Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 176163
Vorher
Matis Deutschland GmbHAVENTON GmbH
Eingetragen
14.4.2008
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Forschung, Beratung, Dienstleistung hinsichtlich der Telekommunikationstechnologie im Bereich Festnetz und Mobilfunk, insbesondere Entwicklung von Soft- und Hardware sowie von Funksystemen und Netzarchitektur; Forschung, Beratung, Dienstleistung im Bereich Hochtechnologie hinsichtlich Produkten und Unternehmensabläufen, basierend auf den Wissenschaften der Mechanik, Physik, Elektronik, Elektrotechnik, Automation und der industriellen und wissenschaftlichen Informatik, Analysis sowie der angewandten Mathematik; Ausführung von sämtlichen Dienstleistungen im Zusammenhang mit vorgenannten Tätigkeiten sowie interne Tätigkeiten wie etwa als Konstruktionsbüro oder als Rechenzentrum; Forschung, Dienstleistung, Unterstützung, Beratung und Prüfung im Bereich Wirtschaftsinformatik; direkte oder indirekte Beteiligung an Geschäften, die sich auf den Unternehmensgegenstand beziehen, insbesondere durch Gründung neuer Gesellschaften, Erwerb von Beteiligungen an Unternehmen, Zusammenschlüssen, Joint Ventures, Beteiligungsgesellschaften oder auf andere Art und Weise; sowie jegliche Tätigkeit, gewerblich oder finanziell, zivil- oder handelsrechtlich, die dem von der Gesellschaft verfolgten Unternehmensgegenstand direkt oder indirekt förderlich sind.

Historie

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Management

NameRolle
Sandra Berger
seit 2.9.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

15.00% identifiziert85.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
15.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MATIS BENELUX sprlBEL
85.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MATIS BENELUX sprl
Belgium
85.00%
S***** S*******
15.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALTEN SW GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EURO EURO
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.120,00 41.893,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 427.500,00 562.500,00
452.620,00 604.393,30
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.708,00 6.208,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 142.832,00 109.595,00
148.540,00 115.803,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 13.816.357,17 7.645.609,24
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.035.520,73 1.142.814,97
3. sonstige Vermögensgegenstände 434.991,66 231.316,47
15.286.869,56 9.019.740,68
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.493.501,90 307.071,57
18.780.371,46 9.326.812,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.843,19 17.430,88
19.505.374,65 10.064.439,43
19.505.374,65 10.064.439,43

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
EURO EURO
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 6.605.491,60 2.331.936,11
III. Gewinnvortrag 956.558,61 2.108.069,62
IV. Jahresergebnis 1.288.440,50 -151.511,01
8.880.490,71 4.318.494,72
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 841.825,30 184.598,66
2. sonstige Rückstellungen 1.321.832,41 980.465,44
2.163.657,71 1.165.064,10
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 218.946,52 471.580,10
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 218.946,52 (Vorjahr: € 471.580,10)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.161.571,77 3.948.512,89
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.080.707,94 160.787,62
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr € 3.080.707,94 (Vorjahr: € 160.787,62)
8.461.226,23 4.580.880,61
19.505.374,65 10.064.439,43
19.505.374,65 10.064.439,43

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019

01.01.2019 - 31.12.2019 01.01.2018 - 31.12.2018
EURO EURO
1. Umsatzerlöse 55.619.561,30 30.485.286,08
2. sonstige betriebliche Erträge (+) 1.287.740,99 622.578,04
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: € 0,00 (Vorjahr: € 2.109,13)
Gesamtleistung (=) 56.907.302,29 31.107.864,12
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen (-) -8.521.763,80 -3.795.727,76
-8.521.763,80 -3.795.727,76
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (-) -26.410.634,75 -16.228.067,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung (-) -5.188.672,57 -3.205.744,70
- davon für Altersversorgung: € 139.655,20 (Vorjahr: € 101.000,29) -31.599.307,32 -19.433.811,70
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (-) -216.874,30 -245.387,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen (-) -14.649.653,75 -7.806.265,54
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 2.548,79 (Vorjahr: € 369,16)
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (+) 0,24 6,16
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (-) -12.315,66 -6.650,73
- davon an verbundene Unternehmen: € 12.315,66 (Vorjahr: € 6.583,23)
Finanzergebnis (=) -12.315,42 -6.644,57
Ergebnis vor Steuern (=) 1.907.387,70 -179.972,45
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (-) -615.154,21 32.279,34
10. Ergebnis nach Steuern (=) 1.292.233,49 -147.693,11
11. sonstige Steuern (-) -3.792,99 -3.817,90
12. Jahresüberschuss (=) 1.288.440,50 -151.511,01

