ZANATTA MEDIA GmbH
Selbe AdresseVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rupali Steinmeier seit 17.5.2022 | Prokura |
Markus Alexander Dr. Haldemann seit 24.3.2021 | Geschäftsführer |
Frank-Peter Lortz seit 24.3.2021 | Geschäftsführer |
Diana Brix seit 16.4.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Publicis Groupe Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MetaDesign GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht 2024MetaDesign GmbH, BerlinA. Grundlagen des Unternehmens Unternehmen Die MetaDesign GmbH (nachfolgend "MetaDesign") ist die führende Markenberatung in Deutschland. Die Gesellschaft ist in Deutschland an den Standorten Berlin und Düsseldorf vertreten. MetaDesign verfügt mit Verbundunternehmen über ein Netzwerk an Markenagenturstandorten in Zürich, Lausanne, Beijing, Shanghai, San Francisco und New York. MetaDesign entwickelt für Kunden wie Cencora, Siemens, Haufe Group, AOK Die Gesundheitskasse, Deutsche Lufthansa Group, Deutsche Telekom, Volkswagen, Läderach, Heidelberg Materials und Henkel holistische Markenerlebnisse, die über Strategie, Naming, Brand Design, Markenarchitekturthemen, Messeauftritten, Branding oder Shop- und Retail-Design bis hin zur Konzeption und Gestaltung von räumlichen oder digitalen Markenerlebnissen reichen. Durchschnittlich ca. 190 Mitarbeitende in Deutschland (inkl. Auszubildende, Aushilfen und Praktikanten) sowie zahlreiche Mitarbeitende in den in- und ausländischen Verbundunternehmen aus den Bereichen Strategie (Consultants), Design, Text, Konzeption, Architektur, Digital, Kundenberatung und Produktion ermöglichen für die Kunden, das komplette Leistungsportfolio rund um Marke abzudecken. In der anhaltenden rezessiven Wirtschaftsentwicklung in Deutschland zeigte MetaDesign im Berichtsjahr 2024 unter den gegebenen Rahmenbedingungen eine weiterhin stabile Entwicklung und schloss das Geschäftsjahr 2024 mit einem Gewinn (operatives Ergebnis) ab. Dies verdeutlicht die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens und seinen Erfolg bei der Implementierung von Strategien zur Bewältigung wirtschaftlicher Herausforderungen. Dazu gehören eine effektive Kundenbindung und intensive Anstrengungen zur Neukundengewinnung, kombiniert mit einem sorgfältig fortgeführten Kostenmanagement. Die Stabilität wird durch die Auswirkungen der in den letzten Jahren eingeführten umfangreichen Maßnahmen zur Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsangebots sowie durch die beständigen und vertrauensvollen Kundenbeziehungen gefördert. Vor dem Hintergrund der in Deutschland weiterhin rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung konnten die Umsatzerlöse im Berichtsjahr das hohe Niveau des Vorjahres 2023 nicht ganz wieder erreichen, sondern liegen auf dem Niveau des Jahres 2022. Mit besonderem Fokus auf das Kostenmanagement in der Aussteuerung zwischen weiterhin gesunkenem Materialeinsatz und gestiegenen Aufwendungen für Löhne und Gehälter stellt dies die Basis für eine nachhaltige Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 dar. Damit konnte auch der Anstieg in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen kompensiert werden. In den vergangenen Jahren hat MetaDesign erfolgreich sein Kundenportfolio durch die Hinzufügung zahlreicher renommierter Großkunden erweitert und das Kostenniveau effektiv gemanagt. Diese Strategie, die schon vor der Pandemie und der nicht zuletzt durch den anhaltenden Ukraine-Krieg sowie durch protektive Maßnahmen der neuen US-Administration beeinträchtigten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfolgreich zum Einsatz kam, wird konsequent weiterverfolgt und bildet einen zentralen Pfeiler für eine zukunftsfähige Ergebnisentwicklung. Rechtliche Struktur MetaDesign ist eine 100% Tochter der Publicis Media GmbH, Düsseldorf (im Folgenden: Publicis Media), die über die MMS Germany Holdings