STYRIA FEDERN GmbHLiquidiert

40549 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 13520
Vorher
Rheinisch-Westfälische Isolatoren-Werke GmbH
Eingetragen
25.8.2003
Branche
Herstellung von Drahtwaren, Ketten und FedernHerstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Herstellung, Be- und Verarbeitung von Federn und anderen Komponenten für Fahrzeuge, insbesondere Stahlfedern und Federn aus anderen Werkstoffen für Kraftfahrzeuge, und der Vertrieb sogenannter Produkte sowie die Forschung und Entwicklung auf den betreffenden Gebieten. Hierzu kann die Gesellschaft Handels- und Geldgeschäfte durchführen sowie sich an anderen oder ähnlichen Unternehmungen beteiligen und/oder Tochtergesellschaften sowie Niederlassungen im In- und Ausland errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Insolvenzverwalter
Ralf Wegener
seit 16.6.2009
Geschäftsführer
Peter Dr. Fladung
seit 17.12.2008
Prokura
Raimund Paschen
seit 7.3.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

60.43% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Marion Arnold-SittigGBV Gesellschaft für Beteiligungen Objekt- und Beteiligungsverwaltung mbH
60.43%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

STYRIA FEDERN GmbH

Meerbusch

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006

STYRIA FEDERN GmbH, Meerbusch

Allgemeine Situation der Gesellschaft

Die STYRIA FEDERN GmbH - nachfolgend SD genannt - blickt auf einen guten Geschäftsverlauf im Jahre 2006 zurück.

Die Ertragslage hat sich 2006 nunmehr im 3. Jahr in Folge auf ein im Vergleich zu den davor liegenden Jahren zufriedenstellendes Niveau verstetigt.

Ferner wurden im Zusammenhang mit der 2005 erfolgten Verschmelzung begleitende Kapitalmaßnahmen durchgeführt, die zu einer Verbesserung der Kapitalstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 27% geführt haben.

Durch die Einbindung der ehemaligen Thyssen-Krupp Federnwerke in Portugal und Rumänien in die Styria Group kam es aufgrund von Kundenforderungen in SD zur Aufnahme der Tätigkeit als zentraler Distributionsdienstleister für leichte Parabelfedern mit der Folge von erheblichem Handelsgeschäft.

Im Rahmen einer Organisationsreform der Frauenthal AG, Wien, mit Gründung der Division Frauenthal Automotive Components - im folgenden FAC genannt - und deren operativer Gesellschaft Frauenthal Deutschland GmbH, Ahlen, wurden der Entwicklungsbereich sowie Teile des Vertriebs und des Einkaufs auf Gruppenebene zentralisiert, um Synergieeffekte zu erreichen.

Marktentwicklung 2006

Die bereits im Vorjahr angezogene Nutzfahrzeugkonjunktur nahm im Geschäftsjahr 2006 weiter an Stärke zu. Dies führte dazu, dass die Bedarfe weiter stiegen und SD bei gegebener Kapazitätsgrenze nur durch Abgabe von Produkten an andere Werke innerhalb der FAC die Kundenabrufe decken konnte.

Durch die erwähnte Vergrößerung der Styria Group konnte die Marktführerschaft in Europa auf Gruppenebene auf einen Marktanteil von deutlich über 30% ausgebaut werden. Innerhalb der Gruppe kommt der SD dabei für die deutschen Nutzfahrzeughersteller ein bedeutender Anteil zu. Für die MAN ist SD derzeit Hauptlieferant und für DaimlerChrysler der Partner mit dem zweitgrößten Lieferanteil.

Im weiteren Ausblick lässt sich erwarten, dass die Bedarfe zumindest auf hohem Niveau bleiben und die Kapazitätsgrenze am Standort auch im Jahre 2007 erreicht wird.

Umsatz und Auftragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 53,9 Mio € erzielt. (2005: 40,3 Mio €). Dabei wurde der starke Anstieg durch eine deutliche Zunahme des Anteils an Lieferungen von in verbundenen Unternehmen produzierten Federn verursacht. SD ist damit Hauptlieferant für die leichten Parabelfedern der DaimlerChrysler Werke in Düsseldorf und Ludwigsfelde.

Die aktuelle Auftragslage ist weiterhin als gut zu bezeichnen.

Produktion und Beschaffung

In 2006 zeigte sich, dass die in den Vorjahren entwickelten Optimierungen in der Produktion nachhaltige Leistungssteigerungen erbracht haben und die hohe Produktivität gehalten werden konnte. Ein neu angesetztes Programm lässt eine weitere Verbesserung in der Folgezeit erwarten. Die hohen Abrufe konnten nur durch weitgehenden 4-Schichtbetrieb an den meisten Anlagen bedient werden.

