Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 21207
Eingetragen
24.1.1977
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Projektierung, Bau und Vertrieb von Geräten, Einrichtungen und Anlagen, auf dem Gebiet der Elektrophysik und Industrie-Elektronik

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ines Ilona Rohmann
seit 14.9.2005
Prokura
Petra Rohmann
seit 14.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.50%
39.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rohmann GmbHEigenbeteiligung
10.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ines Rohmann
Battenberg
101.000 DM
50.50%
Petra Rohmann
Grünstadt
79.000 DM
39.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rohmann GmbH

Frankenthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 58.970,00 81.729,50
II. Sachanlagen 372.671,03 479.616,03
III. Finanzanlagen 50,00 85.708,00
431.691,03 647.053,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.205.226,81 3.134.096,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.277.620,70 3.107.029,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.627.738,53 1.679.728,50
7.110.586,04 7.920.854,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 70.256,00 88.777,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 479.597,26 263.985,10
8.092.130,33 8.920.670,01

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
eigene Anteile 10.225,84- 10.225,84-
ausgegebenes Kapital 92.032,54 92.032,54
II. Kapitalrücklage 67.706,78 67.706,78
III. Gewinnrücklagen 0,00 0,00
IV. Gewinnvortrag 6.113.123,90 6.998.804,77
V. Jahresfehlbetrag 69.972,41 885.680,87
Summe Eigenkapital 6.202.890,81 6.272.863,22
B. Rückstellungen 434.729,00 485.530,09
C. Verbindlichkeiten 1.454.510,52 2.162.276,70
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.454.510,52 (EUR 2.162.276,70)
8.092.130,33 8.920.670,01
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 8.450.525,39 7.541.402,22
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.205.522,51 5.138.011,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 941.360,07 981.511,10
- davon für Altersversorgung EUR 21.818,25 (EUR 74.227,96)
6.146.882,58 6.119.523,04
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 200.541,99 210.262,74
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.168.556,35 2.045.845,09
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 1.688,03 (EUR 1.703,47)
- davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB EUR 7.156,67 (EUR 7.156,67)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.527,88 46.733,22
- davon Aufwendungen aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB EUR 906,38 (EUR 46.447,98)
6. Ergebnis nach Steuern 66.983,41- 880.961,87-
7. sonstige Steuern 2.989,00 4.719,00
8. Jahresfehlbetrag 69.972,41 885.680,87
Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchung
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 364.869,43 4.762,50 4.512,50
2. geleistete Anzahlungen 4.512,50 0,00 -4.512,50
369.381,93 4.762,50 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69.622,76 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 758.765,73 3.993,28 0,00
3. anderere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaussattung 2.423.266,74 62.081,71 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.512,50 0,00 -4.512,50
3.256.167,73 66.074,99 -4.512,50
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteil 50,00 0,00 0,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebens- 175.677,46 0,00 0,00
175.727,46 0,00 0,00
3.801.277,12 70.837,49 -4.512,50
Anschaffungskosten
Abgänge Umbuchung 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 374.144,43
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 0,00 374.144,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 69.622,76
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 762.759,01
3. anderere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaussattung 0,00 0,00 2.485.348,45
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
0,00 0,00 3.317.730,22
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteil 0,00 0,00 50,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebens- 175.677,46 0,00 0,00
175.677,46 0,00 50,00
175.677,46 0,00 3.691.924,65
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 287.652,43 27.522,00 0,00 315.174,43
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
287.652,43 27.522,00 0,00 315.174,43
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 41.728,76 3.956,00 0,00 45.684,76
2. technische Anlagen und Maschinen 567.586,73 54.834,28 0,00 622.421,01
3. anderere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaussattung 2.162.723,71 114.229,71 0,00 2.276.953,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.772.039,20 173.019,99 0,00 2.945.059,19
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteil 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebens- 90.019,46 0,00 90.019,46 0,00
90.019,46 0,00 90.019,46 0,00
3.149.711,09 200.541,99 90.019,46 3.260.233,62
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 58.970,00 77.217,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 4.512,50
58.970,00 81.729,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.938,00 27.894,00
2. technische Anlagen und Maschinen 140.338,00 191.179,00
3. anderere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaussattung 208.395,03 260.543,03
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.512,50
372.671,03 484.128,53
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteil 50,00 50,00
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebens- 0,00 85.658,00
50,00 85.708,00
431.691,03 651.566,03

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Rohmann GmbH hat ihren Sitz in Frankenthal/Pfalz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen unter HR B 21207 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Er vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Größenabhängige Erleichterungen werden bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) teilweise in Anspruch genommen.

Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses werden die größenabgängigen Erleichterungen für die Erstellung (§ 276 HGB, § 288 HGB) sowie die Offenlegung (§ 327 HGB) in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in elektronischer Form beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und auf dessen Internetseiten bekannt gemacht.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

III. Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind gegebenenfalls nachfolgend gesondert angegeben.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um lineare Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) wurden gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet). Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden - soweit möglich - von den unfertigen Erzeugnissen offen abgesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel enthalten Kassen- und Bankguthaben, die den Nominalwerten entsprechen

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 3) entstehen rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) der Gesellschaft beträgt DM 200.000,00.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren

durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 %, der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0%

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 107.350,05. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 | 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also EUR 7.156,67 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2022 beträgt EUR 7.156,55 (Art. 67 II EGHGB).

Gegen die Rückstellungen sind verpfändete Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 2.787 saldiert.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 34. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden TEUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 2.174
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 2.774
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 2.786
verrechnete Aufwendungen 260
verrechnete Erträge 259

Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:

Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich eines etwa vorhandenen Überschussguthabens.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Die Erleichterungen gemäß § 288 Abs.2 Satz 1 HGB i.V.m. § 285 Nr.4 und 32 HGB wurden in Anspruch genommen.

Der GuV-Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 74).

Der GuV-Posten "sonstige betrieblichen Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen gemäß BilMOG in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 7).

Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält folgende Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen:

• aus Abzinsung von Pensionsrückstellungen: TEUR 38 (Vj. TEUR 38)

VI. Sonstige Pflichtangaben

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 75 (Vorjahr:77) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 21 gewerbliche Arbeitnehmer, 53 Angestellte und 1 Geschäftsführerin (§ 285 Nr. 7 HGB).

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch:

 

Frau Petra Rohmann, Grafik-Designerin, Grünstadt

Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Jährlich Gesamt
Immobilienmiete EUR 481.200 EUR 401.200
Mobilienmieten EUR 5.016 EUR 20.142
Leasingraten EUR 76.663 EUR 130.505

Für Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang zeichnet:

 

Frankenthal, den 16.12.2024

Rohmann GmbH

Petra Rohmann, Geschäftsführerin

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir haben uns auf die Forschung, Entwicklung und Herstellung von Geräten für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung mittels Wirbelstromprüfung spezialisiert. Unsere Produktplatte reicht von Sensoren, Spulen, Rotoren und universellen Handgeräten bis hin zur maßgeschneiderten Prüfanlage.

Nationale und internationale Anwender aus den verschiedensten Industriezweigen (z.B. Luftfahrt, Automobil, Schienenverkehr und Stahlindustrie) zählen zu unseren Kunden.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Geräteentwicklung zur industriellen Anwendung im Bereich der Wirbelstromprüftechnik in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Auch im Jahr 2023 war die Mitarbeiterqoute im Bereich in Forschung und Entwicklung unverändert hoch. Trotz des zurzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfelds werden wir die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auch zukünftig auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre halten. In diesem Kurs bestätigen uns zahlreiche, erfolgreich abgeschlossene Projekte und Entwicklungen.

II. Wirtschaftbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die andauernden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten beeinträchtigen die globale Stabilität erheblich. Zusätzlich zu diesen geopolitischen Spannungen stellen Themen wie Inflation, Bürokratie und Fachkräftemangel sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene bedeutende Herausforderungen dar.

Im Jahr 2023 geriet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in einem weiterhin von Krisen geprägten Umfeld ins Stocken. Zwar konnte sich die Wirtschaft nach den pandemiebedingten Rückschlägen etwas erholen, jedoch kämpfen viele Unternehmen mit anhaltenden Lieferkettenproblemen und steigenden Rohstoff- sowie Energiepreisen. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamt war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr.

Auch der von uns betreute Markt im In- und Ausland war im Berichtsjahr von diesen Veränderungen betroffen.

