SAATEN-UNION Vertriebs GmbH

Eisenstraße 12, 30916 Isernhagen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 210555
Eingetragen
10.12.2013
Branche
Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Gegenstand
An- und Verkauf von Saatgut der Fruchtart Mais. Die Gesellschaft handelt im Geschäftsverkehr mit ihrer Gesellschafterin Firma SAATEN-UNION GmbH ausschließlich als Kommittentin.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Weniger
seit 18.7.2025
Geschäftsführer
Oliver Becker
seit 18.7.2025
Geschäftsführer
Daniel Ott
seit 18.7.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SAATEN-UNION GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SAATEN-UNION Vertriebs GmbH

Isernhagen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024

Allgemeine Angaben

Die SAATEN-UNION Vertriebs GmbH wurde am 9. Dezember 2013 gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 10. Dezember 2013. Das Geschäftsjahr ist das Wirtschaftsjahr vom 1. Juli bis zum 30. Juni.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter HRB 210555 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Isernhagen.

Der Jahresabschluss der SAATEN-UNION Vertriebs GmbH wurde für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 auf der Grundlage des HGB und nach dem GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach Ansatz und Bewertungsvorschriften gemäß den §§ 246 bis 256a HGB sowie den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften nach §§ 264 ff. HGB.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Wertuntergrenze. Eine Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten erfolgt nicht. Für Lagerbestands- und Vertriebsrisiken sowie ungünstige Erlöslagen einzelner Erzeugnisse erfolgen Wertabschläge.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert.

Passiva Die ausgewiesenen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und/oder ungewisse Risiken aus schwebenden Geschäften mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Erläuterungen zur Bilanz

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die Anlage zum Anhang verwiesen.

Unter den Finanzanlagen wird die 50%-ige Beteiligung an der AIC ausgewiesen. Vom Stammkapital der AIC zum 30. Juni 2024 in Höhe von TEUR 1.000 wurden TEUR 500 eingefordert und eingezahlt. Der Jahresfehlbetrag der AIC für das Geschäftsjahr 2023/24 beträgt TEUR 15, das Jahresergebnis des Vorjahres betrug TEUR -1.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 5.744 (VJ TEUR 8.199) und bei den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht TEUR 90 (VJ TEUR 0), handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche innerhalb eines Jahres fällig sind.

Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit TEUR 1.705 (VJ TEUR 2.108) Aufwendungen für Commercial Fee. Davon werden TEUR 1.247 (VJ TEUR 1.341) gegenüber Saatgutlieferanten ausgewiesen, TEUR 87 betreffen Rückvergütungen an Kunden für Rücklieferungen und TEUR 61 betreffen Rücklieferungen. Die Rückstellungen sind kurzfristig und werden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen TEUR 2.326 (VJ TEUR 2.100) und bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht TEUR 2.542 (VJ TEUR 3.321), handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, welche innerhalb eines Jahres fällig sind.

Erläuterungen zur GuV

Die Umsatzerlöse resultieren aus nationalen und internationalen Warenverkäufen in Höhe von TEUR 22.042.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023/24 keine Mitarbeiter.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss (kleinster und größter Konsolidierungskreis) der SAATEN-UNION GmbH mit Sitz in Isernhagen zum 30. Juni 2024 einbezogen.

Geschäftsführer

Herr Marcus Iken, Burgwedel

Herr Wolfgang Glaser, Grünberg

Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer sind in zulässiger Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Nachtragsbericht

Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023/24, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erforderlich gemacht hätten, vor.

 

Isernhagen, 2. April 2025

Marcus Iken

Wolfgang Glaser

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SAATEN-UNION Vertriebs GmbH, Isernhagen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SAATEN-UNION Vertriebs GmbH, Isernhagen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAATEN-UNION Vertriebs GmbH, Isernhagen, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 2. April 2025

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Schwibinger, Wirtschaftsprüfer

Thorben Haacks, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 30. Juni 2024

Aktiva

30.6.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
Finanzanlagen
1. Beteiligungen 250.000,00 250
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 250.000,00 250
500.000,00 500
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 88.501,77 48
2. Unfertige und Fertige Erzeugnisse 3.869.744,37 3.020
3.958.246,14 3.068
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.744.350,02 8.199
davon gegen Gesellschafter: EUR 5.744.350,02 (Vorjahr: TEUR 8.199)
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 89.852,57 0
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.336.722,84 834
7.170.925,43 9.033
III. Guthaben bei Kreditinstituten 2.959.240,33 2.404
14.088.411,90 14.505
14.588.411,90 15.005

