APOSAN Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Schulze seit 25.4.2024 | Geschäftsführer |
Susanne Dr. Roeb seit 26.7.2022 | Geschäftsführer |
Tobias Lütkehaus seit 30.11.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Santé Cie SAS | 95.74% |
| 4.26% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
APOSAN Dr. Künzer GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Aposan Dr. Künzer GmbH, KölnI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell der Aposan Dr. Künzer GmbH Die Aposan Dr. Künzer GmbH ist als pharmazeutischer Hersteller nach § 13 AMG deutschlandweit tätig. Das Produktspektrum umfasst u.a. parenterale Ernährungslösungen, Antibiotika- und Zytostatika-Infusionen. Der Fokus liegt dabei auf der ambulanten Versorgung kritisch kranker Patienten. Die Herstellung erfolgt unter Anwendung der europäischen "GMP-Standards (Good Manufacturing Practice)" Vorgaben der EU. Als sonstiger Leistungserbringer versorgt die Aposan Dr. Künzer GmbH Patienten mit enteraler Ernährung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen im Jahr 2014 Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2014 trotz des schwierigen internationalen Umfelds und der Schuldenkriese im Euro Raum weiter gewachsen. Der Arbeitsmarkt erweist sich als robust. Im Zuge des guten Beschäftigungsstandes und der positiven Lohnentwicklung haben sich auch die Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen nach Aussage des vorläufigen Berichtes zur Finanzentwicklung der GKV 2014 des BMG um 3,65 % erhöht. Die Ausgaben stiegen um 5,4 % auf nun 205,5 Mrd. Euro. Der Anteil der Arzneimittel aus Apotheken liegt mit ca. 30 Mrd. Euro bei 14,9 %. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) teilte mit, dass 2014 ca. 12 Millionen Rezepturen für gesetzlich Versicherte hergestellt wurden. Davon waren z.B. ca. 1 Million Rezepturen individuell hergestellte parenterale Lösungen. Allein aufgrund der steigenden Lebenserwartung, die das Risiko einer ernsthaften Erkrankung erhöht, wird die Nachfrage nach Arzneimitteln und damit auch nach individuell hergestellten Rezepturen in weiter Zukunft steigen. 2. Der Geschäftsverlauf: Das Jahr 2014 war erneut ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr. Die Qualitätspolitik und der Dienstleitungsgedanke konnten uns Marktanteile sichern und haben dazu beigetragen, Marktanteile auszubauen. Insgesamt ist das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Die Personalkosten sind durch den Personalzuwachs ebenfalls gestiegen. Die Energiekosten sind im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. Die Kosten der Warenabgabe haben sich analog zu den Absatzsteigerungen entwickelt. Insgesamt betrachtet sind die Kosten im Verhältnis zu den Erlösen geringfügiger gestiegen, sodass wir eine positive Auswirkung auf das Betriebsergebnis haben. 3. Die Lage: Die Lage des Unternehmens ist positiv zu bezeichnen. Trotz wachsender Anzahl an Mitbewerbern, konnten wir unsere Position in zahlreichen Einrichtungen behaupten und in neuen Einrichtungen auf- und ausbauen. a. Ertragslage: Die wesentlichen Erträge werden mit der Herstellung patientenindividueller Rezepturen und dem Vertrieb enteraler Ernährung erzielt. Dabei stellt sich das Segment der patientenindividuellen Rezepturen als Wachstumsträger heraus. Wachstumsbedingt sind dem entsprechend auch die Aufwendungen für Personal, Material und Energie gestiegen. Die Steigerungen der Aufwendungen konnten allerdings unter denen des Umsatzwachstums gehalten werden. Das Rohergebnis ist von 7.978 T€ auf 9.774 T€ gewachsen. Das ist eine Steigerung um rd. 22%. Der Personalbestand ist im Geschäftsjahr um 6,4 FTE leicht angewachsen. Sonstige betriebliche Aufwendungen sind um rd. 29% im Vergleich zum Jahr 2013 gestiegen. Erträge aus Zinsen und Dividenden sind um 32% gesunken. Aufgrund der Umstrukturierung der Beteiligung hat sich ein Ertrag in Höhe von T € 3.256 ergeben. b. Finanzlage: Die Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Die langfristig praktizierte Politik, die Jahresüberschüsse im Unternehmen zu belassen und die daraus resultierende hohe Eigenkapitalquote ist die Grundlage einer guten Finanzausstattung. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Über 90 % der Forderungen beruhen auf Erlösen mit Kostenträgern oder Apotheken und werden in der Regel innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Investitionen in eine neue bereichsübergreifende Software, eine neues Zentrallager sowie die Klimatisierung zahlreicher Gebäudeteile (z.B. Lager) wurden in 2014 gestartet. Das Unternehmenswachstum wird dazu führen, dass für 2015 neue Investitionen geplant werden müssen. Die Mittel dazu können und werden voraussichtlich aus dem Eigenkapital entnommen. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich im Geschäftsjahr 2014 von rd. 1.268 T€ auf rd. 4.069 T€ gesteigert. Die Liquiditätslage hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund gestiegenem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit verbessert. Ein Teil des Umlaufvermögens ist in Wertpapieren angelegt, die börsentäglich in liquide Mittel umgewandelt werden können. c. Vermögenslage: Die Bilanzsumme hat sich von 9.861 T€ auf 11.724 T€ in 2014 erhöht. Wesentliche Änderungen beruhen auf der besseren Ausstattung mit kurzfristigen Vermögenswerten, also Barmitteln und Wertpapieren. Das Anlagevermögen wurde um die planmäßigen Abschreibungen reduziert. Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind leicht gestiegen. Die Umstrukturierung der Beteiligungen führte zu einer Abspaltung von Vermögenswerten in Höhe von € 3,0 Mio. Die Vermögenslage ist als gut zu bezeichnen. Der Warenbestand ist um 187 T€ gestiegen, die Forderung aus Lieferungen und Leistungen sind um 76 T€ gestiegen. 4. Finanzielle und Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren: Die finanziellen Leistungsindikatoren sind neben Gesamtumsatz und Gewinn hauptsächlich der Umsatz sowie der Deckungsbeitrag pro Kunde/Patient. Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind z.B. die Anzahl belieferter Kunden pro Periode sowie die Anzahl neugewonnener Kunden pro Periode. Des Weiteren spielen Liefergeschwindigkeit, -zuverlässigkeit und die Kundenzufriedenheit eine große Rolle. III. Nachtragsbericht Im Verlauf des Jahres 2014 ergaben sich keine Ereignisse oder Entwicklungen, die zu einer wesentlichen Änderung des Ausweises oder Wertansatzes der einzelnen Vermögenswerte und Schuldenposten zum 31. Dezember 2014 geführt hätten. IV. Prognosebericht Das Unternehmen strebt die Gewinnung weiterer Marktanteile an. Dies soll sowohl durch neue Handelsprodukte, wie auch Arzneimittel und eine Umstrukturierung der Unternehmensabläufe intern in Zukunft erreicht werden. Grundlage dieser Erhöhung der Marktanteile ist zum einen der strategische Ausbau der Absatzkanäle durch Marketingmaßnahmen bei gleichzeitigem Ausbau der Produktionskapazitäten sowie der personelle Ausbau des Außendienstes. Der Bereich der Rezepturarzneimittel wird durch verstärkte marketingtechnische Aktivitäten einen strategischen Ausbau erfahren, der zur Gewinnung neuer Indikationsbereiche vor allem chronisch kranker Patienten führt. Insgesamt wird sich nach unserer Einschätzung der Gesundheitsmarkt weiterhin in unserem Sinne positiv entwickeln. Sowohl aus Kostengründen, wie auch durch bessere, schnellere Genesung ist eine deutliche Tendenz hin zu sogenannten Home-Therapien zu erkennen. V. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen: Wie bereits dargestellt, wird der Markt für Arzneimittel weiter wachsen, welches ebenfalls für die parenteralen Rezepturen mittel- bis langfristig zu erwarten ist. Daneben hat der Gesetzgeber eine Änderung der Apothekenbetriebsordnung durchgeführt, durch die die Qualitätsanforderungen im Hinblick auf die räumlichen und personellen Gegebenheiten bei unseren Mitbewerbern, den herstellenden Apotheken, deutlich verschärft worden sind. Der hierdurch entstehende Druck auf kleinere und mittlere Apotheken kann dazu führen, dass sich weitere Chancen für den Ausbau von Marktanteilen, Absatzmengen und Umsatzerlösen ergeben. Durch neue Vertriebstools, neue Absatzmärkte (Medizinprodukte) und die geplante Umstrukturierung intern, werden sich weitere Chancen für die Absatzsteigerung in den Bereichen Rezepturen und enteraler Ernährung ergeben. 