AKN Eisenbahn AktiengesellschaftLiquidiert

24568 Kaltenkirchen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 4513 NO
Eingetragen
22.12.2004
Branche
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenBetrieb von Verkehrswegen für SchienenfahrzeugePersonenbeförderung im Eisenbahnverkehr
Gegenstand
Bau, der Betrieb und der Erwerb von Eisenbahnen für den Personen- und Güterverkehr, die Einrichtung, der Betrieb und der Erwerb von Kraftfahrlinien und Verkehrsmitteln anderer Art für den Personen-, Gepäck- und Güterverkehr sowie der Abschluß von Geschäften, die unmittelbar oder mittelbar hiermit zusammenhängen.

Historie

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Management

NameRolle
Marco Daniel
seit 26.4.2018
Prokura
Karl-Heinz Moje
seit 6.3.2012
Prokura
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AKN
Eisenbahn Aktiengesellschaft

Kaltenkirchen

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2015

Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2015

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Allgemeines

Die AKN Eisenbahn AG (AKN) besteht seit 1883 als Eisenbahnunternehmen und ist seit 1884 im Gebiet von Schleswig-Holstein und der Freien und Hansestadt Hamburg als Eisenbahnverkehrs- und -infrastrukturunternehmen tätig. Sie betreibt in dieser Region öffentlichen Personennahverkehr mit Schienenfahrzeugen und nimmt dabei die Aufgaben eines integrierten Eisenbahnverkehrs- und Eisenbahninfrastrukturunternehmens wahr.

Die AKN erbringt Eisenbahnverkehrsleistungen auf ihrem eigenen Streckennetz in Schleswig-Holstein und Hamburg und im Auftrag der Verkehrsgesellschaft Norderstedt (VGN) auf dem Streckennetz der VGN.

Die Infrastruktur der AKN wird in Eigenregie betrieben und unterhalten. Zusätzlich übernimmt die AKN Leistungen zur Instandhaltung der Infrastruktur Dritter, insbesondere für die Verkehrsgesellschaft Norderstedt (VGN) auf der Strecke Norderstedt Mitte - Ulzburg Süd, und für verschiedene Regional- und Hafenbahnen in Schleswig-Holstein.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 1

Die Wirtschaftskonjunktur konnte ihren guten Verlauf auch in 2015 fortsetzen. Die Rohölpreise sowie die Zinsen waren weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau Damit verbunden ist eine belebende Wirkung für die Wirtschaft, den privaten Konsum und die Mobilität. Die Auswirkungen der Flüchtlingsbewegungen sind allerdings noch nicht absehbar.

Für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird im Jahr 2015 mit einer Steigerung gegenüber dem Jahr 2014 von 1,7 % gerechnet. Auch für die Folgejahre wird von ähnlichen Wachstumsraten ausgegangen.

Die privaten Konsumausgaben sind in 2015 voraussichtlich um 1,9 % gestiegen. Maßgeblich dafür waren der Anstieg des real verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte sowie der starke Rückgang der Energiepreise.

1 Quelle. TCI Transport Consulting Reling International, Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr; Mittelfristprognose Winter 2015/16 (Waldkirch/Köln Februar 2016)

3. Branchenentwicklung 2

Personenverkehr

Für das Jahr 2015 werden für den gesamten Eisenbahnverkehr eine Stagnation des Aufkommens (Fahrgäste) und ein leichter Zuwachs von 0,4 % der Leistung (Personenkilometer) erwartet.

Im Gebiet des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) wird in 2015 mit einer Steigerung des Fahrgastaufkommens gegenüber 2014 mit 1,0 % gerechnet. Die Fahrgeldeinnahmen werden durch die Tariferhöhungen in 2015 insgesamt um etwa 3,6 % steigen.

In den Folgejahren werden im HVV-Bereich insgesamt etwas höhere Steigerungsraten erwartet.

1 Quelle, Intraplan Consult GmbH, Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr; Mittelfristprognose Winter 2014/15 (München / Köln, Februar 2015)

4. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Personenverkehr

Zum Fahrplanwechsel 2014/2015 fanden keine nennenswerten leistungsrelevanten Fahrplanänderungen statt.

Das vorläufige Fahrgastaufkommen für das Geschäftsjahr 2015 liegt auf den AKN-Linien A 1, A 2 und A 3 bei rd. 11,2 Mio. (Vorjahr: 10,6 Mio.) Reisenden.

Die Einnahmenabrechnung für den Bereich des Schleswig-Holstein-Tarifs durch die Nahverkehr Schleswig-Holstein GmbH (NSH) liegt nur bis zum Jahr 2010 endgültig vor. Für das Jahr 2011 existiert eine vorläufige Jahresabrechnung.

Die Hamburger Verkehrsverbund GmbH (HVV GmbH) hat die Einnahmenabrechnungen bis 2014 fertiggestellt. Die Einnahmenaufteilung 2015 soll Ende 2016 beschlossen werden. Die Hochrechnung für die Einnahmen 2015 erfolgte auf Basis der endgültigen Abrechnung 2014 sowie auf den vorläufigen Fahrgastzahlen 2015. Im Herbst 2014 fanden auf den AKN-Linien turnusgemäß die alle fünf Jahre durchzuführenden Fahrgastbefragungen statt. Entgegen der ersten Annahmen im Frühjahr 2015, die in die Berechnungen für den Jahresabschluss 2014 eingeflossen sind, stellte sich im Sommer 2015 heraus, dass die Reiseweite pro Fahrgast und damit die Anzahl der "mittleren durchfahrenen" Tarifzonen nicht so stark gesunken ist, wie noch Anfang 2015 angenommen. Somit fiel die endgültige Einnahmenabrechnung 2014 im HVV um fast 0,5 Mio. € hoher aus, als dies im Jahresabschluss 2014 ausgewiesen wurde.

Insgesamt rechnet die AKN für 2015 mit Umsatzerlosen aus dem Personenverkehr von fast 13,7 Mio. € (Vorjahr: 12,3 Mio. €). Die in den Umsatzerlösen enthaltenen Einnahmen für die Eisenbahnverkehrsleistungen der Linie A 2 lagen bei rund 2,7 Mio. €. (Vorjahr. 2,4 Mio. €).

Aufgrund des hohen Durchschnittsalters der Triebfahrzeugflotte wurden bis Ende 2015 die fast 40 Jahre alten 15 VTE-Doppeltriebwagen durch 14 moderne Lint 54 Triebwagen (Lint 54) ersetzt. Da die Fahrzeuge im vorgesehenen Terminplan geliefert wurden, konnten alle 14 Lint 54 erfolgreich zum Fahrplanwechsel im Dezember eingesetzt werden.

