Großhandel mit Werkzeugmaschinen
Friedrich Steiner GmbH
Am Bernstein 28, 57250 Netphen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Steiner seit 17.4.2026 | Geschäftsführer |
Andreas Steiner seit 21.12.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Friedrich Steiner GmbHNetphenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Friedrich Steiner GmbH, NetphenI. Allgemeine Angaben einschließlich Angaben zum Unternehmen
II. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Friedrich Steiner GmbH wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB - in der Form des Gesetzes zur Umsetzung der neuen EU-Bilanzrichtlinie (BilRUG) - den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen (§ 276 S. 1 und § 288 Abs. 2 S. 1 und S. 2 HGB). Die Bilanz wurde nach dem Gliederungsschema des § 266 HGB erstellt, wobei zusätzliche Bilanzposten den betrieblichen Besonderheiten des Betriebes gemäß § 265 Abs. 5 HGB angepasst wurden. Das Gliederungsschema wurde um folgende Bilanzposten ergänzt:
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich - wenn die Nutzung zeitlich begrenzt ist - planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Der Abschreibungsplan verteilt die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre der voraussichtlichen Nutzung. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Zugänge des Sachanlagevermögens wurden pro rata temporis abgeschrieben. Bei der Bemessung der Abschreibungen wurden grundsätzlich die in den amtlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung veröffentlichten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 1.000,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Das Vorratsvermögen ist durch Bestandslisten nachgewiesen und wurde zum Abschlussstichtag körperlich aufgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizuliegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten war. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten oder niedrigere Wiederherstellungskosten angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind Vorleistungen des Bestellers. Nach § 266 Abs. 3 C. 3. HGB sind erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen grundsätzlich unter den Verbindlichkeiten auf der Passivseite auszuweisen. Nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von dem Posten Vorräte abgesetzt und nicht unter den Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen. Die Forderungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten oder dem Nominalwert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos bei den Forderungen wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Angesetzt wurde der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs 1 HGB. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem von der Dt. Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten sowie Zusammensetzung der Verbindlichkeiten werden im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. Latente Steuern wurden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Die Ermittlung der temporären Differenzen (Anlagevermögen - 3 TEUR; Umlaufvermögen - 9 TEUR) erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Ertragsteuersatz. Der kombinierte Steuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Zum Bilanzstichtag ergab sich ein Passivüberhang. Entwicklung 2023:
IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach der Brutto-Methode ist dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. In diesem Anlagenspiegel sind die Vermögensgegenstände mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgeführt. Die Entwicklung der Abschreibungen des Jahres 2023 ist ebenfalls aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.
2. Forderungen und sonstige Vermögegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen rd. 84 TEUR (Vorjahr 7.702 TEUR). Diese betreffen vollumfänglich sonstige Forderungen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen sowie Forderungen gegenüber Gesellschaftern sind keine auszuweisen. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen:
In den Rückstellungen für Sonstiges sind insbesondere Aufwendungen für Prozess- und Betriebsprüfungskosten und die Forderungsüberwachung enthalten. 4. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie die Art und der Betrag der Sicherheit der Verbindlichkeiten werden nachfolgend dargestellt:
1) Sicherheiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch die
besichert. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind keine (Vorjahr 0 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 2 TEUR (Vorjahr 415 TEUR) und betreffen vollumfänglich sonstige Verbindlichkeiten. 5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Grundstücksmietvertrag für die Handelsimmobilie 57250 Netphen, Am Bernstein 28 über eine jährliche Miete von netto 158 TEUR. Der Vertrag hat eine unbestimmte Laufzeit und kann mit einer Frist von 12 Monaten zum Jahresende gekündigt werden, frühestens jedoch zum 31.12.2023. Aus weiteren Mietverträgen, betreffend die Anmietung zusätzlicher Lager- und Parkflächen an den Standorten Netphen und Wilnsdorf, ergeben sich zusätzliche finanzielle Verpflichtungen über eine jährliche Nettomiete in Höhe von insgesamt 20 TEUR. V. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Auf eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und nach geografisch bestimmten Märkten wurde unter Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Wahlrecht zum zusammengefassten Ausweis des Rohergebnisses (§ 276 HGB) in Anspruch genommen worden. Das Rohergebnis beinhaltet keine (Vorjahr 5 TEUR) Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind (periodenfremde Erträge). Der Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" beinhaltet keine (Vorjahr 0 TEUR) Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind (periodenfremde Aufwendungen). In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 22 TEUR (Vorjahr 45 TEUR) enthalten. Der Steueraufwand des Geschäftsjahres ist insbesondere durch Unterschiede in der steuerlichen Gewinnermittlung beeinflusst. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten keine (Vorjahr 0 EUR) periodenfremde Aufwendungen aus Steuernachzahlungen für Vorjahre. Im Gesamtbetrag der Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen aus der Bildung passiver latenter Steuern in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr 5,5 TEUR), verrechnet mit Erträgen aus der Auflösung passiver latenter Steuern in Höhe von 4,5 TEUR (Vorjahr 1,7 TEUR), enthalten. VI. Sonstige Pflichtangaben 1. Arbeitnehmeranzahl Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) stellt sich wie folgt dar:
Die Berechnung erfolgte gemäß § 267 Abs. 5 HGB. 2. Angaben zu den Organen Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Andreas Steiner, Netphen. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Aufgrund der Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB. 3. Aufstellung des Anteilsbesitzes
4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Nach Buchungsschluss und Erstellung der Bilanz sind keine Vorgänge eingetreten, die die Ertrags- Finanz- und Vermögenslage maßgeblich beeinflusst haben. Zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie des Ukraine-Krieges verweisen wir auf den Lagebericht Punkt Spezieller Risikobericht. 5. Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB sind unter Inanspruchnahme von § 288 Abs. 2 HGB unterblieben. 6. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss in Höhe von 44.867,13 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Netphen, den 24.04.2024 Geschäftsführung Friedrich Steiner GmbH Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 12.07.2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Friedrich Steiner GmbH, Netphen, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Friedrich Steiner GmbH, Netphen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Friedrich Steiner GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 316 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentliche falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reichshof, den 12. Juli 2024 WTL
Weber Thönes Linden GmbH
Michael Linden, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Friedrich Steiner GmbH, NetphenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Friedrich Steiner GmbH, Netphen
