C.P.A. Steuerberatungsgesellschaft mbH
Selbe AdressePraxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerald Jenner seit 30.9.2019 | Vorstandsmitglied |
Ralf Jörg Weber seit 31.1.2019 | Vorstandsmitglied |
Jan Hajo Schäfer seit 31.1.2019 | Vorstandsmitglied |
Thorsten Pelka seit 31.1.2019 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
solutions direkt AGHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018Inhalt
1 Grundlagen des Unternehmens1.1 Einleitung Die solutions direkt AG ist ein Unternehmen innerhalb der direkt gruppe. Die direkt gruppe ist eine seit 20 Jahren auf kontinuierliches Wachstum ausgerichtete Unternehmensgruppe. Alle Unternehmen der Gruppe ergänzen sich durch Ihre Leistungsschwerpunkte, so dass ein einmaliges Leistungsangebot entwickelt worden ist. Die direkt gruppe verfolgt das Ziel, messbaren Nutzen und transparente Mehrwerte für ihre Kunden, Partner und Mitarbeiter zu schaffen. Dafür stellen in 2018 die vier Unternehmen unterhalb der Holding ein weitreichendes Leistungsportfolio in den Bereichen IT-Strategie und -Organisation, Software-Entwicklung, IT-Technologie und -Infrastruktur, SAP Beratung, Data Access Governance (DAG) Standardsoftware sowie vertriebsunterstützendes Onlinemarketing zur Verfügung. 1.2 Marktpositionierung Die solutions direkt AG positioniert sich in der Außen- und Innenkommunikation sowie im Bereich der Portfolioausrichtung als Schnittstelle zwischen den klassischen Unternehmensberatungen und den IT-Service-Providern, resp. Systemhäusern. Der Markt, auf den die Leistungen ausgerichtet sind, basiert maßgeblich auf in Deutschland ansässigen Konzernen resp. Großunternehmen und dem gehobenen Mittelstand, die eine komplexe IT bzw. einen großen IT basierenden Kommunikationsbedarf und ein IT Budget zwischen 10 - 200 Mio. haben. multinationale Konzerne werden nicht als strategische Zielgruppe für die solutions direkt AG angesehen. Da wir in einem "Schnittstellenmarkt" agieren, können sowohl klassische Unternehmensberatungen sowie Systemhäuser unser Wettbewerb bei der Bewerbung um einen Auftrag sein. Die solutions direkt AG grenzt sich dadurch von dem Wettbewerb ab, dass sie im Vergleich mit Unternehmensberatungen nicht nur die "theoretischen" und technologieunspezifischen Leistungsschritte unterstützen kann, sondern von der strategischen IT-Beratung bis zur Umsetzung in einen Betriebsübergang einen durchgängigen Prozess anbietet. Gegenüber den Systemhäusern hat die solutions direkt AG den Vorteil als neutraler Partner in der Beratung agieren zu können. Dieses ist ein Vorteil, da die Beratungs- und Architekturphasen vollständig auf das Ergebnis und den Nutzen für den Kunden ausgerichtet werden können und nicht auf evtl. Folgeaufträge durch Lizenz oder Betriebsgeschäft ausgerichtet werden müssen. 1.3 Geschäftsmodell Die Kundenanforderungen haben sich in den letzten Jahren verändert, so dass das Leistungsangebot speziell der improve direkt GmbH, der networks direkt GmbH und der solutions direkt AG immer größere Überschneidungen hatte. Dieses hatte zur Folge, dass die Kundenprojekte immer stärker durch die Gesellschaften gemeinsam erbracht wurden. Das führte zu erheblichen Reibungsverlusten in der Vergangenheit, sodass wir die Organisation deutlich verändern mussten. Um eine größere Schlagkraft zu erhalten, interne Prozesse zu verbessern und den Kundenbedarf besser abdecken zu können, wurde in 2017 beschlossen, die Gesellschaften improve direkt, networks direkt solutions direkt 2018 in die solutions direkt AG zu verschmelzen. Die Konsolidierung der Gesellschaften wurde entsprechend rückwirkend zum 01.01. 2018 umgesetzt. Das Geschäftsmodell der solutions direkt AG basierte 2018 auf drei Säulen. Basis bildete das klassische Beratungsgeschäft auf Basis Time & Material (Geschäftsmodell 1). Über diese Beratungsleistungen identifizieren wir Leistungsangebote, die wir standardisieren können und über eine Festpreiskalkulation mehreren Kunden anbieten können. Diese sogenannten Beratungspakete bilden das Geschäftsmodell 2 und skalieren stärker als das Geschäftsmodell auf Time & Material Basis. Als neue Ausrichtung werden in der dritten Säule, Geschäftsmodell 3, Produkte entwickelt, die über Recurring Revenue hoch skalierbar sind. 1.4 Organisatorische Struktur Im Zuge der Fusion haben wir die solutions direkt AG in drei Vorstandsbereiche aufgegliedert, wobei der Vorstand aus 5 Personen bestand.
