Gebr. Pfeiffer Grundbesitz Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Christoph Maßmann seit 22.5.2025 | Geschäftsführer |
Christoph Geupel seit 19.6.2019 | Geschäftsführer |
Mathias Dülfer seit 19.6.2019 | Geschäftsführer |
Jörg Heims seit 19.6.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Barbarossawerke GmbHKaiserslauternJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024Bilanz zum 30. Juni 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2023 bis 30. Juni 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 01.07.2023-30.06.2024(1) Rechnungslegung Die Barbarossawerke GmbH, Kaiserslautern, ist beim Registergericht Kaiserslautern unter der Nummer HRB 32733 geführt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gesellschaft wurde am 16. Januar 2019 gegründet und hat am 1. Juni 2019 ihre operative Tätigkeit aufgenommen. Hierfür hat die Barbarossawerke GmbH den Fertigungsbereich der Muttergesellschaft Gebr. Pfeiffer SE erworben. Die zugehörigen Mitarbeiter der Gebr. Pfeiffer SE sind zur Barbarossawerke GmbH gewechselt. Berichtet wurde erstmals zum Bilanzstichtag 30. Juni 2019. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB haben wir einige Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen, um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern. Soweit Ausweise wahlweise in der Bilanz oder im Anhang vorgenommen werden können, sind die Angaben im vorliegenden Anhang erfolgt. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Der sich aus den seitens der Gesellschaft im Rahmen des Betriebsübergangs zum 1. Juni 2019 übernommenen Verpflichtungen gegenüber auf die Gesellschaft übergegangenen Arbeitnehmern ergebende Geschäfts- oder Firmenwert wurde über die Nutzungsdauer von dreiundvierzig Monaten abgeschrieben. Die Nutzungsdauer orientiert sich dabei an der Laufzeit eines Interessenausgleichs, der mit dem Betriebsrat abgeschlossen wurde. Der Restwert der Verpflichtungen wurde im vorherigen Geschäftsjahr vollständig planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Dabei umfassen die Herstellungskosten Lohn-, Material- und angemessenen Gemeinkosten (Eigenleistungen) sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode errechnet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt die betriebliche gewöhnliche Nutzungsdauer in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen zu Grunde. Hierbei orientiert sich die Gesellschaft in der Regel an den Höchstsätzen. Hinsichtlich der Bestimmung der Nutzungsdauern des von der Muttergesellschaft Gebr. Pfeiffer SE erworbenen Sachanlagevermögens hat sich die Gesellschaft an dem Zustand und der beabsichtigten betrieblichen Nutzung der Vermögensgegenstände orientiert. Zugänge zu geringwertigen Anlagegütern mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben. Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden mit Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verrechnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält ausschließlich transitorische Posten im engeren Sinn und wird für Ausgaben gebildet, die zu Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag führen. Latente Steuern wurden gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert im Sinne einer transparenten Darstellung der Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Ausweis entspricht dem voraussichtlichen steuerlichen Minderaufwand in nachfolgenden Geschäftsjahren auf die zeitlichen Unterschiede zwischen den Wertansätzen in Handels- und Steuerbilanz, im Wesentlichen beim Geschäfts- oder Firmenwert sowie bei Personalrückstellungen. Bei der Berechnung wurden ein Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, ein Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaftsteuer und ein Gewerbesteuersatz von rd. 15,05 % zu Grunde gelegt. Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB wurde beachtet. Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gemäß § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden nicht aktiviert, da innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht mit wesentlichen zu versteuernden Einkommen gerechnet wird. