FW GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kevin Uwe Ockert seit 11.12.2025 | Geschäftsführer |
Christian Oliver Dr. Piehl seit 23.1.2024 | Geschäftsführer |
Roland Thomas seit 11.9.2020 | Prokura |
Kai-Uwe Weber seit 22.11.2013 | Geschäftsführer |
Michael Hans Mayer seit 3.3.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SWS Gesellschaft für Industrie-Beteiligungen mbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baustahlgewebe GmbHEberbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Betätigungsfeld und Änderungen der Verhältnisse Unsere Gesellschaft ist zum einen am Standort Eberbach mit 4 Mitarbeitern als Holdinggesellschaft für unsere Tochtergesellschaften tätig, die sich insbesondere mit der Drahtverarbeitung beschäftigen bzw. im Speditionsgewerbe tätig sind. Darüber hinaus betreiben wir den Handel von Walzdraht und verpachten Anlagevermögen an unsere Tochtergesellschaft BBS Bayerische Bewehrungsstahl GmbH (BBS), Dinkelscherben. Zum anderen stellen wir am Standort Mülheim/Ruhr mit 20 Mitarbeitern für die Badische Stahlwerke GmbH, Kehl, im Rahmen der Lohnfertigung warmgerippten Betonstahl in Ringen (WR-Material) her und schlagen außerdem für diese Gesellschaft Betonstabstahl und WR-Stäbe um. Sämtliche Produkte werden durch die von uns beauftragte Vertriebsgesellschaft im Wesentlichen an das Bauhauptgewerbe geliefert. Die hierfür notwendigen Produktionsmittel (Gebäude, Maschinen und Anlagen) haben wir gepachtet. Aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses vom 16. Oktober 2023 wurde der Betrieb der BBS am Standort Dinkelscherben zum 31. Mai 2024 geschlossen und das Pachtverhältnis beendet. Im Anschluss daran wird am Standort Dinkelscherben durch die Spedition Kohrs GmbH (Kohrs) ein Umschlagplatz betrieben. Mit Notarvertrag vom 31. August 2023 hat unsere Gesellschaft die restlichen 90% der Anteile an der Kohrs erworben. Am 8. Dezember 2023 wurde ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen unserer Gesellschaft und der Kohrs abgeschlossen, der ab dem Geschäftsjahr 2024 in Kraft tritt. Die Adamek Produktionsgesellschaft mbH firmierte im Kalenderjahr 2023 in Neckardraht Produktionsgesellschaft mbH (Nec Prod.) um und nahm ihre aktive Tätigkeit wieder auf. Zur dauerhaften Stärkung des Eigenkapitals der Nec Prod. hat unsere Gesellschaft in 2023 einen Gesellschafternachschuss in Höhe von T-EUR 25.000 geleistet. Dieser diente der Nec Prod. zur Realisierung von Investitionsmaßnahmen im Geschäftsjahr 2023. Die Liquidation der LISA Vermögensverwaltungs GmbH i.L. (LISA) ist beendet. Die Gesellschaft wurde am 21. Februar 2024 aus dem Handelsregister gelöscht. 2. Forschung und Entwicklung Unser Hauptaugenmerk liegt hier in der weiteren Optimierung der Produktionsabläufe am Standort Mülheim. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind Rohergebnis, Beteiligungsergebnis und das Ergebnis vor Steuern. Diese werden in Abschnitt II. Wirtschaftsbericht Ziffer 3.a) für das abgelaufene Geschäftsjahr kommentiert und in Abschnitt IV. Prognosebericht (Ausblick) für das Geschäftsjahr 2024 behandelt. Ein wichtiger nichtfinanzieller Leistungsindikator ist unsere Umwelt- und Energiepolitik am Standort Mülheim. Wir verfügen hier über ein Umwelt- und ein Energiemanagementsystem. In der betrieblichen Praxis orientieren wir uns an den Anforderungen der Normen DIN EN ISO 14001 und DIN EN ISO 50001. Das Energiemanagementsystem umfasst alle Maßnahmen, um einen minimalen Energieverbrauch sicherzustellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Konjunkturelle