Viva eCommerce GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Heckmann seit 31.1.2023 | Prokura |
Karsten Rudloff seit 14.10.2019 | Geschäftsführer |
Dirk Moysich seit 14.10.2019 | Geschäftsführer |
Bernd Schneider seit 14.10.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
dtms GmbH (vormals: dtms converting communication GmbH)MainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Hinweis:Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die dtms GmbH (vormals dtms converting communication GmbH)PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der dtms GmbH (vormals: dtms converting communication GmbH), Mainz - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dtms GmbH (vormals: dtms converting communication GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 26. März 2018 Ernst
& Young GmbH
Barnstedt, Wirtschaftsprüfer Rühmkorb, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2017AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 20171. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie dtms GmbH (vormals: dtms converting communication GmbH), weist zum Abschlussstichtag gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Zur Erhöhung der betriebswirtschaftlichen Aussagekraft sind die Umsatzerlöse in der Netto-Darstellung (Umsatzerlöse ohne Vorleistungen der Inhalteanbieter und Pauschalbewertungskorrekturen auf Vorleistungen von Inhalteanbietern) ausgewiesen. Die Gesellschaft ist unter der Firma dtms GmbH mit Sitz in Mainz im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HRB 45187 eingetragen. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode sowie gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für die EDV-Software und die Lizenzen wird grundsätzlich ein Zeitraum von bis zu acht Jahren zugrunde gelegt. Die selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Herstellungskosten aktiviert. Sie werden ab Fertigstellung über ihre planmäßige Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist der Gesellschaft im Rahmen der Verschmelzung mit der alten dtms converting communication GmbH, Mainz, zugegangen. Der übernommene Geschäftsbetrieb stellt nachhaltig die Grundlage des Mehrwertdienstegeschäfts dar. Aufgrund der langfristigen Nutzbarkeit des Geschäftsmodells ist der Abschreibungszeitraum von 15 Jahren sachgerecht. Im Geschäftsjahr wurde eine Reduzierung der Anschaffungskosten vorgenommen. Daraus resultiert eine entsprechende Anpassung des Abschreibungsverlaufes über die gesamte Nutzungsdauer. Die Reduktion resultiert aus einer nachträglichen Kaufpreisanpassung. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen sowie gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Der Abschreibungszeitraum entspricht der geschätzten Nutzungsdauer. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wird grundsätzlich ein Zeitraum von drei bis 13 Jahren angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten bis jeweils EUR 150,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst und nicht im Anlagevermögen abgebildet. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten von netto EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 werden je Zugangsjahr in Sammelposten geführt und jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für risikobehaftete Forderungen werden dem Risiko angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird ferner eine Pauschalwertberichtigung zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos gebildet. Liquide Mittel sind zum Nennbetrag bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 3. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz3.1 AnlagevermögenHinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage zu diesem Anhang verwiesen. Immaterielle VermögensgegenständeDie entgeltlich erworbene EDV-Software beinhaltet im Wesentlichen das Billingsystem Tytan, Entwicklung Digital Touchpoints, Websiteentwicklungen und sonstige Softwarelizenzen. Im Geschäftsjahr 2017 sind Kosten für selbstgeschaffene Software in Höhe von TEUR 990 aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 735 an. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus der Übernahme des Geschäftsbetriebes der Markurius Vermögensverwaltungs GmbH (vormals: dtms Deutsche Telefon- und Marketing Services GmbH, Mainz), Mainz. Im Sachanlagevermögen sind im Wesentlichen die ACD (automatic call distribution), IN (Intelligentes Netz) Funktionalitäten sowie Büro- und EDV-Einrichtungen und Mietereinbauten ausgewiesen. Hinsichtlich der Anteile an verbundenen Unternehmen unter den Finanzanlagen wird auf Abschnitt 5.3 verwiesen. 