Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 3421
Vorher
AS Tiefbau GmbH Hof
Eingetragen
1.7.2002
Branche
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBau von Gebäuden (ohne Fertigteilbau)Sonstiger Tiefbau a. n. g. (ohne Bau von Industrieanlagen)
Gegenstand
Die Erbringung von Bauleistungen des Hoch- und Ingenieurbaus, des Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbaus, sowie deren Planung und Projektierung. Tätigkeiten, die der Genehmigung nach § 34c der Gewerbeordnung bedürfen, sind nicht Gegenstand des Unternehmens

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Bauer
seit 21.5.2024
Prokura
Reinhard Schüß
seit 7.1.2020
Prokura
Susanne Dick
seit 8.8.2011
Geschäftsführer
Thomas Dr. Dick
seit 8.8.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Germany
19.187 €
31.45%
95032 Hof, Wilhelm-Kohlhoff-Str. 5
16.608 €
27.23%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AS-Bau Hof GmbH

Hof

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AS-BAU HOF GMBH, HOF

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma AS-Bau Hof GmbH ist ein im Raum Oberfranken tätiges mittelständisches Bauunternehmen, dessen Leistungsspektrum nahezu alle wichtigen Bereiche im Industrie- und Gewerbebau sowie dem Tief-, Straßen-, Rohrleitungs- und Ingenieurbau abdeckt.

Dabei werden die Bauhauptgewerke überwiegend mit dem eigenen, umfassend qualifizierten Personal ausgeführt, in besonderen Fällen auch mit ausgewählten Subunternehmern.

2. Forschung und Entwicklung

Neben dem Versuch bzw. Einsatz neuer Bauverfahren ist unsere Gesellschaft im Bereich Forschung und Entwicklung nicht tätig.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1. Allgemeine konjunturelle Lage

Im ersten Quartal 2023 stagnierte die Wirtschaftsleistung gegenüber dem Vorquartal. Während das BIP im 2. Quartal geringfügig um 0,1 % zunahm, ist es im dritten Quartal 2023 (preis-, saison- und kalenderbereinigt) leicht um 0,1 % gegenüber dem Vorquartal gesunken. Im Vorjahresvergleich war das BIP im 3. Quartal 2023 preisbereinigt um 0,8 % niedriger. Insbesondere die privaten Konsumausgaben nahmen ab. Positive Impulse kamen hingegen von den Ausrüstungsinvestitionen.

Die preis-, saison- und kalenderbereinigten Konsumausgaben bewegten sich im dritten Quartal auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorquartal (- 0,1 %). Die Konsumausgaben des Staates stiegen erstmals seit über einem Jahr wieder an (+ 0,2 %), während der private Konsum im Vergleich zum Vorquartal zurückging (- 0,3 %). Ausrüstungsinvestitionen (in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge) sind im 3. Quartal 2023 um 1, 1 % gestiegen, während die Bauinvestitionen um 0,4 % zunahmen. Der Außenhandel war rückläufig: Der Export nahm gegenüber dem Vorquartal um 0,8 % ab und der Import sank mit - 1,3 % sogar noch stärker.

Der Blick auf die Wirtschaftsbereiche zeigt, dass der Dienstleistungsbereich insgesamt preisbereinigt ungefähr auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahresquartal lag (+ 0,1 %). Positiv entwickelten sich dabei die Wirtschaftsbereiche Information und Kommunikation (+ 2,1 %), Sonstige Dienstleister (+ 1,1 %), Grundstücks- und Wohnungswesen (+ 1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+ 0,3 %). Auf der anderen Seite nahm die Wirtschaftsleistung in den Bereichen Öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit (- 0,5 %) sowie Handel, Verkehr und Gastgewerbe (- 0,4 %) im Vergleich zum 3. Quartal 2022 ab.

