Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 8642
Eingetragen
24.4.2002
Branche
Wärme- und KältehandelGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Der Handel mit Waren aller Art, insbesondere mit festen Brennstoffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jana Engelage
seit 14.1.2026
Prokura
Frank Johannes Holz
seit 19.7.2018
Geschäftsführer
Sascha Schnell
seit 19.7.2018
Geschäftsführer
Dietmar Manfred Meier
seit 17.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Karsten Stierenberg
47198 Duisburg
52.500 €
35.00%
Dietmar Manfred Meier
47445 Moers
52.500 €
35.00%
F**** H***
30.000 €
20.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KSK Handels GmbH

Duisburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäftstätigkeit

Die Gesellschaft befasst sich mit dem nationalen und internationalen Handel mit festen Brennstoffen.

Im Bereich Forschung und Entwicklung ist die KSK GmbH nicht tätig. Unser Unternehmen verfügt nicht über Zweigniederlassungen.

B. Geschäftsverlauf und Lage

Das Jahr 2023 hat sich wirtschaftlich insgesamt befriedigend entwickelt.

Trotz deutlicher Preissteigerungen, bedingt durch hohe Rohstoff- und Logistikkosten, war die Nachfrage aus den Industriesektoren Stahl, Guss, Metall und Dämmstoffe weiterhin hoch.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung, Margenentwicklung und der Eigenkapitalrendite.

Bezüglich nicht finanzieller Leistungsindikatoren liegt der Schwerpunkt auf Kundenbelangen (Erhaltung und Erweiterung des Kundenstammes) sowie auf Arbeitnehmerbelangen (Mitarbeiterfluktuation, -zufriedenheit).

In 2023 wurden keine Finanzinstrumente - abgesehen von kurzfristigen Devisentermingeschäften - eingesetzt.

In 2023 waren bei der KSK neben den 4 Geschäftsführern durchschnittlich 6 Mitarbeiter beschäftigt, die alle durch ihr besonderes Engagement an dem Abschluss des Geschäftsjahres 2023 mitgewirkt haben.

1. Ertragslage

Der Umsatz ist von 31 Millionen € in 2022 um 9 Millionen € auf 22 Millionen € gesunken. Dies bedeutet eine Minderung von 29 %.

Der Absatz fiel von 67.000 Tonnen auf 66.600 Tonnen - also ein Minus von 0,6 %.

Das handelsrechtliche Ergebnis nach Steuern fiel von T€ 312 auf T€ 127.

Die Handelsspanne steigerte sich von 5,84 % auf 11,36 % vom Umsatz. Wesentliche Ursache ist, dass bei einem nahezu gleichen Absatz ein großer Anteil davon mit margenstärkeren Produkten gehandelt wurde.

Nachfolgend ausgewählte Kennzahlen zur Ertragslage des Unternehmens:

Jahresüberschuss 127.543,86 312.234,15
Umsatzerlöse 22.114.019,70 31.448.603,77
Umsatzrendite in % (Umsatzrendite I in %) 0,58 0,99
Jahresüberschuss 127.543,86 312.234,15
Eigenkapital 2.135.913,16 2.390.167,03
Eigenkapitalrendite in % 5,97 13,06
Jahresüberschuss + Zinsen und ähnliche Aufwendungen 227.477,66 390.397,42
Bilanzsumme 8.308.696,21 8.494.187,47
Gesamtkapitalrendite in % 2,74 4,60
E (Earnings)
Jahresüberschuss 127.543,86 312.234,15
E (Earnings) 127.543,86 312.234,15
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)
Jahresüberschuss 127.543,86 312.234,15
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 60.042,98 26.147,12
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.933,80 78.163,27
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) 287.520,64 416.544,54
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
Jahresüberschuss 127.543,86 312.234,15
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 60.042,98 26.147,12
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.933,80 78.163,27
+ Abschreibungen 10.484,55 4.086,24
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization) 298.005,19 420.630,78

2. Finanzlage

Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien konnten jederzeit die notwendigen Investitionen und Zahlungen an die Kapitalgeber bedient werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der KSK GmbH belief sich zum 31.12.2023 auf TEUR 8.309.

Somit ist sie gegenüber dem Vorjahr um 2 % gesunken. An der Bilanzsumme hat das Umlaufvermögen einen Anteil von 98 %. Dies ist für ein Unternehmen der Handelsbranche kennzeichnend.

Die Eigenkapitalquote reduzierte sich auf um 2,4% auf 26 % und liegt immer noch über den Größenordnungen vergleichbarer Unternehmen der Branche.

