nordbahn Verkehrsgesellschaft Nord mbH
Selbe AdresseBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Daniel seit 26.4.2018 | Prokura |
Karl-Heinz Moje seit 6.3.2012 | Prokura |
Wolfgang Dieter Seyb seit 6.3.2012 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AKN
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| 2015 | 2014 | |
| T€ | T€ | |
| Cashflow aus laufender Tätigkeit | -9.401 | -7.740 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -32.510 | -41.462 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -17.859 | 19.251 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -24.052 | -29.951 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 25.659 | 55.610 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 1.607 | 25.659 |
Die Veränderung des Finanzmittelfonds ist im Wesentlichen auf die in 2014 geleisteten Anzahlungen der neuen Triebfahrzeuge zurückzuführen.
Zur verbesserten Darstellung der Zahlungsströme werden erstmals im Berichtsjahr 2015 die tatsächlich gezahlten Abschläge zur Verlustabdeckung durch die Gesellschafter im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Mit derselben Begründung werden ab dem Berichtsjahr 2015 zugewiesene und tatsächlich geflossene Investitionszuschüsse im Cashflow aus der Investitionstätigkeit dargestellt. Die Zahlen des Vorjahres wurden dementsprechend angepasst.
Das Gesamtvolumen der Zinsswapvereinbarungen betragt 20,7 Mio. €. Weitere Informationen hierzu befinden sich im Anhang der Gesellschaft.
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs und des politischen Umfelds sowie der in diesem Umfeld geforderten Technologien ist die AKN Eisenbahn AG zunehmend sowohl unternehmerischen als auch branchenspezifischen Risiken ausgesetzt. Ein wesentliches Element der unternehmerischen Entscheidungen und integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse ist deshalb das Risikomanagementsystem.
Potenzielle Risiken und Chancen werden bereits im Rahmen der Planung bewertet, damit eventuell notwendige Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden können. Ein besonderes Augenmerk legt die AKN dabei auf die Überwachung der Großprojekte.
1. Marktrisiken
Die Fahrgeldeinnahmen bilden eine der Haupteinnahmequellen der AKN. Bei der Umsetzung von Tarifanpassungen ist die AKN jedoch in starkem Maße vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV) bzw. der NSH Nahverkehr Schleswig-Holstein GmbH (NSH) und somit von den politischen Gremien und Genehmigungsbehörden in Hamburg und Schleswig-Holstein abhängig.
Die endgültigen Einnahmenabrechnungen im Schleswig-Holstein-Tarif liegen weiterhin nicht aktuell vor. Derzeit wurden lediglich die Jahre bis einschließlich 2010 endabgerechnet.
Die Einnahmenaufteilung des HVV für das Jahr 2014 liegt seit Dezember 2015 vor; die Einnahmenaufteilung für das Jahr 2015 soll Ende 2016 fertiggestellt werden.
Die aus den Beschaffungsmärkten resultierenden Belastungen für Energiebeschaffung (Dieselkraftstoff, Gas, Strom) und Materialbeschaffung (Stahl) können nur begrenzt beeinflusst werden. Aufgrund der aktuell sehr niedrigen Rohölpreise ist mittelfristig wieder mit stark steigenden Preisen zu rechnen.
2. Finanzwirtschaftliche Risiken
Die Finanzierung der Investitionstätigkeit für die Eisenbahninfrastruktur erfolgt im Wesentlichen aus Landes- und Bundesmitteln. Da Reinvestitionen in der Regel nicht gefördert werden, wird der Eigenfinanzierungsanteil für die AKN zunehmen. Die AKN profitiert zurzeit von den sehr niedrigen Zinssätzen für kurzfristige Kredite. Mittelfristig werden sich die Zinssatze jedoch wieder erhöhen, so dass sich auch für die AKN die Refinanzierungskosten für benötigtes Fremdkapital erhöhen werden.
3. Sonstige Risiken
Seit Jahresfahrplan 2006 wird von der AKN in den Bereichen Norderstedt Mitte - Kaltenkirchen und Eidelstedt - Quickborn / Kaltenkirchen mit teilweiser Durchbindung bis Bad Bramstedt ein verdichteter Takt angeboten. Außerdem verkehren auf den Streckenabschnitten Kaltenkirchen Neumünster und Ulzburg Süd - Barmstedt Zugfahrten außerhalb des Standardfahrplanes. Diese Verkehre stehen in Abhängigkeit von der Finanzierung durch Aufgabenträger und im Falle der Taktverdichtung auch durch die Kommunen. Die Zuwendungen für die Taktverdichtung sollen auch in 2016 weiterhin fortgeschrieben werden. Generell ist es möglich, dass bei einer Verschlechterung der Haushaltslagen der Länder der Fahrplan der AKN ausgedünnt werden könnte.
Ein weiteres Risiko birgt die mögliche Elektrifizierung des Streckenabschnitts Kaltenkirchen - Hamburg-Eidelstedt (A1 Süd) - zumindest für das Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU). Bei der Ausschreibung der S-Bahn-Verkehrsleistungen in Hamburg wurde diese Leistung im Falle der Elektrifizierung bereits an die S-Bahn Hamburg GmbH vergeben. Auch wenn die übrigen "dieselgebundenen" Verkehrsleistungen beim EVU verbleiben, hätte dies einen Stellenabbau vor allem im Bereich des EVU in den Abteilungen Transport und Werkstatt zur Folge. Um dieses Risiko zu minimieren, wird die AKN sich um Kompensationen für den möglichen Entfall der Verkehrsleistungen bemühen.
