahlte Gewerbesteuer für das aktuelle Geschäftsjahr und frühere Geschäftsjahre belaufen sich auf TEUR 8 (i. Vj. TEUR 590) sowie für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 839).

In Höhe von TEUR 228 (i. Vj. TEUR 333) haben die sonstigen Vermögensgegenstände Restlaufzeiten von über einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital enthält das im Gesellschaftsvertrag festgelegte Stammkapital in Höhe von TEUR 76 und ist voll eingezahlt.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen sind in Höhe von TEUR 364 (i.Vj TEUR 14) für die Gewerbesteuer und in Höhe von TEUR 285 (i.Vj TEUR 21) für die Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag vorhanden.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 4.897 (i. Vj. TEUR 4.693) projektbezogene Rückstellungen, mit TEUR 680 (i. Vj. TEUR 658) Rückstellungen für Personalkosten, mit TEUR 88 (i. Vj. TEUR 114) Abschluss- und Prüfungskosten und mit TEUR 95 (i. Vj. TEUR 135) sonstige Rückstellungen. Die Rückstellungen für Personalkosten enthalten Rückstellungen für Urlaubsansprüche, Überstunden, Boni und Prämien.

Erhaltene Anzahlungen

Die erhaltenen Anzahlungen werden von den unfertigen Leistungen offen abgesetzt und grundsätzlich aktivisch ausgewiesen. Der die unfertigen Leistungen übersteigende Betrag wird als Verbindlichkeit ausgewiesen. Ein die unfertigen Erzeugnisse übersteigender Betrag der erhaltenen Anzahlungen wird passivisch ausgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen Die erhaltenen Anzahlungen haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr..

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden mit EUR 45,6 Mio (i. Vj. EUR 43,5 Mio) im Inland und mit EUR 10,6 Mio (i. Vj. EUR 11,4 Mio) im europäischen Ausland erzielt. Die Umsätze wurden ausschließlich mit der Erbringung von IT-Dienstleistungen und hiermit zusammenhängenden Dienstleistungen erbracht.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 2), solche aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 404) sowie aus der Reduzierung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen mit TEUR 301 (i. Vj. TEUR 350). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 24 (i. Vj. TEUR 66).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 0), Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 50 (i. Vj. TEUR 102) und Aufwendungen aus der Einzel- sowie Pauschalwertwertberichtigung zu Forderungen in Höhe von TEUR 152 (i.Vj TEUR 14).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen mit TEUR 1.038 das laufende Geschäftsjahr und TEUR -6 das Vorjahr.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Aus bestehenden Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden künftig folgende Mindestzahlungen fällig:

TEUR
Fällig im Folgejahr 388
Fällig im 2. bis 5. Jahr 1.111
Fällig nach dem 5. Jahr 0
1.499

Die dargestellten künftigen Verpflichtungen betreffen zu rund 94 % künftige Raummieten. Die übrigen Verpflichtungen betreffen sowohl Leasingverpflichtungen für den Fuhrpark als auch Verpflichtungen für Hard- und Software. Zweck der Service- und Leasingverträge ist die Minimierung des Aufwands für die Verwaltung und die Handhabung des Firmenfuhrparks. Die Miet- und Leasingvereinbarungen werden grundsätzlich zur Optimierung der Finanzierungsstruktur abgeschlossen. Die Vorteile aus den Leasingverträgen bestehen im Liquiditätsvorteil zu Beginn der Leasingverträge. Risiken können sich aus der jeweiligen Vertragsbindung ergeben, sofern einzelne Objekte nicht mehr wirtschaftlich genutzt werden können.

Haftungsverhältnisse

Mit der Hausbank besteht ein Finanzierungskonzept im Rahmen eines flexiblen Betriebsmittelkredits, welches der Liquiditätsabsicherung dient.

Die Gesellschaft hat daher mit dem die Kreditlinie gewährenden Kreditinstitut eine Sicherungsabtretung (Globalzession) vereinbart. Die Gesellschaft tritt somit alle gegenwärtigen und künftigen Ansprüche aus Forderungen im In- und Ausland ab. Hiervon sind alle Forderungen aus Leistungen betroffen.

Für die aus diesem Vertrag bestehenden Ansprüche haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch mit der 1st solution experts GmbH (vormals:1st Solution Personal GmbH).

Zudem wurde eine Garantieerklärung gegenüber der Hausbank zugunsten der 1 st Solution Consulting Ltd in Höhe von GBP 500.000 abgegeben, um die an die Gesellschaft ausgereichte Kreditlinie abzusichern.

