Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 169703
Eingetragen
18.8.2015
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenDruck- und MedienvorstufeNachbearbeitung und sonstige Filmtechnik
Gegenstand
Synchronisation fremdsprachlicher Programm- und Medieninhalte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kira Farina Herbing
seit 21.5.2021
Prokura
Björn Arne Herbing
seit 18.8.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Björn Herbing
Hohenzollerndamm 150, 14199 Berlin
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Arena Synchron GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Anlagevermögen 3.575.446,20 1.947.233,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.509,00 30.310,00
II. Sachanlagen 3.544.937,20 1.916.923,97
B. Umlaufvermögen 9.009.668,47 8.499.423,70
I. Vorräte 279.577,67 409.743,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.409.322,23 4.223.058,73
III. Wertpapiere 1.209.947,60 893.353,12
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.110.820,97 2.973.268,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.764,90 42.295,10
SUMME AKTIVA 12.634.879,57 10.488.952,77

Passiva

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Eigenkapital 9.610.849,26 8.196.520,73
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 8.096.520,73 5.011.811,33
III. Jahresüberschuss 1.414.328,53 3.084.709,40
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 73.669,09 88.518,87
C. Rückstellungen 663.654,67 1.100.813,87
D. Verbindlichkeiten 1.952.315,29 807.088,46
E. Rechnungsabgrenzungsposten 90.607,74 97.237,57
F. Passive latente Steuern 243.783,62 198.773,27
SUMME PASSIVA 12.634.879,67 10.488.952,77

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
1. Rohergebnis 6.691.154,20 8.620.955,52
2. Personalaufwand 3.239.353,77 3.069.689,73
a) Löhne und Gehälter 2.541.219,70 2.373.147,77
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung 698.134,07 696.541,96
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 296.573,64 307.829,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.151.079,69 711.632,42
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.217,97 10.012,83
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.766,28 12,34
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 89,44 104.584,07
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.143,96 1.542,02
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 590.554,42 1.350.896,05
10. Ergebnis nach Steuern 1.414.343,53 3.084.807,40
11. Sonstige Steuern 15,00 98,00
12. Jahresüberschuss 1.414.328,53 3.084.709,40

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht nach § 264 Abs. 1a HGB

Firmenname laut Registergericht: Arena Synchron GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 169703 B

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG. Diese sind im Wesentlichen und soweit zulässig an den steuerlichen Vorschriften ausgerichtet und gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet, Vermögensgegenstände wurden höchstens zu Anschaffungskosten bewertet.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibung vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Das Vorratsvermögen umfasst die unfertigen Leistungen und wird zu Herstellkosten, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzip bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Besondere Einzelrisiken bzw. allgemeine Ausfall- und Kreditrisiken sind entsprechend berücksichtigt.

Der Ansatz der sonstigen Wertpapiere im Umlaufvermögen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen passiviert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände per 31.12.2023 enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuerüberzahlungen des Berichtsjahres, Forderungen aus Umsatzsteuer sowie eine Forderung für Investitionszuschüsse mit T€ 454 gegenüber der Investitionsbank Berlin, welche mit Zuwendungsbescheid vom 06. Oktober 2022 bewilligt wurden. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 454 haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 100.000,00 und ist vollständig eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen per 31.12.2023 betreffen die Kosten der Abschlussprüfung und Steuerberatung für das Jahr 2023 in Höhe von T€ 22, Urlaubsrückstellungen mit T€ 96, Rückstellungen für sonstige Personalkosten mit T€ 80, Rückstellungen für ausstehende Rechnung mit T€ 399 und Rückstellungen für Betriebskosten mit T€ 23 sowie Rückstellungen für Beiträge zur Künstlersozialkasse mit T€ 43 .

Die Verbindlichkeiten wurden mit Ihrem Erfüllungsbetrag bewertet und haben folgende Fristigkeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag
T€
kleiner 1 J.
T€
1 bis 5 J.
T€
größer 5 J
T€
gegenüber Kreditinstituten 1.277,1 340,6 936,5 0,0
erhaltene Anzahlungen 66,5 66,5 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 412,3 412,3 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 196,4 138,2 58,2 0,0
Summe 1.952,3 957,6 994,7 0,0

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverhältnissen belaufen sich zukünftig auf rd. T€ 600, fällig innerhalb eines Jahres. Im Berichtszeitraum wurden die Verpflichtungen vollständig erfüllt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält einen Baukostenzuschuss in Höhe von T€ 100, der über fünfzehn Jahre verteilt aufgelöst wird.

