Solectric Immobiliengesellschaft mbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Denis Oliver Hausberger seit 25.3.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Cytronix GmbHUbstadt-WeiherKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023Cytronix GmbH, Ubstadt-WeiherI. Grundlagen des Konzerns Die Cytronix GmbH ist unter HRB 738411 im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim eingetragen. Hierbei handelt es sich um die Muttergesellschaft des Konzerns. Im Konsolidierungskreis wurde die Tochtergesellschaft Solectric Holding GmbH, Ubstadt-Weiher sowie die fünf bedeutenden Enkelgesellschaften berücksichtigt (Solectric GmbH, droneparts GmbH, Solectric Immobiliengesellschaft mbH, ProFlyCenter GmbH sowie die Epotronic GmbH). Es bestehen noch weitere Enkelgesellschaften, welche jedoch aufgrund von Wesentlichkeitsgründen nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden. Der Hauptteil des Konzernvermögens sowie des Umsatzes und Ertrages entfällt auf die Solectric GmbH, Ubstadt-Weiher. Die Solectric GmbH importiert, vertreibt und repariert elektronische Artikel im Bereich des Foto-Video-Bereichs und ist Deutschlands größter Distributor von DJI, dem weltweit führenden Kameradrohnen hersteller. Zusätzlich vertreibt die Solectric GmbH innovative Produkte aus dem Foto-Video-Bereich verschiedener hochwertiger Markenhersteller. Kaum ein Markt war in der jüngsten Vergangenheit interessanter und wuchs schneller als dieser. Die anderen Konzerngesellschaften, welche einzeln als auch insgesamt in ihrer Bedeutung untergeordnet sind, sind in angrenzenden Geschäftsfeldern, insbesondere in den Bereichen Reparatur und Dienstleistungen bzw. im Vertrieb an professionelle Endkunden sowie in Unterstützungsfunktionen tätig. Es werden hauptsächlich Großkunden aus dem Bereich Unterhaltungselektronik bedient. Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 115 Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die privaten Konsumausgaben sind in 2023 im Vergleich zum Vorjahr nominal um 5,6 % gestiegen. Insgesamt belasten allerdings die Realeinkommensverluste aufgrund der hohen Inflation die Konsumneigung. Die Arbeitslosenquote ist mit 5,7 % im Vergleich zum Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte gesunken. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe war auch im Kalenderjahr 2023 äußerst dynamisch. So konnte der Konzernumsatz in praktisch allen Geschäftsbereichen gegenüber dem Vorjahr weiter deutlich gesteigert werden. Auch im Jahr 2023 wurden neue Marken und Produktgruppen in das Produktsortiment der Solectric Gruppe aufgenommen werden. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 des Konzerns endete mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.196 (Vj.: TEUR 3.262) sowie einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 3.199 (Vj.: TEUR 4.453). Der Ergebnisrückgang gegenüber dem Vorjahr ist bei einem verbesserten Rohergebnis von TEUR 15.597 (VJ. TEUR 14.552) insbesondere auf die überproportional gestiegenen Personalaufwendungen (TEUR 6.256; Vj.: TEUR 5.258), die Zunahmeder sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 4.647; Vj.: TEUR 4.116) sowie die höheren Zinsaufwendungen (TEUR 1.215; Vj.: TEUR 548) zurückzuführen. Im Rohergebnis von TEUR 15.597 (Vj.: TEUR 14.552) stehen sich insbesondere Umsatzerlöse von TEUR 111.327 (Vj.: TEUR 99.499) und ein Materialaufwand von 96.636 (Vj.: TEUR 85.191) gegenüber. Die Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe gliedern sich wie folgt nach Absatzgebieten:
Nach Produktgruppen ergibt sich folgende Aufteilung:
Die Steigerung des Personalaufwands um TEUR 997 bzw. 19 % gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf den weiteren Ausbau des Vertriebs in der Sparte Industrie zurückzuführen. Durch den Personalaufbau im Industriebereich konnte eine konstante Umsatzsteigerung in dieser jungen Sparte realisiert werden. Die Abschreibungen lagen bei TEUR 431 (Vj.: TEUR 285) und betreffen insbesondere das Immobilienvermögen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert vor allem aus Investitionen in die Ausstattung und den Innenausbau der neuen Büroräume sowie die Ausstattung neuer Filialen in Oberhausen und München sowie die Anschaffung von DJI-Verkaufseinrichtungen in den Mediamärkten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, welche