5. Infrastruktur

Das Land Schleswig-Holstein hat eine Ertüchtigung der Strecke Kiel - Schönberger Strand für den Personenverkehr geplant. Die AKN hat den Streckenabschnitt Kiel-Gaarden bis Oppendorf bereits bis auf die planfeststellungsrelevanten Maßnahmen erfolgreich erneuert. Die Abschnitte Oppendorf bis Schönberg der Verkehrsbetriebe Kreis Plön GmbH (VKP) sowie Schönberg bis Schönberger Strand der Museumseisenbahn e.V. (VVM e.V) werden in den nächsten Jahren folgen. Verhandlungen über langfristige Erbbaupachtverträge wurden aufgenommen Ziel ist, dass nur ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen für die Gesamtstrecke Kiel - Schönberger Strand verantwortlich ist.

Neben dem Projekt "Kiel - Schönberger Strand" erhielt die AKN den Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH), ein weiteres Infrastrukturprojekt "Zugbildungs- und Abstellanlagen" in Hamburg-Stellingen bzw. in Hamburg-Eidelstedt zu realisieren. Zur Erfüllung des Verkehrsvertrages mit der FHH muss die S-Bahn Hamburg GmbH neue Zugbildungs- und Abstellkapazitäten schaffen. Die Finanzierung des Vorhabens erfolgt im Zuwendungsverfahren durch die FHH. Die Baumaßnahmen sollen bis Mitte 2018 bzw. bis zum Frühjahr 2019 fertiggestellt werden. Es ist geplant, dass die AKN den späteren Betrieb der Anlagen übernimmt.

6. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2015 wurden Brutto-Investitionen in Höhe von 32,7 Mio. € (Vorjahr 39,9 Mio. €) getätigt. Davon entfielen 24,2 Mio. € auf die 14 Lint 54-Triebfahrzeuge, die im Jahr 2015 vollständig aktiviert wurden.

Die Erneuerungs- und Erweiterungsinvestitionen im Bereich der Infrastruktur betrugen 6,4 Mio. € (Vorjahr: 9,4 Mio. €). Der Schwerpunkt lag auf der Erneuerung des Streckenabschnittes Kiel-Gaarden bis Oppendorf.

7. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Am 31. Dezember 2015 waren einschließlich Auszubildenden (ohne Aushilfen) 287 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen tätig (Vorjahr: 284). Im Jahresdurchschnitt wurden 287 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Vorjahr: 284) beschäftigt.

8. Tarifentwicklung

Die zwischen dem Arbeitgeberverband Deutscher Eisenbahnen e. V. (AGVDE) und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am 26.05.2014 geschlossene Entgelttarifvereinbarung mit einer Laufzeit von 30 Monaten sah für das Jahr 2014 lineare Erhöhungen der tariflichen Entgelte um 3,0 % vor. Ab 01.08.2015 erfolgte eine weitere Erhöhung um 3,0 %. Die Vereinbarung endet am 31.10.2016.

Mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) erfolgte der Tarifabschluss am 29.09.2014. In dem Abschluss wurde der Bundesrahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV) mit individuellen Anpassungen an die AKN übernommen. Für das Jahr 2014 wurde eine Einmalzahlung, die einer 3%igen Tariferhöhung entspricht, für die Triebfahrzeugführer vereinbart. Am 01.01.2015 wurden die Entgelte um durchschnittlich 3,0 % erhöht. Die Laufzeit des Tarifabschlusses betrug 24 Monate und endete am 31.12.2015. Die Kündigung des Tarifvertrages durch die GDL erfolgte fristgemäß am 09.09.2015 zum 31.12.2015. Die Tarifverhandlungen wurden begonnen.

B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen 19,1 Mio. € (Vorjahr: 17,4 Mio. €) und lagen durch die gestiegenen Fahrgeldeinnahmen über dem Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Ertrage wurden mit 5,8 Mio. € (Vorjahr: 7,1 Mio. €) ausgewiesen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich unter anderem aus einem Rückgang der Erträge für Vorjahresabrechnungen.

Der Materialaufwand wurde mit 13,0 Mio. € in etwa auf Vorjahresniveau (13,6 Mio. €) ausgewiesen.

Der Personalaufwand lag aufgrund der hohen Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen und den Tarifsteigerungen bei den Löhnen und Gehältern mit 15,2 Mio. € deutlich über dem Vorjahresniveau (14,2 Mio. €).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Berichtsjahr 2,7 Mio. € (Vorjahr: 2,9 Mio. €).

Im außerordentlichen Ergebnis wurden wie im Vorjahr -0,33 Mio. € ausgewiesen.

Bereinigt um die neutralen und periodenfremden Einflusse errechnet sich das Betriebsergebnis in Höhe von -12,7 Mio. € (Vorjahr: -13,0 Mio. €). Das neutrale Ergebnis lag mit 0,9 Mio. € durch geringere Erträge aus Anlagenabgängen und dem Rückgang der Ertrage aus Vorjahresabrechnungen deutlich unter dem Vorjahreswert von 2,0 Mio. €.

Der Jahresverlust vor Ergebnisabdeckung durch die Hauptgesellschafter betrug im Geschäftsjahr 17,5 Mio. € (Vorjahr: 15,5 Mio. €). Im Wesentlichen ist der gestiegene Verlust auf die höheren Abschreibungen durch die Lint 54-Triebwagen und den zusätzlichen Zinsaufwand für die Pensionsruckstellungen zurückzuführen.

2. Vermögenslage

Die Vermögenslage der AKN ist 2015 geprägt durch die Aktivierung der neuen Lint 54-Triebfahrzeuge mit einem Anschaffungswert von rund 59,7 Mio. €.

Die Bilanzsumme verringerte sich um 1,3 Mio. € auf 160,1 Mio. € (Vorjahr: 161,4 Mio. €). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme betragt 89,5 % (Vorjahr: 74,3 %).

Auf der Aktivseite der Bilanz erhöhte sich das Anlagevermögen um 23,2 Mio. € auf 143,2 Mio. € (Vorjahr: 120,0 Mio. €) und ist am Bilanzstichtag zu 9,5 % (Vorjahr: 11,4 %) durch eigene Mittel gedeckt. Das langfristig gebundene Vermögen war zu 84,7 % (Vorjahr: 107,1 %) durch langfristige Mittel finanziert. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau verringerten sich im Berichtsjahr um 35,9 Mio. € auf 0,8 Mio. € (Vorjahr: 36,7 Mio. €). Im Wesentlichen ist dies auf die Aktivierung der im Geschäftsjahr ausgelieferten Lint 54 Fahrzeuge zurückzuführen. Die Höhe der Vorräte von 8,3 Mio. € stieg gegenüber dem Vorjahr (6,5 Mio. €) durch das Ersatzteilpaket für die neuen Triebfahrzeuge um 1,8 Mio. €.

