Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 120132
Eingetragen
29.3.1990
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Beteiligung an anderen Unternehmen, der Kauf und Verkauf von Aktien, GmbH-Anteilen, festverzinslichen Wertpapieren, Anleihen, Wandelanleihen, Genussscheinen, Schuldverschreibungen, Optionsscheinen, KG-Beteiligungen und allen ähnlichen Finanzgeschäften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dirk Daniel Roßmann
seit 30.1.2014
Geschäftsführer
Raoul Roßmann
seit 30.1.2014
Geschäftsführer
Dirk Rossmann
seit 15.5.2006
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rossmann Beteiligungs GmbH

Burgwedel

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bericht über die Lage des Konzerns für das Geschäftsjahr 2023

1. Rahmenbedingungen und Geschäft

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 % gesunken. Insgesamt setzte der deutsche Einzelhandel im Jahr 2023 laut Statistischem Bundesamt infolge von Preissteigerungen real 3,3 % (Vorjahr: -0,3 %) weniger und nominal +2,3 % (Vorjahr: 8,2 %) mehr um als im Vorjahr.

Die Tätigkeit der Rossmann Beteiligungs GmbH erstreckt sich überwiegend darauf, Beteiligungen an anderen Unternehmen zu erwerben, zu halten und zu veräußern, sowie auf den An- und Verkauf von Aktien, GmbH-Anteilen, festverzinslichen Wertpapieren, Anleihen, Wandelanleihen, Genussscheinen, Schuldverschreibungen, Optionsscheinen, KG-Beteiligungen und allen ähnlichen Finanzgeschäften. Die Aktien- und Termingeschäfte beziehen sich auf Wertpapiere in- und ausländischer Börsen. Die Abwicklung dieser Geschäfte erfolgt über mehrere Depots bei verschiedenen inländischen Banken.

Seit 2022 ist die Gesellschaft mittels Betriebsstätte in Nicaragua im Rahmen eines Aufforstungsprojektes tätig. 1.000 Hektar ehemaliges Weideland hat ROSSMANN in Nicaragua erworben. Insgesamt wird in den nächsten Jahren auf 750 Hektar - entspricht knapp 1.050 Fußballfeldern - ein Regenwald entstehen, der Tieren wie Menschen zugutekommt. Über 468.000 Setzlinge und 30 unterschiedliche Baumarten werden gepflanzt, wie zum Beispiel die Guave oder Pera de Agua.

Die längerfristig gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind im Wesentlichen durch die Beteiligung an der Dirk Rossmann GmbH sowie ihrer Tochtergesellschaften geprägt. Die jährlichen Ausschüttungen aus diesem Anteilsbesitz tragen im Wesentlichen zur Finanzierung der Rossmann Beteiligungs GmbH bei.

Die ROSSMANN-Gruppe ist im In- und Ausland in der Drogeriebranche aktiv, in der sich der Wettbewerb im Inland auf nur wenige eigenständige Drogeriemarktketten konzentriert. Mit einem Brutto- Einzelhandelsumsatz im Jahr 2023 von Mrd. € 9,1 (Vorjahr: Mrd. € 8,3) und insgesamt 2.288 (Vorjahr: 2.263) Verkaufsstellen zum Bilanzstichtag belegte ROSSMANN in Deutschland den zweiten Platz innerhalb der Branche. Ferner war die ROSSMANN-Gruppe im Berichtsjahr mit ihren verbundenen Unternehmen in der Türkei, Albanien, Spanien und Kosovo sowie über ein assoziiertes Unternehmen in Polen, Tschechien und Ungarn in der Drogeriebranche tätig.

Neben Neueröffnungen wurde im Berichtsjahr die Modernisierung des bestehenden Filialnetzes weiter vorangetrieben. So wächst die Verkaufsfläche pro Filiale stetig an - aktuell beläuft sich die Verkaufsfläche auf durchschnittlich 616 qm (Vorjahr: 609 qm). Elf ROSSMANN-Märkte haben eine Fläche von über 1.000 qm und bieten den Kundinnen und Kunden ein ganz besonderes Einkaufserlebnis. Täglich kaufen 1,84 Millionen Kundinnen und Kunden in den ROSSMANN-Filialen in Deutschland ein; insgesamt waren es 2023 rund 560 Millionen. Der ROSSMANN-Marktanteil im deutschen Lebensmitteleinzelhandel lag bei Drogeriewaren bei 17,6 % (Vorjahr: 16,9 %).

Neben der ROSSMANN-Gruppe hält die Rossmann Beteiligungs GmbH Anteile an Immobilien- sowie Dienstleistungsgesellschaften, die jedoch wegen der untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzernabschlusses nicht einbezogen bzw. nicht at equity bewertet werden. Ferner sind Wertpapiere des Anlage- sowie Umlaufvermögens in Höhe von insgesamt Mio. € 846,3 (Vorjahr: Mio. € 508,1) im Bestand der Rossmann Beteiligungs GmbH.

2. Geschäftstätigkeit

Bedeutend für die Geschäftstätigkeit des Konzerns der Rossmann Beteiligungs GmbH sind die Gesellschaften der ROSSMANN-Gruppe, die ihren Schwerpunkt in der Drogeriebranche haben.

ROSSMANN ist sowohl im Einzelhandel als auch im Großhandel tätig. Über rossmann.de ist ROSSMANN zudem im Onlinegeschäft aktiv. Zu den Schwerpunkten des Sortiments von ROSSMANN zählen Haar- und Körperpflege, dekorative Kosmetik, Parfüm, Babynahrung und -pflege, Hygieneprodukte sowie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel. Neben dem Kernsortiment führender Hersteller bietet ROSSMANN außerdem Bio-, Wellness- und Fitnessprodukte, Wein, Spirituosen, Tee, Bücher und Schmuck an. Das Non-Food-Sortiment von ROSSMANN umfasst viele verschiedene Produkte: von Spiel-, Schreib- und Haushaltswaren, Textilien, Elektro-, Deko- und Kerzen-Artikel im Dauersortiment bis hin zu Aktionsartikeln in den Werbewochen.

Dirk Roßmann selbst war es, der die Idee hatte, eigene Produkte zu entwickeln, die sich konkret an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. Mit den vier ROSSMANN-Marken Babydream (Produkte für Babys), facelle (Damen-Hygiene), sunozon (Sonnenschutz) und Winston (Tiernahrung) startete 1997 eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. Die ROSSMANN-Marken entwickelten sich in den vergangenen Jahren zu einem Schlüssel für den Erfolg des Unternehmens. Mit ihnen bietet ROSSMANN eine echte Alternative zu etablierten Markenprodukten an. Die insgesamt 28 ROSSMANN-Marken, die sämtliche Bereiche des täglichen Lebens abdecken, ergänzen die angebotenen Industriemarken. Heute umfasst das Sortiment der ROSSMANN-Marken bereits mehr als 5.000 Produkte. Aktuell ist etwa jedes dritte bei ROSSMANN verkaufte Produkt eine ROSSMANN-Eigenmarke.

Im April 2023 ist ROSSMANN den nächsten Schritt gegangen, um seine Vertriebsstrategie international weiter auszubauen: ROSSMANN-Marken sind nun auch in SPAR-, EUROSPAR- und INTERSPAR-Märkten in Österreich vertreten sowie in Märkten der SPAR Österreich-Gruppe in Slowenien, Kroatien und Norditalien.

ROSSMANN hat es sich zum Ziel gesetzt, Produkte höchster Qualität zu niedrigen Preisen anzubieten und entwickelt gemeinsam mit über 350 Herstellerpartnern stets neue Artikel. Dabei legt das Unternehmen großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit seinen Lieferanten, strenge Kontrollen der Produktqualität und eine systematische Qualitätssicherung. Die ROSSMANN-Marken-Produktmanager und ein eigenes Nachhaltigkeitsteam treiben die Entwicklung und insbesondere die nachhaltige Gestaltung der ROSSMANN-Marken voran.