In den Jahren 2022 und 2023 setzte sich die in 2021 begonnene negative Entwicklung hoher Inflationsraten fort. Im Jahresdurchschnitt 2022 haben sich die Verbraucherpreise um 7,9 % gegenüber 2021 erhöht. Im Oktober 2023 lag die Inflationsrate zwar deutlich unter dem Höchststand von Oktober 2022 (+ 10,4 %), aber dennoch weiterhin bei + 3,8 % und somit deutlich über dem Inflationsziel der EZB von + 2 %.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verbilligten sich die Energieprodukte um 3,2 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Inflationsrate bleibt dennoch hoch. Grund für die hohen Inflationsraten waren insbesondere die hohen Preisanstiege für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Beginn des Krieges in der Ukraine und gestiegene Kosten für den Transport von Gütern. Zeitweise wurden die Preissteigerungen durch Entlastungsmaßnahmen abgemildert (wie beispielsweise dem Wegfall der EEG-Umlage, 9-EuroTicket, Tankrabatt, Deutschlandticket).

Nach insgesamt acht Jahren mit Finanzierungsüberschüssen verzeichnete der deutsche Staat in den Jahren 2020, 2021 und 2022 jeweils ein Finanzierungsdefizit. Zwar wurde der Staatshaushalt durch auslaufende Corona-Schutzmaßnahmen entlastet. Doch diese Entlastungen wurden von Belastungen durch die Energiekrise überlagert. Im Jahr 2023 sollen nach Steuerschätzung die Steuereinnahmen (ohne EU) von Bund, Ländern und Gemeinden mit 879 Mrd. Euro um 22 Mrd. Euro höher liegen als im Vorjahr (+ 2,6 %). Insgesamt liegen sie bei 916,1 Mrd. Euro.

1.2. Branchenentwicklung Bauwirtschaft

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Bei den Baumaterialpreisen zeigte sich im Jahresverlauf 2023 eine Entspannung. Bis November gingen viele Preise (Stahl, Bauholz, Glas) zum Teil deutlich zurück. Bei einigen energieintensiven Produkten (Zement, Bitumen) ging der Anstieg aber weiter. Der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ging von Januar bis November 2023 um 4,8 % (kalenderbereinigt - 4,7) zurück. Die Reichweite der Auftragsbestände lag im Januar 2023 bei 4,4 Monaten, ging aber bis zum Januar 2024 auf 3,6 Monate zurück. Der Auftragsbestand lag Ende September 2023 mit 75,5 Mrd. € nominal auf einem hohen Niveau, real war dies gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um 2 %.

2023 gab es im Bauhauptgewerbe einen realen Umsatzrückgang von etwa 5,5 %. Die Bauindustrie erwartet für 2024 einen weiteren Rückgang um rund 3,5 %.

2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis

Die AS-Bau Hof GmbH startete mit einer guten Auftragslage in das neue Jahr. Lieferschwierigkeiten gab es kaum noch. Die Materialpreise bewegten sich zwar auf hohem Niveau, schwankten aber nicht mehr so stark. Auf hohem Niveau stabil waren auch die Energiepreise, obwohl auf dem Engergiemarkt bereits wieder zu geringeren Presien gehandelt wurde.

Insgesamt führte die Geschäftstätigkeit zu Umsatzerlösen von 27,8 Mio. € bei einer Bestandsveränderung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt 1,2 Mio. €. Die Gesamtleistung betrug somit 29,0 Mio. €.

Die Gesamtleistung wurde regional betrachtet vollständig im Inland, größtenteils Bayern, erbracht.

3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Der Jahresüberschuss belief sich auf 369 T€ (nach Steuern) und entspricht 1,27% der Gesamtleistung. Dies stellt einen Rückgang von 440 T€ gegenüber dem Vorjahr dar (2022: 809 T€ nach Steuern) - die geringere Auslastung der Kapazitäten hat hier Gewinnanteile gekostet. Der enge Wettbewerb machte Zugeständnisse bei den Marken erforderlich.

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist 2023 durch ein Bilanzvolumen von 15,7 Mio. € gekennzeichnet, wovon 7,1 Mio. € auf das Eigenkapital entfallen. Dies entspricht 45 % des Bilanzvolumens. Als wesentliche Aktivposten sind das zum Bilanzstichtag bestehende Sachanlagevermögen mit 9,1 Mio. € (Vorjahr 9,5 Mio. €), die teilfertigen Arbeiten (nach Saldierung mit den erhaltenen Anzahlungen) 1,6 Mio. € (Vorjahr 2,0 Mio. €) , die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit 3,7 Mio. € (Vorjahr 3,1 Mio. €) sowie die flüssigen Mittel mit 1,3 Mio. € (Vorjahr 1,1 Mio. €) zu nennen.