Die Passivseite der Bilanz ist weiterhin geprägt von den Pensionsrückstellungen und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Bei den Pensionsrückstellungen ergab sich im Berichtsjahr insgesamt eine weitere Zuführung von 3,1 Mio. €, so dass die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 31. Dezember 2015 insgesamt 28,0 Mio. (Vorjahr: 24,9 Mio. €) betrugen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich um 3,2 Mio. und betrugen zum Stichtag 108,5 Mio. € (Vorjahr: 111,7 Mio. €). Die langfristig verfügbaren Mittel unter Berücksichtigung der Pensionsrückstellungen und sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 7,2 Mio. € auf 121,3 Mio. € (Vorjahr: 128,5 Mio. €).

3. Finanzlage

Über die Veränderung der Finanzmittel gibt die nachfolgende Kapitalflussrechnung Aufschluss. Sie beinhaltet die Mittelzuflusse bzw. -abflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Finanzierungs- und Investitionstätigkeit.

  2015 2014
  T€ T€
Cashflow aus laufender Tätigkeit -9.401 -7.740
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -32.510 -41.462
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -17.859 19.251
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -24.052 -29.951
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 25.659 55.610
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 1.607 25.659

Die Veränderung des Finanzmittelfonds ist im Wesentlichen auf die in 2014 geleisteten Anzahlungen der neuen Triebfahrzeuge zurückzuführen.

Zur verbesserten Darstellung der Zahlungsströme werden erstmals im Berichtsjahr 2015 die tatsächlich gezahlten Abschläge zur Verlustabdeckung durch die Gesellschafter im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Mit derselben Begründung werden ab dem Berichtsjahr 2015 zugewiesene und tatsächlich geflossene Investitionszuschüsse im Cashflow aus der Investitionstätigkeit dargestellt. Die Zahlen des Vorjahres wurden dementsprechend angepasst.

Das Gesamtvolumen der Zinsswapvereinbarungen betragt 20,7 Mio. €. Weitere Informationen hierzu befinden sich im Anhang der Gesellschaft.

C. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

D. Risikobericht

Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs und des politischen Umfelds sowie der in diesem Umfeld geforderten Technologien ist die AKN Eisenbahn AG zunehmend sowohl unternehmerischen als auch branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Ein wesentliches Element der unternehmerischen Entscheidungen und integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse ist deshalb das Risikomanagementsystem.

Potenzielle Risiken und Chancen werden bereits im Rahmen der Planung bewertet, damit eventuell notwendige Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden können. Ein besonderes Augenmerk legt die AKN dabei auf die Überwachung der Großprojekte.

1. Marktrisiken

Die Fahrgeldeinnahmen bilden eine der Haupteinnahmequellen der AKN. Bei der Umsetzung von Tarifanpassungen ist die AKN jedoch in starkem Maße vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV) bzw. der NSH Nahverkehr Schleswig-Holstein GmbH (NSH) und somit von den politischen Gremien und Genehmigungsbehörden in Hamburg und Schleswig-Holstein abhängig.

Die endgültigen Einnahmenabrechnungen im Schleswig-Holstein-Tarif liegen weiterhin nicht aktuell vor. Derzeit wurden lediglich die Jahre bis einschließlich 2010 endabgerechnet.

Die Einnahmenaufteilung des HVV für das Jahr 2014 liegt seit Dezember 2015 vor; die Einnahmenaufteilung für das Jahr 2015 soll Ende 2016 fertiggestellt werden.

Die aus den Beschaffungsmärkten resultierenden Belastungen für Energiebeschaffung (Dieselkraftstoff, Gas, Strom) und Materialbeschaffung (Stahl) können nur begrenzt beeinflusst werden. Aufgrund der aktuell sehr niedrigen Rohölpreise ist mittelfristig wieder mit stark steigenden Preisen zu rechnen.

2. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Finanzierung der Investitionstätigkeit für die Eisenbahninfrastruktur erfolgt im Wesentlichen aus Landes- und Bundesmitteln. Da Reinvestitionen in der Regel nicht gefördert werden, wird der Eigenfinanzierungsanteil für die AKN zunehmen. Die AKN profitiert zurzeit von den sehr niedrigen Zinssätzen für kurzfristige Kredite. Mittelfristig werden sich die Zinssatze jedoch wieder erhöhen, so dass sich auch für die AKN die Refinanzierungskosten für benötigtes Fremdkapital erhöhen werden.

3. Sonstige Risiken

Seit Jahresfahrplan 2006 wird von der AKN in den Bereichen Norderstedt Mitte - Kaltenkirchen und Eidelstedt - Quickborn / Kaltenkirchen mit teilweiser Durchbindung bis Bad Bramstedt ein verdichteter Takt angeboten. Außerdem verkehren auf den Streckenabschnitten Kaltenkirchen Neumünster und Ulzburg Süd - Barmstedt Zugfahrten außerhalb des Standardfahrplanes. Diese Verkehre stehen in Abhängigkeit von der Finanzierung durch Aufgabenträger und im Falle der Taktverdichtung auch durch die Kommunen. Die Zuwendungen für die Taktverdichtung sollen auch in 2016 weiterhin fortgeschrieben werden. Generell ist es möglich, dass bei einer Verschlechterung der Haushaltslagen der Länder der Fahrplan der AKN ausgedünnt werden könnte.

Ein weiteres Risiko birgt die mögliche Elektrifizierung des Streckenabschnitts Kaltenkirchen - Hamburg-Eidelstedt (A1 Süd) - zumindest für das Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU). Bei der Ausschreibung der S-Bahn-Verkehrsleistungen in Hamburg wurde diese Leistung im Falle der Elektrifizierung bereits an die S-Bahn Hamburg GmbH vergeben. Auch wenn die übrigen "dieselgebundenen" Verkehrsleistungen beim EVU verbleiben, hätte dies einen Stellenabbau vor allem im Bereich des EVU in den Abteilungen Transport und Werkstatt zur Folge. Um dieses Risiko zu minimieren, wird die AKN sich um Kompensationen für den möglichen Entfall der Verkehrsleistungen bemühen.

Mit seinem Urteil vom 24. Juli 2003 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in der Sache Altmark Trans (so genanntes Altmark Trans Urteil) Voraussetzungen aufgestellt, unter denen öffentliche Zuschüsse als finanzieller Ausgleich für die Erbringung von ÖPNV-Verkehrsleistungen nicht dem europäischen Beihilfeverbot unterliegen. Die durch das Land Schleswig-Holstein und die Freie und Hansestadt Hamburg auf Basis der Regionalisierungsvereinbarung zum Ausgleich des Jahresfehlbetrages gezahlten Beträge stellen insoweit keine Beihilfen dar, die diesem Beihilfeverbot unterliegen, da nur ein geringer Teil der Zuschüsse auf den Fehlbetrag aus Verkehren mit gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen entfällt. Der weit überwiegende Teil der Zuschüsse betrifft die Kosten der nicht im Wettbewerb stehenden Leistungspakete Infrastrukturservice und Verkehrsmanagement.

