Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 13703
Vorher
Rockwell International GmbH
Eingetragen
25.11.2003
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Produkten sowie die Erbringung von Dienstleistungen, welche der Rockwell International Konzern in Deutschland oder von Deutschland aus an den Markt bringt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vincenzo Monaco
seit 5.3.2025
Geschäftsführer
Prokura
Gunther Sälzler
seit 22.2.2021
Prokura
Erik Casselman
seit 2.5.2019
Geschäftsführer
Kawal Maharaj
seit 28.12.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Rockwell Automation Germany GmbH & Co. KG
Germany
770.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rockwell Automation GmbH

Haan

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

der Jahresabschluss der Gesellschaft für das am 30.09.2023 endete Geschäftsjahr wurde mit Beschluss vom 20.06.2024 festgestellt.

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 0,00 20
2. Technische Anlagen und Maschinen 900.065,70 31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.537,54 57
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 459.068,47 1.556
1.378.671,71 1.664
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.171.000,00 5.171
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.985.190,13 14.591
17.156.190,13 19.762
18.534.861,84 21.426
B. Umlaufvermögen
1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 35.467.219,35 34.120
2. Sonstige Vermögensgegenstände 51.370.109,00 47.733
86.837.328,35 81.853
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 160.262,24 4.473
86.997.590,59 86.326
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.506.859,36 1.577
107.039.311,79 109.329

Passiva

30.9.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 770.000,00 770
II. Kapitalrücklage 7.990.309,60 7.990
III. Gewinnvortrag 1.656.639,08 1.657
10.416.948,68 10.417
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 72.149.875,52 77.860
2. Sonstige Rückstellungen 6.771.674,35 4.076
78.921.549,87 81.936
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.532.706,25 683
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.656.143,75 15.779
3. Sonstige Verbindlichkeiten 511.963,24 514
17.700.813,24 16.976
107.039.311,79 109.329

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

2022/2023 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 43.294.873,77 50.685
2. Sonstige betriebliche Erträge 6.177.840,36 2.757
3. Personalaufwand
a) Gehälter 28.477.879,46 24.707
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.033.292,85 8.743
4. Abschreibungen auf Sachanlagen 379.590,04 87
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.045.923,55 13.482
6. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 340.246,00 70
7. Zinsen und ähnliche Erträge 837.481,82 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.229.696,00 3.887
9. Ergebnis nach Steuern 4.484.060,05 2.606
10. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn (-) -4.484.060,05 -2.606
11. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

1 Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Haan und ist beim Amtsgericht Wuppertal im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer 13703 eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wird der Vermerk im Anhang gewählt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer der Anlagegegenstände berechnet.

Die im Vorjahr ausgewiesenen Mietereinbauten wurden über zehn Jahre abgeschrieben.

Die Nutzungsdauer beträgt für technische Anlagen und Maschinen drei bis zehn Jahre und für die Betriebs- und Geschäftsausstattung fünf bis zehn Jahre.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zum Nennbetrag oder im Falle einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert, gegebenenfalls vermindert um individuell ermittelte Ausfallrisiken.

Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen sind mit den versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwerten angesetzt.

Die Liquiden Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. projizierten Einmalbeitragsmethode. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln RT 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: Rechnungszinssatz 1,81 % (Vorjahr: 1,77 %), Dynamik der anrechenbaren Bezüge 3,25 % p.a. (Vorjahr: 3,00 % p.a.), Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung 2,50 % p.a. (Vorjahr: 2,25 % p.a.) und Dynamik der Anpassung der laufenden Renten 2,25 % p.a. (Vorjahr: 2,00 % p.a.). Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre It. Bundesbank angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 483 (Vorjahr: TEUR 4.635). Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Zum 30. September 2023 wurden für die Bewertung des kongruent rückgedeckten Teils der Pensionsrückstellungen erstmals die Regelungen des IDW RH FAB 1.021 angewandt. Die Gesellschaft hat sich dabei für das Aktivprimat entschieden, nach dem der Wert der Rückdeckungsversicherungsansprüche die Bewertung der Pensionsrückstellungen determiniert. Durch die erstmalige Anwendung des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 verringert sich die Verpflichtung um TEUR 9.653. Der Ertrag aus der Verminderung der Pensionsrückstellung aufgrund der Bewertungsänderung wurde mit den Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 8.285 saldiert. Der nach Saldierung mit den Aufwendungen für Altersversorgung verbleibende Betrag in Höhe von TEUR 1.368 wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Effekte aus Änderungen des Rechnungszinses werden im Zinsergebnis erfasst.

Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern sind aufgrund einer Organschaft mit der Gesellschaft Rockwell Automation Germany GmbH & Co. KG, Wuppertal, (im Folgenden: "Rockwell KG") nicht berücksichtigt.

Währungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger (bei Aktivposten) oder höher (bei Passivposten) waren. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Die Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst. Die Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums bzw. im Zeitpunkt der Leistungserbringung erfasst.

3 Bilanzerläuterungen

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagengitter (Anlage zum Anhang) ersichtlich.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen entfallen vollständig auf die 100 %-Beteiligung an der Rockwell Automation Solutions GmbH, Karlsruhe (im Folgenden: "Rockwell Solutions"). Die Beteiligung wurde im Geschäftsjahr 2003/2004 zum Nennwert in Höhe von TEUR 60.631 vollständig außerplanmäßig abgeschrieben. Infolge der verbesserten Ertragsaussichten des Tochterunternehmens wurde im Geschäftsjahr 2012/2013 eine Zuschreibung auf einen beizulegenden Wert von TEUR 5.171 vorgenommen.

Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresergebnis Letzter vorliegender Jahresabschluss
Name Sitz % TEUR TEUR
Rockwell Automation Solutions GmbH Karlsruhe 100,0 5.053 1.621 30.9.2023

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen (TEUR 11.985; Vorjahr: TEUR 14.591) betreffen ein Darlehen an die Gesellschafterin Rockwell Automation Germany GmbH & Co. KG, Wuppertal.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 51.370 (Vorjahr: TEUR 47.733) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle anderen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen die Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen.

Bis auf das Cash-Pool-Konto (TEUR 34.798) mit Rockwell Automation BV, welches im Geschäftsjahr eingeführt wurde, stammen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Im Vorjahr bestanden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bis auf eine Darlehensforderung in Höhe von TEUR 25.500 aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

3.3 Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) als Mietkaution verpfändet.

3.4 Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten besteht im Wesentlichen aus Mietabgrenzungen und Vorauszahlungen an Versicherer.

3.5 Eigenkapital

Am Stammkapital ist als alleinige Gesellschafterin die Rockwell Automation Germany GmbH & Co. KG, Wuppertal, beteiligt.

3.6 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Verpflichtungen aus dem Gehaltsbereich in Höhe von TEUR 5.703 (Vorjahr: TEUR 2.869), Rückbauverpflichtungen (TEUR 891; Vorjahr: TEUR 153), sowie für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 177; Vorjahr: TEUR 298).

3.7 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen in Höhe von TEUR 8.222 (Vorjahr: TEUR 6.344) aus Gewinnabführungsverpflichtungen und in Höhe von TEUR 6.326 (Vorjahr: TEUR 7.730) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Im Vorjahr resultierten sie darüber hinaus in Höhe von TEUR 24 aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 14.548 (Vorjahr: TEUR 14.098).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 512 (Vorjahr: TEUR 514) bestehen ausschließlich aus Verbindlichkeiten aus Steuern.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind ungesichert.

4 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse enthalten ausschließlich Erlöse aus Kommissionsgeschäften mit verbundenen Unternehmen.

4.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen TEUR 1.177 (Vorjahr: TEUR 1.159) und Erträge aus der Erhöhung der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen TEUR 3.637 (Vorjahr: TEUR 1.599). Durch die Erstanwendung der Neubewertung von Rentenverpflichtungen gemäß IDW RH FAB 1.021 im Geschäftsjahr ergibt sich ein Ertrag aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.368 (siehe hierzu die Erläuterungen zur Bewertung der Pensionsrückstellungen unter Abschnitt "2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen").

4.3 Personalaufwand

Im Jahresdurchschnitt waren 209 (Vorjahr: 217) Angestellte beschäftigt. Hiervon sind 19 (Vorjahr: 18) Personen im Engineering-Bereich angestellt.