Weitere Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 abzurechnende Gesamthonorar inkl. Auslagenersatz beträgt insgesamt TEUR 70 (i. Vj. TEUR 54) und betrifft ausschließlich die Abschlussprüfung.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 98 (i. Vj. 126) Mitarbeiter, davon durchschnittlich 20 (i. Vj. 33) in Teilzeit.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei Kaufmann Frank Shams, geschäftsführender Gesellschafter. Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernabschluss

Die 1st Solution Consulting GmbH ist nach § 293 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit, da die Gesellschaft die Größenkriterien des § 293 Abs. 1 HGB nicht überschreitet.

Ereignisse nach dem Stichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum Geschäftsjahresende hätten führen können, sind nicht eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Abstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.495.030,57 gemeinsam mit dem noch vorhandenen Gewinnvortrag von EUR 3.953.367,87, mithin also EUR 6.448.398,44 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 5. November 2024

1st Solution Consulting GmbH

gez. Frank Shams, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 379.352,73 0,00 0,00 379.352,73
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 415.905,98 262.186,33 1.703,99 676.388,32
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.293,10 0,00 0,00 10.293,10
805.551,81 262.186,33 1.703,99 1.066.034,15
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 359.852,18 13.449,42 0,00 373.301,60
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.150,06 78.423,09 1.700,91 391.872,24
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 10.172,34 0,00 10.172,34
675.002,24 102.044,85 1.700,91 775.346,18
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.051,13 19.500,55
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.516,08 100.755,92
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 120,76 10.293,10
290.687,97 130.549,57

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die 1st Solution Consulting GmbH (nachfolgend "1st Solution" genannt) ist ein Unternehmen der IT-Consulting-Branche, spezialisiert auf Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung sowohl eigener als auch freiberuflicher IT-Experten bzw. Experten in Arbeitnehmerüberlassung, wobei unser Kerngeschäft in der Vermittlung freiberuflicher IT-Fachleute liegt. Dabei vermitteln wir Spezialisten an Kunden, welchen die internen Ressourcen oder spezielles Know-how fehlen. Diese hoch qualifizierten IT-Fachleute sind ein wichtiger Flexibilisierungsfaktor, welcher es den Kunden ermöglicht, das externe Know-how zeitweise zu nutzen oder insgesamt mehr Flexibilität in der Mitarbeiterstruktur zu erreichen.

Der Mangel an qualifizierten Fachkräften in Deutschland, welcher die Großunternehmen dazu zwingt, bestimmte dringend benötigte Expertise am Markt einzukaufen, ist struktureller und damit langfristiger Natur. Dieses trifft aufgrund der Exportorientierung der deutschen Wirtschaft insbesondere für IT-Spezialisten und Ingenieure zu. Es existiert ein permanenter Bedarf an passgenauen Ressourcen, deren spezielle Kenntnisse, dauerhaft oder zeitlich begrenzt, für ein Projekt benötigt werden und zu dessen Deckung eine steigende Anzahl an Unternehmen bereit ist, spezialisierte Dienstleister zu beauftragen.

Im Generellen war sowohl die Nachfrage nach freiberuflichen Spezialisten aller IT-Fachrichtungen, als auch der Bedarf an Festeinstellungen im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil. Aufgrund der ständig steigenden Kundenanforderungen ist für die kommenden Jahre mit einer steigenden Nachfrage nach IT-Dienstleistungen zu rechnen.

2. Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft bedient sich zur Unternehmenssteuerung unterschiedlicher finanzieller und nicht finanzieller Leistungsindikatoren. Zu den wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft gehören der Umsatz, das EBIT (Earnings before interests and taxes) sowie der Jahresüberschuss.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiter geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Der Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) lag 2023 bei rd. 6,3%, während das preisbereinigte BIP in Deutschland 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger war als im Vorjahr. Im Jahr 2023 belief sich das BIP auf 4.121,2 Mrd. EUR gegenüber 3.876,0 Mrd. EUR im Jahr 2022. 1

1 Lt. Pressemitteilung Destatis vom 15.1.2024, Nr. 19

Aufgrund dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen ist das BIP 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 um 0,3% gesunken. Laut des statistischen Bundesamtes nahm die Wirtschaftsleistung kalenderbereinigt in 2023 um 0,1% ab. 2 Die hohe Inflation in nahezu allen Bereichen und gestiegene Finanzierungskosten hatten nach wie vor einen hohen Einfluss auf viele Bereiche der Wirtschaft sowie private Konsumenten und daher auch in wesentlichen Teilen für die Unternehmen.

