Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 726494
Eingetragen
14.12.2016
Branche
Großhandel mit Uhren und SchmuckGroßhandel mit TextilienEinzelhandel mit Uhren und Schmuck
Gegenstand
ist der Einkauf und Verkauf sowie der Handel mit Waren aller Art, insbesondere Schmuck, Uhren, Accessoires, Modeartikeln und Textilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Manuel Magin
seit 26.3.2025
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Etienne Espenner
seit 14.12.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

75.00% identifiziert25.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kulia StiftungLIE
25.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PURELEI Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PURELEI GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

1. Konjunktur und Konsumklima

2. Zusammenfassung und Ausblick

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage zum Risiko- und Chancenbericht

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind mit zwei Standorten in Mannheim im E-Commerce für Modeschmuck aller Art, insbesondere sog. Mitnahmeartikel, tätig. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Vertrieb der Waren über Online-Plattformen sowie dem Direktverkauf über den eigenen Onlineshop vorrangig an Privatpersonen. Im Geschäftsjahr 2023 waren an beiden Standorten durchschnittlich 175 Arbeitnehmer beschäftigt.

Der Online-Vertrieb ist zentraler Bestandteil des Geschäftsmodells und besteht neben dem eigenen Onlineshop aus Anbindungen an verschiedene E-Commerce-Plattformen, um die Produkte einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Die Ware beziehen wir hauptsächlich aus Asien und unser Absatzmarkt ist, neben dem Hauptabsatzmarkt Deutschland, das europäische Ausland.

2. Forschung und Entwicklung

Mit Lieferanten und Werbepartnern entwickeln wir laufend neue Schmuckkollektionen. Die Kosten der Produktentwicklung werden nicht aktiviert und als sofortiger Aufwand erfasst. Im Geschäftsjahr waren 6 Mitarbeiter im Bereich Produktentwicklung beschäftigt. Der Aufwand für die Produktentwicklung entfällt mit T€ 434 vollständig auf Personalaufwand. Der Aufwand der Lieferanten wird über den Beschaffungspreis der Waren in Rechnung gestellt und über den Materialaufwand erfasst. Beim Deutschen Patent und Markenamt sind bisher 15 Designs über Geschmacksmuster eingetragen und geschützt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und Branchen bezogene Rahmenbedingungen

Das wirtschaftliche Umfeld war im Jahr 2023, wie auch im Jahr 2022 mit Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022, von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation geprägt. Der Fokus der Politik und der Unternehmen lag auf der Inflationsentwicklung. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stiegen die Verbraucherpreise in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % im Vergleich zu 2022. Die Jahresteuerungsrate lag im Jahr 2022 noch bei 6,9 %. Die Inflationsrate für 2023 fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor und resultierte aus den eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung der stark steigenden Inflation.

Die hohe Inflationsrate wurde wie im vergangenen Jahr vor allem von den extremen Preisanstiegen bei Energieprodukten und Nahrungsmitteln seit Beginn des Kriegs in der Ukraine beeinflusst. Diese Preisentwicklungen hatten direkte Auswirkungen auf die Kosten für Unternehmen, da sie höhere Beschaffungskosten und gestiegene Betriebsausgaben mit sich brachten.

Im Dezember 2023 schwächte sich die Inflationsrate etwas ab, lag aber mit +3,7 % immer noch auf einem hohen Niveau. Diese Entwicklung verdeutlichte die anhaltenden Herausforderungen im Hinblick auf steigende Verbraucherpreise und die Belastung der Unternehmen.

Laut Online Monitor 2024 des Handelsverbands Deutschland ist das Wachstum 2023 im Vergleich zum Vorjahr weiterhin verhalten. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Entwicklung leicht negativ war, wächst der Umsatz im Onlinehandel 2023 wieder um 1% (nominal) bzw. 0,8 Mrd. Euro auf 85,4 Mrd. Euro. Im Vergleich zu den Onlineumsätzen von 2019, vor der Corona-Sonderkonjunktur, beträgt der Zuwachs immer noch 44,3 Prozent.

