fentus 156. GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Czabanski seit 7.8.2023 | Geschäftsführer |
Matthias Wist seit 8.9.2010 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
MTP Messtechnik Produktions GmbHAufgelöst | 100.00% |
GMC-I Gossen-Metrawatt GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
METRAWATT International GmbHNürnbergKonzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012KonzernlageberichtA. Geschäftsverlauf 2012 Gesamtwirtschaft Die weltweiten Auswirkungen der Finanzkrise bestimmten auch 2012 die realwirtschaftliche Entwicklung in vielen Staaten. Über lange Monate stand wiederum Griechenland im Mittelpunkt aller Bemühungen, um den Erhalt des Euro-Währungsraumes zu garantieren. Mit dem Schwergewicht Spanien und der dortigen Bankenkrise sowie den aufkommenden Unsicherheiten bezüglich Italien und zum Jahresende von Frankreich wurden die Anstrengungen dann nochmals auf die Probe gestellt. Erst die praktische Umsetzung aller Komponenten für den Rettungsschirm ESM sowie die Ende Juli durch den EZB-Präsidenten Mario Draghi erfolgte Ankündigung "alles Erforderliche für den Erhalt des Euro zu unternehmen", in Verbindung mit dem im September durch die EZB beschlossenen Anleihekaufprogramm (OMT), sorgen dafür, dass die Risiken für den Zerfall des Euroraumes deutlich geringer wurden. Die beschlossenen Maßnahmen in den einzelnen Staaten des Euroraumes zur Konsolidierung ihrer Haushalte sorgte jedoch auch dafür, dass 2012 vielfach ein Schrumpfen der jeweiligen Wirtschaft zu verzeichnen war. Dies galt für Italien, Spanien, Griechenland und Portugal, doch auch für die Niederlande und Großbritannien, die indirekt betroffen waren. Auch die wichtigen Auslandsmärkte in USA, Asien und Lateinamerika entwickelten sich nicht, wie erhofft, zu einer Stütze der Weltwirtschaft, sondern hatten ebenfalls im Vergleich zu 2011 mit einem Rückgang oder mit einem schwächer als erwartet ausfallenden Wachstum zu kämpfen. Auslöser in China war in 2012 auch der alle 10 Jahre fällige Machtwechsel zu jüngeren Führungskadern in der Partei- und Staatsführung, der das Land zeitweise blockierte, sowie in USA die starke Verunsicherung durch die hohe Verschuldung, das einzuhaltende staatliche Verschuldungslimit und die Frage des Wegfalls steuerlicher Vergünstigungen, sofern sich die streitenden Parteien nicht auf neue Regelungen einigen ("fiscal cliff"). Darüber hinaus wurden Hoffnungen auf positive Entwicklungen hin zu Demokratie und freiem Unternehmertum in den arabischen Mittelmeeranrainerstaaten massiv enttäuscht, im Gegenteil nahmen die Unsicherheiten dort massiv zu, bis hin zu einem mehr oder weniger intensiv ablaufenden Bürgerkrieg in Syrien, der rasch auch auf Nachbarstaaten übergreifen könnte. All diese Entwicklungen sorgten dafür, das sich letztlich in 2012 das Wachstum der Weltwirtschaft mit 3,0% deutlich abschwächte (Vorjahr 3,8%), obwohl Finanzmittel für Investitionen in allen wesentlichen Staaten so günstig wie selten zur Verfügung standen. Die deutsche Wirtschaft konnte sich 2012 durch ihre wettbewerbsfähige Struktur lange gegen die negativen Einflüsse aus anderen Ländern behaupten. In der zweiten Jahreshälfte zeigte sich dann allerdings mehr und mehr, dass sich auch Deutschland nicht dauerhaft von den rezessiven Entwicklungen in "Lateineuropa" abkoppeln kann und im vierten Quartal musste auch hier ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um ca. -0,5% hingenommen werden. In Summe lag damit das Wachstum des BIP 2012 in Deutschland bei +0,7% nachdem es in 2011 noch bei +3,0% gelegen hatte. Alle 27 Länder der EU zusammen mussten ein Schrumpfen des BIP 2012 von -0,3% verkraften, die 16 Länder des Euro-Raumes sogar eine Verringerung der Wirtschaftsleistung um -0,4%. Im Vergleich hierzu erreichten die USA immerhin +2,1%, nach +1,8% in 2011 sowie China +7,8% nach 9,3% im Vorjahr. Wesentliche Stütze der deutschen Konjunktur war auch 2012 wieder vor allem der Außenhandel wie auch der Wohnungsbau. Entgegen der Erwartung trug der Private Konsum eher schwach zum Wachstum bei (+0,6%), während der Export nochmals um +4,8% zulegte. Dieser Zuwachs wurde jedoch fast ausschließlich durch Länder getragen, die nicht der EU angehören. Auf Basis der derzeit vorliegenden Zahlen bis einschließlich November 2012 zeigt das ZVEI-Konjunkturbarometer in seinen Zahlen für das Gesamtjahr 2012 für den relevanten Teilmarkt der deutschen Elektroindustrie einen Rückgang der Auftragseingänge gegen Vorjahr von ca. -7,7% sowie bei Umsätzen von -2%. Hierbei schwächte das Inlandsgeschäft stärker ab, als das Geschäft mit ausländischen Kunden, wobei sich diese wiederum in Auslandskunden in der Eurozone und außerhalb unterscheiden. Während in der Nicht-Eurozone sogar ein Zuwachs bei Auftragseingängen von +3,0% erzielt werden konnte, gingen die Auftragseingänge aus der Eurozone um -7,7% zurück. Die Erwartungen für weiteres Wachstum der Elektroindustrie, die in 2011 noch vorhanden waren, wurden damit nicht erfüllt, was sich vor allem in der zweiten Jahreshälfte zeigte. Branchenentwicklung Die METRAWATT International Gruppe ist weltweit in den verschiedensten Märkten tätig und damit immer auf die eine oder andere Weise von der Entwicklung der Konjunktur in den einzelnen Ländern abhängig. Diese Entwicklungen wirken sich verschiedentlich verzögert auf die Aufträge und Umsätze der Beteiligungsunternehmen aus. Die Unternehmen der METRAWATT International Gruppe sind auf allen Gebieten der elektrischen Sicherheit sowie dem effizienten Einsatz elektrischer Energie tätig. Hierzu gehört insbesondere die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb elektrischer Prüfgeräte und -systeme, die bestimmte Normenprüfungen erleichtern, von Multimetern und Kalibratoren sowie von Geräten zur Analyse und Dokumentation der Qualität elektrischer Netze im Hinblick auf Störungen, Oberwellengehalt etc.. Bearbeitete Märkte sind die Energieerzeuger, die Energieverteiler sowie alle Abnehmer und Nutzer elektrischer Energie wie Industrieunternehmen, Handwerker, Elektrogroßhändler u.v.m.. Weitere Teilarbeitsgebiete sind Energiemanagementsysteme inklusive geeichter Zähler, Spezialregler für kritische thermische Prozesse sowie Stromversorgungsgeräte mit hochgenauer Darstellung von Strom und Spannung über der Zeit, die für die effiziente Nutzung der Energie in den jeweiligen Märkten "Allgemeine Industrie", "Kunststofftechnik" und "Automobil" stehen sowie als Abrundung der Arbeitsgebiete diverser Messumformer für elektrische und mechanische Größen mit Analyse- und