Die Stahlpreisentwicklung zeigte nur geringe Entspannung und blieb im Mittel auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Für 2007 ist mit einer deutlichen Preissteigerung insbesondere bei den Grundpreisen zu rechnen.

Die Energiepreise stiegen im Geschäftsjahr 2006 deutlich an - auch hier ist mit weiterer Verteuerung für 2007 zu rechnen.

Ferner hat die Entwicklung auf dem Zinkmarkt zu einer explosionsartigen Preissteigerung bei der Zinkstaubfarbe geführt, die als Grundierung zur Korrosionsprotektion für alle Produkte verwendet wird.

Die gesamtwirtschaftlich positive Entwicklung des Binnenmarkts lässt auch auf anderen Segmenten Preissteigerungsaktivitäten erwarten, die nur mit erheblichen Anstrengungen an die Kunden weiterzugeben sind.

Investitionen

Die Übernahme des im Jahre 2005 investierten Lackierroboters in den Serienbetrieb erwies sich als schwierig, konnte bis zu Jahresende dann aber geleistet werden. Ferner wurde an der Prüfmaschine eine weitere Optimierung getätigt, die im Laufe von 2007 abgeschlossen wird. Auch in 2006 wurden geplante Investitionen aufgrund der sehr hohen Auslastung in das Geschäftsjahr 2007 verschoben. Neben der Abarbeitung der verschobenen Investitionen ist der Schwerpunkt in 2007 die Implementierung eines Feinplanungsleitstandes mit MDE/BDE Funktionalität, die eine automatische Rückmeldung von Arbeitsgängen zur Kostentransparenz und zur Produktionsplanung liefert.

Personal

Ohne Geschäftsführung betrug der Personalstand im Jahresdurchschnitt des Berichtsjahres 135 Mitarbeiter. Davon waren 110 Lohnempfänger und 25 Angestellte. Durch ruhestandsbedingte Fluktuation sowie Versetzung von Mitarbeitern in Gesellschaften der FAC und die Aufnahme von kaufmännischer und technisch-gewerblicher Ausbildung ergab sich ein leichter Abbau der Stammbelegschaft im Lohnempfänger- und ein stabiler Angestelltenbereich.

Mit dem 31.12.2006 läuft der firmenbezogene Verbandstarifvertrag aus. Zum Vertragsende wurden Verhandlungen aufgenommen mit dem Ziel, eine weitere Vereinbarung zu erreichen.

Forschung und Entwicklung

Im Berichtsjahr ist der Entwicklungsbereich in die übergeordnete Zentraleinheit der FAC transferiert worden. Mit Unterstützung dieses Bereiches wurden im Wettbewerb zu anderen europäischen Lieferanten Geometrie und Herstellungsprozess für eine Einblattfeder entwickelt, die ein großes Fahrzeugsegment unseres Hauptkunden MAN abdeckt.

Aufgrund der exorbitanten Preisentwicklung auf dem Zinkmarkt wurde ein Projekt zur Substitution des kundenseitig derzeit festgelegten Zinkstaublackes eingeleitet. Es ist geplant, die meisten Produkte noch im Laufe des ersten Halbjahres 2007 umstellen zu können.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Auftragslage im Berichtsjahr übertraf die Erwartungen deutlich. Trotz Kosten senkenden Maßnahmen und stabilen Verkaufpreisen konnten jedoch nicht alle Kostensteigungen kompensiert werden. Auch durch eine Belastung aus einem Anlagengeschäft der vormaligen RWI konnte das sehr gute Ergebnis des Vorjahres nicht wiederholt werden. So reduzierte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 2.170 T€ (Vorjahr: 2.823 T€). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich allerdings durch den im Vorjahr ausgewiesenen Verschmelzungsverlust von 15% auf 27%. Der Anlagendeckungsgrad blieb konstant bei ca. 120%.

Durch das positive Ergebnis und das Cash-Pooling der Frauenthal-Gruppe konnte das Finanzergebnis weitestgehend konstant bei 84 T€ (Vorjahr: T€ 82) gehalten werden.

Nicht finanzielle Leistungsindikatioren

Im März 2006 konnte die für das Unternehmen sehr wichtige ISO TS 16949 Zertifizierung erreicht werden. Das Unfallgeschehen konnte sehr niedrig gehalten werden. Ferner wurden Weiterbildungsmaßnahmen und eine neue Gesundheitsoffensive gestartet.

