FERI AG
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Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Hermann seit 30.1.2008 | Geschäftsführer |
Jürgen Olbermann seit 22.7.2003 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Feri Institutional Advisors GmbHBad Homburg v. d. HöheJahresabschluss zum 31. Dezember 2009BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Aufstellung des Jahresabschlusses Feri Institutional Advisors GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften sowie der Sondervorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear bei einer Nutzungsdauer von 3-13 Jahren vorgenommen. Geringwertige und mittelwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß den gesetzlichen Vorschriften abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Zu- bzw. Abschreibungen waren nicht vorzunehmen. Die Forderungen werden zum Nennwert ausgewiesen, Verbindlichkeiten zum Rückzahlungsbetrag. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Fremdwährungen werden zum jeweiligen Stichtagskurs bewertet. 3. Bilanzerläuterungen a) Anlagevermögen Wir verweisen auf die Entwicklung des Anlagevermögens in der Anlage zum Anhang. b) Finanzanlagevermögen Die Gesellschaft hält alle Anteile an der Institutional Trust Management Company S.à r.l.. Diese verfügt per 31.12.2008 über ein Eigenkapital von T€ 384. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 beträgt T€ 105. Die Gesellschaft hält alle Anteile an der Ferrum Fund Management Company S.a.r.l. in Luxemburg. Diese verfügt zum 31.12.2008 über ein Eigenkapital in Höhe von T€ 240. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 beträgt T€ 656. Die Gesellschaft hält alle Anteile an der Ferrum Pension Management Company S.a.r.l., Luxemburg. Diese verfügt per 31.12.2008 über ein Eigenkapital von T€ 332. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 beträgt T€ 184. Darüber hinaus hält die Feri Institutional Advisors sämtliche Anteile an den Gesellschaften FPE Private Equity Koordinations GmbH, München. Die FPE Private Equity Koordinations GmbH verfügt zum 31.12.2008 über ein Eigenkapital von T€ 86. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 beträgt T€ 61. Die Gesellschaft hält alle Anteile an der FPE Private Equity Beteiligungs-Treuhand GmbH, München. Diese verfügt zum 31.12.2008 über ein Eigenkapital von T€ 140. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 beträgt T€ 114. An der FPE Direct Coordination GmbH, München ist die Gesellschaft mit 100% beteiligt. Die FPE Direct Coordination GmbH verfügt zum 31.12.2008 über ein Eigenkapital von T€ 100. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 beträgt T€ 62. Die Gesellschaft hält 45% der Anteile an der Heubeck-Feri Pension Asset Consulting GmbH, Bad Homburg v.d.H. Die Heubeck-Feri PAC GmbH verfügt zum 31.12.2008 über ein Eigenkapital von T€ 90. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 beträgt T€ 25. c) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Gesellschafterin Feri Finance AG in Höhe von T€ 2.806, gegenüber der Feri EuroRating Services AG in Höhe von T€ 634 sowie der Feri Family Trust GmbH in Höhe von T€ 593. 4. Sonstige Angaben a) Geschäftsführer sind Carsten Hermann, Diplom-Volkswirt, Großkrotzenburg, Jürgen Olbermann, Bankkaufmann, Idstein, Dr. Dirk Söhnholz, Diplom-Kaufmann, Friedrichsdorf und Dr. Min Sun, Diplom-Kaufmann, Oberursel. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das abgelaufene Geschäftsjahr betrugen T€ 1.179. b) Prokura Prokura ist an Dr. Bernd Kreuter, Oberursel vergeben. c) Mitarbeiter Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 56 Mitarbeiter beschäftigt. Des Weiteren waren 17 Aushilfskräfte beschäftigt. d) Mutterunternehmen Dieser Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss 2009 des Mutterunternehmens, MLP AG, Wiesloch einbezogen.