Dennoch kann ein verbleibendes Restrisiko, dass in einer möglichen Rückzahlung von erhaltenen Verlustausgleichszahlungen besteht, nicht endgültig ausgeschlossen werden. Es ist geplant, bis 2017 dieses Risiko durch vertragliche Regelungen mit den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein zu beseitigen. Die dafür notwendigen Maßnahmen wurden eingeleitet.

E. Prognosebericht

Die Landespolitik in Schleswig-Holstein hat zur Verbesserung der Mobilität für den Norden der Metropolregion Hamburg ein Achsenkonzept entwickelt, wonach die Verbindung der nördlichen Randbereiche mit dem Zentrum durch die Verlängerung von S-Bahn-Linien attraktiver gestaltet werden soll. Insbesondere soll durch Direktverbindungen das Umsteigen in vielen Fällen entfallen und die Kundenzufriedenheit erhöht werden.

Aus diesen Gründen plant die AKN, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg und des Landes Schleswig-Holstein, ihre Stammstrecke zwischen Eidelstedt und Kaltenkirchen im Falle eines entsprechenden Beschlusses zu elektrifizieren. Es werden Fahrgastzuwächse und damit höhere Fahrgeldeinnahmen erwartet. Um eine Förderung durch GVFG-Bundesmittel (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) zu ermöglichen, ist von der NAH.SH GmbH eine Standardisierte Bewertung (Nutzen-Kosten Analyse) in Auftrag gegeben worden, um den volkswirtschaftlichen Nutzen zu ermitteln. Das Ergebnis der Bewertung ergibt einen Faktor "größer 1", so dass eine GVFG-Bundesförderung in Betracht kommt. In 2016 wird die AKN die Planungen für die Elektrifizierung im Auftrag der Länder fortsetzen.

Im Bereich der Infrastruktur ist für 2016 ein Brutto-Investitionsvolumen von 15,9 Mio. € für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen vorgesehen. Besonderer Schwerpunkt sind die Planungsleistungen für den Neubau der S-Bahn-Zugbildungs- und Abstellanlagen in Hamburg-Stellingen und Hamburg-Eidelstedt.

Entsprechend den mittelfristigen Ergebnisplanungen wird in 2016 ein Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von 25,2 Mio. € und für 2017 von 24,1 Mio. € erwartet.

 

Kaltenkirchen, den 30. März 2016

AKN Eisenbahn AG

Der Vorstand

Dipl.-Kfm. Dipl.-Geogr. Wolfgang Seyb

Bilanz zum 31. Dezember 2015

AKTIVA

  31.12.2015 31.12.2014
 
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. EDV-Software 406.330,00 109.690,00
2. Nutzungsrechte 371.033,57 367.464,95
  777.363,57 477.154,95
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.734.367,39 30.676.461,83
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherheitsanlagen 29.388.827,00 30.050.195,69
3. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr 64.175.621,00 6.396.869,00
4. Sonstige Maschinen und maschinelle Anlagen 1.782.058,00 793.833,00
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.943.883,00 3.301.164,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 825.541,48 36.741.937,45
  129.850.297,87 107.960.460,97
III Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 1.539.150,00 539.150,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.000.000,00 5.000.000,00
3. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen 6.019.903,00 6.020.086,00
  12.559.053,00 11.559.236,00
  143.186.714,44 119.996.851,92
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.179.072,30 6.217.247,54
2. Geleistete Anzahlungen 72.263,93 290.000,00
  8.251.336,23 6.507.247,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.793.912,52 2.451.661,75
2. Forderungen gegen die Freie und Hansestadt Hamburg 2.860.052,11 3.853.598,15
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.483.059,74
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.907.518,87 1.078.327,74
  6.561.483,50 8.866.647,38
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.681.993,71 25.658.551,83
  16.494.813,44 41.032.446,75
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 390.038,06 408.977,75
  160.071.565,94 161.438.276,42

PASSIVA

   
  31.12.2015 31.12.2014
 
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 4.903.600,00 4.903.600,00
II. Kapitalrücklage 5.068.177,09 5.068.177,09
III. Gewinnrücklagen    
1. Gesetzliche Rücklagen 7.713,37 7.713,37
2. Andere Gewinnrücklagen 3.672.281,08 3.672.281,08
  3.679.994,45 3.679.994,45
  13.651.771,54 13.651.771,54
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 27.990.494,00 24.945.991,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.369.350,56 4.270.393,12
  30.359.844,56 29.216.384,12
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 108.449.591,13 111.721.465,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.915.131,73 3.671.739,22
3. Verbindlichkeiten gegenüber dem Land Schleswig-Holstein 563.327,34 1.503.207,45
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 303.379,19 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.790.153,42 1.622.425,68
  116.021.582,81 118.518.837,87
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 38.367,03 51.282,89
  150.071.565,94 161.438.276,42

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015

  2015 2014
 
1. Umsatzerlöse 19.058.926,44 17.387.013,64
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.083.056,66 875.414,43
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.777.104,16 7.066.053,17
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -8.161.475,82 -9.481.993,28
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.864.591,49 -4.160.471,92
  -13.026.067,31 -13.642.465,20
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -11.916.740,80 -11 514.585,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.251.627,07 -2.679.525,86
- davon für Altersversorgung: € 831.176,90 (Vorjahr: € 339.531,34)    
  -15.168.367,87 -14.194.111,84
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -6.363 748,14 -5.243.342,18
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.748 263,92 -2.877.195,74
8. Betriebsergebnis -11.387.359,98 -10.628.633,72
9. Erträge aus Beteiligungen 1.645,08 1.146,70
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Ertrage 550.554,81 715.767,18
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.252.614,58 -5.186.326,42
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 10.000,00 (Vorjahr: € 13.000,00)    
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17.087.774,67 -15.098.046,26
13. Außerordentliche Aufwendungen -330.667,00 -330.667,00
14. Sonstige Steuern -46.410,37 -43.877,82
15. Ertrage aus Verlustübernahme 17.464.852,04 15.472.591,08
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die AKN ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Bei der Gliederung des Anlagevermögens wurden die besonderen Formvorschriften für Verkehrsunternehmen beachtet.