Seit der Unternehmensgründung ist nachhaltiges Wirtschaften fester Bestandteil bei ROSSMANN und ein wesentlicher Teil der Unternehmenskultur. Dabei wird Nachhaltigkeit nicht als einmalige Handlung gesehen, vielmehr versteht ROSSMANN Nachhaltigkeit als einen andauernden Prozess, ein beständiges Lernen und Weiterentwickeln. Der Begriff des nachhaltigen Wirtschaftens wird verwendet, weil ROSSMANN der Überzeugung ist, dass nur ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen die Mittel erwirtschaftet, die es in seine ökologische, soziale sowie produkt- und mitarbeiterbezogene Unternehmensverantwortung investieren kann. Nur ein Unternehmen, das diese Verantwortung wahrnimmt, kann wirtschaftlich erfolgreich sein.

In allen Unternehmensbereichen, ob in der Filiale, in der Logistik oder in der Zentrale: Überall hat ROSSMANN sich zum Ziel gesetzt, den Verbrauch an Ressourcen und Energie zu reduzieren. Bereits seit Längerem engagiert sich ROSSMANN vielfältig hinsichtlich der Senkung des Energieverbrauchs: Durch deutschlandweite Energiesparmaßnahmen sowie das konsequente Umrüsten konventioneller Beleuchtung auf LED-Technik konnte das Unternehmen rund 42 GWh einsparen.

Auch außerhalb des direkten Einflussbereiches setzt ROSSMANN sich für mehr Nachhaltigkeit ein, so zum Beispiel beim Anbau von Rohstoffen wie Palmöl. Nachhaltiges Palm(kern)öl ist ein Rohstoff, der einen besonders verantwortungsvollen Umgang fordert. Denn für den extensiven Anbau der Ölpalmen werden meist uralte Regenwaldbestände abgeholzt. Durch die Abholzung werden große Mengen an CO 2 freigesetzt und vielen seltenen Tierarten der Lebensraum genommen. Dies soll unter anderem durch die Bestrebungen von Umweltorganisationen und Zertifizierungsgesellschaften verhindert werden.

Als aktives Mitglied des RSPO "Roundtable on Sustainable Palm Oil" und des FONAP "Forum Nachhaltiges Palmöl" fördert ROSSMANN den nachhaltigen Anbau der Ölpalme. Dadurch trägt das Unternehmen dazu bei, in den Anbaugebieten umweltgerechtere Methoden zu etablieren sowie die Lebenssituation der ansässigen Bauern zu verbessern. Wo es möglich und sinnvoll ist, verzichtet ROSSMANN bei seinen ROSSMANN-Marken auf den Einsatz von Palmöl. Ist dies nicht möglich, stammt der überwiegende Teil des verwendeten Palmöls aus zertifizierter Herkunft.

Im Jahr 2023 wurden ca. 99 % nachhaltig zertifiziertes Palm(kern)öl bzw. dessen Derivate (nach den RSPO-Lieferkettenmodellen) für das ROSSMANN-Marken-Sortiment genutzt und ist somit nah an dem angestrebten Ziel von 100 %. Die nicht ausreichend zertifizierten Palmöl-Mengen gleicht ROSSMANN durch den Kauf von RSPO-Kleinbauernzertifikaten aus.

Beim Thema Mikroplastik gehört ROSSMANN zu den Vorreitern: Bereits über 1.350 Produktrezepturen der ROSSMANN-Kosmetikmarken sind mikroplastikfrei. Hier konnte das Unternehmen den Anteil mikroplastikfreier Produkte im Vergleich zu 2022 um ca. 4 % steigern. Zudem ziert das eigens entwickelte Siegel "Rezeptur OHNE Mikroplastik" alle mikroplastikfreien ROSSMANN-Produkte. Dieses geht über das aktuelle gesetzliche Verbot von festem Mikroplastik hinaus, indem es auch einige flüssige oder teilgelöste synthetische Polymere ausschließt. Außerdem dient es den Kundinnen und Kunden von ROSSMANN als Orientierung beim Einkauf. Ziel ist es, die Anzahl der mikroplastikfreien Rezepturen in relevanten Sortimenten der ROSSMANN-Marken weiter auszubauen.

Auch die ROSSMANN-Marken-Produkte und Verpackungen werden kontinuierlich nachhaltiger gestaltet. So achtet ROSSMANN beispielsweise bei der Materialauswahl darauf, dass verwendete Materialien wiederverwertbar sind und der Kreislaufwirtschaft bestmöglich zurückgeführt werden können. Die stetige Erhöhung des Anteils an recycelten Materialien - sogenannten Rezyklaten - in den Produkten, spiegelt dieses Bestreben wider. Den Anteil von recyceltem Kunststoff in den Produktverpackungen konnte ROSSMANN bei seinen ROSSMANN-Marken innerhalb des letzten Jahres noch einmal deutlich auf 38 % steigern und liegt damit weit über dem deutschen Durchschnitt von 10,6 % Post-Consumer- Rezyklaten in Verpackungen im Jahr 2022. Auf alle Verpackungsmaterialien bezogen liegt der Anteil sogar bei 44 % - dem selbstgesteckten Ziel, bis 2025 auf einen Anteil von 45 % zu kommen, ist ROSS- MANN folglich jetzt schon sehr nah. Aus bisherigen Ergebnissen lässt sich darüber hinaus ableiten, dass bereits rund 73 % der ROSSMANN-Marken-Verpackungen (bezogen auf ihr Gewicht) eine Recyclingfähigkeit von mehr als 90 % aufweisen. Damit leistet ROSSMANN einen wichtigen Beitrag für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft in Deutschland.

Bei Non-Food-Produkten der ROSSMANN-Marken, wie zum Beispiel Artikeln der Ideenwelt, konnten ebenfalls Fortschritte erzielt werden: So erhielten die ROSSMANN-Marken am 24.01.2023 erstmals die GRS-Zertifizierung. Der Global Recycled Standard (GRS) überprüft den Recyclinganteil von Kunststoff bzw. Polyesterfasern und verfolgt ihn von der Quelle bis zum Endprodukt. Produkte, die nach dem GRS zertifiziert sind, enthalten unabhängig verifizierte recycelte Inhalte. Darüber hinaus haben zertifizierte Organisationen die sozialen, ökologischen und chemischen Anforderungen in jeder Phase der Lieferkette erfüllt, vom Recycler bis zum Endprodukt. Im Januar 2024 wurde ROSSMANN erneut erfolgreich auditiert, die Produkte tragen das Siegel nun bis Januar 2025. Die Zertifizierung gilt jeweils für ein Jahr. Auch die Siegel GOTS und OCS haben die ROSSMANN-Marken im Januar 2024 wieder für die Dauer eines Jahres erhalten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt des ROSSMANN-Nachhaltigkeitsverständnisses ist die Verantwortung und Wertschätzung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Denn es sind die Beschäftigten des Vertriebs, der Logistik und der Verwaltung, die durch ihr Engagement, ihre Kreativität und ihre Leidenschaft die Zukunft ROSSMANNs nachhaltig mitgestalten. ROSSMANN sichert nicht nur Arbeitsplätze, sondern schätzt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als größtes Gut. Die persönliche Entwicklung und gezielte, qualifizierte Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sieht ROSSMANN dabei als zentrale Aufgabe.

ROSSMANN bietet dafür viele Weiterbildungsmaßnahmen an. Interne Seminare, Veranstaltungen, Förderkreise und externe berufliche Fortbildungen sorgen dafür, dass sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig weiterentwickeln können. Neben dem umfangreichen Seminarangebot im eigenen Seminarzentrum ist vor allem das ROSSMANN eigene E-Learning ein wichtiges Instrument der Weiterbildung: Die ROSSMANN-Lernwelt ist hierbei das zentrale Lernmanagement-System. In einem Online- Katalog können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte das gesamte Seminar- und E- Learning-Angebot einsehen und sich so schnell einen Überblick über alle Fortbildungen und Freizeitaktivitäten verschaffen.

Die Zufriedenheit der ROSSMANN-Mitarbeiter hat im Unternehmen einen hohen Stellenwert, sie sollen gern zur Arbeit kommen und sich auf ihren Arbeitgeber verlassen können. Auch im Jahr 2023 hat ROSSMANN seine Mitarbeiter in Deutschland wieder am Unternehmenserfolg beteiligt und das gleich drei Mal: Im April, August und Dezember erhielten alle sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten - zusätzlich zum jährlichen Weihnachtsgeld und den sonstigen jährlichen Benefits - eine Sonderzahlung.

