Bauträger für Wohngebäude
Colgate-Palmolive GmbHLiquidiert
Beim Strohhause 17, 20097 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Colgate-Palmolive GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2012 und LageberichtLageberichtColgate-Palmolive GmbH ist eine Tochtergesellschaft der weltweit tätigen Colgate-Palmolive Company und vertreibt auf dem deutschen Markt hochwertige Markenartikel in den Segmenten Mund- und Körper- pflege sowie Haushaltsreinigung und Wäschepflege. Zu den Marken zählen unter anderem die international bekannten Produkte Colgate, Palmolive, Ajax sowie die Marken Dentagard, Softlan und Dan Klorix. Im Berichtsjahr 2012 konnten wir unsere Marktposition in wesentlichen Bereichen halten. Bei Hygienereinigern und Zahncremes war ein leichter Anstieg zu verzeichnen, bei den Zahnbürsten und Körperpflegeprodukten lagen die Marktanteile leicht unter den Vorjahreszahlen. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 0,1 % auf € 186,5 Mio. gestiegen. ERTRAGSLAGEDas Betriebsergebnis (Ebit) im Jahr 2012 beträgt € 7,3 Mio.,3,9% (Vorjahr 3,3%) vom Umsatz. Höhere Sonstige betriebliche Erträge ( + K € 1.767) aus der Auflösung von Rückstellungen und nicht mehr benötigter Wertberichtigung auf Forderungen , niedrigerer Personalaufwand (- K € 1.849 = -13,8%) vor allem durch niedrigere Aufwendungen bei den Pensionsrückstellungen und gestiegene Materialaufwendungen (+ K€ 3.596 =+2,7 %) haben zu einem Gesamtergebnis vor Ergebnisabführung von 2,6% vom Umsatz gegenüber 2,1 % im Vorjahr geführt. Entwicklung der einzelnen ProduktbereicheZur Entwicklung der Produktbereiche sind folgende Faktoren zu nennen: MUNDPFLEGE Der Umsatz mit Mundpflegeartikeln ist mit 63,4 Mio. € leicht gegenüber dem Niveau des Vorjahres angestiegen. Dabei zeigt der Marktanteil in der Kategorie Zahncreme im Vergleich zum Vorjahr einen geringen Anstieg, während sich der Marktanteil bei Zahnbürsten leicht negativ entwickelte. KÖRPERPFLEGE Die Umsätze im Bereich Körperpflege lagen in 2012 mit 54,7 Mio. € insgesamt leicht unter denen des Vorjahres, Umsatzzuwächsen und Steigerungen der Marktanteile bei Schaumbädern standen insbesondere geringere Umsätze mit flüssiger Handseife und Duschbädern gegenüber. HAUSHALTSPRODUKTE Im Markt für Haushaltreiniger sind die Umsatzerlöse auf 76,9 Mio. € angestiegen. Dabei konnten wir unsere Umsätze für Softlan Weichspüler weiter ausbauen, während die übrigen Produkte geringere Umsätze und Marktanteile zu verzeichnen hatten. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEAm Jahresende 2012 belief sich das Eigenkapital auf 8,8% (Vorjahr 9,3 %) der Bilanzsumme. Das Barvermögen in Höhe von 44,7 Mio. € (Vorjahr 32,5 Mio. €) wurde als kurzfristige Ausleihung dem europäischen Cashpool des Konzerns zur Verfügung gestellt. MITARBEITERZum Jahresende waren 112 Mitarbeiter beschäftigt. Das Management dankt allen Mitarbeitern für ihr großes Engagement und die Leistungen im Jahr 2012 bei der erfolgreichen Umsetzung der Unternehmensziele. Der Dank gilt auch dem Betriebsrat für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit. AUSBLICK / CHANCEN und RISIKENBei der Einschätzung der künftigen Entwicklung sieht die Geschäftsleitung Chancen, unsere Position in allen wichtigen Kategorien in 2013 und 2014 weiter auszubauen. Die Umsetzung neuer Projekte und Innovationen mit unseren Handelspartnern ist in 2012 erfolgreich angelaufen. Risiken in der künftigen Entwicklung des Konsumverhaltens und mögliche Auswirkungen auf unsere Produktbereiche sind weiterhin schwer absehbar, gleiches gilt für die künftige Entwicklung bei Materialpreisen und Wechselkursen. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen. Für 2013 erwarten wir einen Umsatz von €194 Millionen bei einem im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages abzuführendem Ergebnis von € 4,75 Millionen. Für 2014 erwarten wir in beiden Positionen eine leichte Steigerung.
