Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Berit Herzog seit 22.3.2018 | Geschäftsführer |
Matthias Wagner seit 3.2.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SCR GmbHGlaubitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)
Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Vorbemerkung Die SCR GmbH hat ihren Sitz in Glaubitz und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Registernummer HRB 4806 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 ff. HGB werden angewandt. Die Gesellschaft stellt die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren dar. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im vergangenen Jahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer zeitanteilig linear abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und, soweit notwendig, außerplanmäßige Abschreibungen. Immobilien werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bewegliche Anlagegüter werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ebenfalls nach der linearen - bis 2010 in Einzelfällen auch nach der degressiven - Methode abgeschrieben; im Zugangsjahr wird die Abschreibung zeitanteilig verrechnet. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald die lineare Abschreibung zu höheren Abschreibungen führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Wertaufholungen werden bis zu den Anschaffungskosten berücksichtigt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Zur Berücksichtigung erhaltener Skonti und Boni, mengenmäßiger Bestandserfassungsrisiken, verdeckter Sachmängel sowie beschädigter und schwer gängiger Artikel erfolgt ein Bewertungsabschlag. Die fertigen Erzeugnisse werden nach der retrograden Methode ausgehend von den Verkaufspreisen abzüglich nicht aktivierungspflichtiger Bestandteile bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen mit ihrem Nennwert angesetzt, erkennbare Ausfallrisiken durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gekürzt. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Berichtsjahr bezahlte Aufwendungen für Zeiträume nach dem Bilanzstichtag; sie werden entsprechend dem Aufwandsverlauf verteilt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach einem modifizierten Teilwertverfahren berechnet. Den Berechnungen liegen die biometrischen Rechnungsgrundlagen "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck, ein Rechnungszins von 1,83 % (Vj. 1,78 %) und ein Rententrend von 0,0 % (Vj. 0,0 %) zugrunde. Die übrigen Rückstellungen sind nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und werden grundsätzlich mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag, einschließlich voraussichtlicher Preis- und Kostensteigerungen, angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen betragen mit Ausnahme von zwei Mitarbeiterdarlehen in Höhe von T€ 29 (Vj. T€ 37) weniger als ein Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der ausgewiesene Betrag von T€ 402 (Vj. T€ 401) ergibt sich durch Verrechnung der zur Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, für die ein Pfandrecht zugunsten der versicherten Person besteht. Die Anschaffungskosten der Versicherung betragen T€ 572 (Vj. T€ 543), der beizulegende Zeitwert am Bilanzstichtag beträgt T€ 605 (Vj. T€ 572). Der Erfüllungsbetrag der Altersversorgungsverpflichtung beträgt am Bilanzstichtag T€ 1.007 (Vj. T€ 973). Zinserträge wurden in Höhe von T€ 4 (Vj. T€ 4) mit Aufwendungen aus dem Zinsanteil der Veränderung der Rückstellung in Höhe von T€ 17 (Vj. T€ 17) saldiert. Der Referenzwert zum Bilanzstichtag - basierend auf einem siebenjährigen Durchschnittszinssatz in Höhe von 1,76 % - beträgt T€ 1.018. Der entsprechende Bewertungsgewinn in Höhe von T€ 3 ist gemäß § 253 HGB ausschüttungsgesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 41) eine Restlaufzeit von 1 - 5 Jahren. Alle übrigen zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben, wie auch schon im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise die üblichen Eigentumsvorbehalte auf Vorräte und Anlagengegenstände. Sonstige betriebliche Erträge Die Position enthält einen periodenfremden Ertrag in Höhe von T€ 100 (Vj. T€ 0). D. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft nutzt auch Vermögensgegenstände auf der Grundlage von Miet- und Leasingverträgen mit dem Zweck einer bilanzneutralen, liquiditätsschonenden Finanzierung. Ein abstraktes Risiko besteht in der aufgrund des fehlenden Eigentums nur eingeschränkten Möglichkeit der Verwertung im Fall einer Nichtnutzung. Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
