Rossmann EcoPower Dach-PV BG 5 GmbH
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Daniel Roßmann seit 30.1.2014 | Geschäftsführer |
Raoul Roßmann seit 30.1.2014 | Geschäftsführer |
Dirk Rossmann seit 15.5.2006 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rossmann Beteiligungs GmbHBurgwedelKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bericht über die Lage des Konzerns für das Geschäftsjahr 20231. Rahmenbedingungen und Geschäft Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 % gesunken. Insgesamt setzte der deutsche Einzelhandel im Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt infolge von Preissteigerungen real 3,3 % (Vorjahr: -0,3 %) weniger und nominal +2,3 % (Vorjahr: 8,2 %) mehr um als im Vorjahr. Die Tätigkeit der Rossmann Beteiligungs GmbH erstreckt sich überwiegend darauf, Beteiligungen an anderen Unternehmen zu erwerben, zu halten und zu veräußern, sowie auf den An- und Verkauf von Aktien, GmbH-Anteilen, festverzinslichen Wertpapieren, Anleihen, Wandelanleihen, Genussscheinen, Schuldverschreibungen, Optionsscheinen, KG-Beteiligungen und allen ähnlichen Finanzgeschäften. Die Aktien- und Termingeschäfte beziehen sich auf Wertpapiere in- und ausländischer Börsen. Die Abwicklung dieser Geschäfte erfolgt über mehrere Depots bei verschiedenen inländischen Banken. Seit 2022 ist die Gesellschaft mittels Betriebsstätte in Nicaragua im Rahmen eines Aufforstungsprojektes tätig. 1.000 Hektar ehemaliges Weideland hat ROSSMANN in Nicaragua erworben. Insgesamt wird in den nächsten Jahren auf 750 Hektar - entspricht knapp 1.050 Fußballfeldern - ein Regenwald entstehen, der Tieren wie Menschen zugutekommt. Über 468.000 Setzlinge und 30 unterschiedliche Baumarten werden gepflanzt, wie zum Beispiel die Guave oder Pera de Agua. Die längerfristig gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen durch die Beteiligung an der Dirk Rossmann GmbH sowie ihrer Tochtergesellschaften geprägt. Die jährlichen Ausschüttungen aus diesem Anteilsbesitz tragen im Wesentlichen zur Finanzierung der Rossmann Beteiligungs GmbH bei. Die ROSSMANN-Gruppe ist im In- und Ausland in der Drogeriebranche aktiv, in der sich der Wettbewerb im Inland auf nur wenige eigenständige Drogeriemarktketten konzentriert. Mit einem Brutto- Einzelhandelsumsatz im Jahr 2023 von Mrd. € 9,1 (Vorjahr: Mrd. € 8,3) und insgesamt 2.288 (Vorjahr: 2.263) Verkaufsstellen zum Bilanzstichtag belegte ROSSMANN in Deutschland den zweiten Platz innerhalb der Branche. Ferner war die ROSSMANN-Gruppe im Berichtsjahr mit ihren verbundenen Unternehmen in der Türkei, Albanien, Spanien und Kosovo sowie über ein assoziiertes Unternehmen in Polen, Tschechien und Ungarn in der Drogeriebranche tätig. Neben Neueröffnungen wurde im Berichtsjahr die Modernisierung des bestehenden Filialnetzes weiter vorangetrieben. So wächst die Verkaufsfläche pro Filiale stetig an - aktuell beläuft sich die Verkaufsfläche auf durchschnittlich 616 qm (Vorjahr: 609 qm). Elf ROSSMANN-Märkte haben eine Fläche von über 1.000 qm und bieten den Kundinnen und Kunden ein ganz besonderes Einkaufserlebnis. Täglich kaufen 1,84 Millionen Kundinnen und Kunden in den ROSSMANN-Filialen in Deutschland ein; insgesamt waren es 2023 rund 560 Millionen. Der ROSSMANN-Marktanteil im deutschen Lebensmitteleinzelhandel lag bei Drogeriewaren bei 17,6 % (Vorjahr: 16,9 %). Neben der ROSSMANN-Gruppe hält die Rossmann Beteiligungs GmbH Anteile an Immobilien- sowie Dienstleistungsgesellschaften, die jedoch wegen der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses nicht einbezogen bzw. nicht at equity bewertet werden. Ferner sind Wertpapiere des Anlage- sowie Umlaufvermögens in Höhe von insgesamt Mio. € 846,3 (Vorjahr: Mio. € 508,1) im Bestand der Rossmann Beteiligungs GmbH. 2. Geschäftstätigkeit Bedeutend für die Geschäftstätigkeit des Konzerns der Rossmann Beteiligungs GmbH sind die Gesellschaften der ROSSMANN-Gruppe, die ihren Schwerpunkt in der Drogeriebranche haben. ROSSMANN ist sowohl im Einzelhandel als auch im Großhandel tätig. Über rossmann.de ist ROSSMANN zudem im Onlinegeschäft aktiv. Zu den Schwerpunkten des Sortiments von ROSSMANN zählen Haar- und Körperpflege, dekorative Kosmetik, Parfüm, Babynahrung und -pflege, Hygieneprodukte sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel. Neben dem Kernsortiment führender Hersteller bietet ROSSMANN außerdem Bio-, Wellness- und Fitnessprodukte, Wein, Spirituosen, Tee, Bücher und Schmuck an. Das Non-Food-Sortiment von ROSSMANN umfasst viele verschiedene Produkte: von Spiel-, Schreib- und Haushaltswaren, Textilien, Elektro-, Deko- und Kerzen-Artikel im Dauersortiment bis hin zu Aktionsartikeln in den Werbewochen. Dirk Roßmann selbst war es, der die Idee hatte, eigene Produkte zu entwickeln, die sich konkret an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. Mit den vier ROSSMANN-Marken Babydream (Produkte für Babys), facelle (Damen-Hygiene), sunozon (Sonnenschutz) und Winston (Tiernahrung) startete 1997 eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Die