Sovereign Speed Holding GmbH
Behringstraße 126, 22763 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karim Ali El-Sayegh seit 24.2.2025 | Geschäftsführer |
Alexander Bruno Kalab seit 22.5.2023 | Prokura |
Martin Alexander Araman seit 21.9.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
Karim El-Sayegh | 38.00% |
| 26.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sovereign Speed Holding GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231.1 Grundlagen des Konzerns 1.1.1 Struktur des Konzerns Der Hauptsitz des Sovereign Speed Konzerns ist Hamburg. Dem Konzern gehören Gesellschaften in Deutschland und dem europäischen Ausland an. Dies sind
Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Sovereign Direct GmbH, Hamburg, auf die Sovereign Aircargo Services GmbH, Norderstedt, verschmolzen. Innerhalb Deutschlands werden an einigen Standorten Zweigniederlassungen betrieben, unter anderem in Berlin, Köln und München. 1.1.2 Geschäftsmodell des Konzerns Die Unternehmen der Sovereign Speed Gruppe sind auf Logistikdienstleistungen von zeitsensiblen Gütern für Kunden aus der Logistikindustrie spezialisiert. Das Servicespektrum umfasst sämtliche Transport und Expressdienstleistungen innerhalb von Europa, die von fünf Business Units der Unternehmensgruppe angeboten werden. Die Business Unit "Speed", die das Expresslogistikgeschäft der Sovereign Speed Gruppe betreibt, bietet ihren Kunden feste Frachtverbindungen innerhalb von Europa an. Hinzu kommen zusätzliche Serviceangebote wie Abholungen vom oder Zustellungen beim Kunden. Mit über 45.000 Quadratmetern Umschlagsfläche bietet die Business Unit "Aircargo Services" ihren Kunden an den wichtigen Luftfrachtstandorten Frankfurt, Hamburg und Köln Luftfrachthandling, X-Ray Service, Flughafen-Umfuhr sowie Luftfrachtersatzverkehre an. Durch die der Business Unit "Direct" werden sowohl Direktfahrten arrangiert als auch, im Bereich Kontraktlogistik, maßgeschneiderte Dienstleistungen für fest definierte und vertraglich zugesicherte Werksverkehre durchgeführt. Die Business Unit "Airline" der Sovereign Speed Gruppe stellt insgesamt vier Frachtflugzeuge für Ad-hoc Anfragen oder feste Linienflüge zur Verfügung und arrangiert Chartertransporte mit Partnerairlines. In der Business Unit "eCom" werden Kunden Logistik-Dienstleistungen rund um e-Commerce Sendungen, vor allem Verzollungslösungen, angeboten. Über das strategische Unternehmensziel "Integrated Services" werden diese unterschiedlichen Servicearten integriert und Business Unit übergreifend angeboten. Sovereign Speed ist somit ein One-Stop-Shop-Anbieter, der beginnend beim Luftfrachthandling über Verzollungen bis hin zu Transporten durch ein Express-Liniennetz und Direktfahrten sowie zu Tür-Zustellungen über eigene Nahverkehre europaweit anbietet. 1.2 Wirtschaftsbericht 1.2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Mit knapp 3,3 Mio. Beschäftigten ist die Transport- und Logistikbranche nach der Automobilwirtschaft und dem Handel der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland. Das Gesamtvolumen des Logistiksektors lag im Jahr 2023 bei ungefähr EUR 327 Mrd. Die Anforderungen von Industrie und Handel an Logistikdienstleister werden immer komplexer und anspruchsvoller. Speditionen haben flexibel und dynamisch darauf reagiert, indem sie ihren Kunden ein breites Spektrum an Dienstleistungen bieten, dass über die klassischen Bereiche Transport, Umschlag, Lagerung und Zollabwicklung hinausgeht. Dabei werden nicht nur individualisierte Lösungen angeboten, sondern auch zunehmend digitale Mehrwertleistungen integriert. Gemäß einer Analyse der Wirtschaftslage in Deutschland im Jahr 2023 war die Wirtschaft von einer Stagnation geprägt, begleitet von hohen, jedoch rückläufigen Inflationsraten. Die Ursachen für diese Entwicklung lagen vor allem in den Auswirkungen der Energiepreiskrise, die zu massiven Kaufkraftverlusten führte und den privaten Konsum schwächten. Zusätzlich spielten die verlangsamte Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte geopolitischer Spannungen und Krisen eine Rolle. Die Speditions- und Logistikbranche war zudem im Jahr 2023 durch Klimaschutzgesetzgebungen wie beispielsweise Lkw-Mautgesetz, Brennstoffemissionshandelsgesetz und Energieeffizienzgesetz zusätzlichen finanziellen und bürokratischen Belastungen ausgesetzt. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3% gesunken. Die europäische Wirtschaft wuchs laut Eurostat hingegen leicht um 0,4%. Die geringe Wachstumsleistung im Jahr 2023 muss vor dem Hintergrund hoher, wenn auch rückläufiger Inflation und einer straffenden Geldpolitik bewertet werden. Im vierten Quartal 2022 erreichte die Inflation in der EU mit 11% ihren Höhepunkt, wobei die Inflation im Euroraum knapp darunter lag. Ein Jahr später, zwischen Oktober und Dezember 2023, lag die durchschnittliche Inflationsrate in der EU bei 3,4%. Der Rückgang der Inflation wurde größtenteils durch den Rückgang der Energieinflation (Kraftstoffe, Gas und Strom) getrieben, da sich die EU erfolgreich von ihrer Abhängigkeit von Gas aus Russland löste. Der Anstieg der Versandkosten infolge der Handelsstörungen im Roten Meer wird voraussichtlich nur einen geringfügigen Einfluss auf die Inflation haben. Im Jahr 2023 war der schwache Warenhandel auf weniger Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern sowie zunehmende Handelsprobleme aufgrund geopolitischer Spannungen zurückzuführen. Laut der Winterprognose 2024 der Europäischen Kommission wird sich die aktuelle kurzfristige wirtschaftliche Schwäche aufgrund des makroökonomischen Umfeldes stabilisieren und verbessern. Die Großhandelspreise für Öl und Gas sind weiterhin fallend, was zu einer Verbesserung der Wettbewerbspreise führt und die Nachfrage nach Exportgütern aus der EU steigert. Ein weiterhin stabiler Arbeitsmarkt mit steigenden Reallöhnen lässt außerdem eine Erholung des Binnenkonsums erwarten. 