2 Lt. Pressemitteilung Destatis vom 15.1.2024, Nr. 19

Die gesamtwirtschaftliche Erholung lag für Europa in 2023 bei rd. 0,5 %. 3 Für das Jahr 2024 wird bisher von der Bundesregierung für Deutschland aktuell ein Wachstum von 0,2% erwartet, während das HRI eher -0,2% prognostiziert. 4

3 Lt. Eurostat vom 14.2.2024

4 Lt. Handelsblatt HRI Konjunkturprognose vom 7.3.2024

Die Konjunkturerholung in 2023 verteilte sich uneinheitlich auf die einzelnen Länder. Infolge des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine und den Konflikten im Nahen Osten ist aber weiter mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft in 2024 zu rechnen.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiter geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.

Der Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) lag 2023 bei rd. 6,3%, während das preisbereinigte BIP in Deutschland 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger war als im Vorjahr. Im Jahr 2023 belief sich das BIP auf 4.121,2 Mrd. EUR gegenüber 3.876,0 Mrd. EUR im Jahr 2022. 5

5 Lt. Pressemitteilung Destatis vom 15.1.2024, Nr. 19

Aufgrund dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen ist das BIP 2023 im Vergleich zum Jahr 2022 um 0,3% gesunken. Laut des statistischen Bundesamtes nahm die Wirtschaftsleistung kalenderbereinigt in 2023 um 0,1% ab. 6 Die hohe Inflation in nahezu allen Bereichen und gestiegene Finanzierungskosten hatten nach wie vor einen hohen Einfluss auf viele Bereiche der Wirtschaft sowie private Konsumenten und daher auch in wesentlichen Teilen für die Unternehmen.

6 Lt. Pressemitteilung Destatis vom 15.1.2024, Nr. 19

Die gesamtwirtschaftliche Erholung lag für Europa in 2023 bei rd. 0,5 %. 7 Für das Jahr 2024 wird bisher von der Bundesregierung für Deutschland aktuell ein Wachstum von 0,2% erwartet, während das HRI eher -0,2% prognostiziert. 8

7 Lt. Eurostat vom 14.2.2024

8 Lt. Handelsblatt HRI Konjunkturprognose vom 7.3.2024

Die Konjunkturerholung in 2023 verteilte sich uneinheitlich auf die einzelnen Länder. Infolge des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine und den Konflikten im Nahen Osten ist aber weiter mit Auswirkungen auf die Weltwirtschaft in 2024 zu rechnen.

Gemäß einer Marktsegmentstudie der Lünendonk GmbH aus November 2023 konnten die führenden 15 Anbieter von von IT Workforce Services (im Wesentlichen auch "Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern") ihre Umsätze im Jahr 2022 um rd. 20,0% steigern: Der größte Umsatzanteil (rd. 70%) entfällt entsprechend der Lünendonk-Marktsegmentstudie "Der Markt für IT Workforce Services in Deutschland" aus November 2023 auf die Vermittlung von IT-Freelancern. Umsätze mit Arbeitnehmerüberlassung und Personalvermittlung nehmen jedoch zulasten des Contractings deutlich zu.

Für 2023 liegen noch keine Branchenzahlen vor. Trotz dieser positiven Entwicklung sehen sich die IT-Personaldienstleister mit veränderten Marktbedingungen konfrontiert. Im Fokus steht die verstärkte Kundennachfrage nach Arbeitnehmerüberlassung. Zudem sorgt der konjunkturelle Abschwung für eine angespannte Auftragslage. Für 2023 erwarten die Personaldienstleister für IT Workforce Services ein weiteres, wenn auch etwas gebremstes Umsatzwachstum von 11 Prozent. Auch auf die folgenden Jahre blicken die Anbieter verhalten optimistisch: Die IT-Ausgaben der Auftraggeber steigen und damit auch die Nachfrage nach den ohnehin beschränkt verfügbaren Expertinnen und Experten. IT-Fachkräfte mit Kompetenzen in der Softwareentwicklung sowie für Cloud-Services beziehungsweise Cloud-Technologien sind besonders gesucht.

Die Agenturen stehen im Wettbewerb um die qualifizierten Freelancer. Die permanente Kontaktpflege und somit Bindung von aktiven Freelancern sowie die Aktualität der Profile sind ein entscheidender Erfolgsfaktor. Bei dieser Kontaktpflege ist ebenso wichtig, dass der Berater fachlich und von der Lebenserfahrung her auf Augenhöhe mit dem Freelancer agieren kann. Somit besteht ein weiterer Erfolgsfaktor in der Rekrutierung von geeignetem Personal.

Der Umsatz dieser IT-Personaldienstleistung wird in erster Linie mit großen Unternehmen und Konzernen generiert. Auf Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern entfallen rd. 50 % des Agenturumsatzes. Komplexität der Aufgabenstellungen, Vielzahl der Projekte, häufig lange Projektlaufzeiten und damit einhergehend ein hoher Bedarf an Manpower sind hierfür die Ursachen.