3.2 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Entgeltansprüche gegen Kunden der Gesellschaft aus der Bereitstellung von Servicetelefonnummern sowie Ansprüche aus von vorgeschalteten Netzbetreibern fakturierten Beträgen und aus mit vorgeschalteten Netzbetreibern vereinbarten Preisen für die Bereitstellung von Telefonmehrwertdiensten der Kunden der dtms GmbH, Mainz. Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 70 (Vorjahr: TEUR 2.435) enthalten Forderungen aus Inkassobeitreibungen. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert aus dem Verkauf der Beteiligung an der atms GmbH, Österreich. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 87 sowie Körperschaftssteuererstattungsansprüche für das laufende Jahr 2017 in Höhe von TEUR 27. Die Restlaufzeit beträgt wie im Vorjahr bis zu 1 Jahr. 3.3 Aktive RechnungsabgrenzungVon den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten haben TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 177) eine Laufzeit von über 1 Jahr. 3.4 Latente SteuerDer Berechnung wurde ein Steuersatz von 30% zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen. Diese wurden mit passiven latenten Steuern aus Bilanzdifferenzen aus den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen saldiert. Der Aktivsaldo wurde nicht aktiviert. 3.5 EigenkapitalDas Eigenkapital hat sich zum Vorjahr um den Jahresüberschuss von TEUR 8.248 (Vorjahr: Fehlbetrag 2.234) auf TEUR 8.493 erhöht. 3.6 AusschüttungssperreIn Höhe von TEUR 990 (Vorjahr: TEUR 398) ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände eine Gewinnausschüttungssperre. Es ergeben sich hieraus latente Steuern in Höhe von TEUR 297. 3.7 RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende wesentliche Positionen:
Die Rückstellungen für personalbedingte Aufwendungen beinhalten zum Bilanzstichtag Rückstellungen für Abfindungen und Tantiemen in Höhe von TEUR 562 (Vorjahr: TEUR 1.190). 3.8 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten weisen folgende Fristigkeit und Besicherung auf (Vorjahreszahlen in Klammern):
Verpfändung von Guthaben bei der Commerzbank AG Verpfändung von Marken mit Forderungsabtretung und Sicherungsübereignung Globalzesssionsvertrag- Ansprüche aus Warenlieferungen und Leistungen Sicherungsübereignung- Anlagevermögen Globalzesssionsvertrag- Ansprüche aus Versicherungsverträgen Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen die Inanspruchnahme von drei Akquisitionsdarlehen (Fazilität A, B und D) in Höhe von TEUR 5.256. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren zum einen aus Zuführungs- und Terminierungsleistungen anderer Netzbetreiber und zum anderen aus sonstigen noch nicht beglichenen Rechnungen aus Leistungen Dritter im Rahmen der allgemeinen Geschäftstätigkeit. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus endfälligen Gesellschafterdarlehen zuzüglich aufgelaufener Zinsen wurden in 2017 vollständig getilgt (Vorjahr: TEUR 17.276). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (TEUR 159) 4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Brutto-UmsatzerlöseDie Brutto-Umsatzerlöse stammen aus dem Betrieb von Telefonbasis- und -mehrwertdiensten (Servicerufnummern) und resultieren aus Zuführungen aus Fest- und Mobilfunknetzen, Terminierung sowie sonstigen Dienstleistungen. Als Konsequenz der umsatzsteuerlichen Abwicklung von Telekommunikationsleistungen im Interconnection-Verfahren beinhalten die Brutto-Umsatzerlöse die mit den vorgeschalteten Netzbetreibern vereinbarten Preise für die Bereitstellung von Telefonmehrwertdiensten der Dienstanbieter der Servicerufnummern der Gesellschaft. 4.2 Vorleistungen von Inhalteanbietern und Aufwendungen für bezogene LeistungenDie bezogenen Leistungen beinhalten im Wesentlichen Zuführungs- und Terminierungsleistungen (Transport) anderer Netzbetreiber, mit denen eine Zusammenschaltungsvereinbarung besteht, sowie Aufwendungen für das eigene Telefonnetz (Netzbetrieb, Infrastruktur). Die Leistungen der Diensteanbieter der Servicerufnummern werden - als Konsequenz der ,umsatzsteuerlichen Branchenlösung' - als Vorleistung von Inhalteanbietern betrachtet und entsprechend ausgewiesen. 4.3 Pauschalbewertungskorrekturen auf Vorleistungen von InhalteanbieternAls Pauschalbewertungskorrekturen auf Vorleistungen von Inhalteanbietern werden Entgeltrisiken aus besonderen Geschäftsbeziehungen und Leistungsverpflichtungen der Gesellschaft mit einer begrenzten Anzahl von Inhalteanbietern erfasst. 