Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Netzgesellschaft Potsdam GmbH
Großbeerenstraße 231, 14480 Potsdam, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrè Lehmann seit 9.12.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 65.00% | |
| 35.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BerichtigungAufgrund eines technischen Versehens ist die Veröffentlichung vom 30.12.2024 fehlerhaft.Netzgesellschaft Potsdam GmbHPotsdamJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALTSVERZEICHNIS Bestätigungsvermerk 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 4. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 5. Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6 b Energiewirtschaftsgesetz Allgemeine Auftragsbedingungen BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Netzgesellschaft Potsdam GmbH, Potsdam Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Netzgesellschaft Potsdam GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Netzgesellschaft Potsdam GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Stromverteilung, Gasverteilung und Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Potsdam, 15. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Dr. Joachim Dannenbaum, Wirtschaftsprüfer Mario Reinhardt, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31.12.2023 Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 Anhang zum 31.12.2023 Lagebericht der Netzgesellschaft Potsdam GmbH, Potsdam für das Geschäftsjahr 2023 Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6 b Energiewirtschaftsgesetz der Netzgesellschaft Potsdam GmbH, Potsdam für das Geschäftsjahr 2023 Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis Allgemeine Angaben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Jahresergebnis Investitionszuschüsse Rückstellungen Verbindlichkeiten Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Sonstige Steuern Jahresergebnis Sonstige Angaben Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten Angabe zum Mutterunternehmen Sonstige finanzielle Verpflichtungen Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen Abschlussprüferhonorare Nachtragsbericht Entsprechenserklärung Geschäftsführung Anlage 1 Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 Anlage 2 Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023 Allgemeine Angaben Die Netzgesellschaft Potsdam GmbH (NGP), Potsdam, ist eine Kapitalgesellschaft, welche die Größenkriterien für eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB erfüllt. Die NGP ist beim Amtsgericht Potsdam unter der Registernummer HRB 25807 P eingetragen. Der Jahresabschluss der NGP wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für große Kapitalgesellschaften, des GmbH-Gesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung beruht auf dem Gesamtkostenverfahren. Zwischen der NGP und der Muttergesellschaft Energie und Wasser Potsdam GmbH (EWP), Potsdam, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die branchenübliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, angesetzt. Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Einbeziehung von Materialeinzel- und Materialgemeinkosten sowie Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten, bewertet. Abschreibungen wurden grundsätzlich linear über die branchenübliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten mehr als 250 € und höchstens 1.000 € betragen, wurden in einem Sammelposten aktiviert. Der Sammelposten wurde linear über 5 Jahre abgeschrieben. Davon abweichend werden Zähler mit Anschaffungskosten bis 1.000 € seit dem Anschaffungsjahr 2017 aktiviert und linear über 8 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel wurden, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, mit dem Nennbetrag abzüglich Wertberichtigungen bilanziert. Von den Forderungen aus der Verbrauchsabgrenzung wurden, soweit geboten, erhaltene Abschlagszahlungen abgesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei den Forderungen wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Anlagegüter. Die vereinnahmten Baukostenzuschüsse werden über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagen aufgelöst. Pensionsrückstellungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Method), unter Berücksichtigung künftiger Entwicklungen sowie der Anwendung des pauschalen durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre der Deutschen Bundesbank in Höhe von 1,82 % p.a., für Restlaufzeiten von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) bewertet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren mit 1,74 % p.a. und dem Ansatz nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Jahren mit 1,82 % p.a. beträgt 16 T€ (im Vorjahr 71 T€). Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0 % p.a. und der Rententrend mit 2,5 % p.a. berücksichtigt (betrifft nur die Einzelzusagen). Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen finden die Richttafeln 2018 G von Heubeck Anwendung. Die Rückstellungen für Jubiläums- und Sterbegeldverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren (Projected Unit Credit Method) sowie den Richttafeln 2018 G von Heubeck bewertet. Dabei werden durchschnittliche Marktzinssätze der Deutschen Bundesbank für Restlaufzeiten von 15 Jahren in Höhe von 1,74 % p.a. (Jubiläum) und 1,74 % p.a. (Sterbegeld) angewendet. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr, wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten fristenkongruenten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre unter Berücksichtigung der Nettomethode abgezinst. Aufwendungen aus der Aufzinsung werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Unter den sonstigen Rückstellungen werden auch Aufwandsrückstellungen i.S.d. § 249 Abs. 1 Satz 3 und Abs. 2 HGB in der Fassung vor BilMoG (Beibehaltungswahlrecht) in Höhe von 81 T€ ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft wurden keine latenten Steuern bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens einschließlich der Abschreibungen verweisen wir auf den Anlagenspiegel in Anlage 1. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich überwiegend um Software. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich wie folgt entwickelt:
Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Risiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Jahresergebnis Gemäß den Regelungen des Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss an die EWP abgeführt. Investitionszuschüsse Bei den Investitionszuschüssen handelt es sich um erhaltene Fördermittel sowie um Kostenbeteiligungen Dritter. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen, aus der Entfernung stillgelegter Leitungen, Verpflichtungen im Personalbereich, Insolvenzanfechtungen sowie für Schaltanlagen. Verbindlichkeiten Zur Erläuterung der einzelnen Posten der Verbindlichkeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel in Anlage 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen vor allem Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen (737 T€, im Vorjahr 722 T€), Auflösung von Rückstellungen (515 T€, im Vorjahr 1.124 T€) sowie Gutschriften für Vorjahre (1.037 T€, im Vorjahr 741 T€). Abschreibungen Die Abschreibungen wurden planmäßig vorgenommen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Dienst- u. Fremdleistungen, für Konzessionsabgaben, für Datenverarbeitung sowie für allgemein übliche Aufwendungen für Vertrieb und Verwaltung. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Die Erträge entfallen ausschließlich auf Ausleihungen des Finanzanlagevermögens. Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge betreffen mit 24 T€ (im Vorjahr 6 T€) Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen betreffen mit 15 T€ (im Vorjahr 46 T€) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Sonstige Steuern Unter den sonstigen Steuern wurden im Wesentlichen Grundsteuern und Kraftfahrzeugsteuern ausgewiesen. Jahresergebnis Durch periodenfremde Erträge (3.121 T€) und Aufwendungen (3.866 T€) wurde das Jahresergebnis insgesamt um 745 T€ negativ beeinflusst (im Vorjahr um 217 T€ negativ). Es enthält die folgenden wesentlichen Posten:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Angabe zum Mutterunternehmen Die NGP ist ein Tochterunternehmen (100%) der Energie und Wasser Potsdam GmbH, Potsdam (EWP). Sie wird über das Mutterunternehmen EWP in den befreienden Konzernabschluss der Stadtwerke Potsdam GmbH (SWP), Potsdam, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt für das Folgejahr voraussichtlich 58.803 T€ (davon gegenüber verbundenen Unternehmen voraussichtlich 32.332 T€). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen:
Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen Die NGP ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der EWP. Die EWP ist ein verbundenes Unternehmen der SWP. Zu den Geschäften größeren Umfangs zählen, ohne die Berücksichtigung von periodenfremden Erträgen und Aufwendungen, die von der EWP bezogenen Dienstleistungen im Rahmen des kaufmännischen und technischen Dienstleistungsvertrages in Höhe von 26.246 T€ sowie die von der NGP an die EWP geleisteten Dienstleistungen aus dem technischen Dienstleistungsvertrag in Höhe von 14.512 T€ sowie die Dienstleistungen an die EWP aus dem Wärmetransportvertrag in Höhe von 20.663 T€. Abschlussprüferhonorare Die Angabe der Abschlussprüferhonorare erfolgt im Konzernanhang der SWP. Nachtragsbericht Der Ukraine-Krieg und seine wirtschaftlichen Auswirkungen hat auf die im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden keine wesentlichen Auswirkungen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs 2023 eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Entsprechenserklärung Die Geschäftsführung hat am 21.03.2024 für das Geschäftsjahr 2023 eine Entsprechenserklärung zur Anwendung der Leitlinien guter Unternehmensführung (Public Corporate Governance Kodex) der Landeshauptstadt Potsdam abgegeben. Geschäftsführung Jürgen Retzlaff, Geschäftsführer, Potsdam André Lehmann, Geschäftsführer, Potsdam Im Geschäftsjahr 2023 betrugen die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung 317.791,48 €.
Potsdam, 22. März 2024 Jürgen Retzlaff, Geschäftsführer André Lehmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
*) Es handelt sich um Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Lagebericht für das Geschaftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis Grundlagen der NGP und Wirtschaftsbericht 2023 Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen NGP im Stadtwerkeverbund Energiewirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen Investitionen Personal Arbeits-/Umweltschutz und soziale Aktivitäten im Unternehmen Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Angaben nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Chancen Compliance Prognosebericht Grundlagen der NGP und Wirtschaftsbericht 2023 Wirtschaftsbericht Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1 Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 durch das unverändert krisengeprägte Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief laut Destatis im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Produktion und Wertschöpfung sanken in den energieintensiven Industriezweigen. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Der private Konsum nahm laut Destatis im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Im Jahresrückblick der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf 2023 heißt es, dass die schwache Konjunktur nicht spurlos am Arbeitsmarkt vorüber gegangen ist. Gemessen am Ausmaß der Belastungen und Unsicherheiten behauptet sich der Arbeitsmarkt aber nach wie vor gut: Erwerbstätigkeit und Beschäftigung sind so hoch wie nie zuvor und auch 2023 zählt zu den Jahren mit der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung. Die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt 2023 lag bei 2.609.000, das ist eine Veränderung gegenüber 2022 von +191.000. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr um +0,4 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Die Unterbeschäftigung, die z.B. Personen in Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit mitzählt, nahm gegenüber 2022 um 264.000 auf 3.449.000 zu. Der Arbeitsmarkt wurde auch 2023 durch den Einsatz von Kurzarbeit gestützt, die Inanspruchnahme hat aber im Vergleich zu den von der Corona-Krise stark beeinträchtigten Jahren 2020 und 2021 deutlich, aber auch im Vergleich zu 2022 abgenommen. Die Statistik der BA schätzt die jahresdurchschnittliche Kurzarbeiterzahl (inklusive Saisonkurzarbeitergeld und Transferkurzarbeitergeld) 2023 insgesamt auf rund 220.000, nach 426.000 im Jahr 2022. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschaftsstufen prägte. So milderten die Entlastungsmaßnahmen die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab. Die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022. Im Jahresverlauf zeigte sich zudem von März bis Dezember 2023 bei der Energie insgesamt eine Entspannung bei der Preisentwicklung: Die monatlichen Teuerungsraten für die Energie fielen deutlich geringer aus als zu Jahresbeginn, im Oktober und November 2023 wurde sogar eine rückläufige Preisentwicklung ausgewiesen. Das Ergebnis für das Jahr 2023 resultiert jedoch im Wesentlichen aus dem Vergleich mit dem hohen Preisniveau im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2023 erhöhten sich die Preise für Haushaltsenergie um 14,0 %, unter anderem kostete Erdgas 14,7 % und Strom 12,7 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Nominallöhne in Deutschland waren im 3. Quartal 2023 um 6,3 % höher als im Vorjahresquartal. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 5,7 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lagen damit die Reallöhne um 0,6 % höher als im Vorjahresquartal. Somit setzten sich die Trends der Lohnentwicklung aus dem 2. Quartal 2023 fort, in dem mit + 0,1 % erstmals seit dem 2. Quartal 2021 wieder ein Reallohnanstieg im Vorjahresvergleich verzeichnet worden war. Die Berlin-Brandenburger Wirtschaft stemmt sich zu Jahresbeginn 2024 gegen den bundesweit weiterhin negativen Konjunkturtrend. So gewinnt der Konjunkturklimaindex im Vergleich zum Herbst acht Zähler hinzu. Er steigt auf 104 Punkte und liegt damit wieder im positiven Bereich (neutral = 100 Punkte). Positiv fällt auf, dass der seit dem Frühsommer 2023 beobachtete Rückgang der Konjunkturindikatoren in den meisten Branchen einer Bodenbildung, teils auch einer moderaten Aufhellung gewichen ist. Diese findet auf teilweise sehr niedrigem Niveau statt - weit unterhalb dessen, was vor Corona zu beobachten war. Für eine Erholung in der Breite fehlen aktuell weitgehend die Voraussetzungen: Viele Konsumenten sind weiterhin zögerlich, bisher kompensieren Lohnerhöhungen die seit 2020 erlittenen Kaufkraftverluste nur punktuell. Die unsicheren wirtschaftlichen Aussichten schwächen die Binnennachfrage, auch das Ausland lässt positive Impulse vermissen. Vor allem in der Berliner Wirtschaft hellt sich das konjunkturelle Klima moderat auf, während Brandenburger Unternehmen sowohl die aktuelle Lage als auch die Geschäftserwartungen skeptischer beurteilen. Positiv fällt auf, dass sich der seit dem Sommer anhaltende Rückgang bei Konjunkturindikatoren wie etwa Investitions- und Personalplanung nicht fortgesetzt hat. In Teilen ist sogar eine leichte Aufhellung zu verzeichnen. Die Unternehmen sind weiterhin vergleichsweise zurückhaltend, was ihre Investitionsabsichten angeht. Im Anschluss an den coronabedingten Konjunktureinbruch hatten sich die Investitionsplanungen vorerst erholt. Seit dem Herbst 2021 befinden sie sich aber auf einem deutlich absteigenden Pfad. Im Ergebnis fällt die aktuelle Investitionsdynamik deutlich verhaltener aus als noch vor 2020. Damals erreichte der Indikator Werte um die 30 Punkte. Aktuell liegt die Zeitreihe mit 13 Punkten nicht einmal bei der Hälfte. Die Investitionszurückhaltung der Unternehmen hat eine Vielzahl von Gründen. Zu nennen sind sicher die hohe Inflation, deutlich gestiegene Finanzierungskosten, aber auch eine hohe Unsicherheit, inwieweit sich Investitionen im Angesicht vieler Unsicherheiten amortisieren werden. Hinzu kommt, dass Kapazitätsausweitungen an der Verfügbarkeit benötigter Fachkräfte scheitern. Dieses Risiko steht auch in der aktuellen Umfrage auf dem vordersten Platz. Inzwischen werden die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen jedoch fast ebenso häufig als Risiko für die Entwicklung der Unternehmen genannt. Regionale Rahmenbedingungen Die Landeshauptstadt Potsdam gehört weiterhin zu den Städten mit dem größten Wachstumspotenzial. Die Anziehungskraft von Potsdam bleibt ungebrochen, was sich auch in einem weiteren Bevölkerungsanstieg im Jahr 2023 um 1.048 Einwohner*innen auf 187.310 Einwohner*innen am 31.12.2023 zeigt, wobei laut dem Bereich Statistik und Wahlen der Landeshauptstadt Potsdam die Dynamik weiter nachgelassen hat. Die Arbeitslosenquote in Potsdam stieg laut Bereich Statistik und Wahlen von 5,2 % (Ende 2022) auf 5,4 % (Ende 2023). Angesichts der vielfältigen Anforderungen der wachsenden Stadt Potsdam kommt den Unternehmen des Stadtwerke-Verbundes eine besondere Verantwortung zu. Zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen Ver- und Entsorgung haben die einzelnen Tochterunternehmen der Stadtwerke Potsdam spezielle Konzepte entwickelt, deren sukzessive Umsetzung im Berichtsjahr weiter vorangetrieben wurde. Diesen Konzepten ist gemein, dass sie neben den wirtschaftlichen Erfordernissen der wachsenden Stadt auch Ziele aus den Bereichen der Digitalisierung und des Umwelt- und Klimaschutzes beinhalten. NGP im Stadtwerkeverbund Die Geschäftsbeziehungen zwischen der Netzgesellschaft Potsdam GmbH (NGP) und den Unternehmen des Stadtwerke-Verbundes umfassen im Wesentlichen die Zurverfügungstellung des Strom-, Gas- und Fernwärmenetzes sowie umfassende Dienstleistungen für die Wasser- und Abwassersparte. Im Gegenzug mietet die NGP Fahrzeuge und bezieht umfangreiche Dienstleistungen, wie die Leistungen des Rechnungs- und Personalwesens, der Abrechnung der Netzentgelte und Marktkommunikation, des Einkaufs, der Datenverarbeitung, zur Unterstützung beim Umwelt- und Arbeitsschutz, Compliance, interne Revision sowie Rechts- und Steuerberatung aus dem