Mit seinem Urteil vom 24. Juli 2003 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in der Sache Altmark Trans (so genanntes Altmark Trans Urteil) Voraussetzungen aufgestellt, unter denen öffentliche Zuschüsse als finanzieller Ausgleich für die Erbringung von ÖPNV-Verkehrsleistungen nicht dem europäischen Beihilfeverbot unterliegen. Die durch das Land Schleswig-Holstein und die Freie und Hansestadt Hamburg auf Basis der Regionalisierungsvereinbarung zum Ausgleich des Jahresfehlbetrages gezahlten Beträge stellen insoweit keine Beihilfen dar, die diesem Beihilfeverbot unterliegen, da nur ein geringer Teil der Zuschüsse auf den Fehlbetrag aus Verkehren mit gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen entfällt. Der weit überwiegende Teil der Zuschüsse betrifft die Kosten der nicht im Wettbewerb stehenden Leistungspakete Infrastrukturservice und Verkehrsmanagement.
Dennoch kann ein verbleibendes Restrisiko, dass in einer möglichen Rückzahlung von erhaltenen Verlustausgleichszahlungen besteht, nicht endgültig ausgeschlossen werden. Es ist geplant, bis 2017 dieses Risiko durch vertragliche Regelungen mit den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein zu beseitigen. Die dafür notwendigen Maßnahmen wurden eingeleitet.
Die Landespolitik in Schleswig-Holstein hat zur Verbesserung der Mobilität für den Norden der Metropolregion Hamburg ein Achsenkonzept entwickelt, wonach die Verbindung der nördlichen Randbereiche mit dem Zentrum durch die Verlängerung von S-Bahn-Linien attraktiver gestaltet werden soll. Insbesondere soll durch Direktverbindungen das Umsteigen in vielen Fällen entfallen und die Kundenzufriedenheit erhöht werden.
Aus diesen Gründen plant die AKN, im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg und des Landes Schleswig-Holstein, ihre Stammstrecke zwischen Eidelstedt und Kaltenkirchen im Falle eines entsprechenden Beschlusses zu elektrifizieren. Es werden Fahrgastzuwächse und damit höhere Fahrgeldeinnahmen erwartet. Um eine Förderung durch GVFG-Bundesmittel (Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz) zu ermöglichen, ist von der NAH.SH GmbH eine Standardisierte Bewertung (Nutzen-Kosten Analyse) in Auftrag gegeben worden, um den volkswirtschaftlichen Nutzen zu ermitteln. Das Ergebnis der Bewertung ergibt einen Faktor "größer 1", so dass eine GVFG-Bundesförderung in Betracht kommt. In 2016 wird die AKN die Planungen für die Elektrifizierung im Auftrag der Länder fortsetzen.
Im Bereich der Infrastruktur ist für 2016 ein Brutto-Investitionsvolumen von 15,9 Mio. € für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen vorgesehen. Besonderer Schwerpunkt sind die Planungsleistungen für den Neubau der S-Bahn-Zugbildungs- und Abstellanlagen in Hamburg-Stellingen und Hamburg-Eidelstedt.
Entsprechend den mittelfristigen Ergebnisplanungen wird in 2016 ein Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von 25,2 Mio. € und für 2017 von 24,1 Mio. € erwartet.
Kaltenkirchen, den 30. März 2016
AKN Eisenbahn AG
Der Vorstand
Dipl.-Kfm. Dipl.-Geogr. Wolfgang Seyb
AKTIVA
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
| € | € | |
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. EDV-Software | 406.330,00 | 109.690,00 |
| 2. Nutzungsrechte | 371.033,57 | 367.464,95 |
| 777.363,57 | 477.154,95 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 30.734.367,39 | 30.676.461,83 |
| 2. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherheitsanlagen | 29.388.827,00 | 30.050.195,69 |
| 3. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr | 64.175.621,00 | 6.396.869,00 |
| 4. Sonstige Maschinen und maschinelle Anlagen | 1.782.058,00 | 793.833,00 |
| 5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.943.883,00 | 3.301.164,00 |
| 6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 825.541,48 | 36.741.937,45 |
| 129.850.297,87 | 107.960.460,97 | |
| III Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen | 1.539.150,00 | 539.150,00 |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.000.000,00 | 5.000.000,00 |
| 3. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen | 6.019.903,00 | 6.020.086,00 |
| 12.559.053,00 | 11.559.236,00 | |
| 143.186.714,44 | 119.996.851,92 | |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 8.179.072,30 | 6.217.247,54 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 72.263,93 | 290.000,00 |
| 8.251.336,23 | 6.507.247,54 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.793.912,52 | 2.451.661,75 |
| 2. Forderungen gegen die Freie und Hansestadt Hamburg | 2.860.052,11 | 3.853.598,15 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 1.483.059,74 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 1.907.518,87 | 1.078.327,74 |
| 6.561.483,50 | 8.866.647,38 | |
| III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 1.681.993,71 | 25.658.551,83 |
| 16.494.813,44 | 41.032.446,75 | |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 390.038,06 | 408.977,75 |
| 160.071.565,94 | 161.438.276,42 | |
|
PASSIVA |
||
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
| € | € | |
| A. EIGENKAPITAL | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 4.903.600,00 | 4.903.600,00 |
| II. Kapitalrücklage | 5.068.177,09 | 5.068.177,09 |
| III. Gewinnrücklagen | ||
| 1. Gesetzliche Rücklagen | 7.713,37 | 7.713,37 |
| 2. Andere Gewinnrücklagen | 3.672.281,08 | 3.672.281,08 |
| 3.679.994,45 | 3.679.994,45 | |
| 13.651.771,54 | 13.651.771,54 | |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | ||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 27.990.494,00 | 24.945.991,00 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 2.369.350,56 | 4.270.393,12 |
| 30.359.844,56 | 29.216.384,12 | |
| C. VERBINDLICHKEITEN | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 108.449.591,13 | 111.721.465,52 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.915.131,73 | 3.671.739,22 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber dem Land Schleswig-Holstein | 563.327,34 | 1.503.207,45 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 303.379,19 | 0,00 |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.790.153,42 | 1.622.425,68 |
