PhönIXX2020 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Pfeiffer seit 21.5.2024 | Prokura |
Benjamin-Nils Federle seit 11.5.2023 | Prokura |
Paolo Schira seit 4.4.2022 | Geschäftsführer |
Sascha Wien seit 23.11.2020 | Prokura |
Verena Andermahr seit 23.11.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Electrolux Professional AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Electrolux Professional GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Grundlagen der Gesellschaft Die Electrolux Professional GmbH mit Sitz in Nürnberg ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Electrolux Professional AB in Stockholm, Schweden. Nachfolgend wird das Geschäftsmodell der Gesellschaft dargestellt. Geschäftsmodell und Zweigniederlassungen Die Gesellschaft ist für den Verkauf und Service der von der Electrolux-Gruppe hergestellten Geräte sowie von zugekauften Handelswaren über die entsprechenden Händlerorganisationen zuständig. Der Vertrieb ist spezialisiert einerseits auf den Bereich "Großküchensysteme", darunter Großküchen und Großkücheneinrichtungsgegenstände nebst Zubehör und gewerbliche Kühl- und Gefriergeräte für die Gastronomie, sowie andererseits den Bereich "Wäschereisysteme" mit Waschmaschinen, Wäschetrockner, Mangeln und entsprechendem Zubehör für den gewerblichen Wäschereibetrieb. Im Rahmen eines Distribution Agreements, letztmalig erneuert im Jahr 2007, wurde mit den einzelnen Herstellerwerken in Italien, Frankreich, Schweden sowie der Schweiz vereinbart, dass sich die Electrolux Professional GmbH verpflichtet, Waren von den Herstellerwerken in Deutschland sowie Österreich zu vertreiben. In Österreich liegt hierfür eine Zweigniederlassung vor. Die Gesellschaft erzielt unter Einhaltung transferpreisrechtlicher Regelungen und Vorgaben eine garantierte Mindestmarge für den Verkauf der von diesen Werken hergestellten Erzeugnisse der Electrolux-Gruppe. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Situation Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage in Deutschland zum Jahreswechsel 2023/24 bleibt weiterhin schwach. Nach den vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten aufgrund des Anstiegs der Energie- und Nahrungsmittelpreise, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, geopolitischer Krisen und geldpolitischer Straffungen, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um etwa 0,25% gegenüber dem Vorquartal gesunken. 1 Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3% gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, bestätigte sich damit das Ergebnis der Schnellmeldung vom 30. Januar 2024. "Damit hat die deutsche Wirtschaft das Jahr 2023 im Minus beendet. Im Schlussquartal bremsten die rückläufigen Investitionen die Konjunktur, während der Konsum leicht zulegte", sagt Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. 2 Wesentliche Gründe für den Rückgang des BIP sind die hohe Inflation und steigende Zinsen. Die damit einhergehenden verschärften Finanzierungsbedingungen dämpften die Ausgaben. 3 Im dritten Quartal verzeichnete das Produzierende Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes einen Rückgang von 0,7% gegenüber den Vormonaten. Diese abwärts gerichtete Tendenz setzte sich fort, wie bereits seit dem Frühjahr des letzten Jahres. Im November verzeichneten sowohl die Industrie als auch das Baugewerbe erneut Rückgänge (jeweils -0,5% bzw. -2,9%), während der Energiesektor ein deutliches Plus von 3,9% verzeichnete. Die Industrieproduktion lag im November 1,9% unter dem durchschnittlichen Niveau des dritten Quartals, sodass für das vierte Quartal insgesamt erneut ein spürbares Minus zu erwarten ist. 4 Im Q4 des Jahres 2023 bewegte sich die weltweite Industrieproduktion seitwärts, nach geringen Zuwächsen in den beiden Vormonaten. Die stark gestiegenen Zinsen und der noch nicht abgeschlossene Abbau der hohen Lagerhaltung im Nachgang der Lieferkettenstörungen lasteten weiterhin auf der Industriekonjunktur. Auch die globalen Einkaufsmanagerindizes verharrten im Dezember in vielen wichtigen deutschen Handelspartnerländern Deutschlands unterhalb der Wachstumsschwelle. 5 Branchenentwicklung Das Gastgewerbe in Deutschland hat das Vor-Corona-Niveau trotz Umsatzzuwächsen im letzten Jahr noch immer nicht erreicht. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, setzten die Hoteliers und Gastronomen nach vorläufigen Ergebnissen im Jahr 2023 real 11,3 Prozent weniger um als im Jahr 2019, dem letzten Jahr vor der Coronakrise (nominal +8,8%, Originalwerte). "Damit blicken Deutschlands Gastgeber auf das vierte Verlustjahr in Folge zurück", sagt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). "Die wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe ist angespannt. Die Unternehmer leiden unter Umsatzeinbußen bei weiterhin hohem Kostendruck." Überdurchschnittlich sind die Verluste im Gaststättengewerbe. "Gerade die Gastronomie ist von den seit 2022 erheblich gestiegenen Kosten bei Personal, Nahrungsmitteln und Energie stark betroffen", erklärt Zöllick. "Mit der Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2024 hat sich die Stimmung deutlich eingetrübt." Viele Betriebe spüren die wachsende Preissensibilität und Konsumzurückhaltung der Gäste.
2 Vgl. Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung
Nr. 106, 15.03.2023, Konsumausgaben der privaten Haushalte
stiegen im Jahr 2022 um 3,4 % - Bruttoinlandsprodukt:
Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4.
