Vishay Precision Foil GmbH

Tatschenweg 1, 74078 Heilbronn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 736421
Eingetragen
1.2.2011
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Großhandel mit elektronischen Bauteilen und TelekommunikationsgerätenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Vertrieb von elektronischen Bauelementen, insbesondere von Folienkondensatoren, sowie der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Arweiler
seit 8.4.2025
Prokura
Thorsten Kimpel
seit 19.11.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Vishay Precision Foil, Inc.USA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Vishay Precision Foil, Inc.
United States
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vishay Precision Foil GmbH

Heilbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.043,18 7.625,87
II. Sachanlagen 2.252,00 2.252,00
III. Finanzanlagen 8.529.229,29 8.529.229,29
8.538.524,47 8.539.107,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 403.556,20 292.870,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.798.994,39 3.212.913,32
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 867.822,55 1.759.233,19
6.070.373,14 5.265.017,05
14.608.897,61 13.804.124,21

Passiva

Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 3.503.295,46 3.503.295,46
III. Gewinnvortrag 3.182.027,14 2.428.131,05
IV. Jahresüberschuss 1.051.968,86 753.896,09
7.762.291,46 6.710.322,60
B. Rückstellungen 360.961,69 205.726,62
C. Verbindlichkeiten 6.485.644,46 6.888.074,99
14.608.897,61 13.804.124,21

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Rohergebnis 2.141.026,96 2.063.504,87
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 249.450,99 (Vorjahr: TEUR 95)
4. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 582,69 103.880,22
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.767.430,31 1.581.924,49
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 403.043,94 (Vorjahr: TEUR 113)
6. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.194.241,00 810.309,05
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 68.601,06 45.508,44
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 62.180,06 (Vorjahr: TEUR 46)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 95.804,99 141.556,56
davon an verbundene Unternehmen: EUR 84.830,81 (Vorjahr: TEUR 135)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 488.082,17 338.065,00
10. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 1.051.968,86 753.896,09

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022

Bruttowerte
Stand 01.01./31.12.2022 Stand 1.1.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.708.107,40 2.700.481,53
II. Sachanlagen
Geleistete Anzahlungen 2.252,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.529.229,29 0,00
11.239.588,69 2.700.481,53
Abschreibungen
Zugang Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 582,69 2.701.064,22
II. Sachanlagen
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
582,69 2.701.064,22
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.043,18 7.625,87
II. Sachanlagen
Geleistete Anzahlungen 2.252,00 2.252,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.529.229,29 8.529.229,29
8.538.524,47 8.539.107,16

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2022

der Vishay Precision Foil GmbH, Heilbronn

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Vishay Precision Foil GmbH ist eine deutsche Vertriebsgesellschaft der weltweit operierenden Vishay Precision Group. Die Vishay Precision Group, Inc. ist eine Aktiengesellschaft, deren Aktien an der New York Stock Exchange (NYSE:VPG) gehandelt werden. Sie wurde zum 7. Juli 2010 aus der Vishay Intertechnology, Inc. (NYSE:VSH) ausgegliedert und wird seither als eigenständiges Unternehmen weitergeführt. Die Vishay Precision Group stellt Folienpräzisionswiderstände, Dehnungsmessstreifen, Messwertaufnehmer und Messsysteme her, die auf der Technologie widerstandsbehafteter Folien aufbauen.

Die Vishay Precision Foil GmbH ist Gesellschafterin der Vishay Measurements Group GmbH in Heilbronn sowie der Powertron GmbH in Teltow.

Das Vertriebsprogramm der Vishay Precision Foil GmbH umfasst die Produktlinie Foil Resistors, Powertron und Alpha.

Die Produkte der Vishay Precision Foil GmbH umfassen widerstandsbehaftete Folien verschiedenster Ausführung zur Herstellung von Dehnungsmessstreifen, Wägezellen und anderer Messsysteme.

Der Verkauf dieser Produkte erfolgt durch unsere Gesellschaft in alle europäischen Länder an Endverbraucher in der Industrie, als auch zu Herstellern von Modulgruppen im Bereich der Tier 2 und Tier 3, sowie an Wiederverkäufer.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld der Vishay Precision Foil GmbH wurde im Jahr 2022 durch eine steigende Konjunktur in relevanten Absatzmärkten geprägt. Im Marktsegment der experimentellen Messtechnik sowie die Kraftmessung, in welche unsere Produkte geliefert werden, ergab sich für das Geschäftsjahr 2022 laut dem Branchenverband ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie) ein um 10 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegener Auftragseingang. Nach einem Plus von 12 Prozent im Jahr 2021 ist es das zweite positive Jahr für die Elektro- und Digitalindustrie in Folge. Die Elektronik-Branche ist der zweitgrößte Industriezweig nach Beschäftigten hinter dem Maschinenbau und noch vor der Automobilindustrie.

