Siemens Energy Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Michael Seitz seit 8.5.2012 | Geschäftsführer |
Nathalie Pousin seit 29.3.2012 | Prokura |
Angela Christine Bongards seit 30.11.2011 | Prokura |
Gregor Franz Matthäus Dr. Göb seit 30.11.2011 | Prokura |
Wolfgang Horst Förster seit 30.11.2011 | Prokura |
Christian Kaliner seit 30.1.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Siemens IT Solutions and Services Management GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2009 bis zum 30.09.2010Gewinn- und Verlustrechnung vom 01. Oktober 2009 bis 30. September 2010, in Tausend Euro
Dr. Christian Kaiser Christian Eimannsberger Bilanz zum 30. September 2010Aktiva
Dr. Christian Kaiser Christian Eimannsberger Anhang für das Geschäftsjahr 2009/2010I. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAllgemeines Mit Vertrag vom 24. März 2010 wurde beschlossen, die eigenständige Schwestergesellschaft Restart Gesellschaft für back-up-Systeme GmbH, Hannover, auf die Siemens IT Solutions and Services Management GmbH, München, zu verschmelzen. Die Verschmelzung wurde rückwirkend zum 01. Januar 2010, 00:00 Uhr zu Buchwerten durchgeführt. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 27. Mai 2010. Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB gewählt. In diesem Geschäftsjahr wurde der Jahresabschluss erstmalig nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Die Abschreibungsdauer für Software-Lizenzen beträgt 3 Jahre. Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Technische Anlagen und Maschinen werden in längstens 10 Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich in 3 bis 8 Jahren abgeschrieben. Gebrauchte Anlagen, die im Geschäftsjahr erworben wurden, werden über die Restnutzungsdauer abgeschrieben. Soweit angemessen, schreiben wir Sachanlagevermögen mit den zulässigen Höchstsätzen degressiv ab. Auf die lineare Abschreibungsmethode gehen wir über, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150,00 EUR bis 410,00 EUR, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft wurden, wurde ein Sammelposten gebildet. Nach dem 31. Dezember 2007 angeschaffte Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 410,00 EUR bis 1.000,00 EUR wurden einzeln aktiviert. In beiden Fällen beträgt die jährliche Abschreibung pauschal 20%. Finanzanlagen bewerten wir zu Anschaffungskosten. Wir nehmen Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag vor, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. Umlaufvermögen Die Bewertung der Unfertigen Leistungen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, die den handelsrechtlichen Bestimmungen entsprechen. Soweit erforderlich werden bei den Unfertigen Leistungen Abwertungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Die Unfertigen Leistungen werden mit den Erhaltenen Anzahlungen offen saldiert. Bei Forderungen werden Abschreibungen für Kreditrisiken in ausreichendem Umfang vorgenommen. Valutaforderungen werden zu Devisenmittelkursen zum Bilanzstichtag bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Fremde, die den Kriterien des Forderungsverkaufs entsprechen, werden seit Februar 2009 an das Siemens Credit Warehouse (Teilbereich des Bereiches Siemens Financial Services als Teil der Siemens Aktiengesellschaft), welches alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Siemens-Konzerns bündelt, verkauft. Der Forderungsverkauf an das Siemens Credit Warehouse ist als Limited Recourse ausgestaltet, d.h. das Risiko ist auf die vorab erwarteten Ausfälle (Expected Loss), welche durch ein konzerneinheitliches Rating ermittelt werden, begrenzt. Die darüber hinausgehenden Ausfälle (Unexpected Loss) werden vom Siemens Credit Warehouse getragen. Bei jedem Forderungsverkauf berechnet das Siemens Credit Warehouse eine Risikomarge für die Übernahme der unerwarteten Verluste, die im übrigen Zinsergebnis außerhalb des Profits ausgewiesen wird. Der Forderungsverkauf wird als zahlungsneutraler Vorgang abgewickelt. Sonstige Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen entsprechend dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Cost Method) in Anlehnung an IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" mit einem Rechnungszinssatz von 5,19% und einem Rententrend von 1,75% bewertet. Zur Berechnung der Pensionsrückstellungen fanden als Rechnungsgrundlage die Sterbetafeln 2005 von Prof. Dr. Klaus Heubeck Verwendung. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt unter Anwendung eines Zinssatzes von 5,19%. In den Sonstigen Rückstellungen bilden wir für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen. Bei der Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen werden nur Mitarbeiter berücksichtigt, die einen Altersteilzeitvertrag bis zum Bilanzstichtag unterzeichnet haben. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Valutaverbindlichkeiten werden zu Devisenmittelkursen zum Bilanzstichtag bewertet. Umsatzrealisation Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn bei Lieferungen der Gefahrenübergang erfolgt ist. Bei Dienstleistungsverträgen erfolgt die Umsatzlegung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Im Projektgeschäft mit Werkvertragscharakter werden Umsätze gebucht, wenn der Vertrag erfüllt ist oder abgrenzbare Teilleistungen vom Kunden abgenommen worden sind. Abschlussgliederung Einzelne Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz haben wir zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen. Der Abschluss ist in Tausend Euro aufgestellt. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse von 166.038 (im Vorjahr 163.471) TEUR enthalten Umsätze an Fremde und Verbundene Unternehmen im In- und Ausland. Die folgende Übersicht enthält die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Kunden:
In den Vorjahreszahlen sind die Umsatzerlöse der verschmolzenen Schwestergesellschaft Restart Gesellschaft für back-up-Systeme GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr 2009 in Höhe von 5.514 TEUR nicht enthalten. (2) Vertriebskosten Bei den Vertriebskosten in Höhe von 4.723 (im Vorjahr 3.435) TEUR handelt es sich im Wesentlichen um Angebotskosten für das Projekt Talanx in Höhe von 2.827 TEUR und für die Projekte Landesbank Berlin, Sparkasse Leipzig und DIN in Höhe von 246 TEUR. (3) Allgemeine Verwaltungskosten In den Allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe von 3.636 (im Vorjahr 3.184) TEUR sind im Wesentlichen weiterbelastete Kosten von der Siemens AG für die Abwicklung des Rechnungswesens in Höhe von 960 TEUR, für die Geschäftsführung und das Headquarter in Höhe von 506 TEUR enthalten. Des Weiteren werden hier Kosten für nicht freigestellte Betriebsräte in Höhe von 670 TEUR und Honorare für die Abschlussprüfer in Höhe von 140 TEUR ausgewiesen. (4) Zinsergebnis
Das Zinsergebnis (-1.749 TEUR) hat sich im Vergleich zum Vorjahr (-739 TEUR) negativ entwickelt. Die Veränderung begründet sich im Wesentlichen aus der Aufzinsung aus Pensionsverpflichtungen. (5) Ertragsteuern Die Ertragsteuern in Höhe von 954 (im Vorjahr 2.672) TEUR beinhalten Körperschaft Steuern in Höhe von 301 (im Vorjahr 846) TEUR und Gewerbeertragsteuern in Höhe von 652 (im Vorjahr 1.826) TEUR. III. Erläuterungen zur Bilanz(6) Anlagevermögen
Unter der Position II. Sachanlagen Anlagen im Bau wurde eine Anlage in Höhe von 4.002 TEUR als Zugang ausgewiesen, die im Geschäftsjahr 2010 geliefert wurde, deren Produktiveinsatz erst im Geschäftsjahr 2011 möglich ist. Aufgrund der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurden die Wertpapiere des Anlagevermögens Deferred Compensation in Höhe von 377 (im Vorjahr 305) TEUR mit den entsprechenden Rückstellungen saldiert. (7) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Die Restlaufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen sämtlich unter einem Jahr. Die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Fremden resultiert aus den monatlichen Forderungsverkäufen an das Siemens Credit Warehouse. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Cash-Pooling-Konto und den Forderungen gegenüber Siemens Credit Warehouse aus Forderungsverkäufen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen die laufenden Steuerforderungen in Höhe von 620 (im Vorjahr 32) TEUR enthalten. (8) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung In der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung werden die Deckungsbeiträge für Altersteilzeit für die Insolvenzversicherung in Höhe von 1.012 TEUR mit der Rückstellung für den Erfüllungsrückstand in Höhe von -949 TEUR saldiert. Des Weiteren werden hier Forderungen für Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 431 TEUR ausgewiesen, die aufgrund von Pensionsanwartschaften abgeschlossenen wurden. (9) Eigenkapital Die Veränderungen im Eigenkapital ergeben sich im Wesentlichen aus der Verschmelzung der Schwestergesellschaft Restart Gesellschaft für back-up-Systeme GmbH, Hannover zum 01. Januar 2010 in der Bilanzposition Kapitalrücklagen (1.558 TEUR), Anpassungen aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 30. September 2009 in der Bilanzposition Andere Gewinnrücklagen (1.398 TEUR) und des negativen Bilanzergebnisses (-7.273 TEUR) aus dem laufenden Geschäftsjahr. (10) Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen umfassen die direkten vertraglichen Versorgungsansprüche der Mitarbeiter sowie deren Anspruch auf Übergangszuschüsse. Rückstellungen für so genannte Deferred Compensation werden unter Pensionsrückstellungen in Höhe von 550 (im Vorjahr 584) TEUR ausgewiesen. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für drohende Verluste aus Verkaufsverträgen in Höhe von 10.610 (im Vorjahr 0) TEUR, Personalrückstellungen in Höhe von 7.783 (im Vorjahr 14.102) TEUR, darin enthalten sind Abfindung für Entlassungen in Höhe von 4.122 (im Vorjahr 9.691) TEUR, Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von 1.156 (im Vorjahr 1.746) TEUR, Urlaubsrückstände in Höhe von 1.266 (im Vorjahr 1.221) TEUR, Erstattung von Arbeitslosengeld in Höhe von 107 (im Vorjahr 233) TEUR, Jubiläumsaufwendungen in Höhe von 373 (im Vorjahr 475) TEUR, sowie Abfindungen im Zusammenhang mit vorzeitigen Pensionierungen in Höhe von 204 (im Vorjahr 224) TEUR. (11) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber Verbundenen Unternehmen wird ein ursprünglich an die auf die Siemens IT Solutions and Services Management GmbH, München, verschmolzene Schwestergesellschaft Restart Gesellschaft für back-up-Systeme GmbH, Hannover, ausgereichtes Gesellschafterdarlehn in Höhe von 5.000 TEUR mit einer Gesamtlaufzeit von 5 Jahren, ausgewiesen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten für variable Einkommensbestandteile in Höhe von 4.123 (im Vorjahr 2.576) TEUR, für Abfindungen in Höhe von 2.091 (im Vorjahr 2.376) TEUR, für 13. Monatseinkommen in Höhe von 374 (im Vorjahr 656) TEUR, für noch abzuführende Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von 122 (im Vorjahr 154) TEUR, noch abzuführende Beiträge an den PSV in Höhe von 204 (im Vorjahr 260) TEUR sowie für Steuerschulden aus noch abzuführender Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 1.758 (im Vorjahr 1.034) TEUR. Zusätzlich werden hier 867 (im Vorjahr 314) TEUR für Habensalden aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben(12) Materialaufwand
(13) Personalaufwand
Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden 769 (im Vorjahr 797) Mitarbeiter (Angestellte) beschäftigt.
(14) Leasing- und Mietverträge Am Bilanzstichtag bestehen Zahlungsverpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen für Immobilien-Objekte in Höhe von 7.297 TEUR (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 7.296 TEUR) sowie aus Leasingverträgen in Höhe von 12,013 TEUR (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 10.696 TEUR). Das Bestellobligo der Gesellschaft beläuft sich auf 56.781 TEUR. (15) Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2009/10 keine Bezüge erhalten. (16) Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft:
Alle Geschäftsführer sind Mitarbeiter der Siemens Aktiengesellschaft. Berlin und München. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (17) Konzernzugehörigkeit Die Siemens IT Solutions and Services Management GmbH, München, ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, für das Geschäftsjahr 2009/2010 einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, für das Geschäftsjahr 2009/2010 werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und sind über die Internetseite des elektronischen Bundesanzeiger (www.ebundesanzeiger.de) zugänglich. (18) Vorschlag zur ErgebnisverwendungWir schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den zum 30. September 2010 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von 7.272.661,95 EUR mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und den verbleibenden Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 29. November 2010 Siemens IT Solutions and Services Management GmbH Dr. Kaiser Eimannsberger Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009/2010VorbemerkungDie Siemens IT Solutions and Services Management GmbH (SIS M) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Siemens Aktiengesellschaft Geschäftsbereiches Siemens IT Solutions and Services (SIS); in der SIS M werden vorrangig alle externen Outsourcing-Geschäfte (OS-Geschäfte) der Region Deutschland gebündelt, die mit einer Übernahme von externem Personal und Vermögensgegenständen verbunden sind und nicht zu einer eigenen Gesellschaftsgründung führen. Mit der SIS (Siemens IT Solutions and Services als Teilbereich der Siemens Aktiengesellschaft) bestehen intensive Verflechtungen. Mit dem Verschmelzungsvertrag vom 24. März 2010 wurde notariell beglaubigt, die eigenständige Schwestergesellschaft RESTART Gesellschaft für backup Systeme mbH, Hannover, auf die Siemens IT Solutions and Services Management GmbH, München, zu verschmelzen. Die Verschmelzung wurde rückwirkend zum 01. Januar 2010, 00:00 Uhr, durchgeführt. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 27. Mai 2010. Durch die Verschmelzung wurde ein Verschmelzungsgewinn in Höhe von 1.558 TEUR realisiert, der in die Kapitalrücklage eingestellt wurden. Wirtschaftliche RahmenbedingungenNach einem konjunkturell schlechten Jahr erholt sich der IT-Markt nun wieder langsam von der Finanzkrise. Die deutsche Wirtschaft wird nach Einschätzung der führenden Forschungsinstitute des Landes in diesem Jahr kräftig um 3,5 Prozent wachsen und im Jahr 2011 um 2 Prozent. Geschäftsentwicklung im abgelaufenen GeschäftsjahrTrotz der anhaltenden Finanzmarktkrise konnte die SIS M ihren Auftragseingang nahezu auf Vorjahresniveau halten und den Umsatz leicht steigern. Erfreulicher Weise konnte eine Vertragsverlängerung im Versicherungswesen in Höhe von 69.191 TEUR gewonnen werden. Die Gesamtentwicklung der Eckwerte Auftragseingang, Umsatz und Jahresüberschuss stellt sich wie folgt dar: Der Auftragseingang verzeichnete im GJ 2010 einen leichten Rückgang um 1.894 TEUR auf 157.227 (im Vorjahr 159.121) TEUR. Trotz den Auswirkungen der Finanzmarktkrise konnten im Wesentlichen durch die Vertragsverlängerung mit einer Versicherung in der Region Nord annähernd die Vorjahreswerte erreicht werden. Der Umsatz konnte mit 166.038 TEUR einen leichten Zuwachs von 2.567 TEUR gegenüber dem Vorjahr (163.471 TEUR) verzeichnen. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Verschmelzung mit der Schwestergesellschaft RESTART Gesellschaft für back up Systeme mbH. Im Bestandsgeschäft konnten wir den Umsatz stabil halten. Im Gegensatz zum Jahresüberschuss von 12.490 TEUR aus dem Vorjahr weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -7.273 TEUR aus. Die erhebliche Verschlechterung des Jahresergebnisses war aus Gründen der Bildung neuer Restrukturierungsaufwendungen, den Anstieg der Vertriebskosten durch erhöhte Akquisekosten und den unverhältnismäßigen Anstieg der Umsatzkosten durch Bildung von Rückstellungen für Drohverluste bedingt. PersonalDie durchschnittliche Mitarbeiterzahl in der SIS M betrug zum 30. September 2010 769 Mitarbeiter (im Vorjahr: 797 Mitarbeiter). Der Rückgang der Mitarbeiterzahl begründet sich im Wesentlichen durch die bereits im Geschäftsjahr 2009 begonnen Restrukturierungsprogrammen in einzelnen Accounts sowie durch den Nichtersatz von ausgeschiedenen Mitarbeitern. Da es sich um ein personalintensives Geschäftsfeld handelt, ist die Gesellschaft darauf angewiesen, qualifiziertes Personal zu halten und weiter zu entwickeln. In diesem Zusammenhang wurden für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter 360 TEUR (Vorjahr 381 TEUR) investiert. Der bestehende Wettbewerbsdruck und die Forderung der Kunden nach außerordentlichen Preissenkungen erfordert für die SIS M umfangreiche Anpassungen der Mitarbeiterstruktur. Aufgrund des personalkostenintensiven Geschäftes der Gesellschaft wurde bereits zum Ende des Geschäftsjahres 2009 im Wesentlichen für einen Kunden im Bankensektor ein größeres Restrukturierungsprogramm aufgelegt, um eine dauerhafte Kostensenkung zu erreichen. Desweiteren wurden die Restrukturierungsmaßnahmen im GJ 2010 inbesondere im Medienbereich mit einem Programm fortgesetzt sowie in unterschiedlichen Kunden-accounts einzelvertragliche Kapazitätsanpassungen vorgenommen. Daraus resultiert eine Ergebnisbelastung von 2.964 TEUR. ErtragslageZur besseren Vergleichbarkeit zu den Vorjahreswerten sind die Werte in nachfolgender Übersicht tabellarisch beigefügt und stellen sich wie folgt dar:
Das Brutto-Ergebnis vom Umsatz hat sich von 22.407 TEUR auf 3.892 TEUR verschlechtert. Im GJ 2010 führte die Aufstockung der Drohverlust-Rückstellungen auf 10.610 TEUR (im Vorjahr 0 TEUR) zu einer hohen Belastung des Brutto-Ergebnisses. Die Aufstockung resultiert im Wesentlichen aus der im Geschäftsjahr deutlich negativen Entwicklung eines größeren Kunden-Auftrages in der Industriebranche. Weiterhin hat die bereits erwähnte Anpassung der Mitarbeiterressourcen an die aktuellen Kunden-Vertragsverhältnisse im Zusammenhang mit den Preissenkungen zusätzlich die Umsatzkosten im Geschäftsjahr mit einer Ergebniswirkung von 2.964 TEUR (Vorjahr 3.910 TEUR) belastet. Das Zinsergebnis (-1.749 TEUR) hat sich im Vergleich zum Vorjahr (-739 TEUR) reduziert. Die Veränderung begründet sich im Wesentlichen aus erhöhter Aufzinsung aus Pensionsverpflichtungen sowie dem Rückgang der Zinserträge für Festgeld aufgrund des niedrigen Zinsniveaus. Vermögens- und Finanzlage der GesellschaftZur Darstellung der Vermögenslage wird auf die Veränderung der SIS M zwischen dem 30. September 2009 und dem 30. September 2010 eingegangen.