ANHANG für das Geschäftsjahr 2019

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff und 264 ff HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Geschäftsanschrift der Gesellschaft lautet Elsenheimerstraße 55a, 80687 München. Alten SW wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 26. Februar 2008 gegründet und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nr. HRB 176163 seit dem 12. November 2008 eingetragen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember.

Erläuterung der Verschmelzung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Schwestergesellschaften Einsplus GmbH und Xpuls business solutions GmbH rückwirkend zum 01. Januar 2019 auf die ALTEN SW GmbH verschmolzen. Der Verschmelzung der Gesellschaften wurde die Bilanz zum 31. Dezember 2018 der beiden übertragenden Gesellschaften als Schlussbilanz zugrunde gelegt.

Die Übernahme des Vermögens der übertragenden Gesellschaften erfolgte im Innenverhältnis mit Wirkung zum 01. Januar 2019 (Verschmelzungsstichtag). Vom 01. Januar 2019 an gelten somit alle Handlungen und Geschäfte der übertragenden Gesellschaft für Rechnung der aufnehmenden Gesellschaft als vorgenommen. Das heißt, alle Geschäftsvorfälle der Einsplus GmbH und Xpuls business Solutions GmbH vom 01. Januar 2019 bis zu dem Tag des Wirksamwerdens der Verschmelzung durch Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister der ALTEN SW GmbH werden demgemäß bereits im Jahresabschluss der ALTEN SW GmbH zum 31. Dezember 2019 berücksichtigt. Von daher sind die Angaben der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2019 sowie der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar.

Ausgangspunkt der bilanziellen Abbildung der Verschmelzung bildete die Bilanz zum 31. Dezember 2018.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nicht anders bestimmt. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite und Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 1 bis 7 Jahren abgeschrieben.

Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird auf 7 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird aufgrund des erworbenen Kundenstamms angesetzt.

Die Zugangsbewertung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens erfolgt höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen über einen Zeitraum von 3 bis 14 Jahren. Die beweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Für die Zugänge der geringwertigen Vermögensgegenstände (steuerlich: geringwertige Wirtschaftsgüter) des Sachanlagevermögens werden die steuerlichen Vorschriften zur Bildung eines Sammelpostens und zur Abschreibung auf fünf Jahre auch in der Handelsbilanz angewendet, da diese der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegenstehen.

Sofern zum Abschlussstichtag bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags und zum Abschlussstichtag vorliegender Beschlüsse und ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung zu erwartender Preis und Kostenänderungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Bundesbank ermittelten maßgebenden Zinssatz abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gem. § 253 Abs. 2 S. 1 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gemäß § 256a HGB werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet und Gewinne und Verluste aus der Umrechnung solcher Fremdwährungspositionen in Euro erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr sind keine relevanten Fremdwährungsgeschäfte getätigt worden.

C. Erläuterungen zur Bilanz

(a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2019 Zugänge Zugänge aus Verschmelzung Abgänge 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 483.137,00 0,00 31.150,42 273.571,77 240.715,65
2. Geschäfts- oder Firmenwert 945.000,00 0,00 0,00 0,00 945.000,00
1.428.137,00 0,00 31.150,42 273.571,77 1.185.715,65
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 7.500,00 0,00 0,00 0,00 7.500,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 822.435,57 0,00 484.509,86 403.952,54 902.992,89
829.935,57 0,00 484.509,86 403.952,54 910.492,89
2.258.072,57 0,00 515.660,28 677.524,31 2.096.208,54
Abschreibungen
01.01.2019 Zugänge Zugänge aus Verschmelzung Abgänge 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 441.243,70 19.182,30 28.741,42 273.571,77 215.595,65
2. Geschäfts- oder Firmenwert 382.500,00 135.000,00 0,00 0,00 517.500,00
823.743,70 154.182,30 28.741,42 273.571,77 733.095,65
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.292,00 500,00 0,00 0,00 1.792,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 712.840,57 62.192,00 370.661,86 385.533,54 760.160,89
714.132,57 62.692,00 370.661,86 385.533,54 761.952,89
1.537.876,27 216.874,30 399.403,28 659.105,31 1.495.048,54
Buchwerte
31.12.2019 31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.120,00 41.893,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 427.500,00 562.500,00
452.620,00 604.393,30
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 5.708,00 6.208,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 142.832,00 109.595,00
148.540,00 115.803,00
601.160,00 720.196,30

