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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Universal Music GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 20121. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDie Universal Music GmbH, eine Tochtergesellschaft der Universal Music Entertainment GmbH, befasst sich mit ihren Divisionen (Universal Music Domestic Pop, Universal Music Domestic Rock, Universal Music International Division, Classics & Jazz, Universal Strategic Marketing, Family Entertainment, Koch Universal, Universal Vertrieb) im Tonträger- und Musikmarkt mit dem Aufbau neuer Künstler, dem Schaffen neuer Trends sowie der Vermarktung und des Vertriebs des nationalen und internationalen Repertoires. In 2012 hat sich der deutsche Musikmarkt nach der Statistik des Bundesverbandes der Musikindustrie leicht rückläufig entwickelt. Die Umsätze aus physischen und digitalen Musikverkäufen gingen insgesamt um 3,2% zurück auf 1,396 Mrd. Euro (Vorjahr: -0,3%). Der Markt der physischen Ton-und Bildträger verzeichnete dem Trend der letzten Jahre folgend weitere Umsatzeinbußen zu Endverbraucherpreisen von 7,7% von 1.236 Millionen Euro' im Jahr 2011 auf 1.141 Millionen Euro im Jahr 2012 (2011: -3,8%; 2010: -8,3%; 2009: -5,3% 2008: -5,5%). Dieser Rückgang konnte nicht vollständig durch den Marktumsatz mit Downloads ausgeglichen werden. Der Umsatz mit Downloads in Deutschland stieg von 203 Millionen Euro in 2011 um 24,8% auf 253 Millionen Euro in 2012 an. Damit erreichen die Downloads einen Umsatzanteil am Musikmarkt von 18,2% (Vorjahr: 14,3%). Mit 55 Prozent der Downloadumsätze ist der Anteil der digitale Alben/Bundles erneut höher als der der digitalen Singles/Tracks. Universal dominierte 2012 weiterhin den Markt. Die Chart-Marktanteile bei den Singles betrugen 44,77%, bei den Longplays 38,85% und bei den Compilations 48,16% 2.
1 Quelle: OTC-Statistik (durchgeführt von
media control GmbH & Co. KG, Baden-Baden)
2. Ertragsentwicklung
Im Vergleich zum Vorjahr bleiben die Umsatzerlöse nahezu unverändert. Der Rückgang im Bereich der physischen Tonträger konnte im Wesentlichen durch den Anstieg der Digital- und Lizenzumsätze kompensiert werden. Der Anstieg der Herstellungskosten gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus höheren Lizenzkosten. Der Anstieg der Vertriebs- und Verwaltungskosten resultiert im Wesentlichen aus einer geänderten Schlüsselung der konzerninternen Weiterbelastung von Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 12,7 Millionen Euro in die Universal Music GmbH. Im Vorjahr wurden diese Aufwendungen in Höhe von 12,4 Millionen Euro in die Universal Music Entertainment GmbH weiterbelastet. Die Sonstigen betrieblichen Erträge und Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit digitalen Verkäufen und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis beinhaltet im Wesentlichen Zinserträge aus verbundenen Unternehmen vornehmlich aus der Verzinsung der Verrechnungskonten in Höhe von 1,6 Millionen Euro und von Darlehen in Höhe von 2,9 Millionen Euro. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Pensionszinsen von 2,8 Millionen Euro. lm Vorjahr führten außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Euro zu einem höheren Ausweis des Finanz- und Beteiligungsergebnis. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen betreffen im Wesentlichen die Universal Music Verwaltungs- und Dienstleistungs GmbH sowie die Bravado Merchandise GmbH. Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen betreffen die Celsius Management GmbH. Der Verkauf der ehemaligen Universal Manufacturing & Logistics GmbH in 2005 führt im Berichtsjahr zu außerordentlichen Erträgen von 0,3 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss wird aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages an die Universal Music Entertainment GmbH abgeführt. Vermögens- und Finanzlage
Die Summe der Vermögenspositionen ist gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Die Verringerung des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus planmäßigen Abschreibungen im Berichtsjahr. Der Rückgang der Flüssigen Mittel resultiert aus der Auflösung eines Bankkontos im Berichtsjahr und führt durch die Einbeziehung in das Cash-Pooling zu einem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in den Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten 55,5 Millionen Euro Forderungen gegen die Gesellschafterin Universal Music Entertainment GmbH aus dem von dieser erklärten Schuldbeitritt zu den Pensionsverpflichtungen. lm Berichtsjahr werden erstmals die Lizenzaufwendungen in den Rückstellungen in Höhe von Euro 121 Millionen ausgewiesen. Für das Vorjahr erfolgte eine Umgliederung