Die großen Unternehmen verfügen alle über die notwendigen Marktinformationen, d.h. Markttransparenz ist gegeben, wodurch sich eine hohe Wettbewerbsintensität für die Agenturen ergibt. In der Regel wird die Dienstleistung in diesen Unternehmen vom Einkauf verhandelt, wobei ein erfolgreicher Abschluss insbesondere davon abhängt, die Anforderungskriterien des Fachbereichs zu erfüllen. Hierzu zählen die spezifische Kompetenz, Schnelligkeit des Personalvorschlages und die Wirtschaftlichkeit des Angebotes. Natürlich spielen auch Soft Factors, wie Chemie des Kandidaten oder eine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit, in die Entscheidung hinein.

2. Geschäftsverlauf

Trotz der anhaltend schwierigen Zeiten, war 2023 für die 1st Solution ein gutes Jahr.

Wir konnten den positiven Trend des Vorjahres weiterführen und ein erneutes Umsatzwachstum von TEUR 1.062 bzw. rd. 1,94 % verzeichnen. Diese positive Entwicklung setze sich auch auf Ebene des EBIT weiter fort, wo wir einen deutlichen Anstieg von TEUR 2.128 auf TEUR 3.513 verzeichnen konnten. Insoweit konnten wir zwar im Bereich des Umsatzes nicht ganz unsere ursprüngliche Prognose erreichen, haben diese aber auf Ebene des EBIT deutlich übertroffen.

Der Rohertrag stieg entsprechend um TEUR 729 auf TEUR 14.556. Dies resultiert zum einen aus der Verbesserung der erzielten Margen aus Projekten mit externen Ressourcen, sowie zum anderen aus der effizienteren sowie erweiterten Projektabwicklung mit hauseigenen Fachangestellten. Weiterhin lautet unsere langfristige Strategie, mehr Projekte mit hauseigenen Fachleuten zu besetzen und somit profitabler zu gestalten.

Das Ergebnis des Geschäftsjahres liegt mit TEUR 2.495 (i.Vj. TEUR 1.651) auf sehr zufriedenstellendem Niveau und übertrifft, dem EBIT folgend, die angestellten Erwartungen eines moderaten Ergebniswachstums

3. Lage

Die 1st Solution hat sich während ihres langjährigen Bestehens im Markt der IT-Personaldienstleistungen eine hohe Reputation und Bekanntheit erarbeitet. Auf dieser Basis wird erneutes Wachstum angestrebt, wobei der Fokus nicht auf dem reinen Umsatzwachstum, sondern dem profitablen Wachstum liegt. Diesbezüglich gilt es, die Wachstumspotenziale des Marktes zu bewerten und konsequent zu erschließen. 1st Solution investiert hierzu in internes Personal, um insbesondere die Bereiche Marketing und Recruiting zu stärken. Weiterhin werden auch verstärkt eigene Consultants eingestellt, um Projekte direkt mit eigenen Experten durchführen und so eine positive Ertragsentwicklung darstellen zu können. Zudem wollen wir in den kommenden Jahren neue Marktbereiche erschließen und sehen insoweit größere Investitionen bevorstehend.

Die im Rahmen der eigenen Expansionsstrategie Mitte 2015 gegründete 100 %-ige Tochtergesellschaft in Großbritannien, die den britischen Markt bearbeiten soll, hat sich zunächst nicht entsprechend den ursprünglichen Erwartungen entwickelt und die entstandenen Verluste wurden durch uns finanziert. Das Tochterunternehmen erwirtschaftet mittlerweile jedoch recht konstante, positive Ergebnisse und trägt so allmählich zum Erfolg der Unternehmensverbundes bei. Aufgrund dessen konnte im Geschäftsjahr 2022 mit der Darlehensrückführung begonnen werden, welche auch im laufenden Geschäftsjahr fortgeführt werden konnte. Hieraus ergaben sich Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung in Höhe von TEUR 250.

Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen liegen im Bereich IT-Consulting/Contracting. Diese machen rd. 99 % der gesamten Umsätze aus (Vorjahr: 99 %).

Die unfertigen Leistungen stiegen leicht auf TEUR 2.855 (i. V. TEUR 2.713).

Die sonstigen betrieblichen Erträge verminderten sich insbesondere aufgrund der ausgebliebenen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um TEUR 524 auf TEUR 660. Hierin enthalten sind Erträge aus der Einzel- sowie Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 301.