(b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Es handelt sich bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.036 (Vorjahr T€ 1.143), die eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten u.a. Steuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 67 (Vorjahr. T€ 17) und Kautionen in Höhe von T€ 190 (Vorjahr T€ 152).

(c) Eigenkapital

Entwicklung der Kapitalkonten:

T€ Stand 01.01.2019 Einstellung / Entnahmen / Ausschüttungen Stand 31.12.2019
Gezeichnetes Kapital 30 30
Kapitalrücklage 2.332 4.273 6.605
Gewinnrücklage 0 0
Gewinnvortrag 2.108 -1.151 957
Jahresüberschuss -151 1.439 1.288
Eigenkapital 4.319 4.561 8.880

Das Eigenkapital unterliegt zum Stichtag keiner Ausschüttungssperre.

(d) Rückstellungen / Sonstige Rückstellungen

Folgende Rückstellungen von nicht unerheblichem Umfang sind in den Rückstellungen enthalten:

31.12.2019 Vorjahr
T€ T€
Steuerrückstellungen 842 185
Personal inkl. Urlaubsrückstellung 1.047 567
Abschluss Rückstellungen 18 10
Intercompany Rückstellungen 0 15
IT Projekt Kosten 0 170
Abfindungsrückstellungen 0 116
Mietrückstellungen 152 0
Andere sonstige Rückstellungen 98 102
TOTAL 2.164 1.165

(e) Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 8.461 (Vorjahr T€ 4.581) sind alle innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bzw. mehr als fünf Jahren bestehen keine.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr hauptsächlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 5.162 (Vorjahr T€ 3.949) und einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 55.620 (Vorjahr T€ 30.485) wurden größtenteils im Inland erzielt. Die Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen betreffen Arbeitnehmerüberlassung in Höhe von T€ 18.161, Dienstverträge in Höhe von T€ 5.251, Fixed Price Projects in Höhe von T€ 5.422, Werkverträge in Höhe von T€ 25.048, sowie sonstige in Höhe von T€ 1.738.

(b) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Gewinn in Höhe von T€ 816 aus dem Verkauf der beiden Standorte in Hamburg und Bremen an die Schwestergesellschaft Alten Technology GmbH sowie Erlöse aus Forschungsprojekten in Höhe von T€ 125 (Vorjahr T€ 229) enthalten.

(c) Personalaufwand

Die Personalaufwendungen in Höhe von T€ 31.599 (Vorjahr T€ 19.434) stellen den größten Posten im Bereich der Aufwendungen dar.

(d) Sonstigen betrieblichen Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich wie folgt entwickelt:

31.12.2019 Vorjahr
T€ T€
Raumkosten 1.779 1.379
Versicherungen 53 20
KFZ-Kosten 412 245
Werbe- und Reisekosten 1.487 754
Hard- und Software 88 63
Kommunikation 141 76
Fortbildung 188 129
Rechts- und Beratungskosten 45 47
Group Services 9.401 4.636
Übrige 1.056 457
TOTAL 14.650 7.806

(e) Steuern

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben das Jahresergebnis wie folgt belastet:

31.12.2019 Vorjahr
T€ T€
Körperschaftsteuer 334 -32
Gewerbesteuer 334 0
Sonst. Steuern -53 0
TOTAL 615 -32

E. Sonstige Angaben

(a) Organe der Gesellschaft

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Yves Antoine Brun, Ingenieur, bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

(b) Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2019 waren durchschnittlich 442 Mitarbeiter (Vorjahr: 285) beschäftigt, davon:

 

423 (Vorjahr 273) im produktiven Bereich

 

8 (Vorjahr 6) im Bereich Verkauf/Kundenbetreuung/Projektanbahnung

 

11 (Vorjahr 6) in der Verwaltung

(c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen für Gebäude und Räume in Höhe von T€ 358 zahlbar in 2020, sowie insgesamt T€ 416 zahlbar in 2021 bis 2024. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Leasingverträgen über Kraftfahrzeuge in Höhe von T€ 166 zahlbar in 2020, sowie insgesamt T€ 121 zahlbar in 2021 bis 2024.

