MEDIMAX Electronic Objekt Bottrop GmbHLiquidiert

40472 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 73160
Vorher
MediMax Electronic Frechen GmbHMEDIMAX Electronic Objekt Frechen GmbH
Eingetragen
14.7.2003
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Der Handel mit elektronischen Geräten, insbesondere der Handel mit Gegenständen der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik, Elektrogeräten, Fotoartikeln, Tonträgern, PC/Multimedia und entsprechendem Zubehör sowie die Vermarktung von Diensten und Versicherungen in den vorstehend aufgeführten Bereichen, des weiteren die Vermarktung von Strom, Gas und Wasser sowie die Verwaltung eigener Vermögenswerte.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ElectronicPartner Handel SE

Düsseldorf

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

DER ELECTRONICPARTNER HANDEL SE

1. GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Die ElectronicPartner Handel SE ist die Führungsgesellschaft der ElectronicPartner Verbundgruppe und betreibt selbst das Lagergeschäft. Die in der Verbundgruppe verankerten drei Geschäftsfelder Fachhandel, MEDIMAX-Fachmärkte und comTeam-Systemhäuser bieten den Kunden alles rund um die Bereiche Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT und Telekommunikation. Unser Konzern umfasst 87 voll konsolidierte Gesellschaften und 17 assoziierte Unternehmen. Mit den MEDIMAX-Fachmärkten treten wir als Einzelhändler auf. ElectronicPartner bietet seinen angeschlossenen Mitgliedern Handels- und Logistikleistungen und darüber hinaus ein umfangreiches Angebot an Dienstleistungen. ElectronicPartner ist heute eine europäische Verbundgruppe mit Stammsitz in Düsseldorf.

Zahlreiche engagierte Unternehmerpersönlichkeiten organisieren sich in den strategischen Geschäftsfeldern Fachhandel, der Fachmarktlinie MEDIMAX und den comTeam-Systemhäusern.

Im Technologie-Netzwerk comTeam bieten 800 vernetzte IT-Unternehmer mit mehr als 10.000 Spezialisten für IT, Personal, Finanzen, Prozessoptimierung und vielem mehr seit mehr als 30 Jahren umfangreiches Knowhow für den b2b-Markt (business to business).

Aus unserer Konzernzentrale in Düsseldorf sowie mittels unserer regionalen Vertriebsstruktur betreuen wir unsere Mitglieder in Deutschland.

Unsere Landesgesellschaften in den Niederlanden, der Schweiz und Österreich bieten unsere Dienstleistungen unseren Mitgliedern im jeweiligen Land an.

International sind wir Mitglied der E-Square. Als eines der weltweit größten Netzwerke für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik unterstützt E-Square die Kooperation mit strategischen Lieferantenpartnern sowie den Best-Practice-Austausch der 18 Mitgliedsunternehmen aus 15 Ländern.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wir gehören zu den größten Handelsunternehmen für Unterhaltungs- und Haushaltselektronik, IT und Telekommunikation in Europa. Unsere Wettbewerber Expert und Euronics sowie unser Konzern bilden die drei größten europäischen Verbundgruppen für selbstständige Fachgeschäfte und Fachmärkte. Größter gemeinsamer Wettbewerber ist die Mediamarkt-Saturn-Gruppe.

Mit über 77% Umsatzanteil ist der deutsche Markt für uns nach wie vor von wesentlicher Bedeutung.

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2020 stark durch die Corona-Pandemie und lange Lockdown-Phasen gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag um 4,9 % niedriger als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten. Die Corona-Pandemie hinterließ im Jahr 2020 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Besonders deutlich zeigte sich der konjunkturelle Einbruch in den Dienstleistungsbereichen, die zum Teil so starke Rückgänge wie noch nie verzeichneten. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe war die Wirtschaftsleistung preisbereinigt um 6,3 % niedriger als 2019. Dabei gab es durchaus gegenläufige Entwicklungen: Der Onlinehandel nahm deutlich zu, während der stationäre Handel zum Teil tief im Minus war.

Im Gegensatz zu der negativen Umsatzentwicklung in weiten Bereichen des Handels waren Home Electronics-Produkte in 2020 deutlich stärker nachgefragt als erwartet. Der aktuelle Home Electronics Markt Index für das Gesamtjahr 2020 zeigt deutliche Umsatzzuwächse in den Produktkategorien Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte. So ist der Home Electronics Markt in 2020 um 11,6 Prozent auf mehr als 47,5 Milliarden Euro angestiegen.

Der Umsatzzuwachs ist vor allem auf die Pandemie-bedingte positive Entwicklung der Produktsegmente privat genutzter IT-Produkte, Fernseher, Videogames-Konsolen sowie die privat genutzten Telekommunikationsprodukte zurückzuführen. Die Produktsparte Elektro-Großgeräte konnte 2020 um 10,4 Prozent wachsen, mit Elektro-Kleingeräten wurde 2020 mit einem Plus von 21,3 Prozent erneut eine Umsatzsteigerung erreicht.

In unseren Auslandsmärkten zeigte sich folgendes Bild: In Österreich gab es mit -6,6% einen höheren, in den Niederlanden und in der Schweiz mit -3,7% bzw. -2,9% einen geringeren Rückgang des BIP als in Deutschland. Der Home Electronics Markt in diesen Ländern entwickelte sich im ähnlich dem deutschen Markt.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Umsatzentwicklung des Jahres 2020 war geprägt von der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden wirtschaftlichen Veränderungen. Der stationäre Handel war deutschlandweit über Wochen geschlossen, wodurch es zu einer deutlichen Verschiebung in Richtung Onlinehandel und Click&Collect (Online- bzw. telefonische Bestellung und Abholung vor Ort) kam. Hiervon konnten vor allem unsere EP-Händler als "Local-Heroes" profitieren. Der Konzern konnte in fast allen Sortimentsbereichen ein Umsatzwachstum verzeichnen. Sehr gut hat sich das Geschäft mit Elektrogroßgeräten (+12,1%) und Fernsehern (+34,2%) entwickelt. Durch die coronabedingte Verlagerung vieler Arbeitsbereiche in das Homeoffice gab es auch im Bereich PC/Multimedia (+35,9%) einen deutlichen Umsatzzuwachs.

Die Entwicklung unserer b2b-Sparte comTeam war ebenfalls hervorragend und übertraf unsere Planung.

Auch in unseren Auslandsgesellschaften zeigte sich, dass die lokalen Händler und damit auch wir als Kooperation stark von der Situation aufgrund der Corona-Pandemie profitieren konnten. Alle Auslandsgesellschaften konnten ihre Umsätze steigern. Ein besonders deutlicher Anstieg konnte in Österreich mit über 20% verzeichnet werden. Alle Auslandsgesellschaften waren profitabel.

Die im Jahr 2019 begonnene Privatisierung unserer eigen betriebenen MEDIMAX-Märkte wurde erfolgreich fortgesetzt. Trotz der Corona-Pandemie konnten zahlreiche neue Franchisepartner vom MEDIMAX Konzept überzeugt werden. So wurden von den am 31.12.2019 bestehenden 76 eigen betriebenen Standorten im Jahr 2020 insgesamt 24 Standorte privatisiert und 14 nicht rentable Standorte geschlossen. Bis Mitte Mai 2021 wurden weitere 6 Standorte geschlossen und 21 Standorte vertraglich an selbständige Franchisepartner übertragen. Von den verbliebenen 11 Standorten werden bis Mitte 2022 mindestens weitere 8 entweder privatisiert oder geschlossen. Für insgesamt 3 Standorte bestehen Betreiberpflichten, die spätestens im Januar 2025 enden.

Die im Konzernlagebericht 2019 prognostizierten Umsatzerlöse zwischen 700 und 800 Mio. € konnten mit 877 Mio. € deutlich übertroffen werden. Der prognostizierte, leichte Rückgang der Rohertragsquote traf mit einem Rückgang auf 16,8% zu.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich anders als erwartet aufgrund höherer Erträge aus Rückstellungsauflösungen sowie Effekten aus Entkonsolidierungen.

Der aufgrund der geringeren Anzahl der operativen und konsolidierten Unternehmen prognostizierte Rückgang der operativen Kosten ist wie erwartet eingetreten.

Das Jahresergebnis wurde wesentlich durch die umfangreiche Restrukturierung unserer in Eigenregie betriebenen MEDIMAX-Filialen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie beeinflusst. Die zusätzlichen Aufwendungen für die Privatisierung und Schließung von Standorten, die nahezu ausschließlich auf die erschwerten Marktbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie zurückzuführen sind, belaufen sich im Jahr 2020 auf 9,8 Mio. €.

Zusammengefasst wurde ein deutlich gesteigertes operatives EBT vor Steuern in Höhe von 13,0 Mio. € nach -2,4 Mio. € im Vorjahr (siehe auch Ermittlung auf S. 7) erzielt. Dieses sehr erfreuliche Ergebnis aus den fortgeführten Geschäftsaktivitäten unseres Kooperationsgeschäfts in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden sowie unserer Sparte comTeam lag deutlich über unserer Erwartung.

Das Net Working Capital lag entgegen der Prognose über dem Wert von 2019. Der Wert wurde sehr stark durch die aktive Steuerung der liquiden Mittel zum Jahresende 2020 beeinflusst. Fälligkeiten zum Jahresende wurden zur Vermeidung von Verwahrentgelten nicht per Scheck, sondern per Überweisung beglichen. Dadurch wurden die Lieferantenverbindlichkeiten deutlicher reduziert als wir dies prognostiziert hatten.

Im ersten Tertial des Jahres 2021 lag die Umsatzentwicklung insgesamt leicht über unseren Planungen. Trotz langer Lockdownphasen in allen relevanten Ländern, die zum Teil noch andauern, konnten die kooperierten Fachhändler hervorragende Umsatzzahlen erreichen. Die MEDIMAX Märkte konnten in dieser Phase trotz geschlossener Verkaufsräume Umsätze von etwas mehr als 50% des Planniveaus erzielen.

2.3 Lage

2.3.1 Vorbemerkung

In den folgenden Gliederungspunkten analysieren wir insbesondere unsere finanziellen Leistungsindikatoren (Rohertragsquote, operatives EBT sowie Eigenkapitalquote und Net-Working-Capital).

Aufgrund der Entkonsolidierung diverser MEDIMAX Gesellschaften ergibt sich eine Einschränkung der Vergleichbarkeit der Zahlen des Geschäftsjahres 2020 mit dem Vorjahr. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurden im Anhang sowie in der nachfolgenden Tabelle gemäß § 294 Abs. 2 HGB die Werte der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung 2019 entsprechend angepasst.

2020 2019 ohne vermarktete Filialen Abweichung
T€
Akiva
Anlagevermögen 16.422 17.221 -799
Vorräte 68.630 89.976 -21.346
Forderungen & sonst. VG 81.739 87.715 -5.976
Passiva
Rückstellungen 54.067 68.443 -14.376
Verbindlichkeiten 92.555 114.710 -22.155
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse 877.485 887.462 -9.977
Sonstige betriebliche Erträge 18.034 12.845 5.189
Aufwendungen für bezogene Waren 730.270 722.749 7.521
und Dienstleistungen
Personalaufwand 78.518 96.247 -17.729
Sonstige betriebliche Aufwendungen 78.285 107.029 -28.744

2.3.2 Ertragslage

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Umsatzerlöse, die keine Streckenumsätze enthalten, sanken um 3,4% von 908,4 Mio. € auf 877,5 Mio. €. Dies resultiert vor allem aus Umsatzrückgängen unserer MEDIMAX Standorte aufgrund der Lockdown-Phasen sowie aufgrund von Schließungen. Dieser Effekt wurde nicht vollständig durch die gesteigerten Großhandelsumsätze ausgeglichen. Ohne den Effekt aus Entkonsolidierung liegt der Umsatzrückgang bei 1,1%.