Verbund. Energiewirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen Für den zukünftigen Geschäftsverlauf der Strom- und Gasnetzbetreiber ist die energiewirtschaftliche Entwicklung von maßgeblicher Bedeutung. Neben den durch die Gesetzgebung und Rechtsprechung geprägten regulatorischen Rahmenbedingungen beeinflussen die Entscheidungen der Regulierungsbehörde den Unternehmenserfolg nachhaltig. Hierbei ist eine Vielzahl von Gesetzen zu beachten. Zu den Wichtigsten zählen das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), die Anreizregulierungsverordnung (ARegV), die Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV), die Gasnetzentgeltverordnung (GasNEV), das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK- G), die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), die Niederdruckanschlussverordnung (NDAV) und das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende, das auch das Messstellenbetriebsgesetz beinhaltet. Neben diesen Gesetzen sind diverse weitere Gesetze, Verordnungen und Novellen zu beachten, um einen ordnungsgemäßen und effizienten Geschäftsbetrieb zu erfüllen. Die NGP gewährt allen Marktteilnehmer*innen einen transparenten und diskriminierungsfreien Zugang zu den Strom- und Gasnetzen in Potsdam. Wirtschaftliche Grundlage für den Netzbetrieb sind die Netzentgelte. Diese werden entsprechend den von der Bundesnetzagentur (BNetzA) genehmigten Erlösobergrenzen jährlich angepasst. Durch die Regulierung der Strom- und Gasnetze und die weiterhin von der BNetzA erwarteten Effizienzsteigerungen erhöht sich hierbei beständig der Kosten- und Leistungsdruck. Obwohl in Potsdam vergleichsweise geringe Erzeugermengen nach dem EEG gefördert werden, wirkt sich der Netzausbau zur Aufnahme von EEG-Strom über die Netzentgelte der vorgelagerten Netzebenen auch auf die NGP aus. Die NGP ist die grundzuständige Netzbetreiberin und der grundzuständige Messstellenbetreiber in Potsdam. Neben den Veröffentlichungspflichten hat die NGP auch die Pflicht, die Messstellen im Stromsektor mit modernen Messeinrichtungen oder intelligenten Messsystemen auszustatten. Die Mindestwechselquote nach dem Messstellenbetriebsgesetz hat die NGP innerhalb der Frist eingehalten und aktuell ca. 27% der Messstellen mit modernen Messeinrichtungen (mME) ausgestattet. Investitionen Seit der Übernahme der Energienetze, inklusive der zugehörigen Vermögensgegenstände und Schulden, durch die NGP im Rahmen der Umstrukturierung im Konzern, liegt der Investitionsschwerpunkt des Unternehmens auf der schrittweisen Erweiterung und grundlegenden Rekonstruktion des Strom-, Gas- und Fernwärmenetzes zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit und Versorgungsqualität in einer wachsenden Stadt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde unter anderem die energieseitige Erschließung im Entwicklungsgebiet Krampnitz vorangetrieben. Insgesamt wurden 33.085 T€ in den Erhalt und die zukunftsfähige Erweiterung der Energienetze investiert. Hiervon entfallen mit 5.772 T€ auf Investitionen in Stromnetze, 2.225 T€ auf Investitionen in Gasnetze, 5.295 T€ auf Investitionen in Wärmenetze und 19.793 T€ auf Sonstige Investitionen. Personal Insbesondere zur selbstständigen Erfüllung der diskriminierungsanfälligen Netzbetreiberaufgaben benötigt die NGP einen stabilen Mitarbeitendenstamm. Die innerjährlichen Personalveränderungen - einschließlich Befristungen und geringfügig Beschäftigte- haben sich wie folgt entwickelt:
Die NGP bildet über die Stadtwerke Potsdam GmbH (SWP) aus. Durch das breit gefächerte Aufgabenspektrum der SWP kann eine Ausbildung auf einem sehr hohen Niveau gewährleistet werden. Die SWP entsandte auch im Geschäftsjahr 2023 Auszubildende zur praktischen Ausbildung in unser Unternehmen. Arbeits-/Umweltschutz und soziale Aktivitäten im Unternehmen Die Beachtung des Arbeits- und Umweltschutzes ist eine Grundvoraussetzung bei allen Aktivitäten in der NGP. Die Selbstverpflichtung für einen ressourcen- und umweltschonenden Umgang ist ein Teil der Unternehmenspolitik der NGP. Diese Verpflichtung überträgt die NGP auch auf ihre Mitarbeiter*innen und Geschäftspartner*innen. Die NGP identifiziert sich mit den Klimaschutzzielen der Landeshauptstadt Potsdam und achtet im Geschäftsbetrieb auf die größtmögliche Umsetzung. Gesundheitsschutz wird von der NGP besonders unterstützt. Die NGP beteiligt sich am betrieblichen Gesundheitsmanagement, welches im Stadtwerke-Verbund angeboten wird. Neben einer kontinuierlichen Betreuung durch die zuständigen Fachbereiche in der SWP achten wir auf eine gute persönliche Schutzausrüstung und hochwertige Arbeitsgeräte. Die regelmäßigen Begehungen der Arbeitsstätten, zusammen mit dem Fachbereich Arbeitsschutz und dem Betriebsarzt, tragen zu besseren und noch sichereren Arbeitsplätzen bei. Regelmäßige Schulungen zum Arbeitsschutz erhöhen die Sicherheit der Mitarbeiter*innen und reduzieren unfallbedingte Ausfallzeiten. Die NGP ist Mitglied im Arbeitgeberverband energie- und versorgungswirtschaftlicher Unternehmen (AVEU), im Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) und im Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und liegt bei 172.185 T€ (Vorjahr 150.451 T€). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme liegt bei 82,1 % (Vorjahr 78,4 %). Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert und beträgt 37.485 T€. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 21,8 % (Vorjahr 24,9 %), das Anlagevermögen ist zu 96 % durch das Eigenkapital und mittel- und langfristiges Fremdkapital gedeckt. Das wirtschaftliche Eigenkapital, einschließlich der Eigenkapitalanteile der Sonderposten für Investitions- und Baukostenzuschüsse (70 % der Posten), liegt bei 42,9 % (Vorjahr 48,4 %). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit 1.786 T€ Rückstellungen für Personalaufwendungen (Vorjahr 1.891 T€), mit 530 T€ ausstehende Konzessionsabgaben (Vorjahr 505 T€), mit 2.217 T€ Abriss- und Rückbauverpflichtungen (Vorjahr 2.421 T€), mit 380 T€ unterlassene Instandhaltungen (Vorjahr 353 T€), mit 2.690 T€ ausstehende Rechnungen (Vorjahr 1.523 T€), mit 839 T€ Schaltanlagen (Vorjahr 870 T€) sowie mit 860 T€ (Vorjahr 879 T€) drohende Insolvenzanfechtungen. Die Verbindlichkeiten bestehen mit 36.375 T€ für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr 23.688 T€), mit 14.942 T€ aus erhaltenen Anzahlungen (Vorjahr 13.436 T€), mit 2.755 T€ für Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten (Vorjahr 3.650 T€), mit 12.194 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr 8.889 T€) sowie mit 5.009 T€ für sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr 2.858 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen insbesondere auf Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen mit der EWP. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegen- über Kreditinstituten lässt sich durch die Aufnahme von zwei Investitionskrediten begründen. Die Finanzlage war stabil und die Liquidität jederzeit gesichert. Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag liegt stichtagsbedingt bei 3.638 T€ (Vorjahr 10.358 T€). Durch eine stabile Vermögens- und Finanzlage war die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Zahlungsfähigkeit war im gesamten Geschäftsjahr gegeben. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich insgesamt erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Stromnetzentgelten (6.959 T€) und Gasnetzentgelten (1.980 T€). Das veränderte Kundenverhalten vom Vorjahr hat sich auch in 2023 fortgesetzt und führt zu geringeren Durchleitungsmengen im Strom und Gas. Die Erhöhung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr resultiert damit aus höheren Netzentgelten. Zudem sind die Erlöse gegen- über der EWP im Wesentlichen aus der Betriebsführung Trink- und Abwassernetze (1.845 T€) sowie aus dem Fernwärmenetzentgelt (2.052 T€) gestiegen. Ferner sind auch die Erlöse für die Ausspeisung an das vorgelagerte Stromnetz gestiegen (932 T€). Trotz höherer Umsatzerlöse liegt im Geschäftsjahr 2023 eine Unterschreitung der Erlösobergrenzen im Strom- und Gasnetzbereich vor. Diese wird als Forderung in das Regulierungskonto eingestellt und in zukünftigen Perioden wieder ausgeglichen. Im Jahr 2023 stiegen die Kosten für den Strombezug weiter (4.139 T€) an, was sich zu einem Großteil auf die höheren Kosten aus vorgelagerten Netzen (3.783 T€) zurückführen lässt. Auch beim Gasbezug stiegen die Kosten aufgrund höherer Preise aus den vorgelagerten Netzen an (840 T€). Gegenläufig zeigen sich geringere Kosten für Fremdleistungen (127 T€). Die Aufwendungen für Fernwärme haben sich erhöht (4.557 T€) und wurden an die EWP im Rahmen des Wärmetransportvertrages weiterberechnet. Der Personalaufwand ist um 1.858 T€ im Vergleich zum Vorjahr aufgrund höherer Einmalzahlungen (Inflationsausgleichsprämie) sowie einer Tarifsteigerung ab September gestiegen. Der sonstige betriebliche Aufwand beinhaltet im Wesentlichen Dienstleistungsentgelte und ist im Vergleich zum Vorjahr um 532 T€ gesunken. Insgesamt ergibt sich ein positives Betriebsergebnis (7.743 T€), welches über dem Vorjahresniveau liegt. Das neutrale Ergebnis (-745 T€) beinhaltet im Wesentlichen Erlöse aus der rollierenden Abrechnung der Stromnetzentgelte, Auflösungen von Rückstellungen sowie die Verrechnung der Dienstleistungen mit der EWP aus 2022. Die interne Unternehmensteuerung erfolgt über die finanziellen Leistungsindikatoren Gesamtumsatz und Ergebnis vor Steuern. Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres hat sich auf 109.527 T€ erhöht (Vorjahr 95.867 T€). Infolge der vorgenannten Entwicklungen liegt das Ergebnis vor Ertragsteuern um 266 T€ oberhalb der Prognose des Vorjahres. Die Geschäftsführung zieht zum Verlauf des Geschäftsjahres 2023 ein positives Fazit. Die Gewinnabführung erfolgt im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages; danach weist die NGP ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Angaben nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Für die Tätigkeiten Strom- und Gasverteilung sowie modernen und intelligenten Messstellenbetrieb (iMSB) werden entsprechend § 6b EnWG gesonderte Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen erstellt. In der internen Buchhaltung werden jeweils getrennte Konten für die Tätigkeiten Stromverteilung, Gasverteilung und iMSB geführt. Umsätze und Aufwendungen, wurden, soweit möglich, direkt zugeordnet bzw. sachgerecht geschlüsselt (sogenannte buchhalterische Entflechtung). Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit Stromverteilung Die Bilanzsumme der Tätigkeit Stromverteilung hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht und liegt bei 88.326 T€ (Vorjahr 80.262 T€). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und liegt bei 85,2 % (Vorjahr 80,5 %). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der im Geschäftsjahr getätigten Ausleihung an EWP. Der starke Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus einer im Vergleich zum Vorjahr höheren Abgrenzung aus noch nicht abgerechneten Netznutzungsentgelten. Der starke Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung von kurzfristigen Krediten an die EWP. Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Veränderung des Kapitalausgleichspostens gesunken. Ferner ist im Geschäftsjahr 2023 die bilanzielle Eigenkapitalquote auf 23,8 % (Vorjahr 28,2 %) gesunken. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit 812 T€ Rückstellungen für Personalaufwendungen (Vorjahr 839 T€), mit 1.502 T€ für die Entfernung stillgelegter Leitungen (Vorjahr 1.482 T€), mit 521 T€ ausstehende Konzessionsabgaben (Vorjahr 504 T€), mit 2.292 T€ ausstehende Rechnungen (Vorjahr 1.302 T€), mit 839 T€ für Austausch Schaltanlagen (Vorjahr 870 T€), mit 621 T€ drohende Insolvenzanfechtungen (Vorjahr 633 T€) sowie mit 413 T€ (Vorjahr 0 T€) Aufwendungen für ausstehende Abrechnungsverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten bestehen mit 15.986 T€ für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr 10.501 T€), mit 7.785 T€ aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (Vorjahr 6.550 T€), mit 1.839 T€ für Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten (Vorjahr 2.510 T€), mit 4.886 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr 3.537 T€) sowie mit 2.045 € für sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr 1.210 T€). Die Finanzlage war stabil und die Liquidität jederzeit gesichert. Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag liegt stichtagsbedingt bei 1.557 T€ (Vorjahr 4.177 T€). Die in den Umsatzerlösen der Tätigkeit Stromverteilung enthaltenen Erlöse aus Netzentgelten liegen unter der genehmigten Erlösobergrenze. Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Kosten für vorgelagerte Netzkosten, vermiedene Netznutzungsentgelte, Verlustenergie sowie Umlagen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden die Konzessionsabgaben sowie die Entgelte für die von der EWP erbrachten Dienstleistungen ausgewiesen. Die Tätigkeit weist einen Gewinn in Höhe von 1.547 T€ (im Vorjahr Verlust 3.098 T€) aus. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit Gasverteilung Die Bilanzsumme der Tätigkeit Gasverteilung hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und liegt bei 22.934 T€ (Vorjahr 20.645 T€). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und liegt bei 86,3 % (Vorjahr 78,9 %). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der im Geschäftsjahr getätigten Ausleihung an EWP. Der starke Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert im Wesentlichen aus der Abgrenzung von Verbräuchen sowie für noch nicht abgerechnete Mehr-/Mindermengen. Der starke Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung von kurzfristigen Krediten an die EWP. Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Veränderung des Kapitalausgleichspostens gestiegen. Dagegen ist im Geschäftsjahr 2023 die bilanzielle Eigenkapitalquote in Höhe von 42,0 % (Vorjahr 43,8 %) gesunken. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit 235 T€ Rückstellungen für Personalaufwendungen (Vorjahr 242 T€), mit 374 T€ für die Entfernung stillgelegter Leitungen (Vorjahr 592 T€), mit 60 T€ Aufwendungen für ausstehende Abrechnungen (Vorjahr 0 T€), mit 110 T€ unterlassene Instandhaltungen (Vorjahr 83 T€), mit 140 T€ ausstehende Rechnungen (Vorjahr 140 T€) sowie mit 239 T€ (Vorjahr 246 T€) drohende Insolvenzanfechtungen. Die Verbindlichkeiten bestehen mit 4.633 T€ für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr 2.418 T€), mit 984 T€ aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (Vorjahr 1.136 T€), mit 390 T€ für Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten (Vorjahr 349 T€), mit 281 T€ gegenüber verbundenen Unternehmen (Vorjahr 529 T€) sowie mit 484 € für sonstige Verbindlichkeiten (Vorjahr 314 T€). Die Finanzlage war stabil und die Liquidität jederzeit gesichert. Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag liegt stichtagsbedingt bei 398 T€ (Vorjahr 1.206 T€). Die in den Umsatzerlösen der Tätigkeit Gasverteilung enthaltenen Erlöse aus Netzentgelten liegen deutlich unter der genehmigten Erlösobergrenze. Der Materialaufwand enthält im Wesentlichen Kosten für vorgelagerte Netzkosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden die Konzessionsabgaben sowie die Entgelte für die von der EWP erbrachten Dienstleistungen ausgewiesen. Die Tätigkeit weist einen Gewinn in Höhe von 1.899 T€ (Vorjahr 2.061 T€) aus. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage moderner und intelligenter Messstellenbetrieb Die Bilanzsumme der Tätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht und liegt bei 1.199 T€ (Vorjahr 1.111 T€). Der Anteil des Anlagevermögens liegt bei 66,7 % (Vorjahr 69,1 %). Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der Veränderung des Kapitalausgleichspostens gestiegen. Dementsprechend ist im Geschäftsjahr 2023 die bilanzielle Eigenkapitalquote auf 92,8 % (Vorjahr 91,8 %) gestiegen. Die Finanzlage war stabil und die Liquidität jederzeit gesichert. Der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag liegt stichtagsbedingt bei 6 T€ (Vorjahr 40 T€). Die Tätigkeit weist im Geschäftsjahr einen Gewinn von 184 T€ (Vorjahr 102 T€) aus. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Die NGP ist ständig vielfältigen Risiken im Rahmen ihres unternehmerischen Handelns ausgesetzt. Bei der NGP ist ein umfassendes Risikomanagementsystem etabliert, um Risiken, die aus möglichen Ereignissen innerhalb und außerhalb des Unternehmens entstehen können, frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu dokumentieren. Das Risikomanagementsystem ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs- und Steuerungsprozesses in allen wichtigen Unternehmensbereichen und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Im Rahmen der Risikoinventur werden relevante Risiken in allen Unternehmensbereichen identifiziert und anschließend bewertet. Zudem werden Gegenmaßnahmen zur Risikoprävention und Frühwarnindikatoren abgeleitet. In einer regelmäßigen Berichterstattung wird dem Gesellschafter Auskunft über die Risikolage der Gesellschaft gegeben. Darin wird das Schadensausmaß unter Nennung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit erfasst. Insgesamt liegen die Risiken der NGP hauptsächlich im Bereich mit geringer bis mittlerer Schadenshöhe (Netto bis 1.500 T€) und einer Eintrittswahrscheinlichkeit von unwahrscheinlich bis möglich (bis 50 %). Zu den Top Risiken zählen neben dem Risiko aus Leitungsschäden, das Risiko aus erhöhten Vergabe- und Baupreisen sowie das Risiko aus Forderungsausfällen und Lieferanten-Insolvenzrisiken der NGP. In dem Risiko "Leitungsschäden" werden mehrere Schäden an Leitungen zusammengefasst und bewertet. Weiterhin besteht in Folge des Ukraine-Krieges das Risiko einer Gasmangellage, welches laut BNetzA für den kommenden Winter eher als gering eingestuft wird. Zum Bilanzstichtag hat die NGP eine verbindliche Bestellung über die Lieferung für Verlustenergie Strom für die Jahre 2023 und 2024 abgeschlossen. Diese physischen Termingeschäfte unterliegen einem besonderen Monitoring durch das Risikomanagement. Auch für 2025 ist aufgrund der Beteiligung an einer Ausschreibungsgemeinschaft und einer optimierten Beschaffungsstrategie des Dienstleisters mit täglichen Ausschreibungen im Referenzzeitraum ein durchschnittlicher Beschaffungspreis