LisbonX1 GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sven Bieber seit 3.7.2025 | Prokura |
Uwe-Carsten Gneiting seit 3.7.2025 | Geschäftsführer |
Torsten Dietz seit 20.7.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.01% |
| Name | Anteil |
|---|---|
ZEITGEIST Holding GmbH | 89.99% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LIGAPRODUCTION GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung der LIGAPRODUCTION GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 774082) sind freiwillig die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Im Anhang wurden teilweise die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Das Gliederungsschema der Bilanz wurde um den Posten Genossenschaftsanteile erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen zwei und 33 Jahren. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG im Anschaffungsjahr sofort abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Genossenschaftsanteile sind zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibung, die inzwischen vorzunehmen gewesen wäre, zugeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder zu niedrigeren Zeitwerten. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, eingeschränkter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden entsprechend den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht durch Bewertungsabschläge abgedeckt. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen betreffen am Bilanzstichtag in Arbeit befindliche Aufträge und werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Entsprechend den Grundsätzen kaufmännischer Vorsicht werden Bewertungsabschläge auf Basis der erwarteten bzw. vereinbarten Projekterlöse vorgenommen, um Bestandsrisiken abzudecken. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 992.032,92 (i. V. EUR 457.459,76) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 54.313,04 (i. V. EUR 185.910,19) Forderungen gegen Gesellschafter. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag in Höhe von EUR 2.226,51 (i. V. EUR 13.812,16), der rechtlich nach dem Abschlussstichtag entsteht. Es handelt sich hierbei um Vorsteuer, die erst im Folgejahr abziehbar ist. Zudem sind Forderungen in Höhe von EUR 55.291,00 (i. V. EUR 55.291,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 2.733.662,76 durch eingetragene Grundschulden einer Betriebsimmobilie, die stille Abtretung von Forderungen durch die LIGAPRODUCTION GmbH sowie eine Bürgschaft der LIGANOVA GmbH, Stuttgart, gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 199.255,40 (i. V. EUR 192.942,23) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von EUR 623.631,02 (i. V. EUR 564.643,60) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und in Höhe von EUR 0,00 (i. V. EUR 84.336,61) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 12.020,40 (i. V. EUR 10.820,56) enthalten. 2. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 64.090,31 (i. V. EUR 62.740,26) verbundene Unternehmen. C. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgendem Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen für Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von EUR 5.534.247,40 (i. V. EUR 8.375.000,00), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 5.534.247,40 (i. V. EUR 8.375.000,00). Sie bestehen in Höhe von EUR 2.125.00,00 (i. V. EUR 3.375.00,00) für Verpflichtungen des Gesellschafters. Die originären Verpflichtungen wurden von den betreffenden Schuldnern bisher planmäßig erfüllt. Die Risiken einer Inanspruchnahme werden daher als gering eingeschätzt. Die Gesellschaft haftet gemäß § 73 AO als Organgesellschaft für die Umsatzsteuerverbindlichkeiten des Organkreises der LIGANOVA GROUP GmbH, Stuttgart. Der Organträger ist seinen jeweiligen Verpflichtungen bisher uneingeschränkt nachgekommen, sodass eine Inanspruchnahme als gering eingeschätzt wird. Es bestehen insgesamt sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.572 (i. V. TEUR 1.842), welche Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betreffen. 4. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GOING BEYOND GROUP GmbH, München, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. Das Mutterunternehmen der GOING BEYOND GROUP GmbH, München, ist die Vincent Bondrin GmbH, Stuttgart. Die Gesellschaft ist dadurch von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. 6. Nachtragsbericht Nach Ende des Geschäftsjahres zum 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten gewesen wäre. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 108.597,79 auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, 16. Juli 2024 LIGAPRODUCTION GmbH Geschäftsführung Torsten Dietz Timo Schönauer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die LIGAPRODUCTION GmbH, Stuttgart (LIGAPRODUCTION), ist ein Produktions- und Logistikunternehmen mit Sitz in Stuttgart, Produktionsstandort in Heimsheim und Lagerstandort in Merklingen. Als Full-Service-Dienstleister in den Bereichen POS-Produktion, Schaufenster- und Dekorationsbau realisiert LIGAPRODUCTION sowohl Prototypen und Sonderanfertigungen als auch große Serienproduktionen mit weltweiter Logistik. Die räumliche Konzentration aller Leistungsbereiche unter einem Dach garantiert dabei höchste Flexibilität, Qualität, senkt Transaktionskosten und gewährleistet den Kunden eine effiziente Fertigung. Für die Inhouse-Produktionen steht im Prototyping und in den sechs Produktionsgewerken (Holztechnik, CNC-Technik, Lackiertechnik, Werbetechnik, Metalltechnik und Kunststofftechnik) sowie in der Logistik jeweils ein hochmoderner Maschinenpark bereit. 2. Wirtschaftsbericht I. Branchenentwicklung Bei der Branchenbetrachtung wird zwischen dem Industriezweig Modegüter sowie dem Konsumgütersektor unterschieden. Die Konsumgüterbranche zeigte in 2023 am Markt eine negative Umsatzentwicklung von ca. 2 % im Vergleich zum Vorjahr auf. Die Umsätze der Modebranche wuchsen im Vergleich zum Vorjahr um 3 %, die Bekleidungsbranche erzielte ein Umsatzplus von sogar 12 %. Das Wachstum des Luxusgütermarkts beträgt gegenüber 2022 8-10 %. II. Geschäftsverlauf LIGAPRODUCTION erzielte trotz konjunktureller Schwäche am Markt den höchsten Umsatz im Jahr 2023 seit Bestehen. Aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse erhöhte sich die Gesamtleistung um TEUR 192 trotz einer Bestandsminderung. Die Materialkosten sind stark zurückgegangen, aber im Gegensatz dazu sind die Personalaufwendungen angestiegen. Das EBITDA laut Gewinn- und Verlustrechnung konnte deutlich zulegen im Vergleich zum Vorjahr und betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 713, der Jahresüberschuss betrug TEUR 109. III. Ertragslage Der Umsatz stieg im Jahr 2023 deutlich um TEUR 775 (9 %) auf TEUR 9.058. Dies war möglich durch gesteigerte Werbemaßnahmen und neue Kundenstrategien. Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen verringerten sich um TEUR 487. LIGAPRODUCTION agiert im Wesentlichen als Auftragnehmer für die Schwesterunternehmen des Konzerns für die Businessbereiche Retail Marketing und profitiert damit vor allem von der LIGANOVA GmbH, Stuttgart. Darüber hinaus konnte LIGAPRODUCTION Umsätze mit Kunden außerhalb des Konzernkreises i. H. v. TEUR 642 (i. V. TEUR 762) erzielen. Der Materialaufwand reduzierte sich um TEUR 512 (-15 %), die Quote Materialaufwand zu Gesamtleistung betrug 34 % (i. V. 41 %). Die Quote vom Vorjahr konnte infolge der abgeschwächten Inflation und besseren Einkaufskonditionen bei Fremdleistungen in 2023 verbessert werden. Zusätzlich konnte man mehr Produktion mit eigenen Kapazitäten ohne Fremdvergabe leisten. Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 420 aufgrund von Gehaltssteigerungen. Der sonstige betriebliche Aufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 118, was größtenteils der erstmaligen Intercompany-Verrechnung von Management- und Serviceleistungen geschuldet war. Die aufgrund der Zinswende erhöhten Zinsen führten zu einem Anstieg der Zinsaufwendungen bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 95. Das EBITDA laut Gewinn- und Verlustrechnung erhöhte sich um TEUR 140 im Vergleich zum Vorjahr. Das Jahresergebnis lag mit TEUR 109 um TEUR 43 über dem Vorjahr. Die Prognose des Vorjahres, in 2023 eine ähnliche Gesamtleistung wie in 2022 zu erreichen, wurde mit einem Wachstum von +2 % übertroffen. Ebenso wurde das angestrebte EBITDA- Wachstum von 10-20 % mit tatsächlich 24 % ebenfalls übertroffen. IV. Vermögenslage Das gesamte Vorratsvermögen hat sich stichtagsbezogen um TEUR 538 gegenüber dem Vorjahr verringert. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.055 (i. V. TEUR 477) besteht fast ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen und hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Forderungen waren zum Bilanzerstellungszeitpunkt beglichen. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 29,1 % (i. V. 31,3 %) der Bilanzsumme aus. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 5,6 % (i. V. 9,4 %) der Bilanzsumme aus und werden in der Regel innerhalb der skontierfähigen Zahlungsfristen beglichen. V. Finanzlage Das Anlagevermögen wird weitestgehend langfristig über Bankdarlehen und Darlehen von der Konzernmuttergesellschaft finanziert. Das Eigenkapital betrug zum 31.12.2023 TEUR 896 (i. V. TEUR 787), die Eigenkapitalquote 11,3 % (i. V. 9,2 %). LIGAPRODUCTION ist operativ u. a. über ein Intercompany Darlehen der Konzernmuttergesellschaft finanziert, die Restschuld zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 2.500. Die Liquidität war in der Vergangenheit und ist im laufenden Jahr stets gesichert, alle Zahlungsverpflichtungen konnten erfüllt werden. Darüber hinaus ist die Liquidität durch im Konzern zur Verfügung stehende Kreditlinien in Höhe von EUR 11,5 Mio. abgesichert. Der Finanzmittelbestand reduzierte sich im Berichtjahr um TEUR 220 auf TEUR 175. VI. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesamtleistung stieg aufgrund gestiegener Umsatzerlöse und einer starken Bestandsminderung um 2 %. Das EBITDA laut Gewinn- und Verlustrechnung stieg ebenfalls um TEUR 140 auf TEUR 713. VII. Gesamtaussage Die Geschäftsentwicklung war in 2023 sehr gut. Zusammenfassend erachten wir die Ertragslage von LIGAPRODUCTION nach wie vor sehr positiv in Bezug auf Gesamtleistung, Rohertrag und EBITDA und sehen besonders im Rohertrag und EBITDA deutliche Potenziale von Effizienzsteigerungen im Geschäftsjahr 2024. Die Liquidität ist durch die im Konzern zur Verfügung stehenden Kreditlinien abgesichert, so dass die relativ geringe Eigenkapitalquote wie im Vorjahr hier keine zusätzlichen Maßnahmen erfordert. 3. Bericht über Chancen und Risiken des Unternehmens I. Risikobericht Die Beschaffung und Produktion waren und sind durch die Stammlieferanten, die sich hauptsächlich in Deutschland befinden, nach wie vor reibungslos gewährleistet. Die Risiken im Beschaffungs- und Frachtbereich sind aufgrund der rückläufigen Preisentwicklungen gegenüber den Vorjahren deutlich zurückgegangen. LIGAPRODUCTION strebt mit Technisierung und damit Ausbau des Maschinenparks eine Erhöhung der Produktivität an, um Zielpreisanforderungen der Kunden entsprechen zu können und dennoch auskömmliche Margen zu erwirtschaften. Generell ist die Umsatzentwicklung durch das globale Wachstum und das Konsumklima und damit die Konjunkturentwicklung beeinflusst. Es wird davon ausgegangen, dass die Inflation in 2024 erneut zurückgehen wird. Lieferengpässe und Lieferkettenprobleme werden nur noch in geringem Ausmaß erwartet. Die Konsumgüterbranche kämpft zudem mit zunehmendem Wettbewerb aus Fernost, was zum einen ein Risiko darstellt aber zum anderen das "Branding" einer Marke immer wichtiger werden lässt, wodurch sich neue Aufträge ergeben können. LIGAPRODUCTION ist im Rahmen seiner Aktivitäten dem sog. Klumpenrisiko durch die wirtschaftliche und finanzielle Abhängigkeit von dem Großkunden LIGANOVA GmbH, Stuttgart, ausgesetzt. Bei den bestehenden Kunden sind Forderungsausfälle die Ausnahme. LIGAPRODUCTION verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Um negative Entwicklungen rechtzeitig erkennen zu können wird das Fokusfeld Reporting weiter ausgebaut mit den Steuerungszielen Umsatz, Gesamtleistung, EBITDA und Liquidität, aus dem folgt, dass das Management, verantwortlich für die Segmente im Reporting, jederzeit alle Phasen der Ergebnissteuerung ablesen können muss. Dies erfolgt unter Berücksichtigung des Geschäftsmodells und dem "Jahres-Endgeschäft" und regelmäßigem "rolling forecast" mit Review Meetings mit der Geschäftsleitung, um negative Auswirkungen auf das Ergebnis zu erkennen und einen adäquaten Handlungsfokus zu setzen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt LIGAPRODUCTION eine konservative Risikopolitik. II. Chancenbericht Im Geschäftsjahr 2023 wurden Maßnahmen auf die weitere Spezialisierung aller drei Geschäftsbereiche (Produktion, Logistik und Prototyping) ausgerichtet und durch gezielte Investitionen in Maschinen unterstützt. Weiterhin sehen wir in dem Dreiklang aus erhöhter Produktivität, Erweiterung der Wertschöpfungstiefe und gesteigerter Wettbewerbsfähigkeit eine große Chance für ein kontinuierliches Ertragswachstum in den kommenden Jahren. Den Wachstumsmotor des Unternehmens werden weiterhin die Unternehmensbereiche Produktion und Logistik darstellen, die für LIGAPRODUCTION eine große Bedeutung einnehmen. Die erfreuliche Entwicklung, nach wie vor Kunden außerhalb des Konzernkreises zu gewinnen, wie auch der Ausbau des Geschäfts mit Prototyping, soll mit einem besonderen Fokus weiter vorangetrieben werden. Die weltweiten Trends zur Nachhaltigkeit und die Fähigkeit der LIGAPRODUCTION, diese Anforderungen bereits in den eigenen Produktionsstätten abdecken zu können, sollten ein weiteres Wachstum ermöglichen. 4. Prognosebericht Die Entscheidung, alle drei Geschäftsbereiche Produktion, Logistik und Prototyping sukzessive zu spezialisieren und sich in Heimsheim auf die reine Wertschöpfung zu konzentrieren, stellt die Weichen für die weitere positive Entwicklung des Unternehmens. Dieser eingeschlagene Weg wird auch in den Folgejahren nachhaltig konsequent weiterverfolgt. Wir erwarten auch für das Jahr 2024 eine Gesamtleistung auf dem Niveau von 2023. Beim EBITDA laut Gewinn- und Verlustrechnung erwarten wir ein Wachstum von 5-10 %.
Stuttgart, den 16. Juli 2024 LIGAPRODUCTION GmbH Geschäftsführung Torsten Dietz Timo Schönauer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LIGAPRODUCTION GmbH, Stuttgart: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LIGAPRODUCTION GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LIGAPRODUCTION GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 17. Juli 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Matthias Spingler, Wirtschaftsprüfer Christian Lackner, Wirtschaftsprüfer Zusätzliche AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 11.10.2024 festgestellt. |
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