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 5.494) Aufwendungen für Altersversorgung. Zu der Saldierung der Aufwendungen für Altersversorgung mit den Erträgen aus der Verminderung der Pensionsrückstellung infolge der erstmaligen Anwendung von IDW RH FAB 1.021 siehe die Erläuterungen zur Bewertung der Pensionsrückstellungen unter Abschnitt "2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen".

4.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich überwiegend aus Reise- und Repräsentationskosten (TEUR 1.452; Vorjahr: TEUR 731), Aufwendungen aus Konzernumlagen (TEUR 6.713; Vorjahr: TEUR 7.402), Diverse Marketingausgaben (TEUR 1.379; Vorjahr: TEUR 37), Aushilfen und Fremdleistungen (TEUR 709; Vorjahr: TEUR 544), Mieten, Nebenkosten und Instandhaltungskosten (TEUR 959; Vorjahr: TEUR 1.015), Kfz-Kosten (TEUR 2.235; Vorjahr: TEUR 2.033), Kommunikationskosten (TEUR 297; Vorjahr: TEUR 328) und Personalnebenkosten (TEUR 188; Vorjahr: TEUR 151) zusammen.

Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 24).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Geschäftsjahr keine Aufwendungen aus der ratierlichen Zuführung zu Pensionsrückstellungen gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB aufgrund der vollständigen Zuführung in Höhe von TEUR 37 im Vorjahr.

4.5 Zinserträge und Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinserträge entfallen wie im Vorjahr vollständig auf Zinserträge aus verbundenen Unternehmen.

Die Zinsaufwendungen betreffen die Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.356 (Vorjahr: TEUR 1.399) sowie den Effekt aus der Änderung des Rechnungszinssatzes in Höhe von TEUR -127 (Vorjahr: TEUR 2.456).

5 Sonstiges

5.1 Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten folgende Mitglieder an:

Kawal Maharaj, Director EMEA GFO and Controller, Leidschendam/Niederlande

Erik Casselman, General Counsel EMEA, Hoeilaart/Belgien

Uwe Keiter, Wegberg/Deutschland

Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Im Gesamtbetrag der Pensionsrückstellungen zum 30. September 2023 sind Verpflichtungen für ehemalige Geschäftsführer in Höhe von TEUR 1.486 (Vorjahr: TEUR 1.654) enthalten. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Pensionszahlungen in Höhe von TEUR 82 (Vorjahr: TEUR 82) an ehemalige Geschäftsführer getätigt.

5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die finanziellen Verpflichtungen aus kurzfristig nicht kündbaren Miet- und Leasing-Verträgen setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR
fällig 2023/2024 1.185
fällig 2024/2025 bis 2026/2027 2.333
fällig nach 2026/2027 403
3.921

5.3 Ergebnisverwendung

Zwischen der Rockwell Automation GmbH und der alleinigen Gesellschafterin Rockwell Automation Germany GmbH & Co. KG, Wuppertal, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Auf Grundlage dieses Vertrags wurde der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 4.484 an die Gesellschafterin abgeführt.

5.4 Konzernverhältnis

Die Gesellschaft wird über ihre Muttergesellschaft Rockwell KG in den Konzernabschluss der Rockwell Automation Inc., Milwaukee, Wisconsin/USA, (Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt) einbezogen. Der Konzernabschluss wird bei der United States Security and Exchange Commission, Washington D.C./USA, offengelegt und ist dort unter der Registernummer 1024478 erhältlich.

5.5 Konzernabschluss und Konzernlagebericht

Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts gemäß § 292 HGB in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden von der Rockwell International Corporation, Milwaukee, Wisconsin/USA, aufgestellt und im Unternehmensregister veröffentlicht.

