Jupiter Metallvertrieb GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Antony seit 15.11.2011 | Vorstandsmitglied |
Michael Esser seit 6.12.2001 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jupiter Metallvertrieb GmbH (vormals: Jupiter Metallvertrieb Aktiengesellschaft)KölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Grundlage des Unternehmens Die Jupiter Metallvertrieb Aktiengesellschaft Köln (nachstehend kurz: Jupiter) vertreibt rostfreie Flachprodukte, die bis auf wenige Ausnahmen in unserem Servicecenter in Prag gefertigt werden. Jupiter kauft weltweit von Edelstahlwerken Rollen (Coils) in rostfreiem Edelstahl ein. Nach Kundenvorgaben werden die Coils im Servicecenter in der Nähe von Prag zu Blechen geschnitten und erhalten anschließend meistens eine Oberflächenbearbeitung durch Polieren, Schleifen und / oder Bürsten. Auch die Coils selbst können dieser Oberflächenbearbeitung unterzogen und als oberflächenbearbeitete Coils verkauft werden. Vorwiegend werden qualitativ hochwertige Produkte für den deutschen und österreichischen Markt gefertigt. Der Geschäftsbetrieb von Jupiter in Köln erfolgt mit einem Vorstand und acht Mitarbeitern. Das Servicecenter in Prag hat 42 Mitarbeiter und ist ein rechtlich selbständiges Unternehmen, an dem Jupiter maßgeblich beteiligt ist. Externe Faktoren, die starken Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Firma Jupiter haben, sind die Preise für Nickel, Chrom und Molybdän, die zur Herstellung von rostfreiem Stahl benötigt werden. Alle drei Legierungselemente weisen starke Preisschwankungen auf. Außerdem werden sie überwiegend in US-Dollar und teilweise wie Nickel an der Börse gehandelt. Damit spielen beim Einkauf auch die Währungsschwankungen des Euro zum US-Dollar eine große Rolle. Die starken Preisveränderungen in Euro haben einen erheblich schwankenden Kapitalbedarf zur Folge. Vor diesem Hintergrund ist es für Jupiter wichtig, über eine starke Eigenkapitalbasis zu verfügen und einen abgesicherten hohen Liquiditätsgrad vorzuhalten. Denn dies ist bei rostfreiem Edelstahl die Voraussetzung, um schnell und flexibel auf Preisveränderungen reagieren zu können 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft schloss das Jahr 2019 mit einem Wachstum von nur noch 0,6 % ab. Die nachlassende Dynamik bei den Exporten hatte sich zunehmend in einer rückläufigen Nachfrage der für Edelstahl wichtigen Industriezweige Auto, Maschinenbau und Haushaltsgeräte niedergeschlagen. Das für Jupiter wichtige Segment Maschinenbau verzeichnete im Gesamtjahr 2019 einen deutlichen Rückgang in den Auftragsbüchern, denn sowohl die Inlands- als auch die Auslandsbestellungen gingen um 9 % zurück. Auch die Anzahl der in Deutschland hergestellten PKWs ist in 2019 um 9% gesunken. Intakt war in 2019 nur die inländische Konsumlaune, die sich von schwächeren Konjunktur- und Einkommensaussichten nicht eintrüben ließ. Die Niedrigzinspolitik der Zentralbank ließ die Sparneigung der Haushalte auf ein neues Allzeit-Tief abstürzen und war damit der Rückenwind für eine steigende Anschaffungsneigung. Hingegen schlug sich die konjunkturelle Abkühlung im gewerblichen Bereich entsprechend im Absatz an kaltgewalzten rostfreien Blechen nieder. In 2019 betrug der Rückgang des Lagerabsatzes in Deutschland 14,5 %, wobei die Absätze von Quartal zu Quartal aufgrund von zwei Lagerzyklen sehr geschwankt haben. Kein Quartal erreichte allerdings das Niveau des Vorjahres. Die Importe von kaltgewalzten rostfreien Flacherzeugnissen in die EU sind zwar in 2019 um 10 % zurückgegangen, haben aber angesichts des insgesamt rückläufigen Marktes vor allem im Bereich der Standardbleche weiterhin für Preis- und Mengendruck im Markt gesorgt. Die Schutzmaßnahmen der EU in Form von Einfuhrzöllen in Kombination mit Kontingenten sind in 2019 nicht wirksam gewesen, da sie auf einem deutlich höheren Marktvolumen aus den Jahren 2017 und 2018 basierten und die Intention bei ihrer Einführung war, nur einen weiteren Anstieg zu verhindern und nicht eine generelle Reduzierung der Importe. 