4.4 Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie Abschreibungen beinhalten ausschließlich planmäßige Abschreibungen. 4.5 Sonstige betriebliche ErträgeIn den Ertragspositionen sind im Geschäftsjahr 2017 insgesamt TEUR 12.059 Erträge aus der Veräußerung der österreichischen Tochtergesellschaft sowie Erträge aus der Veräußerung von Geschäftsbereichen des Mobile Business enthalten. 4.6 Andere aktivierte EigenleistungenAufgrund höherer Entwicklungsleistungen im Bereich Digicom AI erhöhten sich die aktivierten Eigenleistungen um TEUR 404. 4.7 ZinserträgeDie Zinserträge in Höhe von TEUR 126 resultieren im Wesentlichen aus der Gewährung eines Darlehens an ein bis zum September 2017 verbundenes Unternehmen. 4.8 ZinsaufwandDer Zinsaufwand beinhaltet im Wesentlichen Zinsen für das Gesellschafterdarlehen (TEUR 1.282) und das Konsortialdarlehen (TEUR 250). 4.9 Erträge aus BeteiligungenDie Erträge aus Beteiligungen beinhalten eine Ergebnisausschüttung der atms GmbH in Höhe von TEUR 700 und der TEKA Collection GmbH in Höhe von TEUR 53 für das vorangegangene Geschäftsjahr. 4.10 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 31. Dezember 2017 wie folgt:
Es bestehen außerdem Bankbürgschaften für Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 218. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Bürgschaften für die Verbindlichkeiten wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingeschätzt 5. Sonstige Angaben und Erläuterungen5.1 Mitglieder der GeschäftsführungZu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt: Thomas Lang, Dipl. Volkswirt, Oberursel Markus Doetsch, Dipl. Ingenieur, Niederscherli, Schweiz (seit 1. Juni 2017) Auf die Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wurde unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5.2 Anzahl der ArbeitnehmerIm Durchschnitt waren im Geschäftsjahr bei der Gesellschaft neben den Geschäftsführern 68 Mitarbeiter (Vorjahr: 88 Mitarbeiter) beschäftigt. 5.3 Verbundene Unternehmen und BeteiligungsunternehmenDie dtms GmbH, Mainz, veräußerte im Geschäftsjahr die Beteiligung an der atms Telefon- und Marketing Services GmbH, Österreich inklusive der indirekten Beteiligung an der SMS.at GmbH, Graz, Österreich. Ebenso wurde 1% der Beteiligung an der TeKa Collection GmbH, Hamburg veräußert. Die Beteiligungsquote an der Teka Collection GmbH beträgt nun 50 % mit einem Eigenkapital von TEUR 98 und einem anteiligen Jahresergebnis von TEUR 48 zum Stichtag. 5.4 AbschlussprüferhonorarDie Honorare des Abschlussprüfers betrugen im Geschäftsjahr
5.5 KonzernverhältnisseDie dtms GmbH ist eine 100 %ige Tochter der PP Kommunikationsdienste Beteiligungs GmbH mit Sitz in München (AG München HRB 193007). 5.6 NachtragsberichtNach Abschluss des Geschäftsjahres 2017 sind keine wesentlichen Geschäftsvorfälle der Änderungen angefallen.
Mainz, den 15. März 2018 Die Geschäftsführung Thomas Lang Markus Doetsch Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2017
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017Die dtms Telefon- und Marketing Services GmbH, deren Geschäftsbetrieb 2014 in die dtms converting communication GmbH übertragen wurde, und die nun seit 2017 abgekürzt unter dtms GmbH firmiert, entwickelte sich seit der Gründung im Jahre 1998 zu einem der führenden netz-betreiberunabhängigen Anbieter von Contact Center-Lösungen und Customer Intelligence-Technologien im deutschsprachigen Raum. Das dtms-Portfolio reicht dabei von Service-Rufnummern aus über 100 Ländern, über Plattformen zur Steuerung der telefonischen Erreichbarkeit von Unternehmen, bis hin zum Einsatz von künstlicher Intelligenz zur automatisierten Beantwortung von Kundenanfragen. Besonders ihre cloudbasierten ACD-, IVR-, Multichannel- und KI-Lösungen machen die dtms zu einem führenden Anbieter im Bereich intelligenter und effizienter Kundeninteraktion. Einen Großteil des Umsatz- und Rohertragsvolumens erwirtschaftet die dtms dabei über das Management von weit über 100.000 Servicerufnummern (SRN), die auf Basis des dtms-eigenen "Intelligenten Netzes" (IN) geroutet, zugeführt, und verwaltet werden. Im Zuge der Digitalisierung richtet sich die dtms zunehmend darauf aus, die "Commodity-Leistung" SRN sowohl digital zu verkaufen, als auch weitgehend automatisiert bereitzustellen, um so dem anhaltenden Kostendruck, der auf dieser Netzleistung liegt, ein effizientes Geschäftsmodell entgegenzustellen, das auch im internationalen Kontext bewirtschaftet werden kann. Dort, wo Servicerufnummern auf Unternehmensseite einer umfangreicheren internen oder externen Contact-Center-Infrastruktur zugeführt