(d) Konzernabschluss

Die Alten S.A. mit Sitz in Boulogne Billancourt, stellt als Alleingesellschafterin und Mutterunternehmen, das an der Pariser Börse notiert ist, zum 31. Dezember 2019 einen befreienden Konzernabschluss nach § 291 Abs. 1 HGB auf, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einfließt. Der Konzernabschluss wird nach den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards aufgestellt. Der Konzernabschluss der Alten S.A., Frankreich, ist an deren Sitz erhältlich.

(e) Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2019 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 18. Diese entfallen vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen.

(f) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Für die Auswirkungen des Coronavirus (COVID 19 -Coronavirus SARS-CoV-2) auf unsere Geschäftstätigkeit verweisen wir auf die im Lagebericht im Kapitel Prognosebericht gemachten Ausführungen.

 

München, den 30. September 2020

Yves-Antoine Brun, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Alten SW GmbH

München

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Alten SW GmbH mit Sitz in München gehört zur Alten S.A. Gruppe.

Der Gegenstand der Alten SW GmbH sind Konstruktions- und Entwicklungsleistungen aller Art, Simulationen, CAD-Schulungen, Ingenieurdienstleistungen aller Art; Soft- und Hardwareentwicklung, Handel mit Prototypen und Werkzeugen sowie die gewerbsmäßige Überlassung von Arbeitnehmern gemäß der Arbeitnehmerüberlassung (AÜG) in der jeweils gültigen Form; Handel mit Hard- und Software sowie elektrischen Geräten.

Die Alten SW GmbH hat ihren Firmensitz in angemieteten Räumlichkeiten. Neben dem Firmensitz der Gesellschaft in München unterhält die Gesellschaft diverse Büros in mehreren deutschen Städten.

Für die Steuerung des Unternehmens werden die Umsatzerlöse und das EBIT als finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliches1 und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2019 gekennzeichnet durch ein abgeschwächtes und wechselhaftes Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2019 um 0,6 % höher als im Vorjahr. Im vorangegangenen Jahr war das BIP um 1,5% gewachsen. Somit verlangsamte sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft deutlich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere im zweiten Quartal des Jahres. 2

2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2020/BIP2019/statement-bip.pdf?blob=publicationFile

Entwicklung des Automobilesektors

Laut einer von E&Y durchgeführten Studie 3 verzeichnete die Automobilbranche bereits in 2018 ein verglichen zu Vorjahren geringes Umsatzwachstum von 0,4%, wodurch der Umsatz der deutschen Branche sich auf 424,8 Mrd. Euro anstieg. Die Ausfuhren der deutschen Autoindustrie sanken 2018 zum ersten Mal seit 2013 um 2,3 Prozent.

Laut Verband der deutschen Automobileindustrie e.V. (VDA), wiesen 2019 der US-Markt (-1,4%) und die asiatischen Märkte, wie China (-9%), Japan (-2,1%) und Indien (-12,7%), rückläufiges Wachstum im Vergleich zum Vorjahr auf. Insbesondere die Entwicklung des chinesischen Marktes mit einem Volumen von 21 Mio. Neufahrzeugen im Jahr 2019 nimmt starken Einfluss auf die Entwicklung des Weltmarktes. Die europäischen Märkte konnten jedoch weiterhin eine positive Entwicklung verzeichnen mit einem Gesamtvolumen von 15,8 Mio. Neuzulassungen. So wiesen insbesondere Deutschland (+5%) und Frankreich (+2%) eine positive Entwicklung im PKW-Absatz auf. 4

Aufgrund der stetig steigenden Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutzes ist die Automobilbranche einem ständigen Wechsel ausgesetzt. Die Europäische Union hat zur Dekarbonisierung des Verkehrs CO2-Vorgaben für 2030 gesetzt. Bis 2030 müssen gegenüber 2021 bei Pkw 37,5 Prozent und bei leichten Lkw 31 Prozent CO2-Emissionen eingespart werden. 5 E-Mobilität gewinnt deshalb immer mehr an Wichtigkeit. Allerdings ist die Infrastruktur in Deutschland nicht weit genug entwickelt und es fehlen Ladepunkte.