Aus den in § 274 HGB genannten Sachverhalten resultieren Steuerbe- und Steuerentlastungen. Die Gesellschaft hat diese Effekte auf Basis eines Körperschaftsteuersatzes (inklusive Solidaritätszuschlag) von 15,83 % und eines Gewerbesteuersatzes von 14,35 % ermittelt. Aktive und passive Steuern wurden verrechnet.

Latente Steuern:

Position Erläuterung der Differenz
Aktive latente Steuern
Wertpapiere im Umlaufvermögen unterschiedliche Bewertung in der Handelsbilanz - steuerlich nicht berücksichtigt, da keine dauerhafte Wertminderung
Passive latente Steuern
Anlagevermögen unterschiedliche Parameter Handelsbilanz - Steuerbilanz
Zuschüsse und Zulagen Handelsrecht - keine Bildung eines Sonderposten

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt T€ 243.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Von den Umsatzerlösen wurden im Berichtsjahr T€ 6.358 im Drittland erzielt.

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich teilweise der Art nach um regelmäßig wiederkehrende Beträge. Erfasst sind im Wesentlichen sonstige betriebliche Erträge, Erträge aus Anlageverkäufen, Erträge aus der Auflösung des Sonderposten sowie verrechnete Sachbezüge.

Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Sonstige Angaben

Das vom Abschlussprüfer berechnete bzw. für das Geschäftsjahr berücksichtigt Gesamthonorar beträgt T€ 17, dies entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 38 weibliche und 32 männliche Mitarbeiter, davon 17 Mitarbeiter in Teilzeit.

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer des Unternehmens war im Geschäftsjahr 2023 Herr Björn Herbing, Berlin. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge Gebrauch gemacht.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn des Geschäftsjahres 2023 in das Folgejahr vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 24. Juli 2024

Björn Herbing

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 104.828,06 13.579,85 4.901,40 113.506,51
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.828,06 11.780,85 4.901,40 111.707,51
2. geleistete Anzahlungen 0,00 1.799,00 0,00 1.799,00
II. Sachanlagen 4.455.729,05 1.911.267,52 83.542,60 6.283.453,97
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.012.906,58 333.389,79 83.542,60 4.262.753,77
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 442.822,47 1.577.877,73 0,00 2.020.700,20
Summe Anlagevermögen 4.560.557,11 1.924.847,37 88.444,00 6.396.960,48
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 74.518,06 13.376,85 4.897,40 82.997,51
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.518,06 13.376,85 4.897,40 82.997,51
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen 2.538.805,08 283.196,79 83.485,10 2.738.516,77
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.538.805,08 283.196,79 83.485,10 2.738.516,77
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.613.323,14 296.573,64 88.382,50 2.821.514,28
Bilanzwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.509,00 30.310,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.710,00 30.310,00
2. geleistete Anzahlungen 1.799,00 0,00
II. Sachanlagen 3.544.937,20 1.916.923,97
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.524.237 1.474.101,50
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.020.700,20 442.822,47
Summe Anlagevermögen 3.575.446,20 1.947.233,97

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes - preis- und zeitberichtigt - um 0,2 % gegenüber dem Vorjahr (1,9%). Das statistische Bundesamt formulierte dabei wie folgt:" Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort." Nach unserer Einschätzung war 2023 ein Jahr, in dem es wieder nicht einfach war die richtigen wirtschaftlichen Entscheidungen zu treffen.1.)

1.) Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 19 vom 15. Januar 2024

2. Entwicklung der Branche

Das Kerngeschäft der Arena Synchron GmbH konzentriert sich auf die Synchronisation von Filmen und Serien für Kino, TV und Streaming. Für diese sehr spezialisierte Branche mit vielen kleineren und vereinzelt größeren in einen Mediakonzernverbund einbezogenen Wettbewerbern sind keine amtlichen Detailaussagen zu dieser Branche gegeben.

3. Umsatz- und Geschäftsentwicklung

Das Jahr 2023 stand nach anfänglicher weiterhin hoher Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte vor allem unter dem Einfluss des langen Streiks der Hollywood-AutorInnen.

In der Folge wurden viele bereits für das Jahr 2023 fest eingeplante Projekte in die Jahre 2024-2026 verschoben bzw. ganz abgesagt. Darüber hinaus wurden durch fehlende Drehbücher die Serienstaffeln teilweise um mehr als die Hälfte gekürzt. Zwar versuchten einige Verleiher mit zunehmender Dauer der Streiks, die fehlende US-Ware durch Zukäufe aus anderen Territorien wie Korea oder Südamerika auszugleichen. Dies gelang aber nur mäßig und entsprechende Anfragen waren unter den Mitbewerbern hart umkämpft. Die plötzlich entstehenden Überkapazitäten im Markt übten daher Druck auf die Marktpreise und Margen aus.

