Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 114739
Eingetragen
26.11.1996
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareVerlegen von Computerspielen
Gegenstand
Forschung, Entwicklung und Vertrieb von Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Selene Cahill
seit 8.6.2022
Geschäftsführer
Joachim Weber
seit 14.8.2019
Geschäftsführer
Frank Schwittay
seit 30.8.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TREND MICRO (EMEA) LIMITEDIRL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

TREND MICRO (EMEA) LIMITED
Ireland
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TREND MICRO Deutschland GmbH

Garching b.München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 663.157,20 1.450.242,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.446.160,90 32.176.963,88
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 162.870.635,19 109.501.909,91
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.149.337,28 191.466.133,37 1.342.870,76 143.021.744,55
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
191.466.133,37 143.021.744,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 231.954,49 348.805,26
192.361.245,06 144.820.791,81

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnrücklagen 24.400,00 24.400,00
III. Gewinnvortrag 23.283.049,79 21.759.746,27
IV. Jahresüberschuss 4.023.317,21 1.523.303,52
27.356.367,00 23.333.049,79
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.293.842,00 123.154,50
2. Sonstige Rückstellungen 7.715.843,14 6.332.682,24
9.009.685,14 6.455.836,74
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 50.611,74 69.919,97
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 50.611,74 (i. Vj. EUR 69.919,97) -
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.400.343,19 5.615.501,33
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 7.400.343,19 (i. Vj. EUR 5.615.501,33) -
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.371.815,67 1.990.467,21
- davon aus Steuern EUR 1.371.815,67 (i. Vj. EUR 1.990.467,21) -
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr EUR 1.371.815,67 (i. Vj. EUR 1.990.467,21) -
8.822.770,60 7.675.888,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 147.172.422,32 107.356.016,77
192.361.245,06 144.820.791,81

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 95.397.304,86 69.729.738,89
2. Sonstige betriebliche Erträge 282.815,45 688.094,83
- davon aus Währungsumrechnung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 415.536,57) -
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -2.467.290,45 -3.137.087,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -50.160.624,78 -52.627.915,23 -30.715.669,55 -33.852.756,81
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -25.064.766,64 -22.888.670,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.595.971,01 -27.660.737,65 -2.655.864,86 -25.544.535,58
- davon für Altersversorgung EUR 233.365,91 (i. Vj. EUR 204.850,16) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -549.756,70 -714.746,94
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.996.906,81 -8.196.208,15
- davon aus Währungsumrechnung EUR 2.112.024,91 (i. Vj. EUR 964.682,52) -
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.710.098,81 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.710.098,81 (i. Vj. EUR 0,00) -
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.531.585,52 -586.282,72
9. Ergebnis nach Steuern 4.023.317,21 1.523.303,52
10. Jahresüberschuss 4.023.317,21 1.523.303,52

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die TREND MICRO Deutschland GmbH hat ihren Sitz in Garching bei München und ist unter der Nummer HRB 114739 in das Handelsregister beim Amtsgericht München eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist die Forschung, Entwicklung und Vertrieb von Software.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren in Übereinstimmung mit § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Die nachfolgenden Angaben können Rundungsdifferenzen enthalten.

Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 ist die Gesellschaft von der bisherigen Kommissionsstruktur zu einem Limited Risk Distributor ("LRD") Modell übergegangen. In der Struktur vor dem 1. Januar 2021 vertrieb die TREND MICRO Deutschland GmbH als Beauftragter der TREND MICRO (EMEA) Ltd. Internet- Sicherheitsprodukte innerhalb Deutschlands im eigenen Namen, aber auf Rechnung der TREND MICRO (EMEA) Ltd. und erhielt dafür vertragsgemäße Kostenerstattungen und Kommissionsvergütungen. Im Rahmen der neuen Struktur fungiert die TREND MICRO Deutschland GmbH nunmehr als LRD und vertreibt die Produkte im eigenen Namen und auf eigene Rechnung.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 - 256a HGB vorgenommen.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Als Abschreibungsdauer wird die voraussichtliche Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen Abschreibungstabellen zugrunde gelegt.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Der Ansatz der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, der sonstigen Vermögensgegenstände sowie der flüssigen Mittel erfolgte grundsätzlich zum Nennwert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz erfolgte mit dem Nennwert.

