Dachdeckerei und Bauspenglerei
Chr. Hansen HMO GmbH
Maarweg 32, 53619 Rheinbreitbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Kernegger seit 17.7.2024 | Geschäftsführer |
Benedikt Dr. Engels seit 17.7.2024 | Geschäftsführer |
Ludger Bückers seit 26.1.2021 | Prokura |
Michael Juhler seit 26.11.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Chr. Hansen A/S | 99.00% |
Novozymes A/S | 1.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Chr. Hansen HMO GmbHRheinbreitbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2021 bis zum 31.08.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis 31. August 2022Das Vorjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr und dauerte vom 1. April 2021 bis 31. August 2021. Eine Vergleichbarkeit der Vorjahresangaben ist daher nur eingeschränkt gegeben. 1. Grundlagen der Gesellschaft1.1 Geschäftsmodell Die Gesellschaft Chr. Hansen HMO GmbH wurde 2005 gegründet und befasst sich seitdem mit der Entwicklung, Zulassung, Produktion und weltweiten Vermarktung von biotechnologisch hergestellten Mono- und Oligosacchariden. Des Weiteren zählt auch die Auftragsentwicklung und Lizenzvergabe auf bestimmte Schutzrechte zum Geschäftsmodell der Chr. Hansen HMO GmbH. In Rheinbreitbach hat die Gesellschaft eine Produktionsanlage im Industriemaßstab für humane Milchzucker aufgebaut. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unterhält eine eigene Entwicklungsabteilung mit durchschnittlich 28 Mitarbeitern, deren Fokus auf der Entwicklung humaner Milchzucker liegt. Die angefallenen Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich im Geschäftsjahr auf 3.239 T€, wovon 19,6% aktiviert wurden. Diese in den selbst geschaffenen gewerblichen Schutzrechten und ähnlichen Rechten und Werten aktivierten 634 T€ betreffen nachlaufende Kosten im Zusammenhang mit Patenten für Entwicklungsleistungen vor Übernahme durch die Chr. Hansen Gruppe. Nach der Übernahme durch die Chr. Hansen Gruppe im Oktober 2020 erfolgen die Entwicklungsleistungen nicht mehr eigenverantwortlich und auf eigene Rechnung, sondern im Auftrag der Chr. Hansen Gruppe. Daher werden die Entwicklungsergebnisse nicht mehr bei der Gesellschaft aktiviert. Die Aufwendungen werden mit einem Zuschlag an die Gruppe weiterbelastet. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Vor Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine im Februar 2022 zeigte sich die weltweite konjunkturelle Entwicklung robust. Die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus hat in vielen Staaten zu neuen Höchstständen bei den Neuinfektionen geführt, jedoch fielen die ökonomischen Auswirkungen der Pandemiewellen zunehmend geringer aus. Dagegen verschärfte der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die im Gegenzug ergriffenen Sanktionen die Störungen weltweiter Wertschöpfungsketten und erhöhen den inflationären Druck. Die steigende globale Nachfrage und damit verbundene angebotsseitige Engpässe haben vor allem zu steigenden Energie- und Rohstoffpreisen geführt. (Quelle: Sachverständigenratwirtschaft.de/Konjunkturprognosen) Die weltweite Nachfrage nach Babynahrung nahm in den Jahren 2020 und 2021 erstmalig ab. Dieses lag zum einen an den geringeren Geburtenraten und auch an der Corona-Pandemie. Da Humane Milch Oligosaccharide (HMO) Bestandteile in der Babynahrung sind, hatte diese Entwicklung auch einen negativen Einfluss auf die Nachfrage nach unseren Produkten. Zusätzlich wurden aufgrund der Corona-Pandemie Produktneueinführungen der großen Babynahrungsherstellern verschoben, so dass ein gegenüber den Erwartungen geringeres Wachstum im HMO-Markt eintrat. (Quellen: Euromonitor, Barclays Equity Research) In 2022 erholte sich die weltweite Nachfrage nach Babynahrung, was zu einem Wachstum gegenüber 2021 von 6% geführt hat. Auch für die kommenden Jahre ist ein jährliches Wachstum von über 6% zu erwarten. Der Hauptreiber für das Wachstum ist auf den zunehmenden Anteil von erwerbstätigen Frauen zurückzuführen. (Quelle: Baby Food Global Market Report 2022) Dieses Wachstum im Markt für Babynahrung wird sich nach Einschätzung des Geschäftsführers auch positiv auf dem HMO-Markt bemerkbar machen. 2.2 Geschäftsverlauf Die operative Steuerung der Chr. Hansen HMO GmbH erfolgte im Geschäftsjahr 2021/2022 im Wesentlichen anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Warenumsatz, Warenumsatzwachstum und EBIT. Die Entwicklung der Leistungsindikatoren gegenüber dem Vorjahr sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