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft handelt mit Kraftfahrzeugen (Kfz) aller Art (Neuwagen/Jung- und Jahreswagen diverser Marken), Kfz-Ersatzteilen und Kfz-Zubehör. Außerdem wird eine Kfz- Werkstatt (freie Meisterwerkstatt für Wartungs- und Reparaturarbeiten, Unfallinstandsetzungen) und ein Abschleppdienst für Kraftfahrzeuge bis 7,49t betrieben sowie, daraus resultierend, die Gestellung von Mietfahrzeugen. Ferner werden Leasing- und Finanzierungsverträge vermittelt. Außerdem werden den Kunden eigene Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt bzw. verschiedene Lösungen im Auto Abonnement angeboten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war auch die Kfz-Branche von zahlreichen Unsicherheiten betroffen. Der seit 2022 andauernde Konflikt in der Ukraine, die weiterhin hohen Energiepreise, die Inflation und die anhaltend restriktive Geldpolitik der Zentralbanken belasteten die Branche erheblich. Die Erholung von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie verlief langsam und ungleichmäßig. Die Nachfrage nach Fahrzeugen blieb unter dem Niveau von vor der Pandemie. Die Situation der Kfz-Branche ist durch Ausdünnung der Händlernetze branchenübergreifend gekennzeichnet und das Agenturgeschäft sowie die Direktvermarktung halten immer mehr Einzug. Wir begegnen dieser Herausforderung damit, dass wir fortlaufend in unseren Betrieb investieren, um den Bedürfnissen unserer Kunden (privat (b2c) / gewerblich (b2b)) gerecht zu werden. 2. Geschäftsentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 schließt die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 45 TEUR (Vorjahr 1.383 TEUR) ab. Das Rohergebnis reduzierte sich für 2023 von 4.762 TEUR um 738 TEUR auf 4.024 TEUR. Die Ergebnisreduzierung ist im Wesentlichen auf zwei Faktoren zurückzuführen, auf die Senkung der Absatzmenge zum einen, und zum anderen auf die qualitativ schwächeren Absatzgeschäfte im Bereich von Elektrofahrzeugen. Darüber hinaus konnte eine generelle Kaufzurückhaltung der Kunden beobachtet werden, die sich negativ auf die Umsätze auswirkte. Die anhaltenden Auswirkungen des Ukrainekriegs, einschließlich der damit einhergehenden langen Lieferzeiten für Teile und Zubehör sowie Fahrzeugbestellungen haben die Branche erheblich belastet. Zu dem stellte die Inflation, steigendes Zinsniveau, die Energie- und Wirtschaftskrise große Herausforderungen dar. Trotz dieser widrigen Umstände konnten wir die genannten Herausforderungen aufgrund unserer schlanken Unternehmensstruktur bislang gut bewältigten. Durch effiziente Prozesse und eine flexible Anpassung an die Marktbedingungen ist es uns gelungen ein positives Jahresergebnis zu erzielen. 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Das Rohergebnis im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf 4.024 TEUR (Vorjahr 4.762 TEUR). Obwohl sich die Ertragslage im Berichtsjahr verschlechtert hat, haben wir durch effiziente Optimierungsmaßnahmen der Betriebsabläufe das Geschäftsjahr dennoch mit einem positiven Ergebnis in Höhe von 45 TEUR abgeschlossen. Die Personalaufwandsquote beträgt rd. 34,2% (Vorjahr rd. 34,9%), bezogen auf das Rohergebnis. b) Finanzlage Die Finanzlage ist analog den Vorjahren stabil. Die liquiden Mittel betragen zum 31.12.2023 475 TEUR (Vorjahr 704 TEUR). Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, Zahlungsschwierigkeiten seitens der Kunden sind nahezu ausgeschlossen, da die Ware im Voraus gezahlt wird. Die Liquiditätslage ist als gut zu bezeichnen. Das Fremdkapital besteht im Berichtsjahr ausschließlich aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Es bestehen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Einkaufsfinanzierung von Fahrzeugen gegenüber Kreditinstituten von insgesamt 7.169 TEUR (Vorjahr 9.664 TEUR, davon 9.521 TEUR mit einer Laufzeit von unter einem Jahr), die jeweils an das finanzierte Fahrzeug gebunden und spätestens bei Verkauf des Fahrzeuges abzulösen sind. Die Verzinsungen sind variabel an aktuelle Entwicklungen gekoppelt. c) Vermögenslage Das bilanzierte Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr von 2.959 TEUR auf 3.004 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich dabei, einhergehend mit der Verkürzung der Bilanzsumme von 20,2% auf nunmehr 26,0% erhöht. Dem bilanzierten Eigenkapital steht das Anlagevermögen in Höhe von 6.037 TEUR gegenüber, was 52,2% der Bilanzsumme entspricht (Vorjahr 1.328 TEUR, was 9,1% der Bilanzsumme entsprach). Im Sachanlagevermögen sind Vorführwagen mit 5.659 TEUR (Vorjahr 907 TEUR) enthalten, welche gleichwohl eher dem kurzfristig gebundenen Vermögen zuzurechnen sind und auch kurzfristig finanziert werden. Langfristige Verbindlichkeiten zur Finanzierung des Anlagevermögens bestehen nicht. Die Gesamtsumme des kurzfristig gebundenen Umlaufvermögens reduzierte sich von 13.288 TEUR, was 90,6% der Bilanzsumme entspricht um 7.815 TEUR auf 5.473 TEUR, was 47,3% der Bilanzsumme entsprach. 4. Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung nutzen wir die Kostenartenrechnung unserer Buchhaltung HS - Finanzwesen 3.30. Die Entwicklung der Leistungsindikatoren Umsatz und Ergebnis ist vor dem Hintergrund der Marktsituation als positiv zu bezeichnen. III. Prognosebericht Wir setzen weiterhin auf die Optimierung unserer Unternehmensprozesse und deren Anpassung an die Marktbedingungen. Durch die Umstellung der Endkundengeschäfte von der klassischen Finanzierung auf Leasing versuchen wir der hohen Zinsentwicklung entgegenzuwirken. Diese strategische Veränderung soll uns helfen die finanziellen Belastungen zu reduzieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Der Wegfall des Umweltbonus hat zu einem spürbaren Rückgang der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen geführt. Wir gehen in unserer Planrechnung von einem positiven Geschäftsverlauf 2024 und einem leicht positiven Jahresergebnis aus. In welcher Art und Weise sich die Geschehnisse der Wirtschaft und Kriege auf unser Ergebnis auswirken werden, lässt sich derzeit nicht sicher vorhersagen. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass unsere Anpassungsstrategien und Effizienzmaßnahmen uns gut positionieren, um zukünftige Herausforderungen zu meistern und Chancen zu nutzen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Kfz-Branche ist stark von konjunkturellen Schwankungen und dem Konsumverhalten der Kunden abhängig. Wirtschaftliche Unsicherheiten, wie Rezessionen oder finanzielle Krisen, können zu einem Rückgang der Nachfrage nach Neufahrzeugen und Gebrauchtwagen führen. Durch die Kaufzurückhaltung, die Überproduktion, den anhaltenden Preisverfall von Elektrofahrzeugen und das hohe Zinsniveau kann die Ertragslage negativ beeinflusst werden. Des Weiteren können die Entscheidungen der Politik, insbesondere der Klimapolitik, weitreichende Auswirkungen auf die Kaufentscheidung und den Geschäftsverlauf haben. Dem treten wir mit attraktiven, sofort verfügbaren Angeboten und gezielter Weiterbildung unserer Mitarbeiter entgegen. Gegebenenfalls nehmen wir auch entsprechende Anpassungen unseres Betriebsgeländes und der Räumlichkeiten vor, um neuen Erfordernissen gerecht zu werden. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind derzeit keine Risiken erkennbar. 2. Chancenbericht Die breite Palette an Fahrzeugmodellen und Antriebsvarianten verschiedener Hersteller wird es uns auch in Zukunft ermöglichen, eine entsprechende Anzahl von Neu- und Gebrauchtwagen zu verkaufen. Durch die Verringerung der Händlernetze in Europa ergeben sich zudem neue Chancen auf dem Markt die Überproduktionen zu attraktiven Einkaufspreisen erwerben zu können. Überprüfung und Anpassung des Fahrzeugportfolios, um Modelle anzubieten, die auch ohne staatliche Förderung attraktiv sind. Dies könnte die Einführung kostengünstigerer Modelle oder solcher mit erweiterten Features umfassen. 3. Gesamtaussage Die Corona-Pandemie, die Energie- und Wirtschaftskrise, die Kriege und das hohe Zinsniveau haben das Kaufverhalten nachhaltig verändert. Die Geschäftslage steht weiterhin unter dem Einfluss der Lieferengpässe spezifischer Fahrzeugkomponente und den Folgen der Kriege. Risiken für den Fortbestand der Friedrich Steiner GmbH sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Finanzinstrumente des Unternehmens bestehen aus Forderungen, Verbindlichkeiten, Darlehen und Guthaben bei Kreditinstituten. Es besteht ein solventer Kundenstamm. Verbindlichkeiten werden nach Möglichkeit unter Ausnutzung von Skonto beglichen. Risiken bezüglich Forderungsausfälle begegnen wir mit Ausbuchung der Forderung oder entsprechender Wertberichtigung, sowie Einbehaltung von Kfz-Briefen als Sicherheiten. Unsere Zahlungsfähigkeit wird in Zukunft weiterhin gegeben sein.
Netphen, den 24.04.2024 Friedrich Steiner GmbH Andreas Steiner, Geschäftsführer |
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