Das von der Inhaberfamilie Roßmann geprägte, langjährige gesellschaftliche Engagement in Form sozialer Projekte und Initiativen spielt bei ROSSMANN eine wichtige Rolle und wird im kommenden Jahr noch weiter ausgebaut. Der Schwerpunkt dieses Engagements liegt auf der Unterstützung und Förderung von Kindern und Familien sowie kulturellen Angeboten.

3. Geschäftsverlauf

Entscheidend für den Geschäftsverlauf des Konzerns der Rossmann Beteiligungs GmbH ist die Entwicklung der ROSSMANN-Gruppe, die in der Drogeriebranche tätig ist.

Das Wachstum der Umsatzerlöse im Konzern um Mrd. € 0,9 auf Mrd. € 8,7 resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzsteigerung im Bereich Einzelhandel (= Mrd. € 0,9). Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die ROSSMANN-Gruppe insgesamt Einzelhandelsumsätze in Höhe von Mrd. € 8,2 (Vorjahr: Mrd. € 7,3) sowie Netto-Großhandelsumsätze in Höhe von Mio. € 64,8 (Vorjahr: Mio. € 64,3). Die Umsatzerlöse im Bereich Einzelhandel entfallen nahezu unverändert zum Vorjahr zu 96,9 % (Vorjahr: 97,6 %) auf das Inland und zu 3,1 % (Vorjahr: 2,4 %) auf das Ausland. Bei den übrigen Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Erlöse aus Einkaufs- und Marketingdienstleistungen in Höhe von Mio. € 385,8 (Vorjahr: Mio. € 325,1) sowie um Erlöse aus Provisionen in Höhe von Mio. € 16,1 (Vorjahr: Mio. € 15,6).

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von Mio. € 211,3 (Vorjahr: Mio. € 151,2) getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen von Mio. € 123,3 (Vorjahr: Mio. € 116,7) gegenüber. Den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bilden hierbei wie in den Vorjahren der Ausbau und die Einrichtung von Verkaufsstellen.

In 2023 wurde in der ROSSMANN-Gruppe ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von Mio. € 467,7 (Vorjahr: Mio. € 509,8) erwirtschaftet. Dieser beinhaltet ein Gesamtergebnis der assoziierten Unternehmen in Höhe von Mio. € 154,1 (Vorjahr: Mio. € 131,0).

Die Zahl der Beschäftigten im Konzern ist im Jahresverlauf 2023 um 1.893 (Vorjahr: 1.811) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf durchschnittlich 36.393 (Vorjahr: 34.500) inklusive 1.332 (Vorjahr: 1.202) Auszubildende gestiegen. Hiervon waren in den vier ausländischen Tochtergesellschaften insgesamt 2.180 (Vorjahr: 1.748) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt beschäftigt. Diese Gesamtentwicklung der Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmeranzahl ist im Wesentlichen auf die wirtschaftliche Entwicklung der ROSSMANN-Gruppe in 2023 zurückzuführen.

Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Anzahl der inländischen Verkaufsstellen der ROSSMANN-Gruppe 2.288 (Vorjahr: 2.263). In den ausländischen Gesellschaften bestand das Filialnetz zum Bilanzstichtag in Albanien aus 21 (Vorjahr: 19), in der Türkei aus 164 (Vorjahr: 138), im Kosovo aus 13 (Vorjahr: 9) sowie in Spanien aus 19 (Vorjahr: 11) Verkaufsstellen.

4. Darstellung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2023 ist durch einen Anteil von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen an der Bilanzsumme von 14,3 % (Vorjahr: 13,5 %) gekennzeichnet.

Bei Investitionen in Höhe von Mio. € 211,3 (Vorjahr: Mio. € 151,2), Abgängen in Höhe von Mio. € 2,0 (Vorjahr: Mio. € 3,9) sowie Abschreibungen in Höhe von Mio. € 123,3 (Vorjahr: Mio. € 116,7) erhöhten sich die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen insgesamt auf Mio. € 658,2 (Vorjahr: Mio. € 574,1). Auf die vier ausländischen konsolidierten Gesellschaften entfällt ein Anteil an den in 2023 durchgeführten Investitionen in Höhe von 7,9% (Vorjahr: 6,6 %).

Die Finanzanlagen in Höhe von Mio. € 717,8 (Vorjahr: Mio. € 656,6) betragen 15,6 % (Vorjahr: 15,4 %) der Bilanzsumme. Dabei handelt es sich im Wesentlichen in Höhe von Mio. € 361,5 (Vorjahr: Mio. € 296,0) um eine nach der Equity-Methode einbezogene Beteiligung.

24,0 % der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte (Vorjahr: 24,5 %). Diese betreffen in Höhe von Mio. € 1.091,7 (Vorjahr: Mio. € 1.027,5) die Warenbestände in den Lägern und den Verkaufsstellen. Die vier ausländischen konsolidierten Unternehmen weisen in diesem Zusammenhang einen Warenbestand in Höhe von insgesamt Mio. € 49,7 (Vorjahr: Mio. € 40,4) aus.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 8,0 % (Vorjahr: 6,4 %) an der Bilanzsumme.

Zum Bilanzstichtag betragen die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens Mio. € 616,6 (Vorjahr: Mio. € 284,6). Ihr Anteil an der Bilanzsumme ist von 6,7 % auf 13,4 % gestiegen.

Die Liquiden Mittel in Höhe von insgesamt Mio. € 1.128,9 (Vorjahr: Mio. € 1.412,4) umfassen 24,5 % (Vorjahr: 33,2 %) der Bilanzsumme. Hierbei entfallen Mio. € 21,2 (Vorjahr: Mio. € 11,0) auf die Guthaben bei Kreditinstituten bei Tochtergesellschaften im Ausland.

Die Kapitalstruktur des Konzerns zum 31. Dezember 2023 ist durch eine Eigenkapitalquote von 71,0 % gekennzeichnet (Vorjahr: 69,5 %).

Im Vergleich zum Vorjahr reduzieren sich die Rückstellungen insgesamt um Mio. € 47,2 (Vorjahr: Mio. € +93,6). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die Steuerrückstellungen in Höhe von Mio. € 54,2 zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt um Mio. € 25,5 auf Mio. € 846,4 gestiegen. Bei den Sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen in Höhe von Mio. € 85,4 (Vorjahr: Mio. € 68,4) um Verbindlichkeiten aus Steuern.

Finanzlage

Der Finanzmittelfonds hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf Mio. € 1.128,7 (Vorjahr: Mio. € 1.412,4, - 20,1 %) reduziert.

Diese Entwicklung ist auf die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds in Höhe von Mio. € -283,7 (Vorjahr: Mio. € +99,8) zurückzuführen, die aus einem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. € -81,5 (Vorjahr: Mio. € 213,7), einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von Mio. € -32,3 (Vorjahr: Mio. € -9,6) sowie einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von Mio. € -169,8 (Vorjahr: Mio. € -104,4) resultieren.

Erhaltene Dividenden in Höhe von Mio. € 147,9 (Vorjahr: Mio. € 129,7) sowie Investitionen in Finanzanlagen in Höhe von Mio. € -9,0 (Vorjahr: Mio. € -5,1) haben zur Entwicklung des Finanzmittelfonds geführt. Zudem resultiert diese aus den Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von Mio.

€ 205,9 (Vorjahr: Mio. € 145,4) sowie Gewinnausschüttungen an andere Gesellschafter in Höhe von Mio. € 169,2 (Vorjahr: Mio. € 104,1).

Ertragslage

Der Anstieg der Umsatzerlöse um Mio. € +890,5 (Vorjahr: Mio. € +531,1) resultiert im Wesentlichen aus der Umsatzsteigerung im Bereich Einzelhandel auf Mrd. € 8,2 (Vorjahr: Mrd. € 7,3). Korrespondierend zu dieser Entwicklung erhöhte sich der Materialaufwand um 12,3 % auf Mrd. € 5,9 (Vorjahr: Mrd. € 5,2).

Bei einem Anstieg der durchschnittlichen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmeranzahl um 5,5 %, Tarifanpassungen sowie der im Geschäftsjahr 2023 beschlossenen und anteilig ausgezahlten Inflationsausgleichsprämie erhöhte sich der Personalaufwand um 8,8 % auf insgesamt Mio. € 1.295,9 (Vorjahr: Mio. € 1.190,5).