Das auch 2023 wieder zum Teil preisgetriebene Wachstum des Einzelhandels insgesamt (+2,9 %) wirkt zusätzlich negativ auf den Onlineanteil, welcher auf einen Anteil von 13,2 Prozent (2023) gesunken ist (2022 13,4 %). In den Branchen Fashion & Accessoires, in der auch die Purelei GmbH einzuordnen ist, sowie CE/Elektro bleibt der Onlineanteil am jeweiligen Gesamtmarkt weiterhin über 40 Prozent.

Durch die hohe Inflation steht das Thema Nachhaltigkeit neben Convenience im Spannungsfeld mit dem Preisaspekt. Konsumverzicht ist nach wie vor eine beliebte Option - ebenso hat die Nutzung von Secondhand Angeboten zugenommen. Seit April 2023 ist Temu in Deutschland auf dem Markt und hat in diesem Jahr ein rasantes Wachstum hin zu Platz drei der zugriffstärksten Onlineshops verzeichnet. Allerdings nimmt die Anzahl der Besucher 2024 bereits wieder leicht ab.

In diesem Umfeld mussten wir unser operatives Geschäft steuern und ausrichten, um mit den gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen zurechtzukommen. Die steigenden Kosten, die anhaltend hohe Inflation und das Konsumverhalten der Privathaushalte stellten eine besondere Herausforderung dar. Es war erforderlich, die Preise und das Kostenmanagement sorgfältig zu überwachen, um die Profitabilität des Unternehmens aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit stabil zu halten.

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen arbeiteten wir daran, unsere Marktposition zu stärken und innovative Lösungen zu entwickeln, um die Herausforderungen zu bewältigen und weiterhin erfolgreich am Markt zu agieren.

2. Geschäftsverlauf

Wir können erneut auf ein insgesamt positiv verlaufendes Geschäftsjahr zurückblicken.

Nach dem verstärkten Nachfrageverhalten in den Vorjahren setzte sich im Berichtsjahr eine positive Tendenz fort. Der Wechselkurs EUR /USD hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 stabilisiert und zu konstanten Warenbeschaffungskosten geführt. Durch Anpassungen der Marken- und Preisstrategie konnte der Umsatz und somit auch das Rohergebnis gesteigert werden. Das Rohergebnis liegt mit T€ 46.556 (VJ.: T€ 40.154) deutlich über dem Vorjahr und hat sich somit um T€ 6.402 bzw. 15,9 % erhöht. Unsere Prognose für 2023, das Rohergebnis im leicht zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr 2022 zu steigern, haben wir erfüllt.

Die Personalkosten sind insgesamt um T€ 221 gesunken. Dieser Rückgang ist neben der Einstellung des aktiven Geschäftsbetriebes in Italien und Frankreich auch auf die Gewährung von Tantiemen an die Geschäftsführung zurückzuführen. Für die Märkte Italien und Frankreich waren ca. 10 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vorjahr wurde der Tantiemeanspruch ausgesetzt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stiegen um T€ 2.143 auf T€ 30.942. Die Steigerung setzt sich im wesentlichen aus höheren Werbekosten und Gebühren für Marktplätze sowie einem leichten Anstieg der Consultingkosten zusammen. Die Werbekosten sind im Zuge der Anpassung der Marketing- und Werbestrategie an die Marktbedingungen gestiegen. Die Gebühren der Marktplätze sind neben der Anhebung der Gebühren der bestehenden Marktplatzbetreiber durch eine neue Partnerschaft eines weiteren Marktplatzbetreibers gestiegen.

Auch im Jahr 2023 konnte ein Jahresüberschuss erwirtschaftet werden.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist, unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2023, durch die nachhaltig erwirtschafteten Jahresergebnisse nach wie vor gut.

a) Ertragslage

Unsere wesentliche Ergebnisquelle stellen weiterhin die inländischen Umsatzerlöse dar. Diese machen rd. 82% (Vorjahr rd. 80%) der gesamten Umsätze aus.

Unsere Aufwendungen für Waren sind im Vergleich zum Vorjahr um rd. 8,3% gesunken. Dies setzt sich sowohl aus einem positiven Mengeneffekt als auch einem stabilen Wechselkurs EUR/USD zusammen.

Durch Preisanpassungen der Waren bei gleichzeitigem Rückgang der Materialaufwendungen konnte das Rohergebnis positiv beeinflusst und gegenüber dem Vorjahr um rd. 15,9% gesteigert werden.