Quartal 2023 - Statistisches Bundesamt (destatis.de)
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verzeichnete die Beherbergungsbranche 487,1 Millionen Übernachtungen. Das waren 1,7 Prozent weniger als 2019. Es fehlen vor allem die Gäste aus dem Ausland. Mit 80,9 Millionen lag die Zahl hier 10,0 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau. Und so melden die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen Umsatzeinbußen von real 5,2 Prozent (nominal +12,0%) im Jahr 2023 gegenüber 2019. Im Gaststättengewerbe beläuft sich das Umsatzminus für 2023 im Vergleich zu 2019 auf real 12,7 Prozent (nominal +9,5%). Bei den Caterern sind die Umsätze im Jahr 2023 gegenüber 2019 um 11,3 Prozent zurückgegangen (nominal +10,0%). 6 Für den Bereich Wäschereitechnik fehlen auch weiterhin direkte Vergleichszahlen. Für den Hauptmarkt in diesem Bereich, dem Facility Management, kehrten im Geschäftsjahr jedoch führende Unternehmen mit 11,8 Prozent (Vorjahr: +9,3%) durchschnittlicher Umsatzentwicklung auf Wachstumspfad zurück. 7 Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind Umsatzerlöse und EBIT (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Ergebnisabführung) nach IFRS, welche durch eine detaillierte Budgetplanung sowie nachgelagerten Reporting- und Abweichungsanalysen überwacht und geplant werden. Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich wie folgt dar:
Die budgetierten Umsatz- und Ertragsziele konnten vor allem bedingt durch den stagnierenden Markt und einhergehend mit der Verteidigung des relativen Wettbewerbsanteils in dem Geschäftsjahr 2023 nicht wie gewünscht in allen Geschäftsbereichen realisiert werden.
6 Vgl. DEHOGA-Pressemitteilung 23/03, 8. Februar
2023 DEHOGA Bundesverband: Jahresbilanz Gastgewerbe 2023:
Viertes Verlustjahr in Folge bei anhaltend hohem
Kostendruck (dehoga-bundesverband.de)
Die Überleitung des handelsrechtlichen Ergebnisses nach Steuern auf die Steuerungsgröße EBIT IFRS ergibt sich wie folgt:
Das HGB-Ergebnis nach Steuern zum 31. Dezember 2023 hat sich aufgrund der niedrigeren Umsatzerlöse reduziert. Der Unterschied zum EBIT nach IFRS ergibt sich im Wesentlichen durch die lediglich nach HGB vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung, welches die Abschreibungen auf Finanzanlagen und damit den Jahresfehlbetrag nach HGB i.H.v. TEUR 4.377 erhöht. Die Steigerung der sonstigen Anpassungen liegen im Wesentlichen in der Anpassung der Neubewertungsrücklagen (+332 TEUR) sowie den sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (+122 TEUR). Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage
Zum 31. Dezember 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 40,59 erwirtschaftet, was mit 4,2% unter dem Umsatz des Vorjahres liegt. Begründet ist der Rückgang in dem restriktiven Investitions- und Kaufverhalten von Gastronomie und Wäschereibetrieben u.a. durch die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2023 und der zuvor dargestellten wirtschaftlichen Entwicklung im Branchensegment.
8 Ergebnisabführung durch das verbundene
Unternehmen Schneidereit GmbH.
Die Materialaufwandsquote ist im Jahr 2023 auf 62% gestiegen (i. Vj. 56%). Begründet ist das darin, dass durch die aktuellen Preissteigerungen der Materialaufwand um 6,4% angestiegen ist. Aufgrund des restriktiven Investitions- und Kaufverhaltens konnten Preissteigerungen nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden, wodurch die Umsatzerlöse nicht im notwendigen Maß gesteigert werden konnten, um die gestiegenen Beschaffungskosten auszugleichen. Der Personalaufwand ist im Vorjahrsvergleich um 5% gestiegen, wobei die Anzahl von Arbeitnehmern mit 119 nahe dem Niveau des Vorjahrs war (Vj. 120). Der Anstieg ist im Wesentlichen durch notwendige Gehaltsanpassungen bedingt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit TEUR 8.922 leicht unterhalb des Niveaus des vergleichbaren Vorjahreszeitraums (i. Vj. TEUR 9.511). Die Reduzierung ergibt sich im Wesentlichen aus den geringeren Aufwendungen für Gewährleistung und geringeren Werbeaufwendungen. Erträge aus der Ergebnisabführung des verbundenen Unternehmens Schneidereit GmbH fielen im Geschäftsjahr mit rd. TEUR 631 (Vorjahr: TEUR 2.350) auf Grund der deutlich schwächeren Ergebnisse der Gesellschaft geringer aus. Der Rückgang des Zinsergebnisses auf TEUR -1.297 (Vorjahr: TEUR -961) ist insbesondere auf gestiegene Zinsen auf das langfristige Gesellschafterdarlehen zurückzuführen. Im Berichtsjahr wurde aufgrund von Verlustrückträgen ein Steuerertrag in Höhe von TEUR 378, realisiert (Vorjahr Ertragsteueraufwand: TEUR -1.104). Der Jahresfehlbetrag liegt bei TEUR -6.430 im Jahr 2023. Der Rückgang des Ergebnisses nach Steuern von T€ 1.791 auf T€ -6.430 ist u.a. auf die dargestellten Effekte in den Umsatzerlösen, den Materialaufwendungen sowie im Personalaufwand zurückzuführen. Der Hauptpunkt für den deutlichen Rückgang des Jahresergebnisses liegt jedoch in der außerplanmäßigen Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen (an der Schneidereit GmbH, Solingen) i.H.v. TEUR 4.377, ausgewiesen in Ziffer 10 der Gewinn- und Verlustrechnung in den Abschreibungen auf Finanzanlagen. Ohne diese außerplanmäßige Abschreibung beläuft sich der Jahresfehlbetrag auf TEUR 2.053. Finanzlage Die finanzielle Situation des Unternehmens wird trotz des Jahresfehlbetrages (siehe Ausführungen zur Ertragslage) auch im Jahr 2023 als positiv betrachtet. Im Bereich der Sachanlagen wurde hauptsächlich in die Modernisierung und Erweiterung der IT-Infrastruktur sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Die planmäßigen Abschreibungen des Geschäftsjahres beliefen sich auf insgesamt TEUR -33, wovon der Großteil auf Geräte entfielen. Die Gesellschafterin Electrolux Professional AB, Stockholm, Schweden, hat der Gesellschaft ein endfälliges, variabel verzinsliches Darlehen über TEUR 35.000 mit einer Laufzeit bis Juni 2026 zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus nimmt die Gesellschaft am europaweit durchgeführten Cash-Pooling der Electrolux Professional AB, Stockholm, Schweden, teil, wonach die Electrolux Professional GmbH über einen wertbeständigen und langfristigen finanziellen Rahmen für das operative Geschäft und zukünftige Investitionen verfügt. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass alle Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllt werden können. Vermögenslage Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Bilanzsumme der Electrolux Professional GmbH TEUR 46.128 (i. Vj. TEUR 52.493). Das Anlagevermögen ging im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 32.368 (i. Vj: TEUR 36.740) deutlich zurück, was im Wesentlichen in der außerplanmäßigen Abschreibung auf Anteile an verbundenen Unternehmen begründet ist. Die Vorräte verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 961 auf TEUR 733. Grund hierfür war eine konzerngetriebene Neustrukturierung des Vorratsbestands mit dem Ziel der Reduzierung des gebundenen Vermögens und einhergehend die Realisierung positiver Effekte im Umlaufvermögen wie eine verbesserte Umschlagshäufigkeit. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen zum 31. Dezember 2023 bei TEUR 4.487 (i. Vj. TEUR 5.502). Durch die Implementierung und strategische Neuausrichtung des Forderungsmanagements konnten im Jahr 2023 positive Liquiditätseffekte erzielt werden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.553 auf TEUR 6.896. Grund für die Reduzierung ist die Bezahlung der bisherigen Forderungen aus Ergebnisabführung durch die Tochtergesellschaft und gegenläufig die Einzahlung in den Cashpool. Bei den Rückstellungen zeigt sich insgesamt ein Rückgang in Höhe von TEUR 565. Der wesentliche Grund hierfür liegt in geringeren Steuerrückstellungen zum Vorjahr in Höhe von TEUR 1.048. Die sonstigen Rückstellungen haben sich von TEUR 3.008 auf TEUR 3.479 erhöht. Der wesentliche Grund für die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen liegt in der Erhöhung der Rückstellungen für Tantiemen, Prämien und andere Gratifikationen. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stiegen stichtagsbedingt um TEUR 379 auf TEUR 552. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund von Liefer- und Leistungssachverhalten auf TEUR 36.950 (i. Vj. TEUR 37.209) verringert. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Wesentlichen durch Umsatzsteuerverbindlichkeiten stichtagsbedingt um TEUR 383 auf TEUR 1.407. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist nach Ansicht der gesetzlichen Vertreter in Anbetracht der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt als zufriedenstellend zu beurteilen. Personal- und Sozialbereich Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 119 Mitarbeiter (Vorjahr 120 Mitarbeiter) zur Belegschaft des Unternehmens, davon 91 (91) in Deutschland und 28 (29) in Österreich. Im technischen Kundenservice wird weiterhin auf Kooperationen mit externen Technikern eingegangen. Diese erfolgreiche Kooperation mit vorhandenen externen Servicepartnern, soll zukünftig erfolgreich fortgeführt und vertieft werden. In nahezu allen Unternehmensbereichen werden Praktikumsplätze angeboten. In den Unternehmensbereichen Marketing sowie IT bieten wir Werkstudenten den Einstieg ins Unternehmen an. Weiterhin besitzen individuelle Förderung und gezielte Weiterentwicklung der Mitarbeiter im Unternehmen einen hohen Stellenwert. Die daraus abgeleiteten Maßnahmen sichern eine individuelle Förderung und gezielte Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Chancen- und Risikobericht Risikomanagementsystem Als Konzerngesellschaft der Electrolux Professional AB, Stockholm, Schweden, ist die Electrolux Professional GmbH in deren Risikomanagementsystem (Electrolux Control System ECS) zur systematischen Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken integriert. Die Durchführung von diesem Risk Assessment findet jährlich statt. Unter Risiken werden künftige Entwicklungen verstanden, die zu einer negativen Abweichung von den Planwerten der Folgejahre führen können. Darüber hinaus erfolgen rollierende Umsatzplanungen auf monatlicher Basis. Außerdem erfolgt eine regelmäßige Beobachtung von Konsumparametern. Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten bestandsgefährdenden Charakter für das Unternehmen aufweisen, werden die Risiken gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen in die drei Risikokategorien "hoch", "mittel" und "gering" eingestuft. Dies erfolgt intern durch ein festgelegtes Überwachungssystem. Hierbei wird der Fokus auf strategische Risiken gelegt, welche im Zusammenhang mit makroökonomischen Faktoren und geopolitischen Bedingungen stehen, die zu Veränderungen des Geschäftsumfelds mit potenziell erheblichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit und die Geschäftsziele führen. Ferner wird der Fokus auf Operationelle Risiken gelegt, welche sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben und können sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns auswirken. Risiken ergeben sich im Wesentlichen aus der Entwicklung, dem Design und der Herstellung der Produkte des Konzerns, der Lieferkette sowie dem weltweiten Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen. Ebenfalls werden verschiedene Risiken aus liquiden Mitteln, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Kreditaufnahmen, Rohstoffpreisen, Steuern, Devisen usw. betrachtet. Diese Risiken werden als finanzielle Risiken kategorisiert, die im Folgenden dargestellt werden. Chancenbericht Die Electrolux Professional GmbH konzentriert sich weiterhin auf ihre Stärken im Bereich der Vermarktung von innovativen und auf Kundennutzen orientierten Geräteserien. Bei der Entwicklung der Produkte werden stark die Megatrends in den jeweiligen Branchen berücksichtigt, um Lösungen zu finden, die sowohl dem Handel als auch dem Kunden als Nutzer der Geräte einen spürbaren Mehrwert bieten. Die Marktanteile im Bereich Großküchentechnik