GmbH mit der Publicis Groupe S.A. (Publicis Groupe) verbunden ist. Organisatorisch ist MetaDesign innerhalb der Publicis Groupe der Kommunikationssparte Publicis Communications zugeordnet. Kontrollsystem MetaDesign ist in das umfangreiche monatliche Reporting der Publicis Groupe eingebunden. Im Rahmen des monatlichen Reportings werden die wesentlichen Leistungsindikatoren im Vergleich zu den Vorgaben (Soll-Ist-Vergleich) analysiert. Darüber hinaus existiert ein detailliertes internes Kontrollsystem (FMC-Financial Management Controls). Diese werden durch interne Prüfer der Publicis Groupe überprüft. Ferner besteht ein detailliertes internes Projektcontrolling. Standardmäßig werden wöchentliche Umsatzforecasts erstellt und wird die Liquidität überwacht. Es bestehen fest definierte, regelmäßige Informationswege zum Management und in die Firmengruppe. Die Weitergabe von Informationen und die Kommunikation mit den Entscheidungsträgern erfolgt unmittelbar auf digitalem Wege. Der Geschäftsführung der MetaDesign obliegen die Leitung und die Kontrolle der Gesellschaft. Forschung und Entwicklung Es wurden keine nach § 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB berichtspflichtigen Aktivitäten im Geschäftsjahr 2024 getätigt. B. Wirtschaftliche Entwicklung a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft stagnierte vor strukturellen und konjunkturellen Herausforderungen sowie den weiterhin unsicheren Aussichten im zweiten Jahr in Folge. Die strukturellen Ursachen der Wachstumsschwäche liegen im andauernd rückläufigen Produktionspotenzial, das auch im europäischen Vergleich rückläufig ist (Jahreswirtschaftsbericht des BMWK vom 29.01.2025). Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Zunehmender Wettbewerb auf wichtigen Absatzmärkten des deutschen Exports, hohe Energiekosten und ein weiterhin erhöhtes Zinsniveau werden als Einflussfaktoren angeführt (Pressemitteilung 019/25 vom 15.01.2025). Gleichzeitig konnten die Maßnahmen zur Verbesserung der strukturellen Rahmenbedingungen aus der Wachstumsinitiative vor dem politischen Hintergrund Ende des Jahres 2024 nur teilweise umgesetzt werden (Jahreswirtschaftsbericht des BMWK vom 29.01.2025). Die Bundesregierung erwartet in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2025 für das Jahr 2025 eine anhaltende wirtschaftliche Belastung durch die strukturellen und somit nur eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um +0,3 Prozent. In diese Bewertung ist eingeflossen, dass das globale wirtschaftliche Umfeld zwar positive Entwicklungen zeigt, allerdings durch erhebliche regionale Unterschiede und Risiken geprägt ist, wie die US-Zollerhöhungen und Chinas Immobilienkrise, was den Welthandel und insbesondere deutsche Exporte belasten könnte. Die schwache binnenwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland dürfte sich weiter fortsetzen, mit einer möglichen leichten Verbesserung später im Jahresverlauf, angetrieben durch Konsum und Investitionen, während der Außenhandel einen negativen Wachstumsbeitrag leisten wird. (Jahreswirtschaftsbericht des BMWK vom 29.01.2025). Der ZAW prognostizierte im Dezember ein Wachstum der Werbewirtschaft von 2,9%, getrieben hohe Wachstumsraten bei den Werbeeinnahmen der Medien und Investitionen in Werbung. Bei den weiteren Formen der kommerziellen Kommunikation wird von marginalen Zuwächsen von 0,3% ausgegangen. Eine abschließende Auswertung wird der ZAW mit seiner Jahresprognose 2025 veröffentlichen (ZAW Pressemitteilung vom 10.12.2024). Die Branche der Marketingagenturen steht vor spannenden Herausforderungen im Jahr 2025 bestimmt durch technologische Innovationen und sich verändernde Kundenbedürfnisse. Nicht nur die Einbindung von Künstlicher Intelligenz und die zunehmende Digitalisierung, sondern auch die effiziente Nutzung von Marketingbudgets, gesteigerte Flexibilität und erweitertes Know-How in den Marketingstrategien der Kunden durch die Einbindung hochspezialisierter Agenturen wird für die Branche wichtige Tätigkeitsfelder mit sich bringen. b. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Indikatoren zur Beurteilung von Leistungsfähigkeit und Stabilität der MetaDesign sind Entwicklung des Umsatzes sowie das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit in Relation zum Umsatz. Unter Umsatz als einen grundlegenden Indikator seien hier die Umsatzerlöse in Zusammenhang mit den Veränderungen des Bestandes an Nicht abgerechneten Eigenleistungen verstanden. Dazu gibt das Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit (operatives Ergebnis) und insbesondere die Ergebnisentwicklung im Verhältnis zur Entwicklung des Umsatzes eine weitere wichtige Leistungsindikation. Er stellt die Ergebnisse aus dem normalen Geschäftsbetrieb ohne außerordentliche Posten und Sondereffekte sowie ohne Finanzergebnisse im Verhältnis zum Umsatz dar. Die Umsatzentwicklung war unter der Maßgabe, dass es nicht zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen kommen würde, mit einem Zuwachs von ca. 5 % zum Vorjahr geplant worden. In seinen letzten internen Prognosen ging das Unternehmen aufgrund der anhaltend schwierigen konjunkturellen Situation und einer rückläufigen Gesamtwirtschaftsentwicklung von einem Umsatzrückgang 2024 in Höhe von ca. 1 % im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Entwicklung der Umsatzerlöse zum Jahresende bestätigt die Annahmen der letzten internen Prognose dem Grunde nach mit einem Rückgang um 3 %. Allerdings sorgte unter sich zuspitzenden binnen- wie geopolitischen Verhältnissen zum Abschluss des Geschäftsjahres die mit der Projektfertigstellung einhergehende Bestandveränderung für eine deutliche Reduzierung des Umsatzes um 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Für das Gesamtjahr 2024 wurde vorbehaltlich einer positiven Tendenz der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus dem operativen Geschäftsverlauf heraus, also ohne Sondereffekte, eine stabile Entwicklung des operativen Ergebnisses im Verhältnis zum Umsatz erwartet. Rückblickend kann festgestellt werden, dass diese Prognose wegen der belasteten wirtschaftlichen Entwicklung und unsicheren politischen Situation zum Jahresende 2024 trotz wirksamer Kosteneinsparungsmaßnahmen nicht ganz bestätigt werden konnte. Obgleich die sich verschärfenden Rahmenbedingungen eine Reduzierung des Umsatzes mit sich brachten, konnte allerdings das Verhältnis des operativen Ergebnisses (ohne Sondereffekte) zum Umsatz gegenüber Vorjahr durch Fortführung der Maßnahmen des Kostenmanagements stabilisiert werden. c. Entwicklung der Ertragslage Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Veränderung des Bestandes an unfertigen bzw. noch nicht abgerechneten Leistungen + sonstigen betrieblichen Erträgen) entwickelte sich im Berichtsjahr 2024 bei MetaDesign mit TEUR 26.313 durch den starken Abbau des Bestandes an unfertigen bzw. noch nicht abgerechneten Leistungen im Rahmen der Projektfertigstellung rückläufig (Vorjahr TEUR 27.910). Die Nettoleistung (Gesamtleistung - Materialaufwand) betrug mittels eines stark verringerten Materialeinsatzes im Berichtsjahr TEUR 21.241 (Vorjahr TEUR 21.360; -0,6 %) und entwickelte sich damit erwartungsgemäß. Wesentliche Projekte bei den Bestandskunden Cencora, Heidelberg Materials, Siemens und Innio Jenbacher wurden im Berichtsjahr erfolgreich abgeschlossen. Neukundengewinne wie die Deutsche Lufthansa Group, die StepStone Group, Braincheck, Playmobil, QWEST und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, um nur einige zu nennen, komplettieren das Bild und können vermindertes Geschäftsvolumen bei der Deutschen Telekom, VW und Groz Beckert kompensieren. Der Materialaufwand setzt sich aus Fremdleistungen wie z.B. Foto- und Video-Produktionen, Programmierarbeiten und Honoraren für freie Mitarbeiter zusammen und sank aufgrund von Umsatzentwicklung und Projektstruktur um 22,5 % auf TEUR 5.073. Im Berichtsjahr stiegen die Personalkosten auch aufgrund der gestiegenen Zahl an Mitarbeitenden im Vorjahresvergleich um 7,9 % auf TEUR 14.363. Infolge der Altersstruktur der Geschäftsausstattung sind die Abschreibungen mit TEUR 7 weiter zurückgegangen (Vorjahr TEUR 9). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 5.023 trotz signifikanter Einsparungen aufgrund von Kostenmanagement durch im Berichtsjahr stark vermehrte Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung leicht gestiegen (Vorjahr: TEUR 4.946; +1,6 %). Die wichtigsten sonstigen Kostenarten sind neben dem Raumaufwand die Gebühren des Shared Service Centers für Dienstleistungen in den Bereichen Buchhaltung, IT, HR, Rechtsberatung sowie Gebühren für Managementleistungen des Gesellschafters. Das Beteiligungsergebnis beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund Bereinigung des Beteiligungskreises TEUR 0 (Vorjahr TEUR 60).Im Berichtsjahr beträgt das Ergebnis nach Steuern TEUR 2.092 (Vorjahr TEUR 3.557) und ist durch die marginal zurückgegangene Nettoleistung, verminderte Erträge aus verbundenen Unternehmen und gestiegene Personalkosten sowie Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung, die durch Kosteneinsparungen in anderen Bereichen nicht vollständig kompensiert werden konnten, charakterisiert. Das Ergebnis wird im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages an die Publicis Media GmbH, Düsseldorf, abgeführt, so dass sich ein Jahresüberschuss von Null ergibt. d. Entwicklung der Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme der MetaDesign mit TEUR 14.370 liegt auf Grund der Entwicklung des Umlaufvermögens unter der des Vorjahres (TEUR 16.526). Mehrheitlich die rückläufige Entwicklung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Rahmen des Cash Poolings führte zu geringeren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 13.730 (Vorjahr TEUR 15.390) und charakterisiert in Verbindung mit der Verminderung des Bestands an Nicht abgerechneten Eigenleistungen & Nicht abgerechneten Fremdleistungen TEUR 433 (Vorjahr TEUR 979) die Entwicklung des Umlaufvermögens. Das Eigenkapital der MetaDesign ist unverändert und beträgt TEUR 6.662 (Vorjahr TEUR 6.662). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft, Publicis Media GmbH, verändert sich das Eigenkapital durch das Jahresergebnis nicht. Die Rückstellungen sind um 8,6 % auf TEUR 3.381 (Vorjahr TEUR 3.699) zurückgegangen. Die in den Sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen zeichnen für diese Entwicklung hauptverantwortlich, wohingegen die Rückstellungen für Restrukturierungen und Rückstellungen für Urlaubsansprüche durch ihren Anstieg dem entgegenwirkten. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind ebenfalls rückläufig TEUR 1.756 (Vorjahr TEUR 1.952; - 10,0 %) und durch eine Veränderung der Berechnungsbasis aufgrund der Änderung des § 253 HGB und der damit verbundenen gesunkenen Barwertentwicklung gekennzeichnet. Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um 29,8 % auf TEUR 4.328 zurückgegangen (Vorjahr: TEUR 6.165), was zum Großteil auf gesunkenen Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin sowie auch auf einen Rückgang der Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen zurückzuführen ist. MetaDesign ist mit anderen deutschen Gesellschaften der PUBLICIS Gruppe an das Cash-Management-System angeschlossen. In diesem System werden die liquiden Mittel der Gesellschaften zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Entsprechende Guthaben und Kredite werden verzinst. Das Trade Working Capital (Vorräte + Forderungen minus Verbindlichkeiten) konnte mit TEUR 9.836 gegenüber Vorjahr um 3,6 % gesenkt werden (Vorjahr: TEUR 10.204), wobei dies hauptsächlich aus dem mittels