Infolge der Investitionstätigkeiten innerhalb des Konzerns werden im Vergleich zum Vorjahr in 2023 um Mio. € +6,6 (= 5,7 %) höhere Abschreibungen auf immaterielle Anlagen und Sachanlagen ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich in 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 % auf Mio. € 1.006,5 (Vorjahr: Mio. € 908,2). Unter diesem Posten werden im Wesentlichen Aufwendungen für Logistikleistungen, Mietaufwendungen, Aufwendungen für Personalgestellung, Verluste aus Termingeschäften bzw. aus Aktienverkäufen und Energiebezugsaufwendungen berücksichtigt.

Im Geschäftsjahr 2023 reduziert sich das Finanzergebnis um Mio. € -13,2 (= -10,6 %) auf Mio. € 112,0 (Vorjahr: Mio. € 125,2).

In diesem Zusammenhang wurden Finanzerträge in Höhe von Mio. € 222,3 (Vorjahr: Mio. € 152,2) sowie Finanzaufwendungen in Höhe von Mio. € 110,4 (Vorjahr: Mio. € 27,0) realisiert. Aus der Beteiligung an der Rossmann Central Europe B.V. hat der Konzern im Berichtsjahr Erträge aus Beteiligungen aus assoziierten Unternehmen in Höhe von Mio. € 154,1 (Vorjahr: Mio. € 131,0) generiert.

Die Finanzaufwendungen betreffen in Höhe von Mio. € 109,4 (Vorjahr: Mio. € 26,4) Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens zur Bewertung der Wertpapiere mit dem aktuellen Börsenkurs zum Bilanzstichtag.

Der Konzernjahresüberschuss hat sich in den letzten drei Geschäftsjahren wie folgt entwickelt:

2021 Mio. € 437,5
2022 Mio. € 509,8
2023 Mio. € 467,7

Der Konzernjahresüberschuss ergibt sich im Wesentlichen aus dem Ergebnisbeitrag der Dirk Rossmann GmbH in Höhe von Mio. € 452,1 (Vorjahr: Mio. € 436,8) und den Erträgen aus den assoziierten Unternehmen in Höhe von Mio. € 154,1 (Vorjahr: Mio. € 131,0), wovon Mio. € 111,2 (Vorjahr: Mio. € 111,2) bereits im Jahresabschluss der Dirk Rossmann GmbH enthalten sind.

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Finanzinstrumente werden im Wesentlichen unter den Wertpapieren des Anlage- sowie Umlaufvermögens ausgewiesen, die einer laufenden Kontrolle durch die Geschäftsführung hinsichtlich möglicher Risiken unterliegen.

Um die aus in fremden Währungen fakturierten Bezügen resultierenden Währungsrisiken zu reduzieren, erfolgen Beobachtungen der Devisenkurse und darauf aufbauend eine gebündelte Beschaffung der Fremdwährungen.

Die Liquiden Mittel waren nahezu ausschließlich bei inländischen Kreditinstituten und einem Kreditinstitut in der Schweiz angelegt.

Die Anteile an der Dirk Rossmann GmbH stehen im Beteiligungsportfolio der Rossmann Beteiligungs GmbH im Mittelpunkt. Veränderungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei dem Tochterunternehmen haben wesentliche Auswirkungen auf die entsprechenden Lagen des Konzernabschlusses der Rossmann Beteiligungs GmbH.

Neben den Markenartikeln führt die Gesellschaft ein breites Sortiment an Eigenmarken. Insbesondere über diese Eigenmarken, die regelmäßig durch Institutionen wie die Verbraucherorganisation Stiftung Warentest oder das Verbrauchermagazin Öko-Test geprüft werden, können Kundinnen und Kunden überzeugt und gebunden werden.

Risiken für den Einzelhandel im Filialbetrieb sind über den Erwartungen steigende Miet-, Energie- und Rohstoffpreise sowie konjunkturbedingte Einflüsse auf den privaten Konsum. Streiks im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie anhaltende geopolitische Spannungen, insbesondere Lieferverzögerungen und Transportkostensteigerungen könnten laut Februar-Bericht 2024 des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz zusätzlich dämpfend auf die konjunkturelle Entwicklung wirken.

6. Voraussichtliche Entwicklung

Für das Jahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatzwachstum im Einzelhandel auf brutto ca. Mrd. € 9,7. Bei den Erlösen aus Großhandel sowie bei den sonstigen Umsatzerlösen werden dieser Entwicklung entsprechende Erlöse erwartet.

Grundlagen der Umsatzprognose sind die Zunahme und Einschätzung neuer Verkaufsstellen sowie die Umsatzsteigerungen auf bestehender Fläche. Die Entwicklung vorhandener Sortimentsbereiche und die sukzessive Vergrößerung der durchschnittlichen Verkaufsflächen stehen weiterhin im Fokus.

Die ROSSMANN-Gruppe erwartet ein Konzernjahresüberschuss 2024 auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. In diesem Zusammenhang werden für 2024 insgesamt 65 Neueröffnungen geplant. Für das Jahr 2024 sind Investitionen im Inland in Höhe von Mio. € 230,3 angesetzt, wovon Mio. € 104,4 in den Ausbau des Filialnetzes gehen.

 

Burgwedel, den 14. Mai 2024

Rossmann Beteiligungs GmbH

Geschäftsführung

Dirk Roßmann

Raoul Roßmann

Dirk Daniel Roßmann

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.440.832,14 7.833
2. Geleistete Anzahlungen 1.491.790,08 437
8.932.622,22 8.270
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 355.644.713,07 348.682
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.671.226,23 3.923
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 194.146.218,56 178.635
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 96.782.446,72 34.599
649.244.604,58 565.839
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.751.583,08 12.752
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 12.000.000,00 17.500
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 361.530.108,40 295.969
4. Beteiligungen 7.379.975,45 9.810
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 93.500.000,00 96.000
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 229.677.454,75 223.533
7. Sonstige Ausleihungen 966.014,97 1.005
8. Genossenschaftsanteile 15.450,00 15
717.820.586,65 656.584
1.375.997.813,45 1.230.693
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 15.124.934,80 16.011
2. Waren 1.091.745.657,01 1.027.539
1.106.870.591,81 1.043.550
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.735.906,27 23.031
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.802.889,92 6.277
3. Forderungen gegen assoziierte Unternehmen 300.000,00 2
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 126.976.803,84 77.884
5. Sonstige Vermögensgegenstände 216.341.627,33 165.915
367.157.227,36 273.109
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 616.630.191,67 284.590
IV. Kassenbestand, Guthaben bei
Kreditinstituten 1.128.912.229,16 1.412.427
3.219.570.240,00 3.013.676
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.691.692,20 10.848
4.607.259.745,65 4.255.217

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.000.000,00 6.000
II. Kapitalrücklage 7.412.411,87 7.412
III. Gewinnrücklagen 1.304.168.979,64 1.290.249
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -29.888.550,01 -39.430
V. Nicht beherrschende Anteile 838.658.323,95 793.747
VI. Konzerngewinnvortrag 884.653.245,69 579.298
VII. Konzernergebnis 259.981.370,03 319.313
3.270.985.781,17 2.956.589
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 12.109.890,00 12.700
2. Steuerrückstellungen 89.749.765,43 143.928
3. Sonstige Rückstellungen 146.568.988,41 138.969
248.428.643,84 295.597
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 179.420,82 37
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 846.417.928,88 820.937
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.192,63 6
4. Sonstige Verbindlichkeiten 238.499.826,47 180.752
1.085.125.368,80 1.001.732
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.495.395,92 32
E. Passive latente Steuern 1.224.555,92 1.267
4.607.259.745,65 4.255.217