werden, kommen die komplexeren dtms-Lösungen zum Einsatz. Anfragen müssen hier über verschiedene Kontaktkanäle hinweg integriert und möglichst effizient in die betroffene Serviceorganisation eingebracht werden. Die Zunahme von Kontaktkanalmöglichkeiten (Email, Chat, etc.) und die wachsende Erwartung der Endkunden, eine schnelle und befriedigende Antwort von Unternehmen zu erhalten, hat den Kostendruck in der Service-Center-Branche in den letzten Jahren weiter erhöht. Um sowohl den Ansprüchen der Endkundenseite gerecht zu werden, als auch die Budgetlage der Unternehmenskunden zu respektieren, hat die dtms in 2016 mit der Erweiterung des Lösungsangebotes im Sinne der Nutzung von künstlicher Intelligenz zur automatisierten Beantwortung von Standardanfragen begonnen. Vor allem im Geschäft mit Eventrouting-Applikationen und in der Nutzung von künstlicher Intelligenz wurden in 2017 wesentliche technische und kundenseitige Fortschritte erreicht, die für die Zukunft eine positive Dynamik in der Unternehmensentwicklung erwarten lassen. Um sich mit allen vorhandenen Ressourcen auf diese gleichermaßen wettbewerbsintensive, wie zukunftsträchtige Strategie konzentrieren zu können, hat sich die dtms GmbH im Jahre 2017 im Rahmen diverser Asset- und Share-Deal-Transaktionen von mehreren Geschäftsbereichen getrennt, die entweder Nebensegmente darstellten oder keine strategische Synergie zur geplanten Unternehmensentwicklung aufwiesen. Damit einher ging eine erhebliche Verbesserung der Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens. Die dtms ist eine 100 prozentige Tochtergesellschaft der PP Kommunikationsdienste Beteiligungs GmbH mit Sitz in München (AG München HRB 193007), die von der mittelständischen Beteiligungsgruppe Paragon Partners GmbH (ebenfalls München) gehalten wird. 1. Wirtschaftliches UmfeldDie deutsche Wirtschaft profitierte im Jahre 2017 fortgesetzt von einer historischen Wachstumsphase, die in einer Steigerung des Bruttoinlandsproduktes um 2,2% resultierte, nach wie vor gestützt durch kräftige Konsumausgaben, einem zwar steigenden, aber immer noch moderaten Rohölpreis, und dem weiterhin von der EZB getragenen Niedrigzinsumfeld, das u.a. der Bauwirtschaft eine anhaltende Hochkonjunktur bescherte, die über Multiplikationseffekte positiv auf die Gesamtwirtschaft einwirkte. Der seit Jahren rückläufige Telekommunikationsmarkt, der nur zwischen 2014 und 2015 einen kurzen Wachstumsschritt zeigte, entwickelte sich in 2017 (wie auch in 2016) erneut leicht negativ und wird gemäß VATM-Studie * voraussichtlich um 1,5% auf ein geschätztes Gesamtumsatzvolumen von EUR 58,8 Mrd. sinken. Dabei nimmt der Mobilfunkmarkt bedingt durch regulatorische Effekte wie zum Beispiel die Senkungen der Entgelte für die nationale Terminierung oder das EU-Roaming ab, während die Festnetzumsätze aufgrund starker Wettbewerbsintensität und sinkender Verbraucherpreise zurückgehen. Der Umsatz mit Service-Rufnummern, dem Hauptgeschäftsfeld der dtms, ist im Berichtsjahr von EUR 439 Mio. (in 2016) auf EUR 424 Mio. und damit weniger stark als in den Vorjahren zurückgegangen, wobei die Deutsche Telekom erneut einen größeren Rückgang verzeichnen musste, als ihre Wettbewerber, zu denen auch die dtms zählt. Die täglichen Minuten der Telekomwettbewerber (inkl. Geo-Nummern) halten sich seit 2014 recht stabil, wobei die Anteile der Gassen 0800 und 0180 rückläufig sind, während der Anteil geographischer Service-Rufnummern von 60,5% auf 64,5% weiter angestiegen ist. Die unterschiedliche Tarifierung dieser Gassen erklärt, neben dem generellen Preisanpassungsdruck, die negative Umsatzveränderung bei gleichzeitig stabiler Volumenentwicklung, die sich in den Marktzahlen widerspiegelt. 2. Regulatorisches UmfeldIm Geschäftsjahr 2017 konkretisierte sich die Umsetzungsausgestaltung der EU-Zahlungsdienstrichtlinie (ZDR II) in nationales Recht, gültig ab Januar 2018, so dass die Geschäftsplanung darauf Rücksicht nehmen konnte. Es bestätigte sich, dass Netzbetreiber bzw. Aggregatoren eine Banklizenz der Bafin benötigen, sofern sie über die Telefonrechnung Zahlungsvorgänge durchführen, die eine bestimmte Transaktionshöhe (Einzeltransaktion, Gesamtwert in Zeitintervall) überschreiten bzw. die dem Anwendungsbereich der EU-Zahlungsdiensterichtlinie (in der entsprechenden nationalen Umsetzung) zuzuordnen sind. Die dtms hat an dieser Stelle, nach Abschätzung der Aufwände im Verhältnis zu den in diesem Geschäftsfeld erwirtschafteten Erlösen, die vorher bereits inhaltlich ausgearbeitete Entscheidung getroffen, auf die Erwirkung einer