Nachfolgend ausgewählte Kennzahlen zur Vermögenslage des Unternehmens:

Eigenkapital 2.135.913,16 2.390.167,03
Bilanzsumme 8.308.696,21 8.494.187,47
Eigenkapitalquote in % 26 28
Verbindlichkeiten 5.409.639,21 5.488.675,42
Bilanzsumme 8.308.696,21 8.494.187,47
Verbindlichkeitenquote in % 65 65
Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände 7.420.347,54 2.580.065,36
Bilanzsumme 8.308.696,21 8.494.187,47
Forderungsquote in % 89 30

C. Zukünftige Entwicklung/ Prognose / Entwicklung der Branche

Nach einem zufriedenstellendem Jahr 2023 gehen wir davon aus, dass 2024 wieder ein schwierigeres Jahr wird. Gleiches gilt für das erste Halbjahr 2025.

Folgende Faktoren beeinflussen den Markt negativ:

- Durch den Ukrainekrieg sind gerade im Koksbereich ein großes Absatzgebiet weggefallen, sodass die Verfügbarkeit die Nachfrage übersteigen wird und dies zu erbitterten Konkurrenzkämpfen führt da der überschüssige Koks in anderen Märkten untergebracht werden muss und somit die Margen negativ beeinflussen kann.

- Die allgemeine wirtschaftliche Lage, könnte zu geringeren Bedarfen in der Stahl-, Bau- und Automobilindustrie führen.

Aus diesen Gründen gehen wir davon aus, dass sowohl Kohle und auch Kokspreise sinken werden, welches sich negativ auf Umsatz und Margen auswirken könnte

Um die Position der KSK weiterhin zu stärken, werden Arbeiten an neuen Projekten zur Diversifikation intensiviert. Langfristige Partnerschaften gepflegt und ausgebaut. Hauptziel ist es das Vorjahresergebnis trotz des negativen Trends zu erreichen.

Die zugrunde liegende Annahme ist hier, dass sich die Rahmenbedingungen in der Wirtschaft trotz Unwägbarkeiten aufgrund des Russland-/Ukraine Konflikts nicht noch weiter verschlechtern.

Das Ergebnis des ersten Halbjahres konnte bisher positiv gestaltet werden.

Die Beteiligung an der Metalimex Deutschland läuft weiterhin gut und es ist mit einem positiven Ergebnis zu rechnen.

Unser kolumbianischer Partner Colcharcol hat nach 2 Jahren Verzögerung endlich im April 24 die Produktion begonnen. Wir erwarten die erste Partie im 4. Quartal 2024. Sollte diese Probemenge erfolgreich zu vermarkten sein, besteht die Möglichkeit die Zusammenarbeit exklusiv für Europe mit ca. 30.000 mt langfristig fortzusetzen.

Durch die ständig wechselnden Rohstoffpreise ermöglichen sich der KSK wieder neue Geschäftsmöglichkeiten, da die Finanzierung durch Eigenkapital und ausreichenden Linien der Hausbanken zur Verfügung stehen.

Der Markt generell ist sehr schnelllebig geworden und eine Prognose, selbst für ein Jahr im Voraus, wird immer schwieriger.

Die Finanzierung der Gesellschaft ist sichergestellt. Es stehen neben dem Eigenkapital ausreichend Linien der Hausbanken zur Verfügung.

D. Risiken

Erst einmal muss die Einkaufsseite gesichert sein. Wenn auf diesem Gebiet Engpässe auftreten würden, könnten die Umsatz- und Ergebnisziele der Gesellschaft nicht erreicht werden. Hier sind wir u.a. auch von den politischen Rahmenbedingungen der Herkunftsländer abhängig.

Selbstverständlich hätte auch ein signifikanter Preisverfall negative Folgen bezüglich der Rendite (Marktpreisrisiko), generell wäre eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und Europa sehr nachteilig. Je nach weiterem Verlauf des Russland-/Ukraine Konflikts lassen sich die möglichen negativen Folgen derzeit nicht verlässlich quantifizieren. Aufgrund unserer Flexibilität bezüglich Beschaffung und Absatz (keine langfristigen Liefer- oder Abnahmeverpflichtungen) sehen wir für unser Unternehmen keine bestandsgefährdenden Risiken.

Auf Marktveränderungen kann schnell reagiert werden. Liquiditätsrisiken bestehen aus unserer Sicht aufgrund ausreichender Linien der Hausbanken ebenfalls nicht. Gegen den Ausfall von Forderungen ist die Gesellschaft durch eine Warenkreditversicherung weitestgehend abgesichert.

Es bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken. Kursschwankungen im Verhältnis Euro/US-Dollar halten sich jahresübergreifend i. W. die Waage. Viele Geschäfte werden sowohl auf der Einkauf- als auch auf der Absatzseite auf Basis des US-Dollar abgewickelt.