Das gestiegene Rohergebnis um T€ 6.402, die gesunkenen Personalaufwendungen von T€ -221 sowie proportional zur Rohergebnisentwicklung nur leicht gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen von T€ 2.143 haben insgesamt zu einem Ergebnis vor Steuern von T€ 6.118 (VJ.: T€ 1.521) und einem Ergebnis nach Steuern von 4.222 (VJ.: T€ 1.040) geführt. Die Steuerbelastung mit ca. 31% ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Das Unternehmen ist weiterhin nur Eigenkapitalfinanziert. Bei den unter den Verbindlichkeiten für Kreditinstitute ausgewiesenem Saldo handelt es sich im Wesentlichen um die laufenden Verbindlichkeiten aus Kreditkartenabrechnungen in Höhe von T€ 234.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen mit T€ 2.972 (VJ.: T€ 2.774) rd. 23% (VJ.: rd. 22%) der Bilanzsumme von T€ 13.038 (VJ.: T€ 12.634). Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Neben der IT-Infrastruktur und der Logistik liegt der Fokus unserer Investitionstätigkeiten in den Bereichen Absatzwege und -märkte und im Produktportfolio. Im Berichtszeitraum wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt, was nur zu einem leichten Anstieg des ohnehin niedrigen langfristigen Anlagevermögens geführt hat. Wesentliche Investitionen mit einem erhöhten Kapitalbedarf sind nicht geplant.

Die Bankbestände in Höhe von T€ 5.113 (VJ.: T€ 6.596) decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.499 (VJ.: T€ 5.696) größtenteils.

Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr stets ausreichend. Neben den Bankbeständen in Höhe von T€ 5.113 verfügen wir über eine zeitlich unbegrenzte und bisher nicht in Anspruch genommene Betriebsmittelkreditlinie in Höhe von T€ 1.000. Da wir keine wesentlichen Investitionen planen, auf die Betriebsmittelkreditlinie zurückgreifen können und über ausreichend liquide Mitteln zur Finanzierung des Working Capitals verfügen, sind wir weiterhin bankenunabhängig finanziert.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir weitestgehend stabil.

Der Anstieg der Bilanzsumme um T€ 404 ist insbesondere auf den Aufbau der Vorratsbestände um T€ 399 sowie Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 1.453 auf T€ 3.322 zurückzuführen. Gegenläufig sind die Bankbestände um T€ 1.483 auf T€ 5.113 gesunken. Der Anstieg des Vorratsbestands ist der gestiegenen Nachfrage und dem leichten Aufbau des Lagerbestandes geschuldet. Die Forderungen sind im Wesentlichen durch die neue Partnerschaft eines weiteren Marktplatzbetreibers und die sonstigen Vermögensgegenstände sind durch teilweise längere Zahlungsziele von Zahlungsdienstleistern sowie durch die im Geschäftsjahr an die Geschäftsführer gewährten Darlehn in Höhe von T€ 600 gestiegen.

Die Ausschüttungen in Höhe von T€ 4.800 aus dem Gewinnvortrag und die Verwendung von weiteren T€ 180 in Form von Vorabausschüttungen des laufenden Ergebnisses des Geschäftsjahres 2023 übersteigen den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres von T€ 4.222 und haben somit zu einem leichten Rückgang des Eigenkapitals von T€ 758 geführt. Die Eigenkapitalquote ist um 7,2% von 46,6% im Vorjahr auf 39,4% zum Bilanzstichtag 31.12.2023 leicht gesunken. Wir verfolgen eine konservative Ausschüttungspolitik und führen Ausschüttungen nur dann und in der Höhe durch, wie weiterhin ein bankunabhängiges Wachstum der Gesellschaft gewährleistet werden kann. Erwirtschaftete Jahresüberschüsse werden in der Regel reinvestiert.

4. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Trotz der nicht beeinflussbaren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten wir weiter wachsen und das Geschäftsjahr mit einem positiven Jahresergebnis abschließen.

5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohergebnis, EBIT und den Cashflow heran. Diese stellen zugleich die für uns bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar.