| 116.021.582,81 | 118.518.837,87 | |
| D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 38.367,03 | 51.282,89 |
| 150.071.565,94 | 161.438.276,42 |
| 2015 | 2014 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 19.058.926,44 | 17.387.013,64 |
| 2. Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.083.056,66 | 875.414,43 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 5.777.104,16 | 7.066.053,17 |
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -8.161.475,82 | -9.481.993,28 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -4.864.591,49 | -4.160.471,92 |
| -13.026.067,31 | -13.642.465,20 | |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -11.916.740,80 | -11 514.585,98 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -3.251.627,07 | -2.679.525,86 |
| - davon für Altersversorgung: € 831.176,90 (Vorjahr: € 339.531,34) | ||
| -15.168.367,87 | -14.194.111,84 | |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -6.363 748,14 | -5.243.342,18 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.748 263,92 | -2.877.195,74 |
| 8. Betriebsergebnis | -11.387.359,98 | -10.628.633,72 |
| 9. Erträge aus Beteiligungen | 1.645,08 | 1.146,70 |
| 10. Sonstige Zinsen und ähnliche Ertrage | 550.554,81 | 715.767,18 |
| 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -6.252.614,58 | -5.186.326,42 |
| - davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 10.000,00 (Vorjahr: € 13.000,00) | ||
| 12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -17.087.774,67 | -15.098.046,26 |
| 13. Außerordentliche Aufwendungen | -330.667,00 | -330.667,00 |
| 14. Sonstige Steuern | -46.410,37 | -43.877,82 |
| 15. Ertrage aus Verlustübernahme | 17.464.852,04 | 15.472.591,08 |
| 16. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Die AKN ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Bei der Gliederung des Anlagevermögens wurden die besonderen Formvorschriften für Verkehrsunternehmen beachtet.
Angaben, bei denen ein Wahlrecht zur Angabe in der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung besteht, wurden grundsätzlich in den Anhang aufgenommen. Die gemäß § 268 Abs. 4 und Abs. 5 HGB zu vermerkenden Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten wurden aus Gründen der Klarheit im Anhang dargestellt
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.
Die Verlustübernahme durch die Hauptgesellschafter vollzieht sich seit dem 1. Januar 1999 nach Grundsätzen der Regionalisierung, wie sie durch die Gesellschafter vereinbart wurden. Danach gilt primär die Gliederung der betrieblichen Erträge und Aufwendungen nach ihrem Entstehen auf dem jeweiligen Territorium der Gesellschafter. Die außerordentlichen Elemente sowie die Versorgungsleistungen für die Pensionäre werden zu gleichen Teilen zugeordnet.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten - ggf. vermindert um erhaltene Zuschüsse der öffentlichen Hand - bewertet, die um planmäßige lineare Abschreibungen über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vermindert sind. Der EDV-Software liegen Nutzungsdauern zwischen drei und fünf Jahren, den Nutzungsrechten (Lizenzen für Software und Grunddienstbarkeiten) Nutzungsdauern zwischen ein und fünf Jahren zugrunde.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die Zuschüsse der öffentlichen Hand und anderer Zuschussgeber abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode entsprechend den steuerlich anerkannten Nutzungsdauern vorgenommen. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen wurden auf der Grundlage betriebsindividueller Durchschnittsstundensatze und Gemeinkostenzuschläge errechnet. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr vom Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 HGB analog Gebrauch gemacht und hat Zinsen für Fremdkapital angesetzt, das zur Anschaffung von Vermögensgegenständen verwendet wird.
Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150 € werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand gebucht. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten von 150,01 € bis 1.000 € wird nach § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten eingerichtet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird.
Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder, im Fall dauernder Wertminderung, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bewertet.
Bei der Bewertung der Aktiv-Werte der Rückdeckungsversicherung für Pensionen wurde eine Dynamisierung der künftigen Beiträge für die Jahre 2015 bis 2019 von 1,5 % p. a. angenommen, Leistungserhöhungen der Pensionskasse sind nicht geplant. Die biometrischen Rechnungsgrundlagen sind die Sterbetafeln 2005 G nach Heubeck. Als Rechnungszins wird, je nachdem, auf welchen Beitragszahlungen die Anwartschaften bzw. laufenden Renten beruhen, ein Satz von 3,0 % (Beiträge ab 2007) bzw. 3,5 % (für Beiträge davor) verwendet.
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind grundsätzlich mit gewogenen Durchschnittspreisen auf der Basis der Anschaffungskosten bewertet. Bei gebrauchten Materialien und bei Tauschteilen erfolgte eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Abwertungen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips wurden vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen zum Nennwert bilanziert.
Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Dabei erfolgte die Zuordnung künftiger Leistungen im Verhältnis der bereits zurückgelegten zu der bis zum Eintritt des jeweiligen Versorgungsfalles möglichen Dienstzeit. Die Berechnung in den versicherungsmathematischen Gutachten erfolgte unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2005 G nach Maßgabe des notwendigen Erfüllungsbetrages und gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit einem durch die Deutsche Bundesbank bekannt zugebenden Diskontierungssatz. Der Rechnungszinssatz beträgt 3,89 % (Vorjahr: 4,53 %). Die jährliche Steigerung der pensionsfähigen Einkommen wurde mit 2 % und die Anpassung der laufenden Renten mit 1 % angenommen.