unter dem Referenzpreis absehbar. Die Folgen des fortwährenden Ukraine-Krieges verstärken insbesondere die Risiken: Kostensteigerungen, Gaslieferengpässe und das Risiko von Cyberangriffen. Die NGP ist seit Ausbruch des Krieges bezüglich der damit verbundenen Risiken im engen Austausch mit ihrem Gesellschafter (inkl. Ad hoc Meldung) und hat zusammen mit der EWP einen internen Krisenstab gebildet. Aufgrund der aktuell beruhigten Marktsituation finden keine regelmäßigen Krisentreffen statt. Sollte sich die Lage wieder verschlechtern, werden die regelmäßigen Treffen wieder aufgenommen. Dieser Krisenstab beschäftigt sich mit Risiken, Szenarien und entsprechenden Gegenmaßnahmen, die die EWP und NGP aus der Krisensituation in der Ukraine erreichen könnten. Zu betrachtende Themenfelder sind unter anderem: Schutz der technischen Infrastruktur, Versorgungssicherheit / Reserven, finanzielle Aspekte, Sicherheitsaspekte, Notfallpläne und Übungen. Die NGP setzt sich zudem mit den Notfallstufen der Erdgas-SoS-VO, die z.B. im Falle von Gaslieferengpässen zur Anwendung kommt, auseinander. Die Gesellschaft ist derzeit weder durch ein einzelnes Risiko noch durch die Kumulation von mehreren Risiken in ihrem Bestand gefährdet. Chancen Chancen für eine erfolgreiche Entwicklung der NGP ergeben sich aus dem stetigen Bevölkerungswachstum der Landeshauptstadt Potsdam. Daraus erwachsen steigende Absatzpotentiale infolge des Ausbaus der Versorgungsinfrastruktur. Weitere Chancen ergeben sich aus einem Eckpunktepapier zur Weiterentwicklung des Regulierungsrahmens durch die BNetzA. Insbesondere sollen durch einheitliche Eigenkapitalzinssätze Investitionen attraktiver gemacht und die Planungssicherheit erhöht werden. Kürzlich erlassene Festlegungen der Beschlusskammer 4 der BNetzA zur Anpassung der Zinssätze im Kapitalkostenaufschlag für die 4. Regulierungsperiode wirken sich bereits ab 2024 positiv auf die NGP aus. Die im Jahr 2021 erfolgte Neuaufstellung, zur Ausgestaltung der NGP zur großen Netzgesellschaft, wird langfristig ebenfalls einen positiven Ergebnisbeitrag liefern. Darüber hinaus erwarten wir, dass die voranschreitende Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen sich positiv auf die Unternehmenslage auswirken wird. Das Unternehmen verfügt über engagierte Mitarbeiter*innen mit einem fundierten Fachwissen und einem großen Erfahrungsschatz, um die gesetzten Ziele des Unternehmens zu erreichen. Compliance Im Berichtsjahr stand die Fortführung des Aufbaus eines an die ISO 19600 angelehnten präventiven Compliance-Managementsystems im Vordergrund. In diesem Zusammenhang wurden die bestehenden Compliance-Prozesse kontinuierlich überprüft und erste Aktualisierungen angestoßen. Im Bereich Datenschutz wurden die Fachbereiche zu diversen Anfragen zu den Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung beraten. Themen waren u. a. die grundsätzliche Zulässigkeit von Verarbeitungen personenbezogener Daten, die Beachtung der Grundsätze der Verarbeitung sowie die Erstellung der erforderlichen Dokumentationen. Im Dezember 2023 erfolgte wieder die jährliche Auffrischungsschulung zum Datenschutz für die Beschäftigten. Prognosebericht Der Prognosebericht der NGP zeigt, soweit möglich, die künftige Entwicklung der Gesellschaft auf. Die wesentlichen Grundlagen für den Geschäftsbetrieb der NGP sind die Konzessions- und Gestattungsverträge der Landeshauptstadt Potsdam und die Dienstleistungsverträge mit der EWP. Das stetige Bevölkerungswachstum in der Landeshauptstadt Potsdam und die damit einhergehende Bautätigkeit wird zu einer Erhöhung der Zählpunkte führen und damit die positive Entwicklung der Gesellschaft fördern. Um eine dauerhaft stabile wirtschaftliche Grundlage zu schaffen, müssen die Netzkosten kontinuierlich optimiert und durch weitere Straffungen der Prozessabläufe gesenkt werden. Diese Maßnahmen werden auch Auswirkungen auf die Umsetzung unserer Investitions- und Instandhaltungsstrategie haben. Zur Optimierung der Prozessabläufe werden derzeit die wesentlichen Prozesse in der NGP und EWP betrachtet. Oberste Zielstellung wird aber weiterhin ein sicherer und störungsarmer Netzbetrieb sein. Die NGP ist für einen diskriminierungsfreien Zugang zu den Strom- und Gasnetzen in Potsdam zuständig und arbeitet weiter am geplanten stufenweisen Einsatz von intelligenten Messsystemen. Der Gleichbehandlungsbericht für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2023 wird termingerecht veröffentlicht. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die NGP gegenüber dem Vorjahr mit steigenden Umsätzen aus Strom- und Gas-Netznutzungsentgelten, die sich an den genehmigten Erlösobergrenzen orientieren sowie steigenden Erlösen aus Dienstleistungsverträgen. Im Jahr 2024 rechnen wir aber gleichzeitig auch mit höheren Aufwendungen für bezogene Leistungen und Material sowie für Abschreibungen und Personal. Wesentliche Unsicherheiten ergeben sich zudem aus den Kriegsereignissen in der Ukraine und im Nahen Osten. Die Auswirkungen der Kriegsereignisse und der Sanktionen gegen Russland auf die Lieferketten, Rohstoffpreise sowie die Risiken von Angriffen auf die kritische Infrastruktur (z.B. Cyberangriffe) sind derzeit nicht abschätzbar. Das Risiko, dass Kundenforderungen (Strom- und Gaslieferanten) ausfallen, ist weiterhin gegeben. Auswirkungen auf die Verfügbarkeiten von Material für unsere Investitions- und Instandhaltungsprojekte sind erwartbar, lassen sich aber aufgrund komplexer Lieferketten nur schwer prognostizieren. Hieraus können sich ungeplante Kostensteigerungen ergeben. Die Einschätzung von und der Schutz vor Cyberrisiken erfolgt in enger Abstimmung mit unserem IT-Dienstleister. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit Umsatzerlösen von 117.798 T€ und einem Ergebnis vor Ertragsteuern von 5.503 T€ geplant. Dabei ist die Realisierung der geplanten Personalentwicklung auf 255 Vollzeitäquivalente berücksichtigt. Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges oder neuer noch nicht bekannter Ereignisse können diese Ergebnisprognose signifikant gefährden und zu einer Verringerung des Ergebnisses vor Steuern führen.