Zahlungsdienstlizenz zu verzichten und den Geschäftsbereich "Mobile Payment" zu veräußern. Keine Zahlungsdienstlizenz, das hatte sich ebenfalls abgezeichnet, wird demgegenüber bei besonders tarifierten Anrufnummern benötigt, deren Nutzung gegebenenfalls ebenso die festgelegten Höchstwerte pro Anruf bzw. pro Teilnehmernummer im Monatsdurchschnitt überschreiten kann. Hier fordert die ZDR II ein besonderes Monitoring- und Call-Management-Verfahren, das die dtms gesetzeskonform zum Stichtag umgesetzt hat. Um schließlich das Thema der Reduzierung der Mobilfunk-0800-Entgelte durch die Bundesnetz-agentur zu forcieren, wie es ein Gutachten und eine entsprechende Studie des VATM eindeutig unterstützen, hat die dtms gemeinsam mit anderen alternativen Netzbetreibern in 2017 Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland eingereicht. Im weiteren Fortgang kann hier mit einer Kostenentlastung im Bereich überhöhter Mobilfunkentgelte gerechnet werden. 3. Bericht zur Geschäftsentwicklung3.1. Transaktionsbasierte NeuaufstellungIm Zuge der strategischen Ausrichtung der dtms GmbH auf das Kerngeschäft aus Servicerufnummern, Contact-Center-Applikationen, und KI-basierten Systemen zur automatisierten Beantwortung von Kundenanfragen, die den Wertschöpfungsbereich des Unternehmens ganz natürlich ausweiten, kam es im Jahre 2017 zu einer Reihe von Transaktionen und Entflechtungen. So wurde mit Wirkung zum 1. Februar 2017 der Geschäftsbereich "Mobile Payment" (als Geschäftsbereichsveräußerung im Ganzen, Asset Deal) an die 4Pay Networks GmbH mit Sitz in Düsseldorf verkauft. Dies war nicht zuletzt der anstehenden Umsetzung der ZDR II geschuldet. Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 erfolgte die Veräußerung des Geschäftsbereiches "Mobile Messaging", der im wesentlichen SMS-Versand in Deutschland umfasste, an die sms.at mobile internet services GmbH in Graz (wiederum als Geschäftsbereichsveräußerung im Ganzen, Asset Deal). Während das SMS-Geschäft für die dtms GmbH nur eine Randbedeutung hatte, verfolgt die sms.at, eine Tochter der damaligen dtms-Tochter atms Telefon- und Marketing Services GmbH (Wien), eine reine SMS- und Messaging-Strategie, sodass deren Kerngeschäft und gerade das Gewicht des Wirtschaftsraumes Deutschland durch die Transaktion erheblich vergrößert werden konnten. Dies war dann u.a. auch Basis für den Verkauf der atms-Gruppe, bestehend aus der atms Telefon- und Marketing Services GmbH (Wien), und deren Tochter sms.at mobile internet services GmbH (Graz), an die BK Invest GmbH mit Sitz in Wien, der im Rahmen eines Share-Deals zum 15. September 2017 erfolgte. Hintergrund waren die unterschiedlichen Ausrichtungen der Einheiten, da die atms-Gruppe künftiges Wachstumspotential vor allem mit mobilfunkbasierten Diensten erschließen will, während die dtms GmbH sich vor allem als virtueller Festnetzbetreiber mit Applikationsprodukten und -lösungen für größere Contact-Center-Infrastrukturen sieht, die in dieser Form in Österreich nicht zahlenmäßig relevant vorhanden sind. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2017 kam es schließlich zur Veräußerung des letzten mobil-basierten Geschäftsfeldes der dtms GmbH, dem Entertainment-Chat, der (wiederum als Geschäftsbereichsveräußerung im Ganzen, Asset Deal) ebenfalls an die 4Pay Networks GmbH in Düsseldorf übertragen wurde. Mit der abschließenden Reduktion der Gesellschaftsanteile an der TEKA Collection GmbH, Hamburg, einer Inkasso-Tochter der REAL Solutions GmbH, ebenfalls Hamburg, auf 50% wurde die Beteiligungsstruktur der dtms GmbH vollständig bereinigt. 3.2. Der GeschäftsverlaufMit der Neustrukturierung des Geschäftsumfanges und der Beteiligungssituation der dtms GmbH ergaben sich für das Jahr 2017 Geschäftsergebnisse, die nur schwer bzw. nicht mit den Ergebnissen des Vorjahres vergleichbar sind. Jedenfalls konnte die dtms im Geschäftsjahr 2017 einen Bruttoumsatz von EUR 45,5 Mio. erwirtschaften, woraus sich nach Abzug von Vorleistungen der Partner und Lieferanten ein Nettoumsatz von EUR 20,8 Mio. ergab. Trotz der geringen Vergleichbarkeit zum Vorjahr wurden die Erwartungen der Geschäftsführung für das Jahr 2017 erfüllt. Der größte Geschäftsbereich Service-Rufnummern wurde dabei selbst noch in 2017 durch die Folgen regulatorischer Änderungen, insbesondere der Umsetzung der europäischen Verbraucherschutzrichtlinie in nationales Recht im Juni 2014, beeinflusst. Dadurch kam es zu weiteren Rückgängen der Anruf-Minuten in den 0180-Shared-Cost-Gassen, die in 2017 von allen Gassen am deutlichsten verlor. Viele dtms-Kunden nutzen