Anzeigefunktionen. Verbindendes Element aller Aktivitäten ist jedoch stets die "elektrische Sicherheit" und "Effizienz bei der Anwendung elektrischer Energie" in verschiedenster Ausprägung und Stärke. Die Entwicklung der Branche im Jahr 2012 verlief schwierig, da die Bestellungen um fast 8% zurückgingen. Die Probleme in Ländern des Euroraumes mit massiv zurückgehender Konjunktur beeinflussten dieses sehr und nur aus der "Nicht-Eurozone" konnte ein Anstieg ggü. dem Vorjahr erreicht werden. In Summe konnte ein deutlicher Umsatzzuwachs erreicht werden, der vor allem auch in den letzten beiden Quartalen des Jahres erzielt wurde. Für den Teilmarkt der deutschen Elektroindustrie erwartet der ZVEI in seiner Prognose für 2013 ein Wachstum der deutschen Elektroproduktion von +1,5%, was über dem erwarteten Wachstum der Gesamtwirtschaft liegt. Bereits zu Beginn diesen Jahres zeigt sich, dass die Impulse hierfür aus dem Ausland und dort insbesondere aus dem Nicht-Euroraum stammen. Wir wollen durch neue Produkte, die im Laufe des Jahres 2013 auf den Markt kommen werden, zum Wachstum der Elektroindustrie beitragen und ein Umsatzwachstum oberhalb des Marktwachstums erreichen. Gesellschaftsrechtliche Strukturierung In 2012 sind keine gesellschaftsrechtlichen Veränderungen gegenüber der Struktur aus 2011 vorgenommen worden. Geschäftsverlauf mit Auftragseingang und Umsatz Die METRAWATT International Gruppe verblieb in 2012 mit ihrem Umsatz einschließlich der Umsätze an verbundene, nicht konsolidierte Unternehmen auf 86,5 Mio. € und somit auf dem Niveau des Vorjahres (86,6 Mio. €). Der Auftragseingang belief sich auf 87,0 Mio. €, was einem Rückgang von -1,2% entspricht. Sowohl im Auftragseingang als auch im Umsatz sind wir damit unter unseren Erwartungen und Planungen geblieben. Positive Entwicklungen in den Gesellschaften in Deutschland und UK konnten Geschäftsverläufen unterhalb der Erwartungen in den südeuropäischen Gesellschaften durch Auswirkungen der Eurokrise, den USA durch die dortige Wirtschaftsentwicklung und branchenspezifische Themen in China nicht ausgeglichen werden. Des Weiteren wirkte nach 2011 auch in 2012 bei den Schweizer Gesellschaften die Wechselkursrelation Euro/Schweizer Franken belastend. Ertrags- und Ergebnissituation Bei der Beurteilung der Ertragssituation möchten wir darauf hinweisen, dass für das vorangegangene Geschäftsjahr 2011 ein befreiender Konzernabschluss im Sinne des § 315a Abs. 3 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt wurde. In der Überzeugung, dass die handelsrechtlichen Vorschriften - insbesondere nach der Aktualisierung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BILMOG) - die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns besser darstellen, haben wir die Rechnungslegung von den International Financial Reporting Standards (IFRS) hin zur handelsrechtlichen Bilanzierung geändert. Um die Vergleichbarkeit der Angaben für das Geschäftsjahr mit denen des Vorjahres herzustellen, haben wir die Vorjahresvergleichsangaben ebenfalls auf Basis der handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Das Bruttoergebnis vom Umsatz ist in 2012 trotz des Umsatzrückganges um 0,3 Mio. € angestiegen, so dass sich die Relation zum Umsatz von 57,8% in 2011 auf 58,2% in 2012 verbessert hat. Dies wurde durch Veränderungen in der Umsatzstruktur und durch Materialpreiseinsparungen realisiert. Durch den Umsatzrückgang sind die Vertriebskosten und die allgemeinen Verwaltungskosten in Relation zum Umsatz angestiegen. Das konsolidierte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen der METRAWATT International Gruppe ist für das Geschäftsjahr 2012 deutlich positiv und liegt bei 13,4 Mio. €. Dies sind 15,5% vom Umsatz (incl. Umsatzerlöse nicht konsolidierte, verbundene Unternehmen). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 10,4 Mio. € und liegt damit um 0,5 Mio. € unter dem Vorjahr. Dies entspricht weitgehend dem Anstieg der Forschungs- und Entwicklungskosten um 0,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Das Vorjahr profitierte in den sonstigen betrieblichen Erträgen von einem Einmaleffekt im Zusammenhang mit dem Verkauf von CHF gegen Euro. Gleichzeitig ist die Abschreibung auf den Goodwill aus dem Erwerb der amerikanischen Gruppe mit Mai 2012 ausgelaufen.Das Ergebnis nach Steuern liegt bei 10,3 Mio. €, wobei hier die Nutzung von Verlustvorträgen, insbesondere durch unsere Unternehmen in den USA, den relativ geringen Steueraufwand absolut und gegenüber dem Vorjahr bestimmen. Innerhalb der METRAWATT International Gruppe werden von einigen ausländischen, operativen Einzelunternehmen negative Ergebnisse ausgewiesen, die entweder vom wirtschaftlichen Umfeld, dem noch nicht abgeschlossenen Aufbau oder der strategischen Neuausrichtung verursacht sind. Es sind dies die Gesellschaften in Frankreich, Italien, Österreich und China. Alle anderen operativen Unternehmen tragen zum positiven Ergebnis des Konzerns bei. Fertigung/Logistik Bei den produzierenden Unternehmen der METRAWATT International Gruppe in Deutschland und UK war das Jahr durch eine gute bis sehr gute Auslastung gekennzeichnet. Schwieriger war die Lage in der Schweiz und in den USA. Bedingt u.a. durch den ungünstigen Wechselkurs ging die Auslastung der Camille Bauer AG vor allem im vierten Quartal 2012 deutlich zurück. In USA wirkte sich während des gesamten Jahres die schwierige Konjunkturlage aus und der niedrigere Auftragseingang führte auch zu einer schlechteren Auslastung der Fertigung. Die Vorräte belaufen sich auf 9,7 Mio. € am Stichtag. Dies ist gegenüber dem vergleichbaren Wert im Vorjahr von 10,3 Mio. € ein Rückgang um 0,6 Mio. € bzw. -5,4%. Dies konnte durch auftragseingangsorientierte Steuerung der Beschaffung sowie entsprechende Logistikkonzepte erreicht werden. Investitionen Bei der Landesgesellschaft in Österreich, der GMC-Instruments Austria GmbH, Wien, ist die für 2012 geplante Kapitalerhöhung in Höhe von 0,4 Mio. € durchgeführt worden, da sich die Gesellschaft im Auf- und Ausbau befindet. Im Bereich der Sachinvestitionen wurden innerhalb der METRAWATT International Gruppe schwerpunktmäßig in Werkzeuge im Zusammenhang mit Neuproduktentwicklungen getätigt. Die Camille Bauer AG investierte für 0,32 Mio. € in ein Flying-Probe-Testsystem, um mit diesem neuen universellen Testsystem mehrere alte Testsysteme abzulösen und so die Fertigung zu verbessern. Die MTP Messtechnik Produktions GmbH investierte in ein DV-gestütztes Lagersystem für SMD-Bauteile im Wert von rund 0,1 Mio. €. Finanzierung