Den EBIT berechnen wir aus dem Ergebnis vor Steuern zuzüglich bezahlter Zinsen und abzgl. erzielter Zinseinnahmen. Den Cashflow ermitteln wir vereinfacht aus dem Jahresergebnis zuzüglich der Abschreibung des Geschäftsjahres.

Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr, bedingt durch die im Verhältnis zum Umsatz gesunkenen Materialaufwendungen, T€ 46.556 (VJ.: T€ 40.154). Der Umsatz konnte durch Preisanpassungen der Waren erhöht und der Materialaufwand durch Mengeneffekte und durch den stabilen Wechselkurs EUR/USD gesenkt werden. Unsere Prognose für 2023, das Rohergebnis im leicht zweistelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr 2022 zu steigern, haben wir erfüllt. Das EBIT beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 6.032 (VJ.: T€ 1.521) und der Cashflow beträgt im Geschäftsjahr 2023 T€ 4.341 (VJ.: T€ 1.192). Beide Kennzahlen sind durch die positive Entwicklung des Rohergebnisses im Geschäftsjahr deutlich im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Diese Kennzahlen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, da ein positiver Preiseffekt im Umsatzwachstum sowie eine optimierte Einkaufspolitik das Rohergebnis und damit auch das EBIT positiv beeinflusst haben. Die Prognose eines überproportionalen Anstiegs des EBIT und des Cashflows um das Dreifache wurde für beim EBIT erfüllt und beim Cashflow nur leicht verfehlt.

III. Prognosebericht

1. Konjunktur und Konsumklima

Wir sehen uns inmitten einer herausfordernden wirtschaftlichen Lage, die von hohen Inflationsraten geprägt ist. Diese Raten belasten weiterhin alle Wirtschaftsbereiche, da sie zu einer sinkenden Kaufkraft der Verbraucher und erheblich gestiegenen Finanzierungskosten führen. Dies hat Auswirkungen auf das Konsumverhalten und stellt eine wichtige Herausforderung für uns dar.

Die anhaltenden hohen Zinsen und Preissteigerungen, die Sparbeschlüsse der Regierung sowie die schwache Weltkonjunktur dämpfen die Konjunktur in Deutschland weiterhin.

Für das Jahr 2024 wird laut ifo-Institut mit Stand März 2024 erwartet, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt leicht zunimmt im Vergleich zum Vorjahr (0,2%). Die Inflationsrate wird voraussichtlich im Jahr 2024 mit durchschnittlich 2,3% deutlich niedriger sein als im Vorjahr. Die Prognose des IWF für 2024 geht ebenfalls von einer durchschnittlichen Inflationsrate für Deutschland von 2,4% aus.

Laut HDE-Monitor 2024 soll der Onlineumsatz um 3,4% von 85,4 Mrd. € auf 88,3 Mrd. € in 2024 steigen. Der Onlineanteil am Einzelhandelsumsatz soll in 2024 mit 13,1% leicht rückläufig zu 2023 mit 13,2% sein.

Diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben direkte Auswirkungen auf das Konsumklima und die Kaufentscheidungen der Verbraucher. Wir müssen uns auf eine Zeit mit eingeschränkter Kaufkraft, veränderten Konsumgewohnheiten sowie erhöhtem Wettbewerbsdruck aus dem Ausland einstellen. Es wird wichtig sein, strategische Maßnahmen zu ergreifen, um den Umsatz zu fördern und die Margen zu steigern.

2. Zusammenfassung und Ausblick

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs und unserer Marke forcieren. Zudem prüfen wir Erweiterungen des Produktportfolio und die Diversifizierung unserer Vertriebskanäle. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Modeschmuckbranche in Verbindung mit E-Commerce und weiteren innovativen Vertriebsansätzen bietet weiterhin ein großes Wachstumspotential.