Der Wareneinsatz sank von 742,8 Mio. € auf 730,3 Mio. €. Der Rohertrag verringerte sich von 165,5 Mio. € um 11,1% auf 147,2 Mio. €. Die Rohertragsquote sank von 18,2% auf 16,8% (vgl. Gliederungspunkt 2.2). Ohne den Effekt aus Entkonsolidierung liegt der Rückgang des Rohertrags bei 10,6%. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen vor allem aufgrund von höheren Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie durch hier ausgewiesene Erträge aus der Entkonsolidierung von 13,0 Mio. € auf 18,0 Mio. €. Im Wesentlichen beinhaltet dieser Posten Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen sowie sonstige neutrale, im Wesentlichen periodenfremde Erträge.

Der Personalaufwand sank von 99,4 Mio. € auf 78,5 Mio. €. Durch die verringerte Anzahl an Mitarbeitern aufgrund der Restrukturierung bei MEDIMAX und der im Vorjahr enthaltenen Aufwendungen für die Restrukturierung der zentralen Organisation ist hier ein Rückgang um 20,9 Mio. € zu verzeichnen. Ohne den Effekt aus der Entkonsolidierung liegt der Rückgang bei 17,7 Mio. €.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sanken planmäßig von 8,8 Mio. € auf 5,8 Mio. €. Hierin sind aufgrund der Restrukturierung im MEDIMAX-Bereich außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von 0,1 Mio. € (Vorjahr 1,0 Mio. €) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von 110,0 Mio. € auf 78,3 Mio. €. Im Geschäftsjahr sind hier Aufwendungen im Rahmen der 2019 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bei MEDIMAX mit 8,7 Mio. € (Vorjahr 27,5 Mio. €) enthalten. Der Posten umfasst im Wesentlichen Raumkosten, Werbekosten, Vertriebskosten und Zuführungen zu Rückstellungen. Im Berichtsjahr sind hier 1,7 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €) periodenfremde Aufwendungen enthalten.

Das Zins- und Beteiligungsergebnis war mit 0,8 Mio. € positiv. (Vorjahr - 0,3 Mio. €)

Bereinigt um Sonderaufwendungen und Sondererträge wurde ein Ergebnis vor Steuern deutlich über unseren Erwartungen in Höhe von 13,0 Mio. € erreicht.

Im Einzelnen ermittelt sich das für unsere interne Steuerung relevante operative EBT wie folgt:

2020
Mio. €
2019
Mio. €
Konzerngewinn (-verlust) 2,3 -40,5
Ertragsteuern (Aufwand) 0,9 0,5
Ergebnis vor Steuern 3,2 -40,0
Restrukturierungkosten MEDIMAX 9,8 31,3
Restrukturierung zentrale Organisation 0,0 4,8
Standort- und sonstige Schließungen * 0,0 1,5
Operatives EBT 13,0 -2,4

* Ohne Effekte bei den zukünftig zur Schließung vorgesehenen MEDIMAX Filialen. Diese sind in der Position

Restrukturierung MEDIMAX enthalten

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten einen Aufwand in Höhe von 0,9 Mio. € nach 0,5 Mio. € im Vorjahr.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind insgesamt periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 8 (Vorjahr Aufwand T€ 48) enthalten.

Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf 2,6 Mio. € nach -39,7 Mio. € im Vorjahr.

Der Aufwand aus Teilgewinnabführungen betrug im Saldo 0,2 Mio. € nach 0,3 Mio. € im Vorjahr.

Somit wurde in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ein Konzernjahresüberschuss von 2,4 Mio. € nach einem Konzernjahresfehlbetrag von 40,4 Mio. € im Vorjahr erzielt.

2.3.3 Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote beträgt 34,5% nach 27,8% im Vorjahr. Sie drückt die unverändert sehr solide Finanzkraft des Konzerns aus.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen wie im Vorjahr nicht.

Alle übrigen Verbindlichkeiten mit Ausnahme eines Gesellschafterdarlehens resultieren aus dem laufenden Geschäftsverkehr, sind branchenüblich fällig, lauten auf Euro bzw. Schweizer Franken und sind unverzinslich.

Das Net Working Capital ist zum Stichtag mit 72,6 Mio. € nach 66,7 Mio. € im Vorjahr angestiegen. Einer weiteren Reduzierung der Vorräte stand ein deutlicher Rückgang der Verbindlichkeiten entgegen. Maßgeblich für die Verringerung war neben der MEDIMAX-Restrukturierung die aktive Steuerung der liquiden Mittel. Fälligkeiten zum Jahresende 2020 wurden verstärkt durch Überweisungen statt durch Scheckzahlungen beglichen. Ziel dieser Maßnahme war es, die von unseren Hausbanken ab 2020 flächendeckend und insbesondere zum Bilanzstichtag geforderten Verwahrentgelte für Sichteinlagen -Negativzinsen- zu reduzieren.

Hierbei ist das Net Working Capital wie folgt definiert:

2020
Mio. €
2019
Mio. €
Vorratsvermögen 68,6 105,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 68,3 68,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 64,3 107,5
Net Working Capital 72,6 66,7

Die Investitionen in das Anlagevermögen konnten auch im Jahr 2020 in voller Höhe finanziert werden, ohne Darlehen bei Kreditinstituten aufnehmen zu müssen. Derzeit bestehen keine weiteren Finanzierungsvorhaben.

Die außerbilanziellen Verpflichtungen bestehen in den angegebenen Haftungsverhältnissen sowie den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die im Anhang erläutert werden. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sanken durch die Privatisierung und Schließung von MEDIMAX-Standorten von 77,9 Mio. € (inkl. der Verpflichtungen der MEDIMAX Zentrale Electronic SE aus an Franchisenehmer untervermieteten Flächen) auf 50,6 Mio. €.

2.3.4 Investitionen

Die Investitionen betreffen mit 1,5 Mio. € die immateriellen Vermögensgegenstände. Sie beinhalten neben der Software für unsere zentrale b2b-Plattform mit Online-Bestellmöglichkeit für unsere kooperierten Einzelhändler noch weitere Investitionen in unseren E-Commerce-Auftritt.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 1,3 Mio. € umfassen vor allem die Investition in die IT-Ausstattung für die Mitarbeiter, um allen Mitarbeitern der Verwaltung das mobile Arbeiten zu ermöglichen, sowie die Erneuerung der IT-Infrastruktur.

Die Investitionen in das Finanzanlagevermögen belaufen sich auf 3,1 Mio. €. Sie betreffen Zugänge zu unseren assoziierten Unternehmen sowie Zugänge bei den sonstigen Ausleihungen. Hier sind die gemäß der Equity-Methode nach § 312 Abs. 4 HGB berücksichtigten anteiligen Ergebnisse des Jahres 2020 der Beteiligungsgesellschaften ausgewiesen.

Wesentliche Investitionsverpflichtungen bestehen nicht.

2.3.5 Liquidität

Die liquiden Mittel einschließlich der kurzfristig liquidierbaren Wertpapiere blieben mit 63,2 Mio. € nach 62,8 Mio. € im Vorjahr nahezu konstant.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag bei -1,4 Mio. € und somit um 10,8 Mio. € höher als im Vorjahr. Die Auszahlungen aus den Rückstellungen für den Restrukturierungsaufwand MEDIMAX sind durch das freigesetzte working capital ausgeglichen worden. Der insgesamt negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist stark beeinflusst durch unsere Liquiditätssteuerung in Form der Umstellung von der Scheckzahlung zur Überweisung zum Jahresende zur Vermeidung von Verwahrentgelten. Ohne diese Maßnahme wären die liquiden Mittel und somit aufgrund der verringerten Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten auch der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um 21,9 Mio. € höher ausgefallen. Der bereinigte Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug somit +20,5 Mio. €; die liquiden Mittel hätten ohne die bewusste Liquiditätssteuerung 85,1 Mio. € betragen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit war mit -6,1 Mio. € um 2,4 Mio. € höher als im Vorjahr (-8,5 Mio. €).

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt 2020 durch die Aufnahme eines Gesellschafterdarlehens von 8,0 Mio. € bei 7,8 Mio. €.

Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds (ohne als Sicherheit verpfändete Termingeldeinlagen) von 61,4 Mio. € auf 61,8 Mio. €. Ohne unsere Liquiditätssteuerung zum Jahresende zur Vermeidung von Verwahrentgelten hätte der Finanzmittelfonds 83,7 Mio. € betragen.

Aufgrund unserer vorausschauenden jederzeit aktuellen Finanzplanung, der wir eine sehr hohe Bedeutung beimessen, stellen wir sicher, dass wir sämtliche Zahlungsverpflichtungen jederzeit unter Ausnutzung der für uns maximal möglichen Zahlungskonditionen erfüllen können.

Die zum Bilanzstichtag nicht ausgenutzten Kreditlinien belaufen sich auf unverändert 7,2 Mio. €. Auch im Jahr 2021 wird nach den heutigen Erkenntnissen und Einschätzungen zur aktuell grassierenden Corona-Pandemie aufgrund unseres aktiven Liquiditätsmanagements, der Kreativität und des Einsatzes der Verantwortlichen unserer Mitglieds-, Regie- und Franchisebetriebe und der Unterstützung vieler Industriepartner keine Ausweitung dieser Basislinien notwendig werden. Die Restrukturierung der MEDIMAX Filialorganisation ist in unseren Liquiditätsplanungen berücksichtigt und führt auch im Jahr 2021 zu keinem Liquiditätsabfluss. Zum Zeitpunkt der Privatisierung oder Schließung eines Marktes werden die hierfür gebildeten Rückstellungen in Anspruch genommen und zugleich durch Freisetzung des working capitals refinanziert, so wie dies auch bei bisherigen Privatisierungen und Schließungen gewirkt hat.

2.3.6 Vermögenslage

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen nahmen von 17,9 Mio. € im Vorjahr auf 13,0 Mio. € ab. Den Investitionen in Höhe von 2,7 Mio. € standen Abschreibungen von 5,8 Mio. €, Abgänge mit Buchwerten von insgesamt 0,5 Mio. € sowie Abgänge aus der Änderung des Konsolidierungskreises von 1,3 Mio. € gegenüber.

Die Finanzanlagen stiegen von 1,0 Mio. € auf 3,5 Mio. €. Zugängen von 3,1 Mio. € stehen Abschreibungen von 0,2 Mio. € sowie Abgänge mit Buchwerten von 0,4 Mio. € gegenüber.

Die Vorräte sanken um 36,9 Mio. € auf 68,6 Mio. €. Der Rückgang betrifft vor allem die MEDIMAX-Fachmärkte. Ohne den Effekt aus Entkonsolidierung hätte der Rückgang 21,3 Mio. € betragen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 0,3 Mio. € auf nunmehr 68,3 Mio. € gesunken. Ohne den Effekt aus Entkonsolidierung wäre hier ein Anstieg um 1,1 Mio. € zu verzeichnen gewesen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen blieben mit 0,3 Mio. € nahezu unverändert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit 8,4 Mio. €, nach 19,3 Mio. € im Vorjahr deutlich zurückgegangen. Im Vorjahr waren hier hohe Vorauszahlungen an Lieferanten enthalten.