Die zweifelhaften Forderungen wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen.

Die Liquidität war im Berichtsjahr gewährleistet.

Insgesamt war im Berichtsjahr die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft geordnet.

3.1. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3.1.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cash Flow heran. Bei den Mitarbeitern sind 3 Geschäftsführer mitgezählt. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash Flow aus der Summe aus Jahresergebnis und Abschreibungen.

3.1.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter stellt einen entscheidenden Faktor für den Gesamterfolg unseres Unternehmens dar. Durch die regelmäßige Durchführung von Umfragen zur Mitarbeiterzufriedenheit sowie die präzise Analyse von Fluktuationsraten kann die Bindung der Mitarbeiter umfassend gemessen werden. Höhere Zufriedenheitswerte fördern nicht nur eine positive Arbeitsatmosphäre, sondern wirken sich auch erheblich auf die Produktivität und die Qualität der erbrachten Leistungen aus.

Die Wahrnehmung und Zufriedenheit der Kunden sind für den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens unerlässlich. Die regelmäßige Erhebung von Kundenfeedback, sei es durch strukturierte Umfragen oder durch qualitative Bewertungen, ermöglicht es, die Qualität der erbrachten Dienstleistungen und Produkte genau zu bewerten. Hohe Kundenzufriedenheitswerte stellen einen wichtigen Indikator für die Marktakzeptanz dar und können zudem zu einer starken und langfristigen Kundenbindung beitragen.

Ebenfalls spielt die soziale Verantwortung der AS-Bau Hof GmbH eine große Rolle. Unser Engagement in der Gemeinschaft, die Unterstützung lokaler Projekte sowie die Förderung von Vielfalt und Inklusion sind wichtige Indikatoren, die das soziale Ansehen unseres Unternehmens stärken.

3.2. Gesamtaussage

Insgesamt sind wir mit der Entwicklung der AS-Bau Hof GmbH im abgelaufenen Jahr sehr zufrieden. Unsere wirtschaftliche Lage ist ausgezeichnet. Durch unsere Investitionen der letzten Jahre in Strukturen, Prozessmanagement und IT sehen wir uns bestens aufgestellt für ein arbeitsreiches Jahr 2024.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1. Chancen- und Risikobericht

Die in der AS-Bau Hof GmbH verfolgte Firmenphilosophie hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und soll zukünftig verfolgt werden.

Die Umsatzzahlen der AS-Bau Hof GmbH sind weiterhin stabil, die Auftragsbücher gut gefüllt und die Aussichten bleiben positiv. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit rd. T€ 26.900 Umsatzerlösen.

Zum 22.11.2024 stellt sich die Auftragslage der Gesellschaft gut dar. Der Auftragsbestand beträgt aktuell T€ 14.200.

Im Kontext der kontinuierlichen technologischen Entwicklungen und der immer bedeutender werdenden Rolle der Digitalisierung durchläuft das Baugewerbe grundlegende Veränderungen, die die Art und Weise, wie Bauprojekte konzipiert, geplant und umgesetzt werden, maßgeblich beeinflussen.

Die AS-Bau Hof GmbH steht vor der Herausforderung, innovative digitale Lösungen nicht nur zu integrieren, sondern auch deren Potenziale voll auszuschöpfen, um die Effizienz, Transparenz und Qualität ihrer Bauprojekte erheblich zu steigern.

Die Digitalisierung eröffnet den Bauunternehmen die Möglichkeit, fortschrittliche Baustellenmanagement-Tools zu nutzen, die eine präzise Planung, Überwachung und Dokumentation von Bauprojekten in Echtzeit ermöglichen. Diese Tools bieten umfassende Funktionen zur Ressourcenplanung, zur lückenlosen Dokumentation von Arbeitsfortschritten und zur Verwaltung von Sicherheitsstandards. Durch den Einsatz mobiler Anwendungen können Bauleiter und Arbeiter direkt vor Ort auf alle relevanten Informationen zugreifen, was die Kommunikation und Koordination zwischen den Beteiligten erheblich verbessert und die Effizienz der Abläufe steigert. Darüber hinaus ermöglichen diese digitalen Lösungen eine genauere Nachverfolgung von Zeitplänen und Budgets, was die Projektsteuerung noch effektiver gestaltet.