Bad Homburg, 8. Februar 2010 Geschäftsführung Dr. Min Sun Dr. Dirk Söhnholz Jürgen Olbermann Carsten Hermann NACHRICHTLICH: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde durch die Gesellschafterversammlung am 16. März 2010 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens und der Finanzanlagen
Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die Feri Institutional Advisors GmbH ist der führende unabhängige Vermögensberater für institutionelle Investoren im deutschsprachigen Raum. Sie bietet maßgeschneiderte Multi-Asset-/Multi-Manager- und Best-Partner-Lösungen unter Einbeziehung aller relevanten Anlageklassen. Die Feri Institutional Advisors verfügt über eigene Investmentspezialisten in allen Anlageklassen und kann auch im Bereich alternativer Investments wie Hedgefonds und Private Equity eine jahrelange Expertise und beachtliche Anlageerfolge vorweisen. Die Feri Institutional Advisors bietet ihren Kunden die komplette Palette aller Beratungsdienstleistungen an - von der Entwicklung maßgeschneiderter Anlagestrategien über deren Umsetzung bis zur regelmäßigen Risikosteuerung und -kontrolle. Dank des modularen Aufbaus dieses Dienstleistungsangebotes lässt sich für jede Anforderung institutioneller Investoren eine passende Lösung erarbeiten. 2009 war das Jahr des Wendepunktes im Ablauf der aktuellen weltweiten Rezession. Im zweiten Quartal 2009 konnten sich wichtige Fundamentaldaten stabilisieren und seitdem hat eine sichtbare Erholung der Weltwirtschaft eingesetzt. Dennoch bedeutet 2009 für Deutschland und viele andere Länder eine Zäsur mit massiven Wachstumseinbrüchen von 5 % und mehr. In diesem negativen Marktumfeld konnte sich die Feri Institutional Advisors GmbH aufgrund der breiten und hoch qualitativen Angebotspalette behaupten. Während die Investoren in den ersten Monaten des Jahres 2009 noch deutlich Zurückhaltung übten, konnte die Feri Institutional Advisors ab dem 3. Quartal mehrere neue Mandate gewinnen und zusätzliche Dienstleistungen bei Bestandskunden platzieren. Insbesondere profitierte der Bereich Risiko-Overlay davon, dass viele institutionelle Investoren im unsicheren Marktumfeld vermehrt nach bewährten Risiko-Management-Systemen suchten. Gegenüber dem Vorjahr konnte die Anzahl der Mandate in diesem Bereich mehr als verdoppelt werden. Auch im Geschäftsfeld Private Equity konnten im Geschäftsjahr 2009 Erfolge verbucht werden. Im Rahmen dieser Dienstleistung konnten für die Kunden Dachfonds mit dem Anlageschwerpunkt Immobilien aufgelegt werden, die den Anlegerbedürfnissen gemäß gestaltet wurden. Dabei spielt die Produktkonzeption sowie die Managerselektion und -kontrolle die dominante Rolle bei der Leistungserbringung. Das betreute Vermögen in diesem Bereich konnte durch die Gewinnung neuer Mandate ausgebaut werden. Negative Entwicklungen sind in Geschäftsbereichen Hedgefonds und Controlling/Consulting festzustellen, während der Bereich Multi Assets dank des Neugeschäfts mit Unternehmensanleihen nahe dem Vorjahrsniveau lag. Zum einen sind die Assets under Advisory in Hedgefonds aufgrund des negativen Marktumfeldes zurückgegangen, zum anderen wurde das hohe Niveau der Performancefee-Einnahme des Vorjahres deutlich verfehlt. Im Bereich Controlling/Consulting war der Umsatzrückgang insbesondere in der stärker projektorientierten Struktur begründet. Insgesamt konnte die Feri Institutional Advisors GmbH im Geschäftsjahr die Assets under Advisory von 7,3 Mrd. EUR auf 8,1 Mrd. EUR steigern. Die Umsatzerlöse inklusive der sonstigen betrieblichen Erträge und der Beteiligungserträge gingen um 14% von 18,4 Mio. EUR auf 15,7 Mio. EUR zurück. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank gegenüber dem Vorjahresniveau deutlich von 4,2 Mio. EUR auf 1,2 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss in Höhe von 1,2 Mio. EUR wird aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags an die Feri Finance AG abgeführt. Die Rendite auf Basis der Umsatzerlöse ging im Berichtsjahr von 31% im Vorjahr auf 11% zurück. Der Umsatz pro Mitarbeiter verminderte sich von T€ 269 auf T€ 239 im abgelaufenen Jahr. Die Anzahl der Mitarbeiter zum Jahresende blieb unverändert bei 53 (dazu kommen 21 Aushilfen). Zwecks Verschlankung der Luxemburger Struktur wurden Ende 2009 die beiden FIA-Tochtergesellschaften Microcap Coordination S.à r.l. und Private Equity Portfolio 2007 Coordination S.à r.l. auf die FIA-Tochtergesellschaft Institutional Trust Management Company S.à r.l. mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.10.2009 verschmolzen. In diesem Zusammenhang wurde die Institutional Trust Management Company S.