1.2.2 Geschäftsverlauf Im Konzern steuern wir das operative Geschäft insbesondere anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Umsatzrendite, EBITDA und operativer Cashflow. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren stehen bei uns Kunden, Mitarbeiter sowie die Reduktion von CO 2 -Emissionen im Mittelpunkt. Dabei ermittelt sich das EBITDA folgendermaßen:
Die Umsatzrendite ermitteln wir als Quotient aus EBIT und Umsatzerlösen. Wobei sich das EBIT folgendermaßen errechnet:
Hinsichtlich der Ermittlung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit verweisen wir auf die Konzernkapitalflussrechnung. Die konsolidierten Umsatzerlöse belaufen sich auf TEUR 121.499 (VJ: TEUR 122.992) und der Konzernjahresfehlbetrag beträgt TEUR 1.097 (VJ: Konzernjahresüberschuss TEUR 323). Die Geschäftsleitung sieht die Entwicklung des Konzerns deutlich unterhalb der im Vorjahr bestehenden Erwartung und ist mit der Entwicklung im Konzern teilweise zufrieden. Die Business Unit "Speed" blickt aufgrund der allgemeinen konjunkturellen Entwicklungen auf ein weniger erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 als das Vorjahr zurück, das durch Preisdruck und Überkapazitäten im Markt geprägt war. Ausschließlich die Tochtergesellschaft in Großbritannien konnte die Erwartungen erfüllen. In der Business Unit "Aircargo Services" war wie im Vorjahr der makroökonomisch indizierte Volumenrückgang des Luftfrachtmarktes weiterhin spürbar. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die reduzierte Nachfrage in Europa und die gesunkene Produktionsleistung Chinas nach der Covid-Pandemie zurückzuführen. Die im Luftfrachthandling tätigen Sovereign Gesellschaften spürten dies an weiterhin geringen Tonnagen und einer Verschlechterung der Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr. Die Business Unit "Direct" (ehemals "Contract Logistic & FTL") entwickelte sich sowohl Umsatz-, als auch ergebnisseitig sehr positiv. Die Businessunit "Airline" und "eCom" (ehemals "Courier") konnten in Summe betrachtet zwar ihren Umsatz steigern, dies allerdings bei einem leichten Ergebnisrückgang. Die Sovereign Speed Gruppe konnte sich im Jahr 2023 als Ganzes aufgrund der mäßigen allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der schlechten Marktlage nicht zufriedenstellend weiterentwickeln. Somit konnte die Prognose des Vorjahres nicht erreicht werden. Im Bereich der Umsatzerlöse kam es zu einem leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,2%. Das EBITDA ist positiv, sank allerdings im Vergleich zum Vorjahr signifikant. Haupttreiber dafür waren gestiegene Personalaufwendungen, die ihre Ursache einerseits in einer breit angelegten Gehaltsanpassungsrunde und andererseits in teilweise personalkostenintensiven Kundenlösungen als Reaktion auf die durch ein Überangebot geprägte Marktlage, hatten. Weitere negative Auswirkungen auf das Ergebnis hatten geringfügig gestiegene sonstige betriebliche Aufwendungen und sonstige Steuern. Das verbesserte Rohergebnis konnte die genannten negativen Effekte nicht kompensieren. 1.2.2.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Prognose der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2023 wurde insbesondere aufgrund der schwachen konjunkturellen Entwicklung deutlich verfehlt. Bei konsolidierten Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 121.499 (VJ: TEUR 122.992) konnte ein EBIT in Höhe von TEUR 97 (VJ: TEUR 3.001) erzielt werden. Die Umsatzrendite im Berichtsjahr beläuft sich damit auf 0,1% (VJ: 2,4%). Das EBITDA ist von TEUR 7.001 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 4.435 im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 signifikant gesunken. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreicht einen Betrag in Höhe von TEUR 4.135 (VJ: TEUR 5.314), der vor allem durch den Konzernjahresfehlbetrag des Berichtsjahres unter dem Vorjahrescashflow liegt. 1.2.2.