2. Risiken: Politische Rahmenbedingungen haben einen schlecht kalkulierbaren Einfluss auf den künftigen Geschäftserfolg der Aposan Dr. Künzer GmbH. Neben dem allgemeinen Marktrisiko des Wettbewerbs stellen Gesetzesänderungen im Gesundheitswesen das Unternehmen immer wieder vor neue Herausforderungen, die schwer prognostizierbar sind. Beispiel hierzu ist das neue Versorgungsstärkungsgesetz, dass durch eine geplante Neuregelung hinsichtlich Entlass-Versorgungen wesentliche Anstöße geben kann. Der Erfolg der Aposan Dr. Künzer GmbH ist im Personalbereich ganz wesentlich vom Know-How der Mitarbeiter/ Innen abhängig. Durch permanente Schulungen des Personals wird das Know-How auf einem hohen Niveau gehalten. Produktionsrisiken bestehen insoweit, als das die Produktionskapazitäten in den einzelnen Anlagen durch technisches Versagen beeinträchtigt werden könnten. Diesem Risiko wird dadurch begegnet, dass die Produktionen in die verschiedenen Anlagen verlegt werden können. Um die Leistungen in allen Bereichen erstattet zu bekommen, wird versucht, mit allen bedeutenden Kostenträgern einen Liefer-/ Versorgungsvertrag zu schließen. Damit wird dem Risiko eines Leistungsausschlusses seitens des Kostenträgers entgegen gewirkt und gleichzeitig ein kostengünstigeres automatisiertes Abrechnen ermöglicht. Um die finanziellen Auswirkungen eines möglichen Schadens gering zu halten, werden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft. 3. Gesamtaussage: Risiken für künftige Entwicklungen sind in den politischen Rahmenbedingungen und einem starken Wettbewerb zu suchen. Die Aposan Dr. Künzer GmbH sieht sich mit ihrem hohem Know-how-Standard in Verbindung mit einer hohen Dienstleistungs- und Qualitätspolitik sowie dem permanenten Ausbau aller notwendigen Kapazitäten für die Bewältigung der zukünftigen Risiken gerüstet. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Im Unternehmen sind außer Wertpapieren, Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten keine weiteren Finanzinstrumente in Einsatz. Forderungsverlustrisiken bestehen für die Aposan Dr. Künzer GmbH nur in geringem Maße, da die Abnehmer der Herstellung Apotheken sind, die wiederum mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen. Beziehungen zu Apotheken bestehen nur zu solchen, die bekannt sind, um Zahlungsausfällen vor zu beugen. Im Segment der enteralen Ernährung wird fast ausschließlich mit gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet. Wertpapiere werden konservativ ausgewählt und unterliegen einer permanenten Beobachtung, um Kursrisiken minimieren zu können. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele ausgeglichen. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
13.08.2015 Dr. Clemens Künzer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum Jahresabschluss 2014Aposan Dr. Künzer GmbHA) Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Aposan Dr. Künzer GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§242 ff. und §264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach handelsrechtlichen Vorschriften neben der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung als Anhang in den Jahresabschluss der Gesellschaft aufzunehmen sind. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. B) Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und unter der zugrunde gelegten Nutzungsdauer von drei Jahren nach der linearen Methode abgeschrieben. Geschäftswerte werden über 5 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Skonto aktiviert und, soweit abnutzbar, und planmäßig abgeschrieben. Die Schätzung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer erfolgt aufgrund tatsächlich erwarteter Nutzung. Zugänge wurden zeitanteilig abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten € 410,00 nicht übersteigen, wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe angeschrieben. Umlaufvermögen Vorräte Die Vorräte wurden in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€ 97. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Die übrigen Gegenstände des Umlaufvermögens wurden mit dem Nennwert oder dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Umrechnung von Vermögensgegenständen in fremder Währung des Umlaufvermögens (RLZ bis 1 Jahr) erfolgte zum Devisenkassamittelkurs des Stichtages. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um alle, am Bilanzstichtag erkennbaren, Risiken abzudecken. Die sonstige Rückstellungen wurden gebildet für Personalkosten (132 T€), Erstellung und Prüfung Jahresabschluss (53 T€), Aufbewahrungsverpflichtung (21 T€) und Rückstellung für Rückbauverpflichtungen (77 T€). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sie sind nicht besichert. Aus Mieten und Leasing für Pkw, Maschinen und Räumlichkeiten bestehen folgende Verpflichtungen: Leasing Pkw 2015 € 172.886,75 Leasing Pkw 2016 € 77.454,19 Leasing Pkw 2017 € 27.115,08 Mietverpflichtungen 2015 € 497.840,44 Mietverpflichtungen 2016 € 497.840,44 Mietverpflichtungen 2017 € 497.840,44 Mietverpflichtungen 2018 € 497.840,44 Mietverpflichtungen 2019 € 497.840,44 C) Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen aus Lieferung & Leistungen beinhalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 198.226,38. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 1.173.312,89. Im Bilanzgewinn in Höhe von € 10.221.224,28 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von€ 5.066.601,84 (Vorjahr 6.502.212,56) enthalten. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 522.903,42 sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 48.291,77 enthalten. Es bestehen Forderungen gegenüber dem Gesellschafter (RLZ bis 1 Jahr) in Höhe von € 607,65 (Vorjahr € 0,00). Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 539.737,60). Das satzungsmäßige gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt DM 100.000,00 (= € 51.129,19). Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibung des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel. Der Geschäftswert wird über 5 Jahre aufgrund der zu erwartenden Patienten Fluktuation abgeschrieben. D) Beteiligungen Die Aposan Dr. Künzer GmbH ist mit € 1.107.250,00 an der Apozyt GmbH mit Sitz in Köln zu 100% beteiligt, die Einlage ist voll geleistet. Das Ergebnis 2014 betrug € 396.665,82 (Vorjahr € 198.326,27). Das Eigenkapital betrug 2014 € 421.665,98 (Vorjahr € 2.249.155,16). Die Aposan Dr. Künzer GmbH ist mit € 25.000,00 an der Aposan Healthcare GmbH zu 100% beteiligt, die Einlage ist voll geleistet. Das Ergebnis 2014 betrug € 45.044,35 (Vorjahr € 26.511,83). Das Eigenkapital betrug 2014 € 96.556,18 (Vorjahr € 51.511,83). E) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen aus Währungsumrechnungen betragen € 6.840,93, die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen € 8.296,50. F) Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer nach § 267 Abs 5 HGB betrug 98 im Jahr 2014. Zum Geschäftsführer im Geschäftsjahr ist bestellt: Dr. rer. nat. Clemens Künzer, Apotheker, Köln. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden unter Berufung auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.
Köln, den 13.08.2014 gez. Dr. Clemens Künzer Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Dr. Clemens Künzer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.08.2015 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der APOSAN Dr. Künzer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bad Homburg, den 14. August 2015 Jochen Ball, Wirtschaftsprüfer Joachim Scholz, Wirtschaftsprüfer |
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