Die Finanzierung der Gesellschaften der METRAWATT International Gruppe erfolgte durch Eigenkapital und Bankkredite. Auf Basis eines Konsortialkreditvertrages der Muttergesellschaft mit der Deutschen Bank Berlin, der Commerzbank AG, Nürnberg und der KfW, Frankfurt/Main ist eine Betriebsmitteltranche vereinbart, in die Kontokorrentlinien integriert sind. Darüber hinaus steht ergänzend eine Kontokorrentlinie der Sparkasse Nürnberg zur Inanspruchnahme und termingerechten Begleichung der Zahlungsverpflichtungen zur Verfügung. Für den Konsortialkreditvertrag der Muttergesellschaft sind verschiedene Gesellschaften der METRAWATT International Gruppe im Rahmen der Haftung auch Garanten. Ein endfälliges Schuldscheindarlehn wurde im März 2012 fällig und aus den flüssigen Mitteln zurückgeführt. Personalbereich Die METRAWATT International Gruppe beschäftigte 2012 im Durchschnitt 565 fest angestellte Mitarbeiter. Auf Basis der Geschäftsentwicklung in verschiedenen Gesellschaften erfolgten Einstellungen und wie bereits auch im Vorjahr einige Umstellungen von Leiharbeitsverträgen in feste Arbeitsverträge. Hierdurch stieg die Anzahl der dauerhaft beschäftigten Mitarbeiter zum Stichtag am Jahresende auf 568. Forschung und Entwicklung Für die METRAWATT International Gruppe ist die technologische Führerschaft auf den bearbeiteten Märkten von essentieller Bedeutung. Dies umso mehr, als die Produktentstehungskosten einen signifikanten Anteil an unserer Wertschöpfung haben und dazu beitragen, uns vom Mitwettbewerb durch technologischen Vorsprung und höhere Qualität mit höherem Kundennutzen zu differenzieren. Technologische Führerschaft und Qualität ist das Ziel der Entwicklungen innerhalb der METRAWATT International Gruppe, die sich auf neue Mess- und Testgeräte (Sicherheitstester für Netze, Isolationsmesser, Netzqualitätsmessgeräte) sowie auf Geräte für den Einsatz im Industriebereich fokussiert. Daneben wurden auch kundenspezifische Anpassungsentwicklungen betrieben, die dann für bestimmte Einsatzfelder vorgesehen sind. Dies sind z.B. Einsatzzwecke in der Automobilindustrie (z.B. Probes) und auch bei Großabnehmern wie der Bundeswehr oder der Deutsche Telekom. Nach den Grundsätzen der handelsrechtlichen Rechnungslegung auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) werden Aufwendungen für Entwicklungsprojekte als Eigenleistungen aktiviert. Diese aktivierten Entwicklungsleistungen werden einer jährlichen Prüfung der Werthaltigkeit unterzogen und bei Bedarf außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Aktivierungen für Entwicklungsleistungen betrugen 2,3 Mio. € in der METRAWATT International Gruppe im Jahr 2012. Der Vergleichswert für das Vorjahr liegt bei 2,6 Mio. €. B. Zur Lage Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Konzerns wurde durch die strikte Verfolgung der Planungen in allen Teilbereichen sowie der damit einhergehenden Ziele der Geschäftsführung bestimmt. Das Jahr 2012 war wiederum durch die Auswirkungen der Euro-Krise und in Deutschland insbesondere im vierten Quartal durch eine zurückgehende Wirtschaftsleistung gekennzeichnet. Insbesondere im vierten Quartal zeigte sich für die Elektro- und Elektronikindustrie, dass die bisher v.a. in Deutschland erreichte Abkopplung von der wirtschaftlichen Entwicklung in unseren Nachbarländern durch verstärkte Exporte in außereuropäische Länder dem Ende zugeht. Dies wirkte sich auf die Ertragslage der METRAWATT International Gruppe und insbesondere auf bestimmte Landesgesellschaften aus, so dass trotz Steuerungs- und Controlling-Aktivitäten konsolidiert die Planvorgaben nicht vollständig erreicht werden konnten. Aus dem operativen Geschäft hat sich durch Rückgang des Umsatzvolumens ein leichter Rückgang des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 10,9 Mio. € auf 10,4 Mio. € ergeben. Das Ergebnis der METRAWATT International Gruppe wird auf Basis bestehender Ergebnisabführungsverträge an die Muttergesellschaft GMC-Instruments GmbH abgeführt, die als Organgesellschaft auch die komplette Versteuerung durchführt. Investitionen wurden im Allgemeinen direkt aus Eigenmitteln durchgeführt. Soweit sich dies als günstiger erwies, wurden dennoch Anschaffungen durch Leasinggeschäfte (operate leasing bei Druckern, Fahrzeugen) finanziert. Die Eigenkapitalquote im Konzern beträgt im Jahr 2012 49,3% bei einem Eigenkapital von 27,8 Mio. €. Dies ist eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, das eine Eigenkapitalquote von 47,6 % aufweist. Der Bestand liquider Mittel betrug zum 31.12.2012 insgesamt 15,6 Mio. €. Hinsichtlich der Entwicklung der Liquidität verweisen wir auf die Kapitalflussrechnung im Konzernabschluss. Die wirtschaftliche Lage der Gruppe bewerten wir in Hinblick auf Vermögen, Ertrag und Finanzierung positiv. Nachtragsbericht Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Ende des Geschäftsjahres wesentliche Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der METRAWATT International Gruppe hatten. C. Chancen- und Risikomanagement Unter Risiko versteht man die Möglichkeit zukünftiger ungünstiger Entwicklungen, die mit einer erheblichen, wenn auch nicht notwendigerweise überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu erwarten sind und nachteilig für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens sein können. Chancen sind die Umkehr von Risiken ins Positive i.S.v. Möglichkeiten günstiger Entwicklungen. Das Instrumentarium zur Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken wird unternehmensübergreifend einheitlich genutzt. Zusammen mit Organisations- und Führungsstrukturen und effizienten Informations-, Berichts- und Kontrollsystemen besteht ein strukturiertes Vorgehen, um Risiken frühzeitig erkennen, mildern bzw. verhindern zu können. Mittel hierzu ist insbesondere die jährliche Drei-Jahresplanung, in der implizit und explizit strategische und operative Ziele vorgegeben sind und potentielle Risiken über Abweichungsanalysen und in gleichem Wege Chancen identifiziert werden. Die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken und die Ermittlung möglicher Folgen und Schäden finden im Rahmen monatlicher Berichterstattungen regelmäßig statt. In den jeweiligen Reviews werden auch Überlegungen zu Chancen und deren potentiellem Nutzen angestellt. Zusätzlich erfolgt bei Bedarf eine unmittelbare Ad-hoc Berichterstattung an die jeweilige Geschäftsführung mit teilweiser Berichtspflicht auch an nächsthöhere Ebenen bis hin zum Gesellschafter. Diese Vorgehensweise ist verbindlich für alle Tochtergesellschaften