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für Sovereign Speed, als neutralem Anbieter von Logistikdienstleistungen, steht der Kunde klar im Fokus des Handelns. Der enge Kontakt zu den Kunden wird durch regelmäßige Kundenbefragungen zur Kundenzufriedenheit unterstützt und durch zahlreiche Veranstaltungskonzepte an unseren Standorten gefördert. Darunter fallen der Logistic-Network-Club - eine Networking Veranstaltung für Speditionskunden -, Kundenveranstaltungen im Rahmen von internationalen Logistikmessen. Zur Abstimmung und Optimierung des Leistungsportfolio werden zweimal im Jahr Strategieworkshops mit Key-Account-Kunden durchgeführt. Um auch in Zukunft den Kundenfokus weiter zu stärken, wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2023 die Position des Chief Commercial Officer geschaffen sowie der Vertriebsbereich personell aufgewertet. Das Personal stellt für die Sovereign Speed Gruppe mit seinen fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen einen maßgeblichen Erfolgsfaktor dar. Als Indikator für eine nachhaltige Mitarbeiterzufriedenheit nutzt die Sovereign Gruppe regelmäßige Mitarbeiterbefragungen. Außerdem werden Rückmeldungen aus sozialen Medien als Indikator für Mitarbeiterzufriedenheit genutzt sowie Fluktuationsraten konsequent überwacht. Als Arbeitgeber sorgt Sovereign Speed für faire Arbeitsbedingungen und investiert in regelmäßige Mitarbeiterveranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen, gut ausgestattete Arbeitsplätze und eine Reihe von freiwilligen Sonderleistungen. Diese Maßnahmen führen zu einem insgesamt sehr positiven Betriebsklima. Die Sovereign Speed Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, durch den Einsatz neuester Technologien die CO 2 -Effizienz des gesamten Dienstleistungsspektrums zu verbessern und hat hierfür eine ganzheitliche Strategie entwickelt. Unter dem Titel "Our Way to Zero" wird diese Strategie konsequent umgesetzt. Ziel ist es, die CO 2 -Effizienz durch die Maßnahmen Messen, Verringern und Vermeiden zu verbessern. In diesem Bereich ist die Sovereign Speed Gruppe europaweit Pionier und einer der Marktführer. 1.2.3 Lage Die Finanz- Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens ist teilweise zufriedenstellend. 1.2.3.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse (Leistungsindikator) sanken in 2023 im Vergleich zu 2022 um 1,2%. Hierbei sanken die Umsätze in den Businessunits "Speed" und "Aircargo" in Summe um 5,9%, wohingegen sie in den restlichen Businessunits in Summe um 12,6% stiegen. Die Umsatzrendite (Leistungsindikator) im Jahr 2023 beläuft sich auf 0,1% (VJ: 2,4%). In den Businessunits "Direct" und "Airline" konnte die Umsatzrendite im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden, in den Businessunits "Speed", "Aircargo" und "eCom" sank sie. Der Rückgang der Umsatzrendite im Konzern ist im Wesentlichen auf gestiegenen Personalaufwendungen zurückzuführen. Dieser Anstieg wurde verursacht durch eine breit angelegte Gehaltsanpassungsrunde und teilweise personalkostenintensiven Kundenlösungen als Reaktion auf die durch ein Überangebot geprägte Marktlage. Der Anteil der drei wesentlichen Aufwandspositionen Materialaufwand, Personalaufwand und sonstiger betrieblicher Aufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen belief sich auf 33,9% (VJ: 35,0%) beim Materialaufwand, 33,9% (VJ: 31,3%) beim Personalaufwand und 29,9% (VJ: 29,2%) bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Abschreibungen belasten das Ergebnis im Berichtjahr stärker als im Vorjahr. Absolut betrachtet liegen sie bei TEUR 4.323 (VJ: TEUR 4.000), im Verhältnis zum Umsatz bei 3,6% (VJ: 3,3%). Von den gesamten Abschreibungen sind TEUR 2.567(VJ: TEUR 2.566) konsolidierungsbedingte Abschreibungen, die aus der Aktivierung von Geschäfts- oder Firmenwerten und der Aufdeckung stiller Reserven im Anlagevermögen resultieren. Weitere TEUR 15 (VJ: TEUR 0) betreffen Abschreibungen auf Finanzanlagen. Operativ verursacht sind somit Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.756 (VJ: TEUR 1.434). Das Zinsergebnis belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR -1.043 (VJ: TEUR -988). Die Verschlechterung des Zinsergebnisses ist insbesondere durch ein deutlich gestiegenes Zinsniveau verursacht.
1.2.3.2 Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Leistungsindikator) ist im Berichtsjahr positiv und beläuft sich auf TEUR 4.135 (VJ: TEUR 5.314). Im Wesentlichen führten nicht zahlungswirksame Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 4.338 sowie Working-Capital-Veränderungen und die Veränderung anderer Passiva in Höhe von TEUR 533 zu dem positiven operativen Cashflow. Dem gegenüber stehen die Zunahme der Forderungen und sonstiger Aktiva in Höhe von TEUR 159 sowie Ertragsteuerzahlungen in Höhe von TEUR 440. Im Berichtsjahr resultierte aus der Investitionstätigkeit insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von TEUR 1.891 (VJ: TEUR 1.250). Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.894. Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 4.389 (VJ: TEUR 3.550) resultierte aus der Tilgung von Finanzkrediten (TEUR 8.755) und der Zahlung von Zinsen (TEUR 1.067). Demgegenüber stehen Mittelzuflüsse aus der Aufnahme von Finanzkrediten (TEUR 5.433). Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Finanzmittelfonds beträgt zum Stichtag TEUR 2.020 (VJ: TEUR 4.143) und setzt sich aus flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 2.706 (VJ: TEUR 4.143) und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 686 (VJ: TEUR 0) zusammen. 1.2.3.3 Vermögenslage Das Umlaufvermögen, der Rechnungsabgrenzungsposten und die latenten Steuern dominieren die Aktivseite der Bilanz. Sie erreichen einen Anteil in Höhe von 50,6% (VJ: 47,3%) an der Konzernbilanzsumme. Die wesentliche Veränderung dieser Bilanzposition ergibt sich durch eine Erhöhung der aktiven latenten Steuern.
