Siemens Energy Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Udo Littke seit 16.9.2014 | Geschäftsführer |
Ronald Gerrit Bakhuis seit 24.6.2014 | Prokura |
Winfried Holz seit 15.1.2009 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Atos Information Technology GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015GeschäftsmodellDie Atos Information Technology GmbH (im Folgenden "AIT") mit Sitz in Essen ist ein IT- Dienstleister in Deutschland mit einem Portfolio aus Systemintegration und Managed Services, das die gesamte Wertschöpfungskette der IT bereitstellt und ganzheitliche, branchenorientierte IT-Lösungen liefert. Darüber hinaus ermöglicht die ausgeprägte Innovationskultur, Innovationen mit messbarem Kundennutzen zu schaffen. Die Gesellschaft ist ein verlässlicher und nachhaltiger Partner bei der Umsetzung von Geschäftsprozessen. SYSTEMINTEGRATION In einer zunehmend digitalen, vernetzten und technisch komplexen Welt sind es die Mitarbeiter der Service-Line Systemintegration, welche unsere Kunden auf dem gesamten Weg der digitalen Transformation begleiten und die individuellen Anforderungen mit hochintegrierten Komplettlösungen und zukunftsfähigen Applikationsarchitekturen umsetzen. MANAGED SERVICES Auf dem Weg der digitalen Transformation klassischer IT-Outsourcing Services fokussiert sich die Service Line Managed Services auf Wachstumsbereiche im Cloudumfeld sowie den Betrieb von state of the art Netzwerk- und Rechenzentrumsinfrastruktur. Gezielte Mitarbeiterentwicklungsmaßnahmen dienen der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Leistungsportfolios und der Erschließung neuer Marktanteile insbesondere im Projekt- und Transformationsleistungsbereich. BIG DATA & SECURITY Die Service Line Big Data & Security (BDS) vertreibt mit "bullion" ein Produkt für anspruchsvolle Digitalisierungsprojekte. Im Bereich Security fokussiert BDS auf End-to-End-Verschlüsselung für Sprach-, SMS-und Mail- Kommunikation. CLOUD SERVICES In dem Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Mai 2016 war die AIT verantwortlich für alle Cloud Services der deutschen Atos-Gesellschaften und Katalysator für Innovation innerhalb der deutschen Atos-Gruppe. Die AIT damit Serviceprovider für alle Cloud Services der deutschen Atos-Gesellschaften. Dieser Geschäftsbereich umfasste die folgenden Leistungen: Infrastructure as a Service (IaaS) Platform as a Service (PaaS) Software as a Service (SaaS) Cloud Strategic Consulting Die AIT nutzte zur Leistungserbringung weitestgehend Ressourcen der lokalen und internationalen Atos-Gesellschaften und die deutschen Atos-Gesellschaften im Rahmen so genannter Resell Minus Agreements gleichzeitig als wichtigsten Vertriebskanal. In diesem Zusammenhang agierte die AIT als Kommittent im Rahmen von Kommissionärsstrukturen. Im Zeitraum vom 1. Juni 2016 bis zum 30. September 2016 wurden die Cloud Services durch die jeweiligen deutschen Atos-Gesellschaften eigenständig ohne Nutzung einer Kommissionärsstruktur erbracht. Seit dem 1. Oktober 2016 ist die Agarik SAS, Saint-Ouen/Frankreich, verantwortlich für alle Cloud Services der deutschen Atos- Gesellschaften und übt diese Tätigkeit als Kommittent im Rahmen einer Kommissionärsstruktur aus. Die Hauptabsatzmärkte der AIT sind Media und Telekommunikation, Handel, Public Sector, produzierendes Gewerbe, Financial Services sowie Energie. Dabei zählen unter anderem Branchenführer zu den Hauptkunden. Das Geschäft mit den sogenannten externen Kunden auf oben genannten Märkten macht ungefähr 78 % des Gesamtumsatzes aus. Wirtschaftliche RahmenbedingungenBasierend auf Analysen des statistischen Bundesamts war die konjunkturelle Lage in Deutschland im Jahr 2015 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) als umfassender Indikator für die gesamtwirtschaftliche Leistung ist gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 1,7 % gestiegen. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland in 2015 betrug erstmals mehr als 43 Millionen und stieg um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Arbeitslosen lag durchschnittlich bei 2,0 Millionen und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert. Diese Entwicklung ist angesichts des durch die Staatsschulden- und Bankenkrise im Euro-Raum weiterhin belasteten gesamtwirtschaftlichen Umfeldes auch in 2015 sehr beachtlich. Die Inflationsrate belief sich im Jahr 2015 auf 0,3 % gegenüber 0,9 % im Vorjahr. BranchenentwicklungGemäß Analysen des BITKOM war die Umsatzentwicklung der IT-Branche in 2015 nach zwei Jahren mit rückläufigen Umsätzen erstmals leicht positiv (Vorjahr: -1,3 %). Wachstumstreiber bleibt die In- formationstechnologie mit Schwerpunkt auf dem Bereich Software, ebenso hat der Bereich IT- Dienstleistungen in 2015 ein Wachstum von 3 % gesehen. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenEin prägender Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist die Berücksichtigung von Arbeitnehmerbelangen. Die gesamte Atos-Gruppe fördert durch eine angemessene Entlohnung und Ausbildung die Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Für die AIT als modernes Technologieunterneh- men sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Basis des Erfolgs unseres Unternehmens. Durch interne und externe Schulungen werden die Mitarbeiter darauf vorbereitet, sich den ständig wandelnden Marktanforderungen anzupassen. In 2015 wurden diese Maßnahmen konsequent weitergeführt und insbesondere in den Geschäftsbereichen MS und SI durch eine besondere Aus- und Weiterbildungsinitiative vertieft. In diesem Zusammenhang wurden für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter TEUR 1.885 (Vorjahr: TEUR 2.315) aufgewendet. Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Anzahl internationaler Geschäftsbeziehungen legt die Geschäftsführung Wert darauf, eine weltoffene internationale Unternehmenskultur aufrechtzuerhalten, in der unterschiedliche Sichtweisen, kulturelle Prägungen und Meinungen vorherrschen. Dies wird insbesondere durch die Einführung des sozialen Netzwerks "BlueKiwi" unterstrichen. Im Rahmen von Mitarbeiterbefragungen wurde identifiziert, dass sich Atos durch ein internationales und innovatives Umfeld auszeichnet. Hierdurch sehen wir uns bestätigt, dass die Bemühungen zu einer weltoffenen internationalen Unternehmenskultur Wirkung zeigen. Atos Deutschland nimmt das Thema Mitarbeiterzufriedenheit sehr ernst und führt regelmäßig Umfragen durch in Zusammenarbeit mit dem Great Place to Work Institute. Die Mitarbeiterzufriedenheit wird über Mitarbeiterbeifragungen auf Ebene aller deutschen Atos-Gesellschaften gemessen. Hierbei wurden sowohl Aspekte identifiziert, die Verbesserungspotentiale bieten, als auch Punkte, bei denen sich Atos von anderen Arbeitgebern abhebt. Zentraler immaterieller Wert ist die Qualität der Kundenbeziehung. Durch Fokussierung auf die Wünsche der Kunden wollen wir diese Beziehungen intensivieren und die Kundenzufriedenheit steigern. Auf diese Weise sollen auch die Bekanntheit der Marke Atos verbessert und der Unternehmenswert gesteigert werden. Die Kundenzufriedenheit wird dabei durch den persönlichen Kontakt zum Kunden gepflegt. Operationalisiert wird der Wert der Kundenbeziehung durch den Anteil, den die Atos- Gruppe auf dem Markt für IT Dienstleistungen hat (veröffentlicht durch Gartner). Vor diesem Hintergrund haben sich die zur operativen Steuerung des Unternehmens genutzten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren im Zeitablauf wie folgt entwickelt:
Die Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung lagen unter unseren Planungen (TEUR 2.000 bis TEUR 2.500). Zurückzuführen ist dies vor allem auf schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die mit entsprechenden Kosteneinsparungen einhergingen. In Bezug auf die Mitarbeiterzufriedenheit wollten wir eine Verbesserung erreichen. Durch die leichte Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit von 45,0 % auf 47,0 % ist uns dies aus unserer Sicht geglückt. Wir wollten zudem eine Steigerung der Wahrnehmung der Marke Atos und damit einhergehend eine Erhöhung des Marktanteils im Bereich IT Services erreichen, dies ist uns im Geschäftsjahr 2015 nicht geglückt. Finanzielle LeistungsindikatorenDas Unternehmen wird primär über die finanziellen Leistungsindikatoren externe Umsatzerlöse, Operating Margin, den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sowie den Bestand des Finanzmittelfonds gesteuert. Die Berechnung der Steuerungsgrößen beruht dabei auf dem für den Konzernabschluss der Atos S.E., Bezons, Frankreich, nach der International Financial Reporting Standards aufgestellten Reporting Package. Die externen Umsatzerlöse werden in diesem Zusammenhang als Umsatzerlöse mit konzernfremden Unternehmen verstanden. Konzernfremde Unternehmen sind solche Gesellschaften, die nicht zum Konzern der Atos S.E., Bezons, Frankreich, gehören. Die externen Umsatzerlöse betragen auf Basis des für den Konzernabschluss erstellten Reporting Package im Geschäftsjahr 2015 Mio. EUR 304,3. Die Unterschiede zum vorliegenden Jahresabschluss beruhen dabei zum einen auf Ausweisänderungen und zum anderen auf Ergebnisunterschieden. Die Ausweisunterschiede beruhen darauf, dass die Bestandsveränderungen sowie ein Großteil der Sonstigen betrieblichen Erträge im Reporting Package unter den Umsatzerlösen erfasst werden und im handelsrechtlichen Jahresabschluss in einem eigenen Posten erfasst sind. Zudem werden Umsatzerlöse aus Kommittententätigkeiten nicht als externe Umsatzerlöse, sondern als Intercompany Umsatzerlöse erfasst. Die Ergebnisunterschiede beruhen im Wesentlichen darauf, dass im Reporting Package die Percentage of completion Methode nach IAS 11 Anwendung findet, wohingegen im handelsrechtlichen Jahresabschluss die Completed contract Methode genutzt wird. Zudem wurden Mio. EUR 15 aus einer Sonderzahlung unter IFRS unter den Umsatzerlösen ausgewiesen, obwohl es sich um eine Einzahlung in die Kapitalrücklage handelte. Die Operating Margin betrug auf Basis des für den Konzernabschluss aufgestellten Reporting Package im Geschäftsjahr 2015 Mio. EUR 15,1. Die Unterschiede zum vorliegenden Jahresabschluss beruhen dabei zum einen auf Ausweisänderungen und zum anderen auf Ergebnisunterschieden. Die Ausweisunterschiede beruhen darauf, dass Aufwendungen für Reorganisation sowie Teile der Management Umlagen im Reporting Package unterhalb der Operating Margin ausgewiesen werden, wohingegen diese im handelsrechtlichen Jahresabschluss unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst sind. Die Ergebnisunterschiede resultieren neben der beschriebenen Anwendung der Percentage of completion Methode nach IAS 11 auch aus Unterschieden in der Bewertung von langfristigen Personalrückstellungen, wertaufhellenden Tatsachen, die für Zwecke des Reporting Package im Folgejahr erfasst werden, und einer Sonderzahlung über Mio. EUR 15, die für IFRS unter den Umsatzerlösen erfasst wurden, obwohl es sich um eine Einzahlung in die Kapitalrücklage handelte. Bezüglich des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit sowie des Bestandes des Finanzmittelfonds gibt es keine Unterschiede zwischen der Betrachtung im handelsrechtlichen Jahresabschluss sowie der Darstellung im Reporting Package. Die zur operativen Steuerung des Unternehmens genutzten finanziellen Leistungsindikatoren haben sich im Zeitablauf wie folgt entwickelt:
1) Inklusive CANOPY THE OPEN CLOUD COMPANY
DEUTSCHLAND GmbH, München
Wichtige Ereignisse des GeschäftsjahresIm Geschäftsjahr 2015 hatten folgende Ereignisse einen größeren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft. Verschmelzung CANOPY Zum 1. Januar 2015 wurde die CANOPY THE OPEN CLOUD COMPANY DEUTSCHLAND GmbH, München, auf die AIT verschmolzen. Bei der CANOPY THE OPEN CLOUD COMPANY DEUTSCHLAND GmbH, München, handelte es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft mit einem Umsatz von über Mio. EUR 86 und 11 Mitarbeitern. Service Delivery Contract mit der Agarik SAS Mit Wirkung zum 1. Oktober 2015 wurde ein Service Delivery Contract mit der Agarik SAS, Saint- Ouen/Frankreich, abgeschlossen. Nach dieser Vereinbarung tritt die AIT als Kommissionär für die Agarik SAS Saint-Ouen, Frankreich, in definierten Cloud Kundenbeziehungen auf. Hierfür erhält die AIT eine Kommissionärsgebühr von 1 % der externen Umsatzerlöse. Zudem nutzt die Agarik SAS Saint-Ouen/Frankreich, die Kapazitäten der AIT für die Leistungserbringung an den Endkunden. Hierfür erhält die AIT neben der Kommissionärsgebühr eine Vergütung von 4 % für direkte Kosten und 2 % für indirekte Verwaltungskosten. Abschluss von Sale-and-lease-back-Vereinbarungen Durch zwei Sale-and-lease-back-Vereinbarungen vom 22. Juni 2015 bzw. 22. Dezember 2015 wurde Anlagevermögen in Höhe von Mio. EUR 5,5 an die Econocom Deutschland GmbH, Düsseldorf, veräußert und wieder zurückgeleast. ErtragslageZur Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten wurden die Vorjahreszahlen der CANOPY THE OPEN CLOUD COMPANY DEUTSCHLAND GmbH, München, ergänzt. Zur besseren Vergleichbarkeit zu den Vorjahreswerten sind die Werte in nachfolgender Übersicht tabellarisch beigefügt und stellen sich wie folgt dar:
Die Zusammensetzung der Umsatzerlöse stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:
Der Rückgang der Drittkundenumsatzerlöse beruht vor allem darauf, dass die Umsatzerlöse aus den Cloud Services aufgrund der Umstellung des Geschäftsmodells (Übernahme durch die Agarik SAS) im Geschäftsjahr 2015 nur fünf Monate enthalten sind, wohingegen im Vorjahr zwölf Monate enthalten waren. Zudem resultiert ein Rückgang der Umsatzerlöse aus Preis- und Volumenrückgängen mit einem Großkunden der Telekommunikationsbranche sowie der Beendigung eines Vertrages mit einem Kunden aus der Versicherungsbranche. Der Anstieg der Intercompany-Umsatzerlöse beruht vor allem auf einem gestiegenen Umsatzvolumen mit verbundenen Unternehmen innerhalb von Deutschland aufgrund der verstärkten Inanspruchnahme von Kapazitäten des Atos-Konzerns anstelle von Beauftragung von Drittdienstleistern. Der Rückgang der Bestandsveränderung beruht mit Mio. EUR 10,2 hauptsächlich auf der Realisation von unfertigen Leistungen aus einem Werkvertrag, für den die AIT keine direkte Vergütung erhalten hat. Korrespondierend zur Erbringung der Managed Service-Leistungen werden die Implementierungskosten linear über die Laufzeit des Vertrages aufwandswirksam erfasst. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vorjahresvergleich um Mio. EUR 2,7 erhöht. Dies resultiert aus erhöhten Erträgen aus der Kostenumlagen an verbundene Unternehmen (Mio. EUR 3,0). Gegenläufig haben sich die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen um Mio. EUR 1,5 reduziert. Die Materialaufwandsquote (definiert als prozentuales Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen zzgl. Bestandsveränderung) hat sich von 43,5 % auf 45,9 % erhöht. Der Anstieg begründet sich durch weitere Preisnachlässe bei externen Kunden bei gleichbleibenden Kosten. Der Personalaufwand hat sich im Vorjahresvergleich um Mio. EUR 12,2 verringert. Dieser Rückgang beruht im Wesentlichen auf der Verringerung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 307. Durch die gleichbleibenden Investitionen sowie geringeren Anlagenabgängen in den zurückliegenden Geschäftsjahren sowie die Umsetzung von Sale & Leaseback Transaktionen haben sich die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 3,8 verringert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich mit Mio. EUR 78,6 unter dem Niveau des Vorjahres (Mio. EUR 82,0). Die Entwicklung beruht auf geringeren Konzernumlagen (Mio. EUR 4,1). Das Finanzergebnis liegt mit Mio. EUR -15,3 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (Mio. EUR -3,3). Diese Entwicklung beruht auf hauptsächlich auf der Veränderung des Diskontierungszinssatzes aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Des Weiteren ist im Finanzergebnis des Vorjahres ein Ertrag aus dem Verkauf der Beteiligung Worldline GmbH, Frankfurt a. M., an die Worldline Germany GmbH (vormals: Worldline Holding GmbH), Frankfurt a. M., in Höhe von Mio. EUR 4,4 enthalten. Vor diesem Hintergrund liegt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit Mio. EUR -42,9 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (Mio. EUR 1,3). Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Entwicklungen hat sich die Umsatzrendite (definiert als prozentuales Verhältnis des Jahresergebnisses zu den Umsatzerlösen) von -9,1% auf -9,4% verschlechtert. Zentrale Steuerungsgrößen der Ertragslage sind der externe Umsatz und die Operating Margin, die auf Basis der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards für den Konzernabschluss ermittelt werden. Die externen Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 41,2 (Mio. EUR 304,3; Vorjahr: Mio. EUR 345,5) verringert. Diese Entwicklung entsprach trotz der Verschmelzung der Canopy nicht unseren Planungen (Mio. EUR 350,0), da sich die in 2015 angestrebte Erweiterung des Kundenstammes durch Neugewinne in Ausschreibungen nicht in dem erhofften Maße umsetzen ließ und sich die projektbezogenen Preisrückgänge stärker auswirkten als geplant. Die Operating Margin hat sich auf Mio. EUR 15,1 verringert (Vorjahr: Mio. EUR 34,6). Trotz der Umsetzung eines Kosteneinsparungsprogrammes liegt die Operating Margin deutlich unter unseren Planungen (Mio. EUR 19). Auch dies beruht hauptsächlich darauf, dass wir absatzseitig unsere Zielvorgaben nicht erreichen konnten. Zudem haben sich einige Kostenpositionen nicht in dem Maße verringern lassen, wie wir dies ursprünglich geschätzt haben. VermögenslageZur Darstellung der Vermögenslage der AIT wird auf die Veränderungen zwischen dem 1. Januar 2015 und dem 31. Dezember 2015 eingegangen. Es wird der 1. Januar 2015 als Vergleich gewählt, da hier bereits die Werte der CANOPY THE OPEN CLOUD COMPANY DEUTSCHLAND GmbH, München, enthalten sind.
Die Bilanzsumme der AIT hat sich im Geschäftsjahr 2015 um Mio. EUR 69,7 auf Mio. EUR 846,3 erhöht. Folgende Faktoren haben zu dieser Entwicklung wesentlich beigetragen: Die immateriellen Vermögensgegenstände liegen vor allem durch den Erwerb eines Belieferungsrechtes (Mio. EUR 10,0) für einen Großkunden der Telekommunikationsindustrie um Mio. EUR 5,5 über dem Vorjahr. Gegenläufig verringerten sich die Sachanlagen vor allem durch die Umsetzung von zwei Sale-and-lease-back-Vereinbarungen um Mio. EUR 7,5. Durch den Kauf der Bull GmbH, Köln, von der Bull International SAS, Les Clayes-sous-Bois/Frankreich, haben sich die Anteile an verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 27,3 erhöht. Das Umlaufvermögen hat sich um Mio. EUR 41,9 erhöht. Diese Entwicklung beruht hauptsächlich auf einem Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Mio. EUR -65,6) und des Vorratsvermögens (Mio. EUR -5,6). Gegenläufig erhöhten sich die flüssigen Mittel um Mio. EUR +113,3. Der Rückgang der unfertigen Leistungen beruht im Wesentlichen auf der Realisation von unfertigen Leistungen aus einem Werkvertrag, für den die AIT keine direkte Vergütung erhalten hat. Korrespondierend zur Erbringung der Managed Service-Leistungen werden die Implementierungskosten linear über die Laufzeit des Vertrages aufwandswirksam erfasst. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen begründet sich im Wesentlichen durch die Einzahlung der Ergebnisabführung der Atos IT Solutions and Services GmbH, München, für das Geschäftsjahr 2013 in Höhe von Mio. EUR 94,7. Gegenläufig werden Cash-Pooling- Verbindlichkeiten gegenüber der AIS (Mio. EUR 111,8; Vorjahr: Mio. EUR 52,6) und Forderungen aus umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnissen nicht mehr unter den Forderungen saldiert, sondern unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Des Weiteren haben sich die flüssigen Mittel um Mio. EUR 113,3 erhöht. Der Anstieg begründet sich neben der Zahlung der Ergebnisabführungsverpflichtung der Atos IT Solutions and Services GmbH, München, auch aus den zahlungswirksamen Effekten aus der Erhöhung der Kapitalrücklage um Mio. EUR 47,0. Die Eigenkapitalquote beträgt 64,9 % nach 70,2 % im Vorjahr. Der Rückgang begründet sich bei gestiegenem Eigenkapital in dem deutlichen Anstieg der Bilanzsumme. Die sonstigen Rückstellungen haben sich in Summe um Mio. EUR 34,5 verringert. Der Rückgang begründet sich im Wesentlichen aus zahlungsbedingt geringeren Restrukturierungsrückstellungen (Mio. EUR -21,7), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (Mio. EUR -7,2) sowie projektbezogene Rückstellungen (Mio. EUR -3,7). Unter den Verbindlichkeiten haben sich im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um Mio. EUR 10,5 erhöht, diese Entwicklung beruht auf der frühzeitigeren Erfassung und der späteren Zahlung von Verpflichtungen. Weiterhin haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um Mio. EUR 65,4 erhöht. Diese Entwicklung beruht auf einer höheren Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling (Mio. EUR 111,8; Vorjahr: Mio. EUR 52,6) bei gestiegenen Verrechnungen von Forderungen aus umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnissen. Eine darüber hinausgehende Verringerung beruht auf rückläufigen Verpflichtungen aus dem Erwerb der Anteile an der CANOPY THE OPEN CLOUD COMPANY DEUTSCHLAND GmbH, München (Mio. EUR 9,3). Des Weiteren erhöhten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um Mio. EUR 18,2. Dieser Anstieg begründet sich im Wesentlichen aus einem Anstieg der kreditorischen Debitoren um Mio. EUR 12,2. Zentrale Steuerungsgröße der Vermögenslage ist der Finanzmittelfonds. Der Finanzmittelfonds besteht aus liquiden Mittel von Mio. EUR 273,1 (Vorjahr: Mio. EUR 159,7). Zudem bestehen unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen Cash-Pooling-Verbindlichkeiten über Mio. EUR 111,8 (Vorjahr: Mio. EUR 52,6). Der Finanzmittelfonds liegt mit Mio. EUR 161,3 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (Mio. EUR 107,1). Diese Entwicklung entsprach nicht unseren Planungen, da wir mit einer Zahlung der Ergebnisabführung der Atos IT Solutions and Services GmbH, München, bereits im Vorjahr gerechnet hatten und zudem die zahlungswirksamen Effekte aus der Erhöhung der Kapitalrücklage in unseren Planungen nicht berücksichtigt haben. FinanzlageDer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich gegenüber dem Vorjahr auf Mio. EUR -48,2 (Vorjahr: Mio. EUR-27,2). Der negative Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit ist vor allem darauf zurückzuführen, dass sich bei rückläufigen Umsatzerlösen einige Kostenpositionen nicht in gleichem Maße verringern ließen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich von Mio. EUR -23,1 auf Mio. EUR 55,4. Der wesentliche Grund für den Anstieg ist die Einzahlung aus der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2013 der Atos IT Solutions and Services GmbH, München. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf Mio. EUR 47,0 (Vorjahr: TEUR 0) und resultiert aus einer Erhöhung der Kapitalrücklage durch die Muttergesellschaft Atos S.E., Bezons, Frankreich. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die Liquidität 1. Grades (definiert als Prozentsatz der liquiden Mittel abzgl. Cash-Pooling-Verbindlichkeiten im Verhältnis zu den kurzfristigen Verpflichtungen) von 65,1 % auf 72,2%. Die zentrale Steuerungsgröße ist der operative Cashflow. Dieser betrug im Geschäftsjahr 2015 Mio. EUR -48,2 nach Mio. EUR -27,2 im Vorjahr. Diese Entwicklung entsprach nicht unseren Erwartungen, da als Folge der rückläufigen Entwicklungen in der Ertragslage auch der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit deutlich hinter unseren Planungen (Mio. EUR 19,0) zurückblieb. Zudem beruht die Abweichung vor allem darauf, dass wir zahlungswirksame Verringerungen von Verpflichtungen (u.a. Restrukturierungszahlungen) nicht in unseren Planungen berücksichtigt haben. Gesamtaussage zur LageDie vertraglichen vereinbarten Preisanpassungen im Drittkundenbereich sowie das Ausbleiben wesentlicher Neuabschlüsse in den Vorjahren haben hauptsächlich zu einem Rückgang der externen Umsatzerlöse (Mio. EUR 304,3; Vorjahr: Mio. EUR 345,5) und der Operating Margin (Mio. EUR 15,1; Vorjahr: Mio. EUR 34,6) geführt. Die Zahlungsmittelzuflüsse aus dem Cashflow der Investitionstätigkeit sowie der Finanzierungstätigkeit haben ausgereicht, um den Finanzierungsbedarfs des negativen Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit zu decken. Daher erhöhte sich der Finanzmittelfonds um Mio. EUR 54,2 auf Mio. EUR 161,3. Vor diesem Hintergrund erachten wir die Entwicklung im Geschäftsjahr 2015 als nicht günstig. Allerdings haben wir durch Neuabschlüsse und Vertragsverlängerungen in 2015 wichtige Schritte dafür gelegt, um die Ertrags- und Finanzsituation der Gesellschaft zu stabilisieren. Daneben wird die Fortführung der konsequenten Nutzung von Größenvorteilen in Bezug auf Kosteneinsparungspotentiale fortgesetzt werden müssen, um auf diese Weise eine noch größere Sichtbarkeit am Markt zu erreichen. RisikomanagementDie Risikopolitik der Gesellschaft besteht darin, vorhandene Chancen optimal auszuschöpfen und die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, um damit einen entsprechenden Mehrwert zu schaffen. Daher ist das Risikomanagement integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen. Grundsätze, Prozesse und Verantwortlichkeiten sind so definiert und etabliert, dass sie eine korrekte und zeitnahe Bilanzierung aller geschäftlichen Transaktionen gewährleisten, eine frühzeitige Identifizierung von Risiken ermöglichen sowie laufend verlässliche Informationen über die finanzielle Situation des Unternehmens zur internen und externen Verwendung liefern können. Die Risiken der Gesellschaft werden unterschieden in Basisrisiken (die unabhängig vom Geschäftsverlauf allein mit der Geschäftstätigkeit einhergehen, insbesondere Infrastrukturrisiken), operative Geschäftsrisiken und strategische Risiken. Die AIT ist in das Risikomanagement der Atos-Gruppe integriert. Im Rahmen dieses Risikomanagements findet eine regelmäßige Risikoanalyse und -auswertung statt. Darüber hinaus werden vor einem Vertragsabschluss eine Risikoevaluierung durchgeführt und darauf aufbauend eine Entscheidung über den Abschluss des betreffenden Vertrags sowie notwendige Risikopositionen in der Kalkulation getroffen. Finanzwirtschaftliche Risiken und Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenDie Verwendung von derivativen Finanzinstrumenten ist für die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage der AIT von untergeordneter Bedeutung. Unsere Gesellschaft setzt konzernweit Mechanismen zur Risikoabwägung in den Bereichen Kredit, Markt, Länder und Investitionen ein. In diesem Zusammenhang werden mögliche Risiken in Bezug auf Marktpreisänderungs- und Liquiditätsrisiken sowie die Entwicklung zukünftiger Zahlungsströme analysiert und im Bedarfsfall erforderliche Maßnahmen ergriffen. Insgesamt sehen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken diesbezüglich als gering an. Risiken aus Währungsschwankungen werden nicht abgesichert, die operativen Geschäfte werden jedoch im Wesentlichen nicht in Fremdwährung abgewickelt, so dass hier kein Risiko für die Gesellschaft gesehen wird. Die Finanzierung erfolgt derzeit ausschließlich aus Eigenmitteln sowie dem Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit. Aufgrund des derzeit bestehenden Finanzmittelfonds bestehen aus unserer Sicht daher keine Liquiditätsrisiken. Forderungsrisiken durch unvorhersehbare Zahlungsausfälle von Kunden können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Im Wesentlichen durch ein konsequentes Forderungsmanagement sowie durch eine angemessene Kundenbeurteilung sehen wir dieses Risiko als minimiert an. Chancen- und RisikoberichtDie Darstellung der Chancen und Risiken der künftigen Geschäftstätigkeit wird im Folgenden nach den verschiedenen Chancen- und Risikoarten dargestellt, dabei erfolgt die Beurteilung der Chancen und Risiken je nach Einschätzung über die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Chancen- bzw. Risikoausmaß. Konjunkturelles Umfeld Aus unserer Sicht wird die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank die Kapitalmärkte in den kommenden Jahren beruhigen. Für unsere Absatzländer ist die europäische Staatsschuldenkrise aber weiterhin ein großes volkswirtschaftliches Risiko. Mit Unsicherheit behaftet sind sowohl die langfristige Entwicklung der Staatsverschuldung als auch die volkswirtschaftliche Entwicklung in den europäischen Krisenstaaten. Eine Verschärfung dieser Situation könnte zu einer Belastung für die Kapitalmärkte und die Realwirtschaft werden. Diese Risiken könnten zu einer Zurückhaltung in den Investitionen und im Konsum und zu rückläufigen Staatsausgaben führen, was zu einem rückläufigen Geschäftsvolumen führen könnte. Ein abkühlendes Wirtschaftsklima kann sich allerdings auch positiv auf die Nachfrage nach IT- Outsourcing auswirken, wenn die Wirtschaft aufgrund veränderter Rahmenbedingungen neue Wege zur Effizienzsteigerung sucht. Generell führt jedoch eine Verbesserung der konjunkturellen Lage in unseren Absatzmärkten zu einem Anstieg des Vertrauens der Marktteilnehmer, was normalerweise mit einer Ausweitung der Geschäftstätigkeit einhergeht. Aufgrund der gegenwärtigen Politik der Europäischen Zentralbank schätzen wir das Risiko einer weiteren Verschärfung der Staatsschuldenkrise als gering ein, auch wenn die Auswirkungen einer weiteren Verschärfung hoch wären. Den Risiken begegnen wir durch eine kontinuierliche Erweiterung unseres Produkt- und Dienstleistungsangebotes in Bezug auf IT-Trends (z.B. Big Data, Internet of Things, Cyber Security, Industrie 4.0) sowie eine weitergehende Erschließung neuer Märkte im Konzernverbund. Absatz Bei allen Bestandskunden bestehen Preisrisiken bei der Verlängerung von Verträgen durch die zurückgehende Marktpreisentwicklung. Die AIT setzt daher Kostensenkungs- und Effizienzverbesserungsmaßnahmen zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit um. Durch die fortlaufende Beurteilung der Wirtschaftlichkeit unserer Aufträge sehen wir Preisrisiken als beherrschbar an. Daneben besteht ein allgemeines Risiko, ausreichende Umsätze mit Neukunden zu gewinnen und zu halten. Durch die verbesserte Wahrnehmung der Atos-Gruppe im deutschen Markt sind wir optimistisch, weitere Aufträge in zukunftsträchtigen Marktsegmenten generieren zu können. Durch die Akquisition und Integration weiterer Mitbewerber konnten wir unser Produktportfolio in wichtigen zukunftsrelevanten Bereichen verbreitern, dies trägt zu einer weiteren Reduktion des Risikos bei. Die Gesellschaft ist im Outsourcing-, Projekt- und Servicegeschäft zahlreichen operativen Risiken ausgesetzt. Aus diesem Grund werden im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagements kontinuierlich Risikopotenziale identifiziert, bewertet und durch geeignete Maßnahmen gesteuert und überwacht. Durch diese Maßnahmen reduzieren wir operative Risiken aus unserer Sicht auf ein überschaubares Maß. Der Leistungsmix der Gesellschaft aus dem weitgehend antizyklischen Outsourcing-Geschäft und dem konjunkturanfälligeren Projektgeschäft sowie der hohe Anteil an Bestandskunden tragen wesentlich zum Risikoausgleich bei. Das Outsourcing-Geschäft birgt inhärente Vertrags- und Betriebsrisiken durch die Nichterfüllung vereinbarter "Service Level Agreements" in sich. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch unbekannte oder verdeckte Fehler im Betrieb oder durch menschliches Versagen Systemausfälle auftreten, die zu verringerter Servicequalität oder mangelnder Systemverfügbarkeit führen und Mehrkosten, Umsatzausfälle oder sogar Schadenersatzansprüche von Kunden zur Folge haben können. Zur Risikominderung trägt neben einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Prozesse und einer vertraglichen Deckelung der Risiken als ultima ratio auch ein adäquater Versicherungsschutz bei. Wir sehen uns hiermit als ausreichend abgesichert an. In Solutionsprojekten bestehen grundsätzlich Risiken von Mehrkosten durch Unklarheiten in Verträgen und Fehler bei der Auftragsdurchführung. Zum Management dieser Risiken bestehen geschäftsspezifische Projektmanagement-Richtlinien. Projekte mit besonderen Risikoindikatoren werden in einem speziellen Projekt-Reporting erfasst und unterliegen regelmäßigen Reviews durch das zentrale Controlling und Risikomanagement. Die Behandlung von Kredit-, Zins- und Währungsrisiken ist im Rahmen des Risikomanagements des Konzerntreasury der Atos-Gruppe geregelt. Chancen bestehen insbesondere darin, durch die integrierten Vertriebsaktivitäten der Atos-Gruppe die Leistungen der AIT einem größeren Kundenkreis anzubieten und durch Konsolidierungen und Harmonisierung weitere Kostensenkungspotentiale zu erzielen. Im Januar 2016 hat der Atos-Konzern den Unified-Communications-Anbieter Unify übernommen. Im Zuge der Integration der Unify-Gesellschaften in die Atos-Gruppe ergeben sich auch in Deutschland sowohl Synergieeffekte als auch neues Projektpotenzial in den Bereichen Communications. Die Integration der Gesellschaften wird in 2016 abgeschlossen werden. Einkauf Beschaffungsrisiken durch unvorhergesehene Preiserhöhungen können nicht vollständig ausgeschlossen werden. Im Wesentlichen wird versucht, die Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugegeben. Wir begegnen diesen Risiken mit einem intensiven Subcontractor-Management; hierdurch werden Beschaffungsrisiken minimiert und die notwendigen Kapazitäten abgesichert. Vor diesem Hintergrund sehen wir die Eintrittswahrscheinlichkeiten sowie das Risikoausmaß für Beschaffungsrisiken als beherrschbar an. Personal Der wirtschaftliche Erfolg der AIT wird maßgeblich vom Erhalt qualifizierter Mitarbeiter geprägt. Das Fehlen von qualifiziertem Personal hätte wesentliche Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Auch und gerade während der Durchführung des Restrukturierungsprogramms wird daher auf die Förderung und Entwicklung der Mitarbeiter Wert gelegt. Hierdurch sehen wir eine angemessene Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg in der Zukunft. Datenschutz und Datensicherheit Unsere Produkte und Dienstleistungen unterliegen Risiken hinsichtlich des Datenschutzes und der Datensicherheit, vor allem in Verbindung mit dem Zugriff auf Kunden- oder Mitarbeiterdaten durch Unbefugte. Die Sicherheit und der Schutz unserer Daten haben für uns höchste Priorität. Dies gilt für alle Geschäftsbereiche, vor allem auch für das zukunftsträchtige Cloud-Geschäft. Vor diesem Hintergrund stufen wir das Risikoausmaß in Bezug auf den Datenschutz und die Datensicherheit als hoch ein, da diese für das Vertrauen unserer Kunden in unsere Produkte und Dienstleistungen elementar sind. Wir begegnen dem Risiko des Datendiebstahls durch ein umfangreiches Sicherheitskonzept, zu dem regelmäßige Sicherheitsüberprüfen gehören. Hierdurch sehen wir uns angemessen aufgestellt, um dem Risiko des Datendiebstahls zu begegnen. Marke und Reputation Die mediale Darstellung unseres Konzerns sowie unserer Produkte und Dienstleistungen kann einen großen Einfluss auf unseren Markenwert und unsere Reputation haben. Durch soziale Netzwerke kann es dabei zu einer noch schnelleren und umfangreicheren Verbreitung solcher Informationen kommen. Unser Konzern beurteilt die Chancen und Risiken aus der Medienpräsenz als hoch und daher möchten wir durch die gezielte Präsentation unseres Konzerns zukünftig die Reputation und die Markenbekanntheit steigern. Rechtliche Sachverhalte Die AIT ist Partei in außergerichtlichen und gerichtlichen Verfahren mit Kunden, Wettbewerbern sowie anderen Beteiligten. Insofern nach unserer Einschätzung aus solchen Rechtsverfahren Aufwendungen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf uns zukommen, sind hierfür im Jahresabschluss Risikovorsorgen gebildet. Insofern wir kein höheres Risiko hierfür sehen, werden hierfür gegenwärtig keine Vorsorgen erfasst. Ein Unterliegen in gerichtlichen Verfahren kann zu erheblichen finanziellen Belastungen für unser Unternehmen fuhren. Wir sehen durch unsere Vorbereitungen auf solche gerichtlichen Auseinandersetzungen jedoch eine angemessene Basis, um solche Belastungen abzuwenden. Steuerliche Risiken Die Globalisierung der operativen Aktivitäten im Atos-Konzern führt für die Atos Information Technology GmbH und ihre Organgesellschaften zu einer Berücksichtigung von internationalen und landesspezifischen gesetzlichen Regelungen sowie Anweisungen von Finanzverwaltungen. Abgabenrechtliche Risiken können durch die fehlende Berücksichtigung von Gesetzen und anderen Regelungen entstehen. Es besteht die Möglichkeit, dass die Steuerbehörden im Rahmen von steuerlichen Außenprüfungen zu einer anderen Auffassung in Bezug auf die Umsetzung von Gesetzen und anderen Vorschriften gelangen. Bei Kenntnis hiervon würden wir eine angemessene Risikovorsorge treffen. Gesamtaussage zur RisikolageBestandsgefährdende Risiken sowie weitere wesentliche Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen könnten, werden nicht gesehen. Aufgrund der beschriebenen Maßnahmen zur Risikominimierung der operativen Geschäftsvorfälle sehen wir trotz teilweise schwieriger Rahmenbedingungen keine Risiken, die den Bestand unseres Geschäftsmodells gefährden können. Die AIT profitiert insbesondere von der Innovationskraft der Atos-Gruppe und der kontinuierlichen Erweiterung der Angebotspalette. Wir sehen uns im Markt gut aufgestellt und adäquat gerüstet, um im Wettbewerb zu bestehen. Berichterstattung nach § 289a HGBDer Aufsichtsrat hat unter dem 30. September 2015 den Beschluss gefasst, dass die Frauenquote in der Geschäftsführung unverändert (0 %) bleiben und im Aufsichtsrat sowohl auf Arbeitnehmerseite als auch auf Anteilseignerseite jeweils eine Frau Mitglied des Aufsichtsrats sein soll (13,3 %). Mit Beschluss der Geschäftsführung vom 30. September 2015 wurde festgelegt, dass die Frauenquote der ersten Ebene unter der Geschäftsführung von derzeit 14 % und die Frauenquote der zweiten Ebene unter der Geschäftsführung von derzeit 18 % unverändert bestehen bleiben soll. Die Umsetzung der oben genannten Beschlüsse soll bis spätestens zum 30. Juni 2017 erfolgen. PrognoseberichtFür den weltweiten IT-Markt erwartet Gartner im Jahr 2016 nur eine marginale Wachstumsrate (Growth in End-User Spending Forecast) von 0,6 %. Für die Nachfrage nach Hardware, Software und IT-Dienstleistungen wird im Jahr 2016 nur eine minimale Steigerung erwartet. In Deutschland liegt die IT Spending-Wachstumsrate im Bereich Software und IT-Dienstleistungen bei prognostizierten 1,5 % für das Jahr 2016 (BITCOM, Branchenbarometer Update Q4/2015). Durch die enge Einbindung in die Aufbauorganisation und in die Prozesse der Atos-Gruppe Deutschland ergeben sich für die Geschäftsentwicklung der AIT positive Effekte. Für die Zukunft wird eine stabile bis leicht rückläufige Entwicklung erwartet, da jegliche Grundlagen zur Zusammenarbeit bereits seit Anfang 2012 geschaffen wurden. Dies kann sich sowohl auf der Umsatzseite durch weitere Aufträge der Atos Information Technology GmbH als auch kostenseitig durch Einspareffekte im Rahmen von Synergien widerspiegeln. In Anbetracht der Größe des Atos-Konzerns ist auch eventueller Finanzierungsbedarf der AIT ausreichend abgedeckt. Für die Zukunft der AIT ist auch von Bedeutung, dass die AIT als aufnehmende Gesellschaft für neue Beteiligungen der Atos in Deutschland vorgesehen ist, wenn dies im Rahmen der rechtlichen Rahmenbedingungen vorteilhaft ist. Eine engere Integration in die Atos-Organisation wird darüber hinaus zur Optimierung der übergreifenden Organisation, besseren Zusammenarbeit mit den anderen Konzerngesellschaften und damit zur Steigerung des Erfolgs beitragen. Für die Prognose unserer Geschäftsentwicklung haben wir die Chancen der künftigen Geschäftsentwicklung nur in dem Maße berücksichtigt, wie sie sich zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes bereits im Auftragseingang niedergeschlagen haben. Wir haben keine wesentlichen Auswirkungen der dargestellten Risiken berücksichtigt, da wir diese aufgrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der getroffenen Maßnahmen zur Risikominimierung als handhabbar ansehen. Die bislang erzielten Umsätze und der bereits erwirtschaftete Jahresüberschuss liegen leicht über unserer Annahme für eine positive und stabile Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2016. Hierfür sprechen die im Geschäftsjahr 2015 geschlossenen Vertragsverlängerungen, die stabilen Outsourcingverträge und das anhaltende Niveau der Tagessätze im Beratungsbereich. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2016 mit einem externen Umsatz in Höhe von rund Mio. EUR 320 sowie stabilen Intercompany-Geschäftsbeziehungen gerechnet. Die Erhöhung beruht dabei vor allem auf Einmaleffekten aus Großprojekten bei einem Kunden der Telekommunikationsbranche (Mio. EUR 9) sowie dem Umstand, dass unter IFRS eine in 2015 getätigte Einzahlung in die Kapitalrücklage in 2016 (Mio. EUR 32) unter den Umsatzerlösen ausgewiesen wird. Dies beeinflusst nach unseren Planungen auch unsere Operating Margin, welche in Höhe von Mio. EUR 17,6 geplant ist. Für das Jahr 2017 wird von einem weiterhin leicht steigenden Umsatz- und Ergebnisniveau ausgegangen. Die Planungen beruhen dabei auf der Annahme, dass wir unsere geplanten Kostenoptimierungsprogramme umsetzen und angestrebte Projekte insbesondere im Bereich Cloud erfolgreich umsetzen und unser Geschäft in den Bereichen Big Data und Security weiter ausweiten. Die externen Umsatzerlöse planen wir in einer Größenordnung von Mio. EUR 320, was über dem Niveau des Geschäftsjahres 2015 liegt. Die Geschäftsleitung sieht die durch die IG Metall angemeldeten Tarifforderungen als nicht branchengerecht für die IT-Industrie an und wird daher von ihrem tarifvertraglichen Recht Gebrauch machen, eigene Verhandlungen aufzunehmen. Die nach den International Financial Reporting Standards für Konzernzwecke ermittelte Operating Margin wird bei ca. 5,5 % der externen Umsatzerlöse liegen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird in einer Größenordnung von Mio. EUR -10,0 bis Mio. EUR -20,0 liegen. Diese Entwicklung beruht vor allem auf rückläufigen Einmalzahlungen (u.a. für Restrukturierungen). Für 2016 sehen wir daher einen Rückgang des Finanzmittelfonds, da bedingt durch die Ergebnissituation in den Tochtergesellschaften keine Ergebnisabführungen erfolgen werden. Auch im kommenden Jahr wird die Berücksichtigung von Arbeitnehmerbelangen ein prägender Bestandteil der Unternehmensphilosophie sein. Vor diesem Hintergrund werden wir die internen und externen Schulungen unserer Mitarbeiter fortsetzen, um sich den ständig wandelnden Marktanforderungen anzupassen. In diesem Zusammenhang planen wir Ausgaben für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter in einer Größenordnung von Mio. EUR 2 - Mio. EUR 2,5. Wir möchten für 2016 weiter an einer Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit, insbesondere in den Bereichen Arbeitsumgebung und Kompensation, arbeiten. Vor diesem Hintergrund möchten wir eine Mitarbeiterzufriedenheit in einer Größenordnung von 50,0 % erreichen. Verankerung von Innovation in der Organisation ist ein wichtiger Indikator für den Erfolg unserer übergreifenden Geschäftsentwicklung. Gerade durch signifikante Vertragsabschlüsse im Cloud Umfeld konnte die positive Wahrnehmung im deutschen Markt weiter gesteigert werden. Nachhaltige Produktivitätssteigerungen durch unsere Effizienzsteigerungsprogramme Top und Lean unterstützen uns in der weiteren erfolgreichen Umsetzung unserer Mittelfristplanung. Vor diesem Hintergrund erwarten wir auch für die folgenden Geschäftsjahre eine weitere Steigerung der Wahrnehmung im deutschen Markt und damit einhergehend eine Stärkung der Marke Atos. Wir erwarten vor diesem Hintergrund in 2016 einen leicht steigenden Marktanteil im Vergleich zu der Größenordnung des Geschäftsjahres 2015. NachtragsberichtUnter dem 27. Juli 2016 wurde mit der Bull GmbH, Köln, als beherrschter Gesellschaft ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Eintragung des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags in das Handelsregister erfolgte am 11. August 2016.
Essen, den 15. August 2016 Atos Information Technology GmbH Winfried Holz Udo Littke Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015AllgemeinesDer Gegenstand der Geschäftstätigkeit der Atos Information Technology GmbH (nachfolgend: AIT) ist die Organisation und technikunterstützte Informationsverarbeitung, Erbringung von Dienstleistungen auf dem Gebiet der elektronischen Datenverarbeitung und der Informationstechnologie, Projektierung und Vertrieb von Software-Technik, Anlagen und Systemen und deren Betrieb sowie Erbringung von Kommunikations- und Rechenzentrumsleistungen. Der Jahresabschluss ist nach Rechnungslegungsvorschriften der § 242 ff. und § 264 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt und wird in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Das Unternehmen ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Davon-Vermerke werden im Anhang ausgewiesen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen des HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB Anwendung findet. Durch Kaufvertrag vom 31. August 2015 hat die AIT die Geschäftsanteile an der CANOPY THE OPEN CLOUD COMPANY DEUTSCHLAND GmbH (Canopy) von der CANOPY THE OPEN CLOUD COMPANY LIMITED, London/Vereinigtes Königreich, zu Anschaffungskosten von TEUR 9.317 erworben. Die Canopy wurde dann rückwirkend zum 1. Januar 2015 auf die Atos Information Technology GmbH, Essen, verschmolzen. Die Auswirkungen der Verschmelzung auf die Wertansätze in der Verschmelzungseröffnungsbilanz lassen sich wie folgt darstellen: Die Verschmelzung erfolgte zu Buchwerten. Im Rahmen des Mergers kam es zu einem Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 1.687:
Die Mitarbeiter der Canopy wurden im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB übernommen. Durch die Verschmelzung mit der Canopy hat sich die Geschäftstätigkeit der AIT wie folgt verändert: In dem Zeitraum vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Mai 2016 war die AIT verantwortlich für alle Cloud Services der deutschen Atos-Gesellschaften und Katalysator für Innovation innerhalb der deutschen Atos-Gruppe. Die AIT war damit Serviceprovider für alle Cloud Services der deutschen Atos- Gesellschaften. Dieser Geschäftsbereich umfasste die folgenden Leistungen: Infrastructure as a Service (IaaS) Platform as a Service (PaaS) Software as a Service (SaaS) Cloud Strategic Consulting Die AIT nutzte zur Leistungserbringung weitestgehend Ressourcen der lokalen und internationalen Atos-Gesellschaften und die deutschen Atos-Gesellschaften im Rahmen so genannter Resell Minus Agreements gleichzeitig als wichtigsten Vertriebskanal. In diesem Zusammenhang agierte die AIT als Kommittent im Rahmen von Kommissionärsstrukturen. Im Zeitraum vom 1. Juni 2016 bis zum 30. September 2016 wurden die Cloud Services durch die jeweiligen deutschen Atos-Gesellschaften eigenständig ohne Nutzung einer Kommissionärsstruktur erbracht. Seit dem 1. Oktober 2016 ist die Agarik SAS, Saint-Ouen/Frankreich, verantwortlich für alle Cloud Services der deutschen Atos-Gesellschaften und übt diese Tätigkeit als Kommittent im Rahmen einer Kommissionärsstruktur aus. Infolge der Verschmelzung mit der Canopy ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich. Aus diesem Grund wurden in der Bilanz als zusätzliche Angabe zu Vergleichszwecken die konsolidierten Vorjahreszahlen zum 31. Dezember 2014 angegeben, auf die im Hinblick auf die Entwicklung der Vermögenslage im Lagebericht Bezug genommen wird. Zudem wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung als zusätzliche Angabe zu Vergleichszwecken die konsolidierten Vorjahreszahlen für 2014 angegeben, auf die im Hinblick auf die Entwicklung der Ertragslage im Lagebericht Bezug genommen wird. Im Vorjahr wurde der noch nicht amortisierte Unterschiedsbetrag aus der erstmaligen Anwendung der Vorschriften zum Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von TEUR 11.210 komplett zugeführt. Im Jahresabschluss 2014 wurden im außerordentlichen Ergebnis lediglich die Mindestzuführung in Höhe von TEUR 1.019 ausgewiesen und im Personalaufwand TEUR 10.191. Die entsprechenden Anhangsangaben zu den Pensionsrückstellungen sowie dem Außerordentlichen Ergebnis spiegelten nicht die vollständige Zuführung wider. Dieser Ausweisfehler wurde im Geschäftsjahr 2015 in der Vorjahres-Gewinn- und Verlustrechnung sowie im Anhang korrigiert. Die Umgliederungen haben keinen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Von verbundenen Unternehmen bezogene Fremdleistungen für ein konzerninternes Ticketingsystem (TEUR 3.846; Vorjahr: TEUR 2.933) wurden im Vorjahr unter dem Materialaufwand ausgewiesen. Im laufenden Jahr wurden die Beträge den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugeordnet. Zudem wurden Aufwendungen aus Altersteilzeitverhältnissen in Höhe von TEUR 3.608 (Vorjahr: TEUR 4.324) im Vorjahr unter den Aufwendungen für Altersversorgung ausgewiesen, während diese im Berichtsjahr unter den Gehältern ausgewiesen werden. Die Umbuchung diente der Anpassung an den konzernweiten Kontenrahmen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Die Umgliederung hat keinen Einfluss auf die Ertragslage. I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze AnlagevermögenImmaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für Software-Lizenzen beträgt zwischen vier und fünf Jahre. Die Nutzungsdauer für entgeltlich erworbene Belieferungsrechte beträgt fünf Jahre. Sachanlagen bewerten wir zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen. Bauten werden über zehn Jahre abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen werden über die Laufzeit des Projektes abgeschrieben, für das sie eingesetzt werden. Ihre Nutzungsdauer beträgt jedoch nicht mehr als fünf Jahre. Für technische Anlagen und Maschinen, die nicht direkt projektbezogen eingesetzt werden, beträgt die Nutzungsdauer zwei bis zehn Jahre. Gebrauchte Anlagen, die im Geschäftsjahr erworben wurden, werden über die Restnutzungsdauer abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden grundsätzlich in zwei bis zehn Jahren abgeschrieben. Mietereinbauten werden über die Restlaufzeit der Mietverträge abgeschrieben. Nicht selbstständig nutzbare Anlagen für Arbeitsplatzsysteme wie Desktops, Drucker und Monitore mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 410,00 werden einzeln aktiviert und über drei Jahre abgeschrieben. Übrige geringwertige Vermögensgegenstände werden im Zugangszeitpunkt aufwandswirksam erfasst. Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten von bis zu EUR 150,00 werden direkt aufwandswirksam erfasst. Finanzanlagen bewerten wir zu Anschaffungskosten. Wir nehmen Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag vor, wenn die Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft angesehen wird. UmlaufvermögenDie Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden neben Einzelkosten in Form von direkt zurechenbaren Personalaufwendungen sowie Aufwendungen für Drittdienstleister auch angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Soweit erforderlich werden bei den unfertigen Leistungen Abwertungen im Rahmen der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 1 HGB. Für die Bewertung der Waren wird unterstellt, dass die zuerst angeschafften Waren zuerst verbraucht werden. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden offen vom Vorratsvermögen abgesetzt, soweit sie durch unfertige Leistungen gedeckt sind. Darüber hinausgehende Beträge werden unter den Verbindlichkeiten gesondert ausgewiesen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die zu Nennwerten bilanziert werden, sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Liquiden Mittel sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. RechnungsabgrenzungspostenAls aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der VermögensverrechnungUnter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" wird der positive Unterschied zwischen dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens und dem Erfüllungs- betrag der Altersteilzeitverpflichtungen ausgewiesen. RückstellungenZur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), die auf Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen entfallen, wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. In den Rückstellungen bilden wir für alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen. Diese werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Abzuzinsende Rückstellungen werden nach der Bruttomethode eingebucht. Das Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde nicht genutzt. Die Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt unter Anwendung eines Rechnungszinses entsprechend dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre für eine Restlaufzeit von zwei Jahren von 2,16 %. Zudem werden ein Einkommenstrend von 2,00 % p.a. sowie die Richttafeln 2005 G für die Bewertung herangezogen. Bei der Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen werden nur Mitarbeiter berücksichtigt, die einen Altersteilzeitvertrag bis zum Bilanzstichtag unterzeichnet haben. Für die Berechnung der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Absatzmarktgeschäften wird der vereinbarte Auftragswert (Kunden- bzw. Projektumsatz) mit den voraussichtlichen, direkt zurechenbaren Auftragskosten, insbesondere Personal- und Nachunternehmerkosten, verglichen. Entsprechend ermittelt die Gesellschaft auf Grundlage einer aktualisierten Auftragskalkulation die voraussichtliche Kostenüberdeckung (Risikovorsorgeumfang) und schreibt im Falle aktivierter unfertiger Leistungen diese zunächst ab. Der verbleibende Betrag wird als Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften ausgewiesen. Im Falle langfristiger Absatzmarktgeschäfte werden die Drohverlustrückstellungen entsprechend der Vertragslaufzeit abgezinst. Latente SteuernZwischen der Atos IT Solutions and Services GmbH, München, (Organgesellschaft) und der Atos Information Technology GmbH, Essen, (Organträger) bestehen steuerliche Organschaftsverhältnisse. Die Atos IT Solutions and Services GmbH, München, ihrerseits hat steuerliche Organschaftsverhältnisse mit der Atos International Germany GmbH, München, der Atos IT Dienstleistung und Beratung GmbH, Gelsenkirchen, der energy4u GmbH, Karlsruhe, sowie der Atos Support GmbH, Köln, begründet. Aufgrund der Organschaftsverhältnisse werden die latenten Steuereffekte der Atos International Germany GmbH, München, der Atos IT Dienstleistung und Beratung GmbH, Gelsenkirchen, der energy4u GmbH, Karlsruhe, der applied international informatics GmbH, Berlin, sowie der Atos IT Solutions and Services GmbH, München, bei der Atos Information Technology GmbH, Essen, erfasst. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Die Bewertung erfolgt mit einem kombinierten Ertragsteuersatz in Höhe von 31,75 % (Vorjahr: 31,75 %). Passive latente Steuern beruhen auf einem negativen Geschäfts- und Firmenwert sowie der Einbringung eines Grundstücks mit aufstehendem Gebäude in eine Kommanditgesellschaft. Abzugsfähige aktive temporäre Differenzen sind insbesondere auf Rückstellungen für Pensionen sowie Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften zurückzuführen. Darüber hinaus werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. In Ausübung des Aktivierungswahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde auf die Aktivierung des aktiven Überhangs verzichtet. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. FremdwährungsumrechnungVermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs am Buchungstag umgerechnet. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. UmsatzrealisationUmsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn der Gefahrenübergang erfolgt ist. Bei Dienstleistungsverträgen erfolgt die Umsatzrealisation zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Im Projektgeschäft mit Werkvertragscharakter werden Umsätze gebucht, wenn der Vertrag erfüllt ist oder abgrenzbare Teilleistungen vom Kunden abgenommen worden sind. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Infolge der Verschmelzung mit der Canopy ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich. Aus diesem Grund haben wir jeweils ergänzend einen Vorjahresbetrag angegeben, der die konsolidierten Vorjahreszahlen zeigt. Dieser Wert ist jeweils mit einem *) gekennzeichnet. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse von TEUR 474.703 enthalten Umsätze mit fremden und verbundenen Unternehmen im In- und Ausland. Die folgenden Übersichten enthalten die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen und Service-Lines: Aufteilung nach Regionen
Die Umsatzerlöse im Ausland teilen sich zu 92 % (Vorjahr *); 90 %; Vorjahr: 90 %) in EU-Ausland und zu 8 % (Vorjahr *). 10 %; Vorjahr: 10 %) in sonstiges Ausland auf. Aufteilung nach Service-Lines
Die Service-Line Managed Services beinhaltet neben dem Betrieb von state of the art Netzwerk- und Rechenzentrumsinfrastruktur auch Projekt- und Transformationsleistungen, die auf den zukünftigen Betrieb der Netzwerk- und Rechenzentruminfrastruktur gerichtet sind. Unter der Service-Line Systemintegration werden hochintegrierte Komplettlösungen und zukunftsträchtige Applikationsarchitekturen ausgewiesen. Dies umfasst unter anderem auch die Implementierung von SAP oder Oracle Systemen mit einem anschließenden Betrieb dieser Systeme. Unter der Service-Line Big Data & Security werden Digitalisierungsprojekte abgebildet, die gegenwärtig vor allem auf die End-to-End Verschlüsselung für Sprach-, SMS- und Mail-Kommunikation gerichtet sind. Unter der Service Line Cloud Services werden Leistungen im Bereich Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS), Software as a Service (SaaS) und Cloud Strategie Consulting ausgewiesen. Die AIT nutzte zur Leistungserbringung weitestgehend Ressourcen der lokalen und internationalen Atos-Gesellschaften und nutzte die deutschen Atos-Gesellschaften im Rahmen so genannter Resell Minus Agreements gleichzeitig als wichtigsten Vertriebskanal. In diesem Zusammenhang agierte die AIT bis zum 31. Mai 2015 als Kommittent im Rahmen von Kommissionärsstrukturen. Unter den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr *); TEUR 350; Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen. 2. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 23.119 (Vorjahr *); TEUR 20.372; Vorjahr: TEUR 20.057) handelt es sich im Wesentlichen um Kostenweiterbelastungen in Höhe von TEUR 18.104 (Vorjahr *): TEUR 15.079; Vorjahr: TEUR 14.790). Diese beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen, Umlagen, Gebühren und Personal. Des Weiteren enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge Erträge aus Währungsumrechnungen (TEUR 343; Vorjahr *); TEUR 431; Vorjahr: TEUR 421) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen (TEUR 2.179; Vorjahr *); TEUR 3.639; Vorjahr: TEUR 3.639). Die Erträge aus Anlagenabgängen belaufen sich auf TEUR 131 (Vorjahr *); TEUR 254; Vorjahr: TEUR 254). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit TEUR 3.863 (Vorjahr *); TEUR 3.893; Vorjahr: TEUR 3.893) periodenfremde Erträge. 3. Materialaufwand Unter dem Materialaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (Vorrjahr *): TEUR 350; Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen. 4. Personalaufwand In Gehälter sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 834 (Vorjahr *): TEUR 0; Vorjahr: TEUR 0) enthalten. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind TEUR 434 (Vorjahr *): TEUR 2.336; Vorjahr: TEUR 2.245) Aufwendungen für Altersversorgung enthalten. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 78.576 (Vorjahr *): TEUR 82.035 Vorjahr: TEUR 80.912) handelt es sich neben üblichen, laufenden Aufwendungen wie Raumkosten (TEUR 21.042; Vorjahr *): TEUR 18.425; Vorjahr: TEUR 18.410), Reisekosten (TEUR 4.160; Vorjahr *); TEUR 4.299; Vorjahr: TEUR 4.124), Werbekosten (TEUR 398; Vorjahr *); TEUR 243; Vorjahr: TEUR 243), Kosten für Versicherungen (TEUR 1.110; Vorjahr *): TEUR 868; Vorjahr: TEUR 868), Büro- und Telekommunikationskosten (TEUR 1.244; Vorjahr *) TEUR 1.159; Vorjahr: TEUR 1.153), Rechts- und Beratungskosten (TEUR5.226; Vorjahr *); TEUR 2.239; Vorjahr: TEUR 2.181), Aufwendungen für Lizenzen (TEUR 5.834; Vorjahr *): TEUR 6.755; Vorjahr: TEUR 6.745) und Leasingaufwendungen und Kfz-Kosten (TEUR 7.893; Vorjahr *); TEUR 6.139; Vorjahr: TEUR 6.110) hauptsächlich um bezogene Kostenweiterbelastungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR21.308 (Vorjahr *): TEUR25.434; Vorjahr: TEUR 24.633) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 274 (Vorjahr *); TEUR 621; Vorjahr: TEUR 612). Die Kostenweiterbelastungen von verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Weiterbelastungen für Dienstleistungen, Personal und Namensrechte. Der Verlust aus Abgängen des Anlagevermögens beläuft sich auf TEUR 133 (Vorjahr *): TEUR 203; Vorjahr: TEUR 203). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit TEUR 133 (Vorjahr *): TEUR 203; Vorjahr: TEUR 203) periodenfremde Aufwendungen. 6. Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an verbundenen Unternehmen Der Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr *): TEUR 4.426; Vorjahr: TEUR 4.426) resultierte aus dem Verkauf der Worldline GmbH, Frankfurt a. M., an die Worldline Germany GmbH (vormals: Worldline Holding GmbH), Frankfurt a. M. 7. Zinsergebnis Unter den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen von TEUR 0 (Vorjahr *): TEUR 8; Vorjahr: TEUR 8) ausgewiesen. Unter den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus der Abzinsung von Sonstigen Rückstellungen von TEUR 21 (Vorjahr *): TEUR 13; Vorjahr: TEUR 13) ausgewiesen. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von TEUR 13.943 (Vorjahr *): TEUR 5.971; Vorjahr: TEUR 5.971) ausgewiesen. 8. Außerordentliches Ergebnis Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten einen Verlust aus der Verschmelzung der Canopy auf die AIT in Höhe von TEUR 1.687. Der verschmolzene Beteiligungsbuchwert betrug TEUR 9.317 bei einem Eigenkapital aus der Schlussbilanz vom 31. Dezember 2014 in Höhe von TEUR 7.630. Die außerordentlichen Aufwendungen des Vorjahres beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Bildung einer Restrukturierungsrückstellung auf Grund der Schließung eines Standortes im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von TEUR 36.185. Die außerordentlichen Aufwendungen beinhalten außerdem Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (TEUR 0; Vorjahr *): TEUR 11.210; Vorjahr: TEUR 11.210) und betreffen die Anpassung der Rückstellungen für Pensionen an die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes zum 1. Januar 2010. Die Zuführung im Geschäftsjahr 2014 entspricht elf Fünfzehntel des im Rahmen der Übernahme der Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ermittelten Unterschiedsbetrages und ist somit vollständig zugeführt. 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten TEUR 114 Kapitalertragsteuern. Unter den Ertragsteuern werden periodenfremde Erträge von TEUR 0 (Vorjahr *): TEUR 638; Vorjahr: TEUR 638) ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz Infolge der Verschmelzung mit der Canopy ist die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich. Aus diesem Grund haben wir jeweils ergänzend einen Vorjahresbetrag angegeben, der die konsolidierten Vorjahreszahlen zeigt. Dieser Wert ist jeweils mit einem *) gekennzeichnet. 10. Anlagevermögen Es wird auf die gesonderte Anlage 1 zum Anhang (Anlagenspiegel) verwiesen, in der die Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt ist. Eine Anteilsbesitzliste gem. § 285 Nr. 11 HGB ist als Anlage 2 zum Anhang beigefügt. Durch den Vertrag zum Kauf der Geschäftsanteile vom 9. November 2015 hat die AIT die Bull GmbH, Köln, von der Bull International SAS, Les Clayes-sous-Bois/Frankreich, mit einem Beteiligungsbuchwert in Höhe von TEUR 27.258 erworben. Durch den Vertrag zum Kauf der Geschäftsanteile vom 7. August 2015 hat die AIT die Canopy von der CANOPY THE OPEN CLOUD COMPANY Limited, London, Vereinigtes Königreich, mit einem Beteiligungsbuchwert in Höhe von TEUR 9.317 erworben. Nach dem Erwerb wurde die Canopy auf die AIT rückwirkend zum 1. Januar 2015 verschmolzen. 11. Vorratsvermögen Unter den unfertigen Leistungen werden Aufwendungen für die Implementierung eines vollständigen Outsourcing der IT-Infrastruktur bestehend aus Application Management, Server/Storage Infrastruktur, Arbeitsplatz Service und Sicherheitsmanagement bei einem Großkunden ausgewiesen (TEUR 1.430), die im Rahmen eines Werkvertrages erbracht wurden. Für die Implementierung hat die AIT keine direkte Vergütung erhalten. Eine Realisation wird über die Abwicklung des Gesamtvertrages im Rahmen der Erbringung von Managed Service-Leistungen erzielt. Daher wurden die Implementierungskosten ergebnisneutral im Vorratsvermögen ausgewiesen und werden korrespondierend mit der Erbringung der Managed Service-Leistungen über die Laufzeit des Vertrages linear aufwandswirksam erfasst. 12. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr *): TEUR 4; Vorjahr: TEUR 4). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Forderungen aus Ergebnisabführung von TEUR 0 (Vorjahr *) TEUR 94.704; Vorjahr: TEUR 94.704) sowie in Höhe von TEUR 18.425 (Vorjahr *): TEUR 24.195; Vorjahr: TEUR 21.013) aus Lieferungen und Leistungen. Daneben bestehen Forderungen aus dem Verkauf von Forderungen von TEURO (Vorjahr *):TEUR 384; Vorjahr: TEUR 384). Zudem werden Forderungen aus den umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnissen im Atos-Konzern von TEUR 2.017 (Vorjahr *): TUER 19.042; Vorjahr: TEUR 19.402) ausgewiesen. Gegenläufig werden Verbindlichkeiten gegenüber Tochtergesellschaften aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEURO (Vorjahr *) TEUR 52.616; Vorjahr: TEUR 52.616) saldiert. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEURO (Vorjahr *): TEUR 899; Vorjahr: TEUR 899) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 4.772 (Vorjahr: TEUR 2.073), Erstattungsansprüche aus Gutschriften in Höhe von TEUR 292 (Vorjahr *): TEUR 1.435; Vorjahr: TEUR 1.435), eine Sicherheitsleistung an eine Transfergesellschaft in Höhe von TEUR 222 (Vorjahr *): TEUR 1.188; Vorjahr: TEUR 1.188) sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 311 (Vorjahr *): TEUR 914; Vorjahr: TEUR 914) enthalten. 13. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" wird der positive Unterschied zwischen dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens und dem Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von TEUR 983 (Vorjahr *): TEUR 646; Vorjahr: TEUR 646) ausgewiesen. 14. Eigenkapital Aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 2. Dezember 2015 wurden TEUR 47.000 in die Kapitalrücklage eingelegt. Die Zahlung wurde am 10. Dezember 2015 geleistet. 15. Ausschüttungssperre Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB), die auf Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen entfallen, wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte betragen TEUR 51.785, der Zeitwert der Vermögenswerte beläuft sich auf TEUR 60.170. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde anhand des Nominalbetrags der Bankguthaben oder - soweit einschlägig - anhand von Börsenkursen ermittelt. Der die Anschaffungskosten der Wertpapiere übersteigende gebuchte Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB. Dieser beträgt am 31. Dezember 2015 TEUR 8.385. 16. Rückstellungen Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit Method) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrunde gelegt:
Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:
Aufwendungen und Erträge aus der Aufzinsung und aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen wurden wie folgt verrechnet:
Neben den Zinsaufwendungen werden Aufwendungen aus der Zinssatzänderung in Höhe von TEUR 9.225 unter den Zinsaufwendungen erfasst. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde, soweit er nicht anhand von Börsenkursen ermittelt wurde, unter Zugrundelegung von allgemein anerkannten versicherungsmathematischen Bewertungsmethoden ermittelt. Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich im Vorjahre svergleich wie folgt zusammen:
Für den Ausweis der Rückstellung für Altersteilzeit wurden in der Bilanz folgende Verrechnungen vorgenommen:
Neben den verrechneten Altersteilzeitverpflichtungen bestehen zudem Altersteilzeitrückstellungen von TEUR 2.206. Aufwendungen und Erträge aus der Aufzinsung und aus dem zu verrechnenden Deckungsvermögen wurden wie folgt verrechnet:
Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde, soweit er nicht anhand von Börsenkursen ermittelt wurde, unter Zugrundelegung von allgemein anerkannten versicherungsmathematischen Bewertungsmethoden ermittelt. Beim Übergang auf das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz wurde bei den Rückstellungen für Rückbau- und Archivierungsverpflichtungen vom Wahlrecht des Artikel 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch gemacht. Hiernach verbleibt es auch bei einem rechnerisch niedrigeren Ansatz der Rückstellung für den Bilanzstichtag beim bisherigen Ansatz, sofern künftig wieder Beiträge zugeführt werden. Zum 31. Dezember 2015 beträgt die Überdeckung TEUR 115. 17. Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen die Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 111.778 (Vorjahr *); TEURO; Vorjahr: TEUR 0). Gegenläufig werden Forderungen aus den umsatzsteuerlichen Organschaftsverhältnissen im Atos- Konzern von TEUR 15.699 (Vorjahr: Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 33) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 18.874 (Vorjahr *): TEUR 2.710; Vorjahr Verbindlichkeiten von TEUR 2.517) ausgewiesen. Zudem bestehen Kaufpreisverpflichtungen aus dem Erwerb der Anteile an der Canopy (TEURO; Vorjahr *):TEUR 9.317; Vorjahr: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin belaufen sich auf TEUR 152 (Vorjahr *):TEUR 0; Vorjahr: TEUR 0). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Lohnsteuerverbindlichkeiten (TEUR3.558; Vorjahr *): TEUR 4.197; Vorjahr: TEUR 4.168) sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten (TEUR20.466; Vorjahr *): TEUR 15.926, Vorjahr: TEUR 13.915). Die kreditorischen Debitoren betragen TEUR 12.315 (Vorjahr *): TEUR 110, Vorjahr: TEUR 110). IV. Sonstige Angaben 18. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt des Berichtsjahres wurden 2.417 (Vorjahr *): 2.735; Vorjahr: 2.724) Mitarbeiter beschäftigt. Von den Mitarbeitern arbeiteten durchschnittlich 2.173 (Vorjahr *): 2.456; Vorjahr: 2.445) im operativen Geschäft und 244 (Vorjahr *): 279; Vorjahr: 279) im Verwaltungsbereich. 19. Haftungsverhältnisse Die Atos Information Technology GmbH ist in das konzernweite Cash-Pooling über die Commerzbank AG, Berlin, und die Bank Mendes Gans N.V., Amsterdam, Niederlande, eingebunden und haftet gesamtschuldnerisch für hieraus bestehende Verbindlichkeiten. Aufgrund des positiven Gesamtsaldos des Atos-Cash-Pools gegenüber der Commerzbank AG, Berlin, und der Bank Mendes Gans N.V., Amsterdam, Niederlande, zum Stichtag ist kein Risiko einer Inanspruchnahme ersichtlich. 20. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte In Bezug auf die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat das Unternehmen Factoringverträge abgeschlossen und dadurch Forderungen an die Konzernmuttergesellschaft zum Zweck der Verbesserung der konzernweiten Liquidität verkauft. Das Factoring dient der Sicherung der Liquidität sowie der Generierung von Wettbewerbsvorteilen durch längere Zahlungsziele. Risiken resultieren aus Abschlägen auf den Forderungsbestand sowie das Delkredererisiko. Durch das Factoring erhöhten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Bilanzstichtag um TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 384) bei einem entsprechenden Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Finanzierungskosten dieser Maßnahme werden der Gesellschaft erstattet. Durch zwei Sale-and-lease-back-Vereinbarungen vom 22. Juni 2015 bzw. 22. Dezember 2015 wurde Anlagevermögen in Höhe von Mio. EUR 5,5 an die Econocom Deutschland GmbH, Düsseldorf, veräußert und wieder zurückgeleast. Die Restverpflichtungen aus dem Sale & Leaseback Agreement betragen zum 31. Dezember 2015 Mio. EUR 4,4. Zum 31. Dezember 2015 bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen (operating lease) in Höhe von TEUR 25.154 (Vorjahr: TEUR 10.129). Die Leasingvereinbarungen dienen der Sicherung der Liquidität sowie der Generierung von Wettbewerbsvorteilen durch längere Zahlungsziele. Nachteile aus den Leasingvereinbarungen resultieren aus höheren Gesamtkosten, da die Leasingraten insgesamt die Kosten eines fremdfinanzierten Kaufes des Leasing-Gutes übersteigen. Zudem hat der Leasingnehmer die laufenden Kosten wie Versicherungen, Reparaturen und Instandhaltungen zu übernehmen. 21. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beruhen auf Zahlungsverpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen für Immobilien-Objekte und betragen am 31. Dezember 2015 TEUR 45.177 (Vorjahr: TEUR 64.284) Das Bestellobligo der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 1.212 (Vorjahr: TEUR 2.760). 22. Nahestehende Unternehmen Die nachfolgende Tabelle umfasst sämtliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen:
23. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers stellt sich aufgeschlüsselt wie folgt dar:
24. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus den folgenden Personen:
Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben im abgelaufenen Geschäftsjahr eine Vergütung in Höhe von TEUR 23 erhalten. 25. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft:
Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer haben wir gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 26. Konzernzugehörigkeit Die Atos Information Technology GmbH, Essen, ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Atos S.E., Bezons, Frankreich. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Atos S.E., Bezons, Frankreich, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Atos S.E. ist am Gesellschaftssitz der Atos S.E., River Quest, 80 Quai Voltaire, 95870 Bezons, Frankreich, im Registry of Commerce and Companies of Pontoise unter der Referenz 323 623 603 oder über die Internet-Homepage der Konzern- mutter (www.atos.net) verfügbar. Ferner ist die Atos Information Technology GmbH, Essen, nach § 290 Abs. 2 Nr. 1 HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Wir beabsichtigen in diesem Zusammenhang, die Befreiungsregelung gemäß § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch zu nehmen. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde am 28. Juli 2015 im Bundesanzeiger offengelegt. 27. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Wir schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 44.720 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Essen, den 15. August 2016 Atos Information Technology GmbH Winfried Holz Udo Littke Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2015
1) Nach Ergebnisabführung an die Atos
Information Technology GmbH, Essen
2) Nach Ergebnisabführung an die Atos IT
Solutions and Service GmbH, München
3) Nach Ergebnisabführung an die Atos
International Germany GmbH, München
4) Letzter Jahresabschluss vom 31. Dezember 2014
5) Nach Ergebnisabführung an die Bull GmbH,
Köln
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Atos Information Technology GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Atos Information Technology GmbH, Essen, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 15. August 2016 Deloitte
GmbH
gez. Kalvelage, Wirtschaftsprüfer gez. Booms, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss AIT (JA 2015)/Shareholders' Resolution AIT (AFS 2015)
Bezons, 17 October 2016 Atos S.E. Thierry Breton Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015der Atos Information Technology GmbH1. Besetzung des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2015Der Aufsichtsrat der Atos Information Technology GmbH (nachfolgend: die "Gesellschaft") war im Geschäftsjahr 2015 wie folgt besetzt: Arbeitnehmervertreter: Frau Astrid Granzow (stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende) Herr Konrad Jabionski (Vertreter der IG Metall) Frau Angelika Bohle-Lötzerich Herr Dr. Oliver Pfaff Herr Peter Gallner (Vertreter der ver.di) Herr Jürgen Erwin Mueller Anteilseignervertreter: Herr Charles Dehelly (Aufsichtsratsvorsitzender) Herr Patrick Adiba Herr Michel-Alain Proch (bis 21. Juli 2015) Herr Elie Girard (ab 21. Juli 2015) Herr Jean-Marc-Humbert (ab 21. Juli 2015) Herr Alexandre Menais (bis 21. Juli 2015) Herr Matthias Gild Herr Rainer Klein. 2. Wahrnehmung der Aufgaben des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2015Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben in Bezug auf die Gesellschaft wahrgenommen. Im Berichtszeitraum hat der Aufsichtsrat folgende Sitzungen wahrgenommen: a. Sitzung am 11. Februar 2015 mit den Tagesordnungspunkten:
b. Sitzung am 24. März 2015 mit den Tagesordnungspunkten:
c. Sitzung am 15. Juni 2015 mit den Tagesordnungspunkten:
d. Sitzung am 30. September 2015 mit den Tagesordnungspunkten:
Ferner fand folgende Beschlussfassung im schriftlichen Verfahren statt: Schriftliche Beschlussfassung am 11. Februar 2015 mit folgendem Beschlussgegenstand:
Im Berichtszeitraum ist der Aufsichtsrat der Gesellschaft von der Geschäftsführung regelmäßig, zeitnah und umfassend über die wirtschaftliche und finanzielle Lage sowie über die Entwicklung der Gesellschaft, über wesentliche Geschäftsereignisse und über die Unternehmensplanung informiert worden. Darüber hinaus wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrates von der Geschäftsführung laufend über wesentliche Entscheidungen und Entwicklungen in Kenntnis gesetzt und stand in laufendem Kontakt mit der Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung überwacht. In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Gesellschaft war der Aufsichtsrat eingebunden. Neben den laufenden Themen ging der Aufsichtsrat in den Sitzungen vom 11. Februar 2015,24. März 2015,15. Juni 2015 sowie 30. September 2015 auch auf Einzelthemen ein. Im Rahmen dieser Sitzungen besprach der Aufsichtsrat unter anderem verschiedene operative Projekte. Die Deloitte GmbH, Düsseldorf, hat den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss und der Prüfungsbericht lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor und wurden in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 5. Oktober 2016 intensiv beraten und eingehend geprüft. An diesen Erörterungen nahmen die Abschlussprüfer von Deloitte teil, die über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung berichteten und für ergänzende Auskünfte zur Verfügung standen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Prüfung zu. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen und billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Abschluss und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers.
20.10.2016 Charles Dehelly, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Atos Information Technology GmbH Annual report of the Supervisory Board for the fiscal year running from 1 January 2015 to 31 December 2015of Atos Information Technology GmbH1. Staffing of the Supervisory Board during the fiscal year 2015The Supervisory Board of Atos Information Technology GmbH (hereinafter: the "Company") was staffed as follows during the fiscal year 2015: Employees' representatives: Ms. Astrid Granzow (Vice Chairman) Mr. Konrad Jablonski (representative of IG Metall) Ms. Angelika Bohle-Lötzerich Mr. Dr. Oliver Pfaff Mr. Peter Gallner (representative of ver.di) Mr. Jürgen Erwin Mueller Shareholders' representatives: Mr. Charles Dehelly (Chairman) Mr. Patrick Adiba Mr. Michel-Alain Proch (until 21 July 2015) Mr. Elie Girard (as of 21 July 2015) Mr. Jean-Marc-Humbert (as of 21 July 2015) Mr. Alexandre Menais (until 21 July 2015) Mr. Matthias Gild Mr. Rainer Klein. 2. Performance of duties of the Supervisory Board during the fiscal year 2015The Supervisory Board of the Company has executed the duties allocated to it by statutory law and the articles of association during the fiscal year 2015. During the reporting period the Supervisory Board has held the following meetings: a. Meeting on the 11 February 2015 with the items:
b. Meeting on 24 March 2015 with the items:
c. Meeting on 15 June 2015 with the items:
d. Meeting on 30 September 2015 with the items:
In addition, the following written resolution has been passed: Written resolution on 11 February 2015 with the item:
During the reporting period the Supervisory Board of the Company has been informed in a regular, timely and complete manner on the economic and financial situation as well as on the development of the Company, on important business incidents and on the business plans. In addition, the Chairman of the Supervisory Board was permanently informed about important business decisions and business development by the management and was in permanent contact with the management. The Supervisory Board has advised and monitored the management. It was involved in important decisions relating to the Company. Besides the ongoing topics the Supervisory Board was also responsive to singular topics within the meetings of 11 February 2015,24 March 2015,15 June 2015 and 30 September 2015. During these meetings the Supervisory Board discussed inter alia various operational projects. The audit and tax consultant company Deloitte GmbH, Düsseldorf has audited the annual financial report and management report of the Company for the fiscal year running from 1 January 2015 to 31 December 2015 and has issued an unlimited audit certificate. The annual financial statements and the audit report were timely available to all members of the Supervisory Board and were intensively discussed and reviewed in the meeting of 5 October 2016. The auditors of Deloitte GmbH, Düsseldorf attended the aforementioned discussions and review by the Supervisory Board and were available for additional information. The Supervisory Board approves the result of the audit. The Supervisory Board does not raise any concerns after the final result of its own review and approves the annual financial statements and management report as established by the management as well as the audit report. 2015 JahresberichtDieses Dokument ist eine völlig freie Übersetzung des originalen französischen Textes. Im Fall von Abweichungen hat die französischen Version Vorrang, diese gekürzte Übersetzung ist nur zur Einreichung im Bundesanzeiger bestimmt. Das originale Dokument wurde bei der Autorité des Marchés Financiers (AMF) am 1 April 2015 gmäß dem Artikel 212-13 der Allgemeinen Regelungen von AMF eingereicht. INHALTSVERZEICHNISINHALTSVERZEICHNIS A ATOS IN 2015 B FINANZEN B.1 Operative Überprüfung B.2.2016 Ziele B.3 Finanzbericht B. 4 Konzernabschluss C STANDORTE UND KONTAKTE C. 1 Geschäftssitz C.2 Korporative Funktionen C.3 Globales Unternehmen C.4 Standorte D VOLLSTÄNDIGE ÜBERSICHT A ATOS IN 2015Januar Atos präsentiert seine Vision und plant einen Technologiewandel, der das Unternehmen bis 2018 prägen wird, in Ascent Journey 2018 - die dritte digitale Revolution: Beweglichkeit und Zerbrechlichkeit, eine einzigartige Forschung, die von den 100 Top-Business-Technologen der Atos Scientific Gemeinschaft durchgeführt worden ist. Februar Am 18. Februar gab Atos seine Jahresergebnisse von 2014 bekannt. Der Umsatz belief sich auf 9.051 Mio. €, +5,1% gegenüber dem Vorjahr und -1,1% bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Im vierten Quartal betrug der Umsatz in der organischen Entwicklung +0,1%. Die operative Marge betrug 701,9 Mio. €, was 7,8% des Umsatzes darstellt, im Vergleich zu 7,5% im Jahr 2013. Der Auftragseingang belief sich auf 9,1 Mio. €, was einem Book-to-Bill-Verhältnis von 101% entspricht. Der Vollbestand erhöhte sich um +0,9 Mrd. € auf 16,2 Mrd. €, was 1,7 Jahre des Umsatzes darstellt. Die Netto-Cash-Position betrug am Ende des Jahres 2014.989 Mio. €. Der freie Cashflow betrug 367 Mio. € im Jahr 2014 im Vergleich zu 365 Mio. € im Jahr 2013. Der Nettogewinn betrug 283 Mio. € bis, +8,8% mehr gegenüber dem Vorjahr und der Nettogewinn des Konzerns 265 Mio. €, ein Plus von +1,4% im Vergleich zu 2013. Der Konzern gab als Ziel für das Jahr 2015 an, den Umsatz und die Profitabilität im Einklang mit dem 3-Jahres-Plan zu erhöhen, indem die Erfolge aus 2014 in vollem Umfang genutzt werden. Am 25. Februar verkaufte PAI Partners an andere Investoren über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren die meisten seiner restlichen Anteile an der Atos SE, das heißt 9.200.000 Aktien, was 9% des Grundkapitals entspricht, zu einem Preis von 63,25 € pro Aktie. Atos und EMC kündigten am 26. Februar ihre Pläne an, ihre strategische Allianz zu festigen. Atos hat beschlossen, die Canopy-Tochtergesellschaft erneut zu integrieren und es zu einem Teil der Atos Unternehmensstruktur zu machen. EMC und VMware wollen ihre langfristigen strategischen Investitionen fortsetzen, jetzt als Aktionäre von Atos. Diese Schritte werden die kontinuierliche Unterstützung und enge Zusammenarbeit von EMC und VMware mit Canopy ermöglichen, während die Partnerschaft zwischen der EMC Vereinigung der strategisch ausgerichteten Unternehmen und die Integration der Atos Consulting & System sowie die neu geschaffenen Abteilungen Big Data & Cyber von Atos gestärkt werden. April Atos gab am 22. April den Umsatz für das erste Quartal 2015 an. Im ersten Quartal belief sich der Umsatz auf 2.427 Mio. €, also ein Plus von +17,6% gegenüber dem Vorjahr und +0,2% bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Der Auftragseingang belief sich auf 2.198 Mio. €, also ein Plus von +31,5% im Vergleich zum Vorjahr, was einem Book-to-Bill-Verhältnis von 91% entspricht. Der Vollbestand betrug 16,6 Mrd. €, was 1,7 Jahre des Umsatzes darstellt. Die voll qualifizierte Pipeline belief sich auf 5,6 Mrd. €, was 6,7 Monate des Umsatzes darstellt. Mai Atos SE hielt am 28. Mai seine jährliche Hauptversammlung unter dem Vorsitz von Herrn Thierry Breton, Vorsitzender und Chief Executive Officer des Unternehmens. Alle vom Verwaltungsrat vorgelegten Beschlüsse wurden genehmigt. Insbesondere hat die Hauptversammlung den Jahres- und Konzernabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2014, die Ausschüttung der Dividende von 0,80 € je Aktie, sowie die Möglichkeit der Zahlung der Dividende entweder in Aktien oder in bar genehmigt. Die Hauptversammlung erneuerte auch die Amtszeit der Direktoren Thierry Breton, Bertrand Meunier und Pasquale Pistorio und ratifizierte die Ernennung zum Direktor von Valérie Bernis. Juni Atos hielt am 18. Juni einen Analyst Day in seinem Geschäftssitz in Bezons (Frankreich) ab, um seine neue Positionierung und Profil zu präsentieren. Während der ersten Hälfte der 3-Jahres-Plan, der im Dezember 2016 enden wird, hat Atos seine Transformation mit dem Abschluss der Worldline IPO, der Integration der Bull-Operationen und Technologien sowie der Ankündigung des Projekts, Xerox ITO in Nordamerika zu erwerben, beschleunigt. Der Konzern lieferte eine Aktualisierung der Ziele "2016 Ehrgeiz", halbwegs durch den 3-Jahres-Plan von 2014 bis 2016 und unter Berücksichtigung der jüngsten Erfolge. Im Vergleich zum Jahr 2014 will der Konzern seinen Konzernanteil am Nettoergebnis auf ungefähr 530 Mio. € im Jahr 2016 verdoppeln. Dieser starke Anstieg wird durch die Verbesserung der Profitabilität, eine zusätzliche operative Marge aus der Erweiterung des Geltungsbereichs, die Reduzierung der Restrukturierungskosten und ein neues Steuerprofil geführt werden. Am 30. Juni gab Atos die erfolgreiche Platzierung der ersten Anleihe am 26. Juni bekannt. Die Anleihe wurde von einer großen und diversifizierten europäischen Investorenbasis deutlich überzeichnet, was Atos erlaubte, den Umfang der Ausgabe von 500 Mio. € auf 600 Mio. € zu erhöhen. Diese Anleihe beträgt 600 Mio. € mit einer 5-jährigen Laufzeit. Der Anleihezins beträgt 2,375%. Am 30. Juni schloss Atos den Erwerb von Xerox ITO ab, was seine Position als Weltmarktführer im Bereich der digitalen Dienstleistungen verstärkte, und zwar für einen Netto-Kaufpreis, der insgesamt 966 Mio. USD betrug (811 Mio. €). Mit circa 2 Mrd. USD Umsatz wird Nordamerika die größte Geographie für Atos, wo es nun auf Platz 9 bei den ITO-Dienstleistungen rangiert. Juli Am 29. Juli gab Atos die Ergebnisse der ersten Hälfte von 2015 bekannt. Der Umsatz belief sich auf 4.941 Mio. €, ein Plus von +18% gegenüber dem Vorjahr und +0,3% bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Das organische Wachstum im zweiten Quartal 2015 betrug +0,3%, womit positive Entwicklung im vierten Quartal 2014 (+0,1% organisches Wachstum) fortgesetzt und im ersten Quartal 2015 (+0,2% organisches Wachstum) fortgesetzt wurde. Die operative Marge betrug 345,6 Mio. €, plus 26% gegenüber dem Vorjahr, was 7,0% des Umsatzes darstellt, eine Verbesserung um 60 Basispunkte auf einer vergleichbaren Basis. Der Nettogewinn betrug 138 Mio. € bis, also +79% mehr gegenüber dem Vorjahr und der Nettogewinn des Konzerns betrug 123 Mio. €, ein Plus von +61% im Vergleich zum Vorjahr. Der freie Cashflow betrug insgesamt 141 Mio. € in der ersten Hälfte des Jahres 2015 und die Netto-Cash-Position des Konzerns Ende Juni betrug 354 Mio. €. Die Wirtschaftliche Tätigkeit war stark in Q2 mit einem Book-to-Bill-Verhältnis von 115%, was zu einem zu einem Book-to-Bill-Verhältnis von 103% führt und einem Auftragseingang von insgesamt 5.088 Mio. € für das erste Halbjahr 2015. August Nach dem ISG Globalen Outsourcing-Index zählte Atos zu den führenden Anbietern in der Big 10 herausragenden Beschaffungskategorie ("Top 10 Outsourcing-Dienstleister") für Amerika und EMEA auf der Grundlage des jährlichen Vertragswerts (ACV), der in den letzten 12 Monaten erworben wurde. September Im Jahr 2015 wurde Atos zum vierten Mal in Folge als Indexbestandteil der Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI) ausgewählt. Atos wurde sowohl im Dow Jones Sustainability Index World und im Dow Jones Sustainability Index Europe erfasst. Als Ergebnis ist Atos das einzige multinationale IT-Dienstleistungsunternehmen in diesem Jahr, das sowohl von den globalen als auch den europäischen DJSI Indizes erfasst worden ist. Atos gab bekannt, dass es das dritte Jahr in Folge von Gartner, Inc. im Leaderquadranten des "Magic Quadrant für Endbenutzer-Outsourcing-Dienstleistungen" auf dem europäischen und nordamerikanischen Markt beruhend auf der Vollständigkeit ihrer Vision und der Fähigkeit, sie umzusetzen, positioniert wurde. Im Gartner "2015 entscheidende Funktionen für Hochsicherheits-Mobilitätsmanagement" erzielte Atos den zweiten Platz unter den 19 globalen Anbietern in zwei von sechs Anwendungsfällen. Hoox m2 ist das erste von sich aus sichere professionelle Smartphone, entworfen von Bull und bereits von höchster Stelle angenommen. Oktober Am 13. Oktober gab Atos bekannt, dass es von Gartner im Bereich der Geschäftsanalyse-Dienstleistungen weltweit seiner Vollständigkeit der Vision nach und aufgrund der Fähigkeit zur Umsetzung als Visionär betitelt wurde. Aus diesem Magic Quadranten bewertete Gartner 18 Full-Servlce-Anbieter für eine breite Palette von Implementierungsdienstleistungen über mehrere Geschäftsanalyse (Business Analytics - BA) - Bedürfnisse, einschließlich Entscheidungsmanagement, Analysefunktionen und Informationsmanagement (IM). November Am 3. November gab Atos die Ergebnisse des dritten Quartals von 2015 bekannt. Der Umsatz betrug 2.708 Mio. €, was ein Plus von +23% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Mit einem organischen Wachstum von +0,5% im 3. Quartal 2015 wird die positive Umsatzentwicklung für das vierte Quartal in Folge bestätigt. Die wirtschaftliche Tätigkeit war in Q3 stark ausgeprägt, mit einem Book-to-Bill-Verhältnis von 93% und einem Auftragseingang in Höhe von 2.531 Mio. €. Nach einer strategischen Überprüfung, die im Juli 2015 eingeleitet wurde, verkündeten Atos und Siemens, dass sie sich entschieden haben, ihre globale Allianz zu stärken. Die beiden Unternehmen haben beschlossen, ihre bestehende IT-Vereinbarung zu verlängern, um weiter ihre gemeinsame Zusammenarbeit der Unternehmen zu entwickeln und kommerzielle Initiativen und ihre bestehenden R&D-Programme zu verbessern. Außerdem wird Siemens die Verpflichtung der Veräußerungsbeschränkung seiner Aktionäre bei Atos bis zum 30. September 2020 verlängern. Siemens ist der größte Anteilseigner von Atos und hält 12,5 Mio. Aktien bzw. 12% des derzeitigen Grundkapitals von Atos. Atos, The Gores Group, Siemens haben eine Vereinbarung für Atos erreicht, Unify zu erwerben, die Nummer drei unter den weltweit führenden Anbietern von Integrierten Kommunikationslösungen. Mit dieser Akquisition will Atos ein einzigartiges Integriertes Angebot für Unified Communications und Echtzeit-Funktionen schaffen, um so die soziale Zusammenarbeit, digitale Transformation und Geschäftsentwicklung seiner Kunden fördern. Dezember Am 3. Dezember enthüllte Atos in seiner jüngsten Publikation zur Führerschaft Aufstieg - Ansichten unserer digitalen Zukunft wie die Digitalisierung schnell die Welt verwandelt. In der wir leben und arbeiten, und als Wegbereiter für Wachstum und Wettbewerbsvorteile. Das Magazin untersucht, wie man digital alle Bereiche unseres Lebens berührt, und zeigt, wie schnell und tiefgründig die Art, wie wir kommunizieren, uns miteinander verbinden und arbeiten sich wandelt. B FINANZENB.1 Operative Überprüfung B.1.1 Zusammenfassung Der Umsatz im Jahr 2015 erreichte 10.686 Mio. €, +18,1% im Vergleich zu 2014 gesetzlich vorgeschrieben und +0,4% organisch. Der Wachstum im Vergleich zum Vorjahr wurde vor allem durch den Beitrag von Bull herbeigeführt, der im August 2014 erworben wurde, und der Xerox ITO seit Juli 2015. Die Wechselkurse hatten einen positiven Effekt von 373 Mio. €, vor allem vom britischen Pfund (+11% im Vergleich zum Jahr gegenüber dem Euro), vom US-Dollar (+19%) und vom Schweizer Franken (+14%). Die operative Marge erreichte 883,7 Mio. € im Jahr 2015, also ein Plus von +25,9% im Vergleich zum Vorjahr, dank der Produktivitätssteigerungen von Industriallsierungsprogrammen, der Auswirkungen der jüngsten Akquisitionen und der damit verbundenen Kostensynergien, vor allem mit Bull, und der Wirkung der Wechselkurse. Die Rentabilität erreichte 8,3% des Umsatzes, +120bps im Vergleich zu 7,1% im Jahr 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Managed Services stellten 53% des Konzerns im Jahr 2015 dar und sorgten für einen Umsatz von 5.658 Mio. €, also +23,6% im Vergleich zum Vorjahr. Bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen wuchs der Umsatz um +0,4%. Die Dienstleistungslinie regte weiterhin erfolgreich den Übergang von ihren Kunden auf Cloud-Infrastrukturen an, was zu einem positiven organischen Wachstum führte, dank einer Zunahme des Volumens und der Marktanteilsgewinne, die weltweit den Stückpreisrückgang kompensierten. Das Wachstum wurde vor allem in Großbritannien verwirklicht, insbesondere aufgrund des Profits aus dem Ramp-up des Vertrags DWP PIP, im Wesentlichen in der ersten Hälfte des Jahres, und mehrerer anderer großer Infrastrukturverträge. Der Umsatz stieg auch im Raum Asien-Pazifik, vor allem durch höhere Volumina in Finanzdienstleistungen, Zentral- und Osteuropa, Indien und Iberien. Schließlich wuchs der Umsatz in Nordamerika wieder in der zweiten Hälfte des Jahres dank des positiven Beitrags von Xerox ITO, während die Situation schwieriger war bei den Finanzdienstleistungen für Benelux war und Skandinavien und Deutschland sowie im Bereich der Telekommunikation, Medien & Betriebsmittel in Frankreich. Die operative Marge betrug 501,8 Mio. €, was 8,9% des Umsatzes darstellt, im Vergleich zu 7,6% im Jahr 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Die operative Marge stieg in Großbritannien dank Umsatzwachstum und umfangreicherer betrieblichen Einsparungen, und in Nordamerika mit Projektmargenverbesserung bei Großaufträgen und starken Aktionen bei direkten und indirekten Kosten einschließlich der ersten Ergebnisse aus der Integration von Xerox ITO. Auch die Profitabilität in Deutschland verbesserte sich dank der stärkeren Lieferkosten im Bereich der Personal- und Sachkosten und in Frankreich aufgrund der Verwirklichung der Kostensynergien im Bereich von Bull. Die operative Marge war in den Benelux- und Skandinavien stabil mit Ausnahme des Basiseffekts der Pensionsvereinbarung, die im vergangenen Jahr unterzeichnet wurde. Schließlich profitierten auch Deutschland und das Vereinigte Königreich von der Optimierung der Rentensysteme im Jahr 2015. Consulting & System Integration stellen 30% des Konzerns dar und verbuchten einen Umsatz von 3.255 Mio. € im Jahr 2015, also ein Plus von +3,8% im Vergleich zum Vorjahr und ein Minus von -2,2% bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Die Dynamik, die durch das neue Management gefördert wird, treibt die Rückkehr zu organischem Wachstum voran. In Deutschland verbesserte sich die Situation in der zweiten Hälfte des Jahres. Der Umsatz stieg dank mehrerer neuer öffentlicher Projekte in Frankreich mit den lokalen öffentlichen Behörden und in Mittel- und Osteuropa. In Großbritannien kompensierte eine starke Beratungstätigkeit im Verteidigungssektor zum Teil die Beendigung von Systemintegrationsverträgen im öffentlichen Sektor. Schließlich blieb der Druck auf dem Umsatz in den Benelux- und Skandinavien, wo der Markt noch nicht vollends belebt worden ist, vor allem im Telekommunikations-Sektor. Die operative Marge betrug 207,2 Mio. €, was 6,4% des Umsatzes darstellt. Die Verbesserung von +40 Basispunkten im Vergleich zu 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen ergab sich aus einem besseren Management von Projekten, einem stärkeren Personalmanagement sowie Kostensynergien aus der Integration von Bull. Der Umsatz im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit betrug 597 Mio. € im Jahr 2015, also organisch +6,2% im Vergleich zu 2014. Das Umsatzwachstum wurde durch die Praxis großer Datenmassen mit Verträgen über Hochleistungsrechenzentren in Frankreich und Iberien und durch die Cyber-Aktivität in Frankreich und in Großbritannien vorangetrieben. Die Nachfrage bleibt stark in der Sicherheitspraxis, insbesondere im Hinblick auf Verschlüsselungs- und Zugriffs-Management-Lösungen. Der Umsatz der Dienstleistungslinien im Jahr 2015 wurde von den Verzögerungen mehreren Schweizer Regierungsaufträge in der Sicherheitspraxis beeinflusst. Die operative Marge betrug 102,5 Mio. €, was 17,2% des Umsatzes darstellt. Diese Verbesserung von +340 Basispunkten im Vergleich zu 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen ergab sich aus einem wesentlichen Umsatzwachstum sowie aus Kostensynergien aus der Integration von Bull. Aus einer mitwirkenden Perspektive auf Atos betrug der Umsatz von Worldline 1.176 Mio. €, was eine Verbesserung von +4,7% bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen darstellt. Auf einer eigenständig Basis wurde im Jahr 2015 ein Umsatz von 1.227 Mio. € erreicht, also ein Plus von +4,4%. Die drei globalen Geschäftsbereiche trugen zum Wachstum im Jahr 2015 bei.