Unsere Aufwendungen für bezogene Leistungen sind - unserem Bestreben folgend - im Vergleich zum Vorjahr überproportional gesunken, sodass unsere relative Marge erneut gestiegen ist. Dies ist Folge davon, dass wir vermehrt Projekte mit hauseigenen Experten besetzen, diese effizienter durchführen, sowie auch die Marge der mit externen Fachleuten besetzten Projekte verbessern konnten. Die Quote der bezogenen Leistungen (TEUR 42.184 / i. Vj. TEUR 42.497) ist von rd. 77,1 % der Gesamtleistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) um 1,9 %-Punkte auf jetzt 75,2 % gesunken. Zudem setzen wir unser Bestreben fort, die Quote durch vermehrten Einsatz eigener Angestellter weiterhin langfristig zu verbessern.

Der Personalaufwand verringerte sich leichtvon TEUR 8.719 um TEUR 129 auf TEUR 8.590.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um TEUR 242 auf insgesamt TEUR 2.338. Ursächliche hierfür sind insbesondere die verringerten Raumkosten (TEUR 344), die verringerten Rechts- und Beratungskosten (TEUR 102) sowie die gegenläufig um TEUR 141 gestiegenen Fahrzeugkosten.

Der EBIT liegt mit erfreulichen TEUR 3.513 (i. Vj. TEUR 2.128) bei einem Verhältnis zur Gesamtleistung von 6,26 % und somit deutlich über diesem des Vorjahres (3,86 %).

Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEUR 2.495 nach TEUR 1.651 im Vorjahr.

Vermögenslage

Auf Ebene des Anlagevermögens standen den üblichen Abschreibungen Investitionen insbesondere im Bereich des Fuhrparks gegenüber, sodass sich dieses um TEUR 184 auf TEUR 285 erhöhte. Für die kommenden Geschäftsjahre stehen insbesondere Investitionen in den Außenauftritt sowie die Räumlichkeiten der Gesellschaft an.

Die Bestände an unfertigen Leistungen betrugen am Jahresende TEUR 2.855 (Vorjahr TEUR 2.713) und erhöhten sich demzufolge um TEUR 142. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt und ein übersteigender Betrag - sofern vorhanden - passivisch ausgewiesen. Insgesamt betragen die erhaltenen Anzahlungen TEUR 2.886 im Vergleich zu TEUR 2.801 im Vorjahr.

Analog zum Geschäftsverlauf veränderten sich die die Bestände an Forderungen aus Leistungen und entwickelten sich unter Berücksichtigung etwaiger Wertberichtigungen von TEUR 13.592 im Vorjahr auf TEUR 14.340 im Geschäftsjahr. Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Stichtag TEUR 3.208 (Vorjahr TEUR 184).

Erfreulicherweise konnten wir unsere Eigenkapitalquote erneut steigern, von 28,56% per 31.12.2022 auf 34,42% per 31.12.2023. Absolut betrug das Eigenkapital zum Jahresende TEUR 6.524 (Vorjahr TEUR 4.708).

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich leicht um TEUR 162 auf nun TEUR 5.778.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich analog zum gesunkenen Materialaufwand von TEUR 5.662 auf TEUR 5.403.

Finanzlage

Die 1st Solution zahlt ihre Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen und das Forderungsmanagement stellt die Zahlungen innerhalb der Zahlungsziele sicher. Die Finanzlage war auch im Geschäftsjahr 2023 durchweg stabil und positiv, sodass grundsätzlich verfügbare Kreditlinien nur sehr vereinzelt in Anspruch genommen werden mussten.

Um dennoch auf kurzfristige Liquiditätsschwankungen vorbereitet zu sein, wurde mit der Hausbank eine Kreditlinie in Höhe von TEUR 2.000 vereinbart. Als Sicherheit wurde hierbei eine Globalzession aller Forderungen aus Lieferung und Leistung vereinbart. Im Geschäftsjahr 2022 wurde zudem ein Teil der vereinbarten Linie - mithin 500.000 GBP - unserer Tochtergesellschaft in UK zur Verfügung gestellt. Als Sicherheit hat die Gesellschaft eine Garantieerklärung abgegeben.

Gesamtaussage

Grundsätzlich lief das Geschäftsjahr aus Sicht der Geschäftsführung erfreulich, mithin besser als zunächst erwartet. Trotz der weiterhin allgemein krisengebeutelten Lage haben wir es ohne öffentliche Förderung und/oder Anmeldung von Kurzarbeit geschafft, ein sehr zufriedenstellendes Jahresergebnis zu erwirtschaften. Dennoch wollen wir den Geschäftsverlauf in Zukunft weiter positiv gestalten und erhoffen uns erneutes Wachstum, verbunden mit einer weiteren Stärkung der relativen Marge. Die angestrebte Erweiterung sowie Neuerschließung von Geschäftsfeldern wird aber Investitionen mit sich bringen, die das Ergebnis kurzfristig belasten werden.

