Notting Hill Gastro GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reindirt Gerhardus Krijt seit 4.5.2026 | Geschäftsführer |
Stefan Yan Barbour seit 20.3.2026 | Geschäftsführer |
Sandro De Angelis seit 28.12.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BeOne Medicines I GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BeiGene Germany GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Registerangaben
Sonstige allgemeine Angaben Die BeiGene Germany GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit den Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe ihres voraussichtlichen Erfüllungsbetrags. Alle Rückstellungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und bedürfen daher keiner Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 7.290.756,26 EUR (Vorjahr: 4.114.575,56 EUR). In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Kundenrabatte in Höhe von 4.736.091,96 EUR, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 547.364,38 EUR, Bonusrückstellungen in Höhe von 1.294.328,30 EUR, Urlaubsrückstellungen in Höhe von 326.349,46 EUR und Rückstellungen für Abschluss und Prüfung in Höhe von 80.000,00 EUR enthalten. Restlaufzeit der Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 3.761.95,61 EUR (Vorjahr: 240.000,54 EUR). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Wechselkursgewinne in Höhe von 5.995,86 EUR (Vorjahr: 25.981,33 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 53 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: durchschnittlich 37 Mitarbeiter). Dabei handelt es sich um einen leitenden Angestellten sowie durchschnittlich 52 Angestellte. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023: Maller, Daniel Robert, Sudbury, MA / Vereinigte Staaten, * 14.11.1980 (bis 15.11.2023) Völkl, Martin Helmuth Konrad, Waltenhofen Dusoruth, Devun, Kussnacht / Schweiz De Angelis, Sandro, Coppet / Schweiz (ab 15.11.2023) Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe der Bezüge verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestehen sonstige finanzielle Verplichtungen aus
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält dabei Geschäftsbeziehungen zu folgenden verbundenen Unternehmen:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der BEIGENE, LTD. 94 Solaris Avenue, Camana Bay, Grand Cayman, Cayman Islands KY1-1108, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Gewinnverwendung Die Gesellschaft schlägt vor, den Bilanzgewinn von 2.769.878,18 EUR, der sich aus dem Jahresüberschuss von 1.365.144,74 EUR und dem Gewinnvortrag von 1.404.733,44 EUR ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 25.04.2024 Martin Voelkl Devun Dusoruth Sandro De Angelis Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines Die BeiGene Germany GmbH, München, ist die deutsche Vertriebsgesellschaft und Tochtergesellschaft der BeiGene Switzerland GmbH, Basel, Schweiz, die wiederum im BeiGene-Konzern eingebunden ist. Die Muttergesellschaft des BeiGene-Konzerns ist die BeiGene, Ltd, Cambridge, Massachusetts, USA. Die BeiGene Germany GmbH vermarktet Produkte für Therapien zur Behandlung von hämatologischen Erkrankungen. Darüber hinaus ist geplant, in den kommenden Jahren auch Produkte und Therapien im Bereich der soliden Tumore und der Immun-Onkologie zu vertreiben. Der BeiGene-Konzern ist ein globaler Biotechnologie-Konzern, der Krebsmedikamente entwickelt und vermarktet, um die Behandlungsergebnisse und den Zugang für weit mehr Patient:innen weltweit zu verbessern. Das wachsende globale Team von mehr als 10.000 Mitarbeitern ist auf fünf Kontinenten vertreten und verfügt über Konzernzentralen in Peking (China), Cambridge (USA) und Basel (Schweiz). Der Konzernumsatz von BeiGene belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf 2,5 Mrd. USD, was einem Anstieg von 74 % gegenüber dem Vorjahr (1,4 Mrd. USD) entspricht. 2. Geschäftsbereiche Der operative Bereich der BeiGene Germany GmbH beschäftigt sich derzeit mit der Vermarktung des Präparats Brukinsa ® in Deutschland. Brukinsa ® (Wirkstoff Zanubrutinib) ist seit Dezember 2021 in Deutschland und derzeit für folgende Indikation zugelassen: Morbus Waldenström (MW), bestimmte Fälle des Marginalzonenlymphoms (MZL), chronisch lymphatische Leukämie (CLL) und die Behandlung des rezidivierten/refraktären follikulären Lymphoms (FL). Der Wirkstoff Zanubrutinib stammt aus der konzerneigenen Forschung. Als BTK-Inhibitor der nächsten Generation verfügt Zanubrutinib über ein spezifischeres Bindungsprofil als frühere Wirkstoffe und weist so eine andere Kinasen-Selektivität auf. Zanubrutinib zeigt ein differenziertes pharmakokinetisches Profil im Vergleich zu BTK-Inhibitoren der früheren Generation. 