Die Veränderung bei den immateriellen Vermögensgegenständen von TEUR 13.747 im Vorjahr auf TEUR 11.693 zum 31. Dezember 2023 ergibt sich aus Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 2.166. Hinzu kommen Investitionen in Software und Lizenzen in Höhe von TEUR 358 und den Abschreibungen dieser in Höhe von TEUR 246. Die Erhöhung des Sachanlagevermögens von TEUR 7.765 im Vorjahr auf TEUR 8.577 im Geschäftsjahr 2023 resultiert aus Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 2.807 und Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.910. In Höhe von TEUR 400 sind darin Abschreibungen, die aus den bereits im Geschäftsjahr 2019 aufgedeckten stillen Reserven resultieren, enthalten. Die liquiden Mittel erreichen einen Anteil von 5,8% (VJ: 8,5%) an der Bilanzsumme und belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.706 (VJ: TEUR 4.143). Die Eigenkapitalquote beträgt 31,1% (VJ: 31,9%). Absolut betrachtet sank das Eigenkapital von TEUR 15.583 im Vorjahr auf TEUR 14.507 zum 31. Dezember 2023. Die Differenz entspricht im Wesentlichen dem Konzernjahresfehlbetrag. Die Fremdkapitalquote erreicht einen Wert von 68,9% (VJ: 68,1%), wobei die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 11.108 (VJ: TEUR 12.816) die größte Position darstellen und 23,8% (VJ: 26,2%) der Bilanzsumme ausmachen. Ursächlich für den Anstieg sind in erster Linie Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 8.965 (VJ: TEUR 7.893) und steigen zahlungs- /stichtagsbedingt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 1.400 (VJ: TEUR 1.400). Die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich leicht auf TEUR 5.365 (VJ: TEUR 5.615). Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Zur Finanzierung unserer Geschäfte bedienen wir uns aus dem laufenden Cashflow, den eingeräumten Kreditlinien und Krediten unserer Banken sowie Darlehen aus dem Gesellschafterkreis. 1.3 Prognosebericht Aufgrund der aus den Kriegen in der Ukraine und dem Nahen Osten sowie den weltweiten Nachwirkungen der Corona-Pandemie resultierenden wirtschaftlichen Unsicherheiten ist eine verlässliche Prognose, in welcher Art und Weise sich die gesamtwirtschaftliche Lage und davon abhängig die Situation der Logistikbranche entwickeln werden, schwer einschätzbar. Vor allem Umsatzrückgänge und ein erschwerter Zugang zum Finanz- und Kapitalmarkt können die Ertrags- Vermögens- und Finanzlage der Sovereign Speed Gruppe generell beeinträchtigen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird dennoch aufgrund des diversifizierten Geschäftsmodells, der starken Marktpositionierung und aktueller Geschäftsaussichten von einer positiven Entwicklung ausgegangen. Bei einem moderaten Umsatzwachstum wird eine signifikante Verbesserung des EBITDA, der Umsatzrendite und des operativen Cashflows gegenüber dem Vorjahr erwartet. 1.4 Chancen und Risikobericht Die Geschäftstätigkeit der Sovereign Speed Gruppe unterliegt einer Vielzahl von Risiken, die stets mit unternehmerischem Handeln einhergehen. 1.4.1 Unternehmensstrategisches Risiko Unternehmensstrategische Risiken bestehen im Wesentlichen in der Fehleinschätzung künftiger Marktentwicklungen und daraus abgeleiteter falscher Unternehmensentscheidungen. Ferner resultieren strategische Risiken aus unerwarteten Veränderungen der Marktbedingungen, die negativ auf die Ertragslage ausstrahlen können. Unternehmensstrategische Risiken bestehen im Wesentlichen in der kurzfristigen Veränderung des in dieser Zeit sehr volatilen Marktumfelds für die unterschiedlichen Business Units. Die strategische Steuerung der Gesellschaft ist vorrangig Aufgabe der Geschäftsführung, die auf Basis intensiver Beobachtung der Wettbewerber und des Marktes Analysen erstellt und daraus Maßnahmen ableitet, die der langfristigen Sicherung der Unternehmensentwicklung dienen. Anhand von Planrechnungen werden Zielgrößen festgelegt, deren Erreichen permanent überwacht wird. 1.4.2 Finanzwirtschaftliche Risiken Die fehlende Finanzkraft für hohe Investitionen sowie der allgemein erschwerte Zugang zu Krediten bedeuten ein Risiko für die Branche. Der Konzern sieht sich aufgrund der Eigenkapitalausstattung und der konservativen Finanzierungssituation in der Lage die notwendigen Investitionen vornehmen zu können. Die Zinsbindung der Kreditaufnahmen in den variablen Kreditarten wird fortlaufend nach dem jeweiligen Bedarf festgelegt. Mögliche Auswirkungen von Veränderungen der finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Gefahr steigender Zinsen, werden laufend beobachtet und bewertet. 1.4.3 Marktrisiken Risiken für die gesamte Branche ergeben sich vor allem aus konjunkturellen und saisonalen Schwankungen, aus Überbürokratisierung sowie aus unerwarteten Krisenfolgen, wie es sich aktuell am Beispiel der Energiepreisentwicklung als Folge des Krieges in der Ukraine zeigt. Dieser Preisanstieg hätte die Gewinnmargen der Gruppe stark belasten können. Sovereign Speed hat darauf mit der Einführung eines transparenten Dieselfloaters sowie einer allgemeinen Preisanpassung reagiert, wodurch negative Ergebniseffekte abgefedert wurden. Die der Sovereign Speed Gruppe angehörenden Unternehmen sind auf den Transport von bestimmten Güterarten oder Branchen sowie auf qualitativ hochwertige Transporte spezialisiert und können somit die Marktrisiken mindern. 