OMDA erhöhte sich um +50 Basispunkte auf eigenständiger Basis, wie geplant, wobei 235,3 Mio. € und 19,2% des Umsatzes erreicht wurden. Die operative Marge betrug 174,9 Mio. € bzw. 14,9% des Umsatzes, was einem Rückgang von -60 Basispunkten im Vergleich zu 2014 entspricht, vor allem aufgrund der erhöhten Abschreibungen von IT-Entwicklungskosten nach dem Go-Live von Produkten und Plattformen, in die Wordline in früheren Zeiträumen investierte. Im Jahr 2015 verfolgte Worldline Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch Optimierung der Effizienz und Kosten durch das "TEAM"-Programm, indem es sich von der Lieferung spezifischer Projekte erholte und von der erfolgreichen Einführung neuer Produktangebote profitierte. Große Regionen wie Deutschland, Benelux und Skandinavien sowie Nordamerika verbesserten deutlich ihre Umsatzentwicklung während des zweiten Teils des Jahres:
Im Jahr 2015 lieferten Großbritannien und Worldline die wichtigsten Faktoren für den Konzernumsatzwachstum, und in geringerem Umfang Frankreich und "Andere Geschäftsbereiche":
Im Jahr 2015 erzielte der Konzern die erwarteten Kostensynergien mit Bull aus den drei Zielbereichen: Umstrukturierung der SG&A, Einkauf und Immobilien. Dies war vor allem sichtbar in Frankreich und in den Globalen Strukturen mit einer starken Margenverbesserung. Der Konzern setzte das Top-Tier-One-Programm durch die Industrialisierung, die globale Lieferung von Offshore-Standorten und die kontinuierliche Optimierung von G&A fort. Im Rahmen dieses Programms hat die Gruppe auch ihre Rentensysteme weiter optimiert. Dies führte zu einem positiven Effekt mit 38 Mio. € im H1 (Halbjahr) für Deutschland und Globale Strukturen und von 36 Mio. € im H2 in Großbritannien im Vergleich zu 50 Mio. € im H2 im vergangenen Jahr in den Niederlanden. Im Jahr 2015 belief sich der Auftragseingang des Konzerns auf 11.214 Mio. €, +23% im Vergleich zum Vorjahr, was ein Book-to-Bill-Verhältnis von 105% und 118% im vierten Quartal darstellt. Die wichtigsten neuen Verträgen, die in diesem Jahr unterzeichnet wurden, stammen aus dem Bereich Managed Services, mit Nationale Ersparnisse & Investitionen in Großbritannien, Telefonica in Deutschland mit einem Anteil der Systemintegration, BASF vor allem in Deutschland, Enel in Mittel- und Osteuropa und Iberien, DCNS in Frankreich oder Royal Mail in Großbritannien. Die wichtigsten neuen Verträge im Bereich Consulting & Systemintegration entfallen auf Accor in Frankreich, mit dem tschechischen Innenministerium in Mittel- und Osteuropa und Nokia in Deutschland, während im Rahmen von Big Data & Cyber-Sicherheit neue Verträge mit der CEA (Kommission für Atomenergie und alternative Energien) in Frankreich unterzeichnet wurden und mit der nationalen Polizei in der Schweiz. Die Verlängerungen des Jahres umfassen Großaufträge im Bereich Managed Services wie die Erneuerung der Rahmenvertrags mit Siemens, der im Laufe der Zeit ausgewiesen wird (0,3 Mrd. € als Auftragserfassung im Jahr 2015), Erweiterungen des PIP-Vertrags mit dem Ministerium für Arbeit und Pensionen in Großbritannien, NHS Schottland, Carl Zeiss in Deutschland, die Walt Disney Company und McGraw-Hill Education in den USA. Die Verkaufsdynamik von Worldline war auch ausgeprägt, vor allem mit der Erneuerung aller Verarbeitungsverträge, die ihre Laufzeit erreicht hatten. Im Einklang mit dieser positiven Entwicklung von Atos kommerziellen Aktivitäten, stieg der volle Bestand am Ende Dezember 2015 um +2,9 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr einschließlich der Integration von Xerox ITO und belief sich auf 19,1 Mrd. €, was 1,7 Jahre des Umsatzes darstellt. Die vollständige qualifizierte Pipeline betrug 6,2 Mrd. € am Ende des Jahres 2015, +12,5% im Vergleich zum Ende Dezember 2014 einschließlich der Integration von Xerox ITO. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter im Konzern betrug Ende Dezember 2015 91.322 im Vergleich zu 85.865 Ende Dezember 2014. Der Anstieg der Konzernbelegschaft um +6,4% beruht vor allem auf den ungefähr 9.500 Mitarbeitern von Xerox ITO, die am 1. Juli 2015 dem Konzern beigetreten sind, und von denen, die in Frankreich nach der Auslagerung von Aktivitäten von Vor-Ort-Dienstleistungen den Konzern verlassen haben und in die frühzeitige Beendigung des WCA-Vertrags mit dem DWP in Großbritannien. Der Abgang der Arbeitskraft belief sich auf 12,1% auf Konzernebene, davon 21,2% in Offshore-Ländern. Die Anzahl der direkten Angestellten belief sich Ende Dezember 2015 auf 85.558 und stellte einen Anteil von 93,7% des gesamten Personalbestands dar im Vergleich zu 92,1% zum Jahresende 2014. Indirekte Mitarbeiter sanken um -15% gegenüber dem Vorjahr, im Einklang mit der kontinuierlichen Optimierung der indirekten Belegschaft. Die Anzahl der Mitarbeiter in Offshore-Ländern stieg um +37% im Vergleich zum Vorjahr und erreichte 24.744 Personen bis Ende Dezember 2015 (einschließlich circa 4.200 Mitarbeiter von Xerox ITO). Die Mehrheit der Offshore-Belegschaft befindet sich in Indien, der Rest befindet sich vor allem in Osteuropa. Offshore für Systemintegrationen stellte 43% der direkten Mitarbeiter, im Einklang mit dem Ziel von 50% bis Ende 2016. B.1.2 Gesetzlich vorgegeben bei beständigem Konsolidierungskreis und dem Abgleich der Wechselkurse Der Umsatz im Jahr 2015 erreichte 10.686 Mio. €, +18,1% im Vergleich zu 2014 gesetzlich vorgeschrieben und +0,4% organisch. Die operative Marge erreichte 883,7 Mio. € im Jahr 2015 (8,3% des Umsatzes), ein Plus von +25,9% gegenüber dem Vorjahr und +16,9% im Vergleich zu 756,1 Mio. € (7,1% vom Umsatz) im Jahr 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen (+120 bps).
Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen auf den Umsatz von 2014 durch Akquisitionen und Veräußerungen, interne Versetzungen, die die neue Organisation des Konzerns widerspiegeln, und Änderungen der Wechselkurse.
Die Auswirkungen des Konsolidierungskreises auf die Einnahmen beliefen sich auf 1.223 Mio. € und sind vor allem auf die positiven Beiträge von Bull (8 Monate zusätzlicher Beitrag für 697 Mio. €), Xerox ITO (6 Monate für 637 Mio. €) und Cambridge Technology Partners (13 Mio. €) zurückzuführen. Die Umsatzbasis ging zurück um -82 Mio. € nach der vorzeitigen Beendigung des DWP WCA Vertrag von Atos und um -41 Mio. € für den Verkauf von Vor-Ort-Dienstleistungsaktivitäten in Frankreich an Manpower. Interne Transfers zwischen den Dienstleistungslinien umfassten 71 Mio. € für die ersten 8 Monate des Jahres 2014 aus dem Bereich Consulting & Systemintegration in den Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit, der am 1. September 2014 eingerichtet wurde. Die Wechselkurse wirkten sich mit 373 Mio. € positiv auf den Umsatz aus, vor allem vom britischen Pfund (+11% im Vergleich zum Jahr), vom US-Dollar (+19%) und vom Schweizer Franken (+14%). Der Nettoeffekt des Konsolidierungskreises auf die operative Marge belief sich auf 9,0 Mio. € und auf den Wechselkurseffekt entfielen 45,1 Mio. €. Diese Effekte und die, die von internen Transfers stammen, waren die folgenden:
B.1.3 Leistung nach Service-Sektor
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
B.1.3.1 Managed Services
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Der Umsatz von 2015 im Bereich Managed Services betrug 5.658 Mio. €, ein Plus von +23,6% gegenüber dem Vorjahr. Bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen wuchs der Umsatz um +0,4%. Die Dienstleistungslinie regte weiterhin erfolgreich den Übergang von ihren Kunden auf Cloud-Infrastrukturen an, was zu einem positiven organischen Wachstum führte, dank einer Zunahme des Volumens und der Marktanteilsgewinne, die weltweit den Stückpreisrückgang kompensierten. Das Wachstum wurde vor allem in Großbritannien im Bereich Öffentlichkeit & Gesundheitswesen verwirklicht, insbesondere aufgrund des Profits aus dem vollständigen Ramp-up des Vertrags DWP PIP, im Wesentlichen in der ersten Hälfte des Jahres, und mehrerer anderer großer Infrastrukturverträge. Der Umsatz stieg auch in allen Ländern mit "Andere Geschäftsbereiche", vor allem in Asien-Pazifik mit höheren Volumen und Hardware-Verkaufschancen mit einem Großkunden im Bereich der Finanzdienstleistungen zusätzlich zum Ramp-up der Verträge mit Kunden weltweit in Produktion, Handel und Transport als auch in Telekommunikation, Medien & Betriebsmittel. Der Umsatz in Indien, dem Mittleren Osten und Afrika profitierte von neuen Verträgen wie Dynacons in Indien. Südamerika wuchs vor allem dank gestiegener Einnahmen mit einem Einzelhändler für Kosmetika in Brasilien. Schließlich wuchs der Umsatz in Nordamerika wieder in der zweiten Hälfte des Jahres dank des positiven Beitrags von Xerox ITO und des Ramp-up mehrerer Verträge in Produktion, Handel und Transport. Die Situation stellte eine größere Herausforderung in einigen anderen Bereichen dar: Benelux & Skandinavien standen vor der Auslauf von Verträgen, insbesondere mit einem langjährigen Kunden im Bereich der Finanzdienstleistungen; in Deutschland wurde die Aktivität durch geringere Volumina und dem Ablauf von erbrachten Dienstleistungen, insbesondere von Finanzdienstleistungen, beeinflusst; Frankreich stand vor dem Ablauf von mehreren Projekten mit zwei großen Telekommunikationsunternehmen. Das Umsatzprofil im Bereich Managed Services nach Regionen
Großbritannien & Irland Nordamerika Deutschland Beneluxländer & Skandinavien Frankreich Andere Länder Die operative Marge in Managed Services belief sich im Jahr 2015 auf 501,8 Mio. €, was 8,9% des Umsatzes darstellte, was einer Verbesserung von 130 Basispunkten im Vergleich zu 2014 auf einer ähnlich vergleichbaren Basis entspricht. Diese Leistung wurde in erster Linie durch Großbritannien vorangetrieben, im Einklang mit der oben erläuterten Umsatzentwicklung, und durch starke betriebliche Einsparungen, sowie die Auswirkungen der Optimierung von Rentensystemen im zweiten Halbjahr. Die Profitabilität steigt in Nordamerika dank der Margenverbesserung auf Großaufträge und aufgrund starker Aktionen bezüglich direkter und indirekter Kosten im Rahmen des Tier-One-Programms. Auch die Profitabilität in Deutschland verbesserte sich dank der stärkeren Lieferkosten im Bereich der Personal- und Sachkosten und aufgrund der Vereinbarung über den Rentenplan im Laufe des ersten Halbjahrs. Frankreich profitierte von der Verwirklichung der Kostensynergien im Rahmen von Bull. Schließlich war die operative Marge in den Benelux- und Skandinavien stabil mit Ausnahme des Einflusses der Renten in der zweiten Hälfte des Jahrs 2014. B.1.2.3 Consulting & System integration
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Der Umsatz im Bereich Consulting & Systemintegration erreichte 3.255 Mio. €, also ein Plus von +3,8% gegenüber dem Vorjahr und -2,2% bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Die Dynamik, die durch das neue Management gefördert wird, treibt die Rückkehr zu organischem Wachstum voran. In Deutschland verbesserte sich die Situation in der zweiten Hälfte des Jahres. Im Jahr 2015 war der Bereich Öffentlichkeit & Gesundheitswesen der dynamischste Sektor, und der Umsatz stieg in Frankreich dank mehrerer neuer Projekte mit öffentlichen Behörden und höheren Volumina im Verteidigungssektor, sowie in Mittel- und Osteuropa angetrieben durch die ganzjährige Wirkung eines Vertrags über Flughafeninfrastruktur. In Großbritannien kompensierte eine starke Beratungstätigkeit im Verteidigungssektor zum Teil die Beendigung von Systemintegrationsverträgen im öffentlichen Sektor. Finanzdienstleistungen in fast allen Regionen stiegen an, vor allem im Benelux und Skandinavien sowie Südamerika. Der Rückgang in den Telekommunikationen, Medien & Betriebsmitteln konzentrierte sich in Deutschland im Wesentlichen auf geringere Volumina im Telekommunikations-Sektor, mit Telefonica/E-Plus und Nokia, sowie im Benelux und in Skandinavien, wo der Markt noch nicht belebt worden ist. Schließlich beruhte die Abnahme im Bereich Produktion, Einzelhandel & Transport hauptsächlich auf dem Auslauf des Thyssen-Vertrags in Deutschland und auf einem niedrigeren Niveau der Aktivitäten in den USA. Umsatzprofil nach Regionen für Consulting & Systemintegration
Frankreich Deutschland Beneluxländer & Skandinavien Großbritannien & Irland Nordamerika Andere Länder Die operative Marge betrug 207,2 Mio. €, was 6,4% des Umsatzes darstellt. Die Verbesserung von +40 Basispunkten im Vergleich zu 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen ergab sich aus einem besseren Management von Projekten, einem stärkeren Personalmanagement sowie Kostensynergien aus der Integration von Bull. Benelux und Skandinavien wurden vom Basiseffekt des Pensionsvertrags von 2014 beeinflusst, was durch Produktivitätsverbesserungen gedämpft wurde. B.1.3.3 Big Data & Cyber-Sicherheit
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Der Umsatz im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit betrug 597 Mio. € im Jahr 2015, also organisch +6,2% im Vergleich zu 2014. Das Umsatzwachstum wurde durch die Praxis großer Datenmassen mit Verträgen über Hochleistungsrechenzentren in Frankreich und Iberien und durch die Cyber- Aktivität in Frankreich und in Großbritannien vorangetrieben. Die Nachfrage war sehr stark in der Sicherheitspraxis, insbesondere im Hinblick auf Verschlüsselungs- und Zugriffs-Management-Lösungen. Der Umsatz der Dienstleistungslinien im Jahr 2015 wurde von den Verzögerungen mehreren Schweizer Regierungsaufträge in der Sicherheitspraxis beeinflusst. Umsatzprofil im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit nach Regionen
Frankreich Deutschland Beneluxländer & Skandinavien Nordamerika Großbritannien & Irland Andere Länder Die operative Marge betrug 102,5 Mio. €, was 17,2% des Umsatzes darstellt. Diese Verbesserung von +340 Basispunkten im Vergleich zu 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen ergab sich aus einem wesentlichen Umsatzwachstum sowie aus Kostensynergien aus der Integration von Bull. B.1.3.4 Worldline Eine detaillierte Übersicht über Worldline 2015 Ergebnisse finden Sie auf worldline.com. im Abschnitt über Investoren.
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Aus mitwirkender Perspektive auf Atos betrug der Umsatz von Wordline 1.176 Mio. €, was eine Verbesserung von organischen +4,7% darstellt. Auf einer eigenständig Basis wurde im Jahr 2015 ein Umsatz von 1.227 Mio. € erreicht, also ein Plus von +4,4% bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Die drei Geschäftsfelder trugen zum organischen Umsatzwachstum im Jahr 2015 bei:
Das Umsatzprofil von Worldline nach Regionen
Frankreich Beneluxländer Großbritannien Deutschland & CEE Andere Länder Während OMDA um +50 Basispunkte auf einer eigenständigen Basis wie geplant anstieg und 235,3 Mio. € und 19,2% des Umsatzes erreichte, betrug die operative Marge 174,9 Mio. € bzw. 14,9% des Umsatzes, was einem Rückgang von -60 Basispunkten im Vergleich zu 2014 entspricht, vor allem aufgrund der erhöhten Abschreibungen von IT-Entwicklungskosten nach dem Go-Live von Plattformen, in die Wordline in früheren Zeiträumen investierte. Im Jahr 2015 verfolgte Worldline Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch Optimierung der Effizienz und Kosten durch das "TEAM"-Programm, indem es sich von der Lieferung spezifischer Projekte erholte und vom Erfolg neuer Produktangebote profitierte, was einen besseren Preis-Mix ermöglichte. B.1.4 Leistung nach Geschäftsbereichen
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Große Regionen wie Deutschland, Benelux und Skandinavien sowie Nordamerika verbesserten deutlich ihre Umsatzentwicklung während des zweiten Teils des Jahres:
Im Jahr 2015 lieferten Großbritannien und Worldline die wichtigsten Faktoren für den Konzernumsatzwachstum, und in geringerem Umfang Frankreich und "Andere Geschäftsbereiche":
Im Jahr 2015 erzielte der Konzern die erwarteten Kostensynergien mit Bull aus den drei Zielbereichen: Umstrukturierung der SG&A, Einkauf und Immobilien. Dies war vor allem sichtbar in Frankreich und in den Globalen Strukturen mit einer starken Margenverbesserung. Der Konzern setzte das Tier-One-Programm durch die Industrialisierung, die globale Lieferung von Offshore-Standorten und die kontinuierliche Optimierung von SG&A fort. Im Rahmen dieses Programms hat die Gruppe auch ihre Rentensysteme weiter optimiert. Dies führte zu einem positiven Effekt mit 38 Mio. € im H1 (Halbjahr) für Deutschland und Globale Strukturen und von 36 Mio. € im H2 in Großbritannien im Vergleich zu 50 Mio. € im H2 im vergangenen Jahr in den Niederlanden. B.1.4.1 Großbritannien & Irland
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Der Umsatz belief sich auf 1.930 Mio. €, ein Plus von +13,1% gegenüber dem Vorjahr und +5,5% bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Die starke Leistung des Geschäftsbereichs lässt sich im Wesentlichen auf Managed Services (+8,1%) in Öffentlichkeit & Gesundheitswesen zurückzuführen, angetrieben durch erhöhte Volumina aus dem Vertrag DWP PIP und von einer starken Aktivität mit dem Justizministerium und in Produktion, Handel und Transport mit der vollen Wirkung des Vertrages, der im Jahr 2014 von der Royal Mail Group erteilt worden ist. Der Bereich Consulting & Systemintegration ging um -4,4% zurück. Der öffentliche Sektor war im Einklang mit 2014, vor allem durch höhere Volumina in der Verteidigung, durch das Ramp-up des Vertrags über das Anwendungsmanagement für Postämter und erhöhte Projektaktivität mit der Stilllegung kerntechnischer Anlagen. Im Bereich der Finanzdienstleistungen gelang es dem Dienstleistungsbereich fast, das Ende eines großen Projekts mit einer Versicherungsgesellschaft mit SAP-Projekten mit einer führenden Merchant Banking Gruppe auszugleichen. Während die Aktivität bei einigen Kunden im Transportwesen reduziert wurde, gewann der Dienstleistungsbereich neue Logos im Einzelhandel. Im Bereich Telekommunikationen, Medien & Betriebsmittel halfen neue Beratungsprojekte, den Basiseffekt mit einem Großkunden zu kompensieren. Der Umsatz im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit stieg stark durch Verträge mit dem Justizministerium und zwei großen Projekten in Cyber-Sicherheit in den Sektoren Verteidigung und Transport. Die operative Marge betrug 213,5 Mio. €, deutlich höher im Vergleich zum Vorjahr (+54,5 Mio. €). Die Verbesserung resultierte aus dem Umsatzwachstum und einem effizienteren Projektmanagement bei Großaufträgen sowie aus der Optimierung des Rentensystems um 36 Mio. € in der zweiten Hälfte des Jahres. Die Margenentwicklung resultierte auch aus der Transformationsinitiativen, einschließlich der internen Kosteneinsparungen und der Reduzierung der Zahl der Subunternehmer. Diese Einsparungen wurden zum Teil in neue Absatzchancen reinvestiert, um das zukünftige Unternehmenswachstum in den wichtigsten digitalen Transformationsbereichen voranzutreiben. B.1.4.1 Frankreich
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Mit einem Umsatz von 1.674 Mio. € in Frankreich war ein Plus von +28,3% im Vergleich zum Jahr dank der Integration von Bull und von organischen +0,6% erreicht worden. Im Jahr 2015 bestätigte Frankreich das erneute Umsatzwachstum dank eines robusten und anhaltenden positiven Trends im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit, sowie in den Bereichen Consulting & Systemintegration. In den Managed Services wurde im Bereich Produktion, Einzelhandel & Transport dank dem Ramp-up von Verträgen mit einem globalen Flugzeughersteller und mit PWC ein solides Wachstum eingeleitet. Neue Verträge mit einer führenden französischen Telekommunikations-Gruppe und erhöhte Aktivitäten mit der CNAMTS (die Französische Nationale Krankenversicherung für Angestellte) erlauben insgesamt niedrigere Volumina im Bereich Telekommunikationen, Medien & Betriebsmittel. Der Umsatz von Consulting & Systemintegration wuchs im Bereich Öffentlichkeit & Gesundheitswesen dank des Ramp-ups neuer Verträge mit der lokalen Regierung und höheren Volumina mit europäischen Institutionen. Der Umsatz war nahezu unverändert im Bereich Produktion, Handel & Transport und wurde von weniger Projekten im Bereich Telekommunikationen, Medien & Betriebsmittel beeinflusst. Big Data & Cyber-Sicherheitbeschleunigte seinen organischen Umsatzwachstum, um +13,8% im zweiten Halbjahr zu erreichen, in erster Linie verstärkt vom Markt der Öffentlichkeit & des Gesundheitswesens, insbesondere mit dem französischen Verteidigungsministerium, der CEA (Kommission für Atomenergie und alternative Energien) und Météo Frankreich. Die operative Marge erreichte 102,3 Mio. €, was 6,1% des Umsatzes darstellt und eine Verbesserung um fast +300 Basispunkte. Die Profitabilität verbesserte sich in allen Dienstleistungsbereichen, vor allem angeführt von Big Data & Cyber-Sicherheit, angetrieben vom deutlichen Umsatzwachstum in Verbindung mit der Erzeugung der Kosteneinsparungen aus dem Synergieprogramm mit Bull. Trotz des Umsatzrückgangs konnte Managed Services die Leistung verbessern und profitierten vor allem von drastischen Einsparungen bei den indirekten Kosten auch im Rahmen des Kostensynergieprogramms mit Bull und des Tier-One-Programms. Schließlich war die Leistung im Bereich Consulting & System integration positiv auch durch die zusätzliche Marge, die generiert wurde durch eine insgesamt bessere Nutzung der Humanressourcen durch Technologie-Dienstleistungen aus Personalmanagementmaßnahmen im ersten Halbjahr und eine starke Überwachung der indirekten Kosten im Laufe des Jahres. B.1.4.2 Deutschland
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Der Umsatz belief sich auf 1.560 Mio. €, ein Minus von -4,6% gegenüber dem Jahr 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. In Managed Services (-2,5%) ging der Umsatz vorübergehend im Bereich Telekommunikationen, Medien & Betriebsmittel aufgrund einer Zeitwirkung zwischen dem Auslauf des bestehenden Vertrages mit E-Plus und dem Ramp-up des Vertrages mit Telefonica, der im 4. Quartal nach dem Zusammenschluss unterzeichnet wurde, zurück. Der Umsatz stieg im Bereich Produktion, Einzelhandel & Transport durch Übergangs- und Transformationsaktivitäten bezüglich neuer Verträge mit Siemens, während Finanzdienstleistungen durch geringere Weiterverkaufvolumen beeinflusst wurden. Das Umsatzprofil im Bereich Consulting & Systemintegration verbesserte sich nach und nach im Laufe des Jahres: von -13,4% im ersten Halbjahr auf -4,7% in der zweiten Hälfte. Insgesamt wurde eine gute Leistung im Bereich Öffentlichkeit & Gesundheitswesen und in den Finanzdienstleistungen verzeichnet, was zum Teil geringere Einnahmen in den anderen Märkten kompensierte. Der Bereich Telekommunikationen, Medien & Betriebsmittel wurde vom Zeiteffekt mit Telefonica/E-Plus beeinflusst, wie oben beschrieben, und am Ende des Übergangs mit Nokia. Im Bereich Produktion, Handel & Transport glich ein neues Projekt mit einem großen Automobilhersteller teilweise den Auslauf eines Vertrags mit Thyssen ab. Der Umsatz von Big Data & Cyber-Sicherheit stieg um +2,8%, vor allem durch die starke HPC-Aktivität in Telekommunikationen, Medien & Betriebsmitteln sowie durch eine gute Leistung im Bereich Produktion, Einzelhandel & Transport, vor allem in der Automobilindustrie. Die operative Marge erreichte 118,2 Mio. € bzw. 7,6% des Umsatzes, +90 Basispunkte im Vergleich zum Vorjahr bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Die operative Marge bei Managed Services verbesserte sich aufgrund der starken Sparmaßnahmen, vor allem aufgrund erheblicher Kürzungen der G&A-Kosten, der Optimierung der externen Arbeitskräfte und einer erhöhten Aktivität in den Lieferplattformen von Offshore-Standorten. Die Profitabilität im Bereich Consulting & Systemintegration war betroffen vom oben erwähnten Umsatzrückgang, vor allem im Telekommunikations-Sektor. Dies wurde teilweise gemildert durch starke G&A-Einsparungen, eine personelle Reorganisation und die Rationalisierung von Niederlassungen. Die operative Marge im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit stiegdeutlich im Einklang mit höheren Einnahmen und indirekten Kosteneinsparungen. Schließlich trug die kontinuierliche Optimierung der Rentensysteme des Konzerns 18 Mio. € zur deutschen operativen Marge im ersten Halbjahr bei, wie bei der Bekanntgabe der Ergebnisse des ersten Halbjahres von 2015 ausgewiesen. B.1.4.3 Nordamerika
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Der Umsatz erreichte 1.338 Mio. €, also +124% im Vergleich zum Vorjahr dank des Beitrags von Xerox ITO in der zweiten Hälfte des Jahres. Der Umsatz ging gegenüber dem Jahr 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen um -2,0% zurück. Von einem sequenziellen Gesichtspunkt aus schloss die Geschäftseinheit das zweite Halbjahr mit einem organischen Wachstum von +0,1% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres ab, als die ersten kommerziellen Synergien mit Xerox ITO begannen und als der größte Teil des Trennungsprojekts von McGraw-Hill Education mit der Umsetzung begann und der negative Basiseffekt der Beendigung mit MetLife in Managed Services zunehmend zurückgelassen wurde. Der Bereich Consulting & Systemintegration fiel um -13,2%, da höhere Volumina und Zusatzgeschäfte, insbesondere im Bereich der Finanzdienstleistungen und Öffentlichkeit & Gesundheitswesen, nicht ausreichten, um den Abschluss von Verträgen (vor allem die erfolgreiche Auslieferung eines Großauftrags mit einem globalen Hersteller von Landmaschinen) und die Volumenrückgänge im Bereich Produktion, Einzelhandel und Transport zu kompensieren. Der Umsatz im Bereich Big Data & Cyber-Sicherhelt profitierte von einem neuen HPC-Vertrag auf dem Markt Öffentlichkeit & Gesundheitswesen. Die Profitabliltät verbesserte sich auf 10,5% des Umsatzes, da die operative Marge in den Managed Services durch die Beschaffung und Neuverhandlungen von Vertriebsverträgen sowie erhöhte Offshoring- und Kosten-Synergien im Rahmen der Zusammenarbeit mit Xerox ITO stieg. Die operative Marge im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit erhöhte sich positiv durch den oben erwähnten Verkauf von HPC sowie durch Kosteneinsparungen aus dem Tier-One-Programm. Der Mangel an Projektrendite im Bereich Consulting & Systemintegration wurde zum Teil durch eine straffe Kostenkontrolle kompensiert. B.1.4.4 Beneluxländer & Skandinavien
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Bei 1.055 Mio. € 2015 verringerte sich der organische Umsatz um -3,9%, und das Jahr endete mit einem Aufschwung im vierten Quartal mit +0,1%. In Managed Services wurde der Umsatz durch Upselling bei Großkunden wie Achmea und Rabobank und durch einen positiven Trend in der Produktion, Handel und Transport unterstützt, die von der Umsetzung der neuen Verträge mit einem großen niederländischen globalen Unternehmen in der Unterhaltungselektronik und mit einem europäischen Großunternehmen für Dienstleistungen im Bauwesen profitierten. Dies kompensierte zum Teil auslaufende Verträge für Finanzdienstleistungen in Verbindung mit der Reduzierung des Umfangs mit niederländischen öffentlichen Institutionen. Der organische Umsatz im Bereich Consulting & System integration sank um -3,1%; mit 42% des Dienstleistungsbereichs erzielten Aktivitäten der Technologie-Dienstleistungen ein solides Wachstum (+9,3%), was aus einem starken Antrieb des Handels- und Personalmanagement resultierte. In Bezug auf die Märkte wurde das Wachstum im Bereich der Finanzdienstleistungen durch neue Projekte mit einigen Kunden in den Niederlanden vorangetrieben. Im Bereich Produktion, Einzelhandel & Transport kompensierte die zunehmende Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen bei einem großen LKW-Hersteller fast das geringe Volumen im Rahmen anderer Verträge. Schließlich sank der Umsatz im Bereich Telekommunikationen, Medien & Betriebsmittel aufgrund des Auslaufs des KPN-Vertrags. Der Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit verzeichnete ein neues robustes Wachstum, angetrieben durch Verkäufe im belgischen öffentlichen Sektor im vierten Quartal des Jahres. Die operative Marge erreichte 97,9 Mio. € im Jahr 2015, was 9,3% des Umsatzes darstellt, im Vergleich zu € 125,4 Mio. im Jahr 2014, was das Ergebnis von ca. 50 Mio. € aus der Optimierung des Versorgungssystems umfasst. Das Benelux & Skandinavien schafften es, ihre Profitabilität im Rahmen eines Umsatzrückgangs zu verbessern, indem sie diesen Effekt ausschlossen. Diese Leistung resultierte aus Verbesserungen des Personalmanagements in den Bereichen Consulting und Systemintegration mit der Verlagerung von Ressourcen in den Bereich der Technologie-Dienstleistungen, was zu einer höheren Nutzungsrate führte und zu einer starken Optimierung der Kostenbasis im Bereich Managed Services führte. Die Margensteigerung im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit beruht direkt auf dem Wachstum des Unternehmens. B.1.4.5 Andere Geschäftsbereiche