Passiva

30.6.2024 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 6.210.000,00 6.210
III. Verlustvortrag (-) -4.032.385,45 -4.989
IV. Jahresüberschuss 91.741,38 956
2.294.355,93 2.202
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 5.700,00 6
2. Sonstige Rückstellungen 1.735.991,00 2.103
1.741.691,00 2.109
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 443.808,61 120
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.326.379,28 2.100
davon gegenüber Gesellschafter: EUR 2.326.379,28 (Vorjahr: TEUR 2.100)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.541.655,12 3.321
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.240.521,96 5.153
10.552.364,97 10.694
14.588.411,90 15.005

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024

2023/24 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 22.041.516,66 22.409
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 890.623,91 1.138
3. Sonstige betriebliche Erträge 40.484,79 360
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 19.929.472,44 20.227
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 67.749,46 69
19.997.221,90 20.296
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.679.063,16 2.480
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.515,40 5
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 212.114,32 174
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 6
9. Ergebnis nach Steuern/Jahresergebnis 91.741,38 956

Lagebericht Geschäftsjahr 2023-24

1. Allgemeine Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023-24 hat sich die bisher gute Marktsituation für die Landwirte und damit auch für die Saatgutindustrie deutlich negativ entwickelt. Die Ernte 2023 war regional zwar zufriedenstellend im Ertrag aber oftmals unbefriedigend in der Qualität, und gleichzeitig sind die Konsumpreise für Mais und Getreide deutlich gesunken. Hinzu kommt, dass es regional aufgrund von Extremwetterlagen wie einerseits Trockenheit und andererseits Extremniederschlägen zu schlechten Ernteerträgen kam, was die Situation für den Agrarbereich zusätzlich belastet hat. Auf der Kostenseite gab es aufgrund der hohen Inflation und steigenden Lohn- und Materialkosten wenig Entlastung. Nur im Bereich der Energiekosten zeigten sich Tendenzen für rückläufige Preise. Proteste und Demonstrationen von Landwirten in vielen Ländern Europas über Wochen hinweg machen deutlich, dass die finanzielle Situation der Landwirte sich verändert hat und viele Betriebe nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Entsprechend herrschte bereits zur Herbstaussaat 2023 das Prinzip „Kosten sparen“, was sich auch auf den Saatgutmarkt negativ ausgewirkt hat.

Nach Beobachtungen der Geschäftsführung hat sich bis zur Frühjahrsaussaat 2024 diese Situation weiter verschlechtert, und Kostenreduktion war mit das oberste Prinzip in den landwirtschaftlichen Betrieben. Dies hat deutliche Auswirkungen auf den Saatgutmarkt. Der Preiskampf hat sich im Verlauf der Frühjahrssaison deutlich verstärkt, und letztlich mussten Züchter und Saatguthändler deutliche Ertragseinbußen hinnehmen. Ein schwieriges Handelsgeschäft im Frühjahr 2024 und weiterhin hohe Bestände im Saatmaisbereich bei den Saatgutanbietern lassen befürchten, dass auch die Vertriebssaison 2024-25 große Herausforderungen in der Vermarktung des Saatgutes mit sich bringen wird.

Europäischer Maismarkt

Mit der Aussaat 2024 zeigen die Anbauflächen für Silo- und Körnermais wieder eine steigende Tendenz. Dabei gibt es unterschiedliche Entwicklungen in den Ländern, jedoch hat sich die Maisfläche insgesamt in den wichtigen Anbauländern erhöht. Die Anbaufläche liegt weiterhin im Bereich von 23 Mio. ha in Europa (inklusive RU und UA).

Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist davon auszugehen, dass sich die Maisfläche in Europa mittelfristig in einigen Ländern reduzieren wird. Ursache hierfür sind z.B. der Rückgang der Tierhaltung (NL, DE, FR), Rückgang der Biogasproduktion, und zunehmend extreme Hitze- und Trockenperioden im Süden und Südosten von Europa. Sollten sich die Energiepreise weiter reduzieren wäre dies gleichwohl eine Chance, dass Körnermais in Nordwesteuropa wieder stärker in den Fokus rückt.