erfolgreichen Forderungsmanagements deutlichen Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert. e. Investitionen Im Berichtsjahr wurden keine nennenswerten Investitionen getätigt. f. Beteiligungen Die Beteiligung der MetaDesign an der Sturm und Drang GmbH, Gesellschaft für Marken- und Innovationsstrategien, Hamburg, von 30% ist mit Wirkung zum 23. Januar 2024 veräußert worden. g. Personalbereich Im Geschäftsjahr 2024 betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 181 (Vorjahr 179). C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Das folgende Kapitel enthält zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Diese sind an der Verwendung von Formulierungen mit Wörtern wie "erwarten", "prognostizieren", "beabsichtigen", "planen", "anstreben", "einschätzen" und "werden" zu erkennen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf derzeitigen Erkenntnissen, Einschätzungen und Annahmen. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken, die im Risikobericht behandelt werden. Mehrere Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches der MetaDesign liegen, beeinflussen den Geschäftsverlauf und dessen Ergebnisse. Sie können dazu führen, dass der tatsächliche von dem für die Zukunft prognostizierten Geschäftsverlauf der MetaDesign abweicht. Darüber hinaus ist die MetaDesign den allgemeinen Risiken der Kommunikations- und Werbebranche ausgesetzt. Dies bedeutet, dass das Geschäft stark konjunkturabhängig ist. Risiken bestehen hauptsächlich darin, dass kurzfristig Projetvertragskündigungen bzw. Reduzierung der Budgets seitens der Kunden erfolgen können und negative Auswirkungen auf die Umsätze der Gesellschaft haben. Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst eingegangen, wenn dadurch der Wert der Gesellschaft gesteigert werden kann und mögliche Risiken beherrschbar bleiben. Bilanzielle Rückstellungen werden, soweit erforderlich, gebildet. Gegenwärtig sind uns keine operativen Risiken bekannt, und sind auch keine operativen Risiken zu erwarten, die zur Gefährdung der Gesellschaft führen beziehungsweise die künftige Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen könnten. Chancen für das Unternehmen bestehen insbesondere in Bezug auf erfolgreiche New Business Aktivitäten (Gewinnung von profitablem Neugeschäft), Weiterentwicklung des Bestandskundengeschäftes sowie im Hinblick auf sich abzeichnende Branchenentwicklungen die Berücksichtigung im Angebotsportfolio, um sich gegenüber dem Wettbewerbsumfeld vorteilhaft aufzustellen. Die Ankündigung weiterer protektionistischer Maßnahmen durch die neue US-Administration stellen ein bedeutendes Risiko für den Welthandel und die deutsche Wirtschaft dar. Dies könnte sich weiter dämpfend auf die Erholung der deutschen Wirtschaft auswirken. Zusammen mit den binnen- und geopolitischen Unsicherheiten ist eine erhebliche Prognoseunsicherheit gegeben. Dies berücksichtigend nimmt MetaDesign für das Jahr 2025 in der jüngsten Prognose von einem signifikanten Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr zunächst Abstand, sondern geht von einem Umsatzniveau in Höhe des Vorjahres 2024 aus. Der Schwerpunkt wird weiterhin auf der Umsatzentwicklung durch Ausbau der Bestandskundenbeziehungen und Gewinnung neuer Kunden liegen. Im Fokus der Aktivitäten steht dabei die Unterstützung bei der Umsetzung ganzheitlicher Markenerlebnisse. MetaDesign geht dabei davon aus, die langfristigen Kundenbeziehungen weiter zu stärken und zu erweitern. Zudem wird erwartet, dass sich der Anteil des Neugeschäfts insgesamt nicht rückläufig entwickelt. Dennoch bleibt die Prognosesicherheit aufgrund der aktuell uneinheitlichen wirtschaftlichen Lage und politischer Unsicherheiten, nicht nur in Deutschland, eingeschränkt. Diese Prognoseunsicherheit erstreckt sich auch auf die kommenden Jahre. In wirtschaftlich schwer vorhersehbaren Zeiten setzt MetaDesign zusätzlich