Für 2024 rechnen wir mit einem Anstieg des Rohertrages im leicht zweistelligen Prozentbereich. Wir erwarten eine hohe Skalierung auf die Fixkosten. Dies sollte dazu führen, dass sich der Anstieg im Rohertrag überproportional auf den Anstieg des EBIT und Cashflow niederschlägt und sich das EBIT somit knapp verdoppeln sollte. Dieses setzt eine konstante Material- und Warenverfügbarkeit voraus und trägt dem leichten Anstieg des Online-Business Rechnung. Die aktuelle Inflation, welche durch Lieferverzögerungen und durch Energiepreissteigerungen seit Beginn des Krieges in der Ukraine verstärkt wird, verringert die Konsumneigung, so dass die vorstehende Prognose Unwägbarkeiten unterliegt. Sie bildet das aktuell wahrscheinlichste Planungsszenario ab.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

3. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken:

Die Branche ist global aufgestellt und insoweit vom Funktionieren der Lieferketten abhängig. Diese können durch das Wiedererstarken einer Pandemie und deren ökonomischen Begleiterscheinungen sowie durch globale oder lokale politische Konflikte beeinträchtigt werden.

Diesen Risiken begegnen wir, indem wir daran arbeiten, zusätzliche Lieferanten in unterschiedlichen Ländern zu erschließen.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der zunehmenden Anzahl an Marktteilnehmern, insbesondere durch Eintritt ausländischer Marktteilnehmer wie Shein, Temu und Aliexpress in Deutschland, in der Branche zugenommen. Durch laufende Marktbeobachtungen und Produktinnovationen begegnen wir dem zunehmenden Wettbewerb. Wir gehen davon aus, unseren Marktanteil mittelfristig weiter ausweiten zu können.

Kostensteigerungen in unseren Vorprodukten und Dienstleistern können u. U. nicht auf unsere Kunden komplett weiter gereicht werden, was sich negativ auf die Marge auswirken könnte.

Durch den Bezug der Waren aus Asien und dem Einkauf in USD bestehen Währungskursrisiken. Zur Absicherung von Währungskursschwankungen wurden und werden Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Durch die ständige Beobachtung des Wechselkurses EUR/USD werden günstige Zeitpunkte zum Wareneinkauf und zum Abschluss der Devisentermingeschäfte genutzt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

4. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf unsere langjährigen Stammlieferanten zurückgreifen. Mit unserer hohen Qualität in Lieferung und Service setzen wir uns von vielen Marktteilnehmern ab, da wir diese strategisch wichtigen Prozesse weitestgehend im Haus und nicht mit externen Dienstleistern abbilden.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir daher weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Lieferfähigkeit und durch Qualität begegnen.

Um unsere Vertriebswege weiter zu diversifizieren, werden wir neben dem Onlinehandel ab April 2024 unsere Produkte auch über den stationären Handel anbieten. Im April 2024 eröffnen wir unseren ersten permanenten Purelei Store in München. Erste Erfahrungen haben wir durch unseren Pop-Up-Store in Mannheim im Winter 2022 sammeln können.

5. Gesamtaussage zum Risiko- und Chancenbericht

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld sowie steigenden Rohstoff- und Transportpreisen. Die anhaltend hohe Inflation und die Stagnation des BIP wird sich auch weiterhin auf das Konsumverhalten der Privathaushalte auswirken und uns vor Herausforderungen stellen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben bei Kreditinstituten und bei unseren Zahlungsdienstleistern sowie Devisentermingeschäfte.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels für uns günstige Zahlungsziele jeweils auf Lieferanten- und Kundenseite.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Insbesondere ist in den überwiegenden Fällen die Zahlung bereits vor Versand der Ware erfolgt.

Devisentermingeschäfte werden für den Bezug von Waren aus Asien in USD abgeschlossen und sollen das Währungsrisiko mindern. Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt Devisentermingeschäfte für ein Einkaufsvolumen in Höhe von TUSD 2.150 abgeschlossen. Offene Devisentermingeschäfte sind zum Bilanzstichtag 31.12.2023 nicht vorhanden. Aus Währungsumrechnungen sind im Geschäftsjahr 2023 Erträge in Höhe von T€ 137 (VJ.: T€ 133) Aufwendungen in Höhe von T€ 175 (VJ.: T€ 275) entstanden. Wesentliche Erträge oder Aufwendungen aus dem Abschluss der Devisentermingeschäfte haben sich im Geschäftsjahr 2023 durch den stabilen Wechselkurs EUR/USD nicht ergeben.