vor allem die Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Vertriebs- und Reisekosten beinhalten, lagen rund TEUR 531 bzw. knapp 13 % über dem Vorjahr. Hintergrund sind insbesondere höhere Raumkosten, Versicherungsaufwendungen sowie Wartungskosten für Hard- und Software. Der deutlich gestiegene Referenzzinssatz (3-Monats-Euribor) in Verbindung mit einer unveränderten Finanzierungsstruktur führte im Zinsergebnis zu einem deutlichen Anstieg der Zinsaufwendungen für kurzfristige Finanzierungen. b) Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um TEUR 3.979 von TEUR 35.850 im Vorjahr auf TEUR 39.829 zum Bilanzstichtag. Auf der Aktivseite der Bilanz ist das Anlagevermögen (TEUR 9.430; Vj.: TEUR 7.009) um TEUR 2.421 und das Umlaufvermögen (TEUR 30.056; Vj.: TEUR 28.765) um TEUR 1.291 angestiegen. Während die Zunahme des Anlagevermögens vor allem auf weitere Investitionen in das Immobilienvermögen und in Betriebs- und Geschäftsausstattung zurückzuführen ist, resultiert die Erhöhung beim Umlaufvermögen vor allem aus einer Zunahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 3.618 (TEUR 11.446, Vj.: TEUR 7.828) zurückzuführen. Die Vorräte hingegen haben sich um TEUR 1.175 (TEUR 16.406, Vj.: TEUR 17.581) reduziert. Die flüssigen Mittel (TEUR 2.203, Vj.: TEUR 3.355) lagen um TEUR 1.152 unter dem Vorjahreswert. Hier lag der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 3.066; Vj.: TEUR 4.995) unter der Summe des Cashflows aus der Investitionstätigkeit (./. TEUR 2.742; Vj.: -TEUR 1.555) und des Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit (./. TEUR 1.477; Vj.: TEUR 1.394). Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital des Konzerns (TEUR 10.219, Vj.: TEUR 8.265) um TEUR 1.954 deutlich erhöht. Ein Teilbetrag des Eigenkapitals von TEUR 3.060 (Vj.: TEUR 2.294) entfällt dabei auf nicht beherrschende Anteile. Gegenüber dem Vorjahr konnte trotz der erhöhten Bilanzsumme die Eigenkapitalquote von 23 % auf 26 % gesteigert werden. Dem gegenüber blieben die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 10.668; Vj.: TEUR 10.689) nahezu unverändert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 7.516; Vj.: TEUR 10.604) haben im Vorjahresvergleich deutlich abgenommen. Eine deutliche Zunahme hingegen waren in den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 2.169, Vj.: TEUR 432) sowie den sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 4.631, Vj.: TEUR 2.869) zu verzeichnen. Die Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung wird für die Konzerngesellschaften monatlich ein Reporting erstellt. Relevante Kennzahlen werden ausgewertet und der Geschäftsleitung zur Verfügung gestellt. Durch dieses Kontrollinstrument können kurzfristig Gegenmaßnahmen im Falle des möglichen Nichterreichens von Zielvorgaben eingeleitet werden. Zudem wird eine rollierende Liquiditätsplanung praktiziert, um die Zahlungsfähigkeit und Steuerung von Working Capital zu gewährleisten. Für die Unternehmenssteuerung relevante Kennzahlen sind die Umsatzentwicklung, die Entwicklung des Rohertrags und die Umsatzrendite. Die Umsatzerlöse sind von TEUR 99.499 auf TEUR 111.327 gestiegen. Der Materialaufwand stieg von TEUR 85.191 auf TEUR 96.636; der Rohertrag beträgt in 2023 TEUR 15.597 im Vergleich zu TEUR 14.552 im Vorjahr. Die Umsatzrendite ist von 3,28 % auf 1,97 % gesunken; die Eigenkapitalrendite liegt bei 21,48 % (Vorjahr 39,46 %). 5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Seit dem vierten Quartal 2023 hat die Solectric GmbH ihre neuen Räumlichkeiten in der Ubstadter Straße 23 bezogen. Die vollständige Fertigstellung der Renovierungs- und Ausbaumaßnahmen ist für das Jahr 2024 geplant. Diese neuen Räumlichkeiten bieten ergonomische Arbeitsplätze und ermöglichen Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter. Dadurch wird nicht nur die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert, sondern auch ihre Kompetenz gefördert. Die räumliche Zusammenlegung der Arbeitsbereiche führt zu einer effizienteren Gestaltung der Arbeitsprozesse und zu einer besseren Abstimmung untereinander. Durch das neue innovative Gebäude soll die Identifizierung der Mitarbeiter mit dem Unternehmen gestärkt werden. Die Zusammenlegung der Räumlichkeiten zielt darauf ab, die Kosten für Energieverbrauch (neue Heizung und PV-Anlage) und Logistik zu