1.4.4 IT-Risiko Um mögliche Risiken aus dem IT-Bereich effektiv zu minimieren, setzt die Sovereign Speed Gruppe eine auf die jeweilige Konzern-Gesellschaft zugeschnittene Software ein, mit deren Hilfe auf jede Änderung im Lieferungsbereich zeitnah reagiert wird. Die Gesellschaft schützt die IT- Systeme vor einem unberechtigten Zugriff durch ein Zugangs- und Berechtigungskonzept, einen Virenschutz sowie weitere umfassende Sicherungseinrichtungen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die IT-Risiken der Gruppe intensiv überwacht und bewertet. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der steigenden Bedrohung durch Cyberkriminalität. Die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung von Geschäftsprozessen birgt potenzielle Risiken wie Datenverlust, Datenschutzverletzungen und Betriebsunterbrechungen durch Cyberangriffe. Um diesen Gefahren entgegenzuwirken, werden entsprechende Sicherheitsmaßnahmen implementiert und regelmäßige Schulungen für Mitarbeiter durchgeführt, um das Bewusstsein für Cyberbedrohungen zu schärfen. Trotz dieser Maßnahmen bleibt die ständige Überwachung und Anpassung der IT-Sicherheitsstrategie unerlässlich, um die Sovereign Speed Gruppe vor den Auswirkungen von Cyberkriminalität zu schützen. 1.4.5 Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken unterliegen aufgrund der sich sehr kurzzyklisch veränderten Kapazitätslage starken Schwankungen. Wir gehen davon aus, dass unsere Diversifizierung durch die unterschiedlichen Business Units Volatilitäten gut abfedert sowie unsere operativen Konzernunternehmen ihre Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen können. Zusatzkosten können sich im Zuge möglicher wachstumsorientierter Investitionen, Organisationsoptimierungen oder Effizienzsteigerungsprojekten ergeben. 1.4.6 Personalrisiken Personalrisiken stellen in der Logistikbranche eine wachsende Herausforderung dar, die sich auch direkt auf die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens auswirken kann. Der Fachkräftemangel, insbesondere im gewerblichen Bereich, können zu einer Beeinträchtigung unserer Betriebsabläufe führen, wenn Schlüsselpositionen nicht adäquat besetzt werden können. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, haben wir unsere Investitionen in Aus- und Weiterbildungsprogramme erhöht. Überdurchschnittlich hohe Fluktuationsraten, insbesondere unter erfahrenen Mitarbeitern, könnte die Kontinuität und Qualität unserer Dienstleistungen gefährden. Um die Bindung von Schlüsselpersonal zu stärken, wurden zusätzliche Anreize geschaffen, darunter flexible Arbeitsmodelle, Karriereentwicklungsmöglichkeiten und ein verstärkter Fokus auf Work-Life-Balance. Weiterhin wirken wir externen monetären Anreizen für einen Arbeitgeberwechsel entgegen, in dem wir ein leistungsorientiertes Vergütungssystem implementiert haben, das eine jährliche, strukturierte Entgeltprüfung und -erhöhung vorsieht. Die schnelle Entwicklung neuer Technologien erfordert eine starke Anpassungsfähigkeit an technologische Veränderungen und eine kontinuierliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Das Risiko, dass Mitarbeiter den technologischen Wandel nicht mitvollziehen können, wird durch regelmäßige Schulungen und die Förderung einer Kultur des lebenslangen Lernens adressiert. 1.4.7 Chancenbericht Die größten Chancen sehen wir weiterhin in der konsequenten Ausschöpfung von Effizienzsteigerungspotentialen in allen operativen und administrativen Prozessen unserer Transportunternehmen durch Digitalisierungsprojekte. Gepaart mit Skaleneffekten, die aus Mengenwachstum und erhöhter Auslastung resultieren, wird die Sovereign Speed Gruppe in Zukunft gute Ertragsmargen erwirtschaften. Schließlich erweitern wir stetig unsere Angebotsvielfalt um Zusatzleistungen, die komplementär zum eigentlichen Gütertransport sind und unsere Attraktivität als Lösungsanbieter mit integrierten Services über alle Business Units deutlich steigern. Dieses große Angebotsspektrum stellt für Kunden einen hohen Nutzen dar, da sie, insbesondere in unsicheren Zeiten, auf uns zurückgreifen und so eigene Investitionen und Fixkosten vermeiden können. Durch die Bereitstellung einer breiten Logistik-Infrastruktur leistet die Sovereign Speed Gruppe einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der europäischen Lieferketten und einer stabilen Versorgung. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Dienstleistungen vor Ort und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Hierzu beschäftigt sich Sovereign Speed mit unterschiedlichen Innovationen wie beispielsweise der Blockchain Technologie, dem autonomen Fahren oder dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Logistik. Mit dem Haus61 in der Cargo City Süd am Flughafen Frankfurt, an dem die Sovereign Speed Gruppe zu 50% beteiligt ist, wird Start-Up-Unternehmen aus der Logistik eine Plattform geboten, mit neuen Ideen auf etablierte Logistikunternehmen zu treffen. Als Business Accelerator profitiert Sovereign Speed von diesem Austausch. Im Bereich der Dekarbonisierung zählt Sovereign Speed mit der "Our Way to Zero" Strategie zu den Vorreitern der Branche. 1.4.8 Gesamtaussage Die Sovereign Speed Gruppe sieht sich als starker Partner und Dienstleiter in der Logistikbranche. Durch unsere Angebotsvielfalt sowie Lösungs- und Serviceorientiertheit schaffen wir einen großen Mehrwert für unsere Kunden in ganz Europa. Neben den Unsicherheiten, die sich aus den Entwicklungen des Krieges in der Ukraine ergeben, sehen wir zukünftige Risiken in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem Rückgang der europäischen Gesamtwirtschaft. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und unserer breiten Angebotspalette betrachten wir uns für die Bewältigung künftiger Herausforderungen als sehr gut gerüstet.