Potsdam, 22. März 2024 Jürgen Retzlaff André Lehmann Tätigkeitsabschlüsse gemäß § 6 b Energiewirtschaftsgesetz Inhaltsverzeichnis Grundlagen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Abgrenzung der Tätigkeiten Regeln, nach denen Bilanzposten, Aufwendungen und Erträge zugewiesen werden Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen Anlage I Tätigkeitsabschluss Stromverteilung 1. Tätigkeiten - Bilanz zum 31.12.2023 2. Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung 2023 3. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 4. Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023 Anlage II Tätigkeitsabschluss Gasverteilung 1. Tätigkeiten - Bilanz zum 31.12.2023 2. Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung 2023 3. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 4. Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023 Anlage III Tätigkeitsabschluss moderner und intelligenter Messstellenbetrieb 1. Tätigkeiten - Bilanz zum 31.12.2023 2. Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung 2023 3. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 4. Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023 Grundlagen Die Tätigkeitsabschlüsse wurden gemäß den Bestimmungen des § 6 b Energiewirtschaftsgesetz aufgestellt. Demzufolge hat die NGP für die Tätigkeiten Strom-, Gasverteilung und den modernen und intelligenten Messstellenbetrieb getrennte Bilanzen sowie getrennte Gewinn- und Verlustrechnungen, nebst Anlagenspiegel, zu erstellen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Tätigkeitsabschlüsse wurden in Anwendung der §§ 264 ff HGB aufgestellt und die Bilanzen sowie Gewinn- und Verlustrechnungen nach Maßgabe der §§ 266 bzw. 275 HGB gegliedert. Zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang zum handelsrechtlichen Jahresabschluss. Abgrenzung der Tätigkeiten Zur Tätigkeit Stromverteilung gehören die Stromverteilungsnetze und -anlagen sowie deren Betrieb. Zur Tätigkeit Gasverteilung gehören die Gasverteilungsnetze und -anlagen sowie deren Betrieb. Gemäß den Bestimmungen des § 3 Abs. 4 Satz 2 Messstellenbetriebsgesetzes in Verbindung mit § 6 b EnWG ist für die Tätigkeit moderner und intelligenter Messstellenbetrieb ein eigener Tätigkeitsabschluss aufzustellen. Regeln, nach denen Bilanzposten, Aufwendungen und Erträge zugewiesen werden Die Zuweisung der Bilanzposten, Aufwendungen und Erträge erfolgte überwiegend direkt über die Führung getrennter Konten und Kostenstellen, ansonsten im Wesentlichen nach Primärkosten-, Investitions- und Abrechnungsschlüssel. Der Primärkostenschlüssel ergibt sich aus dem Verhältnis der den Tätigkeiten direkt zugeordneten Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Aufwendungen für bezogene Leistungen und Sonstige betriebliche Aufwendungen. Der Investitionsschlüssel ergibt sich aus dem Verhältnis der den Tätigkeiten direkt zugeordneten Investitionen. Der Abrechnungsschlüssel entspricht dem Verhältnis der den Tätigkeiten zugeordneten Messlokationen und der zugeordneten Anzahl der Abrechnungen. Das gezeichnete Eigenkapital wurde direkt der Strom- und Gasnetzverteilung zugeordnet. Der Tätigkeit moderner und intelligenter Messstellenbetrieb wurde kein gezeichnetes Kapital zugeordnet. Die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Unternehmenstätigkeiten (Kapitalausgleichposten) ergeben sich aus dem Saldo der Zuordnungen der Vermögens- und Schuldposten. Die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Unternehmenstätigkeiten werden unter dem Posten Zugeordnetes Eigenkapital ausgewiesen. Erläuterungen Tätigkeiten - Bilanz Abweichend zum Vorjahr erfolgte in den Tätigkeitsabschlüssen kein Ausweis der Jahresergebnisse im Posten Zugeordnetes Eigenkapital. Erläuterungen Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung Abweichend zum Vorjahr erfolgte in den Tätigkeitsabschlüssen der Ausweis des Postens Aufwendungen aus Ergebnisabführung. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen Die NGP ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der EWP. Die EWP ist ein verbundenes Unternehmen der SWP. Zu den Geschäften größeren Umfangs zählen die von der EWP bezogenen Dienstleistungen, ohne die Berücksichtigung periodenfremder Erträge und Aufwendungen, für die Tätigkeiten Strom- und Gasnetzverteilung sowie den modernen und intelligenten Messstellenbetrieb im Rahmen des kaufmännischen und technischen Dienstleistungsvertrages in Höhe von 9.183 T€ sowie die von der NGP an die EWP geleisteten Dienstleistungen aus dem technischen Dienstleistungsvertrag in Höhe von 237 T€. Tätigkeitsabschluss Stromverteilung 1. Tätigkeiten - Bilanz zum 31.12.2023 AKTIVA
PASSIVA
2. Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung 2023
3. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023Tätigkeit Stromverteilung
4. Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
*) Es handelt sich um Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Tätigkeitsabschluss Gasverteilung 1. Tätigkeiten - Bilanz zum 31.12.2023 AKTIVA
PASSIVA
2. Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung 2023
3. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023Tätigkeit Gasverteilung
4. Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
*) Es handelt sich um Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Tätigkeitsabschluss moderner und intelligenter Messstellenbetrieb 1. Tätigkeiten - Bilanz zum 31.12.2023 AKTIVA
PASSIVA
2. Tätigkeiten - Gewinn- und Verlustrechnung 2023
3. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023Tätigkeit moderner und intelligenter Messstellenbetrieb
4. Verbindlichkeitenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
*) Es handelt sich um Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Auszug aus der Niederschrift zur Sitzung der Gesellschafterversammlung der NGP am 10. Juli 2024 2 Jahresabschluss und Prüfbericht NGP Es bestehen keine Anmerkungen. [...] Beschluss:
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