Die im befreienden Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden nach allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen in den Vereinigten Staaten von Amerika (US-GAAP) weichen im Wesentlichen wie folgt vom deutschen Recht ab:

Bei der Bilanzierung nach HGB in der Fassung nach der Änderung durch das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - BilMoG) sowie der Bilanzierung nach amerikanischer Rechnungslegung stehen unterschiedliche Rechnungslegungsphilosophien im Vordergrund. Während die amerikanische Rechnungslegung ihren Schwerpunkt vor allem auf Informationen für gegenwärtige und potentielle Investoren legt, sind für die handelsrechtliche Rechnungslegung darüber hinaus auch das Vorsichts- und Gläubigerschutzprinzip von Bedeutung. Generell steht bei der amerikanischen Rechnungslegung die periodengerechte Erfassung von Aufwendungen und Erträgen (matching principle) stärker im Vordergrund als bei der deutschen Rechnungslegung.

Pensionsrückstellungen

Pensionsrückstellungen werden in der US-Rechnungslegung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected benefit method) ermittelt. Gehalts- und Rententrends sind bei der Ermittlung des Barwertes in der US-Rechnungslegung zu berücksichtigen. Diskontierungssatz ist der kurzfristige Marktzins. In der deutschen Handelsbilanz wird in der Regel pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre laut Bundesbank angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

5.6 Honorar des Abschlussprüfers

Das Abschlussprüferhonorar im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt TEUR 19. Es entfällt ausschließlich auf die Abschlussprüfung.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es gibt keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

 

Düsseldorf, den 4. Juni 2024

Erik Casselmann

Kawal Maharaj

Uwe Keiter

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

Wirtschaftliche Grundlagen

Der Rockwell Automation-Konzern ist ein weltweit führender Anbieter von Systemen und Dienstleistungen zu Antriebs-, Steuerungs- und Informationstechnologien für die Industrieautomation. Die Konzernmuttergesellschaft ist die Rockwell Automation Inc. mit Sitz in Milwaukee/Wisconsin, USA.

Der Konzern wird an der New York Stock Exchange unter der Wertpapierkennung "ROK" gehandelt.

Der Rockwell Automation-Konzern vereint führende Marken der industriellen Automation für ganzheitliche Systemlösungen:

Steuerungen, Motoren und Antriebe sowie schlüsselfertige Systeme, aber auch

Werksverwaltungs-Software von Rockwell Software ®.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 besteht das Unternehmen im Wesentlichen aus drei operativen Segmenten: Intelligent Devices, Software & Control und Lifecycle Services. Das Segment Intelligent Devices umfasst Antriebe, Bewegung, Sicherheit, Sensorik, Industriekomponenten und auftragsbezogene Produkte. Das Segment Software & Control umfasst Steuerungs- und Visualisierungssoftware und -hardware, Informationssoftware sowie Netzwerk- und Sicherheitsinfrastruktur. Das Segment Lifecycle Services umfasst Consulting, Professional Services und Solutions, Connected Services sowie Maintenance Services.

Die drei operativen Segmente teilen sich eine gemeinsame Vertriebsorganisation und Lieferkette und betreiben ihre Geschäfte weltweit. Die wichtigsten Märkte, die von den Segmenten bedient werden, sind diskrete Endmärkte (z.B. Automobil, Halbleiter und Lager und Logistik), hybride Endmärkte (z.B. Lebensmittel und Getränke und Life Sciences) und Prozessendmärkte (z.B. Öl und Gas, Metalle und Chemikalien).

Die Rockwell Automation GmbH (im Folgenden: Rockwell Automation) mit Sitz in Haan ist eine Tochtergesellschaft der zum Rockwell Automation-Konzernverbund gehörenden Rockwell Automation Germany GmbH & Co. KG, Wuppertal (im Folgenden: Rockwell KG). Kommanditistin der Rockwell KG ist die Rockwell Automation International Holding LLC, Milwaukee/Wisconsin, USA, Komplementärin ist die Rockwell Automation Holdings GmbH, Haan.

Die Rockwell Automation verfügt über vier Vertriebs- und Servicebüros sowie über ein Callcenter, das in die Hauptverwaltung integriert ist. Die Gesellschaft vermittelt Umsätze für andere Rockwell-Konzerngesellschaften. Die Gesellschaft erhält für die von ihr erbrachten Dienstleistungen eine Erstattung bestimmter Kostenarten und einen Gewinnzuschlag.

Die Gesellschaft ist Muttergesellschaft der Rockwell Automation Solutions GmbH (im Folgenden: Rockwell Solutions) mit Sitz in Karlsruhe, die auf dem Gebiet der Implementierung von Steuerungssoftware tätig ist.