Personal

Die Mitarbeiterentwicklung stellt einen nicht-finanziellen Leistungsindikator dar. Die Gesellschaft verwendet aber keine nicht-finanziellen Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft. Die grundsätzlich niedrige Fluktuation beim Stammpersonal führte auch im Geschäftsjahr 2023 zu einer wachsenden Erfahrung und Professionalität der Mitarbeiter. Die freundliche Unternehmenskultur, das attraktive Entlohnungssystem und faire Provisionsregelungen im Vertrieb motivieren das Personal überdurchschnittliche Leistung zu bringen.

Das Unternehmen legt auch beim Stammpersonal einen besonderen Wert auf hochqualifizierte Mitarbeiter. Zu diesem Zwecke haben wir vor einigen Jahren die 1st Akademie gegründet. Die 1st Akademie bietet regelmäßige Schulungen in unterschiedlichen Kompetenzbereichen an, wie Persönlichkeitstraining, Anwenderschulungen oder Managementschulungen. Dadurch erhalten unsere Mitarbeiter den Einblick und die Fähigkeiten sich den Änderungen des Marktes anzupassen und unseren Kunden kontinuierlich gute Qualität zu bieten.

Die 1st Solution passt die eigene Unternehmensstruktur den Marktanforderungen ständig an. Durch Bündelung der Aufgaben, die keine Flächenpräsenz erfordern, ist das Unternehmen bereits kostengünstig aufgestellt und somit gut für eventuelle Marktveränderungen gerüstet, gleichwohl wird die Organisation weiter permanent optimiert.

Über das Stammpersonal hinausgehend verfügt die 1st Solution über angestellte Consultants und Kräfte in Arbeitnehmerüberlassung, die ständig in Projekte eingebunden, bei unseren Auftraggebern vor Ort wie auch in den eigenen Räumlichkeiten beschäftigt sind. Auch hier legen wir Wert auf gut ausgebildetes und motiviertes Personal.

Die Anzahl der Mitarbeiter fiel von durchschnittlich 126 im Vorjahr auf nun 98 im Geschäftsjahr.

III. Prognose-, Chance- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Grundsätzlich wird von einer nach wie vor positiven Entwicklung im Markt der IT-Personaldienstleistungen - trotz Unsicherheiten aus den vielen globalen Spannungen - ausgegangen.

Um die Marktentwicklung in profitables Unternehmenswachstum umsetzen zu können, sind zum einen die konsequente Ausrichtung an den Kundenbedürfnissen und zum anderen die Effektivität der internen Prozesse von entscheidender Bedeutung. Letztlich kommt es auf die erfolgreiche und wirtschaftliche Projektarbeit an, welche Kundenzufriedenheit schafft und zu neuen Projekten führt. Um die Wachstumsstrategie zu verwirklichen, setzt 1st Solution verstärkt auf Marketingaktivitäten, auf ein qualitativ hochwertiges Recruiting interner Mitarbeiter und die Optimierung sämtlicher interner Prozesse. Dabei gilt die Grundregel: Profitables Wachstum vor schnellem Umsatz.

Gemäß einer weiteren Pressemitteilung der Lünendonk GmbH vom 28. November 2023 erwarten die führenden Anbieter für IT Workforce Services (im Kern auch Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern) in Deutschland für 2023 und 2024 ein erneutes Wachstum des Marktes. Es bestehen aber weiterhin Unsicherheiten die Folgewirkungen des Ukraine-Kriegs und der vielen geopolitischen Spannungen weltweit betreffend, die je nach Entwicklung auch wesentliche Auswirkungen mit sich bringen können. Bei weiteren signifikanten negativen Auswirkungen für unterschiedliche Branchen können sich auch indirekte negative Auswirkungen auf Kunden der 1st Solution Consulting GmbH ergeben und auch zu Verschiebungen von Projekten bzw. sinkender Nachfrage und entsprechend zu sinken Umsätzen führen. Der grundsätzliche hohe Bedarf an IT-Experten ist aber dennoch weitestgehend unabhängig davon.

