Hansaton Akustik GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
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Phonak GmbHFellbachJahresabschluss zum 31. März 2011 und Lagebericht 2010/11LageberichtI. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft1. Marktlage und Allgemeinanalyse Mit einer Steigerung von 10 % im Markt für Hörgeräte im Jahr 2010 verzeichnete der deutsche Markt eine seiner höchsten Wachstumsraten. Nicht nur die demographischen Marktfaktoren und der falsche Umgang mit unserem empfindlichen Gehör sorgen seit Jahren für ein erfreulich stabiles Wachstum; es scheint, dass sich endlich auch die hohen Aufwendungen der Branche im Bereich Marketing und Public Relation langfristig auszahlen. Mit fast 10.000 PR - Clippings in Deutschland wurde ein Höchststand an Meldungen in den unterschiedlichen Medien erreicht - eine Steigerung von 200 % über die letzen beiden Jahre hinweg. Mit zwei Dritteln aller Presseartikel hat allein die Phonak nicht nur kräftig beigetragen, sondern ihre seit Jahren dominierende Stellung eindrucksvoll unterstrichen. Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass auch große Medien das Thema Schwerhörigkeit und Steigerung der Lebensqualität durch moderne und besonders leistungsfähige Hörgeräte zunehmend entdeckt haben. Die in den vergangenen Jahren gestiegene Innovationskraft ermöglicht es Schwerhörigen immer besser, wieder an einem normalen Leben teilzuhaben. Neue Techniken wie Wireless-Funktionen, Bluetooth oder neue richtungsweisende Algorithmen in den neuesten Hörgeräten wie das StereoZoom oder SoundRecover sorgen dafür, den Wunsch nach einem neuen Hörgerät früher umzusetzen, als der von der Krankenkasse festgelegte Zeitraum von 6 Jahren. Leider wird eine deutlich jüngere Zielgruppe mit diesen bahnbrechenden Techniken noch nicht erreicht. Mit einer Leistung von 200 MIPS (Million Instructions per Second) in der neuesten Hörgerätegeneration "Spice" sollte technisch gesehen das alte, schlechte Image von Hörgeräten der Vergangenheit angehören. Die Innovationsgeschwindigkeit der grossen Wettbewerber im Markt nimmt stetig zu. Da nach wie vor der Trend zu Business und Economy Class Hörgeräten im deutschen Markt anhält, war die Einführung aller Klassen für die Phonak GmbH erfolgreich; ausserdem konnten somit fast alle Schwerhörigen von dieser neuen Hörgerätegeneration profitieren. Erfreulich ist außerdem, dass der verkürzte und qualitativ zumindest fragwürdige Versorgungsweg über HNO Ärzte weiter an Bedeutung verloren hat. Der Endkunde bevorzugt eine qualitativ hochwertige und dauerhafte, persönliche Versorgung, die nur durch die fachlich gut ausgebildeten Hörgeräteakustiker gegeben ist. Die bewährte und langjährig erfolgreiche Philosophie der Phonak hat sich somit auch in 2010 ausgezahlt. Erfreulicherweise ist die Gesamtzahl der Hörgeräteakustikerfilialen Filialen in Deutschland weiter angestiegen, ein Trend, der insbesondere durch neu ausgebildete Meister hervorgerufen wurde, die sich im Anschluss an die Ausbildung selbstständig machten. Diese Zahl von neueröffneten Geschäften übersteigt diejenigen, die von Großfilialisten übernommen wurden, deutlich. Zum Ende unseres Geschäftsjahres 20010/11 konnten in Deutschland über 4.500 Geschäfte für Hörakustik in Deutschland registriert werden. Leider verharrt der Anteil von IdO-Geräten in Deutschland im Vergleich zu HdO- Geräten auf einem sehr niedrigen Niveau. Nicht einmal 8 % der Hörgeräte werden in dieser individuellen, kosmetisch sehr schönen Form an die Kunden abgegeben, obwohl auch hier die neuesten Techniken verfügbar sind. 2. Geschäftsverlauf Die ambitionierten Umsatzziele konnten auch im vergangenen Berichtszeitraum wieder übertroffen werden. Insbesondere