für ihre Service-Angebote nun verstärkt (lokale) geografische Rufnummern oder auch 0800-Freephone-Rufnummern, eine Effekt, der sich schon in den Vorjahren zeigte, allerdings in 2017 rückläufig war und die Rohertragsentwicklung weniger stark belastete, als in 2016. Demgegenüber gab es auch in 2017 weiter vereinzelte Verluste von Großkunden, die weiterhin vom Marktführer Deutsche Telekom (T-Systems) sehr aggressiv umworben werden, wobei diesem Effekt durch die fortgesetzte Orientierung der dtms auf das mittlere und kleinere Kundensegment entgegengewirkt wurde, das über Outbound- und Online-Sales-Kampagnen (Webshops) mit den Angeboten der dtms vertraut gemacht wird. Der Erfolg dieser Aktivitäten zeigt sich darin, dass in 2017 allein online über 500 Neukunden gewonnen werden konnten, was dazu beitrug, die Kundenbasis in 2017 auf über 2.300 Kunden zu halten und damit die umfangreichen Kundenabgänge, die sich aufgrund der Geschäftsbereichstransaktionen ergaben, vollständig auszugleichen. Auch im Lösungsgeschäft, das hauptsächlich von Multikanal- und Kundendialogapplikationen getragen wird, die wiederum in der Regel bei Großkunden im Einsatz sind, schlug der Marktdruck bei den volumenstarken Key Accounts durch. Allerdings entfaltete in diesem Segment die im Jahr 2016 neu eingeführten Eventrouting-Plattform "dtms digicom" ihre positive Wirkung und führte zu zahlreichen Neuabschlüssen auf wichtigen Kundenprojekten, ein Trend, der in der zweiten Jahreshälfte, nach einer Optimierung des Vertriebsansatzes, voll einsetzte und seitdem ungebremst anhält. Abgerundet wurde dieser Erfolg in 2017 durch weitere namhafte Neukunden der KI-basierten Lösung zur automatisierten Beantwortung von Kundenanfragen, die den Namen "dtms digicom ai" trägt. Insgesamt erzielte die dtms GmbH in 2017 einen Auftragseingang im Bereich der Kundendialogapplikationen, der über mehrere Vorjahre hinweg in dieser Form nicht erreicht werden konnte und den Erfolg der strategischen Ausrichtung des Unternehmens belegt. 3.3. Kosten- und ErtragsentwicklungDie dtms GmbH konnte im Geschäftsjahr 2017 einen operativen Deckungsbeitrag von EUR 9,5 Mio. erzielen. Unter Berücksichtigung der Aufwendungen für bezogene Leistungen, aber ohne Berücksichtigung sonstiger betrieblicher Erträge, lag damit die Rohertragsmarge bei 46%. Die bezogenen Leistungen betrugen im Geschäftsjahr 2017 EUR 11,3 Mio. Diese bestehen im Wesentlichen aus Fremdleistungen nationaler und internationaler Mobilfunkprovider im Bereich Mobile Business (soweit noch vorhanden), Zuführungs- und Terminierungskosten für den Servicerufnummernbereich, und Netz-/Betriebskosten. Im Geschäftsjahr 2017 sind Personalkosten in Höhe von insgesamt EUR 6,1 Mio. angefallen. Die Personalkosten sind durch Abfindungskosten in Höhe von EUR 0,8 Mio. belastet. Die durchschnittliche FTE Zahl 2017 lag bei 68 FTE. Die Abschreibungen über EUR 3,2 Mio. beinhalten in 2017 angefallene Abschreibungen auf aktivierte Kundenbeziehungen und den erworbenen Firmenwert in Höhe von EUR 1,5 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Rechts- und Beratungskosten in Höhe von EUR 1,2 Mio., sowie Transaktionskosten in Höhe von EUR 0,7 Mio. Das Finanzergebnis war in 2017 negativ und betrug EUR -0,7 Mio. Den Erträgen aus Beteiligungen in Höhe von EUR 0,8 Mio., die in erster Linie aus operativen Gewinnausschüttungen der österreichischen ehemaligen Tochtergesellschaft atms GmbH stammen, standen Zinsaufwendungen aus Finanzierung in Höhe von EUR 1,7 Mio. gegenüber. Die dtms GmbH weist in 2017 ein Ergebnis nach Steuern von EUR 8,2 Mio. auf. Ohne die Abschreibung auf aktivierte Kundenbeziehungen und Firmenwerte, sowie die Zinsen auf Gesellschafterdarlehen lag das Ergebnis bei 11,0 Mio. Das EBITDA betrug EUR 12,3 Mio. Dies entspricht einer Marge bezogen auf den Netto-Umsatz von 59%. Darin enthalten sind Einmaleffekte aus dem Verkauf der Beteiligungen sowie der Geschäftsbereiche des Mobile Business. Im Laufe des Jahres 2017 hat die dtms-Geschäftsführung punktuell weitere Maßnahmen zur organisatorischen Optimierung, Restrukturierung, und Kostenreduzierung durchgeführt. Die damit in Zusammenhang stehenden Aufwendungen (Kosten für Abfindungen und sonstige personelle Maßnahmen) in Höhe von insgesamt EUR 0,8 Mio. wurden als zusätzliche Personalkosten im Ergebnis 2017 reflektiert. 3.4. FinanzlageDie dtms GmbH ist Kreditnehmerin dreier Akquisitionsdarlehen und eines Betriebsmittelkredites im Rahmen eines Konsortialkreditvertrages. Die dtms GmbH bediente die in 2017 auf den Konsortialkredit entfallenen Zinsen in Höhe von EUR 0,3 Mio. Die Verbindlichkeiten gegenüber Banken betrugen zum Jahresende EUR 5,3 Mio. nominal. Die Gesellschafterdarlehen inklusive Zinsen in Höhe von EUR 18,6 Mio. wurden in 2017 vollständig getilgt. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