Seitens der Verfügbarkeit von Maissaatgut ist bereits jetzt aus Marktbeobachtungen der Geschäftsführung deutlich, dass sehr viel Saatgut zur Aussaatsaison 2025 auf den Markt drängen wird. Die Ernteerträge im Saatmaisbereich im Jahr 2024 sind insgesamt als gut, teilweise sogar als überdurchschnittlich gut einzuschätzen. Da auch noch viele Saatgutbestände vorhanden sind ergibt sich eine üppige Saatgutversorgung für eine maximal gleichbleibende Nachfrage.

2. Operative Geschäftstätigkeit der SUV

Mit dem Geschäftsjahr 2023-24 hat die SUV das achte Geschäftsjahr abgeschlossen. Es ist das vierte Geschäftsjahr hintereinander mit positivem Ergebnis, was ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass die getroffenen Maßnahmen zur Konsolidierung der SUV gegriffen haben.

Das gesetzte Ziel einer Mengensteigerung insgesamt konnte nicht erreicht werden: Nur in Belarus (nachfolgend BY) kam es zu einem deutlichen Anstieg der Verkaufsmengen, was BY mengenmäßig zum größten „SU-Maisland“ macht.

Enttäuschend waren die Verkaufsmengen insbesondere in Deutschland, Polen und Ungarn, wenn gleich auch die restlichen Länder Ihre Verkaufsziele nicht im gewünschten Maße erreicht haben.

Als Konsequenz, der nicht erreichten Verkaufsziele hat sich die Bestandmenge an Maissaatgut erneut erhöht, und erreicht nun eine kritische Marke von deutlich über 30% der aktuellen Verkaufsmenge zum Ende des WJ 2023-24. Dies zwingt zur Fokussierung auf Abbau der Bestandsmenge im der neuen Vertriebssaison.

Auf die wesentlichen Länder bezogen ist das Maisgeschäft 2023-24 nur in BY als sehr zufriedenstellend, die Tschechische Republik als zufriedenstellend und in allen anderen Ländern als unbefriedigend einzustufen. Die Ursachen sind in Saisonnachgesprächen besprochen und Überlegungen und neue Aktivitäten für die neue Saison ausgearbeitet worden.

Weiterhin schwierig gestaltet sich eine Geschäftsentwicklung in der Ukraine. Hier gilt es im Markt zu verbleiben - eine wirkliche Vertriebsstrategie lässt sich wohl erst wieder entwickeln, wenn der Krieg beendet ist. Gegenüber der GSA GmbH wurden keine Maisverkäufe mehr realisiert und dies wird sich wohl kurzfristig nicht ändern. Auch Kasachstan ist eher als Ad-hoc Markt zu verstehen, lassen sich dort Planzahlen und Ist-Zahlen selten in Übereinstimmung bringen.

Aus den Nachsaisongesprächen mit den Vertriebsorganisationen war zu entnehmen, dass bei nahezu allen Vertriebseinheiten die Gewinnspanne je Einheit in den Vertriebsländern gesunken ist.

Aufgrund der hohen Bestandssituation sind die Kosten für Lagerhaltung, Aufbereitung und Analyse gestiegen. Ebenso haben sich die Transportkosten deutlich erhöht. Demgegenüber haben sich die Aufwendungen für den Bezug von Ware reduziert. Die Gesamtaufwendungen haben sich auf 22 Mio. € (VJ 21,8 Mio. €) erhöht.

Zum Jahresabschluss sind aus Qualitätsgründen - und bei Sorten mit zu hohem Saatgutbestand - Abwertungen nach üblichen Regelungen bei den Beständen vorgenommen worden.

Die Zinsaufwendungen liegen mit 212 Tsd. € deutlich über den Aufwendungen des Vorjahres (174 Tsd. €). Dies ist bedingt durch die zeitweise volle Inanspruchnahme der Kreditlinie mit der SNION GmbH (SU).

Der Rückgang des positiven Jahresergebnisses von 956 Tsd. € auf 92 Tsd. € ist auf erhöhte Aufwendungen und auf einen hohen Abwertungsbetrag beim Saatgutbestand zurückzuführen.

Trotz schwieriger Umstände hat sich die SUV weiterhin positiv entwickelt und das vierte Jahr infolge positive Jahresergebnisse erzielt. Die Gesellschaft hat neben den genannten Herausforderungen weiterhin die Möglichkeit für eine positive Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren.

Ausblick 2024-25:

Die aktuelle Verkaufsmengenplanung für 2024-25 bestätigt weiterhin die Überzeugung der SU-Vertriebsunternehmen, die Maissaatgutverkäufe zukünftig steigern zu können.