Ein Ausweis von aktiven latenten Steuern ist nicht erforderlich, da es keine Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden gibt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die für das Geschäftsjahr 2022 und für das laufende Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen gebildet. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Transaktion verbucht. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen, die bis zum Bilanzstichtag bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr eingetreten sind, werden berücksichtigt. Demgegenüber werden bei Posten über einem Jahr nur Verluste berücksichtigt.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 162.871 (im Vorjahr TEUR 109.502) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sie resultieren aus dem laufenden Leistungs- und Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 65.351 (im Vorjahr TEUR 38.726) und aus Cash Pool Forderungen in Höhe von TEUR 97.520 (im Vorjahr TEUR 70.776).

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 4.484 (im Vorjahr TEUR 3.413) enthalten, die in Höhe von TEUR 3.814 (im Vorjahr TEUR 2.743) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Kundenforderungen in Höhe von TEUR 1.946 (im Vorjahr TEUR 1.221). Ferner sind geleistete Kautionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 118 (im Vorjahr TEUR 118) enthalten.

3. Gewinnrücklage

Aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2000 wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 06.08.2004 ein Betrag von EUR 24.400,00 in die Rücklagen eingestellt.

4. Gewinnvortrag

Der Jahresüberschuss aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 1.523.303,52 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Gewinnvortrag entwickelte sich wie folgt:

Stand 31. Dezember 2022 EUR 21.759.746,27
Jahresüberschuss 2022 EUR 1.523.303,52
Stand 31. Dezember 2023 EUR 23.283.049,79

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten unter anderem Rückstellungen für Personalkosten (Provisionen, Boni, Abfindungen, nicht genommener Urlaub, sonstige Personalkosten) in Höhe von TEUR 5.889 (im Vorjahr TEUR 5.246), für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.207 (im Vorjahr TEUR 444) sowie für Marketingaufwendungen in Höhe von TEUR 201 (im Vorjahr TEUR 318).

6. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Besondere Sicherheiten wurden nicht gewährt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 7.400 (im Vorjahr TEUR 5.615). Sie resultieren im Wesentlichen aus dem laufenden Leistungs- und Verrechnungsverkehr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 718 (im Vorjahr TEUR 1.094) enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus der Umsatzsteuerverbindlichkeit in Höhe von TEUR 1.023 (im Vorjahr TEUR 1.658) sowie aus der Verbindlichkeit für Lohnsteuer in Höhe von TEUR 349 (im Vorjahr TEUR 332).

7. Rechnungsabgrenzungsposten

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Abgrenzungen für in Rechnung gestellte und vereinnahmte, aber noch nicht realisierbare Umsätze aus Wartungsverträgen.

8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten in Höhe von TEUR 0 Aufwendungen für Vorjahre und in Höhe von TEUR 1.532 Aufwendungen für das laufende Geschäftsjahr (im Vorjahr TEUR 586).

9. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wir folgt aufgegliedert:

Nach Tätigkeitsbereichen:

T€ 2023 2022
Externe Verkäufe 84.365 60.744
Service Provisionen 11.032 8.986
Total 95.397 69.730

Nach geographisch bestimmten Märkten:

T€ 2023 2022
Deutschland 84.141 60.230
Europa 10.196 9.252
Rest der Welt 1.060 248
Total 95.397 69.730

10. Sonstige periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr 2023 sind keine periodenfremden Erträge und Aufwendungen angefallen (im Vorjahr TEUR 0).

11. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen

Eine Abzinsung von den Rückstellungen ist nicht erforderlich, da es keine wesentlichen langfristigen Rückstellungen gibt.

12. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 416) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.112 (im Vorjahr TEUR 965) enthalten.

13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und Erträge aus verbundenen Unternehmen resultieren aus der Verzinsung der Cash Pool Forderungen in Höhe von TEUR 2.711 (im Vorjahr TEUR 0).

Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres 2023 waren als einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer berufen:

Herr Frank Schwittay, Kaufmann, Dachau, Deutschland

Frau Selene Cahill, Kauffrau, Glanmire, Cork, Irland

Von der Befreiung der Bekanntgabe der Bezüge gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

2. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 153 (im Vorjahr 137) Angestellte. Auszubildende wurden nicht beschäftigt.

Hiervon waren durchschnittlich 41 % im Verkauf, 40 % im Servicebereich, 11 % im Marketing, 5 % in der Entwicklung und 3 % in der Verwaltung tätig. Zusätzlich war im Berichtsjahr ein Geschäftsführer beschäftigt.

3. Finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.567 (im Vorjahr TEUR 3.443), davon betreffen TEUR 680 das Jahr 2024.

4. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht.

5. Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen i. S. v. § 285 Nr. 14 HGB aufstellt, ist die TREND MICRO Incorporated, Tokio, Japan. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Unternehmens in Tokio, Japan erhältlich.

6. Abschlussprüferhonorar

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde vom Abschlussprüfer ein Gesamthonorar in Höhe von TEUR 40 berechnet, das ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt.

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 4.023 auf neue Rechnung vorzutragen.

8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Da das Arbeiten im Home-Office verstärkt zunimmt und immer weniger Mitarbeiter direkt in den Büroräumen in Garching arbeiten, wurde ein Teil der bislang angemieteten Bürofläche vorzeitig an den Vermieter zurückgegeben. Hierfür musste in 2024 eine vertraglich vereinbarte Abstandszahlung in Höhe von TEUR 704 geleistet werden, welche im vorliegenden Jahresabschluss als Rückstellung für zusätzliche Raumkosten berücksichtigt wurde.

Weitere Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Inwieweit sich der anhaltende Krieg in der Ukraine auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft, insbesondere hinsichtlich steigender Energiekosten auswirken wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend beurteilt werden.

 

Garching, den 14.06.2024

Frank Schwittay, Geschäftsführer

Selene Cahill, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 14.681,06 0,00 14.681,06 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.377.537,97 123.357,70 4.807.521,96 3.693.373,71
8.392.219,03 123.357,70 4.822.203,02 3.693.373,71
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 14.681,06 0,00 14.681,06 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.927.295,97 549.756,70 4.446.836,16 3.030.216,51
6.941.977,03 549.756,70 4.461.517,22 3.030.216,51
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 663.157,20 1.450.242,00
663.157,20 1.450.242,00

Lagebericht 2023

I. Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit besteht hauptsächlich im Vertrieb von Antivirenschutzsoftware für den deutschen Markt. Die Softwarelizenzen werden sowohl an Großhändler als auch an Unternehmen und öffentliche Behörden veräußert. Daneben werden in Deutschland auch Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf Cost-Plus Basis für die Muttergesellschaft betrieben. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der TREND MICRO Deutschland GmbH beinhalten die Verbesserung bestehender Produkte und wurden in 2023 mit dem gleichen Beschäftigungsgrad wie im Jahr 2022 durchgeführt.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Unternehmen seine Position am Markt für Antivirensoftware in Deutschland weiter festigen. Da Internetkriminalität auch weiterhin eine Bedrohung für Verbraucher und Unternehmen darstellen wird, handelt es sich bei der vorliegenden Branche generell um einen Wachstumsmarkt. Die Fälle von Internetkriminalität nehmen weiterhin weltweit von Jahr zu Jahr in allen Märkten zu und wurden zu einem unethischen aber profitablen Geschäft. Aus diesem Grunde wird auch zukünftig eine stetige bzw. wachsende Nachfrage nach den Produkten von Trend Micro und seinen Wettbewerbern erwartet.