im In- und Ausland, die operativ am Markt tätig sind. D. Chancen- und Risikobericht Unternehmensstrategische Chancen Die durch die Unternehmen der METRAWATT International Gruppe direkt und indirekt bedienten Märkte behalten langfristig bzw. steigern gar noch ihre Attraktivität, da zum einen das Sicherheitsbedürfnis und der Energiebedarf weltweit immer weiter ansteigt und die Gewinnung und intelligente Verwendung sowie Verteilung elektrischer Energie immer weitere Felder des täglichen Lebens umfasst. Neben der volatilen Gewinnung aus regenerativen Quellen wie Sonne und Wind mit gewünschter notwendiger Qualität, deren zielgerichtete Verteilung (Smart Grid) eröffnet auch die massive Steigerung der Verwendung elektrischer Energie zur Mobilität (eFahrzeug) zahlreiche neue Anwendungsfelder. Hier ist die METRAWATT International Gruppe sehr gut positioniert. Zahlreiche Vorschriften, eine komplexe Materie, niedrige bis mittlere Stückzahlen, hohe Variantenvielfalt sowie langjährige Kundenbindung bilden hohe Zugangshürden für neue Anbieter insbesondere auch aus Fernost. Vor diesem Hintergrund finden hochwertige Test- und Prüfgeräte, Messgeräte, Energiemanagementsysteme, Regler und Stromversorgungsgeräte langfristig ihren Markt. Auf dem Gebiet der elektrischen Sicherheit gewinnt das Gebiet der Netzqualität durch zunehmende Oberwellen auf den Versorgungsnetzen durch verstärkte Nutzung regenerativer Energien und dadurch induzierte ungewünschte Abschaltungen große Bedeutung. Hier ist die METRAWATT International Gruppe durch ihre amerikanischen Aktivitäten gut aufgestellt und baut diese Position durch die laufenden Produktentwicklungen weiter aus. Dieses schafft ebenso zusätzliche Perspektiven wie der Ausbau der relativ neuen Geschäftsfelder wie die Medizinmess- und Medizinprüftechnik oder die zunehmende Bedeutung von elektrischen Prüfungen im Zusammenhang mit Elektromobilität. Weitere Chancen sehen wir in der eigenen, regionalen direkten Präsenz in Asien. Vor diesem Hintergrund sollten auch zukünftig alle bearbeiteten Märkte genügend Potential für eine erfolgreiche wirtschaftliche Betätigung bieten. Erfolg ist jedoch nur durch nachhaltige, permanente Innovation zu erhalten. Trotz langer Produktlebenszyklen wird deshalb für die Märkte beständig an neuen Produkten und Verfahren gearbeitet, um Kundennutzen nicht nur zu erhalten, sondern möglichst zu verbessern. Ziel aller Konzernunternehmen ist, sich auf ihren Märkten langfristig als Technologieführer zu etablieren. Eine gleichzeitige Produktivitätssteigerung in allen Prozessen sichert ebenfalls den Erfolg der jeweiligen Einheit. Durch gezielte, kontinuierliche Verbesserung und Impulse aus dem Qualitätsmanagement sind wir hier gut aufgestellt und werden dieses weiter ausbauen. Unternehmensstrategische Risiken Dennoch muss stets für die abzusehende volatile Geschäftsentwicklung Vorsorge getroffen werden, indem Auslastungsspitzen ausschließlich mit Leihpersonal abgefangen werden. Flexibilität, Schnelligkeit und Qualität in der Ausführung auf der Grundlage kompetenten Stammpersonals hilft ergänzend, um die bestehenden Risiken abzufedern. Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Felder und Anwendungsgebiete der wirtschaftlichen Aktivitäten der Gruppe sollten die Risiken überschaubar bleiben und auch zukünftig die bearbeiteten Märkte ausreichend Potential für weiteres Wachstum bieten. Daneben werden durch anhaltende Produktinnovationen für den Kunden Anreize geschaffen, immer wieder alte Produkte durch neue zu ersetzen, die den jeweiligen Kundennutzen erhöhen und die notwendigen Premiumpreise rechtfertigen. Leistungswirtschaftliche Risiken Leistungswirtschaftliche Risiken könnten in der Beschaffung, in der Effizienz der Produktion sowie in der Akzeptanz auf den Absatzmärkten liegen. Die Produkte der METRAWATT International Gruppe sind auf dem Weltmarkt als Produkte hoher Qualität und Lebensdauer bekannt und geschätzt. Kunden sind im Allgemeinen bereit, hierfür weiterhin auch entsprechende Preise zu zahlen. Die langjährige breite Kundenbasis national wie international und die hohe Kundentreue zeigen, dass entsprechende Akzeptanz gegeben ist. Umso mehr müssen die Erwartungen der Kunden an die Produkte auch in Zukunft erfüllt werden, was u.a. durch entsprechende Zertifizierungen nach ISO 9001, DAkkS MID, und UL sowie interne Audits sichergestellt wird. Hohe Qualität erfordert auch Produktionseinrichtungen, die hierauf ausgerichtet sind. Aufgrund dieser Aufgabe werden die Produktionseinrichtungen fortlaufend gewartet, bei wirtschaftlicher Notwendigkeit durch Investitionen in Fertigungseinrichtungen und Testsysteme stetig verbessert. Dies betrifft gerade auch Prüfeinrichtungen, die das hohe Qualitätsniveau der Produkte sicherstellen. Dies wird flankiert von internen Audits, Qualitätskontrollen nach bestimmten Fertigungsschritten oder Prozessaudits bei Lieferanten, um so auch über die zugelieferten Materialien und Komponenten, niedrige Fehlerquoten zu erreichen. Im Einkaufsbereich sichert eine weltweit ausgerichtete Beschaffung von Materialien und Werkzeugen seit Jahren günstigste Preise trotz kleiner Liefermengen. Zwar wird ein erheblicher Teil der Zulieferungen aus Asien bezogen, es wird jedoch stets parallel versucht, eine zweite inländische oder europäische Quelle zur Risikominimierung zu erhalten. Hierdurch werden vor allem auch Lieferverzögerungen kompensiert, die ansonsten auf Kundenbestelltermine durchschlagen würden. Personalrisiken Personalrisiken können in der Verfügbarkeit, der Qualifikation sowie in der Arbeitsqualität von Mitarbeitern auftreten. Hohe Identifikation mit dem Unternehmen sowie niedrige Fluktuationsraten sorgen in allen Bereichen für eine konstante Belegschaftsstärke, die sich im Wesentlichen nur durch altersbedingtes Ausscheiden, Neueinstellungen als Ersatz und/oder wachstumsbedingte Neueinstellungen verändert. Der demographische Trend in Deutschland sorgt jedoch dafür, dass die Gewinnung von Personal der benötigten Qualifikation durch schrumpfende nachwachsende Jahrgänge zunehmend schwerer fällt. Gerade bei Unternehmen hoher Spezialisierung und damit Know-how- Tiefe sind lange Einarbeitungszeiten die Regel. Um dennoch das Know-how zu erhalten wird durch Teamarbeit sowie durch ausreichende Know-how Dokumentation mit EDV-Unterstützung (Wissensmanagement) versucht, sowohl Abhängigkeiten von Einzelnen wie auch den Verlust von Know-how möglichst klein zu halten. Informationstechnische Risiken Sämtliche Unternehmen arbeiten stark EDV-unterstützt, hängen damit stark von der allzeitigen Verfügbarkeit von IT ab. Als ERP-System werden bei allen größeren Einheiten unabhängige SAP R/3 Systeme benutzt, die gewollt nicht gruppenweit gekoppelt sind, um Komplexität zu vermeiden und unabhängige Funktion zu gewährleisten. Dies gilt auch für den Systemprovider, der für die jeweilige Gesellschaft verantwortlich ist und Backupbetrieb gewährleistet. Die Tochtergesellschaften sind für ihre EDV-Umgebung komplett selbstverantwortlich, soweit der Datenaustausch problemlos gewährleistet ist. Für die tägliche Kommunikation werden im Allgemeinen Microsoft-Produkte genutzt, die auf eigenen Servern betrieben werden. Unabhängig davon arbeiten die jeweiligen Entwicklungsabteilungen mit eigenen Produkten für die Konstruktion bzw. das Design elektronischer Schaltungen wie auch die Fertigung und Prüfung. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Zahlungsfähigkeit der METRAWATT International Gruppe ist durch die langfristige Bankenlinie und die Zusammenarbeit mit mehreren Banken sowie das vorhandene Eigenkapital sichergestellt. Geschäfte, auch mit Kunden aus dem außereuropäischen Ausland, werden fast ausnahmslos in Euro abgewickelt, so dass keine signifikanten Währungsrisiken bestehen. Ausnahmen sind die Geschäfte der Tochtergesellschaften vor Ort, die in Landeswährung fakturieren. Zudem sind Lieferungen meist durch Warenkreditversicherungen abgedeckt. Darüber hinaus wird ein konsequentes Mahn- und Vorkasse-Verfahren bei Zahlungszielüberschreitung betrieben und über Auskünfte die potentielle Zahlungsfähigkeit der Kunden systematisch überprüft, so dass das Ausfallrisiko sehr eingeschränkt ist. Innerhalb der METRAWATT International Gruppe wirken sich die Wechselkursrisiken vor allem hinsichtlich des Schweizer Franken, des Britischen Pfundes und nachgeordnet dem US-Amerikanischen Dollar aus. Das derzeitige Volumen ist jedoch noch nicht geeignet, um mit Währungssicherungsgeschäften eine signifikante Risikominderung herbeizuführen. Die METRAWATT International Gruppe leistet einen Beitrag zur Einhaltung von Covenants, die der Muttergesellschaft durch die Finanzierung über Darlehen der Konsortialbanken sowie des Genussrechtskapitalgebers quartalsmäßig vorgegeben sind. Die Einhaltung der Covenants ist wichtig, da deren Verfehlung zur Erhöhung des verlangten Zinses bis hin zur kompletten Darlehenskündigung führen kann. Umso mehr werden die Zahlungsströme in der METRAWATT International Gruppe monatlich so gesteuert, notfalls Investitionen oder andere Geldausgaben zeitlich verschoben, dass die Covenants in jedem Fall eingehalten werden. Sonstige Risiken Für Risiken aus Produkthaftung besteht ebenso Versicherungsschutz wie für Schäden, die zu Betriebsunterbrechungen führen können. Der Versicherungsschutz wird in regelmäßigen Abständen geprüft und bei Bedarf auf die neuen Erfordernisse angepasst. Im Umweltschutzbereich legt die METRAWATT International Gruppe Wert darauf, immer mindestens im Einklang mit der deutschen/europäischen bzw. lokalen Gesetzgebung zu sein. Die dafür nötigen Investitionen werden gezielt getätigt. Die deutschen operativ tätigen Unternehmen sind nach DIN ISO 14001 zertifiziert. Als international tätige Unternehmen sind die operativen Unternehmen der METRAWATT International Gruppe vermehrt mit der zunehmenden Compliance-Gesetzgebung in verschiedenen Ländern zu den Themen Export-/Sanktionskontrolle und Antikorruption befasst. Zur Verminderung der hieraus entstehenden Risiken wurden zum einen Prozeduren installiert, die die Annahme eines Auftrages von Unternehmen, die auf entsprechenden online zugänglichen Sanktionslisten stehen, möglichst vorab unterbindet und zum anderen werden Schulungsmaßnahmen und Individualverpflichtungen für Mitarbeiter durchgeführt, die in einem Umfeld arbeiten, dass durch Korruption gefährdet sein könnte. E. Künftige Entwicklung und Ausblick Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2013 bleibt aufgrund zahlreicher Be-lastungen weltweit unsicher. Nach wie vor ist die Rettung des Euroraumes eine zentrale Auf-gabe, der sich die Staaten, die den Euro als Gemeinschaftswährung eingeführt haben, in Europa verpflichtet fühlen. Widerstand der Bevölkerung gegen die Umsetzung von Spar-maßnahmen erschwert und verzögert jedoch die Umsetzung von Beschlüssen. Dies gilt nicht nur für die "lateineuropäischen" Staaten, sondern auch und insbesondere für Italien und Frankreich. Hinzu kommen Belastungen in USA aus der Uneinigkeit der Parteien und des Präsidenten über die Umsetzung von Haushaltkürzungen zur Verminderung des Schulden-aufwuchses, wie auch ein nachlassendes Wachstum in China. Auf dieser Basis gehen die Experten für 2013 für die EU nur von einem Wachstum von +0,4% für 2013 und von +1,6% für 2014 aus. Deutschland wird laut Prognose von Eurostat (Stand 29.1.2013) mit +0,8% und +2,0% um jeweils +0,4% besser abschneiden. Hierzu muss sich allerdings die wirtschaftliche Entwicklung in den europäischen Problemländern zumindest stabilisieren. Für jedes unserer Unternehmen bedeutet dies, sich auch 2013 so zu verhalten, dass jederzeit auf neue Entwicklungen reagiert werden kann, die jederzeit eintreten können, und somit größtmögliche Flexibilität vorgehalten werden muss. Maximal möglicher Liquiditätsvorhalt bei Wahrnehmen aller sich kurzfristig ergebender Chancen ist weiter das Gebot der Stunde. Umso mehr ist mit Investitionen auch 2013 restriktiv zu verfahren und die Ausweitung jedweder Kapazität ist genauester Prüfung zu unterziehen. Dies gilt sowohl beim Personal wie bei Sachinvestitionen. Die Unternehmen der METRAWATT International Gruppe werden diesen Weg auch 2013 gehen. Trotz dieses schwierigen Umfeldes geht die METRAWATT International Gruppe für 2013 davon aus, dass es gelingen wird, aufgrund neuer Produkte sowie aufgrund einer zunehmenden Stabilisierung der in der Vergangenheit aufgenommenen Aktivitäten (UK, China, USA), einen weltweiten Umsatz von mehr als 95 Mio. € zu erwirtschaften. Für das Jahr 2014 plant die Gruppe erstmals im Umsatz die 100 Mio. € Grenze zu überschreiten. Das konsequente Kostenmanagement wird fortgeführt, um Risiken zu vermeiden, Chancen zu nutzen. Die Entwicklung der Nachfrage wird sehr zeitnah analysiert und die Zielerreichung jeweils ständig vom Management überprüft. Wir planen in den Folgejahren 2013 und 2014 positive Ergebnisse und operative Umsatzrenditen zu erwirtschaften. Die tatsächlichen Ergebnisse können allerdings, nicht zuletzt aufgrund unvorhersehbarer externer Faktoren, wesentlich von unseren Erwartungen abweichen.