2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Unser Kunde, der Edelstahlhandel, ist wie in den Vorjahren mit niedrigen Beständen in das neue Jahr 2019 gegangen. Vor dem Hintergrund stabiler Nickel- und Marktpreise war daher die Nachfrage nach unseren Produkten im Januar und Februar gut. Gegen Ende des 1. Quartal 2019 zogen dann die Nickelpreise an und die Auslastungssituation der europäischen Herstellerwerke verbesserte sich so, dass diese für April und Mai deutliche Preiserhöhungen ankündigten. In Erwartung dieses Preisanstiegs versuchte der Handel, sich möglichst noch zu alten Preisen einzudecken oder aber bei der Beschaffung auf Asien auszuweichen. Bis Ende April konnte Jupiter deshalb gute Absätze und Ergebnisse verzeichnen. Das Verhalten des Handels, sich über den Bedarf hinaus noch zu alten Preisen einzudecken, führte in den Monaten April und Mai zu einem Lageraufbau und leitete den 1. Lagerzyklus des Jahres ein. Bei ab Mai wieder fallenden Nickelpreisen kam es dann zur Phase des Lagerabbaus, die sich bis Juni/ Anfang Juli 2019 hinzog. Dementsprechend groß war der Margendruck im 2. Quartal und es bestand die Gefahr, dass, was man 1. Quartal 2019 verdient hatte, leicht wieder im 2. Quartal zu verlieren. In dieser Abbauphase des Handels waren die Absatzmengen bei Jupiter deutlich schwächer und zogen erst zum Ende des Lagerabbaus, also Anfang Juli, wieder an. Ein erneutes - allerdings wesentlich stärkeres - Anziehen der Nickelpreise im August bei gleichzeitiger Ankündigung von Preiserhöhungen der europäischen Werke für September, Oktober und November setzte wieder einen Lagerzyklus in Gang. Im September erreichte der Nickelpreis tatsächlich seinen Jahreshöchstpunkt mit 18.625 $/to. Danach setzte ein kontinuierlicher Preisverfall bis zum Ende des Jahres ein. Der niedrigste Wert für Nickel lag im Dezember 2019 bei 13.070 $/to. Der erneut rückläufige Nickelpreis leitete also erneut eine Phase des Lagerabbaus und Preisdrucks ein, die sich von Mitte Oktober bis zum Jahresende hinzog. Diese zwei Lagerzyklen in 2019 hatte Jupiter frühzeitig erkannt und ihre Bestands- und Einkaufspolitik entsprechend angepasst. Durch den vorwiegend kurzfristigen Einkauf in Europa und eine gute Verfügbarkeit in den Lageraufbauphasen sowie enge Bestandsführung in den Abbauphasen ist es Jupiter gelungen, auch in 2019 ein durchaus zufriedenstellendes Jahresergebnis zu erzielen. Eine Steigerung des Absatzes war in 2019 (minus 1% auf 2018) allerdings nicht erreichbar, da den mengenmäßig guten Monaten des Lageraufbaus immer wieder die schlechten Monate des Lagerabbaus folgten. Hinzu kommt, dass sich nach den Sommerferien die Nachfrage nach rostfreien Blechen weiter abkühlte, da auch der tatsächliche Verbrauch konjunkturbedingt weiter zurückging. Vom Ergebnis her war das Jahr 2019 für den Edelstahlhandel insgesamt kein gutes Jahr. Ursächlich für die schlechten Ergebnisse sind zum erheblichen Teil die hohen Importe gewesen, die fast immer bei Ankunft der Ware die Vorteile aus der Bestellung verloren hatten und dann für zusätzlichen Preisdruck sorgten. Den konjunkturbedingten Rückgang der Nachfrage verbunden mit sinkenden Nickel- und Marktpreisen nach den Sommerferien hatte allerdings kein Marktteilnehmer in der Form so erwartet. Deshalb kam es zum Jahresende 2019 bei vielen Handelshäusern darauf an, die Bestände möglichst niedrig zu halten und dadurch die Bilanzkennziffern etwas zu verbessern. So war auch für Jupiter das normalerweise starke 4. Quartal in 2019 sowohl absatz- als auch ertragsmäßig kein gutes Quartal. Insbesondere im Dezember lag der Absatz bei Jupiter 50 % unter dem eines normalen Dezembers. Dank einer guten Einschätzung der Marktentwicklungen ist es uns trotzdem gelungen, die Bestände zum Jahresende wie geplant abzubauen. Das Jahresergebnis hat die obere Bandbreite der Prognose leicht übertroffen und ist angesichts des schwierigen Marktumfeldes sogar gut ausgefallen. 2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse sind um 4,4 % auf TEUR 43.562 zurückgegangen. Der Rohertrag ist dagegen wieder deutlich besser als im Vorjahr (plus 27,7 %) und liegt mit TEUR 3.825 im Bereich der Jahre 2017 und 2016. Das Ergebnis vor Steuern mit TEUR 2.428 betrug 5,6 % der Umsatzerlöse (Vorjahr: 3,9 %). Unter Berücksichtigung der Ertragssteuerbelastung ergibt sich somit ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.657 (+ 42,2 %). Im Geschäftsjahr 2019 konnte die Eigenkapitalrendite einen Wert von 8,2 % und die Gesamtkapitalrendite einen Wert von 7,7 % erreichen. 