Hamburg, den 27. März 2024 Die Geschäftsführung Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernkapitalflussrechnung der Sovereign Speed Holding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2023
Konzerneigenkapitalspiegel der Sovereign Speed Holding GmbH, Hamburg, im Geschäftsjahr 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Konzernabschlusses 1. Allgemeine Angaben zum Mutterunternehmen Die Sovereign Speed Holding GmbH, Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 153453), ist gemäß § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. Der Konzernabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die Beträge im Konzernanhang in tausend Euro (TEUR) angegeben. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Davon-Vermerke, die wahlweise in der Konzernbilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Ausweisänderungen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Abweichend zum Vorjahr werden die Geschäftsanteile (50,0%) an der HAUS61 GmbH, Frankfurt am Main, im Bilanzposten "Anteile an assoziierten Unternehmen" ausgewiesen. Der Vorjahresbetrag wurde entsprechend angepasst, so dass sich der Bilanzposten "Anteile an verbundenen Unternehmen" von TEUR 67 um TEUR 30 auf TEUR 37 verringert. Der Bilanzposten "Anteile an assoziierten Unternehmen" erhöht sich von TEUR 0 um TEUR 30 auf TEUR 30. Abweichend zum Vorjahr werden freiwillige Aufwendungen für Personal und andere personalnahe Aufwendungen, die bislang in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung "Lohn und Gehalt" oder "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" ausgewiesen wurden im Posten der Gewinn- und Verlustrechnung "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Vorjahresbeträge wurden entsprechend angepasst, so dass sich die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung "Lohn und Gehalt" von TEUR 32.130 um TEUR 28 auf TEUR 32.158 bzw. "Sozialabgaben" von TEUR 6.761 um TEUR 431 auf TEUR 6.330 verringern. Der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erhöht sich entsprechend von TEUR 35.511 um TEUR 403 auf TEUR 35.914. Ansonsten wurde der Grundsatz der Bilanzierungs-, Bewertungs-, Ansatz- und Ausweisstetigkeit beibehalten. 2. Erläuterungen und Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss wurden nach § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die Sovereign Speed Holding GmbH, Hamburg, sowie die folgenden Tochterunternehmen einbezogen:
(a) Inanspruchnahme der Befreiung § 264 Abs. 3 HGB Im Vergleich zum Vorjahr hat sich bei den vollkonsolidierten Unternehmen eine Veränderung ergeben. Die Sovereign Direct GmbH, Hamburg, wurde im Laufe des Geschäftsjahres 2023 rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die Sovereign Aircargo Services GmbH, Norderstedt, verschmolzen. Auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns haben sich dadurch keine Auswirkungen ergeben. Der Bilanzstichtag des Konzerns entspricht den Regelungen des Gesellschaftsvertrags des Mutterunternehmens. Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses 31. Dezember 2023 aufgestellt. Gemäß § 296 Abs. 2 HGB wurde die Abacus Accounting Agency GmbH i.L., an der die Gesellschaft mit 100% beteiligt ist, nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da die Gesellschaften für die Vermittlung einer den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Vermögens- Finanz- und Ertragslage entsprechenden Bildes von untergeordneter Bedeutung sind. Die Abacus Accounting Agency GmbH befindet sich in Liquidation. Die Sovereign Speed Holding GmbH hält darüber hinaus mittelbar 50% der Geschäftsanteile an der HAUS61 GmbH, Frankfurt am Main. Die HAUS61 GmbH wurde gemäß § 311 Abs. 2 HGB aus Wesentlichkeitsgründen nicht nach der Equity-Methode konsolidiert. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (§ 313 Abs. 1 Nr. 1 HGB) In dem Konzernabschluss wurden einheitlich die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der Muttergesellschaft angewendet (§ 308 Abs. 1 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ermittelt. Die Firmenwerte betreffen zum einen durch Tochtergesellschaften im Rahmen von Asset Deals erworbene Geschäftsbereiche und zum anderen Unterschiedsbeträge im Rahmen der Kapitalkonsolidierung (siehe auch I 4b in diesem Anhang), die im Rahmen der Neubewertung keinen sonstigen Vermögenswerten zugeordnet werden konnten. Die Firmenwerte betreffen im Wesentlichen die Kundenbeziehungen der jeweiligen Geschäftsbereiche und werden gemäß § 253 Abs. 3 i.V.m. § 285 Nr. 13 HGB und § 314 Abs. 1 Nr. 20 HGB grundsätzlich über 5 bzw. 10 Jahre abgeschrieben. Dies entspricht der geschätzten gewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, abzüglich linearer Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden im Anlagevermögen dann vorgenommen, wenn dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Die Finanzanlagen betreffen verbundene Unternehmen, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung sind und daher nicht in den Konzernabschluss einbezogen wurden. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzgl. Wertberichtigungen für erkennbare Einzelrisiken bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die aktiven/passiven latenten Steuern werden grundsätzlich auf die Unterschiede zwischen den Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im vorliegenden Konzernabschluss sind aktive latente Steuern ausgewiesen worden, die aus der Verwendung der unterschiedlichen Nutzungsdauer bei der Abschreibung der Firmenwerte in der Handelsbilanz und Steuerbilanz zweier Tochtergesellschaften resultieren. Der Berechnung der aktiven und passiven latenten Steuern liegen kombinierte Ertragssteuersätze zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden: Diese liegen unternehmensindividuell zwischen 19% und 32%. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert worden. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden nur Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden unterjährig mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Kurzfristige Forderungen, Verbindlichkeiten und liquide Mittel in fremden Währungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Der auf Fremdwährung (GBP) lautende Jahresabschluss der Tochtergesellschaft Sovereign Speed (UK) Ltd. wird gemäß § 308a HGB in Euro umgerechnet. Dabei werden die Posten der Bilanz mit Ausnahme des Eigenkapitals zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zum historischen Kurs und die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. 4. Konsolidierungsgrundsätze a) Angaben zur Kapitalkonsolidierung (§ 301 Abs. 1 HGB) Die Kapitalkonsolidierung wurde nach der Neubewertungsmethode vorgenommen. Im Rahmen der Erstkonsolidierung wurden die Beteiligungsbuchwerte der konsolidierungspflichtigen Anteile gegen das auf diese Anteile entfallende Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt aufgerechnet. Dabei wurde das Eigenkapital der Tochterunternehmen durch die Zuordnung stiller Reserven mit dem Zeitwert bewertet. Erstkonsolidierungszeitpunkt ist gemäß § 301 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. Satz 5 HGB (Rückausnahme) der Zeitpunkt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. b) Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (§ 301 Abs. 3 S. 2 HGB) Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung setzt sich wie folgt zusammen und hat sich wie folgt entwickelt:
Die positiven Unterschiedsbeträge betreffen die nach der Verrechnung der Vermögenswerte und Schulden aus den Neubewertungsbilanzen mit den jeweiligen Beteiligungsbuchwerten verbliebenen positiven Unterschiedsbeträge (§ 301 Abs. 3 Satz 1 HGB). Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den planmäßigen Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren. c) Schuldenkonsolidierung Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung untereinander aufgerechnet. Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung der konzerninternen Schuldverhältnisse im Jahresabschluss der einbezogenen Unternehmen wurden anderen Bilanzposten zugeordnet bzw. erfolgswirksam eliminiert. d) Zwischengewinneliminierung Zwischengewinne aus Leistungen zwischen den Konzerngesellschaften sind im Berichtsjahr nicht angefallen. e) Aufwands- und Ertragskonsolidierung In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind die Umsatzerlöse und die Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der Empfänger der Leistungen verrechnet worden. Zinsaufwendungen und Zinserträge auf Darlehen, die zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gewährt wurden, wurden verrechnet. f) Latente Steuern Die Abgrenzung latenter Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen erfolgte gemäß § 306 HGB insoweit, als sich der abweichende Steueraufwand in den späteren Geschäftsjahren ausgleicht. Die Ermittlung der latenten Steuern wurde auf Basis der zukünftigen Steuerbelastungen der betreffenden Gesellschaften vorgenommen. Aktive und passive latente Steuern werden nicht saldiert ausgewiesen. g) Währungsumrechnung (§ 308a HGB) Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten ausländischer Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des erstkonsolidierungspflichtigen Kapitals und des erwirtschafteten Konzernergebnisses von nicht in Euro geführten Gesellschaften ergeben, wurden erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet. Der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden und der Währungsumrechnung wurde beachtet. II. Erläuterungen zu Einzelposten 1. Bilanz Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens wird in der Anlage 6 gesondert dargestellt und ist integraler Bestandteil des Anhangs. Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich ausschließlich um sonstige Forderungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen befindet sich ein verzinsliches Darlehen in Höhe von TEUR 815 (VJ: TEUR 1.032). Der Darlehensbetrag mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beläuft sich auf TEUR 70 (VJ: TEUR 217), von über einem Jahr auf TEUR 745 (VJ: TEUR 815). Die aktiven latenten Steuern (TEUR 787; VJ: TEUR 121) betreffen zum einen Steuerabgrenzungen auf die temporären Vermögensunterschiede zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz aufgrund unterschiedlicher Nutzungsdauern der entgeltlich erworbenen Firmenwerte in den Einzelabschlüssen zweier deutscher Tochtergesellschaften. Zum anderen betreffen diese die Aktivierung steuerlicher Verlustvorträge einer deutschen Gesellschaft. Der für die Abgrenzung der steuerlichen Belastung zukünftiger Perioden verwendete Steuersatz beträgt unternehmensindividuell 31% bzw. 32%. Die passiven latenten Steuern (TEUR 819; VJ: TEUR 886) ergeben sich im Wesentlichen (TEUR 720; VJ: TEUR 840) aus der Aufdeckung stiller Reserven im Anlagevermögen im Zuge der Erstkonsolidierung einer Tochtergesellschaft. Hinzu kommt die passive Steuerabgrenzung der Konzerngesellschaft in Großbritannien (TEUR 100; VJ: TEUR 46), die temporäre Vermögensunterschiede zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz bei der Bewertung des Anlagevermögens sowie der Forderungen und Rückstellungen betrifft. Der für die Abgrenzung der steuerlichen Entlastung zukünftiger Perioden verwendete Steuersatz beträgt unternehmensindividuell 19% bzw. 30%. Die Entwicklung des Bilanzpostens der latenten Steuern stellt sich gem. §314 Abs. 1 Nr. 22 HGB wie folgt dar:
Das gezeichnete Kapital des Mutterunternehmens beträgt TEUR 67 und ist vollständig eingezahlt. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beläuft sich auf TEUR 312 (VJ: Verlustvortrag TEUR -12) Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.390 (VJ: TEUR 1.253) entfallen auf Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 765 (VJ: TEUR 678) und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 625 (VJ: TEUR 575). Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 3.056; VJ: TEUR 3.354) enthalten überwiegend Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 731; VJ: TEUR 1.185), Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten (TEUR 719; VJ: TEUR 937), Rückstellungen für sonstige personalbezogene Verpflichtungen (TEUR 598, VJ: TEUR 630) sowie Urlaubsrückstellungen (TEUR 381; VJ: TEUR 341). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten haben wir im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Verbindlichkeiten sind durch Sicherheitsabtretungen der finanzierten Vermögensgegenstände gesichert. Des Weiteren bestehen Grundschulden in Höhe von TEUR 389 sowie die Verpfändung von Geschäftsanteilen eines Konzernunternehmens in Höhe von TEUR 2.320. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an gelieferten Waren. Gewinn- und Verlustrechnung Nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 1.778; VJ: TEUR 1.674) sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 262 (VJ: TEUR 165) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 90 (VJ: TEUR 92) enthalten. Ebenfalls in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind Erträge aus dem Verkauf von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens (TEUR 291; VJ: TEUR 190) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 398 (VJ: TEUR 330). Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 263 (VJ: TEUR 216). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 340 (VJ: TEUR 450) enthalten. Die Zinserträge belaufen sich auf TEUR 63 (VJ: TEUR 57), die Zinsaufwendungen auf TEUR 1.107 (VJ: TEUR 1.050). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 151 dar (VJ: TEUR 1.689). Hierin enthalten sind TEUR 666 latente Steuererträge, im Wesentlichen aus der Bildung eines aktiven latenten Steuerpostens. Im Vorjahr wurde durch die Auflösung aktiver latenter Steuern ein latenter Steueraufwand in Höhe von TEUR 15 erzielt. Aus der Auflösung passiver latenter Steuern ergibt sich außerdem ein weiterer Steuerertrag in Höhe von TEUR 67 (VJ: TEUR 77). III. Sonstige Angaben Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren die Herren: Martin Araman, Group Managing Director, Hamburg Frank Liebelt, CEO, Scharbeutz Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Araman ist vom Selbstkontrahierungsverbot befreit. Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen des § 314 Abs. 3 in Verbindung mit 286 Absatz 4 HGB hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge Gebrauch. Im Jahresdurchschnitt wurden 830 Arbeitnehmer beschäftigt, davon waren 16 geringfügig Beschäftigte. Sie teilen sich in folgende Gruppen auf: Direkt am Leistungsprozess beteiligte Arbeitnehmer (gewerbliche Arbeitnehmer) 530 Indirekt am Leistungsprozess beteiligte Arbeitnehmer (Angestellte) 300 Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, wie folgt:
Die zukünftigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf insgesamt TEUR 35.228. Die Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Mietverträgen für die Lager- und Büroräume der Konzerngesellschaften in Höhe von TEUR 26.985 und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 7.951. Vorteile aus den Verträgen, die zu finanziellen Verpflichtungen führen, ergeben sich durch die Vermeidung von Anfangsinvestitionen und einen gleichmäßigen Liquiditätsabfluss. Durch Leasing wird die Möglichkeit eines regelmäßigen Austausches des Equipments geschaffen und damit die eingesetzten Betriebsmittel modern gehalten. Risiken ergeben sich bei Nichterfüllung von vertraglichen Verpflichtungen, die zu Vertragsstrafen führen können. Schäden können zu erheblichen Mehraufwendungen bei der Rückgabe von Leasingobjekten führen. Die Honorare des Abschlussprüfers (§ 314 Nr. 9 HGB) teilen sich in 2023 wie folgt auf:
Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens: Der in der Gewinn- und Verlustrechnung des Mutterunternehmens ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.681 soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden. Konzernverhältnisse gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 7 HGB: Die Gesellschaft stellt einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht für den größten Kreis von Unternehmen auf, der alle Gesellschaften erfasst, an denen die Gesellschaft direkt oder indirekt die Mehrheit der Anteile hält. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt.
Hamburg, 27. März 2024 Frank Liebelt Martin Araman Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Sovereign Speed Holding GmbH, Hamburg, im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sovereign Speed Holding GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Sovereign Speed Holding GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sovereign Speed Holding GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 28. März 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Patrick Huhn, Wirtschaftsprüfer Andreas Fettke, Wirtschaftsprüfer |
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