sind bisher minimal und bieten insbesondere in der bestehenden Händlerschaft ausreichend Entwicklungspotenzial. Hier sehen wir uns - auch mit dem Hintergrund der Einführung neuer Produkte - gut aufgestellt. Risikobericht Im Geschäftsjahr 2023 hat sich das Unternehmen kontinuierlich mit verschiedenen Risiken auseinandergesetzt, um die Stabilität und den langfristigen Erfolg zu sichern. Performancerisiken durch Absatz- und Marktentwicklung Wie in den Vorjahren und unter Berücksichtigung der mit der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung einhergehenden im Kalenderjahr 2023 kann eine Stärkung der Marktpositionierung auch weiterhin nur durch Verdrängung erfolgen. Der zunehmende Wettbewerb in der Branche stellt eine Herausforderung dar. Einer der Hauptgründe dafür ist das Auftreten neuer Marktteilnehmer, die den Wettbewerb verschärfen. Zudem ermöglichen technologische Fortschritte Unternehmen, effizienter zu arbeiten und neue Produkte schneller auf den Markt zu bringen. Die Globalisierung trägt ebenfalls dazu bei, da Unternehmen nun Zugang zu neuen Märkten haben, aber auch mit mehr Konkurrenz aus dem Ausland konfrontiert sind. Die Digitalisierung und der Aufstieg des Online-Handels haben den Wettbewerb weiter intensiviert, da Kunden nun weltweit einkaufen können. Schließlich führen steigende Kundenanforderungen dazu, dass Unternehmen ständig bestrebt sein müssen, ihre Qualität und ihren Service zu verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Electrolux Professional GmbH stuft dieses Risiko als mittel ein. Um dem entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen auf Innovation und die kontinuierliche Verbesserung seiner Produkte und Dienstleistungen. Die Marktentwicklung im Jahr 2023 birgt mehrere Performancerisiken für Unternehmen im Bereich der Wäschereitechnik sowie ebenfalls im Bereich der Großküchenanwendung. Ein zentrales Risiko stellt fortwährend die wirtschaftliche Unsicherheit dar, die durch geopolitische Spannungen, wie den Krieg in der Ukraine und den Spannungen im Nahen Osten, und die daraus resultierenden Energiekrisen verstärkt wird. Diese Unsicherheiten können zu einer Zurückhaltung bei Investitionen und einem Rückgang der Nachfrage bei unseren Kunden und damit von unseren Kunden bei uns führen. 9 Lieferkettenunterbrechungen stellen ebenfalls ein Performancerisiko dar. Globale Lieferketten sind nach wie vor anfällig für Störungen, sei es durch geopolitische Konflikte oder durch Engpässe in der Halbleiterindustrie. Solche Unterbrechungen können zu Verzögerungen und erhöhten Kosten in der Produktion führen, was die Leistungsfähigkeit der Unternehmen beeinträchtigt. Die Gruppe schätzt dieses Risiko als gering ein.
9 Vgl. DIW (DIW Berlin: Die fünf Risiken
für die Wirtschaftsentwicklung 2023: Kommentar
Schließlich können regulatorische Änderungen zusätzliche Risiken darstellen. Neue Umweltauflagen oder Änderungen in der Steuerpolitik können die Betriebskosten erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Insgesamt erfordert die Bewältigung dieser Performancerisiken eine proaktive und flexible Unternehmensstrategie, um den Herausforderungen der Marktentwicklung erfolgreich zu begegnen. Bewertungsrisiko Anteile an verbundenen Unternehmen Das Bewertungsrisiko von Anteilen an verbundenen Unternehmen stellt eine bedeutende Herausforderung dar. Marktwertschwankungen können aufgrund von wirtschaftlichen Veränderungen, Marktbedingungen oder spezifischen Entwicklungen im verbundenen Unternehmen auftreten. Die finanzielle Stabilität des verbundenen Unternehmens beeinflusst direkt den Wert der Anteile. Probleme wie Liquiditätsengpässe, hohe Verschuldung oder schlechte Geschäftsergebnisse können den Wert der Beteiligung mindern. Um diese Risiken zu bewerten, ist die Electrolux Professional GmbH bestrebt, die finanzielle Stabilität des verbundenen Unternehmens zu überwachen. Durch eine sorgfältige und kontinuierliche Überwachung können potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Abgeleitet soll aus der Früherkennung möglicher Risiken und der damit einhergehenden frühzeitigen Gegensteuerung in Kombination mit einer nachhaltigen Performanceverbesserung eine Wertsteigerung der verbundenen Unternehmen erreicht werden. Liquiditäts-, Finanz- und Wechselkursrisiken sowie Risken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Grundsätzlich wird der Mittelzufluss einerseits durch die operative Geschäftstätigkeit, andererseits durch Ergebnisabführung der Beteiligung Schneidereit GmbH sichergestellt. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (insb. aus der Ergebnisabführung und aus Cash-Pool) werden nach Liquiditätsbedarf abgerufen. Überschüssige Mittel aus dem operativen Geschäft wurden bisher zur (vorzeitigen) Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft verwendet. Bezüglich der Gesellschafterfinanzierung wird auf den Abschnitt "Finanzlage" verwiesen. Die Ergebnisabführung der Beteiligung ist maßgeblich von der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft abhängig. Die Schneidereit GmbH ist Anbieter von Leasing-Lösungen im Produktbereich der Gesellschaft. Chancen liegen hier in einer mittelfristigen Verringerung des Zinsniveaus und folglich einer verbesserten Refinanzierungssituation. Ergebnisbelastungen können jedoch aus allgemeinen, negativen konjunkturellen Entwicklungen und einem härteren Kampf um Marktanteile bzw. dem Eintritt neuer Wettbewerber entstehen. Somit ist ein wesentlicher Einflussfaktor auf die operativen Ergebnisse der Gesellschaft die Entwicklung der Schneidereit GmbH. Im Jahr 2023 wurde die finanzielle Stabilität der Gesellschaft aufgrund des schwachen Gesamtergebnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) evaluiert. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass dieses schwache Gesamtergebnis hauptsächlich auf die Abwertung der Beteiligung an der Schneidereit GmbH zurückzuführen ist. Diese Abwertung stellt einen Aufwand dar, der jedoch nicht cash-wirksam ist.