Der große Branchenverband der deutschen Maschinenbauer der VDMA war mit der Erwartung der Normalität in das Jahr 2022 gestartet. Durch den Beginn des Ukraine-Krieges und den damit verbundenen steigenden Energiekosten wurde zwar vieles durcheinandergewirbelt, trotzdem kann der Verband eine stabile gleichbleibende Auftragslage verkünden. Trotz der überstandenen Pandemie hatten Zulieferländer wie China weiterhin mit den Nachwirkungen der Pandemie zu kämpfen. Dazu kommen die anhaltenden tiefgreifenden Veränderungen durch die Elektrifizierung, die durch die Energiekrise noch beschleunigt wurden. Besonders die Energiekrise hat in 2022 zu Unsicherheit in vielen Branchen geführt. Im Bereich des Maschinenbaus liefert die Vishay Precision Foil GmbH Elemente zur Herstellung von Modulgruppen.

Die Mitglieder des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) in Deutschland, dem das Unternehmen angehört, erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2022 ein Umsatzplus von 10 Prozent. Damit wurden die Erwartungen für 2022 übertroffen. Damit liegt der Bereich Sensorik und Messtechnik über dem bundesweiten Trend, den die großen Branchenverbände deutlich unter den 10 % bezifferten.

2. Geschäftsverlauf

Das Gesamtjahr 2022 wurde mit einem im Vergleich zu 2021 um 54,7 % höheren Umsatz abgeschlossen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf das geänderte Einkaufsverhalten einzelner Hauptkunden zurückzuführen. Teilweise stieg der Umsatz aufgrund höheren Bedarfs und teilweise aufgrund Lagerhaltungserhöhungen (um Lieferrückstände zu vermeiden). Damit sind die Umsätze stärker als im Maschinen- und Anlagenbau, als auch der Elektroindustrie in Deutschland angestiegen. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 1.051 und liegt um TEUR 297 über dem Jahresüberschuss des Vorjahres.

Im Vergleich zu den Unternehmen im Bereich Sensorik und Messtechnik hat die Vishay Precision Foil GmbH deutlich besser abgeschlossen. Sowohl in der Belieferung für die Messtechnik- und Prozesskontrollanwendungen in Industrie, Luft- und Raumfahrtechnik sowie Medizintechnik ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr zu sehen.

3. Lage

a. Ertragslage

Die höheren Umsatzerlöse führten zu einer höheren Betriebsleistung um TEUR 6.465 bzw. 55,5 % auf TEUR 18.108. Der Materialaufwand hat sich mit 88,2 % der Betriebsleistung um 3,5 % Punkte im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus Gewinnen bzw. Verlusten aus Währungsumrechnungen.

In 2022 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.051 (Vorjahr: TEUR 754), darin ist das Finanzergebnis in Höhe von TEUR 1.167 (Vorjahr: TEUR 715) enthalten, welches im Wesentlichen aus den Erträgen der Gewinnabführung in Höhe von TEUR 1.194 (Vorjahr: TEUR 810) resultiert.

b. Finanzlage

Durch ein angemessenes Finanzmanagement stellt die Gesellschaft jederzeit eine ausreichende Liquidität sicher, sämtliche Verpflichtungen wurden fristgerecht und vollständig bedient.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2022 eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 3.348 (Vorjahr: TEUR 5.348) gegenüber der Vishay Measurements Group GmbH aus. Gegenüber der Powertron GmbH besteht eine Darlehensforderung in Höhe von TEUR 255 (Vorjahr: TEUR 255).

Die Liquiditätssituation ist positiv. Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag TEUR 868 (Vorjahr TEUR 1.759).

c. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 805 erhöht (Vorjahr: TEUR -121). Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Umsatzsteuererstattungsansprüche mit TEUR 822 (Vorjahr: TEUR 321).

Auf Grund der Vorgabe der schnellen Belieferung wurde der Lagerbestand weiter um TEUR 111 erhöht.

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 und die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 3.503 sind unverändert geblieben. Die Veränderung auf der Passivseite resultieren zum einen aus der Erhöhung des Gewinnvortrages von insgesamt TEUR 754 sowie des höheren Jahresüberschusses um TEUR 298. Die Verbindlichkeiten konnten um TEUR 403 reduziert werden. Dies resultiert im Wesentlichen aus um TEUR 538 geringeren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, deren Rückgang durch gestiegene Verbindlichkeiten aus Einfuhrumsatzsteuern um TEUR 175 nivelliert wurde.