Für die Erläuterung zur Entwicklung der Leistungsindikatoren gegenüber dem Vorjahr verweisen wir auf die Ausführungen zur Ertragslage. 2.3 Lage des Unternehmens a. Vergleich der tatsächlichen zu der prognostizierten Entwicklung der Leistungsindikatoren
Der Warenumsatz und damit auch das Warenumsatzwachstum sowie EBIT haben sich positiv gegenüber den Erwartungen entwickelt. Ausschlaggebend für das höhere Wachstum im Warenumsatz war eine gegenüber der Prognose erhöhte Nachfrage nach 2'-Fucosyllactose. Die positiven Effekte auf das EBIT resultieren vor allem aus den gegenüber der Prognose höheren Erlösen aus Lizenz- und Auftragsentwicklung und gegenüber der Prognose geringeren Abschreibungen. Diesen beiden Effekten wirken gegenüber der Prognose höhere Materialaufwendungen aufgrund gestiegener Einkaufspreise entgegen. Für nähere Erläuterungen verweisen wir auf die Ausführungen zur Ertragslage. b. Ertragslage Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr 2021/2022 mit dem Verkauf von 2'-Fucosyllactose, L-Fucose und HMO-Mix sowie aus Einnahmen aus Lizenzen und Auftragsentwicklung erzielt. Die Warenumsätze mit HMO sind im Geschäftsjahr 2021/2022 mit 27.795 T€ um 148,6% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die für die Chr. Hansen Gruppe durchgeführte Auftragsentwicklung und Lizenzierung (23.944 T€) lag 123,4% über dem Vorjahr.
Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund des längeren Betrachtungszeitraums erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von 1.163 T€ auf 297 T€ Euro verringert. Sie setzen sich im Wesentlichen aus Sachbezügen in Höhe von 164 T€ (im Vorjahr 61 T€) sowie Auflösung von Rückstellungen 100 T€ (im Vorjahr 963 T€) zusammen. Im Vorjahr war mit der Auflösung einer Rückstellung für Rückbauverpflichtung in Höhe von 705 T€ ein einmaliger Effekt enthalten. Der Materialaufwand ist aufgrund des längeren Betrachtungszeitraum sowie höheren Produktionsmengen und gestiegenen Rohstoffkosten von 6.925 T€ auf 23.459 T€ gestiegen. Dadurch hat sich die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu Warenumsätzen) von 62% auf 84% erhöht. Im Personalbereich sind die Kosten von 3.131 T€ auf 8.064 T€ gestiegen. Der vergleichbare, monatliche Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Anstiegs der durchschnittlich Beschäftigten von 105 auf 123 leicht angestiegen. Die Abschreibungen sind von 1.189 T€ auf 3.078 T€ gestiegen, was auf monatlicher Basis eine leichte Erhöhung darstellt. Diese resultiert im Wesentlichen aus den Zugängen zu und den Umgliederungen in die technischen Anlagen und Maschinen, wie in der Vermögenslage erläutert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt von 1.785 T€ auf 5.630 T€ gestiegen. Bei monatlicher Betrachtungsweise sind vor allem die Kosten für Werbung, Fracht und Energie angestiegen. Das EBIT im Geschäftsjahr verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr von 7.381 T€ um 3.665 T€ auf 11.046 T€. Das Geschäftsjahr 2021/2022 schließt mit einem Jahresüberschuss von 9.674 T€ ab. c. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich seit der Übernahme durch die Chr. Hansen Gruppe über die Teilnahme am Cash-Pool sowie den laufenden operativen Cashflow. Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich von 55.091 T€ auf 64.765 T€. Die Erhöhung entstand ausschließlich durch den Jahresüberschuss von 9.674 T€. Die Eigenkapitalquote erhöht sich zum Vorjahr von 82,3 % auf 90,7 %. Dies resultiert neben dem erzielten Jahresüberschuss im Wesentlichen aus den zum Stichtag vergleichsweise deutlich geringeren Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von 1.412 T€ auf 2.845 T€ erhöht. Die Erhöhung resultiert fast ausschließlich aus Steuerrückstellungen in Höhe von 1.346 T€ (Vorjahr 0 T€). Die Verbindlichkeiten haben sich von 10.419 T€ auf 3.805 T€ reduziert. Dies ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- 2.320 T€) sowie der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (- 6.724 T€) zurückzuführen. Während im Vorjahr Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cashpool in Höhe von 6.724 T€ bestanden, besteht zum Bilanzstichtag eine Forderung aus Cashpool in Höhe von 12.865 T€. Dieser Entwicklung stehen höhere erhaltene Anzahlungen (+ 2.517 T€) entgegen. Die Zusammensetzung der übrigen Posten hat sich nicht wesentlich verändert. Liquidität Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtszeitraum 22.657 T€ (Vorjahr: 2.200 T€), während der Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.280 T€ (Vorjahr: -3.951 T€) beträgt. Die Verbesserung des operativen Cashflows resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbesserung des EBIT und höheren Abschreibungen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit bewegt sich auf Vorjahresniveau. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug -19.589 T€ (Vorjahr 1.825 T€) und resultiert ausschließlich aus dem Umschlag der Cashpool-Verbindlichkeiten des Vorjahres in Höhe von 6.724 T€ in eine Cashpool-Forderung von 12.865 T€. Insgesamt ergibt sich eine Verringerung der flüssigen Mittel von 239 T€ um 212 T€ auf 27 T€. d. Vermögenslage Die Bilanzsumme lag am 31. August 2022 mit 71.415 T€ über dem Vergleichswert vom 31. August 2021 von 66.921 T€. Das Anlagevermögen (inklusive immaterieller Vermögensgegenstände) ist von 40.971 T€ auf 41.173 T€ gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Zugängen zu den technischen Anlagen und Maschinen (1.339 T€) sowie Zugängen zu den immateriellen Vermögensgegenständen (1.319 T€) und den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau (411 T€), denen insgesamt Abschreibung in Höhe von 3.078 T€ entgegenstehen. Der Anstieg der technischen Anlagen und Maschinen besteht im Wesentlichen aus der Inbetriebnahme der neuen Downstreamanlage (3.786 T€). Außerdem wurden für 444 T€ Laboreinrichtungen beschafft. Das Umlaufvermögen hat sich von 25.883 T€ auf 30.115 T€ erhöht. Der wesentliche Grund hierfür ist die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+6.186 T€), der eine Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (-1.468 T€) entgegenwirkt. e. Gesamtbeurteilung der Lage Insgesamt ist die derzeitige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft durch die Entwicklungsaktivitäten für die industrielle Produktion geprägt. Basierend aus den engen Kundengesprächen mit großen Konzernen als auch mittelgroßen und kleineren Unternehmen erwartet die Gesellschaft eine hohe Nachfrage für die angebotenen Produkte. Vor dem Hintergrund der deutlich verbesserten Ertragslage, der verbesserten Finanzlage und der positiven Entwicklung des operativen Cashflows beurteilt die Geschäftsführung die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr insgesamt als gut. 3. PrognoseberichtDer Russland-Ukraine-Krieg sowie die COVID-19 Pandemie bereiten allen Volkswirtschaften immer noch erhebliche Schwierigkeiten und stellen die Weltwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Insbesondere die chinesischen Maßnahmen zur COVID-19 Pandemie führten zu unkalkulierbaren Einschränkungen. Für den Bereich Babynahrung erwarten wir jedoch eine weitere Erholung für 2023 und ein weiteres Wachstum in den folgenden Jahren. Für das folgende Geschäftsjahr vom 01.09.22 bis 31.08.23 erwarteten wir ursprünglich Warenumsätze in Höhe von 38,5 Mio. €, ein Warenumsatzwachstum von 38,5% und ein EBIT