in den ersten 6 Monaten wurden sehr hohe Zuwachsraten sowohl beim Umsatz als auch beim Absatz erzielt. Damit ist es erneut gelungen die Marktposition der Phonak in Deutschland weiter auszubauen. Die sehr erfolgreiche CORE Produktfamilie wurde ab September durch die sehr innovative SPICE Familie Zug um Zug ergänzt. Zum ersten Mal in der Geschichte für Hörgeräte ist es der Phonak GmbH gelungen, in einem extrem kurzen Zeitraum von nur 7 Monaten nach Einführung der neuen Chip Plattform "Spice", diese bahnbrechende Technik in allen Produktklassen zur Verfügung zu stellen. Mit Lyric wurde auf dem EUHA (Europäische Union Hörgeräteakustiker e.V.) Kongress 2010 ein völlig neuartiges Produktsegment der deutschen Öffentlichkeit mit sehr grosser Resonanz vorgestellt. Im Anschluss an die Messe begann die aktive Vermarktung des Produktes, die Gewinnung von speziellen Lyric-Partnern und die regelmäßigen, sehr intensiven Schulungen dieser Kunden in Fellbach. Nach wie vor bietet Phonak die breiteste Produktpalette im Markt an. Unserer langfristigen Strategie folgend kommen laufend neue Lösungen rund um das Thema Hören dazu: die FM Technologie zum besseren Verstehen eines Vortragenden, der sich typischerweise in einer gewissen Distanz zum Schwerhörigen befindet, der Kopfhörer Audéo PFE für MP3 - Systeme, den professionellen Gehörschutz in lauten Umgebungen und ganz neu eine innovative Beschallungsanlage speziell für Schulen. Für den Verkauf letzterer Anlagen wurde ein separater Vertrieb etabliert. Auch der Verkauf des Zubehörs, der Hörgerätebatterien sowie Serviceleistungen des Unternehmens nehmen einen immer größer werdenden Raum ein. Gesamtumsatz
Vorrangig wurde der Umsatz durch stark angestiegene Verkäufe an Drittkunden erzeugt, während die Erlöse an verbundene Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr rückläufig waren. Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung Mit Wirkung zum 01. April 2009 wurde am 07. Mai 2009 ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der Phonak Holding GmbH, Fellbach als Organträger und der Phonak GmbH als Organgesellschaft geschlossen. Darin verpflichtet sich die Organgesellschaft, ihren ganzen nach den maßgeblichen handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Gewinn an den Organträger abzuführen. Entsprechende Jahresfehlbeträge werden vom Organträger ausgeglichen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt nach der vorliegenden Gewinn- und Verlustrechnung:
eine Folge des überproportionalen Wachstums im Vergleich zum Gesamtmarkt. Der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung beläuft sich auf T€ 2.119 (Vorjahr: T€ -3.163) Nachdem der Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung im Vorjahr geprägt war durch außerordentliche Aufwendungen aufgrund des vom Bundeskartellamt erlassenen Bußgeldbescheids in einem Kartellordnungswidrigkeitsverfahren, spiegelt sich im Berichtszeitraum in dem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung das starke Absatz- und Umsatzwachstum in allen Preisklassen wider. Bilanzkennzahlen Die Bilanzsumme unserer Gesellschaft hat sich gegenüber der Vorjahresbilanz um T€ 2.353 bzw. 4,4 % erhöht. Die Veränderung der Vermögenslage bzw. der Kapitalstruktur der Gesellschaft ist auf der Aktivseite im Wesentlichen geprägt durch einen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.739) sowie der Vorräte (T€ 1.217), resultierend aus dem stark angestiegenen Geschäftsvolumen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich im Wesentlichen aufgrund der im Vorjahr erfolgten Verlustübernahme durch den Organträger um T€ 1.962. Auf der Passivseite sind die gestiegenen sonstigen Rückstellungen (T€ 1.103) sowie die um T€ 292 gestiegenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ebenfalls auf das gestiegene Geschäftsvolumen zurückzuführen. Zusätzlich beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen die Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft entsprechend des Gewinnabführungsvertrages. Die Vorräte stellen 52,1 % der Bilanzsumme und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen 81,8 % der Bilanzsumme dar. Die Eigenkapitalquote beträgt 5,1 % (Vorjahr: 5,3 %) Die Finanzierung des Unternehmens ist durch ausreichend liquide Mittel, Darlehen von verbundenen Unternehmen und Cash-Pooling gesichert. Investitionen Es wurden in diesem Geschäftsjahr notwendige Investitionen in einer Gesamthöhe von T€ 295 getätigt. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die hohe Qualität unserer Produkte und die Innovationskraft, die unseren Produkten innewohnt, stellen einen entscheidenden Faktor für die Zufriedenheit unserer Kunden dar. Diese Innovationskraft verbunden mit dem steten Ausbau unserer Marktanteile spiegelt sich in der wachsenden Anzahl unserer Mitarbeiter wider. Der Erfolg des Unternehmens ist die Basis dafür, dass wir in unserem Unternehmen eine geringe Mitarbeiterfluktuation zu verzeichnen haben, auf erfahrene Mitarbeiter zurückgreifen und zusätzlich neue hochqualifizierte Mitarbeiter gewinnen können. Umweltrisiken Als Handelsunternehmen unterliegt unser Geschäft keinen Umweltrisiken. Nachtragsbericht Es ergaben sich keine berichtspflichtigen Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres. II. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und ihre Chancen und RisikenAuch im neuen Geschäftsjahr gehen wir davon aus, dass der Markt für Hörgeräte wieder deutlich wächst. Diese fast schon einmalige Konstanz des Marktes ist seit vielen Jahren typisch für den Hörgerätemarkt, unabhängig von jeweiligen Konjunkturzyklen. Auch können Produktinnovationen im Markt sicherlich einen weiteren Beitrag für eine erhöhte Dynamik leisten. Mit dem Abbau des Stigmas für Hörgeräte sind sicherlich noch ganz andere Zuwachsraten zu erzielen. An diesem Wachstum wollen wir mit unserer Dynamik zumindest proportional teilhaben. Neue Produkte und große Anstrengungen im Bereich PR und Marketing sind dazu unerlässlich. Neue, innovative Produkte bzw. Lösungen in all unseren strategischen Segmenten werden unser vielfältiges Produktangebot gezielt erweitern. Aufgrund unseres stets überproportionalen Wachstums in den vergangenen Jahren haben wir mit dem 3. Ausbau unseres Firmengebäudes in Fellbach begonnen. Im Januar 2012 planen wir, alle neuen Räumlichkeiten in Betrieb zu nehmen. Unser Ziel ist es, das deutschlandweit erste Kompetenzzentrum für das Hören zu etablieren - ein gutes Investment in Millionenhöhe für die Zukunft, ein klares Bekenntnis zum Standort in Fellbach und ein Verdienst unserer Mitarbeiter. Unter einem Dach werden dann alle Aktivitäten der Phonak in Deutschland zusammengeführt, vom MP3 Kopfhörer, über Hörgeräte und neuester Lautsprechertechnik bis hin zu unserer neu etablierten Medical Division mit Cochlear- bzw. Mittelohr-Implantaten. An der effizienten Organisationsstruktur mit einem ausgeprägten Kostenmanagement werden wir auch in Zukunft festhalten. Gezielt werden wir uns sicherlich an der einen oder anderen Stelle verstärken. Unseren Grundsatz mit flachen Hierarchien und einer großen Mitarbeiterverantwortung auf allen Ebenen werden wir aber auch zukünftig leben. Einzelrisiken sind zur Zeit nicht erkennbar. Zusammengefasst sieht sich die Phonak GmbH gut gerüstet für die Zukunft, um die Herausforderungen des Marktes zu meistern. Für das Jahr 2011/12 und das darauffolgende Jahr wird mit einem positiven Ergebnis vor Ergebnisabführung gerechnet.