Rahmenbedingungen Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums stellt sich die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage zum Jahreswechsel 2023/2024 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar. Nach Informationen des Statistischen Bundesamts ergibt sich für das Gesamtjahr 2023 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 %. Die Inflationsrate belief sich im Jahresverlauf auf 5,9 %, im Dezember 2023 lag sie bei 3,7 %. Die europäische Wirtschaft hat in 2023, vor dem Hintergrund der hohen Lebenshaltungskosten, der schwachen Auslandsnachfrage und der Straffung der Geldpolitik, an Dynamik verloren. In der Winterprognose 2024 der Europäischen Kommission wurde das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für das Jahr 2023 von 0,6 % (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 % korrigiert. Laut einer Pressemitteilung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie ergibt sich für das Gesamtjahr 2023 für alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt 5 %. Die nominal schwachen Zuwächse waren stark preisgetrieben und wurden durch die starken Materialpreissteigerungen aufgezehrt. Im Wohnungsbau gab es einen Umsatzeinbruch von real 12 %. Im Wirtschaftsbau und auch im Öffentlichen Bau seien die Umsätze um real 1 % zurückgegangen. Nach einer im Dezember 2023 veröffentlichten Prognose von EUROCONSTRUCT wurde ein Rückgang der europäischen Bautätigkeit von 1,7 % für das Jahr 2023 prognostiziert. 2. Geschäftsverlauf Das vergangene Geschäftsjahr war vor diesem gesamtwirtschaftlichen Hintergrund herausfordernd. Hinzu kamen die Folgen des Cyberangriffs im April 2023. Wesentliche Auswirkungen, insb. Produktionsausfälle, ergaben sich daraus für unsere Gesellschaft aber nicht. Innerhalb dieses schwierigen Umfeldes sowie auch unter Einbezug von im Jahresverlauf phasenweise gefahrener Kurzarbeit aufgrund der schwachen Konjunkturlage gingen am Standort Mülheim die Produktions- und Absatzmengen von WR-Ringen sowie der Umschlag von WR-Stäben gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Umschlag von Betonstabstahl nahm dagegen zu. Wir haben dort im abgelaufenen Geschäftsjahr im Rahmen der Lohnumwandlung rd. 86.000 t (Vorjahr: 94.000 t) WR-Ringe produziert und rd. 86.000 t (Vorjahr: 91.000 t) abgesetzt. Der Umschlag von Betonstabstahl und WR-Stäben betrug rd. 45.000 t (Vorjahr: 36.000 t). 3. Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse unserer Gesellschaft beliefen sich in 2023 auf T-EUR 287.592 (Vorjahr: T-EUR 496.778), wovon T-EUR 279.197 (Vorjahr: T-EUR 483.554) den Walzdrahthandel betrafen. Im Vergleich zum Vorjahr führten bei niedrigeren Durchschnittserlösen vor allem deutlich gesunkene Handelsmengen zu einem Umsatzrückgang um T-EUR 209.186. Der Materialaufwand ist entsprechend um T-EUR 209.428 auf T-EUR 283.075 gesunken. Die Materialeinsatzquote beläuft sich auf 98,4 % (Vorjahr: 99,1 %) der Gesamtleistung. Im Wesentlichen aufgrund einer höheren Spanne beim Walzdrahthandel ergab sich damit für 2023 ein gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 242 höherer Rohertrag von T-EUR 4.517. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T-EUR 425 auf T-EUR 412 gesunken. Dies ergibt sich insbesondere aus geringeren Versicherungsentschädigungen (-T-EUR 459) und niedrigeren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (-T-EUR 71). Gegenläufig hierzu ergab sich aus dem aufwandsmäßig nicht direkt zuordenbarem Verbrauch einer Rückstellung für ausstehende Rechnungen aus 2022 eine Erhöhung um T-EUR 77. Somit beträgt das Rohergebnis T-EUR 4.929. Der Personalaufwand in Höhe von T-EUR 1.697 liegt bei einer - vor allem durch die externe Auslagerung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Walzdrahthandel - im Jahresdurchschnitt gesunkenen Mitarbeiterzahl um T-EUR 383 unter dem Vorjahresniveau von T-EUR 2.080. Die Abschreibungen auf Anlagevermögen erhöhten sich um T-EUR 208 auf T-EUR 581. Darin enthalten ist eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von T-EUR 100 auf das bis zum 31. Mai 2024 an BBS verpachtete Anlagevermögen am Standort Dinkelscherben. Daneben fielen auch Abschreibungen auf Umlaufvermögen (Maschinen zum Weiterverkauf) in Höhe von T-EUR 17 (Vorjahr: T-EUR 0) an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf T-EUR 2.165 (Vorjahr: T-EUR 2.354) gesunken. Den größten Anteil machen analog zum Vorjahr mit T-EUR 696 die Mieten- und Pachten, mit T-EUR 457 die Instandhaltungsaufwendungen sowie mit T-EUR 444 die Kostenumlagen für Dienstleistungen aus. Das Zinsergebnis beträgt T-EUR +1.366 (Vorjahr: T-EUR +499). Im Zinsaufwand sind auch Bereitstellungszinsen in Höhe von T-EUR 63 für nicht in Anspruch genommene Kreditlinien enthalten. Unsere drahtverarbeitende Tochtergesellschaft SBS Sächsische Bewehrungsstahl GmbH (SBS) weist insbesondere aufgrund eines niedrigeren Rohergebnisses ein gegenüber dem Vorjahr deutlich geringeres, negatives Ergebnis von T-EUR -2.286 (Vorjahr: T-EUR +1.791) aus. Das Ergebnis wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag von unserer Gesellschaft übernommen. Mit Notarvertrag vom 31. August 2023 hat unsere Gesellschaft die restlichen 5,68% der Anteile an der SBS erworben. Damit entfällt die Zahlung einer Garantiedividende an die Minderheitsgesellschafterin. Bei der BBS führten vor allem ein niedrigeres Rohergebnis sowie ein aufgrund von Abfindungen höherer Personalaufwand zu einem gegenüber dem Vorjahr deutlich geringeren, negativen Ergebnis von T-EUR -6.185 (Vorjahr: T-EUR -1.822). Das Ergebnis wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag von unserer Gesellschaft übernommen. Von den Erträgen aus Beteiligungen in Höhe von T-EUR 278 (Vorjahr: T-EUR 290) betreffen T-EUR 250 eine Gewinnausschüttung der Kohrs sowie T-EUR 28 die Schlussauskehrung der LISA im Zuge der Beendigung der Liquidation. Im Wesentlichen aufgrund deutlich gestiegener Aufwendungen aus Verlustübernahme und weggefallener Ergebnisabführungsansprüche weisen wir ein gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 9.638 deutlich geringeres Ergebnis vor Steuern von T-EUR -6.359 aus. Nach Hinzurechnung von Ertragsteuern in Höhe von T-EUR 916 (unter Berücksichtigung von steuerlichen Verlustrückträgen) und dem Abzug von sonstigen Steuern beträgt das Jahresergebnis T-EUR -5.443 (Vorjahr: T-EUR +3.216). b) Vermögens- und Finanzlage Unser Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 91,6 Mio. (Vorjahr: 97,0 Mio.). Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 90,8 % (Vorjahr: 91,4 %) bezogen auf die gesunkene Bilanzsumme. Wesentliche Gründe für die um T-EUR 5.302 niedrigere Bilanzsumme sind auf der Aktivseite ein Bestandsabbau an Walzdraht-Handelsware von T-EUR 15.908. Des Weiteren sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbezogen um T-EUR 577, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um T-EUR 39.207 bzw. die sonstigen Vermögensgegenstände (einschl. RAP) um T-EUR 6.982 zurückgegangen. Gegenläufig hierzu haben sich die Finanzanlagen durch die Erwerbe der restlichen Anteile an der Kohrs (+T-EUR 28.279) und der SBS (+T-EUR 456), des geleisteten Gesellschafternachschusses an die Nec. Prod. (+T-EUR 25.000) sowie der Schlussauskehrung der LISA (-T-EUR 70) um T-EUR 53.665 erhöht. Auch die liquiden Mittel sind um T-EUR 3.759 gestiegen. Auf der Passivseite hat sich das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft durch den Jahresfehlbetrag 2023 um T-EUR 5.443 verschlechtert. Die Rückstellungen sind mit T-EUR 5.881 um T-EUR 912 niedriger ausgewiesen als im Vorjahr; die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T-EUR 1.043 gesunken. Gegenläufig hierzu haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stichtagsbezogen um T-EUR 2.173 erhöht. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt nach wie vor im Wesentlichen über Eigenkapital und Pensionsrückstellungen. Des Weiteren stehen Banklinien bei verschiedenen Kreditinstituten zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Bankverbindlichkeiten. Die finanziellen Verpflichtungen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit erfüllt werden. Das lnvestitionsvolumen für Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände beträgt in 2023 T-EUR 529 (Vorjahr: T-EUR 790). Der negative Cashflow beträgt im Berichtsjahr auf Basis des Jahresfehlbetrags unter Berücksichtigung der Abschreibungen auf Anlagevermögen sowie der Veränderung der Pensionsrückstellungen T-EUR 5.198 (Vorjahr: positiver Cashflow T-EUR 4.033). 4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Das vergangene Geschäftsjahr war geprägt von den ungünstigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Folgen des Cyberangriffs im April 2023. Der Geschäftsverlauf lag hinsichtlich des Absatzvolumens im Rahmen der Lohnumwandlung am Standort Mülheim wie auch des Walzdrahthandels unter unseren Erwartungen. Vor allem aber durch die deutlich höher als erwartet ausgefallenen Verlustübernahmeverpflichtungen war auch das Jahresergebnis nicht zufriedenstellend. III. Chancen- und Risikobericht 1. Branchenbezogene Risiken Unsere Gesellschaft bewegt sich in einem extrem zyklischen Markt mit starken Preisschwankungen auf der Bezugs- und der Absatzseite. Auf der Angebotsseite bestehen nach wie vor Überkapazitäten. Eine Einschätzung der zukünftigen Entwicklung ist auch über einen kurzfristigen Zeitraum daher nur sehr eingeschränkt möglich. Wir sehen dieses Marktpreisrisiko als bedeutend für unsere Gesellschaft an. 2. Energiepolitische Risiken Die Energiewende in Deutschland stellt die energieintensive Industrie in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen. Die Bundesregierung hat sich am 9. November 2023 (Strompreispaket) u.a. darauf verständigt, die energieintensive Industrie angesichts der anhaltend hohen Strompreise weiter zu entlasten. Die temporäre Absenkung der Stromsteuer auf den EU-Mindeststeuersatz von 0,5 €/MWh für Unternehmen des produzierenden Gewerbes wurde im Januar 2024 umgesetzt. Die energieintensive Industrie muss auch weiterhin von den Entlastungstatbeständen profitieren, ansonsten könnte die Ertragssituation im internationalen Wettbewerb signifikant negativ beeinträchtigt werden. Infolge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Rechtmäßigkeit des Bundeshaushalts entfallen zukünftig die Zuschüsse aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds in Höhe von 5,5 Mrd. Euro auf bundesweite Gebühren der vier großen Übertragungsnetzbetreiber. Insofern haben sich die Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber in 2024 nahezu um die Hälfte erhöht. Inwiefern wir die höheren