Der aufgrund des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf den Beginn des Geschäftsjahres 2010 ermittelte Differenzbetrag zu dem am 31. Dezember 2009 nach altem Recht zurückzustellenden Betrag für die Pensionen in Höhe von 4,96 Mio. € wird zu 1/15 p. a. angesammelt und unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen.
Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen bewertet.
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Entwicklung des Anlagevermögens
Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist der Anlage zum Anhang zu entnehmen.
Anteilsbesitz
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind in der folgenden Aufstellung dargestellt:
| Name und Sitz der Gesellschaft | Eigenkapital | Anteil | Ergebnis des letzten Jahresabschlusses |
| T€ | % | T€ | |
| NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG, Kaltenkirchen | 3.000 | 50 | -454 1) |
| NBE nordbahn Eisenbahnverwaltungsgesellschaft mbH, Kaltenkirchen | 25 | 50 | 1 1) |
| 1. nordbahn Fahrzeuggesellschaft mbH & Co. KG, Kaltenkirchen | 25 | 50 | -355 2) |
| ENFG Verwaltungsgesellschaft mbH, Kaltenkirchen | 25 | 50 | 1 2) |
1) Jahresabschluss 2014
2) Jahresabschluss 2015
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche ausgewiesene Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) in Höhe von 4.903.600,00 € ist eingeteilt in 94.300 auf den Inhaber lautende Aktien zu je 52,00 €, die zu 50 % von der Freien und Hansestadt Hamburg und zu 49,89 % vom Land Schleswig-Holstein gehalten werden. Die übrigen Aktien befinden sich im Eigentum von Gemeinden und Privatpersonen.
Andere Gewinnrücklagen
Die Gewinnrücklagen betragen unverändert insgesamt 3,67 Mio. €.
Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Rückstellungen für Pensionen (27,39 Mio. €), für Sterbegeldverpflichtungen (306 T€) und für Freifahrtberechtigungen von Pensionären (290 T€).
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für: Abrechnungen der Fahrgeldeinnahmen und Provisionen aus dem Schleswig-Holstein-Tarif (206 T€), Archivierung der Geschäftsunterlagen (214 T€), Urlaubs- und überstundenansprüche (439 T€), ausstehende Rechnungen (699 T€) sowie für Umlageverpflichtungen (655 T€) im Zusammenhang mit Unfallschäden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen den Verbindlichkeitssaldo gegenüber der NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG in Höhe von T€ 770, die Forderungen gegen die 1. nordbahn Fahrzeuggesellschaft mbH & Co. KG in Höhe von T€ 461 und die Forderungen gegen die ENFG Verwaltungsgesellschaft mbH in Höhe von T€ 6.
Fristigkeiten von Verbindlichkeiten
Die Fristigkeiten ergeben sich aus der folgenden Darstellung:
|
Gesamtbetrag
2015 |
davon Restlaufzeit |
Gesamtbetrag
2014 |
|||
| unten 1 Jahr
2015 |
1 bis 5 Jahre
2015 |
über 5 Jahre
2015 |
|||
| € | € | € | € | € | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 108.449.591,13 | 28.934.003,39 | 32.159.858,45 | 47.355.729,29 | 111.721.465,52 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 303.379,19 | 303.379,19 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.915.131,73 | 4.915.131,73 | 0,00 | 0,00 | 3.671.739,22 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber dem Land Schleswig-Holstein | 663.327,34 | 563.327,34 | 0,00 | 0,00 | 1.603.207,45 |
| - davon aus sonstigen Verbindlichkeiten | 663.327,34 | 563.327,34 | 0,00 | 0,00 | 1.603.207,45 |
| 6. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.790.163,42 | 1.729.414,66 | 47.961,06 | 12.777,50 | 1.622.426,68 |
| - davon aus Steuern | 285.272,70 | 285.272,70 | 0,00 | 0,00 | 286.815,10 |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 0,00 | -0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 116.021.582,81 | 36.446.256,21 | 32.207.819,61 | 47.388.607,09 | 118.518.837,87 | |
Die unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen Kredite in Höhe von 21,9 Mio. € (Vorjahr: 15,2 Mio. €) werden im Rahmen einer revolvierenden Finanzierung regelmäßig prolongiert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 65,6 Mio. € durch Pfandrechte, insbesondere Sicherungsübereignungen, an Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens abgesichert.
Derivative Finanzinstrumente
Das Gesamtvolumen der Zinsswapvereinbarungen beträgt zum Bilanzstichtag 20,7 Mio. €. Von diesen Derivaten, die zur Zinssicherung von 50,2 Mio. € Bankdarlehen (Nominalwert) mit kurzfristiger Zinsbindung dienen, haben 3,4 Mio. € eine Restlaufzeit von fünf Jahren und länger.
Die Zinsswaps hatten zum Bilanzstichtag negative Marktwerte von zusammen 1,1 Mio. € (Vorjahr: 1,75 Mio. €). Diese spiegeln die angenommenen Beträge wider, die das Unternehmen bei Auflösung der laufenden Verträge zum 31. Dezember 2015 hätte zahlen müssen. Eines unserer Zinsswaps mit negativem Marktwert hat zum 31.12.2015 keinen Bezug zu einem Grundgeschäft. Für dieses Derivat wurde eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschaften von 26 T€ gebildet. Die restlichen Derivate sind weitestgehend betrags- und fristenkongruent zu den Grundgeschäften (Bewertungseinheiten), so dass keine weiteren Rückstellungen zu bilanzieren sind.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
| 2015 | 2014 | |
| Aufgliederung nach Sparten: | T€ | T€ |
| Personenverkehr inkl. Auftragsleistungen | 13.682 | 12.324 |
| Umsatzerlöse Infrastruktur | 2.114 | 2.138 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 3.263 | 2.925 |
| 19.059 | 17.387 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge gliedern sich wie folgt:
| 2015 | 2014 | |
| T€ | T€ | |
| Leistungen für Dritte | 2.313 | 2.117 |
| Vermietungserträge | 824 | 815 |
| Zuschüsse, Erstattungen Altersvorsorge | 658 | 576 |
| Übrige sonstige betriebliche Erträge | 2.082 | 3.558 |
| 5.777 | 7.066 |
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Anlagevermögens enthalten im laufenden Jahr außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB in Höhe von 0,5 T€ (Vorjahr: 0,3 T€).