Nicht erfasst sind Mietverträge, die innerhalb eines Jahres gekündigt werden können. Durchschnittliche Beschäftigtenzahl
Geschäftsführung Zu Geschäftsführern sind bestellt:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den sich ergebenden Bilanzgewinn zum 31.12.2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Glaubitz, den 21. März 2024 SCR GmbH, Glaubitz Die Geschäftsführer gez. Matthias Wagner gez. Berit Herzog Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Wirtschaftsbericht 2023 - ein Jahr der Anpassung und partiellen Erholung in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld, gekennzeichnet durch eine kurze Phase des Aufschwungs, gefolgt von neuen Herausforderungen gegen Jahresende. Die deutsche Wirtschaft zeigte zu Beginn des Jahres eine beachtliche Resilienz, angetrieben durch die fortgesetzte Erholung nach den globalen Turbulenzen der vergangenen Jahre und die Anpassung an die veränderten geopolitischen und wirtschaftlichen Bedingungen. Trotz dieser positiven Entwicklung mussten insbesondere das produzierende Gewerbe, das Baugewerbe sowie die energieintensiven Branchen Einbußen hinnehmen. Vor diesem Hintergrund sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr. In der Bauindustrie offenbarte das Jahr 2023 ein zweigeteiltes Bild. Während das erste Halbjahr Zeichen der Erholung mit einem realen Wachstum der Bruttowertschöpfung im Baugewerbe von 1,5 % zeigte, getrieben durch eine leichte Erholung im Wohnungsbau und verstärkte Infrastrukturinvestitionen, führten die zweite Jahreshälfte und insbesondere das Jahresende zu erheblichen Rückschlägen. Unsicherheiten in Planungsverfahren, eine angespannte Zinssituation und zunehmende allgemeine wirtschaftliche Unsicherheiten ließen die Aufträge in der Bauwirtschaft stark einbrechen. Dieser Rückgang der Auftragslage führte, insbesondere zum Ende des Jahres, zu einem massiven Preisverfall bei anstehenden Bauobjekten. Diese Entwicklung spiegelte eine tiefergehende Verunsicherung der Marktteilnehmer wider und führte zu einer Verschärfung der Herausforderungen für die Bauindustrie. Die zunehmenden Unsicherheiten und die sich verengenden Finanzierungsmöglichkeiten durch die Zinssituation veranlassten Investoren und Bauherren gleichermaßen, Projekte zu verschieben oder zu stornieren, was die Baukonjunktur weiter belastete. Die Aussichten für das erste Halbjahr 2024 gestalten sich vor diesem Hintergrund als besonders herausfordernd. Die schwierige Nachfragesituation, die sich bereits Ende 2023 abzeichnete, wird voraussichtlich die Baukonjunktur erheblich belasten. Geschäftsentwicklung SCR GmbH Ertragslage Die finanzielle Entwicklung unseres Unternehmens im vergangenen Jahr wurde maßgeblich von zwei wesentlichen Faktoren beeinflusst: Erstens führte eine signifikante Senkung der Materialpreise zu günstigeren Einkaufskonditionen. Zweitens bewirkte eine spürbare Reduktion der Nachfrage im Bauwesen eine Verringerung unserer Produktions- und Absatzmengen, insbesondere im zweiten Halbjahr. Diese Entwicklungen hatten direkten Einfluss auf unsere Umsatzerlöse, die sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 31.536 reduzierten. Trotz dieser herausfordernden Marktbedingungen konnten wir aus bereits bestehenden Aufträgen eine Steigerung der Rohertragsquote erzielen. Darüber hinaus gelang es uns, wesentliche Kostenpositionen wie Fremdleistungen und die Kosten der Warenabgabe an die reduzierten Outputmengen anzupassen. Diese strategische Kostenkontrolle ermöglichte es uns, trotz eines allgemeinen Umsatzrückgangs eine sehr gute Ergebnisentwicklung zu realisieren. Es ist jedoch anzumerken, dass das finanzielle Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von T€ 1.268 aufweist. Unseren Forecast haben wir hinsichtlich der Ergebnisentwicklung erreicht. Die Umsatz- und Mengenplanung wurde unterschritten. Finanz- und Vermögenslage Die anhaltend positive Ertragsentwicklung unseres Unternehmens hat zu einer außergewöhnlich positiven Liquiditätssituation geführt. Im Laufe des Jahres bestand kein Bedarf, die beantragten Bankkreditlinien in Anspruch zu nehmen, was unsere