Angaben, bei denen ein Wahlrecht zur Angabe in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung besteht, wurden grundsätzlich in den Anhang aufgenommen. Die gemäß § 268 Abs. 4 und Abs. 5 HGB zu vermerkenden Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten wurden aus Gründen der Klarheit im Anhang dargestellt

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Verlustübernahme durch die Hauptgesellschafter vollzieht sich seit dem 1. Januar 1999 nach Grundsätzen der Regionalisierung, wie sie durch die Gesellschafter vereinbart wurden. Danach gilt primär die Gliederung der betrieblichen Erträge und Aufwendungen nach ihrem Entstehen auf dem jeweiligen Territorium der Gesellschafter. Die außerordentlichen Elemente sowie die Versorgungsleistungen für die Pensionäre werden zu gleichen Teilen zugeordnet.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten - ggf. vermindert um erhaltene Zuschüsse der öffentlichen Hand - bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vermindert sind. Der EDV-Software liegen Nutzungsdauern zwischen drei und fünf Jahren, den Nutzungsrechten (Lizenzen für Software und Grunddienstbarkeiten) Nutzungsdauern zwischen ein und fünf Jahren zugrunde.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die Zuschüsse der öffentlichen Hand und anderer Zuschussgeber abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode entsprechend den steuerlich anerkannten Nutzungsdauern vorgenommen. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen wurden auf der Grundlage betriebsindividueller Durchschnittsstundensatze und Gemeinkostenzuschläge errechnet. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr vom Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 HGB analog Gebrauch gemacht und hat Zinsen für Fremdkapital angesetzt, das zur Anschaffung von Vermögensgegenständen verwendet wird.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand gebucht. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von 150,01 € bis 1.000 € wird nach § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten eingerichtet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder, im Fall dauernder Wertminderung, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Bei der Bewertung der Aktiv-Werte der Rückdeckungsversicherung für Pensionen wurde eine Dynamisierung der künftigen Beiträge für die Jahre 2015 bis 2019 von 1,5 % p. a. angenommen, Leistungserhöhungen der Pensionskasse sind nicht geplant. Die biometrischen Rechnungsgrundlagen sind die Sterbetafeln 2005 G nach Heubeck. Als Rechnungszins wird, je nachdem, auf welchen Beitragszahlungen die Anwartschaften bzw. laufenden Renten beruhen, ein Satz von 3,0 % (Beiträge ab 2007) bzw. 3,5 % (für Beiträge davor) verwendet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich mit gewogenen Durchschnittspreisen auf der Basis der Anschaffungskosten bewertet. Bei gebrauchten Materialien und bei Tauschteilen erfolgte eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Abwertungen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips wurden vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen zum Nennwert bilanziert.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Dabei erfolgte die Zuordnung künftiger Leistungen im Verhältnis der bereits zurückgelegten zu der bis zum Eintritt des jeweiligen Versorgungsfalles möglichen Dienstzeit. Die Berechnung in den versicherungsmathematischen Gutachten erfolgte unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2005 G nach Maßgabe des notwendigen Erfüllungsbetrages und gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit einem durch die Deutsche Bundesbank bekannt zugebenden Diskontierungssatz. Der Rechnungszinssatz beträgt 3,89 % (Vorjahr: 4,53 %). Die jährliche Steigerung der pensionsfähigen Einkommen wurde mit 2 % und die Anpassung der laufenden Renten mit 1 % angenommen.

Der aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf den Beginn des Geschäftsjahres 2010 ermittelte Differenzbetrag zu dem am 31. Dezember 2009 nach altem Recht zurückzustellenden Betrag für die Pensionen in Höhe von 4,96 Mio. € wird zu 1/15 p. a. angesammelt und unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen bewertet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen.

Anteilsbesitz

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind in der folgenden Aufstellung dargestellt:

Name und Sitz der Gesellschaft Eigenkapital Anteil Ergebnis des letzten Jahresabschlusses
  T€ % T€
NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG, Kaltenkirchen 3.000 50 -454 1)
NBE nordbahn Eisenbahnverwaltungsgesellschaft mbH, Kaltenkirchen 25 50 1 1)
1. nordbahn Fahrzeuggesellschaft mbH & Co. KG, Kaltenkirchen 25 50 -355 2)
ENFG Verwaltungsgesellschaft mbH, Kaltenkirchen 25 50 1 2)

1) Jahresabschluss 2014
2) Jahresabschluss 2015

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche ausgewiesene Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) in Höhe von 4.903.600,00 € ist eingeteilt in 94.300 auf den Inhaber lautende Aktien zu je 52,00 €, die zu 50 % von der Freien und Hansestadt Hamburg und zu 49,89 % vom Land Schleswig-Holstein gehalten werden. Die übrigen Aktien befinden sich im Eigentum von Gemeinden und Privatpersonen.

Andere Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen betragen unverändert insgesamt 3,67 Mio. €.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Rückstellungen für Pensionen (27,39 Mio. €), für Sterbegeldverpflichtungen (306 T€) und für Freifahrtberechtigungen von Pensionären (290 T€).

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für: Abrechnungen der Fahrgeldeinnahmen und Provisionen aus dem Schleswig-Holstein-Tarif (206 T€), Archivierung der Geschäftsunterlagen (214 T€), Urlaubs- und überstundenansprüche (439 T€), ausstehende Rechnungen (699 T€) sowie für Umlageverpflichtungen (655 T€) im Zusammenhang mit Unfallschäden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen den Verbindlichkeitssaldo gegenüber der NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG in Höhe von T€ 770, die Forderungen gegen die 1. nordbahn Fahrzeuggesellschaft mbH & Co. KG in Höhe von T€ 461 und die Forderungen gegen die ENFG Verwaltungsgesellschaft mbH in Höhe von T€ 6.

Fristigkeiten von Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten ergeben sich aus der folgenden Darstellung:

Gesamtbetrag
2015
davon Restlaufzeit Gesamtbetrag
2014
unten 1 Jahr
2015
1 bis 5 Jahre
2015
über 5 Jahre
2015
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 108.449.591,13 28.934.003,39 32.159.858,45 47.355.729,29 111.721.465,52
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 303.379,19 303.379,19 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.915.131,73 4.915.131,73 0,00 0,00 3.671.739,22
4. Verbindlichkeiten gegenüber dem Land Schleswig-Holstein 663.327,34 563.327,34 0,00 0,00 1.603.207,45
- davon aus sonstigen Verbindlichkeiten 663.327,34 563.327,34 0,00 0,00 1.603.207,45
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.790.163,42 1.729.414,66 47.961,06 12.777,50 1.622.426,68
- davon aus Steuern 285.272,70 285.272,70 0,00 0,00 286.815,10
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 -0,00 0,00 0,00 0,00
  116.021.582,81 36.446.256,21 32.207.819,61 47.388.607,09 118.518.837,87

Die unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen Kredite in Höhe von 21,9 Mio. € (Vorjahr: 15,2 Mio. €) werden im Rahmen einer revolvierenden Finanzierung regelmäßig prolongiert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 65,6 Mio. € durch Pfandrechte, insbesondere Sicherungsübereignungen, an Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens abgesichert.

Derivative Finanzinstrumente

Das Gesamtvolumen der Zinsswapvereinbarungen beträgt zum Bilanzstichtag 20,7 Mio. €. Von diesen Derivaten, die zur Zinssicherung von 50,2 Mio. € Bankdarlehen (Nominalwert) mit kurzfristiger Zinsbindung dienen, haben 3,4 Mio. € eine Restlaufzeit von fünf Jahren und länger.