Der Einsatz von virtueller (VR) und erweiterter Realität (AR) revolutioniert die Art und Weise, wie Bauunternehmen Projekte planen, präsentieren und umsetzen. Durch den Einsatz von VR-Technologien können Bauherren, Architekten und Kunden bereits in der Planungsphase immersive Erfahrungen sammeln und ein tieferes, besseres Verständnis für das geplante Bauprojekt entwickeln. ARAnwendungen hingegen ermöglichen es, digitale lnformationen über die reale Baustelle zu projizieren, was die Ausführung von Arbeiten präziser, nachvollziehbarer und sicherer gestaltet und Fehler während der Bauphase signifikant minimiert. Diese modernen Technologien fördern zudem die Kommunikation zwischen allen Projektbeteiligten und verbessern die Entscheidungsfindung, indem sie allen Beteiligten einen klaren und umfassenden Überblick über den Projektstatus bieten.

Die konsequente Digitalisierung im Baugewerbe bietet eine Vielzahl von Vorteilen, darunter erhöhte Effizienz, verbesserte Qualität, signifikante Kostensenkungen und eine höhere Sicherheit am Arbeitsplatz.

Im Zuge der fortschreitenden Entwicklungen und Herausforderungen im Baugewerbe nimmt das Thema Nachhaltigkeit eine zunehmend zentrale Rolle ein. Bauunternehmen sehen sich der dringenden Notwendigkeit gegenüber, umweltfreundliche Strategien und Praktiken in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren, um den ökologischen Fußabdruck ihrer Projekte signifikant zu reduzieren.

Es ist für Bauunternehmen von größter Bedeutung, auf die Verwendung von recycelten und nachhaltig beschafften Materialien zu setzen. Der gezielte Einsatz lokaler Baustoffe trägt nicht nur dazu bei, den Transportaufwand und damit verbundene Emissionen zu minimieren, sondern unterstützt auch aktiv die lokale Wirtschaft.

Ein wesentlicher Bereich der Nachhaltigkeit im Bauwesen ist die Steigerung der Energieeffizienz. Bauunternehmen integrieren moderne Technologien und innovative Lösungen, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu optimieren. Dazu zählen hochisolierende Fenster, moderne Heiz- und Kühlsysteme sowie intelligente Gebäudeautomationssysteme, die den Energieverbrauch während der Nutzungsphase deutlich reduzieren. Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks bei, sondern senken auch die Betriebskosten für die künftigen Nutzer erheblich.

Ein effektives Abfallmanagement ist unerlässlich, um die Umweltbelastungen, die während der Bauphase entstehen, zu minimieren. Bauunternehmen entwickeln umfassende Strategien zur Reduzierung von Bauabfällen, indem sie Programme zur Abfalltrennung und zum Recycling implementieren. Darüber hinaus wird der Einsatz von Bauweisen gefördert, die den Materialabfall signifikant verringern, wie beispielsweise modulare Bauweise oder das Konzept des "Design for Disassembly", bei dem die spätere Wiederverwendbarkeit von Bauteilen von Anfang an berücksichtigt wird.

Nachhaltigkeit im Bauwesen umfasst nicht nur ökologische, sondern auch soziale Dimensionen. Bauunternehmen sind gefordert, faire und transparente Arbeitsbedingungen zu schaffen, lokale Gemeinschaften aktiv einzubeziehen und soziale Projekte zu unterstützen. Ein offener und transparenter Dialog mit Anwohnern und Stakeholdern ist entscheidend, um die Akzeptanz für Bauvorhaben zu fördern und mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gemeinschaft zu minimieren.

Durch die konsequente Integration dieser nachhaltigen Praktiken in ihre Geschäftsmodelle können Bauunternehmen nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck signifikant reduzieren, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten. Indem sie sich aktiv für Nachhaltigkeit einsetzen, positionieren sie sich als verantwortungsvolle Akteure in einer zunehmend umweltbewussten Branche.