Weitere Trends innerhalb der Automobilindustrie sind unter anderem die Weiterentwicklung des vernetzten und automatisierten Fahrens. Allerdings fehlt hier auch die digitale Infrastruktur (4G-5G). Um den Standort Deutschland weitervoranzutreiben muss die Politik weiterhin in Künstliche Intelligenz und Blockchains investieren. 6 Lernende Systeme sind eine entscheidende Schlüsseltechnologie um die Produktion und Logistik tiefgreifend zu verändern. Blockchains könnten unter anderem hilfreich in Bezug auf die Datensicherheit sein.

Entwicklung der Luftfahrtindustrie

Laut BDLI- Präsident Klaus Richter war 2018 ein Rekordjahr für die deutsche Luft-und Raumfahrtindustrie. Der Branchenumsatz lag bei 40 Mrd. Euro (ähnlich wie bereits im Vorjahr). 7

Die zivile Luftfahrt 8 ist mit 29,2 Mrd. Euro Umsatz das größte Einzelsegment der Branche. In der militärischen Luftfahrt ist der Umsatz vergleichbar mit dem des Vorjahres (7,7 Mrd. Euro), während der Umsatz der Raumfahrt bei 2,9 Mrd. Euro lag. Rund 4 Mrd. Euro wurden in die Entwicklung und die Forschung investiert.

3 https://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-automobilindustrie-in-deutschland-2019/$FILE/ey-automobilindustrie-in-deutschland-2019.pdf
4 https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/200116-Europ-Pkw-markt-2019-leicht-im-plus.html
5 https://ec.europa.eu/germany/news/20190415-co2-grenzwerte_de
6 VDA Politikbrief 1 2019
7 https://www.bdli.de/sites/default/files/2019-05/Branchendaten2018.pdf
8 https://www.bdli.de/meldungen/allzeithoch-bei-beschaeftigung-luft-und-raumfahrtindustrie-2018-setzt-erfolgskurs-fort

Klimaneutrales Fliegen steht im Vordergrund, das bedeutet zum Beispiel, den CO2-Ausstoß durch die Entwicklung und den Einsatz leichterer Flugzeuge zu reduzieren. Weltweit entwickelt sich der Mobilitätsbedarf positiv und ältere Flugzeugmodelle mit hohem Kerosinverbrauch werden stetig durch lärmärmere und kraftstoffsparende Maschinen ersetzt, um das Wachstum noch weiter voranzutreiben. 9 Die modernsten Flugzeuge generieren zusätzlich Daten, die als Quelle für Flugsicherheit, Performanceverbesserung und Analyse des Flugzeugverhalten dienen.

In Deutschland haben sich verschiedene Städte der Initiative Smart Cities angeschlossen, innerhalb dieses Konzepts wird u.a. in Zusammenarbeit mit der Stadt Ingolstadt der Betrieb des autonom fliegenden Lufttaxis (CityAirbus) weiter durch AIRBUS erforscht und entwickelt.

Entwicklung des Marktes für Technologie-Beratung und Engineering Services

Entwicklungsdienstleister mit einem breiten Portfolio und einer bestimmten Größe entwickeln sich dank entsprechender Kosteneffekte weiter. Im Zuge dessen werden IT Kompetenzen auch immer stärker gefragt. 10 Aus Kostengründen und um zügig die Nachfrage nach gefragten Spezialisten zu befriedigen, sind Entwicklungskapazitäten im Ausland unabdingbar geworden (Near- und Offshore). 11

Hinzu kommt die zunehmende Konsolidierung der Industrie. Auch in den folgenden Jahren wird es Zukäufe und Fusionen unter Entwicklungsdienstleistern geben, um notwendige Skaleneffekte erzielen zu können. 12

II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2019

Die Umsatzprognose konnte 2019 erfüllt werden. Die Umsatzerlöse stiegen von T€ 30.485 (01.01.2018-31.12.2018) auf T€ 55.620 (01.01.2019-31.12.2019) um 82,4%. Das EBIT ist von T€ - 173 auf T€ 1.916 gestiegen.

Zum 01.01.2019 wurden die Gesellschaften Xpuls business solutions GmbH, sowie die einsplus GmbH auf die ALTEN SW GmbH verschmolzen.