Die Erhöhung des Anlagevermögens von 4.964 TEUR im Vorjahr auf 8.241 TEUR zum aktuellen Bilanzstichtag ist im Wesentlichen auf den Erwerb einer BS2000-Anlage in Höhe von 4.002 TEUR zurückzuführen. Die BS2000-Anlage wird zum Bilanzstichtag unter Anlagen im Bau ausgewiesen, da die Lieferung bereits im September 2010 erfolgte eine Inbetriebnahme aber erst im neuen Geschäftsjahr möglich war. Die Veränderung im Umlaufvermögen resultiert im Wesentlichen aus der Übernahme des positiven Cash Pooling Kontensaldos aus der Verschmelzung der Schwestergesellschaft Restart Gesellschaft für backup Systeme mbH, Hannover, auf die Siemens IT Solutions and Services Management GmbH, München, in Höhe von 6.324 TEUR. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an Fremde, die den Kriterien des Forderungsverkaufs entsprechen werden seit Februar 2009 an das Siemens Credit Warehouse (Teilbereich des Bereiches Siemens Financial Services der Siemens Aktiengesellschaft), welches alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen des Siemens-Konzerns bündelt, verkauft. Der Forderungsverkauf an das Siemens Credit Warehouse ist als Limited Recourse ausgestaltet, d.h. das Risiko ist auf die vorab erwarteten Ausfälle (Expected Loss), welche durch ein konzemeinheitliches Rating ermittelt werden, begrenzt. Die darüber hinausgehenden Ausfälle (Unexpected Loss) werden vom Siemens Credit Warehouse getragen. Bei jedem Forderungsverkauf berechnet das Siemens Credit Warehouse eine Risikomarge für die Übernahme der unerwarteten Verluste, die im übrigen Zinsergebnis außerhalb des Profits ausgewiesen wird. Der Forderungsverkauf wird als zahlungsneutraler Vorgang abgewickelt. Hieraus ergibt sich die im Anhang dargestellte Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch der korrespondierende Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. In der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung werden die Deckungsbeiträge für Altersteilzeit für die Insolvenzversicherung in Höhe von 1.012 TEUR mit der Rückstellung für den Erfüllungsrückstand in Höhe von -949 TEUR saldiert. Des Weiteren werden hier Forderungen für Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 431 TEUR ausgewiesen, die aufgrund von Pensionsanwartschaften abgeschlossenen wurden. Die Eigenkapitalquote hat sich um 6,37 % auf 12,40 % (i.V. 18,77 %) reduziert. Die Veränderung im Eigenkapital ergibt sich aus der Verschmelzung der Schwestergesellschaft Restart Gesellschaft für back-up-Systeme GmbH, Hannover zum 01. Januar 2010 in der Bilanzposition Kapitalrücklagen in Höhe von 1.558 TEUR, Anpassungen aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 30. September 2009 in der Bilanzposition Andere Gewinnrücklagen in Höhe von 1.398 TEUR und des Jahresfehlbetrags in Höhe von -7.273 TEUR aus dem laufenden Geschäftsjahr. Die Erhöhung der Rückstellungen für drohende Verluste aus Verkaufsverträgen zum Stichtag auf 10.610 TEUR (im Vorjahr 0 TEUR) resultiert im Wesentlichen aus einem negativ verlaufenden Projekt. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Teilnahme am konzernweiten Cash -Management gesichert. Die Veränderung in den Verbindlichkeiten in Höhe von 14.237 (im Vorjahr 20.427) TEUR beruht im Wesentlichen auf ein ursprünglich an die auf die Siemens IT Solutions and Services Management GmbH, München, verschmolzene Schwestergesellschaft Restart Gesellschaft für back-up-Systeme mbH, Hannover ausgereichtes Gesellschafterdarlehn in Höhe von 5.000 TEUR und erhaltene Anzahlungen auf Vorräte in Höhe von 7.240 (im Vorjahr 942) TEUR Die Eigenkapitalrentabilität hat sich um 134,17 % auf -59,07 % (i.V. 75,10 %) verschlechtert. Die Verschlechterung ist auf das negative Ergebnis aus dem operativen Geschäft zurückzuführen. RisikomanagementDie Risikopolitik der Gesellschaft besteht darin, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, um damit einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Grundsätze, Prozesse und Verantwortlichkeiten sind so definiert und etabliert, dass sie eine korrekte und zeitnahe Bilanzierung aller geschäftlichen Transaktionen gewährleisten, eine frühzeitige