Netzkosten und hieraus zu befürchtende höhere Vormaterialkosten an unsere Kunden weitergeben können, lässt sich nicht abschätzen. Insgesamt schätzen wir diese Risiken als mittel ein. 3. Regulatorische Risiken Wir erwarten anhaltenden regulatorischen und gesellschaftlichen Druck zur Erreichung einer umweltfreundlichen Energieerzeugung, eines emissionsfreien Energieverbrauchs sowie einer klimaneutralen Ressourcen- und Rohstoffbasis. Dies könnte unsere Wettbewerbsfähigkeit erheblich beeinflussen. Wir schätzen dieses Risiko als mittel ein. 4. Konjunkturelle Risiken und Chancen Der Ausblick zur weiteren Entwicklung der Wirtschaft ist nach wie vor mit großen Unsicherheiten behaftet. Auch wenn die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken ist und voraussichtlich im Geschäftsjahr 2024 weiter sinken wird, ist der Ausblick zur weiteren Entwicklung der Wirtschaft vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen mit großen Unsicherheiten behaftet. Eine weitere Eskalation der aktuellen geopolitischen Konflikte könnte zu Beeinträchtigungen globaler Lieferketten und damit zu Einschränkungen bei der Energie- und Rohstoffversorgung führen. Chancen eröffnen sich insbesondere bei einem stärkeren Nachfragewachstum infolge einer besseren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als angenommen. 5. IT-Risiken Unsere Gesellschaft ist hinsichtlich der vorhandenen betrieblichen Abläufe in hohem Maße von einer funktionierenden IT-Landschaft abhängig. Ein Ausfall oder auch nur eine wesentliche Einschränkung der eingesetzten IT kann insofern erheblichen Einfluss auf unsere betrieblichen Abläufe haben. Das Risiko einer solchen IT-Störung hat sich in der jüngsten Vergangenheit in der deutschen Wirtschaft und damit auch für unsere Gesellschaft durch einen massiven Anstieg von Cyberkriminalität deutlich erhöht. So war auch unsere Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einem schädlichen Angriff ausgesetzt, dessen Folgen und die Schadensbehebung derzeit so gut wie abgeschlossen sind. Wir schätzen die Risiken aus der IT-Abhängigkeit sowie die hieraus drohenden Konsequenzen eines Ausfalls als hoch ein. Aus der Erfahrung des vergangenen Cyberangriffs und unseren daraufhin getroffenen Maßnahmen der Schadensbehebung und -begrenzung schätzen wir diese allerdings nicht als bestandsgefährdend ein. 6. Personalrisiken Viele Unternehmen bekommen derzeit einen enormen Fachkräftemangel zu spüren, wie eine Befragung von Personalleitern durch das ifo-Institut ergeben hat. Auch für uns gestaltet sich die Personalfindung mittlerweile schwieriger. Da bislang die offenen Stellen - wenn auch in manchen Fällen im Vergleich zu den Vorjahren verzögert - besetzt werden konnten, schätzen wir dieses Risiko als gering ein. 7. Gesamtbild der Chancen- und Risikolage Insgesamt hat sich die Chancen- und Risikolage im Vergleich zum Vorjahr nicht grundlegend verändert. Gesonderte Risiken aus der Beendigung des Pachtverhältnisses mit der BBS zum 31. Mai 2024, die nicht schon im Abschluss berücksichtigt sind, sehen wir zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts nicht. Darüber hinaus gehende außerordentliche Chancen und Risiken für unsere Gesellschaft sehen wir derzeit nicht. Auch sehen wir keine bestandsgefährdenden Risiken für unsere Gesellschaft. Durch ein auf die besonderen Erfordernisse unserer Gesellschaft ausgerichtetes Berichtswesen wird die Einhaltung der Planvorgaben ständig überwacht und monatlich sowohl an die Geschäfts- als auch an die Konzernleitung berichtet. Durch das interne