Die Pensionsrückstellungen blieben mit 3,3 Mio. € (Vorjahr 3,3 Mio. €) konstant. Die Steuerrückstellungen stiegen auf 0,5 Mio. € nach 0,2 Mio. € im Vorjahr.

Die sonstigen Rückstellungen sanken durch die fortschreitende MEDIMAX-Restrukturierung planmäßig um 17,2 Mio. € auf 50,3 Mio. €. Hier sind vor allem die gebildeten Rückstellungen für die Restrukturierungsmaßnahmen bei MEDIMAX sowie für strukturelle Personalmaßnahmen in der zentralen Organisation mit insgesamt 26,3 Mio. € enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um 43,3 Mio. € auf 64,3 Mio. €. Der Rückgang ist einerseits durch die Restrukturierung im MEDIMAX Bereich, zum anderen durch unsere aktive Liquiditätssteuerung zum Jahresende zur Vermeidung von Verwahrentgelten verursacht. Ohne den Effekt aus Entkonsolidierung hätte der Rückgang 32,0 Mio. € betragen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken um 3,1 Mio. € auf 14,1 Mio. €. Sie beinhalten überwiegend Steuerverbindlichkeiten.

2.3.7 Zusammenfassendes Ergebnis

Insgesamt liegt die Ertragslage weit oberhalb unserer Erwartungen und Prognosen. Sie ist weiterhin geprägt durch Aufwendungen, die durch die in 2019 beschlossene Überführung der von uns selbst geführten MEDIMAX-Filialen in die Verantwortung von selbständigen Franchisepartnern sowie damit verbundene Schließungsentscheidungen, entstanden sind. Diese zusätzlichen Aufwendungen konnten im Konzernabschluss des Jahres 2019, obschon in Grundzügen deutlich absehbar, nicht berücksichtigt werden, da COVID-19 als wertbegründendes Ereignis des Jahres 2020 definiert wurde und somit diese Effekte nicht berücksichtigt werden durften. Dadurch wurde die insgesamt sehr erfreuliche Ertragslage nochmals um 9,8 Mio. € negativ beeinflusst und der Konzerngewinn fiel mit 2,3 Mio. € niedrig aus.

Gleichwohl sind wir mit der Ertragslage unserer fortgeführten Geschäftsaktivitäten hochzufrieden.

Eine Analyse des operativen EBT macht deutlich, dass wir mit dem Kooperationsmodell sowie comTeam über einen gesunden, profitablen Kern des Geschäfts verfügen. Wir haben das MEDIMAX Geschäftsmodell durch Überführung in ein reines Partnerschaftsmodell (Franchise) so restrukturiert, dass wir uns auch hier auf den gesunden Kern und seine Stärkung fokussieren und nachhaltig profitabel sein werden.

Die Vermögens- und Finanzlage zeigt weiterhin ein stabiles Bild und ist geprägt durch ein aktives Working Capital-Management. Die Bilanzsumme ist durch die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen bei MEDIMAX bereits verringert und wird in den nächsten Jahren weiterhin deutlich sinken. Die Eigenkapitalquote zeigt trotz der deutlichen Ergebnisbelastungen der letzten beiden Jahre durch die MEDIMAX-Restrukturierung einen soliden Wert von 34,5% und wird bereits zum 31.12.2021 oberhalb von 40% liegen.

2.3.8 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Kundenbelange

Ein nachhaltiges Kooperationsmodell für unsere Mitglieder ist von übergeordneter Bedeutung für deren und unseren Geschäftserfolg.

Die Verbundgruppe ElectronicPartner unterstützt die Eigenständigkeit ihrer Partner, indem sie ihnen die Vorteile einer starken Gemeinschaft bietet. Dazu zählen umfassende Dienstleistungen, die den Geschäftsalltag unserer Partner erleichtern, und günstige Einkaufskonditionen, die deren Wettbewerbsfähigkeit sichern.

Gemeinsam sichern sich die Unternehmer durch die Kooperation mit ElectronicPartner eine starke Marktposition und erschließen sich attraktive Zukunftspotentiale. Der Anspruch, täglich "besten Service für unternehmerischen Erfolg" zu bieten, ist dabei unser Antrieb.

Unsere Kunden haben individuelle Bedürfnisse. Um diese zu erfüllen und unterschiedliche Zielgruppen zu erreichen, setzen wir bei ElectronicPartner auf enge und langfristige Kooperationen mit unseren Industriepartnern. Dabei führen wir Marken und Produkte, die unsere hohen Ansprüche an Qualität, Innovation und Design erfüllen. Wir setzen auf eine Mehrmarkenstrategie, damit wir Verbraucherwünsche individuell über verschiedene Kanäle mit unterschiedlichen Serviceleistungen erfüllen können - so wie es am besten zu den Bedürfnissen des Einzelnen passt. Mit unseren Marken EP:, MEDIMAX und comTeam sowie unseren hochwertigen Sortimenten und Dienstleistungen bieten wir unseren Kunden sowohl ein breites als auch ein tiefes Portfolio.

Die Zufriedenheit unserer Mitglieder mit unseren Leistungen ist für uns wesentlicher Gradmesser für unser verantwortliches Handeln.

Umweltbelange

Der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen ist für uns als aktives Mitglied der Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit.

Der ressourcensparende Umgang mit Druckern und Scannern im Verwaltungsbereich ist genauso selbstverständlich wie das Recycling von Altpapier, Batterien und sonstigen Rohstoffen.

Der von uns bezogene Strom ist zum ganz überwiegenden Teil klimaneutral.

Arbeitnehmerbelange

Wir bieten den Menschen bei ElectronicPartner ein Umfeld, in dem sie sich entfalten und gleichzeitig Verantwortung für ihre Aufgaben übernehmen. Dazu gehören ein lebendiger Austausch und eine offene Kommunikation ebenso wie das individuelle Fordern und Fördern aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Es ist unser Ziel, jeden Einzelnen durch individuelle Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen, seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Sie ermöglichen es, aktiv und eigenverantwortlich die berufliche Zukunft - durch Persönlichkeit und Fachkompetenz - mitzugestalten und damit einen Teil zum Unternehmenserfolg beizutragen. Wir setzen dabei auf die fundierte Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit vielen Jahren bei uns an Bord sind, und auf frischen Wind durch unsere Auszubildenden sowie durch neue Mitglieder in unserem Team. Dabei legen wir Wert auf gezielte Maßnahmen zur Förderung und Weiterbildung.

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist das mobile Arbeiten ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeitswelt geworden. Das mobile Arbeiten, Arbeiten aus dem "Homeoffice" sowie flexible Arbeitszeiten und unterschiedliche Teilzeitmodelle geben unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit, Beruf und Privatleben in dieser schwierigen Zeit besser miteinander zu vereinbaren.

Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig. Daher werden den Mitarbeitern, die unverändert vor Ort arbeiten, Handdesinfektion, FFP2-Masken sowie Corona-Schnelltests kostenlos zur Verfügung gestellt. Sofern genügend Impfstoff vorhanden sein wird und zu dem Zeitpunkt noch ein Bedarf bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehen wird werden wir selbstverständlich auch Corona-Schutzimpfungen anbieten.

Zur weiteren Gesundheitsprävention werden z.B. Online-Sportkurse und jährliche Grippeschutzimpfungen angeboten.

Gesellschaftliches Engagement

Über 80 Jahre Firmengeschichte zeichnen ein klares Bild: In einem dynamischen Markt steht unsere in Düsseldorf verwurzelte Verbundgruppe gleichermaßen für Kontinuität und Innovation. Wir sind ein lokalverbundenes Familienunternehmen mit europäischer Ausrichtung. Wir orientieren uns an den Wünschen und Bedürfnissen der Verbraucher und bedienen diese mit einem ausgeprägten Trendbewusstsein. Wir sind ein Partner, der für Beständigkeit und Zuverlässigkeit steht.

Wir fördern die Ausbildung und Qualifizierung des Nachwuchses im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, dies bedeutet einen Mehrwert für die Gesellschaft. Wir engagieren uns durch Spenden, Sponsoring und andere Formen der Unterstützung.

3. Prognose- Chancen- und Risikobericht

3.1 Chancen und Risikobericht

Nachfolgende Chancen und Risiken sind nach gleichartigen Risiken kategorisiert für unseren Konzern aufgeführt.

Strategische Risiken und Chancen

Ein strategisches Risiko besteht darin, bei der Ausrichtung des Vertriebs und der übrigen Organisation nicht die zukünftigen Wachstumsfelder zu berücksichtigen. Durch fortlaufende Marktanalysen, die Identifikation von Wachstumsfeldern, die Entwicklung der daraus abgeleiteten Strategiedefinition und nicht zuletzt durch eine konsequente Ergebnissteuerung auf Ebene der Vertriebskanäle und Vertriebslinien beugen wir diesen Risiken vor und schaffen Chancen für das Unternehmen.

Ein weiteres strategisches Risiko liegt im Lieferantenportfolio. Mit der Pflege unserer langjährigen und verlässlichen Beziehungen zu unseren Lieferanten begegnen wir dem Risiko, wichtige Marken und Produkte nicht zu marktgerechten Preisen anbieten zu können. Die Vermeidung der Abhängigkeit von wenigen großen Lieferanten betrachten wir dabei als ein wesentliches Instrument der Risikominderung. Eine punktgenaue Warenverfügbarkeit und eine schnelle und zuverlässige Logistik sind heute entscheidend für die Zufriedenheit der Endkunden und damit für den Erfolg der Unternehmer vor Ort.

Marktbezogene Risiken und Chancen

Der forcierte Preiswettbewerb, nicht zuletzt verursacht durch den Online-Kanal sowie Veränderungen des Warengruppenmixes bergen das Risiko weiter sinkender Umsätze und Deckungsbeiträge. Durch Stabilisierung der Absatzwege, sowie mit regelmäßig vorgenommenen Kalkulationsanpassungen in den betroffenen Produktgruppen wirken wir diesem Trend entgegen. Chancen bieten sich durch die verstärkte Vermarktung von weiteren Dienstleistungen wie Finanzierung, Garantieverlängerung, Installation, Heimvernetzung, Vertrieb von Mobilfunkverträgen etc., die zur Generierung von Zusatzerträgen führt.

Ein weiteres Risiko ergibt sich aus dem Strukturproblem des mittelständischen Einzelhandels. Sowohl die fehlende Unternehmensnachfolge bei Mitgliedern als auch die Verschlechterung einzelner Standorte führt zu einem Abschmelzen unserer Mitgliedsbasis. Diesem Prozess wirken wir durch eine aktive, umfassende betriebswirtschaftliche Unterstützung unserer Mitglieder bzw. potentieller neuer Mitglieder entgegen.

Für unsere Fachmarktlinie MEDIMAX besteht das Risiko, dass die Marktanteilsverschiebung vom Fachmarkt zum Internet weiter fortschreitet bzw. an Intensität zunimmt. Dem begegnen wir durch den Ausbau unserer Online-Aktivitäten (medimax.de, ebay, Anbindung weiterer Plattformen), der Fokussierung auf Zusatzerträge aus weiteren Dienstleistungen sowie die Verstärkung unserer Beratungskompetenz mit der Folge margenstärkerer Umsätze. Online findet das Rechtsgeschäft direkt zwischen Markt und Kunde statt. Dafür gibt es neben der Internetseite www.medimax.de einen eigenständigen Shop für jeden MEDIMAX-Markt. Insgesamt sind wir mit unserem Omnichannel Ansatz so aufgestellt, dass wir unsere potentiellen Kunden online und offline da abholen, wo sie uns suchen. Das gilt sowohl für die Fachmarktlinie MEDIMAX als auch für den im Verbundgruppenbereich verwendeten systemischen Ansatz. Insbesondere während der Lockdowns im Zuge der COVID-19 Maßnahmen hat sich unser Omnichannel Ansatz sehr bewährt.