Nürnberg, den 14. Mai 2013 Geschäftsführung Dr.-Ing.Hans-Peter Opitz Dipl.-Kfm. Matthias Wist Dipl.-Ing. Marcel Hutka KonzernbilanzAktiva
Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernanhang1. Allgemeines Änderung der Aufstellungsgrundsätze Für das vorangegangene Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 wurde ein befreiender Konzernabschluss im Sinne des § 315a Abs. 3 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Die Abkehr von den International Financial Reporting Standards (IFRS) erfolgte in der Überzeugung, dass die handelsrechtlichen Vorschriften insbesondere nach der Aktualisierung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BILMOG) die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns besser darstellt. Um die Vergleichbarkeit der Angaben für das Geschäftsjahr mit denen des Vorjahres herzustellen, haben wir die Vorjahresvergleichsangaben ebenfalls auf Basis der handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. 2. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss einbezogen wurden alle in- und ausländischen Gesellschaften, an denen die Muttergesellschaft direkt oder indirekt mit mehr als 50% der Stimmrechte beteiligt ist oder für die sie die operative und finanzielle Führungsverantwortung trägt. Beteiligungen mit weniger als 50% der Stimmrechte ist die Muttergesellschaft nicht eingegangen. In den vorliegenden Konzernabschluss wurden danach die folgenden Gesellschaften einbezogen: Muttergesellschaft: · (1) METRAWATT International GmbH, Nürnberg (D) Tochtergesellschaften (Beteiligungsquote 100%, falls nichts anderes erwähnt): · (2) GMC-I Messtechnik GmbH, Nürnberg (D), über (1) · (3) GMC-I Service GmbH, Nürnberg (D), über (1) · (4) MTP Messtechnik Produktions GmbH, Nürnberg (D), über (1) · (5) GMC-I New World Beteiligungs GmbH, Nürnberg (D), über (1) · (6) Camille Bauer AG, Wohlen (CH), über (1) · (7) GMC-Instruments Schweiz AG, Zürich (CH), über (1) · (8) GMC-Instruments France S.A.S., Massy (FR), über (1) · (9) GMC-Instruments Nederland B.V., Woerden (NL), über (1) · (10) GMC-Instruments Italia S.r.l., Biassono (IT), über (1) · (11) Electromediciones Kainos S.A., Barcelona (ES), über (1) · (12) GMC-merici technika s.r.o., Blansko (CZ), über (1) · (13) GMC-Instruments Austria GmbH, Wien (AT), über (1) · (14) GMC-I ProSys Ltd., Skelmersdale (GB), über (1) Enkelgesellschaften (Beteiligungsquote 100%, falls nichts anderes erwähnt): · (15) Global Power Technology, Inc., Chicago (Illinois, USA), über (5) · (16) Dranetz Technologies, Inc., Edison (New Jersey, USA), über (15) · (17) Daytronic Corporation, Dayton (Ohio, USA), über (15) · (18) Electrotek Concepts Inc., Knoxville (Tennessee, USA), über (15) · (19) GMC-Instruments (Tianjin) Co. Ltd. (Tianjin, P.R. China), über (5), Beteiligung 85% 3. Konsolidierungsgrundsätze Konsolidierungsstichtag ist der 31. Dezember 2012; das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Der Konsolidierung sind die von den einbezogenen Gesellschaften nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellten, von unabhängigen Abschlussprüfern geprüften bzw. einer prüferischen Durchsicht unterzogenen Jahresabschlüsse zum 31. Dezember 2012 zu Grunde gelegt worden. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bei den voll konsolidierten Unternehmen für Erwerbe vor 2010 nach der Buchwertmethode und für die Erstkonsolidierungen ab 2010 nach der Neubewertungsmethode. Eine Anpassung der vor 2011 gewählten Methode erfolgte entsprechend den gesetzlichen Vorschriften nicht. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gem. § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden gemäß § 305 Abs. 1 HGB die Erlöse aus Innenumsätzen sowie konzerninterne Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Aus dem konzerninternen Lieferverkehr resultierende Zwischenergebnisse sind -soweit wesentlich- eliminiert worden. Die in fremder Währung aufgestellten Jahresabschlüsse der einbezogenen ausländischen Konzerngesellschaften werden nach der modifizierten Stichtagsmethode, d. h. Eigenkapital in den Erstkonsolidierungszeitpunkten zu historischen Kursen, Gewinn- und Verlustrechnung zu Jahresdurchschnittskursen und die übrigen Bilanzposten zu Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag, umgerechnet. Der Ausweis der entstehenden Kursdifferenzen erfolgt erfolgsneutral im Eigenkapital. 4. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung der in den konsolidierten Jahresabschluss einbezogenen inländischen Gesellschaften erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes. Für die Tochtergesellschaften wurde eine Überleitung von den nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) erstellten Jahresabschlüssen bzw. des Teilkonzernabschlusses auf handelsrechtliche Vorschriften für die wesentlichen Abweichungen vorgenommen. Der Konzernabschluss wird in Euro, der funktionalen Währung des Mutterunternehmens, aufgestellt. Jedes Unternehmen innerhalb des Konzerns legt seine eigene funktionale Währung fest. Die im Abschluss des jeweiligen Unternehmens enthaltenen Posten werden unter Verwendung dieser funktionalen Währung bewertet. Fremdwährungstransaktionen werden von den Konzernunternehmen zunächst zu dem am Tag des Geschäftsvorfalls jeweils gültigen Kassakurs in die funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in einer Fremdwährung werden zu jedem Stichtag unter Verwendung des Stichtagskassakurses in die funktionale Währung umgerechnet. Alle Umrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam erfasst. Nicht-monetäre Posten, die zu historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet werden, werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Die selbst erstellten immateriellen Entwicklungskosten werden zu Herstellungskosten bilanziert. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis über fünf Jahre. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die sonstigen immateriellen Anlagegegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige steuerlich zulässige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer, die für Software und sonstige immaterielle Wirtschaftsgüter im Wesentlichen 3 Jahre beträgt, vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige steuerlich zulässige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear bzw., soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven Methode vorgenommen; dabei wird zur linearen Abschreibungsmethode übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt. Die Nutzungsdauer im Sachanlagevermögen beträgt drei bis vierzehn Jahre. Neuzugänge werden grundsätzlich pro rata temporis abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Stichtagswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die auf die Produktion entfallenden Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Für Bestandsrisiken aus der Lagerdauer und aus verminderter Verwertbarkeit erfolgen Abschläge unter Anwendung eines Reichweitenabwertungsverfahrens. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Den Rückstellungen für Pensionen liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Die Bewertungsannahmen und Bewertungsmethoden für die Ermittlung der Pensionsrückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bemessen. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 5. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt. Nach § 248 Abs. 2 HGB sind in 2012 selbst erstellte Entwicklungsleistungen in Höhe von T€ 2.312 aktiviert worden. Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug in 2012 T€ 6.486. Immaterielle Vermögensgegenstände Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um aktvierte Entwicklungskosten (T€ 6.516). Die selbst erstellten immateriellen Entwicklungskosten werden zu Herstellungskosten bilanziert. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis über fünf Jahre. Bei den verbleibenden immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte und Rechte (T€ 2.295). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin aus einem kurzfristig gewährten Darlehen in Höhe von T€ 1.998 (inkl. T€ 8 Zinsen) ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Ausgewiesen werden vorausbezahlte Aufwendungen wie Leasingraten und Versicherungsbeiträge. Latente Steuern Die Posten für latente Steuern beziehen sich auf Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz in den Bilanzposten selbst geschaffene Entwicklungskosten, Vorräte, Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen. Die latenten Steuern wurden mit der aktuell gültigen Ertragsteuerbelastung in den jeweiligen Ländern, in Deutschland mit einer Gesamtsteuerbelastung von 31,5 % für Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag berechnet. Die GMC-I Prosys Ltd., Skelmersdale/Großbritannien, ist ein Start-up-Unternehmen, das erst in 2008 die Tätigkeiten im Arbeitsfeld der Probes aufgenommen hat und Produkte in diesem Arbeitsfeld entwickelt, produziert und vertreibt. Die Absatzerwartungen für die von der GMC-I Prosys Ltd., Skelmersdale/Großbritannien, entwickelten Produkte und damit die Ergebnisentwicklung, insbesondere im Automotivsektor, werden als realistisch angesehen. Durch die Wirtschaftskrise hatten sich die Absatzerwartungen gemäß Businessplan lediglich um ein Jahr verschoben, so dass eine dauerhafte Wertminderung nicht vorliegt und die aktiven latenten Steuern in der Höhe von T€ 502 aus den unverfallbaren Verlustvorträgen genutzt werden können. Die Global Power Technology, Inc. setzt aktive latente Steuern in Höhe von T€ 1.469 überwiegend aus bis 2028 nutzbaren Verlustvorträgen an. Eigenkapital Hinsichtlich der Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auf den Eigenkapitalspiegel, der Bestandteil dieses Abschlusses ist. Durch die erstmalige Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften für die Erstellung des Konzernabschlusses ist die Bilanzidentität mit dem im Vorjahr nach den IFRS aufgestellten Konzernabschluss nicht gegeben. Im Eigenkapitalspiegel zum Konzernabschluss haben wir unterstellt, dass schon immer seit Bestehen des Konzerns die Aufstellung nach den handelsrechtlichen Vorschriften erfolgt ist. Daher findet sich kein entsprechender Überleitungsposten. Die Überleitung des Eigenkapitals des nach IFRS zum 31. Dezember 2011 aufgestellten Konzernabschlusses zu den handelsrechtlichen Werten zum 31. Dezember 2011 stellt sich wie nachfolgend abgebildet dar:
Der bedeutendste Unterschied in der Ergebnisbelastung ergibt sich aus der planmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts, wodurch das Jahresergebnis 2011 mit rd. 1,2 Mio. EUR belastet wird. Nach IFRS wäre ein Aufwand nur dann angefallen, wenn der Geschäfts- oder Firmenwert außerplanmäßig abzuschreiben wäre. In den Folgeperioden ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen mehr auf das Jahresergebnis durch die Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwertes. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen aus dem Personalbereich (T€ 2.212) und dem Sachkostenbereich (T€ 4.325). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und, abgesehen von den üblichen Eigentumsvorbehalten bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, nicht durch Pfandrechte gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind T€ 364 (Vorjahr: T€ 296) "Verbindlichkeiten aus Steuern" enthalten. Unter den Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter aus dem Ergebnisabführungsvertrag für 2012 in Höhe von T€ 11.865 (Vorjahr: T€ 10.306) ausgewiesen.
Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse (vor Erlösschmälerungen) wurden zu 51 % (Vorjahr: 52 %) auf inländischen und zu 49 % (Vorjahr: 48%) auf ausländischen Märkten erzielt. Die Umsatzerlöse teilen sich in die Bereiche Warenlieferungen und Dienstleistungen auf. Die Aufteilung ist aus der untenstehenden Tabelle ersichtlich.