2.4 Finanzlage Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen und die Vorräte zu mehr als 100 %. Der Cash Flow verbesserte sich im Geschäftsjahr 2019 um TEUR 510 auf TEUR 1.726. 2.5 Vermögenslage Das Anlagevermögen macht 38,5 % der Bilanzsumme aus und besteht aus Sach- und Finanzanlagen. Die Finanzanlagen, bestehend aus Beteiligungen, Ausleihungen und Wertpapieren, stellen mit 87,3 % den wesentlichen Teil des Anlagevermögens dar. Auf das Umlaufvermögen mit 61,5 % entfällt der restliche Teil der Bilanzsumme, wobei die Vorräte 68,3 %, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände 10,3 % und die Bankguthaben und der Kassenbestand 21,4 % des Umlaufvermögens ausmachen. Die Passivseite der Bilanz wird dank der guten Ergebnisse der letzten Jahre durch die Eigenkapitalquote von 96 % dominiert. Die erfolgten Rückstellungen mit 3,6% und die Verbindlichkeiten mit 0,4 % der Bilanzsumme fallen hier kaum ins Gewicht. 2.6 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die Darstellung und Analyse der finanziellen Leistungsindikatoren erfolgte innerhalb der Berichterstattung über die Lage der Gesellschaft. Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren ist die Förderung und Entwicklung der Fähigkeiten der Mitarbeiter von Bedeutung. Uns ist wichtig, dass die Mitarbeiter sich permanent mit neuen Aufgaben und Herausforderungen auseinandersetzen können, um eine flexible Einsetzbarkeit zu gewährleisten. Bei einem Unternehmen unserer personellen Größenordnung sind sie das wesentliche Fundament für eine Zukunftssicherung. Mit der großen Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir seit fast 2 Jahren die Digitalisierung unseres Unternehmens vorangetrieben. Ziel ist es, das Unternehmen auf ein weitestgehend papierloses Büro umzustellen und viele Prozesse mit Hilfe von modernen Datenbanksystemen zu automatisieren. Zum Jahreswechsel 2019/2020 wurden die neuen Systeme installiert. Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen wird sicherlich noch das ganze Jahr 2020 in Anspruch nehmen. Damit wird ein weiterer Baustein für den Erfolg unseres Unternehmens in der Zukunft geschaffen. Dies ist nur mit hoch motivierten Mitarbeitern möglich. Daher ist es uns wichtig, dass wir unsere Mitarbeiter auch am Unternehmenserfolg partizipieren lassen. 3. Prognose, Chancen- und Risikenbericht 3.1 Prognosebericht Für 2020 wird aufgrund der Corona-Pandemie mit einem Rückgang des Edelstahlverbrauchs insgesamt gerechnet. Ab Mai soll sich die Beschäftigung der Edelstahlverbraucher stark rückläufig entwickeln und erst im 4. Quartal 2020 soll dann ein Prozess der Erholung einsetzen. Angesichts des rückläufigen Edelstahlbedarfs in ganz Europa bei einer unveränderten Überkapazitätssituation weltweit, sowohl auf der Produktions- als auch auf der Handelsseite, wird das Jahr 2020 insgesamt schwierig werden. Ohne einen wirksamen Außenschutz gegen die Drittlandsimporte wird es dann wieder einen Kampf der europäischen Werke und des Handels um die Absatzmengen geben. Unsere Umsatzerwartung für das Jahr 2020 liegt in einer Größenordnung von TEUR 41.000 - 45.000. Hierbei gehen wir davon aus, dass das Preisniveau in 2020 durchschnittlich niedriger sein wird als in 2019 und die Nachfrage sich abschwächt. Eine Einschätzung des Absatzrückgangs ist jedoch derzeit schwierig. Das Ergebnis dürfte damit nicht das Ergebnis des Vorjahres erreichen können und eher in einer Bandbreite von TEUR 1.200 - 1.500 liegen. 