Branchenentwicklung und Entwicklung der Gesellschaft

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 betrug das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands rund 4,12 Billionen Euro, nominal ist das BIP also kräftig gestiegen. Dies liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession.

Im 3. Quartal 2023 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal saison- und kalenderbereinigt um 0,9 % gestiegen und betrug rund 1.032,4 Milliarden Euro. Der Anstieg ist allerdings auf den Anstieg der Preise zurückzuführen. Preis-, saison- und kalenderbereinigt ist das BIP im 3. Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal deutlich gestiegen. Im Vergleich mit dem gleichen Quartal des Vorjahres ist das BIP preisbereinigt um 6,4 % gestiegen.

Die Stimmung am Arbeitsmarkt ist stabil. Die Arbeitslosenquote lag im September 2023 mit 5,7 % um 0,3 % über dem Niveau von September 2022.

Die Statistik zeigt die Umsatzentwicklung der deutschen Robotik- und Automationsbranche in den Jahren 2002 bis 2023. Im Jahr 2023 wird für die deutsche Robotik- und Automationsbranche im In- und Ausland ein Gesamtumsatz von rund 16,2 Milliarden Euro prognostiziert.

Die Robotik- und Automationsbranche in Deutschland prognostiziert für das Jahr 2024 ein Umsatzplus von 4 %. Laut aktuellen Zahlen des VDMA-Fachverbandes Robotik + Automation würde der Branchenumsatz somit auf 16,8 Mrd. Euro steigen - ein neuer Rekordwert.

Die Automation spielt künftig sowohl im produzierenden Gewerbe als auch im Dienstleistungssektor Deutschlands eine Schlüsselrolle. 70 % der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung generieren heute die Dienstleistungsbereiche. Servicerobotik wird hier dringend benötigt, um beispielsweise trotz Personalknappheit produktiv zu bleiben - etwa mit der Laborautomation.

Die Nachfrage für Robotik und Automation in der Fertigung wird ebenfalls von starken Transformationstrends getrieben: Aktuell entwickelt die Automobilindustrie beispielsweise neue Fertigungstechniken für Elektroautos. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien für den Klimaschutz setzt die kostengünstige und hoch automatisierte Massenproduktion von Green-Tech-Produkten wie zum Beispiel Brennstoffzellen voraus. Über alle Branchen hinweg geht es darum, nachhaltiger zu wirtschaften, in Europa wettbewerbsfähig zu produzieren und den Mangel an Fachkräften zu kompensieren.

Wie in den vergangenen Jahren setzt Rockwell auf "The Connected Enterprise": Ein Unternehmen, das durch die Integration von Produkten, IT- und ERP-Systemen die Basis für mehr Zusammenarbeit, Sicherheit und Prozessoptimierung schafft und diese Integration auf die Supply Chain und letzten Endes auch auf Kunden ausweiten kann.

Rockwell Automation hat eine lange Historie in der Entwicklung von Front Open-Automation-Lösungen, basierend auf einem standardisierten Ethernet, um der stetig wachsenden Infrastruktur innerhalb einer Firma gerecht zu werden.

Ertragslage

Die Rockwell Automation erzielte im Geschäftsjahr 2022/2023 einen im Vergleich zum Vorjahr erhöhten Jahres- überschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 4.484 (Vorjahr: TEUR 2.606). Die Gesellschaft ist ausschließlich auf Kommissionsbasis tätig. Die Kommissionserlöse werden in der Weise ermittelt, dass insgesamt ein operatives Ergebnis (nach interner Kostenrechnung) in Höhe von 1,5 % der kommissionsbehafteten Umsätze erwirtschaftet wird. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsatzerlöse aufgrund niedriger operativer Aufwendungen um 14,6 % auf TEUR 43.295 gesunken.

