Dalina 98 Vermögensverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.00% | |
C******* F************ | 0.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hermann Koch GmbHCoburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2011Bilanz zum 31. Dezember 2011Aktiva
Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maße für Zwecke der Offenlegung gekürzt. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011
Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maße für Zwecke der Offenlegung gekürzt. Anhang für das Geschäftsjahr 2011Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften des HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens in der Gewinn- und Verlustrechnung und des GmbH-Gesetzes in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2011 einen Jahresüberschuss von TEUR 877 (i. Vj. TEUR 317) erwirtschaftet. Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 1.178 (i. Vj. TEUR 521). Darin sind Einmaleffekte aus einem Grundstücksverkauf in Höhe von TEUR 923 sowie außerordentliche Aufwendungen und Aufwendungen fir die Nachfolgeregelung auf Gesellschafterebene in Höhe von TEUR 460 enthalten. Das um diese Effekte bereinigte Ergebnis vor Steuern liegt bei TEUR 715. Das Eigenkapital beträgt TEUR 4.543 (i. Vj. TEUR 3.665). Die Eigenkapitalquote beträgt 41,6 % (i. Vj. 33,6 %). Bilanzierungs- und Bewertungsansätze Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt 4 Jahre. Die Abschreibung erfolgt linear. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die angemessenen Teile der notwendigen Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die bei Gebäuden zwischen 33 und 50 Jahren, bei Leichtbauhallen bei 14 Jahren, bei Technischen Anlagen und Maschinen zwischen 4 und 14 Jahren, bei Strom- und Heizungsanlagen bei 14 Jahren, bei Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 4 und 14 Jahren und bei Modelle und Formen bei 4 Jahren liegt. Abschreibungen werden linear vorgenommen. Anlagenzugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis zwischen EUR 150,01 und EUR 1.000,00 werden über 5 Jahre abgeschrieben. Alle geringwertigen Anlagegüter werden nach fünf Jahren als Abgang gezeigt. Das Jahresergebnis 2011 ist durch die Vornahme steuerrechtlicher Sonderabschreibungen in früheren Jahren mit TEUR 148 vor Steuern entlastet. Die künftigen finanziellen Entlastungen der Jahresergebnisse betragen insgesamt TEUR 1.701 vor Steuern, wobei die jährlichen Entlastungen gegenüber 2011 künftig abnehmen. Finanzanlagen werden je nach Charakter zu Anschaffungs- zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, zum Nominalwert bzw. niedrigeren beizulegendem Wert oder zu einem versicherungsmathematisch ermittelten Wert, bilanziert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten mittels der letzten Eingangsrechnung angesetzt. Bei den Rohstoffen wurde für Elektroteile ein Festwert gebildet. Zum 31. Dezember 2011 erfolgte eine körperliche Bestandsaufnahme. Unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Neben den direkt zurechenbaren Kosten werden die aktivierungsfähigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen sowie Aufwendungen fir betriebliche Altersversorgung berücksichtigt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden vorgenommen. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden analog zu den unfertigen Erzeugnissen ermittelt. Im Rahmen einer verlustfreien Bewertung werden die Herstellungskosten zusätzlich retrograd ermittelt, indem von den Verkaufspreisen (netto) Abschläge für den durchschnittlichen Unternehmensgewinn und Verwaltungs- und Vertriebskosten erfolgten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit Nominalbeträgen, vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Fremdwährungsrisiken bestanden zum Bilanzstichtag nicht, da Auslandsumsätze ausschließlich in EUR fakturiert werden. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu Auszahlungsbeträgen unter Abzug planmäßiger Auflösung. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 5,14 % p. a. und eines Renten- und Anwartschaftstrends von 2,0 % p. a. gebildet. Der Berechnung liegen die Richttafeln 2005G von Prof Dr. Klaus Heubeck zu Grunde. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang wiedergegeben. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen Am Stammkapital der KochRom S.R.L., Bukarest, Rumänien ist die Hermann Koch GmbH zu 100 % beteiligt. Im extern erstellten und ungeprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 weist die KochRom ein Nettoeigenkapital von RON 1.088.250 (ca. TEUR 252) und einen Jahresfehlbetrag von RON 47.078 (ca. TEUR 11) für das Geschäftsjahr 2011 aus. Die Umrechnung zum Stichtag erfolgte mit EUR 1,00 = RON 4,3197. Die Anteile sind zum Erinnerungswert von EUR 1,00 bilanziert. Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet die Geschäftsführung der KochRom S.R.L., Bukarest, Rumänien, ein leicht positives Ergebnis. Am Stammkapital der im August 2011 gegründeten Hermann Koch France S.a.r.l., Levallois-Perret, Frankreich, ist die Hermann Koch GmbH zu 100 % beteiligt. In dem für das Rumpfgeschäftsjahr extern erstellten und ungeprüften Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 weist die Hermann Koch France Sarl ein Nettoeigenkapital von EUR 6.897 und einen Jahresüberschuss von EUR 1.897 für das Geschäftsjahr 2011 aus. Die Anteile sind zum Anschaffungswert von EUR 5.000 bilanziert. Für das Geschäftsjahr 2012 erwartet die Gesellschaft ein leicht positives Ergebnis. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 585 (i. Vj. TEUR 606) haben --wie im Vorjahr-- Restlaufzeiten unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Forderungen aus Warenlieferungen gegenüber der KochRom S.R.L., Bukarest, Rumänien) bestanden am Abschluss-Stichtag in Höhe von TEUR 44 (i. Vj. TEUR 37) und haben eine Restlaufzeit wie im Vorjahr von unter einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 178 Körperschaftsteuerguthaben in Verbindung mit einem Erstattungsanspruch gemäß § 37 Abs. 5 KStG enthalten. Davon mit einer Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr TEUR 34 (i. Vj. TEUR 34), mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre TEUR 118 (i. Vj. TEUR 118) und mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren TEUR 26 (i. Vj. TEUR 50). Von den restlichen sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 396 (i. Vj. TEUR 267) eine Restlaufzeit von weniger als 1 Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 4). Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte von TEUR 5.738, sicherungsübereignete Maschinen und Vorräte sowie eine Globalzession der nicht verkauften Forderungen (mit Ausnahme von Kundenforderungen aus EU und Schweiz) besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen ausschließlich aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungSonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge mit TEUR 77 (i. Vj. TEUR 120) enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Auflösungen von nicht mehr benötigten Rückstellungen und Erträgen aus Anlagenabgängen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 7) enthalten. Außerordentliches Ergebnis Die außerordentlichen Aufwendungen betreffen ein Fünfzehntel des Unterschiedsbetrages der Pensionsverpflichtung zwischen dem 31. Dezember 2009 und dem 1. Januar 2010 und resultieren aus der BilMoG Umstellung. Die außerordentlichen Erträge resultieren aus einem Grundstücksverkauf. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten periodenfremde Steuererstattungen in Höhe von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 0). Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr 2011 waren durchschnittlich 126 (i. Vj. 125) gewerbliche Arbeitnehmer, 43 (i. Vj. 40) Angestellte und 20 (i. Vj. 20) Auszubildende beschäftigt. Von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 285 Nr. 9a und b HGB wird Gebrauch gemacht. Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Beirates betragen im Geschäftsjahr TEUR 3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von TEUR 1.400 (i. Vj. TEUR 1.400), die für Ansprüche der Commerzbank AG aus der Geschäftsbeziehung mit der KTS Kunststofftechnik Straufhain GmbH, Streufdorf, abgegeben wurde. Die KTS Kunststofftechnik Straufhain GmbH, Streufdorf, liefert an die Gesellschaft. Der erstellte ungeprüfte Jahresabschluss 2011 liegt vor. Auf Grund der Geschäftsentwicklung droht der Gesellschaft keine Inanspruchnahme. Haftungsverhältnisse bestehen auch aus zwei Genossenschaftsanteilen in Höhe von insgesamt EUR 1.287,00 (i. Vj. EUR 1.287,00). Davon betrifft ein Genossenschaftsanteil die gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft in Höhe von EUR 767,00 (i. Vj. EUR 767,00) und ein Genossenschaftsanteil die Coburger Bank in Höhe von EUR 520,00 (i. Vj. EUR 520,00). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.081 (i. Vj. TEUR 640) bestehen im Wesentlichen aus langfristigen Mietverträgen fir Pkw und Maschinen sowie einem Erbbauzins. Davon entfallen TEUR 318 (i. Vj. TEUR 381) auf sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern. Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2009 einen Factoringvertrag abgeschlossen. Durch den Verkauf der Forderung und den Zufluss von Liquidität konnte eine Verbesserung der Bilanzstruktur erreicht werden. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 877.425,86 auf neue Rechnung vorzutragen. Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 332. Diese resultiert aus der Bilanzierung der Rückdeckungsversicherung zum Zeitwert. Geschäftsführer
Coburg, den 12. April 2012 Hermann Koch GmbH Dipl.-Volkswirt Christian Lützenrath, LL.M. Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDas Jahr 2011 war für die Hersteller von Kunststoffverpackungen zufrieden stellend. Die Branche befindet sich auf einem moderaten Wachstumskurs. Die Hermann Koch GmbH erzielte im Jahr 2011 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 290 (Vorjahr TEUR 556). Dieses Ergebnis ist stark von Sondereffekten geprägt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ohne Sondereffekte lag bei TEUR 715. Die Sondereffekte in Höhe von TEUR 425 resultieren aus Aufwendungen für die Nachfolgeregelung auf Gesellschafterebene. Die Ertragskraft zeigt ein branchenübliches Niveau. Umsatz- und AuftragsentwicklungIn 2011 war eine Steigerung der Bruttoumsatzerlöse vor Retouren von insgesamt TEUR 235 oder 1,1 % auf TEUR 21.139 zu verzeichnen. Der Inlandsumsatz stieg dabei um TEUR 150 und der Auslandsumsatz um TEUR 85. Retouren und Nachlässe blieben gegenüber dem Vorjahr auf gleichem Niveau. Für 2012 erwarten wir auf Grund der erfolgreichen Marktbearbeitung und der Produktinnovationen eine Umsatzsteigerung um ca. TEUR 805 gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Die Umsatzplanung für 2012 erfolgte wie in den Vorjahren auf Einzelkundenebene. In den ersten beiden Monaten des neuen Geschäftsjahres lagen die Umsatzerlöse ca. 5,8 % über Plan. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgte in Anlehnung an BBK Betrieb und Rechnungswesen ProduktionUnser Unternehmen versteht sich als design- und serviceorientierter Anbieter eines umfassenden Produktprogramms für die Kosmetikindustrie, das wir stets der aktuellen Nachfrageentwicklung anpassen. Hierzu gehören die Schaffung neuer Designs, die Verarbeitung neuer Materialien und die Anwendung neuer Fertigungsverfahren. Wir sehen unsere Kernkompetenzen in den Bereichen der Blas- und Spritzprodukte inklusive Dekoration, die technisch besonders anspruchsvoll sind. Insbesondere bieten wir den Kunden Komplettlösungen an. Wir strukturieren unsere Produkte zunehmend in Produktfamilien. Im Bereich Spritzblasen und Spritzstreckblasen kann unsere Gesellschaft für eine breitere Produktpalette auf ein Schwesterunternehmen zurückgreifen. BeschaffungIn 2011 haben sich die Beschaffungspreise im Bereich Thermoplaste, dem Hauptrohstoff, im Jahresdurchschnitt erhöht. Diese Entwicklung hat sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 fortgesetzt. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2012 rechnen wir mit weiteren steigenden Materialkosten. Wir transformieren die Rohmaterialpreissteigerungen zum überwiegenden Teil mittels Materialpreisgleitklauseln auf unsere Verkaufsprodukte. InvestitionenDie in 2011 getätigten Investitionen in das Anlagevermögen entfallen im Wesentlichen auf Modelle und Formen mit TEUR 803, auf technische Anlagen und Maschinen mit TEUR 63, auf Geschäfts- und Fabrikgebäude mit TEUR 53, auf Betriebsausstattung mit TEUR 41, auf Geschäftsausstattung mit TEUR 40 und auf EDV-Programme mit TEUR 30. Des Weiteren wurden Wirtschaftsgüter im Wert von TEUR 294 neu und im Wert von TEUR 72 gebraucht geleast. Vor allem unser Bestand an Werkzeugen und Formen wurde auch 2011 weiter ausgebaut, um unsere selbstgestellten hohen Anforderungen nach innovativen und kundenindividuellen Verpackungslösungen verbunden mit dem hohen Qualitätsanspruch eines Markenartikelherstellers für die Kosmetikindustrie zu erfüllen. Für 2012 sind wieder Investitionen in einer Größenordnung von TEUR 1.504 geplant. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt über verdiente Abschreibungen und zum Teil über Leasing. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgte in Anlehnung an BBK Betrieb und Rechnungswesen VerbundunternehmenUnsere Gesellschaft ist mit ihrer 100%igen Tochter, der KochRom S.R.L., Bukarest, auf dem rumänischen Markt vertreten. Deren Gegenstand ist vorwiegend die Produktion von Dosen und Flaschen für die einheimische Kosmetikindustrie. Zu diesem Zweck unterstützen wir unsere Tochtergesellschaft mit der Lieferung von Formen, um mit einem innovativen Design auf dem rumänischen Markt präsent zu sein. Diese Gesellschaft bearbeitet den rumänischen Markt völlig unabhängig und deckt ihren Finanzbedarf aus eigener Kraft. Das Ergebnis der KochRom S.R.L. war im abgelaufenen Geschäftsjahr mit RON 47.078 (ca. TEUR 11) negativ. Für 2012 wird mit einem positiven Ergebnis von RON 29.094 geplant. Unsere Gesellschaft ist nunmehr auch mit einer eigenen 100%igen Tochtergesellschaft, der Hermann Koch France S.a.r.l., Levallois-Perret, auf dem französischen Markt vertreten, die im August 2011 gegründet wurde. Gegenstand der Hermann Koch France ist die Handelsvermittlung unserer Produkte für die französische Kosmetikindustrie. Die Gesellschaft bearbeitet den französischen Markt in der Funktion einer Handelsvertretung und deckt ihren Finanzbedarf aus eigener Kraft. Das Ergebnis der Hermann Koch France S.a.r.l. war im abgelaufenen Geschäftsjahr mit EUR 1.897 positiv. Für 2012 wird mir einem Ergebnis von EUR 3.560 geplant. PersonalbereichIm Geschäftsjahr 2011 beschäftigte unsere Gesellschaft im Jahresdurchschnitt 189 (Vj. 185) Arbeitnehmer in Vollzeiteinheiten inkl. Auszubildende. Die absolute Anzahl zum 31. Dezember 2011 beläuft sich auf 208 Arbeitnehmer (Vj. 200), inkl. 23 Auszubildende (Vj. 20). In 2011 wurden keine Altersteilzeitverträge (Blockmodell) abgeschlossen. Durch kontinuierliche Fortbildung verbessern wir stetig die Qualifikation und Motivation unserer Mitarbeiter. Dies sehen wir als Grundlage für zukünftiges Wachstum an. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgte in Anlehnung an BBK Betrieb und Rechnungswesen VermögenslageWie aus der Struktur der Bilanz ersichtlich, ist der überwiegende Teil des Vermögens auf Grund der anlageintensiven Produktionsweise im Anlagevermögen gebunden. Die Anlagenintensität beträgt 57 % (Vj. 60 %) und die Vorratsquote rund 29 % (Vj. 29 %). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 34 % auf 42 %. ErtragslageDas Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich auf TEUR 290 verändert (Vorjahr TEUR 556). Vor den Aufwendungen für die Nachfolgeregelung auf Gesellschafterebene ergab sich ein operatives Ergebnis in Höhe von TEUR 715. Die einmaligen Aufwendungen für die Nachfolgeregelung auf Gesellschafterebene betrugen 2011 TEUR 425. Für 2012 sind in diesem Zusammenhang Aufwendungen in Höhe von ca. TEUR 300 geplant. Die Materialaufwandsquote hat sich in 2011 von 39,6% auf 41,3% verändert. Ursächlich hierfür waren die im Laufe des Geschäftsjahres starken Materialschwankungen. Weiterhin wirkt sich der gestiegene Personalaufwand auf die Ertragslage aus. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Neueinstellungen in Produktentwicklung, Konstruktion und Marketing, um unseren eigenen Ansprüchen an designorientierten und innovativen Neuentwicklungen gerecht zu werden. Die tariflichen Lohn- und Gehaltssteigerungen tragen einen weiteren Teil zu dieser Entwicklung bei. Erste positive Erfolge aufgrund der weiteren Stärkung der Kompetenzen in Produktentwicklung, Konstruktion und Marketing konnten bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnet werden. In 2011 wirkt sich ein Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Grundstücksflächen positiv auf die Ertragslage aus. Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss von TEUR 877. Der dynamische Entschuldungsgrad fällt auf 2,82 Jahre (Vorjahr 3,93 Jahre). Das abgelaufene Jahr hat unsere Erwartungen in vielen Teilen erfüllt. FinanzlageAus den Kennzahlen zur Finanzlage ist ersichtlich, dass sich die Gesellschaft kurzfristig finanziert. Es ergab sich ein Anstieg des Cash-Flows aus laufender Geschäftstätigkeit auf nunmehr TEUR 1.980 (Vj. TEUR 1.449). Dieser deckte die Investitionen vollständig. Die Anlagendeckung II betrug in 2011 87 % gegenüber 69 % im Vorjahr. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgte in Anlehnung an BBK Betrieb und Rechnungswesen Die Liquidität III. Grades betrug 82,0 % gegenüber 64,0 % im Vorjahr. Die Debitoren-Laufzeit beträgt 11 Tage (Vj. 11 Tage). Es besteht ein Vertrag über echtes Factoring (Verkauf von Forderungen). Die Kreditoren-Laufzeit beträgt 4 Tage (Vj. 6 Tage) für Materiallieferanten und 29 Tage (Vj. 26 Tage) für sämtliche Lieferanten. Alle Skontierungsmöglichkeiten werden ausgenutzt. Die mittel- und langfristigen Bankdarlehen wurden vollständig getilgt. Im Geschäftsjahr erfolgten Tilgungen der Darlehen in Höhe von TEUR 138. Forschung, Entwicklung, Innovationen und DesignDie Aktivitäten der Gesellschaft in diesem Bereich beziehen sich auf die Entwicklung neuer Designs und Werkzeuge, der Fertigungsprozessoptimierung und insbesondere auf die Entwicklung von Produktinnovationen. Insbesondere die eigene Konstruktionsabteilung für Formen, die Produktentwicklung und der eigene Werkzeugbau versetzen uns in die Lage, kundenindividuelle Wünsche zu erfüllen. ZertifizierungUnsere Gesellschaft ist seit vielen Jahren für das Qualitätsmanagementsystem für den Geltungsbereich Marketing, Herstellung und Vertrieb von Verpackungen aus Kunststoff, welches die Anforderungen der internationalen Norm ISO 9001 erfüllt, zertifiziert. Das im Dezember 2011 durchgeführte Überwachungsaudit führte zu keinen Beanstandungen. Zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungZukünftige Entwicklung Unsere Gesellschaft geht davon aus, dass sich der Umsatz in 2012 auf Grund der erfolgreichen Marktbearbeitung auf einem Niveau bewegen wird, welches um 4 % über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegt. Per Ende Februar liegen wir 5,8 % über unserer Planung. Die Ergebnisentwicklung wird sich weiter stabilisieren. Die benötigten Finanzierungsmittel werden durch den operativen Cash Flow gedeckt. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgte in Anlehnung an BBK Betrieb und Rechnungswesen Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Gesellschaft wird auch 2012 und 2013 nach der Einschätzung der Geschäftsführung und der vorliegenden Planung weiterhin profitabel sein. Die Geschäftsführung rechnet mit einem moderaten Umsatzwachstum sowie einer Stabilisierung der Ergebnisse 2012 und 2013 auf Basis einer Umsatzrendite von 3-5%. Ohne Sondereffekte wurde in 2011 eine Umsatzrentabilität von 4,3 % erzielt. Für die Jahre 2009, 2010 und 2011 wurden Steuern in Höhe von TEUR 294 gebucht, die auf Grund des eventuellen Wegfalls des sogenannten Sanierungsprivilegs entstehen könnten. Die Bundesrepublik Deutschland hat angekündigt, gegen den Beschluss der EU-Kommission in Bezug auf den Wegfall der Sanierungsklausel gerichtlich vorzugehen. Soweit eine solche Klage Erfolg hat, wird der Betrag von TEUR 294 erfolgswirksam. In den Mitarbeitern sehen wir eine Stärke unserer Gesellschaft, da diese viel Erfahrung und Motivation aufweisen. Risiken der zukünftigen