Aufgrund der wirtschaftliche angespannten Lage, haben wir die Organisation Im 3. Quartal 2018 einem Review unterzogen und signifikante Veränderungen durchgeführt. Der Vorstand wurde auf 2 Vorstände gekürzt und die Unitslead bilden nun gemeinsam mit dem Vorstand den Geschäftsleitungskreis, in dem maßgebliche Unternehmensentscheidungen getroffen werden.
1.5 Innovation, Forschung und Entwicklung Die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der solutions direkt AG wird über vier zentrale Maßnahmen sichergestellt:
1.5.1 Qualifizierte Berater solutions direkt AG bietet seinen Beraterinnen und Beratern einen internen Schulungskatalog mit jährlich mehr als 30 Schulungsangeboten. Neben der Vermittlung von Methoden und technischen Skills stehen hier die Persönlichkeitsentwicklung der Beraterinne und Berater im Vordergrund. Hinzu kommen technische Spezialtrainings unserer strategischen Partner und ein aktives Wissensmanagement in den fachlichen Communities. 1.5.2 Innovatives Portfolio Die konkreten Beratungspakete werden permanent an den Marktbedarf angepasst. Dies passiert i im Rahmen der definierten Business Pläne und durch ständige Marktbeobachtung in Fachkonferenzen und im Austausch mit Analysten. 1.5.3 Strategische Partnerschaften solutions direkt AG agiert in enger Abstimmung mit den Marktführern Amazon Web Services, Microsoft und ServiceNow zu Themen rund um Cloud und Enterprise Service Management. 1.5.4 Bekanntheit der Marke direkt gruppe solutions direkt AG unterstützt aktiv den Ausbau der Marke direkt gruppe durch gemeinsam organisierte Events, Auftritte auf Fachkonferenzen und Presseartikel. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der deutsche IT Beratungsmarkt hat nach wie vor eine positive Entwicklung. Die digitale Transformation, die branchenübergreifend derzeit die Umstrukturierung der Kunden prägt, führt dazu, dass die Nachfrage nach IT-Beratungsleistung stetig steigt. Die Analysten gehen von einem durchschnittlichen Wachstum der Beratungsbranche von mehr als 5%-7% p.a. (Lünendonk Studie) und ca. 54% der in der Studie von capgemini 2017 befragten Unternehmen sehen eine Steigerung Ihres IT Budges. schwankt bei den Marktteilnehmern stark: ca. 20% vermelden stagnierendes oder sinkendes Geschäft, weitere 35% leicht wachsendes und 43% stark steigendes Geschäft. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 2018 stand vor allem unter dem Zeichen der Umsetzung der Fusion der drei Gesellschaften und Etablierung der neuen Organisationsstrukturen und der Restrukturierung in der 2. Jahreshälfte. Die konkrete Entwicklung hängt dabei von vier Indikatoren ab:
Für die solutions direkt AG ergab sich in 2018 dazu folgende Entwicklung: 2.2.1 Tagessätze Die durchschnittlich fakturierten Tagessätze konnten auf gutem Niveau leicht gesteigert werden. Durch Spezialisierung in wichtigen Technologiethemen konnte dem Preisdruck des Wettbewerbs-standgehalten werden. Es ist auch festzustellen, dass die Preise eher steigen werden aufgrund des ausgewiesenen Fachkräftemangels. 2.2.2 Auslastung Die Auslastung der Berater lag 2018 deutlich hinter dem Plan. Die Planauslastung wurde durchschnittlich mit 75% vorgegeben. Im Jahresverlauf haben wir eine Auslastung von lediglich 62%. Am Jahresanfang betrug die Auslastung unter 50%, konnten diese im Jahresverlauf steigern, hatten dann aber wieder zum Jahresende hin eine Auslastung von unter 60%. Der Grund hierfür lag darin, dass einer unserer großen Kunden die Zusammenarbeit mit allen externen Beratern gekündigt hat. Trotz der schlechten Auslastung konnten wir unser Umsatzziel erreichen. Der fehlende Umsatz mit internen Mitarbeitern aufgrund der Auslastungsprobleme wurde über externe Berater kompensiert. Wir erzielten mit den externen Beratern einen Umsatz von rd. 3,5 Mio. €. Die hierdurch deutlich erhöhten Kosten führten letztendlich zu dem schlechten Ergebnis der solutions direkt AG. 2.2.3 