Bei den übrigen Gewinn- und Verlustposten haben sich folgende wesentliche Änderungen ergeben:

Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 3.421 auf TEUR 6.178 resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Erträge aus der Erhöhung der Aktivwerte von Rückdeckungsversicherungen um TEUR 2.038. Durch die Erstanwendung der Neubewertung von Rentenverpflichtungen gemäß IDW RH FAB 1.021 im Geschäftsjahr ergab sich außerdem ein Ertrag aus der Reduzierung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 1.368 (Vorjahr: TEUR 0). Durch die erstmalige Anwendung des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 verringert sich die Verpflichtung um TEUR 9.653. Der Ertrag aus der Verminderung der Pensionsrückstellung aufgrund der Bewertungsänderung wurde mit den Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 8.285 saldiert. Der nach Saldierung mit den Aufwendungen für Altersversorgung verbleibende Betrag in Höhe von TEUR 1.368 wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Der Gehaltsaufwand ist um TEUR 3.771 gestiegen, hauptsächlich infolge höherer Boni und Verkaufsprovisionen (TEUR +2.679) sowie höherer Abfindungszahlungen (TEUR +976).

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind signifikant um TEUR 7.710 auf TEUR 1.033 gesunken. Die Abnahme begründet sich zum weitaus überwiegenden Teil aus der obenstehend beschriebenen Verrechnung von Altersvorsorgeaufwendungen mit den Erträgen aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen infolge der erstmaligen Anwendung des Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 1.563 auf TEUR 15.046 gestiegen. Die Zunahme ist im Wesentlichen auf erhöhte Vertriebskosten zurückzuführen. Auch Weiterbelastungen von verbundenen Unternehmen und Reisekosten haben zum Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen beigetragen.

Die Abnahme der Zinsaufwendungen um TEUR 2.657 auf TEUR 1.230 resultiert im Wesentlichen aus einem niedrigeren Aufwand im Zusammenhang mit der Dotierung der Pensionsrückstellung.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr ist die Bilanzsumme der Gesellschaft von TEUR 109.329 auf TEUR 107.039 gesunken.

Folgende Effekte haben wesentlich zu der Abnahme der Bilanzsumme um TEUR 2.290 beigetragen:

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind um TEUR 2.606 gesunken und betragen zum 30. September 2023 TEUR 11.985 (Vorjahr: TEUR 14.591). Dies entspricht 11,2 % (Vorjahr: 13,4 %) der Bilanzsumme. Es handelt sich zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr ausschließlich um Ausleihungen an die Gesellschafterin Rockwell KG. Die Tilgung in Höhe von TEUR 2.606 resultiert aus der Verrechnung mit der Gewinnabführungsverpflichtung des Vorjahres.

Die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 1.347 ergibt sich hauptsächlich aus einem Anstieg der Forderung gegen die Rockwell Automation BV um TEUR 30.101. Gegenläufig ist das kurzfristige Darlehen an die Konzernobergesellschaft Rockwell Automation Inc. um TEUR 25.500 gesunken, da es im Geschäftsjahr vollständig getilgt wurde.

Der Anstieg der Forderung gegen die Rockwell Automation BV resultiert aus der Einrichtung eines Cash-Pool- Kontos, welches zum Bilanzstichtag mit TEUR 34.798 valutiert. Im Vorjahr bestand gegen die Rockwell Automation BV ausschließlich eine Forderung aus der Abrechnung des Kommissionärvertrags, die um TEUR 4.758 zurückging.

Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 3.637 resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherungen um TEUR 2.038.

Der Verringerung der Pensionsrückstellungen um TEUR 5.711 steht insbesondere im Zusammenhang mit den Effekten aus der erstmaligen Anwendung der Bewertungsgrundsätze gem. IDW RH FAB 1.021.

Die Zunahme der sonstigen Rückstellungen um TEUR 2.696 betrifft im Wesentlichen höhere Verpflichtungen aus Mitarbeiterboni und Verkaufsprovisionen.

Die Eigenkapitalquote beträgt bei einer um 2,1 % gesunkenen Bilanzsumme und unverändertem Eigenkapital 9,7 % (Vorjahr: 9,5 %).

Finanzlage

Der Finanzmittelfonds besteht aus liquiden Mitteln sowie den Cash-Pool-Forderungen und ist von TEUR 4.473 auf TEUR 34.958 gestiegen. Der Anstieg ergibt sich aus einem Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 5.084 sowie aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 25.401. Letzterer setzt sich zusammen aus Zahlungsmittelzuflüssen aus der Tilgung des ausgereichten kurzfristigen Darlehens (TEUR 25.500) sowie Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (TEUR 99).