Berichtswesen sowie Kosten- und Leistungsvergleiche mit anderen Gesellschaften des Konzernverbundes sind die Entscheidungsträger im Unternehmen und Konzern in der Lage, mögliche negative Entwicklungen zeitnah zu erkennen und frühzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten. IV. Prognosebericht (Ausblick) In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2024, der im Februar veröffentlicht wurde, erwartet die Bundesregierung ein minimales Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 %. Das ist deutlich weniger als noch in der Herbstprojektion angenommen. Im Oktober 2023 war die Bundesregierung von einem möglichen BIP-Wachstum um 1,3 % ausgegangen. Nach Ansicht der Bundesregierung kommt Deutschland langsamer aus der Krise als erhofft. Als Faktoren wurden die geopolitischen Veränderungen seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, aber auch die Inflation genannt. Mit Ausblick auf das laufende Jahr sei ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres 2023 von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage auszugehen. Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 %. Für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang auf 2,8 % gerechnet. Nach einem gedämpften Wachstum im vergangenen Jahr ist die EU-Wirtschaft schwächer als erwartet in das Jahr 2024 gestartet. In der von der Europäischen Kommission im Februar 2024 vorgelegten Winterprognose wird das Wachstum sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für 2024 von 0,9 % (Wert aus der Herbstprognose) auf 0,5 % in der EU und von 1,2 % auf 0,8 % im Euro-Währungsgebiet korrigiert. Im Ausblick 2024 vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie wird, obwohl der Bedarf an Bauleistungen ungebrochen hoch ist, ein weiterer preisbereinigter Umsatzrückgang von 3,5 % erwartet. Der Verband rechnet für 2024 im Wohnungsbau mit einem Umsatzeinbruch von real 12 %. Eine leichte Entspannung sei hingegen im Wirtschaftsbau zu erwarten, wo von einem realen Umsatzplus von 2 % ausgegangen wird. Auch im Öffentlichen Bau wird mit einem leichten Plus von 1 % gerechnet. EUROCONSTRUCT prognostiziert für das Jahr 2024, dass sich der Rückgang der europäischen Bautätigkeit von 1,7 % in 2023 noch verstärken wird. Für die Jahre 2025 und 2026 wird ein moderates Wachstum von jeweils rund 1,5 % erwartet. Wir und unsere Tochtergesellschaften sind trotzdem zuversichtlich, mit unseren seit Jahren etablierten Produkten unsere Stellung im Markt behaupten zu können. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir bei einer leicht über dem Vorjahr liegenden Produktionsmenge aus der Lohnumwandlung und höheren Walzdraht-Handelsmengen mit einem Rohergebnis moderat über Vorjahresniveau. Eine seriöse Umsatzprognose ist bedingt durch die von den Materialeinstandspreisen abhängigen Verkaufserlöse beim Walzdrahthandel allerdings nicht möglich. Bei unserer Tochtergesellschaft SBS wird ein zwar leicht verbessertes, aber immer noch deutlich negatives Ergebnis erwartet. Bei BBS wird von einem deutlich verbesserten, ausgeglichenen Ergebnis ausgegangen. Kohrs rechnet mit einem deutlich positiven Ergebnis. Nach Verlustübernahmeverpflichtungen bzw. Ergebnisabführungsansprüchen (gleich Beteiligungsergebnis) gehen wir per Saldo von einem gegenüber 2023 wesentlich verbesserten, leicht positiven Ergebnis vor Steuern aus. Aufgrund der finanziellen und wirtschaftlichen Eingliederung unserer Gesellschaft in die Südwest Beteiligungen-Unternehmensgruppe sehen wir uns auch kurz- und mittelfristig gut gerüstet.