E. Chancen

Eine sich verbessernde Konjunktur würde dem Unternehmen helfen, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Die nochmal verbesserten innerbetrieblichen Abläufe und Strukturen werden zu einem profitableren Ergebnis führen. Die Erfahrung der Geschäftsleitung und Mitarbeiter wird zu einer weiteren und höheren Effizienz bei der KSK führen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Duisburg, den 01. Juli 2024

Geschäftsführung der KSK Handels GmbH

Karsten Stierenberg

Dietmar Meier

Frank Holz

Sascha Schnell

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 129.567,00 136.260,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,00 4,00
II. Sachanlagen 31.563,00 38.256,00
III. Finanzanlagen 98.000,00 98.000,00
B. Umlaufvermögen 8.142.149,34 8.310.345,64
I. Vorräte 239.035,68 3.440.129,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.420.347,54 2.580.065,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 20,58 2.766,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 482.766,12 2.290.150,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.979,87 47.581,83
Aktiva 8.308.696,21 8.494.187,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.135.913,16 2.390.167,03
I. Gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnvortrag 1.858.369,30 1.927.932,88
III. Jahresüberschuss 127.543,86 312.234,15
B. Rückstellungen 763.143,84 615.345,02
C. Verbindlichkeiten 5.409.639,21 5.488.675,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.409.269,84 5.488.484,25
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 369,37 191,17
Passiva 8.308.696,21 8.494.187,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.306.765,52 2.833.150,07
2. Personalaufwand 1.723.219,54 1.695.856,47
a) Löhne und Gehälter 1.398.933,13 1.359.667,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 324.286,41 336.188,62
davon für Altersversorgung 209.163,61 206.339,48
3. Abschreibungen 10.484,55 4.086,24
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 10.484,55 4.086,24
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 531.557,83 1.008.390,37
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 72.181,63 23.698,33
5. Erträge aus Beteiligungen 166.616,66 212.488,01
davon aus verbundenen Unternehmen 166.616,66 212.488,01
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 79.864,38 80.481,54
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.933,80 78.163,27
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 60.042,98 26.147,12
9. Ergebnis nach Steuern 128.007,86 313.476,15
10. sonstige Steuern 464,00 1.242,00
11. Jahresüberschuss 127.543,86 312.234,15

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der KSK Handels GmbH wurde unter Beachtung des Handelsgesetzbuches (HGB), der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wird nach § 325 HGB beim Unternehmensregister veröffentlicht.

Alle Beiträge werden in EURO angegeben.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: KSK Handels GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Duisburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Duisburg
Register-Nr.: 8642

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs werden für das Berichtsjahr 2023 die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden entsprechend der Generalnorm für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung gemäß § 264 Abs. 2 HGB bewertet, die allgemeinen Bewertungsgrundsätze gem. § 252 Abs. 1 HGB wurden beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten, Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Bewertung erfolgt gem. § 255 Abs. 1 HGB.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert und unter Beachtung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersversorgung zweier Mitarbeiter sind entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen worden. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (transitorische Aktiva).

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht nicht ausgeübt.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellung zum Stichtagswert 31.12.2018 wurde im Jahr 2019 aufgelöst und in einen Pensionsfonds überführt (Past Service). Die neu aufgebauten Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2023 betragen EUR 613.966,00 (Future Service).

Das biometrische Risiko für den Past Service verbleibt trotz Zuführung in den Pensionsfonds bei der KSK Handels GmbH. Sollten biometrische Risiken entstehen, wird vom Pensionsfond jährlich ein Gutachten erstellt, die dann als Verbindlichkeiten ausgewiesen werden.

§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB sieht eine Saldierungspflicht unter bestimmten Voraussetzungen vor:

• Vermögensgegenstände,

• die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und

• ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen,

• sind mit diesen Schulden zu verrechnen.

Aufgrund der Auslagerung der Pensionsverpflichtung (Past Service) in den Pensionsfond und einer korrespondierenden Sicherungsübereignung des entsprechenden Deckungsvermögens sind die Voraussetzungen einer Saldierung von Pensionsrückstellung und Deckungsvermögen teilweise nicht mehr gegeben. Da eine Aufteilung von altem und neuem Deckungsvermögen nicht möglich ist, wurde keine Saldierung der Positionen vorgenommen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EURO

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Zur Absicherung von Wechselkursrisiken eingesetzte derivative Finanzinstrumente betreffen beiderseitig noch nicht erfüllte Verpflichtungen; sie werden unter Berücksichtigung des Grundsatzes für bilanzielle Bewertungseinheiten nicht bilanziert. Die Kontrakte werden nur mit Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen.