3.5. VermögenslageDie immateriellen Vermögensgegenstände resultieren hauptsachlich aus dem entgeltlich erworbenen Firmenwert aus der Übernahme des Geschäftsbetriebes der Markurius Vermögensverwaltung GmbH (vormals: dtms Deutsche Telefon- und Marketing Services GmbH) in Höhe von EUR 2,7 Mio. und den aktivierten Kundenbeziehungen in Höhe von EUR 3,9 Mio. Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Bestandteilen für die Telekommunikationstechnik (ACD, IN). Die dtms GmbH hielt im Geschäftsjahr 2017 mehrere Beteiligungen, von denen sie sich im Laufe des Jahres trennte. Dies waren:
Aus diesen Beteiligungen erfolgten in 2017 nach Gesellschafterbeschlüssen Dividendenausschüttungen in Höhe von ca. EUR 0,8 Mio. Das Umlaufvermögen besteht hauptsächlich aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 5,9 Mio. Die dtms beanspruchte zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres drei Akquisitionsdarlehen in Höhe von EUR 5,3 Mio. und war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen innerhalb der vertraglichen Fristen nachzukommen. Zahlungsrückstände liegen zum Aufstellungszeitpunkt dieses Lageberichtes nicht vor. Wir gehen davon aus, dass die dtms GmbH auch zukünftig ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachkommen wird. 4. Risikomanagement/RisikoberichtNeben allgemeinen, einer jeden unternehmerischen Tätigkeit innewohnenden Risiken, bestehen aus Sicht der dtms Geschäftsführung insbesondere in weiteren Regulierungsbestrebungen der verantwortlichen Behörden auf EU- und Nationalstaaten-Ebene wachstumshemmende Momente. Bestrebungen der EU, den europäischen Telekommunikationsmarkt zu vereinheitlichen und im internationalen Vergleich wettbewerbsfähiger zu machen, werfen immer wieder regulatorische Fragestellungen auf, die einzelne nationale Produktlösungen in ihrem Weiterbestand gefährden und somit negative Auswirkungen auf die Geschäfte der Gesellschaft haben können. Dadurch ist insbesondere das Geschäft mit Service-Rufnummern beeinflusst, vor allem dort, wo besondere Gebühren oder spezielle Belastungen der Telefonrechnung mit der Nutzung der Dienste verbunden sind. So hat z.B. die Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie in 2014 dazu geführt, dass viele Kunden bestehende Service-Rufnummernlösungen geändert haben und die 0180-Dienste (Shared-Cost-Gassen) weniger genutzt werden. Die Umsetzung der EU-Zahlungsdienste-Richtlinie II (ZDR II) im Januar 2018 könnte ebenfalls Auswirkungen auf die Umsätze bestehender dtms-Mehrwertdienste haben. Neben den regulatorischen Risiken existieren natürlich auch Marktrisiken, die aus technischen Entwicklungen oder der Wettbewerbssituation herrühren. Die dtms ist durch die gute, über viele Jahre entwickelte technologische Kompetenz und langfristige Kundenbeziehungen gut positioniert und reflektiert diese Risiken in der Produkt-, Markt- und Vertriebsstrategie, um den langfristigen Erfolg u.a. durch hohe Kundenbindung abzusichern. Auf Lieferantenseite verfügt dtms mehrheitlich über Verträge mit verschiedenen Partnern, sowohl großen Telekommunikationsnetzbetreibern, als auch mittelständischen Technologie-Anbietern, und kann so starke Abhängigkeiten von Einzelnen weitgehend vermeiden. Die tiefe Integration in Netze und Dienstleistungsplattformen von Partnern bringt aber immer Interdependenzen mit sich, die auch zu Risiken werden können. Aufgrund der notwendigen unternehmerischen Beziehungen mit ehemaligen staatlichen Telekommunikationsunternehmen ist ein relativ geringes Ausfallsrisiko im Bereich der Kundenforderungen gegeben. Allfällige risikobehaftete Forderungen finden durch eine Wertberichtigung im Jahresabschluss ausreichend Berücksichtigung. Das Liquiditätsrisiko ist als gering einzustufen. Die dtms GmbH erwirtschaftete auch im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlich positiven Cash-Flow und ist durch langlaufende Finanzierungsvereinbarungen mit einer ausreichenden variablen Linie gut gegen operative Schwankungen abgesichert. Aufgrund der Struktur der Geschäftsabläufe und der Fokussierung der eigenen Geschäfte auf Kunden aus dem zentral-europäischen Raum, ergeben sich nur geringe relevante Risiken mit volatilen Fremdwährungen. 