Für die allermeisten Sorten wird nach derzeitiger Einschätzung der neuen Ernte eine sehr gute Saatgutversorgung für das SAATEN -UNION-Portfolio verfügbar sein. Somit gilt es nun die richtige Preisfindung, einen guten Logistikservice und erfolgreiche Vertriebsaktivitäten umzusetzen. Das Hauptziel für die Saison 2024-25 ist der Abbau der hohen Bestände. Ergänzend hierzu muss auch die neue Einkaufsplanung für die Saison 2025-26 entsprechend konservativ gestaltet werden.

Die Saatmaisproduktion 2024 wird aufgrund rückläufiger Konsum- und Energiepreise insgesamt etwas preiswerter als die Produktion aus 2023. Jedoch ist davon auszugehen, dass die Verkaufspreise auf allen Ebenen stärker zurückgehen als die Produktionspreise. Als Konsequenz ist daher von rückläufigen Margen im Vertrieb auszugehen. Dennoch geht die Geschäftsführung davon aus, dass für das Geschäftsjahr 2024-25 wiederum ein positives Ergebnis erzielt werden kann, wenngleich auf niedrigem Niveau.

3. Finanzlage

Zur Finanzierung des vorhandenen Bestandes sowie zur Deckung der anfallenden operativen Kosten hat die SUV ein Darlehen von SU - Gesellschaftern in Anspruch genommen.

Außerdem wird die vorhandene Kreditlinie mit der SAATEN-UNION GmbH variabel genutzt. Es ist zu erwarten, dass sie in den Monaten Dezember bis April in vollem Umfang genutzt werden muss.

Die Gesellschafter der SAATEN-UNION GmbH haben ihre Darlehen an die SUV bis Juni 2025 prolongiert und auch erklärt, die Prolongierung darüber hinaus vorzunehmen. Aktuell sind es nur noch vier Gesellschafter, die Darlehen bereitstellen und dies auch weiterhin tun werden.

Nach derzeitiger Planung gehen die Geschäftsführer davon aus, dass die SUV im gesamten Geschäftsjahr mit dem verfügbaren Liquiditätsrahmen die anfallenden Verbindlichkeiten termingerecht begleichen kann.

4. Risiko- und Prognosebericht

An der Gesamtsituation ergibt sich keine wesentliche Veränderung zum Vorjahr. Aktuell verfügt die SUV GmbH über ein angepasstes wettbewerbsfähiges Portfolio für alle Länder, in denen die SAATEN-UNION GmbH vertrieblich tätig ist. Durch das professionelle Prüf-Netz der AIC Seeds GmbH werden regelmäßig neue Sorten ausgewählt, die das Portfolio weiter ergänzen und verbessern. Dabei bleibt die Zielsetzung, die Anzahl der Sorten im Portfolio sukzessive weiter zu reduzieren, um mit weniger Artikeln mehr Verkauf zu generieren, und somit effizienter in Produktion, Aufbereitung, Logistik etc. zu werden.

Nachhaltig positive Ergebnisse für die SUV GmbH zu erreichen ist unumgänglich, um das Maisgeschäft als wichtige Kultur im Saaten Union Portfolio zu erhalten. Durch die Abdeckung der anteiligen Vertriebskosten trägt die SUV wesentlich dazu bei, dass der Vertrieb der SAATEN UNION GmbH in notwendigem Umfang beibehalten bzw. gestärkt werden kann.

Weiterhin schwer einzuschätzen sind die möglichen Entwicklungen in der Ukraine und Belarus. Dies ist stark von der weiteren Entwicklung der Kriegssituation abhängig.

Für einen Vertrieb von Maissaatgut nach Russland sind aktuell nur geringe Chancen zu erkennen. Entsprechend findet keine Planung im Saatguteinkauf für Russland statt. Hier gilt es von Jahr zu Jahr, die Risiken des Saatguteinkaufes und die Möglichkeiten des Verkaufs genau abzuwägen.

Insgesamt hat sich für die SUV GmbH mit dem Abschluss der Saison 2023-24 in finanzieller Hinsicht wenig geändert. Umso wichtiger ist es, den in den letzten Jahren erfolgreichen Weg der Konsolidierung der SUV Aktivitäten weiter voranzutreiben.

 

Isernhagen, den 2. April 2025

Wolfgang Glaser

Marcus Iken

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