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Vorjahr
T€ T€
1. Umsatzerlöse 8.685.616.129,00 7.795.150
2. Sonstige betriebliche Erträge 158.928.935,03 209.119
8.844.545.064,03 8.004.269
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.872.671.588,33 5.223.424
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 6.223
5.872.671.588,33 5.229.647
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.076.661.705,20 994.395
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 219.198.184,50 196.148
1.295.859.889,70 1.190.543
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 123.312.659,11 116.697
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.006.545.182,89 908.196
8.298.389.320,03 7.445.083
546.155.744,00 559.186
7. Erträge aus Beteiligungen 3.182.403,78 949
8. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 154.070.000,00 130.983
9. Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7.938.487,37 10.809
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.124.649,64 9.441
11. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 109.351.855,61 26.424
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.008.209,61 587
111.955.475,57 125.171
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 189.543.243,98 173.782
14. Ergebnis nach Steuern 468.567.975,59 510.575
15. Sonstige Steuern 882.261,77 764
16. Konzernjahresüberschuss 467.685.713,82 509.811
17. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn (-) -207.704.343,79 -190.498
18. Konzernergebnis 259.981.370,03 319.313

Amtsgericht Hannover HRB 120132

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Aufstellung des Konzernabschlusses der Rossmann Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 erfolgt unter Anwendung der handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften gemäß §§ 290 ff. HGB und unter Beachtung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Konsolidierungskreis

Die in den Konzernabschluss der Rossmann Beteiligungs GmbH einbezogenen Unternehmen sowie assoziierten Unternehmen ergeben sich aus der Aufstellung zum Konzernanteilsbesitz.

Ferner wurden die dort aufgeführten Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote über 50,0 % nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Entsprechendes gilt für Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote zwischen 20,0 % und 50,0 %, die daher nicht unter Anwendung der Equity-Methode bewertet wurden.

3. Konsolidierungsgrundsätze

Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wenden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze an. Abschlussstichtag ist einheitlich der 31. Dezember.

Die Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt grundsätzlich für die Erwerbsvorgänge bis zum 31. Dezember 2009 nach der Buchwertmethode. Dabei werden die Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile zugrunde gelegt. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 erfolgte die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode.

Im Konzernabschluss werden die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen grundsätzlich mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei Anwendung der Equity-Methode liegen den Wertansätzen der Beteiligungen und der Unterschiedsbeträge die Wertverhältnisse zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile zugrunde. Der Wertansatz der Anteile wird in den Folgejahren um die auf das Mutterunternehmen entfallenden Anteile an den Eigenkapitaländerungen erhöht oder vermindert.

Die übrigen Finanzanlagen sind im Konzernabschluss mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten werden weggelassen.

Umsatzerlöse und andere Erträge, die aus dem gegenseitigen Liefer- und Leistungsverkehr der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen resultieren, werden mit den darauf entfallenden Aufwendungen verrechnet.

§ 304 Abs. 1 HGB wurde nicht angewendet, da die Behandlung der Zwischenergebnisse für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist.

Für die Währungsumrechnung der Bilanzen in ausländischer Währung werden für die Umrechnung der Bilanzposten die Umrechnungskurse auf den Stichtag zugrunde gelegt. Für die Umrechnung des Eigenkapitals wird der historische Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung angewandt bzw. der historische Kurs zum Zeitpunkt der jeweiligen Kapitalerhöhung. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs des gesamten Geschäftsjahres umgerechnet.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände sind entgeltlich erworben und werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und den handelsrechtlichen bzw. steuerlichen Vorschriften werden sie planmäßig linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und den handelsrechtlichen bzw. steuerlichen Vorschriften, angesetzt.

In den Herstellungskosten des Sachanlagevermögens sind Zinsen für Fremdkapital, die auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, aktiviert.

Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen wurden nach der linearen bzw. der degressiven Methode errechnet. Bis zum 31. Dezember 2020 wurde von der Vereinfachungsmöglichkeit entsprechend § 6 Abs. 2 a EStG Gebrauch gemacht. Danach wurde für selbständig nutzbare Anlagengüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,01 bis € 1.000,00 ein Sammelposten gebildet, der in Übereinstimmung mit den geänderten steuerlichen Bewertungsvorschriften über eine unterstellte Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben wird.

Ab dem 1. Januar 2021 werden selbstständig nutzbare Anlagengüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,01 bis € 800,00 entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und es wird ein fiktiver Abgang unterstellt.

Die Finanzanlagen - mit Ausnahme der unter Anwendung der Equity-Methode bewerteten Beteiligungen an assoziierten Unternehmen - sind mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu Einstandspreisen abzüglich Rabatten, Skonti und Boni zuzüglich Nebenkosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. Wirtschaftlichen Einzelrisiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen wurde wegen des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Bankguthaben in fremder Währung werden zu Kursen am Abschlussstichtag bewertet.

Sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Stichtagskurs bewertet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten ausschließlich Einnahmen und Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand oder Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag betreffen.

Bei den Pensionsrückstellungen, den sonstigen Rückstellungen und den Sachanlagen ergeben sich temporäre Differenzen zwischen den Handelsbilanzwerten und den steuerlichen Werten. Bei einem Steuersatz in Höhe von 30 % resultieren hieraus insgesamt aktive latente Steuern. Vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie decken alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und Verpflichtungen ab. Sofern die Rückstellungen eine Restlaufzeit größer ein Jahr haben, sind diese mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben bzw. - bei Altersversorgungsverpflichtungen - zehn Geschäftsjahre abgezinst, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde von dem Abzinsungswahlrecht kein Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, von 1,82 % nach den "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck sowie einem angenommenen Rententrend von 0,0 % bzw. 1,0 % ermittelt. Der Bewertung liegt die Projected- Unit-Credit-Methode zu Grunde.

Bei der Rückstellung für Altersteilzeit wurde der Erfüllungsbetrag, bei einer Gehaltsdynamik von 2,0 %, unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von drei Jahren ergibt, in Höhe von 1,07 % ermittelt. Grundlagen für die Berechnung des Rückstellungsbetrages bilden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Der Bewertung liegt die Projected-Unit-Credit-Methode zu Grunde. In Höhe des Erfüllungsrückstands erfolgt zum Bilanzstichtag eine Verrechnung mit den dafür angelegten Mitteln.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs der zu ihrer Sicherung abgeschlossenen Devisentermingeschäfte bewertet.

Im Zuge der Erstkonsolidierung von drei Tochtergesellschaften ergeben sich aus der Neubewertung von Sachanlagevermögen temporäre Differenzen zwischen den handelsbilanziellen und den steuerlichen Werten. Bei einem auf die Tochterunternehmen bezogenen Steuersatz in Höhe von 16 % resultieren hieraus passive latente Steuern.

5. Angaben zur Bilanz

Die Veränderungen der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sind in der Entwicklung des Konzernanlagevermögens dargestellt. Hier verweisen wir auf die Anlage zum Konzernanhang.

Im Geschäftsjahr sind im Sachanlagevermögen unter dem Posten "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken" Zinsen für Fremdkapital in Höhe von T€ 475 (Vorjahr: T€ 491) aktiviert worden.

Die Anteile an der Rossmann Central Europe B.V. sind im Konzernabschluss als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen.

Bei vier (Vorjahr: vier) Wertpapieren des Anlagevermögens liegt der beizulegende Wert zum 31. Dezember 2023 um insgesamt Mio. € 20,0 (Vorjahr: Mio. € 28,8) unter den entsprechenden Anschaffungskosten in Höhe von Mio. € 229,7 (Vorjahr: Mio. € 223,5). Der beizulegende Wert wurde auf der Grundlage des Börsenkurses am Bilanzstichtag ermittelt. Aufgrund der aktuellen Börsenkursentwicklung sowie eines Eigenkapitals je Aktie zum 31. Dezember 2023, das oberhalb der Anschaffungskosten pro Aktie liegt, ist zu erwarten, dass der beizulegende Wert zukünftig wieder den Buchwert erreichen wird.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe sonstige Forderungen.

Bei den Forderungen gegen assoziierte Unternehmen handelt es sich in Höhe von T€ 300 (Vorjahr: T€ 2) um sonstige Forderungen.

Zum Bilanzstichtag werden unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in voller Höhe sonstige Forderungen ausgewiesen.