Die Zinsswaps hatten zum Bilanzstichtag negative Marktwerte von zusammen 1,1 Mio. € (Vorjahr: 1,75 Mio. €). Diese spiegeln die angenommenen Beträge wider, die das Unternehmen bei Auflösung der laufenden Verträge zum 31. Dezember 2015 hätte zahlen müssen. Eines unserer Zinsswaps mit negativem Marktwert hat zum 31.12.2015 keinen Bezug zu einem Grundgeschäft. Für dieses Derivat wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschaften von 26 T€ gebildet. Die restlichen Derivate sind weitestgehend betrags- und fristenkongruent zu den Grundgeschäften (Bewertungseinheiten), so dass keine weiteren Rückstellungen zu bilanzieren sind.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

  2015 2014
Aufgliederung nach Sparten: T€ T€
Personenverkehr inkl. Auftragsleistungen 13.682 12.324
Umsatzerlöse Infrastruktur 2.114 2.138
Sonstige Umsatzerlöse 3.263 2.925
  19.059 17.387

Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:

  2015 2014
  T€ T€
Leistungen für Dritte 2.313 2.117
Vermietungserträge 824 815
Zuschüsse, Erstattungen Altersvorsorge 658 576
Übrige sonstige betriebliche Erträge 2.082 3.558
  5.777 7.066

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Anlagevermögens enthalten im laufenden Jahr außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB in Höhe von 0,5 T€ (Vorjahr: 0,3 T€).

Die Zinsaufwendungen beinhalten den Zinsaufwand der Pensionsrückstellungen in Höhe von 3,83 Mio. € (Vorjahr: 2,58 Mio. €), Entgelte für Bürgschaften von 365 T€ (Vorjahr: 280 T€) sowie Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen von 10 T€ (Vorjahr: 13 T€).

Im außerordentlichen Ergebnis sind die Anpassungen gemäß BilMoG (Art. 67 Abs. 1 EGHGB, Verteilung auf 15 Jahre) der Rückstellungen für Pensions- und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 331 T€ erfasst.

Die folgende Übersicht zeigt die in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen periodenfremden bzw. neutralen Bestandteile auf.

  2015 2014
  T€ T€
Periodenfremde Erträge    
Sonstige betriebliche Erträge    
Zahlungseingänge auf wertberichtigte Forderungen 31 28
Auflösung von Rückstellungen 848 676
Buchgewinne aus Anlagenabgängen 57 767
Erträge Vorjahre, Sonstiges 476 1.144
Sonstige Steuern 0 2
  1.412 2.617
Periodenfremde Aufwendungen    
Abschreibungen    
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen -1 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen    
Ausbuchung uneinbringlicher Forderungen -14 -12
Einzelwertberichtigungen auf Forderungen -1 0
Sonstiges -118 -235
Zinsen und ähnliche Aufwendungen    
Zinsaufwendungen aus Aufzinsung -10 -13
Außerordentliche Aufwendungen    
Anpassung Pensionsrückstellungen -331 -331
  -475 -591
  937 2.026

Als Ergebnis des Geschäftsjahres, vor Verlustabdeckung durch die Gesellschafter, wird ein Fehlbetrag von 17,46 Mio. € (Vorjahr: 15,47 Mio. €) ausgewiesen.

Die Verlustübernahmen der Länder ergeben sich aus der Sparten- und Regionalisierungsrechnung und betragen für das Land Schleswig-Holstein 13,06 Mio. € (Vorjahr: 11,98 Mio. €) und für die Freie und Hansestadt Hamburg 4,40 Mio. (Vorjahr: 3,49 Mio. €).

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmerzahl

Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr:

Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Ist
2015
Ist
2014 *)
Gesamt 287,0 284,1
davon Auszubildende 10,0 10,8
davon Aushilfen 3,5 3,0
Geschäftsleitung inkl. Stabsstelle 10,3 10,0
Vorstand/Stabsstelle Leitungsstab, Projektmanagement 7,3 7,0
Betriebskontrolleur 1,0 1,0
Betriebsrat 1,0 1,0
Aushilfen (Leitungsstab) 1,0 1,0
Geschäftsbereich Verwaltung 20,3 20,0
Finanzen 12,0 12,0
Personal 3,3 3,0
IT Management/SAP 5,0 5,0
Geschäftsbereich Verkehr EVU 148,1 149,8
Vertrieb/Marketing Personenverkehr 16,8 16,0
Transport Verkehr 80,5 78,5
Werkstätten/Eisenbahnfahrzeuge 42,8 46,5
Gewerbliche Auszubildende (Werkstätten/Eisenbahnfzg.) 6,0 6,0
Kaufmännische Auszubildende (Vertrieb), Bachelor 0,0 0,8
Aushilfen (Transport) 2,0 2,0
Geschäftsbereich Netz EIU 108,3 104,3
Bauwesen Infrastruktur 8,8 7,0
Betrieb Infrastruktur 22,0 21,3
Instandhaltung Infrastruktur 29,5 30,0
Signal- und Fernmeldetechnik 43,5 42,0
Gewerbliche Auszubildende (Signal- und Fernmeldetechnik) 4,0 4,0
Aushilfen (Instandhaltung Infrastruktur) 0,5 0,0

*) Anpassung durch Erfassung der Aushilfen

Organmitgliedschaften

Mitglieder des Aufsichtsrats waren:

 

Dr. Christiane Sorgenfrei
Regierungsvolkswirtschaftsdirektorin im Finanzministerium
des Landes Schleswig-Holstein, Kiel

 

Norbert Hogreve (stellvertretender Vorsitzender)
Erster Baudirektor in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation,
Amt für Verkehr und Straßenwesen der Freien und Hansestadt Hamburg,
Scharnebeck

 

Günter Elste (bis 08.12.2015)
Vorstand der Hamburger Hochbahn AG, Hamburg

 

Jens-Günter Lang (ab 08.12.2015)
Vorstand der Hamburger Hochbahn AG, Hamburg

 

Dr. Annette Kersting
Oberregierungsrätin in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
der Freien und Hansestadt Hamburg, Hamburg

 

Jan Peter Schröder
Landrat des Kreises Segeberg, Bad Segeberg

 

Mona Andresen
Oberregierungsrätin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr
und Technologie des Landes Schleswig-Holstein, Kiel

 

Siegbert Paschke
Angestellter der AKN, Neumünster

 

Arno Pooch
Triebfahrzeugführer der AKN, Hamburg

 

Holger Wilke
Angestellter der AKN, Elmshorn

Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten keine Vergütungen. Es wurden lediglich Sitzungsgelder in Höhe von 1.680 € gezahlt.

Die Gesellschaft hat für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Aufsichtsratsmitgliedern und Vorständen Rückstellungen von 1,184 Mio. € gebildet.