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
Der Umsatz der "Andere Geschäftsbereiche" erreichte 1.951 Mio. €, also ein organisches Plus von +1,0% mit einer starken Aktivität in Managed Services, insbesondere im Bereich Öffentlichkeit & Gesundheitswesen dank der Zusatzgeschäfte mit slowakischen Ministerien und Ramp-ups mehrerer Verträge in Österreich und bei Finanzdienstleistungen aufgrund von höheren Volumina mit einer großen Bank in Hong-Kong. Dies ermöglicht, dass einige Projekte, die im vergangenen Jahr in Österreich, der Schweiz und der Türkei im Bereich Produktion, Handel und Transport abgeschlossen wurden, zu kompensieren. Der Umsatz stieg auch im Bereich Consulting & Systemintegration, vor allem im Bereich Öffentlichkeit & Gesundheitswesen mit den Ashgabat-Verträgen, gekoppelt mit inkrementellen Dienstleistungs-Lieferungen in der Slowakei, was einen geringeren Umsatz im Bereich Produktion, Einzelhandel und Transport im Zusammenhang mit dem Projekt Nanjing Youth Olympic Games, das im vergangenen Jahr geliefert wurde, und weniger Projekte in Österreich kompensierte. Der Umsatz sank im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit aufgrund verzögerter Aufträge im öffentlichen Sektor in der Schweiz, einige von ihnen wurden am Ende des Jahres unterzeichnet. Die operative Marge betrug 142,0 Mio. €, was 7,3% des Umsatzes darstellt. Die Rendite in Iberien stieg durch eine bessere Produktivität und starke Einsparungen bei den indirekten Kosten. In der Zwischenzeit musste Mittel- und Osteuropa die Verschiebung der Sicherheitsverträge im schweizerischen öffentlichen Sektor handhaben, wie oben erwähnt, und Indien, der Mittlere Osten und Afrika verzeichneten einen Anstieg der direkten Kosten im Vergleich zum Vorjahr. B. 1.4.6 Kosten der Globalen Strukturen Globale Strukturenkosten verringerten sich um -13,3 Mio. € im Vergleich zu 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen als Folge der kontinuierlichen Optimierung der Konzernzentralfunktionen und der Optimierung des Versorgungssystems im ersten Halbjahr, während Funktionen auf Konzernebene immer mehr zentralisiert werden. B.1.5 Umsatzverteilung nach Märkten
* Bei beständigem Konsolidierungskreis und
Wechselkursen
B.1.5.1 Produktion, Einzelhandel & Transport Der Bereich Produktion, Einzelhandel & Transport war das größte Marktsegment des Konzerns (34%) und erreichte 3.634 Mio. € im Jahr 2015, er war also um -1,7% rückläufig im Vergleich zu 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Der Umsatz im Bereich Produktion, Einzelhandel & Transport begann Ende des Jahres von der starken kommerziellen Tätigkeit zu profitieren, wobei der erste Teil des Jahres durch den Abschluss mehrerer Verträge beeinflusst wurde. In diesem Markt vertreten die Top-10-Kunden (mit Ausnahme von Siemens) 21% des Umsatzes mit Xerox, einem großen Flugzeughersteller, einem großen Automobilhersteller, Nike, einem großen Elektronik-Unternehmen, dem Daimler-Konzern, der Vehicle and Operator Services Agency (VOSA), Volkswagen, Johnson & Johnson und der Carl-Zeiss-Stiftung. B.1.5.2 Öffentlichkeit & Gesundheitswesen Der Bereich Öffentlichkeit & Gesundheitswesen war der zweite Markt des Konzerns mit 29% und einem Gesamtumsatz von 3.089 Mio. €, was einem Anstieg von +8,4% im Vergleich zu 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen entspricht. Das Wachstum kam vor allem aus Großbritannien dank des Ramp-ups der Verträge mit DWP PIP und dem Justizministerium. Der Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit zeigte ebenfalls eine starke Leistung, vor allem in Frankreich. 34% der Umsätze auf diesem Markt wurden mit den 10 wichtigsten Kunden realisiert: Ministerium für Arbeit und Renten (DWP), Justizministerium (UK), Institutionen der Europäischen Union, Ministerium für Ökologie (Frankreich), Stilllegung kerntechnischer Anlagen (NDA) und NHS Scotland (UK), SNCF, CEA (Kommission für Atomenergie und alternative Energien) in Frankreich, Öffentliche Einrichtungen in Osteuropa, Department of Information Resources Texas (USA). B.1.5.3 Telekommunikation, Medien & Versorgung Der Bereich Telekommunikationen, Medien & Betriebsmittel stellte 20% des Konzernumsatzes dar und erreichte 2.084 Mio. € im Jahr 2015, er war also um -6,0% rückläufig im Vergleich zu 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Der Umsatzrückgang bezog sich hauptsächlich auf weniger Volumen bei Telekommunikationsunternehmen in Europa, Insbesondere in Deutschland mit E-Plus und im Benelux & Skandinavien mit KPN und im Energiesektor in Frankreich. Die Hauptkunden waren BBC, EDF / British Energy, Nokia, Orange, McGraw-Hill Education, Telefonica/O2, Disney World, Telecom Italia, Microsoft und GDF Suez. Die 10 wichtigsten Kunden stellten 56% des gesamten Umsatzes des Bereichs Telekommunikation, Medien & Betriebsmittel dar. B.1.5.4 Finanzdienstleistungen Der Bereich der Finanzdienstleistungen war der vierte Markt des Konzerns mit 29% des Gesamtumsatzes von 1.878 Mio. €, fast stabil im Vergleich zu 2014 bei konstantem Konsolidierungskreis und Wechselkursen. Die starke Leistung von "Sonstigen Geschäftsbereichen" beruht auf zusätzlichen Volumina und neuen Projekten, die vollends die Beendigung des Vertrages mit der Talanx in Deutschland abfingen. Auf diesem Markt wurden 48% der Einnahmen mit den 10 wichtigsten Kunden generiert: National Savings & Investments, der größten deutschen Bank, einer großen Bank in Hong Kong, BNP Paribas, Achmea, McGraw-Hill Financial, Société Générale, La Poste, Crédit Agricole und ING. B.1.6 Portfolio B. 1.6.1 Auftragseingang und Book-to-Bill-Ratio Der gesamte Auftragseingang des Konzerns erreichte 11.214 Mio. € im Jahr 2015, was ein Book-to-Bill-Verhältnis von 105% und 118% im vierten Quartal darstellt. Der Auftragseingang und die Book-to-Bill stellt sich nach IT Services wie folgt dar:
Die wichtigsten neuen Verträge, die 2015 unterzeichnet wurden, stammen aus dem Bereich Managed Services, mit Nationale Ersparnisse & Investitionen in Großbritannien, Telefonica in Deutschland mit einem Anteil der Systemintegration, BASF vor allem in Deutschland, Enel in Mittel- und Osteuropa und Iberien, DCNS in Frankreich oder Royal Mail in Großbritannien. Die wichtigsten neuen Verträge im Bereich Consulting & Systemintegration entfallen auf Accor in Frankreich, mit dem tschechischen Innenministerium in Mittel- und Osteuropa und Nokia in Deutschland, während im Rahmen von Big Data & Cyber-Sicherheit neue Verträge mit der CEA (Kommission für Atomenergie und alternative Energien) in Frankreich unterzeichnet wurden und mit der nationalen Polizei in der Schweiz. Die Verlängerungen des Jahres 2015 umfassen Großaufträge im Bereich Managed Services wie die Erneuerung der Rahmenvertrags mit Siemens, der im Laufe der Zeit ausgewiesen wird (0,3 Mrd. € als Auftragserfassung im Jahr 2015, Erweiterungen des PIP-Vertrags mit dem Ministerium für Arbeit und Pensionen in Großbritannien, NHS Schottland, Carl Zeiss in Deutschland, die Walt Disney Company und McGraw-Hill Education in den USA. Die Verkaufsdynamik von Worldline war auch ausgeprägt, vor allem mit der Erneuerung aller Verarbeitungsverträge, die ihre Laufzeit erreicht hatten. Der Auftragseingang und die Book-to-Bill stellt sich nach Markt wie folgt dar:
B.1.6.2 Gesamter Auftragsbestand Im Einklang mit der positiven Entwicklung von Atos kommerziellen Aktivitäten, stieg der volle Bestand am Ende Dezember 2015 um + 2,9 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr einschließlich der Integration von Xerox ITO und belief sich auf 19,1 Mrd. €, was 1,7 Jahre des Umsatzes darstellt. B. 1.6.3 Erwartete Umsätze Die vollständige qualifizierte Pipeline betrug 6,2 Mrd. € am Ende des Jahres 2015, +12,5 % im Vergleich zum Ende Dezember 2014 einschließlich der Integration von Xerox ITO. Das stellte 6,6 Monate des Umsatzes dar. B.1.7 Human Resources Die Gesamtzahl der Mitarbeiter im Konzern betrug Ende Dezember 2015,91.322 im Vergleich zu 85.865 Ende Dezember 2014. Der Anstieg der Konzernbelegschaft um +6,4 % beruht vor allem auf den ungefähr 9.500 Mitarbeitern von Xerox ITO, die am 1. Juli 2015 dem Konzern beigetreten sind, und von denen, die in Frankreich nach dem Verkauf von Aktivitäten von Vor-Ort-Dienstleistungen an Manpower den Konzern verlassen haben und in die frühzeitige Beendigung des WCA-Vertrags mit dem Ministerium für Arbeit und Renten in Großbritannien. Alle oben erwähnten Rahmeneffekte erfolgten in der Service Line für Managed Services. Im Jahr 2015 stellte der Konzern mehr als 13.000 Mitarbeiter ein, vor allem in den beiden größten Service Lines. Die Einstellungen fanden hauptsächlich in den Offshore-Ländern statt, vor allem in Indien, aber auch in Großbritannien und in den USA in den wachsenden Gebieten. Der Abgang der Arbeitskraft belief sich auf 12,1% auf Konzernebene, davon 21,2% in Offshore-Ländern. Die Anzahl der direkten Angestellten belief sich Ende Dezember 2015 auf 85.558 und stellte einen Anteil von 93,7% des gesamten Personalbestands dar im Vergleich zu 92,1 % zum Jahresende 2014. Indirekte Mitarbeiter betrug 5.764, -15% gegenüber dem Vorjahr, im Einklang mit der kontinuierlichen Optimierung der indirekten Belegschaft, hauptsächlich aus dem Rahmen der Zusammenarbeit mit Bull. Die Anzahl der Mitarbeiter in Offshore-Ländern stieg um +37 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichte 24.744 Personen bis Ende Dezember 2015 (einschließlich circa 4.200 Mitarbeiter von Xerox ITO). Die Mehrheit der Offshore-Belegschaft befindet sich in Indien, der Rest befindet sich vor allem in Osteuropa. Offshore für Systemintegrationen stellte 43% der direkten Mitarbeiter, im Einklang mit dem Ziel von 50% bis Ende 2016. Folgende Entwicklungen im Personalbestand sind 2015 nach Geschäftsbereichen und Service Lines zu verzeichnen:
Die Zahl der direkt Beschäftigten in Managed Services belief sich am Ende Dezember 2015 auf 41.361, also + 16% im Vergleich zum Beginn des Jahres, vor allem aus Gründen des Konsolidierungskreises, die oben erläutert wurden. Die direkte Personalstärke im Bereich Consulting & Systemintegration blieb im Jahr 2015 nahezu stabil bei 33.710 und die Nutzungsrate betrug 82%. Die direkte Personalstärke im Bereich Big Data & Cyber-Sicherheit betrug 3.385 am Ende des Jahres 2015. Das direkte Personal von Worldwide blieb mit 6.750 stabil. B.2.2016 Ziele Der Konzern entschied sich, den freien Cashflow und die operative Rendite-Definitionen zu ändern, mit dem Ziel, anteilsbasierte Auswirkungen der Vergütungen auf die Leistung auszuschließen, im Einklang mit der Marktpraxis. Als solcher schließt der freie Cashflow des Konzerns Erlöse aus anteilsbasierten Vergütungen und der operativen Marge die Abschreibungskosten der Eigenkapital-basierten Vergütungsplänen aus. Die folgenden Ziele für 2016 müssen unter diesen neuen Definitionen berücksichtigt werden. Ertrag: die Verbesserung des organischen Wachstums im Vergleich zu 2015 fortzusetzen. Das Ziel eines Umsatzwachstums bei konstanten Wechselkursen über + 8%. Operative Marge zwischen 9,0% und 9,5% des Umsatzes. * Freier Cashflow: ungefähr 550 Millionen € **. Die oben genannten Zahlen umfassen Unify Managed Services vom 1. Februar 2016 und schließen den Equens-Beitrag aus. B.3 Finanzbericht B.3.1 Erfolgsrechnung Die Gruppe erzielte einen Jahresüberschuss (Anteil der Eigentümer der Muttergesellschaft) von 406,2 Mio. € für das Jahr 2015, die 3,8% des Konzernumsatzes darstellen und einen Anstieg von 53,2% im Vergleich zu 2014. Der normalisierte Gewinn vor ungewöhnlichen, abnormalen und seltenen Positionen (nach Steuern) für den Zeitraum betrug 605,2 Mio. €, was 5,7% des Konzernumsatzes 2015 darstellt.
Operative Marge Erträge und Aufwendungen werden automatisch in der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt, um die Besonderheiten des Konzerngeschäfts besser widerzuspiegeln. Unter dem Posten des Umsatzes werden ordentliche Betriebsaufwendungen in Personalkosten und Betriebskosten gegliedert. Diese beiden Posten werden gemeinsam vom Umsatz abgezogen, um die Handelsspanne zu erhalten, eine der wichtigsten betriebswirtschaftlichen Leistungskennzahlen des Konzerns. Die Handelsspanne repräsentiert die zugrunde liegende operative Leistung des laufenden Geschäfts und wird im Lagebericht detailliert analysiert. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen beziehen sich auf außergewöhnliche, außerordentliche und seltene Erträge und Aufwendungen und sind im Nettoaufwand von 294,4 Mio. € im Jahr 2015 enthalten, davon 189,9 Mio. € für die Reorganisation des Personals, für die Rationalisierung und Integrations-/Akquisitionskosten. Die folgende Tabelle erklärt diesen Betrag in seinem Wesen:
Ein Aufwand von 96,3 Mio. € für die Personalreorganisation war im Wesentlichen die Folge von:
Die 41,8 Mio. € an Rationalisierungs- und den damit verbundenen Kosten resultierten im Wesentlichen aus der Schließung von Büroräumen und der Konsolidierung von Rechenzentren, vor allem in Deutschland (15,4 Mio. €) und Benelux & Skandinavien (8,0 Mio. €), im Zusammenhang mit den Umstrukturierungsplänen. In diesem Betrag sind auch die externen Kosten für die Umsetzung des TEAM-Programms von Worldline enthalten (3,9 Mio. €). Die Integrations- und Anschaffungskosten von € 51,8 Mio. € bezogen sich hauptsächlich auf den Erwerb von Xerox ITO und Integrationskosten, die übrigen integrationskosten für Bull und in geringerem Maße auch die Anschaffungskosten auf die Equens/PaySquare und Unify Transaktionen. Die für das Jahr 2015 bilanzierten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte in der Kaufpreisallokation (PPA) von Akquisitionen von 71,9 Mio. € setzten sich im Wesentlichen zusammen aus:
Die anderen Elemente stellten einen Aufwand in Höhe von 32,6 Mio. € dar, die im Wesentlichen -29,4 Mio. € enthielten im Zusammenhang mit einem einmaligen spezifischen Programm, um IT-Ingenieure vor allem in Deutschland und in Frankreich (einschließlich Personal von Bull) umzuqualifizieren. Netto-Finanzaufwand Der Netto-Finanzaufwand belief sich auf 45,2 Mio. € für den Zeitraum (gegenüber 51,6 Mio. € im Vorjahr) und stellte sich aus den Nettokosten der Finanzverbindlichkeiten für 17,4 Mio. € und nicht-finanziellen Betriebskosten für 27,8 Mio. € Millionen zusammen. Die Nettokosten der Finanzverbindlichkeiten betrugen 17,4 Mio. € (im Vergleich zu 15,3 Mio. € im Jahr 2014), und ergaben sich aus den folgenden Elementen:
Nicht-operative Finanzkosten beliefen sich auf 27,8 Mio. € im Vergleich zu 36,3 Mio. € im Jahr 2014 und setzten sich vor allem aus Rentenfinanzkosten (29,3 Mio. € im Vergleich zu 18,6 Mio. € Kosten im Jahr 2014) und der Gesamtnettodevisengewinn von +6,2 Mio. € gegenüber einem Gesamtnettodevisenverlust von -4,1 Mio. € in 2014). Körperschaftsteuer Der effektive Steuersatz des Konzerns betrug 20,2%, einschließlich der französischen CVAE-Steuer entsprechend einem Steueraufwand in Höhe von 109,7 Mio. € mit einem Gewinn vor Steuern von 544,1 Mio. €. Siehe Hinweis 7 Einkommensteuer für weitere Erklärungen. Minderheitsanteile Minderheitsanteile enthielten Aktienbesitze von Joint Venture-Partnern und anderen Gesellschaftern des Konzerns. Die Minderheitsanteile betrugen 30,8 Mio. € im Dezember 2015 (im Vergleich zu 17,3 Mio. € im Dezember 2014). Der Anstieg steht vor allem im Zusammenhang mit der ganzjährigen Berücksichtigung der Verwässerung unserer Beteiligung an Worldline (29,7 Mio. € im Vergleich zu 16,1 Mio. € im Jahr 2014) nach dem Börsengang am 27. Juni 2014. Normalisierter Nettogewinn Das normalisierte Nettoergebnis ohne außergewöhnliche, ungewöhnliche und seltene Posten (nach Steuern) betrug 605,2 Mio. € und stieg um 38,2% im Vergleich zum Vorjahr.
Ertrag je Aktie
Zusätzlich zum starken Anstieg des Nettoergebnisses wie oben beschrieben, erreichte das unverwässerte und verwässerte EPS jeweils 4,01 € (2,67 € im Jahr 2014) und 3,98 € (2,64 € im Jahr 2014). Normalisierte unverwässerte und verwässerte EPS erreichten jeweils 5,98 € (4,41 € im Jahr 2014) und 5,93 € (4,36 € im Jahr 2014). B.3.2 Cashflow Die Netto-Cash-Position des Konzerns lag zum Ende Dezember 2015 bei 593,1 Mio. EUR im Vergleich zu 989,1 Mio. € zum Ende Dezember 2014. Der freie Cashflow, dargestellt durch die Änderung des Nettoguthabens oder der Nettoverschuldung, ohne an die Aktionäre bezahlte Dividenden und wichtige Netto-Akquisitionen/Veräußerungen und Veränderungen im Eigenkapital, erreichte 450,3 Mio. € im Vergleich zu 367,1 Mio. €, der im Jahr 2014 erzielt wurde.
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit (CFO) belief sich auf 808,2 Mio. € und stieg um 138,3 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Anstieg resultiert aus der Änderung der drei folgenden Komponenten:
OMDA von 1.200,4 Mio. € repräsentierte 11,2% des Umsatzes, im Vergleich zu den 10,2% des Umsatzes im vergangenen Jahr.
Die Kapitalaufwendungen beliefen sich auf 441,0 Mio. € oder 4,1% gegenüber 3,9% im Jahr 2014. Die Veränderung des Betriebskapitals leistete einen positiven Beitrag von 48,8 Mio. €, 49,1 Mio. € im ersten Halbjahr und -0,3 Mio. € im zweiten Halbjahr. Das DSO-Verhältnis erreichte 32 Tage gegenüber 38 Tagen zum Ende Dezember 2014. Die DSO wurde von der Umsetzung der finanziellen Vereinbarungen über große Kundenverträge um 13 Tage positiv beeinflusst, im Vergleich zu 12 Tagen im Dezember 2014. Das DPO-Verhältnis erreichte 75 Tage im Vergleich zu 78 Tagen am Ende Dezember 2014. Der Kassenausgang im Zusammenhang mit Steuerzahlungen erreichte 105,5 Mio. € und war 14,2 Mio. € niedriger als im Vorjahr. Der erwartete Anstieg der bezahlten Steuer zu einem erweiterten Umfang wurde durch die Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen ausgeglichen. Die Kosten für die Nettoverschuldung erreichten 17,4 Mio. € im Vergleich zu 15,3 Mio. € im Jahr 2014. Dies wurde vor allem erklärt durch:
Kosten für Reorganisation, Rationalisierung und die damit verbundenen Kosten sowie die Integrations- und Anschaffungskosten erreichten 238,3 Mio. €, darunter das Geld in Verbindung mit der Beschleunigung der Reorganisation von Bull. Sonstige Änderungen von +3,3 Mio. € entfielen im Wesentlichen auf:
Infolge dessen belief sich der Freie Cashflow (FCF) des Konzerns, der im Jahr 2015 erzeugt wurde, auf 450,3 Mio. €. Die Auswirkung der Nettoschulden aus Netto-Akquisitionen/-Veräußerungen entsprach im Wesentlichen der Akquisition von Xerox-Aktien für 859,9 Mio. € (davon 812,0 Mio. € Anschaffungspreis und 47,9 Mio. € Nettoverschuldung). Die Kapitalerhöhung von 1,2 Mio. € ergab sich aus der Zeichnung von Minderheitsanteilen. Gemäß dem von den Aktionären in der Hauptversammlung am 28. Mal 2015 angenommenen Beschluss, zahlte der Konzern an seine Aktionäre in bar eine Dividende von 30,7 Mio. € an seine Aktionäre (aus 81 Mio. € der Dividende). Wechselkursschwankungen, die auf Schulden oder Cash Exposure nach Land bestimmt werden, stellen eine Erhöhung des Netto-Cash von 43,0 Mio. € im Wesentlichen aus der Veränderung des Euro gegenüber GBP, US-Dollar und asiatischen Währungen. B.3.3 Finanzierungspolitik Atos hat eine strikte Finanzierungspolitik implementiert, die durch den Prüfungsausschuss des Konzerns, mit dem Ziel zur Sicherung und Optimierung des Konzern-Liquiditätsmanagements, überprüft wird. Jede Entscheidung über eine externe Finanzierung wird vom Vorstand genehmigt. Gemäß dieser Politik werden alle Konzern-Vermögensverwaltungstätigkeiten, inklusive, Bargeld-Management, kurzfristiger Geldanlagen, Absicherungen und Devisen-Transaktionen, sowie außerbilanzielle Finanzierungen durch operatives Leasing, zentral durch die Konzern-Vermögensverwaltungsabteilung verwaltet. Einer vorsichtigen kurzfristigen Finanzpolitik folgend, tätigte der Konzern keine kurzfristigen Bargeld-Investitionen in riskante Vermögenswerte. B.3.3.1 Finanzierungsstruktur Atos'-Politik ist es, den erwarteten Liquiditätsbedarf vollständig durch langfristige Darlehen oder andere geeignete langfristige Finanzinstrumente zu decken. Allgemeine Bedingungen dieser Darlehen sind Fälligkeiten und Auflagen, die dem Konzern genügend Flexibilität lassen, um seinen Betrieb und die erwarteten Entwicklungen zu finanzieren. Am 2. Juli 2015 gab Atos eine Anleihe von 600,0 Mio. € mit einer 5-jährigen Laufzeit aus. Der Anleihezins beträgt 2,375 %. Atos und die Anleihen sind ohne Rating. Es gibt keine finanziellen Verpflichtungen. Am 6. November 2014 Unterzeichnete Atos mit einer Reihe von großen Finanzinstituten einen Fünf-Jahres Kredit in Höhe von 1,8 Mrd. € mit Fälligkeit im November 2019 mit einer Option für Atos, die Verlängerung der Laufzeit der Fazilität bis November 2021 beantragen zu können. Die erste Möglichkeit der Verlängerung um ein Jahr wurde im Jahr 2015 ausgeübt, und die neue Laufzeit der Kreditlinie von 1,8 Mrd. € ist daher November 2020. Atos behält sich das Recht vor, die zweite Möglichkeit der Verlängerung für ein Jahr im Jahr 2016 wahrzunehmen, um die Verlängerung des Fälligkeitstermins der Fazilität bis November 2021 zu beantragen. Die revolvierende Kreditfazilität enthält eine finanzielle bindende Verpflichtung, die dem konsolidierten Verschuldungsgrad entspricht (Nettoverschuldung geteilt durch operative Marge vor Abschreibungen), die nicht größer sein kann als das 2,5-fache. Das Atos Programm zur Verbriefung von Krediten in Wertpapierform von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde am 18 Juni 2013 um 5 Jahre verlängert. Der Maximalbetrag der verkauften Forderungen beträgt EUR 500,0 Millionen und der Maximalbetrag der Finanzierung EUR 200,0 Millionen. Das neue Programm wird mit zwei Teilen, "AN" und "AUS" genannt, aufgebaut:
Per 31. Dezember 2015 hat der Konzern verkauft:
Die Finanzkennzahlen des Verkaufsprogramms von Atos Verschuldungsgrads sind der konsolidierte Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung geteilt durch die Handelsspanne vor Abschreibungen und Amortisationen), der nicht mehr als das 2,5-Fache betragen darf und der Konzern-Zinsdeckungsgrad (Operating Margin dividiert durch die Nettokosten für Finanzschulden), der nicht weniger als das 4-Fache betragen kann. B.3.3.2 Bankauflagen Der Konzern lag gut innerhalb seiner Kreditaufnahmenauflage mit einem konsolidierten Verschuldungsgrad für die revolvierende Mehrwährungs-Kreditlinie (Nettofinanzverschuldung dividiert durch OMDA) von -0,49 Ende Dezember 2015 (das Verhältnis ist Ende Dezember 2015 aufgrund der Netto-Cash-Position des Konzerns negativ). Der konsolidierte Verschuldungsgrad darf nicht größer als das 2,5-Fache unter die Bedingungen der Multi-Currency-Revolving-Kreditfazilität betragen. Der Konzern war auch gut innerhalb der Grenze des konsolidierten Zinsdeckungsgrads, der sich nur auf das Verkaufsprogramm von Atos-von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bezieht. Der konsolidierte Zinsdeckungsgrad betrug 50,79 (Operative Marge geteilt durch die Nettokosten der Finanzschulden, was nicht unter dem 4-fachen liegen darf) B.3.3.3 Anlagepolitik Atos hat eine Politik, seine Büros und Rechenzentren zu leasen. Einige Anlagevermögen wie IT-Ausrüstung und Firmenwagen können durch Leasing finanziert werden. Die Konzern-Vermögensverwaltungsabteilung evaluiert und genehmigt die Art der Finanzierung für jede neue Investition. B.3.3.4 Absicherungsrichtlinie Atos' Ziel ist es auch, den Konzern gegen Schwankungen der Zinssätze zu schützen, indem es einen Teil der vorhandenen variabel verzinslichen Finanzverbindlichkeiten zu Pauschalen tauscht. Autorisierte derivative Instrumente werden eingesetzt, um die Schulden von Swap-Verträgen mit führenden Finanzinstituten abzusichern und zentral von der Konzern-Vermögensverwaltungsabteilung zu verwalten. Im November 2011 hat der Konzern das Zinsrisiko vom verwendeten Teil der Kreditfazilität, die im Jahr 2011 abgeschlossen wurde, in Höhe von 280,0 Mio. € abgesichert. Die verwendeten Instrumente waren Swap-Sätze und wurden im November 2015 fällig. B.4 Konzernabschluss B.4.1 Bericht des Abschlussprüfers über den Konzernabschluss für das Jahr zum 31. Dezember 2015 Das Prüfungsverfahren des Konzernabschlusses wurde durchgeführt. Der Prüfungsbericht wird nach der Fertigstellung der besonderen Prüfungen, die nach französischem Recht und nach den Verfahren für die Zwecke der Ablage der Registrierungsunterlagen erforderlich sind, ausgestellt werden. B.4.2 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
B.4.3 Konzerngesamtergebnisrechnung
B.4.4 Konzernbilanz
B.4.5 Konzernkapitalflussrechnung
B.4.6 Konzerneigenkapital-Veränderungsrechnung
B.4.7 Anhang zum Konzernabschluss B.4.7.1 Allgemeine Informationen Atos SE, die Muttergesellschaft des Konzerns, ist eine Société Européenne (Aktiengesellschaft), gegründet unter dem französischen Recht mit Sitz in 80, Quai Voltaire, 95870 Bezons, Frankreich. Es ist im Handels- und Geschäftsregister von Pontoise unter der Referenznummer 323.623.603 registriert. Atos SE Aktien werden auf dem Markt der NYSE Euronext Paris unter dem ISIN-Code FR0000051732 gehandelt. Die Anteile werden an keiner anderen Börse notiert. Das Unternehmen wird von einem Vorstand verwaltet. Der Konzernabschluss des Konzerns für die zwölf Monate zum 31. Dezember 2015 umfasst den Konzern und ihre Tochtergesellschaften (zusammen als der "Konzern" bezeichnet) und die Interessen des Konzerns an verbundenen Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde vom Vorstand am 23. Februar 2016 genehmigt. Der Konzernabschluss wird dann für die Zustimmung der Generalversammlung der Aktionäre vorgelegt, die im Mal 2016 stattfinden soll. B.4.7.2 Erstellungsrundlage und wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze Erstellungsgrundlage Gemäß der Europäischen Verordnung Nr. 1606/2002 vom 19. Juli 2002 wurde der Konzernabschluss für die zwölf Monate zum 31. Dezember 2015 in Übereinstimmung mit den geltenden Internationalen Rechnungslegungsstandards erstellt, wie von der Europäischen Union am 31. Dezember 2015 gebilligt. Die Internationalen Standards umfassen die International Financial Reporting Standards (IFRS), die vom International Accounting Standards Board (IASB) ausgestellt wurden, den International Accounting Standards (IAS), dem Interpretationen des Standing Interpretations Committee (SIC) und dem International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC). Vom Konzern angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen diesen Standards und Interpretationen, die zu finden sind unter: http://ec.europa.eu/internal market/accounting/ias/index en.htm Zum 31. Dezember 2015 waren die Rechnungslegungsstandards und Interpretationen, die von der Europäischen Union gebilligt wurden, ähnlich den obligatorischen Standards und Interpretationen, die vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden. Folglich wird der Konzernabschluss gemäß den IFRS-Standards und -Interpretationen vorbereitet, wie vom IASB veröffentlicht. Die neuen Standards, Interpretationen oder Änderungen und Ergänzungen, deren Anwendung zwingend war für den Konzern wirksam für das Geschäftsjahr beginnend am 1. Januar 2015 hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Eine Reihe von neuen Standards und Änderungen/Ergänzungen von Standards, die im Jahr 2015 veröffentlicht wurden, sind für Geschäftsjahre nach dem 1. Januar 2015 geltend und eine frühere Anwendung ist zulässig. Allerdings hat der Atos-Konzern die folgenden neuen oder geänderten/ergänzten Standards in diesem Konzernabschluss nicht vorzeitig angewendet.