Um ein klares Bild der operativen Leistung zu erhalten, sollte dieser Effekt isoliert betrachtet werden. Die beigefügte Tabelle zeigt die operative Situation der letzten Jahre. Diese Tabelle stellt auch die Verbindung zur Planung und Prognose dar und berücksichtigt vorhandene Unsicherheiten, die jedoch nicht als bedeutsame Unsicherheiten betrachtet werden. Für das Jahr 2024 kann die Verlustübernahme von der Schneidereit GmbH mit einer Prognose von TEUR 500-600 als relativ sicher angenommen werden. In den Folgejahren gehen wir von einer Stabilisierung, bzw. leichten Verbesserung der Ertragslage der Beteiligung aus. Zur Prognose des operativen Geschäftes wird auf den Prognosebericht verwiesen. Unter Berücksichtigung der Planung der Mittelgenerierung aus der Ergebnisabführung und des operativen Geschäft sowie der Betrachtung des geplanten Finanzmittelfonds bzw. des liquidierbaren Working-Capitals kommen wir zu dem Schluss, dass selbst bei einer Eintrübung der geschäftlichen Lage die Fortführung der Geschäftstätigkeit bis mindestens März 2026 gesichert ist. Der Kauf der Schneidereit GmbH wurde durch ein Darlehen in Höhe von TEUR 37.000 des Mutterunternehmens Electrolux AB mit Sitz in Schweden ermöglicht. Das Darlehen wurde mit einem fixen Zinssatz von 0,9%, anschließend mit einem variablen Zins basierend auf einer internen Vereinbarung verzinst. Das Darlehen ist fünf Jahre nach dem Erhalten fällig, das Rückzahlungsdatum ist demnach der 17. Juni 2026. Bestehenden Risiken aus Finanzinstrumenten wie beispielsweise Zinssatzänderung, Währungskursrisiken, Ausfallrisiken, Zahlungsstromschwankungsrisiken, wird durch das Risiko- Management-System der Electrolux Professional-Gruppe entgegengewirkt, um somit durch ein qualitatives System mögliche auftretende Risiken zu minimieren und ein mögliches Risiko zu bewerten und zu kategorisieren. Vor dem Hintergrund des genannten Risiko-Management-Systems, wird das Risiko aus Finanzinstrumenten - als "gering" eingestuft. Durch die Schließung des Standortes Herborn und die damit verbundene Umgestaltung der dort befindlichen Finanzabteilung nach Tübingen wurde ein Risiko gesehen, dass die offenen Kundenforderungen übergangsweise nicht mit der notwendigen Systematik nachverfolgt werden können. Durch entsprechende Maßnahmen im Jahr 2023 und ein damit einhergehendes installiertes und Implementiertes Forderungsmanagement wird das Ausfallrisiko analog dem Vorjahr somit - - als "mittel" eingestuft, bis eine Nachhaltigkeit der implementierten Prozesse zu sehen sind. Risiken aus CTA Risiken im Hinblick auf das Jahresergebnis bestehen aus der vom Kapitalmarkt abhängigen Entwicklung der als Deckungsvermögen klassifizierten Fondsanteile aus dem CTA. Da diese mit dem Zeitwert zu berücksichtigen sind, kann bei einer negativen Entwicklung im Vergleich zu Vorjahren das Geschäftsjahresergebnis negativ beeinflusst werden. Das Risiko ist schwer vorhersehbar, wird aktuell jedoch - entsprechend unserer Risikokategorisierung - als "gering" eingeschätzt. Gesamtbild zur Risikolage Wir haben unsere Aktivitäten und Systeme zur Erkennung und Überwachung von geschäftsspezifischen Risiken überprüft. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich keine wesentliche Veränderung in der Einschätzung der Risiken ergeben. Unter Berücksichtigung der vorgenannten Risiken durch eine sich weiter eintrübende konjunkturelle Lage, schwächeren Absatz und somit eine weitere Belastung der Ergebnissituation ergeben sich unter Berücksichtigung der jeweiligen Eintrittswahrscheinlichkeit und der potenziellen finanziellen Auswirkung der ermittelten sonstigen Risiken zum heutigen Zeitpunkt keine gravierenden Risiken für die zukünftige Entwicklung festgestellt, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken die Entwicklung und den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Auf dieser Basis wird der Bericht für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr unter der Annahme der Fortführung des Geschäftsbetriebes erstellt. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 gingen wir ursprünglich davon aus, dass die gesamtwirtschaftliche Lage gemäß den jüngsten Wachstumsprognosen weiterhin herausfordernd bleibt. Gerade im Bereich Gastronomie und Hotellerie wird eine zurückhaltende und konservative Planung erwartet. 10 Diese gesamtwirtschaftliche Annahme zeigt sich zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts bestätigt. 11
10 Vgl. DIHK; Februar 2024; Schlechte Stimmung
der Unternehmen verfestigt sich - DIHK-Konjunkturumfrage
Jahresbeginn 2024
