RIGHTHEAD GmbH
Selbe AdresseVermittlung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Sixt seit 19.1.2017 | Geschäftsführer |
Robert Engelmann seit 3.2.2009 | Prokura |
Daniela Bollmann seit 29.1.2009 | Prokura |
Markus Christoph von Rhein seit 13.10.2006 | Geschäftsführer |
Volker Häßler seit 11.4.2006 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BBDO Group Germany GmbHDüsseldorfKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Konzernbilanz zum 31. Dezember 2017Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2017
Konzerneigenkapitalspiegel
Aufgrund der im Konzern bei allen Tochtergesellschaften durchgeführten zeitgleichen Dividendenvereinnahmung und des auf Ebene der BBDO Group Germany GmbH mit der Omnicom Holding Germany GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages stehen den Gesellschaftern aus dem erwirtschafteten Konzerneigenkapital keine weiteren Beträge für Ausschüttungen zur Verfügung. Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2017(1) VorbemerkungenDie BBDO Group Germany GmbH, Düsseldorf, ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 3901 eingetragen. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften haben konzerneinheitlich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. in Verbindung mit §§ 290 ff. HGB und des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung bilanziert. Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) einschließlich der konkretisierenden Grundsätze des DRSC aufgestellt. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Der Konzernabschluss ist in EUR aufgestellt. Das gezeichnete Kapital der BBDO Group Germany GmbH beträgt DM 5.000.000 (umgerechnet EUR 2.556.459,41). Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag des Konzerns resultiert im Wesentlichen aus den Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte, die lediglich im Konzernabschluss ergebnisrelevant werden, bei gleichzeitiger Vollausschüttung bzw. Ergebnisabführung der in den Einzelgesellschaften (einschließlich der Muttergesellschaft, der BBDO Group Germany GmbH) erwirtschafteten Gewinne. Zusätzlich werden zum Zeitpunkt des Erwerbs (Erstkonsolidierungszeitpunkt) bei Tochterunternehmen bestehende Gewinnrücklagen und Gewinnvorträge (konsolidierungspflichtiges Eigenkapital) in den Folgejahren an Gesellschafter außerhalb des Konsolidierungskreises ausgeschüttet. Wir verweisen auf unsere Berichterstattung im Lagebericht unter Abschnitt 2. "Vermögens- und Finanzlage". Auf Grund der über den Verbundbereich sichergestellten Finanzierung werden die erzielten Jahresüberschüsse der Einzelgesellschaften nicht zu Finanzierungszwecken thesauriert, sondern vollständig ausgeschüttet. Auf Ebene der BBDO Group Germany GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Omnicom Holding Germany GmbH, Düsseldorf, so dass auch das Ergebnis dieser Gesellschaft vollständig an die Gesellschafter abgeführt wird. Die Eigenkapitalquote bei den einzelnen Konzerngesellschaften ist branchenüblich niedrig. Auf Ebene dieses Konzerns ergibt sich auf Grund der oben dargestellten Sachverhalte ein negatives Eigenkapital (nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag) in Höhe von EUR 123,5 Mio (i. Vj. EUR 116,7 Mio). (2) KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss der BBDO Group Germany GmbH werden mit neun Ausnahmen alle Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen, an denen die BBDO Group Germany GmbH unmittelbar oder mittelbar eine der Kapitalbeteiligung entsprechende Mehrheit der Stimmrechte hält. Darüber hinaus wird ein Unternehmen, trotz Minderheit des Anteils am Eigenkapital, auf Grund eines faktischen beherrschenden Einflusses im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Bei zweien der nicht einbezogenen Tochtergesellschaften wurde auf Grund des § 296 Abs. 2 HGB auf eine Einbeziehung im Wege der Vollkonsolidierung verzichtet. Diese Gesellschaften sind für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, auch zusammengenommen, von untergeordneter Bedeutung. Diese nicht einbezogenen Tochterunternehmen werden als assoziierte Unternehmen gem. § 311 ff. HGB im Konzernabschluss berücksichtigt und auch in der Konzernbilanz entsprechend ausgewiesen. Bei den drei weiteren nicht einbezogenen Tochtergesellschaften wurde auf Grund des § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB auf eine Einbeziehung im Wege der Vollkonsolidierung verzichtet, da erhebliche und andauernde Beschränkungen die Ausübung der Rechte des Mutterunternehmens nachhaltig beeinträchtigen. Diese nicht einbezogenen Tochterunternehmen werden als sonstige Beteiligungsunternehmen im Konzernabschluss berücksichtigt und auch in der Konzernbilanz entsprechend ausgewiesen. Zum Konsolidierungskreis verweisen wir auf unsere Angaben in der Aufstellung der Konzernunternehmen und assoziierten Unternehmen als Anlage 2 zum Konzernanhang (Anlage 1.5). In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 der BBDO Group Germany GmbH sind neben dem Mutterunternehmen siebenundzwanzig inländische Konzernunternehmen und zehn ausländische Konzernunternehmen nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogen. Beteiligungen, auf deren Geschäfts- und Finanzpolitik die BBDO Group Germany GmbH direkt oder indirekt einen maßgeblichen Einfluss ausübt, werden mit einer Ausnahme im Konzernabschluss als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen ausgewiesen. Hierbei handelt es sich neben den oben dargestellten, auf Grund von § 296 Abs. 2 HGB nicht vollkonsolidierten Tochtergesellschaften um zwei assoziierte Unternehmen im Inland. Ein assoziiertes Unternehmen ist nach § 311 Abs. 2 HGB für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung und wird in der Konzernbilanz als sonstiges Beteiligungsunternehmen ausgewiesen. Für ein als assoziiertes Unternehmen behandeltes Tochterunternehmen ist für die Angaben nach § 313 Abs. 2 Nr. 2 HGB von der Ausnahmeregelung gemäß § 313 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht worden, um erhebliche Nachteile zu vermeiden. Im Berichtsjahr sind die folgenden Gesellschaften im Wege der Entkonsolidierung aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden:
Aus der oben dargestellten Veränderung des Konsolidierungskreises ergaben sich grundsätzlich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss, welche die Vergleichbarkeit mit dem vorangegangenen Konzernabschluss nur eingeschränkt ermöglichen würden. (3) KonsolidierungsgrundsätzeBei allen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen entspricht der Stichtag des Einzelabschlusses dem Stichtag des Konzernabschlusses. Die Konzerngesellschaften wurden mit ihrem für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 für Konsolidierungszwecke erstellten Abschluss in den Konzernabschluss einbezogen.