Für das Jahr 2024 gehen wir aufgrund abgeschlossener Großprojekte von einem Umsatzrückgang um rd. 8 % aus. Aufgrund der begonnenen Investitionen in die Erschließung neuer Marktbereiche sowie einem erhöhten Preisdruck auf der Seite von externen wie internen Ressourcen, gehen wir von einem Rückgang des Jahresüberschusses um rd. 49 % aus und beim EBIT von einem Rückgang um rd. 48% . Wir erhoffen uns durch die weitere Markterschließung alsbald wieder auf dem Ergebnisniveau des abgelaufenen Geschäftsjahres zu sein und sind zudem weiter bestrebt, Projekte verstärkt mit eigenen Angestellten zu besetzen, um unsere relative Marge weiterhin zu verbessern.

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie den derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

2. Risikobericht

Branchen- und kundenspezifische Risiken

1st Solution bietet Dienstleistungen an, die überwiegend von einem großen Unternehmen nachgefragt werden. Naturgemäß ist damit eine wechselseitige Abhängigkeit verbunden, d.h. der Kunde ist bedeutend, aber gleichzeitig ist 1st Solution auch ein wichtiger Partner für den Kunden. Die Gesellschaft führt positive, mehrjährige Geschäftsbeziehungen mit weiteren wichtigen Kunden. Die weitere Intensivierung von bestehenden Kundenbeziehungen und die weitere Diversifizierung des Kundenportfolios gelten als wichtige Ziele der Gesellschaft für die kommenden Jahre. Die Kenntnisse über Kundenstrukturen, Denk- und Arbeitsweisen sowie die gute Vernetzung helfen zudem bei der effizienten Erbringung der Dienstleistungen. Wir schätzen das Risiko als moderat ein.

Wie sich die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Folgewirkungen des Ukraine-Kriegs und der bestehenden globalen Spannungen, bspw. im Nahen Osten, bei einer weiteren Verschärfung auf die Branche und unser Geschäft auswirken, kann aktuell schwer kalkuliert und geplant werden. Aktuell ergeben sich, neben weiterhin hohen Energiekosten, einer weiterhin hohen Inflation und gestiegen Kreditkosten für Unternehmen und Verbraucher, aber direkt keine weiteren Auswirkungen für unsere Gesellschaft. Dieses Risiko gilt aus unserer Sicht als das bedeutendste Risiko, sodass wir den Markt stets aktiv im Blick haben, um auf mögliche Änderungen schnell reagieren zu können. Wir schätzen das Risiko als moderat ein.

Der Konkurrenzsituation zwischen den Agenturen steht ein steigender Bedarf auf der Kundenseite gegenüber. Eine Monopolsituation ist die absolute Ausnahme, d.h. die Qualität der erbrachten Dienstleistung verbunden mit der Wirtschaftlichkeit sind Strategien im Verdrängungswettbewerb. Vermehrt ist festzustellen, dass die Kunden trotz inflationsbereinigter Preissteigerungen preissensibler werden. Dies geht einher mit einer fortschreitenden Internationalität auf der Seite der IT-Spezialisten. 1st Solution stellt sich hierauf über die angesprochene Prozessverbesserung einerseits und über ein auf die Internationalität ausgerichtetes Sourcing andererseits ein, welches zum Teil erhebliche Preisvorteile bietet. Wir schätzen das Risiko als gering ein.

Ertragsorientierte Risiken

Da unsere Dienstleistungen echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken eher gesunken sind.

Die verstärkte Kundennachfrage nach IT-Consulting-Leistungen lässt uns darauf schließen, dass auch in den nächsten Jahren bei uns von einem konstanten moderaten Wachstum ausgegangen werden kann.

Im Zuge weiterer Organisations- bzw. Prozessoptimierungen sind Zusatzkosten in moderater Höhe zu erwarten.

Wir schätzen diese Risiken als gering ein.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken können sich aus Themen der Vertragsgestaltung ergeben, z.B. für Outsourcing oder Werkverträge. Diese können unabhängig von den dahinterstehenden regulatorischen Fragen rechtliche Risiken auslösen, die negative Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Durch den Einsatz interner und externer Experten versuchen wir diesen Risiken entgegenzuwirken. Wir schätzen das Risiko als gering ein.