Unabhängigkeit von externen Finanzierungsquellen und unsere solide finanzielle Grundlage unterstreicht. Zum Berichtsstichtag ist trotz ähnlicher Mengen eine Reduktion des Vorratsvermögens festzustellen, welche hauptsächlich auf die Preisentwicklungen zurückzuführen ist. Die Bewertung der Lagerbestände erfolgt dabei wie in den Vorjahren zum Niederstwertprinzip. Darüber hinaus ist eine signifikante Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu verzeichnen, was eine direkte Folge der reduzierten Produktions- und Absatzmengen zum Jahresende ist. Die Eigenkapitalquote wurde weiter aufgebaut und liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt. Dies stärkt unsere finanzielle Resilienz gegenüber zukünftigen Herausforderungen. Prognosebericht 2024 Die Auftragssituation für das laufende Geschäftsjahr präsentiert sich als zunehmend schwierig. Die verringerten Auftragseingänge der letzten Quartale des Jahres 2023 sowie der ersten Monate des Jahres 2024 resultieren in einer signifikant unterdurchschnittlichen Kapazitätsauslastung für das erste Halbjahr. Derzeit erleben wir einen markanten Rückgang in der gesamten Baunachfrage, von dem wir eine Erholung erst im Jahr 2025 erwarten. Die aktuelle Nachfrageschwäche in der Bauindustrie lässt sich vorrangig auf eine Kombination aus mehreren Faktoren zurückführen. Ein wesentlicher Aspekt sind die weitreichenden Unsicherheiten in der Projektplanung und Kostenkalkulation, welche die Branche zunehmend belasten. Diese Planungsunsicherheiten werden durch die volatilen Zinssätze weiter verstärkt, die die Finanzierungskosten und damit die Wirtschaftlichkeit von Bauvorhaben beeinflussen. Hinzu kommen politische Instabilitäten, die zu einer zögerlichen Investitionsbereitschaft führen. All diese Elemente tragen zu einer verhaltenen Nachfrage bei und stellen Unternehmen der Bauindustrie vor große Herausforderungen in der Auftragsakquise und Projektumsetzung. Diese Faktoren dürften bis ins Jahr 2025 fortbestehen. Die in den vergangenen Jahren aufgebauten Kapazitäten unserer Branche führen aktuell zu einem intensiven Preiswettbewerb, der die Rentabilität zusätzlich belastet. Die aus dem Vorjahr übertragenen Auftragsbestände mit geringen Margen verschärfen diese Situation. Zudem sind Anpassungen bei den Kosten, insbesondere beim Personalbestand, aufgrund der Schwierigkeiten bei der Mitarbeitergewinnung nur eingeschränkt möglich. Trotz dieser Herausforderungen sehen wir auch signifikante Chancen für unser Unternehmen. Es besteht ein substantieller Bedarf an Bauinvestitionen in verschiedenen Bereichen. Die Notwendigkeit zur Transformation der Industrie, umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen für den Ausbau erneuerbarer Energien sowie der anhaltend hohe Wohnungsbedarf kennzeichnen den zukünftigen Bedarf an Bauvolumen. Zusätzlich stärken wir unsere Marktposition durch die Investition in BAMTEC, ein spezialisiertes Geschäftsfeld, dessen technische Komplexität eine hohe Eintrittsbarriere für Nachahmer darstellt. Diese strategische Entscheidung unterstützt nachhaltig die Transformation der Bauindustrie hin zu innovativen und effizienten Prozessen, indem sie Produktivität steigert und Ressourceneffizienz verbessert. Allerdings bergen die steigenden Produktionskosten, insbesondere in der energieintensiven Bauindustrie, signifikante Risiken. Die Umstellungskosten der Zulieferer auf eine CO 2 -neutrale Produktion und staatliche Regulierungen wie CO 2 -Grenzausgleichsmaßnahmen sind schwer vorhersehbar und könnten Material- und Personalkosten erheblich beeinflussen. Im Hinblick auf die aktuellen Gegebenheiten richten wir uns auf ein wirtschaftlich herausforderndes Jahr ein und streben dabei ein ausgeglichenes Ergebnis an.
Glaubitz, den 21. März 2024 SCR GmbH, Glaubitz Die Geschäftsführer gez. Matthias Wagner gez. Berit Herzog Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SCR GmbH, Glaubitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SCR GmbH, Glaubitz - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCR GmbH, Glaubitz für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kempten (Allgäu), den 21. März 2024 ATG
Allgäuer Treuhand GmbH
gez. Dr. Huber, Wirtschaftsprüfer gez. Ratzlaff, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 29.04.2024 festgestellt. |
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