Für Erwerbsvorgänge, die in Geschäftsjahren erfolgt sind, die vor dem 31. Dezember 2009 begonnen haben, wendete die Gesellschaft bei der Kapitalkonsolidierung die Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 HGB a.F. i. V. m. Art. 66 Abs. 3 S. 4 EGHGB an. Für diese Erwerbsvorgänge wurden die Anschaffungskosten der Anteile an verbundenen Unternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des jeweiligen Tochterunternehmens verrechnet. Ein sich dabei ergebender Unterschiedsbetrag wurde den Vermögensgegenständen und Schulden insoweit zugerechnet, als deren Zeitwert vom Buchwert abweicht. Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte in der Konzernbilanz ausgewiesen und über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Für Erwerbsvorgänge, die in Geschäftsjahren erfolgt sind, die nach dem 31. Dezember 2009 begonnen haben, hat die Gesellschaft die Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 1 S. 1 HGB durchgeführt. Für diese Erwerbsvorgänge wurden die Anschaffungskosten der Anteile an verbundenen Unternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals des jeweiligen Tochterunternehmens verrechnet. Das Eigenkapital wird mit dem Betrag angesetzt, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen an dem für die Verrechnung maßgeblichen Zeitpunkt beizulegen ist. Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte in der Konzernbilanz ausgewiesen und über den Zeitraum der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Für nicht dem Mutterunternehmen oder den anderen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gehörende Anteile am Vermögen und Gewinn der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wird gem. § 307 Abs. 1 HGB ein Ausgleichsposten für Minderheitenanteile innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 301 Abs. 2 HGB wurde die Erstkonsolidierung zum 1. Januar 1997 (erstmalige Erstellung eines Konzernabschlusses) auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss durchgeführt. Bei späteren Erwerben von Anteilen an vollkonsolidierten Unternehmen wird das erworbene Eigenkapital mit dem Betrag angesetzt, der dem anteiligen Buchwert der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zum Zeitpunkt des Erwerbs der neu erworbenen Anteile entspricht. Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende aktive Unterschiedsbetrag entfällt in voller Höhe auf Geschäfts- oder Firmenwerte und wurde gemäß § 301 Abs. 3 S. 1 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Der Nettowert des Geschäfts- oder Firmenwerts aus der Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 Abs. 3 HGB hat sich auf Grund von Zugängen, Abgängen und planmäßigen Abschreibungen um TEUR 2.377 (i. Vj. TEUR 4.095) auf TEUR 6.267 (i. Vj. TEUR 8.644) vermindert. Wesentliche Veränderungen bei dem Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung sind im Konzernanlagespiegel (Anlage 1 zum Konzernanhang) dargestellt.
Alle zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bestehenden Ausleihungen und andere Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind verrechnet worden.
Zwischenergebnisse aus Veräußerungen von Gegenständen des Sachanlagevermögens innerhalb des Konzerns werden bei Wesentlichkeit eliminiert. Soweit das in den Konzernabschluss zu übernehmende Vorratsvermögen aus Lieferungen und Leistungen von einbezogenen Konzernunternehmen stammt, wird es mit den Konzernherstellungskosten bewertet. Die sich dabei ergebenden Zwischenergebnisse werden eliminiert.
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sind sowohl die Umsatzerlöse als auch die anderen Erträge aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zwischen einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. (4) Beteiligungen an assoziierten UnternehmenDie Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden grundsätzlich nach der Equity-Methode gemäß § 312 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HGB mit dem fortgeführten Buchwert in der Konzernbilanz angesetzt. Der Wertansatz der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und der etwaigen Unterschiedsbeträge erfolgt nach § 312 Abs. 3 HGB zum Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile an dem assoziierten Unternehmen. Unterschiedsbeträge aus der Equity-Bewertung werden über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Summe des Goodwills (Restbuchwert) über sämtliche assoziierte Unternehmen zum 31. Dezember 2017 beläuft sich auf TEUR 94 (i. Vj. TEUR 107). Bei den assoziierten Unternehmen ergaben sich bei den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden keine Abweichungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Konzernabschluss. (5) WährungsumrechnungGeschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Zum Ende des Geschäftsjahres werden sämtliche kurzfristige Devisenpositionen zu den am Bilanzstichtag von der Europäischen Zentralbank veröffentlichten Devisenkassamittelkursen (§ 256a HGB) bewertet. Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, rechnen ihre in Landeswährung aufgestellten Abschlüsse für Zwecke der Einbeziehung in den Konzernabschluss der BBDO Group Germany GmbH wie folgt in die Berichtswährung Euro um: Aktiv- und Passivposten, die auf eine fremde Währung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zum historischen Kurs umgerechnet. Die Umrechnung der Posten der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt zum Durchschnittskurs. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals in dem Bilanzposten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen. Das im Rahmen einer Neugründung ausländischer Tochtergesellschaften erstkonsolidierungspflichtige Eigenkapital wird zum jeweiligen Bilanzstichtag mit dem historischen Kurs zum Erstkonsolidierungszeitpunkt umgerechnet. (6) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzea. Realisierung von ErträgenAlle wesentlichen Erträge werden aus Provisionen für die Schaltung von Werbung in verschiedenen Medien, aus Honoraren für eine umfassende Kundenbetreuung oder aus der Produktion von Werbemitteln erzielt. Die Vereinnahmung erfolgt grundsätzlich zum Erscheinungstag der Werbung, bei Erbringung der Dienstleistung oder der Abnahme der Produktion. b. Immaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenDie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, jeweils abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände erfolgen linear nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Für die vor erstmaliger Anwendung des BilRUG entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften des § 7 Abs. 1 S. 3 EStG zu Grunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren und verlässlichen Nutzungseinschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte, deren voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen linear; Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung werden, soweit erforderlich, vorgenommen. c. FinanzanlagenNeben den gemäß § 311 Abs. 1 HGB als assoziierte Unternehmen einbezogenen Beteiligungen wurden auch auf Grund untergeordneter Bedeutung nach § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen im Konzernabschluss als Beteiligungen an assoziierten Unternehmen gezeigt. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden grundsätzlich nach der Equity-Methode gemäß § 312 Abs. 1 HGB in der Konzernbilanz angesetzt. Die Abschreibung der Unterschiedsbeträge erfolgt nach § 312 Abs. 2 i. V. m. § 309 HGB. Der Ausweis der Abschreibungen erfolgt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter 'Abschreibungen auf Finanzanlagen'. Die Fortschreibung der Wertansätze der Beteiligungen gemäß § 312 Abs. 4 HGB (auf assoziierte Beteiligungen entfallendes Ergebnis) erfolgt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position Erträge aus assoziierten Unternehmen. Sonstige Beteiligungsunternehmen wurden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Wert, der ihnen zum Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. d. VorräteNoch nicht abgerechnete unfertige Leistungen werden zu Konzernanschaffungs- bzw. -herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten gemäß § 255 Abs. 2 HGB Einzel- und Gemeinkosten. Erbrachte, aber noch nicht abgerechnete fertige Leistungen werden zu Verkaufspreisen angesetzt. Die Fakturierung der erbrachten, aber noch nicht abgerechneten fertigen Leistungen erfolgte kurz nach dem Bilanzstichtag. e. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Leistungen werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten oder mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten bewertet. f. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und SchecksKassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zum Nennwert bewertet. g. RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. h. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDie Rückstellungen für die Pensionsverpflichtungen werden nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen erfolgte mit der PUC-Methode (Projected Unit Credit) unter der Annahme einer Rentendynamik von 0,0 % und einer Gehaltsdynamik von 0,0 %. Pensionsverpflichtungen werden unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck bilanziert. Der auf den Inventurstichtag 22. September 2017 der Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen wurde gem. § 253 Abs. 2 S. 2 HGB pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren mit 3,68 % angesetzt. Zum 31. Dezember 2017 hat sich der Zinssatz nicht geändert. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen der Ermittlung der Pensionsverpflichtungen zum 10-Jahres-Durchschnittszinssatz (3,68 %) im Vergleich zum 7-Jahres-Durchschnittszinssatz (2,80 %) beträgt zum Abschlussstichtag TEUR 457. Der Abstockungsgewinn wurde im Rahmen der steuerlichen Organschaft zur Omnicom Holding Germany GmbH vollständig abgeführt. Der Zeitwert des verrechneten Planvermögens, der dem beizulegenden Wert entspricht, beträgt TEUR 7.324 (i. Vj. TEUR 6.972). Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen zum Abschlussstichtag, der uns von den Versicherungsunternehmen mitgeteilt wurde. Der Zeitwert der zweckgebundenen Fonds wurde uns von dem zuständigen Finanzinstitut mitgeteilt. Dagegen werden Rückstellungen für diese Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 7.494 (i. Vj. TEUR 7.129) saldiert. Zusätzlich bestehen Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.293 (i. Vj. TEUR 1.750). Die Erträge aus dem Planvermögen in Höhe von TEUR 118 (i. Vj. TEUR 123) sowie die Aufwendungen aus der Zuführung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 191 (i. Vj. TEUR 162) wurden in dem Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung saldiert ausgewiesen. Es werden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.576 (i. Vj. TEUR 2.031) ausgewiesen. Dabei wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 7.084 (i. Vj. TEUR 6.683) mit Planvermögen von TEUR 6.801 (i. Vj. TEUR 6.402) verrechnet. Zusätzlich wird gemäß § 246 Abs. 2 S. 3 i. V. m. § 266 Abs. 2 Buchstabe E HGB auf der Aktivseite ein "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" i. H. v. TEUR 113 (i. Vj. TEUR 124) ausgewiesen. Das Planvermögen, das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient (TEUR 523), wird gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den Rückstellungen für diese Verpflichtungen (TEUR 410) saldiert. i. SteuerrückstellungenDie Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Sie wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten der Inanspruchnahme notwendig ist. j. Sonstige RückstellungenAls sonstige Rückstellungen werden Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie werden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. k. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. l. UmsatzerlöseBei Abrechnung auf Provisionsbasis werden nur die Provisionen selbst, das heißt Rechnungsbetrag abzüglich Fremdleistung, als Umsatzerlöse angesetzt. Die weiterberechenbaren Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen. Als Folge daraus ist, entsprechend der üblichen Vorgehensweise in der Kommunikations- und Werbebranche, das Rechnungsvolumen (Billings) deutlich höher als die Umsatzerlöse (Gross Income). m. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen LeistungenAls Bestandsveränderung fertiger und unfertiger Leistungen wird die Veränderung gegenüber dem Vorjahr der einzeln abrechenbaren Eigenleistungen (ohne weiterberechenbare Fremdkosten), die mit Verkaufspreisen bzw. Konzernherstellungskosten aktiviert wurden, angegeben. n. Verbundene UnternehmenAls verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der OMNICOM GROUP Inc., New York/USA, einbezogen werden, und die Gesellschaften, an denen die OMNICOM GROUP Inc. direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält, deren Einbeziehung in den Konzernabschluss aber unterbleibt. Die Gesellschaften des BBDO Group Germany GmbH Konzerns werden in den Konzernabschluss der OMNICOM GROUP Inc., New York/USA, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist auf Anfrage bei der OMNICOM GROUP Inc., New York/USA, erhältlich. (7) Angaben zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnunga. AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus der Anlage 1 zu diesem Konzernanhang. Die bei den Beteiligungen an assoziierten Unternehmen als Abschreibung ausgewiesenen Beträge resultieren in Höhe von TEUR 13 (i. Vj. TEUR 13) aus der im Rahmen der Equity-Methode in entsprechender Anwendung der § 312 Abs. 2 i. V. m. § 309 HGB vorgenommenen Abschreibung der Unterschiedsbeträge nach § 312 Abs. 1 S. 2 HGB. b. Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 176.795 (i. Vj. TEUR 122.004)) enthalten TEUR 66 (i. Vj. TEUR 318) gegen das Mutterunternehmen. Dieser Betrag resultiert in voller Höhe aus dem Leistungsaustausch. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 176.729 (i. Vj. TEUR 121.686)) resultieren in Höhe von TEUR 25.557 (i. Vj. TEUR 24.591) aus dem Leistungsaustausch und in Höhe von TEUR 151.172 (i. Vj. TEUR 97.095) aus dem Finanzierungsbereich. c. Forderungen gegen assoziierte UnternehmenDie Forderungen gegen assoziierte Unternehmen in Höhe von TEUR 54 (i. Vj. TEUR 193) resultieren in voller Höhe aus dem Leistungsaustausch. Sämtliche Forderungen aus Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie Forderungen gegen assoziierte Unternehmen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. d. Sonstige VermögensgegenständeDie sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Ansprüche aus Rückvergütungsvereinbarungen. e. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen passivierte Verpflichtungen zur Weitergabe von Rückvergütungen, Bonus- und Tantiemeverpflichtungen, ausstehende Urlaubs- und Überstundenansprüche, ausstehende Eingangsrechnungen, Rückstellungen für vertragsgebundene Umsatzanteile anderer Agenturen, Rechts- und Beratungskosten sowie Abfindungen. In Übereinstimmung mit dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB ist die Abzinsung einer langfristigen sonstigen Rückstellung unterblieben, da der aufzulösende Betrag bis zum 31. Januar 2025 wieder zugeführt werden müsste. Die Überdeckung der Rückstellung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 498 (i. Vj. TEUR 832). f. VerbindlichkeitenSoweit nicht anders ausgewiesen haben alle Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. g. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 246.241 (i. Vj. TEUR 219.819)) enthalten TEUR 74.767 (i. Vj. TEUR 75.842) Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterunternehmen. Dieser Betrag resultiert in Höhe von TEUR 277 (i. Vj. TEUR 863) aus Dividendenverbindlichkeiten, in Höhe von TEUR 67.543 (i. Vj. TEUR 69.993) aus dem auf Grund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags abzuführenden Gewinn der BBDO Group Germany GmbH, in Höhe von TEUR 6.692 (i. Vj. TEUR 4.821) aus dem Finanzierungsbereich und in Höhe von TEUR 255 (i. Vj. TEUR 165) aus dem Leistungsaustausch. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 171.474 (i. Vj. TEUR 143.977)) resultieren in Höhe von TEUR 10.838 (i. Vj. TEUR 8.597) aus dem Leistungsaustausch und in Höhe von TEUR 160.636 (i. Vj. TEUR 135.380) aus dem Finanzierungsbereich. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen haben EUR 180.154 (i.Vj. EUR 235.146) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. h. Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, Rückvergütungsverpflichtungen an Lieferanten, kreditorischen Debitoren, Bonusverpflichtungen, Ausgleichszahlungen analog § 304 Abs. 1 AktG, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit, Umsatzsteuerverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer. Von den Sonstigen Verbindlichkeiten haben EUR 6.647.388 (i.Vj. EUR 1.318.393) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. i. Passiver RechnungsabgrenzungspostenDer passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen die linearisierten mietfreien Zeiten auf die Gesamtlaufzeit der entsprechenden Gebäudemietverträge sowie periodengerecht abgegrenzte Umsatzerlöse. j. Latente SteuernFür die BBDO Group Germany GmbH sowie die meisten ihrer Tochterunternehmen besteht mit der Omnicom Holding Germany GmbH eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Soweit für die Tochterunternehmen keine steuerliche Organschaft besteht, wurde auf den Ansatz latenter Steuern verzichtet, da sich keine wesentlichen Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ergeben haben. Zudem weisen wir auf den Abschnitt n. hin. k. Aufgliederung der UmsatzerlöseDer Konzern erzielt seine Umsatzerlöse zu 67 % im Inland, zu 30 % im europäischen Ausland und zu 3 % im restlichen Ausland. Eine Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen stellt sich wie folgt dar:
l. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von TEUR 24.020 (i. Vj. TEUR 14.212) enthalten, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Sie enthalten insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 9.272 (i. Vj. TEUR 7.169)) und sonstige periodenfremde Erträge, die vorhergehenden Geschäftsjahren zuzuordnen sind (TEUR 14.748 (i. Vj. TEUR 7.043)). Die sonstigen periodenfremden Erträge betreffen überwiegend nachträglich erhaltene Sonderrabatte, Performance-Boni von Kunden sowie Präsentationshonorare. Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von TEUR 426 (i. Vj. TEUR 590) Erträge aus Währungsumrechnung. m. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und SachanlagenDie Abschreibungen enthalten TEUR 2.510 (i. Vj. TEUR 4.184) planmäßige Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus Einzelabschlüssen und aus der Kapitalkonsolidierung, davon resultieren TEUR 2.384 (i. Vj. TEUR 4.058) aus der Kapitalkonsolidierung. n. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Gebäudemieten, Leasingkosten und sonstige Mieten, Kosten für Reisen/Bewirtung/Geschenke, Gebäudenebenkosten/ Wartung/Reparatur, Aufwendungen für Kommunikation/Telefon/Porto/Fracht, sonstige Personalkosten/Fortbildung, Kosten für Büromaterial, Wertberichtigung/Abschreibung auf Forderungen, Kosten für Präsentationen und Eigenwerbung, Aufwendungen aus Anlagenabgängen, EDV-Betriebskosten sowie Rechts- und Beratungskosten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 18.051 (i. Vj. TEUR 5.589) enthalten. Sie enthalten insbesondere Aufwendungen aus der Entkonsolidierung von 3 Gesellschaften, Aufwendungen aus der Ausbuchung nicht weiterberechenbarer Produktionsbestände, der Unterdeckung von Rückstellungen, der Ausbuchung von nicht mehr realisierbaren Kundenforderungen, nachträgliche Belastungen, Erhöhungen von Tantiemen sowie nachträgliche Vergütungen an Kunden, die im Geschäftsjahr 2016 noch nicht bekannt waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren in Höhe von TEUR 1.349 (i. Vj. TEUR 1.233) aus Währungsumrechnung. o. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (TEUR 10.703 (i. Vj. TEUR 10.554)) setzen sich aus den auf Ebene der Einzelgesellschaften angefallenen Steuern für die Ausgleichszahlungen an die Minderheitsgesellschafter sowie aus den Ertragsteueraufwendungen für die Gewinne der Tochterunternehmen, mit denen keine Ergebnisabführungsverträge bestehen, zusammen. Da zwischen der Omnicom Holding Germany GmbH und der BBDO Group Germany GmbH sowie den meisten ihrer Tochterunternehmen eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft besteht, erfolgt für diese Gesellschaften die Besteuerung bei der Organträgerin (Omnicom Holding Germany GmbH, Düsseldorf). (8) Sonstige Angabena. HaftungsverhältnisseAm 31. Dezember 2017 bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. b. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in der folgenden Höhe gegenüber einem verbundenen Unternehmen:
c. Angaben zur KapitalflussrechnungDer Finanzmittelfonds enthält Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten und wird nach der indirekten Methode bestimmt. Bedeutende zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle betreffen die anteiligen Gewinnvereinnahmungen bei den assoziierten Unternehmen. d. ArbeitnehmerzahlIm Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 2017 bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen 8.452 (i. Vj. 8.458) Angestellte beschäftigt. e. Honorare des AbschlussprüfersDie Honorare des Abschlussprüfers betrugen im Geschäftsjahr 2017 TEUR 504. Diese entfallen komplett auf Abschlussprüfungsleistungen. f. Mitglieder der Geschäftsführung
g. Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGBDie nachfolgend aufgezählten Tochterunternehmen machen von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB für Tochterunternehmen in der Rechtsform der Kapitalgesellschaft Gebrauch:
h. Aufstellung der Konzernunternehmen und sonstigen BeteiligungsunternehmenDie Angaben gemäß § 313 Abs. 2 HGB werden in einer separaten Aufstellung der Konzernunternehmen und sonstigen Beteiligungsunternehmen gemacht. i. NachtragsberichtEnde August 2018 wurde die Sellbytel-Gruppe, ein internationaler Outsourcing-Spezialist mit rd. 4.000 Mitarbeitern, an die Webhelp-Gruppe veräußert. Die Webhelp-Gruppe ist ebenfalls ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich BPO und Customer Service Management mit über 40.000 Mitarbeitern. Durch den Zusammenschluss profitieren beide Unternehmen von sich ergänzenden Dienstleistungs-Portfolios und regionalen Märkten. Infolge des Ausscheidens der Sellbytel-Gruppe aus dem BBDO-Konzern werden deren Umsätze und Ergebnisbeiträge ab September 2018 wegfallen. Für das Geschäftsjahr 2018 wird die Veräußerung zu einem signifikanten außerordentlichen Ertrag führen. Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkungen auf den Konzernabschluss oder Konzernlagebericht sind nach dem Konzernabschlussstichtag nicht eingetreten. j. ErgebnisverwendungAuf Grund des unter "(1) Vorbemerkungen" beschriebenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird das gesamte Jahresergebnis an die Omnicom Holding Germany GmbH abgeführt.
Düsseldorf, den 26. Oktober 2018 BBDO Group Germany GmbH Frank Lotze Wolfgang Schneider Marianne Heiß Helen Cavanagh Frank Wolfram Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2017
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2017I. In den Konzernabschluss einbezogene TochterunternehmenDie folgenden Tochterunternehmen wurden in den Konzernabschluss einbezogen:
1 BBDO Group Germany GmbH besitzt die Mehrheit
der Stimmrechte.
II. Assoziierte UnternehmenDie folgenden Gesellschaften sind assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB:
2 nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den
Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen
Aufgrund des § 296 Abs. 2 HGB wurde auf eine Einbeziehung im Wege der Vollkonsolidierung verzichtet. Diese Gesellschaften sind für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, auch zusammengenommen, von untergeordneter Bedeutung. III. Sonstige BeteiligungsunternehmenDie folgenden Gesellschaften sind sonstige Beteiligungsunternehmen:
KonzernlageberichtFür das Geschäftsjahr 20171. Grundlagen des KonzernsDie deutsche BBDO-Gruppe ist Teil von BBDO Worldwide, dem global führenden Agenturnetzwerk. Kein anderes Network wird laut dem weltweiten Kreativranking "The Big Won" für seine Arbeiten regelmäßig so häufig ausgezeichnet wie BBDO. Weil wir überall auf der Welt für exzellente Markenführung stehen und weil wir innovative und effiziente Kommunikationslösungen bieten - in Deutschland bereits seit 1956. Unsere Kunden nutzen unsere strategische Kompetenz und unser umfassendes Netzwerk, das einzigartig ist in Deutschland: Die BBDO Group Germany GmbH bündelt elf Agenturmarken. Unsere Teams arbeiten ganzheitlich, in sämtlichen Marketingdisziplinen und auf allen Kommunikationskanälen. Dieses besondere Leistungsspektrum zeichnet uns aus. Auf unsere Kunden sind wir stolz. Für Dr. Oetker arbeiten wir bereits über 50 Jahre, für LBS seit mehr als 40 Jahren. Für smart und die Imperial Tobacco Group sind wir die weltweite Lead-Agentur. Wir schaffen Kampagnen und entwickeln Kommunikationskonzepte für viele weitere Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen: Etwa für ARAG, Base, Bayer, Beck's, BMW, Deutsche Bahn, Henkell, Lidl, Mars, Mercedes-Benz, METRO Group, Pepsi, Postbank, sky, smart, Telefónica o2, Volkswagen oder Wrigley. "THE WORK. THE WORK. THE WORK." Die Agenturen der BBDO Group Germany GmbH werden jedes Jahr vielfach für ihre Arbeiten ausgezeichnet und zählen in Deutschland jeweils zu den Top-3 auf ihrem Gebiet. Zu unserer Gruppe gehören: Die BBDO-Agenturen in Berlin und Düsseldorf (On- und Offline-Kommunikation), Proximity Worldwide (Markenkommunikation mit integrierten Skills wie Shopper Marketing und Shop Design), Proximity Technology (Customer Relationship Management sowie mobile und digitale Lösungen), Ketchum Pleon (Public Relations, Public Affairs), Peter Schmidt Group (Packaging, Branding- und Corporate Design), Interone (digitale Kommunikation und Services, Produkte und Plattformen), CraftWork (Produzent audiovisueller Formate), BBDO Live (Face-to-Face-Marketing und Markenkommunikation im Raum), Omnicom Media Group (Media), Batten & Company (Management-Beratung) und SELLBYTEL (Outsourcing und Services). Die deutsche BBDO-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2017 einen Umsatz von rd. EUR 554 Mio. mit einem Team von insgesamt rund 8.500 Spezialisten im In- und Ausland. 2. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenTrotz der geopolitischen Unsicherheiten war im Jahr 2017 ein weltweiter konjunktureller Aufschwung zu verzeichnen, was sowohl auf einen gestiegenen Verbrauch als auch auf höhere Investitionsnachfrage, vor allem in den entwickelten Volkswirtschaften, zurückzuführen war. Auch im Euroraum hielt das Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahre an. Das europäische Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 2,4%, begünstigt durch die weltweite wirtschaftliche Entwicklung und eine gestiegene Beschäftigung in Europa. Von den guten internationalen Rahmenbedingungen hat auch die Konjunktur in Deutschland, dem mit Abstand wichtigsten Markt der BBDO Group Germany, profitiert. Das BIP stieg mit 2,2% abermals stärker als im Vorjahr (1,9%). Neben einer Belebung des Außenhandels und der Investitionen hat auch eine positive Arbeitsmarktentwicklung und der damit verbundene Anstieg der verfügbaren Einkommen zum Wachstum beigetragen. Auch die deutsche Werbewirtschaft konnte 2017 von diesen positiven Rahmenbedingungen profitieren, allerdings lag das Wachstum gemessen an den Investitionen in Werbung unter dem des Vorjahres. Laut Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW e.V. stiegen die Werbeinvestitionen insgesamt um 0,6% (i.Vj.: 2,0%) auf EUR 26,12 Mrd. (i.Vj.: EUR 25,96 Mrd.). Davon entfielen auf die Medien als Werbeträger EUR 15,31 Mrd. (i.Vj.: EUR 15,36 Mrd.). Die stabile Entwicklung der Werbewirtschaft spiegelt sich auch in den Beschäftigungszahlen der Branche wider. Der Arbeitsmarkt für Werbefachleute war in 2017 durch eine steigende Zahl an Stellenangeboten sowie rückläufige Arbeitslosenzahlen gekennzeichnet. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2017 war sowohl durch kreative als auch durch wirtschaftliche Erfolge geprägt. BBDO konnte auch in 2017 bei nahezu allen wichtigen Wettbewerben mit ihren Arbeiten zahlreiche Preise und Auszeichnungen gewinnen. So zum Beispiel beim ADC Festival, bei dem unsere deutsche Agenturgruppe mit insgesamt 33 Nägeln mehr Trophäen als je zuvor geholt und zugleich den Branchenrekord eingestellt hat. Und unser weltweites BBDO Netzwerk belegte beim internationalen Werbefestival in Cannes im Wettbewerb um den Titel "Network of the Year" den ersten Platz. Auch im Hinblick auf unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die Umsatzerlöse und den Konzernjahresüberschuss vor Ergebnisabführung, hat die BBDO-Gruppe ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse stiegen wie erwartet leicht auf TEUR 553.769. Der Konzernjahresüberschuss vor Ergebnisabführung lag bei TEUR 76.520. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10.232 (11,8%) ist hauptsächlich auf Sondereffekte im Vorjahr, die in den anderen betrieblichen Erträgen enthalten waren, sowie auf die Entkonsolidierung von drei Tochterunternehmen zurückzuführen. ErtragslageZur Darstellung der Ertragslage des Konzerns verwenden wir eine nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten erstellte Ergebnisrechnung.
Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 8.777 (1,6%) auf TEUR 553.769. Zudem hat die Bestandsveränderung unfertiger Leistungen mit einem Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 2.354 zu einer Erhöhung der Betriebsleistung beigetragen. In unseren Geschäftsfeldern entwickelten sich die Umsatzerlöse unterschiedlich. Während in den Bereichen Customer Services/Outsourcing, Media, Klassische Werbung und Interactive/New Media eine Erlössteigerung zu verzeichnen war, waren die Umsätze in den übrigen Bereichen rückläufig. Dabei standen erwarteten Etat-Kürzungen und dem Wegfall einmaliger Projekterlöse Umsatzzuwächse durch Gewinnung von Neukunden sowie Zusatzgeschäft bei Bestandskunden gegenüber. Die anderen betrieblichen Erträge sind insbesondere bedingt durch Sondereffekte im Vorjahr (hauptsächlich Erträge aus Weiterbelastungen an die Muttergesellschaft) um TEUR 10.801 gesunken. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich überproportional zur Betriebsleistung erhöht, was u.a. auf einen vergleichsweise höheren Einsatz freier Mitarbeiter zurückzuführen ist. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl lag mit 8.452 auf Vorjahresniveau (8.458). Dem gegenüber stiegen der Personalaufwand (TEUR 322.412, i.Vj.: TEUR 315.932) und die Personalaufwandsquote (57,0%, i.Vj.: 55,8%) leicht, was im Wesentlichen auf durchschnittlich höhere variable Vergütungen und Gehälter zurückzuführen ist. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Anlagenwerte stiegen hauptsächlich aufgrund von Investitionen in Mietereinbauten sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung, während die Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte um TEUR 1.674 auf TEUR 2.510 aufgrund des Auslaufens planmäßiger Abschreibungen gesunken sind. Die anderen betrieblichen Aufwendungen blieben mit TEUR 97.204 nahezu unverändert zum Vorjahr (TEUR 97.049). Das Betriebsergebnis verringerte sich hauptsächlich bedingt durch den Sondereffekt in den anderen betrieblichen Erträgen um TEUR 9.875 auf TEUR 81.526. Bezogen auf die Betriebsleistung betrug die Rendite 14,4% gegenüber 16,2% im Vorjahr. Das periodenfremde Ergebnis sank um TEUR 2.654 auf TEUR 5.969, vorwiegend bedingt durch Verluste aus der Entkonsolidierung veräußerter verbundener Unternehmen. Gegenläufig haben sich im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen im Mediabereich, für die mit einer Inanspruchnahme nicht mehr zu rechnen ist, sowie nachträglich erhaltene Sonderrabatte ausgewirkt. In der Prognose im Konzernlagebericht des Vorjahres sind wir von einem leicht steigendem Umsatzniveau und einem moderaten Anstieg des Konzernjahresüberschusses vor Steuern und Ergebnisabführung (Ergebnis vor Ertragsteuern) ausgegangen. Die tatsächliche leichte Umsatzsteigerung lag im Rahmen der Erwartungen, während der Konzernjahresüberschuss bedingt durch die genannten Sondereffekte unterhalb der Prognose lag. Vermögens- und FinanzlageIn der folgenden Übersicht zur Vermögenslage sind die Bilanzposten nach wirtschaftlichen und finanziellen Gesichtspunkten zusammengefasst.