Die Zinsaufwendungen beinhalten den Zinsaufwand der Pensionsrückstellungen in Höhe von 3,83 Mio. € (Vorjahr: 2,58 Mio. €), Entgelte für Bürgschaften von 365 T€ (Vorjahr: 280 T€) sowie Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen von 10 T€ (Vorjahr: 13 T€).
Im außerordentlichen Ergebnis sind die Anpassungen gemäß BilMoG (Art. 67 Abs. 1 EGHGB, Verteilung auf 15 Jahre) der Rückstellungen für Pensions- und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 331 T€ erfasst.
Die folgende Übersicht zeigt die in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen periodenfremden bzw. neutralen Bestandteile auf.
| 2015 | 2014 | |
| T€ | T€ | |
| Periodenfremde Erträge | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | ||
| Zahlungseingänge auf wertberichtigte Forderungen | 31 | 28 |
| Auflösung von Rückstellungen | 848 | 676 |
| Buchgewinne aus Anlagenabgängen | 57 | 767 |
| Erträge Vorjahre, Sonstiges | 476 | 1.144 |
| Sonstige Steuern | 0 | 2 |
| 1.412 | 2.617 | |
| Periodenfremde Aufwendungen | ||
| Abschreibungen | ||
| Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen | -1 | 0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | ||
| Ausbuchung uneinbringlicher Forderungen | -14 | -12 |
| Einzelwertberichtigungen auf Forderungen | -1 | 0 |
| Sonstiges | -118 | -235 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | ||
| Zinsaufwendungen aus Aufzinsung | -10 | -13 |
| Außerordentliche Aufwendungen | ||
| Anpassung Pensionsrückstellungen | -331 | -331 |
| -475 | -591 | |
| 937 | 2.026 |
Als Ergebnis des Geschäftsjahres, vor Verlustabdeckung durch die Gesellschafter, wird ein Fehlbetrag von 17,46 Mio. € (Vorjahr: 15,47 Mio. €) ausgewiesen.
Die Verlustübernahmen der Länder ergeben sich aus der Sparten- und Regionalisierungsrechnung und betragen für das Land Schleswig-Holstein 13,06 Mio. € (Vorjahr: 11,98 Mio. €) und für die Freie und Hansestadt Hamburg 4,40 Mio. (Vorjahr: 3,49 Mio. €).
Arbeitnehmerzahl
Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Berichtsjahr:
| Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) | Ist
2015 |
Ist
2014 *) |
| Gesamt | 287,0 | 284,1 |
| davon Auszubildende | 10,0 | 10,8 |
| davon Aushilfen | 3,5 | 3,0 |
| Geschäftsleitung inkl. Stabsstelle | 10,3 | 10,0 |
| Vorstand/Stabsstelle Leitungsstab, Projektmanagement | 7,3 | 7,0 |
| Betriebskontrolleur | 1,0 | 1,0 |
| Betriebsrat | 1,0 | 1,0 |
| Aushilfen (Leitungsstab) | 1,0 | 1,0 |
| Geschäftsbereich Verwaltung | 20,3 | 20,0 |
| Finanzen | 12,0 | 12,0 |
| Personal | 3,3 | 3,0 |
| IT Management/SAP | 5,0 | 5,0 |
| Geschäftsbereich Verkehr EVU | 148,1 | 149,8 |
| Vertrieb/Marketing Personenverkehr | 16,8 | 16,0 |
| Transport Verkehr | 80,5 | 78,5 |
| Werkstätten/Eisenbahnfahrzeuge | 42,8 | 46,5 |
| Gewerbliche Auszubildende (Werkstätten/Eisenbahnfzg.) | 6,0 | 6,0 |
| Kaufmännische Auszubildende (Vertrieb), Bachelor | 0,0 | 0,8 |
| Aushilfen (Transport) | 2,0 | 2,0 |
| Geschäftsbereich Netz EIU | 108,3 | 104,3 |
| Bauwesen Infrastruktur | 8,8 | 7,0 |
| Betrieb Infrastruktur | 22,0 | 21,3 |
| Instandhaltung Infrastruktur | 29,5 | 30,0 |
| Signal- und Fernmeldetechnik | 43,5 | 42,0 |
| Gewerbliche Auszubildende (Signal- und Fernmeldetechnik) | 4,0 | 4,0 |
| Aushilfen (Instandhaltung Infrastruktur) | 0,5 | 0,0 |
*) Anpassung durch Erfassung der Aushilfen
Organmitgliedschaften
Mitglieder des Aufsichtsrats waren:
|
Dr. Christiane Sorgenfrei
|
|
|
Norbert Hogreve
(stellvertretender Vorsitzender)
|
|
|
Günter Elste (bis
08.12.2015)
|
|
|
Jens-Günter Lang (ab
08.12.2015)
|
|
|
Dr. Annette Kersting
|
|
|
Jan Peter Schröder
|
|
|
Mona Andresen
|
|
|
Siegbert Paschke
|
|
|
Arno Pooch
|
|
|
Holger Wilke
|
Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten keine Vergütungen. Es wurden lediglich Sitzungsgelder in Höhe von 1.680 € gezahlt.