Insgesamt ergeben sich aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Lockdown-Maßnahmen Risiken einer geringeren Konsumlaune der Bevölkerung. Die durch Kurzarbeit sowie eine deutlich erhöht erwartete Anzahl von Insolvenzen verursachten negativen Einkommenseffekte werden darüber hinaus die Konsumnachfrage begrenzen. Die erwarteten Umsatzrückgänge haben wir in unseren Planungen berücksichtigt und werden hierauf kurzfristig anpassungsfähig sein. Im derzeitigen, in Deutschland seit nunmehr mehr als vier Monaten andauernden, Lockdown entwickeln sich die Umsätze sehr positiv und zeigen, dass der kreative, serviceorientierte, inhabergeführte Fachhandel die Bedürfnisse der Kunden auch in außergewöhnlichen Zeiten hervorragend bedienen kann.

Die Insolvenz eines wichtigen Lieferanten ist ein weiteres marktbezogenes Risiko. Neben dem dadurch verursachten Umsatzverlust bei uns und unseren Mitgliedern besteht insbesondere das Risiko, dass vereinbarte Bonus- sowie Garantie- und Gewährleistungsansprüche seitens des Lieferanten nicht mehr erfüllt werden. Dem beugen wir neben den kontinuierlichen Marktbeobachtungen und Gesprächen mit unseren Lieferanten durch regelmäßige, zeitnahe Verrechnung von Bonusansprüchen einerseits und der Bildung ausreichend dotierter Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungsfälle andererseits vor.

Durch die Corona-Pandemie müssen wir damit rechnen, dass die Ertragslage einiger unserer Hersteller-Vertragspartner sich verschlechtert und möglicherweise im Extremfall uns zustehende Zahlungen von Herstellern wegen Zahlungsunfähigkeit ausbleiben. Wir rechnen jedoch derzeit bei keinem dieser Vertragspartner, die sich durch eine gewisse Größe auszeichnen, mit dem Eintritt solch eines Szenarios. Durch die starke Streuung unserer Hersteller-Vertragspartner und deren Erträgen würde die Insolvenz des einen oder anderen dieser Vertragspartner die Ertrags- und auch die Vermögenslage zwar negativ beeinflussen, allerdings keinesfalls existenzgefährdende Ausmaße annehmen können.

Ansonsten kann es dazu kommen, dass bereits vereinbarte Jahresziele nicht vollständig erreicht werden und somit die Erträge geringer als geplant ausgewiesen werden.

Dem Risiko der Insolvenz eines wichtigen IT-Dienstleistungspartners begegnen wir mit unserer IT-Strategie mit konsequenter Standardisierungsausrichtung sowie dem konsequenten Einsatz von A-Lieferanten im IT-Umfeld.

Dem Risiko von Forderungsausfällen bzw. der Inanspruchnahme unserer Delkrederezusagen durch die Lieferanten begegnen wir bilanziell durch Bildung entsprechender Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen sowie Rückstellungen für Delkredererisiken. Ein professionelles Forderungsmanagement ist Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Bereits bei der Aufnahme neuer Mitglieder in die Verbundgruppe erfolgt eine intensive Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse. Im laufenden Geschäftsverkehr werden zeitnah wichtige betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermittelt, ausgewertet und von der Geschäftsleitung beurteilt und ggf. entsprechende Handlungsanweisungen entwickelt.

Zudem wird ein Großteil unserer Forderungen im Großhandelsbereich warenkreditversichert.

Unsere Mitgliedsbetriebe konnten ihre Umsätze in der Corona-Krise überwiegend steigern und Marktanteile gewinnen. Die Abbuchungen bei unseren Mitgliedsbetrieben haben zu keinen nennenswerten Rücklastschriften geführt. Daher erwarten wir hieraus keine signifikanten Belastungen unserer Ertragslage.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Das Risiko einer zu geringen Lagerumschlagsgeschwindigkeit der Bestände, das zu einer erhöhten Kapitalbindung führt, steuern wir durch die ständig weiter forcierte Neuausrichtung der Lagerhaltungs- und Logistikstruktur. Darüber hinaus wird eine aktive Bestandssteuerung unter Berücksichtigung der jederzeitigen Lieferbereitschaft betrieben, die durch Zielvereinbarungen mit den verantwortlichen Personen unterstützt wird.

Finanzwirtschaftliche Risiken/Risikoberichterstattung Finanzinstrumente

Die verwendeten Finanzinstrumente beinhalten aufgrund der sehr vorsichtigen Anlagepolitik nahezu keine Marktrisiken. Währungsrisiken spielen aufgrund der Konzentration auf den Euroraum nur eine untergeordnete Rolle. Zinsänderungsrisiken wird durch Marktbeobachtungen sowie entsprechend daraus abgeleiteten Anlagehorizonten Rechnung getragen.

Möglichen Liquiditätsrisiken wird durch eine jederzeit aktuelle Finanzplanung sowie ein aktives Liquiditätsmanagement begegnet.

Mit Beginn der Corona-Pandemie wurde die kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung intensiviert und regelmäßig im Vorstand diskutiert. Auf Tagesbasis wurden Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt. So wurden und werden weiterhin mit unseren Lieferanten verlängerte Zahlungsziele vereinbart, mögliche Steuerstundungen in Anspruch genommen sowie in Einzelfällen Mietzahlungen in Absprache mit Vermietern gestundet. Die Liquiditätsplanung wurde mit Verwaltungsrat und Gesellschaftern diskutiert. Seitens der Gesellschafter wurde sehr früh ein Darlehen in Höhe von 8 Mio. € zugesagt, das im September von uns abgerufen wurde. Der sich aufgrund der vorsichtigen Liquiditätsplanung ergebende maximale Liquiditätsbedarf wird vollumfänglich durch die bestehenden Banklinien gedeckt werden. Staatsmittel werden nicht benötigt und nicht beantragt.

Durch den konzerninternen Finanzausgleich (Cash Pooling) wird eine Optimierung der Liquidität erreicht.

Zusammenfassendes Ergebnis zur Risikotragfähigkeit

Das vorhandene Eigenkapital deckt das Gesamtrisiko vollständig ab. Somit besteht keine Bestandsgefährdung durch die aggregierte Gesamtrisikowirkung. Die gegenwärtige Liquidität in Verbindung mit den von unseren Hausbanken zur Verfügung gestellten Kreditlinien ist zur Risikodeckung ausreichend.

Insgesamt hat sich die Risikolandschaft gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich geändert. Durch die fortgeschrittene Privatisierung unserer MEDIMAX-Standorte haben sich die Risiken im MEDIMAX-Bereich erfreulich verringert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand unseres Konzerns gefährdenden Risiken, auch nicht in Verbindung mit anderen Risiken, ab.

3.2 Prognosebericht

Die Aussichten für das Jahr 2021 hängen stark vom staatlichen Handeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in den nächsten Wochen und Monaten ab. Entscheidend wird sein, die Impfung der Bevölkerung schnell und konsequent zu bewältigen. Wir rechnen damit, dass sehr früh nach der erfolgreichen Impfung eines Großteils der Bevölkerung und damit verbundener Lockerungsmaßnahmen die verfügbaren finanziellen Mittel der Menschen stark in die Bereiche Reisen, Gastronomie, Kultur und Unterhaltung umgeschichtet werden. Daher müssen wir davon ausgehen, dass die sehr gute Umsatzentwicklung des Jahres 2020 sich so nicht wiederholen wird.

Bei diesen Rahmenbedingungen rechnen wir für 2021 mit Umsatzerlösen, die deutlich unterhalb denen von 2020 liegen werden. Trotz der derzeit in der Lockdown-Phase erzielten Umsatzsteigerungen rechnen wir für das zweite Halbjahr mit einem branchenweiten deutlichen Rückgang der Umsätze.

Neben den im MEDIMAX Einzelhandel in der Zeit des Shutdown verlorenen Umsätzen, die im Jahresverlauf nicht zurückgewonnen werden können, wird insbesondere die weitere Schließung und Privatisierung von MEDIMAX-Filialen zu einem deutlich verringerten Umsatzausweis im Konzernabschluss 2021 führen. Wir rechnen mit Umsatzerlösen in der Bandbreite von 550 bis 600 Mio. €.

Beim Rohertrag rechnen wir mit einer leicht rückläufigen Rohertragsquote im Vergleich zu diesem Jahr. Der weitere Rückgang liegt am nochmals verringerten Anteil der durch MEDIMAX erzielten höhermargigen, Einzelhandelsumsätze.

Weiterhin erwarten wir aufgrund der geringeren Anzahl der für das volle Geschäftsjahr 2021 operativen bzw. konsolidierten Unternehmen verringerte sonstige Erträge sowie verringerte operative Kosten, die weiterhin stark durch die IT-Investitionen beeinflusst sind.

Neben weiterhin positiven Ergebnisbeiträgen durch die Kooperation Deutschland, unsere Auslandsgesellschaften sowie comTeam erwarten wir aufgrund der vollständigen Berücksichtigung der Kosten der nahezu abgeschlossenen Restrukturierung auch von MEDIMAX einen positiven Ergebnisbeitrag. Insgesamt erwarten wir ein EBT von 6 Mio. € und einen Konzernjahresüberschuss von leicht über 5,0 Mio. €. Unsicherheiten bestehen in der nach wie vor unsicheren Corona-Lage. Neben den Effekten aus der Corona-Pandemie erwarten wir für das Jahr 2021 derzeit keine Sondereffekte.

Die MEDIMAX Restrukturierung wird neben einem weiterhin aktiven Working-Capital-Management zu einem deutlich verringerten Net Working Capital Ende 2021 gegenüber 2020 führen (vgl. Gliederungspunkt 2.3.3).