Die Eigenkapitalquote hat sich um 4,6 % Prozentpunkte auf 53,2 % erhöht.

Der Jahresüberschuss im Jahr 2022 betrug TEUR 1.052, was einem Wert 5,8 % (Vorjahr: 6,5 %) der Betriebsleistung entspricht. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.052 erwirtschaftet, der um TEUR 298 höher war als 2021.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft wird als Costcenter in einer divisionalen Organisation geführt. Sie wird finanziell an ihren divisionalen Umsatzerlösen und Kosten gemäß Umsatz- und Kostenbudget gemessen. Im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses werden Budgetziele und Maßnahmen zu ihrer Erreichung innerhalb ihrer Division entwickelt und abgestimmt. Als Vertriebsgesellschaft werden die Entwicklung von Bestandskunden, die Akquise von Neukunden und besondere Maßnahmen innerhalb der divisionalen Verkaufs- und Marketingstrategien gemessen und beurteilt.

III. Prognosebericht

Zu Beginn des Jahres 2023 war die Fortsetzung der Geschäftsentwicklung für 2022 auf einem hohen Auftragsniveau zu erwarten. Insgesamt hatte sich das Unternehmen für 2023 an den Erwartungen der Elektroindustrie sowie des Verbandes für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) in Deutschland orientiert. Bei den damaligen Planungen waren der Einfluss des 2. Jahres des Ukraine-Krieges und die Energiekosten-Thematik noch nicht abzuschätzen. Gleichzeitig wurden auf Grund der guten Zusammenarbeit mit den Kunden mit einer vergleichbaren Erwartung im Vergleich zu den Branchenverbänden gerechnet. Längerfristig, über das Jahr 2023 hinaus, gehen wir von einer Fortführung des mittleren Branchenwachstums der Mess- und Regelungstechnik sowie der Automatisierungstechnik von ca. 10 % aus. Wir erwarten jedoch zukünftig zusätzliches Geschäft zu akquirieren und mittelfristig Absatzsteigerungen oberhalb des Branchenwachstums zu erzielen.

Die Ergebnisplanung zum Jahresbeginn ging für das Gesamtjahr 2023 von einer wachsenden Umsatzentwicklung aus, wenn die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, durch die Einflüsse von Ukraine-Krieg, dem weiterhin zunehmenden Protektionismus, geringerem weltweiten Wachstum, politischer Unwägbarkeiten und den Problemen bei den Lieferketten beeinflusst werden sollte. Dabei hatten die entstandenen Beeinträchtigungen der internationalen Lieferketten weiterhin einen großen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung. Die Ergebnisplanung der Gesellschaft wird auch im kommenden Jahr durch die globale Bezugspreisverrechnung der Unternehmensgruppe bestimmt werden, wodurch gleichermaßen unternehmerische Aufwendungen wie Erträge reduziert werden, so dass wir von einem Ergebnis wie im Geschäftsjahr 2022 ausgegangen sind.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Finanzwirtschaftliche Risiken

Ein Liquiditätsrisiko ist nicht zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, das Forderungsausfällen entgegenwirkt. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb vereinbarter Fristen bezahlt. Die Zahlungsfähigkeit stellt sich als gesichert dar. Das Unternehmen finanziert sich ausschließlich über Eigenmittel.

Branchenspezifische Risiken

Die wesentlichen Absatzmärkte unterliegen zwar zyklischen Schwankungen, jedoch ist das Unternehmen durch die Diversifizierung des Produktprogramms, der überregionalen Kundenstruktur und der Anwendungen so aufgestellt, dass keine wesentlichen Absatzrisiken erwartet werden müssen. Schon jetzt kann man sagen, dass die allgemeinen Randbedingungen durch die Pandemie, die Lieferketten-Problematik, den Ukraine-Krieg und die Umstrukturierungen in der Automobilbranche etc. keine größeren negativen Auswirkungen haben werden. Das Jahr 2022 hat die Gesellschaft mit einem positiveren Ergebnis im Vergleich zu 2021 abgeschlossen. Allerdings muss für das Jahr 2023 mit einem signifikanten Einfluss des Ukraine-Krieges, des Konfliktes im Nahen Osten und der Lieferkettenproblematik auf den Vertrieb unserer Produkte gerechnet werden.

Ertragsorientierte Risiken

Die Hälfte des Ertrages wird über den Einsatz eines Distributionsnetzwerks erzielt. Hierbei erzielt ein Partner ca. 23 % des Distributionsumsatzes. Kein weiterer Einzelkunde hält einen Umsatzanteil, der über 10 % des Gesamtumsatzes liegt.