Die Gesellschaft hat für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Aufsichtsratsmitgliedern und Vorständen Rückstellungen von 1,184 Mio. € gebildet.
Vorstand der AKN war:
|
Dipl.-Kfm Dipl.-Geogr. Wolfgang Seyb, Kiel |
Auf eine Angabe der Bezüge des Vorstandes wurde unter Inanspruchnahme der Befreiungsregelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Für den Konsortialdarlehensvertrag zur Finanzierung der Triebfahrzeuge der 1. nordbahn Fahrzeuggesellschaft GmbH & Co. KG hat die AKN eine Mithaftung für die Zahlungsansprüche aus den Darlehen in Höhe von 84,8 Mio. € übernommen.
Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als nicht wahrscheinlich eingeschätzt, weil davon auszugehen ist, dass der Kapitaldienst durch den abgeschlossenen Verkehrsvertrag der NBE mit dem Land Schleswig-Holstein gedeckt wird.
Weiterhin hat die AKN Bürgschaften zur Absicherung von Finanzierungsvereinbarungen ihrer Tochtergesellschaft NBE nordbahn Eisenbahngesellschaft mbH & Co. KG übernommen. Die Gesamthöhe der Bürgschaften lautet über 5,75 Mio. €.
Aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus genehmigten Investitionen ergeben sich zukünftige finanzielle Verpflichtungen von 4,4 Mio. € für 2016.
Abschlussprüferhonorar
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten ein Gesamthonorar des Abschlussprüfers Kommuna-Treuhand GmbH in Höhe von 26 T€, die vollständig auf die Abschlussprüfungsleistungen entfallen.
Ergebnis des Geschäftsjahres
Es wird ein ausgeglichenes Jahresergebnis ausgewiesen. Der Gesellschafter Freie und Hansestadt Hamburg deckt mit 4,40 Mio. € und das Land Schleswig-Holstein mit 13,06 Mio. € den Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von 17,46 Mio. € ab.
Aktiva
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
| € | € | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Nutzungsrechte (Lizenzen für Software und Grunddienstbarkeiten) | 203.313,00 | 39.869,00 |
| 203.313,00 | 39.869,00 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 372.114,00 | 315.490,00 |
| 2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen | 91.106,00 | 103.485,00 |
| 3. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr | 64.056.967,00 | 6.261.011,00 |
| 4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nummer 2 oder 3 gehören | 1.599.417,00 | 643.830,00 |
| 5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 322.611,00 | 209.435,00 |
| 6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 63.625,00 | 35.898.930,40 |
| 66.499.840,00 | 43.432.181,40 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| 1. Beteiligungen | 1.599.150,00 | 539.150,00 |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.000.000,00 | 5.000.000,00 |
| 6.539.150,00 | 5.539.150,00 | |
| 73.242.303,00 | 49.011.200,40 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 6.693.595,05 | 4.688.420,03 |
| 2. Anzahlungen auf Vorräte | 72.263,93 | 290.000,00 |
| 6.765.858,98 | 4.978.420,03 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 887.793,47 | 530.092,35 |
| 2. Forderungen gegen das Land Schleswig-Holstein | 433.742,65 | 401.597,48 |
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 1.412.799,84 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 373.501,70 | 530.586,95 |
| 1.695.037,82 | 2.875.076,62 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 412.712,35 | 24.384.177,15 |
| 8.873.609,15 | 32.237.673,80 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 123.362,78 | 133.369,87 |
| 62.239.274,93 | 81.382.243,87 | |
|
Passiva |
||
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
| € | € | |
| A. Eigenkapital | ||
| Jahresfehlbetrag | -17.552.703,30 | -19.089.041,00 |
| -17.552.703,30 | -19.089.041,00 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Sonstige Rückstellungen | 598.695,71 | 2.591.133,10 |
| 598.695,71 | 2.591.133,10 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5.400.000,00 | 5.800.000,00 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.003.749,56 | 1.059.133,62 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 371.553,02 | 0,00 |
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber der Freien und Hansestadt Hamburg | 53.254,34 | 50.798,45 |
| 5. Verbindlichkeiten gegenüber dem Land Schleswig-Holstein | 0,00 | 0,00 |
| 6. Verbindlichkeiten gegenüber des Infrastruktur- / Verwaltungsunternehmens | 89.011.704,44 | 90.646.020,66 |
| 7. Sonstige Verbindlichkeiten | 353.021,16 | 324.199,04 |
| 99.193.282,52 | 97.880.151,77 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 0,00 | 0,00 |
| 82.239.279,93 | 81.382.243,87 |
Das Eigenkapital sowie die Kreditverbindlichkeiten sind in dem Geschäftsbereich "Verwaltung" dargestellt.
| 2015 | 2014 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 16.043.143,47 | 14.901.456,28 |
| 2. Andere aktivierte Eigenleistungen | 427,03 | 0,00 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 3.460.273,00 | 3.961.806,29 |
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 6.361.035,50 | 7.652.700,15 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 2.070.284,78 | 2.179.427,98 |
| 8.431.320,28 | 9.832.128,13 | |
| Rohergebnis | 11.072.523,22 | 9.031.134,44 |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 5.656.043,55 | 5.598.271,24 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 1.158.918,26 | 1.148.109,74 |
| 6.814.961,81 | 6.746.380,98 | |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 2.179.027,74 | 1.281.226,75 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 20.035.551,97 | 20.409.062,77 |
| 29.029.541,52 | 28.436.670,50 | |
| Betriebsergebnis | -17.957.018,30 | -19.405.536,06 |
| 8. Erträge aus Beteiligungen | 1.645,08 | 1.146,70 |
| 9. Zinsen und ähnliche Erträge | 468.577,79 | 374.949,65 |
| 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 63.457,48 | 57.644,01 |
| 406.765,39 | 318.452,34 | |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -17.550.252,91 | -19.087.083,72 |
| Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | 0,00 |
| 11. Sonstige Steuern | 2.450,39 | 1.957,28 |
| Jahresfehlbetrag | -17.552.703,30 | -19.089.041,00 |
Die Umlagen des Geschäftsbereiches "Verwaltung" sind, ebenso wie die Infrastrukturnutzungsentgelte, unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.