Hamburg, 31. Mai 2013 HERMANN CRUX TINA STOIAN CORNELIA CREISCHER FRANK BALDAUF BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. AllgemeinesDie Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Die Gewinn -und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 2 . Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software) werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung bilanziert. Ist ihnen am Abschlussstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen, wird auf diesen Wert außerplanmäßig abgeschrieben. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte beträgt 15 Jahre. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Es wurde unterstellt, dass die Ertragspotentiale dieser Komponenten voraussichtlich über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft sein würden. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bilanziert. Das Sachanlagevermögen wird linear abgeschrieben. Die Abschreibungen werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer vorgenommen. Für Gebäude wird eine Nutzungsdauer von 40 Jahren, für technische Anlagen und Maschinen 8 - 10 Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre zugrunde gelegt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method)unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,06 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % und Rentensteigerungen von jährlich 1,7 % zugrunde gelegt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,78 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zu BilanzpostenAlnagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und setzen sich wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmenresultieren aus kurzfristigen Ausleihungen und dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit europäischen Schwestergesellschaften. Im Wesentlichen sind hier Forderungen von T€ 28.655 (Vorjahr T€ 28.096) gegen Colgate-Palmolive Deutschland Holding, Hamburg, und aus dem Cash-Pooling mit dem European Treasury Center (Colgate-Palmolive Dublin/Irland) von T€ 44.665 (Vorjahr T€ 32.521) enthalten. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich mit T€ 2.509 (Vorjahr T€ 2.639) um einen Umsatzsteuererstattungsanspruch. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Vorleistungen an Vertragspartner in Höhe von T€ 166 (Vorjahr T€ 228) enthalten. E igenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Stammkapital beträgt € 1.022.583,76. Die Geschäftsanteile werden gehalten von der Colgate-Palmolive Deutschland Holding GmbH, Hamburg. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Pensionsverpflichtungen von T€ 42.110. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von T€ 11.828. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung (T€ 11.828) linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2012 wurden T€ 789 als zusätzlicher Personalaufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf T€ 9.461. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig, sie sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen T€ 20.285 (Vorjahr T€ 17.547). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsätze Die folgende Aufstellung zeigt die Umsatzentwicklung nach Produktbereichen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigung T€ 855 (Vorjahr T€ 0), aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen T€ 700 (T€ 0), Erträge aus dem Servicevertrag mit Colgate-Palmolive Österreich T€ 647 (Vorjahr T€ 651) sowie Lizenzerlöse T€ 90 (Vorjahr T€ 95). Materialaufwand Der Materialaufwand setzt sich im Sinne des § 275 HGB Abs. 2 Nr. 5 HGB aus Aufwendungen für bezogene Waren T€ 139.280 (Vorjahr T€ 135.684) zusammen. Personalaufwand Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen enthalten planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von T€ 103 sowie auf Firmenwerte in Höhe von T€ 86. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen:
Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. Finanzergebnis Das Finanzergebnis enthält mit T€ 136 (Vorjahr T€ 280) Zinserträge von verbundenen Unternehmen. Die Zinsaufwendungen betreffen mit T€ 2.555 (Vorjahr T€ 2.458) den Zinsanteil auf Pensionsrückstellungen. Der Aufwand aus der Ergebnisabführung an die CP Holding GmbH beträgt T€ 4.889 (Vorjahr T€ 3.927). Außerordentliche Aufwendungen Es handelt sich um Umstellungseffekte aufgrund der Anwendung des BilMoG bei den Pensionsrückstellungen. V. Sonstige Angaben1. Beschäftigte Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2012 waren durchschnittlich 109 (Vorjahr 119) Mitarbeiter/Innen beschäftigt. 2 . Geschäftsführung Hermann Crux, Dipl.-Kaufmann, Geschäftsführer (Vorsitzender), Lörrach ab 7. September 2012 Dany Schmidt, Kaufmann, Geschäftsführer (Vorsitzender), Hamburg, bis 7. September 2012 Stephane Lionnet, Kaufmann, Geschäftsführer Finanzen, Hamburg, bis 23. Februar 2012 Tina Stoian, Kauffrau, Geschäftsführerin Finanzen, Hamburg, ab 23. Februar 2012 Cornelia Creischer, Kauffrau, Geschäftsführerin Logistik und Kundenservice, Hamburg Frank Baldauf, Dipl.-Betriebswirt, Geschäftsführer Vertrieb, Niddatal Der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr 2012 Bezüge von T€ 1.217 gewährt. 3 . Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. Die Gesellschaft hatte am 31. Dezember 2012 folgende Miet- bzw. Leasingverpflichtungen (inT€):
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen das Bürogebäude in der Stadt Hamburg, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, PC´s, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 4. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der Colgate-Palmolive Company, New York/USA, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Personen. 5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
6 . Name und Sitz des Mutterunternehmens Der von der obersten Muttergesellschaft, Colgate-Palmolive Company, New York/USA, aufgestellte und offengelegte Konzernabschluss, in den die Colgate-Palmolive GmbH, Hamburg, mit einbezogen wird, ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. Eine Version dieses Konzernabschlusses in deutscher Sprache wird von der Colgate-Palmolive Deutschland Holding GmbH, Hamburg, in Deutschland im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. 7. Gewinnverwendung Der entstandene Jahresüberschuss in Höhe von Euro 4.889.336,04 wurde im Rahmen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Colgate-Palmolive Deutschland Holding GmbH abgeführt.
Hamburg, 31. Mai 2013 COLGATE-PALMOLIVE GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG HERMANN CRUX Tina Stoian CORNELIA CREISCHER FRANK BALDAUF Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Colgate-Palmolive GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, den 18. Juni 2013 PricewaterhouseCoopers
Richard Müllner, Wirtschaftsprüfer ppa. Axel Bott, Wirtschaftsprüfer
Datum der Feststellung 23.10.2013. |
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