Der Unterschied zwischen der Bilanzsumme und der bereinigten Bilanzsumme ergibt sich aus den geplanten Gewinnausschüttungen an andere Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.788. Die bereinigte Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2017 um 17,3% (TEUR 89.674) auf TEUR 608.218. Der Anstieg betrifft im Wesentlichen die Konzernfinanzierung und die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Konzernfinanzierung umfasst die Cashpool-Konten sowie Dividendenverbindlichkeiten. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften haben separate Cashpool-Vereinbarungen mit verschiedenen ausländischen Konzerngesellschaften, so dass sowohl Cashpool-Forderungen als auch Cashpool-Verbindlichkeiten ausgewiesen werden. Die Erhöhung der Cashpool-Forderungen und der Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten resultiert hauptsächlich aus einem deutlich erhöhten Geschäftsvolumen im Mediageschäft. Die Erhöhung der Cashpool-Verbindlichkeiten steht u.a. im Zusammenhang mit Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie den zum Bilanzstichtag gestiegenen Vorräten und Forderungen bzw. sonstigen Vermögensgegenständen. Sachanlagen der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden hauptsächlich von der OMNICOM Finance Service Ltd., London/UK, geleast. Der Anstieg der bilanzierten Sachanlagen ist im Wesentlichen auf eine Umstellung auf Kapitalleasingverträge, die zu einer Aktivierung der im Berichtsjahr angeschafften Leasinggegenstände führte, sowie auf Mietereinbauten am Standort Düsseldorf zurückzuführen. Die Erhöhung der Vorräte ist durch einen höheren Bestand an zum Stichtag nicht abgerechneten Leistungen bedingt. Der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betrifft hauptsächlich den Mediabereich und resultiert aus abrechnungsprozessbedingten Vorausleistungen. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen betrifft hauptsächlich Weitergabeverpflichtungen von Rückvergütungen und Personalrückstellungen. Die Konzernbilanz weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 123.555 aus. Der vorliegende Konzernabschluss wird nicht auf Ebene des obersten deutschen Mutterunternehmens (Omnicom Holding Germany GmbH), sondern unmittelbar darunter auf Ebene der BBDO Group Germany GmbH aufgestellt. Zwischen diesen beiden Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der im Konzernabschluss ausgewiesene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag resultiert im Wesentlichen aus den (kumulierten) Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte bei gleichzeitiger Vollausschüttung bzw. Ergebnisabführung der in den Einzelgesellschaften (einschließlich der Muttergesellschaft, der BBDO Group Germany GmbH) erwirtschafteten Gewinne. Somit ist der im Konzernabschluss ausgewiesene nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag nicht durch Verluste im handelsrechtlichen Einzelabschluss der BBDO Group Germany GmbH bedingt. Dementsprechend ergeben sich keine rechtlichen Konsequenzen und keine Auswirkungen auf den handelsrechtlichen Einzelabschluss aus diesem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag des Konzernabschlusses. Die Liquiditätssituation sowie die finanzielle Entwicklung des Konzerns werden in der gemäß § 297 Abs. 1 S. 1 HGB im Konzernabschluss (siehe Anlage 1.3) enthaltenen Kapitalflussrechnung dargestellt. Der Finanzmittelfonds im Konzern setzt sich entsprechend der Kapitalflussrechnung wie folgt zusammen:
Der Finanzmittelfonds hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.126 auf TEUR 1.401 verringert. Der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR 125.181 (i.Vj.: TEUR 83.927) und resultierte vornehmlich aus dem Konzernergebnis vor Ergebnisabführung, Ausgleichszahlungen, Zinsen und Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens. Darüber hinaus hat sich der oben erläuterte Anstieg der Verbindlichkeiten positiv auf den operativen Cashflow ausgewirkt. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (TEUR -9.566, i.Vj.: TEUR -3.319) war hauptsächlich infolge von Sachanlageinvestitionen in Mietereinbauten am Standort Düsseldorf sowie in Betriebs- und Geschäftsausstattung negativ. Insgesamt lag das Investitionsvolumen für immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Firmenwerte) und Sachanlagen mit insgesamt TEUR 14.351 über Vorjahresniveau (TEUR 7.271) und über den entsprechenden Abschreibungen des Geschäftsjahres von TEUR 4.140. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR -117.023, i.Vj.: TEUR -80.096) ist hauptsächlich auf Grund der Gewinnabführung aus dem Ergebnisabführungsvertrag zwischen der BBDO Group Germany GmbH und der Omnicom Holding Germany GmbH (TEUR 67.543) und den Auszahlungen an Minderheitsgesellschafter (TEUR 15.557) wie in Vorjahren negativ. Darüber hinaus haben sich per Saldo die Forderungen aus Konzernfinanzierung um TEUR 28.532 erhöht. Wechselkurseinflüsse haben sich mit TEUR 282 auf den Cashflow ausgewirkt. Die Finanzierung des Konzerns erfolgt wie in den Vorjahren im Wesentlichen durch die OMNICOM Finance Service Ltd., London/UK, einer Tochtergesellschaft der OMNICOM Group Inc., New York/USA, über die in Europa das gesamte Cash-Management der europäischen OMNICOM-Gruppe abgewickelt wird. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des KonzernsAuf Grund der weiterhin guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bewerten wir die wirtschaftliche Lage des Konzerns nach wie vor positiv. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag nicht aus den handelsrechtlichen Einzelabschlüssen resultiert, sondern durch die Abschreibungen der Geschäfts- und Firmenwerte auf Konzernebene bei gleichzeitiger Vollausschüttung bzw. Ergebnisabführung der in den Einzelgesellschaften (einschließlich der Muttergesellschaft, der BBDO Group Germany GmbH) erwirtschafteten Gewinne bedingt ist. Die Liquidität ist über die Konzernfinanzierung sichergestellt. 