Trotzdem prognostizierten wir für die Electrolux Professional GmbH im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatzanstieg im niedrigen einstelligen Prozent-Bereich. Diese Umsatzsteigerung sollte hauptsächlich in unseren Kernmärkten Deutschland und Österreich sowie durch das Kernportfolio des Unternehmens erreicht werden. Dies soll durch verstärkte Vertriebsaktivitäten und eine breitere Marktdurchdringung ermöglicht werden. Um die genannten Ziele zu erreichen, sollen verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Zunächst ist es wichtig, das Vertriebsteam zu stärken, um die Reichweite zu erhöhen. Gerade mit Blick auf die Optimierung der Verkaufsprozesse ist ein weiterer wichtiger Schritt durch die Analyse und Optimierung der bestehenden Prozesse Engpässe zu optimieren. Regelmäßige Schulungen und Weiterbildungen für das bestehende Team können deren Fähigkeiten und Kenntnisse verbessern, was zu einer effektiveren Verkaufsstrategie führt. Zudem sollten zielgerichtete Verkaufsstrategien entwickelt und implementiert werden, die auf spezifische Kundensegmente abzielen. Ein Fokus liegt auf einem verstärkten Customer-Relationship-Management, welches dabei helfen soll, Kundenbeziehungen zu pflegen und Verkaufschancen zu identifizieren. Um eine breitere Marktdurchdringung zu erreichen, ist die Durchführung von Marktforschungen unerlässlich. Diese helfen dabei, neue Marktsegmente und Kundenbedürfnisse zu identifizieren. Gezielte Marketingkampagnen können die Bekanntheit der Marke steigern und neue Kunden gewinnen. Schließlich kann die Produktdiversifikation, also die Entwicklung neuer Produkte oder die Anpassung bestehender Produkte, dazu beitragen, unterschiedliche Kundenbedürfnisse zu erfüllen. Durch diese Maßnahmen können sowohl die Vertriebsaktivitäten verstärkt als auch eine breitere Marktdurchdringung erreicht werden. Wie sich zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes zeigt, sind die am Stichtag getroffenen Erwartungen nicht erreicht worden. Im vorläufigen Jahresabschluss verzeichnet die Gesellschaft, verglichen mit dem Geschäftsjahr 2023, einen Rückgang der Umsatzerlöse um 4,2% auf TEUR 40.585. Dieser niedrige einstellige Rückgang ist auf den verstärkten Fokus auf den Produktmix zurückzuführen - zu Gunsten der Profitabilität wurde vor Annahme von Aufträgen die Profitabilität strenger untersucht und unprofitable Aufträge bzw. Aufträge mit niedrigerer Profitabilität nicht angenommen. Außerdem wurden zunächst geplante Messeteilnahmen in der Abwägung von Kosten und Nutzen verzichtet bzw. mit verringertem Aufwand verfolgt. Geplante strategische Maßnahmen hinsichtlich verbesserter Marktdurchdringung (Vertrieb) werden weiterhin vorangetrieben und sollen längerfristig positive Wirkungen erzielen. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir wieder eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse, getrieben durch die konsequente Weiterverfolgung der genannten vertrieblichen Maßnahmen. Außerdem sollen Vertriebsgebiete zusammengelegt werden, womit Synergieeffekte und eine verbesserte Sicht auf die Bedürfnisse der Kunden erwartet werden. Unterstützt wird dies durch verstärkte Akquisetätigkeit, d.h. die Ansprache neuer Kunden(gruppen) neben der weiterhin konsequenten Bedienung unserer bisherigen Kunden. Die Unternehmensführung strebt ein kontinuierliches Wachstum in den Kern- und Zielmärkten an, wobei die Rentabilität erhalten bleiben soll - d-h. Wachstum soll wiederum auch nicht durch vermehrte Annahme unprofitabler Aufträge erreicht werden (siehe oben). Wie zuvor dargestellt, ist aufgrund der Preisanpassungen und der aktuellen Wachstumsprognosen auch eine leichte Kauf- bzw. Investitionszurückhaltung seitens der Kunden nicht ausgeschlossen. Vor dem Hintergrund der bereinigten EBIT-Betrachtung (Impairment ausgeklammert) erwarteten wir für das Geschäftsjahr 2024, dass sich das EBIT voraussichtlich leicht positiv gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 entwickelt. Wie sich zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes zeigt, sind die am Stichtag getroffenen Erwartungen auch hinsichtlich des Ergebnisses nicht erreicht worden, sodass das Geschäftsjahr voraussichtlich mit einem negativen EBIT in Höhe von Mio. EUR 1,8 abgeschlossen werden wird. Dies ist vorwiegend in einem Anstieg der Materialaufwendungen bei einem gleichzeitigen Rückgang der Umsatzerlöse begründet. Auch erwähnte Portfolio-Maßnahmen konnten dem beschaffungsseitigen Kostendruck nicht ausreichend entgegenwirken. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir eine Verbesserung des EBIT in einem mittleren einstelligen Prozentbereich. Diese Annahme wird gestützt durch ein verstärktes und optimiertes Kostenmanagement, einschließlich der Reduzierung von Material- und Betriebskosten sowie durch strategische Investitionen in wachstumsstarke Bereiche wie Digitalisierung und neue Technologien. Dadurch sollen interne Prozesse gestrafft und optimiert werden, wonach ein nachgelagertes Unternehmenswachstum angestrebt wird.