3.2 Chancenbericht Das 1. Quartal 2020 ist für Jupiter ertragsmäßig gut verlaufen. Im Januar und Februar haben wir in dem Hauptmengenträger 4301 aus Ergebnisgründen auf Aufträge verzichtet und damit insgesamt weniger abgesetzt als in den Vorjahren. Einen Teil des Rückgangs konnten wir aber durch gute Absätze in den anderen Werkstoffen ausgleichen. Der März war mengenmäßig wieder deutlich besser, da die Corona-Krise viele Endverbraucher zu Sicherheitskäufen animiert hatte und gleichzeitig die Werksservicecenter insbesondere bei Spezialitäten nicht so gut sortiert waren. Auch die temporäre Schließung von Werken und Servicecentern in Italien und Spanien spielte eine große Rolle, da in diesen Ländern drei große europäische Rostfrei Flach-Produzenten beheimatet sind. Wie sich die kommenden Monate entwickeln werden, ist schwierig einzuschätzen. Allgemein wird die wirtschaftliche Aktivität aufgrund der Corona-Pandemie weltweit zurückgefahren. Laut IWF wird die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3,0 % schrumpfen. Für die USA werden minus 5,9 %, für die Eurozone minus 7,5 % und für Deutschland minus 7,0 % geschätzt. Noch höher sind die Raten bei den von der Pandemie besonders betroffenen Ländern Italien (minus 9,1 %) und Spanien (minus 8,0 %). Für Frankreich wird für den Zeitraum März bis Juni sogar mit einem Rückgang des BIP von 25 % gerechnet. In Deutschland ist der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im März 2020 um 15,6 % gegenüber dem Vormonat Februar eingebrochen. Den größten Rückgang verzeichnen dabei die Hersteller von Investitionsgütern mit über 20 %. Wie stark dies die kaltgewalzten rostfreien Bleche betreffen wird, ist offen. Unsere rostfreien Edelstähle werden hauptsächlich in der Lebensmittelindustrie, der Chemie und im Hygienebereich benötigt - also Bereichen, wo die Produktion in Europa eher hochgefahren wird und auch noch Investitionen getätigt werden. Gleichzeitig fällt aber zum Beispiel die Gastronomie als Nachfrager für den Bereich "Profiküchen" für mehrere Monate aus, und es ist es fraglich, wann dieser Bereich aus Ertragsgründen wieder in der Lage sein wird zu investieren. Die vom Edelstahl-Handel getätigten Sicherheitskäufe des 1. Quartals müssten ebenfalls bei einer Entspannung der Pandemie-Lage erstmal verbraucht werden. Der Monat April wird nochmals zufriedenstellend sein, da die Werksservicecenter erst im Laufe des Monats Mai wieder alle Produkte ausreichend auf Lager haben werden. Die Monate Mai bis Juli dürften schwierig werden, da dann alle europäischen Werke wieder produzieren und aus Liquiditätsgründen den Absatz soweit wie möglich hochfahren. Eine zeitgleiche Erholung des Verbrauchs ist aus heutiger Sicht unwahrscheinlich und wird frühestens erst ab September erwartet. Außerdem bleibt zu befürchten, dass es aufgrund der Krise strukturelle Veränderungen geben wird. Beispielsweise ändert sich das Reiseverhalten sowohl geschäftlich als auch privat und das Ausgehverhalten der Haushalte, wodurch einzelne Unternehmen oder ganze Branchen schrumpfen. Ebenso ist es aber auch möglich, dass in manchen Produkten europäische Produktionen wiederaufgebaut werden, um vom Import außerhalb Europas unabhängiger zu werden. Sollte sich beim Edelstahlhandel die Wiederauffüllung der Läger - insbesondere bei den Spezialitäten - noch über einige Monate länger hinziehen, könnte Jupiter sowohl mengen- als auch ergebnismäßig noch ein gutes 1. Halbjahr 2020 schaffen. Im 2. Halbjahr 2020 werden jedoch die Rahmenbedingungen schwieriger werden aufgrund des Hochfahrens der Produktion in Südeuropa, eines deutlich niedrigeren Verbrauchs weltweit und wieder höherer Importmengen, da ab Juli ein neuer Zeitraum für die Importquoten startet. Ein Lichtschimmer für das Jahr 2020 ist die Aussage des IWF, dass im Laufe des 2. Halbjahres eine allmähliche gesamtwirtschaftliche Erholung einsetzen wird, und zwar dank der umfangreichen Rettungsprogramme und der bisherigen Erfolge bei der Eindämmung der Pandemie. 3.3 Risikobericht Vor größeren Abwertungsverlusten schützen wir uns durch eine hohe Umschlagshäufigkeit der Bestände und den Verzicht auf spekulative Engagements. Das in allen Bereichen des Unternehmens geltende Vier-Augen-Prinzip gewährleistet eine gegenseitige zeitnahe Kontrolle. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Ertragslage und die Bilanzqualität vieler Marktteilnehmer und damit das Risiko von Forderungsausfällen sind allerdings derzeit nur schwierig einzuschätzen. Wir werden versuchen durch Kundenselektion, Bonitätskontrolle und Überwachung unserer internen Kreditlimits die Ausfallrisiken so gering wie möglich zu halten. Die Einschätzung von Risiken basiert aber derzeit auf Annahmen, die von großer Unsicherheit geprägt sind. Denn das Ausmaß und die Dauer des Rückgangs der wirtschaftlichen Aktivität weltweit sowie das Tempo einer wirtschaftlichen Erholung beruhen aktuell auf sehr groben Schätzungen.