reduzieren. Darüber hinaus wird durch die fortlaufende Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität auch die Emissionsbelastung deutlich verringert. Im Jahr 2023 wurden zwei weitere DJI-Stores eröffnet - in Oberhausen und München. Diese Eröffnungen tragen dazu bei, die Verbindung zu DJI zu intensivieren. III. Prognose, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Im Jahr 2024 wird die Solectric Gruppe ihre Präsenz weiter ausbauen, indem sie mindestens zwei neue DJI Authorized Retail Stores eröffnet und betreibt - in Hamburg und Wien. Der Betrieb des Wiener Stores erfolgt aus steuerlichen Gründen über die Solectric Austria GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Solectric Holding GmbH. Die Solectric GmbH verfolgt das Ziel, ihr Produktportfolio kontinuierlich zu erweitern, um den Anteil des Hauptlieferanten DJI zu reduzieren. Der Wegfall der Marke Ecoflow wurde durch die Konkurrenzmarke von Anker kompensiert. Im Industriebereich erwarten wir durch den erweiterten Einsatz unserer Produkte und Dienstleistungen eine Umsatzsteigerung von etwa 35 %. Im Bildungssektor gehen wir für 2024 von einem Wachstum von ca. 50 % aus. Der Educationmarkt zeigt ein stetiges Wachstumspotenzial. Insgesamt planen wir auf Konzernebene analog 2023 mit einer Steigerung des Gesamtumsatzes um ca. 13 %. Trotz der Preisanstiege im letzten Jahr aufgrund der Inflation erwarten wir aktuell keine weiteren Preissteigerungen. Daher gehen wir für 2024 von einer stabilen Marge aus. Die Personalkosten sollen sich gegenüber dem Vorjahr nur moderat erhöhen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Zinsprognosen für den 3-Monats-Euribor wird erwartet, dass die Zinsaufwendungen bei gleichbleibender Finanzierungsstruktur und Inanspruchnahme insgesamt rückläufig sind. Zusätzlich sollen die Zinsaufwendungen für kurzfristige Verbindlichkeiten durch Zinssicherungsgeschäfte weiter reduziert werden. Durch die Optimierung unserer Energieverträge und die Prüfung der Transportkosten sehen wir ein erhebliches Einsparpotenzial der Kosten. Hierdurch wird sich das Ergebnis des Konzerns nach unserer Erwartung im Vergleich zum Vorjahr nominal und auch quotal verbessern. Die Cytronics-Gruppe mit der Solectric GmbH blicken optimistisch in die Zukunft. Wir setzen auf nachhaltiges Wachstum und Innovation. Insgesamt entwickelte sich der Konzern in den ersten zwei Quartalen 2024 planmäßig. 2. Chancen- und Risikobericht Seit April 2023 beliefert die Solectric Gruppe im Industriebereich aufgrund der strategischen Neuausrichtung bei DJI-Enterprise keine Reseller mehr. Es erfolgt ausschließlich eine direkte Belieferung an die Endkunden. Trotz des Wegfalls der umsatzstarken Reseller konnte der geplante Umsatz für 2023 nahezu erreicht werden. Auf der Beschaffungsseite steht vor allem die Solectric GmbH vor der Herausforderung, den gestiegenen Lagerhaltungsanforderungen seitens DJI gerecht zu werden. Die Solectric GmbH war in 2023 jederzeit in der Lage dem seitens DJI geforderten Wachstum gerecht zu werden. In diesem Zuge wurden unter anderem die Betriebsmittelfinanzierungen überprüft und rechtzeitig an das Wachstum angepasst (Erhöhung Factoring Limit und Kontokorrentkredite). Darüber hinaus wird der Liquiditätsbedarf durch eine kontinuierliche Liquiditätsberechnung mit Soll-/Ist Vergleich überwacht. Durch die Fortsetzung dieser Maßnahmen kann der Liquiditätsbedarf jederzeit an das Wachstum angepasst werden. Ein wichtiger Aspekt bleibt die Entwicklung des Konsum- und Investitionsverhaltens der Verbraucher angesichts der schwächelnden Konjunktur und der aktuellen geopolitischen Lage. Hier werden wir genau beobachten, wie sich diese Faktoren auf die Gesellschaft auswirken. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass konjunkturelle Schwankungen, selbst während der Corona-Pandemie und des Russland-Ukraine-Konflikts, keinen signifikanten Einfluss auf das Kaufverhalten in Bezug auf die von Solectric und deren Tochtergesellschaften vertriebenen Produkte hatten. Dies deutet darauf hin, dass die Nachfrage nach diesen Produkten stabil bleibt, unabhängig von wirtschaftlichen Unsicherheiten. 3. Gesamtaussage Insgesamt sieht sich der Konzern zur Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Die erläuterten Risiken gefährden den Fortbestand der Gesellschaft aufgrund Illiquidität oder Überschuldung nicht.