ROSSMANN-Marken entwickelten sich in den vergangenen Jahren zu einem Schlüssel für den Erfolg des Unternehmens. Mit ihnen bietet ROSSMANN eine echte Alternative zu etablierten Markenprodukten an. Die insgesamt 28 ROSSMANN-Marken, die sämtliche Bereiche des täglichen Lebens abdecken, ergänzen die angebotenen Industriemarken. Heute umfasst das Sortiment der ROSSMANN-Marken bereits mehr als 5.000 Produkte. Aktuell ist etwa jedes dritte bei ROSSMANN verkaufte Produkt eine ROSSMANN-Eigenmarke. Im April 2023 ist ROSSMANN den nächsten Schritt gegangen, um seine Vertriebsstrategie international weiter auszubauen: ROSSMANN-Marken sind nun auch in SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten in Österreich vertreten sowie in Märkten der SPAR Österreich-Gruppe in Slowenien, Kroatien und Norditalien. ROSSMANN hat es sich zum Ziel gesetzt, Produkte höchster Qualität zu niedrigen Preisen anzubieten und entwickelt gemeinsam mit über 350 Herstellerpartnern stets neue Artikel. Dabei legt das Unternehmen großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten, strenge Kontrollen der Produktqualität und eine systematische Qualitätssicherung. Die ROSSMANN-Marken-Produktmanager und ein eigenes Nachhaltigkeitsteam treiben die Entwicklung und insbesondere die nachhaltige Gestaltung der ROSSMANN-Marken voran. Seit der Unternehmensgründung ist nachhaltiges Wirtschaften fester Bestandteil bei ROSSMANN und ein wesentlicher Teil der Unternehmenskultur. Dabei wird Nachhaltigkeit nicht als einmalige Handlung gesehen, vielmehr versteht ROSSMANN Nachhaltigkeit als einen andauernden Prozess, ein beständiges Lernen und Weiterentwickeln. Der Begriff des nachhaltigen Wirtschaftens wird verwendet, weil ROSSMANN der Überzeugung ist, dass nur ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen die Mittel erwirtschaftet, die es in seine ökologische, soziale sowie produkt- und mitarbeiterbezogene Unternehmensverantwortung investieren kann. Nur ein Unternehmen, das diese Verantwortung wahrnimmt, kann wirtschaftlich erfolgreich sein. In allen Unternehmensbereichen, ob in der Filiale, in der Logistik oder in der Zentrale: Überall hat ROSSMANN sich zum Ziel gesetzt, den Verbrauch an Ressourcen und Energie zu reduzieren. Bereits seit Längerem engagiert sich ROSSMANN vielfältig hinsichtlich der Senkung des Energieverbrauchs: Durch deutschlandweite Energiesparmaßnahmen sowie das konsequente Umrüsten konventioneller Beleuchtung auf LED-Technik konnte das Unternehmen rund 42 GWh einsparen. Auch außerhalb des direkten Einflussbereiches setzt ROSSMANN sich für mehr Nachhaltigkeit ein, so zum Beispiel beim Anbau von Rohstoffen wie Palmöl. Nachhaltiges Palm(kern)öl ist ein Rohstoff, der einen besonders verantwortungsvollen Umgang fordert. Denn für den extensiven Anbau der Ölpalmen werden meist uralte Regenwaldbestände abgeholzt. Durch die Abholzung werden große Mengen an CO 2 freigesetzt und vielen seltenen Tierarten der Lebensraum genommen. Dies soll unter anderem durch die Bestrebungen von Umweltorganisationen und Zertifizierungsgesellschaften verhindert werden. Als aktives Mitglied des RSPO "Roundtable on Sustainable Palm Oil" und des FONAP "Forum Nachhaltiges Palmöl" fördert ROSSMANN den nachhaltigen Anbau der Ölpalme. Dadurch trägt das Unternehmen dazu bei, in den Anbaugebieten umweltgerechtere Methoden zu etablieren sowie die Lebenssituation der ansässigen Bauern zu verbessern. Wo es möglich und sinnvoll ist, verzichtet ROSSMANN bei seinen ROSSMANN-Marken auf den Einsatz von Palmöl. Ist dies nicht möglich, stammt der überwiegende Teil des verwendeten Palmöls aus zertifizierter Herkunft. Im Jahr 2023 wurden ca. 99 % nachhaltig zertifiziertes Palm(kern)öl bzw. dessen Derivate (nach den RSPO-Lieferkettenmodellen) für das ROSSMANN-Marken-Sortiment genutzt und ist somit nah an dem angestrebten Ziel von 100 %. Die nicht ausreichend zertifizierten Palmöl-Mengen gleicht ROSSMANN durch den Kauf von RSPO-Kleinbauernzertifikaten aus. Beim Thema Mikroplastik gehört ROSSMANN zu den Vorreitern: Bereits über 1.350 Produktrezepturen der ROSSMANN-Kosmetikmarken sind mikroplastikfrei. Hier konnte das Unternehmen den Anteil mikroplastikfreier Produkte im Vergleich zu 2022 um ca. 4 % steigern. Zudem ziert das eigens entwickelte Siegel "Rezeptur OHNE Mikroplastik" alle mikroplastikfreien ROSSMANN-Produkte. Dieses geht über das aktuelle gesetzliche Verbot von festem Mikroplastik hinaus, indem es auch einige flüssige oder teilgelöste synthetische Polymere ausschließt. Außerdem dient es den Kundinnen und Kunden von ROSSMANN als Orientierung beim Einkauf. Ziel ist es, die Anzahl der mikroplastikfreien Rezepturen in relevanten Sortimenten der ROSSMANN-Marken weiter auszubauen. Auch die ROSSMANN-Marken-Produkte und Verpackungen werden kontinuierlich nachhaltiger gestaltet. So achtet ROSSMANN beispielsweise bei der Materialauswahl darauf, dass verwendete Materialien wiederverwertbar sind und der Kreislaufwirtschaft bestmöglich zurückgeführt werden können. Die stetige Erhöhung des Anteils an recycelten Materialien - sogenannten Rezyklaten - in den Produkten, spiegelt dieses Bestreben wider. Den Anteil von recyceltem Kunststoff in den Produktverpackungen konnte ROSSMANN bei seinen ROSSMANN-Marken innerhalb des letzten Jahres noch einmal deutlich auf 38 % steigern und liegt damit weit über dem deutschen Durchschnitt von 10,6 % Post-Consumer- Rezyklaten in Verpackungen im Jahr 2022. Auf alle Verpackungsmaterialien bezogen liegt der Anteil sogar bei 44 % - dem selbstgesteckten Ziel, bis 2025 auf einen Anteil von 45 % zu kommen, ist ROSS- MANN folglich jetzt schon sehr nah. Aus bisherigen Ergebnissen lässt sich darüber hinaus ableiten, dass bereits rund 73 % der ROSSMANN-Marken-Verpackungen (bezogen auf ihr Gewicht) eine Recyclingfähigkeit von mehr als 90 % aufweisen. Damit leistet ROSSMANN einen wichtigen Beitrag für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft in Deutschland. Bei Non-Food-Produkten der ROSSMANN-Marken, wie zum Beispiel Artikeln der Ideenwelt, konnten ebenfalls Fortschritte erzielt werden: So erhielten die ROSSMANN-Marken am 24.01.2023 erstmals die GRS-Zertifizierung. Der Global Recycled Standard (GRS) überprüft den Recyclinganteil von Kunststoff bzw. Polyesterfasern und verfolgt ihn von der Quelle bis zum Endprodukt. Produkte, die nach dem GRS zertifiziert sind, enthalten unabhängig verifizierte recycelte Inhalte. Darüber hinaus haben zertifizierte Organisationen die sozialen, ökologischen und chemischen Anforderungen in jeder Phase der Lieferkette erfüllt, vom Recycler bis zum Endprodukt. Im Januar 2024 wurde ROSSMANN erneut erfolgreich auditiert, die Produkte tragen das Siegel nun bis Januar 2025. Die Zertifizierung gilt jeweils für ein Jahr. Auch die Siegel GOTS und OCS haben die ROSSMANN-Marken im Januar 2024 wieder für die Dauer eines Jahres erhalten. Ein weiterer wichtiger Aspekt des ROSSMANN-Nachhaltigkeitsverständnisses ist die Verantwortung und Wertschätzung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn es sind die Beschäftigten des Vertriebs, der Logistik und der Verwaltung, die durch ihr Engagement, ihre Kreativität und ihre Leidenschaft die Zukunft ROSSMANNs nachhaltig mitgestalten. ROSSMANN sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern schätzt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als größtes Gut. Die persönliche Entwicklung und gezielte, qualifizierte Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sieht ROSSMANN dabei als zentrale Aufgabe. ROSSMANN bietet dafür viele Weiterbildungsmaßnahmen an. Interne Seminare, Veranstaltungen, Förderkreise und externe berufliche Fortbildungen sorgen dafür, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig weiterentwickeln können. Neben dem umfangreichen Seminarangebot im eigenen Seminarzentrum ist vor allem das ROSSMANN eigene E-Learning ein wichtiges Instrument der Weiterbildung: Die ROSSMANN-Lernwelt ist hierbei das zentrale Lernmanagement-System. In einem Online- Katalog können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte das gesamte Seminar- und E- Learning-Angebot einsehen und sich so schnell einen Überblick über alle Fortbildungen und Freizeitaktivitäten verschaffen. Die Zufriedenheit der ROSSMANN-Mitarbeiter hat im Unternehmen einen hohen Stellenwert, sie sollen gern zur Arbeit kommen und sich auf ihren Arbeitgeber verlassen können. Auch im Jahr 2023 hat ROSSMANN seine Mitarbeiter in Deutschland wieder am Unternehmenserfolg beteiligt und das gleich drei Mal: Im April, August und Dezember erhielten alle sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten - zusätzlich zum jährlichen Weihnachtsgeld und den sonstigen jährlichen Benefits - eine Sonderzahlung. Das von der Inhaberfamilie Roßmann geprägte, langjährige gesellschaftliche Engagement in Form sozialer Projekte und Initiativen spielt bei ROSSMANN eine wichtige Rolle und wird im kommenden Jahr noch weiter ausgebaut. Der Schwerpunkt dieses Engagements liegt auf der Unterstützung und Förderung von Kindern und Familien sowie kulturellen Angeboten. 3. Geschäftsverlauf Entscheidend für den Geschäftsverlauf des Konzerns der Rossmann Beteiligungs GmbH ist die Entwicklung der ROSSMANN-Gruppe, die in der Drogeriebranche tätig ist. Das Wachstum der Umsatzerlöse im Konzern um Mrd. € 0,9 auf Mrd. € 8,7 resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzsteigerung im Bereich Einzelhandel (= Mrd. € 0,9). Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die ROSSMANN-Gruppe insgesamt Einzelhandelsumsätze in Höhe von Mrd. € 8,2 (Vorjahr: Mrd. € 7,3) sowie Netto-Großhandelsumsätze in Höhe von Mio. € 64,8 (Vorjahr: Mio. € 64,3). Die Umsatzerlöse im Bereich Einzelhandel entfallen nahezu unverändert zum Vorjahr zu 96,9 % (Vorjahr: 97,6 %) auf das Inland und zu 3,1 % (Vorjahr: 2,4 %) auf das Ausland. Bei den übrigen Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus Einkaufs- und Marketingdienstleistungen in Höhe von Mio. € 385,8 (Vorjahr: Mio. € 325,1) sowie um Erlöse aus Provisionen in Höhe von Mio. € 16,1 (Vorjahr: Mio. € 15,6). Im Berichtsjahr wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von Mio. € 211,3 (Vorjahr: Mio. € 151,2) getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen von Mio. € 123,3 (Vorjahr: Mio. € 116,7) gegenüber. Den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bilden hierbei wie in den Vorjahren der Ausbau und die Einrichtung von Verkaufsstellen. In 2023 wurde in der ROSSMANN-Gruppe ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von Mio. € 467,7 (Vorjahr: Mio. € 509,8) erwirtschaftet. Dieser beinhaltet ein Gesamtergebnis der assoziierten Unternehmen in Höhe von Mio. € 154,1 (Vorjahr: Mio. € 131,0). Die Zahl der Beschäftigten im Konzern ist im Jahresverlauf 2023 um 1.893 (Vorjahr: 1.811) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf durchschnittlich 36.393 (Vorjahr: 34.500) inklusive 1.332 (Vorjahr: 1.202) Auszubildende gestiegen. Hiervon waren in den vier ausländischen Tochtergesellschaften insgesamt 2.180 (Vorjahr: 1.748) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt beschäftigt. Diese Gesamtentwicklung der Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmeranzahl ist im Wesentlichen auf die wirtschaftliche Entwicklung der ROSSMANN-Gruppe in 2023 zurückzuführen. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Anzahl der inländischen Verkaufsstellen der ROSSMANN-Gruppe 2.288 (Vorjahr: 2.263). In den ausländischen Gesellschaften bestand das Filialnetz zum Bilanzstichtag in Albanien aus 21 (Vorjahr: 19), in der Türkei aus 164 (Vorjahr: 138), im Kosovo aus 13 (Vorjahr: 9) sowie in Spanien aus 19 (Vorjahr: 11) Verkaufsstellen. 4. Darstellung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage Vermögenslage Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen an der Bilanzsumme von 14,3 % (Vorjahr: 13,5 %) gekennzeichnet. Bei Investitionen in Höhe von Mio. € 211,3 (Vorjahr: Mio. € 151,2), Abgängen in Höhe von Mio. € 2,0 (Vorjahr: Mio. € 3,9) sowie Abschreibungen in Höhe von Mio. € 123,3 (Vorjahr: Mio. € 116,7) erhöhten sich die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen insgesamt auf Mio. € 658,2 (Vorjahr: Mio. € 574,1). Auf die vier ausländischen konsolidierten Gesellschaften entfällt ein Anteil an den in 2023 durchgeführten Investitionen in Höhe von 7,9% (Vorjahr: 6,6 %). Die Finanzanlagen in Höhe von Mio. € 717,8 (Vorjahr: Mio. € 656,6) betragen 15,6 % (Vorjahr: 15,4 %) der Bilanzsumme. Dabei handelt es sich im Wesentlichen in Höhe von Mio. € 361,5 (Vorjahr: Mio. € 296,0) um eine nach der Equity-Methode einbezogene Beteiligung. 24,0 % der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte (Vorjahr: 24,5 %). Diese betreffen in Höhe von Mio. € 1.091,7 (Vorjahr: Mio. € 1.027,5) die Warenbestände in den Lägern und den Verkaufsstellen. Die vier ausländischen konsolidierten Unternehmen weisen in diesem Zusammenhang einen Warenbestand in Höhe von insgesamt Mio. € 49,7 (Vorjahr: Mio. € 40,4) aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 8,0 % (Vorjahr: 6,4 %) an der Bilanzsumme. Zum Bilanzstichtag betragen die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens Mio. € 616,6 (Vorjahr: Mio. € 284,6). Ihr Anteil an der Bilanzsumme ist von 6,7 % auf 13,4 % gestiegen. Die Liquiden Mittel in Höhe von insgesamt Mio. € 1.128,9 (Vorjahr: Mio. € 1.412,4) umfassen 24,5 % (Vorjahr: 33,2 %) der Bilanzsumme. Hierbei entfallen Mio. € 21,2 (Vorjahr: Mio. € 11,0) auf die Guthaben bei Kreditinstituten bei Tochtergesellschaften im Ausland. Die Kapitalstruktur des Konzerns zum 31. Dezember 2023 ist durch eine Eigenkapitalquote von 71,0 % gekennzeichnet (Vorjahr: 69,5 %). Im Vergleich zum Vorjahr reduzieren sich die Rückstellungen insgesamt um Mio. € 47,2 (Vorjahr: Mio. € +93,6). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die Steuerrückstellungen in Höhe von Mio. € 54,2 zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um Mio. € 25,5 auf Mio. € 846,4 gestiegen. Bei den Sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen in Höhe von Mio. € 85,4 (Vorjahr: Mio. € 68,4) um Verbindlichkeiten aus Steuern. Finanzlage Der Finanzmittelfonds hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf Mio. € 1.128,7 (Vorjahr: Mio. € 1.412,4, - 20,1 %) reduziert. Diese Entwicklung ist auf die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds in Höhe von Mio. € -283,7 (Vorjahr: Mio. € +99,8) zurückzuführen, die aus einem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. € -81,5 (Vorjahr: Mio. € 213,7), einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von Mio. € -32,3 (Vorjahr: Mio. € -9,6) sowie einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von Mio. € -169,8 (Vorjahr: Mio. € -104,4) resultieren. Erhaltene Dividenden in Höhe von Mio. € 147,9 (Vorjahr: Mio. € 129,7) sowie Investitionen in Finanzanlagen in Höhe von Mio. € -9,0 (Vorjahr: Mio. € -5,1) haben zur Entwicklung des Finanzmittelfonds geführt. Zudem resultiert diese aus den Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von Mio. € 205,9 (Vorjahr: Mio. € 145,4) sowie Gewinnausschüttungen an andere Gesellschafter in Höhe von Mio. € 169,2 (Vorjahr: Mio. € 