 

Düsseldorf, den 26. Mai 2021

Volker Marmetschke

Friedrich Sobol

Karl Trautmann

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 8.664.907,25 3.731.850,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 85.708,28 110.236,10
3. Geleistete Anzahlungen 189.750,46 6.091.832,26
8.940.365,99 9.933.918,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.095.194,14 2.129.270,42
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.926.279,74 5.815.907,92
4.021.473,88 7.945.178,34
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.175.067,51 819.123,27
2. Sonstige Beteiligungen 432,36 432,36
3. Sonstige Ausleihungen 1.284.930,22 208.208,48
3.460.430,09 1.027.764,11
16.422.269,96 18.906.860,82
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 68.630.481,76 105.495.471,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 68.324.790,52 68.668.748,05
(davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 109.732,70; Vorjahr € 1.566.840,39)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 250.446,43 172.133,55
(davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 0,00)
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4.752.896,57 1.009.348,14
(davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 0,00; Vorjahr € 0,00)
4. Sonstige Vermögensgegenstände 8.411.188,80 19.309.334,01
(davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr € 39.943,74 ; Vorjahr € 56.549,40)
81.739.322,32 89.159.563,75
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 1.195.237,13 1.194.045,01
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 61.988.614,80 61.598.454,51
213.553.656,01 257.447.534,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 399.771,68 960.752,61
230.375.697,65 277.315.148,11

Passiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 31.000.000,00 31.000.000,00
II. Kapitalrücklage 449.470,81 449.470,81
III. Gewinnrücklagen 60.085.021,15 60.092.713,18
IV. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung 6.092.252,89 6.018.623,75
V. Verlustvortrag/Gewinnvortrag -20.426.235,30 20.065.135,62
VI. Konzerngewinn/Konzernverlust 2.335.436,09 -40.491.370,92
79.535.945,64 77.134.572,44
VII. Nicht beherrschende Anteile 20.000,00 20.000,00
79.555.945,64 77.154.572,44
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.322.967,57 3.339.759,49
2. Steuerrückstellungen 482.405,61 166.507,77
3. Sonstige Rückstellungen 50.262.053,49 67.425.977,90
54.067.426,67 70.932.245,16
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 64.274.343,42 107.542.611,81
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 64.274.343,42; Vorjahr € 107.542.611,81)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.001.662,08 0,00
(davon gegenüber Gesellschaftern: € 8.000.000,00; Vorjahr € 0,00)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.662,08; Vorjahr € 0,00)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.189.032,27 1.091.798,91
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 6.189.032,27; Vorjahr € 1.091.798,91)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 14.089.587,61 17.164.579,98
(davon aus Steuern € 9.386.596,12; Vorjahr € 10.249.404,53)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 68.032,83; Vorjahr € 96.645,22)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 14.030.843,46; Vorjahr € 17.103.835,83)
92.554.625,38 125.798.990,70
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.929.488,12 3.341.679,27
E. Passive latente Steuern 268.211,84 87.660,54
230.375.697,65 277.315.148,11

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020
2019
1. Umsatzerlöse 877.485.193,72 908.364.151,45
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 106.886,10 368.649,35
3. Sonstige betriebliche Erträge 18.034.110,19 13.045.330,46
(davon aus Währungsumrechnung € 39.758,73; Vorjahr € 22.884,12)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -690.124.986,26 -702.464.135,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -40.144.988,52 -40.356.117,65
-730.269.974,78 -742.820.253,48
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -64.717.100,14 -83.037.459,40
b) Soziale Abgaben -13.215.206,10 -15.759.015,72
c) Aufwendungen für Altersversorgung -585.583,78 -590.248,51
-78.517.890,02 -99.386.723,63
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.832.141,87 -8.777.840,32
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -78.285.446,02 -109.977.445,81
(davon aus Währungsumrechnung € 15.699,10; Vorjahr € 710,32)
8. Erträge aus Beteiligungen 175.000,00 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 175.000,00; Vorjahr € 0,00)
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 237.593,78 308.741,40
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 240.185,58 325.864,85
(davon aus verbundenen Unternehmen € 3.924,57; Vorjahr € 0,00)
(davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 930,60; Vorjahr € 16.620,62)
11. Ergebnis aus assoziierten Unternehmen 642.942,59 113.144,93
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen -236.494,18 -473.243,80
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -241.836,91 -276.782,18
(davon an verbundene Unternehmen € 40.444,44; Vorjahr € 0,00)
(davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 156.702,02; Vorjahr € 232.787,73)
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -890.611,71 -518.493,51
15. Ergebnis nach Steuern 2.647.516,47 -39.704.900,29
16. Sonstige Steuern -38.528,14 -30.802,91
17. Ertrag aus Teilverlustübernahmen 0,00 42.418,25
18. Aufwand aus Verlustübernahmen 0,00 -314.252,76
19. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn -168.322,27 -389.853,21
20. Konzernjahresüberschuss/Konzernjahresfehlbetrag 2.440.666,06 -40.397.390,92
21. Nicht beherrschende Anteile -105.229,97 -93.980,00
22. Konzerngewinn/Konzernverlust 2.335.436,09 -40.491.370,92

Konzernanhang zum 31. Dezember 2020

Allgemeine Erläuterungen

Die ElectronicPartner Handel SE hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Register-Nr. HRB 61492 eingetragen.

Der Konzernabschluss der ElectronicPartner Handel SE ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt worden.

Aufgrund der Entkonsolidierung diverser MEDIMAX Gesellschaften ergibt sich eine Einschränkung der Vergleichbarkeit der Zahlen des Geschäftsjahres 2020 mit dem Vorjahr. Zur Herstellung der Vergleichbarkeit wurden im Anhang sowie in der nachfolgenden Tabelle gemäß § 294 Abs. 2 HGB die Werte der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung 2019 entsprechend angepasst.

2020 2019 ohne vermarktete Filialen Abweichung
T€
Akiva
Anlagevermögen 16.422 17.221 -799
Vorräte 68.630 89.976 -21.346
Forderungen & sonst. VG 81.739 87.715 -5.976
Passiva
Rückstellungen 54.067 68.443 -14.376
Verbindlichkeiten 92.555 114.710 -22.155
Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse 877.485 887.462 -9.977
Sonstige betriebliche Erträge 18.034 12.845 5.189
Aufwendungen für bezogene Waren 730.270 722.749 7.521
und Dienstleistungen
Personalaufwand 78.518 96.247 -17.729
Sonstige betriebliche Aufwendungen 78.285 107.029 -28.744

I. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Bilanzierung und Bewertung

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen auf Zugänge zum beweglichen Sachanlagevermögen werden linear vorgenommen. Handelsrechtlich wird die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet, wonach geringwertige abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 800 nicht übersteigen, bereits im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben werden.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die bis 2009 aus der Kapitalkonsolidierung entstanden sind, wurden ab dem Folgejahr über vier Jahre linear abgeschrieben. Ab 2010 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden über fünf Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. Ab 2016 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend der Neuregelung nach BilRUG nach individueller Einschätzung und sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann über zehn Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. In Einzelabschlüssen bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Assoziierte Unternehmen werden nach der Equity-Methode auf Basis der Buchwertmethode bewertet.

Die Ausleihungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips nach konzerneinheitlichen Richtlinien. Vorräte aus Lieferungen von konsolidierten Gesellschaften sind nach Zwischengewinneliminierung zu den nach handelsrechtlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Für Wertminderungen werden angemessene Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen bzw. zum Barwert angesetzt. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand sind durch ausreichende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert ausgewiesen.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Aktive latente Steuern entstanden aus der Zwischengewinneliminierung. Soweit sich aufgrund von Konsolidierungsvorgängen aktive oder passive latente Steuern ergeben, werden diese mit einem Steuersatz von 30 % gerechnet und saldiert ausgewiesen.

Passive latente Steuern sind in den lokalen Handelsbilanzen nicht entstanden. Aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Passive latente Steuern auf Unterschiedsbeträge aus der Anpassung der nationalen Ergebnisse an die Handelsbilanzen II werden mit den landesspezifischen Steuersätzen gerechnet, im Geschäftsjahr kam der Steuersatz von 21 % zur Anwendung. Sie werden im Konzernabschluss mit den latenten Steuern, die aus Konsolidierungsvorgängen resultieren, saldiert ausgewiesen. Die passiven latenten Steuern resultieren aus unterschiedlichen Ansätzen im Vorratsvermögen sowie bei Forderungen und Rückstellungen. Aktivüberhänge an latenten Steuern auf solche Unterschiedsbeträge werden nicht angesetzt.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,3 % und eines Rententrends von 2,4 % bzw. 2,0 %. Aktive Anwärter sind nicht vorhanden. Bei dem Rechnungszinssatz von 2,3 % handelt es sich um einen fristenkongruenten, durchschnittlichen Marktzins der letzten zehn Jahre, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Es wird eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Der Unterschiedsbetrag zu der Bewertung mit dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt für 2020 T€ 153 (Vorjahr T€ 169) und ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB grundsätzlich ausschüttungsgesperrt.

Übrige langfristige Rückstellungen wurden mit einem fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird, abgezinst.

Die anderen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags ermittelt worden.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

II. Konsolidierungsgrundsätze

Die folgenden Konsolidierungsgrundsätze werden soweit nicht anders aufgeführt gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Der Stichtag der Jahresabschlüsse aller einbezogenen Unternehmen entspricht dem Konzernabschlussstichtag (31. Dezember 2020).

1. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung nach den §§ 300, 301 HGB wird nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Hierbei werden die Wertansätze der Beteiligungen an verbundenen Unternehmen mit den hierauf entfallenden Anteilen am Eigenkapital des Unternehmens verrechnet.

Die Konsolidierung erfolgt auf Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt des Erwerbs.

Soweit sich bei der Konsolidierung aktive oder passive Unterschiedsbeträge ergeben, wurden sie bis einschließlich 1999 grundsätzlich mit den Rücklagen verrechnet. Der Aktivsaldo dieser Unterschiedsbeträge (saldiert mit passiven Unterschiedsbeträgen von unverändert T€ 41) beträgt unverändert T€ 207. Weiterhin sind Passivbeträge aus Veränderungen im Konsolidierungskreis aus 2010 in Höhe von T€ 84 saldiert. Aus Veränderungen im Konsolidierungskreis 2013 resultieren Passiv-Zugänge in Höhe von T€ 25. Aus Veränderungen im Konsolidierungskreis 2020 resultieren Passiv-Abgänge in Höhe von T€ 8.

Seit dem Jahr 2000 ist der Konzern dazu übergegangen, aktive Unterschiedsbeträge als Firmenwert gesondert auszuweisen und nach § 309 Abs. 1 HGB grundsätzlich über vier Jahre abzuschreiben. Ab 1. Januar 2010 erfolgt die planmäßige Abschreibung neu entstehender Firmenwerte nach BilMoG über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren, beginnend im Entstehungsjahr. Ab 2016 entstandene Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß § 253 Abs. 3 HGB nach individueller Einschätzung und sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann über zehn Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, linear abgeschrieben. Abweichend davon wurde der in 2006 aus dem Erwerb weiterer Anteile der Expert Holding AG/Schweiz entstandene Firmenwert von T€ 228 mit den Gewinnrücklagen verrechnet, er ist in den oben genannten Unterschiedsbeträgen (T€ 207) enthalten.

2. Equity Bilanzierung

Die Equity Bilanzierung erfolgt gem. § 312 HGB nach der Buchwertmethode. Der jeweilige Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens wird als Firmenwert über fünf Jahre, ab 2016 über zehn Jahre, beginnend mit dem Jahr der Entstehung, abgeschrieben. Auf eine Anpassung an die konzerneinheitlichen Bewertungs- und Bilanzierungsrichtlinien wird verzichtet. Ebenso wird auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen im Rahmen der Equity Bilanzierung verzichtet, da der zu eliminierende Betrag von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist.

Die Beteiligung an der MEDIMAX Electronic Frankfurt/Oder GmbH wurde zum 1. Januar 2014 erstmals nach der Equity Methode erfasst. Aus der erstmaligen at Equity Bilanzierung assoziierter Unternehmen, die zuvor mit den Anschaffungskosten bilanziert wurden, ist in 2014 ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe der thesaurierten Gewinne entstanden, der erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt wurde (T€ 242).

3. Währungsumrechnung

Die Umrechnung der Bilanzposten der ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt gemäß § 308a HGB zum Devisenkassamittelkurs bzw. für das Eigenkapital mit historischen Kursen. Für die Umrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung wird mit den Jahresdurchschnittskursen gerechnet. Die sich ergebenden Differenzen aus der Bewertung zum Stichtagskurs gegenüber der Bewertung zum historischen Kurs einerseits sowie gegenüber dem Jahresdurchschnittskurs andererseits werden unter dem Posten Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten der jeweiligen Einzelabschlüsse mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Somit werden neben den unrealisierten Aufwendungen auch unrealisierte Erträge erfolgswirksam erfasst.

4. Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung werden in der konsolidierten Bilanz die sich entsprechenden Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen aufgerechnet.