Ausblick 2007/Chancen und Risiken der Gesellschaft

Nach anfänglichen Erwartungen, dass sich die starke Nutzfahrzeugkonjunktur durch Euro4 Abgasnorm bedingte Vorzieheffekte ab dem letzten Quartal 2006 wieder abschwächen würde, ist derzeit auch aufgrund der guten Binnenkonjunktur davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Lastkraftwagen sogar noch weiter steigt. Beide Großkunden planen mit einer weiteren Produktions- und Absatzsteigerung.

Die Chancen von SD liegen daher durch eine hoch flexible Lieferperformance und durch eine zuverlässige Qualität die Marktposition zu behaupten. Der zwischenzeitlich vollzogene Aufbau der Distributionsdienstleistung mit der Etablierung eines dritten Großkunden stärkt den Standort zusätzlich. Die begrenzte Kapazität auf dem europäischen Federmarkt könnte für SD bei den neu zu verhandelnden Rahmenverträgen eine gute Ausgangsposition darstellen. Diese Situation eröffnet allerdings auch außereuropäischen Wettbewerbern die Chancen auf Marktzutritt.

Ferner verfolgt einer unserer Großkunden eine neue Plattformstrategie, mit dem Ziel einen großen Anteil seiner Lastkraftwagen mit nur wenigen Federvarianten auszurüsten, um entsprechende Skalierungseffekte zu erzielen. Dies eröffnet Wettbewerbern, die mit Großserienprozessen sehr kostengünstig anbieten können weitere Marktchancen. Dagegen kann im Rahmen der FAC durch entsprechende strategische Ausrichtung offensiv reagiert werden.

Die Ertragslage hängt im Wesentlichen von der weiteren Entwicklung auf dem Stahl- und Energiemarkt ab und ob es SD gelingt, mögliche Preissteigerungen an die Kunden weiterzureichen. Ferner ist für die Ergebnisentwicklung relevant, ob die Verhandlungen bezüglich eines firmenbezogenen Verbandstarifvertrages erfolgreich abgeschlossen werden können und die geplanten Rationalisierungsmaßnahmen greifen.

Wir gehen davon aus, im Geschäftsjahr 2007 ein positives Ergebnis gemäß unserer Planung zu erzielen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres bis heute nicht eingetreten. Bestandsgefährdende Tatsachen oder wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung werden derzeit nicht gesehen.

 

Meerbusch, den 07. Februar 2007

STYRIA FEDERN GmbH

gez. Geschäftsführung

Bilanz

STYRIA FEDERN GmbH, Meerbusch

AKTIVA

  31.12.2006 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   15.114,46   8.227,63
II. Sachanlagen        
1. technische Anlagen und Maschinen 1.741.051,11   1.733.340,58  
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.190,37   221.997,28  
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 214.548,55 2.227.790,03 157.750,58 2.113.088,44
III. Finanzlagen        
- Beteiligungen   1,51   0,51
    2.242.906,00   2.121.316,58
B. UMLAUFVERMÖGEN        
I. Vorräte        
1. Roh, Hilf, und Betriebsstoffs 2.367.567,67   1.922.487,63  
2. unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen 1.171.654,01   1.160.990,24  
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.070.941,39 4.610.183,07 1.552.863,34 4.636.341,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.599.899,44   3.020.625,97  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.343.294,48   6.381.453,61  
3. sonstige Vermögensgegenstände 366.040,36 7.309.234,28 405.963,81 9.808.043,39
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   2.763.998,15   1.446.621,24
    14.683.415,50   15.891.005,84
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   4.475,99   8.745,57
    16.930.797,49   18.021.067,99

PASSIVA

       
  31.12.2006 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL        
I. Gezeichnetes Kapital 740.000,00   520.000,00  
II. Zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung am 22. Dezember 2005 gezahlte und am 17. Januar 2008 eingetragene Einlage 0,00   220.000,00  
III. Kapitalrücklage 8.736.875,84   8.736.875,64  
IV. Verlustvortrag -6.851.580,36   -6.180.609,45  
V. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 2.022.599,59 4.647.894,87 -670.970,91 2.625.295,28
B. RÜCKSTELLUNGEN        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.896.366,00   2.074.890,00  
2. Steuerrücksellungen 490.200,00   329.000,00  
3. sonstige Rückstellungen 4.875.155,50 7.261.721,50 4.465.086,95 6.668.976,95
C. VERBINDLICHKEITEN        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.752.423,46   2.766.447,99  
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.610.707,67   5.298.049,86  
3. sonstige Verbindlichkeiten 658.049,99 5.021.181,12 462.297,91 8.528.795,76
    16.930.797,49   18.021.067,99