3. Marktumfeld in Deutschland (Basis: IQVIA Marktbericht CLASSIC) Im Jahr 2023 stieg der Umsatz des Pharma-Gesamtmarktes (Apotheke und Klinik) gegenüber dem Vorjahr um 5,7% auf 59,8 Mrd. Euro. Insgesamt wurden 100,0 Mrd. Zähleinheiten (Tabletten, Portionsbeutel, Injektionen etc.) an Patienten abgegeben, was einem Absatzrückgang von -2,0% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der für die Gesellschaft relevante Teilmarkt befindet sich im Bereich Sonstige Antineoplastika (L01X), der umsatzmäßig um 53,5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. (Quelle: IQVIA MARKTBERICHT CLASSIC - Entwicklung des deutschen Pharmamarktes im Jahr 2023) 4. Ertragslage Es wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 65.700 erzielt, was eine Steigerung von 215,6% gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die staatliche Abgabe (Herstellerrabatt) im Rahmen des Beitragssatzsicherungsgesetzes (BSSichG) betrug im Jahr 2023 12% im Vergleich zu 7% im Jahr 2022. Bemessungsgrundlage für den Herstellerrabatt sind die rezeptierten Verkäufe der Apotheken. Hiervon ist auch das Produkt Brukinsa ® betroffen. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von TEUR 26 auf TEUR 21 verringert. Die Aufwendungen für bezogene Waren sind um 1.168% von TEUR 3.458 auf TEUR 40.380 gestiegen. Der prozentuale Anteil des Materialaufwands an den Umsatzerlösen liegt mit 62% über dem Vorjahreswert von 17%. Grund dafür ist, dass BeiGene Germany GmbH ein Cost-plus-Modell hat und daher der Vergleich der Warenaufwände im Verhältnis mit den Umsatzerlösen nicht aussagekräftig ist. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um 31% aufgrund des Stellenaufbaus um 16 Personen und gesamten Vergütungen von TEUR 7.753 auf TEUR 10.128 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 8.078 auf TEUR 12.472 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wesentliche Posten sind Aufwendung im Rahmen von Kongressen (TEUR 2.284 Vorjahr: TEUR 46) und für klinische Studien nach Produktzulassung (TEUR 1.259; Vorjahr: TEUR 325). Das Ergebnis vor Ertragssteuern beläuft sich auf TEUR 2.044 (Vorjahr: TEUR 1.552). Die Aufwendungen für Ertragssteuern sind auf TEUR 679 (Vorjahr: TEUR 473) gestiegen. Das Jahresergebnis beträgt TEUR 1.365 (Vorjahr: TEUR 1.079). Die Umsatzrentabilität beträgt im Betrachtungszeitraum 2.08% (Vorjahr 5.18%). 5. Vermögenslage Die Bilanzsumme der BeiGene Germany GmbH liegt zum 31.12.2023 mit TEUR 20.539 um 239% über dem Vorjahreswert von TEUR 6.060. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit TEUR 0 auf dem Vorjahreswert. Grund hierfür ist die gute Zahlungsmoral der Kunden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um TEUR 3.811 auf TEUR 8.329 aufgrund der höheren Cost-plus-Rechnung im letzten Quartal erhöht. Zeitgleich ist bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus erhaltenen Dienstleistungen ein Anstieg um TEUR 2.953 auf TEUR 3.332 zu verzeichnen. Auf der Passivseite sind die Steuerrückstellungen von TEUR 605 auf TEUR 956 gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 1.740 auf TEUR 6.984 gestiegen. Hauptgrund dafür sind die Rückstellungen für Apothekenrechenzentren und Krankenkassen von TEUR 4.736 (Vorjahr: TEUR 0). Wesentliche Positionen bilden zudem die Urlaubs- und Bonusrückstellungen in der Höhe von TEUR 1.621 (Vorjahr: TEUR 1.519). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich volumenbedingt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 737 auf TEUR 2.285 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind um TEUR 3.826 auf TEUR 4.186 gestiegen und enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten (TEUR 3.562) und eine Fehlzahlung eines Kunden (TEUR 235). 6. Finanzlage Die liquiden Mittel sind von TEUR 1.044 auf TEUR 11.347 gestiegen. Dies resultiert ausschließlich aus dem operativen Cash Flow im abgelaufenen Geschäftsjahr. Investitionen in Sachanlagen oder Ähnliches waren nicht notwendig ebenso wenig wie eine Außenfinanzierung. Das Eigenkapital liegt mit TEUR 2.795 aufgrund des Jahresüberschusses von TEUR 1.365 über dem des Vorjahreswertes von TEUR 1.430, da keine Gewinnausschüttung vorgenommen wurde. Die Eigenkapitalquote beträgt 13.6% (Vorjahr: 23,6%). 7. Personal Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Jahr 2023 betrug 53 (Vorjahr: 37). Der Anstieg um 16 Personen resultierte durch die Erweiterung der Marketingabteilung, des Bereich Market Access, des medizinischen Bereichs, und des administrativen Bereichs. 