Aufgrund der stetigen Weiterentwicklung der Geräte- und Sensortechnologie und den Erfahrungen, die wir durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und deren Anwendungen gewinnen, ist es uns dennoch gelungen unsere Marktposition zu behaupten.

2. Geschäftsverlauf

Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen verlief das Geschäftsjahr nicht zu unserer vollsten Zufriedenheit. Die momentane Inflation führte zu Kostensteigerungen in allen Bereichen, so dass wir trotz einer Steigerung der Gesamtleistung einen Verlust erzielten.

Dennoch wird sich nach unserer Einschätzung auf Dauer unsere Zielsetzung durchsetzen, unserer Kundschaft langlebige und qualitativ hochwertige Produkte im Verbund mit einem verlässlichen after-sale Service zur Verfügung zu stellen.

3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.1 Ertragslage

Unsere Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr ebenso wie der Rohertrag angestiegen.

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr minimal erhöht.

Die Abschreibung ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um rund 6% erhöht. Dies lässt sich insbesondere auf gestiegene Energiepreise sowie auf höhere Reise- und Messekosten zurückführen. Die Reise- und Messekosten sind angestiegen, da im Jahr 2023 keine Coronabeschränkungen mehr bestanden. Sie entsprechen dem Niveau vor Corona.

3.2 Finanzlage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide und absolut sichere Finanzlage auf. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Investitionen im Berichtsjahr wurden vollständig mit Eigenmitteln finanziert.

3.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Bilanzsumme der Rohmann GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 8.092 (2022: TEUR 8.921).

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist aufgrund unserer Geschäftspolitik im Finanzierungsbereich relativ konstant.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 5 % gekennzeichnet. Größere Investitionen wurden im Berichtsjahr nicht durchgeführt. Die Neuzugänge beschränkten sich auf Ersatz-Investitionen.

Unser Vorratsvermögen betrug zum Bilanzstichtag TEUR 3.205 (39,6% der Bilanzsumme).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen verringert.

Die flüssige Mittel umfassen rund 20% der Bilanzsumme. Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Vorhandene Kreditlinien mussten nicht in Anspruch genommen werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen rund 7 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert sehr gut.

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.

Die Kennzahlen zeigen alle einen Anstieg. Dieser Anstieg lässt sich im Wesentlichen auf die gestiegene Gesamtleitung sowie das verbesserte Jahresergebnis zurückführen.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

4. Prognosebericht

Konjunkturelle und branchenspezifische Entwicklungen können die operative und finanzwirtschaftliche Entwicklung der Rohmann GmbH maßgeblich beeinflussen. Dementsprechend basieren die nachfolgenden Prognosen des zu erwartenden Geschäftsverlauf auf Annahmen hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Branchenentwicklung.

Angesichts der globalen geopolitischen Spannungen, der gestiegenen Leitzinsen, der eher schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie zunehmender struktureller und gesellschaftlicher Herausforderungen hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im vergangenen Jahr nachgelassen. Diese Tendenz wird sich voraussichtlich auch in 2024 fortsetzen.

Bereits seit mehreren Jahren kommt es weltweit zu ausgeprägten Lieferengpässen, die durch die Ukraine- Krise sowie das angespannte Verhältnis zwischen USA und China noch verstärkt werden. Wie sich diese Probleme in den Lieferketten auf unsere Gesellschaft durchschlagen, können wir momentan nur an den deutlich gestiegenen Energie- und Materialkosten ermessen. Hier bleibt abzuwarten, in wieweit wir diese Kostensteigerungen an unsere Kunden weitergeben können.

Aus diesem Grund versuchen wir, unsere Strategie die Kostenbasis auf ein Minimum zu reduzieren und die Entwicklungen sehr genau zu beobachten, fortzufahren.

Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024, trotz der anhaltenden Schwierigkeiten und Unsicherheiten, von einer stabilen Geschäfts- und Liquiditätslage aus.

Für die Rohmann GmbH bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht zu erkennen. Das Risikomanagement der Gesellschaft steht im Fokus der Unternehmensführung.