Die Nachfrage und auch der Umsatz für die Arena Synchron GmbH sank daher verglichen zum Ausnahmejahr 2022 deutlich.

4. Investitionen

Bereits im August 2022 wurden in Berlin-Westend neue Geschäftsräume angemietet. Dort entstehen nach längerer Planungs- und Genehmigungsphase z.Zt. auf 885 m 2 fünf moderne Sprachaufnahmestudios sowie eine Dolby-Atmos-Tonmischung.

Mit einer Inbetriebnahme dieser Studios ist im Q4/2024 zu rechnen, so dass die Arena Synchron GmbH für die dann erwartete Belebung des Marktes in 2025 sehr gut aufgestellt ist.

5. Personal- und Sozialbereich

Unter Berücksichtigung des weiterhin engen Arbeitsmarktes liegt der Fokus unverändert auf der Bindung qualifizierter Arbeitskräfte. Das gleichbleibend hohe Qualitätsniveau der Mitarbeiter: innen ist ein entscheidendes Wettbewerbskriterium, so dass bei der Entwicklung des bestehenden Personalstammes der Fokus auf die Erweiterung von Kompetenzen und Qualifikationen aufrechterhalten wird.

II. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Der Jahresüberschuss sank in 2023 auf 1.414 T€ (2022: 3.084 T€).

Durch die erneute Thesaurierung entstandener Gewinne wurde die Eigenkapitalquote weiter gestärkt und liegt bei 76 % weiterhin auf einem sehr guten Niveau. Die Bilanz weist eine Anlagenintensität von rd. 28 % aus. Weitere wesentliche Vermögenspositionen betreffen Vorratsvermögen/unfertige Leistungen in Höhe von T€ 280 sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.377, welche in voller Höhe werthaltig sind.

2. Finanzlage

Die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft ist auch weiterhin geprägt von einer hohen Eigenkapitalquote und einer sehr guten Liquiditätssituation. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag durch den Bestand an Bankguthaben und anderen liquiden Mitteln vollständig gedeckt.

3. Ertragslage

Das hohe Umsatzniveau des Vorjahres wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vollständig erreicht.

Im Bereich des Personalaufwandes ergeben sich aufgrund von Neueinstellungen und branchenüblichen Gehaltsanpassungen Kostensteigerungen. Wir gehen davon aus, dass diese Maßnahmen mittel- und langfristig zu einer weiteren Stärkung der Gesellschaft führen werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unverändert geprägt von Raumkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Fahrzeugkosten und sonstige Abgaben, diese bewegen sich deutlich über dem Niveau des Vorjahres.

Als Folge des gesunkenen Rohergebnisses bei gleichzeitig steigenden Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte das gute Vorjahresergebnis im Jahr 2023 erwartungsgemäß nicht gesteigert werden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die deutsche Medienlokalisierung ist seit je her sehr eng mit dem Produktionsvolumen im US-Amerikanischen Film- und Fernsehmarkt verknüpft

Das Jahr 2024 wird daher bis ins Q4/2024 hinein - durch die Verschiebung von vielen Kino- und TV-Projekten weiterhin unter dem Einfluss der langen Streiks des Jahres 2023 stehen.

Darüber hinaus setzt sich die 2023 begonnene Konsolidierung der US-Streaming-Anbieter mit einhergehenden Budgetkürzungen in entsprechenden Rahmenverträgen fort, so dass wir von Q1-Q3 mit weiterhin sinkenden Umsätzen rechnen.

Ab Q4/2024 und der dann wieder normal einsetzenden US-TV Season rechnen wir mit einer allmählichen Stabilisierung des Marktes, so dass wir mit Zuversicht in das Jahr 2025 schauen.

Dieser Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den derzeitigen Einschätzungen der Geschäftsführung beruhen und die mit Unsicherheiten und Risiken behaftet sind. Die tatsächlichen Entwicklungen und erzielten Ergebnisse können von diesen Erwartungen abweichen.

 

Berlin, 24. Juli 2024

Björn Herbing

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Arena Synchron GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Arena Synchron GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Arena Synchron GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 27. September 2024

CONFIDIS Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Fabian Tolksdorf, Wirtschaftsprüfer

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