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 9.441 auf T€ 19.505 erhöht.

Das Anlagevermögen reduzierte sich von T€ 720 in 2018 auf T€ 601 in 2019. Diese Verringerung ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass es abgesehen von Zugängen aus Verschmelzungen

9 https://www.bdli.de/sites/default/files/2019-05/Branchendaten2018.pdf
10 https://www.automobil-industrie.vogel.de/die-edl-branche-ist-wichtig-fuer-die-wertschoepfung-a-827165/
11 Yves-Antoine Brun im Interview mit der Automobil Industrie
12 ATZ Extra, Springer Verlag, Ausgabe Mai 2018

keine Zugänge im Geschäftsjahr gab und der Rückgang der Zugänge ebenfalls im Vorjahr ersichtlich war (2018 in Höhe von T€ 35 im Vergleich zum Vorjahr 2017 T€ 90).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt von T€ 7.646 auf T€ 13.816.

Die Forderungen aus Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind hingegen in 2019 von T€ 1.143 auf T€ 1.036 gesunken.

Die liquiden Mittel sind von T€ 307 auf T€ 3.494 gestiegen.

Das Eigenkapital stieg von T€ 4.318 um T€ 4.561 auf T€ 8.879. Dies ist vor allem auf die Erhöhung der Kapitalrücklage aufgrund der Verschmelzungen zurückzuführen, Die Eigenkapitalquote stieg ebenfalls von 42,91 % auf 45,52 %.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich von T€ 4.581 auf T€ 8.461. Diese Steigerung der Verbindlichkeiten ist auf die Verschmelzung zurückzuführen sowie, die zum 31.12.2019 hohe Umsatzsteuerverbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt für November 2019 i.H.v. 1.598 T€. Diese fiel aufgrund höherer Forderungen gegenüber Großkunden außergewöhnlich hoch aus.

2. Finanzlage

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf T€ 405 und fällt im Gegensatz zum Vorjahr (T€ -2.904) positiv aus.

Da die Investitionstätigkeiten lediglich über die Schwestergesellschaften erfolgten, ergibt sich im Geschäftsjahr 2019 ein positiver Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit von T€ 18 (Vorjahr T€ -7), aufgrund der Veräußerung von Büroausstattung und Hardware.

Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ 3.261 (Vorjahr T€ -1.007).

Somit beläuft sich der Cash-Flow insgesamt auf 3.684 T€ (Vorjahr: T€ -3.918).

Die Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling im Vorjahr T€ 1.861 mit der ALTEN Cash-Management Sarl sind gesunken und betrugen im Geschäftsjahr 2019 T€ 1.363.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen im Geschäftsjahr 2019 auf T€ 55.620 gegenüber T€ 30.485 im Vorjahr. Dies ist im Wesentlichen auf das gesteigerte Geschäftsvolumen zurückzuführen, sowie auf die Verschmelzungen mit der einsplus GmbH und der xpuls GmbH.

Die Steigerung der Personalaufwendungen von T€ 19.434 auf T€ 31.599 ist im Wesentlichen sowohl auf Neueinstellungen als auch auf die Verschmelzungen der einsplus GmbH und der xpuls business solutions GmbH zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 623 T€ auf 1.288 T€ gestiegen. Hierin ist ein Gewinn in Höhe von T€ 816 aus dem Verkauf der beiden Standorte in Hamburg und Bremen an die Schwestergesellschaft Alten Technology GmbH enthalten. Außerdem sind weitere Erlöse aus Forschungsprojekten in Höhe von T€ 125 (Vorjahr T€ 229) berücksichtigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 7.806 T€ auf 14.650 T€ gestiegen. Hierbei stiegen vor Allem die Aufwendungen für Group Services und für Reisekosten an, was auf die Verschmelzung der einsplus GmbH und der Xpuls solutions GmbH zurückzuführen ist.

Die Abschreibung sind im Geschäftsjahr 2019 von 245 T€ auf 217 T€ gesunken. Dies ist in erster Linie auf die gesunkenen Abschreibungen von immateriellen Vermögensgegenständen zurückzuführen.

Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss von 1.288 T€ (Vorjahr: -152 T€).

