TopCasaBau GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jakub Roštínský seit 13.3.2026 | Geschäftsführer |
Thomas Edward Kilroy seit 9.4.2022 | Geschäftsführer |
Jim Beach seit 31.10.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Keyloop (Nederland) B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Keyloop (Deutschland) GmbHHeiligenhausJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Amtsgericht Wuppertal, HRB 13935 Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (1) Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Es werden teilweise die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind linear, basierend auf der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, berechnet worden. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis dreizehn Jahre. Die geringwertigen Anlagegüter mit einem Anschaffungswert über EUR 250,00 und bis EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr abgeschrieben und sofort in Abgang gebracht (Abgangsfiktion). Sachanlagevermögen mit einem Anschaffungswert unter EUR 250,00 wird direkt aufwandswirksam erfasst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden einzeln mit den Anschaffungskosten bewertet. Sofern erforderlich, werden angemessene Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen worden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Umrechnung von Fremdwährungsposten erfolgt im Entstehungszeitpunkt grundsätzlich zum Tagesmittelkurs. Gemäß § 256a HGB werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem Fremdwährungsumrechnungskurs zum Entstehungszeitpunkt und bei Vermögensgegenständen zum niedrigeren bzw. bei Verbindlichkeiten zum höheren Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden sowie für nutzbare steuerliche Verlustvorträge ermittelt. Eine sich ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle eines Überhangs der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern wird von dem in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB eingeräumten Wahlrecht Gebrauch gemacht und auf einen Bilanzansatz verzichtet. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen zum 31. Dezember 2023 ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Ausleihungen an je ein verbundenes Unternehmen in Finnland und Vereinigtes Königreich wurden im Berichtsjahr planmäßig getilgt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 534 (Vorjahr: TEUR 1.175) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 5.799 (Vorjahr: TEUR 1.675).
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Rechtsstreitigkeiten, Tantiemen inclusive Gratifikationen, ausstehende Urlaubstage und geleistete Mehrarbeitsstunden sowie ausstehende Rechnungen und sonstige Personalkosten. Im Vorjahr betraf ein Großteil der sonstigen Rückstellungen Tantiemen inclusive Gratifikationen, ausstehende Urlaubstage und geleistete Mehrarbeitsstunden sowie ausstehende Rechnungen und sonstige Personalkosten. Für laufende Rechtsstreitigkeiten wurde eine Rückstellung in Höhe von 750 TEUR gebildet, um potenzielle Verbindlichkeiten abzudecken. Der Fall ist im Geschäftsjahr 2024 weiterhin anhängig und wurde bislang nicht abschließend geklärt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr vollständig aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren wie im Vorjahr zum weit überwiegenden Teil aus der Überlassung von Softwarelizenzen und mit diesen in Verbindung stehenden Serviceleistungen. Sie werden im Wesentlichen im Inland erbracht. Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 1.369 (Vorjahr: TEUR 1.096) auf Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr: TEUR 553). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten wie im Vorjahr insbesondere Konzernumlagen, Management Fees, Aufwendungen aus der Restrukturierung, Fuhrparkkosten, Raumkosten, Reisekosten, Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnung und Kommunikationskosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 4) Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung enthalten. Sonstige Angaben (1) Konzernangaben Die Muttergesellschaft, die den Konzernabschluss und Konzernlagebericht für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Keyloop Holdings (UK) Limited, Hungerford/Großbritannien. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden auf der Internetseite des Companies House der Regierung des Vereinigten Königreichs veröffentlicht. (2) Geschäftsführung
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Berichtsjahr haben die Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. (3) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen und betragen:
(4) Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist zu 100 % mit einem Stammkapital von TEUR 36 an der Keyloop (Österreich) GmbH (vormals: CDK Global (Österreich) GmbH), Brunn am Gebirge/Österreich, beteiligt. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR -687 und der Jahresfehlbetrag TEUR -181. (5) Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 durchschnittlich 62 Mitarbeiter:
(6) Ergebnisverwendungsvorschlag Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 877.632,32 zusammen mit dem nach der Ausschüttung aus dem Ergebnisvortrag von EUR 1.400.000,00 verbleibenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 90.625,56 auf neue Rechnung vorzutragen. (7) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Derzeit bestehen Überlegungen, die Kapitalrücklage im Geschäftsjahr 2024 zurückzuführen.