In den Jahresabschlüssen vermerkte Eventualverbindlichkeiten aus dem Rechtsverkehr zwischen den einbezogenen Unternehmen werden im Konzernabschluss eliminiert.

5. Drittschuldenkonsolidierung

Bei der Drittschuldenkonsolidierung werden die in den Einzelabschlüssen ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten auf Konzernebene saldiert, sofern diese gegenüber denselben Lieferanten bestehen.

6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind bei den Umsatzerlösen die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegen die entsprechenden Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen aufgerechnet worden. Die anderen Erträge aus Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind ebenfalls mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden. Eliminiert wurden die Erträge und Aufwendungen aus Beteiligungen, die Zinsen aus gruppeninternen Kreditgewährungen sowie Kostenumlagen.

7. Zwischengewinneliminierung

Zwischengewinne aus konzerninternen Veräußerungsvorgängen der Tochtergesellschaften werden vollständig eliminiert. Auf die Eliminierung von Zwischengewinnen wird im Rahmen der Equity Bilanzierung verzichtet.

III. Bilanzerläuterungen

Anlagevermögen

Gliederung und Entwicklung des Konzernanlagevermögens sind im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Konzernanhang) dargestellt.

Geschäfts- oder Firmenwerte mit Restbuchwerten von T€ 86 (Vorjahr T€ 100) werden entsprechend der aktuellen Gesetzeslage nach individueller Einschätzung und sofern diese nicht verlässlich bestimmt werden kann, planmäßig über zehn Jahre abgeschrieben. Im Vorjahr wurden darüber hinaus Geschäfts- oder Firmenwerte mit Restbuchwerten in Höhe von T€ 10 entsprechend der damaligen Gesetzeslage planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben.

Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die im Anlagenspiegel unter den kumulierten Abschreibungen ausgewiesenen Währungsanpassungen beinhalten auch die Differenzen aus der Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Im Geschäftsjahr fielen, im Rahmen der Restrukturierung im MEDIMAX-Bereich, außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von T€ 99 (Vorjahr T€ 966 an).

Auf die Finanzanlagen erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen bei den sonstigen Ausleihungen in Höhe von T€ 236 (Vorjahr T€ 393).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das Grundkapital unserer Gesellschaft beträgt unverändert € 31.000.000,00. Es ist eingeteilt in 31.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten neben den Gewinnrücklagen der Muttergesellschaft auch die in der Vergangenheit verrechneten Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung.

Verlustvortrag

Im Verlustvortrag werden die während der Konzernzugehörigkeit bisher erwirtschafteten, noch nicht ausgeschütteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften und die Vorträge der Zwischengewinneliminierung bei den Vorräten und anderen konzerninternen Transaktionen ausgewiesen.

Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung

In Anwendung von § 308a HGB werden Veränderungen des Eigenkapitals aufgrund der Währungsumrechnung gesondert als "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.

Eigenkapitalspiegel

Die Darstellung der Veränderung des Konzerneigenkapitals erfolgt nach DRS 22 (siehe Seite 32 f.).

Sonstige Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen, die einen nicht unwesentlichen Umfang haben, bestehen für Aufwendungen im Personalbereich (T€ 9.715; Vorjahr T€ 17.348), Garantieverpflichtungen (T€ 4.142; Vorjahr T€ 4.654), für Delkredere-Risiken (T€ 4.371; Vorjahr T€ 5.649), für Risiken aus Lieferantenabrechnungen (T€ 3.902; Vorjahr T€ 7.438) sowie für nicht abgerechnete Kundenansprüche (T€ 326; Vorjahr T€ 1.516).

In den sonstigen Rückstellungen sind in 2020 Restrukturierungsaufwendungen für die MEDIMAX Filialen sowie die zentrale Organisationstruktur in Höhe von T€ 26.329 (Vorjahr T€ 31.614) enthalten, die wiederum teilweise in den oben genannten Summen enthalten sind.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit unter 1 Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben T€ 61 (Vorjahr T€ 61) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr, davon haben T€ 59 (Vorjahr T€ 61) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehen (T€ 8.000) und aus Lieferungen und Leistungen (T€ 2). Die Darlehensverbindlichkeiten haben eine Laufzeit von über einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Passive Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen werden mit den passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen.

Im Konzernabschluss sind passive latente Steuern von T€ 417 (Vorjahr T€ 392) auf Unterschiedsbeträge aus der Anpassung der nationalen Ergebnisse an die Handelsbilanzen II enthalten.

Darüber hinaus sind aktive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen von T€ 149 (Vorjahr T€ 304) entstanden.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Gliederung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.

Umsatzerlöse

2020
T€
2019
T€
Inland 676.858 728.839
Ausland 200.627 179.525
(davon nicht EU-Ausland) 84.903 75.325
877.485 908.364

Die Umsätze belaufen sich auf Umsätze mit Handelswaren in Höhe von 748,2 Mio. € (Vorjahr 759,0 Mio. €) sowie Umsätze mit sonstigen Waren und Dienstleistungen in Höhe von 129,3 Mio. € (Vorjahr 149,4 Mio. €)

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlöse aus Zahlungen von Lieferanten für Vorjahre in Höhe von T€ 964 (Vorjahr T€ 648) enthalten.

Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr 2020 entstanden Aufwendungen und Erträge aus der in 2019 beschlossenen Restrukturierung der MEDIMAX Sparte. Diese resultieren im Wesentlichen aus Zuführungen zu Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 8,7 Mio. €, davon sind 7,7 Mio. € unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und 1,0 Mio. € unter den Personalkosten erfasst. Gegenläufig ausgewirkt haben sich Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 1,7 Mio. €. Weitere Ergebnisbelastungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung (Aufwandsaldo € 2,8 Mio) verteilen sich auf diverse Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Im Vorjahr entstanden Aufwendungen aus der in 2019 beschlossenen Restrukturierungen der MEDIMAX Sparte in Höhe von 31,3 Mio. € (davon 27,5 Mio. € im sonstigen betrieblichen Aufwand, 1,0 Mio. € bei den Abschreibungen sowie 2,8 Mio. € im Aufwand für bezogene Waren).

Im Vorjahr ergaben sich darüber hinaus außergewöhnliche Aufwendungen im Personalaufwand aus der Schließung von Einzelhandelsstandorten (1,5 Mio. €) und zentralen Restrukturierungskosten (4,8 Mio. €).

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die periodenfremden betrieblichen Erträge belaufen sich auf T€ 7.924 (Vorjahr T€ 5.738). Sie betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen sowie dem Zahlungseingang von abgeschriebenen Forderungen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen T€ 2.255 (Vorjahr T€ 1.808), die mit T€ 1.713 (Vorjahr T€ 934) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und mit T€ 542 (Vorjahr T€ 874) in den Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten sind.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag ist insgesamt periodenfremder Ertrag in Höhe von T€ 8 (Vorjahr Aufwand T€ 48) enthalten.

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Es handelt sich mit T€ 236 (Vorjahr T€ 392) um außerplanmäßige Abschreibungen und Wertberichtigungen auf sonstige Ausleihungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Berichtsjahr sind hier Aufwendungen für die Restrukturierung MEDIMAX in Höhe von 7,7 Mio. € (Vorjahr 27,5 Mio. €) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In diesem Posten ist Aufwand aus latenten Steuern in Höhe von T€ 179 (Vorjahr T€ 67) verrechnet.

Zum 31.12.2019 wurden passive latente Steuern in Höhe von T€ 88 ausgewiesen. Durch Währungseffekte in Höhe von T€ 1 und Steueraufwand in Höhe von T€ 179 hat sich der Saldo um T€ 180 verändert, sodass zum 31.12.2020 T€ 268 passivisch ausgewiesen werden.

Ertrag aus Teilverlustübernahmen / Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn

In diesen Posten werden die aufgrund von stillen Beteiligungen in Tochterunternehmen an die stillen Gesellschafter abgeführten Gewinne bzw. die von den stillen Gesellschaftern übernommenen Verluste ausgewiesen.

V. Konsolidierungskreis

Im Jahr 2020 wurden folgende Gesellschaften liquidiert:

Euromasters B.V.B.A., Zaventem/Belgien

ElectronicPartner Belgium N.V., Zaventem/Belgien

Im Jahr 2020 wurden folgende Gesellschaften mit der MEDIMAX Zentrale Electronic SE verschmolzen:

comTeam ITServices GmbH, Düsseldorf

comTeam Portal GmbH, Düsseldorf

EP:Netshop GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Electronic Objekt Freital GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Electronic Objekt Marl GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Bergedorf GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Electronic Objekt Schwerin GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Charlottenburg GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Electronic Objekt Schenefeld GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Stellingen GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Electronic Objekt Hannover-Brink-Hafen GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Süd-Ost GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX West GmbH, Düsseldorf

MEDIMAX Nord-Ost GmbH, Düsseldorf

Im Jahr 2020 wurden folgende Beteiligungen veräußert:

MW Electronic Schwentinental GmbH, Schwentinental (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Farmsen GmbH, Düsseldorf)

M.S. Media Electronic Jena GmbH, Jena (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Jena-Burgau GmbH, Düsseldorf)

ReiTec24 Cottbus GmbH, Cottbus (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Cottbus GmbH, Düsseldorf)

TS-Max Electronic Lüneburg GmbH, Lüneburg (vormals: MEDIMAX Electronic Lüneburg GmbH, Lüneburg)

ReiTec24 Senftenberg GmbH, Senftenberg (vormals: MEDIMAX Electronic Senftenberg GmbH, Senftenberg)

Electronic Objekt Annaberg-Buchholz GmbH, Annaberg-Buchholz (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Annaberg-Buchholz GmbH, Düsseldorf)

Im Jahr 2020 wurde an folgenden Gesellschaften ein Mehrheitsanteil veräußert:

KT-Electronic GmbH, Geldern (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Geldern GmbH, Düsseldorf)

T.Zoch Electronic GmbH, Eberswalde (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Eberswalde GmbH, Düsseldorf)

TKM Electronic GmbH, Berlin (vormals: MEDIMAX Electronic Berlin-Marzahn GmbH, Berlin)

Elektrogeräte Partner GmbH, Lüssow (vormals: MEDIMAX Electronic Stralsund GmbH, Lüssow)

GS Electronic Wismar GmbH, Gägelow (vormals: MEDIMAX Electronic Wismar GmbH, Gägelow)

TKS Technikwelt GmbH (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Strausberg GmbH, Düsseldorf)

HV Electronic GmbH, Kempen (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Kempen GmbH, Düsseldorf)

F. Jagielski Electronic Wittenberg GmbH, Lutherstadt Wittenberg (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Lutherstadt-Wittenberg GmbH, Düsseldorf)

TH Electronic Store Merseburg GmbH, Merseburg (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Merseburg GmbH, Düsseldorf)

TKL Electronic GmbH, Berlin (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Lichtenberg GmbH, Düsseldorf)

howeda Electronic GmbH, Dallgow-Döberitz (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Dallgow GmbH, Düsseldorf)

TKB Electronic GmbH, Bernau (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Bernau GmbH, Düsseldorf)

Die Entkonsolidierungen und die erstmaligen at Equity Konsolidierungen fanden zu den jeweiligen Zeitpunkten der Veräußerung statt.

Der Stichtag des Konzernabschlusses stimmt mit dem Stichtag des Einzelabschlusses des Mutterunternehmens ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf, überein. Sämtliche voll konsolidierten Unternehmen haben ebenfalls das gleiche Geschäftsjahr.