Zusammenfassende Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beurteilt das Geschäftsjahr 2019 insgesamt als erfolgreiches Jahr für die Gesellschaft. Die Umsatzerlöse sind gestiegen, sowohl durch die Fusionen als auch durch organisches Wachstum. Das EBIT von T€ 1.916 (Vorjahr T€ -177) liegt deutlich über dem Vorjahr.

Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Prognosebericht

Durch den sich seit Anfang 2020 schnell verbreitenden Coronavirus (Covid-19) ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigt. Wenngleich das Ausmaß dieser Gesamtauswirkungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich quantifizierbar ist, werden negative Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit von Alten SW GmbH erwartet.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen haben im März und April 2020 eine Rezession ausgelöst. Der Einbruch ab Mitte März im Zuge des harten Shutdown war so stark, dass das Bruttoinlandsprodukt bereits im Durchschnitt des ersten Quartals um 2,2% gegenüber dem Vorquartal abnahm. Die Corona-Pandemie hat die Weltkonjunktur 2020 in eine stärkere Rezession gestürzt als während der Finanzkrise 2008/2009.

Zum Stand der Berichtsveröffentlichung zeigen sich deutliche negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung in Europa, durch die andauernde Corona-Pandemie. Diese Auswirkungen haben auch einen negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der Alten SW GmbH. Somit erwarten wir für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der Corona-Krise einen deutlichen Umsatzrückgang und niedrigeres EBIT. Die Alten SW GmbH nutzt jedoch die Möglichkeit der Kurzarbeit, um Projektausfälle zu kompensieren.

Vor dem Hintergrund der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen infolge der fortschreitenden Corona Pandemie erwartet Alten SW GmbH im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz und EBIT deutlich unter dem Vorjahresniveau. Diese Prognose ist mit Unsicherheiten behaftet, da eine genaue Einschätzung von Dauer und Auswirkungen der Corona-Krise derzeit nicht möglich ist.

II. Risikobericht

Preisentwicklung

Unsere Kunden achten permanent auf ihre Effizienz und damit auch auf den Preis zugekaufter Entwicklungsdienstleistungen. Zudem wirkt sich hier auch das gesteigerte Maß an Komplexität als Folge der formaljuristischen Anpassungen im Bereich der Werkverträge aus. Ferner wird kundenseitig auch eine partielle Verlagerung von Entwicklungsumfängen in Länder forciert, die ein günstigeres Lohnniveau aufweisen. Prognoseanpassungen und Sparprogramme einzelner Kunden können zu einer angespannten Preissituation und einem restriktiveren Vergabeverhalten führen.

Personal

Eine unzureichende Verfügbarkeit und die Fluktuation von qualifiziertem Personal könnten sich hemmend auf die Geschäftsentwicklung auswirken.

Marktrisiken

In Deutschland ist die ALTEN SW GmbH abhängiger von der Automobilbranche sowie der Luft-und Raumfahrt als in anderen Ländern, in denen die ALTEN Gruppe tätig ist. Allerdings sind die Entwicklungsthemen in diesen Industrien so vielfältig geworden, dass OEMs und Tier1 viele Technologien gleichzeitig im Blickfeld behalten und entwickeln müssen. Für ebendiese Herausforderungen sind Entwicklungsdienstleister mehr denn je von Nöten.

Der Verlust des Status Preferred Supplier mit einem Hauptkunden könnte ein Risiko bedeuten. Allerdings ist dieses Merkmal auf verschiedene Business Lines aufgeteilt und würde nicht den ganzen Umsatz beeinflussen.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Mit Blick auf den Ausbruch des Coronavirus können sich gesamtwirtschaftliche Risiken ergeben, die Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Inwiefern sich potenzielle Risiken im Hinblick auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung ergeben könnten, ist derzeit nicht abzuschätzen.

III. Chancenbericht

Die Entwicklung der Technologietrends wie autonomes Fahren, Vernetzung, künstliche Intelligenz, Elektromobilität und Internet der Dinge ist eine Chance für die Alten SW GmbH.

Weiterhin sind die kundennahen Standorte in Deutschland und der internationale Verbund der ALTEN Gruppe eine Chance, das Wachstum voranzutreiben.

Alten SW GmbH kann sich durch Zukäufe von Unternehmen mit anderen Branchenschwerpunkten wie IT Technologien, u.a. Cloud Solutions, Machine Learning und Big Data weiter diversifizieren.