3. Chancen- und RisikoberichtRisikomanagementAus der unternehmerischen Tätigkeit des Konzerns ergeben sich in allen Geschäftsbereichen verschiedene, nachstehend dargestellte Risiken und Chancen. Unser konzernweites Risikomanagementsystem hat zum Ziel, sowohl Risiken als auch Chancen frühzeitig zu erkennen, damit Risiken begrenzt und Chancen wahrgenommen werden können. Eine zentrale Komponente des Risikomanagementsystems ist ein detailliertes, monatlich rollierendes Planungs- und Controllingsystem, das in allen Gesellschaften implementiert ist und sowohl durch das lokale als auch durch das Konzernmanagement einem regelmäßigen Monitoring unterliegt. Wesentliche Chancen und RisikenDie nachstehend dargestellten Risiken des Konzerns fallen nach Einschätzung der Geschäftsführung in eine mittlere Risikokategorie: Die Geschäftsentwicklung des Konzerns unterliegt konjunkturbedingten Nachfrageschwankungen. Stagnationen oder gar Rezessionen in werbeintensiven Branchen können signifikante Kürzungen von Werbebudgets unserer Kunden zur Folge haben. Andererseits ergeben sich entsprechende Chancen in konjunkturellen Wachstumsphasen. Zudem führt die technologische Entwicklung der Medienlandschaft zu zunehmenden Verschiebungen des Werbevolumens zwischen klassischen und digitalen Medien, woraus sich auch Auswirkungen auf die Höhe einzelner Werbeetats und die Form der Vergütung ergeben. Da wir in allen wesentlichen Werbedisziplinen mit führenden Agenturen und technologischer Expertise vertreten sind, können wir flexibel auf Marktveränderungen reagieren und daraus resultierende Chancen verfolgen. Ein weiteres Marktrisiko stellt der nach wie vor vorhandene Preis- und Wettbewerbsdruck dar, der zu einer nachteiligen Margenentwicklung führen kann. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Gefahr eines Verlusts bedeutender Kunden. Im Hinblick auf unsere sehr breite Kundenbasis ist allerdings kein außergewöhnliches Konzentrationsrisiko für die BBDO-Gruppe gegeben. Außerdem hat BBDO traditionell eine sehr hohe, langjährige Kundenbindung. Chancen ergeben sich aus der Neukundenakquisition. Im Hinblick auf unser herausragendes, breites Leistungsangebot, unsere Marktstellung und unsere exzellente Kreation, die auch in 2017 zahlreiche bedeutende Auszeichnungen gewinnen konnte, sehen wir uns für das Neugeschäft gut positioniert. Darüber hinaus können sich weitere regulatorische Restriktionen im Bereich der Werbung auf deutscher oder EU-Ebene negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. Kreditrisiken sind weitgehend über entsprechende Ausfallversicherungen abgedeckt. Liquiditätsrisiken sehen wir im Hinblick auf unsere Teilnahme am Cash-Pooling System des OMNICOM-Konzerns nicht. Entwicklungs- oder bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. 4. Erklärung zur UnternehmensführungAufgrund der geringen Mitarbeiterzahl der Holdinggesellschaft BBDO Group Germany GmbH ist eine Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil für Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung nicht praktikabel und wurde daher nicht vorgenommen. 5. PrognoseberichtFür das Jahr 2018 geht die Bundesregierung in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2018 von einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts gegenüber 2017 von 2,4% aus. Das Wachstum wird von der nach wie vor positiven Entwicklung der Inlandsnachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern sowie dem Außenhandel getragen. Das freundliche Konjunkturklima spiegelt sich auch in den Prognosen für die Werbewirtschaft wider: Nach der vom Gesamtverband der Werbeagenturen (GWA) durchgeführten Befragung der Agenturen über die prognostizierte Geschäftsentwicklung des Jahres 2018, veröffentlicht im sogenannten GWA Frühjahrsmonitor 2018, geht die überwiegende Mehrheit der befragten Agenturen (62%) von einer Umsatzsteigerung in 2018 aus. Weitere 23% erwarten einen gleichbleibenden Umsatz und lediglich 15% einen Umsatzrückgang. Die Umsätze und das Ergebnis der BBDO-Gruppe werden in 2018 maßgeblich von der Ende August 2018 vollzogenen Veräußerung der Sellbytel-Gruppe beeinflusst werden. Zum einen werden die Umsatzerlöse und die Ergebnisbeiträge der Sellbytel-Gruppe ab dem Entkonsolidierungszeitpunkt wegfallen. Zum anderen wird der erzielte Veräußerungsgewinn zu einem signifikanten außerordentlichen Ertrag führen. Für die verbleibenden Konzerngesellschaften gehen wir für das Jahr 2018 insgesamt von einem leichten Umsatzrückgang vor dem Hintergrund bereits bekannter auslaufender Aufträge aus. Trotz der konservativen Prognose sehen wir uns für den Wettbewerb bestens positioniert und auch im Hinblick auf die positiven Konjunkturaussichten gute Chancen für Neugeschäft. Beim Konzern-Jahresüberschuss vor Steuern und Ergebnisabführung rechnen wir -bereinigt um den Effekt aus der Veräußerung der Sellbytel-Gruppe- infolge der niedrigeren Umsätze mit einem leichten Rückgang. Bei den Prognosen handelt es sich um zukunftsgerichtete Angaben, die mit Unsicherheit behaftet sind. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Prognosen abweichen.
Düsseldorf, den 26. Oktober 2018 BBDO Group Germany GmbH Frank Lotze Wolfgang Schneider Marianne Heiß Helen Cavanagh Frank Wolfram Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der BBDO Group Germany GmbH, Düsseldorf, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung und Konzerneigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Entgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB wurden im Konzernanhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer und der früheren Geschäftsführer und die für frühere Mitglieder der Geschäftsführung gebildeten Pensionsrückstellungen nicht angegeben. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften. Der Konzernabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 22. März 2019 KPMG
AG
Kamping, Wirtschaftsprüfer Schwarz, Wirtschaftsprüfer |
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