auf hervorragend qualifizierte Agenturmitarbeitende und plant, alle offenen Stellen entsprechend der Unternehmensentwicklung zu besetzen. Für das Gesamtjahr 2025 wird derzeit aus dem operativen Geschäft eine stabile Entwicklung gegenüber Vorjahr prognostiziert, einhergehend mit einer aktuell soliden Auftragslage. Sollte es nicht zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen kommen, rechnet die Geschäftsführung mit einer leichten Steigerung des operativen Ergebnisses aus dem gewöhnlichen Geschäftsverlauf (ohne Sondereffekte). MetaDesign geht somit davon aus, dass sich das Verhältnis des operativen Ergebnisses zum Umsatz im Vergleich zum Vorjahr nicht verschlechtert, sondern auch bei konstanter Umsatzentwicklung die Bemühungen um Rentabilität und für Kostenkontrolle das Fundament für eine nachhaltig stabile Entwicklung des Unternehmens bilden.
Berlin, den 30. April 2025 MetaDesign GmbH Geschäftsführung Daniel Leyser Arne Brekenfeld Dr. Markus Alexander Haldemann Frank-Peter Lortz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2024MetaDesign GmbH, BerlinA. Allgemeine Grundlagen Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Aufbau und Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend den gesetzlichen Vorschriften. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Das Geschäftsjahr 2024 der MetaDesign GmbH umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Geschäftstätigkeit aufgestellt. Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Die Muttergesellschaft der MetaDesign GmbH, Berlin, (im Folgenden kurz: "MetaDesign") ist die Publicis Media GmbH, Düsseldorf. Diese hält 100% der Anteile am Stammkapital der MetaDesign. Seit dem 15. Februar 2013 ist die MetaDesign eine mittelbare Tochtergesellschaft der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, die über ihre Beteiligung an der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, die wiederum die 100%ige Mutter der Publicis Media GmbH, Düsseldorf, ist, 100% der Anteile an der MetaDesign hält. B. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der MetaDesign GmbH mit Firmensitz in Berlin beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg unter HRB 184298 B eingetragen. Das Stammkapital der MetaDesign beträgt EUR 1.224.000. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 5 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (maximal 10 Jahre für den Großteil der aktivierten Sachanlagen, 15 Jahre für Mietereinbauten und Mieterumbauten jedoch bis zum Ende der Mietlaufzeit) abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG (Anschaffungskosten bis EUR 800) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls korrigiert um erforderliche Wertberichtigungen bzw. Wertaufholungen, bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Noch nicht abgerechneten Eigenleistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen sowie angemessene Teile der Verwaltungsgemeinkosten berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Bewertung erfolgt zu kalkulierten Stundensätzen unter Berücksichtigung des jeweiligen Abarbeitungsstandes des Auftrags. Als noch nicht abgerechnete Fremdleistungen werden die in Arbeit befindlichen Kundenaufträge ausgewiesen, die ausschließlich weiterberechenbare Fremdrechnungen umfassen. Im Berichtsjahr 2024 wurde erstmalig die Aufteilung der Vorräte als nicht abgerechnete Eigen- und nicht abgerechnete Fremdleistungen vorgenommen, um sich der konzernweit einheitlichen Darstellung anzupassen. Der Vorjahresausweis wurde ebenfalls entsprechend angepasst. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. der Verkaufspreis bildet die Obergrenze der Bewertung. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen wurden vorgenommen. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Anwendung der Projected-Unit-Credit-Method (PUC-Methode) ermittelt. Sowohl in der PUC-Methode als auch im Teilwertverfahren erfolgen die Bewertungen unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof.Dr. Klaus Heubeck. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz 1,90 % (Vj 1,83 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Erwartete Rentensteigerungen werden mit 2,00 % (Vj.2,10 %) berücksichtigt. Durch die Änderung des § 253 HGB wurde die Berechnungsbasis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 7 Jahre auf 10 Jahre erhöht. Bei Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,96 % ergibt sich ein Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen von TEUR 1.743. Dadurch ergibt sich ein zur Ausschüttung gesperrter Differenzbetrag von EUR -13.282 (Vj EUR 20.845). Der Betrag ist nicht abführgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. D. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Am 23. Januar 2024 wurde die Beteiligung an die Gründer und Mehrheitsgesellschafter veräußert. UmlaufvermögenDie Vorräte des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 433 (Vj. TEUR 979) gliedern sich in noch nicht abgerechnete Eigenleistungen in Höhe von TEUR 274 (Vj. TEUR 884) und in noch nicht abgerechnete Eigenleistungen in Höhe von TEUR 159 (Vj. TEUR 95). Forderungen und sonstige VermögensgegenständeNähere Angaben zur Fristigkeit der Forderungen ergeben sich aus der folgenden Übersicht:
Die Gesellschaft ist an das zentrale Cash-Pooling-System innerhalb des Konzerns mit der MMS Germany Holdings GmbH angeschlossen. Die liquiden Mittel aller Gesellschaften werden zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Im Rahmen des mit der MMS Germany Holdings GmbH vereinbarten Cash Pooling-Vertrages besteht keine gesamtschuldnerische Haftung für eine Inanspruchnahme der Kreditlinien durch ein beteiligtes Unternehmen bzw. für einen auf dem Zielkonto möglicherweise entstehenden Soll-Saldo. Eine Inanspruchnahme der Kreditlinien durch die Gesellschaft lag zum 31. Dezember 2024 nicht vor. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen TEUR 6.522 (Vj. TEUR 8.887) im Rahmen dieses Cash-Pooling-Systems. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren - analog zum Vorjahr - im Wesentlichen aus Leistungen. EigenkapitalDer Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 2.092 (Vj. TEUR 3.557) wird im Rahmen des mit der Publicis Media GmbH, Düsseldorf, abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages in voller Höhe abgeführt. RückstellungenAls wesentliche sonstige Rückstellungen wurden Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 454 (Vj. TEUR 776) ausgewiesen. Weitere Rückstellungen wurden für Urlaub TEUR 409 (Vj. TEUR 368), Pensionen TEUR 1.756 (Vj. TEUR 1.952), Abfindungen TEUR 341 (Vj. TEUR 169) sowie Jubiläen TEUR 96 (Vj. TEUR 96) und Boni TEUR 277 (Vj. TEUR 284) gebildet. VerbindlichkeitenNähere Angaben zur Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Übersicht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Leistungen TEUR 1.390 (Vj. TEUR 1.216). Eine Verbindlichkeit i. H. v. TEUR 2.369 (Vj. TEUR 3.557) resultiert aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 217 und sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 39. Zudem sind Erträge in Höhe von TEUR 159 aus dem Verkauf der Beteiligung an der Sturm und Drang GmbH, Hamburg, enthalten. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten überwiegend Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 35 (Vj TEUR 34). Steuern vom Einkommen und vom ErtragAufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Publicis Media GmbH, Düsseldorf, ist die Gesellschaft Teil der gewerbe- und körperschaftlichen Organschaft der Publicis Media GmbH, Düsseldorf. Ein eventueller Körperschaftsteuer- und/ oder Gewerbesteueraufwand fällt grundsätzlich nicht auf Ebene der Gesellschaft an, sondern beim Organträger Publicis Media GmbH, Düsseldorf. Daher erfolgt auch kein Ansatz