aus den Verbindlichkeiten für den Vorjahreswert in Höhe von Euro 124 Millionen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Lizenzverbindlichkeiten. Die Rückstellungen enthalten mit 55,1 Millionen Euro um 1,9 Millionen Euro gesunkene Pensionsrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich innerhalb der Gruppe. Sämtliche Finanzierungen der Gesellschaft erfolgen über einen Cash-Pool, der von der Universal Music Entertainment GmbH verwaltet und verzinst wird. Die Liquiditätslage der Gesellschaft spiegelt sich daher im Wesentlichen in der Veränderung der mit diesem Unternehmen bestehenden Verrechnungssalden wider. Aufgrund des hohen Inlandsanteils an den Gesamterlösen besteht nur ein geringes Wechselkursrisiko. 3. Gesamtaussage zur Ertrags-, Vermögens- und FinanzlageDie Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage hat sich trotz der weiterhin schwierigen Lage des Musikmarktes im Geschäftsjahr 2012 insgesamt erwartungsgemäß entwickelt. 4. Personal- und SozialbereichDie Anzahl der Mitarbeiter beträgt durchschnittlich 249 Mitarbeiter, die überwiegend im Marketing, im Bereich der Künstlerbetreuung und im Vertrieb beschäftigt sind. 5. NachtragsberichtEs gab keinerlei Ereignisse mit Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2012 nach dem Stichtag. 6. Risiken und Chancen RisikomanagementDie Gesellschaft verfolgt das Risikomanagementziel, bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu minimieren. Hierzu werden im Rahmen des Controllings Risiken erfasst, bewertet, überwacht und an die Geschäftsführung berichtet. Nach gegenwärtiger Einschätzung besteht im Tonträgergeschäft das Risiko, durch das Raubkopieren und illegale Herunterladen weiterhin Umsatzeinbrüche zu erleiden und damit Ertragskraft zu verlieren. Darüber hinaus existiert das allgemeine Geschäftsrisiko hinsichtlich der Einspielbarkeit von Vorauszahlungen an Künstler. Die Absicherung wesentlicher Vorauszahlungen erfolgt durch vorsorgliche betriebswirtschaftliche Prüfung der Ertragskraft des Empfängers. Darüber hinaus besteht ein umfangreiches Planungs- und Budgetierungssystem zur Steuerung der Kosten und zur Sicherung der Ertragskraft. Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen existieren und werden durch Kreditprüfungsmaßnahmen und teilweise durch Versicherungsschutz begrenzt. Die Gesellschaft setzt keine Finanzinstrumente ein. Risikobericht Die Entwicklung der Gesellschaft wird auch künftig in starkem Maße von der Entwicklung der Einzelergebnisse ihrer Tochterunternehmen und damit von der Entwicklung auf dem Musikmarkt abhängen. Bestandsgefährdende Risiken aus vergangenen oder zukünftigen Entwicklungen sind nach gegenwärtigem Erkenntnisstand jedoch nicht erkennbar. Trotz der weiterhin hohen Marktanteile sowie der Entwicklung neuer Vertriebskanäle und Plattformen ist aufgrund der aktuellen ökonomischen Entwicklung ein erneuter signifikanter Rückgang des Tonträgerumsatzes in Deutschland durch gedämpftes Konsumentenverhalten nicht auszuschließen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Durchsetzungsgeschwindigkeit neuer Geschäftsmodelle im Download-Bereich, bei Streaming-Angeboten sowie in der Mobiltelefonie-Technologie zur erfolgreichen Etablierung neuer Marktpartner führen. Daher ist nicht auszuschließen, dass die Zuwächse dieser neuen Geschäftsbereiche mögliche Verluste in dem Bereich der physischen Tonträger nicht hinreichend kompensieren. Infolgedessen prüfen die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften fortwährend Kosteneinsparungspotenziale, um den oben geschilderten Risiken angemessen Rechnung zu tragen. Zusätzlich ist die Firma bestrebt, neue Umsatzquellen in musiknahen Bereichen zu erschließen. Das Ziel, durch neue Erlösquellen die sich verringernden Einnahmen aus dem Verkauf von physischen Tonträgern auszugleichen, wird konsequent verfolgt. Aufgrund der großen Repertoirebreite und dem hohen Bekanntheitsgrad zahlreicher Künstler gibt es hier Anknüpfungspunkte. Aufgrund der absehbaren weiteren Markt- und Umsatzrückgänge im Segment der physischen Tonträger ist es unternehmenskritisch, durch die Entwicklung neuer Erlösmodelle das Geschäftsmodell der Vermarktung von Musik und musiknahen Produkten und Inhalten fortzuentwickeln. Prognosebericht Für die oben beschriebenen Herausforderungen ist das Unternehmen aufgrund seines erfolgreichen Artist Rosters, seiner qualifizierten und motivierten Mitarbeiter und seiner sehr guten Reputation bei Künstlern und Marktpartnern gut gerüstet. Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage durch den Ausbau neuer Erlösquellen sowie durch eine angemessene Kostenentwicklung in den nächsten zwei Jahren auf dem positiven Niveau der letzten Jahre zu halten.
