SoftService GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Serge Kemps seit 27.7.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nipro Medical Europe NV | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nipro Medical Germany GmbH (vormals: Nipro D.Med Gemany GmbH)Ratingen (vormals: Düsseldorf)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017Nipro Medical Germany GmbH, Ratingen1. Grundlagen der Nipro Medical Germany GmbH Die Nipro Medical Germany GmbH ("NMG") ist auf den Vertrieb medizinischer Produkte mit Schwerpunkt Dialyse spezialisiert. Die Handelswaren werden seit 2015 hauptsächlich von der in Belgien ansässigen Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, bezogen, die zum 31. Dezember 2017 zu 100 % an unserer unmittelbaren Muttergesellschaft Nipro D.Med International GmbH (vormals: Rigi Medizintechnik GmbH) beteiligt ist. Schwerpunktkunden des Verkaufes sind Dialysezentren, Kliniken und Großhändler. Der Fokus der Tätigkeit richtet sich auf den deutschen Markt. Die NMG ist dabei Teil eines aus verbundenen Gesellschaften bestehenden internationalen Vertriebsnetzwerks mit Standorten in Europa und Afrika. Mit Datum vom 30. September 2018 hat die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, gegenüber der NMG eine Patronatserklärung, auch für zukünftige Verpflichtungen der NMG abgegeben. Dadurch sind die Zahlungsfähigkeit und der Fortbestand der Gesellschaft gesichert. Zum Ende des ersten Quartals 2017 haben wird das bisherige Lager in Alzenau durch ein neueres Lager eines anderen Lagerbetreibers ersetzt. Durch die damit verbundene Optimierung der Lager- und Versandprozesse werden wir voraussichtlich die Gemeinkosten im Logistikbereich verringern und das Serviceangebot gegenüber den Kunden verbessern. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Der Markt für medizinische Produkte in Deutschland hat sich wie schon in den Vorjahren als von konjunkturellen Schwankungen weitgehend unabhängig erwiesen und auch im zurückliegenden Jahr eine stabile Grundlage für die geschäftliche Weiterentwicklung der NMG gebildet. Das Umsatzvolumen des Marktes ist hoch, jedoch aufgrund des anhaltenden Preisdrucks von eher geringer Profitabilität. 2.2 Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Entscheidend für uns als Vertriebsgesellschaft sind die gute Marktreputation und Qualität der NIPRO-Produkte, ein gutes Vertriebsnetz und zuverlässige Logistikprozesse. Mit der vollständigen Eingliederung in die NIPRO Gruppe haben wir nun vollständigen Zugang zu dem Produkt-Know-How und den Erfahrungen der NIPRO Gruppe auf den europäischen Markt. Dadurch werden wir zukünftig an Synergieeffekten innerhalb der Gruppe partizipieren können. Das Vertriebsnetz haben wir bereits im Vorjahr deutlich ausgebaut und sehen uns hier gut positioniert. Mit der Verlagerung unseres Hauptlagers im ersten Quartal 2017 haben wir auch im Logistikbereich die Weichen für stabile Prozessabläufe in der Warenlogistik gelegt. 2.3 Forschung und Entwicklung Die NMG ist als reine Vertriebsgesellschaft nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. 2.4 Betriebsstätten Die NMG verfügt außerhalb des Unternehmenssitzes in Ratingen über keine Betriebsstätten. 2.5 Ertragslage Wie bereits im Vorjahr verringerten sich auch im Geschäftsjahr 2017 die Umsatzerlöse und sanken um 12,6 % auf 11,7 Mio. Ursächlich dafür sind im Wesentlichen geringere Umsätze mit verbundenen und nahestehenden Unternehmen. Entgegen der Umsatzentwicklung konnte die Rohertragsmarge (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) leicht von 9,6 % auf 9,9 % verbessert werden. Der Rohertrag absolut verminderte sich jedoch von EUR 1,3 Mio. auf EUR 1,2 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Zuschüssen zu den Vertriebskosten und Verwaltungskosten in Höhe von insgesamt EUR 2,6 Mio. die uns die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, für das Geschäftsjahr und Vorjahre gewährt hat. Die Personalaufwendungen stiegen in Folge der Restrukturierung um 4,3 % auf EUR 0,8 Mio. Die Betriebskosten (sonstige betriebliche Aufwendungen) stiegen um