von latenten Steuern im Sinne von § 285 Nr. 29 HGB auf Ebene der Gesellschaft. Wegen der genannten Organschaft und des Ergebnisabführungsvertrages mit der Publicis Media GmbH, Düsseldorf sind in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag keine Steueraufwendungen oder -erträge enthalten, welche sich aus dem Mindeststeuergesetz oder vergleichbaren ausländischen Mindeststeuergesetzen für das Geschäftsjahr ergeben. E. Sonstige Angaben KonzernverhältnisseDer Jahresabschluss der MetaDesign wird über die Publicis Media GmbH, Düsseldorf, einer 100%igen Tochter der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, in den Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133 Avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris/ Frankreich, erhältlich. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.296 (Vj. TEUR 4.989).
Es bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 835 gemäß § 251 HGB in Form von Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverpflichtungen, allerdings wird von einer Inanspruchnahme nicht ausgegangen. Daneben bestehen keine nicht in der Bilanz ausgewiesenen oder vermerkten finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind. MitarbeiterzahlDie Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt 181 (Vj. 179) Angestellte. Geschäftsführer und ProkuristenDie MetaDesign hatte im Geschäftsjahr 2024 folgende Geschäftsführer. • Herr Daniel Leyser, Berlin • Herr Dr. Markus Alexander Haldemann, Zürich/ Schweiz • Herr Frank-Peter Lortz, Korschenbroich • Arne Brekenfeld, Berlin Herr Leyser und Herr Brekenfeld üben ihre Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft hauptberuflich aus. Herr Lortz und Herr Dr. Haldemann sind neben ihrer Tätigkeit als Geschäftsführer der Gesellschaft in leitenden Funktionen weiterer Konzerngesellschaften der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, tätig. Die Geschäftsführer vertraten die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Herr Lortz und Herr Brekenfeld sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem weiteren Prokuristen hatten im Geschäftsjahr 2024 Frau Simone Alberts, Berlin, Frau Diana Brix, Berlin, Rupali Steinmeyer, Berlin, Bettina Prange, Hamburg und Franziska Maiwald, Berlin. Geschäftsführerbezüge Auf die Angabe zu den Geschäftsführerbezügen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, weil nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Gehalt bezieht. Ebenso verhält es sich mit den Pensionsauszahlungen. Hier gibt es lediglich einen Leistungsempfänger, weswegen auch auf diese Angabe gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet wird. Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 1.756 (Vj. TEUR 1.952) wurde in voller Höhe für ehemalige Vorstände gebildet. AbschlussprüferhonorareDas Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 26 (Vj. TEUR 25) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. F. Nachtragsbericht Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft erfordert hätten.
Berlin, den 30. April 2025 MetaDesign GmbH Geschäftsführer Daniel Leyser, Geschäftsführer Dr. Markus Alexander Haldemann, Geschäftsführer Frank-Peter Lortz, Geschäftsführer Arne Brekenfeld MetaDesign GmbH, BerlinEntwicklung des Anlagevermögens 2024
sonstige Berichtsbestandteile
Geschäftsführer Daniel Leyser Geschäftsführer Dr. Markus Alexander Haldemann Geschäftsführer Frank-Peter Lortz Geschäftsführer Arne Brekenfeld Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MetaDesign GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MetaDesign GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MetaDesign GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. • Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 19. Mai 2025 EY
GmbH & Co. KG
Senghaas, Wirtschaftsprüfer Dreibholz, Wirtschaftsprüfer |
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