Recruiting und Fluktuation Im Januar 2018 sind wir mit 128 Mitarbeteiterinnen gestartet und Ende 2018 hatten wir eine Personalstärke von 123 Mitarbeiterinnen. Wir haben in 2018 23 neue Mitarbeiterinnen in der solutions direkt AG eingestellt. Das Recuiting fokussierte sich dabei auf die Neueinstellung von Young Professionals. Über Kooperationen im universitären Bereich, ist dieses das erfolgreichste Segment in 2018 gewesen. Seniore Mitarbeiterinnen wurden maßgeblich über unser Modell "Mitarbeiter werben Mitarbeiter" rekrutiert. Gleichzeitig haben wir in 2018 eine hohe Fluktuation gehabt. Insgesamt haben 28 Mitarbeiterinnen die solutions direkt AG verlassen, sodass wir im Saldo um 5 Mitarbeiterinnen geschrumpft sind. Die hohe Fluktuation resultiert aus zwei Gründen. Zum einen haben wir uns in 2018 konsequent von "Low-Performern" getrennt zum anderen hat die Fusion und Restrukturierung der Gesellschaft naturgemäß auch immer eine erhöhte Fluktuation. Wir haben somit das Personalwachstumsziel von netto rd. 40 Mitarbeiterinnen deutlich verfehlt. 2.2.4 Partnerschaften Die solutions direkt AG hatte für 2018 drei strategische Partnerschaften festgelegt: AWS, Microsoft und ServiceNow. In 2018 wurde der Nutzen der AWS Partnerschaft mit vier Neukunden sichtbar (EDEKA, Lorenz, AUDI, Haufe). Die Positionierung als Experte für Compliance & Security führt unverändert zu AWS-generierten Leads. Zudem gelang die Integration von AWS in IQ3CLOUD. Für den Jahresbeginn 2019 strebt die solutions direkt AG die Akkreditierung der "Security Competence" an, und wäre damit das erste deutsche Partnerunternehmen mit diesem Status. Die Microsoft-Partnerschaft hat bislang selten zu partnergenerierten Leads und damit Neukunden für die direkt gruppe geführt. Durch das neue "Co-Seil-Programm" ist insbesondere die Aufmerksamkeit für IQ3CLOUD gestiegen. Im vierten Quartal 2018 wurde zudem eine Fokussierung auf die Branchen Finanzindustrie und Handel / Konsumgüter mit Microsoft verabredet. Die solutions direkt AG wurde darüber hinaus Mitglied im Fast.Forward.Programm von Microsoft, für das sich weniger als 100 der mehr als 30.000 deutschen Partner qualifiziert haben. Im Bereich ServiceNow ist ein Wachstum in 2018 nicht erzielt worden. Durch erhöhte Fluktuation in der Unit kam es zu Qualitätsproblemen in den Projekten und zu Lieferproblemen, da die notwendigen Kapazitäten und Skills nicht mehr vorhanden waren. Für die Zukunft wird eine Lieferfähigkeit über Kooperationen, jedoch keine strategische Partnerschaft mehr angestrebt. 2.2.5 Produkte und Portfolio Die Weiterentwicklung des Services CaaS (Compliance as a Service) und dessen Standardisierung wurde erweitert und in einer neuen Version umgesetzt. Ferner erfolgte die Weiterentwicklung wiederverwertbarer Beratungsangebote (u.a. Cloud Baselining und Cloud Competence Center), die wir erfolgreich bei Kunden platzieren konnten. Die Investitionen 2018 in die Weiterentwicklung der Lösung IQ3CLOUD (Cloud Management Plattform) wurden noch einmal massiv gesteigert. Seit 2016 wurde die Lösung maßgeblich auf dem bestehenden Stand von 2015 als Presales-Ansatz genutzt. Nachdem die ersten Vertriebserfolge und entsprechend Kunden für den Einsatz der Lösung gewonnen wurden, wurden in 2018 rd. 1.0 Mio € für die Modulentwicklung bereitgestellt, die teilweise durch Umsatz mit neuen Kunden wieder refinanziert werden konnten. Das eigentliche Investment belief sich dadurch auf rd. 500 T€. Wir mussten feststellen, dass weitere Investitionen in Produktentwicklung nicht durchzuführen sind. Die weiteren Entwicklungsansätze in Kollaborationslösungen wie Bonzai und Tribes konnten keine nennenswerten Umsätze generieren und wurden zum Ende des Geschäftsjahres 2018 eingestellt. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die folgenden Kennziffern vermitteln einen Überblick über die Entwicklung der solutions direkt AG in den letzten zwei Geschäftsjahren.