von 7,4 Mio. €, da von signifikant sinkenden Umsätzen aus Lizenz- und Auftragsentwicklung mit verbundenen Unternehmen gerechnet wurde. Auf Basis des Monatsabschlusses des März 2023 erwarten wir aktuell Warenumsätze in Höhe von 37,4 Mio. €, ein Warenumsatzwachstum von 34,5% und ein EBIT von 12,7 Mio. €. Der Grund für die Abweichung des EBIT von der ursprünglichen Planung sind im Wesentlichen die gegenüber der ursprünglichen Prognose höheren erzielten Umsätze mit verbundenen Unternehmen. Der Wirtschaftsbericht als auch der Prognosebericht enthalten Auswirkungen des Ukrainekrieges bzw. der aktuellen makroökonomischen Rahmenbedingungen. Steigerungen der Energie- und Rohstoffkosten sind in den Erwartungen für das Geschäftsjahr 01.09.22 bis 31.08.23 enthalten. Weitere Auswirkungen erwarten wir nicht, da in den Bereichen Energie und Rohstoffe ein Rückgang der Preise zu beobachten ist. 4. Chancen und Risiken(1) Chancen Die Chr. Hansen HMO GmbH ist einer Vielzahl von Risiken und Chancen ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Chancen der wirtschaftlichen Entwicklungen resultieren insbesondere aus den entwickelten und geschützten HMOs. Hierfür ist vor allem die Zugehörigkeit zur Chr. Hansen Gruppe vorteilhaft, da durch deren Reputation am Markt und deren Vermarktungskraft neue Möglichkeiten eröffnet werden. Chancen bestehen somit darin, die Umsätze über die Chr. Hansen Gruppe signifikant zu erhöhen. (2) Wesentliche Unternehmensrisiken Wie bei jedem Unternehmen, aber insbesondere aufgrund der Aufbau- und Entwicklungsphase sieht die Geschäftsführung folgende wesentliche Risiken für die Gesellschaft, denen wir mit entsprechenden Kontrollen begegnen. Die Risiken werden in hoch, mittel oder gering unter folgenden Gesichtspunkten unterteilt: 1. Als hohes Risiko gilt eine Gefährdung des Unternehmensbestandes. 2. Als mittlere Risiken gelten starke negative Beeinflussungen des Unternehmensergebnisse, die einen Gewinn verhindern oder sogar signifikante Verluste verursachen. 3. Als niedrige Risiken gelten Ereignisse, die ein gutes Unternehmensergebnis beinträchtigen oder solche mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit. Um den Risiken aus der Produktentwicklung (mittleres Risiko) zu begegnen, kooperiert die Chr. Hansen HMO GmbH im Bereich von präklinischen sowie Sicherheits- und toxikologischen Studien mit ausgewählten Partnern. Hierbei werden insbesondere die gesundheitsbezogenen Eigenschaften der von Chr. Hansen HMO GmbH hergestellten Zucker untersucht sowie wichtige Sicherheits- und toxikologische Fragestellungen im Hinblick auf den Einsatz der Produkte bearbeitet. Wir verfolgen die Registrierung ausgewählter Produkte für den Einsatz als Nahrungsmittelzutat in Säuglingsnahrung und allgemeinen Nahrungsprodukten bei den verantwortlichen nationalen und regionalen Behörden. Die Produkte, die in den Bereichen Kosmetika und Personal Care Einsatz finden, sind nach der internationalen Richtlinie "Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe" (INCI) registriert. Das Fehlen oder Nicht-Erlangen von entsprechenden Registrierungen würde die Warenabsätze der Chr. Hansen HMO GmbH negativ beeinflussen. Die Chr. Hansen HMO GmbH produziert seltene funktionelle Zucker und ist somit den damit verbundenen allgemeinen Produktions- und Qualitätsrisiken (mittleres Risiko) ausgesetzt. Diese Risiken werden durch umfassende Qualitätssicherungsmaßnahmen begegnet. Dazu gehört die Zertifizierung nach internationalen Normen, aber auch die regelmäßige Auditierung durch Kunden, externe Organisationen sowie auch durch interne Abteilungen. Mögliche Folgen von unzureichender Produktqualität können in schweren Fällen ein Reputationsschaden und eine leidende Kundenbeziehung sein, die damit langfristig negative Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis haben. Durch die Ausbreitung des Coronavirus seit Januar 2020 besteht das Risiko, dass die Firma Chr. Hansen HMO GmbH aufgrund der fehlenden