Hermwin Tech GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 24.78% | |
Vallourec Tubes SAS | 12.67% |
| 6.20% | |
| 3.72% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mannesmannröhren Logistic GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013Marktumfeld Das Marktumfeld befindet sich weiterhin aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung in einem stetigen Umbruch. Gerade der Bereich C-Teilemanagement rückt immer mehr in den Fokus produzierender Betriebe. Dieser Kostendruck führt auf dem Markt zu einer ansteigenden Konkurrenzintensität, der alle Branchen betrifft. Geschäftsverlauf und Lage Unsere Umsatzerlöse aus der Beschaffung, Lagerung, Distribution von Hilfs- und Betriebsstoffen mit industriellen und privaten Abnehmern im Berichtsjahr stiegen leicht an. Die Umsatzerlöse belaufen sich auf T€ 22.761 (Vorjahr T€ 19.836). Dies ergibt einen rechnerischen Zuwachs von 14,7 %. Diesen Zuwachs konnten wir durch Neukundengewinnung in den Bereichen C-Teilemanagement und Fullfilment Service erwirtschaften, dabei ist aber auch zu berücksichtigen, dass das vorherige Geschäftsjahr nur einen Zeitraum von 11 Monaten umfasste. Der Materialaufwand beläuft sich im Berichtszeitraum auf T€ 17.652 und liegt mit 77,6 % leicht über dem Vorjahresniveau von 77,3 % in Relation zu den Umsatzerlösen. Im letzten Geschäftsjahr hat sich die Umschlaghäufigkeit des Warenlagers auf das 12-fache (Vorjahr 10-fache) gesteigert. Aufgrund des gestiegenen Umsatzes und der geringeren Kosten erreichte die Gesellschaft ein positives Ergebnis aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit i.H.v. T€ 603 (Vorjahr T€ -207). Die Kostensenkung resultiert vor allem daraus, dass das Vorjahresergebnis durch Kosten des Standortwechsels in Höhe von T€ 470 belastet war. Insgesamt konnten somit die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr hinsichtlich einer Verbesserung der Kostenstruktur und eines leichten Umsatzwachstums umgesetzt werden. Nach Verrechnung von Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 398 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag T€ -152). Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Cash-Flow aus dem operativen Bereich in Höhe von T€ 491 erwirtschaftet. Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein negativ Cash-Flow in Höhe von T€ -71. Im Finanzierungsbereich gab es keine Cash-wirksamen Vorgänge. Die liquiden Mittel belaufen sich auf T€ 1.047. Damit ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil der Vorräte und der Forderungen in Höhe von insgesamt 67 % (Vorjahr 73 %) der Bilanzsumme gekennzeichnet. Der Anteil des Anlagevermögens beträgt 7 % (8 %). Die Eigenkapitalquote ist gegenüber Vorjahr, von 55,0 % auf 56,7 % leicht gestiegen. Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind die breit angelegten Initiativen für die Akquisition neuen Umsatzes positiv fortgesetzt worden. Der Fokus liegt weiterhin dabei sowohl in der Akquisition von Kunden in neuen Branchen mit anderen Konjunkturzyklen, um die bestehende starke Umsatzkonzentration in der Stahlindustrie weiter zu verringern, als auch in der Übernahme anderer Dienstleistungen (z.B. Fulfillment Service). Diese werden im kommenden Geschäftsjahr weiter ausgebaut. Erfreulich dabei ist, dass auch in diesem abgelaufenen Geschäftsjahr weitere neue Kunden integriert worden. Dies liegt weiterhin daran, dass die Nachfrage nach kostenvariabilisiereden Methoden, wie den von uns angebotenen Einkaufs- und Versorgungsprozessen, weiterhin stark zunimmt. Chancen der künftigen Entwicklung Der ansteigende Kostendruck im Markt kann einerseits zu neuen Kunden führen, die dem Einkaufsmarkt von C-Artikeln bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt und hier weder das Potential der Kosteneinsparung noch der Aufwandreduktion realisiert haben. Andererseits können bestehende Geschäftsbeziehungen im Markt durch Ausschreibungen neu definiert werden. Risiken der künftigen Entwicklung Wir sehen weiterhin Risiken, die marktbedingter Natur sind. Die wirtschaftliche Entwicklung und die damit verbundenen Unsicherheiten führen zu einer ansteigenden Konkurrenzintensität. Ein Risiko liegt in der Abhängigkeit von wenigen Großkunden und dem Schwerpunkt Stahlbranche. Dieses Risiko wollen wir durch Neukundenakquisition verringern. Im Personalbereich besteht weiterhin Ungewissheit hinsichtlich der Lohnentwicklung aufgrund der Tarifgebundenheit an die IG Metall. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir einen leichten Umsatzzuwachs im einstelligen Prozentbereich. Durch eine Verbesserung der Kostenstruktur erwarten wir ebenso einen leichten Zuwachs des Ergebnisses. Wir haben darüber hinaus über Partnerschaften und Kooperationen die Präsenz bei unseren potenziellen Kunden stark ausgeweitet, um in der Folge nachhaltig kontinuierlichen Zuwachs neuer Umsätze zu realisieren. Eine neue strategische Ausrichtung soll die MRL auch in den kommenden Jahren stärker im regionalen Markt etablieren. Organisatorische Anpassungen tragen zudem zu einer Fokussierung auf den Vertrieb bei, um die Bearbeitung des Kundenmarktes sicherzustellen und auszuweiten. Durch diese Maßnahmen planen wir auch in 2015 mit weiteren Umsatzzuwächsen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2013 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2013 liegen nicht vor.
Ratingen, den 13. Mai 2014 Frank Probst, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2013(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
Anhang für das Geschäftsjahr 2013Der Jahresabschluss der Mannesmannröhren Logistic GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das vorjährige Geschäftsjahr ein 11 Monate umfassendes Rumpfgeschäftsjahr war und insoweit die Vorjahresbeträge nicht vollumfänglich vergleichbar sind. Die Gesellschaft erfüllt nachstehend ihre Berichtspflicht als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde angewendet. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Der Abschreibungszeitraum orientiert sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Warenvorräte sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet, soweit erforderlich sind sie mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit dem Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf den Forderungsbestand vorgenommen. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert ausgewiesen. Rückstellungen wurden für Aufwendungen gebildet, die dem Berichtszeitraum zuzurechnen waren und erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen. Bei der Rückstellungsbemessung wurden alle bis zur Erstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang berücksichtigt. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Pensionsrückstellungen sind für alle Zusagen gebildet. Sie entsprechen § 253 HGB. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag erfasst. In Fremdwährungen bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls und am Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. II. Angaben zur Bilanz Das Anlagevermögen entwickelt sich gemäß dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 3, Blatt 5). In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 1.389.282,77 und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 212,61 enthalten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Für die Bewertung des Rückstellungsbedarfes für die zukünftig zu zahlenden Pensionen waren nach BilMoG ein Rechnungszins von 4,88 % p. a. gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB und ein Rententrend von 1,8 % p. a. zugrunde zu legen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für Archivierungsaufwand, Rechtstreitigkeiten, zukünftige Jubiläumszahlungen an Mitarbeiter, Urlaubslöhne und -gehälter sowie für Garantieaufwand. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von € 3.978,57 enthalten. Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. III. Weitere Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen über Büro- und Lagerräume bestehen bis zur nächsten Kündigungsmöglichkeit Mietverpflichtungen in Höhe von € 6.551.095,00. Aus sonstigen Dauerrechtsverträgen bestehen bis zum Ablauf der Verträge Leasingverpflichtungen in Höhe von € 160.933,00. Arbeitnehmer Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft folgende Mitarbeiter:
Gesellschaftsorgane Geschäftsführer: · Frank Probst (seit 01. Februar 2013) · Dr. Adrian Seeger (bis 31. Januar 2013) Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 der HPI AG, München, einbezogen. Der Konzernabschluss der HPI AG wird beim eBundesanzeiger offen gelegt.
Ratingen, 13. Mai 2014 Frank Probst, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Mannesmannröhren Logistic GmbH, Ratingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 13. Mai 2014 Baker
Tilly Roelfs AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Weissinger, Wirtschaftsprüfer Walter, Wirtschaftsprüfer |
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