Im Jahr 2023 verlangsamte sich das weltweite Wirtschaftswachstum aufgrund von geopolitischen Unsicherheiten, hoher Inflation und angespannten Finanzierungsbedingungen. Insbesondere der Krieg Russlands gegen die Ukraine war ein Schock für die Weltwirtschaft, der zu Unsicherheiten bei der Energie- und Lebensmittelversorgung führte, die Inflation anheizte, das Vertrauen der Verbraucher und Unternehmen belastete und insbesondere in energieintensiven Branchen zu Kostendruck führte. Ende 2023 war die weltweite Inflation nach wie vor hoch und breit gefächert, aber die energiebedingte Inflation begann sich abzuschwächen. Die Versorgungsengpässe lockerten sich allmählich, aber die aufgestaute Nachfrage trug zur Inflation bei.

Ungeachtet des oben beschriebenen wirtschaftlichen Gegenwinds wächst die Cybersicherheitsbranche insgesamt weiter und reagiert damit auf die anhaltenden Bedrohungen durch Cyber-Kriminelle. Die Nachfrage von Unternehmen und Verbrauchern nach Cybersicherheitsprodukten wie die von Trend Micro nimmt weiter zu, da der Schutz von Vermögenswerten vor Cyberkriminalität für die Geschäftskontinuität von entscheidender Bedeutung ist.

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 153 Mitarbeiter (Vorjahr: 137 Mitarbeiter), von denen 8 in der Forschung und Entwicklung tätig waren.

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern.

II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

1. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 konnte abermals mit einem Jahresüberschuss abgeschlossen werden. Der ausgewiesene Jahresüberschuss betrug Euro 4.023.317 (Vorjahr: Euro 1.523.304). Der Gewinn vor Steuern belief sich auf Euro 5.554.903 (Vorjahr: Euro 2.109.586).

Die Umsatzerlöse aus Kundenumsätzen betrugen Euro 84.365.359 (Vorjahr: Euro 60.744.212) und bestanden aus Verkäufen an externe Kunden.

Seit den Bilanzrechtsänderungen gemäß dem BilRUG werden die Erträge für konzerninterne Kostenerstattungen bei den Umsatzerlösen ausgewiesen. Diese betrugen im Berichtsjahr Euro 11.031.946 (Vorjahr: 8.985.580 EUR).

Die in der Position Materialaufwand enthaltenen Vertriebsvergütungen und Aufwendungen für bezogene Waren ohne Fremdleistungen für bezogene Leistungen betrugen Euro 52.627.915 und erhöhten sich somit im Vergleich zum Vorjahr (Euro 33.513.741) um 57,03%.

Die Personalaufwendungen betragen Euro 27.660.738 und haben sich somit im Vergleich zum Vorjahr (Euro 25.544.536) um 8,28% erhöht. Dies ist hauptsächlich auf den Anstieg der Miterbeiterzahlen, Abfindungen und Provisionen zurückzuführen.

Die Abschreibungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 23,08% von Euro 714.747 auf Euro 549.757, was vor allem auf den Rückgang der Abschreibungen auf das Anlagevermögen zurückzuführen ist, das im Jahr 2023 abgegangen ist.

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Raumkosten betrugen Euro 1.248.856 und erhöhten sich somit im Vergleich zum Vorjahr (Euro 499.431) um 150,06%. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf die Entscheidung zurückzuführen, 50% der angemieteten Büroräume zu räumen, da diese nicht ausgelastet waren. Es wurden Kosten in Höhe von insgesamt 704.000 EUR für die Vertragsstrafe für die vorzeitige Beendigung des Mietverhältnisses und für die Kosten im Zusammenhang mit der Aufteilung des Büros zurückgestellt.