Fellbach, 17. Juni 2011 Wolfgang Bennedik, Geschäftsführer Joachim Schönhofen, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangALLGEMEINE ERLÄUTERUNGENDer Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß den §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Das am 29. Mai 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts, das sogenannte Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (im nachfolgenden "BilMoG"), ist in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsvorschriften erstmals auf den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011 der Gesellschaft anzuwenden (Art. 66 Abs. 3 S. 1 EGHGB). Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung (Art. 66 Abs. 3 S. 6 EGHGB) wurde kein Gebrauch gemacht. Die Einführung des BilMoG kann in der sogenannten BilMoG-Eröffnungsbilanz zum 1. April 2010 zu Bewertung- und Ausweisänderungen von Bilanzposten des Vorjahres führen. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen im Rahmen der erstmaligen Anwendung ist nach Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB unterblieben. Angaben, die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, sind zur verbesserten Übersichtlichkeit insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung. Mit Wirkung zum 1. April 2009 wurde am 7. Mai 2009 ein Gewinnabführungsvertrag zwischen der Phonak Holding GmbH, Fellbach als Organträger und der Phonak GmbH als Organgesellschaft geschlossen. Darin verpflichtet sich die Organgesellschaft ihren gesamten, nach den maßgeblichen handelsrechtlichen Vorschriften ermittelten Gewinn, an den Organträger abzuführen. Entsprechende Jahresfehlbeträge werden vom Organträger ausgeglichen. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE, WÄHRUNGSUMRECHNUNGDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Soweit nach steuerlichen Vorschriften zulässig, lag in Vorjahren den Abschreibungen die degressive oder alternativ die lineare Methode zugrunde. Von der Übergangsmöglichkeit der degressiven zur linearen Abschreibungsmethode wird Gebrauch gemacht. Für diese Anlagengegenstände wurde dieser Ansatz beibehalten. Für Anlagenzu-gänge ab dem Geschäftsjahr 2006/2007 erfolgt die Abschreibung linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wurde seit dem 1. Januar 2008 bis zum 31. März 2010 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 150 nicht überstiegen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als € 150 und bis zu € 1.000 betrugen, wurde ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Seit dem 1.April 2010 wird für die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüterhandelsrechtlich wieder die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 410 nicht übersteigen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Die Vorräte der Gesellschaft umfassen im Wesentlichen Handelswaren. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird darüber hinaus eine Wertberichtigung für Skontoabzüge vorgenommen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken gebildet. Sie bemessen sich nach der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bei der Ermittlung der Garantierückstellungen wird von einer über die Garantielaufzeit gleich verteilten Geltendmachung von Garantieleistungen ausgegangen. Die Restlaufzeiten verteilen sich demnach wie folgt:
Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zeitnah mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Darlehensforderungen gegenüber Kunden in Höhe von T€ 627 (Vorjahr T€ 413) sowie Darlehen gegen Mitarbeiter in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ keine) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Die darüber hinaus gehenden Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 2.130 Forderungen aus Cash-Pooling, die eine Mitzugehörigkeit zum Posten Guthaben bei Kreditinstituten aufweisen (Vorjahr: Verbindlichkeiten 1.592). Die darüber hinausgehenden Forderungen in Höhe von T€ 837 bestehen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: T€ 1.292). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine Forderungen gegen die Muttergesellschaft enthalten (Vorjahr: T€ 3.690). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 1.288 (Vorjahr: T€ 249). Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage in Höhe von ursprünglichen T€ 3.692 wurde im Rahmen der Sacheinlage zum 1. April 2006 durch die Phonak Holding GmbH, Fellbach, gebildet. Mit Gesellschafterbeschluss vom 31. März 2007 wurde aus der Kapitalrücklage ein Betrag von T€ 1.100 entnommen und durch Verrechnung mit einer ausstehenden Forderung gegen die Phonak Holding GmbH, Fellbach, ausgeglichen. Die Kapitalrücklage zum 31. März 2011 beträgt unverändert T€ 2.592. Sonstige Rückstellungen Die Position beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieleistungen, Warenrücksendungen, Rückerstattungen an Kunden sowie Bonuszahlungen an Mitarbeiter. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ist ein im Berichtszeitraum von der Sonova Holding AG gewährtes langfristiges Darlehen in Höhe von T€ 2.621 und ein Darlehen der Muttergesellschaft in Höhe von T€ 11.101. Mit Darlehensvertrag vom 16. Juli 2008 hat die Sonova Holding AG, Stäfa/Schweiz (Darlehensgeberin) mit der Phonak GmbH (Darlehensnehmerin) einen Darlehensrahmen, den diese bis zu einem Höchstbetrag von € 4,0 Mio. in Anspruch nehmen kann, vereinbart. Die Laufzeit des Darlehensrahmens ist zunächst bis zum 16. Juli 2011 begrenzt; diese verlängert sich allerdings um weitere 12 Monate, sofern die Darlehensgeberin nicht 30 Tage vor Laufzeitende schriftlich die Rückzahlung der in Anspruch genommenen Darlehenssumme einfordert. Darüber hinaus ist jedoch die Darlehensnehmerin jederzeit berechtigt, in Anspruch genommene Darlehensbeträge vollständig oder teilweise zurückzuzahlen. Die Darlehensverbindlichkeiten der Gesellschaft betrug am Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr T€ 2.621; diese werden aufgrund der unbestimmten Laufzeit als kurzfristige Verbindlichkeiten behandelt. Mit Darlehensvertrag vom 21. Januar 2009 und Ergänzung vom 1. Dezember 2009 hat die Phonak Holding GmbH, Fellbach, (Darlehensgeberin, Muttergesellschaft) mit der Phonak GmbH (Darlehensnehmerin) einen Darlehensrahmen, den diese bis zu einem Höchstbetrag von € 25,0 Mio. in Anspruch nehmen kann, vereinbart. Die Laufzeit des Darlehensrahmens ist zunächst bis zum 1. Januar 2012 begrenzt; diese verlängert sich allerdings um weitere 12 Monate, sofern die Darlehensgeberin nicht 30 Tage vor Laufzeitende schriftlich die Rückzahlung der in Anspruch genommenen Darlehenssumme einfordert. Darüber hinaus ist jedoch die Darlehensnehmerin jederzeit berechtigt, in Anspruch genommene Darlehensbeträge vollständig oder teilweise zurückzuzahlen. Die Darlehensverbindlichkeiten der Gesellschaft valutierten im Berichtsjahr in unterschiedlicher Höhe und betrugen am Bilanzstichtag T€ 11.101 (Vorjahr: T€ 15.482), diese werden aufgrund der unbestimmten Laufzeit als kurzfristige Verbindlichkeiten behandelt. Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von T€ 2.569 (Vorjahr: T€ 309). Diese resultieren mit T€ 2.119 im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft und Organträger im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages sowie aus Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 450 aufgrund der von der Muttergesellschaft für das gewährte Darlehen in Rechnung gestellten Zinsen. Die darüber hinaus ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 29.035 (Vorjahr: T€ 24.440) bestehen aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 196 (Vorjahr: T€ 130) solche aus Steuern enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Gesellschaft erzielt die Umsatzerlöse im Wesentlichen aus dem Vertrieb von Hörgeräten in Deutschland. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 45 enthalten (Vorjahr: T€ 409). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1 enthalten. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Diese Position enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 7 (Vorjahr: T€ 7). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 1 enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten in Höhe von T€ 546 (Vorjahr: T€ 683) Zinsen an verbundene Unternehmen. Außerordentliche Aufwendungen Die Position enthielt im Vorjahr die außerordentlichen Aufwendungen resultierend aus einem vom Bundeskartellamt erlassenen Bußgeldbescheid in einem Kartellordnungswidrigkeitenverfahren. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 100 enthalten die zu erwartenden Mehrsteuern aus einer laufenden Betriebsprüfung. SONSTIGE ANGABENHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Bereits am 18. August 2009 erfolgte die Löschung der beim Grundbuchamt Waiblingen eingetragenen Grundschuld in Höhe von T€ 1.534; zum 31. März 2011 bestanden keine Bankdarlehen. Die Gesellschaft hat derzeit sonstige finanzielle Verpflichtungen für Miet- und Leasingverträge in Höhe von T€ 550, die sich wie folgt aufteilen:
Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft hat in 2010/11 durchschnittlich 137 (Vorjahr: 118) Mitarbeiter beschäftigt. Organe der Gesellschaft Herr Wolfgang Bennedik, (Geschäftsführer Vertrieb), Ulm, und Herr Joachim Schönhofen, (Geschäftsführer Finanzen), Stuttgart, sind zu gesamtvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt. Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Phonak Holding GmbH, Fellbach, einbezogen. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Das oberste Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die börsennotierte Sonova Holding AG, Stäfa, Schweiz. Die Gesellschaft wird in den öffentlich publizierten Konzernabschluss einbezogen. Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB unterbleiben, da diese Angaben im Konzernabschluss der Phonak Holding GmbH, Fellbach, erfolgen.
Fellbach, den 17. Juni 2011 Wolfgang Bennedik, Geschäftsführer Joachim Schönhofen, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Phonak GmbH, Fellbach, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2010 bis 31. März 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 17. Juni 2011 PricewaterhouseCoopers
Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer ppa. Bernhard Traxler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 5. September 2011 festgestellt. |
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