Aktiva
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
| € | € | |
| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1 Nutzungsrechte (Lizenzen für Software und Grunddienstbarkeiten) | 505.803,57 | 413.032,95 |
| 505.803,57 | 413.032,96 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 25.226.596,49 | 25.031.327,93 |
| 2. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen | 29.291.171,00 | 29.938.047,69 |
| 3. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr | 124.654,00 | 135.858,00 |
| 4. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nummer 2 oder 3 gehören | 72.388,00 | 23.362,00 |
| 5. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.241.289,00 | 2.814.049,00 |
| 6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 755.535,04 | 805.941,05 |
| 57.711.633,53 | 58.748.585,67 | |
| 58.217.437,10 | 59.161.618,62 | |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | ||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 1.485.477,25 | 1.528.827,51 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 900.326,51 | 1.222.787,11 |
| 2. Forderungen gegen die Freie und Hansestadt Hamburg | 3.440.792,17 | 4.466.115,68 |
| 3. Forderungen gegen das Land Schleswig-Holstein | 2.995.187,33 | 2.342.004,09 |
| 4. Forderungen gegenüber des Verkehrs- / Verwaltungsunternehmens | 15.875.574,13 | 14.302.258,15 |
| 5. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 68.303,07 | 70.259,90 |
| 6. Sonstige Vermögensgegenstände | 71.547,31 | 30.209,10 |
| 23.351.730,62 | 22.433.634,03 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 71,84 | 95,74 |
| 24.837.279,61 | 23.962.557,28 | |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 125.870,77 | 128.915,78 |
| 83.180.587,48 | 83.253.091,68 | |
|
Passiva |
||
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
| € | € | |
| A. Eigenkapital | ||
| I. Andere Gewinnrücklagen | 3.493.456,75 | 3.493.456,75 |
| II. Jahresüberschuss | 87.851,26 | 3.616.449,92 |
| 3.581.308,01 | 7.109.906,67 | |
| B. Rückstellungen | ||
| 1. Sonstige Rückstellungen | 596.044,83 | 562.098,62 |
| 596.044,83 | 562.098,62 | |
| C. Verbindlichkeiten | ||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.389.097,23 | 1.978.321,77 |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber des Verkehrs- / Verwaltungsunternehmens | 76.407.984,55 | 72.791.534,63 |
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 1.168.793,36 | 763.400,75 |
| 78.965.875,14 | 75.533.257,15 | |
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | 37.359,50 | 47.829,24 |
| 83.180.587,48 | 83.253.091,68 |
Das Eigenkapital sowie die Kreditverbindlichkeiten sind in dem Geschäftsbereich "Verwaltung" erfasst.
| 2015 | 2014 | |
| € | € | |
| 1. Umsatzerlöse | 3.011.586,65 | 2.481.264,27 |
| 2. Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.082.629,63 | 875.414,43 |
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 9.667.777,74 | 12.753.103,48 |
| 4. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 1.269.683,27 | 1.275.247,26 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | 2.388.302,24 | 1.613.367,39 |
| 3.657.985,51 | 2.888.614,65 | |
| Rohergebnis | 1.104.008,51 | 13.221.167,53 |
| 5. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | 4.627.407,80 | 4.361.233,02 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 944.847,70 | 893.430,38 |
| 5.572.255,50 | 5.254.663,40 | |
| 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | 3.806.834,36 | 3.587.925,49 |
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 630.454,28 | 756.281,89 |
| 10.009.644,14 | 9.598.870,78 | |
| Betriebsergebnis | 94.464,37 | 3.622.296,75 |
| 8. Zinsen und ähnliche Erträge | 0,00 | 0,00 |
| 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 3.131,50 | 2.516,50 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 91.332,87 | 3.619.780,25 |
| 10. Sonstige Steuern | 3.481,61 | 3.330,33 |
| Jahresüberschuss | 87.851,26 | 3.616.449,92 |
Die Umlagen der Geschäftsbereiche "Verwaltung" und "Verkehrsunternehmen" sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst.