Die Werbe- und Reisekosten, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind, erhöhten sich um 18,36% von Euro 5.270.697 auf Euro 6.238.300 für das Jahr 2023. Der Hauptgrund für den Anstieg waren höhere Marketingausgaben.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 71,02% von Euro 2.426.081 auf Euro 4.149.064 hauptsächlich aufgrund gestiegener Kosten im Zusammenhang mit Fremdwährungstransaktionen.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von Euro 144.820.792 auf Euro 192.361.245 erhöht. Auf der Aktivseite ist der Anstieg insbesondere auf höhere Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Auf der Passivseite ist ein deutlicher Anstieg der abgegrenzten Umsatzerlöse zu verzeichnen, der mit dem Anstieg der Umsatzerlöse in Verbindung steht.

Der Bilanzansatz des Anlagevermögens verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 54,27% von 1.450.242 EUR auf 663.157 EUR, was auf die Entscheidung zurückzuführen ist, 50% der angemieteten Büroräume in München zu räumen und die damit verbundene Abschreibung von Vermögenswerten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 17,81% von 32.176.964 EUR auf 26.446.161 EUR gesunken, was auf den Zeitpunkt der Zahlungseingänge von Kunden zurückzuführen ist.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr (Euro 109.501.910) um 48,74% auf Euro 162.870.635 gestiegen. Dieser Anstieg ist auf die im Jahresvergleich gestiegenen Umsätze sowie den Anstieg der Forderungen aus dem Cash-Pooling zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 31,78% von Euro 5.615.501 auf Euro 7.400.343. Das ist vor allem auf die Erhöhung der im Rahmen der Gruppenverrechnungspreispolitik zu zahlenden Beträge zurückzuführen.

Die Erhöhung von Euro 6.332.682 auf Euro 7.715.843 der sonstigen Rückstellungen ist hauptsächlich auf die Erhöhung der Rückstellungen für Vertriebsprovisionen, Abfindungen, Vertragsstrafen und damit verbundene Kosten für den Ausstieg aus dem Mietvertrag zurückzuführen.

Das Eigenkapital am Ende des Geschäftsjahres 2023 beträgt Euro 27.356.367 und hat sich somit gegenüber dem Vorjahreswert von Euro 22.333.050 um den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 4.023.317 erhöht.

Eine Gewinnausschüttung wurde 2023 nicht vorgenommen. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt 14,2% (Vorjahr 16,1%), was nach wie vor eine stabile, finanzielle Position des Unternehmens ausdrückt.

Die finanzielle Lage des Unternehmens ist weiterhin als sehr gut zu bezeichnen. Neben einem hohen Bestand bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen schlägt sich dies auch in einem gestiegenen Nettoumlaufvermögen von Euro 33.277.334 (Vorjahr: Euro 23.963.874) nieder, wobei das Nettoumlaufvermögen als Umlaufvermögen abzüglich Rückstellungen und Verbindlichkeiten definiert wird.

Die unserem Unternehmen zur Verfügung stehenden Finanzmittel sind nicht nur ausreichend, um das operative Geschäft für einen absehbaren Zeitraum ohne Liquiditätsprobleme weiter führen zu können, sondern ermöglichen es auch, schlechtere Zeiten zu überstehen.

Das Jahr 2023 war wiederum ein sehr profitables Geschäftsjahr für TREND MICRO Deutschland GmbH mit gestiegenen Umsatzerlösen sowie stabilen Umsatzrenditen.

III. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

1. Risikomanagementsystem

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement des Konzerns eingebunden. Ein regelmäßiges, monatliches Berichtswesen ist Bestandteil des Risikomanagements von Trend Micro.

Damit ist die frühzeitige und regelmäßige Information der Konzernleitung über die Entwicklung der für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens maßgeblichen Risikopositionen gewährleistet sowie eine frühzeitige Identifizierung von möglicherweise bestandsgefährdenden Risikopositionen gesichert.