Ubstadt-Weiher, den 09. August 2024 Denis Oliver Hausberger, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangKonzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Cytronix GmbH, Ubstadt-Weiher, ist unter HRB 738411 im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim eingetragen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der Cytronix GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung der §§ 290 bis 315 HGB aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestelltund gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Zum 31. Dezember 2022 wurden Anteile an Unternehmen ohne beherrschenden Einfluss in Höhe von TEUR 1.535 unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2023 erfolgt der Ausweis dieser Anteile unter den Beteiligungen. Zum 31. Dezember 2022 bestanden Forderungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 939. Diese wurden mit TEUR 561 unter den sonstigen Vermögensgegenständen und mit TEUR 378 unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2023 erfolgt der Ausweis unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. II. Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Konzernunternehmen:
Alle Tochterunternehmen werden nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung mit teilweisem Minderheitenausweis einbezogen. Der Konzernabschlussstichtag entspricht dem Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens und aller einbezogenen Gesellschaften. Die folgenden Gesellschaften werden aus Wesentlichkeitsgründen nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
III. Konsolidierungsgrundsätze Grundlage für die Konsolidierung sind der Jahresabschluss der Cytronix GmbH und die nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellten Abschlüsse der sechs vollkonsolidierten Tochterunternehmen. 1. Kapitalkonsolidierung Sämtliche Tochterunternehmen wurden aufgrund der erstmaligen Aufstellung eines Konzernabschlusses zum 1. Januar 2022 erstmals konsolidiert. Die Erstkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Die Neubewertung erfolgte gem. § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB zum 1. Januar 2022. Im Rahmen der Erstbewertung ergaben sich Unterschiedsbeträge zwischen dem Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen und dem jeweils auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens wie folgt:
Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurden technische Unterschiedsbeträge aufgrund des nach dem Erwerbszeitpunkt liegenden Zeitpunkts der Kapitalkonsolidierung in Höhe von insgesamt EUR 3.827.612,47 als Gewinnvortrag in der Konzernbilanz erfasst:
Aus der Erstkonsolidierung ergibt sich ein zu aktivierender Firmenwert in Höhe von EUR 45.380,62 wie folgt:
Der Firmenwert wird über eine vorsichtig ermittelte Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Zum Bilanztag ergibt sich folgende Entwicklung:
Die auf konzernfremde Dritte entfallenden Anteile am Eigenkapital wurden jeweils im Konzernabschluss gemäß § 307 Abs. 1 HGB unter einem Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. 2. Schuldenkonsolidierung Die zwischen den Konzerngesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB eliminiert. 3. Zwischenergebniseliminierung Auf eine Zwischenergebniseliminierung wurde aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet. 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden gemäß § 305 HGB eliminiert. 5. Steuerabgrenzung Steuerabgrenzungen, als Folge der Anwendung konzerneinheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften waren im Berichtsjahr nicht vorzunehmen. 6. Umrechnung von auf fremde Währung lautenden Abschlüsse Es gibt keine in den Konzernabschluss einbezogene auf fremde Währung lautende Abschlüsse. 7. Assoziierte Unternehmen Bei den folgenden Unternehmen kann ein maßgeblicher Einfluss gem. § 311 Abs. 1 Satz 2 HGB vermutet werden:
Aus Gründen der Wesentlichkeit erfolgte gem. § 311 Abs. 2 HGB keine Anwendung der §§ 311 Abs. 1 und 312 HGB auf diese Gesellschaften. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu fortgeschriebenen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig im Wesentlichen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. 2. Umlaufvermögen, Rechnungsabgrenzungsposten und latente Steuern Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanztag niedriger waren, wurden grundsätzlich diese angesetzt. Zur Abdeckung von Gängigkeitsrisiken wurden Abschläge in Abhängigkeit von der Lagerdauer vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Nettoforderungsbestands angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Ausgaben bis zum Bilanztag, welche Aufwand für Folgeperioden darstellen, wurden als Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert. Von dem Wahlrecht gem. § 298 Abs 1. iVm § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Bilanzierung aktiver latenter Steuern, welche sich bei Gegenüberstellung der passiven Latenzen aufgrund der Aktivierung von Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung (TEUR 27) und aktiven latenten Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen (Verlustvorträge insgesamt TEUR 152) wurde kein Gebrauch gemacht. 3. Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten Die Rückstellungen wurden entsprechend des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und für die erkennbaren Risiken ausreichend bemessen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden ggf. unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostenänderungen bewertet und mit fristadäquatem Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Einnahmen bis zum Bilanztag, welche Ertrag für Folgeperioden darstellen, wurden als Rechnungsabgrenzungsposten passiviert. V. Erläuterung zur Konzernbilanz, zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, zur Kapitalflussrechnung sowie sonstige Angaben 1. Anlagevermögen Das Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 hat sich wie folgt entwickelt:
2. Anteilsbesitz
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände haben mit TEUR 11.446 (Vorjahr: TEUR 7.776) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und mit TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 52) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
Die übrigen sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 2.900 durch eine Sicherungsübereignung der Vorräte sowie in Höhe von TEUR 3.389 durch Grundpfandrechte und Forderungsabtretungen besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Teil übliche verlängerte Eigentumsvorbehalte. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich wie folgt:
6. Haftungsverhältnisse Es besteht ein Haftungsverhältnis gem. § 251 HGB aus Bürgschaftsverpflichtungen gegenüber einem Kreditinstitut zur Absicherung von Darlehen eines Gesellschafters in Höhe von TEUR 787. Aufgrund der vorliegenden Informationen ist derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanztag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen, insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.388. 8. Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten Es bestehen zur Zinssicherung von Darlehensverträgen mit Kreditinstituten zwei Zinssatz-Swapgeschäft mit einer jeweiligen Laufzeit vom 21. April 2022 bis zum 30. November 2046. Diese Zinsswapgeschäfte haben zum Bilanztag einen beizulegenden Zeitwert (mark to market) von TEUR 48. 9. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe gliedern sich wie folgt nach Absatzgebieten:
Nach Produktgruppen ergibt sich folgende Aufteilung:
10. Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds umfasst ausschließlich die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. 11. Mitarbeiteranzahl Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 115 (Vorjahr: 102) Angestellte beschäftigt. Es handelt sich dabei um 31 (Vorjahr: 24) Teilzeit- und um 84 (Vorjahr: 78) Vollzeitarbeitsverhältnisse. Von den Arbeitsverhältnissen entfallen 12 (Vorjahr: 15) auf die leitenden Angestellten. 12. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 33. 13. Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war während des Geschäftsjahrs Herr Denis Oliver Hausberger, Bad Schönborn, bestellt. Auf die Angabe der Bezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Es bestehen zum Bilanztag Forderungen gegen den Geschäftsführer in Höhe von TEUR 939. Tilgungen oder erlassene Beträge waren im Geschäftsjahr nicht zu verzeichnen. 14. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Ubstadt-Weiher, den 09. August 2024 Denis Oliver Hausberger, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cytronix GmbH, Ubstadt-Weiher Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Cytronix GmbH, Ubstadt-Weiher, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Cytronix GmbH, Ubstadt-Weiher, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/3-v2-hgb-konzern-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Karlsruhe, den 12.08.2024 RESIDENZ
TREUHAND
Jens Blässinger, Wirtschaftsprüfer |
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