Heiligenhaus, den 16. Dezember 2024 Keyloop (Deutschland) GmbH Thomas Kilroy, Geschäftsführer Anthony Johnson, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Geschäftliche Aktivitäten Keyloop (Deutschland) GmbH ist ein Software- und Systemanbieter, der seit über 40 Jahren komplette IT-Lösungen für den Automobilhandel entwickelt. Das Unternehmen stellt eine breite Palette an integrierten Softwarelösungen bereit, die von Herstellern und Importeuren zahlreicher namhafter Marken anerkannt und unterstützt werden. Das Unternehmen erzielt seine Umsatzerlöse aus der Überlassung von Softwarelizenzen und der Bereitstellung damit verbundener Dienstleistungen wie die Installation und Instandhaltung von Software. Das Produktportfolio besteht aus den Softwareprodukten "Autoline", "Dracar+" und "Autosys". Kunden sind die großen Automobilhersteller bzw. deren Autohäuser/ Handelsvertreter. Daneben werden Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen aus der Weiterentwicklung der konzernweit vertriebenen Software erzielt. B WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 12-Monats-Zeitraum bis 31. Dezember 2023 stagnierte im Jahresverlauf. Allerdings ging das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal um 0,3 % zurück und verlor gegen Jahresende an Dynamik. Für das Gesamtjahr 2023 haben die jüngsten Berechnungen den Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3% (kalenderbereinigt: -0,1%) gegenüber dem Vorjahr bestätigt. (Quelle: Statistisches Bundesamt) 2. Branchenentwicklung Das Unternehmen richtet seine Dienstleistungen vor allem an Automobilhändler. Daher ist der Geschäftszyklus der Automobilbranche für das Unternehmen von besonderer Bedeutung. Im Jahr 2023 wurden in der Europäischen Union 12,1 Millionen neue Personenkraftwagen produziert, was einem Gesamtwachstum von 11,3 % gegenüber 2022 in der EU entspricht. Alle wichtigen Automobilhersteller in der EU konnten Wachstum verzeichnen, und Deutschland bleibt mit 3,96 Millionen Pkw, 18,7 % mehr als 2022, das führende Land in der Automobilproduktion. Quelle: https://www.acea.auto/publication/economic-and-market-report-global-and-eu-autoindustry-full-year-2023/ Der Automobilmarkt der EU verzeichnete 2023 ein robustes Wachstum um 13,9 % gegenüber 2022 und erreichte ein Volumen von 10,5 Millionen Einheiten. Die wichtigsten Hersteller für Keyloop (Deutschland) GmbH sind Mercedes-Benz und Daimler Truck für das Produkt Autoline sowie Stellantis für das Produkt Dracar+
Quelle: https://www.statista.com/statistics/815073/new-registrations-passenger-cars-by-brandgermany/ Keyloop (Deutschland) GmbH erzielte Umsatzerlöse von 16,174 Mio. EUR (Vorjahr: 15,057 Mio. EUR). 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen Leistungsindikatoren für die Steuerung des Unternehmens sind Umsatz, EBITDA sowie durchschnittliche Zahl der Beschäftigten. EBITDA wird definiert als Ergebnis nach Steuern erhöht um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie vermindert um Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens und vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. 4. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 4.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 belief sich das EBITDA auf einen Gewinn von TEUR 840 (Vj.: Gewinn von TEUR 92). Diese Entwicklung liegt oberhalb der Erwartungen, da im Vorjahr mit einem voraussichtlich leicht höheren EBITDA gerechnet wurde. Die Ausweitung des EBITDA wurde unter den Prämissen einer guten Geschäftsentwicklung, sinkenden Personalaufwandes sowie rückläufigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen prognostiziert. Tatsächlich ist die Ausweitung - bei leicht rückläufigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen und um rd. 10% höheren Personalaufwendungen - insbesondere auf die gute Geschäftsentwicklung zurückzuführen. Bei den EBITDA-Komponenten gab es folgende Veränderungen: Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die Umsatzerlöse um insgesamt 1,117 Mio. EUR. Das Umsatzwachstum war insbesondere von einer erhöhten Nachfrage bei den Top-10 Kunden verursacht und betrug insgesamt 1,117 Mio. EUR. Dies entspricht einem Wachstum von rund 7 % und damit der Prognose des Vorjahres, gemäß der im Geschäftsjahr 2023 ein leichtes Wachstum erwartet wurde. Der Lohn- und Personalaufwand (ohne soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung) erhöhte sich auf 4,36 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 9,251 Mio. EUR und bestanden hauptsächlich aus Management- und Lizenzgebühren. Das Unternehmen hatte im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 durchschnittlich 62 Beschäftigte (2022: 70). 4.2 Finanzlage Die Finanzmittel (liquiden Mittel) stiegen von 0,820 Mio. EUR auf 5,8 Mio. EUR in Form des konzerninternen Cash-Pooling-Kontos. Das Unternehmen hat weiterhin Zugang zu den Barmitteln der Keyloop Group, falls dies in Zukunft erforderlich sein sollte. Bislang deuten keine Anzeichen auf eine solche Notwendigkeit hin. Der Rückgang der Verbindlichkeiten und Rückstellungen von 4,912 Mio. EUR auf 4,052 Mio. EUR begründet sich vor allem aus niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Zum 31. Dezember 2023 belief sich die Eigenkapitalquote auf 57% (31. Dezember 2022: 55%). Es wird erwartet, dass das Unternehmen weiterhin einen Zahlungsmittelüberschuss erwirtschaften wird. Das Unternehmen hat keine wesentlichen Veränderungen bei seinem Kundenstamm oder Produktmix festgestellt, abgesehen von den im Folgenden erwähnten Punkten. Die Investitionen in Sachanlagen beziehen sich auf Betriebs- und Geschäftsausstattung und belaufen sich auf 29,5 TEUR (Vorjahr: 121 TEUR). Die Zugänge zu den finanziellen Vermögenswerten beziehen sich auf Ausleihungen und belaufen sich auf 30 TEUR (Vorjahr: 53 TEUR). 