à.r.l. Rechtsnachfolgerin der Microcap Coordination S.à.r.l. und Private Equity Portfolio 2007 Coordination S.à.r.l. mit der Folge, dass die Institutional Trust Management Company S.à.r.l. nun jeweils die Komplementäraktie der einzelnen als Kommanditgesellschaften auf Aktien (S.C.A.) aufgelegten SICARs hält. Die Feri Institutional Advisors GmbH ist an der HEUBECK - FERI Pension Asset Consulting GmbH beteiligt. Die HEUBECK - FERI Pension Asset Consulting GmbH konnte im Geschäftsjahr 2009 an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen und ihre Kundenbasis konsequent ausbauen. 2. Darstellung der Lage Die Feri Institutional Advisors GmbH gehört der Feri Finance Gruppe an. Die Gesellschaft ist eine der drei operativen Konzerngesellschaften. Die Feri Finance Gruppe ist im Bereich Vermögensmanagement für private und institutionelle Kunden tätig. Zudem bietet der Konzern Researchdienstleistungen an. a) Darstellung der Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich von T€ 8.341 auf T€ 7.904 (-5%) im Berichtsjahr vermindert. Das ist im Wesentlichen durch einen Rückgang der Forderungen und der Verbindlichkeiten begründet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken aufgrund der geringeren Gewinnabführung der Gesellschaft an die Feri Finance AG. Weiterhin ergab sich ein um 14% geringerer Rückstellungsbedarf. b) Darstellung der Finanzlage Der Zahlungsmittelbestand umfasst die Barreserven und die aus laufenden Bankkonten resultierenden Forderungen gegen Kreditinstitute. Darüber hinaus bestehen Forderungen gegen die Feri Finance AG aus Cash-Pool-Konten bei der Commerzbank. Im Rahmen des Cash-Pools hat die Gesellschaft die Möglichkeit, sich jederzeit zu refinanzieren. Die Zahlungsbereitschaft war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gegeben. Auch in Zukunft wird keine Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit gesehen. c) Darstellung der Ertragslage Die Ertragslage im Berichtsjahr war geprägt vom deutlichen Rückgang der Erträge um -14%. Das im Frühjahr 2009 gestartete Kostensenkungsprogramm "Eisberg" war insbesondere im Bereich der so genannten Verwaltungsaufwendungen erfolgreich, während die Personalaufwendungen aufgrund des einmaligen Aufwands - begründet durch Abfindungen - leicht anstiegen. Die Aufwendungen insgesamt blieben auf Vorjahresniveau, auch aufgrund des deutlich angestiegenen, teilweise einmaligen, Provisionsaufwands. Die wirtschaftliche Lage nach Beendigung des vierten Quartals 2009 stellt sich verhalten positiv dar, wenngleich eine auch nur kurzfristige Prognose angesichts des Marktumfelds mit sehr hohen Unsicherheiten behaftet ist. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor. 4. Voraussichtliche Entwicklung Der Ausblick und die Erwartungen für das Jahr 2010 sind weiterhin durch die Finanzmarktkrise und ihre Auswirkungen auf die Realwirtschaft gekennzeichnet. Nachdem 2009 im Krisenzyklus das Jahr der Wende war, dürfte 2010 ein Jahr des Übergangs und der Konsolidierung werden. Hintergrund ist die absehbare Abkehr der globalen Wirtschaftspolitik vom bisherigen extremen "Krisenmanagement um jeden Preis" und die erforderliche Einleitung eines disziplinierten "Normalisierungs-Kurses". Zum einen werden die Notenbanken ihren monetären Stimulus sukzessive reduzieren, zum anderen werden zahlreiche Regierungen verstärkten Druck zur Haushalts-Konsolidierung verspüren. Diese Situation stellt viele Regierungen vor große Herausforderungen und engt den Handlungsspielraum staatlicher Wirtschaftspolitik 2010 deutlich ein. Zusätzlich werden 2010 wohl auch die fundamentalen Rahmenbedingungen vielfach noch wechselhaft und instabil sein. Generell dürfte 2010 der Übergang von einer stark liquiditätsgetriebenen Börsenphase in einen fundamental orientierten Zyklus schwierig werden. Wie aus der Vergangenheit bekannt, verlaufen derartige Übergangsphasen unruhig und erzeugen erhöhte Volatilität. Folglich dürften die Marktverhältnisse im neuen Jahr kompliziert werden und hohe Anforderungen an das Management von Chancen und Risiken stellen. Hieraus resultieren für die Aktivitäten der Gesellschaft, speziell in der Anlageberatung sowie beim Vermögensmanagement für Dritte, ebenfalls erhöhte Risiken. Diese sind jedoch im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit nicht ungewöhnlich. Durch Fokussierung auf ein diszipliniertes Risikomanagement, eine möglichst intensive Kommunikation mit ihren Kunden sowie Weiterentwicklung der Dienstleistungen