Ein Teilbetrag von Mio. € 0,9 (Vorjahr: Mio. € 0,9) der sonstigen Vermögensgegenstände hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Unterschiedsbetrag bei den Pensionsrückstellungen aus den versicherungsmathematischen Barwerten zu den Rechnungszinssätzen auf Basis des Sieben- bzw. Zehn-Jahres-Durchschnittszeitraums beträgt insgesamt Mio. € 0,1 (Vorjahr: Mio. € 0,7).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen unter anderem Verpflichtungen im Personalbereich (wie z. B. Resturlaub, Tantiemen, Überstunden sowie Berufsgenossenschaftsbeiträge), Verpflichtungen aus Prozessverfahren, aus Mietverträgen, aus ausstehenden Rechnungen und Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen.

Verbindlichkeitenspiegel:

Gesamtbetrag zum 31.12.2023 Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 179.420,82 179.420,82 0,00 0,00
(Vj.: 37.016,32 ) (Vj.: 37.016,32 ) (Vj.: 0,00 ) (Vj.: 0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 846.417.928,88 846.417.928,88 0,00 0,00
(Vj.: 820.936.830,20 ) (Vj.: 820.936.830,20 ) (Vj.: 0,00 ) (Vj.: 0,00 )
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.192,63 28.192,63 0,00 0,00
(Vj.: 5.521,46 ) (Vj.: 5.521,46 ) (Vj.: 0,00 ) (Vj.: 0,00 )
Sonstige Verbindlichkeiten 238.499.826,47 236.930.068,42 1.569.758,05 357.792,29
(Vj.: 180.752.164,93 ) (Vj.: 178.881.680,12 ) (Vj.: 1.870.484,81 ) (Vj.: 662.148,14 )
1.085.125.368,80 1.083.555.610,75 1.569.758,05 357.792,29
(Vj.: 1.001.731.532,91 ) (Vj.: 999.861.048,10 ) (Vj.: 1.870.484,81 ) (Vj.: 662.148,14 )

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Steuerschulden in Höhe von Mio. € 85,4 (Vorjahr: Mio. € 68,4).

Die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen Mio. € 17,4 (Vorjahr: Mio. € 19,0).

Im Rahmen der Erstkonsolidierung von drei Tochterunternehmen wurde jeweils ein Betrag in Höhe von T€ 455 im Geschäftsjahr 2017, in Höhe von T€ 615 im Geschäftsjahr 2019 und in Höhe von T€ 354 im Geschäftsjahr 2020 in die passiven latenten Steuern eingestellt. Diese haben sich im Geschäftsjahr wie folgt verändert:

Stand 1.1.2023 Veränderung Stand 31.12.2023
T€ 1.267 -T€42 T€ 1.225

6. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse unterteilen sich im Wesentlichen auf Einzelhandelsumsätze in Höhe von Mrd. € 8,2 (Vorjahr: Mrd. € 7,3) und Großhandelsumsätze in Höhe von Mio. € 64,8 (Vorjahr: Mio. € 64,3). Von den Einzelhandelsumsätzen entfallen 96,9 % (Vorjahr: 97,6 %) auf die Umsätze im Inland und 3,1 % (Vorjahr: 2,4 %) auf Umsätze im Ausland. Des Weiteren handelt es sich bei den Umsatzerlösen in Höhe von Mio. € 385,8 (Vorjahr: Mio. € 325,1) um Erlöse aus Einkaufs- und Marketingdienstleistungen. Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von Mio. € 3,0 (Vorjahr: Mio. € 2,8) auf Erträge, die Vorjahre betreffen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von Mio. € 2,6 (Vorjahr: Mio. € 0,9) Erträge aus Anlagenabgängen und in Höhe von Mio. € 0,9 (Vorjahr: Mio. € 11,0) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Des Weiteren bestehen Erträge aus Erstattungen für Vorjahre in Höhe von Mio. € 13,0 (Vorjahr: Mio. € 6,9) und andere periodenfremde Erträge in Höhe von Mio. € 6,3 (Vorjahr: Mio. € 3,9).

Im Geschäftsjahr 2023 betragen die Erträge aus der Währungsumrechnung Mio. € 0,09 (Vorjahr: Mio. € 2,5).

Bei den Aufwendungen für bezogene Ware handelt es sich in Höhe von Mio. € 1,4 (Vorjahr: Mio. € 1,5) um periodenfremde Beträge.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Nachzahlungen für Vorjahre in Höhe von Mio. € 3,3 (Vorjahr: Mio. € 5,6) sowie Verluste aus Anlagenabgängen in Höhe von Mio. € 0,9 (Vorjahr: Mio. € 1,5) enthalten. Zudem bestehen weitere sonstige periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 554 (Vorjahr: T€ 218).

Im Geschäftsjahr 2023 betragen die Aufwendungen aus Währungsumrechnung T€ 2,2 (Vorjahr: Mio. € 2,5).

In Höhe von T€ 201 (Vorjahr: T€ 35) betreffen die Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens verbundene Unternehmen.

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen wird ein Teilbetrag in Höhe von T€ 89 (Vorjahr: T€ 14) aus verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Bei den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ergeben sich Mio. € 0,2 (Vorjahr: Mio. € 0,2) aus der Aufzinsung der Pensions- bzw. Altersteilzeitverpflichtungen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen aus den Altersteilzeitverpflichtungen betreffen in Höhe von T€ 7 die Aufzinsung.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen zu Mio. € 189,5 (Vorjahr: Mio. € 173,8) auf 2023. T€ 396 (Vorjahr: T€ 15) betreffen Steuern für Vorjahre. Aus der Anwendung des Mindeststeuergesetzes (Pillar 2) haben sich im Berichtsjahr keine Auswirkungen ergeben.

Ein Teilbetrag der sonstigen Steuern in Höhe von T€ 2 betreffen vergangene Perioden (Vorjahr: T€ 6).

7. Sonstige Angaben

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 12.277 (Vorjahr: 11.790) Vollzeitkräfte, 19.956 (Vorjahr: 18.859) Teilzeitkräfte, 2.828 (Vorjahr: 2.649) Aushilfen und 1.332 (Vorjahr: 1.202) Auszubildende beschäftigt.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von zukünftigen Währungsrisiken aus Wareneinkäufen (Grundgeschäfte) werden derivative Finanzinstrumente (Sicherungsinstrumente) in Form von Devisentermingeschäften eingesetzt. Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft Warenbeschaffungsgeschäfte in Höhe von Mio. € 52,5 durch Devisentermingeschäfte abgesichert.

Durch die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte kommt es zu einem Ausgleich der sich aus dem Warentermingeschäft ergebenden Währungsrisiken. Der beizulegende Zeitwert der Devisentermingeschäfte beträgt Mio. € 0,4. Die Warenbeschaffungsgeschäfte sowie Devisenterminkontrakte werden zu Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB unter Anwendung der Critical-Terms-Match-Methode zusammengefasst. Dabei werden mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwartende Transaktionen berücksichtigt. Die Einschätzung der hohen Wahrscheinlichkeit basiert auf der Erfahrung der Vergangenheit und der Planung der Gesellschaft.

Die in die Mikrobewertungseinheiten einbezogenen Devisentermingeschäfte haben Laufzeiten von bis zu sechs Monaten. Auf Basis des am Bilanzstichtag geltenden Devisenterminkurses erfolgt die Ermittlung des Marktwerts der Devisenterminkontrakte für die Restlaufzeit im Vergleich zum vertraglich fixierten Devisenterminkurs. Da die Sicherungs- und Grundgeschäfte auf die gleiche Währung lauten sowie voraussichtlich zum gleichen Zeitpunkt zu sich ausgleichenden Zahlungsströmen führen, ist die Wirksamkeit der Sicherung gegeben.

Ferner bestehen zum Bilanzstichtag bedingte Termingeschäfte im Rahmen von Optionen. Bei Kontrakten, in denen die Rossmann Beteiligungs GmbH während einer gewissen Laufzeit bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt die Rolle des Stillhalters einnimmt, hat der Vertragspartner das Recht, eine bestimmte Menge von Aktien zu einem im Voraus festgelegten Basispreis zu kaufen oder zu verkaufen.