TEUR 631 auf TEUR 2.975 und betragen damit 25,3 % der Umsatzerlöse (i. Vj. 17,4 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im wesentlichen Ausgangsfrachten und Logistikkosten (TEUR 782, i. Vj. TEUR 731), Forderungsverluste (TEUR 687 i. Vj. TEUR 272), Vertriebskosten (TEUR 131, i. Vj. TEUR 216), Büromieten und Nebenkosten (TEUR 209, i. Vj. TEUR 228) sowie Fremdleistungen und Fremdarbeiten (TEUR 651 TEUR, i. Vj. TEUR 158). Aufgrund ausreichender Verlustvorträge fielen im Geschäftsjahr 2017 keine Ertragssteuern an. Das Ergebnis nach Steuern beträgt damit TEUR 148 (i. Vj. TEUR -1.628). Der Jahresüberschuss beträgt für das Geschäftsjahr 2017 TEUR 148 nach einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.630 im Vorjahr. 2.6 Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich weiter um EUR 1,0 Mio. auf EUR 16,0 Mio. Dies ist im Wesentlichen auf die Reduzierung des Umlaufvermögens, insbesondere des Guthabens bei Kreditinstituten um EUR 1,6 Mio. und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um EUR 0,7 Mio. sowie Forderungen gegen Gesellschafter um EUR 0,3 Mio. zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entwickelten sich gegenläufig und stiegen um EUR 1,8 Mio. Die Vorräte erhöhten sich leicht auf EUR 3,6 Mio. (i. Vj. EUR 3,4 Mio.). Bei den Passiva erhöhten sich sowohl die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (EUR 0,9 Mio.) als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung (EUR 0,2 Mio). Im Gegenzug verringerten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um EUR 2,2 Mio. Die Verringerung der sonstigen Verbindlichkeiten ist ebenso wie die Verringerung des Guthabens bei Kreditinstituten auf die Zahlung der im Vorjahr ausgewiesenen Umsatzsteuerverbindlichkeiten (EUR 2,6 Mio.) zurückzuführen. Die Erhöhung sowohl der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen als auch die Steigerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf ein absatzstarkes Jahresendgeschäft zurückzuführen. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurden nicht gebildet, da gemäß unserer aktuellen mittelfristigen Unternehmensplanung nicht mit ausreichender Sicherheit von einer Nutzung der Verlustvorträge innerhalb der kommenden fünf Jahre auszugehen ist. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag verringerte sich im Geschäftsjahr 2017 geringfügig auf EUR 6,2 Mio. 2.7 Finanzlage und Investitionen Nach wie vor finanziert sich die NMG hauptsächlich durch Lieferantenkredite des Hauptlieferanten und mittelbaren Gesellschafters Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien. Der Finanzmittelfond hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,6 Mio. auf EUR 0,8 Mio. verringert. Maßgeblichen Einfluss hatte dabei der Ausgleich der im Vorjahr ausgewiesenen Umsatzsteuerverbindlichkeiten iin Höhe von EUR 2,2 Mio. Zur Sicherung der Liquidität hat die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, ihre Patronatserklärung gegenüber der NMG erneuert und sich damit verpflichtet die NMG mit ausreichenden finanziellen Mitteln auszustatten. Die Patronatserklärung stellt somit die Zahlungsfähigkeit der NMG jederzeit sicher. Größere Investitionen wurden nicht getätigt, jedoch konnte ein Teil der zu Demonstrationszwecken an Kunden vermieteten Dialysemaschinen an diese veräußert und somit die langfristige Kundenbindung gesichert und der Eintritt in die Amortisierungsphase der Dialysemaschinen beschleunigt werden. 2.8 Fazit Das Geschäftsjahr 2017 wurde maßgeblich durch die Trennung von dem bisherigen Joint-Venture-Partner beeinflusst. Aus heutiger Sicht bestätigen die gesunkenen Gemeinkosten die Entscheidung zur Trennung. Die Übernahme der Support-Prozesse vom bisherigen Joint-Venture-Partner führte zu einer Sensibilisierung für die Bedürfnisse der NMG, die dem Management eine noch spezifischere Ausrichtung auf die Anforderungen des Unternehmens und des Absatzmarktes ermöglicht. Die NMG wird daher in Zukunft stärker von der langjährigen Erfahrung der NIPRO-Gruppe auf dem europäischen Medizintechnik-Markt profitieren und dadurch auch an Synergieeffekten