Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 12771
Eingetragen
12.8.2008
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenLagereiHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
die Lagerung und Versendung von Produkten und Gütern aller Art, insbesondere von Produkten im Sanitär-, Heizungs- und Klimabereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Kohlen
seit 12.8.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
0.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Frank Kohlen
Rheinweg 190, 41812 Erkelenz
92.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lagro Logistik GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Lagro Logistik GmbH, Hamburgring 1, 41179 Mönchengladbach

A. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Konjunkturperspektiven

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2023 war insbesondere durch die anhaltenden Krisen wie dem andauernden Ukraine-Krieg oder dem Nahost-Konflikt geprägt und ist ins Stocken geraten, so dass es kaum ein Wachstum gab. Die Prognose für 2024 ist weiterhin mit Unsicherheiten behaftet. Insgesamt wird ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent für 2024 und 1,0 Prozent für 2025 prognostiziert.

Entwicklung der Branche

Die Logistikbranche bildet in der Bundesrepublik Deutschland weiterhin nach der Automobilwirtschaft und Handel den drittgrößten Wirtschaftsfaktor und rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau. Sie beschäftigt mehr als drei Millionen Erwerbstätige in den operativen, logistikrelevanten Tätigkeiten und in 2023 wurden 330 Mrd. EUR umgesetzt. Das entspricht einem Wachstum von rd. 3,4 % im Vergleich zu 2022 ist allerdings auch durch steigende Kosten entlang der Lieferketten getrieben.

Die Logistikweisen prognostizieren für den Wirtschaftsbereich für 2024 einen Rückgang von 3 %.

Die Auswirkungen des seit Februar 2022 vorherrschenden Ukraine-Kriegs sind für den Sektor der gesamten Logistikwirtschaft nach wie vor nur schwer zu prognostizieren.

Die Lagro Logistik GmbH führt sämtliche Funktionen der Lager- und Verpackungslogistik im Bereich des Outsourcings dieser Betriebsbereiche für Fremdunternehmen im Geschäftszweig des E-Commerce aus.

2. Ertragslage

Aufgrund gesunkener Umsatzerlöse (TEUR 29.530, VJ TEUR 36.284) sank der Rohertrag von TEUR 36.249 um TEUR 6.754 auf TEUR 29.495. Die bereits in den Vorjahren begonnene Flexibilisierung hat eine erneute Reduzierung des Personalaufwands (TEUR 8.009, VJ TEUR 8.777) um TEUR 768 zur Folge. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von TEUR 27.104 um TEUR 5.976 auf TEUR 21.128. Treiber hierfür sind im wesentlichen Frachten und Kosten für Fremdarbeiten, die im Zusammenhang mit den reduzierten Umsätzen ebenfalls reduziert werden konnten.

In Verbindung mit einem verbesserten Zinsergebnis (TEUR 1, VJ TEUR -18) und niedrigerem Ertragssteueraufwand verbesserte sich der Jahresüberschuss von TEUR 180 im Vorjahr auf TEUR 274 im abgelaufenen Geschäftsjahr.

3. Vermögenslage

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beinhalten Verpackungsmaterial und haben sich von TEUR 538 auf TEUR 314 vermindert. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung reduzierten sich von TEUR 1.280 um TEUR 821 auf TEUR 459. Gegenläufig stiegen die sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 334 auf TEUR 444 (VJ TEUR 110) bedingt durch den Ausweis eines Umsatzsteuererstattungsanspruchs (VJ: Verbindlichkeit). Der Anstieg des Bestands liquider Mittel betrug im Geschäftsjahr TEUR 1.095 und ist im Wesentlichen auf die Reduzierung der Forderungen zurückzuführen. Die aktive Rechnungsabgrenzung steigt um TEUR 4 auf TEUR 8 (VJ TEUR 4).

Der im Eigenkapital erhöhend erfasste Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 274 führt zu einer verbesserten Eigenkapitalquote von 34% (VJ 29%).

Steuerrückstellungen wurden in Höhe von TEUR 53 gebildet (VJ TEUR 51). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.086 (VJ TEUR 954) beinhalten im Wesentlichen Urlaubsansprüche, Abschlusskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung reduzierten sich um TEUR 92 auf TEUR 775 (VJ TEUR 867). Gegenläufig stiegen die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 72 von TEUR 165 im Vorjahr auf TEUR 237 zum Bilanzstichtag.

B. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung/Prognosebericht

1. Entwicklung der Gesellschaft

Aufgrund der vorhandenen Auftraggeberstruktur im Geschäftszweig E-Commerce und der dortigen Geschäftsaussichten wird mittel- und langfristig von einer positiven Geschäftsentwicklung und weiterem Umsatzwachstum ausgegangen.

Kurzfristig für das Jahr 2024, aufgrund der anhaltenden konjunkturellen Abschwächung rechnen wir mit einem leichten Umsatzrückgang. Die andauernden Prozessverbesserungsmaßnahmen sollten den möglichen Umsatzrückgang auf der Ertragsseite kompensieren. In Anbetracht dessen erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis in etwa auf Vorjahresniveau.

2. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Für 2024 wird eine leicht negative Entwicklung in der Branche prognostiziert. Firmeninterne Prozessoptimierung und Investitionen in Automatisierung sowie Digitalisierung verbessern erheblich die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und adressieren die anhaltenden Herausforderungen des Arbeitskräftemangels. Die Kombination dieser Aktivitäten wird nachhaltig die Ertragslage des Unternehmens sicherstellen und sogar verbessern.

3. Risiken der zukünftigen Entwicklung

Risiken des laufenden Geschäftes können sich möglicherweise aus makroökonomischen Aspekten und Fachkräftemangel ergeben. Insbesondere sind weiterhin die möglichen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und der Inflation zu beobachten. Implikationen auf das Kaufverhalten der Zielgruppen könnten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung der Abnehmerstruktur nehmen.

 

Mönchengladbach, 31. März 2024

gez. Frank Kohlen, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2,00 2,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
B. Umlaufvermögen 3.231.831,08 2.848.218,96
I. Vorräte 313.883,05 537.907,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 658.686,53 1.390.529,57
1. sonstige Vermögensgegenstände 658.686,53 1.390.529,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.259.261,50 919.781,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.220,11 3.767,97
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.240.053,19 2.851.988,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.088.775,34 815.114,14
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 57.000,00 57.000,00
III. Gewinnvortrag 733.114,14 553.573,75
IV. Jahresüberschuss 273.661,20 179.540,39
B. Rückstellungen 1.139.070,92 1.004.605,00
C. Verbindlichkeiten 1.012.206,93 1.032.269,79
1. sonstige Verbindlichkeiten 1.012.206,93 1.032.269,79
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.240.053,19 2.851.988,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 29.546.359,10 36.270.534,51
2. Personalaufwand 8.008.723,04 8.776.814,12
a) Löhne und Gehälter 6.638.264,51 7.251.126,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.370.458,53 1.525.687,42
3. Abschreibungen 0,00 277,27
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 0,00 277,27
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 21.128.315,77 27.103.857,75
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.784,66 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 833,00 17.715,19
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 134.908,99 184.527,35
8. sonstige Steuern 1.701,76 7.802,44
Jahresüberschuss 273.661,20 179.540,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagro Logistik GmbH, Hamburgring 1, 41179 Mönchengladbach

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Lagro Logistik GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HR B 12771 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in Bilanz oder Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gem. § 256a HGB bewertet.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR:

Laufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
- davon aus Steuern 163 0 0 163
(Vorjahr) (162) (0) (0) (162)
Gesamt 1.032 0 0 1.032
(Vorjahr) (1.697) (0) (0) (1.697)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen oder Leasingverträgen.

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahlen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich 221 Mitarbeiter beschäftigt, davon 186 gewerbliche und 35 kaufmännische Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist Herr Frank Kohlen. In Hinblick auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von den Schutzbestimmungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sowie Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.006.775,34 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mönchengladbach, 31. März 2024

gez. Frank Kohlen, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.304,97 0,00 0,00 40.304,97
40.304,97 0,00 0,00 40.304,97
kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.302,97 0,00 0,00 40.302,97 2,00 2,00
40.302,97 0,00 0,00 40.302,97 2,00 2,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lagro Logistik GmbH, Mönchengladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lagro Logistik GmbH, Mönchengladbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lagro Logistik GmbH, Mönchengladbach für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Fulda, den 14. Juni 2024

Muth & Co. GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. ppa. Lukas Geiger, Wirtschaftsprüfer

gez. Marco Bug, Wirtschaftsprüfer

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