Die Finanzierung der Gesellschaft ist zusätzlich durch eine zugesagte Gesamtkreditlinie von TEUR 45.000 abgesichert, die der Gesellschaft gemeinsam mit der Muttergesellschaft Rockwell KG und der Tochtergesellschaft Rockwell Solutions zur Verfügung steht. Zum Bilanzstichtag wurde die Kreditlinie nicht in Anspruch genommen.

Personal

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl ist im Geschäftsjahr 2022/2023 von 217 auf 209 Angestellte gesunken. Hiervon sind 19 (Vorjahr: 18) Personen im Engineering-Bereich angestellt, Mit gezielten Fortbildungsmaßnahmen arbeiten wir ständig daran, die Qualifikation unserer Mitarbeiter als wesentlichen Baustein unseres Geschäftsmodells zu verbessern.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Rockwell-Konzern stellt die Gesellschaft keine separate Einheit für die Unternehmenssteuerung dar. Sie wird vielmehr ausschließlich zusammen mit anderen Konzernteilbereichen betrachtet.

Eine Angabe von finanziellen Leistungsindikatoren auf Ebene der Rockwell Automation GmbH ist daher nicht möglich.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Nachfolgend dargestellte Erfolgsparameter haben einen wesentlichen Anteil am Unternehmenserfolg. Allerdings unterliegen sie noch keinem regelmäßigen Monitoring. Insofern stellen sie keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren dar, die zur Steuerung des Unternehmens eingesetzt werden.

- Kundenkreis

Anwender von Lösungen und Produkten von Rockwell Automation finden sich sowohl unter Maschinenbauern als auch herstellenden Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen. Ein Großteil der Industrien, in denen Rockwell-Automation-Technologie zum Einsatz kommt, umfasst den Automobilbereich, Nahrungsmittel- und Getränkeherstellung, Produktion von Haushaltswaren- und Hygieneartikeln sowie Life-Sciences, die Schwerindustrien und Halbleiter- und Elektronik-Branche.

Um den Service und die Lösungen kontinuierlich zu verbessern, führt Rockwell Automation jährliche Kundenbefragungen durch. Der Kundenkreis hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 nur unwesentlich verändert. Allerdings ist es gelungen, die Kundenbasis und die Kundendurchdringung zu erweitern. Die Ergebnisse der oben genannten Kundenzufriedenheitsbefragungen zeigen, dass die Mehrheit der Kunden mit der Leistung der Rockwell Automation zufrieden ist.

- Fortbildungsmaßnahmen

Im Rahmen von jährlichen "Performance and Development Reviews" werden Fortbildungsbedürfnisse festgestellt und für das kommende Jahr definiert. Fortbildungsmaßnahmen werden sowohl von der Personalabteilung und dem Vorgesetzten als auch vom Mitarbeiter selbst verfolgt und bewertet.

Risikobericht

Risikomanagement und -methoden

Auf Basis der SOX-404-Anforderungen implementierte Rockwell Automation weltweit eine Finanzsystemlösung (ARC von Oracle), die eine transparente, lückenlose und monatliche Kontenabstimmung definierter Bilanzkonten gewährleistet.

Monatlich werden das Ergebnis sowie Risikoindikatoren zwischen der Geschäftsführung, dem Controlling sowie der Vertriebs-/Einkaufs- und Personalabteilung besprochen.

Das Periodenergebnis und wesentliche Kennzahlen werden monatlich an das europäische Headquarter (Rockwell Automation B.V., Rotterdam, Niederlande) gemeldet.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind aufgrund der Eingliederung in den Rockwell-Konzern keine Ausfallrisiken erkennbar.

Liquiditätsrisiken sind aufgrund der derzeit verfügbaren liquiden Mittel und aufgrund der Einbindung in den Rockwell-Konzern nicht erkennbar, da jederzeit ausreichende liquide Mittel zur Verfügung stehen.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden frühzeitig im Rahmen des Liquiditätsplanungssystems erkannt.