Identifizierung von Risiken ermöglichen sowie laufend verlässliche Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens zur internen und externen Verwendung liefern können. Die Risiken der Gesellschaft werden unterschieden in Basisrisiken (die unabhängig vom Geschäftsverlauf allein mit der Geschäftstätigkeit einhergehen, insbes. Infrastrukturrisiken), operative (mit Auswirkung auf das Ergebnis des lfd. Geschäftsjahres und des Folgejahres; lfd. Geschäftsrisiken genannt) und strategische Risiken. Die SIS M ist in das Risikomanagementsystem der Siemens Aktiengesellschaft des Bereiches Siemens IT Solutions and Services integriert. Im Rahmen dieses Risikomanagementsystems findet eine regelmäßige Risikoanalyse und -auswertung statt. Darüber hinaus wird vor einem Vertragsabschluss eine Risikoevaluierung und darauf aufbauend - entsprechend der Kompetenzverteilung - eine Entscheidung über den Abschluss des betreffenden Vertrages getroffen. PrognoseberichtDurch die Spezialisierung der SIS M im Gebiet des IT Outsourcing sehen wir weiterhin gute Chancen aufgrund des wirtschaftlichen Druckes der Kunden neue Verträge abzuschließen und somit die im Bestandsgeschäft zu erwartenden rückläufigen Volumen und ein damit einhergehendes Absinken des Bruttoergebnisses zu kompensieren. Wir gehen von stabilen Werten für Umsatz und Auftragseingang aus. Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2011 aufgrund der im Geschäftsjahr 2010 geschlossenen Vertragsverlängerungen sowie den Risikovorsorgen für kritische Projekte mit einem Jahresüberschuss in einem mittleren 7 stelligen Größenordnung. Für das Geschäftsjahr 2012 rechnen wir aus heutiger Sicht mit einem stabilen Jahresüberschuss. Durch die enge Einbindung in den Siemens Konzern ergeben sich für die Geschäftsentwicklung der SIS M positive Effekte. Auch für die Zukunft wird diese Entwicklung erwartet. Dies kann sich sowohl auf der Umsatzseite im Rahmen von Vertragsübernahmen, als auch kostenseitig durch Einspareffekte im Rahmen von Synergien widerspiegeln. Insbesondere glauben wir an eine positive Entwicklung des Auftragseinganges durch verstärkte Investitionen in den Outsourcing Vertrieb. RisikoberichtIm Rahmen der Anwendung des durch die Siemens Aktiengesellschaft, Bereich Siemens IT Solutions and Services, weltweit eingeführten Projektcontrolling-Verfahrens wird monatlich für alle Kundenverträge die aktuelle Entwicklung der im Fokus der Geschäftsführer liegenden finanziellen Leistungsindikatoren wie Umsatz, EBIT, Mitarbeiter und Cash-Flow sowohl im IST als auch als Forecast berichtet, um frühzeitig auf Veränderungen Einfluss nehmen zu können. Die SIS M realisiert zu großen Teilen ihren Umsatz mit Kunden aus der Finanz- und Versicherungswirtschaft. Bei diesen Kunden ist mit einem erhöhten Sparkurs zu rechnen. Die Gesellschaft ist im Outsourcing-, Projekt-, und Servicegeschäft zahlreichen operativen Risiken ausgesetzt. Aus diesem Grund werden im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagements kontinuierlich Risikopotenziale identifiziert, bewertet und durch geeignete Maßnahmen gesteuert und überwacht. Durch das angespannte Verhältnis zu dem Kunden in der Industriebranche, bei dem die hohen Rückstellungen für Drohverluste eingestellt wurden, besteht das Risiko im worst case weitere Vertragsverlängerungen nicht realisieren zu können. Der Leistungsmix der Gesellschaft aus dem weitgehend antizyklischen Outsourcing-Geschäft und dem konjunkturanfälligeren Projektgeschäft sowie der hohe Anteil an Bestandskunden tragen wesentlich zum Risikoausgleich bei. Das Outsourcing-Geschäft birgt inhärente Vertrags- und Betriebsrisiken durch die Nichterfüllung vereinbarter "Service Level Agreements" in sich. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch unbekannte oder verdeckte Fehler im Betrieb oder durch menschliches Versagen Systemausfälle auftreten, die zu verringerter Servicequalität oder mangelnder Systemverfügbarkeit führen und Mehrkosten, Umsatzausfälle oder selbst Schadenersatzansprüche von Kunden zur Folge haben können. Zur Risikominderung trägt neben einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Prozesse und einer vertraglichen Deckelung der Risiken als ultima ratio auch ein adäquater Versicherungsschutz bei. Das Projektgeschäft ist inhärenten Erfüllungsrisiken ausgesetzt, die von Unsicherheiten zum Zeitpunkt der Angebotslegung bis hin zur vertragskonformen Projektdurchführung reichen können. Zum Management dieser Risiken bestehen geschäftsspezifische Projektmanagement-Richtlinien. Projekte mit besonderen Risikoindikatoren werden in einem speziellen Projekt-Reporting erfasst und unterliegen regelmäßigen Reviews durch das zentrale Controlling und Risikomanagement. Die Behandlung von Kredit-, Zins- und Währungsrisiken ist im Rahmen des Risikomanagements des Konzerntreasury der Siemens Aktiengesellschaft geregelt. Vorangehend durch die erfolgreiche Vertragsverlängerung im Versicherungsgeschäft sehen wir Chancen des weiteren Ausbaus der Leistungen durch Claims und Change Requests. NachtragsberichtDie Siemens AG teilte am 10. November 2010 per Presseerklärung mit, dass der Vorstand der Siemens AG als Anerkennung für den besonderen Einsatz der Belegschaft während der schwersten Krise der Weltwirtschaft seit Generationen beschlossen hat, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit eine einmalige Sonderzahlung zu gewähren, um die hohe Wertschätzung für die von der Belegschaft geleistete Arbeit zum Ausdruck zu bringen und zu honorieren. In Deutschland beträgt diese einmalige Sonderzahlung bis zu 1.000 EUR brutto pro Mitarbeiter. Auch bei der SIS M als konsolidierter Mehrheitsbeteiligung der Siemens AG kommt aufgrund von Konzernbetriebsvereinbarungen die einmalige Sonderzahlung an 611 relevante Mitarbeiter zur Anwendung. Daraus ergibt sich im Geschäftsjahr 2011 eine im vorangegangenen Geschäftsjahr nicht antizipierte Belastung von 651 TEUR.
München, 29. November 2010 Siemens IT Solutions and Services Management GmbH Dr. Christian Kaiser Christian Eimannsberger BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Siemens IT Solutions and Services Management GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 29. November 2010 Ernst
& Young GmbH
Bostedt, Wirtschaftsprüfer Sauer, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat der Siemens IT Solutions and Services Management GmbH hat im Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben in Bezug auf die Siemens IT Solutions and Services Management GmbH wahrgenommen. Im Berichtszeitraum hat der Aufsichtsrat vier Sitzungen, nämlich am 14. Dezember 2009 sowie am 18. März, 16. Juni und 21. September 2010 abgehalten. Alle Sitzungen fanden in Form von Präsenzsitzungen statt. Darüber hinaus wurden keine Beschlüsse, weder schriftlich noch im Wege elektronischer Post, gefasst. Im Berichtszeitraum bis 30. September 2010 ist der Aufsichtsrat von der Geschäftsführung regelmäßig, zeitnah und umfassend über die wirtschaftliche und finanzielle Lage und Entwicklung der Gesellschaft, über wesentliche Geschäftsereignisse und über die Unternehmensplanung unterrichtet worden. Darüber hinaus wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrates laufend über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen in Kenntnis gesetzt und stand in laufendem Kontakt mit der Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung überwacht. In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat eingebunden. Neben der laufenden Überwachung der Geschäftsführung beschäftigte sich der Aufsichtsrat im Berichtszeitraum intensiv mit der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung der Siemens IT Solutions and Services Management GmbH und dabei insbesondere mit den verschiedenen Veränderungen im Vertragsbestand und den daraus resultierenden Kapazitätsanpassungen, dem jeweiligen Status der Vertriebspipeline und den Veränderungen aufgrund der Compliance Anforderungen. Neben diesen laufenden Themen ging der Aufsichtsrat in den einzelnen Sitzungen auch jeweils auf Einzelthemen ein. In der Sitzung im Dezember 2009 waren die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2008/2009 in Anwesenheit des Abschlussprüfers und die Hintergründe der geplanten Verschmelzung der RESTART Gesellschaft für back up - Systeme mbH, Hannover, auf die Siemens IT Solutions and Services Management GmbH wesentliche Themen. In der Sitzung im Dezember 2009 wurde von der Geschäftsführung außerdem über die Weiterentwicklung des Compliance-Regelwerkes, des Rechnungslegungsprozesses und der internen Kontrollsysteme berichtet. In seiner Sitzung im März 2010 erteilte der Aufsichtsrat entsprechend der Wahl durch die Gesellschafterversammlung der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfüngs gesellschaft, Stuttgart, den Prüfungsauftrag für den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2009/2010. Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht der Siemens IT Solutions and Services Management GmbH für das Geschäftsjahr 2009/2010 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Diese Unterlagen und der Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrates zusammen mit dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers rechtzeitig vor und wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates im Dezember 2010 intensiv beraten und eingehend geprüft. An diesen Erörterungen nahm der Abschlussprüfer teil, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen berichtete und für ergänzende Auskünfte zur Verfügung stand. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen und billigt den von der Geschäftsführung zum 30. September 2010 aufgestellten Jahresabschluss. Er stimmt dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung zu. Im Aufsichtsrat gab es im Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010 mehrere personelle Veränderungen. So sind von Seiten der Anteilseignervertreter die Herren Andreas Ziegenhain und Werner Kerschbaum im Laufe des letzten Geschäftsjahres ausgeschieden und durch die Herren Robert Gögele und Dr. Patrik Dresen ersetzt worden. Somit gehörten dem Aufsichtsrat im Berichtszeitraum die Herren Andreas Ziegenhain (Vorsitzender und Aufsichtsratsmitglied bis 09. März 2010), Werner Kerschbaum (stellvertretender Vorsitzender und Aufsichtsratsmitglied bis 25. August 2010), Robert Gögele (Aufsichtsratsmitglied seit 10. März 2010, Vorsitzender seit 18. März 2010), Dr. Patrik Dresen (Aufsichtsratsmitglied seit 26. August 2010, stellvertretender Vorsitzender seit 21. September 2010), Uwe Köhler, Jörg Otto, Christian Rohringer und Frau Petra Wirtz an. Bei der Geschäftsführung gab es im Berichtszeitraum vom 1. Oktober 2009 bis 30. September 2010 keine personellen Veränderungen. Bericht des Aufsichtsrats der SIS Management GmbH, Dezember 2010 Der Aufsichtsrat dankt allen ausgeschiedenen Mitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er dankt ferner den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Siemens IT Solutions and Services Management GmbH sowie den Mitgliedern der Geschäftsführung für ihren großen persönlichen Einsatz im vergangenen Geschäftsjahr 2009/2010 und wünscht für die Herausforderungen des neuen Geschäftsjahres 2010/2011 viel Erfolg.
München, im Dezember 2010 Siemens IT Solutions and Services Management GmbH Robert Gögele, Aufsichtsratsvorsitzender Bericht des Aufsichtsrats der SIS Management GmbH. Dezember 2010 Gesellschafterbeschlussder Siemens IT Solutions and Services Management GmbH, MünchenDie Siemens IT Solutions and Services GmbH, München, als alleinige Gesellschafterin der Siemens IT Solutions and Services Management GmbH, München, beschließt unter Verzicht auf die Einhaltung aller Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung auf schriftlichem Wege was folgt: 1. Der von der Geschäftsführung zusammen mit dem Lagebericht vorgelegte Jahresabschluss zum 30.09.2010 wird festgestellt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss gebilligt.
2. Den Mitgliedern der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2009 /2010 wird für diesen Zeitraum Entlastung erteilt. 3. Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Stuttgart, wird zum Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 2010/2011 bestellt.
München, 20. Januar 2011 Siemens IT Solutions and Services GmbH Dr. Huy Kaliner |
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