GWG Wohnpark Sendling GmbH

Börsenstraße 3, 70174 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 749216
Vorher
Einhorn Wohnprojekt Sendling GmbHEinhorn Wohnpark Sendling GmbH
Eingetragen
22.11.2010
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: a) Vermittlung und Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume und Wohnräume, b) Erwerb, Erschließung, Verwaltung, Vermietung und Verkauf von Immobilien sowie Erstellung von Gebäuden jeweils in eigenem oder fremdem Namen und jeweils für eigene oder fremde Rechnung, c) Übernahme von Bauträgertätigkeiten (insbesondere die Planung, die Durchführung und Überwachung von Bauvorhaben), d) Koordination, Projektmanagement, Durchführung und Überwachung von Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben sowie Erbringung wohnwirtschaftlicher Serviceleistungen, e) Projektmanagement und Durchführung von Hausverwaltungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tomislav Barisic
seit 1.8.2018
Prokura
Beate Beutler
seit 20.1.2016
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GWG ImmoInvest GmbH
Germany
23.500 €
94.00%
R+V Lebensversicherung a.G.
Germany
1.500 €
6.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GWG Wohnpark Sendling GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 20.387.468,02 20.680.921,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 963,00 1.618,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2.234,00 2.578,00
4. Anlagen im Bau 6.991.112,58 0,00
5. Bauvorbereitungskosten 78.287,43 865.061,04
Anlagevermögen insgesamt 27.460.065,03 21.550.178,06
UMLAUFVERMÖGEN
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte
Unfertige Leistungen 399.308,90 336.049,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Vermietung 47.589,12 11.449,77
2. Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen 0,00 1.791,50
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.180,23 28.029,00
49.769,35 41.270,27
Umlaufvermögen insgesamt 449.078,25 377.319,62
BILANZSUMME 27.909.143,28 21.927.497,68

Passiva

Vorjahr
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.002.500,00 4.002.500,00
Eigenkapital insgesamt 4.027.500,00 4.027.500,00
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 77.700,00 35.400,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.842.075,21 15.235.025,83
2. Erhaltene Anzahlungen 411.662,78 408.466,07
3. Verbindlichkeiten aus Vermietung 268.004,71 288.446,03
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 295.131,82 11.398,55
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.974.989,62 1.907.777,81
23.791.864,14 17.851.114,29
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.079,14 13.483,39

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
1. UMSATZERLÖSE
a) aus der Hausbewirtschaftung 1.717.384,64 1.922.046,04
b) aus anderen Lieferungen und Leistungen 10.275,00 10.200,00
2. Veränderung des Bestandes an zum Verkauf bestimmten Grundstücken mit fertigen und unfertigen Bauten sowie unfertigen Leistungen 63.259,55 -64.453,02
3. Sonstige betriebliche Erträge 17.229,15 13.909,29
4. Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 926.701,35 680.476,52
ROHERGEBNIS 881.446,99 1.201.225,79
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 375.181,88 373.248,63
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 21.723,44 30.558,40
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.302,00 0,00
davon aus verbundenen Unternehmen (0,00) (0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 325.248,07 335.005,95
davon an verbundenen Unternehmen (1.838,40) (2.090,14)
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 5.957,58 5.957,58
ERGEBNIS NACH STEUERN 154.638,02 456.455,23
10. Aufwendungen aus Gewinnabführung -154.638,02 -456.455,23
JAHRESÜBERSCHUSS 0,00 0,00

Anhang zum 31.12.2023

A - Allgemeine Angaben

Die GWG Wohnpark Sendling GmbH mit Sitz in Stuttgart ist beim Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister unter der Nummer HRB 749216 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Formblatt für Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen in der aktuellen Fassung wurde beachtet. Das Gliederungsschema wurde um "Verbindlichkeiten aus Vermietung" erweitert.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 274a und 288 HGB wurde grundsätzlich Gebrauch gemacht.

Von der Wahlmöglichkeit Angaben nicht in der Bilanz, sondern im Anhang wird Gebrauch gemacht.

B - Erläuterung zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aus Gründen der Übersichtlichkeit des Anhangs werden zusammengehörige Angaben, die sich sowohl auf Bilanz- als auch auf GuV-Posten beziehen, generell bei dem zugehörigen Bilanzposten dargestellt.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Maßgebend für den Zeitpunkt der Bilanzierung der Zu- und Abgänge ist der wirtschaftliche Eigentumsübergang. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Posten Nutzungsdauer
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 7 - 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 Einkommensteuergesetz (EStG) mit einem Nettoanschaffungswert zwischen € 250,01 bis € 800,00 wurden aktiviert und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Unter den Unfertigen Leistungen sind noch nicht abgerechnete Betriebs- bzw. Heizkosten ausgewiesen. Sie wurden mit den voraussichtlich abrechenbaren Kosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Als Passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der Ausweis resultiert aus Mietvorauszahlungen.

C - Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel nachfolgend dargestellt.