Regulatorische Rahmenbedingungen und Risiken

Änderungen der Gesetzgebung oder der Auslegung von Gesetzen können die Umsätze und Profitabilität unserer Gesellschaft beeinträchtigen. Die gesetzlichen Voraussetzungen in Deutschland, z.B. im Bereich der Steuern und Sozialabgaben, des Arbeitsrechts, des Dienst- oder Werkvertragsrechts, haben einen wesentlichen Einfluss auf unser Geschäft und können bei Änderungen zu einem höheren Aufwand oder zu höheren Haftungsrisiken für unser Unternehmen führen. Die wiederkehrende politische Diskussion zur Zeitarbeit und zur Beschäftigung auf der Basis von Werkverträgen ist hier zu nennen. Individuelle, kundenspezifische Lösungen werden hier bereits ausgearbeitet und abgestimmt. Zudem gibt es auch wiederkehrend Diskussionen und Änderungen im Bereich der regulatorischen Rahmenbedingungen für die Beschäftigung von selbstständigen IT-Experten als Subunternehmer, die im Einzelfall schwer abzusehen sind und aufgrund von Regelungslücken, für die zum Teil keine ausreichende Rechtssicherheit besteht. Die jeweiligen Anforderungen und Änderungen der Rahmenbedingungen werden von uns sorgfältig beobachtet. Es können aber, trotz weitgehender Maßnahmen und Vorkehrungen, nicht alle sich daraus ergebenden regulatorischen und Integritäts-Risiken vollständig und sicher ausgeschlossen werden.

Wir schätzen dieses Risiko als moderat ein, sodass wir Änderungen von regulatorischen Rahmenbedingungen stets hinsichtlich der Auswirkung auf unsere Gesellschaft würdigen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das laufende Geschäft und die ausreichende Eigenkapitalsituation sichern die Liquidität des Unternehmens. Über das Finanzierungskonzept mit der Hausbank ist bei Bedarf ein ausreichender Handlungsspielraum gegeben.

Währungsrisiken sind weitgehend zu vernachlässigen, da nur sehr vereinzelt in Fremdwährung fakturiert wird. Wir schätzen das Risiko als gering ein.

Risikomanagementsystem

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Es werden ausreichend dotierte Kreditlinien verhandelt, die im Bedarfsfall flexibel in Anspruch genommen werden können.

1st Solution hat ausreichend interne Reporting- und Kontrollsysteme installiert, um Risiken frühzeitig erkennen zu können und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Ferner verfügen wir über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen weiterhin über ein adäquates Debitorenmanagement.

3. Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Es wird weiter von einer soliden und steigenden Nachfrage nach hochqualifiziertem Know-how, insbesondere im Bereich der freiberuflichen IT-Experten ausgegangen. Die Arbeitsmarktanalysen des Branchenverbands BITKOM zeigen zum 13. Dezember 2023 einen erneuten Anstieg auf rund 149.000 unbesetzte Stellen für IT-Experten in der deutschen Wirtschaft aufgrund fehlender Bewerber bzw. Kandidaten.

Lt. Angaben der BITKOM ist dies verglichen mit dem Vorjahr ein Anstieg um rund 9 %. Ein Großteil der unbesetzten Stellen finden sich nach den Analysen des Branchenverbands in Unternehmen des IT- und Telekommunikationssektors. IT-Experten werden aber auch verstärkt von Unternehmen aus allen anderen Branchen und zunehmend auch von Unternehmen der öffentlichen Verwaltung gesucht.

Insgesamt lässt sich feststellen, dass nach wie vor Konzerne, große Unternehmen, aber auch mittelständische Gesellschaften aller Branchen sowie Unternehmen der öffentlichen Verwaltung große Schwierigkeiten haben, vakante Positionen entweder zeitraumbezogen oder dauerhaft und in Festanstellung mit (hoch-) qualifiziertem Fachpersonal zu besetzen. Chancen sehen wir daher durch unseren großen Pool an externen Fachleuten sowie den Aufbau eigener Experten.

Zu den zukünftigen Wachstumsfaktoren gehören auf der Endkundenseite zum Beispiel Digitalisierung, IT-Modernisierung, Flexibilisierung, Kapazitätsengpässe, Transfer von Fixkosten in Capex-Investitionen sowie Mangel an internem Know-how. Hinzu kommt die Ausweitung in den Geschäftsfeldern Third-Party-Management sowie Outsourcing und Outtasking. Dem zunehmenden Mangel an Fachkräften auf dem deutschen Markt, bei steigender Nachfrage, ist durch die Fähigkeit des Sourcing auch im Ausland zu begegnen. Hierbei steht der Einsatz im Inland jedoch noch im Vordergrund.

4. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir neben regulatorischen und rechtlichen Risiken weiterhin in einem schwierigeren Wettbewerbsumfeld und verstärkter Preissensibilität der Kunden.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Chancen ergeben sich insbesondere aus der zu erwartenden Nachfragsteigerungen des Marktes.

IV. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat Zweigniederlassungen in Darmstadt sowie Wiesbaden. Sie sind organisatorisch voll in das Stammhaus in Düsseldorf integriert.

 

Düsseldorf, 5 November 2024

1st Solution consulting GmbH

gez. Frank Shams, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die 1st Solution Consulting GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der 1st Solution Consulting GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der 1st Solution Consulting GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 5. November 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kis, Wirtschaftsprüfer

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