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Bei den Rückstellungen für Altersteilzeit wurde von dem Wahlrecht zur pauschalen Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren Gebrauch gemacht. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten existieren keine; eine Umrechnung war daher im Geschäftsjahr 2023/2024 nicht erforderlich. Bilanzerläuterungen (3) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (davon EUR 7.625.104,49 (i. Vj. EUR 7.518.586,02) gegen Gesellschafter) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen einen Verlustrücktrag der Körperschaftssteuer sowie Vorauszahlungen des Berufsgenossenschaftsbeitrags und der Köperschafts- und Gewerbesteuer. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. (5) Flüssige Mittel Es handelt sich fast ausschließlich um Guthaben bei Kreditinstituten. (6) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft überwiegend die Abgrenzung für das im Juni 2024 ausbezahlte Urlaubsgeld. (7) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt am 30. Juni 2024 TEUR 25 (unverändert). Es ist voll eingezahlt. (8) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage gemäß Einlagebeschluss vom 27. Juni 2019 beträgt TEUR 4.500. Sie ist voll eingezahlt. (9) Gewinnrücklagen
(10) Jahresüberschuss Der Jahresüberschuss beträgt EUR 59.271,64. Zur Ausschüttung gesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen in Höhe von TEUR 190 aus aktiven latenten Steuern. (11) Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für Urlaubsrückstände, Altersteilzeitverpflichtungen, Beitrags- und Sonderzahlungen sowie Jahresabschlussaufwendungen. Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 29 aus der Aufzinsung der Altersteilzeitverpflichtungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung im Zinsaufwand erfasst. (12) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten (sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. (13) Haftungsverhältnisse Zugunsten des Gesellschafters bestehen gesamtschuldnerische Mithaftungen gegenüber drei Banken für Avalverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 28.656. Aufgrund der gegenwärtigen Lage unseres Gesellschafters schätzen wir die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering ein. (14) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtung aus einem laufenden Miet- und Pachtvertrag (Mindestlaufzeit 30.06.2025) beträgt 759 TEUR, die aus einem laufenden Produktions- und Dienstleistungsvertrag (Mindestlaufzeit 30.06.2025) beträgt TEUR 21. Sie bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. Davon sind TEUR 780 innerhalb eines Jahres fällig. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. (15) Umsatzerlöse Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen die Fertigung und Bearbeitung von Maschinenteilen, Stahl-, Blech- und Gusskonstruktionen. Sie hat im Geschäftsjahr 2023/2024 ausschließlich Inlandsumsätze getätigt. (16) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 64.148,00 (i. Vj. EUR 196.804,62). (17) Materialaufwand Der Materialaufwand betrifft ausschließlich Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. (18) Personalaufwand
Belegschaft Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer, getrennt nach Gruppen (§ 285 Nr. 7 HGB):
(19) Finanzergebnis Das Finanzergebnis i. H. v. TEUR 30 betrifft ausschließlich Zinsen und ähnliche Aufwendungen und betrifft Zinseffekte aus längerfristigen Rückstellungen. (20) Steuern vom Einkommen und Ertrag Für das Berichtsjahr fallen aufgrund der Abweichung von Handelsbilanz zu Steuerbilanz keine laufenden inländischen Ertragssteuern an. Weiterhin haben sich die aktiven latenten Steuern um TEUR 79 verringert. (21) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die eine Auswirkung auf die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung des Berichtsjahres haben könnten, liegen nach Geschäftsjahresende nicht vor. Sonstige Pflichtangaben (22) Konzernzugehörigkeit (§ 285 Nr. 14, 14a HGB) Die Anteile an der Barbarossawerke GmbH, Kaiserslautern, werden von der Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserslautern, (HRB 31096) gehalten, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft miteinbezogen ist (gleichzeitig größter und kleinster Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht werden. (23) Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a, b HGB) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (24) Abschlussprüferhonorare Das von unserem Abschlussprüfer, der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, für das Geschäftsjahr 2023/2024 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 30, davon TEUR 23 für Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 7 für Steuerberatungskosten. (25) Mitglieder der Geschäftsführung Die Geschäftsführung bilden: Dipl.-Ing. Mathias Dülfer, Vorstand der Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserslautern Dipl.-Kaufmann Christoph Geupel, Vorstand der Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserslautern Dipl.-Ing. Jörg Heims, Geschäftsführer (die Berufsbezeichnung entspricht der Organstellung)
Kaiserslautern, den 25. September 2024 Barbarossawerke GmbH Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/241 Unser Unternehmen Die Barbarossawerke GmbH mit Sitz in Kaiserslautern ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserslautern. Die Konzernmutter hat das am 16. Januar 2019 gegründete und am 14. Februar 2019 eingetragene Unternehmen am 21. Mai 2019 erworben, umfirmiert und in ihm die Fertigungs- und Bearbeitungskapazitäten der Gebr. Pfeiffer SE gesellschaftsrechtlich verselbständigt. In diesem Zusammenhang hat die Barbarossawerke GmbH das Sachanlagevermögen des Fertigungsbereichs von der Gebr. Pfeiffer SE erworben. Die Mitarbeiter sind in Form eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB von der Gebr. Pfeiffer SE in die Barbarossawerke GmbH gewechselt. Gegenstand des Unternehmens ist die Fertigung und Bearbeitung von Maschinenteilen, Stahl-, Blech- und Gusskonstruktionen. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Juli bis zum 30. Juni eines Jahres. Mit der Gebr. Pfeiffer SE besteht seit dem 28. Mai 2019 ein Produktions- und Dienstleistungsvertrag. Die Barbarossawerke GmbH übernimmt die Herstellung der Endprodukte der Konzernmutter im vertraglich geregelten Umfang. Die Konzernmutter bietet zentrale Dienstleistungen für die Barbarossawerke GmbH in den Bereichen Rechnungswesen, EDV, Personalwesen und Einkauf. Der Vertrag verlängert sich jeweils zum 30. Juni automatisch um 12 Monate, sofern er nicht mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten gekündigt wurde. Es ist geplant, dass die Barbarossawerke GmbH etwaige nicht ausgelastete Fertigungs- und Bearbeitungskapazitäten zukünftig auch Drittunternehmen zur Verfügung stellen und entsprechende Akquise betreiben wird. Zur Steuerung des Unternehmens dienen insbesondere die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und Jahresüberschuss. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr ähnlich wie im vorherigen Geschäftsjahr im Wesentlichen durch gestiegene Rohstoffpreise beherrscht. Zusätzlich sorgt der Krieg in der Ukraine für weitere Unsicherheiten insbesondere bei der Energieversorgung der Industrie im europäischen Raum. Die dadurch hervorgerufene Schwäche der Weltkonjunktur hat sich im Berichtsjahr noch nicht auf die Baustoffmaschinenindustrie übertragen. Im gesamten Geschäftsjahr 2023/24 ist mit Ausnahme Südostasiens eine erhöhte Investitionsbereitschaft insbesondere in Indien und Afrika zu verzeichnen. Auch in den übrigen Märkten ist eine Wiederbelebung erkennbar, wenn auch nicht im selben Maße. In den Vereinigten Staaten von Amerika erwarten wir durch den Inflation Reduction Act eine Zunahme der Investitionstätigkeit, die auch unser Geschäft positiv beeinflussen wird. Größere wie kleinere Projekte waren unverändert von allen Marktteilnehmern - Full Linern und Komponentenlieferanten - umkämpft. Dem aggressiven Preiskampf kann nur mit effizienten Prozessen, standardisierten Produkten und möglichst hohen Lieferanteilen aus Niedrigkostenländern begegnet werden. 