8. Risikobericht Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch ein proaktives Forderungsmanagement in Verbindung mit unseren Erfahrungswerten bezüglich des Zahlungsverhaltens unserer Kunden minimiert. Ein Risiko aufgrund von Preisänderungen ist durch generische Konkurrenzpräparate und die Einführung neuer Produkte gegeben. Darüber hinaus ist aufgrund des Arzneimittelmarkt- neuordnungsgesetzes (AMNOG) für alle neuen Produkte und Indikationserweiterungen eine Nutzenbewertung obligatorisch. Dies kann zu Preisrisiken und zusätzlich auch zu Rückerstattungen im Rahmen von Rabatten entsprechend des ANMOGA an das Gesundheitssystem (Krankenkassen) führen. Darüber hinaus lässt sich in den vergangenen Jahren ein steigender Kostendruck im Gesundheitswesen beobachten. Auf Ebene der Bundesregierung finden daher kontinuierlich Gespräche statt, um einen Konsens über geeignete Maßnahmen zur Reduktion der Kosten und der Finanzierungslücke im Gesundheitswesen zu finden. Gesetze wie das Gesetz zur Finanzierungstabilität der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV FinStg) aus dem Jahr 2022 sind empfindliche Eingriffe in die Rahmenbedingungen der Preisgestaltung von Arzneimitteln, allerdings keine langfristige Lösung für das Finanzierungsdefizit der Krankenkassen. Die Möglichkeit besteht, dass weitere politische Maßnahmen Auswirkungen auf die Pharmaindustrie haben könnten und stellen daher ein weiteres Risiko dar. Um eine zeitnahe und lückenlose Versorgung der Nachfrage nach Medikamenten zu gewährleisten, muss die Gesellschaft permanent eine ausreichende Menge an Packungen vorhalten. Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit werden Bestandsentwicklungen fortlaufend geprüft und regelmäßig an Mitglieder des Managements berichtet. Es sei darauf hingewiesen, dass während des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, der seit Februar 2022 besteht, die wirtschaftliche und finanzielle Situation des Unternehmens weiterhin überwacht wird. Das Unternehmen ist den Folgen des bestehenden Konflikts nicht direkt ausgesetzt, könnte aber indirekt Auswirkungen davon erleiden. Zukünftige Entwicklungen des Konflikts können nicht zuverlässig vorhergesagt werden, einschließlich der Maßnahmen zur Abmilderung seiner Auswirkungen auf die Volkswirtschaften der betroffenen Länder. Zusammenfassend bestehen, aus heutiger Sicht, keine wesentlichen Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden würden. 9. Chancenbericht Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Das kommende Geschäftsjahr ist durch zwei Schwerpunkte geprägt. Einerseits gilt es, die Nachfrage für das bestehende Produkt Brukinsa® weiter auszubauen. Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung der Produkteinführung des Präparats Tevimbra ® (Wirkstoff Tislelizumab) für Indikationen im Bereich der soliden Tumore. Der Wirkstoff Tislelizumab stammt ebenfalls aus der konzerneigenen Forschung. Für Brukinsa ® gilt es die Marktanteile gerade in der Indikation chronisch lymphatische Leukämie (CLL) weiter zu steigern. Gerade in dieser, seit November 2022 zugelassenen, Indikation konnte Brukinsa ® im zurückliegenden Geschäftsjahr ein sehr gutes Wachstum erzielen. Eine Fortführung dieses Trends lässt auch eine gute Entwicklung des Produktes im Geschäftsjahr 2024 erwarten. Für das Präparat Tevimbra ® im Bereich der soliden Tumore ist derzeit die Zulassung von zwei Indikationen im Geschäftsjahr 2024 geplant (Speiseröhrenkrebs und Lungenkrebs). Die Vorbereitung dieser Zulassungen bieten sowohl für das Geschäftsjahr 2024, als auch für die Folgejahre gute wirtschaftliche Entwicklungschancen. 10. Prognosebericht Nachdem das Geschäftsjahr 2023 mit einem guten Umsatzzuwachs abgeschlossen werden konnte, sind die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024 ebenfalls sehr positiv. Es wird mindestens von einer Verdoppelung der Umsatzerlöse im Jahr 2024 ausgegangen. Durch die Vorbereitungen und den Aufbau der Organisation für das Präparat Tevimbra ® wird im kommenden Geschäftsjahr mit zusätzlichen Kosten gerechnet. Darüber hinaus können inflationsbedingte Kostensteigerungen das Ergebnis belasten. Insgesamt wird für den Jahresüberschuss wieder ein positives Ergebnis erwartet, dass das Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres übersteigen wird. Derzeit wird ein Jahresüberschuss für das Jahr von mindestens MEUR 2,0 erwartet.
München, den 25. April 2024 Die Geschäftsführung Sandro De Angelis Martin Voelkl Devun Dusoruth Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 23.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BeiGene Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BeiGene Germany GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden- geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BeiGene Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 18. Juli 2024 EY
GmbH & Co. KG
Gallowsky, Wirtschaftsprüfer |
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