Nürnberg, den 21. März 2025 Electrolux Professional GmbH Paolo Schira, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Die Electrolux Professional GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Nürnberg (HRB Nr. 20581). Die Electrolux Professional GmbH, Nürnberg, ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Alle Zahlenangaben im Anhang erfolgen in Tausend Euro. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Falls erforderlich werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfasst. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 werden im gleichen Monat voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit einem Wert ab EUR 1.000 werden zu Anschaffungskosten bewertet und über die zugrunde gelegte Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet, falls erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die Wertpapiere des Anlagevermögens (CTA) erfüllen die Kriterien des Deckungsvermögens nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Sie wurden daher zum 31. Dezember 2023 mit dem beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB und § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB bewertet und mit der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Sofern erforderlich, wurden Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte werden mit dem geleisteten Zahlungsbetrag angesetzt, sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken (Einzelwertberichtigungen) bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko werden Wertberichtigungen (Pauschalwertberichtigungen) von den Forderungen abgesetzt. Flüssige Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Es werden dabei die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Es wurde ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % (Vorjahr: 1,87 %) zugrunde gelegt. Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden. Die Dynamik der anrechenbaren Bezüge kommt unverändert mit 2,40 % zum Ansatz. Für die Anpassung der laufenden Renten werden wie im Vorjahr 2,30 % zugrunde gelegt. Die aufgrund der geänderten Bewertung notwendige Zuführung wird nach den Bestimmungen des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB in Jahresraten von mindestens einem Fünfzehntel über maximal 15 Jahre bis zum 31. Dezember 2024 der Rückstellung zugeführt. Die Berechnung der Rückstellung für Sterbegeld wurde unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck durchgeführt. Es wurde ein Rechnungszinsfuß von unverändert 1,87 % zugrunde gelegt. Die Dynamik der anrechenbaren Bezüge kommt wie im Vorjahr mit 2,40 % zum Ansatz. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag bewertet. Mit Vertrag vom 27./30. September 2019 hat die Electrolux Professional GmbH einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag entsprechend § 301 AktG mit der Schneidereit GmbH, Solingen, abgeschlossen. Der Vertrag ist auf mindestens fünf Jahre abgeschlossen und verlängert sich jeweils um ein Jahr, sofern nicht innerhalb der Kündigungsfrist von drei Monaten eine Kündigung erfolgt. Der Vertrag wurde am 14. Oktober 2019 notariell beurkundet. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im "Anlagenspiegel" (Anlage zum Anhang) dargestellt. Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023:
Die Gesellschaft ist mittelbare Anteilseignerin der sich in Liquidation befindlichen Schneidereit UK Ltd. Mit Sitz in Luton, Bedfordshire, United Kingdom. Diese Beteiligung ist für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung. Daher unterbleiben weitere Angaben (§ 286 III HGB). (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Gesellschaft nimmt am europaweit durchgeführten Cash-Pooling der Electrolux Professional AB, Stockholm, Schweden, teil. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft eine Cash- Pool-Forderung von TEUR 5.576 aus. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten zum 31. Dezember 2023 Vorauszahlungen und debitorische Kreditoren. (3) Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt TEUR 1.901 (i. Vj. TEUR 8.331). Im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB unterliegt ein Betrag von TEUR 272 (i. Vj. TEUR 186) einer Ausschüttungssperre. Dieser resultiert aus dem Unterschiedsbetrag aufgrund der Neuregelung des § 253 HGB in Höhe von TEUR 38 (i. Vj. TEUR 162) sowie aus der Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 132 (i. Vj. TEUR -44), außerdem aus einer Unterdeckung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 102 (i. Vj. TEUR 68). Im Bilanzverlust (i. Vj. Bilanzgewinn) ist ein Gewinnvortrag von TEUR 5.812 (i. Vj. TEUR 4.021) enthalten. (4) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Wertpapiere des Anlagevermögens erfüllen die Kriterien des Deckungsvermögens nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Sie wurden daher zum Bilanzstichtag mit dem beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB und § 255 Abs. 4 Satz 1 HGB bewertet und mit der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der passive Überhang ist in der Bilanz als Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen. Die Anschaffungskosten der Wertpapiere des Anlagevermögens betragen zum 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 2.447 (i. Vj. TEUR 2.447). Im Rahmen der BilMOG-Umstellung zum 1. Januar 2010 ergab sich bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen ein im Vergleich zum bisherigen Ansatz zum 31. Dezember 2009 höherer Rückstellungsbetrag. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Mehraufwand aus der geänderten Bewertungsmethode linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Kalenderjahr 2023 beläuft sich der Betrag auf TEUR 34. Zum Abschlussstichtag liegt die Unterdeckung der Pensionsrückstellungen bei TEUR 102. Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen und Sterbegeld) sind im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden. Der Unterschiedsbetrag zu einer Abzinsung unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre beläuft sich auf TEUR 38 (i. Vj. TEUR 162). (5) Latente Steuern Latente Steuern ergeben sich aus Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Ansatz von Vermögensgegenständen, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten, sofern sie innerhalb der nächsten fünf Jahre mit den für diese Jahre erwarteten steuerpflichtigen Einkommen verrechnet werden können. Die aktiven und passiven Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Das Wahlrecht zur Aktivierung eines aktiven Überhangs der latenten Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB wurde nicht ausgeübt. (6) Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 754 (i. Vj. TEUR 1.802) beinhalten Rückstellungen für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 0, i. Vj. TEUR 535) und Rückstellungen für Gewerbesteuer (TEUR 239, i. Vj. TEUR 766) sowie für sonstige Steuern (TEUR 515, i. Vj. TEUR 500). (7) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 3.479 (i. Vj. TEUR 3.008) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Prämien (TEUR 843; i. Vj. TEUR 809), Garantieverpflichtungen (TEUR 935, i. Vj. TEUR 878), Boni/Skonti (TEUR 778; i. Vj. TEUR 619), Urlaubs- und Arbeitszeitguthaben (TEUR 64; i. Vj. TEUR 51) und Rückstellungen für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten (TEUR 523; i. Vj. TEUR 794). (8) Verbindlichkeiten
Sicherungen in Form von Pfandrechten oder ähnlichen Rechten bestehen wie im Vorjahr nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (1) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der Gesellschaft teilen sich wie folgt auf die Geschäftsbereiche auf:
Die Gesellschaft ist ausschließlich auf dem europäischen Markt tätig. (2) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 2.579; i. Vj. TEUR 2.586) enthalten im Wesentlichen Erträge aus konzerninterner Weiterberechnung (TEUR 1.332; i. Vj. TEUR 1.711), Übrige sonstige betriebliche Erträge (TEUR 1.247; i. Vj. TEUR 875). In den übrigen sonstigen Erträgen sind des Weiteren Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1) enthalten. (3) Materialaufwand Der Materialaufwand für bezogene Waren und Leistungen belief sich im Geschäftsjahr auf TEUR 25.130 (i. Vj. TEUR 23.618). (4) Personalaufwand
(5) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.922 (i. Vj. TEUR 9.511) beinhalten u.a. Aufwendungen für Garantie und Kulanz (TEUR 1.350; i. Vj. TEUR 1.413), Aufwendungen für Werbung (TEUR 864; i. Vj. TEUR 1.024), Aufwendungen für Frachten (TEUR 1.242; i. Vj. TEUR 1.099), Miet- und Pachtaufwendungen (TEUR 433; i. Vj. TEUR 382), Aufwendungen aus Konzernumlagen (TEUR 512; i. Vj. TEUR 482), Aufwendungen für Betrieb und Verwaltung (TEUR 4.007, i. Vj. TEUR 1.170) sowie Aufwendungen für PKW-Leasing (TEUR 532; i. Vj. TEUR 573). Weiterhin sind Aufwendungen für Kursverluste aus der Währungsumrechnung von TEUR 3 (i. Vj. TEUR 3) enthalten. (6) Erträge aus Ergebnisabführung Seit dem 1. Juli 2019 besteht mit dem Tochterunternehmen Schneidereit GmbH, Solingen, ein Ergebnisabführungsvertrag, die Erträge aus Ergebnisabführung betragen im Geschäftsjahr TEUR 631 (i. Vj. TEUR 2.350). (7) Zinsergebnis
Der Ertrag aus der Bewertung des Deckungsvermögens (TEUR 176; i. Vj. TEUR 336 Aufwand) und die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen (TEUR 31; i. Vj. TEUR 92) sind in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" (Vj; Zinsen und ähnliche Aufwendungen) enthalten. (8) Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Wertminderungstest durchgeführt. Dieser Test wurde notwendig, da Anzeichen für eine mögliche Wertminderung der Anteile an verbundenen Unternehmen vorlagen. Die Ermittlung des beizulegenden Werts zum Abschlussstichtag erfolgte auf der Grundlage eines DCF-Modells durch Diskontierung der aus der Mehrjahresplanung abgeleiteten zukünftig erwarteten Cashflows. Im Rahmen des Tests wurde festgestellt, dass der beizulegende Wert der Anteile an dem verbundenen Unternehmen Schneidereit GmbH niedriger ist als der Buchwert der entsprechenden Anteile an verbundenen Unternehmen. Diese Wertminderung wurde als voraussichtlich dauernde Wertminderung eingeschätzt und führt zu einer außerplanmäßigen Abschreibung im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 4.377. Die Annahmen und Schätzungen, die bei der Durchführung des Wertminderungstests verwendet wurden, basieren auf den besten verfügbaren Informationen und den aktuellen Marktbedingungen. Zukünftige Änderungen dieser Annahmen und Schätzungen können zu Anpassungen der Wertminderung führen. Sonstige Angaben Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Zum jeweiligen Stichtag bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen:
Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt lag die Anzahl der Mitarbeiter bei 119 Personen (i. Vj. 120 Personen), davon 91 (91) in Deutschland und 28 (29) in Österreich. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 6.430 wird mit dem Gewinnvortrag von TEUR 5.812 aus dem Vorjahr verrechnet und als Bilanzverlust in Höhe von TEUR 618 vorgetragen. Geschäftsführer Geschäftsführer im Berichtszeitraum war: Herr Paolo Schira, Pordenone/Italien Geschäftsführer, BA President Business Area Laundry Der Geschäftsführer erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. Konzernverhältnisse Alleinige Gesellschafterin ist die Electrolux Professional AB, Stockholm, Schweden. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Electrolux Professional AB (publ.) mit Sitz in Stockholm, Schweden, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der Internetseite des Unternehmens (https://www.electroluxprofessional.com/, Investor Relations) veröffentlicht und ist auf dem von der schwedischen Bolagsverket betriebenen Register verfügbar ist.
Nürnberg, den 21. März 2025 Electrolux Professional GmbH Paolo Schira, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Electrolux Professional GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Electrolux Professional GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Electrolux Professional GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 25. März 2025 Deloitte
GmbH
Julius Pinckernelle, Wirtschaftsprüfer Stefan Saber, Wirtschaftsprüfer |
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