104,1). Ertragslage Der Anstieg der Umsatzerlöse um Mio. € +890,5 (Vorjahr: Mio. € +531,1) resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzsteigerung im Bereich Einzelhandel auf Mrd. € 8,2 (Vorjahr: Mrd. € 7,3). Korrespondierend zu dieser Entwicklung erhöhte sich der Materialaufwand um 12,3 % auf Mrd. € 5,9 (Vorjahr: Mrd. € 5,2). Bei einem Anstieg der durchschnittlichen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmeranzahl um 5,5 %, Tarifanpassungen sowie der im Geschäftsjahr 2023 beschlossenen und anteilig ausgezahlten Inflationsausgleichsprämie erhöhte sich der Personalaufwand um 8,8 % auf insgesamt Mio. € 1.295,9 (Vorjahr: Mio. € 1.190,5). Infolge der Investitionstätigkeiten innerhalb des Konzerns werden im Vergleich zum Vorjahr in 2023 um Mio. € +6,6 (= 5,7 %) höhere Abschreibungen auf immaterielle Anlagen und Sachanlagen ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 % auf Mio. € 1.006,5 (Vorjahr: Mio. € 908,2). Unter diesem Posten werden im Wesentlichen Aufwendungen für Logistikleistungen, Mietaufwendungen, Aufwendungen für Personalgestellung, Verluste aus Termingeschäften bzw. aus Aktienverkäufen und Energiebezugsaufwendungen berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2023 reduziert sich das Finanzergebnis um Mio. € -13,2 (= -10,6 %) auf Mio. € 112,0 (Vorjahr: Mio. € 125,2). In diesem Zusammenhang wurden Finanzerträge in Höhe von Mio. € 222,3 (Vorjahr: Mio. € 152,2) sowie Finanzaufwendungen in Höhe von Mio. € 110,4 (Vorjahr: Mio. € 27,0) realisiert. Aus der Beteiligung an der Rossmann Central Europe B.V. hat der Konzern im Berichtsjahr Erträge aus Beteiligungen aus assoziierten Unternehmen in Höhe von Mio. € 154,1 (Vorjahr: Mio. € 131,0) generiert. Die Finanzaufwendungen betreffen in Höhe von Mio. € 109,4 (Vorjahr: Mio. € 26,4) Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens zur Bewertung der Wertpapiere mit dem aktuellen Börsenkurs zum Bilanzstichtag. Der Konzernjahresüberschuss hat sich in den letzten drei Geschäftsjahren wie folgt entwickelt:
Der Konzernjahresüberschuss ergibt sich im Wesentlichen aus dem Ergebnisbeitrag der Dirk Rossmann GmbH in Höhe von Mio. € 452,1 (Vorjahr: Mio. € 436,8) und den Erträgen aus den assoziierten Unternehmen in Höhe von Mio. € 154,1 (Vorjahr: Mio. € 131,0), wovon Mio. € 111,2 (Vorjahr: Mio. € 111,2) bereits im Jahresabschluss der Dirk Rossmann GmbH enthalten sind. 5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Finanzinstrumente werden im Wesentlichen unter den Wertpapieren des Anlage- sowie Umlaufvermögens ausgewiesen, die einer laufenden Kontrolle durch die Geschäftsführung hinsichtlich möglicher Risiken unterliegen. Um die aus in fremden Währungen fakturierten Bezügen resultierenden Währungsrisiken zu reduzieren, erfolgen Beobachtungen der Devisenkurse und darauf aufbauend eine gebündelte Beschaffung der Fremdwährungen. Die Liquiden Mittel waren nahezu ausschließlich bei inländischen Kreditinstituten und einem Kreditinstitut in der Schweiz angelegt. Die Anteile an der Dirk Rossmann GmbH stehen im Beteiligungsportfolio der Rossmann Beteiligungs GmbH im Mittelpunkt. Veränderungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei dem Tochterunternehmen haben wesentliche Auswirkungen auf die entsprechenden Lagen des Konzernabschlusses der Rossmann Beteiligungs GmbH. Neben den Markenartikeln führt die Gesellschaft ein breites Sortiment an Eigenmarken. Insbesondere über diese Eigenmarken, die regelmäßig durch Institutionen wie die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest oder das Verbrauchermagazin Öko-Test geprüft werden, können Kundinnen und Kunden überzeugt und gebunden werden. Risiken für den Einzelhandel im Filialbetrieb sind über den Erwartungen steigende Miet-, Energie- und Rohstoffpreise sowie konjunkturbedingte Einflüsse auf den privaten Konsum. Streiks im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie anhaltende geopolitische Spannungen, insbesondere Lieferverzögerungen und Transportkostensteigerungen könnten laut Februar-Bericht 2024 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zusätzlich dämpfend auf die konjunkturelle Entwicklung wirken. 6. Voraussichtliche Entwicklung Für das Jahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatzwachstum im Einzelhandel auf brutto ca. Mrd. € 9,7. Bei den Erlösen aus Großhandel sowie bei den sonstigen Umsatzerlösen werden dieser Entwicklung entsprechende Erlöse erwartet. Grundlagen der Umsatzprognose sind die Zunahme und Einschätzung neuer Verkaufsstellen sowie die Umsatzsteigerungen auf bestehender Fläche. Die Entwicklung vorhandener Sortimentsbereiche und die sukzessive Vergrößerung der durchschnittlichen Verkaufsflächen stehen weiterhin im Fokus. Die ROSSMANN-Gruppe erwartet ein Konzernjahresüberschuss 2024 auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. In diesem Zusammenhang werden für 2024 insgesamt 65 Neueröffnungen geplant. Für das Jahr 2024 sind Investitionen im Inland in Höhe von Mio. € 230,3 angesetzt, wovon Mio. € 104,4 in den Ausbau des Filialnetzes gehen.