Durch ein qualifiziertes Ressourcenmanagement werden die internen Kapazitäten gezielt gesteuert um Leerlaufzeiten zu minimieren. Die Akquisition von Projekten mit längeren Laufzeiten soll zudem zusätzlich eine langfristig stabile Grundauslastung unserer Entwicklungskapazitäten sicherstellen. Hierbei spielt auch die vorausschauende Personalplanung der Alten SW GmbH, die kontinuierliches Anpassen der Rekrutierungsaktivitäten an den Bedarf und der punktuelle Einsatz von externen Kapazitäten eine essentielle Rolle, um volatile Auslastungssituationen möglichst reibungslos zu nivellieren.

Besonders in Zeiten gesamtwirtschaftlicher Unsicherheit ist dies die Grundlage um Veränderungen rechtzeitig zu antizipieren und auch reagieren zu können.

 

München, 30. September 2020

Yves-Antoine Brun, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ALTEN SW GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ALTEN SW GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALTEN SW GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 30. September 2020

Warth & Klein Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Robert Binder, Wirtschaftsprüfer

Maximilian Meyer zu Schwabedissen, Wirtschaftsprüfer

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der ALTEN SW GmbH am 29.10.2020 Minutes of the ordinary Shareholders' meeting of ALTEN SW GmbH on 29.10.2020
in den Geschäftsräumen der ALTEN SW GmbH, Elsenheimerstraße 55a, 80687 München at the office of ALTEN SW GmbH, Elsenheimerstraße 55a, 80687 München
Teilnehmer: Herr Simon Azoulay Attendants: Mr. Simon Azoulay
als Geschäftsführer der as managing director
Alten Europe S.A.R.L, Alten Europe S.A.R.L
die 100 % der Geschäftsanteile in ALTEN SW GmbH hält holding 100% of the shares in ALTEN SW GmbH and
Unter Verzicht auf die Wahrung aller gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften hält die ALTEN SW GmbH eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt, was folgt: ALTEN SW GmbH hereby unanimously passes, waiving the compliance with all forms and notice periods required by statute or the articles of association, by means of a shareholders meeting a shareholder resolution as follows:
Punkt 1 Warth & Klein Grant Thornton AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ulmenstraße 22, 60325 Frankfurt wird als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020 gewählt. Item 1 Warth & Klein Grant Thornton AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ulmenstraße 22, 60325 Frankfurt is elected as auditor for the fiscal year 2020.

 

München, 29.10.2020

Alten Europe S.A.R.L.

Simon Azoulay

Protokoll der ordentlichen Gesellschafterversammlung der ALTEN SW GmbH am 18.11.2020 Minutes of the ordinary Shareholders' meeting of ALTEN SW GmbH on 18.11.2020
in den Geschäftsräumen der ALTEN SW GmbH, Elsenheimerstraße 55a, 80687 München at the office of ALTEN SW GmbH, Elsenheimerstraße 55a, 80687 München
Teilnehmer: Herr Simon Azoulay Attendants: Mr. Simon Azoulay
als Geschäftsführer der as managing director of
Alten Europe S.à.r.l., Alten Europe S.à.r.l.
die 100 % der Geschäftsanteile der ALTEN SW GmbH hält holding 100% of the shares of ALTEN SW GmbH and
Unter Verzicht auf die Wahrung aller gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften hält die ALTEN SW GmbH eine Gesellschafterversammlung ab und beschließt, was folgt: ALTEN SW GmbH hereby unanimously passes, waiving the compliance with all forms and notice periods required by statute or the articles of association, by means of a shareholders meeting a shareholder resolution as follows:
Punkt 1 Feststellung des Jahresabschlusses des Geschäftsjahres 2019: Item 1 Approval of the balance sheet of fiscal year 2019:
Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2019 wird wie von den Geschäftsführern vorgelegt, festgestellt. The financial statement of fiscal year 2019 as presented by the managing director is approved.
Punkt 2 Gewinnvortrag Item 2 Profit carryforward
Das Jahresüberschuss in Höhe von 1.288.440,50 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. The annual net profit of 1.288.440,50 € will be carried forward.
Punkt 3 Dem Geschäftsführer wird für das Geschäftsjahr 2019 die Entlastung erteilt. Item 3 Formal discharge for the financial year 2019 is granted to the managing director.

 

München, 18.11.2020

ALTEN Europe S.à.r.l.

Simon Azoulay

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