 

Mannheim, 24. Juli 2024

gez. Etienne Espenner

gez. Alisa Jahnke

gez. Frederik Jahnke

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 230.139,00 206.920,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 842,00 2.517,00
II. Sachanlagen 229.297,00 204.403,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 229.297,00 204.403,00
B. Umlaufvermögen 12.613.149,02 12.243.724,18
I. Vorräte 4.178.406,51 3.779.120,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.322.163,70 1.868.872,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.112.578,81 6.595.731,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 194.954,33 183.128,04
Summe Aktiva 13.038.242,35 12.633.772,22

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.133.985,19 5.891.816,57
I. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Bilanzgewinn 5.121.485,19 5.879.316,57
davon Gewinnvortrag 1.079.316,57 4.839.227,88
B. Rückstellungen 2.353.320,78 1.000.140,99
C. Verbindlichkeiten 5.499.497,38 5.696.346,66
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 235.768,15 190.117,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 235.768,15 190.117,48
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.263.729,23 5.506.229,18
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.263.729,23 5.506.229,18
D. Passive latente Steuern 51.439,00 45.468,00
Summe Passiva 13.038.242,35 12.633.772,22

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 46.556.416,97 40.154.240,80
2. Personalaufwand 9.461.363,17 9.682.361,35
a) Löhne und Gehälter 7.966.473,21 8.111.782,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.494.889,96 1.570.578,45
davon für Altersversorgung 26.316,00 27.536,44
3. Abschreibungen 119.208,87 151.765,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 119.208,87 151.765,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 30.941.973,76 28.798.784,31
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 5.680,05 20.065,56
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.133,93 207,93
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 379,71 508,19
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.895.556,29 479.992,13
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 12.505,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 5.971,00
8. Ergebnis nach Steuern 4.224.069,10 1.041.037,47
9. sonstige Steuern 1.900,48 948,78
10. Jahresüberschuss 4.222.168,62 1.040.088,69
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.079.316,57 4.839.227,88
12. Ausschüttung 180.000,00
13. Bilanzgewinn 5.121.485,19 5.879.316,57

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der PURELEI GmbH, Mannheim, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend dazu waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft hat das Wahlrecht nach Artikel 93 Abs. 2 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) in Anspruch genommen und wendet den § 267 HGB in der ab dem 17. April 2024 geltenden Fassung auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 vorzeitig an. Nach den in § 267 HGB, in der ab dem 17. April 2024 geltenden Fassung, angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Ein von den gesetzlichen Vertretern aufzustellender Lagebericht ist dem Jahresabschluss beigefügt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt gem. § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gem. § 275 Abs. 2 HGB.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: PURELEI GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mannheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: 726494

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden / Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB und der Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB erstellt. Sie wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die zum Euroreferenzkurs am Stichtag umgerechnet wurden.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen wurden in den Herstellungskosten nicht berücksichtigt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von weniger als EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei der Bewertung der Vorräte wurden Risiken aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten berücksichtigt.

Forderungen sind mit ihrem Nennwert bilanziert. Erkennbaren Risiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Ausfall- und Wertminderungsrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen angesetzt.

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 EUR kleiner 1 Jahr
EUR
größer 1 Jahr
EUR
aus Lieferungen und Leistungen 1.212.843,58 1.212.843,58 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 2.109.320,12 1.466.904,50 642.415,62
Summe 3.322.163,70 3.322.163,70 642.415,62

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Gesellschafter. Angaben hierzu sind unter den sonstigen Angaben enthalten.

Liquide Mittel sind mit ihrem Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.079.316,57.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Sachverhalte enthalten:

Bezeichnung TEUR
Gewährleistungen / Retouren 531
Personalkosten 280
ausstehende Eingangsrechnungen 109
Abschluss- und Prüfung 113
Resturlaub 104
übrige 274
1.411

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte sind die Verbindlichkeiten durch keine besonderen Pfandrechte und sonstige Sicherheiten besichert.

Passive latente Steuern

Die passiven latenten Steuern beruhen auf in der steuerlichen Gewinnermittlung geltend gemachten Ansprüchen nach §7g EStG sowie dem ausgeübten Wahlrecht aufgrund des BMF-Schreibens vom 26.02.2021 hinsichtlich digital begünstigter Wirtschaftsgüter. Die Berechnung erfolgte mit dem allgemeinen Satz für die Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag in Höhe von insgesamt 15,82% und mit dem, Gewerbesteuersatz für Mannheim in Höhe von 15,05%. Die latenten Steuern werden in Höhe von EUR 51.439,00 ausgewiesen.