Burgwedel, den 14. Mai 2024 Rossmann Beteiligungs GmbH Geschäftsführung Dirk Roßmann Raoul Roßmann Dirk Daniel Roßmann Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Amtsgericht Hannover HRB 120132Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Aufstellung des Konzernabschlusses der Rossmann Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 erfolgt unter Anwendung der handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften gemäß §§ 290 ff. HGB und unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Konsolidierungskreis Die in den Konzernabschluss der Rossmann Beteiligungs GmbH einbezogenen Unternehmen sowie assoziierten Unternehmen ergeben sich aus der Aufstellung zum Konzernanteilsbesitz. Ferner wurden die dort aufgeführten Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote über 50,0 % nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Entsprechendes gilt für Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote zwischen 20,0 % und 50,0 %, die daher nicht unter Anwendung der Equity-Methode bewertet wurden. 3. Konsolidierungsgrundsätze Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze an. Abschlussstichtag ist einheitlich der 31. Dezember. Die Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt grundsätzlich für die Erwerbsvorgänge bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode. Dabei werden die Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile zugrunde gelegt. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgte die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode. Im Konzernabschluss werden die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei Anwendung der Equity-Methode liegen den Wertansätzen der Beteiligungen und der Unterschiedsbeträge die Wertverhältnisse zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile zugrunde. Der Wertansatz der Anteile wird in den Folgejahren um die auf das Mutterunternehmen entfallenden Anteile an den Eigenkapitaländerungen erhöht oder vermindert. Die übrigen Finanzanlagen sind im Konzernabschluss mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten werden weggelassen. Umsatzerlöse und andere Erträge, die aus dem gegenseitigen Liefer- und Leistungsverkehr der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen resultieren, werden mit den darauf entfallenden Aufwendungen verrechnet. § 304 Abs. 1 HGB wurde nicht angewendet, da die Behandlung der Zwischenergebnisse für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. Für die Währungsumrechnung der Bilanzen in ausländischer Währung werden für die Umrechnung der Bilanzposten die Umrechnungskurse auf den Stichtag zugrunde gelegt. Für die Umrechnung des Eigenkapitals wird der historische Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angewandt bzw. der historische Kurs zum Zeitpunkt der jeweiligen Kapitalerhöhung. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs des gesamten Geschäftsjahres umgerechnet. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände sind entgeltlich erworben und werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und den handelsrechtlichen bzw. steuerlichen Vorschriften werden sie planmäßig linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und den handelsrechtlichen bzw. steuerlichen Vorschriften, angesetzt. In den Herstellungskosten des Sachanlagevermögens sind Zinsen für Fremdkapital, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, aktiviert. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen wurden nach der linearen bzw. der degressiven Methode errechnet. Bis zum 31. Dezember 2020 wurde von der Vereinfachungsmöglichkeit entsprechend § 6 Abs. 2 a EStG Gebrauch gemacht. Danach wurde für selbständig nutzbare Anlagengüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,01 bis € 1.000,00 ein Sammelposten gebildet, der in Übereinstimmung mit den geänderten steuerlichen Bewertungsvorschriften über eine unterstellte Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird. Ab dem 1. Januar 2021 werden selbstständig nutzbare Anlagengüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,01 bis € 800,00 entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und es wird ein fiktiver Abgang unterstellt. Die Finanzanlagen - mit Ausnahme der unter Anwendung der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen an assoziierten Unternehmen - sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte sind zu Einstandspreisen abzüglich Rabatten, Skonti und Boni zuzüglich Nebenkosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Wirtschaftlichen Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen wurde wegen des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Bankguthaben in fremder Währung werden zu Kursen am Abschlussstichtag bewertet. Sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten ausschließlich Einnahmen und Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand oder Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag betreffen. Bei den Pensionsrückstellungen, den sonstigen Rückstellungen und den Sachanlagen ergeben sich temporäre Differenzen zwischen den Handelsbilanzwerten und den steuerlichen Werten. Bei einem Steuersatz in Höhe von 30 % resultieren hieraus insgesamt aktive latente Steuern. Vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie decken alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und Verpflichtungen ab. Sofern die Rückstellungen eine Restlaufzeit größer ein Jahr haben, sind diese mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben bzw. - bei Altersversorgungsverpflichtungen - zehn Geschäftsjahre abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde von dem Abzinsungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, von 1,82 % nach den "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck sowie einem angenommenen Rententrend von 0,0 % bzw. 1,0 % ermittelt. Der Bewertung liegt die Projected- Unit-Credit-Methode zu Grunde. Bei der Rückstellung für Altersteilzeit wurde der Erfüllungsbetrag, bei einer Gehaltsdynamik von 2,0 %, unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von drei Jahren ergibt, in Höhe von 1,07 % ermittelt. Grundlagen für die Berechnung des Rückstellungsbetrages bilden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Der Bewertung liegt die Projected-Unit-Credit-Methode zu Grunde. In Höhe des Erfüllungsrückstands erfolgt zum Bilanzstichtag eine Verrechnung mit den dafür angelegten Mitteln. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs der zu ihrer Sicherung abgeschlossenen Devisentermingeschäfte bewertet. Im Zuge der Erstkonsolidierung von drei Tochtergesellschaften ergeben sich aus der Neubewertung von Sachanlagevermögen temporäre Differenzen zwischen den handelsbilanziellen und den steuerlichen Werten. Bei einem auf die Tochterunternehmen bezogenen Steuersatz in Höhe von 16 % resultieren hieraus passive latente Steuern. 5. Angaben zur Bilanz Die Veränderungen der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sind in der Entwicklung des Konzernanlagevermögens dargestellt. Hier verweisen wir auf die Anlage zum Konzernanhang. Im Geschäftsjahr sind im Sachanlagevermögen unter dem Posten "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken" Zinsen für Fremdkapital in Höhe von T€ 475 (Vorjahr: T€ 491) aktiviert worden. Die Anteile an der Rossmann Central Europe B.V. sind im Konzernabschluss als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Bei vier (Vorjahr: vier) Wertpapieren des Anlagevermögens liegt der beizulegende Wert zum 31. Dezember 2023 um insgesamt Mio. € 20,0 (Vorjahr: Mio. € 28,8) unter den entsprechenden Anschaffungskosten in Höhe von Mio. € 229,7 (Vorjahr: Mio. € 223,5). Der beizulegende Wert wurde auf der Grundlage des Börsenkurses am Bilanzstichtag ermittelt. Aufgrund der aktuellen Börsenkursentwicklung sowie eines Eigenkapitals je Aktie zum 31. Dezember 2023, das oberhalb der Anschaffungskosten pro Aktie liegt, ist zu erwarten, dass der beizulegende Wert zukünftig wieder den Buchwert erreichen wird. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe sonstige Forderungen. Bei den Forderungen gegen assoziierte Unternehmen handelt es sich in Höhe von T€ 300 (Vorjahr: T€ 2) um sonstige Forderungen. Zum Bilanzstichtag werden unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in voller Höhe sonstige Forderungen ausgewiesen. Ein Teilbetrag von Mio. € 0,9 (Vorjahr: Mio. € 0,9) der sonstigen Vermögensgegenstände hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Unterschiedsbetrag bei den Pensionsrückstellungen aus den versicherungsmathematischen Barwerten zu den Rechnungszinssätzen auf Basis des Sieben- bzw. Zehn-Jahres-Durchschnittszeitraums beträgt insgesamt Mio. € 0,1 (Vorjahr: Mio. € 0,7). Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Verpflichtungen im Personalbereich (wie z. B. Resturlaub, Tantiemen, Überstunden sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge), Verpflichtungen aus Prozessverfahren, aus Mietverträgen, aus ausstehenden Rechnungen und Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen. Verbindlichkeitenspiegel:
Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Steuerschulden in Höhe von Mio. € 85,4 (Vorjahr: Mio. € 68,4). Die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen Mio. € 17,4 (Vorjahr: Mio. € 19,0). Im Rahmen der Erstkonsolidierung von drei Tochterunternehmen wurde jeweils ein Betrag in Höhe von T€ 455 im Geschäftsjahr 2017, in Höhe von T€ 615 im Geschäftsjahr 2019 und in Höhe von T€ 354 im Geschäftsjahr 2020 in die passiven latenten Steuern eingestellt. Diese haben sich im Geschäftsjahr wie folgt verändert:
6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse unterteilen sich im Wesentlichen auf Einzelhandelsumsätze in Höhe von Mrd. € 8,2 (Vorjahr: Mrd. € 7,3) und Großhandelsumsätze in Höhe von Mio. € 64,8 (Vorjahr: Mio. € 64,3). Von den Einzelhandelsumsätzen entfallen 96,9 % (Vorjahr: 97,6 %) auf die Umsätze im Inland und 3,1 % (Vorjahr: 2,4 %) auf Umsätze im Ausland. Des Weiteren handelt es sich bei den Umsatzerlösen in Höhe von Mio. € 385,8 (Vorjahr: Mio. € 325,1) um Erlöse aus Einkaufs- und Marketingdienstleistungen. Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von Mio. € 3,0 (Vorjahr: Mio. € 2,8) auf Erträge, die Vorjahre betreffen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von Mio. € 2,6 (Vorjahr: Mio. € 0,9) Erträge aus Anlagenabgängen und in Höhe von Mio. € 0,9 (Vorjahr: Mio. € 11,0) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Des Weiteren bestehen Erträge aus Erstattungen für Vorjahre in Höhe von Mio. € 13,0 (Vorjahr: Mio. € 6,9) und andere periodenfremde Erträge in Höhe von Mio. € 6,3 (Vorjahr: Mio. € 3,9). Im Geschäftsjahr 2023 betragen die Erträge aus der Währungsumrechnung Mio. € 0,09 (Vorjahr: Mio. € 2,5). Bei den Aufwendungen für bezogene Ware handelt es sich in Höhe von Mio. € 1,4 (Vorjahr: Mio. € 1,5) um periodenfremde Beträge. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Nachzahlungen für Vorjahre in Höhe von Mio. € 3,3 (Vorjahr: Mio. € 5,6) sowie Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von Mio. € 0,9 (Vorjahr: Mio. € 1,5) enthalten. Zudem bestehen weitere sonstige periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 554 (Vorjahr: T€ 218). Im Geschäftsjahr 2023 betragen die Aufwendungen aus Währungsumrechnung T€ 2,2 (Vorjahr: Mio. € 2,5). In Höhe von T€ 201 (Vorjahr: T€ 35) betreffen die Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens verbundene Unternehmen. Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen wird ein Teilbetrag in Höhe von T€ 89 (Vorjahr: T€ 14) aus verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ergeben sich Mio. € 0,2 (Vorjahr: Mio. € 0,2) aus der Aufzinsung der Pensions- bzw. Altersteilzeitverpflichtungen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen aus den Altersteilzeitverpflichtungen betreffen in Höhe von T€ 7 die Aufzinsung. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen zu Mio. € 189,5 (Vorjahr: Mio. € 173,8) auf 2023. T€ 396 (Vorjahr: T€ 15) betreffen Steuern für Vorjahre. Aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes (Pillar 2) haben sich im Berichtsjahr keine Auswirkungen ergeben. Ein Teilbetrag der sonstigen Steuern in Höhe von T€ 2 betreffen vergangene Perioden (Vorjahr: T€ 6). 7. Sonstige Angaben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 12.277 (Vorjahr: 11.790) Vollzeitkräfte, 19.956 (Vorjahr: 18.859) Teilzeitkräfte, 2.828 (Vorjahr: 2.649) Aushilfen und 1.332 (Vorjahr: 1.202) Auszubildende beschäftigt. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von zukünftigen Währungsrisiken aus Wareneinkäufen (Grundgeschäfte) werden derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Warenbeschaffungsgeschäfte in Höhe von Mio. € 52,5 durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Durch die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte kommt es zu einem Ausgleich der sich aus dem Warentermingeschäft ergebenden Währungsrisiken. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte beträgt Mio. € 0,4. Die Warenbeschaffungsgeschäfte sowie Devisenterminkontrakte werden zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB unter Anwendung der Critical-Terms-Match-Methode zusammengefasst. Dabei werden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartende Transaktionen berücksichtigt. Die Einschätzung der hohen Wahrscheinlichkeit basiert auf der Erfahrung der Vergangenheit und der Planung der Gesellschaft. Die in die Mikrobewertungseinheiten einbezogenen Devisentermingeschäfte haben Laufzeiten von bis zu sechs Monaten. Auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenterminkurses erfolgt die Ermittlung des Marktwerts der Devisenterminkontrakte für die Restlaufzeit im Vergleich zum vertraglich fixierten Devisenterminkurs. Da die Sicherungs- und Grundgeschäfte auf die gleiche Währung lauten sowie voraussichtlich zum gleichen Zeitpunkt zu sich ausgleichenden Zahlungsströmen führen, ist die Wirksamkeit der Sicherung gegeben. Ferner bestehen zum Bilanzstichtag bedingte Termingeschäfte im Rahmen von Optionen. Bei Kontrakten, in denen die Rossmann Beteiligungs GmbH während einer gewissen Laufzeit bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt die Rolle des Stillhalters einnimmt, hat der Vertragspartner das Recht, eine bestimmte Menge von Aktien zu einem im Voraus festgelegten Basispreis zu kaufen oder zu verkaufen. Hierfür hat die Rossmann Beteiligungs GmbH als Stillhalter Optionsprämien erhalten. Der Umfang der Optionsgeschäfte zum 31. Dezember 2023 beträgt bei den Kaufoptionen als Verkäufer Mio. € 702,5 und bei den Verkaufsoptionen als Käufer Mio. € 246,1. Die anhand der Marktpreise zum Bilanzstichtag ermittelten beizulegenden Zeitwerte der Verkaufsoptionen betragen Mio. € 48,0. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Ein Tochterunternehmen hat am 13. März 2024 eine Teilgewinnausschüttung vorgenommen, bei der ein Teilbetrag in Höhe von Mio. € 48,0 auf nicht beherrschende Anteile entfällt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nicht im Konzernabschluss berücksichtigt worden sind, haben sich nach dem 31. Dezember 2023 nicht ereignet. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 der Rossmann Beteiligungs GmbH schließt mit einem Ergebnis von Mio. € 203,8 ab. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von Mio. € 508,4 ergibt sich ein Bilanzgewinn von Mio. € 712,2. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Betrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zum Abschlussprüferhonorar Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 242, für steuerliche Beratungsleistungen T€ 10 und für allgemeine Beratungsleistungen T €16. Angaben zum Anteilsbesitz
*) Der Dirk Rossmann GmbH stehen bei der BIFEMA
KG, bei der BIFASUS GmbH & Co. Zweite KG und bei der
BIFASUS GmbH & Co. Dritte KG jeweils 19 % der
Stimmrechte zu. Die Einbeziehung als vollkonsolidierte
Unternehmen erfolgt als Zweckgesellschaften.
Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung von § 314 Abs. 3 Satz 2 in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Burgwedel, den 14. Mai 2024 Rossmann Beteiligungs GmbH Geschäftsführung Dirk Roßmann Raoul Roßmann Dirk Daniel Roßmann Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grunds- ätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 14. Mai 2024 Deloitte
GmbH
Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer |
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