Hierfür hat die Rossmann Beteiligungs GmbH als Stillhalter Optionsprämien erhalten. Der Umfang der Optionsgeschäfte zum 31. Dezember 2023 beträgt bei den Kaufoptionen als Verkäufer Mio. € 702,5 und bei den Verkaufsoptionen als Käufer Mio. € 246,1. Die anhand der Marktpreise zum Bilanzstichtag ermittelten beizulegenden Zeitwerte der Verkaufsoptionen betragen Mio. € 48,0.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

- Jährliche Verpflichtung aus Mietverträgen ca. Mio. € 358,7

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Ein Tochterunternehmen hat am 13. März 2024 eine Teilgewinnausschüttung vorgenommen, bei der ein Teilbetrag in Höhe von Mio. € 48,0 auf nicht beherrschende Anteile entfällt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nicht im Konzernabschluss berücksichtigt worden sind, haben sich nach dem 31. Dezember 2023 nicht ereignet.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 der Rossmann Beteiligungs GmbH schließt mit einem Ergebnis von Mio. € 203,8 ab. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages von Mio. € 508,4 ergibt sich ein Bilanzgewinn von Mio. € 712,2. Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Betrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 242, für steuerliche Beratungsleistungen T€ 10 und für allgemeine Beratungsleistungen T €16.

Angaben zum Anteilsbesitz

Name/ Sitz Anteil am Kapital in % Geschäftsjahr Eigenkapital Jahresergebnis
in T€ in T€
1. Vollkonsolidierte Unternehmen
a) unmittelbare Beteiligung
Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel 60,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 1.665.589 452.072
b) mittelbare Beteiligung
- über die Dirk Rossmann GmbH
Inland
Rossmann Logistikgesellschaft mbH, Burgwedel 100,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 76.577 3.049
Rossmann Logistik Service GmbH, Burgwedel 100,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 22.140 3.059
Logistikzentrum Malsfeld GmbH, Burgwedel 94,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 16.075 790
Logistikzentrum Brehna GmbH, Burgwedel 89,9 1.1.2023 bis 31.12.2023 2.473 641
Logistikzentrum GFL GmbH, Burgwedel 89,9 1.1.2023 bis 31.12.2023 966 321
BIFASUS GmbH & Co.Zweite KG, Pullach i. Isartal *) 100,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 -18 32
BIFASUS GmbH & Co. Dritte KG, Pullach i. Isartal *) 100,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 -171 145
BIFEMA GmbH & Co.KG, Pullach i. Isartal *) 94,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 6.978 165
MANOLA GmbH & Co.KG,Burgwedel 100,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 181 2
Wittland Einzelhandelsgesellschaft mbH, Burgwedel 100,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 144 4
Rival de Loop Kosmetik GmbH, Berlin 100,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 26 0
Anteil am Kapital in % Geschäftsjahr Eigenkapital Jahresergebnis
in TTRY in TTRY
Ausland
Dirk Rossmann Mağazacilik Ticaret Limited Şirketi, Istanbul, Türkei (Kurs am 31.12.2023: 32,6531 TRY/€, Jahresdurchschnittskurs 2022: 25,7597 TRY/€) 100,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 636.837 310.875
Anteil am Kapital in % Geschäftsjahr Eigenkapital in TALL Jahresergebnis in TALL
Rossmann & Lala Sh.p.k., Tirana, Albanien (Kurs am 31.12.2023: 103,88 ALL/€, Jahresdurchschnittskurs 2023: 108,68 ALL/€) 75,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 2.542.734 807.642
Anteil am Kapital in % Geschäftsjahr Eigenkapital Jahresergebnis
in T€ in T€
Rossmann Kosovo Sh.p.k., Pristina, Kosovo **) 75,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 5.830 2.377
Rossmann Drogueria España S.L.U., Valencia, Spanien 100,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 15.678 -6.030
Anteil am Kapital in % Geschäftsjahr Eigenkapital Jahresergebnis
in T€ in T€
2. Assoziierte Unternehmen
mittelbar
- über die Dirk Rossmann GmbH
Rossmann Central Europe B.V., Renswoude, Niederlande ***) 50,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 722.780 308.140
Anteil am Kapital in % Geschäftsjahr Eigenkapital Jahresergebnis
Name/ Sitz in T€ in T€
3) Andere Beteiligungen
a) unmittelbare Beteiligung
DR Immobiliengruppe GmbH, Burgwedel ****) 100,0 1.1.2022 bis 31.12.2022 405 100
DR Konzept GmbH, Burgwedel ****) 100,0 1.1.2022 bis 31.12.2022 6.669 686
DR Projekt GmbH, Burgwedel ****) 74,5 1.1.2022 bis 31.12.2022 9.324 670
DR Immobilien GmbH, Burgwedel ****) 74,5 1.1.2022 bis 31.12.2022 18.201 2.348
Frobel, Rossmann u. Partner GbR, Isernhagen ****) 57,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 0 385
Wedelhalle GmbH, Burgwedel ****) 55,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 2.447 -22
promota.de GmbH, Potsdam *****) 33,0 1.1.2022 bis 31.12.2022 13.618 3.067
Rapiro Haustechnik GmbH, Bad Salzdetfurth *****) 24,5 1.4.2022 bis 31.3.2023 5.316 4.042
instore solutions personnel GmbH, Potsdam *****) 22,5 1.1.2022 bis 31.12.2022 604 -161
Anteil am Kapital in % Geschäftsjahr Eigenkapital Jahresergebnis
Name/ Sitz in T€ in T€
b) mittelbare Beteiligung
- über die Dirk Rossmann GmbH
Tiefgaragenbetreibergesellschaft Hohenstaufenring, Köln *****) 33,3 1.1.2022 bis 31.12.2022 112 163
Frobel, Rossmann u. Partner GbR, Isernhagen ****) 25,0 1.1.2023 bis 31.12.2023 0 385
4) Wertpapiere des Anlagevermögens
unmittelbar
GBK Beteiligungen AG, Hannover (KAGB/HGB) 27,5 1.1.2022 bis 31.12.2022 53.969 511
Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main 29,5 1.10.2022 bis 30.09.2023 598.574 54.587

*) Der Dirk Rossmann GmbH stehen bei der BIFEMA KG, bei der BIFASUS GmbH & Co. Zweite KG und bei der BIFASUS GmbH & Co. Dritte KG jeweils 19 % der Stimmrechte zu. Die Einbeziehung als vollkonsolidierte Unternehmen erfolgt als Zweckgesellschaften.
**) über Rossmann & Lala Sh.p.k., Tirana, Albanien
***) Konzernabschluss der Rossmann Central Europe B.V.
****) Wegen untergeordneter Bedeutung nicht vollkonsolidiert
*****) Wegen untergeordneter Bedeutung nicht nach der Equity-Methode einbezogen

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Dirk Roßmann (Prokurist der Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel)

 

Raoul Roßmann (Geschäftsführer der Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel)

 

Dirk Daniel Roßmann (Geschäftsleitung der Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird in Anwendung von § 314 Abs. 3 Satz 2 in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Burgwedel, den 14. Mai 2024