Eberbach, den 27. Juni 2024 Baustahlgewebe GmbH Geschäftsführung Markus Menges Kai-Uwe Weber Dr. Christian Piehl BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeines Der Jahresabschluss der Baustahlgewebe GmbH, Eberbach, (Amtsgericht Mannheim, HRB 336707) zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 HGB Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Jahr 2023 ist in gesonderter Übersicht zum Anhang dargestellt. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vermögensgegenstände mit zeitlich begrenzter Nutzung werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer planmäßig linear bzw. degressiv abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs-/Herstellungskosten EUR 250,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, werden entsprechend der steuerlichen Regelung in einem Sammelposten erfasst, der mit 20 % p. a. abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern nicht außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte erforderlich waren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen oder niedrigeren Anschaffungskosten, ggf. vermindert um gebotene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, angesetzt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen, dem Finanzverkehr, Ergebnisabführungsverträgen sowie aus umsatzsteuerlicher Organschaft. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Zum Stichtag bestehen innerhalb der liquiden Mittel ausgewiesene Termin- bzw. Festgelder in Höhe von T-EUR 7.000. Diese sind in Höhe von T-EUR 3.000 innerhalb des nächsten Monats und in Höhe von T-EUR 4.000 innerhalb der nächsten zwei Monate fällig. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren wie folgt ermittelt:
Der Unterschiedsbetrag aufgrund BilMoG-Umstellung wird mit EUR 103.021,00 unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigt und mit EUR 103.008,00 auf das Folgejahr verteilt. Die Pensionsrückstellungen sind unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem hierfür anzuwendenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 30.010,00 (Vorjahr: T-EUR 146). Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten unter anderem Beträge für Urlaubsansprüche, Zeitguthaben, Jahresabschlusskosten sowie ausstehende Rechnungen. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Latente Steuern ergeben sich aus Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Sie ergeben sich insbesondere aus der Bewertung des Sachanlagenvermögens, des Vorratsvermögens bei Organgesellschaften und der Pensionsrückstellungen. Entwicklung latente Steuern nach § 285 Nr. 30 HGB
Die Bewertung der Differenzen erfolgte mit einem kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von 30,16 %. Die sich nach § 274 HGB per saldo aus aktiven und passiven latenten Steuern rechnerisch ergebende Steuerbelastung wurde im Berichtsjahr entsprechend unter gesonderter Position passiviert. Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen aufgrund des weitergeleiteten Eigentumsvorbehalts für warenkreditversicherte Verbindlichkeiten diverser Gesellschaften, deren Höhe nicht bekannt ist. Für Avalkredite von Kreditinstituten gegenüber einem Dritten aus Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsverpflichtungen von insgesamt T-EUR 4.476 gewährleisten wir den Ausgleich einer eventuellen Inanspruchnahme des Kreditinstituts (Vorjahr: T-EUR 4.020). Die Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen sind dem Grunde nach durch Pfandrechte und sonstige Sicherheiten gesichert. Am Bilanzstichtag waren aber keine Sicherheiten vorhanden. Die Avalkreditbesicherungen resultieren aus Finanzierungsvereinbarungen diverser Konzerngesellschaften mit Kreditinstituten und ermöglichen uns im Wesentlichen die Inanspruchnahme von Krediten und Avalen bei Bedarf sowie ggf. eine effiziente Rohstoffversorgung. Für eine Inanspruchnahme aus Eventualverbindlichkeiten bestehen derzeit keine Anhaltspunkte. Aus dem Sicherheitentreuhandvertrag vom 24. Mai 2005, aus dem sich die Eventualverbindlichkeiten aus der Avalkreditbesicherung sowie die Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten ergeben, ist die Baustahlgewebe GmbH mit Änderungsvereinbarung vom 11. April 2024 als Sicherungsgeber ausgeschieden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden gegebenenfalls mit dem jeweiligen Tageskurs eingebucht. Eventuelle Kursveränderungen zum Bilanzstichtag werden berücksichtigt. Umsatzerlöse