Entwicklung Im Hinblick auf erwartete Materialpreissteigerungen besteht das Risiko, dass diese nicht oder nur zeitverzögert an Kunden weitergegeben werden können und somit die erzielbare Bruttomarge negativ beeinflussen. Beschaffung und auch der Absatz erfolgen nahezu ausschließlich auf Euro-Basis, so dass kaum Wechselkursrisiken bestehen. Unsere Gesellschaft verfügt als langjähriger Partner zahlreicher Unternehmen der Kosmetikartikelindustrie über eine geringe Abhängigkeit von regionalen Märkten und einzelnen Kunden, mit denen überdurchschnittliche Umsätze erzielt werden. Durch individuelle intensive Betreuung werden diese Kundenbindungen gepflegt und ausgebaut bzw. neue aufgebaut. Die Kundenstruktur unserer Gesellschaft ist ausgewogen. Durch entsprechende Maßnahmen der Kundenbindung wird dem Risiko eines Ausfalls proaktiv vorgebeugt. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass sich die Branchenrisiken der Kosmetikindustrie auf die Auftrags- und Umsatzlage unserer Gesellschaft auswirken. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgte in Anlehnung an BBK Betrieb und Rechnungswesen Im Mittelpunkt der Geschäftspolitik steht die Schaffung neuer kundenorientierter Produkte, auch zur Bedienung neuer Märkte, und die Gewinnung neuer Kunden im In- und Ausland sowie die Stärkung bestehender Kundenbeziehungen. Damit wird einer möglichen Stagnation traditioneller Märkte insbesondere im Inland begegnet. Neben den leistungswirtschaftlichen und betrieblichen Risiken sind finanzielle Risiken möglich, die sich aus der kapitalintensiven Fertigung ergeben. Die Gesellschaft verfügt jedoch über freie Kreditlinien und mit einer Eigenkapitalquote von 42 % über eine sehr solide Eigenkapitalausstattung. Weiterhin wird die Geschäftsführung fortlaufend über das interne Berichtswesen und monatliche Soll-Ist-Vergleiche über den Finanzierungsstatus informiert. Zur rechtzeitigen Orientierung und als Entscheidungshilfe für das laufende Geschäftsjahr steht der Geschäftsführung und den Führungskräften eine integrierte Gesamtunternehmensplanung mit Plan-Bilanz sowie Plan-Gewinn- und Verlustrechnung zur Verfügung. Diese Planungsrechnung wird durch monatliche Soll-/Ist-Vergleiche aktualisiert und die Restplanperioden unterjährig überarbeitet. Auf Grund der Konzentration des Fremdkapitals im kurzfristigen Bereich, das variabel verzinst wird, ist die Gesellschaft entsprechenden Risiken einer Zinssteigerung ausgesetzt. Gegenüber der Commerzbank AG besteht eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von TEUR 1.400, die für Ansprüche aus der Geschäftsbeziehung mit der KTS Kunststofftechnik Straufhain GmbH abgegeben wurde. Die Kunststofftechnik Straufhain GmbH weist zum 31. Dezember 2011 ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Das Eigenkapital beträgt per Stichtag TEUR 366. Im Geschäftsjahr 2012 wird ein positives Jahresergebnis erwartet. In den ersten zwei Monaten des laufenden Geschäftsjahres entwickelt sich die Gesellschaft über Plan. Die Geschäftsführung sieht deshalb aktuell kein Risiko der Inanspruchnahme. Im Jahresabschluss wurden für alle erkennbaren Risiken Vorsorgen getroffen, sofern ihnen eine entsprechende Eintrittswahrscheinlichkeit beigemessen wurde. Die Berechnung der Kennzahlen erfolgte in Anlehnung an BBK Betrieb und Rechnungswesen NachtragsberichtEreignisse von besonderer Bedeutung sind nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 nicht eingetreten. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danken wir für ihre Einsatzbereitschaft und Leistung im zurückliegenden Geschäftsjahr.
Coburg, den 12. April 2012 Hermann Koch GmbH Dipl.-Volkswirt Christian Lützenrath, LL.M., Geschäftsführer Die Berechnung der Kennzahlen erfolgte in Anlehnung an BBK Betrieb und Rechnungswesen Anlage zum Lagebericht
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hermann Koch GmbH, Coburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Nürnberg, den 13. April 2012 KPMG
Bayerische Treuhandgesellschaft
Herr, Wirtschaftsprüfer Grümpel, Wirtschaftsprüfer |
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