Die passiven latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:

EUR
Vortrag 01.01.2023 45.468,00
Zuführung 5.971,00
Stand 31.12.2023 51.439,00

Sonstige Angaben

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Sachverhalte 2023
EUR
2022
EUR
Forderungen 35.333,41 13.318,27
Verbindlichkeiten 180.000,00 0,00

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus den am Bilanzstichtag bestehenden längerfristigen Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 656 sowie aus KFZ-Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 51. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind von untergeordneter Bedeutung für die Ertragslage.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Arbeitnehmergruppen Zahl
Geschäftsführer 3,00
SV-pflichtige Beschäftigte 152,50
Werkstudenten 7,50
Aushilfen 12,25
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 175,25

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten und werden für das verbleibende Geschäftsjahr 2024 nicht erwartet.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den nach der bereits beschlossenen Vorabausschüttung in Höhe von EUR 180.000,00 verbleibenden Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023, auf neue Rechnung vorzutragen.

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer der PURELEI GmbH waren im abgelaufenen Geschäftsjahr:

Herr Etienne Espenner, Weisenheim am Berg

Frau Alisa Maria Jahnke, Mannheim

Herr Frederik Jahnke, Mannheim

Jeder der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angaben der Bezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden den Geschäftsführern Alisa Maria Jahnke und Frederik Jahnke Darlehn gewährt, die zum Bilanzstichtag fortbestehen. Die unbesicherten Darlehen, mit Vereinbarungen jeweils vom 01.09.2023 haben jeweils eine feste Darlehenshöhe von EUR 300.000,00 und werden mit 2,5% über die fest vereinbarte Laufzeit bis zum 30.08.2028 verzinst. Die Tilgung ist endfällig geregelt. Zum Stichtag beträgt die Darlehnsforderung inkl. aufgelaufener Zinsen gegenüber Alisa Maria Jahnke EUR 304.743,94 und gegenüber Frederik Jahnke EUR 304.303,95. Darüber hinaus bestehen für übernommene Auslagen zum Bilanzstichtag Forderungen ggü. Alisa Maria Jahnke in Höhe von EUR 2.452,27 (Vorjahr EUR 2.082,40) und ggü. Frederik Jahnke EUR 2.012,28 (Vorjahr EUR 1.630,46). Aus Auslagen für den Geschäftsführer Etienne Espenner bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von EUR 232,35 (Vorjahr EUR 1.236,55). Forderungen ggü. den Geschäftsführern aus Auslagen wurden jeweils mit 1% verzinst.

Konzernzugehörigkeit

Die Purelei GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Purelei Holding GmbH, Mannheim.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mannheim, 24.07.2024

gez. Etienne Espenner

gez. Alisa Jahnke

gez. Frederik Jahnke

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.220,47 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 42.220,47 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 685.292,39 142.444,87 28.624,50
Summe Sachanlagen 685.292,39 142.444,87 28.624,50
Summe Anlagevermögen 727.512,86 142.444,87 28.624,50
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 42.220,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 42.220,47
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 799.112,76
Summe Sachanlagen 0,00 799.112,76
Summe Anlagevermögen 0,00 841.333,23
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.703,47 1.675,00 0,00 0,00 41.378,47
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 39.703,47 1.675,00 0,00 0,00 41.378,47
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 480.889,39 117.533,87 28.607,50 0,00 569.815,76
Summe Sachanlagen 480.889,39 117.533,87 28.607,50 0,00 569.815,76
Summe Anlagevermögen 520.592,86 119.208,87 28.607,50 0,00 611.194,23
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 842,00 2.517,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 842,00 2.517,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 229.297,00 204.403,00
Summe Sachanlagen 0,00 229.297,00 204.403,00
Summe Anlagevermögen 0,00 230.139,00 206.920,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die PURELEI GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PURELEI GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PURELEI GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Herford, 29. Juli 2024

LTS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Duderstadt, Wirtschaftsprüferin

ppa. Demir, Wirtschaftsprüfer

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