Rohmann Vermögensverwaltungen GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ines Ilona Rohmann seit 14.9.2005 | Prokura |
Petra Rohmann seit 14.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.50% | |
| 39.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Rohmann GmbHEigenbeteiligung | 10.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rohmann GmbHFrankenthalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Rohmann GmbH hat ihren Sitz in Frankenthal/Pfalz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen unter HR B 21207 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Er vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Größenabhängige Erleichterungen werden bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) teilweise in Anspruch genommen. Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses werden die größenabgängigen Erleichterungen für die Erstellung (§ 276 HGB, § 288 HGB) sowie die Offenlegung (§ 327 HGB) in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in elektronischer Form beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und auf dessen Internetseiten bekannt gemacht. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind gegebenenfalls nachfolgend gesondert angegeben. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um lineare Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) wurden gemäß § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet). Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die erhaltenen Anzahlungen wurden - soweit möglich - von den unfertigen Erzeugnissen offen abgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel enthalten Kassen- und Bankguthaben, die den Nominalwerten entsprechen Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. IV. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 3) entstehen rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) der Gesellschaft beträgt DM 200.000,00. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 107.350,05. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 | 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also EUR 7.156,67 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2022 beträgt EUR 7.156,55 (Art. 67 II EGHGB). Gegen die Rückstellungen sind verpfändete Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 2.787 saldiert. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 34. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich eines etwa vorhandenen Überschussguthabens. Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Erleichterungen gemäß § 288 Abs.2 Satz 1 HGB i.V.m. § 285 Nr.4 und 32 HGB wurden in Anspruch genommen. Der GuV-Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 22 (Vj. TEUR 74). Der GuV-Posten "sonstige betrieblichen Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellungen gemäß BilMOG in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 7). Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält folgende Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen:
VI. Sonstige Pflichtangaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 75 (Vorjahr:77) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 21 gewerbliche Arbeitnehmer, 53 Angestellte und 1 Geschäftsführerin (§ 285 Nr. 7 HGB). Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert - geführt durch:
Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Für Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang zeichnet:
Frankenthal, den 16.12.2024 Rohmann GmbH Petra Rohmann, Geschäftsführerin I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir haben uns auf die Forschung, Entwicklung und Herstellung von Geräten für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung mittels Wirbelstromprüfung spezialisiert. Unsere Produktplatte reicht von Sensoren, Spulen, Rotoren und universellen Handgeräten bis hin zur maßgeschneiderten Prüfanlage. Nationale und internationale Anwender aus den verschiedensten Industriezweigen (z.B. Luftfahrt, Automobil, Schienenverkehr und Stahlindustrie) zählen zu unseren Kunden. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Geräteentwicklung zur industriellen Anwendung im Bereich der Wirbelstromprüftechnik in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. Auch im Jahr 2023 war die Mitarbeiterqoute im Bereich in Forschung und Entwicklung unverändert hoch. Trotz des zurzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfelds werden wir die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auch zukünftig auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre halten. In diesem Kurs bestätigen uns zahlreiche, erfolgreich abgeschlossene Projekte und Entwicklungen. II. Wirtschaftbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die andauernden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten beeinträchtigen die globale Stabilität erheblich. Zusätzlich zu diesen geopolitischen Spannungen stellen Themen wie Inflation, Bürokratie und Fachkräftemangel sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf gesellschaftlicher Ebene bedeutende Herausforderungen dar. Im Jahr 2023 geriet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in einem weiterhin von Krisen geprägten Umfeld ins Stocken. Zwar konnte sich die Wirtschaft nach den pandemiebedingten Rückschlägen etwas erholen, jedoch kämpfen viele Unternehmen mit anhaltenden Lieferkettenproblemen und steigenden Rohstoff- sowie Energiepreisen. Laut Berechnungen des Statistischen Bundesamt war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Auch der von uns betreute Markt im In- und Ausland war im Berichtsjahr von diesen Veränderungen betroffen. Aufgrund der stetigen Weiterentwicklung der Geräte- und Sensortechnologie und den Erfahrungen, die wir durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und deren Anwendungen gewinnen, ist es uns dennoch gelungen unsere Marktposition zu behaupten. 2. Geschäftsverlauf Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen verlief das Geschäftsjahr nicht zu unserer vollsten Zufriedenheit. Die momentane Inflation führte zu Kostensteigerungen in allen Bereichen, so dass wir trotz einer Steigerung der Gesamtleistung einen Verlust erzielten. Dennoch wird sich nach unserer Einschätzung auf Dauer unsere Zielsetzung durchsetzen, unserer Kundschaft langlebige und qualitativ hochwertige Produkte im Verbund mit einem verlässlichen after-sale Service zur Verfügung zu stellen. 3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 3.1 Ertragslage Unsere Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr ebenso wie der Rohertrag angestiegen. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr minimal erhöht. Die Abschreibung ist gegenüber dem Vorjahr leicht zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um rund 6% erhöht. Dies lässt sich insbesondere auf gestiegene Energiepreise sowie auf höhere Reise- und Messekosten zurückführen. Die Reise- und Messekosten sind angestiegen, da im Jahr 2023 keine Coronabeschränkungen mehr bestanden. Sie entsprechen dem Niveau vor Corona. 3.2 Finanzlage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Unsere Gesellschaft weist unverändert eine sehr solide und absolut sichere Finanzlage auf. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Investitionen im Berichtsjahr wurden vollständig mit Eigenmitteln finanziert. 3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verändert. Die Bilanzsumme der Rohmann GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 8.092 (2022: TEUR 8.921). Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist aufgrund unserer Geschäftspolitik im Finanzierungsbereich relativ konstant. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 5 % gekennzeichnet. Größere Investitionen wurden im Berichtsjahr nicht durchgeführt. Die Neuzugänge beschränkten sich auf Ersatz-Investitionen. Unser Vorratsvermögen betrug zum Bilanzstichtag TEUR 3.205 (39,6% der Bilanzsumme). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbezogen verringert. Die flüssige Mittel umfassen rund 20% der Bilanzsumme. Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen keine. Vorhandene Kreditlinien mussten nicht in Anspruch genommen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen rund 7 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr unverändert sehr gut. 3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Die Kennzahlen zeigen alle einen Anstieg. Dieser Anstieg lässt sich im Wesentlichen auf die gestiegene Gesamtleitung sowie das verbesserte Jahresergebnis zurückführen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 4. Prognosebericht Konjunkturelle und branchenspezifische Entwicklungen können die operative und finanzwirtschaftliche Entwicklung der Rohmann GmbH maßgeblich beeinflussen. Dementsprechend basieren die nachfolgenden Prognosen des zu erwartenden Geschäftsverlauf auf Annahmen hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Branchenentwicklung. Angesichts der globalen geopolitischen Spannungen, der gestiegenen Leitzinsen, der eher schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie zunehmender struktureller und gesellschaftlicher Herausforderungen hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im vergangenen Jahr nachgelassen. Diese Tendenz wird sich voraussichtlich auch in 2024 fortsetzen. Bereits seit mehreren Jahren kommt es weltweit zu ausgeprägten Lieferengpässen, die durch die Ukraine- Krise sowie das angespannte Verhältnis zwischen USA und China noch verstärkt werden. Wie sich diese Probleme in den Lieferketten auf unsere Gesellschaft durchschlagen, können wir momentan nur an den deutlich gestiegenen Energie- und Materialkosten ermessen. Hier bleibt abzuwarten, in wieweit wir diese Kostensteigerungen an unsere Kunden weitergeben können. Aus diesem Grund versuchen wir, unsere Strategie die Kostenbasis auf ein Minimum zu reduzieren und die Entwicklungen sehr genau zu beobachten, fortzufahren. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2024, trotz der anhaltenden Schwierigkeiten und Unsicherheiten, von einer stabilen Geschäfts- und Liquiditätslage aus. Für die Rohmann GmbH bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht zu erkennen. Das Risikomanagement der Gesellschaft steht im Fokus der Unternehmensführung. Auch wenn eine belastbare Abschätzung der Effekte aus der Nahost- sowie der Ukraine - Krise derzeit nicht möglich ist, besteht die Möglichkeit, dass die geplanten Umsätze nicht realisiert werden können und uns weitere Kostensteigerungen belasten werden. Die Geschäftsleitung der Rohmann GmbH verfolgt für das Geschäftsjahr 2024 unverändert als vorrangiges Ziel die sehr solide Kapital- und Liquiditätsausstattung auf einem wettbewerbsfähigen Niveau fortzuführen. Hinsichtlich der vorstehenden Ergebniserwartungen für das kommende Geschäftsjahr wird darauf hingewiesen, dass diese auf Annahmen sowie Erfahrungswerten beruhen. Insofern sind diese mit Chancen und Risiken behaftet, so dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Planungen abweichen können. 5. Chancen- und Risikobericht 5.1 Risikobericht Gesamtwirtschaftliche Risiken Aufgrund des Ukraine-Krieges sowie der Probleme im Gaza-Streifen ist mit Risiken für die Geschäftsentwicklung und den zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft zu rechnen. Zu nennen sind mögliche Risiken aus Lieferengpässen und den damit einhergehenden Verzögerungen in der Auftragsabwicklung sowie erhöhte Beschaffungskosten (Zölle). Weitere Risiken sind die steigende Inflation sowie die damit einhergehenden Kostensteigerungen im Bereich des Materialeinkaufs sowie der Energieversorgung. Neben den Krisen in der Ukraine und im Gaza-Streifen bestehen unverändert weitere globale Risiken, wie Handelskonflikte, Unruhen im Mittleren Osten und in Südamerika sowie die Tendenz zur Bildung weiterer populistischer Regierungen, die das globale Wachstum der Weltwirtschaft im Berichtsjahr 2024 weiter beeinträchtigen könnten. Die Geschäftsführung beobachtet laufend die weitere Entwicklung zur Identifikation der damit verbundenen Risiken und reagiert bedarfsweise unter Zugrundelegung des Risikomanagementsystems des Unternehmens mit angemessenen Maßnahmen zum Umgang mit den identifizierten Risiken. Dies betrifft auch Maßnahmen zur Anpassung von operativen Geschäftsprozessen unter Nutzung aktueller technologischer Möglichkeiten. Branchenspezifische Risiken Sollten sich die weltweiten Turbulenzen und Auswirkungen globaler Krisen weiterhin verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken Da unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig ausdehnen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist nach wie vor als sehr gut zu bezeichnen. Infolge unserer hohen Eigenkapitalquote in Verbindung mit einer zurückhaltendenden Ausschüttungspolitik sind wir von nachteiligen Veränderungen der Fremdkapitalkonditionen am Markt weitgehend unabhängig und können entsprechenden Liquiditätsbedarf primär aus eigenen Mitteln decken. Potenzielle Währungsrisiken unserer international operierenden Gesellschaft, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten, bestehen keine, da wir nur in der Währung Euro fakturieren. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten. 5.2 Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen. Angesichts der seit Jahren verfolgten Nischenstrategie sowie unserer gefestigten Marktsituation bleibt die Anzahl der Mitbewerber überschaubar. Es wird nach Meinung der Geschäftsleitung hier auch weiterhin möglich sein, den eigenen Technologievorsprung zu behaupten. Etwaigen Engpässen auf Beschaffungsseite begegnen wir durch vorausschauende Materialbeschaffung, um eine permanente Verfügbarkeit zu gewährleisten. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unserem eigenen, in unseren Geschäftsräumen befindlichen Labor, durch. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung könnten eventuell in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und einem stagnierenden Preisniveau liegen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der potentiellen künftigen Entwicklung als sehr gut gerüstet. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir aufgrund des vorliegenden Auftragseingangs momentan von einer gesunkenen Gesamtleistung, vergleichbaren Kosten und einem Ergebnis unter dem Niveau des Jahres 2023 aus. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten, Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risiko-Politik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Frankenthal, den 16.12.2024 Rohmann GmbH Petra Rohmann, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSBei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) handelt es sich um eine für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Rohmann GmbH, Frankenthal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rohmann GmbH, Frankenthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rohmann GmbH, Frankenthal, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 28. März 2025 AUDATO
GmbH
Jüttner, Wirtschaftsprüfer |
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