wird die Gesellschaft versuchen, negative Auswirkungen der erhöhten Marktrisiken auf die Geschäftstätigkeit nach Möglichkeit eng zu begrenzen. Angesichts der formulierten Erwartungen für die künftige Geschäftsentwicklung wird eine zunächst verhaltene Personalpolitik verfolgt. Erst wenn es sich abzeichnet, dass die angestrebten Wachstumsziele erreichbar sind, kommen personelle Verstärkungen in Frage. Vor diesem Hintergrund strebt die Gesellschaft für die folgenden beiden Jahre ein kontrolliertes Wachstum an. In Kombination mit den im abgelaufenen Jahr bereits eingeleiteten Kostenmaßnahmen erwartet die Gesellschaft eine deutliche Verbesserung der Ertragslage unter der Annahme, dass keine unerwarteten Kapitalmarktrisiken auftreten. 5. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die künftige Entwicklung der Gesellschaft wird durch die Geschäftsleitung positiv beurteilt. Das Adressenausfallrisiko ist im Falle der Feri Institutional Advisors GmbH niedrig anzusetzen, da die Gesellschaft zahlreiche und fast ausschließlich große und sehr bonitätsstarke Geschäftspartner hat. Aufgrund der im Wesentlichen im Euroland liegenden Geschäftstätigkeit ist das Länderrisiko als gering einzustufen. Mögliche Währungsrisiken können im begrenzten Umfang auftreten, da ein Teil der Umsätze in US-Dollar fakturiert werden. Auch das Liquiditätsrisiko ist vernachlässigbar, da die Feri Institutional Advisors GmbH eine ausreichende Liquiditätsposition aufweist. Die Gesellschaft kann sich jederzeit im Rahmen des Cash-Poolings refinanzieren. Die operationalen Risiken übersteigen nicht das im Dienstleistungssektor übliche Ausmaß. Sie bestehen vor allem darin, dass der Geschäftsablauf auf die rechtzeitige Verfügbarkeit relevanter Informationen über die Anlagemärkte, die Anlageinstrumente und die Transaktionen in den Kundenportfolios in nennenswertem Umfang angewiesen ist. Eine nicht vorübergehende Störung in den Informations- und DV-technischen Systemen kann eine erhebliche Störung der Geschäftstätigkeiten hervorrufen. Die genannten Risiken werden permanent und systematisch mittels eines festgelegten Risikomanagement-Prozesses überwacht. Dabei werden sie regelmäßig identifiziert, analysiert und bewertet sowie mittels einer Datenbankanwendung dokumentiert. Durch die zeitnahe Information aus dem Bereich Rechnungswesen und Controlling der Gruppe werden das Adressenausfall-, Währungs- und Liquiditätsrisiko laufend beobachtet und ggfs. gegengesteuert. Zur Begrenzung des operationalen Risikos werden sowohl DV-technische (z.B. Backups) als auch organisatorische Maßnahmen (z.B. Weiterbildung, Vier-Augen-Prinzip bei Transaktionen, etc.) ergriffen. Der Markt für Finanzdienstleistungen wird grundsätzlich von der allgemeinen Finanzmarktentwicklung beeinflusst. Negative Kursentwicklungen an den internationalen Finanzmärkten können sich zum einen direkt auf die performanceabhängigen Provisionseinnahmen, zum anderen indirekt über den Effekt einer allgemeinen Skepsis gegenüber Anlagedienstleistungen und hier speziell Fondsprodukte negativ auf die Geschäftsergebnisse der Gesellschaft auswirken (Marktrisiko). Im Gegenzug bietet eine positive Finanzmarktentwicklung aufgrund der in der Folge positiven Wertentwicklung der verwalteten Vermögenswerte Wachstumspotential für die Gesellschaft. Performanceabhängige Provisionseinnahmen können diese Entwicklung noch verstärken. Marktchancen liegen auch in der strukturellen Entwicklung des Marktes für Finanzdienstleistungen. Die Nachfrage dürfte bedingt durch wachsende Geldvermögen weiter wachsen. Die durch eine researchfundierte Unabhängigkeit charakterisierte Wettbewerbsposition der Gesellschaft bietet große Chancen, von dieser Entwicklung im Hinblick auf den Wettbewerb überproportional zu profitieren. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden können, bestehen derzeit und auf absehbare Zeit nicht.
Bad Homburg, 8. Februar 2010 Geschäftsführung Dr. Min Sun Dr. Dirk Söhnholz Jürgen Olbermann Carsten Hermann BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Feri Institutional Advisors GmbH, Bad Homburg v.d.H., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss uner Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit bekannt werden. Bei der Feststellung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keine Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Eschborn/Frankfurt am Main, 10. Februar 2010 Ernst
& Young GmbH
Müller-Tronnier, Wirtschaftsprüfer Sinning, Wirtschaftsprüferin |
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