2.2 Geschäftsverlauf Der insgesamt gestiegene Auftragseingang der Konzernmutter im Geschäftsjahr lag im Bereich unserer Erwartungen. Bezogen auf das Vorjahr verzeichneten wir einen Anstieg um 27 %. Ihre aktive wirtschaftliche Tätigkeit hat die Gesellschaft nach Erwerb der Anteile durch die Muttergesellschaft Gebr. Pfeiffer SE, Kaiserlautern, im Juni 2019 aufgenommen. Die in den letzten Geschäftsjahren durch die Barbarossawerke GmbH aufgebauten Kundenkontakte haben sich weitestgehend noch nicht in die erwarteten eigenständigen Aufträge umsetzen lassen. Die Gesellschaft verfolgt weiterhin das Ziel, auch für Dritte tätig zu werden, um etwaige nicht ausgelastete Fertigungs- und Bearbeitungskapazitäten zu nutzen. 2.3 Investitionen Die Investitionen beschränkten sich im Wesentlichen auf den Erhalt und die Modernisierung unseres Maschinenparks. 2.4 Personal Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr durchschnittlich 109. Die berufliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter wird von uns durch gezielte Schulungsmaßnahmen gefördert. 3 Ertragslage Die Umsatzerlöse betragen im Berichtszeitraum 9,4 Mio. EUR (i. Vj. 8,4 Mio. EUR). Umsatzerlöse wurden nahezu ausschließlich mit der Konzernmutter Gebr. Pfeiffer SE getätigt. Die für die Herstellung von deren Produkten erforderlichen Teile wurden der Barbarossawerke GmbH von Gebr. Pfeiffer SE beigestellt, sie gingen folglich zu keinem Zeitpunkt ins Eigentum der Barbarossawerke GmbH über. Der Materialaufwand (Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Gemeinkostenmaterial) lag so bei lediglich TEUR 1.427 (i. Vj. TEUR 1.530). Der Anteil der Personalkosten an den Umsatzerlösen verringerte sich gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr von 73,5% auf nun 66,8%. Im Berichtszeitraum sind sonstige betriebliche Aufwendungen von TEUR 1.070 (i. Vj. TEUR 894) insbesondere für Leiharbeit und Instandhaltungen sowie für Mieten an die Gebr. Pfeiffer Grundbesitz GmbH & Co. KG und Abschreibungen von TEUR 519 (i. Vj. TEUR 770) angefallen. Der Rückgang der Abschreibungen resultiert insbesondere aus dem Geschäfts- oder Firmenwert, der bereits im Vorjahr vollständig planmäßig abgeschrieben wurde. Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Berichtszeitraum TEUR 140 (i. Vj. TEUR -792). Dieses Ergebnis ist bedingt durch die vertraglich vereinbarte Abrechnungsmethodik, wonach Gebr. Pfeiffer SE alle Kosten erstattet, die für die Fertigung und Bearbeitung der Endprodukte der Konzernmutter entstanden sind, zuzüglich eines Aufschlags von 1,5 %. Der Verlust im Vorgeschäftsjahr resultierte aus einer nur für das Geschäftsjahr 2022/2023 gültigen Vereinbarung, wonach durch Gebr. Pfeiffer SE nur noch die tatsächlich für Gebr. Pfeiffer erbrachten Stunden zu fest vereinbarten Stundensätzen zzgl. eines Aufschlags von 2 % erstattet wurden. Durch Abweichungen von Handelsbilanz und Steuerbilanz ergab sich im Geschäftsjahr eine Reduzierung der aktiven latenten Steuern um TEUR 79. Für das aktuelle Geschäftsjahr ergibt sich aufgrund eines negativen zu versteuernden Einkommens keine Steuerbelastung. Der Steueraufwand für vorherige Geschäftsjahre beläuft sich auf TEUR 2. Der Jahresüberschuss beträgt somit TEUR 59. 4 Vermögenslage Die Vermögenslage ist gut. Die Eigenkapitalquote beträgt 46 % (i. Vj. 46 %) der um TEUR 223 auf 9,3 Mio. EUR gestiegenen Bilanzsumme. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen insbesondere wegen planmäßiger Abschreibungen um TEUR 306 verringert. Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren nahezu ausschließlich aus dem der Muttergesellschaft belasteten Umsatz. Sie belaufen sich zum Stichtag auf 7,6 Mio. EUR (i. Vj. 7,5 Mio. EUR). Die liquiden Mittel belaufen sich auf TEUR 38. Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme beträgt stichtagsbedingt 0,4 % (i. Vj. 0,5 %). Auf der Passivseite erhöht sich das Eigenkapital durch den Jahresüberschuss um TEUR 59,3 und beträgt nun 4,2 Mio. EUR. Die Rückstellungen sanken um TEUR 536 auf 2,3 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf gesunkene Rückstellungen für Altersteilzeit zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um TEUR 700 auf 2,8 Mio. EUR. 5 Finanzlage Die Finanzlage ist zufriedenstellend. Die liquiden Mittel haben sich im Berichtszeitraum verringert und betragen TEUR 38 (i. Vj. TEUR 45). Vertraglich zugesicherte Zahlungen durch die Konzernmutter sichern eine stabile und ausreichende Versorgung mit liquiden Mitteln. Wir verfolgen die Strategie, alle notwendigen Investitionen sowie das laufende Geschäft ohne Bankkredite zu finanzieren. Unser Unternehmen konnte seinen Zahlungsverpflichtungen jederzeit und in vollem Umfang nachkommen. 6 Zusammenfassung Zusammenfassend zeigte die Ertragslage im Berichtszeitraum eine zufriedenstellende Entwicklung. Allerdings blieben die erwarteten externen Aufträge weitestgehend aus. Die Vermögenslage ist stabil, und die Finanzierung entspricht unseren Bedürfnissen. Dank einer hohen Eigenkapitalquote sind wir nicht auf Bankfinanzierungen angewiesen. 7 Risiko- und Prognosebericht Wir unterhalten durch die Einbeziehung in die Organisation des Mutterunternehmens ein den Erfordernissen unseres Unternehmens angepasstes Früherkennungssystem zur Überwachung unternehmensspezifischer Risiken. Produkt- und Finanzrisiken werden zeitnah und vollständig erfasst und sind einer fortlaufenden Bewertung unterworfen. Währungsrisiken bestehen auf absehbare Zeit keine. Es existiert ein integriertes System von Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit und Umweltmanagement. Im Folgenden sind wesentliche Risikokategorien dargestellt, wobei die wesentlichen Risiken aus unserer Sicht in den Bereichen Markt/Wettbewerb und politische Risiken liegen. Chancen sehen wir in der Vermarktung der Fertigungs- und Bearbeitungskapazitäten gegenüber nicht verbundenen Dritten. Markt/Wettbewerb Unser Geschäft hängt von demjenigen der Konzernmutter und mithin von der Investitionsbereitschaft der internationalen Baustoffindustrie ab, die keine gleichmäßige Entwicklung kennt. Regional wechselnde Schwerpunkte der Nachfrage führen zu einem dauerhaft scharfen Wettbewerb auf der Lieferantenseite. Der in den letzten Jahren aufgrund des intensiven Wettbewerbs zu beobachtende Preisverfall scheint sich nicht fortzusetzen. Dennoch beeinflusst die Preissensibilität der Abnehmer der Konzernmutter maßgeblich, in welchem Umfang dauerhaft Aufträge an unser Unternehmen erteilt werden. Im Mutterkonzern wird durch kontinuierliches Monitoring der Marktgegebenheiten und entsprechende Anpassungen der Vertriebsaktivitäten versucht, diesen Schwankungen im Auftragseingang und Umsatz entgegenzuwirken. Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir bei der Konzernmutter ein stabiles Umsatzniveau. Auf Basis dieser Prognose gehen wir davon aus, dass auch unser Umsatz in diesem Zeitraum stabil bleiben wird. Wir werden unsere Aktivitäten zur Akquisition von Aufträgen von Drittunternehmen weiterverfolgen und rechnen mit einer Zunahme in diesem Segment. Technologie Unser Maschinenpark wird fortwährend auf modernem Stand gehalten. Hier bietet sich aus unserer Sicht die Chance, die vorhandenen Maschinenkapazitäten auch Dritten gegenüber anzubieten und auf diesem Weg zusätzliche Erträge zu erzielen, die unabhängig von der Geschäftsentwicklung der Konzernmutter sind. Es besteht jedoch das Risiko, dass es mit Blick auf die Auslastung der zur Verfügung stehenden Kapazitäten zu Interessenkonflikten zwischen Aufträgen von Dritten und solchen von der Konzernmutter kommt. Wir werden erforderlichenfalls versuchen, derartige Interessenkonflikte durch sorgfältige Planung und darauf aufbauende Priorisierung zu lösen. Das Risiko stufen wir als gering ein. Beschaffung Angesichts der vereinbarten Kostenübernahme durch die Konzernmutter ergeben sich Kostenrisiken auf der Beschaffungsseite nur im Falle von Aufträgen von nicht