Wesentliche Instrumente sind das Monatsreporting sowie quartalsweise Meetings mit der Konzernmutter und regelmäßige konzernweite Management- und Controllingmeetings. Auch die Beobachtung der Märkte und das Vorhandensein intensiver Kenntnisse sorgen für eine frühzeitige Risikoerkennung. Dabei werden Soll-Ist-Vergleiche zum Budget und zum aktuellen Forecast durchgeführt und es findet eine Analyse der Abweichungen statt.

2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Der Markt für Anti-Viren-Software ist nach wie vor hart umkämpft und unterliegt einer ständigen Entwicklung. Um das operative Ergebnis nicht zu gefährden, ist deshalb für das Unternehmen die Weiterentwicklung der Produkte durch die Muttergesellschaft außerordentlich wichtig, um sich in diesem Wettbewerb erfolgreich behaupten zu können.

Das Unternehmen wird sich auch weiterhin auf den deutschen Binnenmarkt konzentrieren, welcher sich auch in 2023 aufgrund der hohen Wettbewerbssituation der Branche in Deutschland wieder als herausfordernd erwies.

Das Unternehmen ist mit einer angemessenen Höhe an Eigenkapital ausgestattet, das in den Vorjahren angesammelt wurde. Die Verkaufszahlen stiegen im Jahr 2023 und es wurde ein Jahresüberschuss erzielt. Dies stellt ein Indiz für einen nachhaltigen Erfolg und eine gesunde Finanzlage dar.

Auch weiterhin wird weltweit im Konzern ständig an der Entwicklung neuer Produkte für alle Marktsegmente gearbeitet. Die hochwertige Technologie, die unseren Produkten innewohnt, sowie die umfangreiche Infrastruktur zur Kundenbetreuung sehen wir als Chance. Dabei sollten wir weiterhin dafür sorgen, dass in Schlüsselmärkten wie Deutschland ein Überschuss im operativen Geschäft erzielt werden kann.

RISIKOFAKTOREN

Der Eintritt eines der folgenden Risiken könnte sich auf die Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage der Trend Micro-Gruppe auswirken. Die Risiken werden in absteigender Reihenfolge von Bedeutung beschrieben.

1. DA WIR IM WESENTLICHEN UNSEREN GESAMTEN UMSATZ IN EINEM EINZIGEN GESCHÄFTSFELD ERZIELEN, SIND WIR ANFÄLLIG FÜR EINEN RÜCKGANG DER NACHFRAGE NACH SOLCHEN PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGEN.

Im Vergleich zu anderen allgemeinen Softwareanbietern mit einer breiten Produktpalette konzentrieren wir uns hauptsächlich auf den Bereich Cybersicherheit, der auf Antivirensoftware basiert. Obwohl zunehmend umfassendere Netzwerk-, Internetsicherheits- und -Verwaltungssoftware sowie Dienstleistungen angeboten werden, gehen wir davon aus, dass Antiviren- und andere Sicherheitsprodukte und -dienstleistungen in absehbarer Zukunft weiterhin den größten Anteil an unserem Nettoumsatz ausmachen werden. Auch wenn wir davon ausgehen, dass diese Situation vorerst anhalten wird, verschärft sich in der Cybersicherheitsbranche, zu der unsere Gruppe gehört, der Wettbewerb auf dem Markt, und es ist strategisch sinnvoll, mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten, um neue Sicherheitsprodukte und -dienste anzubieten. Wir bereiten uns auf ein sich schnell veränderndes Geschäftsumfeld vor, indem wir aktiv Allianzen eingehen und den Erwerb anderer Unternehmen in Erwägung ziehen, um unser Geschäftsfeld zu erweitern.