Vorprodukte Produktionseinbrüche und damit auch Absatzeinbußen erleiden kann. Das Risiko wird als gering eingeschätzt. Die Geschäftsführung wird daher nach wie vor umsichtig agieren, die konjunkturelle Entwicklung genau im Auge behalten und schnell und konsequent auf Marktveränderungen reagieren. Außerdem wird die Firma Chr. Hansen HMO GmbH ihre Geschäftspolitik mit hoher operativer Leistungsfähigkeit und Flexibilität sowie solider Finanzierung konsequent fortsetzen. Der Nahrungsmittel-/Babynahrungsmarkt wird im Wesentlichen von einigen, wenigen Anbietern beherrscht, für die sich die Gesellschaft als Zulieferer etablieren will. Für Chr. Hansen HMO GmbH stellt dies auf der einen Seite eine große Chance in einem sehr großen Markt dar. Auf der anderen Seite können aber auch entsprechende Risiken und Drucksituationen aus der niedrigen Anzahl von Anbietern resultieren ( Marktrisiken, mittleres Risiko). Die Gesellschaft stellt sich dieser Situation durch entsprechende Vertragsabschlüsse auf Kunden- wie auch auf Lieferantenseite entgegen, so dass sie flexibel agieren kann. Die Größe des Marktes, die Anbieterstruktur und die Offenheit des Markterfolgs der anzubietenden Produkte stellen im jetzigen Stadium für die Gesellschaft eine Herausforderung dar, denen sich eine auf ändernde Verhältnisse ausgerichtete und mit flexiblen Produktionskapazitäten ausgestattete Gesellschaft stellen muss. Zum Schutz des Know-hows der Gesellschaft und den daraus resultierenden Risiken hat die Gesellschaft zahlreiche Patente zum frühestmöglichen Zeitpunkt angemeldet. Den allgemeinen Risiken aus dem Vertrags- und Patentgeschäft (mittleres Risiko) als auch die Prozessrisken (mittleres Risiko) wirkt Chr. Hansen HMO GmbH durch mehrere Maßnahmen entgegen, beispielsweise durch umfassende Prüfungen im Vorfeld, ein stets aktuelles Controlling, ein Vertragsmanagement und über externe Rechtsanwaltskanzleien erarbeitete vertragstechnische Lösungen. In ausgewählten Bereichen verfügt die Chr. Hansen HMO GmbH auch über ein systematisches Vertragsmanagement und Vertragsmonitoring. Die Chr. Hansen Gruppe investiert viel in eine geschützte Technologieplattform. Aus diesem Grund wird die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls oder eines böswilligen Eingriffs mit erheblichen Auswirkungen als gering angesehen. Weiterhin haben Digitalisierung und Fernarbeit das Risiko des Auftretens spezifischer Cyberangriffe erhöht. Dieses Risiko wird durch die Aufrechterhaltung eines umfangreichen technischen Netzwerks, Sicherheitskontrollen, Mechanismen zur Durchsetzung von Richtlinien und Überwachungssystemen sowie durch das Management überwacht und kontrolliert. (3) Weitere Risiken Kursrisiken (geringes Risiko) aus dem Verkauf von Produkten ergeben sich nicht, da die Gesellschaft ausschließlich in Euro fakturiert. Dies wird auf absehbare Zeit auch fortgeführt. Rohstoffe werden ausschließlich im Euroraum eingekauft. Nur bei den Dienstleistungen wie Rechtsberatung und Patentgebühren kommen Fremdwährungen im nennenswerten Umfang vor. Durch die verbesserte Liquiditätslage können, im Gegensatz zu früher, Verbindlichkeiten getilgt werden, bevor größere Kursabweichungen entstehen können. Da keine Geschäfte mit Lieferanten oder Kunden in den aktuellen Kriegsgebieten erfolgen, sind Rohstoffrisiken sowie Bonitäts- und Länderrisiken derzeit nur in sehr geringem Maß vorhanden. Beide Risiken werden durch unsere Einkaufsabteilung zentral überwacht. Da die potenziellen Kunden Bonitätskunden erster Klasse darstellen und die Gesellschaft zudem Geschäfte mit Kunden geringerer Bonität ausschließlich gegen Vorauszahlung abschließen wird, ist die Gesellschaft grundsätzlich einem geringen Forderungsausfallrisiko (geringes Risiko) ausgesetzt. Forderungsausfälle gab es bis zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Aus der Analyse der derzeit erkennbaren Risiken ergeben sich keine bestandsgefährdenden Risiken für die Chr. Hansen HMO GmbH.