Köln, 30. März 2020/06. Juli 2020 Dirk Antony Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019InhaltI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen 2. Vorräte 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4. Gezeichnetes Kapital/ eigene Anteile 5. Kapitalrücklage 6. Gewinnrücklagen 7. Rückstellungen 8. sonstige Verbindlichkeiten/Verbindlichkeitenspiegel IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse 2. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung V. sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer 2. Mitglieder des Vorstandes 3. Mitglieder des Aufsichtsrates 4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sowie Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen 5. Mitteilungen gemäß § 20 AktG 6. Honorar des Abschlussprüfers 7. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres 8. Überleitung zum Bilanzgewinn gemäß § 158 Abs. 1 S. 2 AktG 9. Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses AnlagenverzeichnisAnlage 1 - Entwicklung des Anlagevermögens I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Jupiter Metallvertrieb Aktiengesellschaft, Köln, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Vorschriften des Aktiengesetzes und der Satzung zu beachten. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Köln unter HRB-Nr. 19404 eingetragen und hat ihren Sitz in Köln. Die Bilanz ist vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 HGB) unter Aufnahme von weiteren Unterpositionen, soweit dadurch die Aussagekraft verbessert werden konnte. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Gesellschaft. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden maximal zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der Marktpreis am Abschlussstichtag niedriger war, wurden Abschreibungen vorgenommen. Für defekte und ungängige Waren wurden die notwendigen Wertabschläge vorgenommen. Die Bewertung der Vorratsbestände erfolgte nach der LIFO-Methode gemäß § 256 HGB. Die Bestandswerte wurden unter Berücksichtigung von Skonti und Boni ermittelt. Entsprechend § 6 Abs. 1 Nr. 2a EStG wird die LIFO-Methode auch für die steuerliche Gewinnermittlung angewandt. Forderungen, Wertpapiere und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Kursdifferenzen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 beigefügten Anlagespiegel. 2. Vorräte Der Unterschiedsbetrag gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB beläuft sich auf rd. TEUR 3.160 (Vorjahr: TEUR 3.652). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen liegt - wie im Vorjahr - die Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Gezeichnetes Kapital/ eigene Anteile Das Grundkapital (gezeichnetes Kapital) beträgt bis zum 29. November 2019 EUR 3.600.000,00. Es war vollständig eingezahlt und gliederte sich in 72.000 Namensaktien zu je EUR 50,00. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 29. November 2019 wurde das Grundkapital um EUR 800.000,00 auf EUR 2.800.000,00 herabgesetzt. Es ist vollständig eingezahlt und gliedert sich in 56.000 Namensaktien zu je EUR 50,00. Die Gesellschaft hat darüber hinaus eigene Anteile in Höhe von EUR 360.000,00 erworben. Es handelt sich um 7.200 Namensaktien zu je EUR 50,00. 5. Kapitalrücklage Bei der Kapitalrücklage handelt es sich um andere Zuzahlungen, die die Aktionäre in das Eigenkapital geleistet haben (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB). Im Geschäftsjahr 2019 wurden dieser EUR 800.000,00 aufgrund der Einziehung von Aktien zugeführt. 6. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen entsprechen Gesetz, Satzung und den Beschlüssen der Hauptversammlung und gliedern sich in gesetzliche Rücklage (TEUR 360) und andere Gewinnrücklagen (TEUR 10.000). 7. Rückstellungen a) Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Zahlungen aus nicht veranlagten Steuern. b) sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
8. sonstige Verbindlichkeiten/Verbindlichkeitenspiegel Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt; die Vorjahreswerte wurden in Klammern ausgewiesen.