In den Umsätzen aus Warenlieferungen sind Umsätze in Höhe von T€ 164 (Vorjahr: T€ 100) an nicht konsolidierte verbundene Unternehmen enthalten. Materialaufwand Der gesamte ausgewiesene Materialaufwand beträgt T€ 24.173 (Vorjahr: T€ 25.381). Davon entfallen auf Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe T€ 23.171 (Vorjahr: T€ 24.602) und auf Aufwendungen für bezogene Leistungen T€ 1.002 (Vorjahr: T€ 779). Personalaufwand Der ausgewiesene Personalaufwand in Höhe von T€ 36.253 (Vorjahr: T€ 34.982) entfällt mit T€ 30.491 (Vorjahr: T€ 29.139) auf Löhne und Gehälter und mit T€ 5.762 (Vorjahr: T€ 5.843) auf Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung. Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen T€ 487 (Vorjahr: T€ 601). Abschreibungen In den Abschreibungen in Höhe von T€ 3.027 (Vorjahr: T€ 3.856) sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 128 (Vorjahr: T€ 23) aus dem Werthaltigkeitstest (Impairment) der aktivierten Entwicklungsprojekte enthalten. Diese entfallen mit T€ 116 (Vorjahr: T€ 23) auf immaterielle Vermögensgegenstände und in Höhe von T€ 12 (Vorjahr: T€ 0) auf Sachanlagevermögen. Die Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 220 (Vorjahr: T€ 106) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Diese resultieren überwiegend aus Personalrückstellungen. Honorare des Abschlussprüfers In 2012 sind im sonstigen betrieblichen Aufwand Honorare an den Abschlussprüfer in Höhe von T€ 86 (Vorjahr: T€ 77) für die Abschlussprüfungsleistungen und T€ 19 (Vorjahr: T€ 19) für Steuerberatungsleistungen enthalten. 6. Weitere Angaben Konsortialkreditvertrag / Haftungsverhältnisse Die METRAWATT International Gruppe ist als Teil der GMC-Instruments Gruppe auch Vertragspartner eines Konsortialkreditvertrages über insgesamt T€ 38.000, der am 16. Mai 2011 vereinbart wurde. Als Kreditnehmer und Garanten (jeweils einzeln und gemeinsam) sind die folgenden Unternehmen der METRAWATT International Gruppe eingebunden: · METRAWATT International GmbH · GMC-I Messtechnik GmbH · Camille Bauer AG · GMC-Instruments Schweiz AG · GMC-I Service GmbH · MTP Messtechnik Produktions GmbH · GMC-I ProSys Ltd. · GMC-I New World Beteiligungs GmbH · Global Power Technology, Inc. · Dranetz Technologies, Inc. · Daytronic Corporation · Electrotek Concepts, Inc. . Das Darlehen wurde ausgereicht durch die Deutsche Bank AG Filiale Deutschlandgeschäft (auch als Arrangeur und Sicherheitenagent) und die Deutsche Bank Luxembourg S.A. (auch als Agent). Neben dem Teil, der durch die GMC-Instruments GmbH für den Anteilserwerb verwendet wurde, steht ein Teilbetrag den obengenannten Kreditnehmern als Betriebsmittelkreditlinie zur Verfügung. Dieser wurde jedoch bislang nicht in Anspruch genommen. Zur Besicherung der Ansprüche der Gläubiger wurden folgende Sicherheiten eingeräumt: - Verpfändung der Geschäftsanteile der GMC-Instruments GmbH an der METRAWATT International GmbH und der GOSSEN-Foto- und Lichtmesstechnik GmbH, - Verpfändung der Geschäftsanteile der METRAWATT International GmbH an der · GMC-I Messtechnik GmbH · Camille Bauer AG · GMC-I Service GmbH · MTP Messtechnik Produktions GmbH · GMC-I Prosys Ltd. und · GMC-I New World Beteiligungs GmbH, - Verpfändung der Geschäftsanteile der Global Power Technology Inc. an der Dranetz Technologies, Inc., - Globalzesssion aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen folgender Gruppengesellschaften: · GMC-I Messtechnik GmbH · Camille Bauer AG · GMC-I Service GmbH · MTP Messtechnik Produktions GmbH · GMC-Instruments Schweiz AG · Electromediciones Kainos S.A. - Sicherungsübereignung des Warenlagers sowie der Maschinen und technischen Anlagen der folgenden Gruppengesellschaften: · GMC-I Messtechnik GmbH · GMC-I Service GmbH · MTP Messtechnik Produktions GmbH · GMC-I ProSys Ltd. - Negativerklärung aller übrigen Gruppengesellschaften, die nicht Schuldner sind, in Bezug auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Vorräte sowie das Sachanlagevermögen. Mit einer Inanspruchnahme aus dem Bürgschaftsverhältnis wird aufgrund der erwarteten Einhaltung der Kreditverpflichtungen nicht gerechnet. Die Besicherung der obigen Finanzierung erfolgt durch Sicherungsübereignung des Warenlagers und des Anlagevermögens und einer Globalzession hinsichtlich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Buchwerte der Globalzession betragen T€ 7.250 und die Buchwerte zur Sicherungsübereignung stellen sich wie folgt dar: Anlagevermögen T€ 387 und Vorratsvermögen T€ 5.931. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestanden Bürgschaftsverpflichtungen zugunsten Dritter in Höhe von T€ 99. Des Weiteren bestanden zum Abschlussstichtag Abnahmeverpflichtungen für kurzfristige Vermögenswerte in Höhe von T€ 1.625, nicht hingegen zum Erwerb von materiellen und immateriellen Anlagen. Zum Abschlussstichtag bestehen laufende Zahlungsverpflichtungen aus außerbilanziellen Geschäften in Form von branchenüblichen Operating Leasingverträgen über Fertigungs- und Testeinrichtungen sowie Drucker, Kopierer und Fahrzeuge. Die Vorteile hinsichtlich der betreffenden Leasinggeschäfte bestehen im fehlenden Vermarktungsrisiko am Ende der Leasinglaufzeit. Das Risiko einer technischen oder wirtschaftlichen Überalterung der Leasinggegenstände liegt beim Leasingnehmer. Darüber hinaus werden die bestehenden Bankkreditlinien geschont und die Liquidität erhöht. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 9.295 sowie aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 1.530. Durchschnittlicher Personalstand 2012 In 2012 wurden durchschnittlich 545 (Vorjahr: 532) Mitarbeiter zuzüglich 20 (Vorjahr: 18) Auszubildende, insgesamt 565 (Vorjahr: 550) beschäftigt. Davon entfallen 205 (Vorjahr: 201) auf den Bereich Produktion, 209 (Vorjahr: 203) auf den Bereich Verkauf und Marketing, 74 (Vorjahr 74) auf den Bereich Forschung und Entwicklung sowie 77 (Vorjahr: 72) auf den Bereich Administration. Geschäftsführer: · Dr.-Ing. Hans-Peter Opitz, Ratingen (Vorsitzender der Geschäftsführung) · Dipl.-Kfm. Matthias Wist, Oberasbach (Kaufmännischer Geschäftsführer) · Dipl.-Ing. Marcel Hutka, Lesmo, Italien (Geschäftsführer Technik und Vertrieb) Auf die Angabe der Geschäftsführer-Vergütung wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anwendung der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 HGB Folgende Tochtergesellschaften haben für das Geschäftsjahr die Befreiungsvorschrift des § 264 b HGB in Anspruch genommen und auf die Erstellung eines eigenen Lageberichtes sowie die Offenlegung des Jahresabschlusses - soweit sie dazu verpflichtet sind - mit Hinweis auf die Erstellung des Konzernlageberichtes und die Offenlegung des Konzernabschlusses verzichtet: · GMC-I Messtechnik GmbH, Nürnberg (D) · GMC-I Service GmbH, Nürnberg (D) · MTP Messtechnik Produktions GmbH, Nürnberg (D) · GMC-I New World Beteiligungs GmbH, Nürnberg (D) Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Personen erfolgten zu marktüblichen Konditionen.
Nürnberg, den 14. Mai 2013 METRAWATT International GmbH Dr.-Ing. Hans-Peter Opitz Dipl.-Kfm. Matthias Wist Dipl.-Ing. Marcel Hutka Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012
Konzern Kapitalflussrechnung vom 1.1.2012 bis 31.12.2012 und Vorjahr
Die Cash Flow Rechnung basiert auf der indirekten Methode. Als Fonds wurden die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente gewählt. Der beinhaltet Kassa-, Post- und Bankguthaben und Wertpapiere.
BestätigungsvermerkWir haben den von der METRAWATT International GmbH, Nürnberg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Rechnungslegungsinformationen der in den Konzernabschluss einbezogenen Teilbereiche, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Essen, 14. Mai 2013 BDO
AG
gez. Fritz, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Kremer, Wirtschaftsprüfer |
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