partizipieren können. Das Ziel der zunehmenden Marktdurchdringung wurde dadurch zwar leicht verzögert, wir gehen jedoch davon aus, dass sich dieser Erkenntnisgewinn mittel- bis langfristig positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirkt. Die Gewinnung eines Großkundenprojektes mit über 200 Dialysemaschinen zeigt die zunehmende Akzeptanz der Marke "NIPRO" auf dem deutschen Medizintechnikmarkt. Allerdings zeigt sich auch, dass wir weiterhin in der Aufbauphase sind und unsere Rohgewinnmarge noch nicht die Fixkosten für Vertrieb und Verwaltung decken kann. Nur Dank des Zuschusses unserer mittelbaren Muttergesellschaft in Höhe von EUR 2,6 Mio. konnten wir in diesem Geschäftsjahr erstmalig mit TEUR 148 einen Jahresüberschuss erzielen. 3. Nachtragsbericht. Mit Gesellschafterbeschluss vom 10. Januar 2018 hat die NMG ihren Firmensitz von Düsseldorf nach Ratingen verlegt. Die neue Anschrift lautet: Kokkolastr. 5, 40882 Ratingen. Zudem wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 26. Februar 2018 Herr Sven-Axel Krentorz sowie mit Gesellschafterbeschluss vom 12. Juni 2018 Herr Kurt Van Dal als Geschäftsführer abberufen. Neben Herrn Koki Okamoto wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 12. Juni 2018 Herr Serge Kemps zum Geschäftsführer bestellt. Mit Wirkung zum 16. Dezember 2018 wurde Herr Koki Okamoto als Geschäftsführer abberufen. Im Rahmen weiterer gesellschaftsrechtlicher Umstrukturierungen wurden mit Wirkung zum 1. Januar 2018 alle Anteile der NMG von der Nipro D.Med International GmbH, Baar/Schweiz auf die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, übertragen, wodurch die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, nun direkte und unmittelbare Gesellschafterin der NMG ist. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Entwicklung der Branche Der deutsche Markt für Medizinprodukte im Allgemeinen und für Dialyseprodukte im Besonderen wird sich den Erwartungen zufolge stabil entwickeln. Dem noch immer leicht, aber im Vergleich zur Vergangenheit, niedrigen Preisniveau steht ein langsames Wachstum der Absatzmenge gegenüber, was in Summe zu einem relativ stabilen Umsatzvolumen führt. 4.2. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die exzellente Produktqualität der NIPRO-Produkte ermöglicht ein mittel- bis langfristiges moderates Umsatzwachstum. Durch die Komplettierung des Produktportfolios mit Dialysemaschinen und Wasseraufbereitungsanlagen kann potentiellen Kunden ein besserer Gesamtservice angeboten werden. Ziel bleibt es weiterhin, die NDG langfristig in den Top-3 der Lieferanten am deutschen Dialysemarkt zu etablieren und einen Marktanteil von 20 % zu erreichen. Die in 2018 vollzogene vollständige Eingliederung in die NIPRO Gruppe, als nunmehr direktes Tochterunternehmen der Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, sichert die für die erfolgreiche langfristige Entwicklung erforderliche stabile Grundlage. Die NMG wird daher in Zukunft stärker von der langjährigen Erfahrung der NIPRO Gruppe auf dem europäischen Medizintechnik-Markt profitieren und dadurch auch an Synergieeffekten partizipieren können. Größtes Risiko bleibt der auf der Branche lastende Kostendruck. Die niedrige Profitabilität begünstigt die bereits etablierten Anbieter und erschwert die weitere Durchdringung des Marktes durch die NMG. Diesem Risiko wird durch die anhaltende Integration in die NIPRO Gruppe und deren vertikale Expansionsstruktur entgegengewirkt. Liquiditäts- und Going-Concern-Risiken bestehen aufgrund der Patronatserklärung der Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, nicht. Die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, verfügt über ausreichende finanzielle Reserven, um ihre Verpflichtungen aus der uns gegenüber gegebenen Patronatserklärung jederzeit erfüllen zu können. Ein weiteres theoretisches Risiko ergibt sich aus der Fokussierung auf den Vertrieb von NIPRO-Produkten. Auf der Absatzseite sind spezifische Risiken allerdings nicht erkennbar, da der Deckungsbeitrag nicht im besonderen Maße von einzelnen Kunden abhängt und das Produktportfolio von NIPRO sehr umfassend und hochwertig ist. 4.3. Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr 2018 konnten wir unsere Umsatzerlöse auf EUR 14,5 Mio. und das Ergebnis nach Steuern auf EUR 0,3 Mio. steigern. Allerdings ist auch darin wieder ein Zuschuss zu den allgemeinen Vertriebs- und Verwaltungskosten unserer Muttergesellschaft in Höhe von EUR 2,7 Mio. enthalten. Für das Geschäftsjahr 2019 budgetieren wir einen weiteren Umsatzanstieg auf EUR 16,6 Mio. und einen moderaten Anstieg des Ergebnisses nach Steuern auf EUR 0,4 Mio. Allerdings werden auch in 2019 die Margen nicht ausreichen um ein positives Ergebnis zu realisieren, so dass in dem für 2019 budgetierten Ergebnis nach Steuern wieder ein Zuschuss unserer Muttergesellschft eingeplant ist.
Ratingen, den 9. Januar 2019 Serge Kemps BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2017NIPRO MEDICAL GERMANY GMBH, RATINGENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 2017Nipro Medical Germany GmbH, RatingenI. Allgemeine Angaben und gesetzliche Grundlagen Die Nipro Medical Germany GmbH, Düsseldorf, ("Nipro Germany") mit der Handelsregister-Nummer HR B 80890, Amtsgericht Düsseldorf, hat den Jahresabschluss gemäß §§ 264 ff. HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB einzustufen. Gemäß § 267 Abs. 4 HGB gelten aber noch die Rechtsfolgen, die aus der Einstufung als mittelgroße Kapitalgesellschaft resultieren. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2017 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 6.224 aus. Vor dem Hintergrund einer durch die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, abgegebenen Patronatserklärung wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt. Seit dem Geschäftsjahr 2015 ist die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, mit 51 % an unserer Gesellschafterin beteiligt, so dass wir in den Konzernabschluss der NIPRO Gruppe einbezogen werden. Die unveränderten Vergleichszahlen der Bilanz zum 31. Dezember 2016 sowie der Gewinn- und Verlustrechnung 2016 werden im Jahresabschluss 2017 entsprechend ausgewiesen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und linear über die erwartete Nutzungsdauer (3 - 5 Jahre) abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungenen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern wurden zugrunde gelegt:
Bei einer dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Aus Vereinfachungsgründen und unter Wesentlichkeitsaspekten werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Für Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 wird jährlich ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Vorräte Unter den Vorräten werden Waren zum Einkaufspreis angesetzt. Soweit erforderlich erfolgte eine Abwertung auf den niedrigeren Wert am Bilanzstichtag. Die Abwertung ist im Wesentlichen abhängig von dem verbleibenden Zeitraum bis zum Erreichen des Mindeshaltbarkeitsdatums sowie von der aktuellen Einkaufspreisentwicklung und dem voraussichtlichen Kaufpreis. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Bewertung der Forderungen erfolgt zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungen Rechnung getragen. Langfristige Forderungen wurden mit dem laufzeitadäquaten Zinssatz diskontiert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017 ist in einem separaten Anlagespiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Insgesamt wurden zum 31. Dezember 2017 Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 134 und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von TEUR 47 gebildet. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben Forderungen in Höhe von TEUR 234 eine Laufzeit von über einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus kurzfristigen Darlehen und aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Sämtliche Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Personal in Höhe von TEUR 21. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 9 haben eine Laufzeit von über einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 25. Mit Gesellschafterbeschluss vom 11. Dezember 2017 wurde der Jahresabschluss 2016 festgestellt und der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.631 auf neue Rechnung vorgetragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (TEUR 444). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (TEUR 394). Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Handelswaren im Inland. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Vertriebs- und Verwaltungszuschüsse der Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, (TEUR 2.581), Erträge aus Weiterbelastungen (TEUR 62), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TEUR 60) und aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 39). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten (TEUR 688), Fremdarbeiten (TEUR 651), Ausgangsfrachten (TEUR 782) sowie Büromiete (TEUR 209). Darin enthalten sind auch sonstige periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 35. IV. Sonstige Pflichtangaben Nachtragsbericht Zu Beginn des Geschäftjahres 2018 hat unsere mittelbare Gesellschafterin Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, die restlichen 49 % an unserer Gesellschafterin Nipro D.med International GmbH, Baar/Schweiz, erworben und ist damit alleinige Gesellschafterin unserer unmittelbaren Muttergesellschaft. Im Rahmen weiterer gesellschaftsrechtlicher Umstrukturierungen ist die Nipro D.med International GmbH, Baar/Schweiz, im Laufe des Jahres 2018 als Gesellschafter ausgeschieden, so das nun die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, unsere alleinige, unmittelbare Gesellschafterin ist. Vor dem Hintergrund der bilanziellen Überschuldung und der gesellschaftsrechtlichen Umstrukturierungen hat die Nipro Europe N.V., Mechelen/Belgien, mit Datum vom 30. September 2018 unmittelbar gegenüber uns eine Patronatserklärung abgegeben. Ferner wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 10. Januar 2018 der Sitz unserer Gesellschaft von Düsseldorf nach Ratingen verlegt. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Vorteil des Leasings ist, dass im Zeitpunkt des Erwerbs die eigene Liquidität nicht beansprucht wird und somit für andere Investitionen zur Verfügung steht. Zusätzlich ist die Gesellschaft in der Lage in kürzeren Zeitabständen neue, aktuelle Vermögensgegenstände einzusetzen. Nachteilig kann sich auswirken, dass die zukünftigen Leasingraten zu einem Liquiditätsabfluss in späteren Jahren führen. Übrige Pflichtangaben Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 11 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 16). Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren bzw. sind: Herr Sven-Axel Krentorz, Kaufmann, Wollerau/Schweiz (bis 26. Februar 2018) Herr Kurt Van Dal, Kaufmann, Tremelo/Belgien (bis 12. Juni 2018) Herr Koki Okamoto, Kaufmann, Elsene/Belgien (bis 16. Dezember 2018) Herr Serge Kemps, Kaufmann, Vosselaar/Belgien (ab 12. Juni 2018) Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (Miet- und Leasingverträge) betragen EUR 906.986,85. Die Nipro Germany ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Nipro D.med International GmbH, Baar/Schweiz, (vormals Rigi Medizintechnik GmbH) die einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Nipro Germany wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss der Nipro International GmbH, Baar/Schweiz, ist am Sitz der Gesellschaft in Baar/Schweiz erhältlich. Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen stellt die Nipro Corporation, Osaka/Japan, auf. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Osaka/Japan erhältlich. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen den Bilanzverlust in Höhe von TEUR -6.224 auf neue Rechnung vorzutragen.
Ratingen, 9. Januar 2019 Serge Kemps Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 16. Januar 2019 festgestellt. Der Bilanzverlust wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nipro Medical Germany GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Duisburg, 9. Januar 2019 RLT
Ruhrmann Tieben & Partner mbB
Thorsten Ziegemeier, Wirtschaftsprüfer |
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