Als generelles Risiko sieht das Management vor allem die gesamtwirtschaftliche Entwicklung vor dem Hintergrund politischer Unwägbarkeiten (Ukraine-Krieg, Handelsstreitigkeiten, die Instabilität im Mittleren Osten etc.), die sich mittelbar auf die Gesellschaft auswirken.

Die Aussichten sind für dieses Geschäftsjahr mit beträchtlichen Risiken behaftet, die nur schwer zu quantifizieren sind, wie der Russland-Ukraine-Krieg, die globalen Handelskonflikte, die Instabilität im Mittleren Osten und die Lieferkettenengpässe sowie die Transportfragen.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Das unternehmerische Ergebnis der Gesellschaft hängt im Wesentlichen von der strategischen Unternehmensentwicklung sowie dem Vertriebserfolg ab.

Rockwell Automation ist führend in der Digitalisierung von industriellen Prozessen unter den Begriffen Industrie 4.0, Industrial Internet of Things (IIOT), The Connected Enterprise und Smart Manufacturing. Smart Manufacturing ist das Tor zur Digitalisierung. Verbundene, intelligente Geräte sorgen für transparentere Prozesse und die Verfügbarkeit von Echtzeitdaten. Deren effiziente Analysen ermöglichen eine optimierte Entscheidungsfindung und dienen durch nahtlose Konnektivität effizienter Zusammenarbeit.

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir mit einer Fortsetzung des positiven Trends. Die Aussichten sind für dieses Geschäftsjahr mit beträchtlichen Risiken behaftet, die nur schwer zu quantifizieren sind, wie der Russland- Ukraine-Krieg, globale Handelskonflikte, die Instabilität im Mittleren Osten und die Lieferkettenengpässe sowie die Transportfragen.

Infolge des Krieges zwischen Russland und der Ukraine hat Rockwell am 7. März 2022 seine Aktivitäten in Russland und Belarus eingestellt. Auf diese Länder entfiel im Geschäftsjahr 2021 ein konzernweiter Umsatz von lediglich Mio. EUR 11, sodass sich aus der Einstellung des Geschäfts keine bedeutsamen Auswirkungen ergeben.

Prognosebericht

Basierend auf gestiegener "Orderintakes" erwarten wir für das Geschäftsjahr 2023/2024 ein leichtes Umsatzwachstum.

Wir sehen uns mit Trends in der Fertigung konfrontiert, die den Bedarf an autonomer Technologie vorantreiben. Die Notwendigkeit betrieblicher Belastbarkeit zwingt zur Flucht in die Automatisierung.

Aufgrund der Unsicherheit in den Lieferketten werden effizientere, vorhersehbare und widerstandsfähigere globale Lieferketten durch autonome Technologie angetrieben.

Weltweit liegt ein Arbeitskräftemangel vor. Es wird in der Fertigungsindustrie voraussichtlich zu großen Engpässen durch Arbeitskräftemangel und Kosten kommen.

Gegenwind gibt es durch die Unsicherheit in der globalen Wirtschaftslage. Die Rezessionsrisiken für die Weltwirtschaft bleiben aufgrund des stagnierenden Angebots- und Nachfragewachstums erhöht. In diesem Jahr dürften die Industrieländer in eine Stagnation oder leichte Kontraktion übergehen. Die realen Sparpuffer dürften bald wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen, da die Inflation den Nominalwert des Gesamtvermögens der privaten Haushalte erodiert hat.

Aufgrund der obenstehend erläuterten Vergütungsstruktur für unsere Kommissionärstätigkeiten haben die genannten Risiken - zumindest kurzfristig - jedoch keine wesentliche unmittelbare Auswirkung auf unsere Ergebnisentwicklung.

Die Organisation wird in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Situation weiterentwickelt und gemäß den Marktbedürfnissen angepasst und ausgebaut.

 

Düsseldorf, den 4. Juni 2024

Erik Casselman

Kawal Maharaj

Uwe Keiter

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Rockwell Automation GmbH, Haan

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rockwell Automation GmbH, Haan, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rockwell Automation GmbH, Haan, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen des Unternehmens bzw. von dessen Teilbereichen ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 14. Juni 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Detlef Herrel, Wirtschaftsprüfer

Boris Liesbrock, Wirtschaftsprüfer

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