Berlin, den 7. Mai 2013 Die Geschäftsleitung Bilanz zum 31. Dezember 2012AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2012
Entwicklung des Anlagevermögens 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2012A. AllgemeinesDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale für eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB. Im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 kommen die nachfolgend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum Ansatz. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anlagegegenstände vorgenommen. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich nutzungsbedingter Abschreibungen. Die Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode über die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Anlagegegenstände vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 410,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 1.000,00, die in den Jahren 2008 und 2009 angeschafft wurden, wurden in einem jährlichen Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen betreffen die unter D. VII. aufgeführten Gesellschaften. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Sonstige Ausleihungen sind zu Nennwerten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Vorauszahlungen an Repertoiregeber werden zu Anschaffungskosten abzüglich verrechneter Einspielungen angesetzt. Bei Nichteinspielbarkeit werden die Vorauszahlungen individuell wertberichtigt. Durch nachträgliche Einspielungen gegenstandslos gewordene Wertberichtigungen werden im Jahr der Einspielung vereinnahmt. Forderungen werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für alle erkennbaren Risiken wurden individuelle Wertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) gebildet. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde, beginnend mit dem Geschäftsjahr 2010, auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) durchgeführt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Für die bei der Universal Music GmbH ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen hat die Universal Music Entertainment GmbH einen Schuldbeitritt erklärt und damit wirtschaftlich die Verpflichtungen aus den Pensionszusagen von der Universal Music GmbH übernommen. Den sich aus diesem Schuldbeitritt ergebenden Erfüllungsanspruch hat die Universal Music GmbH als Forderung gegen das Mutterunternehmen innerhalb des Postens Forderungen gegen verbundene Unternehmen aktiviert. Die Bewertung dieses Anspruchs erfolgte mittels externer Pensionsgutachten auf Basis der auf der Passivseite ausgewiesenen Pensionsrückstellungen zum gleichen Stichtag. Sonstige Rückstellungen werden nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischen Beurteilung ermittelt und mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; allen erkennbaren Risiken wird angemessen Rechnung getragen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. C. WährungsumrechnungForderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. D. Erläuterungen zur BilanzI. Anlagevermögen Die Entwicklung und Zusammensetzung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012 ist in einer gesonderten Anlage zum Anhang dargestellt. Im Geschäftsjahr 2012 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen (Vorjahr: TEUR 1.426) vorgenommen. II. Umlaufvermögen Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Tonträgerverkäufen an Dritte. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin Universal Music Entertainment GmbH in Höhe von TEUR 55.474 (Vorjahr: TEUR 56.356) aus Ansprüchen gegen das Mutterunternehmen aus dem von diesem erklärten Schuldbeitritt zu den Pensionsverpflichtungen. Diese Forderungen aus Schuldbeitritt haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Darlehensforderungen einschließlich Zinsen und sonstiger Forderungen gegen die Universal Music Beteiligungsverwaltungs GmbH, Berlin, in Höhe von insgesamt TEUR 96.030 (Vorjahr: TEUR 95.595). Diese ergeben sich im Wesentlichen aus der Schuldübernahmevereinbarung zwischen der Universal Music Entertainment GmbH und der Universal Music Beteiligungsverwaltungs GmbH vom 2. Oktober 2006. Die Forderungen gegen die übrigen verbundenen Unternehmen sind inhaltlich auch den sonstigen Vermögensgegenständen zuzuordnen und haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Von den ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von TEUR 1.263 (Vorjahr: TEUR 1.580) nach mehr als einem Jahr fällig. Die restlichen sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. III. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt nach der Umstellung auf Euro, Glättung und Kapitalerhöhung im Geschäftsjahr 2003 unverändert EUR 25.600.000,00. IV. Bilanzergebnis Es besteht mit der alleinigen Gesellschafterin, der Universal Music Entertainment GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, nach welchem der im Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss an die Universal Music Entertainment GmbH abzuführen war. V. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Personalkosten, für noch ausstehende Lieferantenrechnungen, für Verkaufsförderungsmaßnahmen, für Retouren und für sonstige Risiken sowie Lizenzrückstellungen. Im Geschäftsjahr 2012 werden erstmals die Lizenzaufwendungen branchenüblich in den Rückstellungen in Höhe von TEUR 120.974 ausgewiesen. Es erfolgt eine Umgliederung aus den Verbindlichkeiten für den Vorjahreswert in Höhe von TEUR 124.233 Die Lizenzrückstellungen beinhalten ebenfalls die Verpflichtungen aus Kommissionswaren. Der Betrag im Vorjahr von TEUR 6.639 wurde ebenfalls aus den Verbindlichkeiten umgegliedert. VI. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber den übrigen verbundenen Unternehmen sind inhaltlich auch den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zuzuordnen. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 24.507 (Vorjahr: TEUR 26.112). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. VII. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungsbesitz Die Universal Music GmbH ist an folgenden Gesellschaften beteiligt:
1.) Ergebnis vor Ergebnisabführung. Die
Ergebnisübernahmen aufgrund von
Ergebnisabführungsvereinbarungen sind unter E. VI.
vermerkt.
- Ergebnisse lagen zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung nicht vor Die Universal Music GmbH ist persönlich haftende Gesellschafterin der cosima music beschränkt haftende oHG Universal Music Publishing GmbH & Co, Berlin. Die BVGG Beteiligungsverwaltungs GmbH, Wien, Österreich, welche im Vorjahresabschluss ausgewiesen wurde, wurde zum 12.02.2012 liquidiert. E. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungI. Umsatzerlöse 1. Aufteilung der Umsatzerlöse nach geographischen Märkten
II. Materialaufwendungen und Aufwendungen für den Musik- und Lizenzbereich
III. Personalaufwendungen
IV. Sonstige betriebliche Erträge
Die periodenfremden Erträge im Geschäftsjahr 2012 betragen insgesamt TEUR 13.852 (Vorjahr: TEUR 6.410). V. Sonstige betriebliche Aufwendungen
VI. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Mit den nachstehend aufgeführten verbundenen Unternehmen bestehen Gewinnabführungsverträge.
VII. Aufwendungen aus Verlustübernahmen Mit den nachstehend aufgeführten verbundenen Unternehmen bestehen Ergebnisabführungsverträge:
F. Sonstige AngabenI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag für Mietverträge für Gebäude und Räume in Höhe von TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 123). Aus vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Künstlern, Repertoiregebern und sonstigen Vertragspartner bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 45.080 (Vorjahr: TEUR 46.154). II. Organmitglieder 1. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr: Frank Briegmann, Kaufmann, Berlin III. Bezüge und Kredite an Organmitglieder Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans gemäß § 285 Nr. 9 HGB erfolgt gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht, da sich an Hand dieser Angabe die Bezüge des Geschäftsführers feststellen lassen. IV. Abschlussprüferhonorare Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr sind im Konzernabschluss der Vivendi S.A., Paris, Frankreich enthalten. V. Belegschaft Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 249 (Vorjahr: 259) Mitarbeiter beschäftigt. VI. Name und Sitz des Mutterunternehmens und Konzernverhältnisse Die Gesellschaft hat mit Verweis auf § 291 HGB auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses verzichtet. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Vivendi S.A., Paris, Frankreich, einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird von Vivendi S.A. nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) aufgestellt. Der Konzernabschluss ist auf Anforderung bei der genannten Gesellschaft erhältlich.
Berlin, den 7. Mai 2013 Universal Music GmbH Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Universal Music GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 8. Mai 2013 Ernst
& Young GmbH
Plett, Wirtschaftsprüfer Kim, Wirtschaftsprüfer |
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