Kaltenkirchen, den 30. März 2016
AKN Eisenbahn AG
Der Vorstand
Dipl.-Kfm. Dipl.-Geogr. Wolfgang Seyb
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| 01.01.2015 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Zuschüsse | 31.12.2015 | |
| € | € | € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||||
| 1. EDV-Software | 1.125.110,99 | 344.003,03 | 0,00 | 74.846,13 | 0,00 | 1.543.960,15 |
| 2. Nutzungsrechte | 590.990,37 | 4.137,62 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 595.127,99 |
| 1.716.101,36 | 348.140,66 | 0,00 | 74.840,13 | 0,00 | 2.139.088,14 | |
| II. Sachanlagen | ||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 44.916.944,97 | 359.195,15 | 5.775,00 | 29.617,84 | -509.370,98 | 45.809.353,94 |
| 2. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherungsanlagen | 71.113.459,65 | 3.890.212,92 | 338.841,30 | 2.082.402,62 | 3.935.891,63 | 72.811.342,26 |
| 3. Fahrzeuge für Personen-und Güterverkehr | 26.674.756,61 | 24.161.617,83 | 3.152.545,15 | 35.453.400,33 | 0,00 | 83.137.229,62 |
| 4. Sonstige Maschinen und maschinelle Anlagen | 2.533.019,64 | 797.194,54 | 5.088,97 | 377.579,28 | 0,00 | 3.702.704,49 |
| 5. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung | 13.143.348,43 | 476.081,61 | 823.954,43 | 35.041,00 | 0,00 | 12.830.516,60 |
| 6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 36.741.937,45 | 2.667.835,95 | 1.945,37 | -38.052.887,20 | 529.399,35 | 825.541,48 |
| 195.123.466,74 | 32.352.138,00 | 4.328.150,22 | -74.946,13 | 3.955.920,00 | 219.116 688,39 | |
| III. Finanzanlauen | ||||||
| 1. Beteiligungen | 539.150,00 | 1.000.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 1.539.150,00 |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.000.000,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 5.000.000,00 |
| 3. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen | 6.020.086,00 | 0,00 | 183,00 | 0,00 | 0,00 | 6.019.903,00 |
| 11.559.236,00 | 1.000.000,00 | 183,00 | 0,00 | 0,00 | 12.669.053,00 | |
| 208.398.804,10 | 33.700.278,65 | 4.328.333,22 | 0,00 | 3.955.920,00 | 233.814.829,53 | |
| Abschreibungen | ||||
| 01.01.2015 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2015 | |
| € | € | € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. EDV-Software | 1.015.420,99 | 122.209,16 | 0,00 | 1.137.630,15 |
| 2. Nutzungsrechte | 223.525,42 | 569,00 | 0,00 | 224.094,42 |
| 1.238.946,41 | 122.778,16 | 0,00 | 1.361.724,67 | |
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 14.240.483,14 | 834.503,41 | 0,00 | 15.074.986,55 |
| 2. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherungsanlagen | 41.063.263,96 | 2.515.247,98 | 155.996,68 | 43.422.515,25 |
| 3. Fahrzeuge für Personen-und Güterverkehr | 20.277.887,61 | 1.836.266,16 | 3.152.545,15 | 18.961.608,62 |
| 4. Sonstige Maschinen und maschinelle Anlagen | 1.739.186,64 | 186.548,82 | 5.088,97 | 1.920.646,49 |
| 5. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung | 9.842.184,42 | 968.403,61 | 823.954,43 | 9.886.633,60 |
| 6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 87.163.005,77 | 6.240.569,98 | 4.137.585,23 | 89.266.390,52 | |
| III. Finanzanlauen | ||||
| 1. Beteiligungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| 88.401.952,19 | 6.363.748,14 | 4.137.685,23 | 90.828.115,09 | |
| Restbuchwerte | Restbuchwerte | |
| 31.12.2015 | 31.12.2014 | |
| € | € | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. EDV-Software | 406.330,00 | 109.690,00 |
| 2. Nutzungsrechte | 371.033,57 | 367.464,95 |
| 777.363,57 | 477.154,95 | |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 30.734.367,39 | 30.676.461,83 |
| 2. Gleisanlagen, Streckenausrüstungen und Sicherungsanlagen | 29.388.827,00 | 30.050.195,69 |
| 3. Fahrzeuge für Personen-und Güterverkehr | 64.175.621,00 | 6.396.869,00 |
| 4. Sonstige Maschinen und maschinelle Anlagen | 1.782.058,00 | 793.833,00 |
| 5. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung | 2.943.883,00 | 3.301.164,00 |
| 6. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 825.541,48 | 36.741.937,45 |
| 129.850.297,87 | 107.960.460,97 | |
| III. Finanzanlauen | ||
| 1. Beteiligungen | 1.539.150,00 | 539.150,00 |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 5.000.000,00 | 5.000.000,00 |
| 3. Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen | 6.019.903,00 | 6.020.085,00 |
| 12.559.053,00 | 11.553.236,00 | |
| 143.186.714,44 | 119.996.851,92 |
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AKN Eisenbahn AG, Kaltenkirchen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Verpflichtungen nach § 9 Abs. 1a AEG liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Erkenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 9 Abs. 1a AEG hat zu keinen Einwendungen geführt.
Delmenhorst, den 30. März 2016
KOMMUNA-TREUHAND
GmbH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
gez. L. Jeschke (Dipl.-Bw. Lothar Jeschke), Wirtschaftsprüfer
gez. J.-P. Moritzen (ppa. Dipl.-Kfm. Jens-Peter Moritzen), Wirtschaftsprüfer
Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2015 durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstands regelmäßig über die Lage der Gesellschaft und über wichtige Fragen der Geschäftsführung unterrichten lassen.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 drei Sitzungen abgehalten.
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 und der Lagebericht sind von der durch die ordentliche Hauptversammlung am 23. Juni 2015 zum Abschlussprüfer gewählten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KOMMUNA-TREUHAND GmbH, Delmenhorst, geprüft worden. Die Prüfung hat keine Beanstandungen ergeben. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde erteilt.
Die Prüfungsberichte haben den Aufsichtsratsmitgliedern vorgelegen. Ferner hat der Abschlussprüfer in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 gebilligt und damit festgestellt.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Jahr 2015 geleistete Arbeit.
Kaltenkirchen, den 29.06.2016
Die Vorsitzende des Aufsichtsrats
Dr. Christiane Sorgenfrei
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