Die Abhängigkeit von einem einzigen Geschäftsfeld unserer Gruppe kann zu vielen Risiken und Ungewissheiten führen, darunter:

Ein erheblicher Verlust von Umsatz und Marktanteilen nicht nur in Japan, wo wir derzeit eine führende Marktposition einnehmen, sondern auch in anderen Regionen, da wir erhebliche Barmittel und andere Ressourcen in die Produktentwicklung, Marketingaktionen sowie Support- und Wartungsaktivitäten investieren müssen, könnte erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage haben.

Wir könnten trotz unserer Bemühungen nicht die erwarteten Einnahmen aus Allianzen erzielen.

Allianzen können aus verschiedenen Gründen gekündigt oder aufgelöst werden, bevor sie Einnahmen erzielen.

2. UNSERE BREITE PALETTE AN PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGEN KANN VERALTEN, DA AUF DEM MARKT FÜR COMPUTERSICHERHEIT REGELMÄSSIG SCHNELLE TECHNOLOGISCHE VERÄNDERUNGEN STATTFINDEN.

Die Cybersicherheitsbranche, zu der unsere Gruppe gehört, ist gekennzeichnet durch:

raschen Technologischen Wandel

Verbreitung neuer und sich verändernder Computerviren, Malware-Programme und

. Bedrohungen über das Internet

häufige Einführung und Aktualisierung von Produkten und Dienstleistungen

veränderliche Kundenbedürfnisse

schnell wechselnder Marktwettbewerb

Diese Merkmale unseres Marktes bergen erhebliche Risiken und Ungewissheiten für unseren Geschäftserfolg. Zum Beispiel könnten unsere Konkurrenten Computersicherheitsprodukte und -dienstleistungen einführen, die unserer breiten Palette von Produkten und Dienstleistungen technologisch überlegen sind. Darüber hinaus könnten sich Kunden für die Antivirenprodukte dieser Anbieter entscheiden, selbst wenn diese aufgrund geringerer Kosten oder aus anderen Gründen weniger Funktionen und eine geringere Wirksamkeit bei der Erkennung und Beseitigung vireninfizierter Dateien bieten als unsere breite Palette von Produkten und Dienstleistungen. Infolgedessen könnte ein solches Kundenverhalten unsere Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen, verschiedene Produkte und Dienstleistungen unserer Gruppe könnten vom Markt nicht angenommen werden, und das Geschäftsumfeld könnte sich aufgrund des Aufkommens neuer Computer- und Sicherheitstechnologien ändern. Sollte unser Konzern nicht in der Lage sein, auf solche Veränderungen zeitnah und angemessen zu reagieren, kann dies erhebliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, unsere Finanzlage und unsere Betriebsergebnisse haben.

3. UNSERE HARDWAREBASIERTEN PRODUKTE SIND MIT HERSTELLUNGS- UND INVENTARRISIKEN BEHAFTET.

Bei der Herstellung unserer auf Hardware basierenden Produkte verlassen wir uns auf bestimmte Drittfirmen, die verschiedene Produkte in Übereinstimmung mit dem internationalen Standard entwickeln und herstellen, der die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem, einschließlich ISO usw., festlegt.

Die Abhängigkeit von diesen Drittherstellern birgt eine Reihe von Risiken, darunter die mangelnde Kontrolle über den Herstellungsprozess, die potenzielle Abwesenheit oder Verfügbarkeit adäquater Produkte und der unerwartete Verlust eines unserer Hersteller könnte unser Geschäft beeinträchtigen. Um solchen Risiken in der Lieferkette entgegenzuwirken, ergreifen wir Maßnahmen, um eine nachhaltige Versorgung mit ausreichenden Puffern an Produktvorräten zu gewährleisten, die auf einer sorgfältigen Analyse der bisherigen Verkaufsleistung und der künftigen Verkaufsprognosen basieren. Doch selbst wenn wir diese Maßnahmen ergreifen, könnten die oben genannten Faktoren zu Verlusten führen, z. B. zur Stornierung von Kundenbestellungen und zu erheblichen Engpässen bei Komponenten usw. In diesem Fall werden unsere Finanzlage und unsere Betriebsergebnisse negativ beeinflusst.