Die folgenden neuen oder geänderten Standards, die im Jahr 2015 erlassenen wurden, werden voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss von Atos haben und für den Konzernabschluss ist möglicherweise zu erwarten:
Diese Konzernabschlüsse sind in Euro aufgeführt, der funktionalen Währung des Konzerns. Alle Zahlen sind in Mio. € mit einer Dezimale dargestellt. Die nachstehenden Richtlinien wurden präsentiert und wurden in Übereinstimmung mit allen Jahren angewandt. Wesentliche Schätzungen und Beurteilungen Die Erstellung des Konzernabschlusses erfordert, dass das Management Urteile, Schätzungen und Annahmen trifft, die die bilanzierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen im Jahresabschluss und Offenlegungen von Eventualforderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag betreffen. Die Schätzungen, Annahmen und Urteile, die zu einer wesentlichen Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden führen können, beziehen sich im Wesentlichen auf: Werthaltigkeitsprüfung des Goodwill Der Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob der Goodwill, gemäß der unten aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, eine Beeinträchtigung erlitten hat. Die erzielbaren Beträge von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten werden basierend auf Nutzwertberechnungen oder auf ihrem beizulegenden Zeitwert abzüglich der Verkaufskosten bestimmt. Diese Berechnungen erfordern den Einsatz von Schätzungen, wie in Hinweis 11 Goodwill beschrieben. Messung der anerkannten steuerlichen Verlustvorträge Aktive latente Steuern werden als steuerliche Verlustvorträge erkannt, wenn es wahrscheinlich ist, dass das zu versteuernde Ergebnis verfügbar sein wird, entgegen dessen die steuerlichen Verlustvorträge genutzt werden können. Schätzungen der steuerpflichtigen Gewinne und Nutzungen von steuerlichen Verlustvorträgen wurden auf der Grundlage von Gewinn- und Verlustprognosen vorbereitet, wie in den 3-Jahres-Business-Plänen enthalten. Umsatzrealisierung und Nebenkosten auf langfristige Verträge Umsatzrealisierung und damit verbundene Kosten, einschließlich prognostizierter Verluste nach Ablauf, werden gemäß den unten angegebenen Richtlinien gemessen. Projizierte Auftragskosten basieren auf verschiedenen operativen Annahmen, wie prognostiziertes Volumen oder eine Varianz in den Versandkosten, die einen direkten Einfluss auf die Höhe der Einnahmen und möglichen erkannten prognostizierten Verluste nach Abschluss haben. Renten Der Konzern designiert versicherungsmathematische Annahmen und Methoden, um die Pensionskosten und Provisionen zu bestimmen. Der Zeitwert des Planvermögens wird auf der Grundlage von bereitgestellten Bewertungen durch externe Kustoden des Pensionsfonds bestimmt und wird von ergänzenden Untersuchungen gefolgt, die bei Bedarf durchgeführt werden. Die Schätzung der Pensionsverbindlichkeiten sowie Bewertungen des Planvermögens erfordert die Verwendung von Schätzungen und Annahmen. Kundenbeziehungen Ein Immaterieller Vermögenswert auf Kundenbeziehungen und den Auftragsbestand bei einem Unternehmenszusammenschluss wird als Kundenbeziehungen bilanziert. Der Wert dieses Vermögenswerts basiert auf Annahmen der Erneuerung der Vertragsbedingungen und auf den diskontierten Zahlungsströmen dieser Verträge. Dieser Vermögenswert wird auf einer Schätzung seiner durchschnittlichen Lebensdauer abgeschrieben. Konsolidierungsmethoden Niederlassungen Niederlassungen sind Gesellschaften, die direkt oder indirekt vom Konzern kontrolliert werden. Die Kontrolle wird definiert durch die Möglichkeit, die Finanz- und Geschäftspolitik im Allgemeinen zu regeln, aber nicht systematisch, in Verbindung mit einer Beteiligung von mehr als 50 Prozent der Stimmrechte. Die Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder wandelbar sind, die Macht, die Mehrheit der Mitglieder der Leitungsgremien zu ernennen, und die Existenz der Vetorechte werden bei der Beurteilung, ob der Konzern ein anderes Unternehmen kontrolliert, werden berücksichtigt. Niederlassungen werden ab dem Zeitpunkt, an dem die Kontrolle auf den Konzern übergeht, konsolidiert. Sie werden an dem Tag entkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet. Segmentberichterstattung Laut IFRS 8 basieren berichtete Gewinne der Betriebssegmente auf internen Managementberichtsinformationen, die regelmäßig von den Hauptentscheidungsträgern überprüft werden und mit dem Konzernergebnis abgleichen werden. Der Hauptentscheidungsträger beurteilt Segmentgewinne oder -Verluste unter Anwendung der Maßnahme des Betriebsergebnisses. Der Hauptentscheidungsträger, der für die Zuteilung von Ressourcen und die Bewertung der Leistung der Betriebssegmente zuständig ist, sind der CEO des Unternehmens und der Vorsitzende des Verwaltungsrats, der strategische Entscheidungen trifft. Das interne Management-Reporting wird auf zwei Achsen ausgelegt: Globale Geschäftseinheiten und Service-Linien (Consulting, Systemintegration, Managed Service, HTTS und Outsourcing der Geschäftsprozesse). Globale Geschäftseinheiten wurden vom Konzern als Schlüsselindikatoren des Hauptentscheidungsträgers für Operatives bestimmt. Als Ergebnis und im Hinblick auf IFRS 8 Anforderungen veröffentlicht der Konzern Globale Geschäftseinheiten als operative Segmente. Eine GBU wird als geografisches Gebiet oder die Aggregation von mehreren Gebieten definiert - mit Ausnahme der Worldline-Aktivitäten, die ein oder mehrere Länder umfassen, ohne Rücksicht auf die Aktivitäten, die in den einzelnen Ländern ausgeübt werden. Jede GBU wird von engagierten Mitgliedern des Ausführenden Rats verwaltet. Die Bewertungsmethoden, die der Konzern für die Segment-Berichterstattung nach IFRS 8 verwendet, sind die gleichen wie die, die im Jahresabschluss verwendet werden. Juristische Personen werden nicht als ein Geschäftssegment dargestellt. Daher werden ihre Abschlüsse als Ausgleichsposten (siehe Hinweis 2 des Jahresabschlusses) eingesetzt. Unternehmenswerte, die nicht unmittelbar zu den Geschäftsaktivitäten der Betriebssegmente zuweisbar sind, werden nicht zu einem Segment zugeordnet, das gilt vor allem für die Konzernzentrale. Gemeinsame Vermögenswerte, wie die Europäische Mainframe, werden der GBU zugeordnet, wo sie sich physisch befinden, auch wenn sie von mehreren GBUs verwendet werden. Präsentationsregeln Lang- und kurzfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die als kurzfristig klassifiziert werden, werden voraussichtlich während des normalen Betriebszyklus realisiert, verwendet oder abgerechnet, der für mehr als 12 Monate nach Ende des Berichtszeitraums verlängert werden kann. Alle anderen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden als langfristig klassifiziert. Die kurzfristigen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, ohne den kurzfristigen Anteil der Anleihen, Finanzforderungen und Rückstellungen, stellen den Betriebskapitalbedarf des Konzerns dar. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zum Verkauf gehalten werden, oder nicht fortgeführte Geschäftsaktivitäten Sollte es Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum Verkauf oder nicht fortgeführte Aktivitäten geben, würden sie in separaten Zeilen in der Bilanz des Konzerns angegeben werden, ohne Anpassungen für frühere Berichtszeiträume. Sie werden mit dem niedrigeren Wert aus Buchwert und Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Langfristige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden zur Veräußerung gehalten, wenn ihr Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert wird. Diese Bedingung wird nur als erfüllt angesehen, wenn der Verkauf sehr wahrscheinlich ist und die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten für den sofortigen Verkauf in ihrem gegenwärtigen Zustand verfügbar sind. Sollten diese Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entweder eine komplette Geschäftslinie oder eine GBU darstellen, werden die Gewinne oder Verluste aus diesen Aktivitäten in einer separaten Zeile der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt und in der Kapitalflussrechnung und der Gewinn- und Verlustrechnung über alle veröffentlichten Berichtszeiträume angepasst. Umrechnung von Einzelabschlüssen in Fremdwährungen Die Bilanzen von Unternehmen außerhalb der Eurozone werden zu Schlusskursen umgerechnet. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden auf Basis von Durchschnittskursen des Berichtszeitraums umgerechnet. Die Umrechnung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die sich aus einer Änderung der Wechselkurse ergibt, wird als separater Bestandteil des Eigenkapitals unter "Umrechnungsanpassungen" ausgewiesen. Goodwill und Marktwertanpassungen aus dem Erwerb eines ausländischen Unternehmens werden als Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dieses ausländischen Unternehmens behandelt und in Euro zum Bilanzstichtag umgerechnet. Der Konzern konsolidiert keine juristische Person in einem Hochinflationsland. Umrechnung von Transaktionen in Fremdwährungen Fremdwährungstransaktionen werden in die funktionale Währung unter Anwendung des am Tag der Transaktion geltenden Wechselkurses umgerechnet. Fremdwährungsgewinne und -Verluste aus der Abwicklung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung von monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen zum Stichtagskurs werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Rubrik "Sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen" ausgewiesen, es sei denn, Hedging Accounting wird angewandt, wie im Abschnitt "Finanzielle Vermögenswerte - Derivative Finanzinstrumente" erläutert. Unternehmenszusammenschluss und Goodwill Ein Unternehmenszusammenschluss kann den Erwerb eines anderen Unternehmens, den Kauf aller Nettovermögen eines anderen Unternehmens oder den Erwerb von Teilen des Nettovermögens eines anderen Unternehmens beinhalten, die zusammen ein oder mehrere Unternehmen bilden. Wesentliche Dienstleistungsverträge mit Personal -und Vermögensübertragungen, die es dem Konzern ermöglichen, seine Wettbewerbsposition in einer Geschäftsaktivität oder einem geographischen Sektor zu entwickeln oder deutlich zu verbessern, werden als Unternehmenszusammenschlüsse bilanziert. Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und übernommene Verbindlichkeiten der neu erworbenen Niederlassungen Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode bilanziert. Die Gegenleistung im Austausch für die Kontrolle des erworbenen Unternehmens wird zum Marktwert bemessen, der als die Summe der Marktwerte zum Erwerbszeitpunkt der vom Konzern übertragenen Vermögenswerte, der Verbindlichkeiten des Konzerns, die bei den ehemaligen Eigentümern des erworbenen Unternehmens anfallen, sowie des ausgegebenen Eigenkapitals des Konzerns im Austausch für die Kontrolle des erworbenen Unternehmens. Die Kosten der direkten Transkation bezüglich eines Unternehmenszusammenschlusses werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand gebucht. Minderheitsanteile können zum Erwerbszeitpunkt entweder zum Marktwert oder anhand ihrer Beteiligung am Marktwert der identifizierbaren Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens bemessen werden. Die Wahl der Bemessungsgrundlage wird Transaktion für Transaktion vorgenommen. In der ersten Konsolidierung werden alle Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens zum Marktwert bewertet. Bei schrittweisen Akquisitionen wird jede Beteiligung, die zuvor von der Gruppe gehalten wurde, zum Marktwert am Erwerbszeitpunkt (d.h. dem Zeitpunkt, wenn der Konzern die Kontrolle gewinnt) neu bewertet, und der daraus resultierende Gewinn oder Verlust wird durch ergebniswirksam erfasst. Erwerb von Minderheitsanteilen und Verkauf von Anteilen an einer kontrollierten Niederlassung Der Erwerb von nicht kontrollierenden Anteilen und Verkaufstransaktionen von Anteilen in einer kontrollierten Niederlassung, die den Status der Kontrolle nicht ändern, werden im Eigenkapital (einschließlich der direkten Anschaffungskosten) bilanziert. Wenn die Kontrolle in einer Niederlassung aufgegeben wird, wird jeder Gewinn oder Verlust ergebniswirksam erfasst. Außerdem, wenn eine Investition in das Unternehmen vom Konzern gehalten wird, wird sie zum Marktwert neu bemessen, und jeder Gewinn oder Verlust wird ebenfalls im Ergebnis berücksichtigt. Goodwill Der Goodwill wird als Überschuss der Summe der übertragenen Gegenleistung, des Betrags der nicht kontrollierenden Anteile am erworbenen Unternehmen und des Marktwerts der bereits gehaltenen Anteile des Erwerbers am erworbenen Unternehmen (wenn vorhanden) über den Nettobeträgen am Tag der Akquisition der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und der übernommenen Verbindlichkeiten gemessen. Wenn nach der Überprüfung die Nettobeträge am Tag der Akquisition der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten die Summe der übertragenen Gegenleistung übersteigt, des Betrags der nicht Kontrollierenden Anteile an dem erworbenen Unternehmen und des Markwerts der bereits gehaltenen Anteile des Erwerbers am erworbenen Unternehmen (wenn vorhanden), wird der Überschuss sofort erfolgswirksam im Gewinn oder Verlust als günstiger Erwerb anerkannt. Der Goodwill wird den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (CGU) zum Zweck des Wertminderungstests zugeordnet. Der Goodwill wird denjenigen CGUs zugeordnet, die voraussichtlich aus Synergien der betreffenden Unternehmenszusammenschlüsse profitieren werden, und die niedrigste Ebene innerhalb des Konzerns darstellen, auf der das überwacht den Goodwill überwacht. Eine CGU ist die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, die Mittelzuflüsse generiert, die weitestgehend unabhängig sind von den Mittelzuflüssen anderer Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten. CGUs entsprechen geografischen Gebieten, in denen der Konzern Geschäftstätigkeiten ausübt - mit Ausnahme der Worldline-Aktivitäten. Der erzielbare Betrag einer CGU basiert auf dem höheren Wert seines Marktwerts abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert nach der Discounted-Cashflow-Methode ermittelt. Wenn dieser Wert kleiner als der Buchwert ist, wird ein Wertminderungsaufwand in den betrieblichen Erträgen erfasst. Die Wertminderung wird zuerst als eine Anpassung des Buchwerts des Goodwills der CGU zugeordnet, und der Rest des Verlustes, wenn überhaupt, wird anteilig den anderen langfristigen Vermögenswerten der Einheit zugeordnet. Die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, die für die Überprüfung verwendet werden, sind nicht größer als die Geschäftssegmente, die in Übereinstimmung mit IFRS 8 Geschäftssegmente bestimmt werden. Goodwill wird nicht abgeschrieben und unterliegt einem mindestens einmal jährlichen Werthatligkeitstest durch den Vergleich seines Buchwerts mit seinem erzielbaren Betrag am Bilanzstichtag auf Basis von Dezember Ist-Werten und dem letzten 3-Jahres-Plan, oder öfter, wenn Ereignisse oder Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert nicht wiederhergestellt werden konnte. Solche Ereignisse und Umstände umfassen, sind aber nicht beschränkt auf:
Immaterielle Vermögenswerte außer Goodwill Andere immaterielle Vermögenswerte bestehen hauptsächlich aus Software und Benutzerrechten, die unmittelbar vom Konzern erworben wurden, aus Software und Kundenbeziehungen, die in Verbindung mit einem Unternehmenszusammenschluss übernommenen wurden, sowie aus internen entwickelten IT-Lösungen. Um zu beurteilen, ob ein selbst geschaffener immaterieller Vermögenswert die Kriterien für die Anerkennung erfüllt, klassifiziert der Konzern die Generierung des Vermögenswertes in:
Gemäß IAS 38 wird keine immateriellen Vermögenswert, der aus der Forschung hervorgeht (oder der Forschungsphase eines internen Projektes) bilanziert. Die Ausgaben für Forschung (oder die Forschungsphase eines internen Projektes) gelten als Aufwand, wenn sie anfallen. Ein immaterieller Vermögenswert, der aus der Entwicklung hervorgeht (oder der Entwicklungsphase eines internen Projektes) wird bilanziert, wenn, und nur dann, wenn ein Unternehmen das Folgende aufweist:
Die Entwicklungskosten entsprechen den Vermögenswerten, die für den eigenen Gebrauch vom Konzern entwickelt wurden, um spezifische Implementierungsprojekte für einige Kunden oder innovative technische Lösungen einer Gruppe von Kunden zur Verfügung zu stellen. Diese Projekte unterliegen einer Fall-zu-Fall-Analyse, um zu gewährleisten, dass sie die entsprechenden Aktivierungskriterien erfüllen. Als Entwicklungskosten werden nur jene aktiviert, die direkt Produkten zuzuordnen sind, um Vermögenswerte zu erschaffen, produzieren und vorzubereiten, um in der Lage zu sein, in der Art und Weise zu arbeiten, wie vom Management beabsichtigt. Entwicklungskosten, die aktiviert werden, werden zu Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibungen und Wertminderungen bilanziert. Sie werden linear über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 12 Jahren abgeschrieben, von denen zwei Kategorien identifiziert werden können:
Die Kundenbeziehungen werden entsprechend der Residualwertmethode bewertet, die aus zukünftigen operativen Margen aus Verträgen, nach Steuern und genutztem Kapital, besteht. Immaterielle Vermögenswerte werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, in der Regel nicht mehr als fünf bis sieben Jahre für intern entwickelte IT-Lösungen in der operativen Marge. Kundenbeziehungen, Patente und Warenzeichen, die in einer Akquisition übernommen werden, werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, in der Regel nicht mehr als 10 Jahre; die damit verbundenen Abschreibungen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Materielle Vermögenswerte Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten erfasst. Sie werden linear über die folgende voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben:
Obwohl einige Outsourcing-Verträge die Übertragung von Computerausstattung betreffen können, bleibt die Kontrolle über den Vermögenswert in der Regel bei dem Kunden, da er generell den Besitz beibehält. Wenn das Eigentum an der Computerausstattung an Atos übertragen wird, wird diese Übertragung in der Regel gezahlt, zu Beginn des Vertrages. Daher hat IFRIC 18 keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Leasingverhältnisse Vermögens-Leasingverhältnisse, bei denen der Konzern im Wesentlichen alle Risiken und Chancen des Eigentums innehat, werden als Finanzierungsleasingverhältnisse klassifiziert. Finanzierungsleasing wird mit dem Leasing der Gründung mit dem niedrigeren Marktwert des Leasinggegenstandes und dem Barwert der Mindestleasingzahlungen aktiviert. Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing werden über die Nutzungsdauer und die Vertragslaufzeit der Vermögenswerte abgeschrieben, je nachdem was kürzer ist. Leasingverhältnisse, bei denen der Konzern im Wesentlichen alle Risiken und Chancen des Eigentums innehat, werden als operative Leasingverhältnisse klassifiziert. Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenvermögen außer Goodwill Vermögenswerte, die einer planmäßigen Abschreibung unterliegen, werden auf Wertminderung geprüft, wenn Ereignisse oder Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert nicht erzielbar sein wird. Eine Wertminderung wird mit dem Betrag bilanziert, um den der Buchwert den erzielbaren Wert übersteigt. Finanzielle Aktiva Die Finanzanlagen werden zum Handelstag bilanziert. Investitionen in nicht konsolidierte Unternehmen Der Konzern hält Anteile an Unternehmen, ohne wesentlichen Einfluss oder Kontrolle auszuüben. Anteile an nicht konsolidierten Unternehmen werden als zur Veräußerung verfügbare Vermögenswerte behandelt und mit ihrem Marktwert angesetzt. Für börsennotierte Aktien entspricht der Marktwert dem Aktienkurs zum Bilanzstichtag. In Ermangelung eines aktiven Marktes für die Aktien werden die Anteile an nicht konsolidierten Unternehmen zu Anschaffungskosten bilanziert. Eine Wertminderung wird erfasst, wenn es objektive Hinweise auf eine dauerhafte oder signifikante Wertminderung gibt. Die zur Ermittlung des Marktwerts am häufigsten angewandten finanziellen Kriterien sind Eigenkapital und Ertragsaussichten. Gewinne und Verluste aus der Veränderung des Marktwerts von zur Veräußerung verfügbaren Vermögenswerten werden als "Positionen, die direkt im Eigenkapital bilanziert werden" ausgewiesen. Gibt es Hinweise, dass ein Vermögenswert dauerhaft beeinträchtigt ist, wird der kumulierte Verlust in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen" ausgewiesen. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte umfassen Beteiligungen an nicht konsolidierten Unternehmen. Sie werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet, wobei Änderungen des beizulegenden Zeitwerts im sonstigen Ergebnis erfasst werden. Wenn ein zur Veräußerung verfügbarer finanzieller Vermögenswert verkauft wird oder beeinträchtigt wird; wird die kumulierte Marktwertanpassung im Eigenkapital erfasst und in die Erfolgsrechnung übertragen. Für Wertpapiere, die an einem aktiven Markt notiert sind wird der Zeitwert gleich Marktwert berücksichtigt. Wenn kein aktiver Markt existiert, wird der beizulegende Zeitwert in der Regel auf der Grundlage angemessener finanzieller Kriterien für das spezifischen Sicherheitsinstrument bestimmt. Wenn der beizulegende Zeitwert von einem zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswert nicht verlässlich bestimmt werden kann, wird er zu Anschaffungskosten erfasst. Kredite, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Wechselforderungen Kredite sind Teil der langfristigen Finanzanlagen. Kredite, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Wechselforderungen werden anfänglich zu ihrem Marktwert und in der Folge zum fortgeführten Anschaffungswert bilanziert. Der Nominalwert stellt in der Regel den anfänglichen Marktwert für Forderungen und Wechselforderungen dar. Im Falle eines Zahlungsaufschubs von mehr als einem Jahr, in dem der Effekt auf den beizulegenden Zeitwert wesentlich ist, werden Lieferungen und Wechselforderungen abgezinst. Gegebenenfalls wird im Einzelfall eine Rückstellung angehoben, um wahrscheinlich Erholungsprobleme zu berücksichtigen. Bestimmte Dienstleistungsvereinbarungen könnten für die Behandlung als Leasingverträge in Erwägung gezogen werden, wenn sie das Recht vermitteln, einen Vermögenswert im Gegenzug für Zahlungen, die in der Gesamtvergütung enthalten sind. Wenn Service-Vereinbarungen ein Leasingverhältnis enthalten, wird der Konzern als Leasinggeber im Hinblick auf seine Kunden betrachtet. Wenn das Leasing die Risiken und Chancen aus dem Eigentum des Vermögenswerts auf seine Kunden überträgt, bilanziert der Konzern das Vermögen unter dem Finanzleasing und präsentiert sie als "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Wechselforderungen" für den Teil, der innerhalb von 12 Monaten abgewickelt wird, und "Langfristige Finanzanlagen" für den Teil über 12 Monate. Verbriefung von Vermögenswerten Vermögens-Verbriefungsprogramme, In denen der Konzern im Wesentlichen alle Risiken und Chancen aus dem Eigentum des übertragenen Vermögens behält, werden nicht ausgebucht. Eine finanzielle Verbindlichkeit für die erhaltene Gegenleistung wird anerkannt. Die übertragenen Vermögenswerte und die finanzielle Verbindlichkeit werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Derivative Finanzinstrumente Derivative Finanzinstrumente werden als finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten mit ihrem Marktwert angesetzt. Jede Veränderung des Marktwerts dieser Derivate wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als Finanzertrag oder-aufwand verzeichnet, außer wenn sie für Sicherungsgeschäfte erfasst werden:
Bargeld und Bargegenwerte Bargeld und Bargegenwerte umfassen Bankguthaben und Finanzinstrumente wie Geldmarktpapiere. Solche Finanzinstrumente sind leicht umwandelbar in einen bekannten Betrag an Bargeld und unterliegen nur unwesentlichen Wertänderungsrisiken. Sie werden für die Erfüllung der kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen gehalten und haben eine kurze Laufzeit, in der Regel weniger als drei Monaten ab dem Zeitpunkt des Erwerbs. Einige Instrumente, wie zum Beispiel Termingelder, die zu Beginn eine längere Laufzeit haben, aber für einen Vorbezug sorgen und Kapitalgarantien können unter bestimmten Umständen auch als Zahlungsmitteläquivalente klassifiziert werden. Geldmarktpapiere werden zu ihrem Marktwert bewertet. Die Marktwertänderungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen" ausgewiesen. Bargeld und Bargegenwerte werden zu ihrem Marktwert erfolgswirksam gemessen. Für Unternehmen, die eine Cash-Pooling-Vereinbarung unterzeichnet haben, werden die Cash-/Schulden-Bilanzpositionen, die mit dieser Vereinbarung verknüpft sind, gleichzeitig berücksichtigt, und nur die Nettoposition wird in der Konzernbilanz ausgewiesen. Eigene Anteile Atos-Aktien, die von der Muttergesellschaft gehalten werden, werden zu ihren erworbenen Kosten als Abzug vom konsolidierten Eigenkapital erfasst. Im Falle einer Veräußerung werden der Gewinn oder Verlust und die damit verbundenen steuerlichen Auswirkungen als eine Änderung des konsolidierten Eigenkapitals erfasst. Renten und vergleichbare Leistungen Leistungen an Arbeitnehmer werden vom Konzern durch beitragsorientierte und leistungsorientierte Pläne gewährt. Kosten im Zusammenhang mit beitragsorientierten Kosten werden in der gewinn- und Verlustrechnung auf Basis von Beitragszahlungen oder in Bezug auf den Abrechnungszeitraum anerkannt, wenn die damit verbundenen Dienstleistungen von Begünstigten erreicht wurden. Die Bewertung von konzerndefinierten leistungsorientierten Verpflichtungen beruht auf einer einzigen versicherungsmathematischen Methode, die als "Veranschlagte Einzelberechnungsmethode" bekannt ist. Dieses Verfahren beruht insbesondere auf Prognosen der zukünftigen Leistungen, die an Mitarbeiter im Konzern ausgezahlt werden, durch die Vorwegnahme der Auswirkungen von zukünftigen Gehaltserhöhungen. Die Umsetzung umfasst ferner die Formulierung von bestimmten Annahmen, in Hinweis 20 beschrieben, die regelmäßig aktualisiert werden, in enger Zusammenarbeit mit externen Versicherungsmathematikern, die vom Konzern eingesetzt werden. Planvermögen werden in der Regel in separaten rechtlichen Einheiten gehalten und zu ihrem Marktwert, der beim Abschluss bestimmt wird, gemessen. Der Marktwert des Planvermögens wird basierend auf Bewertungen durch die externen Treuhänder der Pensionsfonds und bei Bedarf unter Beachtung ergänzender Untersuchungen bestimmt. Von einem Abrechnungszeitraum auf den anderen werden jede Differenz zwischen der prognostizierten und der tatsächlichen Vorsorgepflicht und die damit verbundenen Vermögenswerte auf der Ebene der einzelnen Vorsorgepläne kumuliert, um versicherungsmathematische Unterschiede zu bilden. Diese versicherungsmathematischen Unterschiede können entweder aus Änderungen der versicherungsmathematischen Annahmen oder aus erfahrungsbasierten Anpassungen aus der tatsächlichen Entwicklung resultieren, oder aus Annahmen, die am Ende der vorherigen Berichtsperiode bestimmt wurden. Alle versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus Vorsorgeplänen, die in der Zeit erzeugt werden, werden in "Sonstiges Ergebnis" ausgewiesen. Kosten für Leistungspläne werden im betrieblichen Ergebnis des Konzerns erfasst, ausgenommen die Zinskosten auf die Verpflichtungen, abzüglich der erwarteten Renditen auf Planvermögen, die in "sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen" erfasst werden. Rückstellungen Rückstellungen werden erfasst, wenn:
Rückstellungen werden diskontiert, wenn der Zeitwerteffekt wesentlich ist. Änderungen in Abzinsungseffekten in jedem Abrechnungszeitraum sind in den Finanzaufwendungen erfasst. Kredite Kredite werden zunächst zum Marktwert abzüglich der Emissionskosten erfasst. Kredite werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Die Berechnung des Effektivzinses berücksichtigt Zinszahlungen und die Tilgung der Emissionskosten. Emissionskosten werden im Finanzaufwand über die Laufzeit des Darlehens abgeschrieben. Der Restwert der Emissionskosten für Darlehen, die vorzeitig zurückgezahlt werden, wird im Jahr der Rückzahlung als Aufwand erfasst. Überziehungskredite sind im aktuellen Teil der Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen. Erwerbsverpflichtungen aus Minderheitsanteilen Festgelegte oder bedingte Verpflichtungen unter bestimmten Bedingungen, Minderheitsanteile zu kaufen, sind ähnlich einem Erwerb von Aktien und Anleihen, und werden in Finanzschulden mit einer Verrechnung der Reduzierung der Minderheitsanteile erfasst. Bei Verkaufsoptionen, die nach dem 1. Januar 2010 bestehen, wenn die Kosten für den Kauf die Höhe der Minderheitsanteile übersteigen, entscheidet der Konzern, das Saldo im Eigenkapital (Anteil der Eigentümer der Muttergesellschaft) zu verzeichnen. Jede weitere Änderung des Marktwerts der Erwerbsverpflichtung der Minderheitsanteile wird auch im Firmenwert ausgewiesen werden (Anteil der Eigentümer der Muttergesellschaft). Einnahmenerkennung Die Gruppe bietet Information Technology (IT) und Business Process Outsourcing (BPO). Abhängig von der Struktur des Vertrages wird der Umsatz entsprechend den folgenden Grundsätzen erfasst: Gegenleistungen bei variablen oder Festpreisverträgen Der Umsatz auf Basis variabler IT-Arbeitseinheiten wird erkannt, wenn die Dienstleistungen erbracht werden. Wenn das Ergebnis der Festpreisverträge verlässlich geschätzt werden kann, werden die Umsätze nach der Percentage-of-Completion-Methode (POC) erfasst. Mit der POC-Methode wird der Umsatz auf der Grundlage der bisher entstehenden Kosten in Prozent der geschätzten Gesamtkosten für die Erfüllung des Vertrages anerkannt. Einnahmen im Zusammenhang mit diesen Verträgen werden in der Konzern-Bilanz unter "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Wechselforderungen" für Dienstleistungen aufgezeichnet, die im Rahmen der übermäßigen Abrechnung erbracht werden, während die Abrechnung von übermäßigen Leistungen als Passivposten unter "Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten" ausgewiesen werden. Kann das Ergebnis eines Festpreisvertrags nicht verlässlich geschätzt werden, werden die Auftragserlöse in Höhe der entstandenen Vertragskosten, die wahrscheinlich einbringbar sind, erfasst. Der Umsatz für langfristige Festpreise wird erfasst, wenn die Leistung erbracht wurde. Treten Umstände ein, die die ursprünglichen Schätzungen der Umsätze, Kosten, oder den Umfang des Fortschritts ändern, dann werden Revisionen der Schätzungen vorgenommen. Der Konzern führt laufende Wirtschaftlichkeitsanalysen ihrer Dienstleistungsaufträge durch, um festzustellen, ob die jüngsten Schätzungen der Einnahmen, Kosten und des Gewinns der Aktualisierung bedürfen. Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt diese Schätzungen zeigen, dass der Vertrag unrentabel ist, wird der gesamte geschätzte Verlust für den Rest der Vertrag sofort durch eine Rückstellung für drohende Verluste bei Beendigung aufgezeichnet. Gegenleistungen von Auftragnehmer und Auftraggeber Umsatzerlöse werden abzüglich der Lieferantenkosten ausgewiesen, wenn der Konzern als Vermittler zwischen dem Kunden und dem Anbieter fungiert. Faktoren, die allgemein in Betracht gezogen werden, um zu bestimmen, ob der Konzern Auftraggeber oder Auftragnehmer ist, sind vor allem, ob er der Hauptschuldner des Kunden ist, er Kredit- und Lieferrisiken annimmt, oder er bedeutenden Wert für Produkte oder Dienstleistungen des Lieferanten bietet. Gegenleistungen bei Mehrkomponentenverträgen Der Konzern kann Mehrkomponentenverträge eingehen, die Kombinationen der verschiedenen Dienste umfassen können. Der Umsatz wird für die einzelnen Elemente erfasst, wenn diese Elemente einzeln identifizierbar sind. Eine Gruppe von Verträgen wird kombiniert und als Einzelauftrag behandelt, wenn die Gruppe von Verträgen als ein einziges Paket verhandelt und die Verträge so eng miteinander verbunden sind, dass sie in Wirklichkeit Teil eines einzelnen Projektes mit einer Gesamtgewinnspanne sind und die Verträge gleichzeitig oder unmittelbar aufeinander folgend durchgeführt werden. Gegenleistungen bei Vorauszahlungen Vorauszahlungen an Kunden, die zu Vertragsbeginn angefallen sind, werden in "Sonstige kurzfristige Vermögenswerte" erfasst und als eine Verringerung der Einnahmen über die Laufzeit des Vertrages verteilt. Von Kunden zu Vertragsbeginn erhaltene Vorauszahlungen werden in "Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten" ausgewiesen und als Anstieg der Einnahmen über die Laufzeit des Vertrages verteilt. Übergangskosten Übergangskosten werden entweder als Aufwand erfasst oder auf einer POC-Basis über die Übergangsphase in Erträgen erfasst. Nur in seltenen Fällen, wo die während der Übergangsphase erbrachten Dienstleistungen nicht separat identifiziert werden können, können die Kosten abgegrenzt und über die Vertragslaufzeit als Aufwand verbucht werden, wenn nachgewiesen werden kann, dass sie erstattungsfähig sind. Aktivierte Übergangskosten werden in "Forderungen und Wechselforderungen" der Konzernbilanz klassifiziert, und Abschreibungen werden in "Betriebliche Aufwendungen" in der Gewinn-und Verlustrechnung erfasst. Falls der Vertrag sich als defizitär erweist, werden aktivierte Übergangskosten um den damit verbundenen prognostizierten Verlust im Wert gemindert, bevor eine zusätzliche Rückstellung für drohende Verluste aus einer Beendigung, soweit notwendig, bilanziert wird. Operative Marge Das zugrunde liegende Betriebsleistung des laufenden Geschäfts wird innerhalb der operativen Marge präsentiert, während ungewöhnliche betriebliche Erträge/Aufwendungen gesondert ausgewiesen werden und unter der operativen Marge präsentiert werden, im Einklang mit der CNC (Conseil National de la Comptabilité) Empfehlung Nr. 2009-R-03 (veröffentlicht am 2. Juli 2009) in Bezug auf die Präsentation des Jahresabschlusses. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen "Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen" umfassen Erträge oder Aufwendungen, die außergewöhnlich, ungewöhnlich und selten sind. Sie werden unter der operativen Marge präsentiert. Die Klassifizierung von Gebühren (oder Freigabe aus) Umstrukturierung und Rationalisierung und die damit verbundenen Kostenrückstellungen in der Gewinn- und Verlustrechnung hängt von der Art des Plans ab:
Bei der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen kann der Konzern Rückstellungen für Risiken, Rechtsstreitigkeiten usw. in der Eröffnungsbilanz für einen Zeitraum von 12 Monaten nach dem Datum des Unternehmenszusammenschlusses aufzeichnen. Nach dem 12 -Monats-Zeitraum werden nicht verwendete Rückstellungen, die sich aus Änderungen der Umstände ergeben, über die Gewinn- und Verlustrechnung unter "Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen" veröffentlicht. "Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen" beinhalten auch wichtige Rechtsstreitigkeiten und nicht wiederkehrende Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten, erhebliche Wertberichtigungen auf sonstige finanzielle Vermögenswerte außer Vermögenswerte, Abschreibungen auf den Kundenbeziehungen, oder jeder andere Posten, der selten, ungewöhnlich und abnormal ist. Aktienbasierte Vergütung Aktienoptionen werden dem Management und bestimmten Mitarbeitern in regelmäßigen Abständen gewährt. Diese aktienbasierte Vergütungen werden zum Marktwert zum Zeitpunkt der Gewährung mit Hilfe des Binomial-Optionspreismodells gemessen. Änderungen des Marktwerts der Optionen nach dem Tag der Gewährung haben keine Auswirkungen auf die Erstbewertung. Der Marktwert der Aktienoptionen wird unter "Personalaufwand" linear über den Zeitraum bilanziert, in dem diese Rechte übertragen werden, unter Anwendung der linearen Methode, mit der Verrechnung der Gutschrift, die direkt im Eigenkapital erfasst wird. In einigen Steuerrechtskreisen erhalten Unternehmen des Konzerns einen Steuerabzug, wenn die Aktienoptionen ausgeübt werden, auf der Grundlage des Aktienkurses des Konzerns am Tag der Ausübung. In diesen Fällen wird ein latenter Steueranspruch für die Differenz zwischen der Steuerbasis der bisher erhaltenen (das ist der künftige Steuerabzug, die die lokalen Steuerbehörden erlauben) Arbeitsleistungen und dem aktuellen Buchwert dieser Abzug aufgezeichnet, wobei es per Definition null ist. Aktive latente Steuern werden nach dem Aktienkurs des Konzerns zu jedem Abschlussstichtag geschätzt und werden in der Einkommensteuer erfasst, sofern der Betrag des Steuerabzugs nicht die Höhe der bis zum Datum kumulierten Aufwendungen für Aktienoptionen überschreitet. Der Überschuss, falls vorhanden, wird direkt im Eigenkapital erfasst. Aktienkaufpläne bieten Mitarbeitern die Möglichkeit, in Aktien des Konzerns zu einem vergünstigten Preis zu Investieren. Aktien unterliegen einer fünfjährigen Sperrfrist-Einschränkung. Marktwerte solcher Pläne werden dabei gemessen unter Berücksichtigung von:
Marktwerte solcher Pläne werden vollständig in "Personalaufwand" am Ende der Bezugsfrlst berücksichtigt. Der Konzern hat bestimmten Mitarbeitern auch Management- und Gratisaktien Pläne gewährt. Der Marktwert dieser Pläne entspricht dem Wert der Aktien am Tag der Gewährung und berücksichtigt die Fluktuation innerhalb der Sperrfrist sowie den Wert der Sperrfrist-Einschränkung, wenn anwendbar. Kostenlose Aktienpläne führen zur Anerkennung von persönlichen Kosten, verteilt über den Zeitraum des Rechtszuspruches. Körperschaftsteuer Der Ertragssteueraufwand beinhaltet laufende und latente Steueraufwendungen. Latente Steuern werden berechnet, wenn sich zwischen der Steuerbasis und der konsolidierten Bemessungsgrundlage der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten unter Anwendung der Verbindlichkeits-Methode Differenzen bilden. Latente Steuern werden zu den jeweils geltenden Steuersätzen bewertet, die zum Stichtag in Kraft sind, wenn sich die temporären Differenzen umkehren. Im Falle einer Änderung des Steuersatzes werden die latenten Steuerforderungen und -Verbindlichkeiten gegen die Gewinn- und Verlustrechnung angepasst, außer wenn eine solche Änderung, die sich auf Posten bezieht, die im sonstigen Ergebnis oder im Eigenkapital erfasst sind. Latente Steueransprüche und -schulden werden auf der Ebene des Steuersubjekts saldiert, wenn es einen Rechtsanspruch auf eine Verrechnung gibt. Aktive latente Steuern werden entsprechend temporären Differenzen und steuerlichen Verlustvorträgen erfasst, wenn sie während ihrer Gültigkeitsdauer, basierend auf historischen und prognostizierten Informationen, einbringlich sind. Latente Steuerschulden für zu versteuernde temporäre Differenzen in Bezug auf Geschäfts- oder Firmen werden anerkannt, soweit sie nicht aus dem erstmaligen Ansatz von Goodwill entstehen. Aktive latente Steuern werden für mindestens einmal jährlich zum Stichtag auf ihre Wertminderung getestet, basierend auf Dezember-Ist-Daten, Geschäftsplänen und Wertminderungstestdaten. Gewinn je Aktie Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich aus dem Konzernergebnis (Anteil der Eigentümer der Muttergesellschaft) durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien während des Zeitraums. Eigene Aktien werden vom Konzern-Eigenkapital abgezogen, die bei der Berechnung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses je Aktie nicht berücksichtigt werden. Das verwässerte Ergebnis je Aktie wird durch Division des Konzernergebnisses (Anteil der Eigentümer der Muttergesellschaft) berechnet, das für die Finanzkosten (nach Steuern) von verwässernden Schuldverschreibungen, durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausstehenden Stammaktien während der Periode angepasst wird, sowie die durchschnittliche Anzahl der Aktien, die, entsprechend der Aktienrückkauf-Methode wäre hervorragend, die ausstehend wären, wären alle ausgegebenen verwässernden Instrumente umgewandelt worden (Aktienoptionen und Wandelschuldverschreibungen). Der Verwässerungseffekt jedes Wandelinstruments wird bestimmt, um die Verwässerung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie zu maximieren. Der Verwässerungseffekt von Aktienoptionen wird auf der Basis der Durchschnittspreis von Atos-Aktien über den Zeitraum beurteilt. Geschäfte mit verbundenen Gesellschaften Geschäftsvorfälle sind insbesondere Transaktionen mit:
B.4.7.3 Finanzrisikomanagement Die Aktivitäten des Konzerns setzen ihn einer Vielzahl von finanziellen Risiken einschließlich des Liquiditätsrisikos, Zinsrisikos, Kreditrisikos und das Währungsrisikos aus. Das finanzielle Risikomanagement erfolgt durch die Finanzabteilung des Konzerns und beinhaltet die Minimierung der möglichen negativen Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisikomanagement umfasst die Aufrechterhaltung ausreichender Zahlungsmittel und Wertpapiere und die Möglichkeit der Finanzierung durch einen adäquaten Betrag an zugesagten Kreditlinien. Die Politik von Atos ist, seinen erwarteten Liquiditätsbedarf durch langfristige Kredite oder andere angemessene langfristige Finanzinstrumente zu decken. Allgemeine Bedingungen dieser Darlehen sind Fälligkeiten und Auflagen, die dem Konzern genügend Flexibilität lassen, um seinen Betrieb und die erwarteten Entwicklungen zu finanzieren. Kreditmöglichkeiten unterliegen finanziellen bindenden Verpflichtungen, die sorgfältig von der Group Treasury-Abteilung verfolgt werden. Eine Fälligkeitsanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten ist in Hinweis 22 ausgewiesen. Zinsänderungsrisiko Das Zinsrisiko resultiert hauptsächlich aus Finanzschulden. Das Management des Zinsänderungsrisikos umfasst zwei Arten:
Das Hauptziel des Managements des Zinssatzes für Finanzverbindlichkeiten des Konzerns ist es, die Kosten der Verschuldung zu minimieren und den Konzern gegen Zinsschwankungen durch den Tausch von festen Raten eines Teils der variabel verzinslichen Finanzschulden zu schützen. Autorisierte derivative Instrumente, die eingesetzt werden, um die Schulden abzusichern, sind mit führenden Finanzinstituten abgeschlossene Swap-Verträge. Kreditrisiko Der Konzern hat keine wesentlichen Konzentrationen von Kreditrisiken. Der Kunden-Auswahlprozess und die damit verbundene Kreditrisikoanalyse ist im globalen Risikobewertungsprojekt integriert, das während des gesamten Lebenszyklus eines Projekts durchgeführt wird. Derivative Gegenparteien und Bargeld-Transaktionen werden auf Finanzinstitute mit hoher Kreditqualität beschränkt. Währungsrisiko Die finanzielle Leistung des Konzerns wird nicht wesentlich von den Schwankungen der Wechselkurse beeinflusst, da ein wesentlicher Teil des Geschäfts innerhalb der Eurozone erfolgt, und Kosten und Erlöse werden in der Regel in der gleichen Währung denominiert. Der Konzern hat eine Politik für das Management von Fremdwährungspositionen eingerichtet, die aus kommerziellen und finanziellen Transaktionen in anderen Währungen als der lokalen Währung des jeweiligen Unternehmens resultieren. Gemäß dieser Richtlinie muss jede wichtige Gefährdung, sobald sie auftritt, abgesichert werden. Um die Wechselkursrisiken abzusichern, nutzt der Konzern eine Vielzahl von Finanzinstrumenten, vor allem Devisentermingeschäfte und Devisenswaps. Preisrisiko Der Konzern hat keine wesentlichen Gefährdungen im Hinblick auf den Preis von Aktien, er ist auch keinen Rohstoffpreisrisiken ausgesetzt. B.4.7.4 Anmerkungen zum Konzernabschluss Hinweis 1 Änderungen des Konsolidierungskreises Xerox ITO Am 30. Juni 2015 hat Atos den Erwerb von Xerox ITO abgeschlossen, der im Dezember 2014 bekannt gegeben worden war. Dank dieser Akquisition wird Atos eine stärkere und ausgeglichenere globale Präsenz haben. Das Unternehmen Xerox ITO beschäftigt 9.489 Mitarbeiter in 47 Ländern, davon 4.244 in den USA und 3.857 sind in den globalen Lieferländern wie Indien, Philippinen und Mexiko. Mit circa 2 Mrd. USD Umsatz auf einer 12-Monats-Basis wird Nordamerika die größte Region für Atos, wo es nun nach der Akquisition auf Platz 9 bei den IT-Dienstleistungen rangiert. Darüber hinaus, wie zum Zeitpunkt der Unterzeichnung angekündigt, ist Atos eine weltweite strategische Zusammenarbeit mit Xerox eingegangen und wird zu einem der primären IT-Services-Anbieter von Xerox. Übertragener Gegenwert Der endgültige Nettokaufpreis betrug 913,5 Mio. € (812,1 Mio. €). Eine erste Schätzung des Kaufpreises auf Basis des Jahresabschlusses von Xerox ITO im April 2015 führte zu einem Anfangspreis von 966,7 Mio. € (858,8 Mio. €), bezahlt per 30. Juni 2015. Xerox und Atos vereinbarten dann eine Preisanpassung von 46,7 Mio. €, die positive Cash-Auswirkungen im Jahr 2016 haben wird.
Erworbene identifizierbare Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum Erwerbszeitpunkt
Die Bewertung der erworbenen Vermögenswerte und angenommenen Schulden zum beizulegenden Zeitwert hat bei der Erfassung neuer immaterielle Vermögenswerte ohne Software zu einem Gesamtbetrag von 156,7 Mio. € geführt, davon 154,2 Mio. € für Kundenbeziehungen, die von einem unabhängigen Sachverständigen ermittelt wurden. Kundenbeziehungen werden über 6 bis 12 Jahren abgeschrieben. Eine Gebühr von 9,9 Mio. € wurde für den Sechs-Monatszeitraum zum 31. Dezember 2015 erfasst. Wenn neue Informationen innerhalb eines Jahres ab dem Erwerbszeitpunkt über Fakten und Umstände vorliegen, die zum Erwerbszeitpunkt bestanden, die zu Anpassungen der oben genannten Beträge führen würden, dann würde die Kapitalkonsolidierung überarbeitet werden. Vorläufiger Goodwill Der vorläufige Goodwill wurde als Folge der Übernahme wie folgt bilanziert:
Die 820,7 Mio. € aus "dem bezahlten Kaufpreis für Akquisitionen und langfristige Investitionen" in der Kapitalflussrechnung beinhalten 812,0 Mio. € des Netto-Kaufpreises, der für Xerox ITO bezahlt wurde. Dieser Netto-Kaufpreis setzte sich zusammen aus 858,8 Mio. € einer ersten Rate, die bezahlt wurde abzüglich von 46,8 Mio. USD der Absicherungs-Auswirkungen. Der Rest-Goodwill wird den Synergien zugeordnet, die aus der Integration von Xerox ITO-Operationen im Konzern erreicht werden sollen. Anschaffungsbezogene Kosten Dem Konzern entstanden 5,2 Mio. € Anwaltskosten und Due-Diligence-Kosten. Diese Kosten sind in "Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns erfasst. Bull Erworbene identifizierbare Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum Erwerbszeitpunkt
Erworbene identifizierbare Vermögenswerte und übernommenen Verbindlichkeiten wurden in den ersten acht Monaten des Jahres 2015 weiter analysiert basierend auf einem besseren Verständnis des erworbenen Unternehmens Bull. Diese Analyse führte zur Erfassung einer zusätzlichen Netto-Verbindlichkeit von 57,7 Mio. €, die sich hauptsächlich aus zusätzlichen Rückstellungen für Verluste aus Verträgen zusammensetzt, bei denen auslösende Ereignisse ihren Ursprung vor dem 31. August 2014 haben. Goodwill Der Goodwill wurde als Folge der Übernahme wie folgt bilanziert:
Der Rest-Goodwill wird den Synergien zugeordnet, die aus der Integration von Bull-Operationen im Konzern erreicht werden sollen, und deren Umsetzung im Jahr 2015 begann. Hinweis 2 Segmentinformationen Laut IFRS 8 basieren berichtete Gewinne der Betriebssegmente auf internen Managementberichtsinformationen, die regelmäßig von den Hauptentscheidungsträgern überprüft werden und mit dem Konzernergebnis abgeglichen werden. Der Hauptentscheidungsträger beurteilt Segmentgewinne oder -Verluste unter Anwendung der Maßnahme des Betriebsergebnisses. Der Hauptentscheidungsträger, der für die Zuteilung von Ressourcen und die Bewertung der Leistung der Betriebssegmente zuständig ist, sind der Vorsitzende des Unternehmens und der CEO des Verwaltungsrats, der strategische Entscheidungen trifft. Im Jahr 2015 beschloss der Hauptentscheidungsträger, Betriebssegmente zu organisieren und zu reduzieren. Folgende Anpassungen sind unten näher beschrieben: Die GBU Mittel- und Osteuropa und Iberien wurden unter dem Segment "Sonstige Länder" übertragen.
Als Folge dieser Veränderungen war die Segmentorganisation des Konzerns im Jahr 2015 wie folgt:
Inter-Segment-Übertragungen oder Transaktionen werden unter den normalen Geschäftsbedingungen, wie sie auch bei unabhängigen Dritten wären, abgeschlossen. Die Einnahmen aus jedem externen Vertrag beliefen sich auf weniger als 10% der Einnahmen des Konzerns. Das Information zum Betriebssegment für die Zeiträume war die folgende:
Die oben aufgeführten Vermögenswerte nach Segment werden in der Bilanzsumme wie folgt bilanziert:
Die Konzernumsatzerlöse von externen Kunden werden in die folgenden Schwerpunkten gegliedert:
Hinweis 3 Personalaufwendungen
Aktienbasierte Vergütung Die 33,3 Mio. € Belastungen, die in der Handelsspanne verzeichnet sind für die aktienbasierte Vergütung (22,7 Mio. € in 2014), setzen sich zusammen aus:
Freie Aktienpläne Im Juli 2015 hat der Konzern drei neue Gratisaktienpläne umgesetzt, die wie folgt detailliert beschrieben sind:
Gesamtaufwand in der Handelsspanne auf freie Aktienpläne im Laufe des Jahres bezogen sich auf das Folgende:
Die Veränderung der ausstehenden Aktienoptionen für Atos SE während des Zeitraums war wie folgt:
(*) Aktienpreis am Ende des Jahres: 77,40 €
am 31. Dezember 2015 und 66,30 € am 31. Dezember 2014.
Ausstehende Atos SE-Optionen am Ende des Jahres haben eine gewichtete durchschnittliche Restlaufzeit von 2,8 Jahren (2014: 3,3 Jahre). Solche Optionen sind vollständig erworben. Aktienoptionspläne der Tochtergesellschaften Am 1. September 2015 hat Worldline Aktienoptionen für insgesamt 1.558.500 Optionen gewährt (davon 560.500 Optionen in Bezug auf einen ausländischen Plan). Der Aktienkurs zum Zeitpunkt der Gewährung betrug 21,38 €. Der Ausübungspreis beträgt 22,87 €.
Der Konzern wies einen Gesamtaufwand 7,2 Mio. € im Laufe des Jahres aus, der wie folgt aufgeschlüsselt ist:
Die Empfänger der Bull-Aktienoptionen können entweder ihre Aktien in Atos Aktien umwandeln oder eine Barzahlung erhalten, die über einen Liquiditätsvertrag bei Ausübung der Optionen auf Atos-Aktien indiziert ist. Die Veränderung der ausstehenden Aktienoptionen für Atos Worldline SA während des Zeitraums war wie folgt:
Hinweis 4 Nicht personalbezogene Betriebsaufwendungen
Hinweis 5 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen beziehen sich auf außergewöhnliche, außerordentliche und seltene Erträge und Aufwendungen und sind im Nettoaufwand von 294,4 Mio. € im Jahr 2015 enthalten. Die folgende Tabelle erklärt diesen Betrag in seinem Wesen:
Ein Aufwand von 96,3 Mio. € für die Personalreorganisation war im Wesentlichen die Folge von:
Die 41,8 Mio. € an Rationalisierungs- und den damit verbundenen Kosten resultierten im Wesentlichen aus der Schließung von Büroräumen und der Konsolidierung von Rechenzentren, vor allem in Deutschland (15,4 Mio. €) und Benelux & Skandinavien (8,0 Mio. €), im Zusammenhang mit den Umstrukturierungsplänen. In diesem Betrag sind auch die externen Kosten für die Umsetzung des TEAM-Programms von Worldline enthalten (3,9 Mio. €). Die Integrations- und Anschaffungskosten von € 51,8 Mio. € bezogen sich hauptsächlich auf den Erwerb von Xerox ITO und Integrationskosten, die übrigen integrationskosten für Bull und in geringerem Maße auch die Anschaffungskosten auf die Equens / Paysquare und Unify Transaktionen. Die für das Jahr 2015 bilanzierten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte in der Kaufpreisallokation (PPA) von Akquisitionen von 71,9 Mio. € setzten sich im Wesentlichen zusammen aus:
Die anderen Elemente stellten einen Aufwand in Höhe von 32,6 Mio. € dar, die im Wesentlichen -29,4 Mio. € enthielten im Zusammenhang mit einem einmaligen spezifischen Programm, um IT-Ingenieure vor allem in Deutschland und in Frankreich (einschließlich Personal von Bull) umzuqualifizieren. Hinweis 6 Netto-Finanzergebnis Der Netto-Finanzaufwand belief sich auf 45,2 Mio. € für den Zeitraum (gegenüber 51,6 Mio. € im Vorjahr) und stellte sich aus den Nettokosten der Finanzverbindlichkeiten für 17,4 Mio. € und nicht-finanziellen Betriebskosten für 27,8 Mio. € Millionen zusammen. Nettoaufwendungen der Finanzverschuldung
Die Nettokosten der Finanzverbindlichkeiten betrugen 17,4 Mio. € (im Vergleich zu 15,3 Mio. € im Jahr 2014), und ergaben sich aus den folgenden Elemente:
Sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen
Nicht-operative Finanzkosten beliefen sich auf 27,8 Mio. € im Vergleich zu 36,3 Mio. € im Jahr 2014 und setzten sich vor allem aus Rentenfinanzkosten (29,3 Mio. € im Vergleich zu 18,6 Mio. € Kosten im Jahr 2014) und der Gesamtnettodevisengewinn von +6,2 Mio. € gegenüber einem Gesamtnettodevisenverlust von -4,1 Mio. € in 2014). Die finanziellen Kosten für Renten stellten die Differenz zwischen den Zinskosten aus Pensionsverpflichtungen und Zinserträgen aus Vermögenswerten dar. Hinweis 7 Ertragssteueraufwendungen Laufende und latente Steuern
Effektiver Steuersatz Der Unterschied zwischen dem französischen Einheitssteuersatz und dem effektiven Steuersatz (ETR) wird wie folgt dargestellt:
Im Jahr 2015 hat Atos zusätzliche aktive latente Steuern in Frankreich aufgrund der Verbesserung ihrer Bull-Aktivitäten erfasst. Als Ergebnis ist der effektive Steuersatz des Konzerns 20,2% für das Jahr 2015. Neu berechneter effektiver Steuersatz Nach der Neuberechnung der unüblichen Posten betrug der neu berechnete Gewinn vor Steuern 838,5 Mio. €, die neu berechnete Steuerlast 205,1 Mio. € und der neu berechnete effektive Steuersatz 24,5%.
Hinweis 8 Latente Steuern
Aufstellung der latenten Steuerguthaben und -Verbindlichkeiten nach Herkunft
Der Steuer-Goodwill, der durch die Akquisition der Xerox ITO generiert wird, wird für steuerliche Zwecke linear über 15 Jahre abgeschrieben. Eine latente Steuerschuld wird über 15 Jahre der steuerlichen Abschreibung abgebucht werden, was die positive Wirkung der Steuerersparnis in der Gewinn- und Verlustverrechnung ausgleicht. Aufstellung steuerlicher Verlustvortrag (Basis)
Die Länder mit den größten Steuerverlustvorträgen waren Frankreich (1.979,5 Mio. €), Deutschland (231,6 Mio. €), Niederlande (165,4 Mio. €), Großbritannien (163,2 Mio. €), Brasilien (108,8 Mio. €), Spanien (93,1 Mio. €), Vereinigte Staaten (75,7 Mio. €), Österreich (73,5 Mio. €) und Italien (55,5 Mio. €). Vom Konzern nicht bilanzierte latente Steuerguthaben
Hinweis 9 Minderheitsanteile
Die 19,5 Mio. € "sonstige" Bewegungen bei Worldline entsprachen im Wesentlichen den Minderheitsanteilen, die mit Visa-Transaktion in Zusammenhang stehen (bitte siehe Hinweis 14 für weitere Informationen). Hinweis 10 Ertrag je Anteil Potenzielle Verwässerungsinstrumente umfassten Aktienoptionen (805.555 Aktienoptionen für Mitarbeiter) und schafften keine Anpassung des Jahresüberschusses, der für die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie verwendet wurde. Die Durchschnittszahl der nicht ausgeübten Aktienoption betrug in 2015 2.008.315 Aktien.
Keine signifikanten Aktientransaktionen haben anschließend an die Schließung von 2015 stattgefunden, die eine verwässernde Auswirkung auf die Berechnung des Ergebnisses je haben könnten. Hinweis 11 Firmenwert
Goodwill wird den Cash Generating Units (CGU) zugeordnet, die wiederum Teil eines der Betriebssegmente sind, die in den Segmentinformationen von Hinweis 2 entsprechend den IFRS 8 Anforderungen offengelegt werden. Die Veränderung in der internen Managementberichterstattung wird rückwirkend angewandt und die Vergleichszahlen werden bereinigt. Eine Zusammenfassung der Buchwerte des Goodwills, der von den CGUs oder einer Gruppierung von CGUs reserviert wurde, ist im Folgenden dargestellt. Insgesamt stieg der Goodwill von 2.627,9 Mio. € auf 3.118,1 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund der Übernahme von Xerox ITO wie in der Hinweis 1 im Abschnitt der Unternehmenszusammenschließung beschrieben.
Der erzielbare Betrag einer CGU wird anhand von Nutzungswert-Berechnungen ermittelt. Diese Berechnungen verwenden Cashflow-Projektionen auf der Grundlage von vom Management genehmigten finanziellen Geschäftsplänen über einen Dreijahreszeitraum. Außerdem basieren sie auf den folgenden Annahmen:
Als Ergebnis werden die von den CGUs genutzten Diskontsätze im Folgenden dargestellt:
Basierend auf der Werthaltigkeitsprüfung des Goodwill in 2015, der bei Jahresende durchgeführt wurde, wurden keine Wertminderungen zum 31. Dezember 2015 erkannt. Eine Analyse der Berechnungsempfindlichkeit zu einer kombinierten Veränderung in den wesentlichen Parametern (Umsatzrendite, Diskontsatz und ewige Wachstumsrate) auf der Grundlage einer in vernünftiger Weise anzunehmenden Abweichung von +/- 50 Basispunkten für diese Parameter ergab keine möglichen Szenarios, bei denen der von den CGUs realisierbare Wert unter den Buchwert fallen würde. Hinweis 12 Immaterielle Werte
Im Rahmen der Kaufpreisallokation (PPA) von Xerox ITO verzeichnete der Konzern 154,2 Mio. € aus Kundenbeziehungen, beginnend am 1. Juli 2015. Im Rahmen der Kaufpreisallokation (PPA) von Bull hat der Konzern Immaterielle Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 207,0 Mio. € bilanziert, die sich wie folgt verteilen:
Der Wertansatz für Markenzeichen und Patente war die Vergünstigung nach der Lizenzpreismethode. Kundenbeziehungen wurden nach der Residualwertmethode (Einkommensansatz) bewertet. Diese Beträge werden linear abgeschrieben über einen Zeitraum von:
Ein Betrag in Höhe von 333,3 Mio. € wurde im Rahmen der Akquisition von Siemens IT Solutions and Services im Jahr 2011 verzeichnet, da Kundenbeziehungen linear über einen Zeitraum von 8,75 Jahren amortisiert werden. Hinweis 13 Sachwerte
Die Sachwerte des Konzerns beinhalten hauptsächlich die in den Produktionszentren verwendete IT-Ausrüstung, insbesondere die Rechenzentren und Softwarefabriken. Darüber hinaus ist es bei Atos Politik, seine Räume zu mieten. Daher enthalten die Grundstücke und Gebäude Posten hauptsächlich die technische Infrastruktur der Rechenzentren des Konzerns. Finanzierungsleasing Materielle Vermögenswerte, die unter Finanzierungsleasing gehalten werden, hatten einen Buchwert von 50,7 Mio. €. Die künftigen minimalen Leasingzahlungen aus unkündbaren Leasingverträgen beliefen sich am Jahresende auf 52,6 Mio. €.
Der Anstieg des Finanzierungsleasings zum 31. Dezember 2015 (42,7 Mio. €) ergab sich vor allem aus dem Finanzierungsleasing von Xerox ITO. Hinweis 14 Langfristige Finanzvermögen
Visa Inc. kündigte im November 2015 den Erwerb der Anteile an der Visa Europe Ltd. (das entspricht 100% des ausgegebenen und ausstehenden Aktienkapitals) von den Visa-Mitgliedern für einen Barkaufpreis von 11,5 Mrd. € sowie wandelbare Vorzugsaktien in Visa Inc. für 5,0 Mrd. € an. Worldline Belgien, als Hauptmitglied von Visa Europe Ltd., hält eine Aktie in Visa Europe Ltd., mit einem Rückkaufwert von 44,9 Mio. € für diesen Anteil gegen einen Nettobuchwert von 10 € bei Worldline. Da dieser Anteil ein finanzieller Vermögenswert ist, der zum Verkauf zur Verfügung steht, wird die Differenz zwischen dem Buchwert und dem Zeitwert der Aktie am Ende Dezember im sonstigen Ergebnis für 44,7 Mio. € erfasst, abzüglich der geschätzten steuerlichen Auswirkungen. Hinweis 15 Handelskonten und Wechselforderungen
Die durchschnittliche Zahlungsfrist beim Verkauf von Dienstleistungen beträgt zwischen 30 und 60 Tage, abhängig von den Ländern. Für Salden, die mehr als 60 Tage über den vereinbarten Zahlungszeitrahmen ausstehen, berücksichtigt die Gruppe die Notwendigkeit für Abschreibungen auf einer Fall-zu-Fall-Basis durch eine vierteljährliche Überprüfung der Salden. Das Atos Programm zur Verbriefung von Krediten in Wertpapierform von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde am 18. Juni 2013 um 5 Jahre verlängert. Der Maximalbetrag der verkauften Forderungen beträgt EUR 500,0 Millionen und der Maximalbetrag der Finanzierung EUR 200,0 Millionen. Das neue Programm ist in 2 Bereiche gegliedert, die AN und AUS genannt werden:
Per 31. Dezember 2015 hat der Konzern verkauft:
Das DSO-Verhältnis erreichte 32 Tage gegenüber 38 Tagen zum Ende Dezember 2014. Die DSO wurde von der Umsetzung der finanziellen Vereinbarungen über große Kundenverträge um 13 Tage positiv beeinflusst, im Vergleich zu 12 Tagen im Dezember 2014. Alterung von überfälligen Nettoforderungen
Bewegung in den Rückstellungen für zweifelhafte Forderungen
(*) Umgliederung und Kursdifferenz.