5. ChancenberichtIm Bereich des "Standard-Servicerufnummerngeschäftes" hat schon in 2016 der effektive Ausbau des Online-Vertriebes zu einem deutlichen Wachstum der dtms-Kundenbasis geführt. Dieser laufende Zuwachs an neuen Kunden bringt regelmäßig die Chance mit sich, über die SRN hinaus auch weitere Teile des dtms-Portfolios erfolgreich zu vermarkten. Aber auch das reine Online-Segment an sich hat noch erhebliches Potential, denn neben den Servicerufnummern können zunehmend auch andere Produkte wie Warteschleifenmusik, Ansagetexte, oder (künftig) kleine "KI-Chatbots" in die digitale Vermarktungsstrecke eingebracht werden. Der erfolgreiche Markteinstieg mit einem Servicerufnummern-Shop in Italien zeigt eine weitere Wachstumsachse für die dtms auf, die in der Internationalisierung des Geschäftes auf der Basis einer voll digitalisierten Commerce-Plattform liegt. Im "Applikationsgeschäft" ruhen die wesentlichen Wachstumserwartungen auf der erfolgreichen Vermarktung der "Eventrouting-Kompetenz" der dtms GmbH, die sich in einer im Jahre 2016 komplett überarbeiteten "Cloud-Multikanal-Lösung" manifestiert hat, die den Namen dtms digicom trägt. Mit dieser Lösung können Kundenevents von der Email-Anfrage bis hin zum physischen Kundenbesuch in innovativer und alleinstellender Art und Weise gemanagt werden. Die Ergänzung um die "dtms-KI-Lösung" (dtms digicom ai), die standardisierte Kundenanfragen automatisiert beantworten kann, rundet das Wachstumsangebot der dtms GmbH vielversprechend ab. Gerade in diesem Feld wird in den nächsten Jahren eine hohe Entwicklungsdynamik erwartet. 6. Mitarbeiterentwicklung und Veränderungen in der GeschäftsführungDie dtms GmbH hatte zum Ende des Berichtszeitraums 63 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente). Herr Markus Doetsch trat am 1. Juni 2017 neben Thomas Lang in die Geschäftsführung der dtms GmbH ein. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. 7. Forschung und EntwicklungIm Geschäftsjahr 2017 wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 735 im immateriellen Anlagevermögen aktiviert. Forschungskosten sind nicht entstanden. Im Jahr 2017 betrugen die Abschreibungen auf selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände TEUR 196. 8. Ausblick auf die Geschäftsjahre 2018 ff.Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft wird im Bereich der standardisierten Produktangebote (Servicerufnummern, einfache Dialogtools, etc.) vor allem durch den weiteren Ausbau der digitalen Shop-Präsenzen getragen. Hier sind sowohl die laufende Erweiterung des Produktportfolios vorgesehen, als auch die mögliche Ausdehnung des geografischen Einzugsgebietes, nachdem in 2016 bereits die Rufnummernshops für Italien und die Schweiz eingeführt werden konnten. Im Bereich der komplexen Lösungsprodukte nutzt die dtms GmbH verstärkt die über fast zwei Jahrzehnte erworbene Kompetenz in der Umsetzung von kundenspezifischen Contact-Center-Architekturen zur Erweiterung der Wertschöpfungskette. Neben der Rufnummern- und Routingkompetenz des Unternehmens entstehen auf der Basis von künstlicher Intelligenz (Kl) Angebote zur automatisierten Beantwortung von Kundenanfragen, wodurch sich eine Steigerung der Servicequalität bei gleichzeitiger Kostenreduktion (Reduktion des personellen Serviceaufwands) für die Kundenunternehmen erreichen lässt. Aus diesem Bereich erwartet das Unternehmen nachhaltige Wachstumsimpulse, deren Wirkung sich vor dem Hintergrund der in 2017 umgesetzten strukturellen Fokussierung noch verstärken dürfte. Da sich in 2018 das Neugeschäftsvolumen auf der Basis der erweiterten digitalen Angebote und der Applikationen im Bereich Eventrouting und Kl noch in etwa die Waage mit dem unter Druck stehenden traditionellen Rufnummerngeschäft halten wird, bewegt sich der geplante Nettoumsatz für das Geschäftsjahr 2018 auf einem Niveau, das auch im Vorjahr erreicht wurde, wenn man die in 2017 eingetretenen Sondereffekte herausrechnet. Dabei wird im Vergleich zu einem veräußerungsbereinigten Vorjahr mit einer leichten Erhöhung des EBITDA auf etwas über EUR 3 Mio. gerechnet, als Resultat der verbesserten Kostenstruktur aufgrund der noch nachwirkenden Restrukturierungsmaßnahmen aus 2016, der in 2017 erfolgten Veräußerung von weniger margenträchtigem Geschäft (Messaging-Verkauf), und dem steigenden Anteil der wertschöpfenden Applikationsteile am Gesamtgeschäftsvolumen der dtms.
Mainz, den 22. Februar 2018 dtms GmbH Die Geschäftsführung Thomas Lang Markus Doetsch Quellen: Auftragsbedingungen, Haftung und VerwendungsvorbehaltWir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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