Auch wenn eine belastbare Abschätzung der Effekte aus der Nahost- sowie der Ukraine - Krise derzeit nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, dass die geplanten Umsätze nicht realisiert werden können und uns weitere Kostensteigerungen belasten werden. Die Geschäftsleitung der Rohmann GmbH verfolgt für das Geschäftsjahr 2024 unverändert als vorrangiges Ziel die sehr solide Kapital- und Liquiditätsausstattung auf einem wettbewerbsfähigen Niveau fortzuführen.

Hinsichtlich der vorstehenden Ergebniserwartungen für das kommende Geschäftsjahr wird darauf hingewiesen, dass diese auf Annahmen sowie Erfahrungswerten beruhen. Insofern sind diese mit Chancen und Risiken behaftet, so dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Planungen abweichen können.

5. Chancen- und Risikobericht

5.1 Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Aufgrund des Ukraine-Krieges sowie der Probleme im Gaza-Streifen ist mit Risiken für die Geschäftsentwicklung und den zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft zu rechnen. Zu nennen sind mögliche Risiken aus Lieferengpässen und den damit einhergehenden Verzögerungen in der Auftragsabwicklung sowie erhöhte Beschaffungskosten (Zölle). Weitere Risiken sind die steigende Inflation sowie die damit einhergehenden Kostensteigerungen im Bereich des Materialeinkaufs sowie der Energieversorgung.

Neben den Krisen in der Ukraine und im Gaza-Streifen bestehen unverändert weitere globale Risiken, wie Handelskonflikte, Unruhen im Mittleren Osten und in Südamerika sowie die Tendenz zur Bildung weiterer populistischer Regierungen, die das globale Wachstum der Weltwirtschaft im Berichtsjahr 2024 weiter beeinträchtigen könnten.

Die Geschäftsführung beobachtet laufend die weitere Entwicklung zur Identifikation der damit verbundenen Risiken und reagiert bedarfsweise unter Zugrundelegung des Risikomanagementsystems des Unternehmens mit angemessenen Maßnahmen zum Umgang mit den identifizierten Risiken. Dies betrifft auch Maßnahmen zur Anpassung von operativen Geschäftsprozessen unter Nutzung aktueller technologischer Möglichkeiten.

Branchenspezifische Risiken

Sollten sich die weltweiten Turbulenzen und Auswirkungen globaler Krisen weiterhin verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Ertragsorientierte Risiken

Da unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken eher gesunken sind.

Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig ausdehnen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist nach wie vor als sehr gut zu bezeichnen. Infolge unserer hohen Eigenkapitalquote in Verbindung mit einer zurückhaltendenden Ausschüttungspolitik sind wir von nachteiligen Veränderungen der Fremdkapitalkonditionen am Markt weitgehend unabhängig und können entsprechenden Liquiditätsbedarf primär aus eigenen Mitteln decken.

Potenzielle Währungsrisiken unserer international operierenden Gesellschaft, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten, bestehen keine, da wir nur in der Währung Euro fakturieren.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

5.2 Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Angesichts der seit Jahren verfolgten Nischenstrategie sowie unserer gefestigten Marktsituation bleibt die Anzahl der Mitbewerber überschaubar. Es wird nach Meinung der Geschäftsleitung hier auch weiterhin möglich sein, den eigenen Technologievorsprung zu behaupten.

Etwaigen Engpässen auf Beschaffungsseite begegnen wir durch vorausschauende Materialbeschaffung, um eine permanente Verfügbarkeit zu gewährleisten. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserem eigenen, in unseren Geschäftsräumen befindlichen Labor, durch.

Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung könnten eventuell in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und einem stagnierenden Preisniveau liegen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der potentiellen künftigen Entwicklung als sehr gut gerüstet. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir aufgrund des vorliegenden Auftragseingangs momentan von einer gesunkenen Gesamtleistung, vergleichbaren Kosten und einem Ergebnis unter dem Niveau des Jahres 2023 aus.

6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm.

Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risiko-Politik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Frankenthal, den 16.12.2024

Rohmann GmbH

Petra Rohmann, Geschäftsführerin

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) handelt es sich um eine für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Rohmann GmbH, Frankenthal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rohmann GmbH, Frankenthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rohmann GmbH, Frankenthal, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

 

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

 

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

 

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

 

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

 

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

 

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

 

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

 

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

 

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 28. März 2025

AUDATO GmbH
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