Rheinbreitbach, 31. März 2023 Jesper Sig Mathiasen, Geschäftsführer Bilanz zum 31. August 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. September 2021 bis 31. August 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis 31. August 20221. GrundlagenDie Chr. Hansen HMO GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 ist auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches (HGB) in der aktuellen Fassung sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Montabaur Abteilung B unter der HRB Nummer 20721 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Rheinbreitbach. Das Vorjahr war ein Rumpfgeschäftsjahr und dauerte vom 1. April 2021 bis 31. August 2021. Eine Vergleichbarkeit der Vorjahresangaben ist daher nur eingeschränkt gegeben. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Er umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang. 2. Gliederungs-, Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Gesellschaft hat vom Wahlrecht des § 246 Abs. 2 HGB i.V.m. § 255 Abs. 2a HGB Gebrauch gemacht und Entwicklungskosten in eigene Produktionsverfahren aktiviert. Die Herstellungskosten beinhalten zurechenbare Materialkosten, Fertigungslöhne, sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, Verwaltungskosten und dem Werteverzehr des Anlagevermögens. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter unter € 800 werden sofort abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, angesetzt. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für die dauernde Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Hilfs- und Betriebsstoffen und Handelswaren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB sowie angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Umsatzrealisation erfolgt, soweit die geschuldete Lieferung oder Leistung erbracht wurde und ein Anspruch auf die Gegenleistung entstanden ist. Umsätze aus Lieferungen werden ausgewiesen, sobald das wirtschaftliche Eigentum (Übergang von Besitz, der Rechte auf Nutzung und Veräußerung, der Lasten und der Gefahren des Verlustes und des zufälligen Untergangs) auf den Kunden übergegangen ist. Umsätze aus Dienstleistungen werden erfasst, sobald die Leistung erbracht wurde. Die Höhe der Umsatzerlöse entspricht der vereinbarten Gegenleistung. Im Übrigen werden die Umsätze unter Abzug der Umsatzsteuer sowie von Erlösschmälerungen ausgewiesen. 3. Erläuterungen zu den einzelnen BilanzpostenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Im Berichtszeitraum sind T€ 3.239 (im Vorjahr T€ 1.173) Kosten für Forschung und Entwicklung angefallen. Nach § 248 Abs. 2 HGB wurden Entwicklungskosten in Höhe von T€ 634 (im Vorjahr T€ 149) in den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens aktiviert. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen T€ 16.884 (im Vorjahr T€ 10.716) entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 4.020 (im Vorjahr T€ 10.716), sowie T€ 12.865 auf den Cash-Pool (Vorjahr Verbindlichkeit in Höhe von T€ 6.724). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 0 (im Vorjahr T€ 6.724) beinhalteten im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Cash-Pool. Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. 4. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 297 (im Vorjahr T€ 1.163). Es sind im Wesentlichen Sachbezüge in Höhe von T€ 164 (im Vorjahr T€ 61) sowie Auflösung von Rückstellungen T€ 100 (im Vorjahr T€ 963). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge in Höhe von T€ 2 (im Vorjahr T€ 1) aus Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von T€ 14 (im Vorjahr T€ 5) aus Währungsumrechnung. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 11 (im Vorjahr T€ 9). 5. Sonstige AngabenGem. § 268 Abs. 8 HGB unterliegen T€ 18.987 (im Vorjahr T€ 19.501) aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens einer Ausschüttungssperre. Im Berichtsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 123 Angestellte (Vorjahr 105), davon waren 76 männlich (Vorjahr 62) und 47 weiblich (Vorjahr 43). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen zukünftige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen und betragen insgesamt T€ 2.855 (Vorjahr T€ 3.437). Davon entfallen T€ 638 auf verbundene Unternehmen (Vorjahr T€ 0). Darüber hinaus bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Als Vorgang von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ist der für das vierte Quartal 2023 geplante Zusammenschluss des dänischen Enzymherstellers Novozymes und der Chr. Hansen Gruppe zu nennen, der am 19.12.2022 bekannt gegeben wurde. Der alleinige Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 war Herr Jesper Sig Mathiasen, Gentofte/ Dänemark. Zur Angabe der Gehälter der Geschäftsführung nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 in Anspruch. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen und in den Verlustvortrag einzustellen. Der Abschluss zum 31. August 2022 der Chr. Hansen HMO GmbH wird in den Konzernabschluss der Chr. Hansen Holding A/S, Hørsholm/Dänemark, (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach internationalen Rechnungslegungsstandards ("IFRS") aufgestellt. Der Konzernabschluss der Chr. Hansen Holding A/S, Hørsholm/Dänemark, wird beim Betreiber des Det Centrale Virksomhedsregister in Dänemark eingereicht und dort bekannt gemacht.
Rheinbreitbach, 31. März 2023 Jesper Sig Mathiasen, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. September 2021 bis 31. August 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Chr. Hansen HMO GmbH, Rheinbreitbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Chr. Hansen HMO GmbH, Rheinbreitbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Chr. Hansen HMO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 23. Mai 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Sabrina Pankse, Wirtschaftsprüferin ppa. Carsten Meier, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.08.2022 wurde am 18.07.2023 festgestellt. |
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