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert.
2. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 5,77 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 5,16 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich folgende Arbeitnehmer beschäftigt.
2. Mitglieder des Vorstandes Herr Dirk Antony, Vorstand. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 3. Mitglieder des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat besteht gemäß § 8 der Satzung aus 3 Personen. Herr Dipl.-Volkswirt Franz Faber, Vorsitzender, Herr Daniel Luyken, selbstständiger Rechtsanwalt, Stellvertreter, Herr Enrico Vender, selbstständiger Stahlkaufmann. Der Gesamtbezug betrug im Geschäftsjahr TEUR 40. 4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen sowie Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist über folgende Unternehmen zu berichten: Es besteht eine Beteiligung von 35,3 % an der EURINOX s.r.o., Prag/Tschechien. Das gesamte Eigenkapital der EURINOX s.r.o. beträgt per 31. Dezember 2018 rd. TEUR 5.145 (= Mio. CZK 130) bei einem Jahresüberschuss von rd. Mio. CZK 2,8. Für Zwecke der Währungsumrechnung wurde ein Kurs von 25,410 CZK für 1 EUR verwendet. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 liegt noch nicht vor. Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen zu marktunüblichen Bedingungen getätigt. 5. Mitteilungen gemäß § 20 AktG Die VENDER S.p.A Brugherio/Italien teilte uns nach § 20 Absatz 1 AktG mit, dass ihr unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien unserer Gesellschaft gehört. 6. Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers teilt sich wie folgt auf:
7. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Ereignisse, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und auf die wegen ihrer besonderen Bedeutung für die Gesellschaft hinzuweisen wäre, sind nicht bekannt. In wieweit sich die COVID-19 Pandemie auf unsere Gesellschaft auswirken wird, kann zur Zeit noch nicht abschließend beurteilt werden. 8. Überleitung zum Bilanzgewinn gemäß § 158 Abs. 1 S. 2 AktG
9. Vorschlag für die Verwendung des JahresergebnissesDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.826.197,80 wie folgt zu verwenden: Vortrag des Bilanzgewinns in Höhe von EUR 5.826.197,80 auf neue Rechnung.