Die Devisentermingeschäfte betreffen den US-Dollar. Zum Bilanzstichtag bestanden Währungssicherungsgeschäfte im Nominalvolumen von TEUR 5.560 (Vj. TEUR 0).

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Vorräte

Bei den Vorräten handelt es sich um Waren, Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips.

Sonstige Vermögensgegenstände

Es handelt sich im Wesentlichen um Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Ausschüttungssperre

Der sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtung auf Basis eines Sieben-Jahres- bzw. Zehn-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergebene Unterschiedsbetrag beträgt nach § 253 Abs. 6 Sätze 1 und 3 HGB EUR 1.004,00.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden nach den Richtlinien des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes für die deutsche Handelsbilanz gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB ermittelt. Als Rechtsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln mit dem Rechnungszinsfluss von 1,82 % bzw. 1,74 % p.a. Die Pensionsrückstellung wurde nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) ermittelt. Es wird ein fester Rententrend von 2,00 % vereinbart, der Gehaltstrend wurde mit 2,00 % p.a. berücksichtigt. Fluktuationswahrscheinlichkeiten wurden nicht berücksichtigt.

Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen

Im Posten Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Stand 01.01.2023 Inanspruchnahme Zuführung Stand 31.12.2023
Abschluss- u. Prüfung 30.000,00 30.000,00 30.000,00 30.000,00
Urlaub 21.750,00 21.750,00 29.450,00 29.450,00
Rückerstattung Überbrückungshilfe 84.000,00 0,00 0,00 84.000,00
Ausstehende Rechnungen 10.146,02 10.146,02 2.400,00 2.400,00
Aufbewahrung 2.500,00 0,00 0,00 2.500,00
Summe: 148.396,02 61896,02 61.850,00 148.350,00

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: 0,00 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 5.409.639,21 (Vorjahr: EUR 5.488.675,42).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse laut § 285 Nr. 4 HGB unterbleibt gemäß § 288 Abs. 2 HGB.

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Im Zinsergebnis sind Erträge aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB i. H. v. EUR 34.529,01 enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen über TEUR 57 und aus Leasingverträgen über TEUR 163.

Haftungsverhältnisse

Zum 31.12.2023 bestehen keine unter der Bilanz auszuweisenden oder aus der Bilanz nicht ersichtlichen Haftungsverhältnisse.

Sicherungsrechte

Sonstige Vermögensgegenstände in Form von Ansprüchen gegenüber Rückdeckungsversicherungen i.H.v. EUR 1.577.221,42 wurden zur Sicherung von Bankdarlehen abgetreten.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug sechs.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Karsten Stierenberg ausgeübter Beruf: kaufmännischer Geschäftsführer
Dietmar Meier ausgeübter Beruf: kaufmännischer Geschäftsführer
Frank Holz ausgeübter Beruf: kaufmännischer Geschäftsführer
Sascha Schnell ausgeübter Beruf: kaufmännischer Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden EUR 860.846,99 gewährt.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Es liegen keine gewährten Kredite oder Vorschüsse an die Geschäftsführer vor.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
METALIMEX Deutschland GmbH, Duisburg 49% 434.775,92 98.000,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Unwägbarkeiten des aktuellen Russland-/Ukraine-Konfliktes beziehen sich auf mögliche Ausweitungen staatlicher Sanktionen mit einhergehenden Beschaffungs- und Absatzeinschränkungen bei den Kunden sowie auf nicht abschätzbare Folgen der Verteuerung von Energie. Die aus dem Konflikt resultierenden Risiken für die Gesellschaft und die Wirtschaft in Europa im Allgemeinen und für die KSK im Speziellen lassen sich nicht abschließend einschätzen. Ein daraus bestandsgefährdendes Risiko sehen wir für unser Unternehmen nicht.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Duisburg, den 01. Juli 2024

Geschäftsführung der KSK Handels GmbH

Karsten Stierenberg

Dietmar Meier

Frank Holz

Sascha Schnell

Bericht des Aufsichtsrats

Kein Aufsichtsrat vorhanden.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Duisburg, den 04. Dezember 2024

gez.

Karsten Stierenberg, Geschäftsführer

Dietmar Meier, Geschäftsführer

Frank Holz, Geschäftsführer

Sascha Schnell, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Tz 28

Nach Beendigung meiner Prüfung habe ich den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlage 1 bis 3) und den Lagebericht für 2023 (Anlage 4) der KSK Handels GmbH, Duisburg, unter dem Datum vom 18. Juli 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 322 HGB erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KSK Handels GmbH 47228 Duisburg

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der KSK Handels GmbH, Duisburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der KSK Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter analoger Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter analoger Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und analog den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Duisburg, den 18. Juli 2024

Thomas Theysen, Wirtschaftsprüfer

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