Rossmann Beteiligungs GmbH

Geschäftsführung

Dirk Roßmann

Raoul Roßmann

Dirk Daniel Roßmann

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Umrechnung zu: (Kurs zum Beginn des Geschäftsjahrs) (Kurs am Ende des Geschäftsjahrs)
Stand am 01.01.2023 Stand am 01.01.2023 Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.090.796,12 35.938.649,07 3.839.354,64
2. Geleistete Anzahlungen 436.517,75 436.517,75 1.514.479,97
36.527.313,87 36.375.166,82 5.353.834,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 839.135.469,28 837.777.531,36 45.683.065,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.607.996,69 39.608.015,70 223.744,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 566.676.301,38 564.876.036,82 79.611.411,67
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.598.680,07 34.439.454,66 80.391.460,07
1.480.018.447,42 1.476.701.038,54 205.909.681,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.751.583,08 12.751.583,08 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 17.500.000,00 17.500.000,00 0,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 295.969.108,40 295.969.108,40 65.561.000,00
4. Beteiligungen 10.560.171,16 10.560.171,16 4.500,00
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 96.000.000,00 96.000.000,00 0,00
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 223.533.154,34 223.533.154,34 8.976.155,57
7. Sonstige Ausleihungen 1.005.169,20 1.005.169,20 0,00
8. Genossenschaftsanteile 15.450,00 15.450,00 0,00
657.334.636,18 657.334.636,18 74.541.655,57
2.173.880.397,47 2.170.410.841,54 285.805.171,19
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Umrechnung zu:
Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 468.007,64 2.396.416,04 37.849.595,31
2. Geleistete Anzahlungen -459.207,64 0,00 1.491.790,08
8.800,00 2.396.416,04 39.341.385,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.656.354,98 7.042.379,35 887.074.572,02
2. Technische Anlagen und Maschinen -1.192.964,17 0,00 38.638.795,77
0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.553.006,35 24.575.738,05 628.464.716,79
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -18.025.197,16 23.270,86 96.782.446,71
-8.800,00 31.641.388,26 1.650.960.531,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 12.751.583,08
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 5.500.000,00 12.000.000,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 361.530.108,40
4. Beteiligungen 0,00 2.434.695,71 8.129.975,45
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 2.500.000,00 93.500.000,00
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.831.855,16 229.677.454,75
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 39.154,23 966.014,97
8. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 15.450,00
0,00 13.305.705,10 718.570.586,65
0,00 47.343.509,40 2.408.872.503,33
Kumulierte Abschreibungen
Umrechnung zu: (Kurs zum Beginn des Geschäftsjahrs) (Kurs am Ende des Geschäftsjahrs)
Stand am 01.01.2023 Stand am 01.01.2023 Zugänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.257.425,44 28.128.593,77 4.692.815,57
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
28.257.425,44 28.128.593,77 4.692.815,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 490.453.700,73 489.977.599,84 47.974.368,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.684.627,07 35.684.633,56 441.104,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 388.040.691,09 387.329.102,17 70.204.370,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
914.179.018,89 912.991.335,57 118.619.843,54
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00
4. Beteiligungen 750.000,00 750.000,00 0,00
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00
8. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
750.000,00 750.000,00 0,00
943.186.444,33 941.869.929,34 123.312.659,11
Kumulierte Abschreibungen
Umrechnung zu:
Abgänge Umbuchungen Kursdifferenzen Veränderungen des Geschäftsjahrs Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.394.746,32 328,31 -18.228,16 30.408.763,17
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.394.746,32 328,31 -18.228,16 30.408.763,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.546.610,64 142.737,96 -118.237,02 531.429.858,95
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 -158.168,96 0,32 35.967.569,54
0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.082.514,12 15.102,69 -147.562,62 434.318.498,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 -0,01 -0,01
29.629.124,76 -328,31 -265.799,33 1.001.715.926,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 750.000,00
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
7. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 750.000,00
32.023.871,08 0,00 -284.027,49 1.032.874.689,88
Buchwerte
Umrechnung zu:
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.440.832,14 7.833
2. Geleistete Anzahlungen 1.491.790,08 437
8.932.622,22 8.270
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 355.644.713,07 348.682
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.671.226,23 3.923
0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 194.146.218,56 178.636
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 96.782.446,72 34.599
649.244.604,58 565.840
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.751.583,08 12.752
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 12.000.000,00 17.500
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 361.530.108,40 295.969
4. Beteiligungen 7.379.975,45 9.810
5. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 93.500.000,00 96.000
6. Wertpapiere des Anlagevermögens 229.677.454,75 223.533
7. Sonstige Ausleihungen 966.014,97 1.005
8. Genossenschaftsanteile 15.450,00 15
717.820.586,65 656.584
1.375.997.813,45 1.230.694

Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023 Vorjahr
T€ T€
Konzernjahresüberschuss 467.686 509.811
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 123.313 116.697
Zunahme der Rückstellungen 6.777 22.644
Gewinn (-)/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -1.636 614
Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 109.352 26.424
Zinserträge (-)/Zinsaufwendungen -28.827 -1.871
Sonstige Beteiligungserträge (-) und Erträge aus Wertpapieren (-) -190.839 -149.470
Zunahme der Wertpapiere des Umlaufvermögens (-) -441.392 -235.563
Zunahme der Vorräte (-) -63.321 -61.734
Zunahme (-) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitionstätigkeit- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -86.455 -42.051
Zunahme/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitionstätigkeit- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 79.678 -39.187
Ertragsteueraufwand 189.543 173.782
Ertragsteuerzahlungen (-) -245.393 -106.370
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -81.514 213.726
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.885 4.091
Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen -205.910 -146.558
Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -5.354 -4.622
Auszahlungen (-) für Zugänge von Gegenständen der Finanzanlagen -8.981 -5.133
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen der Finanzanlagen 15.071 10.654
Erhaltene Dividenden 147.919 129.723
Erhaltene Zinsen 23.024 2.288
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -32.346 -9.557
Auszahlungen (-) an andere Gesellschafter -169.189 -104.108
Gezahlte Zinsen (-) -608 -247
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -169.797 -104.355
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -283.657 99.814
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.412.390 1.312.576
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.128.733 1.412.390
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 31.12.2023 Vorjahr
T€ T€
Liquide Mittel 1.128.912 1.412.427
jederzeit fällige Verbindlichkeiten (-) gegenüber Kreditinstituten -179 -37
1.128.733 1.412.390

Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Mutterunternehmen
Rücklagen
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
Gezeichnetes Kapital nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB andere Gewinnrücklagen Summe
T€ T€ T€ T€
Stand zum 31. Dezember 2021 6.000 7.412 1.204.329 1.211.741
Sonstige Veränderungen - - - -
Ausschüttung (-) - - - -
Einstellung in Rücklagen - - 85.920 85.920
Währungsumrechnung - - - -
Konzernjahresüberschuss - - - -
Stand zum 31. Dezember 2022 6.000 7.412 1.290.249 1.297.661
Sonstige Veränderungen - - - -
Ausschüttung (-) - - - -
Einstellung in Rücklagen - - 13.920 13.920
Währungsumrechnung - - - -
Konzernjahresüberschuss - - - -
Stand zum 31. Dezember 2023 6.000 7.412 1.304.169 1.311.581
Mutterunternehmen
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzerngewinnvortrag Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
T€ T€ T€ T€
Stand zum 31. Dezember 2021 -34.650 405.663 262.363 1.851.117
Sonstige Veränderungen - 259.555 - 262.363 -2.808
Ausschüttung (-) - - - -
Einstellung in Rücklagen - - 85.920 - -
Währungsumrechnung - 4.780 - - -4.780
Konzernjahresüberschuss - - 319.313 319.313
Stand zum 31. Dezember 2022 - 39.430 579.298 319.311 2.162.842
Sonstige Veränderungen - 319.275 -319.313 - 38
Ausschüttung (-) - - - -
Einstellung in Rücklagen - -13.920 - -
Währungsumrechnung 9.542 - - 9.542
Konzernjahresüberschuss - - 259.981 259.981
Stand zum 31. Dezember 2023 - 29.888 884.653 259.981 2.432.327
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Verluste (-)/ Gewinne Summe
T€ T€ T€ T€
Stand zum 31. Dezember 2021 603.467 - 23.101 111.099 691.465
Sonstige Veränderungen 114.178 - - 111.099 3.079
Ausschüttung (-) - 40.108 - - 48.000 - 88.108
Einstellung in Rücklagen - - - -
Währungsumrechnung - - 3.187 - - 3.187
Konzernjahresüberschuss - - 190.498 190.498
Stand zum 31. Dezember 2022 677.537 - 26.288 142.498 793.747
Sonstige Veränderungen 142.605 - 85 - 142.498 22
Ausschüttung (-) - 121.189 - - 48.000 - 169.189
Einstellung in Rücklagen - 30 - - - 30
Währungsumrechnung - 6.405 - 6.405
Konzernjahresüberschuss - - 207.704 207.704
Stand zum 31. Dezember 2023 698.923 - 19.968 159.704 838.659
Konzerneigenkapital
T€
Stand zum 31. Dezember 2021 2.542.582
Sonstige Veränderungen 271
Ausschüttung (-) - 88.108
Einstellung in Rücklagen -
Währungsumrechnung - 7.967
Konzernjahresüberschuss 509.811
Stand zum 31. Dezember 2022 2.956.589
Sonstige Veränderungen - 16
Ausschüttung (-) - 169.189
Einstellung in Rücklagen - 30
Währungsumrechnung 15.947
Konzernjahresüberschuss 467.685
Stand zum 31. Dezember 2023 3.270.986

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grunds- ätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 14. Mai 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer

Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer

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