2.3.1 Ertragslage Das Rohergebnis erhöhte dich deutlich von 4.651 TEUR (2017) auf 15.947 TEUR (2018). Der Personalaufwand stieg um 7.751 TEUR von 2017 auf 2018. Das Betriebsergebnis fiel von 271 TEUR in 2017 auf -138 TEUR in 2018. 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme stieg von 1.640 TEUR (2017) auf 4.696 TEUR (2018). Ebenso hat sich das Eigenkapital im Betriebsjahr weiter auf 2.523 TEUR (2018) gegenüber 988 TEUR (2017) im Vorjahr erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 53,7 % nach 60,3 % im Vorjahr. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist gut. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 3 ZweigniederlassungsberichtNeben dem Hauptsitz der solutions direkt AG in Hamburg gibt es drei weitere Standorte in Deutschland: Hauptsitz Hamburg Griegstraße 75, Haus 26 22763 Hamburg Standort München Landaubogen 1 81373 München Standort Köln Im Mediapark 6b 50670 Köln Standort Paderborn Technologiepark 9 33100 Paderborn Insgesamt beschäftigt die solutions direkt AG an den Standorten München, Köln und Paderborn 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 4 PrognoseberichtDer Markt für IT-Beratung insbesondere im Umfeld Cloud wird absehbar in den nächsten Jahren weiter stabil wachsen. Dieses wird durch die namenhaften Marktanalysen bestätigt.
Studie IT-Trends 2018 Cap Gemini
Die solutions direkt AG hat, auch in Kooperation mit anderen Gesellschaften der direkt gruppe, eine starke Wahrnehmung am Markt sowohl bei Kunden als auch bei Partnern erreicht. 4.1 Kunden und Vertrieb Wir haben in 2018 mehrere Neukunden akquirieren können, die in 2019 deutliches Potenzial für eine Umsatzsteigerung bieten. Somit sinkt weiterhin das Risiko durch einige wenige Großkunden und Großprojekte. Über die strategischen Partnerschaften zu AWS und Microsoft werden wir in 2019 Zugang zu weiteren Neukunden erhalten. Der bisherige netzwerkbasierte, auf Kompetenzverkauf basierte Vertrieb ist allerdings nicht mehr ausreichend, um das erwartete Wachstum abzusichern. Zudem fehlt es an Verbindlichkeit und transparenten Maßnahmen, wenn Umsatz- und Auslastungsziele nicht erreicht werden. Hierzu werden für 2019 folgende Maßnahmen vereinbart:
Diese Maßnahmen haben wir in einem Vertriebsoptimierungsprogramm "Sales Excellence" gebündelt. 4.2 Auslastung und Tagessätze Durch die weiter steigende Nachfrage an IT-Beratung durch die Kunden und den weiter steigenden Expertenmangel am Markt, werden sich die Tagessätze moderat nach oben entwickeln. Über die Entwicklung weiterer Beratungsangebote zu Festpreisen (Beratungspakete) wird es uns möglich sein, über die Wiederverwendbarkeit und damit besseren Skallierungsmöglichkeiten, höhere Deckungsbeiträge zu erwirtschaften. Durch die Fokussierung weg von Produktentwicklung zu den etablierten Geschäftsmodellen im Beratungsumfeld, wird die Auslastung sich Richtung 75% stabilisieren. Umfangreiche "Aufklärungsarbeit" bei den Mitarbeiterinnen und Führungskräften über die Notwendigkeit einer stabilen Auslastung gekoppelt mit einem transparenten Auslastungsreporting werden eine wirtschaftliche Auslastungsquote unterstützen. 4.3 Recruiting und Fluktuation Wir wollen in 2019 rd. 20 Neueinstellungen erreichen. Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor angespannt, sodass wir hier die größten Herausforderungen sehen. Seniore Berater einzustellen wird auch in 2019 nur über Headhunter oder aus dem eigenen Netzwerk möglich sein. Daher werden wir den Fokus weiterhin auf Young Professionales legen, die wir selber in den Portfoliothemen ausbilden werden. Wir werden im 1. Quartal noch weitere Abgänge durch bereits eingereichte Kündigungen erfahren. Speziell in der Unit ServiceNow erwarten wir durch einen Spinn-off signifikante Abgänge, so dass wir ServiceNow nicht weiter als strategisches Beratungsangebot aufrechterhalten werden, da das Recruiting im Bereich ServiceNow nicht möglich ist und somit die Lieferfähigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Bestehende Kunden- und Projektsituation werden wir über Partnerschaften abdecken. 4.4 Partnerschaften Die strategischen Partnerschaften zu AWS und Microsoft werden weiter ausgebaut. Die Partnerschaft zu ServiceNow werden wir aufgrund des im vorherigen Kapitels beschriebene Spinnoffs nicht strategisch weiterverfolgen. In 2019 soll der Ausbau der Partnerschaft zu AWS auf Basis drei weiterer Ziele erreicht werden:
In 2019 wird der Durchbruch in der Partnerschaft zu Microsoft als strategischer Partner durch folgende Maßnahmen gelingen:
4.5 Wirtschaftliche Prognose Die solutions direkt AG wird in 2019 den Turnaround schaffen. Wir planen mit einem Umsatz von rd. 16,5 Mio. Euro. Durch den deutlich geringeren Einsatz von externen Mitarbeitern, sowie eine Reduzierung der Kosten (im Wesentlichen Personalkosten im Overheadbereich) planen wir mit einem operativen Ergebnis von rd. 800 T€. 5 Chancen- und RisikoberichtAls Tochtergesellschaft der direkt gruppe unterlag die solutions direkt AG den übergreifenden Risiko-managementverfahren (Datenschutz, Debitoren-Kreditoren-Management, Customer Relationship Management, Mahnwesen, Umgang mit Kundeninformationen und weitere) der Gruppe. Alle Mitarbeiter werden im Rahmen ihres Aufgabengebiets regelmäßig darauf sensibilisiert. Für neue Mitarbeiter erfolgt eine zweitägige Einweisung direkt zu Beginn des Anstellungsverhältnisses. Ergänzend zu den gruppenweit verbindlichen Risikomanagementverfahren hat die solutions direkt AG folgende Instrumente etabliert: 5.1 Finanzmanagement Die Planung von Umsätzen und Kosten erfolgt im Dezember 2018 auf Monatsbasis für das Geschäftsjahr. Die Planung erfolgte auf Unitebene und wurde in eine Gesamtplanung überführt und die Unit-übergreifenden Gemeinkosten integriert. Nach dem jeweiligen Monatsabschluss zum Ultimo des Folgemonats werden die Daten in die Planung übertragen und es erfolgt eine Abweichungsanalyse. Unterjährige Veränderungen (z.B. Einstellung eines neuen Mitarbeiters) werden zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens aktualisiert und protokolliert. Die Liquidität wird über eine wöchentliche Liquiditätsplanung laufend überwacht. Zur Sicherstellung der Liquidität wurde mit der Hamburger Sparkasse eine Kontokorrent-Kreditlinie über 1,2 Mio. € vereinbart zu einem Zinssatz von 4,57%. 5.2 Portfoliomanagement Sämtliche Investitionen in das Portfolio müssen über einen Business Case begründet werden und werden im Geschäftsleitungskreis entschieden. Der jeweilige Business Case wird über einen Steuerungskreis in festgelegten Abständen einem Review unterzogen. Werden bestimmte Qualitygates nicht erreicht, werden die Investitionen in das jeweilige Thema eingestellt. 5.3 Performance Dashboard Zur Erhöhung der Transparenz von Kosten- und Leistungskennzahlen hat die solutions direkt AG in 2018 ein umfangreiches Dashboard entwickelt. Dieses hilft insbesondere den Unitleads, ein effektives Management ihrer eigenen Unit durchzuführen und gibt über eine transparente Abweichungsanalyse die Ableitung von Handlungsempfehlungen bei Planabweichungen. Besonderes Augenmerk erhält dabei das Auslastungstracking der Mitarbeiterinnen. Über wöchentliche Auslastungsanalysen werden Auslastungsschwankungen sichtbar, die über das Ressourcenmanagement ausgeglichen werden können. 5.4 Fluktuation Zur Reduzierung der Fluktuation wurden in der solutions direkt AG zwei Maßnahmen etabliert. Zum einen erfolgt eine in regelmäßigen Abständen durchgeführte Mitarbeiterbefragung über das Softwaretool peakon. Hiermit ist es möglich, Maßnahmen zu identifizieren, die zu einer Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit führen. Ferner haben wir das Performance-Management etabliert. Im Zuge dessen, werden Mitarbeiter-Entwicklungsprogramme definiert, die den Mitarbeiterinnen einen transparenten Entwicklungspfad inklusive Karriere- und Gehaltsmodelle vorgeben. 