Auch die fortschreitenden Änderungen der Wettbewerbsstruktur, die vor allem durch Verlagerungen von Produktionen nach Asien bestimmt wird, stellt kein besonderes Risiko dar, weil das Unternehmen in einen Konzern eingebunden ist, der langjährige Erfahrungen in der Effizienz- und Produktivitätssteigerung besitzt. Dieser stellt auch durch mehrere Produktionsstandorte in unterschiedlichen Ländern eine ausreichende Beschaffung der benötigten Waren sicher. Über die Bezugspreisverrechnung und den Gewinn- und Verlustabführungsvertrag ist die Gesellschaft in den Konzern eingebunden und gegen lokale und temporäre Risiken abgesichert.

2. Chancenbericht

Für das Jahr 2023 erwartet ZVEI nach seiner Pressemitteilung vom 18. Januar 2023 ein Wachstum von 0 % und eine Konsolidierung auf einem sehr hohen Niveau. In der VDMA Publikation Presse-Veröffentlichung vom 13. Dezember 2022 wurde zu Ende des Jahres von einer deutlichen Entspannung und von Rückenwind im Auftragseingang berichtet. Zu diesem Zeitpunkt hat der VMA ein negatives Wachstum von -2 % prognostiziert.

Die Mitglieder des AMA Verbands für Sensorik und Messtechnik e.V. rechneten damals für das Jahr 2023 ebenfalls mit einer Konsolidierung auf dem 2022 erreichten Niveau.

V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft arbeitet langjährig mit einem Großteil der Kunden zusammen und hatte nur geringe Forderungsausfälle. Für Neukunden wird vor dem Eingehen einer Geschäftsbeziehung eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Größere, das Normalmaß überschreitende Aufträge von Bestandskunden werden einer internen Prüfung und Risikoanalyse unterzogen. Forderungen werden durch ein aktives und effektives Debitorenmanagement überwacht.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Die Gesellschaft benötigt keine Kredite von Lieferanten oder Banken.

Das Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist in das regionale und internationale Controlling des Konzerns integriert und durch Vereinbarungen mit den Lieferanten gegen finanzielle Risiken jeglicher Art abgesichert. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Heilbronn, 28. Dezember 2023

gez. Robert Campbell, Geschäftsführer

gez. Thorsten Kimpel, Geschäftsführer

gez. Steven Klausner, Geschäftsführer

Dem vollständigen Jahresabschluss zum 31 Dezember 2022 wurde folgender Bestätigungsvermerk erteil:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Vishay Precision Foil GmbH, Heilbronn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vishay Precision Foil GmbH, Heilbronn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vishay Precision Foil GmbH, Heilbronn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dessau-Roßlau, 28. Dezember 2023

DORNBACH GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Nitschke, Wirtschaftsprüfer

Balke, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 7. März 2024 festgestellt.

Amtsgericht Stuttgart, HRB 736421

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde grundsätzlich gewahrt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs (Euroreferenzkurs) am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs (Euroreferenzkurs) am Bilanzstichtag bewertet.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden unterjährig erfasste aber noch nicht realisierte Währungsgewinne und -verluste abweichend vom Vorjahr saldiert unter den "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" ausgewiesen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet.

Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten.

Vorräte

Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Bei gesunkenen Verkaufspreisen erfolgt ein Abschlag auf den beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des Nettoforderungsbestandes Rechnung getragen.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Name, Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres *
% EUR EUR
Powertron GmbH, Teltow 100 379 669
Vishay Measurements Group GmbH, Heilbronn 100 8.504 525

* Vor Ergebnisabführung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in Höhe von TEUR 255 enthalten.

Eigenkapital

Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und Steuerberatung enthalten.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 6.485 (Vorjahr: TEUR 6.888).

Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 3).

II. Sonstige Angaben

A. Organe

Geschäftsführer: Steven Klausner, Wynnewood, USA, VP, Treasurer Administration Compliance Officer Finance,
Robert Campbell, Hampshire, Großbritannien, Director Regional Controlling EU,
Thorsten Kimpel, Cremlingen, Deutschland, Senior Manager Sales.

B. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

C. Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen ist die Vishay Precision Foil Inc., Malvern, USA. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Vishay Precision Group Inc., Malvern, USA, einbezogen.

 

Heilbronn, 28. Dezember 2023

gez. Robert Campbell, Geschäftsführer

gez. Thorsten Kimpel, Geschäftsführer

gez. Steven Klausner, Geschäftsführer

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