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006

STYRIA FEOERN GmbH, Meerbusch

  2006 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   53.929.923,22     40.268.925,05  
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   -900.897,58     723.916,61  
3. sonstige betriebliche Erträge   1.240.868,31 54.269.893,95   1.113.767,33 42.106.608,99
4. Materialaufwand            
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 39.876.502,83     26.858.975,48    
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 483.246,88 40.359.749,71   482.983,47 27.341.958,95  
5. Personalaufwand            
a) Löhne und Gehälter 5.569.214,66     5.694.938,88    
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.262.054,40     1.414.100,31    
davon für Altersversorgung EUR 148,899,16 (Vorjahr EUR 318.530,50)   6.831.269,06     7.109.039,19  
6. Abschreibungen            
- auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   453.637,61     490.651,18  
7. sonstige betriebliche Aufwendungen   4.539.688,98 52.184.345,36   4.425.061,36 39.366.710,68
      2.085.548,59     2.739.898,31
8. Erträge aus Beteiligungen     1.199,33     803,79
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   83.676,08     89.063,90  
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 66.228,63 (Vorjahr EUR 14.257,04)            
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   83,11     6.954,21  
davon an verbundene Unternehmen EUR 83,11 (Vorjahr EUR 6.849,27)     83.592,97     82.109,69
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit     2.170.340,89     2.822.811,79
12. außerordentliche Aufwendungen     0,00     3.157.311,35
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   147.167,84     337.677,06  
14. sonstige Steuern/erstattete sonstige Steuern   573,46 147.741,30   -1.205,71 336.471,35
15. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag     2.022.599,59     -670.970,91

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006

STYRIA FEDERN GmbH, Meerbusch

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2006
EUR
Zugang
EUR
Umbuchung
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 273.291,73 13.802,67 0,00 0,00 287.094,60
II. Sachanlagen          
1. technische Anlagen und Maschinen 12.208.340,39 212.725,95 156.736,58 160.491,33 12.417.311,59
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 605.365,58 140.624,16 1.014,00 86.570,23 660.433,51
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 157.750,58 214.548,55 -157.750,58 0,00 214.548,55
  12.971.456,55 567.898,66 0,00 247.061,56 13.292.293,65
III. Finanzanlagen          
- Beteiligungen 12.782,30 1,00 0,00 0,00 12.783,30
  13.257.530,58 581.702,53 0,00 247.061,56 13.592.171,55
  Abschreibungen
Stand 1.1.2006
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand 31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 265.064,10 6.916,04 0,00 271.980,14
II. Sachanlagen        
1. technische Anlagen und Maschinen 10.474.999,81 361.752,00 160.491,33 10.676.260,48
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 383.368,30 84.969,57 80.094,73 388.243,14
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  10.858.368,11 446.721,57 240.586,06 11.064.503,62
III. Finanzanlagen        
- Beteiligungen 12.781,79 0,00 0,00 12.781,79
  11.136.214,00 453.637,61 240.586,06 11.349.265,55
  Restbuchwerte
Stand 31.12.2006
EUR
Stand Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
- Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Werten und Rechten 15.114,46 8.227,63
II. Sachanlagen    
1. technische Anlagen und Maschinen 1.741.051,11 1.733.340,58
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 272.190,37 221.997,28
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 214.548,55 157.750,58
  2.227.790,03 2.113.088,44
III. Finanzanlagen    
- Beteiligungen 1,51 0,51
  2.242.906,00 2.121.316,58

Anhang

STYRIA FEDERN GmbH, Meerbusch

Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss

Der Abschluss der STYRIA FEDERN GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Hinsichtlich der Erstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt worden.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Anteile der Gesellschaft befinden sich im Eigentum folgender Gesellschafter:

1.

Frauenthal Holding AG, Wien/Österreich

2.

STYRIA S.A.S., Chatenois les Forges, Frankreich

3.

ASCOMETAL, Courbevoie Cedex, Frankreich

Die unter 1. und 2. genannten Gesellschaften zählen zu den verbundenen Unternehmen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden werden nach den handelsrechtlichen Vorschriften bewertet.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Die Anlagenzugänge wurden in der Vergangenheit, soweit steuerlich zulässig, überwiegend degressiv abgeschrieben. Neuzugänge ab dem Berichtsjahr 2003 werden linear abgeschrieben. Seit dem Geschäftsjahr 2004 wird bei Zugängen die Regelung "Pro Rata Temporis" angewendet.

Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich mit den Durchschnittsanschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten, die neben den direkt zurechenbaren Material- und Lohnkosten auch Teile der betrieblichen Gemeinkosten enthalten. Die Obergrenze der Bewertung bilden die voraussichtlichen Verkaufserlöse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten. Dieses gift auch für die Fertigerzeugnisse.

Für Lager- und Vertriebsrisiken des Vorratsvermögens werden angemessene Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Alle erkennbaren Risiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge und pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden zum Teilwert nach versicherungsmathematischen Methoden unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Rechnungszins 6,0 % bzw. 5,5 %, angesetzt.

Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden in Anlehnung an das in § 6a EStG beschriebene Teilwertverfahren bewertet.

Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wird auf Basis von Vollkosten ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel (Anlage II, Blatt 3) dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus dem laufenden Geschäftsjahr und haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 430) sowie Forderungen aus Cash-Pooling TEUR 2.305 (Vorjahr: TEUR 5.952).

Eigenkapital

Die Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 17. Januar 2006.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Demontage- und Personalkosten, Gewährleistungen, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und unterlassene Instandhaltung.

Verbindlichkeiten

  31.12.2006
TEUR
Vorjahr
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.752 2.766
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.611 5.298
davon gegenüber Gesellschaftern TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 30)    
sonstige Verbindlichkeiten 658 462
davon aus Steuern TEUR 644 (Vorjahr: TEUR 449)    
  5.021 8.526

Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Außer den üblichen Eigentumsvorbehalten bestehen keine Sicherheiten.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

  2006
TEUR
Vorjahr
TEUR
Inland 41.742 30.909
Ausland 12.187 9.360
  53.929 40.269

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus weiterberechneten Konzernaufwendungen und aus der Auflösung von Rückstellungen.

Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Berichtsjahres beschäftigten Mitarbeiter, ohne Geschäftsführung, teilt sich wie folgt auf:

  2006 Anzahl Vorjahr Anzahl
Produktion 125 124
Vertrieb 3 3
Forschung und Entwicklung 1 3
Verwaltung 7 6
  136 136
davon    
Arbeiter 110 111
Auszubildende 2 0
Angestellte 24 25
  136 136

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Hier werden im Wesentlichen Aufwendungen aus der Zuführung zu sonstigen Rückstellungen, für Instandhaltung und Reparaturen, Mieten und Fremdpersonal sowie Verwaltungs- und Vertriebsaufwand ausgewiesen.

Zinsergebnis

  2006
TEUR
Vorjahr
TEUR
Zinsen und ähnliche Erträge 84 89
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 14)    
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 7
davon an verbundene Unternehmen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 7)    
  84 82

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Bei der Ermittlung der Ertragsteuern wurde der bestehende Verlustvortrag der Gesellschaft berücksichtigt. Der Verlustvortrag wirkt sich aufgrund steuerlicher Vorschriften nicht in voller Höhe aus, sodass Rückstellungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 147 zu bilden waren.

Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Friedhelm Nattland, Aalen (ab 15. November 2006)

Jochen Heier, Dorsten (bis zum 15. November 2006)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung und ehemaligen Geschäftsführung

Die Angaben im Sinne des § 285 Nr. 9 HGB sind unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht ein Mietvertrag bis 31. Dezember 2008 über die Nutzung von Büro- und Produktionshallen mit nachstehenden Fälligkeiten:

  TEUR
innerhalb eines Jahres 494
innerhalb von 2 bis 5 Jahren 1.048

Darüber hinaus besteht ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 63.

Angaben nach § 285 Nr. 14 HGB

Unsere Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der Frauenthal Holding AG einbezogen, der unter der Nummer FN 83990s beim Handelsregister Wien/Österreich, offen gelegt wird.

Außerdem wird der Jahresabschluss in den von der VENTANA Beteiligungsgesellschaft m für den größten Teil von Unternehmen aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist unter der Nummer 114509x beim Handelsregister Wien/Österreich, hinterlegt.

 

Meerbusen, den 7. Februar 2007

STYRIA FEDERN GmbH

gez. Friedhelm Nattland, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

STYRIA FEDERN GmbH, Meerbusch

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der STYRIA FEDERN GmbH, Meerbusch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bonn, den 8. Februar 2007

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