5.5 Chancen Die konsequente Ausrichtung auf die Enabler des digitalen Wandels (Cloud, Security, DevOps, agiles Projektmanagement, modernen Softwarenentwicklung) fokussiert Kompetenzen und stärkt die Marktwahrnehmung. Dies erhöht die Attraktivität als Partner des Kunden und als zuverlässiger Arbeitgeber. Während sich das Key Account Management vor allem auf den Ausbau des Geschäfts bei Bestandskunden fokussiert, kümmert sich das Business Development um die Neukundengewinnung. Dies erfolgt neben dem Ausbau der strategischen Partnerschaften mit AWS und Microsoft bundesweit über zahlreiche Netzwerke, Events und Social Media Aktivitäten. Die solutions direkt AG ist derzeit in Gesprächen über eine strategische Partnerschaft mit einem Nearshore-Anbieter in Polen. Bei einem Zustandekommen dieser Partnerschaft gibt es zwei nennenswerte Chancen für die Gesellschaft. Zum einen können deren internationale Vertriebsnetzwerke IQ3CLOUD mit ins Portfolio nehmen, sodass hierrüber eine exponentiell wachsende Vertriebsfläche für das Produkt entsteht. Zum anderen kann die solutions direkt AG durch die Nutzung der Nearshore-Kapazitäten nahezu beliebig Entwicklungskapazitäten zu wettbewerbsfähigen Kosten hochskalieren. 6 Schlusserklärung zum Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktGWir erklären, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, ist die Gesellschaft nicht benachteiligt worden.
Hamburg, 15. April 2019 gez. Thorsten Pelka gez. Jan Schäfer Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018
Amtsgericht Hamburg HRB 140889AnhangI. Allgemeine Angaben und ErläuterungenDer Jahresabschluss der solutions direkt AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG, des AktG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren fortgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der im Jahr 2016 entstandene Vermögenszuwachs aus der Verschmelzungen zweier Gesellschaften von EUR 670.833,24, der in der Vergangenheit unzulässigerweise in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde, ist im laufenden Geschäftsjahr in die Kapitalrücklagen umgebucht worden. Der Vorjahresausweis wurde zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im laufenden Geschäftsjahr die Erträge aus Sachbezügen nicht mehr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen, sondern mit den entsprechenden Personalaufwendungen verrechnet. Die freiwilligen sozialen Leistungen wurden nicht mehr als Personalaufwand, sondern als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen der Satzung zu beachten. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden nach Erfahrungswerten und - soweit möglich - berechenbaren Grundlagen bemessen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Hier wurden die monatlich von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätze angewandt. Für die Verbindlichkeiten wurde der Erfüllungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Das Imparitäts- und Realisationsprinzip wird dabei entspechend § 256a HGB nicht beachtet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Die Einbuchung erfolgt grundsätzlich mit dem Mittelkurs zum Anschaffungszeitpunkt. III. Angaben und Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen: Zur Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf die Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel). In den Forderungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.125.769,09 (Vorjahr EUR 411.438,66) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 959,087,69 (Vorjahr EUR 115.566,93) enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 3.780.682,44 und von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 12.000,00. Eigenkapital: Das Grundkapital der solutions direkt AG wurde im Geschäftsjahr um EUR 101.445 auf EUR 153.945 erhöht und ist nunmehr aufgeteilt in 153.945 Stückaktien (Namensaktien ohne Nennbetrag). Die Kapitaleinlagen wurden erbracht durch Verschmelzung der improve direkt Gesellschaft für IT Strategie mbH, Hamburg, und der networks direkt Gesellschaft für Informationstechnologie mbH, Hamburg. Das im Rahmen der Verschmelzungen von der solutions direkt AG übernommene Reinvermögen zu Buchwerten übertraf den Ausgabebetrag der gewährten Anteile und wurde mit einem Betrag von EUR 1.696.580,53 in die Kapitalrücklage eingestellt. Aus dem Jahresüberschuss des Vorjahres wurden EUR 97.650,00 an die Aktionäre ausgeschüttet und EUR 93.778,52 in die Gewinnrücklage eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 704.432,55 (Vorjahr EUR 143.131,55), Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.017.311,07 (Vorjahr EUR 182.056,42), Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 458.634,61 (Vorjahr EUR 125.285,24) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr 7.935,43) enthalten. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben jeweils Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Aus der Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten ergaben sich Erträge von EUR 80,89 (im Vorjahr EUR 0,00) und Aufwendungen von EUR 54,47 (im Vorjahr EUR 29,43). Die latenten Steuern entwickelten sich im Berichtsjahr gemäß nachstehender Aufstellung. Auf den Ausweis aktiver latenter Steuern wurde verzichtet (§ 274 Ab. 1 S. 2 HGB).
IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert gegenüber dem Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 112.488,45 enthalten. Davon entfallen auf Korrekturen Ausgangsrechnungen Vorjahr EUR 52.856,10, ausstehende Rechnungen des Vorjahres EUR 53.045,39, Reisekosten Arbeitnehmer für das Vorjahr EUR 2.877,53, Mietnebenkostenabrechnungen EUR 2.159,01 und EUR 1.550,42 auf sonstige Aufwendungen. V. Sonstige PflichtangabenOrgane der Gesellschaft Der Vorstand der Gesellschaft bestand im Berichtsjahr aus den Herren
Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2018 belaufen sich auf EUR 1.229.705,76. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft bestand im Berichtsjahr aus den Herren
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2018 keine Vergütung für seine Tätigkeit erhalten. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Die direkt gruppe GmbH, Hamburg, hat gemäß § 20 AktG mitgeteilt, dass sie mit einer Mehrheit am gezeichneten Kapital der Gesellschaft beteiligt ist. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich Arbeitnehmergruppe Anzahl
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer gem. § 267 (5) HGB beträgt damit 120 (im Vorjahr 49,25). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen, die über den Bilanzstichtag hinausreichen. Die Verträge haben eine Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren und gliedern sich wie folgt:
Nachtragsbericht Auf Basis eines Beschlusses der Hauptversammlung vom 22. Juni 2018 wurde am 31. März 2019 ein Betrag von EUR 367.500,00 als Dividende für die Jahre 2016 und 2017 ausgeschüttet, der tatsächlich nicht durch einen entsprechenden Bilanzgewinn gedeckt war. Grundlage der Beschlüsse waren fehlerhafte Jahresabschlüsse für die Jahre 2016 und 2017. Die Ausschüttung führt damit zu einem Verstoß gegen die Kapitalerhaltungsvorschriften des Aktiengesetzes. Die Gesellschaft prüft mögliche Rückforderungsansprüche bzw. Schadenersatzansprüche gegen externe Dienstleister. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
Hamburg, den 15.04.2019 Thorsten Pelka Jan Schäfer Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 der solutions direkt AG, Hamburg, entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: solutions direkt AG, HamburgBestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018An die solutions direkt AG, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der solutions direkt AG, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der solutions direkt AG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Die Gesellschaft hat am 31. März 2019 eine Ausschüttung von TEUR 368 für die Jahre 2016 und 2017 vorgenommen, die nicht durch einen entsprechenden Bilanzgewinn gedeckt war, und daher einen Verstoß gegen die Kapitalerhaltungsvorschriften des Aktiengesetzes darstellt. Auf die Darstellung im Anhang wird verwiesen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."
Wuppertal, den 4. Juli 2019 WTG
Wirtschaftstreuhand Dr. Grüber PartG mbB
Dipl.-Ökonom A. Düsterloh, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. P. Schüttrich, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2018 ist am 5. Juli 2019 erfolgt. |
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