4.2. Prognosebericht und Aussichten

Im Rahmen dieses umfassenden Prognoseberichts werden die zukünftigen Entwicklungen und Perspektiven der AS-Bau Hof GmbH im Bauwesen eingehend analysiert. Angesichts der aktuellen Marktverhältnisse, der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der strategischen Ausrichtungen der Unternehmensführung erwarten wir für die kommenden Jahre sowohl Herausforderungen als auch vielversprechende Chancen, die es zu nutzen gilt.

Die Bauindustrie zeigt auch weiterhin ein moderates, aber stabiles Wachstum. Prognosen deuten darauf hin, dass aufgrund der anhaltenden Urbanisierung, des dringenden Bedarfs an Wohnraum sowie der umfassenden Investitionen in öffentliche lnfrastrukturprojekte die Nachfrage im Baugewerbe auf einem soliden Niveau bleiben wird.

Die Integration neuer Technologien und innovativer Bauverfahren wird eine zentrale Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der AS-Bau Hof GmbH spielen. Mit der fortschreitenden Digitalisierung, dem Einsatz von Building Information Modeling (BIM) sowie der Implementierung nachhaltiger Materialien werden wir in der Lage sein, unsere Effizienz erheblich zu steigern und gleichzeitig unsere Umweltbilanz zu verbessern.

5. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

6. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Hof, den 19. November 2024

AS-BAU HOF GMBH

Geschäftsführung

Susanne Dick, Geschäftsführerin

Dr. Thomas Dick, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AS-BAU HOF GMBH, HOF

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 9.093.308,06 9.529.001,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.111,00 11.012,00
II. Sachanlagen 9.038.197,06 9.467.989,06
III. Finanzanlagen 50.000,00 50.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.651.002,82 6.157.440,19
I. Vorräte 1.598.602,96 1.984.942,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.729.451,43 3.057.445,51
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.322.948,43 1.115.051,96
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.434,83 2.352,43
15.753.745,71 15.688.793,68

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.097.344,56 6.728.680,02
I. Gezeichnetes Kapital 41.813,00 41.813,00
II. Gewinnrücklagen 1.500.000,00 1.500.000,00
III. Gewinnvortrag 5.186.867,02 4.378.226,23
IV. Jahresüberschuss 368.664,54 808.640,79
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.147.050,23 1.209.209,86
C. VERBINDLICHKEITEN 7.382.894,92 7.613.909,80
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 126.456,00 136.994,00
15.753.745,71 15.688.793,68

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 13.718.298,00 14.431.530,96
2. Personalaufwand -9.195.452,06 -9.071.817,83
a) Löhne und Gehälter -6.906.904,20 -6.562.329,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.288.547,86 -2.509.488,15
3. Abschreibungen -1.532.848,83 -1.504.268,70
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.532.848,83 -1.504.268,70
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.375.367,69 -2.600.909,27
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.007,29 3.589,78
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -79.984,43 -68.931,95
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -147.201,70 -356.267,08
8. Ergebnis nach Steuern 389.450,58 832.925,91
9. Sonstige Steuern -20.786,04 -24.285,12
10. Jahresüberschuss 368.664,54 808.640,79

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AS-BAU HOF GMBH, HOF AMTSGERICHT HOF, HRB 3421

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Der Jahresabschluss der AS-Bau Hof GmbH wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften gem. § 264 ff HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der § 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-277 HGB und unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB erstellt.

B. ALLGEMEINE ANGABEN ZU BILANZIERUNG UND BEWERTUNG

B.1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer angesetzt.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Technische Anlagen und Maschinen

Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

B.2. Umlaufvermögen

Vorräte

Unfertige Erzeugnisse wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Entsprechend § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB werden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, soweit sie Anzahlungen auf Vorräte betreffen, offen von dem Posten Vorräte abgesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei noch nicht begonnenen Aufträgen werden die erhaltenen Anzahlungen unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihren Nominalwerten oder mit den am Bilanzstichtag niedrigeren beizuliegenden Werten angesetzt.