Vorstand der AKN war:

 

Dipl.-Kfm Dipl.-Geogr. Wolfgang Seyb, Kiel

Auf eine Angabe der Bezüge des Vorstandes wurde unter Inanspruchnahme der Befreiungsregelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für den Konsortialdarlehensvertrag zur Finanzierung der Triebfahrzeuge der 1. nordbahn Fahrzeuggesellschaft GmbH & Co. KG hat die AKN eine Mithaftung für die Zahlungsansprüche aus den Darlehen in Höhe von 84,8 Mio. € übernommen.

Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als nicht wahrscheinlich eingeschätzt, weil davon auszugehen ist, dass der Kapitaldienst durch den abgeschlossenen Verkehrsvertrag der NBE mit dem Land Schleswig-Holstein gedeckt wird.

Weiterhin hat die AKN Bürgschaften zur Absicherung von Finanzierungsvereinbarungen ihrer Tochtergesellschaft NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG übernommen. Die Gesamthöhe der Bürgschaften lautet über 5,75 Mio. €.

Aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus genehmigten Investitionen ergeben sich zukünftige finanzielle Verpflichtungen von 4,4 Mio. € für 2016.

Abschlussprüferhonorar

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten ein Gesamthonorar des Abschlussprüfers Kommuna-Treuhand GmbH in Höhe von 26 T€, die vollständig auf die Abschlussprüfungsleistungen entfallen.

Ergebnis des Geschäftsjahres

Es wird ein ausgeglichenes Jahresergebnis ausgewiesen. Der Gesellschafter Freie und Hansestadt Hamburg deckt mit 4,40 Mio. € und das Land Schleswig-Holstein mit 13,06 Mio. € den Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 17,46 Mio. € ab.

VII. Angaben zu getrennten Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen nach § 9 Abs. 1 a AEG für das Eisenbahnverkehrsunternehmen und Eisenbahninfrastrukturunternehmen

Bilanz des Eisenbahnverkehrsunternehmens zum 31. Dezember 2015

Aktiva

  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Anlagevermögen  
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Nutzungsrechte (Lizenzen für Software und Grunddienstbarkeiten) 203.313,00 39.869,00
  203.313,00 39.869,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 372.114,00 315.490,00
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 91.106,00 103.485,00
3. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr 64.056.967,00 6.261.011,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nummer 2 oder 3 gehören 1.599.417,00 643.830,00
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 322.611,00 209.435,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 63.625,00 35.898.930,40
  66.499.840,00 43.432.181,40
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 1.599.150,00 539.150,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.000.000,00 5.000.000,00
  6.539.150,00 5.539.150,00
  73.242.303,00 49.011.200,40
B. Umlaufvermögen  
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.693.595,05 4.688.420,03
2. Anzahlungen auf Vorräte 72.263,93 290.000,00
  6.765.858,98 4.978.420,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 887.793,47 530.092,35
2. Forderungen gegen das Land Schleswig-Holstein 433.742,65 401.597,48
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.412.799,84
4. Sonstige Vermögensgegenstände 373.501,70 530.586,95
  1.695.037,82 2.875.076,62
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 412.712,35 24.384.177,15
  8.873.609,15 32.237.673,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.362,78 133.369,87
  62.239.274,93 81.382.243,87

Passiva

   
  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Eigenkapital    
Jahresfehlbetrag -17.552.703,30 -19.089.041,00
  -17.552.703,30 -19.089.041,00
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 598.695,71 2.591.133,10
  598.695,71 2.591.133,10
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.400.000,00 5.800.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.003.749,56 1.059.133,62
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 371.553,02 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Freien und Hansestadt Hamburg 53.254,34 50.798,45
5. Verbindlichkeiten gegenüber dem Land Schleswig-Holstein 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten gegenüber des Infrastruktur- / Verwaltungsunternehmens 89.011.704,44 90.646.020,66
7. Sonstige Verbindlichkeiten 353.021,16 324.199,04
  99.193.282,52 97.880.151,77
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
  82.239.279,93 81.382.243,87

Das Eigenkapital sowie die Kreditverbindlichkeiten sind in dem Geschäftsbereich "Verwaltung" dargestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung des Eisenbahnverkehrsunternehmens vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015

  2015 2014
 
1. Umsatzerlöse 16.043.143,47 14.901.456,28
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 427,03 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.460.273,00 3.961.806,29
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.361.035,50 7.652.700,15
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.070.284,78 2.179.427,98
  8.431.320,28 9.832.128,13
Rohergebnis 11.072.523,22 9.031.134,44
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 5.656.043,55 5.598.271,24
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.158.918,26 1.148.109,74
  6.814.961,81 6.746.380,98
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.179.027,74 1.281.226,75
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 20.035.551,97 20.409.062,77
  29.029.541,52 28.436.670,50
Betriebsergebnis -17.957.018,30 -19.405.536,06
8. Erträge aus Beteiligungen 1.645,08 1.146,70
9. Zinsen und ähnliche Erträge 468.577,79 374.949,65
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 63.457,48 57.644,01
  406.765,39 318.452,34
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -17.550.252,91 -19.087.083,72
Außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00
11. Sonstige Steuern 2.450,39 1.957,28
Jahresfehlbetrag -17.552.703,30 -19.089.041,00

Die Umlagen des Geschäftsbereiches "Verwaltung" sind, ebenso wie die Infrastrukturnutzungsentgelte, unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Bilanz des Eisenbahninfrastrukturunternehmens zum 31. Dezember 2015

Aktiva

  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1 Nutzungsrechte (Lizenzen für Software und Grunddienstbarkeiten) 505.803,57 413.032,95
  505.803,57 413.032,96
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.226.596,49 25.031.327,93
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 29.291.171,00 29.938.047,69
3. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr 124.654,00 135.858,00
4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nummer 2 oder 3 gehören 72.388,00 23.362,00
5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.241.289,00 2.814.049,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 755.535,04 805.941,05
  57.711.633,53 58.748.585,67
  58.217.437,10 59.161.618,62
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.485.477,25 1.528.827,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 900.326,51 1.222.787,11
2. Forderungen gegen die Freie und Hansestadt Hamburg 3.440.792,17 4.466.115,68
3. Forderungen gegen das Land Schleswig-Holstein 2.995.187,33 2.342.004,09
4. Forderungen gegenüber des Verkehrs- / Verwaltungsunternehmens 15.875.574,13 14.302.258,15
5. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 68.303,07 70.259,90
6. Sonstige Vermögensgegenstände 71.547,31 30.209,10
  23.351.730,62 22.433.634,03
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 71,84 95,74
  24.837.279,61 23.962.557,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 125.870,77 128.915,78
  83.180.587,48 83.253.091,68

Passiva

   
  31.12.2015 31.12.2014
 
A. Eigenkapital    
I. Andere Gewinnrücklagen 3.493.456,75 3.493.456,75
II. Jahresüberschuss 87.851,26 3.616.449,92
  3.581.308,01 7.109.906,67
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 596.044,83 562.098,62
  596.044,83 562.098,62
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.389.097,23 1.978.321,77
2. Verbindlichkeiten gegenüber des Verkehrs- / Verwaltungsunternehmens 76.407.984,55 72.791.534,63
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.168.793,36 763.400,75
  78.965.875,14 75.533.257,15
D. Rechnungsabgrenzungsposten 37.359,50 47.829,24
  83.180.587,48 83.253.091,68

Das Eigenkapital sowie die Kreditverbindlichkeiten sind in dem Geschäftsbereich "Verwaltung" erfasst.