Aufgliederung nach Regionen
Periodenfremde Erträge werden wie folgt ausgewiesen:
Periodenfremde Aufwendungen werden wie folgt ausgewiesen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus einer Versicherungsentschädigung in Höhe von T-EUR 271 enthalten. Der periodenfremde Steuerertrag resultiert aus Verlustrückträgen. Der Steueraufwand enthält Aufwendungen aufgrund angepasster Steuererklärungen. C. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/außerbilanzielle Geschäfte
Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beträgt T-EUR 277. In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen 2024 sind Verpflichtungen aus einer Vereinbarung über die Disposition und den Einkauf von Rohstoffen (T-EUR 240) enthalten. Darüber hinaus werden uns für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen derzeit T-EUR 540 p. a. in Rechnung gestellt. Außerdem werden wir im kommenden Jahr für eine Betriebspacht von der Südweststahl AG, Eberbach, (verbundenes Unternehmen) mit rd. T-EUR 660 p. a. belastet. Das Pachtverhältnis ermöglicht uns die Produktionstätigkeit am Standort Mülheim. II. Beziehungen zu Unternehmensorganen Mitglieder der Geschäftsführung sind bzw. waren: Herr Markus Menges, kaufmännischer Geschäftsführer Herr Kai-Uwe Weber, technischer Geschäftsführer Herr Dr. Christian Piehl, technischer Geschäftsführer (seit 1. Januar 2024) III. Weitere Angaben Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 8 Angestellte und 16 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigt. Mutterunternehmen ist die SWS Gesellschaft für Industrie-Beteiligungen mbH, Eberbach. Übergeordnetes Mutterunternehmen, das einen Konzernabschluss erstellt, ist die Südwest Beteiligungen GmbH, Eberbach. Der Konzernabschluss der Südwest Beteiligungen GmbH wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Da wir und unsere Tochterunternehmen in diesen Konzernabschluss einbezogen werden, sind wir von der Erstellung eines Konzernabschlusses befreit. Die Rückstellungen für Pensionszusagen an ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und deren Hinterbliebene (zzgl. des Verteilungsbetrags gem. BilMoG) beliefen sich am Geschäftsjahresende auf T-EUR 1.038. Pensionszahlungen für diese Personengruppe wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mit T-EUR 156 ausgewiesen. IV. Ausschüttungsperre Von den frei verfügbaren Rücklagen sowie dem Bilanzgewinn darf ein Teilbetrag von EUR 30.010,00 (Vorjahr: T-EUR 146) aufgrund des Unterschiedsbetrags zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn bzw. sieben Jahre gemäß § 253 Abs. 6 HGB nicht ausgeschüttet werden. Anlagegitter
Beteiligungsliste zum 31. Dezember 2023
* 1) Sofern nichts anderes vermerkt ist, handelt es sich um Jahresabschlüsse per 31.12.2023 * 2) Mit der Tochtergesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. * 3) lt. Jahresabschluss 2022
Eberbach, den 27. Juni 2024 Markus Menges Dr. Christian Piehl Kai-Uwe Weber sonstige BerichtsbestandteileHinweis Gewinnverwendungsbeschluss Die Gesellschafterversammlung der Baustahlgewebe GmbH hat am 26. Juli 2024 die Gewinnverwendung wie folgt beschlossen: Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags per 01.01.2023 von EUR 63.105.688,36 ergibt sich ein Bilanzgewinn von EUR 57.662.673,45, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Feststellung des Jahresabschlusses Die Gesellschafterversammlung der Baustahlgewebe GmbH hat am 26. Juli 2024 den Jahresabschluss zum 31.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Baustahlgewebe GmbH, Eberbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Baustahlgewebe GmbH, Eberbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baustahlgewebe GmbH, Eberbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 28. Juni 2024 FALK
GmbH & Co KG
Dr. Martin Ziegler, Wirtschaftsprüfer Andreas Heinzel, Wirtschaftsprüfer |
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