Auf die fakturierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 133,2 vorgenommen.

Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 29,4 gebildet.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nennwerten angesetzt.

B.3. Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten wurden zu Anschaffungskosten unter Abzug planmäßiger Auflösung bewertet.

B.4. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bewertet.

Die erworbenen eigenen Anteile wurden gem. § 272 Abs.1 a Satz 1 HGB offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

B.5. Rückstellungen

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der gemäß RückAbzinsV abgezinst.

B.6. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Veränderungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

C.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage III, Seite 9), welcher Bestandteil dieses Anhangs ist, dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist mit EUR 25.000,00 (100%) am Stammkapital der Firma AS Umwelttechnik GmbH mit Sitz in Hof beteiligt. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 betrug EUR 106.117,41. Die Gesellschaft wies im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.392,49 aus.

Weiterhin ist die Gesellschaft mit EUR 25.000,00 (100%) am Stammkapital der Firma Baugeschäft Jung GmbH mit Sitz in Rehau beteiligt. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 betrug EUR 94.641,12. Die Gesellschaft wies im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.055,01 aus.

C.2. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

C.3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Beträge aus abgegrenzten Zinsen in Höhe von EUR 9.434,83.

C.4. Eigenkapital

Der Bestand setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
gezeichnetes Kapital 61.000,00 61.000,00
Nennbetrag eigener Anteile -19.187,00 -19.187,00
Gewinnrücklage 1.500.000,00 1.500.000,00
Gewinnvortrag 5.186.867,02 4.378.226,23
Jahresüberschuss 368.664,54 808.640,79

C.5. Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
für Steuern 31.790,00 111.847,00
für sonstige Rückstellungen 1.115.260,23 1.097.362,86
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen:
Garantie und Gewährleistungsverpflichtungen 561.000,00 530.000,00
Urlaub 329.617,47 308.668,11
Tantieme 158.332,00 195.000,00

C.6. Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten verteilt sich nach der Restlaufzeit wie folgt:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.205.890,65 2.984.297,91
920.834,83
erhaltene Anzahlungen 1.073.261,20 1.508.914,48
bis zu einem Jahr 1.073.261,20
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 985.625,81 1.212.206,96
bis zu einem Jahr 1.212.206,96
183.588,85
sonstige Verbindlichkeiten 1.934.528,41 1.833.335,31
7.382.894,92 7.613.909,80

Die Gesamtverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 5 Jahren betragen zum 31.12.2023 EUR 774.247,95 (i. Vj. EUR 920.834,83).

Die Verbindlichkeiten sind mit einem Gesamtbetrag in Höhe von EUR 3.464.029,21 (i. Vj. EUR 3.309.744,66) gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte und selbstschuldnerische Bürgschaften gesichert.

Für sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 258.138,56 (i. Vj. EUR 325.446,75) erfolgte die Sicherungsübereignung der beweglich angeschafften Wirtschaftsgüter (Maschinen, Geräte u. Fahrzeuge).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit in Höhe von EUR 260.432,50 (i.Vj. EUR 239.982,54) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 1.157.290,57 (i.Vj. EUR 990.312,92) enthalten.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen: EUR
Erträge aus Wertberichtigung von Forderungen 247.796,92
Verrechnung Sachbezüge (PKW-Nutzung) 116.498,21
Erträge aus Anlagenabgang 81.432,77
Erträge aus Schadensersatzansprüchen 79.000,00

Abschreibungen

Die Abschreibungen gliedern sich wie folgt auf: EUR
Abschreibung immat. Vermögensgegenstände 6.783,00
Abschreibungen Sachanlagevermögen 1.526.065,83

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf Miete, Kraftfahrzeugkosten, Werbeaufwendungen, Grundstücks- und Gebäudeaufwendungen sowie Reparatur und Instandhaltung und sonstiger Betriebsaufwand.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthält Zinsertrag aus der Abzinsung in Höhe von EUR 796,00 (i. Vj. EUR 638,00).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen im Wesentlichen das Ergebnis des Geschäftsjahres sowie auch Vorjahre im geringfügigen Umfang.

E. SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Bürgschaften:

1. gegenüber der VHV Kautionsversicherung, für Vertragserfüllung und Gewährleistung. Laut Mitteilung vom Januar 2024 beträgt die Verpflichtung zum 31. Dezember 2023:

Vertragsnummer Gewährleistung
EUR
Vertragserfüllung
EUR
Ausführung und Gewährleistung/ Mängelansprüche
EUR
Gesamt
EUR
0,00 1.104.976,00 865.844,00 1.970.820,00

2. gegenüber der R+V Allgemeine Versicherung AG. Laut Mitteilung von Januar 2024 beträgt die Verpflichtung zum 31. Dezember 2023:

Vertragsnummer Gewährleistung
EUR
Vertragserfüllung
EUR
Vorauszahlungsbürgschaften
EUR
Gesamt
EUR
290-97-452913119 2.678.204,00 0,00 0,00 2.678.204,00

3. gegenüber der Euler Hermes, für Vertragserfüllung und Gewährleistung. Laut Mitteilung von Januar 2024 beträgt die Verpflichtung zum 31. Dezember 2023:

Vertragsnummer Vertragserfüllung
EUR
Anzahlung
EUR
Ausführung und Gewährleistung/ Mängelansprüche
EUR
Gesamt
EUR
080248.01 1.513.550,00 43.220,00 1.382.793,75 2.939.563,75

Mit einer Inanspruchnahme wird derzeit nicht gerechnet.

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Liegen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von EUR 182.091,82 (Vj. EUR 163.795,24).

Angaben über die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Dieter Dick, Bauingenieur, Köditz (bis 18.06.2023)

Frau Dipl.-Betriebswirtin (FH) Susanne Dick, Köditz

Herr Dr.-Ing. Thomas Dick, Bauingenieur, Hof

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs in der Gesellschaft beschäftigt:

Arbeitnehmergruppe Geschäftsjahr Vorjahr
Arbeiter ohne Geschäftsführung 124 122
Auszubildende 16 9
Gesamtzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer 140 131

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 368.664,54 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht gem. § 285 Nr. 33 HGB

Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfeldes ergeben.

F. Unterschrift gem. § 245 HGB

AS-Bau Hof GmbH

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023.

 

Hof, den 19. November 2024

Susanne Dick Dr., Geschäftsführerin

Thomas Dick, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 196.716,08 882,00 0,00 197.598,08
196.716,08 882,00 0,00 197.598,08
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.763.810,15 0,00 0,00 4.763.810,15
Technische Anlagen und Maschinen 8.071.341,44 207.652,30 378.007,08 7.900.986,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.746.463,56 888.628,53 28.135,00 6.606.957,09
18.581.615,15 1.096.280,83 406.142,08 19.271.753,90
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
50.000,00 0,00 0,00 50.000,00
18.828.331,23 1.097.162,83 406.142,08 19.519.351,98
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Spalte 7
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 185.704,08 6.783,00 0,00 0,00 192.487,08
185.704,08 6.783,00 0,00 0,00 192.487,08
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 423.916,09 132.620,00 0,00 0,00 556.536,09
Technische Anlagen und Maschinen 4.733.904,44 758.634,30 378.002,08 0,00 5.114.536,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.955.805,56 634.811,53 28.133,00 0,00 4.562.484,09
9.113.626,09 1.526.065,83 406.135,08 0,00 10.233.556,84
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.299.330,17 1.532.848,83 406.135,08 0,00 10.426.043,92
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.111,00 11.012,00
5.111,00 11.012,00
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.207.274,06 4.339.894,06
Technische Anlagen und Maschinen 2.786.450,00 3.337.437,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.044.473,00 1.790.658,00
9.038.197,06 9.467.989,06
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 50.000,00 50.000,00
50.000,00 50.000,00
9.093.308,06 9.529.001,06

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AS-Bau Hof GmbH, Hof

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der AS-Bau Hof GmbH, Hof, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AS-Bau Hof GmbH, Hof, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hof, 19. November 2024

SGH Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

André Lorenz, Wirtschaftsprüfer

Josef Hauke, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsleitung wird der ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von Euro 368.664,54 auf neue Rechnung vorgetragen.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2024 festgestellt.

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