Gewinn- und Verlustrechnung des Eisenbahninfrastrukturunternehmens vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015

  2015 2014
 
1. Umsatzerlöse 3.011.586,65 2.481.264,27
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 1.082.629,63 875.414,43
3. Sonstige betriebliche Erträge 9.667.777,74 12.753.103,48
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.269.683,27 1.275.247,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.388.302,24 1.613.367,39
  3.657.985,51 2.888.614,65
Rohergebnis 1.104.008,51 13.221.167,53
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 4.627.407,80 4.361.233,02
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 944.847,70 893.430,38
  5.572.255,50 5.254.663,40
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.806.834,36 3.587.925,49
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 630.454,28 756.281,89
  10.009.644,14 9.598.870,78
Betriebsergebnis 94.464,37 3.622.296,75
8. Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.131,50 2.516,50
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 91.332,87 3.619.780,25
10. Sonstige Steuern 3.481,61 3.330,33
Jahresüberschuss 87.851,26 3.616.449,92

Die Umlagen der Geschäftsbereiche "Verwaltung" und "Verkehrsunternehmen" sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.

 

Kaltenkirchen, den 30. März 2016

AKN Eisenbahn AG

Der Vorstand

Dipl.-Kfm. Dipl.-Geogr. Wolfgang Seyb

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2015 Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschüsse 31.12.2015
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. EDV-Software 1.125.110,99 344.003,03 0,00 74.846,13 0,00 1.543.960,15
2. Nutzungsrechte 590.990,37 4.137,62 0,00 0,00 0,00 595.127,99
  1.716.101,36 348.140,66 0,00 74.840,13 0,00 2.139.088,14
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.916.944,97 359.195,15 5.775,00 29.617,84 -509.370,98 45.809.353,94
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherungsanlagen 71.113.459,65 3.890.212,92 338.841,30 2.082.402,62 3.935.891,63 72.811.342,26
3. Fahrzeuge für Personen-und Güterverkehr 26.674.756,61 24.161.617,83 3.152.545,15 35.453.400,33 0,00 83.137.229,62
4. Sonstige Maschinen und maschinelle Anlagen 2.533.019,64 797.194,54 5.088,97 377.579,28 0,00 3.702.704,49
5. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 13.143.348,43 476.081,61 823.954,43 35.041,00 0,00 12.830.516,60
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 36.741.937,45 2.667.835,95 1.945,37 -38.052.887,20 529.399,35 825.541,48
  195.123.466,74 32.352.138,00 4.328.150,22 -74.946,13 3.955.920,00 219.116 688,39
III. Finanzanlauen            
1. Beteiligungen 539.150,00 1.000.000,00 0,00 0,00 0,00 1.539.150,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.000.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 5.000.000,00
3. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen 6.020.086,00 0,00 183,00 0,00 0,00 6.019.903,00
  11.559.236,00 1.000.000,00 183,00 0,00 0,00 12.669.053,00
  208.398.804,10 33.700.278,65 4.328.333,22 0,00 3.955.920,00 233.814.829,53
  Abschreibungen
  01.01.2015 Zugänge Abgänge 31.12.2015
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV-Software 1.015.420,99 122.209,16 0,00 1.137.630,15
2. Nutzungsrechte 223.525,42 569,00 0,00 224.094,42
  1.238.946,41 122.778,16 0,00 1.361.724,67
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.240.483,14 834.503,41 0,00 15.074.986,55
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherungsanlagen 41.063.263,96 2.515.247,98 155.996,68 43.422.515,25
3. Fahrzeuge für Personen-und Güterverkehr 20.277.887,61 1.836.266,16 3.152.545,15 18.961.608,62
4. Sonstige Maschinen und maschinelle Anlagen 1.739.186,64 186.548,82 5.088,97 1.920.646,49
5. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 9.842.184,42 968.403,61 823.954,43 9.886.633,60
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  87.163.005,77 6.240.569,98 4.137.585,23 89.266.390,52
III. Finanzanlauen        
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  88.401.952,19 6.363.748,14 4.137.685,23 90.828.115,09
  Restbuchwerte Restbuchwerte
  31.12.2015 31.12.2014
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. EDV-Software 406.330,00 109.690,00
2. Nutzungsrechte 371.033,57 367.464,95
  777.363,57 477.154,95
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30.734.367,39 30.676.461,83
2. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherungsanlagen 29.388.827,00 30.050.195,69
3. Fahrzeuge für Personen-und Güterverkehr 64.175.621,00 6.396.869,00
4. Sonstige Maschinen und maschinelle Anlagen 1.782.058,00 793.833,00
5. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 2.943.883,00 3.301.164,00
6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 825.541,48 36.741.937,45
  129.850.297,87 107.960.460,97
III. Finanzanlauen    
1. Beteiligungen 1.539.150,00 539.150,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.000.000,00 5.000.000,00
3. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen 6.019.903,00 6.020.085,00
  12.559.053,00 11.553.236,00
  143.186.714,44 119.996.851,92

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AKN Eisenbahn AG, Kaltenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Verpflichtungen nach § 9 Abs. 1a AEG liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Erkenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 9 Abs. 1a AEG hat zu keinen Einwendungen geführt.

 

Delmenhorst, den 30. März 2016

KOMMUNA-TREUHAND GmbH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT

gez. L. Jeschke (Dipl.-Bw. Lothar Jeschke), Wirtschaftsprüfer

gez. J.-P. Moritzen (ppa. Dipl.-Kfm. Jens-Peter Moritzen), Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2015 durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands regelmäßig über die Lage der Gesellschaft und über wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichten lassen.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 drei Sitzungen abgehalten.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und der Lagebericht sind von der durch die ordentliche Hauptversammlung am 23. Juni 2015 zum Abschlussprüfer gewählten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KOMMUNA-TREUHAND GmbH, Delmenhorst, geprüft worden. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.

Die Prüfungsberichte haben den Aufsichtsratsmitgliedern vorgelegen. Ferner hat der Abschlussprüfer in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 gebilligt und damit festgestellt.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Jahr 2015 geleistete Arbeit.

 

Kaltenkirchen, den 29.06.2016

Die Vorsitzende des Aufsichtsrats

Dr. Christiane Sorgenfrei

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