Anlage 1

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

ANSCHAFFUNGS-/HERSTELLUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 24.291.950,44 80.729,88 0,00 0,00 24.372.680,32
Technische Anlagen und Maschinen 5.678,66 0,00 0,00 0,00 5.678,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.844,50 0,00 0,00 0,00 3.844,50
Anlagen im Bau 0,00 5.881.401,43 0,00 1.109.711,15 6.991.112,58
Bauvorbereitungskosten 865.061,04 322.937,54 0,00 -1.109.711,15 78.287,43
Anlagevermögen gesamt 25.166.534,64 6.285.068,85 0,00 0,00 31.451.603,49
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 3.611.029,42 374.182,88 0,00 0,00 3.985.212,30
Technische Anlagen und Maschinen 4.060,66 655,00 0,00 0,00 4.715,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.266,50 344,00 0,00 0,00 1.610,50
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Bauvorbereitungskosten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 3.616.356,58 375.181,88 0,00 0,00 3.991.538,46
BUCHWERTE
Stand 31.12.2022
Stand 31.12.2023
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 20.680.921,02 20.387.468,02
Technische Anlagen und Maschinen 1.618,00 963,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.578,00 2.234,00
Anlagen im Bau 0,00 6.991.112,58
Bauvorbereitungskosten 865.061,04 78.287,43
Anlagevermögen gesamt 21.550.178,06 27.460.065,03

In der Position Unfertige Leistungen sind € 399.308,90 (Vorjahr € 336.049,35) noch nicht abgerechnete Betriebskosten enthalten. Aufgrund der deutlich gestiegenen Kosten für Wärmeversorgung wurde eine Abschreibung auf die unfertigen Leistungen in Höhe von € 5.000,00 (Vorjahr € 8.000,00) vorgenommen.

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Rückstellungsspiegel Beginn des Geschäftsjahres
Zuführung
Inanspruchnahme
Auflösung
Ende des Geschäftsjahres
Rückstellung für ausstehende Instandhaltungsrechnungen 15.000,00 0,00 15.000,00 0,00 0,00
Rückstellung für unterlassene Instandhaltung (1 - 3 Monate) 3.000,00 27.000,00 3.000,00 0,00 27.000,00
Rückstellung für nicht abgerechnete Betriebs- und Heizkosten 8.000,00 41.000,00 8.000,00 0,00 41.000,00
Sonstige Rückstellungen 9.400,00 7.581,87 7.281,87 0,00 9.700,00
Sonstige Rückstellungen 35.400,00 75.581,87 33.281,87 0,00 77.700,00

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreszahlen in Klammer):

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die zur Sicherheit gewährten Pfandrechte o. ä. Rechte stellen sich wie folgt dar:

Verbindlichkeiten Insgesamt davon
Restlaufzeit gesichert
(Angaben in Klammernbetreffen Vorjahreszahlen) unter 1 Jahr
1 bis 5 Jahre
über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.842.075,21 11.886.410,28 2.955.664,93 0,00 14.842.075,21
(15.235.025,83) (458.043,76) (14.776.982,07) (0,00) (15.235.025,83)
Erhaltene Anzahlungen 411.662,78 *) 411.662,78
(408.466,07) *) (408.466,07)
Verbindlichkeiten aus Vermietung 268.004,71 268.004,71
(288.446,03) (288.446,03)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 295.131,82 1.179,05 293.952,77
(11.398,55) (10.532,06) (866,49)
Verbindlichkeiten gegenüberverbundenen Unternehmen 7.974.989,62 7.974.989,62
(1.907.777,81) (1.907.777,81)
Gesamtbetrag 23.791.864,14 20.542.246,44 3.249.617,70 0,00 14.842.075,21
(17.851.114,29) (3.073.265,73) (14.777.848,56) (0,00) (15.235.025,83)
Verbindlichkeiten (Angaben in Klammernbetreffen Vorjahreszahlen) Art der Sicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten GPR
GPR
Erhaltene Anzahlungen
Verbindlichkeiten aus Vermietung
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten gegenüberverbundenen Unternehmen
Gesamtbetrag

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von € 7.820.351,60 (Vorjahr € 1.451.322,58) aus Finanzierungsverpflichtungen sowie in Höhe von € 154.638,02 aus der Gewinnabführung (Vorjahr € 456.455,23) und betreffen ausschließlich die Mehrheitsgesellschafterin GWG ImmoInvest GmbH. In den Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung sind € 32.000,00 (Vorjahr € 32.000,00) Garantiedividenden gegenüber der Minderheitengesellschafterin R+V Lebensversicherung a.G. noch nicht enthalten.

In den Verbindlichkeiten sind keine Posten größeren Umfangs enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstanden sind.

D - Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

2023 2022
Laufende Bauvorhaben 7.618,4 T€ 3.075,8 T€

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die GWG ImmoInvest GmbH mit Sitz in Stuttgart hält eine Beteiligung von 94,0 % an der GWG Wohnpark Sendling GmbH.

In dem von der GWG Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Baden-Württemberg AG mit Sitz in Stuttgart auf freiwilliger Basis erstellten Teilkonzernabschluss (kleinster Kreis von Unternehmen) ist die GWG Wohnpark Sendling GmbH einbezogen. Der freiwillig aufgestellte Teilkonzernabschluss der GWG Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Baden-Württemberg AG wird im elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht.

Mutterunternehmen im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB ist die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main. Der Konzernabschluss der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank wird im elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und veröffentlicht.

 

Stuttgart, den 28. März 2024

GWG Wohnpark Sendling GmbH

Andreas Engelhardt

Florian Preißler

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GWG Wohnpark Sendling GmbH, Stuttgart Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der GWG Wohnpark Sendling GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü- fung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusi- ves Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 28. März 2024

HABITAT Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
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