4. WIR KÖNNTEN STÖRUNGEN UNSERES GESCHÄFTS UND LANGFRISTIGE SCHÄDEN AN UNSEREM RUF ERLEIDEN.

Im Vergleich zu anderen Softwareunternehmen ist der Ruf unserer Gruppe möglicherweise anfälliger für Probleme, die durch unbefugte Zugriffe, Cyberangriffe, von Hackern/Crackern verursacht werden, die versuchen, in unsere Netzwerke einzubrechen, diese zu attackieren, Geheimisse zu stehlen oder unsere Website zu verunstalten. Auch gibt es einige Fälle von Verlust oder Diebstahl von technischen oder privaten Informationen durch die Entnahme und unlautere Nutzung durch Konzernangehörige trotz der Ergreifung gesetzlicher Maßnahmen. Die Sicherheitsprodukte und Dienstleistungen unserer Gruppe können auch versagen bestimmte Beeinträchtigungen (falsch) zu identifizieren oder zu verhindern. Sollten wir es versäumen, diese Produkte, Lösungen oder Schutzdateien ordnungsgemäß zu testen und eine fehlerhafte Datei, Schwachstellen usw. zu verbreiten, könnte dies den Kunden Schaden zufügen, da das System Risiken birgt. In einem solchen Fall würde sich dies nachteilig auf unsere Betriebsergebnisse und unsere finanzielle Lage auswirken.

5. UNSERE DISTRIBUTOREN UND ZWISCHENHÄNDLER, DIE UNSERE PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN VERKAUFEN, KÖNNEN UNSER GESCHÄFT UND UNSERE BETRIEBSERGEBNISSE NEGATIV BEEINFLUSSEN.

Wir vermarkten einen beträchtlichen Teil unserer Produkte und Dienstleistungen an Endverbraucher über Zwischenhändler, einschließlich Distributoren, Wiederverkäufer und Value-Added Reseller. Unsere Distributoren verkaufen andere Produkte, die unsere Produkte und Dienstleistungen ergänzen oder mit ihnen konkurrieren. Wir schaffen zwar Anreize für unsere Distributoren, sich auf unsere breite Palette von Produkten und Dienstleistungen zu konzentrieren, aber es kann sein, dass diese Distributoren den Produkten anderer Anbieter, einschließlich der von Wettbewerbern, größere Priorität einräumen. Unter bestimmten Umständen können sie die Produkte auch an uns zurückgeben. Außerdem überprüfen wir regelmäßig die Kreditwürdigkeit unserer Distributoren und Zwischenhändler, um eine angemessene Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen zu ermitteln. Wenn einige unserer Distributoren weltweit in finanzielle Schwierigkeiten geraten, kann sich dies nachteilig auf die Einziehung unserer Forderungen auswirken. In einem solchen Fall könnten unsere uneinbringlichen Forderungen unsere derzeitigen oder zukünftigen Wertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen übersteigen, was sich negativ auf unser Betriebsergebnis auswirken würde.

IV. Ausblick

Trotz zunehmender Bedrohungen für die Computersicherheit wird ein weiteres Wachstum innerhalb des Unternehmensmarktes erwartet. Forschung und Entwicklung wird ein wichtiger Bestandteil bleiben, um auf Innovationen und Marktentwicklungen mit den besten Lösungen reagieren zu können.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein deutlicher Anstieg des Umsatzes und ein moderater Anstieg des Ergebnisses vor Steuern erwartet.

 

Garching, den 14.06.2024

Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TREND MICRO Deutschland GmbH, Garching b. München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TREND MICRO Deutschland GmbH, Garching b. München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TREND MICRO Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 5. Juli 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Grottel, Wirtschaftsprüfer

Rahn, Wirtschaftsprüfer

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