verbundenen Dritten. Kostensteigerungen aufgrund steigender Nachfrage nach Rohstoffen oder bei Kapazitätsengpässen für Schlüsselkomponenten versuchen wir in der Preiskalkulation vorab so zu berücksichtigen, dass das Risiko einer Ergebnisreduzierung aufgrund von unerwarteten Kostensteigerungen möglichst minimiert wird. Dennoch verbleibt ein Restrisiko, das Auswirkungen auf unsere Profitabilität haben kann. Dieses Risiko stufen wir als gering ein. Finanzen/Liquidität Durch die hohe Eigenkapitalausstattung unserer Gesellschaft sind wir nicht auf Darlehen angewiesen und finanzieren uns durch unsere operative Geschäftstätigkeit. Allerdings kann eine negative Entwicklung des Geschäfts der Konzernmutter das Bild eintrüben. Durch die Akquise von Aufträgen von nicht verbundenen Dritten versuchen wir, größere Eigenständigkeit herzustellen. Aufgrund der stabilen finanziellen Lage unserer Muttergesellschaft stufen wir das Risiko als gering ein. Währungsrisiken Wir fakturieren ausschließlich in Euro. Erwähnenswerte Währungsrisiken existieren daher nicht. Politische Risiken Wir werden auf absehbare Zeit nur für die deutsche Konzernmutter, für Drittunternehmen aus dem Inland oder aus dem angrenzenden EU-Ausland tätig werden. Sanktionen oder anderweitige nennenswerte politische Risiken aus dem relevanten Länderkreis sehen wir keine. Allerdings beinhaltet der hohe Exportanteil unseres Mutterunternehmens auch das Risiko, dass gegen einzelne Länder Sanktionen verhängt werden, die zu einer Beeinträchtigung von Auftragsabwicklung oder Auslieferung führen können. Die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die geopolitischen Spannungen wie etwa der Nahost-Konflikt sind für unser Unternehmen im Allgemeinen aufgrund der Größe der Märkte in diesen Regionen von geringer Bedeutung. Jedoch hätten eine Ausweitung von Sanktionen und neu aufkommende politische Instabilitäten in den für unsere Muttergesellschaft relevanten Märkten einen negativen Einfluss auf Umsatz und Ergebnis nach Steuern. Sonstige Risiken Wir sind bestrebt, etwaige Aufträge mit nicht verbundenen Dritten durch substanzielle An- und Zwischenzahlungen, im Ausnahmefall durch Akkreditive, zu besichern. Das Risiko von Auftragsstornierungen kann aber auch so nicht vollständig ausgeschlossen werden. Substanzielle Stornierungen bestehender Aufträge sind bis dato aber nicht zu erwarten. Nach unserer Einschätzung sind die beschriebenen Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdend. Ausblick Aufgrund des vorhandenen Auftragsbestands der Konzernmutter und der erneut anziehenden Geschäftstätigkeit rechnen wir mit einer weitgehenden Auslastung unserer Kapazitäten für das Geschäftsjahr 2024/25. Im Vergleich zum Berichtszeitraum erwarten wir eine leichte Umsatzsteigerung auf etwa 9,5 Mio. EUR. Durch die vertragliche Übernahme der Kosten, die für die Fertigung und Bearbeitung der Endprodukte der Konzernmutter entstehen, zuzüglich eines Aufschlags von 1,5 % durch die Gebr. Pfeiffer SE sowie unserer Bearbeitungsaktivitäten für Dritte prognostizieren wir für das Geschäftsjahr 2024/25 einen leichten Jahresüberschuss auf dem Niveau des aktuellen Geschäftsjahres. Allgemein ist zu erwähnen, dass unsere Planungen auf Erfahrungswerten sowie Annahmen beruhen und insofern mit Chancen und Risiken behaftet sind, so dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Planergebnissen abweichen können. Wir danken unseren Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz und die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Kaiserslautern, den 25. September 2024 Barbarossawerke GmbH Geschäftsleitung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Barbarossawerke GmbH, Kaiserslautern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Barbarossawerke GmbH, Kaiserslautern, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Barbarossawerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 22. Oktober 2024 KPMG
AG
Bähr, Wirtschaftsprüfer Fröhlich, Wirtschaftsprüferin |
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