In den Konsolidierungskreis (§ 294 Abs. 1 HGB) des ElectronicPartner Handel - Konzerns wurden neben dem Mutterunternehmen folgende unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungen einbezogen:

Tochterunternehmen

1. Inländische Unternehmen

 

ElectronicPartner Logistik GmbH, Düsseldorf

 

ElectronicPartner International GmbH & Co. KG, Düsseldorf (Anteil 81,8%)

 

ElectronicPartner Media Agentur GmbH, Düsseldorf

 

ElectronicPartner GmbH, Düsseldorf

 

comTeam Systemhaus GmbH, Düsseldorf

 

comTeam Business Solutions GmbH, Düsseldorf

 

Atrium 131. Europäische VV SE, Düsseldorf

 

Atrium 132. Europäische VV SE, Düsseldorf

 

M.S. Media Electronic Holding GmbH, Wernigerode (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Monschau GmbH, Düsseldorf)

 

MEDIMAX Electronic Objekt Goch GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Pankow GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Barmbek GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Berlin-Weißensee GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Hamburg-Rahlstedt GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Schwentinental GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Nettetal GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Waldkirch GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Wolfen-Bobbau GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Mettmann GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Elsterwerda GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Osterholz-Scharmbeck GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Limburg-City GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Fulda GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Waldshut-Tiengen GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Heinsberg GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Gotha GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Bochum GmbH, Düsseldorf

 

MMX Dortmund Handel GmbH, Dortmund (vormals: MEDIMAX Electronic Objekt Dortmund GmbH, Düsseldorf)

 

MEDIMAX Electronic Objekt Pfungstadt GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Haltern GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Bad Camberg GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Dresden-Neustadt GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Stein GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Bottrop GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Görlitz GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Neuruppin GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Kaiserslautern GmbH & Co. KG, Kaiserslautern

 

MEDIMAX Electronic Handelsgesellschaft Rhede mbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Hildesheim GmbH, Hildesheim

 

MEDIMAX Electronic Dessau GmbH, Dessau

 

MEDIMAX Electronic Objekt Magdeburg-City GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Wildau GmbH, Wildau

 

MEDIMAX Electronic Berlin-Köpenick GmbH, Berlin

 

MEDIMAX Electronic Handel Limburg GmbH, Limburg a. d. Lahn

 

howeda Electronic Prenzlauer Berg GmbH, Berlin (vormals: MEDIMAX Electronic Berlin-Prenzlauer Berg GmbH, Berlin)

 

MEDIMAX Electronic Andernach GmbH, Andernach

 

MEDIMAX Electronic Meißen GmbH, Meißen

 

MEDIMAX Electronic Offenburg GmbH, Offenburg

 

MEDIMAX Electronic Regensburg GmbH, Regensburg

 

MEDIMAX Electronic Weißenfels GmbH, Weißenfels

 

howeda Electronic Reinickendorf GmbH, Berlin (vormals: MEDIMAX Electronic Berlin-Reinickendorf GmbH, Berlin)

 

MEDIMAX Electronic Kiel GmbH, Kiel

 

MEDIMAX Electronic Hamburg-Wandsbek GmbH, Hamburg

 

MEDIMAX Electronic Objekt Dresden-Seidnitz GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Würselen GmbH, Würselen

 

MEDIMAX Electronic Albstadt GmbH, Albstadt

 

MEDIMAX Electronic Sigmaringen GmbH, Sigmaringen

 

MEDIMAX Electronic Objekt Duisburg GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Coesfeld GmbH, Düsseldorf

 

MMX Dinslaken Vertriebs-GmbH, Dinslaken (vormals: MEDIMAX Electronic Dinslaken GmbH, Dinslaken)

 

MMX Oberhausen Handel GmbH, Oberhausen (vormals: MEDIMAX Electronic Oberhausen GmbH, Oberhausen)

 

MEDIMAX Electronic Objekt Plauen GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Halle GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Oranienburg GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Stendal GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Wernigerode GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Aschersleben GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Riesa GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Bautzen GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Magdeburg GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Hannover-Döhren GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Mülheim GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Electronic Objekt Halle-Südstadt GmbH, Düsseldorf

 

MEDIMAX Zentrale Electronic SE, Düsseldorf

 

MEDIMAX Online GmbH, Düsseldorf

 

ElectronicPartner Entertainment GmbH, Düsseldorf

 

ElectronicPartner International Beteiligungs-GmbH, Düsseldorf (Anteil 81,8%)

 

MEDIMAX Electronic Beteiligungsgesellschaft Kaiserslautern mbH, Kaiserslautern

2. Ausländische Unternehmen

 

ElectronicPartner Nederland B.V., Vianen/Niederlande

 

Feruton B.V., Vianen/Niederlande

 

ElectronicPartner Austria GmbH, Wiener Neudorf/Österreich

 

ElectronicPartner Holding GmbH, Wiener Neudorf/Österreich

 

Elettromilanese S.r.l.i.L., Mailand/Italien

 

ElectronicPartner Schweiz AG, Dietlikon/Schweiz

 

EP ElectronicPartner AG, Dietlikon/Schweiz

 

Expert Holding AG, Dietlikon /Schweiz (Anteile 99,84%, aus Vereinfachungsgründen 100% konsolidiert),

An den einbezogenen Unternehmen werden, soweit nicht anders vermerkt, 100% der Anteile gehalten.

Es liegen mit Ausnahme der

 

MEDIMAX Electronic Beteiligungsgesellschaft Kaiserslautern mbH, Kaiserslautern

 

ElectronicPartner International Beteiligungs GmbH, Düsseldorf

 

comTeam Business Solutions GmbH, Düsseldorf

 

Atrium 131. Europäische VV SE, Düsseldorf

 

Atrium 132. Europäische VV SE, Düsseldorf

für alle aufgeführten inländischen Konzerngesellschaften Beschlüsse der Gesellschafter vor, für das Geschäftsjahr 2020 die Befreiungsvorschrift § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch zu nehmen und den Jahresabschluss nicht offen zu legen.

3. Assoziierte Unternehmen (Erfassung nach der Equity-Methode)

Im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 wurden die

E-Square EWIV, Brüssel, Belgien (40,91%)

A. Günther GmbH & Co. KG, Saalfeld (38%)

André Günther Verwaltungs- und Beteiligungs GmbH, Saalfeld (38%)

MEDIMAX Electronic Frankfurt/Oder GmbH, Frankfurt/Oder (30%)

F. Jagielski Electronic GmbH, Teltow (20%)

KT-Electronic GmbH, Geldern (20%)

T.Zoch Electronic GmbH, Eberswalde (20%)

TKM Electronic GmbH, Berlin (20%)

Elektrogeräte Partner GmbH, Lüssow (20%)

GS Electronic Wismar GmbH, Gägelow (20%)

TKS Technikwelt GmbH, Strausberg (20%)

HV Electronic GmbH, Kempen (20%)

F. Jagielski Electronic Wittenberg GmbH, Lutherstadt Wittenberg (20%)

TH Electronic Store Merseburg GmbH, Merseburg (20%)

TKL Electronic GmbH, Berlin (20%)

howeda Electronic GmbH, Dallgow-Döberitz (20%)

TKB Electronic GmbH, Bernau (20%)

nach der Equity-Methode erfasst.

VI. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung wird grundsätzlich nach DRS 21 erstellt. Ergänzend wird ein bereinigter Cash-Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit ausgewiesen, um den Effekt aus der zum Jahresende erfolgten Umstellung von Scheckzahlung auf Überweisung gesondert darzustellen.

VII. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse:

31.12.2020
T€
31.12.2019
T€
Delkrederehaftung 74.257 67.075
Mietbürgschaften 4.250 4.481
Gewährleistungsverpflichtungen 1.256 1.288
79.763 72.844

Für die übernommene Delkrederehaftung wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme ausreichend Rückstellungen gebildet. Darüber hinaus ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Wesentliche Ausfallrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

Die übernommenen Mietbürgschaften waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verpflichtungen durch die jeweiligen Schuldner voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

Die übernommenen Gewährleistungsverpflichtungen stehen im Zusammenhang mit dem laufenden Geschäftsverkehr, hieraus wird kein besonderes Risiko gesehen, da die zugrundeliegenden Verpflichtungen durch die jeweiligen Schuldner voraussichtlich erfüllt werden können.

Zur Besicherung der Gewährleistungsverpflichtungen hat die ElectronicPartner Handel SE Termingeldeinlagen in Höhe von T€ 1.350 (Vorjahr T€ 1.350) verpfändet.

2. Art und Zweck sowie Risiken und Vorteile von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wir haben von der obersten Konzernmutter, der Haubrich Zentrale GmbH & Co. KG, Düsseldorf, diverse Verwaltungs- und Lagergebäude angemietet. Von fremden Dritten haben wir diverse Einzelhandelsgeschäfte an den Standorten der MEDIMAX-Häuser angemietet. Besondere Risiken oder Vorteile ergeben sich mit Ausnahme eines möglichen Leerstandrisikos daraus nicht. Darüber hinaus werden seit Oktober 2011 Firmen-PKW geleast.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen somit zum 31. Dezember 2020 in Form von Miet-, Leasing- und sonstigen Verpflichtungen in Höhe von T€ 50.576 (Vorjahr T€ 77.919 inkl. der Verpflichtungen der MEDIMAX Zentrale Electronic SE aus an Franchisenehmer untervermieteten Flächen). In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 3.608 (Vorjahr T€ 4.607) enthalten. Diese genannten Geschäfte dienen der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Risiken sind in der Vertragsbindung zu sehen.

Das Bestellobligo liegt im üblichen Rahmen der Geschäftstätigkeit.

3. Honorar der Abschlussprüfer

Der Aufwand für den Abschlussprüfer betrifft mit T€ 329 Abschlussprüfungsleistungen und mit T€ 10 andere Bestätigungsleistungen.

4. Arbeitnehmer

Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug im Jahresdurchschnitt:

Angestellte Arbeiter
2020 2019 2020 2019
Inland 1.217 1.647 111 113
Ausland 94 95 0 0
1.311 1.742 111 113
Teilzeitkräfte Insgesamt
2020 2019 2020 2019
Inland 208 259 1.536 2.019
Ausland 20 17 114 112
228 276 1.650 2.131

5. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen sind im Geschäftsjahr 2020 nicht zustande gekommen.

VIII. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

IX. Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust des Mutterunternehmens soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

X. Angaben zu Gesellschaftsorganen

1. Geschäftsführende Direktoren

 

Herr Friedrich Sobol, Windorf/Österreich

(zur Zeit zuständig für: Informationstechnologie, Personal, Gesamtverantwortung

MEDIMAX, Logistik und Kooperation Deutschland)

 

Herr Karl Trautmann, Meerbusch

(zur Zeit zuständig für: E-Square, comTeam, Unternehmenskommunikation, Event- und

Reisemanagement, Strategische Projekte, Landesgesellschaften Niederlande, Österreich, Schweiz)

 

Herr Volker Marmetschke, Mönchengladbach

(zur Zeit zuständig für: Rechnungswesen, Finanzen, Steuern, Konzerncontrolling, Revision,

Recht und Zentrale Dienste; Koordination der Konzerngesellschaften, Zusammenarbeit mit dem Verwaltungsrat)

 

In Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der geschäftsführenden Direktoren sowie auf die Angabe der Bezüge/Pensionsrückstellungen der ehemaligen Geschäftsführer verzichtet.