Hinweis 16 Sonstiges Umlaufvermögen
Der Anstieg der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte (220,7 Mio. €) kamen vor allem aus Xerox ITO. Hinweis 17 Aufstellung des Vermögens und der Verbindlichkeiten nach Finanzkategorien Der Buchwert der finanziellen Aktiva entspricht ihrem Marktwert. Zum 31. Dezember 2015 war die Gliederung der Vermögenswerte die Folgende:
Das zur Veräußerung zur Verfügung stehende Finanzvermögen entsprach im Wesentlichen der Aktie von Visa Europe Ltd. (siehe Hinweis 14). Zum 31. Dezember 2014 war die Gliederung der Vermögenswerte die Folgende:
Zum 31. Dezember 2015 war die Gliederung der Verbindlichkeiten die Folgende:
Zum 31. Dezember 2014 war die Gliederung der Verbindlichkeiten die Folgende:
Hinweis 18 Kassenbestand und Barwerte
Je nach Marktlage und kurzfristigen Cashflow-Erwartungen investiert Atos von Zeit zu Zeit in Geldmarktfonds oder Bankeinlagen mit einer Laufzeit von höchstens drei Monaten. Hinweis 19 Den Eigentümern des Mutterunternehmens zustehendes Kapital Kapitalerhöhung Im Jahr 2015 erhöhte Atos SE seine Stammaktien durch Ausgabe neuer Aktien und die Einbeziehung von Kapitaleinlagen um 106,6 Mio. €, was zur Erstellung von 2.186.715 neuen Aktien führte, bestehend aus:
Am 31. Dezember 2015 bestanden Atos SE-Stammaktien aus 103.519.242 Aktien mit einem Nominalwert von einem Euro je Aktie. Hinweis 20 Pensionen Die in der Konzernbilanz in Bezug auf Pensionspläne und die damit verbundenen Vorteile anerkannt Gesamtmenge belief sich auf 993,1 Mio. € zum 31. Dezember 2015 im Vergleich zu 1.121,7 Mio. € am 31. Dezember 2014. Die Konzernverpflichtungen sind überwiegend in Großbritannien (62% der Gesamtverpflichtungen des Konzerns), Deutschland (22%), Schweiz (6%) und Frankreich (5%) angesiedelt. Merkmale der bedeutsamen Planungen und die damit verbundenen Risiken In Großbritannien werden diese Verpflichtungen durch Legal-orientierte Leistungspläne erzeugt, von denen die meisten wegen weiterer Abgrenzung oder Neueintritte geschlossen sind. Die Pläne sind endgültige Zahlungspläne und unterliegen dem britischen Aufsichtsrahmen, in dem Finanzierungserfordernisse von einem unabhängigen Aktuar bestimmt werden, basierend auf einem Diskontsatz, der die erwartete Rendite des Plans auf Investitionen widerspiegelt. Abschreibungszeiträume werden zwischen den Treuhändern der Pläne und den unterstützenden Firmen vereinbart und können bis 20 Jahre laufen, wenn entsprechende Sicherheiten von Sponsoren zur Verfügung gestellt werden. Die Mehrheit der Pläne wird von einem unabhängigen Kuratorium, der Arbeitgebervertreter einbezieht, geregelt. Die aktuelle Verteilung der Vermögenswerte der britischen Pläne beträgt 75% feste Einkünfte und 25% Aktien und andere Vermögenswerte und kann abhängig vom besonderen Profil jedes Plans variieren. Die Zins- und Inflationsrisiken werden vorsichtig durch Investitionen in Staatsobligationen, indexiert und in Zinsspanne verwaltet, die voll beschert sind. Der Verkabelungsplan umfasst ein bedeutsames Risiko von Investment-Grade-Krediten, und die Aktienquote ist gut geografisch diversifiziert. Die Pläne setzen den Konzern keinen speziellen Risiken, aus die für diese Art von Versorgungsplänen ungewöhnlich sind. Typische Risiken umfassen den Anstieg der Inflation, Logistikkosten und eine Verringerung der Zinssätze und Nebenrenditen. In Deutschland bezieht sich die Mehrheit der Verbindlichkeiten auf Rentenansprüche, die auf das Konzern mit der Übernahme von SIS im Jahr 2011 übertragen wurden. Sie bestehen hauptsächlich aus Bestandsschutzvorteilen für eine Harmonisierung der Einführung einer beitragsbasierten Altersvorsorge im Jahr 2004. Die Pläne werden für neue Marktteilnehmer geschlossen, schaffen aber immer noch Vorteile für die vergangene Dienstleistung bis zum Jahr 2004. Die Pläne umfassen mehrere juristische Personen in Deutschland und unterliegen dem deutschen Rechtsrahmen, der keinen Finanzierungsbedarf hat, aber beinhalten Pflichtinsolvenzversicherung (PSV). Die Pläne werden jedoch finanziert werden, mit Hilfe eines Contractual Trust Agreement (CTA). Der CTA wird von einem professionellen unabhängigen Dritten geregelt. Die Anlagestrategie wird vom Anlageausschuss, der aus Arbeitgebervertretern besteht, eingestellt. Die Vermögensallokation in Bezug auf die größte deutsche Regelung verteilt sich auf 84% Renten, 6% Aktien und 10% Eigentum. Das Rentenportfolio bezieht sich vorwiegend auf Investment-Grade-Kredite (ca. 70%) und der verbleibende Teil auf Staatsanleihen der zentralen Eurozone. Das Renditeportfolio umfasst diversifizierte Aktien- und Hochzinsanleihen. Die Vermögensallokation in Bezug auf andere Systeme steht mehr im Einklang mit der niedrigeren Zinssensitivität der Systeme und wird vorwiegend in Investment-Grade- und in geringerem Maße in Mischfonds und europäische High-Yield investiert. Die Konzernverpflichtungen werden ebenfalls erzeugt, aber in geringerem Ausmaß, durch gesetzliche oder tarifliche Dienstleistungsbeendigungen oder leistungsorientierte Pläne nach Ende der Karriere. Die Konzernverpflichtungen in Bezug auf die Beendigung der Arbeitsgesundheitsleistungen sind nicht signifikant. Atos hat alle Auswirkungen der Höchstgrenze der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, die in der Zeit erzeugt wurden, in Sonstiges Ergebnis ausgewiesen. Vorgänge in 2015 Im Laufe des Jahres 2015 stiegen die Zinssätze an, sowohl in Großbritannien und in der Euro-Zone bis zu einem Rückgang bei der Messung der Rückdeckungswerte und negativen Renditen auf das Planvermögen, vor allem bei festverzinslichen Portfolios. Während der ersten Hälfte des Jahres 2015 wurden die Rentenleistungen in Unternehmensstrukturen sowohl hinsichtlich der Förderkriterien, die geklärt wurden, als auch der Leistungsformel neu definiert. Die damit verbundene Verringerung der Verbindlichkeit von 17,8 Mio. € wurde in betrieblichen Aufwendungen erfasst. In Deutschland wurde die Indizierungspolitik angepasst, um widerzuspiegeln, dass die Rentenzahlungen in Jahren nicht mehr indiziert werden, wenn die lokale finanzielle Situation nicht die Kosten für die Indizierung unterstützt, was zu einer einmaligen Reduktion der betrieblichen Aufwendungen von 14,8 Mio. € einschließlich der Veröffentlichung von HR Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten umfasst. Des Weiteren wurde eine pauschale Option eingeführt, und die Option für Rentner, ihre Vergütungen in Raten ausbezahlen zu lassen, wurde bei der Bewertung der Verbindlichkeiten aufgenommen. Dies führte zu einer Senkung der Betriebsaufwendungen von 13,2 Mio. €. Während der zweiten Hälfte des Jahres erhöhte der Erwerb von Xerox ITO Verbindlichkeiten um 24,1 Mio. €, abgedeckt durch 2,7 Mio. € des Planvermögens. In Großbritannien haben das Unternehmen und Treuhänder der Atos Pensionskasse eine Vereinbarung erreicht, die Grundlage für die Inflationsindexierung aus dem Einzelhandelspreisindex (RPI) mit dem Verbraucherpreisindex (CPI) abzustimmen, im Austausch für eine verbesserte langfristige Sicherheit, die für den Plan zur Verfügung gestellt wird, einschließlich einer Konzerngarantie der Muttergesellschaft von 150,0 Mio. £. Dies führte zu einer Reduzierung der Verbindlichkeiten und Betriebskosten von 29,0 Mio. € ohne Versicherungs- und Rechtskosten. Im Anschluss daran vereinbarten das Unternehmen und seine Mitarbeiter, die Mitglieder der Atos-Abteilung des Bahn-Rentensystems sind, eine Reihe von Planänderungen, einschließlich der Einführung einer Gehaltsobergrenze, was zu einer Reduzierung der Verbindlichkeiten und Betriebskosten von 10,0 Mio. € ohne Versicherungs- und Rechtskosten führte. Das Ergebnis der Beendigung des DWP WCA Vertrags waren Verbindlichkeiten und Vermögenswerte in einem Betrag von jeweils 25,8 Mio. € und 25,0 Mio. €, die zurück in das staatliche Rentensystem überwiesen wurden, was zu einem Zahlungsgewinn von 0,8 Mio. € führte. In der Bilanz ausgewiesene Beträge Die am 31. Dezember 2015 in der Bilanz angesetzten Beträge stützen sich auf den folgenden Komponenten, die auf der Ebene der einzelnen Vorsorgepläne festgelegt sind:
Die gewichtete durchschnittliche Laufzeit der Verbindlichkeiten beträgt 17,6 Jahre.
Die Entwicklung in den wichtigsten Plänen im Vereinigten Königreich und in Deutschland war wie folgt:
Die Verpflichtungen hinsichtlich der Vorsorgepläne, die teilweise oder ganz aus Fremdkapital (Pensionsfonds) finanziert werden, beliefen sich auf 3.500,1 Mio. € zum 31. Dezember 2015 und 3.403,2 Mio. € zum 31. Dezember 2014, mehr als 90% des Konzerngesamtverpflichtungen darstellt. Versicherungsmathematische Annahmen Konzern-Verpflichtungen werden basierend auf regelmäßig aktualisierten Annahmen von unabhängigen Versicherungsexperten bewertet. Diese Annahmen werden in der folgenden Tabelle erläutert:
Der höhere Diskontsatz für die Eurozone gilt für Pläne mit einer Laufzeit von mehr als 15 Jahren, der niedrigere Diskontsatz für Pläne mit einer kürzeren Laufzeit. Die angenommene Inflation wird benutzt, um die Auswirkungen der Rentenanpassungen auf Zahlungen oder der Gehälterinflation, basierend auf den unterschiedlichen Bestimmungen jedes Plans, zu schätzen. Die Sensitivität der leistungsorientierte Verpflichtungen der maßgeblichen Pläne gegenüber dem Diskontsatz und der Annahmen zur Inflationsrate ist wie folgt:
Die Sensitivitäten basieren auf Berechnungen, die von unabhängigen Versicherungsmathematikern vorgenommen wurden und beinhalten keine Überschneidungseffekte der verschiedenen Annahmen. Sie berücksichtigen jedoch die Auswirkungen, die die angenommene Inflation auf die Annahmen zur Gehaltssteigerungen in Großbritannien haben. Planvermögen Das Planvermögen wurde wie folgt angelegt:
Von diesen Vermögenswerten wurden 89% mit dem Marktwert bewertet. 7% bezieht sich auf Immobilien, vorrangige Privatverschuldung, außerbörsliches Eigenkapital und Infrastrukturinvestitionen, bei denen die Bewertungen auf Informationen der Investmentmanager basieren, und 4% beziehen sich auf Versicherungsverträge. Ein maßgeblicher Teil der Bonds und Zinsswaps gehören zum Programm für Zinssicherungsgeschäfte, das von Pensionsplänen von Atos in Großbritannien bedient wird und zum Ziel hat, einen wesentlichen Teil der Verbindlichkeiten der Finanzierung abzusichern. Keiner der Pläne ist gegen das Risiko der Langlebigkeit abgesichert. In dieser Summe sind die Wertpapiere von Atos oder die vom Konzern genutzten Vermögenswerte nicht erheblich. Die Situation der britischen Pensionsfonds und die Auswirkungen auf die Beiträge für 2016 Der Konzern erwartet, dass er im nächsten Jahr 50,8 Mio. € zu seinen Plänen in Großbritannien beitragen wird, im Vergleich zu 48,7 Mio. € im Jahr 2015. Vorausfinanzierte Pensionssituationen in der Bilanz Der Netto-Anlagewert von 128,2 Mio. € in Bezug auf das britische Rentensystem wird durch entsprechende Erstattungserwartungen unterstützt, wie von IFRIC 14 angefordert. Zusammenfassung der Nettoeffekte auf Gewinn und Verlust im Jahr 2015 Der Nettoeffekt der leistungsorientierte Verpflichtungen im Konzernabschluss können wie folgt zusammengefasst werden:
Hinweis 21 Rückstellungen
(*) Sonstige Bewegungen bestehen
hauptsächlich aus den
Währungsumrechnungsdifferenzen.
(*) Sonstige Bewegungen bestehen
hauptsächlich aus den
Währungsumrechnungsdifferenzen.
Umstrukturierung Neue Rückstellungen zur Umstrukturierung in Höhe von 29,6 Mio. € wurden im Verlauf des Jahres verbucht, hauptsächlich Deutschland (10,2 Mio. €) und in den Niederlanden (5,0 Mio. €), getrieben von neuen Plänen, die die Effizienz und Produktivität des Unternehmens verbessern sollen. Der Verbrauch von 79,7 Mio. € entspricht in erster Linie den ONE Bull Reorganisationsplänen in früheren Bull Unternehmen (22,9 Mio. €) auf der einen und der Optimierung des Einsatzes von Arbeitskräften in den Niederlanden (12,2 Mio. €) und Deutschland (28,7 Mio. €) auf der anderen Seite. Rationalisierung Die neuen Rückstellungen von 4,2 Mio. € betreffen vor allem die Rationalisierung von Büroräumen in Deutschland (1,4 Mio. €). Die Rückstellungen für Rationalisierungen in Höhe von 12,4 Mio. € wurden für Kosten für Mietleerstände und Verwahrlosung in den Niederlanden (4,0 Mio. €), in Großbritannien (3,7 Mio. €) und in Deutschland (2,3 Mio. €) verwendet. Projektverbindlichkeiten Eine Gebühr in Höhe von 44,0 Mio. € entfällt hauptsächlich auf Großbritannien (18,3 Mio. €), Zentral- und Osteuropa (7,6 Mio. €) und Deutschland (6,0 Mio. €). Die Rückstellungen für Projektverpflichtungen in Höhe von 60,9 Mio. € beziehen sich in erster Linie auf Verluste in Großbritannien (25,8 Mio. €), Frankreich (17,6 Mio. €) und Mittel- und Osteuropa (8,6 Mio. €). Die ungenutzten Rückstellungen für Projektverpflichtungen in Höhe von 30,2 Mio. € geben die Verringerung der Auftragsverluste von früheren Kunden wieder, die aus proaktivem Projektmanagement oder vorzeitigen Ausgleichszahlungen resultieren. Rechtsstreitigkeiten und Eventualverbindlichkeiten Die Schließstellung der Rückstellungen für Eventualverpflichtungen von 111,8 Mio. € setzte sich zusammen aus einer Anzahl von langfristigen Gerichtsverfahren, wie eventuelle Steuerverpflichtungen und Sozialgerichtsverfahren, Garantiezusagen für Veräußerungen und weiteren Rechtsstreiten mit Kunden und Lieferanten. Die Rechtsabteilung überwacht diese Situationen sehr genau, um die endgültigen Verbindlichkeiten möglichst gering zu halten. Hinweis 22 Kreditverbindlichkeiten
Kreditaufnahmen in Währungen Die Buchwerte der Kreditverbindlichkeiten des Konzerns lauten auf die folgenden Währungen:
Wert und Effektivzinssatz von Finanzverbindlichkeiten Der Wert von Bankdarlehen, die sich hauptsächlich aus Darlehen mit einem variablen Zinssatz zusammensetzen, wird mit dem Buchwert gleichgesetzt. Für sonstige Elemente der Kreditverbindlichkeiten wird der Buchwert als die bestmögliche Schätzung des Zeitwerts betrachtet, da die Differenz zwischen dem Zeitwert und dem Buchwert unwesentlich Ist. Fälligkeiten der langfristigen Anleihen
Annahmen blieben erhalten in Bezug auf die Darstellung der Laufzeit der langfristigen Darlehen Die Bewertung der Finanzverbindlichkeiten wurde durchgeführt basierend auf:
Die Effektivzinssätze im Jahr 2015 lauteten wie folgt:
Veränderungen in den Finanzverbindlichkeiten während der Laufzeit
Hinweis 23 Beizulegender Zeitwert und Merkmale der Finanzinstrumente
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten wird von Bankkontrahenten zur Verfügung gestellt. Zinsänderungsrisiko Bankdarlehen von 580,0 Mio. € (480,0 Mio. € im Jahr 2014) werden mit variablen Zinssätzen angeordnet, so dass der Konzern dem Cashflow-Zinsrisiko ausgesetzt ist. Der Konzern versucht, sein Zinsänderungsrisiko durch Verträge für Zinssatzswaps mit Finanzinstitutionen zu vermindern, indem er einen gewissen Teil der Finanzverbindlichkeiten mit variablen Zinssätzen fixiert. Der beizulegende Zeitwert der Finanzinstrumente, die zur Absicherung der variablen Zinssätze genutzt werden, besitzt die finanzielle Qualifikation zum Cash Flow Hedge Accounting. Der Konzern hat Verträge über Swapsätze zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos bis November 2015 gehalten. Die Swapsatz-Verträge wurden auf einem Teil der revolvierenden Kreditfazilität in Höhe von 280,0 Mio. € verwendet. Die genutzten Instrumente waren im November 2015 fällig. Zinsänderungsrisiko Die nachfolgende Tabelle stellt das Zinsänderungsrisiko des Konzerns auf Basis der zukünftigen Verbindlichkeiten dar. Die Gefährdung durch variable Zinssätze nach der Absicherung durch das Risikomanagement beträgt etwa 593,1 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Ein 1%-iger Anstieg des 1-Monats-Euribors würde sich positiv auf die Finanzaufwendungen von 5,9 Mio. € auswirken, vorausgesetzt, die Struktur (Zahlungsmittel/schwebende Schuld/Hedges) bleibt für den gesamten Zeitraum des Jahres stabil.
(*) Täglich fällige Einlagen
(Depotbestätigung) und Geldmarktpapiere und
Überziehungskredite.
Liquiditätsrisiko Am 2. Juli 2015 gab Atos eine Anleihe von 600,0 Mio. € mit einer 5-jährigen Laufzeit aus. Der Anleihezins beträgt 2,375 %. Atos und die Anleihen sind ohne Rating. Es gibt keine finanziellen Verpflichtungen. Am 6. November 2014 Unterzeichnete Atos mit einer Reihe von großen Finanzinstituten einen Fünf-Jahres Kredit in Höhe von 1,8 Mrd. € mit Fälligkeit im November 2019 mit einer Option für Atos, die Verlängerung der Laufzeit der Fazilität bis November 2021 beantragen zu können. Die erste Möglichkeit der Verlängerung um ein Jahr wurde im Jahr 2015 ausgeübt, und die neue Laufzeit der Kreditlinie von 1,8 Mrd. € ist daher November 2020. Atos behält sich das Recht vor, die zweite Möglichkeit der Verlängerung für ein Jahr im Jahr 2016 wahrzunehmen, um die Verlängerung der Fazilität bis November 2021 zu beantragen. Die Fazilität steht für allgemeine Unternehmenszwecke zur Verfügung und ersetzt die vorhandene Fazilität in Höhe von 1,2 Mrd. €, die im April 2011 unterzeichnet wurde. Die revolvierende Kreditfazilität enthält eine finanzielle bindende Verpflichtung, die unter den Bedingungen der konsolidierte Verschuldungsgrad liegt (Nettoverschuldung geteilt durch operative Marge vor Abschreibungen), die nicht größer sein kann als das 2,5-fache. Atos Verbriefungsprogramm der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde am 18. Juni 2013 für 5 Jahre mit einem Höchstbetrag von Forderungen in Höhe von 500,0 Mio. € und einem Höchstbetrag der Finanzierung von 200,0 Mio. € erneuert. Das Programm ist mit zwei Teilvermögen strukturiert, die On und OFF bezeichnet werden:
Die Berechnung der oben genannten Kennzahlen zum 31. Dezember 2015 werden nachfolgend aufgeführt:
Wechselkursrisiko Atos ist in 72 Ländern tätig. Jedoch erfolgt die Rechnungsstellung von Atos in den meisten Fällen in den Ländern, in denen der Konzern die Leistung erbracht hat, um so das Währungsrisiko zu begrenzen. Wo dies nicht der Fall ist, nutzt der Konzern meistens Sicherungsinstrumente wie z.B. Terminkontrakte oder Währungs-Swaps, um das Risiko zu minimieren. Der Buchwert der in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag lautet wie folgt:
Fremdwährungsensitivitätsanalyse Der Konzern ist besonders dem EUR, GBP und dem USD ausgesetzt. Die nachfolgende Tabelle beschreibt genau die Sensitivität des Konzerns auf eine Steigerung oder einen Rückgang der empfindlichen Währungen um 5% gegenüber dem jeweiligen gesetzlichen Zahlungsmittel jeder Niederlassung. Die Sensitivitätsanalyse beinhaltet nur die ausstehenden, auf Fremdwährungen lautenden monetären Posten und passt ihre Umrechnung am Ende des Zeitraums mit einer Wechselkurssteigerung um 5% an.
Hedge Accounting Es gibt keine wesentliche Abweichung zwischen der Fälligkeit der Finanzinstrumente und dem Zeitraum, in dem die Cashflows erwartet werden. Im Dezember 2015 werden alle Derivate zur Verfügung gestellt, um einige Transaktionsrisiken abzusichern (Währungsrisiken). Aus Sicht der Rechnungslegung wurden die meisten Derivate als Cashflow-Sicherungsinstrumente betrachtet. Die Aufschlüsselung der Zuordnung der Instrumente pro Währung lautet wie folgt:
Der Nettobetrag der Cashflow-Sicherungsreserve zum 31.Dezember 2015 belief sich auf -2,1 Mio. (abzüglich der Steuern), mit einer Veränderung von +2,9 Mio. € (abzüglich der Steuern) im Verlauf des Jahres. Hinweis 24 Forderungen und Wechselverbindlichkeiten
Forderungen und Wechselverbindlichkeiten sollen innerhalb eines Jahres beglichen werden. Hinweis 25 Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten sollen innerhalb eines Jahres beglichen werden, außer bei passiven Rechnungsabgrenzungsposten, die aufgrund von einer speziellen Vereinbarung in dem entsprechenden Vertrag ausgenommen sind. Hinweis 26 Kapitalflussrechnung Netto langfristige Investitionen
Hinweis 27 Außerbilanzmäßige Verpflichtungen Vertragliche Verpflichtungen Die nachfolgende Tabelle veranschaulicht die künftigen Mindestzahlungen für feste Verpflichtungen und Verbindlichkeiten im Laufe der kommenden Jahre. Beträge, die unter den langfristigen Kreditverbindlichkeiten und dem Finanzierungsleasing aufgeführt sind, sind in der Bilanz des Konzerns ausgewiesen.
Die Finanzierungszusagen beziehen sich ausschließlich auf den nicht in Anspruch genommenen Teil der EUR 1,8 Milliarden aus der revolvierenden Fazilität. Kommerzielle Verpflichtungen
Für mehrere große langfristige Verträge bietet der Konzern seinen Kunden Leistungsgarantien. Diese Garantien belaufen sich auf 5.447 Mio. € zum 31 Dezember 2015, im Vergleich zu 4.077,3 Mio. € Ende Dezember 2014. Dieser Anstieg von 1.369,7 Mio. € beruht im Wesentlichen auf den Leistungsgarantien, die von Xerox ITO für einen Gesamtbetrag von 1.184,4 Mio. € ausgestellt wurden, und einer Garantie der Muttergesellschaft für die BASF SE (Deutschland) von 100 Mio. €. Im Rahmenvertrag für die Bereitstellung von IT-Dienstleistungen, den Atos IT Services UK Limited mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) unterzeichnet hat, hat Atos SAE (Spanien) dem IOC eine umfassende Leistungsgarantie gegeben, die es zu Vertragserfüllung verpflichtet, falls das unterzeichnende Unternehmen (oder jedes andere verbundene Unternehmen, dem das unterzeichnende Unternehmen alle oder Teile der Rechte und Pflichten aus dem Vertrag übertragen haben könnte) nicht in der Lage ist, die vertraglich festgelegten Leistungen zu erbringen. In Bezug auf die Multi-Currency-Revolving-Kreditfazilität, unterzeichnet im November 2014, stellte Atos SE eine parentale Garantie zugunsten des Bankenkonsortiums aus, vertreten durch BNP Paribas, um bis zu EUR 660,0 Millionen der Verpflichtungen der Tochtergesellschaft Atos Telco Services B.V. und Atos International B.V. abzudecken. Atos SE hat Ester Finance eine Garantie in Höhe von EUR 204,0 Millionen für ein Programm zur Verbriefung von Krediten in Wertpapierform, an dem einige ihrer Tochtergesellschaften beteiligt sind, gegeben. Atos SE oder Atos International B.V. hat mehreren Tochtergesellschaften auf Verlangen der Wirtschaftsprüfer oder um den regionalen Regularien zu entsprechen Garantien für allgemeine finanzielle Unterstützung gegeben. Schließlich hat der Vorstand von Atos SE als Teil der Rahmenvereinbarung mit Siemens im Zusammenhang mit der Übertragung von Pensionsverpflichtungen von SIS UK in seiner Sitzung vom 29 März 2011 zugestimmt, eine 20-jährige Garantie für den Atos 2011 Pension Trust, der eingerichtet wurde, um die Übertragung vorzunehmen. Die maximale Garantiesumme beträgt GBP 200,0 Millionen. Im Rahmen der Indexierungsverhandlungen zum britischen Atos Rentenfonds ("UK APF") beschloss der Vorstand der Atos SE während der Sitzung vom 17. Dezember 2015, eine Garantie der Muttergesellschaft an die Atos Pension Schemes Limited als Treuhänder des Atos Rentenfonds zur Verfügung zu stellen. Unter der genannten Garantie wird Atos SE die Verpflichtungen des Arbeitgeber-Sponsoring des britischen UK APF gewährleisten (derzeit Atos IT UK Limited und Atos IT Services UK Limited), um bestimmte Zahlungen an das UK APF zu machen. Die maximale Garantiesumme beträgt 150 Mio. GBP (204,6 Mio. €). Hinweis 28 Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen Nahe stehende Unternehmen und Personen werden wie folgt definiert:
Transaktionen zwischen Atos und seinen Tochtergesellschaften, die zu den nahe stehenden Unternehmen des Konzerns gehören, wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden in diesem Anhang nicht aufgeführt. Im Jahr 2015 haben zwischen dem Konzern und ebensolchen Unternehmen oder Führungskräften stattgefunden. Vergütung der Mitglieder des Vorstandes sowie der Bereichsleiter Die Vergütung der Hauptmitglieder des Managements im Laufe des Jahres stellt sich wie folgt dar:
Im Jahr 2015 umfasst das General Management einen zusätzlichen Senior Executive Vice President. Die außergewöhnliche französische Besteuerung von hohen Gehältern, die mit dem Finanzgesetz für 2014 eingeführt wurde, gilt nicht mehr im Jahr 2015. Kurzfristige Leistungen beinhalten Gehälter, Gratifikationen und freiwillige Sozialleistungen. Die Gratifikationen entsprechen der Gesamtbelastung, die in der Erfolgsrechnung wiedergegeben ist, inklusive der im Laufe des Jahres effektiv gezahlten Gratifikationen, der für das laufende Jahr gebildeten Rückstellungen und der Auflösung von Rückstellungen aus dem vergangenen Jahr. Im Laufe des Jahres hat der Konzern weder Garantien an eins der Vorstandsmitglieder gegeben noch welche von ihnen erhalten Hinweis 29 Nachfolgende Ereignisse Unify Am 20. Januar 2016 schloss Atos den Erwerb von Unify ab, der drittrangierte weltweit führende Anbieter von integrierten Kommunikationslösungen, der im November 2015 angekündigt worden war. Mit dieser Akquisition will Atos ein einzigartiges integriertes Angebot für Unified Communications und Echtzeit-Funktionen schaffen, um so die soziale Zusammenarbeit, digitale Transformation und Geschäftsentwicklung seiner Kunden fördern. Unify bietet End-to-End-Kommunikationssoftware und Dienstleistungen, die die soziale Zusammenarbeit, digitale Transformation und Unternehmensleistung durch vertikale spezialisierte Lösungen verbessern. Mit 5600 Mitarbeitern und in über 60 Ländern erzielt Unify einen Umsatz von 1,2 Mrd. €. Die anfängliche Barabfindung, die übertragen wurde, um 100% von Unify zu erwerben, beläuft sich auf 366 Mio. € und unterliegt Preisanpassungen. Die Dienstleistungsaktivitäten von Unify werden in der Atos Dienstleistungslinie "Managed Services" vom 1. Februar 2016 integriert, und die Software- und Plattform-Aktivitäten werden als aufgegebene Geschäftsbereiche berücksichtigt. Hinweis 30 Einbeziehung der wichtigsten operativen Einheiten in den Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2015
Hinweis 31 Revisionshonorar
C STANDORTE UND KONTAKTEAtos ist in den wichtigsten Städten präsent, um die Kunden zu unterstützen. Die Adressen und Telefonnummern der Hauptbüros des Konzerns finden Sie auf der Standort-Seite auf der Webseite atos.net. Details der aktuellen Stellenangebote finden Sie auf der Karriere-Seite. Eine E-Mail-Adresse für allgemeine Fragen und Kommentare über die Internet-Seite von Atos finden Sie am unteren Rand der Seite. C.1 Geschäftssitz River Ouest 80 Quai Voltaire 95870 Bezons - France +33 1 73 26 00 00 C.2 Korporative Funktionen Finanzwesen Elie Girard +33 17 3 26 00 31 Human Resources & Siemens-Partnerschaft Philippe Mareine +49 21 13 99 20.800 Vorstand- & Talent-Management, Kommunikation Marc Meyer +33 1 73 26 00 26 Vertrieb & Marketing Patrick Adiba +33 1 73 26 00 36 Beziehungs- und Finanzkommunikation Gilles Arditti +33 1 73 26 00 66 Fusionen & Akquisitionen Alexandre Menais +33 1 73 26 42 15 Rechtliches, Compliance- und Vertrags-Management Jean-Marc Humbert +33 1 73 26 39 17 Einkauf Enguerrand de Pontevès +33 1 73 26 01 02 Interne Revision Arnaud Ruffat +33 1 73 26 01 91 C.3 Globales Unternehmen Servicelinien Consulting & Systemintegration, Cloud- & Unternehmens-Software Ursula Morgenstern +44 20 78 30 44 47 Managed Services Eric Grall +33 1 73 26 01 20 Big Data & Sicherheit Philippe Vannier: +33 1 58 04 05 18 Worldline Worldline Marc Henri Desportes +33 1 73 26 00 29 C.4 Standorte Globaler Firmensitz River Ouest 80, quai Voltaire 95.877 Bezons Cedex Tel.: +33 1 73 26 00 00 Nord-, Mittel- und SüdamerikaArgentinien Brasilien Kanada Chile Kolumbien Guatemala Jamaica Mexiko Peru Uruguay USA Asien-PazifikAustralien China Hong Kong Indonesien Japan Korea Malaysia Neuseeland Philippinen Singapur Taiwan Thailand EuropaAndorra Österreich Belgien Bulgarien Kroatien Zypern Tschechische Republik Dänemark Estland Finnland Frankreich Deutschland Griechenland Ungarn Italien Irland Litauen Luxemburg Polen Portugal Rumänien Russland Serbien Slowakei Slowenien Spanien Schweden Schweiz Die Niederlande Vereinigtes Königreich Indien, Mittlerer Osten & AfrikaAlgerien Benin Burkina Faso Ägypten Gabun Indien Israel Elfenbeinküste Libanon Madagaskar Mali Mauritius Marokko Katar Saudi-Arabien Senegal Südafrika Türkei Vereinigte Arabische Emirate D VOLLSTÄNDIGE ÜBERSICHTINHALTSVERZEICHNISA ATOS IN 2015 B FINANZEN B.1 Operative Überprüfung B.1.1 Zusammenfassung B.1.2 Gesetzlich vorgegeben bei beständigem Konsolidierungskreis und dem Abgleich der Wechselkurse B.1.3 Leistung nach Service-Sektor B.1.3.1 Managed Services B.1.2.3 Consulting & System integration B.1.3.3 Big Data & Cyber-Sicherheit B.1.3.4 Worldline B.1.4 Leistung nach Geschäftsbereichen B.1.4.1 Großbritannien & Irland B.1.4.1 Frankreich B.1.4.2 Deutschland B.1.4.3 Nordamerika B.1.4.4 Beneluxländer & Skandinavien B.1.4.5 Andere Geschäftsbereiche B.1.4.6 Kosten der Globalen Strukturen B.1.5 Umsatzverteilung nach Märkten B.1.5.1 Produktion, Einzelhandel & Transport B.1.5.2 Öffentlichkeit & Gesundheitswesen B.1.5.3 Telekommunikation, Medien & Versorgung B.1.5.4 Finanzdienstleistungen B.1.6 Portfolio B.1.6.1 Auftragseingang und Book-to-Bill-Ratio B.1.6.2 Gesamter Auftragsbestand B.1.6.3 Erwartete Umsätze B.1.7 Human Resources B.2.2016 Ziele B.3 Finanzbericht B.3.1 Erfolgsrechnung B.3.2 Cashflow B.3.3 Finanzierungspolitik B.3.3.1 Finanzierungsstruktur B.3.3.2 Bankauflagen B.3.3.3 Anlagepolitik B.3.3.4 Absicherungsrichtlinie B.4 Konzernabschluss B.4.1 Bericht des Abschlussprüfers über den Konzernabschluss für das Jahr zum 31. Dezember 2015 B.4.2 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung B.4.3 Konzerngesamtergebnisrechnung B.4.4 Konzernbilanz B.4.5 Konzernkapitalflussrechnung B.4.6 Konzerneigenkapital-Veränderungsrechnung B.4.7 Anhang zum Konzernabschluss Trusted Partner for your digital Journey 103/104 AH B.4.7.1 Allgemeine Informationen B.4.7.2 Erstellungsrundlage und wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze B.4.7.3 Finanzrisikomanagement B.4.7.4 Anmerkungen zum Konzernabschluss C STANDORTE UND KONTAKTE C.1 Geschäftssitz C.2 Korporative Funktionen C.3 Globales Unternehmen C.4 Standorte D VOLLSTÄNDIGE ÜBERSICHT |
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