4.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von 10,871 Mio. EUR auf 9,486 Mio. EUR zurückgegangen. Die folgenden Bewegungen haben wesentlich zu dieser Veränderung beigetragen: Die größte Bewegung beruht auf der Verminderung des Finanzanlagevermögens um etwa 4,6 Mio. EUR infolge der Rückzahlung zweier Konzerndarlehen. Weitere größere Bewegungen ergaben sich bei den Konzernforderungen von 2,850 Mio. EUR auf 6,333 Mio. EUR sowie der Reduzierung der Konzernverbindlichkeiten von 3,451Mio. EUR auf 2,598 Mio. EUR. Die Barmittel und Bankguthaben des Unternehmens verringerten sich um 0,820 Mio. EUR infolge der Einführung des Cash-Pooling-Modells im Jahr 2023. Insgesamt werden die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens von der Unternehmensleitung als gut eingestuft. C PROGNOSEBERICHT, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 1. Prognosebericht Das Unternehmen erwartet im folgenden Geschäftsjahr und auch in den darauf folgenden Geschäftsjahren deutliche Umsatzzuwächse gegenüber dem Berichtsjahr, vorwiegend bedingt durcheinen schärferen Fokus auf das Hosting von Kunden sowie durch die Einführung von neuen Produkten: Keyloop Leads, Service Hub und Keyloop Docs 2024 / 2025. Die EBITDA-Prognose ist deutlich positiv, vor allem aufgrund der guten Geschäftsentwicklung bei im folgenden Geschäftsjahr voraussichtlich gleichbleibender durchschnittlicher Zahl der Beschäftigten. 2. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement In Bezug auf das Risikomanagement wurden im Unternehmen Controlling- und Managementinstrumente implementiert, um Risiken zu erfassen, zu analysieren und zu steuern. Der Unternehmensleitung stehen diverse Systeme zur Verfügung. Abweichungen zwischen der geplanten und der tatsächlichen Entwicklung werden mithilfe des operativen und strategischen Controlling- Systems zeitnah und kontinuierlich untersucht, sodass Risiken, die die gesetzten Ziele gefährden könnten, sofort identifiziert werden. Das Risikomanagement von Keyloop (Deutschland) GmbH unterliegt einer ständigen Überprüfung und wird der veränderten Risikolandschaft angepasst, falls sich die Rahmenbedingungen ändern. Dem Ausfallrisiko in Bezug auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch fortlaufende Überwachung und wiederholte Erinnerungen sowie durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das Ausfallrisiko bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wird als gering eingestuft. Liquiditätsrisiken werden durch die Integration in die Keyloop Group reduziert. Auf der Grundlage des eingerichteten Liquiditätsplanungssystems werden etwaige Risiken, die sich aus Zahlungsstromschwankungen ergeben könnten, frühzeitig erkannt. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Risiken für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens ergeben sich generell aus der Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung der Automobilbranche in Deutschland. Der deutsche Autohandel verzeichnete 2023 einen ansteigenden Trend bei Pkw. Derzeit, im Jahr 2024, befindet sich die deutsche Automobilindustrie in einer Krise. Diese Krise betrifft insbesondere die Automobilhersteller, wird jedoch auch indirekt Zulieferer und Händler beeinflussen. Das Unternehmen beobachtet die Situation auf dem deutschen Automobilmarkt weiterhin aufmerksam und ist zuversichtlich, dass die Beziehungen zu den Hauptkunden stark bleiben. Die wirtschaftliche Entwicklung von Keyloop wird weiterhin überwacht. Die Produkte des Unternehmens sind auf die Herstellung und Infrastruktur ausgerichtet, um Fahrzeugherstellern die Optimierung ihrer Vertriebskanäle zu ermöglichen. Es wird erwartet, dass die Unternehmensleistung weiterhin wächst, da der Fokus auf der Bereitstellung von Lösungen für primär große Automobilhersteller liegt. Chancen für die zukünftige Entwicklung ergeben sich hauptsächlich aus dem Bedarf unserer Kunden nach einem Dealer Management System, das einerseits die Zertifizierungskriterien der verschiedenen OEM erfüllt und andererseits eine erstklassige Customer Experience unterstützt, um so Verkäufe zu generieren. Das Unternehmen sondiert zudem zukünftige Wachstumschancen bei anderen Fahrzeugherstellern, die ihre Vertriebsprogramme in Deutschland ausbauen, wie in Abschnitt 4.1 des Lageberichts erwähnt.
Heiligenhaus, den 16. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Th. Kilroy A. Johnson BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Keyloop (Deutschland) GmbH, Heiligenhaus PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Keyloop (Deutschland) GmbH, Heiligenhaus - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Keyloop (Deutschland) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, 16. Dezember 2024 BDO
AG
Sinning, Wirtschaftsprüfer Dr. Rosien, Wirtschaftsprüfer |
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