2. Mitglieder des Verwaltungsrats

 

Herr Prof. Stefan Feuerstein, Feusisberg/Schweiz

(selbständiger Berater, Vorsitzender)

 

Herr Michael Haubrich, Düsseldorf

(Unternehmer, stellvertretender Vorsitzender)

 

Herr Rüdiger Haubrich, Düsseldorf

(Arzt)

 

Herr Dr. Christian Mielsch, Dortmund

(Vorstand der REWE Group, Köln)

Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats wurden im Geschäftsjahr 2020 in Höhe von T€ 131 (Vorjahr T€ 205) berücksichtigt.

XI. Konzernzugehörigkeit

Die ElectronicPartner Handel SE stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Sie gehört zum Konzern der Haubrich Zentrale GmbH & Co. KG, Düsseldorf, die zum 31. Dezember 2020 einen Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt; beide Konzernabschlüsse werden im Bundesanzeiger offengelegt.

 

Düsseldorf, den 26. Mai 2021

Volker Marmetschke

Friedrich Sobol

Karl Trautmann

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
31.12.2019
Währungsanpassung 1
01.01.2020
Zugang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 38.126.630,76 6.379,62 38.133.010,38 1.466.730,46
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.796.346,72 0,00 5.796.346,72 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 6.111.085,03 0,00 6.111.085,03 0,00
50.034.062,51 6.379,62 50.040.442,13 1.466.730,46
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.642.535,39 75,45 8.642.610,84 34.429,71
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.648.097,59 3.962,07 32.652.059,66 1.217.274,75
41.290.632,98 4.037,52 41.294.670,50 1.251.704,46
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 819.123,27 0,00 819.123,27 1.552.834,57
2. Sonstige Beteiligungen 147.134,51 0,00 147.134,51 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 1.179.503,79 383,65 1.179.887,44 1.514.445,00
2.145.761,57 383,65 2.146.145,22 3.067.279,57
93.470.457,06 10.800,79 93.481.257,85 5.785.714,49
1 Inkl. Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung.
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Abgang
Änderungen im Konsolidierungskreis
Umbuchung
31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 2.458.439,44 -2.587,00 5.902.081,80 43.040.796,20
2. Geschäfts- oder Firmenwert 115.000,00 -1.657.283,00 0,00 4.024.063,72
3. Geleistete Anzahlungen 19.252,77 0,00 -5.902.081,80 189.750,46
2.592.692,21 -1.659.870,00 0,00 47.254.610,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.178.270,00 -1.458.811,07 0,00 6.039.959,48
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.658.076,62 -5.129.454,99 0,00 20.081.802,80
9.836.346,62 -6.588.266,06 0,00 26.121.762,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 196.890,33 0,00 0,00 2.175.067,51
2. Sonstige Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 147.134,51
3. Sonstige Ausleihungen 307.140,29 0,00 0,00 2.387.192,15
504.030,62 0,00 0,00 4.709.394,17
12.933.069,45 -8.248.136,06 0,00 78.085.766,83

1 Inkl. Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Kumulierte Abschreibungen
31.12.2019
Währungsanpassung 1
01.01.2020
Zugang
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 34.394.780,75 6.283,46 34.401.064,21 2.435.851,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.686.110,62 0,00 5.686.110,62 24.527,82
3. Geleistete Anzahlungen 19.252,77 0,00 19.252,77 0,00
40.100.144,14 6.283,46 40.106.427,60 2.460.379,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.513.264,97 34,28 6.513.299,25 558.674,16
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.832.189,67 3.271,34 26.835.461,01 2.813.088,71
33.345.454,64 3.305,62 33.348.760,26 3.371.762,87
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Beteiligungen 146.702,15 0,00 146.702,15 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 971.295,31 383,65 971.678,96 236.494,18
1.117.997,46 383,65 1.118.381,11 236.494,18
74.563.596,24 9.972,73 74.573.568,97 6.068.636,05

1 Inkl. Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Kumulierte Abschreibungen
Abgang
Zuschreibung
Änderungen im Konsolidierungskreis
31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 2.458.439,44 0,00 -2.587,00 34.375.888,95
2. Geschäfts- oder Firmenwert 115.000,00 0,00 -1.657.283,00 3.938.355,44
3. Geleistete Anzahlungen 19.252,77 0,00 0,00 0,00
2.592.692,21 0,00 -1.659.870,00 38.314.244,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.024.380,00 -4.117,00 -1.098.711,07 4.944.765,34
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.320.624,67 -1.925,00 -4.170.476,99 17.155.523,06
9.345.004,67 -6.042,00 -5.269.188,06 22.100.288,40
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 146.702,15
3. Sonstige Ausleihungen 105.911,21 0,00 0,00 1.102.261,93
105.911,21 0,00 0,00 1.248.964,08
12.043.608,09 -6.042,00 -6.929.058,06 61.663.496,87

1 Inkl. Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Nettowerte
31.12.2020
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software und Markenrechte 8.664.907,25 3.731.850,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 85.708,28 110.236,10
3. Geleistete Anzahlungen 189.750,46 6.091.832,26
8.940.365,99 9.933.918,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.095.194,14 2.129.270,42
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.926.279,74 5.815.907,92
4.021.473,88 7.945.178,34
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 2.175.067,51 819.123,27
2. Sonstige Beteiligungen 432,36 432,36
3. Sonstige Ausleihungen 1.284.930,22 208.208,48
3.460.430,09 1.027.764,11
16.422.269,96 18.906.860,82

1 Inkl. Anpassung an den Durchschnittskurs in der Gewinn- und Verlustrechnung.

Konzern-Kapitalflussrechnung 2020

T€ 2020
T€
1. Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 2.441
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Sachanlagevermögen und immaterielle Vermögensgegenstände 5.826
Abschreibungen auf Finanzanlagen 237
Abnahme der Rückstellungen -14.971
Sonstige zahlungsunwirksamen Aufwendungen/Erträge (Saldo) -5.500
Abnahme der Vorräte 27.279
Abnahme der Forderungen und übriger Aktiva 5.494
Abnahme der Verbindlichkeiten und übriger Passiva -23.579
Verlust aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen 43
Ergebnis aus Entkonsolidierung 918
Zinsaufwand (Saldo) 2
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen -643
Ertragsteueraufwand 891
Ertragsteuererstattungen 179
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.383 -1.383
Effekt aus Umstellung der Zahlungsart 21.891
Bereinigter Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 20.508
2. Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -2.931
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.260
Einzahlungen aus Abgängen von Sachanlagevermögens 448
Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen 201
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.624
Auszahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis -1.348
Erhaltene Zinsen 197
Erhaltene Dividenden 257
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -6.060
3. Finanzierungstätigkeit
Einzahlung aus der Aufnahme von Krediten 8.000
Gewinnausschüttung an Minderheitsgesellschafter -105
Gezahlte Zinsen -88
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 7.807
4. Finanzmittelfonds
Veränderungen des Finanzmittelfonds 364
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 28
Finanzmittelfonds am Jahresanfang 1 61.442
Finanzmittelfonds am Jahresende 61.834
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:
täglich liquidierbare Wertpapiere 1.195
Guthaben bei Kreditinstituten 61.328
Übrige flüssige Mittel 661
Verpfändete Termingeldeinlagen -1.350
61.834

Die wesentlichen zahlungsunwirksamen Geschäftsvorfälle betreffen die Veränderung der Wertberichtigung auf Vorräte und Forderungen sowie das Ergebnis aus Entkonsolidierung.

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2020

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Rücklagen
Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Gewinnrücklagen
gesetzliche Rücklage
andere Gewinnrücklagen
Stand am 31.12.2019/01.01.2020 31.000.000,00 449.470,81 2.650.529,19 57.442.183,99
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchung Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 -7.692,03
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2020 31.000.000,00 449.470,81 2.650.529,19 57.434.491,96
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen Summe Rücklagen
Summe Gewinnrücklagen
Stand am 31.12.2019/01.01.2020 60.092.713,18 60.542.183,99
Ausschüttung 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00
Umbuchung Verlustvortrag 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen -7.692,03 -7.692,03
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00
Stand am 31.12.2020 60.085.021,15 60.534.491,96
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Verlustvortrag
Konzernjahresüberschuss, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
Summe Eigenkapital des Mutterunternehmens
Stand am 31.12.2019/01.01.2020 6.018.623,75 20.065.135,62 -40.491.370,92 77.134.572,44
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 73.629,14 0,00 0,00 73.629,14
Umbuchung Verlustvortrag 0,00 -40.491.370,92 40.491.370,92 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 -7.692,03
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 2.335.436,09 2.335.436,09
Stand am 31.12.2020 6.092.252,89 -20.426.235,30 2.335.436,09 79.535.945,64
Nicht beherrschende Anteile Summe Konzerneigenkapital
Minderheitenkapital
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne
Summe Nicht beherrschende Anteile
Stand am 31.12.2019/01.01.2020 20.000,00 0,00 20.000,00 77.154.572,44
Ausschüttung 0,00 -105.229,97 -105.229,97 -105.229,97
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 73.629,14
Umbuchung Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 -7.692,03
Konzernjahresüberschuss 0,00 105.229,97 105.229,97 2.440.666,06
Stand am 31.12.2020 20.000,00 0,00 20.000,00 79.555.945,64

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der ElectronicPartner Handel SE, Düsseldorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ElectronicPartner Handel SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 7. Juni 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Antje Schlotter, Wirtschaftsprüferin

ppa. Christa Mommsen, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Verwaltungsrats

der ElectronicPartner Handel SE

Der Verwaltungsrat hat sich von den geschäftsführenden Direktoren über Planung, Geschäftsentwicklung sowie wichtige Geschäftsvorfälle der ElectronicPartner Handel SE und wesentlicher Beteiligungsgesellschaften regelmäßig unterrichten lassen. Entscheidungen von grundlegender Bedeutung sind dem Verwaltungsrat zur Zustimmung vorgelegt worden.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 und der Lagebericht des Geschäftsjahres 2020 der ElectronicPartner Handel SE sind von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf, geprüft worden.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 und der Konzernlagebericht des Geschäftsjahres 2020 der ElectronicPartner Handel SE sind ebenfalls von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf, geprüft worden.

Zum Jahresabschluss und zum Konzernabschluss wurde jeweils ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt.

Außerdem erstellten die geschäftsführenden Direktoren für das Geschäftsjahr 2020 einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht). Der Abhängigkeitsbericht wurde ebenfalls von der PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Düsseldorf, geprüft. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben.

Auch der Verwaltungsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht sowie den Abhängigkeitsbericht eingehend geprüft. An der Verwaltungsratssitzung vom 16.06.2021 hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Es bestanden keine Einwände. Der Verwaltungsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu.

Der Verwaltungsrat billigt den Jahresabschluss und den Konzernabschluss, die damit festgestellt sind. Mit dem Lagebericht und dem Konzernlagebericht und insbesondere der Beurteilung zur weiteren Entwicklung des Unternehmens und des Konzerns ist der Verwaltungsrat einverstanden.

Unter Berücksichtigung des Jahresfehlbetrages in Höhe von € 2.653.751,52 und des Bilanzverlustes aus dem Vorjahr in Höhe von € 36.639.331,68 ergibt sich ein Bilanzverlust in Höhe von € 39.293.083,20. Dem Vorschlag, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen schließt sich der Verwaltungsrat an.

 

Düsseldorf, 16.06.2021

Der Vorsitzende des Verwaltungsrats

Prof. Stefan Feuerstein

Dem Vorschlag der geschäftsführenden Direktoren entsprechend wurde der Bilanzverlust der Muttergesellschaft in Höhe von € 39.293.083,20 auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Konzernabschluss zum 31.12.2020 wurde am 16.06.2021 gebilligt.

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