Köln, 30. März 2020/06. Juli 2020 Dirk Antony Entwicklung des Anlagevermögens
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis 31.12.2019Gemäß § 171 I AktG hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinnes zu prüfen. Darüber hat er der Hauptversammlung zu berichten und mitzuteilen, welcher Art und Umfang er die Führung der Geschäfte während des Geschäftsjahres geprüft hat und hat Stellung zu dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer zu nehmen. Der Aufsichtsrat hat die ihm obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar und frühzeitig eingebunden. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über die relevant erscheinenden Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage des Unternehmens einschließlich der Risikolage sowie über das Risikomanagement. Gemeinsam mit dem Vorstand erörterte der Aufsichtsrat alle wichtigen Vorhaben. Im Geschäftsjahr 2019 haben Präsenzsitzungen und Telefonkonferenzen des Aufsichtsrats am 28.03, am 09.04., am 31.05., und als konstituierende Sitzung am 19.07.2019, und am 16.10.2019 stattgefunden. An diesen haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen. Dem Aufsichtsrat wurden Monatsbilanzen nebst GuV und auf die Gesellschaft zugeschnittene Auswertungen zugeleitet, die dann zeitnah beraten wurden. Ferner haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrats bei den mindestens monatlichen Zusammenkünften mit dem Vorstand eingehend über die Situation des Unternehmens sowie über grundsätzliche Einzelfragen berichten lassen und hierüber mit dem Vorstand beraten. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss per 31.12.2019, Lagebericht und Anhang am 20.07.2019 erhalten. Am 06.08.2020 hat der Aufsichtsrat den testierten Bericht des Wirtschaftsprüfers per 31.12.2019 auf Basis des Beschlusses der außerordentlichen Hauptversammlung vom 11.07.2018 erteilten Auftrages an die Jansen und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bergisch Gladbach erhalten. Da bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die gesetzlichen Vorschriften beachtet wurden, ergab sich aufgrund der Plausibilitätsbeurteilung des Aufsichtsrates keinerlei Anpassungsbedarf. Der Jahresabschluss wurde in der dem Aufsichtsrat überlassenen Fassung der WP Gesellschaft zur Prüfung vorgelegt. Die Jansen und Partner mbB WP Gesellschaft, Bergisch Gladbach hat aufgrund der Prüfung rechtzeitig zur Aufsichtsratssitzung am 06.08.2020 den Prüfbericht vorgelegt. Die Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Der Jahresabschlussprüfer setzt den Schwerpunkt seiner Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes auf folgende Punkte:
Über dies wurde im Rahmen der Prüfung des Lageberichtes die Vollständigkeit und Plausibilität der Angaben, der Übereinstimmung mit dem Jahresabschluss, unter Berücksichtigung der Erkenntnisse, die während der Abschlussprüfung gewonnen wurden, beurteilt. Dabei wurde auch geprüft, ob die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend wieder gegeben wurden. Aufgrund der umfassenden Prüfung gelang der Abschlussprüfer zusammenfassend zu dem Ergebnis, dass die Buchführung und die weiteren geprüften Unterlagen ordnungsgemäß und den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. In der Sitzung des Aufsichtsrats vom 06.08.2020 war das Gegenstand der Beratungen, an denen der Abschlussprüfer und der Vorstand teilgenommen und über wesentliche Ergebnisse der Prüfungen berichtet sowie Fragen des Aufsichtsrats beantwortet hat. Der Abschlussprüfer hat ferner darüber berichtet, dass er keine wesentlichen Schwächen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungs-prozess festgestellt hat. Der Aufsichtsrat schließt sich dem Ergebnis an. Der Aufsichtsrat hat darüber hinaus eigene Kenntnisse erworben. So hat der Aufsichtsrat z.B. den vollständigen Warenbestand der Gesellschaft in dem Servicecenter in Prag/Tschechien mit den dortigen Wirtschaftsprüfern das Inventurergebnis gemeinsam kontrolliert. Auf Basis der Gespräche mit dem Abschlussprüfer und dem hinzugezogenen Vorstand, des Lageberichtes und der eigenen Prüfung wurde in dieser Sitzung der Jahresabschluss zum 31.12.2019 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Lagebericht der Gesellschaft gibt die wirtschaftliche Situation des Unternehmens und insbesondere die Risikobeurteilung zutreffend wieder. Die Eigenkapitalquote im kapitalintensiven Edelstahlhandel beträgt 94,6 % der Bilanzsumme. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats hat sich im Berichtsjahr verändert. In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 11.07.2018 wurden Herr Franz Faber, Herr Enrico Vender und Herr Daniel Luyken gewählt. Mit konstituierender Sitzung vom 20.07.2018 wurden erneut Herr Franz Faber zum Vorsitzenden und Herr Daniel Luyken zum Stellvertreter gewählt. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei dem Vorstand und Mitarbeitern der Jupiter AG für ihre hervorragende Arbeit.
Köln, den 06.08.2020 gez. Daniel Luyken, stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates der Jupiter Metallvertrieb AG, Köln Weitere Angaben: Der Jahresabschluss per 31.12.2019 wurde in der Sitzung des Aufsichtsrates am 06.08.2020 gebilligt und festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Jupiter Metallvertrieb Aktiengesellschaft, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jupiter Metallvertrieb Aktiengesellschaft, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jupiter Metallvertrieb Aktiengesellschaft, Köln, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bergisch Gladbach, 06. Juli 2020 JANSEN und Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Hans-Jürgen Jansen, Wirtschaftsprüfer |
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